Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 200

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
13.09.2019 Genf
Post
Unia Genf

Lohnerhöhungen
Volltext
Zeitungszustellung
Zeitungsverträger/innen erkämpfen Verbesserungen: Erfolgreicher Arbeitskampf bei der Genfer Post-Tochter Epsilon. Anpassung der Löhne an die geltenden Mindestlöhne, Lohnrückzahlungen von rund 600'000 Franken sowie Einführung von Nachtarbeitszuschlägen und eines Zeiterfassungssystems: Wie gestern in einen Beitrag in der SRF-Sendung „10vor10“ berichtet wurde, ist der über ein Jahr andauernde Arbeitskampf der Genfer Zeitungsverträger/innen mit der Post-Tochter Epsilon mit einer einvernehmlichen Lösung erfolgreich zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Unia, die die rund 60 Angestellten organisiert und in den Verhandlungen begleitet hat, verlangt nun, dass die Post die Lohnrückzahlungen auch für die ehemaligen Arbeiter/innen garantiert. Vor rund einem Jahr begannen rund 60 Zeitungsverträger/innen der Post-Tochter Epsilon in Genf für eine Verbesserung ihrer prekären Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Die Angestellten, die jeden Morgen zwischen 4 und 7 Uhr und bei jedem Wetter im ganzen Kanton die Zeitungen ausliefern, verlangten die Einhaltung der geltenden Mindestlöhne und der Nachtarbeitszuschläge. Ebenso forderten sie die Einführung eines Zeiterfassungssystems, welches ihnen eine gerechte Entlöhnung für ihre harte Arbeit garantieren sollte. Nach langen Auseinandersetzungen kam es in diesem Sommer endlich zum Durchbruch. Wie gestern in der Sendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehens berichtet wurde, vereinbarten die Angestellten, ihre Gewerkschaft Unia und die Post, (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 13.9.2019.
Unia Genf > Post. Loehne. Unia Genf, 2019-09-13.
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13.09.2019 Muotathal
Personen
Post
Work
Patricia D Incau
Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Elsy Föhn (89) und Luise Bürgler (78) kämpfen für ihre Post: „Der Bundesrat muss endlich handeln!“. Zwei Seniorinnen gehen in Muotathal gegen die Poststellenschliessung auf die Barrikaden: Im Nu haben sie 500 Unterschriften gesammelt. Und Post-Ministerin Simonetta Sommaruga eingeschaltet. „Es ist eine Frechheit“, sagt Luise Bürgler (78), und Schwägerin Elsy Föhn (89) doppelt nach: „Vier Poststellen gab es früher hier in der Gegend. Und jetzt wollen sie uns die letzte auch noch nehmen!“ Die beiden Frauen sitzen in der Stube von Elsy Föhns altem Bauernhaus. Es gibt Kaffee, Kuchen und Ärger. Viel Ärger. Über die Post-Spitze, die landauf landab Filialen zumacht und den Service public ausdünnt. Bis 2020 soll jede dritte Poststelle von der Schweizer Karte verschwinden. Jene in Muotathal steht ganz oben auf der „Todesliste“. Dabei sei die Filiale immer gut besucht, erzählt Luise Bürgler. „Zu jeder Uhrzeit ist da eine Schlange.“ Aber die Post-Chefs, „die wollen ja nur noch die Filetstücke“: die Geschäftsbereiche, die Millionen einbringen. Deshalb sollen die 3600 Muotathalerinnen und Muotathaler ihre Briefe und Päckli künftig im kleinen Volg-Laden im Dorf abgeben. Starttermin: Januar 2021. So haben es Gemeinderat und Post abgemacht. Aber wie das dann genau funktioniert, wissen offenbar noch nicht einmal die Verantwortlichen. Bürgler erzählt: „Ich habe einen Gemeinderat gefragt: Du, wo soll da denn noch die Post hin? Da hat es jetzt schon kaum Platz. Und der meinte: ‚Das weiss ich auch nicht.“ Sauer auf Schwaller. (…). Patricia D'Incau.
Work online, 13.9.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Poststellen. Betriebsschliessung. Work online, 2019-09-13
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30.08.2019 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Arbeitsbedingungen
Briefträgerin
Volltext
Die Briefträgerin & das Dolce far niente. Kürzlich war die Briefträgerin auf der Post. In der Hand das gelbe Büchlein. Am Leib noch die Uniform. Sie war auf dem Heimweg von der Arbeit. Die Kollegin am Schalter duzte sie bei der Begrüssung. „Wir gehören ja zum gleichen Betrieb.“ Diese Meinung teilt die Briefträgerin. Erst recht, seit die Aufsplitterung des Konzerns in verschiedene rivalisierende Bereiche die Konkurrenz betont: Die von Postmail sticheln gegen Postlogistics und umgekehrt und alle beide gegen Poststellen und Verkauf, unlängst in „Postnetz“ umgetauft… – Postfinance ist ein Fall für sich. Ein Akt zur Selbstabschaffung zahlt sich aus. Die beiden duzten also einander. Die Kollegin vom Schalter klagte. Sie arbeitet Teilzeit, würde jedoch ihr Pensum gern aufstocken: „Das geht leider nicht. Es gab hier im Gegenteil Entlassungen.“ Und neuerdings dürften die Kolleginnen und Kollegen hinter den Schaltern nicht mehr miteinander reden, sollten einander aber vermehrt kontrollieren. Und der Verkaufsdruck sei gross. „Falls du mich unterstützen willst, dann lass mich einen Termin für dich bei Postfinance vereinbaren. Der wird mir gutgeschrieben“, sagte die Schalterkollegin. Die Briefträgerin wollte die Kollegin unterstützen. Doch sie wollte nicht zu Postfinance. Nicht zuletzt, weil sie das gelbe Büchlein behalten will, was ja auch den Kolleginnen und Kollegen auf den Poststellen zugute kommt. Postfinance würde ihr das Büchlein ausreden wollen. E-Finance ist angesagt. Für die Vermittlung eines solchen Termins  (…).  Katrin Bärtschi.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Grundeinkommen. Work online, 2019-08-30.
