Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 454

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19.10.2019 Schweiz
Maler-Gipser
Unia Schweiz

GAV
Maler-Gipser
Volltext
Landsgemeinde Maler-Gipser. Für eine farbige Zukunft: Über 1'500 Maler-Gipser fordern von den Arbeitgebern Verbesserungen im GAV. Heute trafen sich in Zürich um die 100 Unia-Delegierte an der Landsgemeinde Maler-Gipser. Im Rahmen der laufenden Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) fordern sie gemeinsam mit über 1'500 Unterzeichnenden einer Petition für bessere Arbeitsbedingungen die Arbeitgeber dazu auf, die Zukunft der Branche besser zu schützen und für fortschrittliche und für würdige Arbeits- und Lohnbedingungen einzustehen: „Den Schutz der Maler-Gipser aus- statt abbauen!“ lautet ihre klare Botschaft an den Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV). Aktuell wird der GAV Maler- und Gipsergewerbe für die Deutschschweiz, den Kanton Jura und die Maler/innen im Kanton Tessin neu verhandelt. Im Rahmen dieser Verhandlungen will der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV) nun die Arbeits- und Lohnbedingungen in der Branche verschlechtern. Er fordert unter anderem einen Lohnstopp. Das heisst konkret: mehrere Jahre keine Reallohnerhöhung. Zudem will er die Arbeitszeiten ohne Entschädigung verlängern. Nein zu Verschlechterungen im GAV. An der heutigen Landsgemeinde Maler-Gipser der Unia machten die Anwesenden in aller Deutlichkeit klar: Das ist ein absolutes No-Go! (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. Unia Schweiz, 19.10.2019.
Unia Schweiz > Maler und Gipser. GAV. Unia Schweiz, 2019-10-19.
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27.09.2019 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Post
Volltext
Auftakt zum GAV Post 2021. Nach intensiven Vorbereitungen geht es nun los. Die Verhandlungen haben begonnen. Im Zweiwochenrhythmus werden die beiden Verhandlungsdelegationen der Post und von Syndicom aufeinandertreffen und versuchen ihren jeweiligen Auftrag zu erfüllen. Die Post wird versuchen, davon ist auszugehen, die Kosten tief zu halten. Sie wird die schwierige Marktsituation und die Herausforderungen der Digitalisierung beklagen und betonen, dass eben diese Herausforderungen grosszügige Zugeständnisse an das Personal verunmöglichen. Die Syndicom-Verhandlungsdelegation wird ihrerseits versuchen, möglichst viele Verbesserungen für die Gewerkschaftsmitglieder und das Personal zu erreichen. Dass Verbesserungsbedarf besteht, haben die Vorbereitungen zu den GAV-Verhandlungen gezeigt. Durch die Umfrage bei den Mitgliedern und in den Work-Shops in den Regionen haben sich drei Themenfelder herauskristallisiert: Verbesserter Gesundheitsschutz, Attraktivere Arbeitsbedingungen, Mehr Wertschätzung der Mitarbeitenden
Syndicom, 27.9.2019.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Gastgewerbe
Personen
Work
Christian Egg
Gastgewerbe
GAV
Volltext
Gastrosuisse trickst bei den Verhandlungen zum neuen GAV: Wirte wollen kantonale Mindestlöhne aushebeln. Mehr und mehr Kantone haben neu einen gesetzlichen Mindestlohn. Den Chefs ist das ein Dom im Auge. Der Verband der Wirte verweigert jetzt deswegen sogar. die GAV-Verhandlungen. Es war ein Durchbruch für Löhne, von denen es sich knapp leben lässt: 2017 gab das Bundesgericht grünes Licht für einen gesetzlichen Mindestlohn von 20 Franken pro Stunde im Kanton Neuenburg. Kurz darauf setzte auch der Kanton Jura dieselbe Marke im Gesetz fest. Und es geht weiter: In Basel und Genf sind Volksinitiativen der Gewerkschaften hängig, die im Minimum 23 Franken pro Stunde für alle fordern. Und im Tessin haben die Stimmenden bereits Ja gesagt zu einem Mindestlohn - gestritten wird noch um seine Höhe. Zwar würden die Gewerkschaften gerne gute Arbeitsbedingungen in Gesamtarbeitsverträgen festlegen. Aber in einigen Bereichen, zum Beispiel im Detailhandel, sträuben sich die Arbeitgeber gegen GAV. Also beschritten die Gewerkschaften den politischen Weg. Im Gastrogewerbe mit seinem allgemeinverbindlichen GAV bezeichnet dies der Wirteverband Gastrosuisse gegenüber Work als „nicht faire Doppelstrategie“. Den Chefs und rechten Politikern sind die kantonalen Mindestlöhne ein Dorn im Auge. Deshalb blasen sie jetzt zum Angriff. Mit einer Motion will zum Beispiel der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann die kantonalen Mindestlöhne aushebeln - ausgerechnet mit den Gesamtarbeitsverträgen. (…).  Christian Egg.
Work, 27.9.2019.
Personen > Egg Christian. Gastrosuisse. GAV. Work, 2019-09-27.
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16.09.2019 Schweiz
Syndicom

