Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 333

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07.02.2019 BL Kanton
BS Kanton
Spitäler
Vorwaerts

Fusion
Universitätsspital
Volltext
Gesundheitswesen gleich AG? Sollen die Spitäler von Basel-Stadt und Basel-Land fusionieren und damit rechtlich zu einer Aktiengesellschaft zusammengeschlossen werden? Das Gesundheitswesen leidet unter der neoliberalen Politik so sehr, dass nun privatisiert werden soll. So ein Witz! Auch in der Nordwestschweiz möchte die neoliberale Politik wieder ihre arbeitsfeindlichen Strategien im Gesundheitswesen durchsetzen. Am nächsten Abstimmungswochenende kommen in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land zwei Gesetze zur Abstimmung: Die Vorlagen „Staatsvertrag Gesundheitsversorgung» und „Staatsvertrag Universitätsspital Nordwest AG und Beteiligungsgesetz USNW“. Die SP Basel-Stadt ist dagegen, die SP Basel-Land liess sich von den bürgerlichen Massnahmen mitreissen. Drohung Spitalschliessung. Der „Staatsvertrag Gesundheitsversorgung“, der für eine gemeinsame Planung, Aufteilung und Kontrolle der Spitäler und Krankheitsfälle die Rahmenbedingungen im stationären und ambulanten Bereich sorgen soll, steht im linken Spektrum als annehmbar da. Der „Staatsvertrag Universitätsspital Nordwest AG“ sieht vor, an den Standorten Basel, Bruderholz, Liestal und Laufen klare Kernaufgaben zu konzentrieren. Der Zusammenschluss zu einer Aktiengesellschaft werde zwar den Kanton als „Besitzer“ sichern, doch das restliche Drittel der Aktien soll dem „öffentlichen Zweck“ dienen. Wieder einmal sind es Vorlagen mit komplizierten Aspekten, die den WählerInnen die Wahl erschweren soll. Als drohendes Argument hört man, dass im Falle einer Nichtannahme der Standort Bruderholz geschlossen werden (…). Seyhan Karakuyu.
Vorwärts, 7.2.2019.
Vorwärts > Spita BS Kanton. Fusion. Vorwaerts, 2019-02-07.
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01.10.2018 BL Kanton
Funke, Der
Lehrkräfte

