Gewerkschaftschronik
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02.07.2020 Schweiz
SGB

Arbeitsmarkt
Medienkonferenz
Volltext
Medieneinladung Verteilungsbericht und Konjunkturlage: Soziale Katastrophe verhindert – jetzt muss es für alle aufwärtsgehen. Sehr geehrte Medienschaffende, Die Lohngarantien haben während der Corona-Krise eine soziale und wirtschaftliche Katastrophe verhindert. Doch die Weltkonjunktur verschlechtert sich dramatisch und das Kaufkraftproblem im Inland nimmt zu, weil die Arbeitslosigkeit steigt und die Kurzarbeit nur einen Teil des Einkommens garantiert. Schon vor der Krise haben die Lohnentwicklung und die höheren Abgaben und Prämien die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen weiter akzentuiert. Dieser Trend hat sich mit der Corona-Krise verstärkt, weil gerade Geringverdienerinnen und Geringverdiener von ihr besonders betroffen sind. Der SGB analysiert alle zwei Jahre die Verteilung von Löhnen, Einkommen und Vermögen in der Schweiz sowie die Belastung durch Steuern und Abgaben in Form seines Verteilungsberichts. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt präsentiert der SGB dieses Jahr die Erkenntnisse seiner umfassenden Wirtschaftsstudie zusammen mit den dringlichsten Massnahmen für die Erhaltung der Kaufkraft der Arbeitnehmenden und die Stärkung der Konjunktur. Diese Medienkonferenz findet statt am Montag, 6. Juli 2020, 10.00 Uhr, im Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern
Es werden kurz referieren: (…).
SGB, 2.7.2020.
SGB > Medienkonferenz 6.7.2020. SGB, 2020-07-02.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Arbeitszeit
SGB
Syndicom

Kurzarbeit
Volltext
Wichtige Verlängerung der Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze. Der SGB zu den Bundesratsbeschlüssen. (SGB) Der SGB begrüsst die Verlängerung der Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate. Damit können Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Corona-Entlassungen müssen um jeden Preis verhindert werden. In den Branchen mit tiefen Löhnen ist der Anteil Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit am höchsten. Die damit verbundenen Einkommensausfälle von 20 bis 30 Prozent sind für die Betroffenen nur schwer verkraftbar. Die Leistungen der Kurzarbeit und der Arbeitslosenversicherung reichen hier nicht aus. Hier braucht es 100 Prozent Lohnersatz. Einkommenssicherung für Selbständigerwerbende und Kulturschaffende stärken; Lücken für Härtefälle identifizieren. Durch die Verlängerung und Ausdehnung des Corona-Erwerbsersatzes für Selbständige im Veranstaltungsbereich hat der Bundesrat endlich Klarheit geschaffen. Gerade Kulturschaffende sind dringend auf diese Verlängerung angewiesen, weil der Kulturbereich nach wie vor stark eingeschränkt ist und dies voraussichtlich noch länger bleiben wird. Auch anerkennt der Bundesrat mit seinen Beschlüssen, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, damit Härtefälle im Rahmen der Coronakrise erkannt und gemildert werden können. (…).

Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Kurzarbeit. Coronavirus. Syndicom, 2020-07-01.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Frauen
SGB
Syndicom

Gesetze
Gleichstellung
Volltext
Das revidierte Gleichstellungsgesetz tritt in Kraft. Frauen müssen faire Löhne bekommen – die Lohnanalysen sind ein erster Schritt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB hat lange für die Verbesserung des Gleichstellungsgesetzes gekämpft, um die Lohndiskriminierung von Frauen wirksamer bekämpfen zu können. Diesen Mittwoch tritt nun das revidierte Gesetz in Kraft, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die vorgesehenen Lohnanalysen werden für mehr Transparenz sorgen, doch nach wie vor werden Arbeitgeber, die Frauen beim Lohn diskriminieren, nicht sanktioniert. (SGB) Ab heute haben Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden ein Jahr lang Zeit, um zu analysieren, ob ihr Lohnsystem Frauen diskriminiert. Sie können die Lohnanalysen mit den Sozialpartnern durchführen, ansonsten müssen sie sie bis 2022 von einer externen Revisionsstelle kontrollieren lassen und dann die Resultate innerhalb eines weiteren Jahres ihren Angestellten mitteilen. Nachdem der sozialpartnerschaftliche Lohngleichheitsdialog gescheitert war, hatte sich der SGB vehement für verbindliche Massnahmen zur Bekämpfung von Lohndiskriminierung eingesetzt. Als Folge davon hat der Bundesrat eine Revision des Gleichstellungsgesetzes anhand genommen, um Unternehmen zur Analyse ihrer Lohnsysteme zu verpflichten. Skandalös ist allerdings, dass Unternehmen für Lohndiskriminierung immer noch nicht geradestehen müssen. Entsprechende Sanktionen bei Nichteinhaltung der Lohngleichheit sind schon in der Vernehmlassung aus dem Entwurf gefallen. (…).
Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Gleichstellung. Gesetz. Syndicom, 2020-07-01.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Arbeitszeit
SGB

