Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 434

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19.03.2019 Bern
Stömpfli AG Bern
Syndicom

GAV
Stämpfli AG Bern
Volltext
Stämpfli AG - der neue Firmenvertrag gibt Sicherheit in einem anspruchsvollen Branchenumfeld. Nachdem die Stämpfli AG ihren Austritt aus dem Arbeitgeberverband der grafischen Industrie bekannt gegeben hatte, konnten die Sozialpartner zeitnah Gespräche über eine Weiterführung der Sozialpartnerschaft aufnehmen. Mit dem nun erfolgten Abschluss des Firmenvertrags festigt die Stämpfli AG ihren Ruf als zuverlässige und faire Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft Syndicom weitet den Geltungsbereich des Firmenvertrags auf alle Berufsgruppen im Kommunikationsunternehmen aus und sichert so die guten Arbeitsbedingungen auf dem Niveau des soeben erneuerten GAV der grafischen Industrie für alle Beschäftigten der Stämpfli AG. Der neue Firmenvertrag zwischen dem Berner Kommunikationsunternehmen Stämpfli AG und der Gewerkschaft Syndicom beinhaltet neben dem klassischen Druckbereich und der Druckvorstufe neu auch alle anderen Bereiche des Unternehmens wie die Kommunikations- und die Webagentur und die Fachmedien. Damit kann der Geltungsbereich von rund 140 auf rund 260 Mitarbeitende erweitert werden. Die betroffenen Mitarbeitenden begrüssen den neuen Vertrag. 88 Prozent der Stimmenden haben in der Urabstimmung Ja zum neuen Vertrag gesagt. „Das deutliche Ergebnis zeigt, dass ein Firmenvertrag ein grosses Bedürfnis der Belegschaft ist und dass der Entscheid, die Sozialpartnerschaft weiterzuführen, richtig war. Wir sind überzeugt, dass die Kunden unsere Positionierung als guten Arbeitgeber zu schätzen wissen“, so Daniel Sinn, Geschäftsführer der Stämpfli AG. Gleichwertigkeit zum GAV grafische (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > Staempfli AG. GAV. Syndicom, 2019-03-19.
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06.03.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Coiffeure/Coiffeusen
GAV
Volltext
Coiffeurgewerbe: Intensivierter Kampf gegen Lohndumping. Die Sozialpartner ziehen insgesamt eine positive Bilanz des GAV. Angesichts des weit verbreiteten Lohndumpings haben die Sozialpartner beschlossen, in den Coiffeursalons vermehrt unangemeldete Kontrollen durchzuführen. Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) ziehen sie insgesamt eine positive Bilanz. 2018 wurden in den Coiffeurgeschäften der Schweiz rund 200 Kontrollen zur Einhaltung des GAV durchgeführt. Das Resultat: Verstösse gegen die Lohnvorschriften in 55 Prozent der Betriebe. 250 zusätzliche unangemeldete Kontrollen. Angesichts dieser grossen Zahl von Zuwiderhandlungen gegen den GAV und der vielen neuen Akteur/innen auf dem Markt, die die Preise drücken, werden die Sozialpartner Kontrolltätigkeit verstärken. Unangemeldete Kontrollen sind ein wirksames Mittel mit präventiver Wirkung. Insgesamt positive Bilanz des GAV. Ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesamtarbeitsvertrags ziehen die Sozialpartner insgesamt eine positive Bilanz. Der GAV wurde vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärte und führt Mindestlöhne ein insbesondere für angelernte Arbeitnehmende und Angestellte ohne Ausbildung. Ausserdem werden die Weiterbildungen gefördert. Diese Massnahmen tragen zur Verbesserung des Images und der Attraktivität des Coiffeurberufs bei.
Unia Schweiz, 6.3.2019.
Unia Schweiz > Coiffeure-Coiffeusen. GAV. Unia Schweiz, 2019-03-06.
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20.02.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Sicherheitsbranche
Markus Fischer
GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Securitrans: Sparen beim GAV? Nein danke! Securitrans will den 2012 letztmals verhandelten GAV per 1. Januar 2020 neu aushandeln und verschlechtern, um „wettbewerbsfähiger zu werden“. Die rund 30 Teilnehmenden an der Branchenversammlung Securitrans des SEV-Unterverbands AS vom 9. Februar in Zürich waren sich einig, dass ihre Anstellungs- und Arbeitsbedingungen nicht schlechter werden dürfen. „Diese GAV-Verhandlungen werden nicht einfach, denn die Geschäftsleitung verfolgt damit ausdrücklich das Ziel, den Personalaufwand zu reduzieren“, erklärte SEV-Gewerkschaftssekretär Stefan Marti den versammelten Kolleg/innen. Er betreut seit Anfang Jahr als Nachfolger von Gewerkschaftssekretärin Lucie Waser das Securitrans-Personal. Bei seinem Antrittsbesuch bei Securitrans-CEO Désirée Baer und HR-Leiter Andreas Feuz Ende Januar wurde Marti gleich mit der Forderung nach tieferen Personalkosten konfrontiert. Sonst sei Securitrans gegenüber der Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig, besonders im Bereich Objektschutz (Überwachung von Immobilien). Dort bezahlten Firmen wie Protectas, Delta oder Securitas tiefere Löhne, sagte die Securitrans-Spitze und verwies auf den GAV für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen, den die Unia mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) abgeschlossen hat. Dieser GAV enthalte Mindestlöhne, die deutlich unter jenen von Securitrans lägen. Aber auch im Bereich Baustellensicherheit arbeite die Konkurrenz (…). Markus Fischer.
SEV, 20.2.2019.
SEV > Sicherheitsdienste. GAV, 2019-02-20.
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04.02.2019 Schweiz
SML Velokuriere
Syndicom