Lehrkräfte
Streik
Volltext
Baselland: Streik abgesagt - jetzt erst recht! Der Streik der Staatsangestellten in Baselland wurde abgesagt trotz enormer Zustimmung der Lehrerinnen zum Streik. Hintergrund bilden die jahrelangen Angriffe der Bürgerlichen. Warum kommt es nicht zum Streik und was sind die nächsten Schritte im Kampf gegen die Sparoffensive? „Wenn es zum Streik kommt, machen wir mit. Es reicht langsam“. So tönte es im Juni im Lehrerzimmer in Frenkendorf (BL), wo ich als angehende Lehrperson am Mittagstisch sass. Die Stimmung ist aufgeladen, junge wie alte Lehrpersonen beteiligen sich an den Diskussionen, welche über die Monate immer wütender wurden. Kein Wunder - das Staatspersonal muss schon seit 15 Jahren eine bittere Pille nach der anderen schlucken. Die Abrissbirne schwingt. In Baselland findet seit Jahren ein Kahlschlag auf den Sozialstaat statt. Das Staatspersonal trifft es dabei doppelt. Einerseits durch die allgemeinen Kürzungen von Sozialleistungen und Subventionen" andererseits durch den direkten Angriff auf ihre Arbeitsbedingungen. Alleine im Jahr 2015 wurden 1% Lohnkürzung und 10% Stellenabbau beschlossen. In der Bildung sind die Angriffe besonders spürbar: Das Universitäts- und Kultur-Budget werden um 15 Mio. Franken beschnitten. Auch in den Schulen werden Klassengrössen und Pflichtlektionen stetig erhöht, Sanierungen verweigert und Kulturangebote gestrichen - ein fertiges Rezept für die Aushöhlung der Bildungseinrichtungen. Seit bereits 15 Jahren schwingen die Bürgerlichen die Abrissbirne, um die „roten Zahlen des Kantons auszugleichen". Dass diese das Resultat von mehr als 180 Mio. Franken (…).
Der Funke, 1.10.2018.
Funke, Der > Lehrkräfte BL Kanton. Streik. Der Funke, 2018-10-01.
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06.04.2017 BL Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Post Kanton Basel-Landschaft - Kahlschlag wird Realität: Post jetzt stoppen! Der Abbaureigen bei den Poststellen geht weiter. Heute wurde bekannt, welche Poststellen im Kanton Basel-Landschaft geschlossen werden sollen. Der befürchtete Kahlschlag droht Tatsache zu werden. Die Post ignoriert die Signale der Politik und treibt den Abbau in verschärfterem Tempo voran. 10 Poststellen schliessen. Im Kanton Basel-Landschaft hat Syndicom in ihrer Gefährdungskarte 23 Poststellen als gefährdet eingestuft. Zehn davon droht nun die Schliessung (Basel 23, Diegten, Reigoldswil, Zunzgen, Grellingen, Hölstein, Läufelfingen, Bottmigen, Thürnen und Zwingen). Aber auch für alle anderen Poststellen gibt die Post keine Garantie, dass diese über 2020 hinaus noch existieren werden. Was die Post an alternativen Angeboten präsentiert, ist ungenügend. Sie decken jeweils nur einen ganz kleinen Teil des Service ab und trotzdem versucht die Post, sie als gleichwertige Zugangspunkte zu verkaufen. Auch den Postagenturen wird nur ein stark reduzierter Service angeboten. Schlicht ein Hohn ist es, dass die Post die attraktiveren Öffnungszeiten anpreist - läge es doch in ihrer Hand, die Öffnungszeiten von Poststellen an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Politik fordert Kurswechsel. Gerade dieser Umstand wird in der Politik derzeit stark kritisiert. In einer Motion fordert die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N), dass der Grundversorgungsauftrag neu definiert wird. Genau der jetzt im Kanton Basel-Landschaft begonnene Abbau soll verhindert werden, indem die Erreichbarkeitskriterien neu definiert und der Grundversorgungsauftrag erweitert werden. (…).
Syndicom, Post, Medienmitteilung, 6.4.2017.
Syndicom > Post. Poststelle BL Kanton. Syndicom, 2017-04-06.
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17.01.2017 BL Kanton
Unia Nordwestschweiz

