Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Post
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 185

1 2 3 4 5 6 7 8
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
Volltext
Postverordnung – Alter Wein in neuen Schläuchen. Was der Bundesrat als bessere Versorgung mit Postdienstleistungen präsentiert, ist eine Mogelpackung. Die Verordnungsänderungen werden in ihrer Konsequenz rein sprachliche Änderungen bleiben. Keine einzige Poststelle wird damit erhalten werden können. Im Gegenteil: Der Abbau kann noch verstärkt vorangetrieben werden. Der Bundesrat gibt vor, dass der Zugang zu postalischen Dienstleistungen besser abgesichert wird. Das ist schlicht falsch. Zwar ändert der Bundesrat sprachlich viele Stellen in der Postverordnung. Wer aber diese Änderungen zu Ende denkt, wird schnell merken: Mit diesen Änderungen soll Aktivismus demonstriert werden, ohne eine Veränderung zu bezwecken. Legitimation des Abbaus. Finanzdienstleistungen sollen neu ebenfalls für 90% der Bevölkerung in 20 Minuten erreichbar sein. Das klingt gut, wird aber gleich wieder ausgehebelt, in dem neu auch der Hausservice angerechnet werden kann. Das heisst, dass die Post mit einer untauglichen, nicht genutzten Dienstleistung Poststellen ersetzen kann. Die Städte sollen neu einen Zugangspunkt pro 15‘000 EinwohnerInnen erhalten. Dies wird zu keinerlei Veränderung führen, denn als Zugangspunkte gelten auch Postagenturen, sprich Postfilialen bei Partner. Der massive Unterschied von einer Poststelle und einer Agentur ist aber enorm. Während eine Poststelle durchschnittlich 375 Kundenbesuche pro Tag hat, sind es in einer Agentur nur gerade 28. Der Grund dafür ist das viel schlechtere Angebot in solchen Filialen mit Partner. Der Bundesrat präsentiert dies nun als gleichwertiger Ersatz. Syndicom fordert Revision (…).
Syndicom, 30.11.2018.
Syndicom > Post. Postgesetz. Syndicom, 2018-11-30.
Ganzer Text
30.11.2018 Schweiz
Personen
Post
Work
Ralph Hug
Direktion
Post
Volltext
Der neue Postchef Roberto Cirillo kommt von französischem Skandalkonzern. Garantiert der Falsche. Ein Hors-sol-Manager aus London wird neuer Postchef. Unter ihm als Generaldirektor kam es im französischen Catering-Konzern Sodexo immer wieder zu Streiks. Hat uns da CVP-Mann Urs Schwaller ein faules Ei gelegt? Der Präsident des Post-Verwaltungsrats zauberte letzte Woche den Tessiner Roberto Cirillo (47) aus dem Hut. Cirillo who? Der Sohn italienischer Einwanderer, der im Tessin aufgewachsen ist, wird ab April 2019 neuer CEO und damit Chef von 60’000 Postangestellten. Er tritt die Nachfolge von Susanne Ruoff an. Sie musste wegen des Postauto-Skandals gehen. Schwaller pries den neuen Unbekannten in einer Medienmitteilung für seine internationalen Erfahrungen im Management. Eine Medienkonferenz hielt Schwaller offenbar nicht für nötig. Also glänzte Cirillo gleich zu Beginn durch Abwesenheit: kein Interview, kein Service public, nichts. Nur ein Foto und eine schöne Phrase: Cirillo wolle „gemeinsam mit den Mitarbeitenden ein Stück Schweizer Identität weiterentwickelt“. Alles für die Aktionäre. Schwaller präsentiert als obersten Postchef also einen Mann, der noch nie mit einem Service-public-Unternehmen zu tun hatte und keinen Fuss im Bundeshaus hat. Da reibt sich sogar die „Handelszeitung“ die Augen: «Entweder ist Cirillo ein unentdecktes Naturtalent. Oder Schwallers Ernennung endet in einem Desaster.» In Frankreich jedenfalls kam es unter Cirillos Führung immer wieder zu Streikaktionen. Cirillo war dort von 2007 bis 2014 bei Sodexo beschäftigt, ab 2009 als Generaldirektor für Frankreich. Sodexo ist ein (…). Ralph Hug.
Work online, 30.11.2018
Personen > Hug Ralph. Post. Direktion. Work online, 2018-11-30.
Ganzer Text
22.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Direktion
Post
Volltext
Service public entwickeln – mit den Angestellten. Ab April 2019 soll Roberto Cirillo den gelben Riesen in die Zukunft führen. Als Konzernleiter der Post übernimmt er einen verantwortungsvollen Posten. Syndicom hofft, dass er den bisher offen geführten Austausch zwischen den Sozialpartnern weiterführt und ausbaut. Ohne Erfahrung im Service Public muss er zudem rasch ein Verständnis für den Grundversorgungsauftrag entwickeln. Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post AG hat Roberto Cirillo als neuen Konzernleiter gewählt. Auf ihn warten grosse Herausforderungen – der Konzern hat in den vergangenen Monaten verschiedentlich ungeschickt agiert. Der Subventionsskandal bei PostAuto war der eine Fauxpas zu viel, den seine Vorgängerin Susanne Rouff ins Straucheln brachte. Auch die Konflikte mit dem Personal nahmen immer grössere Dimensionen an. Nun muss der Tessiner Roberto Cirillo es besser machen: Syndicom ist gespannt, wie er mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten wird. Er muss offen auf sie zugehen, sie einbeziehen und mit ihnen gemeinsam die Zukunft der Post gestalten. Die Angestellten der Post sind und bleiben die Aushängeschilder: Sie erbringen die Dienstleistungen und sollen dafür honoriert werden. Syndicom hofft auf eine offene Sozialpartnerschaft und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Service-Public-Auftrag hat Priorität. Die Post bewegt sich in der Logistikbranche in einem Marktumfeld, das sich im Wandel befindet. Darin muss sich die Post als Akteurin behaupten. Als Service-Public-Unternehmen hat die Post aber primär Dienst an der Bevölkerung zu leisten. (…).