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23.08.2019 Schweiz
Personen
Post
SGB
Dore Heim
Petition
Post
Service public
Volltext
Die Post zum Service public zwingen! Jetzt unterschreiben auf www.meinepoststelle.ch. Der Gewerkschaft Syndicom reicht’s. Und zwar zu Recht. Sie hat gemeinsam mit dem Muotathaler Komitee eine Petition zur Rettung der Poststellen lanciert, nachdem das Komitee vergeblich gegen die Schliessung der letzten Poststelle im Dorf gekämpft hat. Auch für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund ist klar: Der Abbau bei den Poststellen muss jetzt gestoppt werden, sonst kommen alle gesetzlichen Vorgaben zur Rettung des postalischen Netzes zu spät! Deshalb: Jetzt die Petition unterschreiben auf www.meinepoststelle.ch. Die Post arbeitet in einem schwierigen Umfeld, das bestreitet niemand. Das Briefvolumen nimmt ab. Und sie hat den verhängnisvollen Auftrag, den ihr der Bundesrat in die strategischen Ziele diktiert hat, ein rentables Wachstum und eine branchenübliche Rendite bei PostMail zu erreichen. Was sie in diesem Bereich mit einem Betriebsergebnis von 388 Mio. Franken auch 2018 erneut geschafft hat. Ein ausreichendes Polster, sagen Gewerkschaft, Bevölkerung und das Gewerbe, um in den Service public investieren zu können. Aber das sieht die Postführung ganz anders. Sie ist auf Abbaukurs und versucht alles, um den Service public Auftrag an andere auszulagern, die ihn billiger, aber nicht besser erfüllen (können). Denn wie soll ein Kioskbetreiber eine Massensendung abwickeln, wenn er sich selbst inmitten der Produkte kaum bewegen kann? Wenn der Laden oder die Apotheke keinen Parkplatz vor dem Haus haben? Wie Kunden helfen, wenn die Agenturen keine Bareinzahlungen entgegennehmen können und keinen (…).  Dore Heim.
SGB. 23.8.2019.
Personen > Heim Dore. Post. Service public. Petition. SGB, 2019-08-23.
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02.07.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Erneut kein Entscheid auf Bundesebene zur Erhaltung der Poststellen. In ihrer heutigen Sitzung sollte die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KFV-S) gemeinsam mit dem Bundesrat eine Entscheidung bezüglich des Poststellennetzes treffen. Diese blieb erneut aus. Damit lässt das Parlament die Bevölkerung weiter im Unklaren, ob die Anliegen überhaupt ernst genommen werden. Damit das Parlament seine Verantwortung endlich wahrnimmt, hat syndicom deshalb gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die nationale Petition www.meinepoststelle.ch lanciert. Der ausbleibende Entscheid der Kommission ist sinnbildlich für das Versäumnis der Politik in den letzten Jahren. Knapp die Hälfte der Poststellen wurde seit 2010 bereits geschlossen. Dies, obschon die Bevölkerung in vielen Gemeinden klarmachte, dass sie Poststellen gegenüber Agenturen deutlich bevorzugt. Die Abbaupläne der Post bis 2020 sind bekannt. Schiebt das Parlament und der Bundesrat die Entscheidung noch weiter hinaus, dann geht dies auf Kosten des Angebots und der Mitarbeitenden. Eine solche Strategie ist einem starken Service public nicht würdig und wird daher von der Gewerkschaft Syndicom bekämpft. Syndicom fordert daher das Parlament auf, seine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und dem von ihr geforderten Service public wahrzunehmen.
Syndicom, Medienmitteilungen Post, 2.7.2019.
Syndicom > Poststellen. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2019-07-02.
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21.03.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Privatisierung
Volltext
Service public ausbauen statt Post verkaufen. Die Forderung nach der Privatisierung der postalischen Grundversorgung durch Avenir Suisse ist altbekannt und fantasielos. Ein ausgebauter und starker Service public stellt sicher, dass die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft sozial gestaltet werden können. Der Service public ist das Rückgrat der Schweiz. Die heute von Avenir Suisse veröffentlichte Studie „Postalische Grundversorgung im digitalen Zeitalter“ ist eine Kampfansage an einen starken Service public. Wie zu erwarten, verfolgt die liberale Denkanstalt nur das eine Ziel: die Privatisierung der postalischen Grundversorgung in der Schweiz. Die Filetstücke des Konzerns (bspw. PostFinance), welche regelmässige Gewinne garantieren, sollen verhökert werden. Gewinne werden privatisiert, der Steuerzahler darf höchstens noch das Verlustgeschäft tragen. Doch die selbsternannten Denker antizipieren falsch, sagt David Roth, Zentralsekretär im Sektor Logistik: „Kommunikationswege, Finanzinfrastruktur und Logistiknetze sind zentral für das Funktionieren einer Wirtschaft und für eine selbstbestimmte Bevölkerung. Wer es aus seinen Händen gibt, überlässt es internationalen profitorientierten Unternehmen und begibt sich in eine unerwünschte Abhängigkeit. Genau deshalb spricht man vom Service public als Gemeinwohl, der ein Rückgrat der Schweiz bildet.“ Bevölkerung will starken Service public. Der Service public muss nicht redimensioniert werden, wie es Avenir Suisse formuliert. Die öffentliche Grundversorgung muss endlich konsequent umgesetzt und in ihrer Relevanz erkannt werden. (…).
Syndicom, 21.3.2019.
Syndicom > Post. Privatisierung. Syndicom, 2019-03-21.