Arbeitsplatzkontrolle
Schwarzarbeit
Volltext
Neustart mit neuer Leistungsvereinbarung für Schwarzarbeits- und GAV-Kontrollen im Baselbieter Baugewerbe. Die Sozialpartner haben in Koordination mit dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft den neuen paritätisch besetzten Verein für die Arbeitsmarktkontrolle im Baugewerbe im Baselbiet gegründet. Damit können im Kanton künftig risikoorientierte und themenübergreifende Arbeitsmarktkontrollen durchgeführt werden. In Koordination mit dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft haben die betreffenden, kantonalen Dachverbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer den Verein „Arbeitsmarktkontrolle für das Baugewerbe, AMKB“ gegründet. Gründungsmitglieder des neuen, paritätisch getragenen Vereins sind der Gewerkschaftsbund Baselland und die Wirtschaftskammer Baselland. Die Mitgliedschaft im Verein AMKB steht den betroffenen kantonalen Sozialpartnern aus den relevanten Branchen offen. Sie sind eingeladen, in der weiteren Entwicklung dem Verein beizutreten. Der Verein wird von einem achtköpfigen, paritätisch zusammengesetzten Vorstand geleitet, welchem ein ebenfalls paritätisch zusammengesetztes Co-Präsidium (Sascha Haltinner, Leiter Vollzug Unia NWCH, und Markus Meier, Stv. Direktor Wirtschaftskammer) vorsteht. Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Der Kanton Basel-Landschaft und der Verein AMKB haben für die Jahre 2017 bis 2019 eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Mit dieser beauftragt der Kanton die AMKB mit dem Vollzug von risikoorientierten und (…).
Unia Nordwestschweiz, 17.1.2017.
Unia Nordwestschweiz > Schwarzarbeit. Arbeitsmarktkontrolle. Unia, 2017-01-17.
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29.03.2016 BL Kanton
AHV
Gewerkschaftsbund
Personen
Doris Bianchi
AHV-Renten
Rentenalter
Volltext
AHV-Finanzen wie erwartet mit Defizit: Kein Grund zur Panik. Die AHV hat wie erwartet im letzten Jahr ein Defizit erlitten. Das ist kein Anlass für Panik. Dieses Resultat spiegelt ein vorübergehendes Phänomen: Da zurzeit mit den Baby-Boomer-Jahrgängen überdurchschnittlich viele Personen in Rente gehen, ist das Umlageergebnis negativ. Dieses Defizit kann rasch und ohne Überforderung der Wirtschaft und der Bevölkerung ausgeglichen werden. Die Entscheide des Ständerats zur Altersvorsorge 2020 sind dafür wegweisend. Mit einem Mehrwertsteuerprozent würde die Demografie-Beule sofort ausgeglichen und die AHV-Finanzen bis 2030 gesichert. Werden die Ende 2017 auslaufenden 0,3 MWSt.-Prozente für die IV in die AHV überführt, wird die Bevölkerung diese Zusatzfinanzierung für die AHV gar nicht erst spüren. Die effektive Erhöhung im nächsten Jahrzehnt beträgt nur 0,7 Prozent. Eine solche Erhöhung der Mehrwertsteuer kostet Personen mit einem mittleren Lohn von 6200 Franken gerade mal 15 Fr. pro Monat, oder eine gute Käseschnitte. Dies ist verkraftbar und gut investiertes Geld. Denn die AHV ist für den Grossteil der Rentnerinnen und Rentner die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Der Ruf der Arbeitgeber und der bürgerlichen Parteien nach einem Rentenalter 67 und anderen drastischen Abbaumassnahmen bei der AHV ist in erster Linie Panikmache, hinter der handfeste wirtschaftliche Interessen der Versicherungslobby stecken. So sollen die Menschen in die Arme der Versicherungen und ihrer (…). Doris Bianchi.
Gewerkschaftsbund Baselland, Medienmitteilung, 29.3. 2016.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Rentenalter, Gewerkschaftsbund BL Kanton, 2016-03-29.
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19.11.2015 BL Kanton
GE Kanton
Löhne
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Arbeitsmarktkontrolle
Lohndumping
Volltext
Und sie bewegt sich doch… Mehr Kontrollen gegen Dumping in Genf und Baselland. Immer wieder kritisiert der SGB den mangelnden politischen Willen, effizient gegen Lohndumping vorzugehen. Dass es auch anders gehen kann, haben in der ersten Novemberhälfte der Genfer Grosse Rat sowie die Stimmbevölkerung von Baselland bewiesen. Der Grosse Rat des Kantons Genf hat am 13. November schärfere Kontrollen gegen Lohndumping beschlossen. Ab Jahresbeginn können Gewerkschaften und Arbeitgeber je zwölf von ihnen bestimmte Inspektor/innen einsetzen, die zusätzlich zu den kantonalen Inspektoren die Einhaltung der Arbeitsbedingungen kontrollieren sollen. Dieser Beschluss ermöglicht eine häufigere Kontrolle der Arbeitsbedingungen, auch in Sektoren ohne GAV. Die Blockademöglichkeiten der Betriebe gegen gewerkschaftliche Kontrollen, etwa Klagen wegen Hausfriedensbruch, sind damit deutlich eingeschränkt. Ursprünglich eine Initiative der Gewerkschaften. Zugrunde liegt dem Beschluss der Genfer Legislativen eine Volksinitiative der in der CGAS vereinten Genfer Gewerkschaften. Diese hatte die Einführung reiner Gewerkschaftskontrollen verlangt. Davon wollten die Arbeitgeber jedoch nichts wissen. Nach langen Verhandlungen einigten sich die Sozialpartner und der Kanton schliesslich auf die Schaffung der paritätischen Unternehmensaufsicht. (…). Ewald Ackermann.
SGB, 19.11.2015.
Personen > Ackermann Ewald. Lohndumping. Kontrolle. SGB, 19.11.2015.
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01.07.2014 BL Kanton
GR Kanton
Hauseigentümerverband
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Steuern