Syndicom, 22.11.2018.
Syndicom > Post. Direktion. Syndicom, 2018-11-22.
Ganzer Text
01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Postauto Schweiz AG
Volltext
Die Mitarbeitenden von PostAuto gehören priorisiert. Heute übernimmt Christian Plüss die Leitung der PostAuto AG. Er steht vor der grossen Herausforderung, nach dem Subventions-Skandal und den Millionen-Rückzahlungen, die den Postauto-FahrerInnen zustehen, das Vertrauen der Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Den Job, welchen Christian Plüss heute übernimmt, ist kein einfacher. Vonseiten Fahrpersonal bestehen ungelöste Fälle, die dringend angepackt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise Rückzahlungen ans Fahrpersonal - in Millionenhöhe. Wie die Medien im vergangenen September aufgedeckt haben, missachtete PostAuto über Jahre hinweg systematisch das Gesetz. Sie enthielten ihren Mitarbeitenden Spesen und Zulagen vor. Über 1‘300 FahrerInnen von PostAuto haben diesen Sommer eine Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“ unterzeichnet. Sie fordern, dass Zeiten für Dienstantritt, Sicherheitschecks usw. richtig erfasst werden. Ebenso sollen bisher unbezahlte Tätigkeiten (beispielsweise Kasseneinzahlungen) als Arbeitszeit erfasst und verbindlich geregelt werden. PostAuto hat sich zum Verhandeln bereit erklärt - Syndicom erwartet einen offenen und ehrlichen Dialog auf Augenhöhe mit dem Personal. Einbezug und Mitwirkung des Personals stärkt Vertrauen. In der Vergangenheit hatte syndicom wiederholt auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht. Diese wurden von der Führung jeweils ignoriert. Störend ist vor allem, dass die Leitung erst auf öffentlichen Druck hin reagierte. Um das (…).
Syndicom Post, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2018-11-01.
Ganzer Text
01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Autobusbetriebe
Direktion
Interview
Volltext
Drei Fragen an Christian Plüss, den neuen CEO von PostAuto AG. Syndicom: Sie betonen in ihrer Antrittsrede vor den Medien, dass für sie vertrauensbildende Massnahmen für die Mitarbeitenden höchste Priorität geniessen – was planen sie genau? Christian Plüss: In der kommenden Woche machen wir mit der Geschäftsleitung eine Tour de Suisse. Wir besuchen alle Regionen von PostAuto. Die Mitarbeitenden sind zum Gespräch eingeladen, ja gar aufgefordert. Das Vertrauen in die Marke PostAuto und in die Führung von PostAuto wiederherstellen, betrachte ich als meine erste grosse Aufgabe. Zuerst werden wir – das neue Management und ich – uns persönlich in den Regionen und somit beim Personal vorstellen. Anschliessend sind wir offen für einen Dialog mit den Mitarbeitenden. Syndicom: Was erwarten Sie vom Personal? Christian Plüss: Ich bin sehr gespannt, was uns das Personal vortragen wird. Ich vertraue auf die Offenheit der Mitarbeitenden. Sie sollen mir ihre Anliegen mitteilen. Ich will wissen: was läuft gut, was weniger, wo braucht es Veränderung. Meine Erfahrung ist: Wenn man zuhört und vor allem zuhören will, dann hört man sehr viel. Syndicom: Es liegen Forderungen des Fahrpersonals aus der Vergangenheit auf dem Tisch. Dabei geht es um die Rückzahlung von Zulagen und Spesen. Herr Baur hatte versichert, diesen Sachverhalt aufzuarbeiten. Können sie dem Personal garantieren, dass dieses Versprechen eingelöst werden? Christian Plüss: Ich kann nichts versprechen, ohne dass ich den Sachverhalt und die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe, Direktion. Interview. Syndicom 2018-11-01.
Ganzer Text
17.10.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Zufriedene Kunden dank ausgezeichneter Leistung des Personals. Laut der jährlichen Kundenbefragung sind die Privat- und Geschäftskunden mit den Leistungen der Schweizerischen Post äusserst zufrieden - so veröffentlicht es die Post heute. Von den guten Ergebnissen sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Wenn der Kahlschlag bei den Poststellen und der Rückzug aus der Fläche nicht verhindert wird, dürfte sich das rasch ändern. Zudem wurde die Messmethode in diesem Bereich verändert, was das Ergebnis mit dem Vorjahr nicht vergleichbar macht. Dass die Post nach einem turbulenten Jahr mit PostAuto-Skandal, Poststellen-Kahlschlag und CEO-Wechsel in der Kundenzufriedenheit relativ gut abschneidet, überrascht kaum. Der Service funktioniert tadellos - gerade weil die Leistungen von gut geschultem Personal erbracht werden. Die Mitarbeitenden der Post zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft und sind letztendlich die, die den Kundenkontakt haben. Das Post-Management darf sich bei seinem Personal bedanken, dass sich dessen Verfehlungen im letzten Jahr kaum auf die Kundenzufriedenheit ausgewirkt haben. Diese Leistungen der Angestellten müssen bei der nächsten Lohnrunde entsprechend gewürdigt werden. Bedenklicher Wechsel der Messmethode. Störend an den Ergebnissen der Kundenumfrage ist das Fehlen von vergleichbaren Zufriedenheitswerten im Bereich PostNetz. Genau dieser Bereich erfährt seit fast zwei Jahren einschneidende Umwälzungen, indem Poststellen im grossen Stil geschlossen werden. Die Post zieht sich aus der Fläche zurück. Unzählige Aktionen und Petitionen zum Erhalt von lokalen (…).