Arbeitslosigkeit
Kurzarbeit
Volltext
Wichtige Verlängerung der Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze. Der SGB zu den Bundesratsbeschlüssen. Der SGB begrüsst die Verlängerung der Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate. Damit können Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Corona-Entlassungen müssen um jeden Preis verhindert werden. In den Branchen mit tiefen Löhnen ist der Anteil Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit am höchsten. Die damit verbundenen Einkommensausfälle von 20 bis 30 Prozent sind für die Betroffenen nur schwer verkraftbar. Die Leistungen der Kurzarbeit und der Arbeitslosenversicherung reichen hier nicht aus. Hier braucht es 100 Prozent Lohnersatz. Einkommenssicherung für Selbständigerwerbende und Kulturschaffende stärken; Lücken für Härtefälle identifizieren. Durch die Verlängerung und Ausdehnung des Corona-Erwerbsersatzes für Selbständige im Veranstaltungsbereich hat der Bundesrat endlich Klarheit geschaffen. Gerade Kulturschaffende sind dringend auf diese Verlängerung angewiesen, weil der Kulturbereich nach wie vor stark eingeschränkt ist und dies voraussichtlich noch länger bleiben wird. Auch anerkennt der Bundesrat mit seinen Beschlüssen, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, damit Härtefälle im Rahmen der Coronakrise erkannt und gemildert werden können. Absicherung der Freizügigkeitsguthaben bei der Auffangeinrichtung BVG. (…).
GB, Medienmitteilung, 1.7.2020.
SGB > Kurzarbeit. SGB, 2020-07-01.
Ganzer Text
30.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
SGB

Gleichstellung
Lohngleichheit
Volltext
Neues Gleichstellungsgesetz und Lohngleichheit: Mitarbeitende einbeziehen! Am 1.7.2020 tritt das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Unia appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber: Die Unternehmen müssen bei der Überprüfung der Lohngleichheit die Personalkommissionen oder Arbeitnehmendenvertretungen in den Prozess einbeziehen und schliesslich auch die nötigen Korrekturen vornehmen, damit der Verfassungsauftrag von 1981 endlich umgesetzt wird. Lohndiskriminierung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem. Es betrifft alle Frauen in allen Berufen, in allen beruflichen Stellungen und in jedem Alter. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr, weil sie ihnen für die gleiche oder gleichwertige Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen rund 20 Prozent oder im Schnitt 657 Franken pro Monat weniger als Männer. Weil sie Frauen sind. Deshalb sind es auch die Arbeitgeber, die jetzt in der Pflicht stehen! Forderung der Frauen ernst nehmen. Das revidierte Gesetz ist zwar wichtig, aber ungenügend: Es sieht lediglich vor, dass 1% aller Unternehmen eine Lohnanalyse durchführen müssen (Betriebe ab 100 Mitarbeitenden), Sanktionen sind keine vorgesehen und das Gesetz läuft nach 12 Jahren aus. (…).
SGB, 30.6.2020.
SGB > Lohngleichheit. SGB, 2020-06-30.
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29.06.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Lohnschutz verstärken, nicht verschlechtern. Flankierende Massnahmen und Personenfreizügigkeit. Observatoriumsbericht: Die Schweiz vor bedeutenden migrationspolitischen Weichenstellungen
Anlässlich der Veröffentlichung des 16. Berichts des Observatoriums zur Personenfreizügigkeit präsentiert der SGB einen Kommentar zur aktuellen Lage. Darin betonen die Gewerkschaften die zentrale Bedeutung von Flankierenden Massnahmen (FlaM). Dank den FlaM entwickeln sich die tiefen und mittleren Löhne in der Schweiz postiver als in mehreren europäischen Ländern, in denen der Schutz geringer ist: In den letzten 20 Jahren sind sie in der Schweiz stärker gestiegen als in Frankreich, Deutschland und Grossbritannien.
Der Observationsbericht zeigt auf, wie wichtig eine hohe Dichte der in der Schweiz durchgeführten Kontrollen ist. Während in Deutschland jährlich 55.000 Unternehmen auf Arbeits- und Lohnbedingungen überprüft werden, sind es in der Schweiz 41‘000 – bei einem etwa zehnmal kleineren Arbeitsmarkt. Die Entwicklung eines extremen Niedriglohnsektors wurde in der Schweiz so vermieden. Der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss ausgebaut, und nicht verschlechtert werden. Auch die Umsetzung kann weiter verbessert werden, vor allem durch verstärkte Kontrollen in den Kantonen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 29.6.2020.
SGB > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2020-06-29.
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22.06.2020 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB
Syndicom

Abstimmung
Flankiierende Massnahmen
Personenfreizügigkeit
Volltext
Jobs und Löhne verteidigen. Flankierende Massnahmen und Personenfreizügigkeit. SGB startet Kampagne gegen die Kündigungsinitiative neu – gemeinsamer Auftritt von Bundesrat und Sozialpartnern
Die Lage der Arbeitnehmenden ist äusserst angespannt. Der SGB hat deshalb heute am gemeinsamen Auftritt mit Bundesrätin Karin Keller-Suter und den Sozialpartnern betont, dass die Kündigungsinitiative allen Arbeitnehmenden schadet und bewährte Schutzmassnahmen aufs Spiel setzt. Dabei gilt es gerade in Krisenzeiten, Lösungen für konkrete Probleme zu präsentieren. Dass der Bundesrat und die Sozialpartner dazu bereit sind, wurde während der Corona-Krise unter Beweis gestellt – und mit der Einführung der Überbrückungsleistung bekräftigt. Der SGB engagiert sich stark mit einer eigenständigen Kampagne gegen die Kündigungsinitiative, um Jobs und Löhne zu verteidigen. Die Schweiz hat heute das wirksamste Lohnschutzsystem Europas. Das Prinzip „Schweizer Löhne für Arbeit in der Schweiz“ gilt erst recht, wenn durch die Corona-Krise die Arbeitsbedingungen unter Druck sind: Dieser Schutz ist heute wichtiger denn je. Die SVP-Initiative stellt die Rechte der Arbeitnehmenden und den Lohnschutz in Frage. Sie würde zu unsicheren Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führen. SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard betonte an der Medienkonferenz, dass „die Kündigungsinitiative zum einzigen Ziel hat, die Rechte der Arbeitnehmenden zu schwächen. Sie würde es schwieriger machen, wirtschaftlich aus der Krise herauszukommen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 22.6.2020.
SGB > Personenfreizuegigkeit. SGB, 2020-06-22.
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13.06.2020 Schweiz
Frauen
SGB