GAV
Medienschaffende
Mindestlöhne
Volltext
Syndicom-Umfrage zum GAV: Ohne Mindestlöhne und Sozialpläne geht gar nichts! Die meisten Medienschaffenden lehnen das aktuelle Verhandlungsergebnis zum neuen Medien-GAV für die Deutschschweiz und das Tessin ab. Das zeigt eine Umfrage von Syndicom. Über 400 Journalistinnen und Journalisten nahmen daran teil. Ihr Verdikt ist klar: 82 Prozent der Teilnehmenden genügt der jetzige GAV-Entwurf nicht. Medien-GAV muss Lösungen liefern. Was fehlt? Auch darauf geben die befragten Journalist*innen, Fotograf*innen, Produzent*innen, Korrektor*innen, etc. eine eindeutige Antwort: Mindestlöhne und -honorare sind ihnen mit Abstand am wichtigsten. Je nach Region sollen Journalist*innen mindestens 5'200 bis 5'900 Franken monatlich verdienen. An zweiter Stelle folgt die Lohnentwicklung nach Berufsjahren (bei den Festangestellten) und der Geltungsbereich (bei den Freien). Auf Platz drei setzen die Befragten klare Regeln für Sozialpläne: eine Verhandlungspflicht unter Beteiligung der Gewerkschaften und eine Mindestfinanzierung pro abgebauter Stelle. Die vierte Forderung nach Verbriefung der redaktionellen Unabhängigkeit im GAV spaltet die Meinungen: die eine Hälfte der Teilnehmenden fand diese wichtig, die andere nicht. Und an fünfter Stelle kam eine im GAV zu definierende Wochenarbeitszeit von 40 oder 42 Stunden. Gerade junge Medienschaffende haben mit tiefen Einstiegslöhnen und fehlender Lohnentwicklung zu kämpfen. Zudem erhalten Frauen in der Branche weniger Geld für dieselbe Arbeit. Stetiger Stellenabbau verunsichert die Medienschaffenden. Angesichts dessen überraschen die Resultate der (…).
Syndicom, 16.9.2019.
Syndicom > Medienschaffende. GAV. Syndicom, 2019-09-16.
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29.08.2019 Schweiz
MS Direct AG
Syndicom

GAV
MS Direct AG
Volltext
MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Meilenstein für die Regulierung der Fulfillment-Branche – Fullservice-Dienstleiter MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Heute hat die Gewerkschaft Syndicom gemeinsam mit der MS Direct AG einen Pionier-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichnet. Dieser sichert gute Arbeitsbedingungen sowie einen Mindestlohn von über 20 Franken ab sechs Monaten für mehr als 400 Arbeitnehmende. Der GAV ist ein bedeutender Meilenstein für eine stark wachsende Branche im Umfeld des E-Commerce. Syndicom erarbeitete in den vergangenen drei Jahren mit MS Direct, welche als führende Schweizer Fullservice-Anbieterin für über 300 in- und ausländische Unternehmen tätig ist, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Basis und Anspruch ist es, die guten Arbeitsbedingungen des Unternehmens zu sichern und diese dank dem Pionier-GAV als Standard in der Fulfillment-Branche sozialpartnerschaftlich verankern zu können. Ein Zeichen in einer unterschätzten Branche setzen. Die Arbeitsbedingungen in der Fulfillment-Branche sind anspruchsvoll. Es bedarf einer raschen und präzisen Arbeitsweise, wobei das Auftragsvolumen stark schwanken kann. Die Branche hatte bisher nicht das beste Image. Zu Unrecht, denn sie bietet vor allem auch weniger gut Qualifizierten und Wiedereinsteiger*innen ein geregeltes Einkommen. Zudem haben Beschäftigte bei MS Direct die Möglichkeit, durch Weiterbildung ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern. Ein Mindestlohn über den vom Bundesrat festgelegten Fr. 18.25 pro Stunde, eine automatische  (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 29.8.2019.
Syndicom > MS Direct AG. GAV. Syndicom, 2019-08-29.
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24.07.2019 Schweiz
Syndicom
Uber

GAV
Uber
Volltext
Unappetitliches Lohndumping von Genf bis Zürich. McDonald’s hat die Zusammenarbeit mit UberEats von Genf nach Zürich ausgeweitet. Rund 50 weitere Restaurant-Ketten sind mit dabei. KurierfahrerInnen arbeiten nun auch in Zürich als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Das Geschäftsmodell von Uber missachtet branchenübliche Arbeitsbedingungen und fördert damit die Prekarisierung in der gesamten Branche. Die Gewerkschaft Syndicom fordert Uber, Geschäftspartner und die Politik auf, endlich Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden zu ergreifen: Eine GAV-Pflicht für Kurierfahrende von Uber muss her. Die wachsende Kurierbranche ist bekannt dafür, dass die Arbeitsbedingungen aufgrund fehlender Gesamtarbeitsverträge in der Regel schlecht sind. Für David Roth, Zentralsekretär der Gewerkschaft Syndicom kann die Zusammenarbeit zwischen McDonald´s und UberEats zusätzliche weitreichende Folgen für die Branche haben: „Der Konkurrenzdruck und die aufkommenden Plattformen bedrohen die Arbeitsbedingungen in der Branche, weil sie das Risiko auf die FahrerInnen abwälzen. Mit dem GAV „Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen“, der seit dem 1. Mai 2019 in Kraft ist, steht nun aber ein Gesamtarbeitsvertrag zur Verfügung, der auf die Branche angewendet werden kann.“ Syndicom fordert UberEats daher erneut auf, den Kurier-GAV auf seine Angestellten anzuwenden und den sozialpartnerschaftlichen Dialog mit Syndicom zu suchen. Schnell, flexibel, illegal. (…).  Syndicun, 24.7.2019.
Syndicom > Uber. GAV. Syndicom, 2019-07-24.
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05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
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05.07.2019 Schweiz
Elektroindustrie
Unia Schweiz