Syndicom, 17.10.2018.
Syndicom > Post. Postboten. Syndicom, 2018-10-17.
Ganzer Text
11.06.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Direktion
Postautobetriebe
Volltext
Ruoff geht – Probleme bleiben. Der Rücktritt von Post-CEO Susanne Ruoff war absehbar. Ihr Abgang mag den Druck auf die Post kurzfristig mindern, löst aber keines der Probleme. Es braucht jetzt von der Politik klare Signale an die Postführung, dass das erste Ziel des Postkonzerns ein umfassender Service public und nicht die Gewinnmaximierung ist. Dafür braucht es Stabilität sowie eine einheitliche Strategie und Führung für einen Postkonzern, der näher zusammenrückt statt in Einzelteile zerfällt. Keines der Probleme gelöst. Innerhalb des Postkonzerns stellen sich unabhängig vom PostAuto-Skandal grosse Herausforderungen. Dazu gehören unter anderem eine erfolgsversprechende Strategie als Reaktion auf das veränderte Kundenverhalten und der Aufbau neuer Geschäftsfelder, um die Gewinnerosion bei PostFinance aufzufangen. Um diese Herausforderungen im Sinne der Eidgenossenschaft zu meistern und die Bereitstellung eines umfassenden und qualitativ hochstehenden Service public im Bereich der Post- und Finanzdienstleistungen zu garantieren, muss der Konzern näher zusammenrücken. Die Erfahrungen der letzten Jahr haben gezeigt: Auslagerungen und Abspaltungen sind der falsche Weg. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass rasch eine neue Führung eingesetzt wird. Wie alle Anspruchsgruppen hat auch die Belegschaft ein Interesse daran, dass möglichst schnell wieder Stabilität einkehrt und die bleibenden Missstände rasch und konstruktiv angegangen werden. Digitalisierungsstrategie muss (…).
Syndicom, Medienmitteiluing, 11.6.2018.
Syndicom > Postautobetriebe. Direktion. Syndicom, 2018-06-11.
Ganzer Text
15.03.2018 Schweiz
Notime AG
Post
Syndicom

GAV
Notime AG
Volltext
Post kauft "NoTime" und muss Verantwortung übernehmen. Heute hat die Post angekündigt, dass sie eine Mehrheit an der Firma "NoTime" kauft. Damit übernimmt die Post auch eine Mitverantwortung, dass dieser weitgehend unregulierte Teil der Logistikbranche in geordnete Bahnen gelenkt wird. Syndicom fordert die baldige Aufnahme von GAV-Verhandlungen. Bereits jetzt steht Syndicom mit dem Arbeitgeberverband SwissMessengerLogistics (SML) in Verhandlungen für einen GAV für Velokuriere und andere Kurierdienste. "NoTime" hat sich bislang geweigert, GAV-Verhandlungen aufzunehmen und ist auch dem Arbeitgeberverband SwissMessengerLogistics (SML) nicht beigetreten. Mit der Übernahme durch die Post muss jetzt ein Umdenken stattfinden. PostLogistics darf nicht konkurrenziert werden. Das Haupttätigkeitsgebiet von "NoTime" ist die Same-Day-Delivery. Damit stösst die Post in ein für sie weitgehend neues Feld vor, was grundsätzlich zu begrüssen ist. Allerdings wird Syndicom darauf pochen, dass keine Arbeit von PostLogistics an "NoTime" ausgelagert wird. Es kann nicht sein, dass die Post ihr Stammhaus mit Unternehmen konkurrenziert, die nicht dem GAV-Post unterstehen. Umgang mit Plattformen klären. Die Übernahme ist für die Post auch ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierung. (…).
Syndicom, 15.3.2018.
Syndicom > No-Time. Post. Syndicom, 2018-03-15.