Eigenmietwert
Steuererleichterung
Steuernachlass
Volltext
Der HEV langt wieder zu. Der Hauseigentümerverband macht wieder Druck, damit seine Mitglieder weniger Steuern zahlen müssen. Das zeigen Baselland und Graubünden. Seit Jahren besteht die Politik des Hauseigentümerverbands in nichts anderem, als für seine Mitglieder Steuervorteile herauszuholen. Nachdem seine grossangelegte Bauspar-Offensive rundum gescheitert ist, verlegt er sich wieder aufs Stammthema Eigenmietwert. Hier geht es darum, die Steuersätze für Eigenheime so weit wie nur möglich zu senken. Speziell ist aber die Situation im Kanton Baselland. Dort hat die eigentumsfreundliche Regierung einen jahrelangen Verfassungsbruch in Kauf genommen, weil sie viel zu tiefe Eigenmietwerte toleriert hat. Teils fielen sie unter 60 Prozent - die Limite, die das Bundesgericht noch als verfassungskonform bezeichnet hat. Der MV ging wegen dieser verfehlten Politik bis vors Bundesgericht und gewann. Seither hat Lausanne die unterste Limite von 60% des Verkehrswerts als verbindliche Grenze verfügt. (…).
Mieten & Wohnen, Nr. 5, Juli 2014.
Mieter- und Mieterinnenverband > Hauseigentümer. Eigenmietwert. M&W, Juli 2014.
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19.05.2014 BL Kanton
BS Kanton
Abstimmungen Schweiz
Unia Nordwestschweiz

Abstimmung
Mindestlohn-Initiative
Volltext
Niederlage an der Urne, Erfolge in der Arbeitswelt. Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht über die deutliche Ablehnung der Mindestlohn-Initiative. Die Chance, den Skandal der vielen Tieflöhne in der reichen Schweiz zu beseitigen und dem Lohndumping einen Riegel zu schieben, wurde verpasst. Den Gewerkschaften ist es dank der Initiative aber gelungen, 4000 Franken als Massstab für einen fairen Mindestlohn zu setzen. Die Unia wird sich nun mit aller Kraft dafür einsetzen, Tieflöhne und Lohndumping mit Gesamtarbeitsverträgen zu bekämpfen. Das Stimmvolk hat Nein gesagt zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Damit wurde die Chance verpasst, den Skandal der über 300'000 Tieflohn-Bezügern und vor allem -Bezügerinnen zu beseitigen und der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen hohen und tiefen Einkommen etwas entgegenzusetzen. Den Gewerkschaften ist es mit der Initiative gelungen, eine breite Diskussion über faire Löhne auszulösen und die Marke von 4000 Franken als Minimum zu verankern. Umstritten war nicht so sehr die Berechtigung des Mindestansatzes von 4'000 Franken, sondern dessen gesetzliche Verankerung. Das Nein zur Initiative ist deshalb nicht als grundsätzliches Nein zu fairen Löhnen zu interpretieren. (…).
Unia Nordwestschweiz, 19.5.2014.
Unia Nordwestschweiz > Mindestlohn-Initiative. Abstimmung. Unia NW, 19.5.2014.
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12.05.2014 Aarau
BL Kanton
Thun
Gesundheitswesen
Unia