Elektroindustrie
GAV
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Textverzeichnisse/tabid/183/ctl/EditArticle/mid/728Einigung der Sozialpartner. Neuer GAV für die Elektrobranche. Im gemeinsamen Interesse für die Elektrobranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Er soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaften haben den Vertrag bereits genehmigt. Die Delegierten der Arbeitgeberseite entscheiden im September 2019 über seine Ratifizierung. Seit 2018 führten Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) des schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen der Elektrobranche berücksichtigt, namentlich die zunehmende Abwanderung junger qualifizierter und erfahrener Berufsleute. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen einigten sich die Sozialpartner auf eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, die Anhebung der Löhne, eine Verbesserung des Schutzes der Lernenden sowie auf eine Erweiterung des Weiterbildungsangebots. Die Mitglieder der Gewerkschaften Unia und Syna haben der Vereinbarung bereits zugestimmt. Die Delegierten von EIT.swiss entscheiden am 12. September 2019 über die Ratifizierung des neuen GAV. Im gemeinsamen Interesse für die Zukunft der Branche. Der neue GAV bringt sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende Verbesserungen. Die Arbeitgeberseite profitiert unter anderem von der Einführung eines Karenztages (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, EIT.swiss, Unia und Syna, 5.7.2019
Unia Schweiz > Elektrobranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-07-05.
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01.07.2019 Freiburg
Abstimmung
Unia Freiburg

Abstimmung
GAV
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Fribourg sagt Nein zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten ohne GAV für die Angestellten. Nach Basel im vergangenen Oktober lehnt auch der Kanton Fribourg eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen klar ab. 54,6% der Fribourger/innen lehnten eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten am Samstag von 16 auf 17 Uhr ab. Bereits zum vierten Mal teilen sie einem solchen Vorschlag der Grossverteiler eine Abfuhr. Keine Verlängerung der Öffnungszeiten ohne Schutz. Die Bevölkerung zeigt einmal mehr, dass die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten nicht ihrem Bedürfnis entspricht. Sie sendet auch eine klare Botschaft an die Arbeitgeber im Detailhandel: Ohne die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrags (GAV) zum Schutz der Arbeitnehmenden wird keine Verlängerung der Arbeitszeit akzeptiert. Ein GAV ist unerlässlich, um angemessene Löhne zu gewährleisten, die Arbeitszeiten so zu regeln, dass endlose Tage vermieden werden und damit die Abende und Wochenenden für das Verkaufspersonal frei bleiben. Ein Signal für andere Kantone. Nicht nur die Arbeitgeber des Fribourger Detailhandels wollen die Ladenöffnungszeiten ohne Arbeitnehmerschutz verlängern. In den französischsprachigen Kantonen laufen mehrere Bestrebungen, die Ladenöffnungszeiten zu verlängern (z.B. in Genf und Nyon). (…).
Unia Freiburg, 1.7.2019.
Unia Freiburg > Ladenoeffnungszeiten. GAV. Unia Freiburg, 2019-07-01.
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27.06.2019 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Die Unia verteidigt Sicherheitsmitarbeitende. Sicherheitsbranche: Verlängerung und Verbesserungen im GAV. Die Mobilisierung und die Entschlossenheit der Sicherheitsmitarbeitenden zahlen sich aus: Der allgemeinverbindliche GAV wurde verlängert und tritt am 1.1.2020 in verbesserter Form in Kraft. Parallel dazu finden Ende 2019/anfangs 2020 Lohnverhandlungen statt. Der Bundesrat hat der Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrages für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen zugestimmt. Damit wird eine Lücke der AVE, welche die Arbeitsbedingungen in dieser Branche ernsthaft beeinträchtigt hätte, vermieden. Die Verhandlungen mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungsunternehmen (VSSU) war in den letzten Jahren schwierig. Und die Unia-Branchenkonferenz der Sicherheitsmitarbeitenden hatte den Vorschlag des VSSU vom letzten Jahr abgelehnt. Dies alles führte zu Verzögerungen. Verbesserter GAV ab 1.1.2020. Die Unia hat mit dem VSSU eine Vereinbarung zur Verbesserung des GAV ab 1.1.2020 abgeschlossen. Die Verbesserungen betreffen im Wesentlichen die folgenden Punkte: Gezielte Erhöhung der Einstiegslöhne: Je nach Kategorie zwischen 0,5% und 1% (leichte Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen den Kategorien). Arbeitszeitbegrenzung durch eine Zulage bei Wiederholung langer Arbeitswochen und Kontrolle der Arbeits- und Ruhezeit pro Tag. Zuschlag für das Tragen von Schusswaffen (2 Fr./Stunde bis max. 150 Fr./Monat). Unia Schweiz, 27.6.2019.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-27.
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26.06.2019 Schweiz
Uhrenindustrie
Unia Schweiz