Ganzer Text
21.02.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnverhandlungen
Post
Volltext
Sozialpartner einigen sich auf 1 Prozent mehr Lohn. Lohnverhandlungen Post 2018. Die Verhandlungsdelegationen der Post CH AG, der Gewerkschaft Syndicom sowie des Personal-verbandes transfair haben sich auf die Lohnmassnahmen 2018 geeinigt. Davon profitieren rund 27'500 Mitarbeitende des Gesamtarbeitsvertrages Post (GAV). Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Delegationen für das Jahr 2018 auf folgende Lohnmassnahmen geeinigt: 1 Prozent der Lohnsumme werden für nachhaltige Lohnmassnahmen für die Mitarbeitenden innerhalb des Lohnbandes eingesetzt. Grundsätzlich ist eine Lohnerhöhung abhängig von der Lage des Mitarbeitenden im Lohnband, der Personalbeurteilung und der persönlichen Leistung. Die Mitarbeitenden, welche sich innerhalb des jeweiligen Lohnbandes befinden, erhalten ergänzend zur einprozentigen Lohnerhöhung mit dem Aprillohn eine Einmalzahlung von 350 Franken. Mitarbeitende, die sich über dem jeweiligen Lohnband befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 600 Franken, da sie nicht von Lohnerhöhungen profitieren. Beide Einmalzahlungen verstehen sich pro rata Beschäftigungsgrad. Die wirtschaftliche Situation der Post CH AG, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Vergleiche mit Konkurrenzunternehmen sowie die Entwicklung der Lebenshaltungskosten (Teuerung) sind Kriterien, die bei den jährlichen Lohnverhandlungen der Sozialpartner Post, Syndicom und Transfair als Grundlage dienen. Ratifizierung und weitere Lohnverhandlungen bei Konzerngesellschaften. (…).
Syndicom, 21.2.2018.
Syndicom > Lohnverhandlungen. Post. Syndicom, 2018-02-21.
Ganzer Text
01.12.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Postgesetz
Poststelle
Volltext
Jetzt ist es definitiv: Das Postgesetz muss überarbeitet werden. Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat definitiv entschieden, dass das Postgesetz überarbeitet werden muss. Ausgelöst wurde die Motion durch die Unzufriedenheit über den Abbau der Poststellen. Da sich jetzt beide Kammern gegen die Haltung von Post und Bundesrat stellen, braucht es dringend einen Marschhalt. Die Schliessungen müssen endlich gestoppt werden. Überdeutliches Signal. Nachdem die Post vor über einem Jahr den Kahlschlag bei den Poststellen angekündigt hatte, trafen diese Pläne im Januar auf grossen Widerstand. Die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hatte als erste eine Motion lanciert, die eine Überarbeitung der Erreichbarkeitskriterien für Dienstleistungen der Post und des Zahlungsverkehrs forderte. Weder Post noch Bundesrat sahen es aber als notwendig an, die Debatte darüber abzuwarten, sondern setzten ihre Pläne fort. 10 Monate nach der Lancierung haben jetzt beide Kammern der Motion der KVF-N zugestimmt und zwar überdeutlich. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 172:13 Stimmen an und der Ständerat heute mit 35:5 Stimmen. Deutlicher kann das Parlament die Unzufriedenheit über die Strategie von Post und Bundesrat kaum ausdrücken. Syndicom-Kampagne erfolgreich. Nachdem Syndicom mit einer Gefährdungskarte und einer grossen Kampagne die Bevölkerung und die Politik über das Ausmass des Abbaus aufklärte, kam Bewegung in die Sache. Unterdessen wurden in Dutzenden Gemeinden über (…).
Syndicom, 1.12.2017.
Syndicom > Poststellen. Postgesetz. Syndicom, 2017-12-01.
Ganzer Text
30.11.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
Volltext
Jetzt ist es definitiv: Das Postgesetz muss überarbeitet werden. Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat definitiv entschieden, dass das Postgesetz überarbeitet werden muss. Ausgelöst wurde die Motion durch die Unzufriedenheit über den Abbau der Poststellen. Da sich jetzt beide Kammern gegen die Haltung von Post und Bundesrat stellen, braucht es dringend einen Marschhalt. Die Schliessungen müssen endlich gestoppt werden. Überdeutliches Signal. Nachdem die Post vor über einem Jahr den Kahlschlag bei den Poststellen angekündigt hatte, trafen diese Pläne im Januar auf grossen Widerstand. Die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hatte als erste eine Motion lanciert, die eine Überarbeitung der Erreichbarkeitskriterien für Dienstleistungen der Post und des Zahlungsverkehrs forderte. Weder Post noch Bundesrat sahen es aber als notwendig an, die Debatte darüber abzuwarten, sondern setzten ihre Pläne fort. 10 Monate nach der Lancierung haben jetzt beide Kammern der Motion der KVF-N zugestimmt und zwar überdeutlich. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 172:13 Stimmen an und der Ständerat heute mit 35:5 Stimmen. Deutlicher kann das Parlament die Unzufriedenheit über die Strategie von Post und Bundesrat kaum ausdrücken. Syndicom-Kampagne erfolgreich. Nachdem Syndicom mit einer Gefährdungskarte und einer grossen Kampagne die Bevölkerung und die Politik über das Ausmass des Abbaus aufklärte, kam Bewegung in die Sache. Unterdessen wurden in Dutzenden Gemeinden über (…).
Syndicom, 30.11.2017.
Syndicom > Postgesetz. Poststellen. Syndicom, 2017-11-30.