Frauenstreik
Gleichstellung
Volltext
Ein Jahr Frauenstreik: Forderungen noch lange nicht eingelöst. Gleichstellung von Mann und Frau. Morgen Sonntag 14. Juni jährt sich der historische Frauenstreik 2019. Vor einem Jahr waren mehr als 500'000 Frauen* auf den Strassen, um Lohn, Zeit und Respekt zu fordern. Doch Frauen bekommen immer noch tiefere Löhne und Renten als Männer und übernehmen mehr Betreuungsarbeit. Dies muss dringend korrigiert werden. Während der violetten Woche haben die SGB-Gewerkschaften dies betont und am Jahrestag des Streiks werden die Frauenstreikkomitees schweizweit mit Aktivitäten nachlegen.
Frauen verdienen fast ein Fünftel weniger als Männer. Über die Hälfte der erwerbstätigen Frauen verdient nicht einmal 4000 Franken pro Monat, bei den Männern sind es bloss 16 Prozent. Auch wenn ein Teil dieser Unterschiede durch Faktoren wie Berufswahl, Ausbildungsdauer oder Erwerbspensum erklärt werden kann, gilt: Die Arbeit von Frauen ist gegenüber derjenigen von Männern massiv unterbewertet. Nach einer dreijährigen Lehre verdienen Einsteigerinnen in Frauenberufe wie Coiffeuse oder Kleinkinderbetreuerin zwischen 3'900 und 4'500 Franken, junge Dachdecker oder Maurer verdienen dank GAV 1000 Franken mehr. Dramatische Rentensituation der Frauen. Die Arbeit der Frauen, die sich als zentral für das Funktionieren der Gesellschaft während der Krise erwiesen hat, ist nicht nur schlecht entlöhnt, sie führt auch zu unwürdigen Altersrenten – im Schnitt einen Drittel tiefer. Nur die AHV berücksichtigt nicht bezahlte …).
SGB, Medienmitteilung, 13.6.2020.
SGB > Frauenstreik. Gleichstellung. SGB, 13.6.2020.
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11.06.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Arbeitsbedingungen
Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Grundsätzlich wirksamer Lohnschutz, schärferer Vollzug nötig. Bericht des Seco zum Vollzug der Flankierenden Massnahmen. Der heute veröffentlichte Bericht zu den Flankierenden Massnahmen zeigt: Die Flankierenden sind wichtiger denn je! Wo kontrolliert wird, werden Verstösse aufgedeckt. Insbesondere bei Firmen, die Kurz- und KürzestaufenthalterInnen oder Temporärarbeitskräfte beschäftigen. Im vergangenen Jahr haben die Kontrolleurinnen und Kontrolleure rund 166’000 Löhne überprüft. Dabei haben sie bei mehr als 15 Prozent zu tiefe Löhne oder Scheinselbständigkeit aufgedeckt. In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen sind die Verstossquoten etwas höher (über 20 Prozent), weil der Dumping-Tatbestand durch diese Mindestlöhne klar definiert ist. In den übrigen Branchen erlauben die Kantone teilweise Abweichungen von den üblichen Löhnen gegen unten, so dass ein Teil der Firmen mit zu tiefen Löhnen den Kontrolleuren entgeht. Die Verstossquoten betragen 15 Prozent (Entsendefirmen) bzw. 11 Prozent (Schweizer Unternehmen). In Branchen mit verbindlichen Mindestlöhnen in GAV oder in Normalarbeitsverträgen (NAV) werden Arbeitgebende mit zu tiefen Löhnen gebüsst. Wenn keine Mindestlöhne vorliegen, fordern die Kantone die Firmen auf, die Löhne an die orts- und branchenüblichen Löhne anzupassen („Verständigungsverfahren“). Positiv ist, dass die überwiegende Mehrheit der ausländischen Firmen dieser Aufforderung Folge leistet. (…).
SGB, Medienmitteilung, 11.6.2020.
SGB > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2020-06-11.
Ganzer Text
10.06.2020 Schweiz
SGB