Aktionstag
Medien-Mitteilung
Pflegepersonal
Volltext
Unia-Aktionen zum internationalen „Tag der Pflege“. Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen. Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen: Darauf macht die Gewerkschaft Unia am heutigen internationalen „Tag der Pflege“ an zahlreichen Orten der Deutschschweiz aufmerksam. Mit verschiedenen Aktionen informiert sie die Beschäftigten von Pflegeinstitutionen und die Bevölkerung über Probleme im Gesundheitswesen. Insbesondere der Personalmangel, der zunehmende Stress und der steigende Lohndruck machen immer mehr Pflegenden zu schaffen. Der 12. Mai ist der internationale Tag der Pflege. Die Gewerkschaft Unia nimmt diesen Tag zum Anlass, dem Pflegepersonal für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle von Betagten und Kranken zu danken. Um die Bevölkerung für die gesellschaftliche Bedeutung, aber auch die Probleme im Gesundheitswesen zu sensibilisieren, führt die Unia verschiedene Stand- und Flyeraktionen durch. Im Berner Oberland verteilen Aktivistinnen und Aktivisten vor diversen Alters- und Pflegeheimen sowie Ausbildungsstätten Schokoladenriegel und Flugblätter. In Thun informieren sie die Bevölkerung mit einer speziellen Zeitung über die Probleme in der Pflege In den Regionen Aargau und Baselland verteilen Unia-Mitglieder vor Alters- und Pflegeheimen Rosen und Flugblätter. (…).
Unia Medienmitteilung, 12.5.2014.
Unia Schweiz > Gesundheitswesen. Aktionstag. Unia, 12.5.2014.
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12.05.2014 BL Kanton
BS Kanton
Abstimmungen Schweiz
Unia Nordwestschweiz

Mindestlohn-Initiative
Volltext
Ja zum Mindestlohn - jede Stimme zählt! Helfen Sie mit, am 18. Mai ein Zeichen zu setzen gegen tiefe Löhne und für mehr Lohngerechtigkeit und Lohngleichheit. 330‘000 Menschen verdienen in der reichen Schweiz weniger als 22 Franken pro Stunde; zwei Drittel davon sind älter als 25, 70% sind Frauen. Mit einem Ja am 18. Mai sagen Sie Nein zu diesem Skandal. Ein Ja zu Mindestlohn-Initiative am 18. Mai heisst, ein Zeichen zu setzen: Für mehr Würde: Alle, die in der wirtschaftlich starken Schweiz Vollzeit arbeiten, sollen einen Lohn erhalten, der halbwegs zum Leben reicht. Ja zu Mindestlohn heisst Nein zum, Tieflohnskandal, von dem über 300‘000 Arbeitnehmende betroffen sind. Für mehr Lohngerechtigkeit: Die neue Statistik des Bundes zeigt: Die Lohnschere öffnet sich immer extremer. Die Löhne der 10% Bestverdienenden sind zwischen 2010 und 2012 um durchschnittlich fast 10‘000 Franken gestiegen. Die Löhne der 10% wenig Verdienenden aber sind um 286 Franken gesunken. Ein Ja zum Mindestlohn heisst Ja zu mehr Lohngerechtigkeit. (…).
Unia Nordwestschweiz, 12.5.2014.
Unia Nordwestschweiz > Mindestlohn-Initiative. Abstimmung, 12.5.2014.
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10.05.2013 BL Kanton
Liestal
Zürich
Personen
Personenfreizügigkeit
Work
Matthias Preisser
Arbeitsmarktkontrolle
Ausbeutung
Lohndumping
Volltext

Der Alltag von Kontrollstellenleiter Michael Rohrer (38): „Es finden sich immer Verzweifelte“. Ihre Chefs versprachen ihnen 7000 Franken im Monat. In der Lohntüte fanden die Ungarn lumpige 500 Euro. Ein Fall für den Baselbieter Chefkontrolleur Michel Rohren. Jeder dritte ausländische Betrieb und fast jede vierte Schweizer Firma verstossen gegen allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge (GAV). Sie tricksen beim Lohn, bei Arbeitszeiten, Pausen, Ferien usw. Das zeigen die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). (...). Matthias Preisser.

Work, 10.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Arbeitsmarktkontrolle. Work 2013-05-10.

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20.03.2013 BL Kanton
BS Kanton
Personen
Unia Nordwestschweiz
Serge Gnos
Evelyn Müller
Hansueli Scheidegger
Mitgliederbewegung
Präsidium
Volltext

Mit 12'896 Mitgliedern die stärkste Gewerkschaft der Region. Die Unia Nordwestschweiz blickt auf ein erfolgreiches 2012 zurück - was sich auch in einem deutlichen Mitgliederwachstum niederschlägt: Per Ende Jahr ist die Anzahl der Mitglieder auf 12'896 gestiegen. Ins 2013 startet die Unia Nordwestschweiz mit einem neuen Team: Serge Gnos, bisheriger Co-Leiter der Unia Nordwestschweiz, verlässt aus familiären Gründen per Ende März die Region. Er wird ersetzt durch Hansueli Scheidegger, bis vor kurzem nationales Geschäftsleitungsmitglied und Sektorleiter Bau. (...).