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27.02.2019 Schweiz
IMS Post Immobilien
Post
Syndicom

IMSb Post Immobilien
Lohnerhöhungen
Post
Volltext
IMS - Bis zu 1,2 Prozent mehr Lohn. Die Lohnverhandlungen mit der Post Immobilien Management und Services AG verliefen erfolgreich. Über 90 Prozent der Angestellten von IMS erhalten in diesem Jahr eine wiederkehrende Lohnerhöhung. Bei IMS Clean wird die Gesamtlohnsumme um 0,6 Prozent erhöht und für die restlichen Angestellten um 1,2 Prozent. Syndicom wertet die wiederkehrende Lohnerhöhung für 90 Prozent der Mitarbeitenden als erfreuliches Resultat. Die übrigen 10 Prozent der Personen, die sich im obersten Lohnbereich ihrer Funktionsstufe befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 500 Franken. Zu Beginn der Verhandlungen hat Syndicom klargemacht, dass wegen der hohen Jahresteuerung eine substanzielle und wiederkehrende Lohnerhöhung nötig ist - auch bei den höheren Löhnen. Besonders aber profitieren in diesem Jahr Angestellte mit tieferen Löhnen. David Roth, der zuständige Zentralsekretär, beurteilt das Ergebnis: „Die Ausgestaltung der Lohnmassnahmen ist gelungen, weil niemand leer ausgeht. Das gibt Raum für individuelle Lohnerhöhungen. Gleichzeitig konnten wir uns auf generelle Massnahmen einigen, von denen alle profitieren. Alles in allem ein ausgewogenes Lohnresultat.“ Wiederkehrende Lohnerhöhung für 9 von 10 Angestellten. Für die rund 1‘200 Angestellten bei der IMS AG beträgt die Lohnerhöhung 1,2 Prozent der Gesamtlohnsumme. Von den 1,2 Prozent werdn e60 Prozent über einen vereinbarten Verteilmechanismus ausbezahlt. Je tiefer jemand eingestuft ist, desto höher wird die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.2.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-27.
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01.02.2019 Schweiz
Personen
Post
Work
Katrin Bärtschi
Briefträger
Direktion
Post
Volltext
Die Briefträgerin & McKinsey. Der Post-Verwaltungsrat hat einen neuen Chef gewählt. Nicht den Mann, auf den sich die „NZZ am Sonntag“ bereits kurz nach dem Abgang der Chefin so freute: „Aufräumer Thomas Baur wird schon als künftiger Post-Chef gehandelt.“ Nein, es ist ein gewisser Roberto ¬Cirillo. Ein Mann, dessen Namen die Briefträgerin nie zuvor gehört hatte. Er lebt in London, vorher in Paris. Derzeit leitet er einen britischen Chemieriesen, vorher einen internationalen Spitalkonzern. Bald wird er sich also einen Schweizer Service-public-Betrieb vornehmen. Der „Sonntagsblick“ kommentiert: „Einer, der einmal für die ultrakapitalistische Unternehmensberatungsfirma McKinsey tätig war.“ McKinsey löst im Kopf der Briefträgerin Wortketten aus: „eiserner Besen“, „stählerner Kamm“, „verschlanken“, „sanieren“, „gesundschrumpfen“. Ist da eigentlich jemand krank, fragt sich die Briefträgerin, und wenn ja, wer? Die Briefträgerin fürchtet die Zukunft. Ihr Spielraum, die Arbeit eigenständig zu gestalten, ist in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden. Die Sortiermaschine in Härkingen gibt viel vor und stiehlt den Zustellerinnen und Zustellern die Büez. Rationalisierungstechniken nehmen dem Arbeitsalltag Lebendigkeit und Farbe. Wie wird es weitergehen? Die Chefwahl des Post-Verwaltungsrates löste nirgendwo grosse Aufregung aus. Und es blieb sonderbar still seither. Auch betriebsintern. Jedenfalls in dem Teil des Betriebs, den die Briefträgerin mitbekommt. Kein Thema im Pausenraum. Die Briefträgerin hat es noch nie verstanden: Die Schlagzeilen zur Post mögen noch so fett sein, wir reden über Sport, (…). Katrin Bärtschi.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Post. Brieftraegerin. Work, 2019-02-01.
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23.01.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnerhöhungen
Post
Volltext
Sozialpartner einigen sich auf Lohnmassnahmen von 1,4 Prozent. Die Post CH AG hat sich mit ihren Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom sowie dem Personalverband transfair, auf die Lohnmassnahmen 2019 geeinigt. Ein fairer Verteilmechanismus gewährleistet, dass Mitarbeitende in tieferen Lagen des jeweiligen Lohnbandes bei guter Leistung überdurchschnittlich profitieren. Die verhandelten Massnahmen betreffen die rund 26‘000 Mitarbeitenden im Gesamtarbeitsvertrag der Post CH AG. Die Verhandlungen zwischen der Post CH AG, der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair verliefen konstruktiv. Die Delegationen verständigten sich in der zweiten Verhandlungsrunde auf die Lohnmassnahmen für das Jahr 2019. Als Verhandlungsgrundlage diente die wirtschaftliche Situation der Post CH AG, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Vergleiche mit Konkurrenzunternehmen sowie die Entwicklung der Teuerung. Für nachhaltige, individuelle Lohnmassnahmen stehen 1,4 Prozent der anspruchsberechtigten Lohnsumme zur Verfügung. Eine Lohnerhöhung ist grundsätzlich abhängig von der Lage im Lohnband, der Personalbeurteilung und der persönlichen Leistung. Zusätzlich werden die Lohnbänder nach der Umsetzung der Lohnmassnahmen um 1 Prozent angehoben. Bei der Zuteilung der individuellen Lohnmassnahmen hat sich die 2018 eingeführte Systematik bewährt, die einen Pflichtanteil beinhaltet. Sie ist ein geeignetes Mittel, um faire Lohnmassnahmen vorzunehmen. Vor allem Mitarbeitende mit Löhnen in tieferen Lagen des Lohnbandes der jeweiligen Funktion erhalten so die Chance, bei (…).
Syndicom, 23.1.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-01-23.