GAV
SML Velokuriere
Velokurier
Volltext
Europaweit erster Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere. Die Sozialpartner haben heute in Bern den neuen GAV für Velokuriere unterzeichnet. Dies ist mindestens europaweit ein Novum. Der GAV sichert die Arbeitsbedingungen in der Kurierbranche und soll ein Instrument gegen Dumping-Plattformen und Billigkonkurrenz werden. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Swissmessengerlogistics SML hat die Gewerkschaft Syndicom heute den Gesamtarbeitsvertrag „Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen“ unterzeichnet. Velokuriere, die unter den GAV fallen, profitieren neu von einem Mindestlohn, geregelten Zuschlägen, Pikettdiensten und Einsatzplänen und gar von einem Vaterschaftsurlaub. Der GAV-Velokuriere setzt Mindeststandards für eine Branche, die in den kommenden Jahren stark unter Druck kommen wird. Internationale Multis bedrohen Schweizer Löhne. Ein Blick über die Grenzen zeigt, warum: Der ungesunde Wettbewerb durch Billiganbieter und sogenannte Plattform-Firmen hat sich krass verstärkt. Diese drücken sich oft davor, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen. Beispielsweise UberEats, seit neuestem auch auf Schweizer Boden tätig, tarnt ihre Plattform-Arbeiter als „Scheinselbständige“. Sie nimmt prekäre Arbeitsverhältnisse zugunsten hoher Profite billigend in Kauf und nutzt Kurierinnen und Kuriere übel aus. Genau davor muss sich die Branche schützen. Der neue GAV ist ein elementares Instrument dafür. Allgemeinverbindlichkeit wird angestrebt. Die Sozialpartner haben sich darauf verstanden, in der (…).
Syndicom, 4.2.2019.
Syndicom > Velokuriere. GAV. Syndicom, 2019-02-04.
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29.01.2019 Genf
Flughafen
SEV Schweiz

Flughafen
GAV
Volltext
SEV-GATA ist auf dem Flughafen Genf aktiv und baut Schritt für Schritt ein Gewerkschaftsnetz auf. SEV-GATA in Genf. Die Branche Luftverkehr des SEV ist nicht nur auf den Flughäfen Zürich und Basel aktiv, sondern auch in Genf-Cointrin (neben andern Bodenpersonal-Standorten z.B. der Swiss). Auf Anfrage und im Auftrag der Mitarbeitenden verteidigt SEV-GATA deren Anstellungs- und Arbeitsbedingungen. Neben Pilot/innen und Kabinenpersonal braucht es für den Luftverkehr eine Vielzahl von Berufsgruppen am Boden wie Supervisors für den Gepäcktransport, Handling Agents für die Frachtabfertigung, Duty Officers für die Passagierkontrolle, Spezialistin/nen für den Flugzeugunterhalt, Reinigungspersonal usw. Sie arbeiten unregelmässig und oft am Wochenende. SEV-GATA ist in Genève Aéroport seit Jahren präsent. Mit der Integration der Bodenpersonalgewerkschaft PUSH gewann die SEV-Luftverkehrsbranche im Juli 2017 landesweit 500 Mitglieder dazu und hat seither auch in Genf die kollektive Basisarbeit und die Einzelmitgliederbetreuung verstärkt. Sie ist dort GAV-Partner der drei Unternehmen Swissport, Priora/Engie und ISS. „Unsere Forderungen und Interventionen basieren auf unseren Gesprächen mit den Mitgliedern“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Tony Mainolfi. „Wir haben im Genfer Flughafen eine aktive Mitgliederbasis und regelmässige Kontakte mit den Unternehmen, was zeigt, dass wir etabliert sind. 2018 haben uns etliche Kolleg/innen Fragen gestellt oder um Unterstützung bei Konflikten mit ihrem Unternehmen gebeten.“ (…).
SEV, 29.1.2019.
SEV > Flughafen Cointrin. GAV. SEV, 2019-01-29.
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18.12.2018 Lugano
NLM Lugano
SEV Schweiz

GAV
NLM Lugano
Volltext
Lago Maggiore: Auf Kurs mit einem GAV. Der GAV wurde nach unzähligen Verhandlungsrunden mit der Direktion der SNL (Società navigazione del lago di Lugano), einem eintägigen Warnstreik und fünf Sitzungen vor dem kantonalen Einigungsamt unter dem Vorsitz von Staatsrat Christian Vitta paraphiert. Nach einstimmiger Annahme durch das Personal und den SNL-Verwaltungsrat kann der Vertrag nun am1. Januar 2019 in Kraft treten. Er gilt für drei Jahre und kann verlängert werden. Sagen wir es gleich: Wir haben nicht alles erreicht, was wir wollten, aber mehr war objektiv betrachtet nicht zu erreichen. Das wissen die Mitarbeitenden der Ex-NLM (Navigazione Lago Maggiore) selber am besten. Als sie den GAV einstimmig annahmen, waren sie sich bewusst, dass der Vertrag durch ein Einigungsverfahren und nicht durch normale sozialpartnerschaftliche Verhandlungen erzielt wurde. Und ein Nein hätte für das Personal allzu nachteilige Folgen, nämlich die Anwendung des auf dem Luganersee geltenden Firmenreglements sowie einen Ausschluss der Gewerkschaften aus dem sozialpartnerschaftlichen Dialog. Geschlossenheit der Schiffsleute. Zu diesem vielmonatigen Arbeitskampf gilt es rückblickend ein paar Dinge festzuhalten. Erstens war es nur dank der Geschlossenheit der ehemaligen NLM-Angestellten möglich zu erreichen, dass dieses Jahr für all jene, die bleiben wollten, weiterhin ein Arbeitsplatz garantiert war, und zwar zum bisherigen Lohn für das ganze Jahr 2018. Zweitens hat die ungebrochene Solidarität (…). Angelo Stroppini.
SEV, 18.12.2018.
SEV > NLM Lugano. GAV. SEV, 2018-12-18.
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18.12.2018 Schweiz
SEV Schweiz
SOB Südostbahn