Unia Nordwestschweiz, 20.3.2013.
Unia Nordwestschweiz > Präsidium Unia Nordwestschweiz. 2013-03-20.

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29.01.2013 BL Kanton
Transportbranche
Unia Nordwestschweiz

Sicherheit
Volltext

Auf die Strasse gehören nur korrekte Lastwagen. Gemäss dem kürzlich erschienen Bericht des Kantonslabors Basel-Stadt zur Kontrolle des Gefahrgut-Schwerverkehrs haben 26 von 51 Fahrzeugen die Sicherheitsvorschriften nicht vollständig erfüllt. Die Unia Nordwestschweiz findet diese hohe Beanstandungsquote bedenklich und appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber im Transportgewerbe. Sie begrüsst die konsequente Fortführung dieser wichtigen Kontrollen. (...).

Unia Nordwestschweiz, 29.01.2013.
Unia Nordwestschweiz > Transport. Strassenverkehr. 29.1.2013.

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15.11.2012 BL Kanton
BS Kanton
Löhne
Personen
Unia Nordwestschweiz
Andreas Giger
Lohndumping
Resolution
Solidarhaftung
Volltext

Unia Nordwestschweiz. Bauarbeiter und Handwerker der Region verabschieden Resolution.
An der gestrigen Veranstaltung der Unia Nordwestschweiz zu Lohndumping haben zahlreiche Bauarbeiter und Handwerker der Region gemeinsam eine Resolution verabschiedet, welche die Einführung der Solidarhaftung fordert. Lohndumping betrifft uns alle“, sagte zu Beginn der Veranstaltung Gewerkschaftssekretär Andreas Giger. Denn Lohndumping bestraft diejenigen Firmen, welche ihren Mitarbeitenden anständige Löhne zahlt. Diese gehen immer öfters im Preiskampf unter und sehen sich gezwungen ebenfalls Preise und damit Löhne zu drücken. Dadurch kommen die Löhne in den Bau- und Gewerbeberufen immer mehr unter Druck. Das wirksamste Mittel gegen Lohndumping ist die gesetzliche Einführung der Solidarhaftung. (...).

Unia Nordwestschweiz, 15.11.2012.
Unia Nordwestschweiz > Solidarhaftung. Bauwirtschaft. Resolution Unia. 15.11.2012.

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05.10.2012 BE Kanton
BL Kanton
BS Kanton
Schweiz
SGB
Steuern
Work

Pauschalbesteuerung
Volltext
Pauschalsteuer: Initiative steht. Bern. Das Schweizer Stimmvolk wird das letzte Wort in Sachen Pauschalsteuer für reiche Ausländer haben: Die eidgenössische lnitiative zur Abschaffung der Pauschalsteuer steht. Ein Bündnis der alternativen und gewerkschaftlichen Linken hat genügend Unterschriften gesammelt. Damit gerät die Pauschalsteuer weiter unter Druck. Nach Basel-Stadt hat mit Basel-Land bereits der fünfte Kanton die unsoziale Steuer abgeschafft. Dort sagten die Stimmenden am 23. September 2012 Ja zur entsprechenden lnitiative. Ein Nein gab es hingegen im Kanton Bern. Hier wurde ein Gegenvorschlag angenommen, der die Pauschalbesteuerung nun erschwert. Eine ähnliche Regelung haben die eidgenössischen Räte in der Herbstsession verabschiedet.

Work. Freitag, 5.10.2012.

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07.09.2012 BL Kanton
Emigranten
Migration
Personen
Michael Stötzel
Integration
Sprache
Volltext

Keine Deutschkurse für Top Shots. Eine Klasse für sich. Das Baselbiet mag seine Ausländer. Wenn sie nur hoch qualifiziert sind, Führungspositionen bekleiden, ordentlich Steuern zahlen und, das vor allem, nicht ewig bleiben wollen. Diese ausländischen Top Shots, Manager usw., sind künftig nicht mehr dazu verpflichtet, Deutschkurse zu besuchen. So wie die übrigen Migrantinnen und Migranten. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 7.9.2012.
Migration > Sprachkurse BL Kanton. 7.9.2012.doc.