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05.01.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Syndicom/Poststellen.%20Betriebsschliessungen.%20Syndicom,%202019-01-05.pdfDie PoststellenleiterInnen verschwinden. Der Konzernbereich PostNetz führt eine neue Teamorganisation und Führungsstruktur ein. Er streicht die ganze Führungslinie der klassischen Poststellenleitung und löst bei den Mitarbeitenden grosse Verunsicherung aus. Heute informierte die Post, dass sie eine neue Teamorganisation und Führungsstruktur beim Poststellennetz einführen will. Bei den Mitarbeitenden löst das grosse Verunsicherung aus. Falls das neue Konzept in dieser Form eingeführt wird, wird es keine PoststellenleiterInnen mehr geben. Die Pläne der Post werden noch zu grossen Diskussion führen. Syndicom wird einen Anlass für die Angestellten der Poststellen durchführen, damit sie das Projekt diskutieren können. Im Verlaufe des Projekts hat Syndicom wiederholt auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung hingewiesen; die Bedenken sind teilweise auch von der Post aufgenommen worden. Allerdings gibt es bei solchen Reorganisations-Vorhaben keine durch den GAV abgesicherte Mitsprache - dem entsprechend konnte Syndicom dem Projekt nie zustimmen. Syndicom kritisiert PostNetz, dass sie Poststellen, die den vollen Service bieten, mit anderen Services vermengt, beispielsweise den My-Post-24-Automaten. Beide Angebote bezeichnet die Post als „Zugangspunkte“. Damit wird eine Gleichwertigkeit vorgetäuscht, die so in keiner Art und Weise stimmt. Hier stellt sich die Frage, ob dieses Projekt auch dazu dient, einen künftigen Poststellen-Abbau besser zu verschleiern. (…).
Syndicom, 5.2.2019.
Syndicom > Poststellen. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2019-01-05.
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30.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
Volltext
Postverordnung – Alter Wein in neuen Schläuchen. Was der Bundesrat als bessere Versorgung mit Postdienstleistungen präsentiert, ist eine Mogelpackung. Die Verordnungsänderungen werden in ihrer Konsequenz rein sprachliche Änderungen bleiben. Keine einzige Poststelle wird damit erhalten werden können. Im Gegenteil: Der Abbau kann noch verstärkt vorangetrieben werden. Der Bundesrat gibt vor, dass der Zugang zu postalischen Dienstleistungen besser abgesichert wird. Das ist schlicht falsch. Zwar ändert der Bundesrat sprachlich viele Stellen in der Postverordnung. Wer aber diese Änderungen zu Ende denkt, wird schnell merken: Mit diesen Änderungen soll Aktivismus demonstriert werden, ohne eine Veränderung zu bezwecken. Legitimation des Abbaus. Finanzdienstleistungen sollen neu ebenfalls für 90% der Bevölkerung in 20 Minuten erreichbar sein. Das klingt gut, wird aber gleich wieder ausgehebelt, in dem neu auch der Hausservice angerechnet werden kann. Das heisst, dass die Post mit einer untauglichen, nicht genutzten Dienstleistung Poststellen ersetzen kann. Die Städte sollen neu einen Zugangspunkt pro 15‘000 EinwohnerInnen erhalten. Dies wird zu keinerlei Veränderung führen, denn als Zugangspunkte gelten auch Postagenturen, sprich Postfilialen bei Partner. Der massive Unterschied von einer Poststelle und einer Agentur ist aber enorm. Während eine Poststelle durchschnittlich 375 Kundenbesuche pro Tag hat, sind es in einer Agentur nur gerade 28. Der Grund dafür ist das viel schlechtere Angebot in solchen Filialen mit Partner. Der Bundesrat präsentiert dies nun als gleichwertiger Ersatz. Syndicom fordert Revision (…).
Syndicom, 30.11.2018.
Syndicom > Post. Postgesetz. Syndicom, 2018-11-30.
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30.11.2018 Schweiz
Personen
Post
Work
Ralph Hug
Direktion
Post
Volltext
Der neue Postchef Roberto Cirillo kommt von französischem Skandalkonzern. Garantiert der Falsche. Ein Hors-sol-Manager aus London wird neuer Postchef. Unter ihm als Generaldirektor kam es im französischen Catering-Konzern Sodexo immer wieder zu Streiks. Hat uns da CVP-Mann Urs Schwaller ein faules Ei gelegt? Der Präsident des Post-Verwaltungsrats zauberte letzte Woche den Tessiner Roberto Cirillo (47) aus dem Hut. Cirillo who? Der Sohn italienischer Einwanderer, der im Tessin aufgewachsen ist, wird ab April 2019 neuer CEO und damit Chef von 60’000 Postangestellten. Er tritt die Nachfolge von Susanne Ruoff an. Sie musste wegen des Postauto-Skandals gehen. Schwaller pries den neuen Unbekannten in einer Medienmitteilung für seine internationalen Erfahrungen im Management. Eine Medienkonferenz hielt Schwaller offenbar nicht für nötig. Also glänzte Cirillo gleich zu Beginn durch Abwesenheit: kein Interview, kein Service public, nichts. Nur ein Foto und eine schöne Phrase: Cirillo wolle „gemeinsam mit den Mitarbeitenden ein Stück Schweizer Identität weiterentwickelt“. Alles für die Aktionäre. Schwaller präsentiert als obersten Postchef also einen Mann, der noch nie mit einem Service-public-Unternehmen zu tun hatte und keinen Fuss im Bundeshaus hat. Da reibt sich sogar die „Handelszeitung“ die Augen: «Entweder ist Cirillo ein unentdecktes Naturtalent. Oder Schwallers Ernennung endet in einem Desaster.» In Frankreich jedenfalls kam es unter Cirillos Führung immer wieder zu Streikaktionen. Cirillo war dort von 2007 bis 2014 bei Sodexo beschäftigt, ab 2009 als Generaldirektor für Frankreich. Sodexo ist ein (…). Ralph Hug.
Work online, 30.11.2018
Personen > Hug Ralph. Post. Direktion. Work online, 2018-11-30.