Altersrente
Volltext
Ein konkreter Fortschritt. Der SGB begrüsst die Zustimmung zur Überbrückungsleistung im Parlament. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund kämpft seit einigen Jahren dafür, dass Arbeitnehmende, die ein Leben lang gearbeitet haben, bei einem Stellenverlust vor der Pensionierung nicht in der Sozialhilfe landen. Die Einführung der Überbrückungsleistung durch das Parlament ist daher zu begrüssen, obwohl die Leistungshöhe vom Parlament gekürzt wurde. Die neue soziale Abfederung von Ausgesteuerten löst nicht alle Probleme, für die Betroffenen ist sie aber ein echter Fortschritt und eine Bekräftigung des Parlaments, sozialpartnerschaftlich-lösungsorientierte Kompromisse zu unterstützen. Für ältere Arbeitslose, die trotz unzähligen Bewerbungen keine Stelle gefunden haben, geht es nach der Aussteuerung finanziell bergab. Irgendwann führt kein Weg mehr an der Sozialhilfe vorbei. Dort kann es aber sein, dass die Betroffenen zuerst einen Teil ihres Altersvorsorgeguthabens aufbrauchen müssen, bevor sie Unterstützung erhalten. Und dies, nachdem sie zuvor bereits fast ihr gesamtes Vermögen aufbrauchen mussten. So ist der Weg in die Ergänzungsleistungen im Rentenalter programmiert. Das ist inakzeptabel. Schutz ausbauen – jetzt erst recht. Die Corona-Krise hat den Arbeitsmarkt hart getroffen. Die Zahl der Arbeitslosen der Altersgruppe der «Ü55» hat in den Monaten März und April um fast 50 Prozent zugenommen. Der SGB setzt sich auch mit den Sozialpartnern vehement dafür ein, dass alle Massnahmen umgesetzt werden, um so viele  (…).
SGB, Medienmitteilung, 10.6.2020.
SGB > Altersrente. SGB, 2020-06-09.
Ganzer Text
05.06.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
SGB
Vasco Pedrina
Volltext
50 Jahre „Schwarzenbach-Initiative“: Nie wieder! Vasco Pedrina über die gewerkschaftlichen Lehren aus den „Überfremdungs-Initiativen“. Am 7. Juni 1970, vor genau 50 Jahren fand die denkwürdige Volksabstimmung zur „Schwarzenbach-Initiative“ statt, die zweite einer nicht endenden wollenden Reihe fremdenfeindlicher Initiativen, die unser Land immer wieder beschäftigten, bis hin zur bevorstehenden „SVP-Kündigungsinitiative“. James Schwarzenbach, der 1967 für die „Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat“ in den Nationalrat einzog, zielte mit seiner Initiative darauf ab, dass ausländische Staatsangehörige höchstens 10 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen dürften. Arbeitslosigkeit exportiert Schätzungsweise mehr als 300'000 AusländerInnen hätten die Schweiz bei einer Annahme der Inititiave verlassen müssen. Ein Passus des Initiativtextes sah sogar vor, dass der Bund hätte dafür sorgen sollen, dass kein Bürger aus Rationalisierungsgründen oder wegen den vorzusehenden restriktiven Aufenthaltsmassnahmen entlassen werden kann, solange im gleichen Betrieb und für die gleiche Berufskategorie AusländerInnen beschäftigt sind. Starker Tobak! Der hochemotionale Abstimmungskampf – damals waren vor allem die heute so beliebten Italiener die bösen Ausländer! – führte zu einer der höchsten Stimmbeteiligungen überhaupt (74%). Zum Glück wurde die Initiative abgelehnt, aber mit 54 Prozent Nein relativ knapp. Die besten Resultate erreichte sie in den katholischen Agrarkantonen und im Industrie-Dreieck Basel-Bern-Zürich, ganz besonders in den Arbeiterquartieren dieser Städte. (…). Vasco Pedrina.
SGB, 5.6.2020.
Personen > Pedrina Vasco. Schwarzenbach-Initiative. SGB, 2020-06-05.
Ganzer Text
05.06.2020 Schweiz
Service public
SGB
Syndicom

Service public
Volltext
Aufschwung nur mit Stärkung des Service public. Der Weg aus der Krise. Der Service public spielt in dieser ausserordentlichen Zeit eine zentrale Rolle. Ohne Service public wäre die Lage in den letzten Monaten viel schlimmer gewesen und hätte die Schweiz der Pandemie nicht auf diese Weise entgegentreten können. Doch viele Bereiche des Service public wurden durch die Krise geschwächt, sei es finanziell oder organisatorisch aber auch mit Blick auf die Lage von deren Arbeitnehmenden. Der Service public muss in dieser Situation gestärkt werden. Das ist nicht einfach eine Option, sondern eine grundlegende Voraussetzung für den Aufschwung - und auch für die Bewältigung einer nächsten Krise. (SGB) Konfrontiert mit einer Pandemie, wie sie die Schweiz in der Neuzeit noch nie erlebt hat und die Massnahmen von unerwarteten Dimensionen nötig machte, hat sich der Service public gut gehalten. Das Funktionieren der öffentlichen Dienstleistungen war sogar einer der Hauptgründe für das anhaltende Vertrauen der Bevölkerung in die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Der Service public spielt eine stabilisierende Rolle, die bislang zu wenig anerkannt war. In einer heute veröffentlichen Analyse zieht der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) eine erste Bilanz und Lehren für die Zukunft. Der Service public zeigte seine Stärken da, wo dessen Gegner glaubten Schwächen zu erkennen. In ausserordentlichen und äusserst dringlichen Situationen, sind Institutionen, bei denen die Koordination im Vordergrund steht (…).
Syndicom, 5.6.2020.
Syndicom > Service public. Syndicom, 2020-06-05.
Ganzer Text
05.06.2020 Schweiz
Postfinance
SGB

Kreditwesen
Volltext
PostFinance: Raus aus dem Korsett des Verbots der Kreditvergabe, aber nicht rein in die Falle der Teilprivatisierung! Die PostFinance ist ein systemrelevantes Finanzinstitut, ihre Zahlungsdienstleistungen sind für die Bevölkerung, aber vor allem auch für die Wirtschaft unverzichtbar. Was jahrelang gut funktionierte, wird wegen der anhaltenden Niedrigzinslage problematisch: Das Korsett des Verbots der Vergabe von Krediten und Hypotheken bedroht die PostFinance absehbar in ihrer Existenz. Das Jahresergebnis verschlechtert sich rapide, was mittelfristig den ganzen Postkonzern destabilisiert.
Der Bundesrat versucht nun den Befreiungsschlag, indem das Verbot aufgehoben wird. Der SGB begrüsst den Entscheid, wenn auch mit einigen Zweifeln, ob es der PostFinance im hart umkämpften Hypothekar- und Kreditvergabemarkt jetzt überhaupt noch gelingen kann, als „Latecomer“ eine Gewinnmarge zu erwirtschaften. Auch über grüne Konzepte verfügen mittlerweile fast alle Banken, wenn auch nicht alle gleichermassen glaubwürdig sind. Den Versuch, das Korsett der PostFinance zu sprengen, ist es dennoch wert, denn ihr Grundversorgungsauftrag ist zu kostbar, als dass die Politik einfach zusehen dürfte, wie das Finanzinstitut immer mehr schwächelt. Es hängen direkt und indirekt sehr viele Arbeitsplätze daran, dass die PostFinance wieder gut aufgestellt werden kann. (…).