GAV
SOB Südostbahn
Volltext
SOB: GAV- und Lohnverhandlungen gescheitert. Bei der Südostbahn (SOB) drehten sich die diesjährigen GAV-Verhandlungen um die Revision des Arbeitszeitgesetzes (AZG) und der AZG-Verordnung. Die SOB forderte deren Nachvollzug im GAV, wo die bisherigen Bestimmungen von AZG und AZGV relativ explizit festgehalten sind. Neue Arbeitszeitregelungen können deshalb nur im Einverständnis mit SEV, VSLF und Transfair eingeführt werden. Der folgenreichste Vorschlag der SOB betraf die Pausen. Neu wären nur noch Arbeitsunterbrechungen bis 29 Minuten Dauer bezahlt gewesen. Gemäss bisherigem GAV gelten alle Pausen unter 50 Minuten als Arbeitszeit. Das Personal (vor allem das fahrende) hätte dadurch massive Zeitverluste in Kauf nehmen müssen. Die SOB aber hätte Produktivitätsgewinne von mehreren Arbeitstagen pro Mitarbeiter/in erzielen können. Die Gewerkschaften verlangten deshalb Kompensationen, u.a. eine Erhöhung der Sonntagszulage von 13 auf 16 Franken pro Stunde wie bei der SBB. Doch die SOB lehnte Kompensationen ab und offerierte bloss individuelle Lohnerhöhungen gemäss GAV. Eine generelle Erhöhung, wie von den Gewerkschaften gefordert, lehnte sie ebenso ab und versuchte die Verschlechterungen bei der Arbeitszeit durchzudrücken, obwohl die Gewerkschaften warnten, dass diese die Rekrutierung von Lok- und Zugpersonal für die neuen SOB-Fernverkehrslinien Chur-Zürich- Bern und über die Gotthard-Bergstrecke behindern würden. So blieben die GAV- und die Lohnverhandlungen (…).
SEV, 18.12.2018.
SEV > SOB Südostbahn. GAV. SEV, 2018-12-18.
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17.12.2018 Schweiz
Personalverleih-Branche
Unia Schweiz

GAV
Personalverleih
Volltext
Neuer GAV Personalverleih gilt ab 1. Januar 2019. Gleicher Lohn für Temporärangestellte wie für Festangestellte ab 2021. Der Bundesrat hat den GAV Personalverleih für allgemeinverbindlich erklärt. Der GAV gilt damit für alle Personalvermittler der Schweiz: Ihm sind über 360‘000 Arbeitnehmende unterstellt. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) garantiert Temporärarbeitenden auch weiterhin verbindliche Minimalstandards für Lohn- und Arbeitsbedingungen, moderne Regelungen für die berufliche Vorsorge, einer Branchenlösung für die Krankentaggeld-Versicherung und einen eigenen Weiterbildungsfonds. Er gilt bis Ende 2020. Höhere Mindestlöhne und Equal Minimum Pay. Die Sozialpartner einigten sich darauf, die Mindestlöhne bis Ende 2020 um jeweils 60 bis 75 Franken zu erhöhen. Ab 2021 soll zudem das Equal Minimum Pay-Prinzip im GAV Personalverleih umgesetzt werden. Damit würden für Temporärarbeitende dieselben Mindestlöhne wie für Festangestellte gelten – auch in Branchen und Unternehmen, deren GAV nicht allgemeinverbindlich erklärt sind. In Branchen mit einem allgemeinverbindlichen GAV gelten schon heute dieselben Mindestlöhne für Temporärarbeitende und Festangestellte.
Unia Schweiz, 17.12.2018.
Unia Schweiz > Personalverleih. GAV. Unia Schweiz, 2018-12-17.
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27.11.2018 Schweiz
H&M Schweiz AG
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
GAV
H&M Schweiz AG
Volltext
H&M: Die Unia fordert gute Arbeitsbedingungen, überall! H&M schert sich nicht um gute Arbeitsbedingungen – weder im Ausland noch in der Schweiz. Die Mitarbeitenden von H&M Schweiz und die Gewerkschaft Unia solidarisieren sich mit der Clean Clothes Campaign von Public Eye: eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen sind überall auf Welt nötig. Entgegen seinen internationalen Verpflichtungen kümmert sich H&M wenig um gute Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette, so auch in der Schweiz. Vor fünf Jahren verpflichtete sich H&M, bis 2018 anständige Löhne an Arbeitnehmende in der Textilindustrie in seiner gesamten Lieferkette zu zahlen. Alles leere Versprechungen, wie ein Bericht von Public Eye zeigt: Hunderttausende von Textilarbeiter/innen, die für H&M arbeiten, verdienen noch immer nicht genug, um davon zu leben und arbeiten unter haarsträubenden Bedingungen. Auch in der Schweiz. Auch in der Schweiz ist die Situation unbefriedigend. Die internationalen Verpflichtungen werden auch hier nicht erfüllt, insbesondere in Bezug auf die Achtung der Gewerkschaftsfreiheit. Die Unia hat noch immer Probleme, Zugang zu Geschäften und Mitarbeitenden zu erhalten und Angestellte haben Angst vor Repressalien, wenn sie mit Gewerkschaftssekretär/innen sprechen. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist nötig. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der die Arbeitsbedingungen regelt und verbessert, wäre für H&M-Mitarbeitende essenziell: Sie beklagen sich über ständigen Stress und Druck, schlechte Arbeitsplanung mit negativen Auswirkungen auf ihr Privatleben und einen (…).
Unia Schweiz, 27.11.2018.
Unia Schweiz > H&M. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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27.11.2018 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Verhandlungen zur Erneuerung des GAV der privaten Sicherheitsbranche gescheitert. Der neue GAV Sicherheit muss Lohndumping und Über-50-Stunden-Wochen verhindern! Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche der Unia hat das Verhandlungsresultat für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags abgelehnt. Die Arbeitgeber haben alle Massnahmen gegen Lohndumping, gegen wiederholte Überschreitungen der 50-Stunden-Woche und für eine Anerkennung der Ausbildung hartnäckig zurückgewiesen. Dadurch ist eine Erneuerung des bis Mitte 2019 allgemein gültigen Gesamtarbeitsvertrags für die Sicherheitsbranche gefährdet. Die Unia verlangt dringliche Massnahmen und lanciert eine nationale Petition bei den Sicherheitsangestellten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Unia hat während mehr als einem Jahr mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) Verhandlungen geführt, um den allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag für die private Sicherheitsbranche zu erneuern. Der allgemein verbindliche GAV schützt über 20‘000 Arbeitnehmende und läuft Ende Juni 2019 aus. Nach einer dreistündigen Debatte hat die Branchenkonferenz der Unia das Verhandlungsresultat einstimmig abgelehnt. Dumping, Über-50Stunden-Wochen, geringgeschätzte Ausbildung. Das Verhandlungsresultat entspricht nicht den Erwartungen des Sicherheitspersonals. Es enthält keine substantiellen Massnahmen gegen das Lohndumping, das zwischen den verschiedenen Lohnkategorien der Branche überhandnimmt, ebenso wenig gegen die Überschreitung der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.11.2018.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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27.11.2018 Schweiz
Grafische Industrie
Syndicom
Viscom