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22.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Direktion
Post
Volltext
Service public entwickeln – mit den Angestellten. Ab April 2019 soll Roberto Cirillo den gelben Riesen in die Zukunft führen. Als Konzernleiter der Post übernimmt er einen verantwortungsvollen Posten. Syndicom hofft, dass er den bisher offen geführten Austausch zwischen den Sozialpartnern weiterführt und ausbaut. Ohne Erfahrung im Service Public muss er zudem rasch ein Verständnis für den Grundversorgungsauftrag entwickeln. Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post AG hat Roberto Cirillo als neuen Konzernleiter gewählt. Auf ihn warten grosse Herausforderungen – der Konzern hat in den vergangenen Monaten verschiedentlich ungeschickt agiert. Der Subventionsskandal bei PostAuto war der eine Fauxpas zu viel, den seine Vorgängerin Susanne Rouff ins Straucheln brachte. Auch die Konflikte mit dem Personal nahmen immer grössere Dimensionen an. Nun muss der Tessiner Roberto Cirillo es besser machen: Syndicom ist gespannt, wie er mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten wird. Er muss offen auf sie zugehen, sie einbeziehen und mit ihnen gemeinsam die Zukunft der Post gestalten. Die Angestellten der Post sind und bleiben die Aushängeschilder: Sie erbringen die Dienstleistungen und sollen dafür honoriert werden. Syndicom hofft auf eine offene Sozialpartnerschaft und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Service-Public-Auftrag hat Priorität. Die Post bewegt sich in der Logistikbranche in einem Marktumfeld, das sich im Wandel befindet. Darin muss sich die Post als Akteurin behaupten. Als Service-Public-Unternehmen hat die Post aber primär Dienst an der Bevölkerung zu leisten. (…).
Syndicom, 22.11.2018.
Syndicom > Post. Direktion. Syndicom, 2018-11-22.
Ganzer Text
01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Postauto Schweiz AG
Volltext
Die Mitarbeitenden von PostAuto gehören priorisiert. Heute übernimmt Christian Plüss die Leitung der PostAuto AG. Er steht vor der grossen Herausforderung, nach dem Subventions-Skandal und den Millionen-Rückzahlungen, die den Postauto-FahrerInnen zustehen, das Vertrauen der Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Den Job, welchen Christian Plüss heute übernimmt, ist kein einfacher. Vonseiten Fahrpersonal bestehen ungelöste Fälle, die dringend angepackt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise Rückzahlungen ans Fahrpersonal - in Millionenhöhe. Wie die Medien im vergangenen September aufgedeckt haben, missachtete PostAuto über Jahre hinweg systematisch das Gesetz. Sie enthielten ihren Mitarbeitenden Spesen und Zulagen vor. Über 1‘300 FahrerInnen von PostAuto haben diesen Sommer eine Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“ unterzeichnet. Sie fordern, dass Zeiten für Dienstantritt, Sicherheitschecks usw. richtig erfasst werden. Ebenso sollen bisher unbezahlte Tätigkeiten (beispielsweise Kasseneinzahlungen) als Arbeitszeit erfasst und verbindlich geregelt werden. PostAuto hat sich zum Verhandeln bereit erklärt - Syndicom erwartet einen offenen und ehrlichen Dialog auf Augenhöhe mit dem Personal. Einbezug und Mitwirkung des Personals stärkt Vertrauen. In der Vergangenheit hatte syndicom wiederholt auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht. Diese wurden von der Führung jeweils ignoriert. Störend ist vor allem, dass die Leitung erst auf öffentlichen Druck hin reagierte. Um das (…).
Syndicom Post, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2018-11-01.
Ganzer Text
01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Autobusbetriebe
Direktion
Interview
Volltext
Drei Fragen an Christian Plüss, den neuen CEO von PostAuto AG. Syndicom: Sie betonen in ihrer Antrittsrede vor den Medien, dass für sie vertrauensbildende Massnahmen für die Mitarbeitenden höchste Priorität geniessen – was planen sie genau? Christian Plüss: In der kommenden Woche machen wir mit der Geschäftsleitung eine Tour de Suisse. Wir besuchen alle Regionen von PostAuto. Die Mitarbeitenden sind zum Gespräch eingeladen, ja gar aufgefordert. Das Vertrauen in die Marke PostAuto und in die Führung von PostAuto wiederherstellen, betrachte ich als meine erste grosse Aufgabe. Zuerst werden wir – das neue Management und ich – uns persönlich in den Regionen und somit beim Personal vorstellen. Anschliessend sind wir offen für einen Dialog mit den Mitarbeitenden. Syndicom: Was erwarten Sie vom Personal? Christian Plüss: Ich bin sehr gespannt, was uns das Personal vortragen wird. Ich vertraue auf die Offenheit der Mitarbeitenden. Sie sollen mir ihre Anliegen mitteilen. Ich will wissen: was läuft gut, was weniger, wo braucht es Veränderung. Meine Erfahrung ist: Wenn man zuhört und vor allem zuhören will, dann hört man sehr viel. Syndicom: Es liegen Forderungen des Fahrpersonals aus der Vergangenheit auf dem Tisch. Dabei geht es um die Rückzahlung von Zulagen und Spesen. Herr Baur hatte versichert, diesen Sachverhalt aufzuarbeiten. Können sie dem Personal garantieren, dass dieses Versprechen eingelöst werden? Christian Plüss: Ich kann nichts versprechen, ohne dass ich den Sachverhalt und die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe, Direktion. Interview. Syndicom 2018-11-01.