GAV
Uhrenindustrie
Volltext
Nach dem Frauen*streik. Forderungskatalog für die Uhrenindustrie: Respekt – mehr Lohn – mehr Zeit! Ein im Rahmen des Frauenstreiks vom 14. Juni erarbeiteter Forderungskatalog wurde beim Arbeitgeberverband der schweizerischen Uhrenindustrie offiziell eingereicht. Dieser Katalog hat eine Gruppe von Frauen der Uhrenindustrie, die Mitglieder der Unia sind, erarbeitet und erstmals im Vallée de Joux präsentiert. Er verlangt Lohnerhöhungen, eine bessere Arbeitszeitgestaltung und mehr Respekt. Die Kommission der Uhrenindustrie der Unia hat die Forderungen verabschiedet und beschlossen, sie gemeinsam zu unterstützen. In den Monaten vor dem Frauenstreik unterstützte die Unia die Erarbeitung von konkreten Forderungen um die Situation der Frauen in der Uhrenindustrie (wo rund 25’000 Frauen arbeiten) zu verbessern und noch immer bestehende Ungleichheiten zu beseitigen. Die Mitglieder der Kommission der Uhrenindustrie der Unia haben an ihrer Sitzung vom vergangenen Donnerstag in Neuenburg beschlossen, die im Vallée de Joux vorgestellten Forderungen zu unterstützen. Die Löhne müssen erhöht werden. 2019 reichen die Mindestlöhne für ungelernte Personen, darunter viele Frauen, nicht aus, um mit einem oder mehreren unterhaltsbedürften Kindern ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Bruttolohngefälle zwischen Frauen und Männern beträgt in der Uhrenindustrie 24,8 Prozent. Das ist noch mehr als in der Privatwirtschaft im Allgemeinen! Zusammen mit der Unia fordern die Angestellten der Uhrenbranche deshalb eine unabhängige Kontrolle, um die Lohnungleichheiten zu ermitteln und zu (…).
e Gnos, Leiter Kommunikation und Kampagnen Unia Schweiz 26.6.2019.
Unia Schweiz > Uhrenindustrie. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-26.
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18.06.2019 Schweiz
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
Unia Schweiz

GAV
Maler-Gipser
Malerinnen-Gipserinnen
Volltext
Maler-Gipser: Gemeinsam für eine Zukunft mit einem besseren GAV! Maler/innen und Gipser/innen fordern faire Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen für den neuen GAV im Maler- und Gipsergewerbe Deutschschweiz und Tessin sind voll im Gange. Die Maler/innen und Gipser/innen verdienen Wertschätzung und fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Dazu läuft ab heute eine Petition mit den Hauptforderungen der Maler/innen und Gipser/innen. Der neue GAV betrifft die Maler/innen und Gipser/innen in der Deutschschweiz und im Jura, sowie die Maler/innen im Tessin. Die Forderungen an die Arbeitgeber haben die Maler/innen und Gipser/innen bereits an ihrer grossen Berufskonferenz vom November 2018 festgelegt: Mehr Lohn für alle, 300 Franken pro Monat Mittagspauschale für alle, Besserer Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende, Reisezeit muss bezahlte Arbeitszeit sein – für alle, Lernende: Attraktiver Mindestlohn und 13. Monatslohn für alle. Die Petition dazu kann auch online unterzeichnet werden. Sie läuft bis Ende September und wird anschliessend den Arbeitgebern übergeben. Mehr Arbeit für weniger Geld? Die Maler/innen und Gipser/innen widersetzen sich vehement den Angriffen der Arbeitgeber. Diese haben ein inakzeptables Abbaupaket geschnürt: Keine Reallohnerhöhungen über mehrere Jahre und keinen Lohnzuschlag für die ersten 120 Überstunden Ende Jahr (bisher 25%). Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. (…).
Unia Schweiz, 18.6.2019.
Unia Schweiz > Maler-Gipser. GAV. Unia Schweiz, 2019-06-18.
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06.05.2019 Lausanne
Arbeitsgericht
Syndicom
Uber

Arbeitsgericht
GAV
Uber
Volltext
Uber muss endlich Farbe bekennen. Wegweisender Entscheid des Arbeitsgerichts Lausanne zu Uber. Die Gewerkschaft Syndicom begrüsst den Entscheid des Lausanner Arbeitsgerichts im Rechtsstreit eines Fahrers mit UberPop. Indem das Urteil diesen als Angestellten von UberPop einstuft, stützt dieses klar die Forderung von Syndicom: Uber muss sein Geschäftsmodell überdenken, sich an die Schweizer Gesetzgebung halten und seine soziale Verantwortung endlich wahrnehmen. UberEats kann dies mit der Übernahme des „GAV Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen“ als Erstes unter Beweis stellen. Das Uber-Geschäftsmodell beruht weltweit auf Lohndumping und der Umgehung von Gesetzen. So auch in der Schweiz. Das Lausanner Arbeitsgericht hat mit seinem Urteil nun einen Grundsatzentscheid gefällt, der schon längst fällig war: Das Arbeitsverhältnis von Uber und seinen Fahrern ist vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Auch die SUVA stufte Uber bereits 2017 als Arbeitgeber ein. Dennoch hat Uber sich bisher geweigert, seine FahrerInnen als Arbeitnehmende einzustufen und die dementsprechenden Leistungen zu entrichten. Syndicom hofft, dass das Urteil aus Lausanne nun den Weg in die richtige Richtung ebnet. Digitalisierung nur mit sozialer Verantwortung. Syndicom hat in der Vergangenheit wiederholt auf die Missstände bei Uber hingewiesen. Nun steht der Konzern in der sozialen Verantwortung, sein Modell zu überdenken. (…).
Syndicom, 6.5.2019.
Syndicom > Uber. GAV. Syndicom, 2019-05-06
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01.04.2019 Schweiz
Personen
SBB
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Anstellungsbedingungen
GAV
SBB
Volltext
Dein GAV ist Gold wert. In knapp einem Monat, am 1. Mai 2019, tritt der GAV SBB/SBB Cargo in Kraft. Er ist für mindestens drei Jahre gültig. Die GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo hat den neuen GAV im September 2018 mit 85% angenommen. Einige SEV-Mitglieder sprechen über die kommenden Vorteile. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) – was ist das überhaupt? Er ist ein wichtiges Dokument, das die Anstellungsbedingungen der Angestellten einer Unternehmung regelt. Er bestimmt den Rahmen für das gesamte Personal, das Kollektiv. Wiederum ist es das Kollektiv, das dem GAV seine Macht gibt, denn dank ihm müssen sich die Angestellten nicht alleine verteidigen, sondern sie können sich auf das abstützen, was die SBB mit den Gewerkschaften (oder den Berufsverbänden) verhandelt hat. Bei der SBB unterstehen 95% des Personals dem GAV, der Rest ist unter dem Obligationenrecht angestellt. Dies ist im Schweizer Vergleich eine enorm hohe Zahl. Doch der GAV SBB/SBB Cargo ist nicht vom Himmel gefallen: „Er ist das Resultat von schwierigen Verhandlungen“, erinnert SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, der die Verhandlungsdelegation des Personals geleitet hat. „Man muss das Resultat im Kontext betrachten. Die SBB plante einen Kahlschlag: keine zusätzliche Ferienwoche für über 60-Jährige mehr, und auch keine Regionalzulagen. Ferner sollte der Kündigungsschutz aus wirtschaftlichen Gründen aufgeweicht werden. Dank starker Mobilisierung konnten wir in diesen Punkten den Status quo bewahren und die Treueprämien retten, die ebenfalls angegriffen wurden.“ Nebst dem Erhalt dieser SEV (…). Vivian Bologna.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Bologna Vivian. SBB. GAV. SEV, 2019-04-01.
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19.03.2019 Bern
Stömpfli AG Bern
Syndicom