GAV
Grafische Industrie
Volltext
Ein neuer GAV für die grafische Industrie. Die Branchenkonferenz Grafische Industrie, die am 10. November in Olten stattgefunden hat (mit Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen von Syna), hat das Ergebnis der Verhandlungen zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags 2019-2021 angenommen. Eine Woche später hat der Zentralvorstand von Syndicom den neuen GAV ratifiziert. Auf der Arbeitgeberseite tagten die Entscheidungsgremien von Viscom am 19. November - sie haben den GAV 2019-2021 ebenfalls gutgeheissen. Das Verhandlungsergebnis wurde somit definitiv angenommen. Der GAV wird offiziell am 4. Dezember in Bern unterzeichnet und tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Zur Erinnerung seien hier noch einmal die wichtigsten Änderungen/Neuerungen im GAV genannt: Vaterschaftsurlaub, der sich aus 10 bezahlten und optional 10 unbezahlten Tagen zusammensetzt. Vereinbarung zur Lohngleichheit im Betrieb. Senkung des Zuschlags für Nachtarbeit von 70 Prozent auf 50 Prozent mit der Zusicherung, dass die Differenz beim Lohn kompensiert wird. Die an der Branchenkonferenz in Olten anwesenden Personen haben ihre Zufriedenheit mit dem Ergebnis zum Ausdruck gebracht, auch weil das in ihren Augen ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Attraktivität für die Branche ist, der immer mehr junge Menschen nach der Ausbildung den Rücken kehren. (…).
Syndicom, 27.11.2018.
Syndicom > Grafische Industrie. GAV. Syndicom, 2018-11-27
Ganzer Text
21.11.2018 Schweiz
Cablex AG
Syndicom

Cablex AG
GAV
Volltext
GAV Cablex 2019 wurde unterzeichnet. Der neue GAV tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und bringt viele Verbesserungen mit sich wie die Senkung der unbezahlten Fahrzeit, mehr Ferien sowie mehr Vaterschafts- und Mutterschaftsurlaub. Am 31. Oktober haben die Sozialpartner mit Cablex den neuen Gesamtarbeitsvertrag offiziell unterzeichnet.
Syndicom, 21.11.2018.
Syndicom > Cablex. GAV. Syndicom, 2018-11-21.
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20.11.2018 Schweiz
Eurobus
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Eurobuas
GAV
Volltext
Eurobus. GAV ist dringend! Für die einen ist der inländische Fernbusverkehr eher ein Spielzeug für gewinnsuchende Unternehmen, der SEV hingegen bleibt auf Kurs und fordert einen GAV für Personal mit bedenklichen Bedingungen. Anfang November hat der SEV eine Aktion bei den Chauffeuren von Eurobus Swiss Express durchgeführt. „Wir haben mit Betroffenen gesprochen, deren Pausen dies nicht wirklich sind, da sie das Gepäck der wartenden Reisenden vor der Abfahrt einladen müssen, statt sich auszuruhen“, erzählt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der die Aktion mit fünf Kollegen und Aktivisten vorbereitet hat. „Wir konnten uns ein Bild machen über die Lohnsituation dieser Fahrer. Wir haben festgestellt, dass diese eher bescheiden ist und sich für einige noch verschlechtern könnte, wenn die Arbeitsorte verändert werden, da ihr Unternehmen das Angebot reduzieren will (siehe unten).“ Um ihnen den bestmöglichen Schutz bieten zu können, will der SEV mit Eurobus einen GAV abschliessen. „Wir haben vor den Sommerferien die Direktion getroffen“, hält Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV, fest. „Aber zurzeit herrscht Funkstille von Seiten Eurobus. Ein GAV ist unabdingbar. Weder das Bundesamt für Verkehr noch wir kennen das Personalreglement von Eurobus Swiss Express. Wir befürchten, dass der Mindestlohn, den das BAV festgelegt hat, nicht eingehalten wird. Und das BAV macht keine Kontrollen!“ Dem Personal seine Rechte erklären. Diese erste nationale SEV-Aktion auf den (…). Vivian Bologna.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Bologna Vivian. Eurobus. GAV. SEV, 2018-11-20.
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29.10.2018 Schweiz
Notime AG
Syndicom
Velokurier