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17.10.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Zufriedene Kunden dank ausgezeichneter Leistung des Personals. Laut der jährlichen Kundenbefragung sind die Privat- und Geschäftskunden mit den Leistungen der Schweizerischen Post äusserst zufrieden - so veröffentlicht es die Post heute. Von den guten Ergebnissen sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Wenn der Kahlschlag bei den Poststellen und der Rückzug aus der Fläche nicht verhindert wird, dürfte sich das rasch ändern. Zudem wurde die Messmethode in diesem Bereich verändert, was das Ergebnis mit dem Vorjahr nicht vergleichbar macht. Dass die Post nach einem turbulenten Jahr mit PostAuto-Skandal, Poststellen-Kahlschlag und CEO-Wechsel in der Kundenzufriedenheit relativ gut abschneidet, überrascht kaum. Der Service funktioniert tadellos - gerade weil die Leistungen von gut geschultem Personal erbracht werden. Die Mitarbeitenden der Post zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft und sind letztendlich die, die den Kundenkontakt haben. Das Post-Management darf sich bei seinem Personal bedanken, dass sich dessen Verfehlungen im letzten Jahr kaum auf die Kundenzufriedenheit ausgewirkt haben. Diese Leistungen der Angestellten müssen bei der nächsten Lohnrunde entsprechend gewürdigt werden. Bedenklicher Wechsel der Messmethode. Störend an den Ergebnissen der Kundenumfrage ist das Fehlen von vergleichbaren Zufriedenheitswerten im Bereich PostNetz. Genau dieser Bereich erfährt seit fast zwei Jahren einschneidende Umwälzungen, indem Poststellen im grossen Stil geschlossen werden. Die Post zieht sich aus der Fläche zurück. Unzählige Aktionen und Petitionen zum Erhalt von lokalen (…).
Syndicom, 17.10.2018.
Syndicom > Post. Postboten. Syndicom, 2018-10-17.
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11.06.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Direktion
Postautobetriebe
Volltext
Ruoff geht – Probleme bleiben. Der Rücktritt von Post-CEO Susanne Ruoff war absehbar. Ihr Abgang mag den Druck auf die Post kurzfristig mindern, löst aber keines der Probleme. Es braucht jetzt von der Politik klare Signale an die Postführung, dass das erste Ziel des Postkonzerns ein umfassender Service public und nicht die Gewinnmaximierung ist. Dafür braucht es Stabilität sowie eine einheitliche Strategie und Führung für einen Postkonzern, der näher zusammenrückt statt in Einzelteile zerfällt. Keines der Probleme gelöst. Innerhalb des Postkonzerns stellen sich unabhängig vom PostAuto-Skandal grosse Herausforderungen. Dazu gehören unter anderem eine erfolgsversprechende Strategie als Reaktion auf das veränderte Kundenverhalten und der Aufbau neuer Geschäftsfelder, um die Gewinnerosion bei PostFinance aufzufangen. Um diese Herausforderungen im Sinne der Eidgenossenschaft zu meistern und die Bereitstellung eines umfassenden und qualitativ hochstehenden Service public im Bereich der Post- und Finanzdienstleistungen zu garantieren, muss der Konzern näher zusammenrücken. Die Erfahrungen der letzten Jahr haben gezeigt: Auslagerungen und Abspaltungen sind der falsche Weg. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass rasch eine neue Führung eingesetzt wird. Wie alle Anspruchsgruppen hat auch die Belegschaft ein Interesse daran, dass möglichst schnell wieder Stabilität einkehrt und die bleibenden Missstände rasch und konstruktiv angegangen werden. Digitalisierungsstrategie muss (…).
Syndicom, Medienmitteiluing, 11.6.2018.
Syndicom > Postautobetriebe. Direktion. Syndicom, 2018-06-11.
Ganzer Text
15.03.2018 Schweiz
Notime AG
Post
Syndicom

GAV
Notime AG
Volltext
Post kauft "NoTime" und muss Verantwortung übernehmen. Heute hat die Post angekündigt, dass sie eine Mehrheit an der Firma "NoTime" kauft. Damit übernimmt die Post auch eine Mitverantwortung, dass dieser weitgehend unregulierte Teil der Logistikbranche in geordnete Bahnen gelenkt wird. Syndicom fordert die baldige Aufnahme von GAV-Verhandlungen. Bereits jetzt steht Syndicom mit dem Arbeitgeberverband SwissMessengerLogistics (SML) in Verhandlungen für einen GAV für Velokuriere und andere Kurierdienste. "NoTime" hat sich bislang geweigert, GAV-Verhandlungen aufzunehmen und ist auch dem Arbeitgeberverband SwissMessengerLogistics (SML) nicht beigetreten. Mit der Übernahme durch die Post muss jetzt ein Umdenken stattfinden. PostLogistics darf nicht konkurrenziert werden. Das Haupttätigkeitsgebiet von "NoTime" ist die Same-Day-Delivery. Damit stösst die Post in ein für sie weitgehend neues Feld vor, was grundsätzlich zu begrüssen ist. Allerdings wird Syndicom darauf pochen, dass keine Arbeit von PostLogistics an "NoTime" ausgelagert wird. Es kann nicht sein, dass die Post ihr Stammhaus mit Unternehmen konkurrenziert, die nicht dem GAV-Post unterstehen. Umgang mit Plattformen klären. Die Übernahme ist für die Post auch ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierung. (…).
Syndicom, 15.3.2018.
Syndicom > No-Time. Post. Syndicom, 2018-03-15.
Ganzer Text
21.02.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnverhandlungen
Post
Volltext
Sozialpartner einigen sich auf 1 Prozent mehr Lohn. Lohnverhandlungen Post 2018. Die Verhandlungsdelegationen der Post CH AG, der Gewerkschaft Syndicom sowie des Personal-verbandes transfair haben sich auf die Lohnmassnahmen 2018 geeinigt. Davon profitieren rund 27'500 Mitarbeitende des Gesamtarbeitsvertrages Post (GAV). Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Delegationen für das Jahr 2018 auf folgende Lohnmassnahmen geeinigt: 1 Prozent der Lohnsumme werden für nachhaltige Lohnmassnahmen für die Mitarbeitenden innerhalb des Lohnbandes eingesetzt. Grundsätzlich ist eine Lohnerhöhung abhängig von der Lage des Mitarbeitenden im Lohnband, der Personalbeurteilung und der persönlichen Leistung. Die Mitarbeitenden, welche sich innerhalb des jeweiligen Lohnbandes befinden, erhalten ergänzend zur einprozentigen Lohnerhöhung mit dem Aprillohn eine Einmalzahlung von 350 Franken. Mitarbeitende, die sich über dem jeweiligen Lohnband befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 600 Franken, da sie nicht von Lohnerhöhungen profitieren. Beide Einmalzahlungen verstehen sich pro rata Beschäftigungsgrad. Die wirtschaftliche Situation der Post CH AG, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Vergleiche mit Konkurrenzunternehmen sowie die Entwicklung der Lebenshaltungskosten (Teuerung) sind Kriterien, die bei den jährlichen Lohnverhandlungen der Sozialpartner Post, Syndicom und Transfair als Grundlage dienen. Ratifizierung und weitere Lohnverhandlungen bei Konzerngesellschaften. (…).