SGB, Medienmitteilung, 5.6.2020.
SGB > Postfinance. Kredite. SGB, 2020-06-05.
Ganzer Text
02.06.2020 Schweiz
Service public
SGB

Medienkonferenz
Service public
Volltext
Service public: unverzichtbar in der Krise, unverzichtbar für die Zukunft. Sehr geehrte Medienschaffende.
Gerne laden wir Sie zu einer Video-Medienkonferenz des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes über die Rolle des Service public in dieser Krisenzeit und über die Lehren, die daraus für die kommenden Monate und Jahre zu ziehen sind, ein. Im Frühjahr 2020, als die beispiellosen Massnahmen zur Einschränkung des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens in Kraft waren, spielte der Service public eine stabilisierende Rolle für die ganze Gesellschaft. Transport, Logistik, Gesundheit, Kinderbetreuung und auch die Medien haben eine ausserordentliche Anpassungsfähigkeit in einem sich ständig verändernden Kontext bewiesen. Die Pandemie hat aber auch schmerzlich viele Schwächen und Anfälligkeiten bei der Finanzierung oder den Arbeitsbedingungen offenbart, wie es beispielsweise in der Kultur der Fall ist. Der SGB legt eine vollständige Analyse vor, zieht eine erste Bilanz für die verschiedenen Branchen und formuliert Forderungen, um die Wiederaufnahme des wirtschaftlichen und sozialen Lebens zu unterstützen – mit einer Stärkung des Service public. Die Video-Medienkonferenz findet statt am: Freitag, 5. Juni 2020, um 10 Uhr. mit Onlinezugang: https://zoom.us/j/97887340833. (…).