GAV
Notime AG
Velokurier
Volltext
Internationale Vereinigung von Kurieren gegründet. An einer Konferenz mit über hundert KurierInnen aus zwölf europäischen Ländern wurde am vergangenen Freitag in Brüssel die „Transnational Cooperation of Couriers“ gegründet. Ziel der Organisation ist es, gemeinsam für Regulierungen des Kurierwesens zu sorgen und damit einen Preiskampf auf dem Buckel der Arbeitnehmenden zu verhindern. International tätige Firmen wie Foodora, Deliveroo und viele andere versuchen, via Scheinselbständigkeit und reinen Stücklöhnen die Geschäftsrisiken auf die Arbeitnehmenden abzuwälzen. In der Schweiz konnte dies bislang verhindert werden. Beispielsweise mussten Firmen wir NoTime ihr Geschäftsmodell in der Schweiz anpassen. NoTime wurde in der Zwischenzeit von der Schweizerischen Post übernommen. Sie sind jedoch noch keinem Gesamtarbeitsvertrag angeschlossen. Syndicom wird weiterhin Druck auf NoTime ausüben, damit sie sich einem GAV anschliessen. Syndicom verhandelt einen GAV für Schweizer Kuriere. Syndicom befindet sich zurzeit in Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag für Kurierdienste. Die Verhandlungen verfolgen das Ziel, faire Regeln für alle zu schaffen. Ein Vertragsabschluss sollte wenn möglich noch vor dem Markteintritt dieser international operierenden Firmen in die Schweiz gelingen. Ansonsten muss befürchtet werden, dass ein Preiskampf auf dem Buckel der Arbeitnehmenden entsteht. Dies gilt es unter allen Umständen und zum Wohle der hier tätigen Kuriere zu verhindern. (...).
Syndicom. Post. Medienmitteilung, 29.10.2018.
Syndicom > Velokuriere. GAV. Syndicom, 2018-10-29.
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24.10.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

GAV
SBB-Cargo
Volltext
GAV SBB/SBB Cargo: zurück zur Basis. Nach langen Monaten zäher Verhandlungen, bei denen die Mobilisierung der Basis eine entscheidende Rolle spielte, ist der neue SBB-GAV unter Dach. Er tritt am 1. Mai 2019 in Kraft und kann frühestens auf den 30. April 2022 gekündigt werden. In den letzten Tagen war der SEV vor und in Bürogebäuden, Werken, Unterhaltsanlagen, Depots und weiteren Personalräumen präsent, um den Mitgliedern für ihr Engagement zu danken. Die SEV-Vertreter/innen stellen das Verhandlungsresultat mit Flugblättern und Exemplaren der SEV-Zeitung vor, verteilen Schokoherzchen und -taler, beantworten Fragen und nehmen Feedbacks entgegen. Die Reaktionen der Basis sind grösstenteils sehr positiv. Viele Mitglieder geben den Dank an die Verhandlungsdelegation zurück und loben die Arbeit des SEV. Gerade junge Kolleg/innen sind zufrieden und durchaus stolz auf ihre Gewerkschaft und finden deren Arbeit nötig und sinnvoll. Das haben diese Verhandlungen, „bei denen die SBB mit dem Mähdrescher auffuhr“, wie es ein Mitglied ausdrückt, einmal mehr klar gezeigt. Die Präsenz von Gewerkschaftsprofis, Unterverbands- und Sektionsverantwortlichen vor Ort wird sehr geschätzt: die Kolleg/innen schütteln ihnen die Hand, geben sich als Mitglieder zu erkennen, schildern die Situation in ihren Teams und nennen spezifische Anliegen ihrer Berufsgruppen. Viele sind besorgt über die laufende Steigerung der Produktivität, der Anforderungen ans Personal und dessen Belastung. Besonders schwer haben es die Temporären. Viele fürchten weitere Reorganisationen und die Folgen der Digitalisierung. (…). Yves Sancey, Markus Fscher.
SEV, 24.10.2018.
SEV > SBB. GAV, 2018-10-24.
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04.10.2018 Schweiz
Personalverleih-Branche
Syna
Unia Schweiz

GAV
Temporärarbeit
Volltext
Faire Arbeitsbedingungen für temporär Beschäftigte: GAV Personalverleih soll verlängert werden. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih soll bis 2020 verlängert werden. Die Mindestlöhne sollen im gleichen Zeitraum in zwei Schritten um jeweils 60 bis 75 Franken steigen. Ab 2021 beabsichtigen die Sozialpartner die Einführung eines Equal Minimum Pay-Prinzips im GAV Personalverleih und setzen zur Prüfung dieses Vorhabens eine paritätische Arbeitsgruppe ein. Der seit 2012 bestehende GAV Personalverleih ist als erster GAV der Temporärbranche eine historische Errungenschaft. Das massgeschneiderte Vertragswerk für über 360‘000 Arbeitnehmende soll mit der Verlängerung weitergeführt und verbessert werden und gilt für alle Personalverleiher in der Schweiz. Der GAV Personalverleih enthält: Verbindliche Minimalstandards für Lohn- und Arbeitsbedingungen, moderne Regelungen im Bereich der Weiterbildung und der beruflichen Vorsorge sowie eine Branchenlösung für die Krankentaggeld-Versicherung. Dank dem Weiterbildungsfonds „temptraining“ können Temporärarbeitende neue berufliche Perspektiven entwickeln und erhalten bis zu 4000 Franken für Weiterbildungskurse sowie Lohnausfallentschädigung. Seit seinem Bestehen wurden über 43 Mio. Franken in die berufliche Zukunft von mehr als 26‘000 Temporärarbeitenden investiert. Ein eigentliches Erfolgsmodell. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.10.2018.
Unia Schweiz > Personalverleih. GAV. Unia Schweiz, 2018-10-04.
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03.09.2018 Schweiz
Travail.Suisse