Syndicom, 21.2.2018.
Syndicom > Lohnverhandlungen. Post. Syndicom, 2018-02-21.
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01.12.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Postgesetz
Poststelle
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Jetzt ist es definitiv: Das Postgesetz muss überarbeitet werden. Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat definitiv entschieden, dass das Postgesetz überarbeitet werden muss. Ausgelöst wurde die Motion durch die Unzufriedenheit über den Abbau der Poststellen. Da sich jetzt beide Kammern gegen die Haltung von Post und Bundesrat stellen, braucht es dringend einen Marschhalt. Die Schliessungen müssen endlich gestoppt werden. Überdeutliches Signal. Nachdem die Post vor über einem Jahr den Kahlschlag bei den Poststellen angekündigt hatte, trafen diese Pläne im Januar auf grossen Widerstand. Die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hatte als erste eine Motion lanciert, die eine Überarbeitung der Erreichbarkeitskriterien für Dienstleistungen der Post und des Zahlungsverkehrs forderte. Weder Post noch Bundesrat sahen es aber als notwendig an, die Debatte darüber abzuwarten, sondern setzten ihre Pläne fort. 10 Monate nach der Lancierung haben jetzt beide Kammern der Motion der KVF-N zugestimmt und zwar überdeutlich. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 172:13 Stimmen an und der Ständerat heute mit 35:5 Stimmen. Deutlicher kann das Parlament die Unzufriedenheit über die Strategie von Post und Bundesrat kaum ausdrücken. Syndicom-Kampagne erfolgreich. Nachdem Syndicom mit einer Gefährdungskarte und einer grossen Kampagne die Bevölkerung und die Politik über das Ausmass des Abbaus aufklärte, kam Bewegung in die Sache. Unterdessen wurden in Dutzenden Gemeinden über (…).
Syndicom, 1.12.2017.
Syndicom > Poststellen. Postgesetz. Syndicom, 2017-12-01.
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30.11.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
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Jetzt ist es definitiv: Das Postgesetz muss überarbeitet werden. Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat definitiv entschieden, dass das Postgesetz überarbeitet werden muss. Ausgelöst wurde die Motion durch die Unzufriedenheit über den Abbau der Poststellen. Da sich jetzt beide Kammern gegen die Haltung von Post und Bundesrat stellen, braucht es dringend einen Marschhalt. Die Schliessungen müssen endlich gestoppt werden. Überdeutliches Signal. Nachdem die Post vor über einem Jahr den Kahlschlag bei den Poststellen angekündigt hatte, trafen diese Pläne im Januar auf grossen Widerstand. Die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hatte als erste eine Motion lanciert, die eine Überarbeitung der Erreichbarkeitskriterien für Dienstleistungen der Post und des Zahlungsverkehrs forderte. Weder Post noch Bundesrat sahen es aber als notwendig an, die Debatte darüber abzuwarten, sondern setzten ihre Pläne fort. 10 Monate nach der Lancierung haben jetzt beide Kammern der Motion der KVF-N zugestimmt und zwar überdeutlich. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 172:13 Stimmen an und der Ständerat heute mit 35:5 Stimmen. Deutlicher kann das Parlament die Unzufriedenheit über die Strategie von Post und Bundesrat kaum ausdrücken. Syndicom-Kampagne erfolgreich. Nachdem Syndicom mit einer Gefährdungskarte und einer grossen Kampagne die Bevölkerung und die Politik über das Ausmass des Abbaus aufklärte, kam Bewegung in die Sache. Unterdessen wurden in Dutzenden Gemeinden über (…).
Syndicom, 30.11.2017.
Syndicom > Postgesetz. Poststellen. Syndicom, 2017-11-30.
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27.11.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Poststellen
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Poststudie macht klar: Bevölkerung und Wirtschaft wollen Poststellen. Die Postführung entwickelt die Post an den Interessen der Bevölkerung und der Wirtschaft vorbei. Das zeigt die Studie, welche im Auftrag des BAKOM durchgeführt wurde. Während die Bevölkerung und die Politik die Versorgung mit Postdienstleistungen nicht weiter ausdünnen wollen, geht die Strategie der Post in die gegenteilige Richtung. Poststellenkahlschlag stoppen. Beispielshaft dafür ist die Gegenüberstellung von Poststellen und Agenturen: „Es zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit der Post allgemein wie auch in Hinblick auf einzelne Dienstleistungen und Angebote tiefer ist bei Personen, die hauptsächlich Agenturen nutzen, verglichen mit der Kundschaft von klassischen Poststellen. Auch die Bedürfnisabdeckung durch Agenturen wird schlechter bewertet.“ Gerade bei KMU’s ist aber die Zufriedenheit mit der Verfügbarkeit von Zugangspunkten bedenklich tief. Ein weiterer Abbau wie ihn die Post plant, ist deshalb untragbar. Die Öffnungszeiten können den Bedürfnissen angepasst werden. Der einzige Kritikpunkt an den Poststellen ist ein lösbarer: „Besser bewertet werden Agenturen jedoch hinsichtlich Öffnungszeiten.“ Die Belegschaft ist dafür schon lange bereit. Es ist Zeit, dass die Post sich an den Bedürfnissen ihrer Kundschaft orientiert. Denn während das Profitstreben immer mehr zum Selbstzweck wird, gerät bei der Postführung die Sorge um Personal und Servicequalität immer mehr in den Hintergrund. Die Post muss den Poststellen-Kahlschlag nun umgehend beenden (…).