GAV
Stämpfli AG Bern
Volltext
Stämpfli AG - der neue Firmenvertrag gibt Sicherheit in einem anspruchsvollen Branchenumfeld. Nachdem die Stämpfli AG ihren Austritt aus dem Arbeitgeberverband der grafischen Industrie bekannt gegeben hatte, konnten die Sozialpartner zeitnah Gespräche über eine Weiterführung der Sozialpartnerschaft aufnehmen. Mit dem nun erfolgten Abschluss des Firmenvertrags festigt die Stämpfli AG ihren Ruf als zuverlässige und faire Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft Syndicom weitet den Geltungsbereich des Firmenvertrags auf alle Berufsgruppen im Kommunikationsunternehmen aus und sichert so die guten Arbeitsbedingungen auf dem Niveau des soeben erneuerten GAV der grafischen Industrie für alle Beschäftigten der Stämpfli AG. Der neue Firmenvertrag zwischen dem Berner Kommunikationsunternehmen Stämpfli AG und der Gewerkschaft Syndicom beinhaltet neben dem klassischen Druckbereich und der Druckvorstufe neu auch alle anderen Bereiche des Unternehmens wie die Kommunikations- und die Webagentur und die Fachmedien. Damit kann der Geltungsbereich von rund 140 auf rund 260 Mitarbeitende erweitert werden. Die betroffenen Mitarbeitenden begrüssen den neuen Vertrag. 88 Prozent der Stimmenden haben in der Urabstimmung Ja zum neuen Vertrag gesagt. „Das deutliche Ergebnis zeigt, dass ein Firmenvertrag ein grosses Bedürfnis der Belegschaft ist und dass der Entscheid, die Sozialpartnerschaft weiterzuführen, richtig war. Wir sind überzeugt, dass die Kunden unsere Positionierung als guten Arbeitgeber zu schätzen wissen“, so Daniel Sinn, Geschäftsführer der Stämpfli AG. Gleichwertigkeit zum GAV grafische (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > Staempfli AG. GAV. Syndicom, 2019-03-19.
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06.03.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Coiffeure/Coiffeusen
GAV
Volltext
Coiffeurgewerbe: Intensivierter Kampf gegen Lohndumping. Die Sozialpartner ziehen insgesamt eine positive Bilanz des GAV. Angesichts des weit verbreiteten Lohndumpings haben die Sozialpartner beschlossen, in den Coiffeursalons vermehrt unangemeldete Kontrollen durchzuführen. Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) ziehen sie insgesamt eine positive Bilanz. 2018 wurden in den Coiffeurgeschäften der Schweiz rund 200 Kontrollen zur Einhaltung des GAV durchgeführt. Das Resultat: Verstösse gegen die Lohnvorschriften in 55 Prozent der Betriebe. 250 zusätzliche unangemeldete Kontrollen. Angesichts dieser grossen Zahl von Zuwiderhandlungen gegen den GAV und der vielen neuen Akteur/innen auf dem Markt, die die Preise drücken, werden die Sozialpartner Kontrolltätigkeit verstärken. Unangemeldete Kontrollen sind ein wirksames Mittel mit präventiver Wirkung. Insgesamt positive Bilanz des GAV. Ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesamtarbeitsvertrags ziehen die Sozialpartner insgesamt eine positive Bilanz. Der GAV wurde vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärte und führt Mindestlöhne ein insbesondere für angelernte Arbeitnehmende und Angestellte ohne Ausbildung. Ausserdem werden die Weiterbildungen gefördert. Diese Massnahmen tragen zur Verbesserung des Images und der Attraktivität des Coiffeurberufs bei.
Unia Schweiz, 6.3.2019.
Unia Schweiz > Coiffeure-Coiffeusen. GAV. Unia Schweiz, 2019-03-06.
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20.02.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Sicherheitsbranche
Markus Fischer
GAV
Sicherheitsdienste
Volltext
Securitrans: Sparen beim GAV? Nein danke! Securitrans will den 2012 letztmals verhandelten GAV per 1. Januar 2020 neu aushandeln und verschlechtern, um „wettbewerbsfähiger zu werden“. Die rund 30 Teilnehmenden an der Branchenversammlung Securitrans des SEV-Unterverbands AS vom 9. Februar in Zürich waren sich einig, dass ihre Anstellungs- und Arbeitsbedingungen nicht schlechter werden dürfen. „Diese GAV-Verhandlungen werden nicht einfach, denn die Geschäftsleitung verfolgt damit ausdrücklich das Ziel, den Personalaufwand zu reduzieren“, erklärte SEV-Gewerkschaftssekretär Stefan Marti den versammelten Kolleg/innen. Er betreut seit Anfang Jahr als Nachfolger von Gewerkschaftssekretärin Lucie Waser das Securitrans-Personal. Bei seinem Antrittsbesuch bei Securitrans-CEO Désirée Baer und HR-Leiter Andreas Feuz Ende Januar wurde Marti gleich mit der Forderung nach tieferen Personalkosten konfrontiert. Sonst sei Securitrans gegenüber der Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig, besonders im Bereich Objektschutz (Überwachung von Immobilien). Dort bezahlten Firmen wie Protectas, Delta oder Securitas tiefere Löhne, sagte die Securitrans-Spitze und verwies auf den GAV für den Bereich der privaten Sicherheitsdienstleistungen, den die Unia mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) abgeschlossen hat. Dieser GAV enthalte Mindestlöhne, die deutlich unter jenen von Securitrans lägen. Aber auch im Bereich Baustellensicherheit arbeite die Konkurrenz (…). Markus Fischer.
SEV, 20.2.2019.
SEV > Sicherheitsdienste. GAV, 2019-02-20.
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04.02.2019 Schweiz
SML Velokuriere
Syndicom