Bildung
GAV
Volltext
Travail.Suisse, VPE und Syna fordern Bildungsoffensive und Branchen-GAV für die Stromwirtschaft. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, und seine angeschlossenen Verbände VPE und Syna2 präsentieren heute das neue Positionspapier „Strommarkt im Wandel und unter Druck. Zu meisternde Herausforderungen und Vorschläge für die Arbeitnehmenden“. Klar ist: Die Branche wandelt sich in hohem Tempo, es braucht deshalb zwingend Sicherheit und Schutz für die Arbeitnehmenden in dieser Branche. Die Sicherheit der Grundversorgung hängt stark von einem gut regulierten Elektrizitätsmarkt ab. Dafür sorgen unter anderem Arbeitnehmende mit direkt oder indirekt nicht weniger als 75‘000 Vollzeitstellen und einer Wertschöpfung von 18 Milliarden Franken. Doch die Branche ist im Wandel – und das in einem rasanten Tempo. Schwierige Transformation ohne massive Bildungsoffensive. Aufgrund der tiefen Strompreise auf dem europäischen Markt fokussieren grosse Stromkonzerne immer mehr auf den Dienstleistungssektor. Gleichzeitig wachsen die Bedeutung der erneuerbaren Energien und auch die Notwendigkeit, Verteilnetze an neue Erfordernisse anzupassen. Diese drei Entwicklungen stellen bereits heute veränderte Anforderungen an die Arbeitnehmenden der Branche und haben massive Auswirkungen auf die berufliche Aus- und Weiterbildung. Eine Bildungsoffensive für die Mitarbeitenden der Branche ist nötig. Dafür braucht es ein Inventar der neuen Aus-und Weiterbildungsbedürfnisse und der (…).
Travail.Suisse, 3.9.2018.
Travail.Suisse > GAV. Bildung. Travail.Suisse, 2018-09-03.
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25.07.2018 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Druckerei
GAV
Tamedia
Volltext
Tamedia Druckereien: Mitarbeitende fordern eine Rückkehr unter den GAV. Die Belegschaft der drei Tamedia-Druckereien fordert gemeinsam die Unterstellung unter den Gesamtarbeitsvertrag für die grafische Industrie. In Zürich, Bern und in Bussigny betreibt Tamedia Zeitungsdruckereien. Seit 2016 sind die Mitarbeitenden in diesen Druckereien nicht mehr durch einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geschützt. Der 13. Monatslohn, die 5 Wochen Ferien, die Schichtzulagen oder die Mindestlöhne sind nur noch im Betriebsreglement festgehalten, das sich noch auf den alten GAV bezieht. Jetzt soll dieses Reglement neu verhandelt werden, obwohl die Auftragsbücher voll sind. Deshalb forderte die Belegschaft der drei Druckstandorte die Leitung heute mit einer symbolischen Aktion auf, den GAV zu unterschreiben. Drei Standorte. Drei Aktionen. Eine Forderung: Sicherheit durch einen GAV. An der symbolischen Aktion der drei Standorte Zürich, Bern und Bussigny forderte die Belegschaft mit einem übergrossen GAV die jeweilige Standortleitung auf, den GAV für die grafische Industrie zu unterzeichnen. Insgesamt nahmen über 100 Mitarbeitende an der Aktion teil (Zürich: 42, Bern: 40, Bussigny: 35) Auf den übergrossen GAV fehlte nur noch die Unterschrift der Standortleiter. Diese koordinierte Aktion über Betriebs- und Sprachgrenzen hinweg stellt eine Premiere in der Geschichte von Tamedia dar. Sie verdeutlicht, wie breit die Forderung nach einer Rückkehr unter den GAV in den Tamedia-Druckereien getragen wird. Die breite Unterstützung kommt (…).
Syndicom, 25.7.2018.
Syndicom > Tamedia. Druckereien. Syndicom, 2018-07-25.
Ganzer Text
24.07.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

GAV
SBB
Volltext
Vereinbarungen zur Arbeitszeit unterzeichnet. Im Rahmen der GAV-Verhandlungen haben die SBB und die Verhandlungsgemeinschaft zwei Vereinbarungen unterzeichnet. Die beiden Vereinbarungen betreffen die Revision des Arbeitszeitgesetzes. Diese Revision wirkt sich auf die Anstellungsbedingungen der SBB aus. Seit Januar 2018 verhandeln die SBB und die Verhandlungsgemeinschaft der Sozialpartner (VG) einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Die Verhandlungen befassen sich unter anderem auch mit dem Nachvollzug der Revision des Arbeitszeitgesetzes (AZG). 2016 verabschiedete nämlich das eidgenössische Parlament eine Teilrevision des Arbeitszeitgesetzes. Diese Teilrevision wirkt sich auch auf die Anstellungsbedingungen des SBB Personals aus. Um die gesetzlichen Anpassungen fristgerecht umsetzen zu können, haben die SBB und die VG im Juli zwei Vereinbarungen unterzeichnet. Zu vielen anderen Themen laufen die Verhandlungen voraussichtlich noch bis September 2018. Anpassungen in den Anhängen 4 und 5 des GAV. Je nach Funktion gilt für die SBB Mitarbeitenden das Arbeitszeitgesetz (AZG) oder das Arbeitsgesetz (ArG). Grob gesagt untersteht das Verwaltungspersonal dem Arbeitsgesetz, das operative Personal dem Arbeitszeitgesetz. Die Konzernweisung K 134 regelt, welche Funktionen der SBB dem AZG und welche dem ArG zugeordnet sind. Im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sind in zwei Anhängen weitergehende Arbeitszeitregelungen festgehalten: Anhang 4 für Mitarbeitende, die dem AZG (…).
SEV, 24.7.2018
SEV > SBB. GAV. SEV, 2018-07-24.
Ganzer Text
10.07.2018 Schweiz
Eurobus
SEV Schweiz