Ganzer Text
27.11.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Poststellen
Volltext
Poststudie macht klar: Bevölkerung und Wirtschaft wollen Poststellen. Die Postführung entwickelt die Post an den Interessen der Bevölkerung und der Wirtschaft vorbei. Das zeigt die Studie, welche im Auftrag des BAKOM durchgeführt wurde. Während die Bevölkerung und die Politik die Versorgung mit Postdienstleistungen nicht weiter ausdünnen wollen, geht die Strategie der Post in die gegenteilige Richtung. Poststellenkahlschlag stoppen. Beispielshaft dafür ist die Gegenüberstellung von Poststellen und Agenturen: „Es zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit der Post allgemein wie auch in Hinblick auf einzelne Dienstleistungen und Angebote tiefer ist bei Personen, die hauptsächlich Agenturen nutzen, verglichen mit der Kundschaft von klassischen Poststellen. Auch die Bedürfnisabdeckung durch Agenturen wird schlechter bewertet.“ Gerade bei KMU’s ist aber die Zufriedenheit mit der Verfügbarkeit von Zugangspunkten bedenklich tief. Ein weiterer Abbau wie ihn die Post plant, ist deshalb untragbar. Die Öffnungszeiten können den Bedürfnissen angepasst werden. Der einzige Kritikpunkt an den Poststellen ist ein lösbarer: „Besser bewertet werden Agenturen jedoch hinsichtlich Öffnungszeiten.“ Die Belegschaft ist dafür schon lange bereit. Es ist Zeit, dass die Post sich an den Bedürfnissen ihrer Kundschaft orientiert. Denn während das Profitstreben immer mehr zum Selbstzweck wird, gerät bei der Postführung die Sorge um Personal und Servicequalität immer mehr in den Hintergrund. Die Post muss den Poststellen-Kahlschlag nun umgehend beenden (…).
Syndicom, 27.11.2017.
Syndicom > Poststellen. Bakom. Syndicom, 2017-11-27.
Ganzer Text
04.10.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Digitalisierung
Post
Volltext
Post, Digitalisierung, Schliessung von Standorten. Post-Management macht Fehler – Personal bezahlt dafür. Gestern wurde bekannt, dass beim Post-Konzern und bei der PostFinance Stellenabbau, Entlassungen, Änderungskündigungen und massive Lohnreduktionen geplant sind. Davon betroffen sind hunderte von Personen. Ausserdem sollen auch mehrere grosse Standorte von PostFinance geschlossen werden. Einmal mehr ist das Personal einer Hauruck-Übung des Managements ausgesetzt. Bei einer verantwortungsvollen und vorausschauenden Unternehmensführung würden Entwicklungen vorausgesehen und eingeplant. Dann kann nämlich das Personal an der Entwicklung beteiligt und weiterentwickelt werden. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall. Entsprechend sind die Erwartungen von Syndicom hoch, dass jetzt die Vorschläge der Belegschaft im Rahmen des Konsultationsverfahrens berücksichtigt werden. Digitalisierung nicht antizipiert. Die Umwälzungen begründet die Post mit der Digitalisierung. Die kommt allerdings alles andere als überraschend, sondern läuft bereits seit Jahren. Die Postkonzern- und PostFinance-Führung haben es verpasst, gemeinsam mit dem Personal und den Gewerkschaften die Folgen dieser Entwicklung rechtzeitig zu diskutieren und gegebenenfalls auch abzufedern. Dies muss sich künftig ändern. Digitalisierung muss gemeinsam mit den Gewerkschaften bewältigt werden. Konsultationsverfahren abwarten. Post und PostFinance sind nun verpflichtet, auf die Forderungen des Personals im (…).
Syndicom, 4.10.2017.
Syndicom > Digitalisierung. Post. Syndicom, 2017-10-04.
Ganzer Text
25.07.2017 AG Kanton
Beinwil
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Erfolgreiche Protestaktion Beinwil: „Unsere Post muss bleiben!“ Bevölkerung und Gewerkschaft fordern an Protestaktion einen Marschhalt bei den Poststellenschliessungen. Über 50 Beinwilerinnen und Beinwiler sind am 25. Juli dem Ruf der Gewerkschaft Syndicom und der Gemeinde gefolgt, sich vor ihrer Poststelle zu versammeln und den Schliessungsplan zurückzuweisen. Mit dem Protest setzten sie ein Zeichen gegen den Abbau des Service public in ihrer Gemeinde. Sie fordern die Post auf, die beabsichtigte Schliessung der Poststelle in Beinwil am See zu sistieren. Die angedachte „Agentur“ erachten sie nicht als befriedigende Lösung. Den Kanton Aargau würde der Post-Kahlschlag hart treffen. Bis in drei Jahren soll nach den Plänen der Post die Hälfte der Aargauer Poststellen verschwinden. Übrig blieben nur noch 43 von heute 88 Poststellen. Danach könnte der Abbau weitergehen. In der Region Wynental sind neben Beinwil am See die Poststellen Seengen und Seon von den Plänen betroffen. Mit der heutigen Protestaktion stellte die Bevölkerung klar: „Unsere Post muss bleiben!“ Syndicom-Regionalsekretärin Karin Omanovic: „Es ist ein Affront, dass die Post den Service public in Niedriglohn¬bereiche auslagern will. Agenturen müssten das gleiche Angebot erbringen wie eine Poststelle. Ihre Angestellten müssen zu den gleichen Bedingungen und Löhnen angestellt werden wie die Angestellten der Schweizerischen Post AG. Alles andere ist ein Abbau des Service public, den die Bevölkerung und die Angestellten so nicht wollen.“ Post verspielt Vertrauen. (…).
Syndicom, 25.7.2017.
Syndicom > Poststellen AG Kanton. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2017-07-25.