GAV
SML Velokuriere
Velokurier
Volltext
Europaweit erster Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere. Die Sozialpartner haben heute in Bern den neuen GAV für Velokuriere unterzeichnet. Dies ist mindestens europaweit ein Novum. Der GAV sichert die Arbeitsbedingungen in der Kurierbranche und soll ein Instrument gegen Dumping-Plattformen und Billigkonkurrenz werden. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Swissmessengerlogistics SML hat die Gewerkschaft Syndicom heute den Gesamtarbeitsvertrag „Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen“ unterzeichnet. Velokuriere, die unter den GAV fallen, profitieren neu von einem Mindestlohn, geregelten Zuschlägen, Pikettdiensten und Einsatzplänen und gar von einem Vaterschaftsurlaub. Der GAV-Velokuriere setzt Mindeststandards für eine Branche, die in den kommenden Jahren stark unter Druck kommen wird. Internationale Multis bedrohen Schweizer Löhne. Ein Blick über die Grenzen zeigt, warum: Der ungesunde Wettbewerb durch Billiganbieter und sogenannte Plattform-Firmen hat sich krass verstärkt. Diese drücken sich oft davor, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen. Beispielsweise UberEats, seit neuestem auch auf Schweizer Boden tätig, tarnt ihre Plattform-Arbeiter als „Scheinselbständige“. Sie nimmt prekäre Arbeitsverhältnisse zugunsten hoher Profite billigend in Kauf und nutzt Kurierinnen und Kuriere übel aus. Genau davor muss sich die Branche schützen. Der neue GAV ist ein elementares Instrument dafür. Allgemeinverbindlichkeit wird angestrebt. Die Sozialpartner haben sich darauf verstanden, in der (…).
Syndicom, 4.2.2019.
Syndicom > Velokuriere. GAV. Syndicom, 2019-02-04.
Ganzer Text
29.01.2019 Genf
Flughafen
SEV Schweiz

Flughafen
GAV
Volltext
SEV-GATA ist auf dem Flughafen Genf aktiv und baut Schritt für Schritt ein Gewerkschaftsnetz auf. SEV-GATA in Genf. Die Branche Luftverkehr des SEV ist nicht nur auf den Flughäfen Zürich und Basel aktiv, sondern auch in Genf-Cointrin (neben andern Bodenpersonal-Standorten z.B. der Swiss). Auf Anfrage und im Auftrag der Mitarbeitenden verteidigt SEV-GATA deren Anstellungs- und Arbeitsbedingungen. Neben Pilot/innen und Kabinenpersonal braucht es für den Luftverkehr eine Vielzahl von Berufsgruppen am Boden wie Supervisors für den Gepäcktransport, Handling Agents für die Frachtabfertigung, Duty Officers für die Passagierkontrolle, Spezialistin/nen für den Flugzeugunterhalt, Reinigungspersonal usw. Sie arbeiten unregelmässig und oft am Wochenende. SEV-GATA ist in Genève Aéroport seit Jahren präsent. Mit der Integration der Bodenpersonalgewerkschaft PUSH gewann die SEV-Luftverkehrsbranche im Juli 2017 landesweit 500 Mitglieder dazu und hat seither auch in Genf die kollektive Basisarbeit und die Einzelmitgliederbetreuung verstärkt. Sie ist dort GAV-Partner der drei Unternehmen Swissport, Priora/Engie und ISS. „Unsere Forderungen und Interventionen basieren auf unseren Gesprächen mit den Mitgliedern“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Tony Mainolfi. „Wir haben im Genfer Flughafen eine aktive Mitgliederbasis und regelmässige Kontakte mit den Unternehmen, was zeigt, dass wir etabliert sind. 2018 haben uns etliche Kolleg/innen Fragen gestellt oder um Unterstützung bei Konflikten mit ihrem Unternehmen gebeten.“ (…).
SEV, 29.1.2019.
SEV > Flughafen Cointrin. GAV. SEV, 2019-01-29.
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18.12.2018 Lugano
NLM Lugano
SEV Schweiz