Eurobuas
GAV
Volltext
Fernbusse. Erste Kontaktaufnahme. Am 6. Juli wurde der SEV von Eurobus empfangen. Beim offenen Informationsaustausch ging es auch um einen GAV. Treffen fand auf Anfrage des SEV statt. Die Diskussionen zwischen SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger, SEV Bus-Koordinator Christian Fankhauser sowie Andreas Meier, Geschäftsführer Eurobus Gruppe, und Roger Müri, Leiter Fernbus, verliefen in freundlicher Atmosphäre und hatten einen ersten offenen Informationsaustausch zum Ziel. Die SEV-Delegation zeigte ihr Interesse an den aktuellen Löhnen der Chauffeure und am Personalreglement. Denn das Unternehmen hat bisher keinen GAV. Der SEV hat deshalb auch angekündigt, bald einen GAV für die Fernbus-Branche verhandeln zu wollen. Die Eurobus-Führung will dazu erst in ein paar Monaten Stellung nehmen, wenn sie die Zukunftsfähigkeit ihrer drei konzessionierten Linien besser kennt. Demnach kann frühestens im Januar 2019 ein nächstes Treffen stattfinden, um darüber zu diskutieren. Die Türen für GAV-Verhandlungen stehen also offen. Der SEV hat Eurobus auch darüber informiert, wie beim BAV in Bezug auf die Branchenüblichkeit vorgegangen werden kann. Denn es braucht eine Abgrenzung der Fernbuslinien in Bezug auf die vom BAV empfohlenen Mindestlöhne. Die Erteilung der Fernbus-Konzessionen im Februar erfordert eine neue Regelung mit eigenen Mindestlöhnen. Eurobus schätzt ihre Löhne höher ein und zeigte sich gelassen. (…). Yves Sancey, chf
SEV, 10.7.2018.
SEV > Eurobus. GAV. SEV, 2018-07-10.
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07.07.2018 Schweiz
JardinSuisse
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Gartenbau
GAV
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Raus aus der Tieflohnzone. Gärtner/innen-Delegation übergibt Vereinbarungsvorschlag am JardinSuisse-Hauptsitz. Gärtnerinnen und Gärtner verdienen immer noch deutlich weniger und haben schlechtere Arbeitsbedingungen als ihre Kollegen auf dem Bau. Eine Delegation von Gärtner/innen hat heute am Hauptsitz des Arbeitgeberverbands JardinSuisse in Aarau einen Vereinbarungsvorschlag mit der klaren Forderung „keine Löhne unter 4000 Franken!“ deponiert. JardinSuisse steht nun in der Verantwortung. Der Berufsalltag im Gartenbau ist hart. Gerade im Sommer bei Temperaturen über 30 Grad wird den Gärtner/innen alles abverlangt. Dennoch ist der Gartenbau weiterhin eine Tieflohnzone; bis zu 1000 Franken/Monat tiefere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen als ihre Kolleg/innen in verwandten handwerklichen Berufen sind weit verbreitet. Trotz Berufs-Knowhow und gleich hartem Berufsalltag. Für die Gärtner/innen ist das absolut unverständlich. Ihre Forderungen sind klar: Es braucht fünf Wochen Ferien, eine Frühpensionierung und faire Löhne. Vereinbarungsvorschlag für faire Löhne übergeben. Heute ist deshalb eine Delegation von aktiven Gärtner/innen am Hauptsitz des Gärtnermeisterverbands JardinSuisse in Aarau vorstellig geworden. Zusammen mit einer überdimensionalen Sonnenblume reichten die Gärtner/innen einen Vereinbarungsvorschlag für faire Löhne an JardinSuisse ein: keine Löhne mehr unter 4000 Franken. Dies als erster Schritt, um die Missstände in der Branche anzugehen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 7.7.2018.
Unia Schweiz > Gartenbau. GAV. Unia Schweiz, 2018-07-07.
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02.07.2018 Schweiz
Call-Center-Branche
Syndicom

Call-Center-Branche
GAV
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Gesamtarbeitsvertrag der Contact- und Callcenter-Branche für allgemeinverbindlich erklärt. Seit dem 1. Juli 2018 gilt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Contact- und Callcenter-Branche als allgemeinverbindlich und damit für alle Dienstleister in der Schweiz. Es handelt sich dabei um den ersten allgemeinverbindlichen GAV in diesem Bereich und damit um einen Meilenstein für den Arbeitnehmendenschutz. Gerade in Zeiten von Lockerungen des Lohnschutzes ist dies ein wichtiger Schritt zum Schutz der Arbeitnehmerrechte. Der Branchen-GAV der Contact- und Callcenter, ausgearbeitet durch die Sozialpartner contactswiss, CallNet.ch und Syndicom, wurde vom Bundesrat per 1. Juli 2018 für allgemeinverbindlich erklärt. Dies erlaubt eine flächendeckende Regelung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmenden in dieser Branche sowie die Festlegung von einheitlichen Mindeststandards. Mit der Allgemeinverbindlicherklärung werden um die 3‘500 Arbeitnehmende von einem Schutz ihrer Arbeitsbedingungen profitieren. Dies beinhaltet einen verbindlichen Rahmen für die Löhne, die Arbeitszeit, die Ferien und die Würdigung der Arbeit. Letzteres ist insbesondere ein wichtiger Schritt für die Branche allgemein, denn es gibt ihr die Möglichkeit, das gesamte Berufsbild aufzuwerten und mehr Anerkennung zu erhalten. Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des GAV ermöglichen es zudem, der Paritätischen Kommission über ihre Vollzugsstelle, Verfehlungen neu auch bei Aussenseitern und Personalverleihern zu kontrollieren und zu sanktionieren, was insgesamt zu (…).
Syndicom, 2.7.2018.
Syndicom > Callcenter. GAV. Syndicom, 2018-07-02.
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26.06.2018 Schweiz
MEM-Industrie
Unia Schweiz