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07.09.2012 BL Kanton
Emigranten
Migration
Personen
Work
Michael Stötzel
Integration
Sprache
SVP
Volltext

Keine Deutschkurse für Top Shots. Eine Klasse für sich. Das Baselbiet mag seine Ausländer. Wenn sie nur hoch qualifiziert sind, Führungspositionen bekleiden, ordentlich Steuern zahlen und, das vor allem, nicht ewig bleiben wollen. Diese ausländischen Top Shots, Manager usw., sind künftig nicht mehr dazu verpflichtet, Deutschkurse zu besuchen. So wie die übrigen Migrantinnen und Migranten. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 7.9.2012.
Migration > Sprachkurse BL Kanton. 7.9.2012.doc.

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01.07.2012 BL Kanton
LU Kanton
ZH Kanton
Zürich
Abstimmungen Schweiz
VPOD Schweiz

Krankenversicherung
Ladenöffnungszeiten
Managed Care
Volltext
Alles richtig gemacht. Für einmal sind die Gewerkschaften bei allen drei Vorlagen der Eidgenössischen Volksabstimmung auf der Siegerseite - ein ungewohntes Gefühl. Im Vordergrund steht für den VPOD das Nein zur Mogelpackung Managed Care. Der VPOD wertet das Nein zur verfehlten Managed-Care-Vorlage als Absage an die Kommerzialisierung der Gesundheitsversorgung und an die Zweiklassenmedizin. (...). VPOD.

 

VPOD-Magazin, Juli 2012.
VPOD Schweiz > Managed Care. Abstimmung. 1.7.2012.doc.

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17.06.2012 BL Kanton
SG Kanton
TG Kanton
ZH Kanton
Abstimmung
Funke, Der
Personen
Rahel Gerber
Privatschulen
Volltext
Produkt Bildung - Kampf der Schulen. Am 17. Juni 2012 wird im Kanton Zürich über die Volksinitiative „freie Schulwahl" abgestimmt. Die Initianten im Kanton Zürich fordern die freie Schulwahl ab der 4. Klasse, das heisst, dass die Eltern der Kinder die Schule frei wählen können und alle Schulen, sowohl Öffentliche wie Private, vom Staat finanziert werden. (...). Rahel Gerber, VPOD Thurgau.

 

Der Funke, Nr. 21, Mai 2012.
Funke, Der > Privatschulen. Abstimmung 2012-06-17.doc.

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01.02.2012 BL Kanton
BS Kanton
ZH Kanton
Abstimmungen Zürich
Ferien
Personen
VPOD ZH Kanton
Christoph Lips
Ferien
Volltext

Abstimmungsresultat „Faire Ferien“. Alles für die Katze? Die kantonale Initiative „Für faire Ferien“, für die an vorderster Stelle der VPOD kämpfte, hat mit 38,3% Ja-Stimmen kein berauschendes Ergebnis erzielt. Über 40% Ja-Stimmen wäre als Achtungserfolg gewertet worden. Das Quantum Gluck blieb uns versagt: (...).
Christoph Lips.

Informationen VPOD Zürich, Februar 2012.
VPOD ZH Kanton > Ferien. Abstimmung. 2012-02-01.doc.

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01.02.2012 BL Kanton
GL Kanton
Schaffhausen
SO Kanton
Coop
Löhne
SGB
Sulzer AG

Lohnerhöhungen
Teuerungsausgleich
Volltext

Resultate der Lohnrunde 2011/2012: Rückstand bei den Dienstleistungen. Öffentliche hinken hinterher. Lohnrunde 2011/2012: Ein guter Teil der Abschlüsse liegt zwischen 1,5 und 2,5 Prozent - bei einer Teuerung von rund 0,3 Prozent. Dienstleistungsbranchen und zahlreiche öffentliche Arbeitgeber haben den Anschluss an die Spitze verloren. (...).