GAV
NLM Lugano
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Lago Maggiore: Auf Kurs mit einem GAV. Der GAV wurde nach unzähligen Verhandlungsrunden mit der Direktion der SNL (Società navigazione del lago di Lugano), einem eintägigen Warnstreik und fünf Sitzungen vor dem kantonalen Einigungsamt unter dem Vorsitz von Staatsrat Christian Vitta paraphiert. Nach einstimmiger Annahme durch das Personal und den SNL-Verwaltungsrat kann der Vertrag nun am1. Januar 2019 in Kraft treten. Er gilt für drei Jahre und kann verlängert werden. Sagen wir es gleich: Wir haben nicht alles erreicht, was wir wollten, aber mehr war objektiv betrachtet nicht zu erreichen. Das wissen die Mitarbeitenden der Ex-NLM (Navigazione Lago Maggiore) selber am besten. Als sie den GAV einstimmig annahmen, waren sie sich bewusst, dass der Vertrag durch ein Einigungsverfahren und nicht durch normale sozialpartnerschaftliche Verhandlungen erzielt wurde. Und ein Nein hätte für das Personal allzu nachteilige Folgen, nämlich die Anwendung des auf dem Luganersee geltenden Firmenreglements sowie einen Ausschluss der Gewerkschaften aus dem sozialpartnerschaftlichen Dialog. Geschlossenheit der Schiffsleute. Zu diesem vielmonatigen Arbeitskampf gilt es rückblickend ein paar Dinge festzuhalten. Erstens war es nur dank der Geschlossenheit der ehemaligen NLM-Angestellten möglich zu erreichen, dass dieses Jahr für all jene, die bleiben wollten, weiterhin ein Arbeitsplatz garantiert war, und zwar zum bisherigen Lohn für das ganze Jahr 2018. Zweitens hat die ungebrochene Solidarität (…). Angelo Stroppini.
SEV, 18.12.2018.
SEV > NLM Lugano. GAV. SEV, 2018-12-18.
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18.12.2018 Schweiz
SEV Schweiz
SOB Südostbahn

GAV
SOB Südostbahn
Volltext
SOB: GAV- und Lohnverhandlungen gescheitert. Bei der Südostbahn (SOB) drehten sich die diesjährigen GAV-Verhandlungen um die Revision des Arbeitszeitgesetzes (AZG) und der AZG-Verordnung. Die SOB forderte deren Nachvollzug im GAV, wo die bisherigen Bestimmungen von AZG und AZGV relativ explizit festgehalten sind. Neue Arbeitszeitregelungen können deshalb nur im Einverständnis mit SEV, VSLF und Transfair eingeführt werden. Der folgenreichste Vorschlag der SOB betraf die Pausen. Neu wären nur noch Arbeitsunterbrechungen bis 29 Minuten Dauer bezahlt gewesen. Gemäss bisherigem GAV gelten alle Pausen unter 50 Minuten als Arbeitszeit. Das Personal (vor allem das fahrende) hätte dadurch massive Zeitverluste in Kauf nehmen müssen. Die SOB aber hätte Produktivitätsgewinne von mehreren Arbeitstagen pro Mitarbeiter/in erzielen können. Die Gewerkschaften verlangten deshalb Kompensationen, u.a. eine Erhöhung der Sonntagszulage von 13 auf 16 Franken pro Stunde wie bei der SBB. Doch die SOB lehnte Kompensationen ab und offerierte bloss individuelle Lohnerhöhungen gemäss GAV. Eine generelle Erhöhung, wie von den Gewerkschaften gefordert, lehnte sie ebenso ab und versuchte die Verschlechterungen bei der Arbeitszeit durchzudrücken, obwohl die Gewerkschaften warnten, dass diese die Rekrutierung von Lok- und Zugpersonal für die neuen SOB-Fernverkehrslinien Chur-Zürich- Bern und über die Gotthard-Bergstrecke behindern würden. So blieben die GAV- und die Lohnverhandlungen (…).
SEV, 18.12.2018.
SEV > SOB Südostbahn. GAV. SEV, 2018-12-18.
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17.12.2018 Schweiz
Personalverleih-Branche
Unia Schweiz