Ganzer Text
25.07.2017 AG Kanton
Beinwil
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Erfolgreiche Protestaktion Beinwil: „Unsere Post muss bleiben!“ Bevölkerung und Gewerkschaft fordern an Protestaktion einen Marschhalt bei den Poststellenschliessungen. Über 50 Beinwilerinnen und Beinwiler sind am 25. Juli dem Ruf der Gewerkschaft Syndicom und der Gemeinde gefolgt, sich vor ihrer Poststelle zu versammeln und den Schliessungsplan zurückzuweisen. Mit dem Protest setzten sie ein Zeichen gegen den Abbau des Service public in ihrer Gemeinde. Sie fordern die Post auf, die beabsichtigte Schliessung der Poststelle in Beinwil am See zu sistieren. Die angedachte „Agentur“ erachten sie nicht als befriedigende Lösung. Den Kanton Aargau würde der Post-Kahlschlag hart treffen. Bis in drei Jahren soll nach den Plänen der Post die Hälfte der Aargauer Poststellen verschwinden. Übrig blieben nur noch 43 von heute 88 Poststellen. Danach könnte der Abbau weitergehen. In der Region Wynental sind neben Beinwil am See die Poststellen Seengen und Seon von den Plänen betroffen. Mit der heutigen Protestaktion stellte die Bevölkerung klar: „Unsere Post muss bleiben!“ Syndicom-Regionalsekretärin Karin Omanovic: „Es ist ein Affront, dass die Post den Service public in Niedriglohn¬bereiche auslagern will. Agenturen müssten das gleiche Angebot erbringen wie eine Poststelle. Ihre Angestellten müssen zu den gleichen Bedingungen und Löhnen angestellt werden wie die Angestellten der Schweizerischen Post AG. Alles andere ist ein Abbau des Service public, den die Bevölkerung und die Angestellten so nicht wollen.“ (…).
Syndicom, 25.7.2017.
Syndicom > Poststellen AG Kanton. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2017-07-25.
Ganzer Text
23.06.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Poststellen
Strukturreform
Volltext
Post präsentiert warme Luft, aber keine Strategie. Heute hat die Post eine Reorganisation von Poststellen und Verkauf vorgestellt. Diese soll neu PostNetz heissen. Das ist dann aber auch bereits die grösste Veränderung. Den begonnenen Serviceabbau will die Post weiter vorantreiben. Erneut werden abgemagerte Zugangspunkte als Projekte der Zukunft präsentiert, während die Weiterentwicklung des Service-Angebotes nebulös bleibt. Der Zentralvorstand von Syndicom tagt heute in Bern und hat soeben eine Resolution verabschiedet. Sie hält fest, dass der Kahlschlag beim Poststellen-Netz weiterhin bekämpft werden soll. Syndicom präsentiert heute ihre aktualisierte Gefährdungskarte der Poststellen. Analyse und Strategie fehlen. Eine Analyse, welche Rolle das Netz für die Logistik, aber auch für weitere Dienstleistungen des Service public haben kann, fehlt. Dementsprechend vage bleiben auch die Ideen, wie PostNetz die Herausforderungen der Zukunft anpacken will. Die fehlende Strategie ist dabei augenfällig. Die Post räumt ein, dass in dem sich wandelnden Logistikmarkt auch neue Angebote gefragt sein werden. Syndicom sieht sich bestätigt, dass sich das PostNetz der Zukunft auch inhaltlich den neuen Herausforderungen anpassen muss. Allerdings ist jetzt schon klar: Diese Angebote werden sich auf jene Quartiere und Gemeinden beschränken, die überhaupt über eine Poststelle verfügen. Gemeinden, welche ihre Poststelle heute verlieren, werden von künftigen Services kaum profitieren können, da Agenturen nur sehr beschränkt (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 23.6.2017.
Syndicom > Poststellen. Strukturreform. Syndicom, 2017-06-23.
Ganzer Text
20.06.2017 VS Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Der Kanton Wallis verliert einen Drittel seiner Poststellen. Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Wallis bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post ignoriert. Der Nationalrat hat am 30. Mai 2017 eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Zudem betreibt die Post mit den Auslagerungen der Postdienstleistungen in Agenturen Lohndumping. Schliessungswelle im Kanton Wallis. Im Kanton Wallis sollen von heute 65 Poststellen 22 geschlossen werden. Weitere 6 Poststellen sind schon im Schliessungsprozess. Zudem wurden seit November 2016 bereits vier Poststellen dichtgemacht (Anzère, Basse-Nendaz, Massongex, Sion 3 Hôpital Régional). Damit verliert der Kanton Wallis einen Drittel der Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur gerade drei Woche später, nachdem sich der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat macht deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind im Wallis, wie auch in der ganzen Schweiz, (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 20.6.2017.
Syndicom > Poststellen VS Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-06-20.
Ganzer Text
19.06.2017 FR Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Der Kanton Freiburg verliert die Hälfte aller Poststellen. Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Freiburg bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post ignoriert. Der Nationalrat hat am 30.Mai 2017 eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Zudem betreibt die Post mit den Auslagerungen der Postdienstleistungen in Agenturen Lohndumping. Schliessungswelle im Kanton Freiburg. Im Kanton Freiburg sollen von heute 56 Poststellen 24 geschlossen werden. Weitere 4 Poststellen sind schon im Schliessungsprozess. Zudem wurden seit November 2016 8 Poststellen bereits dichtgemacht. Damit verliert der Kanton Freiburg die Hälfte der Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur gerade eine Woche später, nachdem der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen sich klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat macht deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind im Freiburg, wie auch in der ganzen Schweiz, die Gemeinden und die Kantone gut beraten, sich vehement gegen den Abbau (…).
SEV, Post, Medienmitteilung, 19.6.2017.
SEV > Poststellen FR Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-06-19.