SGB, Medienmitteilung, 2.6.2020.
SGB > Medienkonferenz. SGB, 2020-06-02.
Ganzer Text
01.06.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
VPOD-Magazin
Tanja Lantz
1. Mai Schweiz
Digitalisierung
Volltext
Gewerkschaftsarbeit aus dem Homeoffice - geht das überhaupt? Digital kämpfen Während das vom VPOD organisierte Personal im Service public wie eh und je in vorderster Reihe steht, wurde der „Apparat“ Mitte März mit brachialer Wucht ins Homeoffice katapultiert. Hat's funktioniert? „Als erstes wurden die grösseren Treffen abgesagt oder verschoben“, berichtet Fabio Höhener, VPOD-Sekretär Zürich Lehrberufe, „aber nach einer ersten Phase der Neuorganisation konnten wir mit Team und Vorstand Videocalls durchführen, und das funktionierte weitgehend einwandfrei.“ Auch Kolleginnen und Kollegen mit wenig technischen Kenntnissen hätten sich nach kurzer Zeit gut mit dem neuen Instrument zurechtgefunden .
Vom Webinar zur Praxis Viviane Hösli vom VPOD Zentralschweiz hat ein Webinar der Rosa-Luxemburg-Stiftung besucht - Thema „Organizing während Covid-ro“, ihr war mit Ausbruch der Krise sofort klar: In einer Zeit, in der arbeitsrechtlich so viel passiert, müssen die Gewerkschaften an ihren Mitgliedern dranbleiben. Zunächst habe man Sitzungen der Personalkommission noch im Spital durchgeführt: „Der Austausch war ja megawichtig.“ Allerdings sei dabei wegen der überbordenden Traktandenliste das Informelle - das „Wie geht's?“ unter Kolleginnen und Kollegen - auf der Strecke geblieben. Das habe dann seinen Platz in den Videocalls gefunden: „Menschen fanden hier wieder den Raum, sich über ihre Arbeitsbelastung und -organisation auszutauschen.“ (…). anja Lantz.
VPOD-Magazin, 1.6.2020.
Personen > Lantz Tanja. 1. Mai 2020. Digitalisierung. VPOD-Magazin, 2020-06-01.
Ganzer Text
28.05.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Personen
SGB
Reto Wyss
Arbeitslosigkeit
Volltext
Corona-Arbeitslosigkeit: Die Überbrückungsleistung ist nötiger denn je. Das Parlament muss in der Sommersession beschliessen. In den drei Corona-Monaten März bis Mai ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz richtiggehend explodiert - nämlich von rund 105'000 auf über 160'000 Personen (saisonbereinigt). So etwas hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Nur dank den „Lohngarantien“ in Form von Kurzarbeit oder des Corona-Elternurlaubs konnte Schlimmeres wie in den USA verhindert werden: Dort haben alleine im Monat April 20 Millionen Arbeitnehmende ihre Stelle verloren. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, die Konjunkturaussichten sind nach wie vor trübe. Krise trifft „Ü55“ hart. Besonders stark war der Anstieg bei den jungen Altersgruppen. Weil die Firmen bei den Stellenbesetzungen auf die Bremse traten, war die Stellensuche für diese Gruppe nach der Ausbildung, der Rekrutenschule oder einem Auslandaufenthalt besonders schwierig. Etwas im Schatten der jüngeren leiden aber auch die älteren Berufstätigen stark unter der Krise. Die „Ü55“ sind grundsätzlich viel weniger oft auf Stellensuche als ihre jüngeren KollegInnen, und dennoch hat in dieser Altersgruppe die Zahl der neuen Arbeitslosen in den Monaten März und April um fast 50 Prozent zugenommen. Das ist sehr beunruhigend. Aus dem Gewerkschaftsalltag wissen wir von zahlreichen Betroffenen, die in den letzten beiden Jahren nach längerer Suche endlich wieder eine Stelle gefunden haben. Doch kaum brach die Corona-Krise aus, wurden sie entlassen. (…).  Reto Wyss.
SGB, 28.5.2020.
Personen > Wyss Reto. Arbeitslosigkeit. SGB, 2020-05-28.
Ganzer Text
28.05.2020 Schweiz
Personen
SGB
Reto Wyss
Betagtenbetreuung
Volltext
Pflege: Nach dem Klatschkonzert braucht es nun endlich Taten! Das Parlament muss die Grundversorgung stärken. Es ist ganz einfach: Dem Klatschkonzert während der Corona-Krise müssen nun konkrete Taten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege folgen. Der Handlungsbedarf ist schon lange gegeben, das hat die COVID-Pandemie hoffentlich auch den letzten ZweiflerInnen im Parlament klargemacht.
In einer im Jahr 2019 – also lange vor Corona – beim Pflegepersonal durchgeführten Umfrage der Unia zur Langzeitpflege gaben 28 Prozent der Befragten an, einmal oder mehrmals berufsbedingt einen Monat oder länger krankgeschrieben gewesen zu sein. Bei 30 Prozent der Pflegenden wird die gesetzliche Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Schichten monatlich mehr als fünfmal gebrochen. Und von den PflegeassistentInnen gaben 59 Prozent einen Lohn von unter 4`000 Franken bei Vollzeitarbeit an.
Realitätsverweigerung muss Vergangenheit sein. ^“Wer einen Pflegeberuf wählt, hat nicht primär den Lohn vor Augen, sondern eher ein Ideal“ ist alles, was Christian Schär, Präsident des Zürcher Spitalverbands, zu dieser Situation zu sagen hat („NZZ“, 8.4.2020). Etwa ähnlich schlau äusserte sich der vielzitierte Gesundheitsberater Willy Oggier: „Wenn man nun deren Löhne [die Löhne der Pflegenden] pauschal erhöht, besteht die Gefahr, dass viele ihr Pensum reduzieren“ („Bund“, 25.5.2020). Pensenreduktion aufgrund (…).
Reto Wyss.
SGB, 28.5.2020.
Personen > Wyss Reto. Langzeitpflege. SGB, 2020-05-28.
Gamuer Text
20.05.2020 Schweiz
Personen
Regierung Schweiz
SGB
Daniel Lampart
Arbeitslosigkeit
Bundesrat
Volltext
Massenarbeitslosigkeit verhindern, Kinderbetreuungsstrukturen retten. Reaktion des SGB auf bundesrätliche Corona-Entscheide. Der SGB begrüsst die vom Bundesrat beschlossene Zusatzfinanzierung der Arbeitslosenversicherung (ALV) durch den Bund. Damit können höhere Belastungen der Normalverdienenden verhindert und die wichtigen Lohngarantien fortgesetzt werden. Der Kaufkraftverlust für untere und mittlere Einkommen bleibt ein drängendes Problem. Die familienergänzende Kinderbetreuung spielt eine zentrale Rolle für die Krisenbewältigung. Sie muss in dieser kritischen Zeit unbedingt erhalten werden, damit sie nachher auch ausgebaut werden kann. Die Bestätigung der Unterstützung durch den Bund ist ein erster Schritt. Die breit abstützte Forderung für koordiniertes Vorgehen ist weiterhin offen.
Belastung für Normalverdienende verhindern Der Ausbau der Kurzarbeit hat einer Massenarbeitslosigkeit vorgebeugt und somit eine Katastrophe wie in den USA verhindert. Der SGB hatte eine Zusatzfinanzierung durch den Bund gefordert und begrüsst daher diesen wichtigen Schritt, die ALV mit 14 Milliarden durch den Bund zu unterstützen. Damit die Belastung der Erwerbstätigen nicht steigt, braucht es allerdings noch weiterführende Massnahmen. (…).
Daniel Lampart.
SGB, Medienmitteilung, 20.5.2020.
Personen > Lampart Daniel. Arbeitslosigkeit. Bundesrat. SGB, 2020-05-20.
Ganzer Text
20.05.2020 Schweiz
SEV Schweiz
SGB
Syndicom
Unia Schweiz