GAV
MEM-Industrie
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Zustimmung der Unia: Neuer GAV MEM kann definitiv in Kraft treten. Innovation und Sicherheit: Zukunftsweisender GAV MEM 2018. Der neue Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (GAV MEM) kann am 1. Juli definitiv in Kraft treten. Als letzte Vertragspartei hat die Gewerkschaft Unia dem neuen GAV zugestimmt. Er bringt zahlreiche Verbesserungen für die Arbeitnehmenden, etwa einen automatischen Teuerungsausgleich auf den Mindestlöhnen und mit der „MEM-Passerelle 4.0“ eine Innovation in der Berufsbildung. Der neue GAV MEM wurde zwischen Februar und Juni ausgehandelt. Die Delegierten der Unia-Branchenkonferenz der MEM-Industrie haben heute als letzte Vertragspartei dem GAV zugestimmt. Er tritt damit per 1. Juli 2018 in Kraft und gilt bis am 30. Juni 2023. Über 100‘000 Arbeitnehmende der MEM-Branche sind dem GAV unterstellt und profitieren unter anderem von diesen wichtigen Verbesserungen: Löhne:  Automatischer Teuerungsausgleich auf Mindestlöhnen. Flächendeckende Kontrolle der Mindestlöhne durch Revisionsgesellschaften. Jährlicher Anstieg der tiefsten Mindestlöhne um 30 Franken. Verbindlicher höherer Referenzmindestlohn für qualifizierte Arbeitnehmende, der für über 90% der Angestellten gilt. Vereinbarkeit Beruf und Privatleben: Gezielte Frauenförderung in Betrieben. Vorübergehende Arbeitszeitreduktionen bei Familienpflichten. Sitzungen in den Betrieben nur zwischen 9 und 17 Uhr. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.6.2018..
Unia Schweiz > MEM-Industrie. GAV. Unia Schweiz, 2018-06-26.
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15.06.2018 Schweiz
MEM-Industrie
Personen
Work
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
GAV
Interview
MEM-Industrie
Volltext
Freude in der Industrie: Industriechef Pardini über den neuen Metaller-Vertrag. „Erster echter GAV der MEM-Industrie“. Fünf Jahre lang gab es Zank, harte Konflikte, sogar einen Prozess. Doch nun steht ein neuer GAV mit automatischem Teuerungsausgleich, Kündigungsschutz für Ältere und Weiterbildungsoffensive. Wie ging das? Work: Sie haben gerade die GAV-Verhandlungen in der Maschinen-, Elektro- und Metall-industrie abgeschlossen. Die Arbeitgeber… Corrado Pardini: Lassen Sie mich zuerst eine Bemerkung machen. Dieser GAV steht erst, wenn ihm die Delegierten der Branchenkonferenz zustimmen. Ich kann es ihnen mit ganzer Überzeugung empfehlen. Es ist ein guter Vertrag. Die Arbeitgeber wollten die 42-Stunden¬Woche. Wie hat die Unia das abgewendet? Corrado Pardini: Wir haben uns geweigert, über das Thema auch nur zu sprechen. Alles, was wir dazu zu sagen hatten, war: Mit 42 Stunden gibt es keinen Gesamtarbeitsvertrag. War das eine glaubwürdige Position? Ohne Frage. Wir wären nie auf die längere Arbeitszeit eingestiegen. Swissmem wusste das. Sie haben uns ernst genommen. Geholfen hat, dass wir 2013 aufgestanden sind und die Verhandlungen abgebrochen haben. Erst nach der Mediation durch den Bundesrat kam damals ein GAV zustande. Mit der Einführung von Mindestlöhnen, wie wir gefordert hatten. Es gab Gerüchte, Swissmem wolle diesmal einen GAV ohne die Unia abschliessen. War das nicht ein hohes Risiko? Ich denke nicht. Richtig ist: Mindestens zwei der anderen (…). Oliver Fahrni.
Work online, 15.6.2018
Personen > Pardini Corrado. MEM-Industrie. Interview. Work, 2018-06-15.
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14.06.2018 SH Kanton
JardinSuisse
Unia Schaffhausen

Gartenbau
GAV
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Der Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen hat sich gelohnt. Neuer, allgemeinverbindlicher GAV für den Schaffhauser Gartenbau. Fünf Jahre nach dem Streik in Schaffhausen werden bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für Gärtner/innen endlich in einem allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) verankert. Der Regierungsrat hält fest, dass die Unia als grösste Gewerkschaft im Gartenbau vollwertige Sozialpartnerin im neuen Vertrag ist. Die Unia ist überzeugt, dass es für eine funktionierende Sozialpartnerschaft alle relevanten Akteure am Verhandlungstisch braucht. Nur so kommt der Gartenbau raus aus der Tieflohnzone. Nachdem 2013 die Verhandlungen zwischen der Unia und dem Gärtnermeisterverband JardinSuisse in Schaffhausen gescheitert waren, hatten über 80 Schaffhauser Gärtner/innen fünf Tage gestreikt. Als Resultat konnte die Unia Vereinbarungen mit der Mehrheit der Firmen in Schaffhausen abschliessen, in welchen die Löhne substantiell verbessert werden konnten. Entscheid des Regierungsrats: Unia muss im GAV dabei sein. Trotzdem versuchte JardinSuisse weiterhin, die Unia als grösste Gewerkschaft der Branche vom Verhandlungstisch fernzuhalten und handelte stattdessen mit dem Berufsverband Grüne Berufe Schweiz bilateral einen kantonalen GAV für Schaffhausen aus. Doch für die Unia ist klar: Eine starke Sozialpartnerschaft kann nur funktionieren, wenn alle relevanten Verbände am Tisch sitzen. Im Verfahren um die Allgemeinverbindlichkeit hat die Unia deshalb klar gemacht, dass (...). Unia Zürich-Schaffhausen, Medienmitteilung, 14.6.2018.
Unia Zürich-Schaffhausen > Gartenbau. GAV. Unia Zürich-Schaffhausen, 2018-06-14.
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