Ganzer Text
16.06.2017 TG Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Poststellenkahlschlag im Thurgau - der Kanton verliert mehr als einen Drittel der Poststellen. Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Thurgau bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post ignoriert. Der Nationalrat hat am 30. Mai 2017 eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Mit den mit dem Kahlschlag verbundenen Auslagerungen betreibt die Post zudem Lohndumping. Schliessungswelle im Kanton Thurgau. Im Kanton Thurgau sollen von heute 35 Poststellen 12 geschlossen werden. Davon sind zwei bereits im Schliessungsprozess und 2 weitere Poststellen (Dussnang und Bichelsee-Balterswil) wurden seit Oktober 2016 schon geschlossen. Damit verliert Thurgau mehr als einen Drittel der Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur zwei Wochen später, nachdem der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen sich klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat macht deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind im Thurgau - wie auch in der ganzen (…).
Syndicom, 16.6.2017.
Syndicom > Poststellen TG Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-06-16.
Ganzer Text
08.06.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Poststellenkahlschlag im Aargau - Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Aargau bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post ignoriert. Der Nationalrat hat am 30. Mai 2017 eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Zudem betreibt die Post mit den Auslagerungen der Postdienstleistungen in Agenturen Lohndumping. Schliessungswelle im Kanton Aargau. Im Kanton Aargau sollen von heute 88 Poststellen 43 geschlossen werden. Davon sind 11 bereits im Schliessungsprozess und 9 weitere Poststellen (Auw, Kirchleerau-Moosleerau, Kleindöttingen, Koblenz, Lenzburg 2, Mägenwil, Riniken, Schafisheim und Wegenstetten) wurden seit Oktober 2016 schon geschlossen. Damit verliert der Aargau mehr als die Hälfte der Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur gerade eine Woche, nachdem der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen sich klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat macht deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind im Aargau, (…).
Syndicom, Post, 8.6.2017.
Syndicom > Poststellen AG Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-06-08.
Ganzer Text
02.06.2017 LU Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessung
Poststellen
Volltext
Der Poststellenkahlschlag erreicht den Kanton Luzern. Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Luzern bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post ignoriert. Der Nationalrat hat am 30.Mai 2017 eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Schliessungswelle in Luzern. Im Kanton Luzern sollen von heute 47 Poststellen 16 geschlossen werden. 4 weitere Poststellen (Büron, Emmenbrücke 1, Menznau, Ballwil) wurden seit Oktober 2016 schon geschlossen oder befinden sich schon im Schliessungsprozess. Damit verliert Luzern ein Drittel seiner Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur gerade 3 Tage, nachdem der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen sich klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat machte deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind in Luzern, wie auch in der ganzen Schweiz, die Gemeinden und die Kantone gut beraten, sich vehement gegen den Abbau zur Wehr zu setzen. Es gilt dabei, die Gespräche mit der Post erst dann weiterzuführen, (...). Syndicom, Medienmitteilung, 2.6.2017.
Syndicom > Poststellen LU Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-06-02.
Ganzer Text
30.05.2017 ZG Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Poststellenkahlschlag geht im Kanton Zug weiter. Post ignoriert Nationalrat. Heute hat die Post ihre Schliessungsabsichten für den Kanton Zug bekannt gegeben. Dabei wird eines klar: Entscheide der Politik werden offensichtlich von der Post nicht ernst genommen. Der Nationalrat hat gestern eine Motion verabschiedet, welche die aktuellen Schliessungsabsichten verunmöglichen würde. Schliessungswelle in Zug. Im Kanton Zug sollen von 11 Poststellen 3 geschlossen werden. Betroffen davon sind: Menzingen, Oberägeri und Zug 1. Damit verliert Zug knapp einen Drittel seiner Poststellen. Die von der Post vorgeschlagenen alternativen Zugangsmöglichkeiten sind keine echten Alternativen, weil sie jeweils nur einen einzigen oder ganz wenige Services anbieten. Schliessungsprozess muss boykottiert werden. Diese Mitteilung kommt nur gerade einen Tag später, nachdem der Nationalrat mit 172 zu 13 Stimmen sich klar gegen den aktuellen Abbau ausgesprochen hat. Der Nationalrat macht deutlich, dass er weiterhin auf das volle Serviceangebot und ein gut ausgebautes Netz besteht. Offensichtlich schert sich die Postführung nicht einen Deut um den Willen der Politik. Solange auch der Bundesrat weiterhin die Hände in den Schoss legt, sind in Zug, wie auch in der ganzen Schweiz, die Gemeinden und die Kantone gut beraten, sich vehement gegen den Abbau zur Wehr zu setzen. Es gilt dabei, die Gespräche mit der Post erst dann weiterzuführen, wenn das Postgesetz revidiert worden ist. Nur so kann verhindert werden, dass man nicht vor (...). Syndicom, Medienmitteilung, 30.5.2017.
Syndicom > Poststellen ZG Kanton. Betriebsschliessung. Syndicom, 2017-05-30.