Prekariat
Volltext
Bündnis fordert Überbrückungsfonds für prekäre Arbeitnehmende. Die Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er soll Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten. Die Corona-Krise trifft zwar die ganze Gesellschaft – besonders hart aber die prekär Angestellten, die von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sind; z.B. Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung. Schon während gewöhnlichen Bedingungen leben sie oft am Existenzminimum; aktuell können sie weder Entschädigungen der Arbeitslosversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen. Die Probleme der betroffenen Personengruppen sind vielfältig: Lücken bei Kurzarbeit. Niedrige Löhne, unsichere Anstellungsbedingungen, fehlende oder lückenhafte Sozialversicherungen gehören zum Alltag vieler Hausangestellten. In der Corona-Krise haben viele von ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen verloren. Sie haben keine Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen. Auch Betreuerinnen in Privathaushalten können oft nicht mehr weiterarbeiten. Auch wenn sie ein Recht auf Lohn hätten, ist es für sie schwierig bis unmöglich, diesen einzufordern. Auch sie haben kein Recht auf Kurzarbeit. (…).  Unia Schweiz, 20.5.2020.
Unia Schweiz > Prekariat. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-05-20.
Ganzer Text
14.05.2020 Schweiz
Personen
SGB
Dore Heim
Klimawandel
Volltext
Den Klimaschutz nicht aufschieben – die Gewerkschaften stehen dazu. Der 15. Mai 2020 wäre ein Tag mit Aktionen und Demonstrationen im ganzen Land für eine treibhausgasneutrale und umweltfreundlichere Schweiz gewesen. Trotz der Verschiebung des Tages in dieser Form engagiert sich die Gewerkschaftsbewegung weiter für den Wandel zu einer klimafreundlichen Wirtschaft. Soziale Gerechtigkeit muss ein integraler Bestandteil dieses Transformationsprozesses sein, so dass er in erster Linie von den Bevölkerungsgruppen und Unternehmen geschultert wird, die sich dies leisten können. In der gegenwärtigen Situation werden die Risiken einer Krise deutlich, die besonders die Schwächsten trifft und Jobs gefährdet. Die Gewerkschaften fordern, dass der Klimawandel durch Investitionen in die Schaffung von Arbeitsplätzen, in die Verbesserung des Service Public und in den Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekämpft wird. Sie geben am 15. Mai die folgende Grundsatzerklärung heraus und wollen die Zusammenarbeit mit der Klimabewegung entschlossen fortsetzen. Erklärung. Den Klimaschutz nicht aufschieben – die Gewerkschaften stehen dazu. (…).
SGB, 14.5.2020.
SGB > Klimawandel. Erklaerung SGB. SGB, 2020-05-14.
Ganzer Text
07.05.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Personen
SGB
Daniel Lampart
Arbeitslosigkeit
Entlassungen
Volltext
Angesichts der Stützungsmassnahmen des Bundes sind Corona-Entlassungen nicht akzeptabel, Appell des SGB angesichts des erschreckenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit explodiert: Innerhalb von nur wenigen Wochen steigt sie um 40%.Ein solcher Anstieg ist beispiellos. Während der Bund den Unternehmen unter die Arme greift, werden massenweise Arbeitsplätze vernichtet: 50'000 Corona-Entlassungen sind zu viel. Die Arbeitgeber müssen jetzt Solidarität zeigen und Jobs erhalten: das fordert der SGB mit einem Appell. Die heutigen Arbeitslosenzahlen zeigen, wie hart die Corona-Krise für viele Arbeitnehmende ist. In nur acht Wochen stieg die Zahl der Arbeitslosen um über 40 Prozent oder fast 50'000 Personen (saisonbereinigt). So etwas gab es noch nie. Dabei hat der Bundesrat umfassende Massnahmen ergriffen, um gerade das zu verhindern. Er hat den Zugang zur Kurzarbeit maximal erleichtert, einen Elternurlaub für Arbeitnehmende mit Betreuungspflichten eingeführt sowie weitere Hilfemassnahmen und Kreditgarantien beschlossen. Wenn die Firmen nun in grosser Zahl Personal entlassen, ist das nicht akzeptabel. Besonders erschreckend ist, dass die Arbeitslosigkeit auch in Branchen stark zugenommen hat, welche von den behördlichen Schliessungsentscheiden nicht betroffen waren. So beispielsweise in der Maschinen- und in der Uhrenindustrie, im Baugewerbe und in den Banken. (…).
SGB, Medienmitteilung, 7.5.2020.
Personen > Lampart Daniel. Entlassungen. Coronavirus. SGB, 2020-05-07.
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07.05.2020 Schweiz
Kinder
Personen
SGB
Gabriela Medici
Coronavirus
Kinderbetreuung
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Corona-Elternurlaub und Ausstieg aus dem Lockdown. Was gilt und was muss besser werden? Der Corona-Elternurlaub schützt alle erwerbstätigen Eltern mit Kindern unter 12 Jahren vor Lohneinbussen wenn sie ihre Arbeit nicht oder nicht wie üblich erledigen können, weil die Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleistet ist. Nach anfänglichen Unsicherheiten hat sich die Zahl der ausbezahlten Taggelder für Eltern in den letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung weist in die richtige Richtung. Denn eine erste Zwischenbilanz des SGB zeigte, dass der Corona-Elternurlaub mit Anlaufschwierigkeiten kämpfte – obwohl die Belastung erwerbstätiger Eltern aufgrund der Kinderbetreuung zuhause stetig zunahm. Verschiedene Arbeitgeber haben in der Zwischenzeit nachgebessert, und ihre Angestellten über diese Entlastungsmöglichkeit orientiert. Auf Druck des SGB hat das Bundesamt für Sozialversicherungen ausserdem klargestellt, dass Arbeitnehmende im Homeoffice nicht ausgeschlossen sind und das Merkblatt entsprechend aktualisiert. Bis Anfang Mai haben knapp 2600 Eltern Corona-Elternurlaub erhalten. Der Bundesrat rechnete mit rund 60‘000 Anmeldungen. Es stellt sich die Frage, woher diese grosse Diskrepanz kommt. Zumal die Gewerkschaften weiterhin zahlreiche Anfragen verunsicherter und überlasteter Eltern erhalten. Und selbst die bürgerliche Presse weist mittlerweile darauf hin, dass der Druck auf die Familien und insbesondere die Mütter weiter zunimmt. Was gilt ab dem 11. Mai? (…).  Gabriela Medici.