VPOD-Magazin, Februar 2012.
SGB > Löhne. 2011.doc.

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24.11.2011 BL Kanton
Münchenstein
Muttenz
Landrat
Regierungsrat
SP BL Kanton
VPOD Region Basel

Lehrkräfte
Volltext

Sparpaket in Baselland. Auf Kosten der Schulen. Basellands Regierung hat in den letzten drei Jahren zwei Steuersenkungsrunden beschlossen. Die Folge sind Mindereinnahmen von rund 250 Millionen Pranken. Zugleich schreibt der Staatshaushalt rote Zahlen, für 2010 wird mit einem Defizit von 146 Millionen Franken gerechnet. Eine Rechnung, die nicht aufgeht. Die Lösung von Kantonsregierung und Finanzdirektor Adrian Ballmer (FdP) ist ein 180-Millionen-Franken-Sparprogramm, das den harmlosen Namen „Entlastungspaket“ trägt. Gespart werden soll vorab beim Service public - Umwelt, Heimatschutz, öffentlicher Verkehr; Bildung -, wobei vor allem der Schulbereich betroffen wäre: durch Entlassungen, höhere Unterrichtspensen, die Bildung grösserer Klassen. Zudem sollen etablierte Bildungsangebote gestrichen werden. (...).

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
VPOD Region Basel > Lehrkräfte. 2011-11-24.doc.

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01.06.2011 BL Kanton
BS Kanton
Personen
Spitex
VPOD Region Basel
Susanne Nese
Christoph Schlatter
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
GAV
Volltext

Beschäftigte der Spitex Basel haben eine GAV-Petition eingereicht. Flexibilität hat Grenzen. Die Beschäftigten der Spitex Basel haben dem Stiftungsrat und der Geschäftsleitung eine Petition übergeben: 400 von 550 haben den Forderungskatalog unterschrieben. Sie wollen bessere Arbeitsbedingungen, namentlich eine verbindliche Regelung der Einsatzplanung. Das VPOD-Magazin sprach mit VPOD-Regionalsekretärin Susanne Nese. Interview: Christoph Schlatter. (...). Mit Foto.

VPOD-Magazin, Juni 2011.
VPOD Region Basel. Spitex. GAV. 1.6.2011.doc.

Spitex. GAV. 1.6.2011pdf

21.01.2011 BL Kanton
Schweiz
Bundesgericht
Personen
Unia Schweiz
Work
Renzo Ambrosetti
Albert Germann
Judith Stofer
Arbeitsvergabe
Kautionspflicht
Personenfreizügigkeit
Volltext

Die Kautionspflicht setzt sich durch. Ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Lohndumping. Das Bundesgericht stützt die Kautionspflicht in GAV. Sie wird in immer mehr Branchen Realität. Die Kautionspflicht im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Baselbieter Ausbaugewerbes war zum Streitfall geworden. Zwei  Unternehmen hatten deswegen geklagt und vor dem Kantonsgericht  recht  bekommen. Das Bundesgericht hat den Entscheid im Dezember korrigiert. Albert Germann, verantwortlich für das Gewerbe bei der Unia, sagt: „“Das Bundesgerichtsurteil bestätigt die Haltung der Unia.“ Die Verankerung der Kautionspflicht in Gesamtarbeitsverträgen ist für Unia-Co-Präsident Renzo Ambrosetti ein griffiges Mittel im Kampf gegen Lohndumping. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

Work, Freitag, 2011-01-21.

Kautionspflicht. Bundesgericht. 2011-01-21.pdf

01.12.2010 BL Kanton
Regierungsrat
VPOD Region Basel

Ferien
Teuerungsausgleich

Baselland: Keine Teuerung - aber dafür Ferien! Der Regierungsrat von Baselland will dem Kantonspersonal erneut keinen Teuerungsausgleich zahlen, dafür aber einen Schritt zu mehr Ferien tun. Der VPOD Region Basel kann diesem Kompromiss zustimmen, erwartet aber, dass dabei auch die Angestellten der Altersgruppe 60 plus profitieren. (VPOD).

VPOD-Magazin, Dezember 2010.

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