GAV
Personalverleih
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Neuer GAV Personalverleih gilt ab 1. Januar 2019. Gleicher Lohn für Temporärangestellte wie für Festangestellte ab 2021. Der Bundesrat hat den GAV Personalverleih für allgemeinverbindlich erklärt. Der GAV gilt damit für alle Personalvermittler der Schweiz: Ihm sind über 360‘000 Arbeitnehmende unterstellt. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) garantiert Temporärarbeitenden auch weiterhin verbindliche Minimalstandards für Lohn- und Arbeitsbedingungen, moderne Regelungen für die berufliche Vorsorge, einer Branchenlösung für die Krankentaggeld-Versicherung und einen eigenen Weiterbildungsfonds. Er gilt bis Ende 2020. Höhere Mindestlöhne und Equal Minimum Pay. Die Sozialpartner einigten sich darauf, die Mindestlöhne bis Ende 2020 um jeweils 60 bis 75 Franken zu erhöhen. Ab 2021 soll zudem das Equal Minimum Pay-Prinzip im GAV Personalverleih umgesetzt werden. Damit würden für Temporärarbeitende dieselben Mindestlöhne wie für Festangestellte gelten – auch in Branchen und Unternehmen, deren GAV nicht allgemeinverbindlich erklärt sind. In Branchen mit einem allgemeinverbindlichen GAV gelten schon heute dieselben Mindestlöhne für Temporärarbeitende und Festangestellte.
Unia Schweiz, 17.12.2018.
Unia Schweiz > Personalverleih. GAV. Unia Schweiz, 2018-12-17.
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27.11.2018 Schweiz
H&M Schweiz AG
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
GAV
H&M Schweiz AG
Volltext
H&M: Die Unia fordert gute Arbeitsbedingungen, überall! H&M schert sich nicht um gute Arbeitsbedingungen – weder im Ausland noch in der Schweiz. Die Mitarbeitenden von H&M Schweiz und die Gewerkschaft Unia solidarisieren sich mit der Clean Clothes Campaign von Public Eye: eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen sind überall auf Welt nötig. Entgegen seinen internationalen Verpflichtungen kümmert sich H&M wenig um gute Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette, so auch in der Schweiz. Vor fünf Jahren verpflichtete sich H&M, bis 2018 anständige Löhne an Arbeitnehmende in der Textilindustrie in seiner gesamten Lieferkette zu zahlen. Alles leere Versprechungen, wie ein Bericht von Public Eye zeigt: Hunderttausende von Textilarbeiter/innen, die für H&M arbeiten, verdienen noch immer nicht genug, um davon zu leben und arbeiten unter haarsträubenden Bedingungen. Auch in der Schweiz. Auch in der Schweiz ist die Situation unbefriedigend. Die internationalen Verpflichtungen werden auch hier nicht erfüllt, insbesondere in Bezug auf die Achtung der Gewerkschaftsfreiheit. Die Unia hat noch immer Probleme, Zugang zu Geschäften und Mitarbeitenden zu erhalten und Angestellte haben Angst vor Repressalien, wenn sie mit Gewerkschaftssekretär/innen sprechen. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist nötig. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der die Arbeitsbedingungen regelt und verbessert, wäre für H&M-Mitarbeitende essenziell: Sie beklagen sich über ständigen Stress und Druck, schlechte Arbeitsplanung mit negativen Auswirkungen auf ihr Privatleben und einen (…).
Unia Schweiz, 27.11.2018.
Unia Schweiz > H&M. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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27.11.2018 Schweiz
Sicherheitsbranche
Unia Schweiz

GAV
Sicherheitsdienste
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Verhandlungen zur Erneuerung des GAV der privaten Sicherheitsbranche gescheitert. Der neue GAV Sicherheit muss Lohndumping und Über-50-Stunden-Wochen verhindern! Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche der Unia hat das Verhandlungsresultat für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags abgelehnt. Die Arbeitgeber haben alle Massnahmen gegen Lohndumping, gegen wiederholte Überschreitungen der 50-Stunden-Woche und für eine Anerkennung der Ausbildung hartnäckig zurückgewiesen. Dadurch ist eine Erneuerung des bis Mitte 2019 allgemein gültigen Gesamtarbeitsvertrags für die Sicherheitsbranche gefährdet. Die Unia verlangt dringliche Massnahmen und lanciert eine nationale Petition bei den Sicherheitsangestellten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Unia hat während mehr als einem Jahr mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) Verhandlungen geführt, um den allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag für die private Sicherheitsbranche zu erneuern. Der allgemein verbindliche GAV schützt über 20‘000 Arbeitnehmende und läuft Ende Juni 2019 aus. Nach einer dreistündigen Debatte hat die Branchenkonferenz der Unia das Verhandlungsresultat einstimmig abgelehnt. Dumping, Über-50Stunden-Wochen, geringgeschätzte Ausbildung. Das Verhandlungsresultat entspricht nicht den Erwartungen des Sicherheitspersonals. Es enthält keine substantiellen Massnahmen gegen das Lohndumping, das zwischen den verschiedenen Lohnkategorien der Branche überhandnimmt, ebenso wenig gegen die Überschreitung der (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.11.2018.
Unia Schweiz > Sicherheitsbranche. GAV. Unia Schweiz, 2018-11-27.
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27.11.2018 Schweiz
Grafische Industrie
Syndicom
Viscom

GAV
Grafische Industrie
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Ein neuer GAV für die grafische Industrie. Die Branchenkonferenz Grafische Industrie, die am 10. November in Olten stattgefunden hat (mit Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen von Syna), hat das Ergebnis der Verhandlungen zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags 2019-2021 angenommen. Eine Woche später hat der Zentralvorstand von Syndicom den neuen GAV ratifiziert. Auf der Arbeitgeberseite tagten die Entscheidungsgremien von Viscom am 19. November - sie haben den GAV 2019-2021 ebenfalls gutgeheissen. Das Verhandlungsergebnis wurde somit definitiv angenommen. Der GAV wird offiziell am 4. Dezember in Bern unterzeichnet und tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Zur Erinnerung seien hier noch einmal die wichtigsten Änderungen/Neuerungen im GAV genannt: Vaterschaftsurlaub, der sich aus 10 bezahlten und optional 10 unbezahlten Tagen zusammensetzt. Vereinbarung zur Lohngleichheit im Betrieb. Senkung des Zuschlags für Nachtarbeit von 70 Prozent auf 50 Prozent mit der Zusicherung, dass die Differenz beim Lohn kompensiert wird. Die an der Branchenkonferenz in Olten anwesenden Personen haben ihre Zufriedenheit mit dem Ergebnis zum Ausdruck gebracht, auch weil das in ihren Augen ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Attraktivität für die Branche ist, der immer mehr junge Menschen nach der Ausbildung den Rücken kehren. (…).
Syndicom, 27.11.2018.
Syndicom > Grafische Industrie. GAV. Syndicom, 2018-11-27
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