SGB, 7.5.2020.
Personen > Medici Gabriela. Kinderbetreuung. Coronavirus. SGN, 2020-05-07.
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07.05.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Personen
SGB
Daniel Lampart
Arbeitslosigkeit
Volltext
Erschreckender Anstieg der Arbeitslosigkeit. Angesichts der Stützungsmassnahmen des Bundes sind Corona-Entlassungen nicht akzeptabel. Die Arbeitslosigkeit explodiert um 40% innerhalb von einigen Wochen: einen solchen Anstieg ist beispiellos. Während der Bund den Unternehmen unter die Arme greift, werden massenweise Arbeitsplätze vernichtet. 50'000 Corona-Entlassungen sind zuviel. Die Arbeitgeber müssen jetzt Solidarität zeigen und Jobs erhalten: das fordert der SGB mit einem Appell. Die heutigen Arbeitslosenzahlen zeigen, wie hart die Corona-Krise für viele Arbeitnehmende ist. In nur zwei Monaten stieg die Zahl der Arbeitslosen um über 40 Prozent oder fast 50'000 Personen (saisonbereinigt). So etwas gab es noch nie. Dabei hat der Bundesrat umfassende Massnahmen ergriffen, um gerade das zu verhindern. Er hat den Zugang zur Kurzarbeit maximal erleichtert, einen Elternurlaub für Arbeitnehmende mit Betreuungspflichten eingeführt sowie weitere Hilfemassnahmen und Kreditgarantien beschlossen. Wenn die Firmen nun in grosser Zahl Personal entlassen, ist das nicht akzeptabel. Besonders erschreckend ist, dass die Arbeitslosigkeit auch in Branchen stark zugenommen hat, welche von den behördlichen Schliessungsentscheiden nicht betroffen waren. So beispielsweise in der Maschinen- und in der Uhrenindustrie, im Baugewerbe und in den Banken. (…).
Daniel Lampart.
SGB, Medienmitteilung, 7.5.2020.
Personen > Lampart Daniel. Arbeitslosigkeit. SGB, 2020-05-07.
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06.05.2020 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Kindertagesstätten
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Kita-Finanzierung: Parlament korrigiert, doch es braucht mehr. Weitergehende Massnahmen sind dringend nötig, damit auf die Corona-Krise keine Betreuungskrise folgt. Das Parlament hat den Bundesrat korrigiert und 65 Millionen für die Kitas gesprochen, die wegen Corona in ihrer Existenz bedroht sind. Diese finanzielle Unterstützung ist dringend nötig, damit auf die Corona-Krise keine Betreuungskrise folgt. Doch für einen erfolgreichen Corona-Ausstieg braucht es mehr – der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB setzt sich dafür ein. Mit 65 Mio. Franken wollen National- und Ständerat die Kantone bei der Finanzierung der Kinderbetreuung während der Pandemie unterstützen. Der SGB begrüsst, dass das Parlament damit den Bundesrat korrigiert, der die Finanzierung der Kitas den Kantonen überlassen wollte, bedauert jedoch, dass sich der Ständerat mit dem kleineren Betrag durchgesetzt hat und nicht die Kommission für Wirtschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, die 100 Mio. Franken vorgeschlagen hatte. Trotzdem wird der Betrag hoffentlich ein Anreiz für die Kantone sein, mit einer ausreichenden Finanzierung die Kinderbetreuungsplätze durch die Krise hindurch zu erhalten. Um den Ausstieg aus der Corona-Krise zu schaffen, ohne dass darauf eine Betreuungskrise folgt, sind jedoch weitergehende Massnahmen nötig. (…).
Regula Bühlmann.
SGB, Medienmitteilung, 6.5.2020.
Personen > Buehlmann Regula. Kita. Nationalrat. SGB, 2020-05-06.
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06.05.2020 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Kindertagesstätten
Nationalrat
Volltext
Kita-Finanzierung: Parlament korrigiert, doch es braucht mehr. Das Parlament hat den Bundesrat korrigiert und 65 Millionen für die Kitas gesprochen, die wegen Corona in ihrer Existenz bedroht sind. Diese finanzielle Unterstützung ist dringend nötig, damit auf die Corona-Krise keine Betreuungskrise folgt. Doch für einen erfolgreichen Corona-Ausstieg braucht es mehr – der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB setzt sich dafür ein. Mit 65 Mio. Franken wollen National- und Ständerat die Kantone bei der Finanzierung der Kinderbetreuung während der Pandemie unterstützen. Der SGB begrüsst, dass das Parlament damit den Bundesrat korrigiert, der die Finanzierung der Kitas den Kantonen überlassen wollte, bedauert jedoch, dass sich der Ständerat mit dem kleineren Betrag durchgesetzt hat und nicht die Kommission für Wirtschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, die 100 Mio. Franken vorgeschlagen hatte. Trotzdem wird der Betrag hoffentlich ein Anreiz für die Kantone sein, mit einer ausreichenden Finanzierung die Kinderbetreuungsplätze durch die Krise hindurch zu erhalten. Um den Ausstieg aus der Corona-Krise zu schaffen, ohne dass darauf eine Betreuungskrise folgt, sind jedoch weitergehende Massnahmen nötig. Die bestehenden Kinderbetreuungsplätze müssen nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werden: Die berufstätigen Eltern werden für die Kinderbetreuung nicht mehr so einfach auf die Grosseltern zurückgreifen können. (…).
SGB, Medienmitteilung, 6.5.2020.
Personen > Buehlmann Regula. Kita. Nationalrat. SGB, 2020-05-06.
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