Syndicom, 27.11.2017.
Syndicom > Poststellen. Bakom. Syndicom, 2017-11-27.
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04.10.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Digitalisierung
Post
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Post, Digitalisierung, Schliessung von Standorten. Post-Management macht Fehler – Personal bezahlt dafür. Gestern wurde bekannt, dass beim Post-Konzern und bei der PostFinance Stellenabbau, Entlassungen, Änderungskündigungen und massive Lohnreduktionen geplant sind. Davon betroffen sind hunderte von Personen. Ausserdem sollen auch mehrere grosse Standorte von PostFinance geschlossen werden. Einmal mehr ist das Personal einer Hauruck-Übung des Managements ausgesetzt. Bei einer verantwortungsvollen und vorausschauenden Unternehmensführung würden Entwicklungen vorausgesehen und eingeplant. Dann kann nämlich das Personal an der Entwicklung beteiligt und weiterentwickelt werden. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall. Entsprechend sind die Erwartungen von Syndicom hoch, dass jetzt die Vorschläge der Belegschaft im Rahmen des Konsultationsverfahrens berücksichtigt werden. Digitalisierung nicht antizipiert. Die Umwälzungen begründet die Post mit der Digitalisierung. Die kommt allerdings alles andere als überraschend, sondern läuft bereits seit Jahren. Die Postkonzern- und PostFinance-Führung haben es verpasst, gemeinsam mit dem Personal und den Gewerkschaften die Folgen dieser Entwicklung rechtzeitig zu diskutieren und gegebenenfalls auch abzufedern. Dies muss sich künftig ändern. Digitalisierung muss gemeinsam mit den Gewerkschaften bewältigt werden. Konsultationsverfahren abwarten. Post und PostFinance sind nun verpflichtet, auf die Forderungen des Personals im (…).
Syndicom, 4.10.2017.
Syndicom > Digitalisierung. Post. Syndicom, 2017-10-04.
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25.07.2017 AG Kanton
Beinwil
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
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Erfolgreiche Protestaktion Beinwil: „Unsere Post muss bleiben!“ Bevölkerung und Gewerkschaft fordern an Protestaktion einen Marschhalt bei den Poststellenschliessungen. Über 50 Beinwilerinnen und Beinwiler sind am 25. Juli dem Ruf der Gewerkschaft Syndicom und der Gemeinde gefolgt, sich vor ihrer Poststelle zu versammeln und den Schliessungsplan zurückzuweisen. Mit dem Protest setzten sie ein Zeichen gegen den Abbau des Service public in ihrer Gemeinde. Sie fordern die Post auf, die beabsichtigte Schliessung der Poststelle in Beinwil am See zu sistieren. Die angedachte „Agentur“ erachten sie nicht als befriedigende Lösung. Den Kanton Aargau würde der Post-Kahlschlag hart treffen. Bis in drei Jahren soll nach den Plänen der Post die Hälfte der Aargauer Poststellen verschwinden. Übrig blieben nur noch 43 von heute 88 Poststellen. Danach könnte der Abbau weitergehen. In der Region Wynental sind neben Beinwil am See die Poststellen Seengen und Seon von den Plänen betroffen. Mit der heutigen Protestaktion stellte die Bevölkerung klar: „Unsere Post muss bleiben!“ Syndicom-Regionalsekretärin Karin Omanovic: „Es ist ein Affront, dass die Post den Service public in Niedriglohn¬bereiche auslagern will. Agenturen müssten das gleiche Angebot erbringen wie eine Poststelle. Ihre Angestellten müssen zu den gleichen Bedingungen und Löhnen angestellt werden wie die Angestellten der Schweizerischen Post AG. Alles andere ist ein Abbau des Service public, den die Bevölkerung und die Angestellten so nicht wollen.“ Post verspielt Vertrauen. (…).
Syndicom, 25.7.2017.
Syndicom > Poststellen AG Kanton. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2017-07-25.
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25.07.2017 AG Kanton
Beinwil
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
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Erfolgreiche Protestaktion Beinwil: „Unsere Post muss bleiben!“ Bevölkerung und Gewerkschaft fordern an Protestaktion einen Marschhalt bei den Poststellenschliessungen. Über 50 Beinwilerinnen und Beinwiler sind am 25. Juli dem Ruf der Gewerkschaft Syndicom und der Gemeinde gefolgt, sich vor ihrer Poststelle zu versammeln und den Schliessungsplan zurückzuweisen. Mit dem Protest setzten sie ein Zeichen gegen den Abbau des Service public in ihrer Gemeinde. Sie fordern die Post auf, die beabsichtigte Schliessung der Poststelle in Beinwil am See zu sistieren. Die angedachte „Agentur“ erachten sie nicht als befriedigende Lösung. Den Kanton Aargau würde der Post-Kahlschlag hart treffen. Bis in drei Jahren soll nach den Plänen der Post die Hälfte der Aargauer Poststellen verschwinden. Übrig blieben nur noch 43 von heute 88 Poststellen. Danach könnte der Abbau weitergehen. In der Region Wynental sind neben Beinwil am See die Poststellen Seengen und Seon von den Plänen betroffen. Mit der heutigen Protestaktion stellte die Bevölkerung klar: „Unsere Post muss bleiben!“ Syndicom-Regionalsekretärin Karin Omanovic: „Es ist ein Affront, dass die Post den Service public in Niedriglohn¬bereiche auslagern will. Agenturen müssten das gleiche Angebot erbringen wie eine Poststelle. Ihre Angestellten müssen zu den gleichen Bedingungen und Löhnen angestellt werden wie die Angestellten der Schweizerischen Post AG. Alles andere ist ein Abbau des Service public, den die Bevölkerung und die Angestellten so nicht wollen.“ (…).
Syndicom, 25.7.2017.
Syndicom > Poststellen AG Kanton. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2017-07-25.
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