Ganzer Text
30.05.2017 ZH Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Post schliesst total 41 Poststellen im Kanton Zürich. Profitoptimierung auf Kosten des Service public. Der Poststellen-Kahlschlag, den die Post seit Wochen vorantreibt, macht auch vor urbanen Gebieten keinen Halt. Vom 2016 angekündigten Schliessungsprozess sind 41 Poststellen im Kanton Zürich betroffen. Mit den Schliessungen betreibt die Post Profitoptimierung auf Kosten des Service public und der Bevölkerung. Dies, obwohl die Pläne der Post sowohl bei der Bevölkerung als auch bei der Politik auf grossen Widerstand stossen. Wie die Post Kündigungen verhindern will, bleibt weiterhin schleierhaft. Konkret bedeutet die Ankündigung der Post das Aus von 41 Poststellen im Kanton Zürich. Immer wieder versucht die Post, den Anschein zu erwecken, dass die Poststellenschliessungen aus finanziellen Zwängen heraus geschehen. Die am 26. Mai veröffentlichten Quartalszahlen widersprechen dieser Darstellung. Darin verkündete die Post einen gesteigerten Quartalsgewinn von 267 Millionen Franken. Dass die Umsätze in den Poststellen zurückgehen, ist das Resultat der Schliessungen und kein Hinweis darauf, dass die Dienstleistungen der Poststellen nicht mehr nachgefragt werden. Mit den Schliessungen versucht die Post, vielmehr Fakten zu schaffen, die einen weiteren Abbau legitimieren, statt nach Lösungen zu suchen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen. Dazu passt ebenfalls, dass die Post sich alle Möglichkeiten offen lässt, 2020 mit der Schliessungswelle nahtlos fortzufahren. Schönfärberei statt Lösungen. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 30.5.2017.
Syndicom > Poststellen ZH Kanton. Betriebsschliessung, 30.5.2017.
Ganzer Text
28.05.2017 Schweiz
Personen
Post
Vorwärts
David Roth
Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Abbaustopp jetzt! Wenig mag Stadt und Land so verbinden wie die Empörung über die Pläne der Post, das Poststellennetz zu zerschlagen. Die Szenen in Zürich Aussersihl und im urnerischen Wassen gleichen sich. PöstlerInnen, BewohnerInnen und Gewerbetreibende aller politischer Couleur protestieren gemeinsam gegen die Schliessung. Der Kampf geht weiter! Im vergangenen Oktober holte die Postführung zum grossen Schlag aus. Von den verbleibenden 1400 Poststellen sollen weitere 500 bis 600 geschlossen werden. Noch vor 15 Jahren waren es 3400 Poststellen. Die Gewerkschaft Syndicom hat daraufhin die Belegschaft, die Bevölkerung und die Politik mit einer Gefährdungskarte wachgerüttelt. In dieser wurde erstmals offensichtlich, was ein derartiger Kahlschlag bedeuten würde. Die Karte stiess auf ein enormes Echo. Die Belegschaft wehrt sich immer vehementer, in dutzenden lokalen Petitionen wurden über 50‘000 Unterschriften gesammelt, in fast allen Kantonsparlamenten wurden Vorstösse gegen den Kahlschlag überwiesen und auch in Bundesbern hagelt es derzeit Vorstösse. Die Post und der Bundesrat zeigen sich aber bislang relativ unberührt. Ob sich dies ändern wird, hängt davon ab, ob es gelingt, die Proteste weiter zu intensivieren, und vom weiteren Verlauf der politischen Bemühungen im nationalen Parlament. Schlechtgerechnete Poststellen. Selbst nach den intransparenten Berechnungen der Post, verfügen die Poststellen immer noch über eine Rentabilität von 93 Prozent. Dabei ist zu beachten, (…). David Roth.
Vorwärts, 28.5.2017.
Vorwärts > Poststellen. Betriebsschliessung. Vorwärts, 2017-05-28.
Ganzer Text
27.05.2017 Schweiz
Personen
Post
Vorwärts
David Roth
Betriebsschliessungen
Poststellen
Volltext
Abbaustopp jetzt! Wenig mag Stadt und Land so verbinden wie die Empörung über die Pläne der Post, das Poststellennetz zu zerschlagen. Die Szenen in Zürich Aussersihl und im urnerischen Wassen gleichen sich. PöstlerInnen, BewohnerInnen und Gewerbetreibende aller politischer Couleur protestieren gemeinsam gegen die Schliessung. Der Kampf geht weiter! Im vergangenen Oktober holte die Postführung zum grossen Schlag aus. Von den verbleibenden 1400 Poststellen sollen weitere 500 bis 600 geschlossen werden. Noch vor 15 Jahren waren es 3400 Poststellen. Die Gewerkschaft Syndicom hat daraufhin die Belegschaft, die Bevölkerung und die Politik mit einer Gefährdungskarte wachgerüttelt. In dieser wurde erstmals offensichtlich, was ein derartiger Kahlschlag bedeuten würde. Die Karte stiess auf ein enormes Echo. Die Belegschaft wehrt sich immer vehementer, in dutzenden lokalen Petitionen wurden über 50 000 Unterschriften gesammelt, in fast allen Kantons-parlamenten wurden Vorstösse gegen den Kahlschlag überwiesen und auch in Bundesbern hagelt es derzeit Vorstösse. Die Post und der Bundesrat zeigen sich aber bislang relativ unberührt. Ob sich dies ändern wird, hängt davon ab, ob es gelingt, die Proteste weiter zu intensivieren, und vom weiteren Verlauf der politischen Bemühungen im nationalen Parlament. Schlechtgerechnete Poststellen. Selbst nach den intransparenten Berechnungen der Post, verfügen die Poststellen immer noch über eine Rentabilität von 93 Prozent. (...). David Roth.
Vorwärts, 27.5.2017.
Personen > Roth David. Poststellen. Betriebsschliessungen. Vorwärts, 2017-05-27.
Ganzer Text
1 2 3 4 5 6 7 8


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden