Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14685

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24.05.2019 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
DV
SGB
Volltext
SGB-Delegierte fordern soziale Schweiz in sozialem Europa. 298. SGB-Delegiertenversammlung. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) setzt sich ein für eine soziale Schweiz in einem sozialen Europa. Dazu forderten die SGB-Delegierten in einer Resolution, dass rasch über die SVP-Kündigungsinitiative abgestimmt wird, um den Bilateralen Weg zu konsolidieren. Sie erinnerten daran, dass diese Initiative den für die Schweiz insgesamt positiven Bilateralen Weg an die Wand fahren würde. Das darf nicht geschehen. Denn aus Sicht der Arbeitnehmenden haben die Bilateralen gekoppelt an die auf Druck der Gewerkschaften eingeführten Flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne und der Arbeitnehmerrechte sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt gebracht und das menschenunwürdige Kontingentssystem der Saisonniers beendet. Die SGB-Delegierten begrüssten, dass der Bundesrat die Vorschläge der Sozialpartner zur Verbesserung der Lage der älteren Arbeitnehmenden umsetzen und so dafür sorgen will, dass Leute ab 58 nach Stellenverlust und Aussteuerung nicht mehr in die Sozialhilfe abgedrängt werden und dabei auch noch vorzeitig ihr Alterskapital anzapfen müssen. Die Delegierten hielten gleichzeitig klar fest, dass sie das vorliegende Rahmenabkommen ablehnen und die Lohnschutzmassnahmen nicht verhandelbar sind. Der SGB wird die Flankierenden verteidigen, wenn nötig mit dem Referendum. (…). Daniel Lampart.
SGB, 24.5.2019.
Personen > Lampart Daniel. SGB. DV. SGB, 2019-05-24.
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24.05.2019 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
ILO
Jubiläum
Volltext
100 Jahre Völkerrecht für die Arbeitnehmenden. Schweizer Gewerkschaftsdelegation an 100-Jahre-ILO-Feier. Die älteste UN-Organisation ILO feiert 2019 Geburtstag. Und die Schweiz feiert ganz besonders mit: nicht nur ist unser Land Signatarstaat seit 1919 sondern auch Gaststaat – denn die ILO hat ihren Sitz in Genf und ist dort die grösste UN-Arbeitgeberin der Stadt. Die Schweiz bewirbt sich dieses Jahr auch für das Präsidium der Arbeitskonferenz, wo es um sehr viel gehen wird. Mit einem feierlichen Akt am 8. Mai in Genf unter Anwesenheit der Schweizer Sozialpartner und des SGB-Präsidenten Pierre-Yves Maillard, des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres sowie von Bundesrat und Aussenminister Cassis wurde der ILO das 100-Jahr-Jubiläums-Geschenk der Schweiz übergeben: Ein Platz mit Bäumen. Auf dass die Grundrechte und das Soziale gerade in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelten immer wichtiger werden. Die Schweiz machte der ILO nicht nur eine Piazza zum Geschenk: auch eine Briefmarke der Schweizer Post wurde präsentiert, welche den Tripartismus darstellt: die gleichberechtigte Arbeit von Gewerkschaften, Arbeitgeberinnen und Staat, wenn es um die Gestaltung der Arbeitswelt geht, Hand in Hand. Die Schweiz und die Eidgenössische Tripartite Kommission für Angelegenheiten der ILO haben auch eine Studie in Auftrag gegeben zum Tripartismus in Zeiten der Globalisierung. (…).
Luca Cirigliano.
SGB, 24.5.2019.
Personen > Cirigliano Luca. ILO. Jubiläum. SGB, 2019-05-24.
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24.05.2019 Schweiz
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Luca Cirigliano
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Kongress
Volltext
Schweizer Gewerkschaften setzen sich gemeinsam für ein soziales Europa ein. EGB-Kongress beschliesst besseren Schutz für entsandte Arbeitnehmende vor Lohn- und Sozialdumping. Vom 21. bis zum 24. Mai fand in Wien der 14. Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) statt. Die zwei Schweizer Dachverbände SGB und Travail.Suisse haben sich aktiv für ein sozialeres Europa engagiert. Insbesondere wurden auf Antrag der Schweizer Gewerkschaften, des Österreichischen und des Tschechischen Gewerkschaftsbundes ins Programm des EGB aufgenommen, dass entsandte Arbeitnehmende besser vor Lohn- und Sozialdumping geschützt werden müssen. Die bisherigen Instrumente haben sich – nicht zuletzt angesichts der Rechtsprechung des EuGH zur Verhältnismässigkeit von nationalen Massnahen gegen Dumping – als ungenügend erwiesen. Am Kongress des EGB, der nicht weniger als 45 Millionen Mitglieder aus 39 europäischen Ländern vertritt, war die Ausgestaltung einer sozialen EU zentrales Thema. Kurz vor den EU-Parlamentswahlen wird immer klarer, dass das EU-Projekt eine echte soziale Wende erfahren und den Arbeitnehmenden nützen muss, um nach Brexit und verschiedenen populistischen Wahl-Siegen zu überleben. Dass die EU auf diesem Weg ist, zeigt etwa der Beschluss, dass in zwei Jahren alle Mitgliedsstaaten mindestens zwei Wochen Vaterschaftsurlaub und je zwei Monate Elternzeit für Mütter und Väter einführen müssen. Am EGB-Kongress vertraten u.a. der neue SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard sowie Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse und (…). SGB, Travail.Suisse. Luca Cirigliano.
SGB, 24.5.2019.
Personen > Cirigliano Luca. EGB. Kongress. SGB, 2019-05-24.
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23.05.2019 Schweiz
Personen
Seco
Unia Schweiz
Thomas Zimmermann
Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Wo kontrolliert wird, werden Lohnverstösse aufgedeckt. SECO-Bericht zeigt: Flankierende Massnahmen wichtiger denn je! Der heute veröffentlichte Bericht zu den Flankierenden Massnahmen zeigt: Die Flankierenden sind wichtiger denn je! Wo kontrolliert wird, werden Verstösse aufgedeckt. Insbesondere bei Firmen, die Kurz- und Kürzestaufenthalter oder Temporärarbeitskräfte beschäftigen. Die Kontrolleure der Gesamtarbeitsverträge (GAV) finden in jedem vierten Schweizer Betrieb und bei jedem fünften Entsendebetrieb Verstösse. Rund 6500 Betriebe mit zu tiefen Löhnen. Im vergangen Jahr haben die Kontrolleure über 40‘000 Firmen kontrolliert. Dabei haben sie bei rund 16 Prozent oder 6‘500 Betrieben zu tiefe Löhne oder Scheinselbständigkeit aufgedeckt. In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen sind die Verstossquoten etwas höher (über 20 Prozent), weil der Dumping-Tatbestand durch diese Mindestlöhne klar definiert ist. In den übrigen Branchen erlauben die Kantone teilweise Abweichungen von den üblichen Löhnen gegen unten, so dass ein Teil der Firmen mit zu tiefen Löhnen den Kontrolleuren entgeht. Die Verstossquoten betragen 15 Prozent (Entsendefirmen) bzw. 13 Prozent (Schweizer Arbeitgeber). Die Hälfte der Schweizer Arbeitgeber weigert sich, Löhne zu korrigieren. In Branchen mit verbindlichen Mindestlöhnen in GAV oder in Normalarbeitsverträgen (NAV) werden Arbeitgeber mit zu tiefen Löhnen gebüsst. Wenn keine Mindestlöhne vorliegen, fordern die Kantone die Firmen auf, die (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 23.5.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2019-05-23.
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22.05.2019 Schweiz
AHV
Personen
Syndicom
Dominik Fitze
AHV
Jugendkommission
Volltext
Die AHV gehört aus-, statt abgebaut! Für uns als Gewerkschaftsjugend ist klar: Ein Abbau der AHV wäre der kreuzfalsche Weg. Die AHV ist das effizienteste und fairste Sozialwerk: Sie ist viel günstiger und effizienter als Pensionskasse und Dritte Säule und garantiert, dass unsere Eltern und Grosseltern in würde altern. Und auch, dass wir Jungen, wenn wir ins Pensionsalter kommen, nicht vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen. Wir Junge sind solidarisch mit der Generation unserer Eltern und Grosseltern, da jeder Mensch ein Leben in Würde verdient hat. Ausserdem wissen wir, dass Altersarmut auch uns schadet. Das Absurde daran ist ja: Obwohl die Schweiz immer reicher wird, sinken die PK-Renten. Tiefe Zinsen und Profite der Banken und Versicherungen aus der zweiten Säule zeigen immer mehr die Grenzen des Kapitaldeckungsverfahrens auf. Und wir Berufstätigen müssen dies finanzieren, indem wir immer höhere Pensionskassenbeiträge bezahlen. Bei der AHV ist dies anders und im System angelegt. Durch das geniale Umlageverfahren sind die Renten nicht von den Finanzmärkten, sondern der Arbeits- und Wirtschaftsleistung in der Schweiz abhängig. Die AHV-Renten steigen, weil sie regelmässig an die Teuerung angepasst werden – anders als die Pensionskassenrenten. Und dennoch halten die AHV-Renten nur teilweise mit der Lohnentwicklung mit. Dazu kommt, dass die steigenden Krankenkassenprämien einen immer grösseren Teil der Rente wegfressen. Das darf nicht sein. Wenn es so weitergeht, droht wieder eine weit umgreifende Altersarmut in der Schweiz. (…). Dominik Fitze.
Syndicom, 22.5.2019.
Personen > Fitze Dominik. AHV. Jugend. Syndicom, 2019-05-22
17.05.2019 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
ILO
Kündigungsschutz
Volltext
Zu lascher Kündigungsschutz: Schweiz auf schwarzer Liste der UNO. Rüge der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Die Schweiz gerät kurz vor der 100-Jahr-Feier der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) unter Druck. Sie soll schärfer gegen missbräuchliche Kündigungen von gewerkschaftlich aktiven Arbeitnehmenden, Mitgliedern von Personalkommissionen oder StiftungsrätInnen in Pensionskassen vorgehen. Die ILO hat die Schweiz auf eine Schwarze Liste mit den 40 bedenklichsten Fällen von Verletzungen der ILO-Konventionen gesetzt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert Bundesrat und Parlament auf, nun rasch Abhilfe zu schaffen. Konkret wird der Schweiz vorgeworfen, die Menschenrechte beim Kündigungsschutzes von gewerkschaftlich aktiven Arbeitnehmenden zu verletzen, die von der ILO-Konvention 98 geschützt werden, welche die Schweiz ratifiziert hat. Bereits 2004 hatte die ILO gegenüber dem Bundesrat festgehalten, dass die im Obligationenrecht (Art. 336a Abs 2) vorgesehene maximale Entschädigung von sechs Monatslöhnen bei missbräuchlicher Kündigung nicht genügend abschreckend wirke. Vielmehr könne so Arbeitnehmenden missbräuchlich gekündigt werden, um sie mundtot zu machen. Wie Studien zeigen, werden die fehlbaren Arbeitgeber meist nur zur Zahlung von 2-3 Monatslöhnen verurteilt. Das bezahlen sie dann aus der Portokasse. Die ILO verlangte damals von der Schweiz, die maximal mögliche Entschädigung auf (...). 
SGB, 17.5.2019.
Personen > Cirigliano Luca. Kuendigungsschutz. ILO. SGB, 2019-05-17
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17.05.2019 Zürich
Goger-Swiss AG
Personen
Work
Christian Egg
Goger-Swiss AG
Strafanzeige
Volltext
Es ist der grösste Fall von Lohndumping in der Schweiz. Und er flog nur auf, weil Unia-Frau Christa Suter alles gab. Christa Suter (62) freut sich: „Endlich haben auch die Behörden gemerkt, dass Kurt Goger seine Arbeiter systematisch geprellt hat.“ Gleichzeitig ist sie aber auch „stinkwütend“, wie sie sagt. Denn Goger konnte sich jahrelang hinter Paragraphen verstecken, weil er bereit war, viel Geld für Anwälte auszugeben. Während die Betroffenen bis heute auf ihr hart verdientes Geld warten. Es ist der grösste Fall von Lohndumping, der in der Schweiz je aufgeflogen ist: Um mindestens 6 Millionen Franken soll die Gipserfirma Goger-Swiss ihre Arbeiter und die Allgemeinheit gebracht haben. Christa Suter brachte den Skandal ins Rollen. Hellhörig wurde sie 2013, als sie auf einer Baustelle ungarische Arbeiter antraf. „Ungarn gab es vorher nie“, erinnert sie sich. „Wir wussten zuerst gar nicht, welche Sprache sie redeten.“ Auffällig war auch: Die Arbeiter machten einen total verarmten Eindruck. „Sie trugen zerschlissene Kleider, und viele hatten Zahnlücken.“ Beim ersten Kontakt ging es keine 15 Minuten, bis ein Kadermitarbeiter der Firma Goger-Swiss auftauchte und dem Unia-Team erklärte, wie gut die Firma zu den Arbeitern schaue. Gleichzeitig hatten die Arbeiter einen eingeschüchterten Eindruck gemacht. „All das war mir suspekt“, sagt Suter, die 20 Jahre Er¬fahrung als Gewerkschaftssekretärin hat. Lohndumping (…). Christian Egg.
Work online, 17.5.2019.
Personen > Egg Christian. Goger-Swiss AG. Strafanzeige. Work online, 2019-05-17.
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17.05.2019 Zürich
Goger-Swiss AG
Personen
Work
Christian Egg
Goger-Swiss AG
Strafanzeige
Volltext
Der Fall Goger: Es geht um 6 Millionen. Die Staatsanwaltschaft Zürich jagt Kurt Goger mit einem internationalen Haftbefehl. Der Grund: Verdacht auf Erpressung, Urkundenfälschung, unlauteren Wettbewerb, Lohn- und Mietwucher, Konkursdelikte, Betrug. Überstunden: In 13 Punkten hat die Goger-Swiss AG den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Gipsergewerbes verletzt. Das sagt ein neuer, unabhängiger Kontrollbericht des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco): Die Firma des Österreichers Kurt Goger hat in gut drei Jahren ihren 261 Arbeiterinnen und Arbeitern rund 3,4 Millionen Franken für Überstunden nicht ausbezahlt. Goger lieferte dem Kontrolleur manipulierte Daten. Doch die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung Listen mit den tatsächlich gearbeiteten Stunden. Mietwucher: In den Berechnungen des Kontrolleurs nicht berücksichtigt sind die völlig überrissenen Lohnabzüge. So zog die Firma den Arbeitern jeden Monat 600 Franken für die Unterkunft ab. Viel zu viel, wie Lorenz Keller von der Unia Zürich an einem Beispiel erläutert: „In einer 11-Zimmer-Liegenschaft waren 22 Arbeiterinnen und Arbeiter untergebracht. Das ergibt Lohnabzüge von 13‘200 Franken. Die Goger-Swiss hat aber für die Liegenschaft nur 3‘200 Franken Miete bezahlt.“ Gewinn laut Keller: 1,1 Millionen. Zurückkassiert: Die ungarischen ¬Gipser mussten einen Teil ihres Lohns in bar zurückzahlen. Das gibt Goger-Kadermann Zsolt B. zu, der seit letztem Dezember in Zürich in Haft sitzt. Er enthüllt das System Goger: Mit den (…).  Christian Egg.
Work online, 17.5.2019.
Personen > Egg Christian. Goger-Swiss AG. Strafanzeige. Work online, 2019-05-17.1
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17.05.2019 BE Kanton
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Vania Alleva
Unia Berner Oberland
Volltext
Konflikt in der Unia Berner Oberland: „Die Unia steckt nicht in einer Krise“. Work: Am 1. Mai gab es in Basel eine Protestaktion von einigen Unia-Mitgliedern, die den Rücktritt der Geschäftsleitung ­gefordert haben. Ist die Unia in einer Krise? Vania Alleva: Ich kannte diese Forderung aus den Medien. Jetzt ist ein Antrag für den Zentralvorstand von einer Einzelperson eingetroffen. Wir werden diesen diskutieren. Ich bin viel in den Regionen und bei unserer Basis unterwegs. Deshalb weiss ich, dass diese Forderung nicht repräsentativ ist: Kein Vorstand, kein Gremium und keine Interessengruppe der Unia hat eine solche Forderung bisher gestellt. Dass wir bei fast 200’000 Mitgliedern auch einige haben, die nicht mit der Leitung einverstanden sind, ist für eine Grossorganisation wie die Unia nichts als normal. Aber es ist schon nicht ganz normal, dass in der Zeitung und im Fernsehen am 1. Mai der Rücktritt der Präsidentin und der Geschäftsleitung der grössten Gewerkschaft gefordert wird, oder? Einverstanden. Es hat mich geärgert, dass für einen Teil der Medien am 1. Mai nicht die berechtigten Forderungen der Frauen und nicht die ausgezeichnet besuchten Kundgebungen im Vordergrund standen, sondern eine angebliche Krise in der Unia. Wenn man hinschaut, dann fällt diese Geschichte in sich zusammen. Der ehemalige Präsident im Berner Oberland wurde von seiner Basis mit einem deutlichen Resultat abgewählt – nicht von der Geschäftsleitung der Unia abgesetzt oder von mir. Die Kritik war auch stark auf Ihre Person ausgerichtet, Sie seien (…). Vania Alleva.
Work online, 17.5.2019.
Personen > Alleva Vania. Unia Berner Oberland. Work online, 2019-05-17
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17.05.2019 Schweiz
Frauenstreik
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Blocher Christoph
Frauenstreik
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Kuhn%20Marie-Jos%C3%A9e/Kuhn%20Marie-Jos%C3%A9e.%20Magdalena%20Martullo-Blocher.%20Work%20online,%202019-05-17.pdfBlochers: Noch ein Streikgrund. Ganz de Bappe ist Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher ja nicht nur äusserlich, sondern auch, wenn es um die Gleichstellung geht. Nämlich dagegen. Sie ist gegen Frauenquoten in den Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen von Firmen. Gegen einen Vaterschaftsurlaub. Und dagegen, dass der Bund Krippenplätze mitfinanziert. Jetzt poltert die Multimillionärin auch noch gegen den Frauenstreik am 14. Juni: „Alle unsere Mitarbeitenden, ob Mann oder Frau, haben am 14. Juni sicher anderes zu tun, als zu streiken“, - meint sie. Und droht den Gewerkschaften bei Streik mit der „Kündigung des Kollektiv-Arbeitsvertrags“. Herrlibergig halt, wie ihr Daddy. Dieser kämpfte schon 1985 gegen das neue Eherecht. Und für die Beibehaltung des Ehemannes als Befehlshaber der Familie. Und seine Partei stellte sich gegen den Gleichstellungsartikel, die Mutterschaftsversicherung und die automatische Strafverfolgung von Ehemännern, die ihre Ehefrauen vergewaltigen. Während einzelne Parteisoldaten gleichzeitig gegen die Gleichstellungsbüros Sturm liefen und laufen. Alleine das Büro der Stadt Zürich wollte die SVP 2002, 2003, 2007, 2009, 2017 und 2018 mit Vorstössen abschaffen oder schrumpfen. Martullo-Blocher poltert gegen den Frauenstreik. Familiensaga. Und Silvia Blocher? Was sagt sie eigentlich zur Sache der Frau? Für Mutter Blocher war es nur selbstverständlich, dass sie ihren Beruf an den Nagel hängte und „mein Mann das Geld nach Hause bringen würde“ Das wissen wir, seit sie 2007 in der „Weltwoche“ ein bisschen Familiensaga placierte und Mitleid mit den (…). Marie-Josée Kuhn
Work online, 17.5.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Magdalena Martullo-Blocher. Work online, 2019-05-17.
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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Textilmuseum
Françoise Gehring
Aktionstag
Clean Clothes
Volltext
Tödliche Arbeit. Die dunkle Seite der Mode. Neue Jahreszeit, neue Kleider. Die Frühlings- und Sommerkleider machen sich breit, denn die grossen Modeketten haben schon vor Monaten mit der Werbeschlacht begonnen, um Kundinnen und Kunden zur Erneuerung der Garderobe aufzufordern. Mithilfe der digitalen Medien folgen sich Schlag auf Schlag „einmalige“ Angebote – wenn du nicht sofort kaufst, hast du die Gelegenheit verpasst – „Spezialpreis“ und „Sonderangebot“. Es hebe die Hand, wer noch nie darauf reingefallen ist. Aber es gibt eine Alternative. Denn man kann als Konsumentin und Konsument kritisch und bewusst sein. Hinter der glitzernden Modewelt befindet sich eine düstere Welt der Ausbeutung und der Missachtung von Menschenrechten, mit den weltweiten Modeketten als Komplizen. Die Tragödie von Rana Plaza in Bangladesh ist noch in Erinnerung: Am 23. April 2013 stürzte ein Gebäude ein und begrub unterbezahlte Textilarbeiterinnen und -arbeiter unter sich. 1138 Personen kamen ums Leben. Vor einem Monat ging die Meldung durch die Medien, dass sich die Regierung von Bangladesh mit allen Mitteln gegen die Umsetzung der Vereinbarung zur Sicherheit der Arbeitskräfte wehrt, die die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Bränden und Einstürzen schützen soll. Die Regierung behauptet, dass sie die Kapazität hat um die 1688 Fabriken zu kontrollieren. Eine Recherche zeigt etwas anderes: Clean Clothes Campaign, (…).
Françoise Gehring.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Gehring Francoise. Clean Clothes. Aktionstag. SEV, 2019-05-15.
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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Porträt
SEV
Visiteur
Volltext
Auf den Spuren von Sandro Kälin, technischer Kontrolleur Cargo. Neben der Schichtarbeit im Bahnhof Lupfig nimmt sich Sandro Kälin viel Zeit für den SEV: Er ist Vizezentralpräsident des Unterverbands TS und auch der Sektion Zürich. Daneben verbringt Sandro Kälin am liebsten Zeit mit seiner Familie und spielt nebenbei noch begeistert Fussball. Seit 35 Jahren arbeitet Sandro Kälin bei der SBB und 34 Jahre ist er Mitglied des SEV, aber noch viel länger, nämlich seit 48 Jahren, ist er lizenzierter Spieler des FC Brugg. „Das ist einsamer Rekord: der nächste hat die Lizenz ‚nur‘ seit 22 Jahren“, schmunzelt er. Familie, Beruf und Sport sind seine Lebensschwerpunkte. Sein Berufsleben begann Sandro Kälin mit einer Lehre als Maschinenschlosser bei der damaligen BBC. Dann zog es ihn zur Bahn. Zuerst schnupperte er in der Hauptwerkstätte Zürich, was ihn aber nicht ansprach. „Als mir dann die Ausbildung zum Visiteur angeboten wurde, hatte ich gefunden, wonach ich suchte“, erinnert sich Sandro Kälin. Heute heisst die Funktion Technischer Kontrolleur Cargo, TKC, die Aufgaben sind aber weitgehend die gleichen geblieben: Für die Cargoteams Lupfig, Aarau und Suhr kontrolliert er Güterwagen und Güterzüge, verteilt auf eine grosse Region. Sein Dienstort ist in Lupfig im Aargauer Birrfeld, direkt neben dem Terminal des Kombiverkehrsspezialisten Bertschi, dem Lager des Papierhändlers Antalis und dem Stützpunkt des (…). Peter Moor.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Moor Peter. SEV. Cargo. Visiteur. SEV, 2019-05-15.
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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Kongress
Volltext
SEV-Kongress 2019. Eine Rede und viel Arbeit. Am 4. Juni findet im Kursaal Bern der 80. ordentliche SEV-Kongress mit über 400 Teilnehmenden statt. Geleitet wird er vom Präsidium des SEV-Vorstandes, Danilo Tonina und Peter Käppler. Die SEV-Zeitung sprach mit ihnen über diesen wichtigen Tag, aktuelle Herausforderungen für den SEV und ihre Unterverbände RPV und AS sowie den 100. Geburtstag des SEV. Was sind die Höhepunkte des diesjährigen eintägigen Kongresses? Danilo Tonina: Ein Höhepunkt ist sicher die Rede des SEV-Präsidenten. Sonst konzentrieren wir uns auf das geschäftliche Business, zumal an der 100-Jahr-Feier am Vorabend vor ähnlichem Publikum schon mehrere Reden geplant sind. Peter Käppler: Der eigentliche Höhepunkt sind die Delegierten und ihre Beiträge. Das ist der Sinn des Kongresses als „SEV-Parlament“. Das Spannende ist, dass das nicht planbar ist. D. Tonina: Ja, der Kongress lebt wesentlich von den aktiven Beiträgen der Delegierten zu Kongressanträgen, Positionspapieren usw. Was wird diesmal zu diskutieren geben? D. Tonina: Ich denke wie immer diejenigen Anträge, die der Vorstand zur Ablehnung empfohlen hat. Vielleicht gibt es auch Opposition zu Änderungen der Statuten und Reglemente. Werdet ihr wegen der beschränkten Zeit Diskussionen einschränken müssen? P. Käppler: Nein. Eine Kongressregel ist, dass zu unbestrittenen Sachen das Wort nicht ergriffen werden soll. Auch die Redezeit und die Anzahl Wortmeldungen sind beschränkt. Das sieht auf den ersten (…). Markus Fischer.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Fischer Markus. SEV-Kongress 4.6.2019. SEV. 2019-05-15.
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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Umweltschutz
Volltext
Giorgio Tuti antwortet. Was sagt der SEV zum Klima? Könnte sich der SEV zur aktuellen Klimadebatte einbringen? Am Billettschalter in Zürich HB haben wir viel mehr Kunden, die nach Spanien oder Nordeuropa per Zug verreisen möchten. Leider sind die IT-Systeme und Zugverbindungen oft so dürftig, dass Kunden wieder auf das Flugzeug wechseln… Wäre es möglich, diese Fragen an europäische Zusammenkünfte mitzunehmen? Die Bahn ist sicher umweltschonender als der motorisierte Individualverkehr und als das Flugzeug, zumindest über kurze und mittlere Distanz. Dennoch haben alle drei Verkehrsträger ihre Berechtigung. Der SEV organisiert bei allen Dreien Mitglieder und setzt sich seit Jahren für den Bahnausbau ein. Schlechte IT-Systeme und Verbindungen bzw. gar keine Nachtzüge mehr sind natürlich nicht kundenfreundlich und beim Verkauf ein Handicap. Und sie werden nicht besser, wenn man im Namen des freien Marktes die Konkurrenz zwischen den Bahnen mehr fördert als ihre Kooperation. Die Bahnen müssen hier besser zusammenarbeiten, statt sich zu bekämpfen. Natürlich wäre die Bahn konkurrenzfähiger, wenn auf Flugbenzin ebenfalls Klimaabgaben erhoben würden wie auf den übrigen Treibstoffen. Und wenn sich Billig-Airlines und Flughafendienstleister nicht mit Lohn- und Sozialdumping auf Kosten der Mitarbeitenden und der anständigen Arbeitgeber Wettbewerbsvorteile verschaffen würden. Dies bekämpft der SEV vehement und überall. Grundsätzlich wäre es für das Klima (...). Mit Foto. Giorgio Tuti.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Tuti Giorgio. Klimaschutz. SEV, 2019-05-1.15
Volltext
14.05.2019 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Gabriela Medici
Pensionskassen
Rente
Volltext
Kapitaldeckungsverfahren in der Krise. Jahresbericht OAK zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2018. Der Jahresbericht der Oberaufsicht über die 2. Säule bestätigt die Analyse des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds und zeigt die schwierige Situation der beruflichen Vorsorge klar auf: Immer mehr Versicherte mussten immer mehr in die 2. Säule einzahlen, während gleichzeitig die in Aussicht gestellte Rente sank. Das zukünftige Rentenniveau hat sich laut OAK in den letzten vier Jahren um durchschnittlich rund 11% verschlechtert. Die Ursache für die ständig schlechteren Renten der zweiten Säule sind die Probleme des Kapitaldeckungsverfahrens bei tiefen Zinsen auf den Kapitalmärkten. Dies wirkt sich negativ auf das Alterskapital aus und trägt bei zu sinkenden Neurenten. Die versicherten Erwerbstätigen zahlen somit einen hohen Preis für die Spätfolgen der Finanzkrise. Auffällig ist auch, dass die Anzahl Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung massiv zugenommen und sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht hat. Die Unterdeckungen betreffen nicht nur rund 10 % des gesamten Vorsorgekapitals der 2. Säule sondern vor allem auch ca. 15 % aller Versicherten - welche potenziell über Sanierungsmassnahmen noch einmal zur Kasse gebeten werden könnten. Die Verfassung setzt in Sachen Vorsorge klare Ziele. An diesen muss sich die Schweizer Politik orientieren: die Renten aus AHV und zweiter Säule sollen die "Fortsetzung des gewohnten Lebens in angemessener Weise" ermöglichen. Für den SGB ist klar: wenn kein Gegensteuer gegeben wird und die Rentenhöhe für künftige RentnerInnen (…). Gabriela Medici.
SGB, 14.5.2019.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Medici%20Gabriela/Medici%20Gabriela.%20Pensionskasse.%20Renten.%20SGB,%202019-05-14.pdf
14.05.2019 Schweiz
Bundesgericht
Personen
SGB
Reto Wyss
Bundesgericht
LGBTI
Volltext
Bundesgericht zementiert Diskriminierung von LGBTI-Arbeitnehmenden. Fehlurteil negiert gesellschaftliche Realitäten. In einem kürzlich publizierten Urteil hat das Bundesgericht die Beschwerde eines schwulen Armeeangestellten abgewiesen. Der SGB kritisiert die damit einhergehende, viel zu enge Interpretation des Gleichstellungsgesetzes. Es besteht nun dringend politischer Handlungsbedarf. Einem Angestellten der Armee wurde im Jahr 2015 die Verlängerung seines befristeten Arbeitsvertrags verweigert. In der Folge machte der Mann geltend, dass ihm die Weiteranstellung aufgrund seiner Homosexualität verwehrt worden sei. Entsprechend reichte er eine Beschwerde auf der Basis des im Gleichstellungsgesetz verankerten Diskriminierungsverbots (Art. 3 GlG) ein. Das Bundesgericht wies diese Beschwerde in seinem Urteil (8C_594/2018) nun mit der Begründung zurück, dass sich Homosexuelle "nicht darauf berufen können, Opfer einer direkten Diskriminierung im Sinne des GlG geworden zu sein". In einer Verkennung der Rechtslage interpretiert das Bundesgericht das GlG damit unnötig eng und schliesst besonders vulnerable Bevölkerungsgruppe wie LGBTI von seinem Anwendungsbereich aus. Dies im Widerspruch etwa zum "Kommentar zum Gleichstellungsgesetz" von Hofmann / Steiger-Sackmann (Hrsg., 2009). Diskriminierung in der Arbeitswelt ist auch in der Schweiz für viele LGBTI-Personen noch immer alltäglich gelebte Realität. Gemäss neusten Umfragen haben 70 Prozent der homosexuellen Arbeitnehmenden im Beruf in den letzten drei Jahren Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung erlebt. (…).  Reto Wyss.
SGB, 14.5.2019.
Personen > Wyss Reto. Bundesgericht. LGBTI. SGB, 2019-05-14.
Ganzer Text
13.05.2019 Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Temporärarbeit
Volltext
Temporärarbeit mit schärferen Massnahmen eindämmen. Personalverleih auf dem Vormarsch. Das Phänomen Temporärarbeit hat in der Schweiz beunruhigende Ausmasse angenommen: seit 1995 hat sich der Anteil dieser potenziell prekären Beschäftigungsform am gesamten Arbeitsvolumen auf 2.6 Prozent verfünffacht. Obwohl es 2012 gelungen ist, mit einem Gesamtarbeitsvertrag für die temporär Angestellten wichtige Fortschritte zu erzielen, ist die Zunahme der Temporärarbeit besorgniserregend. Denn Temporärangestellte sind gegenüber Festangestellten nach wie vor deutlich benachteiligt. Sie verdienen oft weniger, sind einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt und ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sind schlechter als bei einer festen Anstellung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Gros der Temporärangestellten eigentlich eine Festanstellung sucht. Das zeigt das heute publizierte SGB-Dossier zur Temporärarbeit. „Ob Migrantinnen, Uber-Taxifahrer oder Temporärangestellte: allen Arbeitnehmenden müssen die gleichen sozialen Rechte gewährt werden und sie müssen für die gleiche Arbeit am gleichen Ort den gleichen Lohn erhalten“, fordert SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard. Aus diesem Grund muss Temporärarbeit eingedämmt werden, weil sie auf Löhne und Arbeitsbedingungen drückt. Das SGB-Dossier untersucht u.a. die Regulierung von Temporärarbeit in zahlreichen Ländern. (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 13.9.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Temporaerarbeit. SGB, 2019-05-13.
Ganzer Text
13.05.2019 Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Temporärarbeit
Volltext
Temporärarbeit mit schärferen Massnahmen eindämmen. Personalverleih auf dem Vormarsch. (SGB) Das Phänomen Temporärarbeit hat in der Schweiz beunruhigende Ausmasse angenommen: seit 1995 hat sich der Anteil dieser potenziell prekären Beschäftigungsform am gesamten Arbeitsvolumen auf 2.6 Prozent verfünffacht. Obwohl es 2012 gelungen ist, mit einem Gesamtarbeitsvertrag für die temporär Angestellten wichtige Fortschritte zu erzielen, ist die Zunahme der Temporärarbeit besorgniserregend. Denn Temporärangestellte sind gegenüber Festangestellten nach wie vor deutlich benachteiligt. Sie verdienen oft weniger, sind einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt und ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sind schlechter als bei einer festen Anstellung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Gros der Temporärangestellten eigentlich eine Festanstellung sucht. Das zeigt das heute publizierte SGB-Dossier zur Temporärarbeit. „Ob Migrantinnen, Uber-Taxifahrer oder Temporärangestellte: allen Arbeitnehmenden müssen die gleichen sozialen Rechte gewährt werden und sie müssen für die gleiche Arbeit am gleichen Ort den gleichen Lohn erhalten“, fordert SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard. Aus diesem Grund muss Temporärarbeit eingedämmt werden, weil sie auf Löhne und Arbeitsbedingungen drückt. Das SGB-Dossier untersucht u.a. die Regulierung von Temporärarbeit in zahlreichen Ländern. Die Analyse zeigt, dass die Situation mit strengeren Vorgaben in Bezug auf Arbeitsbedingungen (Gleichbehandlungsprinzip) und mit quantitativen Beschränkungen verbessert werden kann. (…). Thomas Zimmermann.
Syndicom, 13.5.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Temporaerarbeit. SGB, 2019-05-13.
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13.05.2019 Schweiz
Personen
Syndicom
Thomas Zimmermann
Rentenalter
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Widerstand gegen höheres Rentenalter ungebrochen. Wer angesichts der Probleme älterer Arbeitnehmenden das Rentenalter erhöht, schafft vor allem mehr Leid und Prekarität. (SGB) Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt mit Verwunderung vom Plädoyer des Verbandes Angestellte Schweiz für ein generell höheres Rentenalter zur Kenntnis. Dass sich Angestellte Schweiz für ein höheres Rentenalter ausspricht, ist nicht neu. In den letzten Jahren haben das Vertreter dieses kleinen Verbands wiederholt getan. Überraschend kommt der neuste Angriff auf das Rentenalter hingegen in einer Phase, wo die Probleme von älteren Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt immer offensichtlicher werden. Arbeitnehmende über 50 Jahre haben immer grössere Mühe, sich im Arbeitsmarkt zu halten und vor allem nach einem Stellenverlust eine neue Anstellung zu finden. Wer angesichts dieser Probleme das Rentenalter erhöht, schafft damit vor allem mehr Leid und Prekarität. Die AHV ist grundsätzlich solide aufgestellt. Wegen der durch die Babyboomer-Generation bedingten vorübergehend sehr starken Zunahme der RentenbezügerInnen braucht es Massnahmen, damit das wichtigste Sozialwerk der Schweiz nicht in Schieflage gerät. Gefordert sind dabei zusätzliche Gelder und nicht ein höheres Rentenalter. Diese werden am sinnvollsten über höhere Lohnbeiträge erhoben. Denn das ist die sozialste Art, der AHV Geld zuzuführen, da alle auf den ganzen Lohn Beiträge bezahlen, die Renten aber gleichzeitig gedeckelt sind. Dadurch beteiligen sich alle mit sehr hohen Löhnen an der Finanzierung der (…).  Thomas Zimmermann.
Syndicom, 13.5.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Rentenalter. Syndicom, 2019-05-13.
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13.05.2019 Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Rentenalter
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Widerstand gegen höheres Rentenalter ungebrochen. Wer angesichts der Probleme älterer Arbeitnehmende das Rentenalter erhöht, schafft vor allem mehr Leid und Prekarität. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt mit Verwunderung vom Plädoyer des Verbandes Angestellte Schweiz für ein generell höheres Rentenalter Kenntnis. Dass sich Angestellte Schweiz für ein höheres Rentenalter ausspricht, ist nicht neu. In den letzten Jahren haben das Vertreter dieses kleinen Verbands wiederholt getan. Überraschend kommt der neuste Angriff auf das Rentenalter hingegen in einer Phase, wo die Probleme von älteren Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt immer offensichtlicher werden. Arbeitnehmende über 50 Jahre haben immer grössere Mühe sich im Arbeitsmarkt zu halten und vor allem nach einem Stellenverlust eine neue Anstellung zu finden. Wer angesichts dieser Probleme das Rentenalter erhöht, schafft damit vor allem mehr Leid und Prekarität. Die AHV ist grundsätzlich solide aufgestellt. Wegen der durch die Babyboomer-Generation bedingten vorübergehend sehr starken Zunahme der RentenbezügerInnen braucht es Massnahmen, damit das wichtigste Sozialwerk der Schweiz nicht in Schieflage gerät. Gefordert sind dabei zusätzliche Gelder und nicht ein höheres Rentenalter. Diese werden am sinnvollsten über höhere Lohnbeiträge erhoben. Denn das ist die sozialste Art, der AHV Geld  (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 12.5.2019.
Personen > Timmermann Thomas. Rentenalter. SGB, 2019-05-13.
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03.05.2019 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Kündigungsschutz
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Besserer Kündigungsschutz für langjährige ältere MitarbeiterInnen nötig. Nationale Konferenz zu den älteren Arbeitnehmenden. Die Lage der älteren Arbeitnehmenden hat sich in der Schweiz verschlechtert. Sie haben grössere Schwierigkeiten nach einem Arbeitsplatzverlust wieder eine Stelle zu finden. Sie schreiben viele Bewerbungen und erhalten dennoch Absagen. Teilweise mit fadenscheinigen Begründungen. Wer zusätzlich noch gesundheitliche Probleme oder gewisse Defizite in der Ausbildung hat, braucht ziemlich viel Glück, um eine neue Stelle zu finden. Gleichzeitig ist es heutzutage wesentlich schwieriger, sich über eine Frühpensionierung oder eine IV-Rente aus dieser misslichen Lage zu retten. Die wichtigsten Ursachen sind die Vorurteile gegenüber älteren Berufstätigen sowie die geringere Zurückhaltung in gewissen Firmen, älteren MitarbeiterInnen zu kündigen. Dazu kommen Leistungsverschlechterungen in den Pensionskassen (höhere Rentenalter und weniger Geld für Frühpensionierungen) und eine restriktiveren Rentenpraxis bei der IV. Für die Arbeitnehmenden ist es schwieriger geworden, diese "Notausgänge" bei Problemen im Job zu nutzen. Die Zahl der frühpensionierten Männer beispielsweise ging in den letzten Jahren spürbar zurück. Derweil die Erwerbslosenquote stieg. Die Folge sind viel höhere Langzeitarbeitslosigkeit. Finden sie keine neue Stelle landen die Betroffenen immer häufiger in der Sozialhilfe. Die Lage der älteren Arbeitnehmenden muss besser werden. Der SGB fordert deshalb: (…). Daniel Lampart. SGB, 3.5.2019.
Personen > Lampart Daniel. Kuendigungsschutz. SGB, 2019-05-03.
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02.05.2019 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
WOZ
Yves Wegelin
Abstimmung
AHV
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Steuer-AHV-Deal. Ein Nein drängt sich auf. Die AHV soll mit dem Steuer-AHV-Deal 2 Milliarden Franken erhalten. Das ist gut. Doch soll man dafür diese Steuerreform abnicken? Sie fragen sich, was Sie bei der Steuer-AHV-Abstimmung einlegen sollen? Am besten beginnt man bei ihrem Kern: Aktuelle Steuerprivilegien für 24 000 Konzerne* sollen auf ausländischen Druck hin gestrichen und durch neue Privilegien ersetzt werden, etwa durch eine tiefere Besteuerung von Patenten (Patentbox). Zudem sollen die Kantone ihre Steuersätze senken. Das Kernnübel der Schweizer Tiefsteuerpolitik bleibt damit bestehen: Seit Jahrzehnten treibt die Schweiz an vorderster Spitze den globalen Steuerwettlauf voran, um Konzerne und ihre Gewinne anzulocken. Damit trägt sie zur Überschuldung anderer Länder bei, zur Anhäufung immer grösserer Vermögen und so zur weltweit steigenden Ungleichheit, kurz: zu den ganz grossen Problemen der Gegenwart. Inzwischen fallen diese auf sie zurück: über aufkeimende Wirtschaftskriege, Populismus oder Nullzinsen (verursacht durch ein Überangebot an Vermögen), die auf die Pensionsgelder drücken. Vor allem aber ahmen inzwischen andere Länder die Schweizer Steuerpolitik nach. Um die Konzerne bei Laune zu halten, gehen die Kantone daher mit den Steuern immer tiefer runter, sodass sie gar bei Schulen sparen müssen. Die aktuelle Reform soll zu neuen Ausfällen von 2 Milliarden Franken führen. (…).  Yves Wegelin.
WOZ online, 2.5.2019.
Personen > Wegelin Yves. AHV. Abstimmung Schweiz. WOZ online, 2019-05-02.
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02.05.2019 BE Kanton
Abstimmung
Personen
WOZ
Adrian Riklin
Abstimmung
Sozialhilfe
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Sozialhilfe. Die sadistische Strategie von Schlüer und Schnegg. Am 19. Mai entscheiden die Berner Stimmberechtigten, ob die Sozialhilfe gekürzt werden soll. Der vorläufige Höhepunkt einer landesweiten SVP-Kampagne. „Für mehr Kranke!“ – „Für mehr Einsame!“ – „Für mehr Kinder in Armut!“ Die sarkastischen Plakate der GegnerInnen der Teilrevision des Sozialhilfegesetzes bringen auf den Punkt, was blüht, falls die BernerInnen der Vorlage zustimmen sollten: Bern wäre der erste Kanton, der Kürzungen der Sozialhilfe im Gesetz festschriebe – und die Betroffenen noch tiefer in die Armut stürzte. Blenden wir zurück: Im Sommer 2013 lädt der pensionierte Gymnasiallehrer Ulrich Schlüer zu einem ersten Meeting der nationalen SVP-Arbeitsgruppe Sozialpolitik ein. Ein gutes Dutzend Parteileute aus dem ganzen Land treffen sich fortan in dieser Runde. Ihr Vorhaben: Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, das Leben noch schwerer zu machen. 986 Franken erhalten diese gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) als Existenzminimum für den monatlichen Lebensbedarf. Zu viel für die SVP. In einem Positionspapier hält sie im September 2014 fest: 600 Franken sind genug. Also verschickt die Gruppe um Schlüer entsprechende Mustervorlagen für Vorstösse ins ganze Land. Den Anfang macht schon ein Jahr früher ein Malermeister aus dem Kanton Bern: Ueli Studer, Gemeindepräsident von Köniz. Am 5.  September 2013 überweist der Grosse Rat dessen Motion, die eine Kürzung des (…). Adrian Riklin.
WOZ online, 2.5.2019.
Personen > Riklin Adrian. Sozialhilfe. Abstimmung BE Kanton. WOZ online, 2019-05-02.
01.05.2019 Langenthal
1. Mai
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
1. Mai
Referate
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Den Untersten nimmt man weg und den Obersten wird gegeben: Nicht mit uns! 1. Mai-Rede von Giorgio Tuti. Hauptbotschaften der 1. Mai-Rede von Giorgio Tuti, Präsident SEV und Vizepräsident SGB, in Langenthal. Zum Rahmenabkommen Schweiz-EU. Als wir im vergangenen Sommer das Verhandlungsresultat zum Rahmenabkommen CH-EU sahen, kündigten wir sofort anlässlich einer Pressekonferenz an, dass wir jeglichen Abbau beim Lohn- und Arbeitnehmerschutz bekämpfen würden. Und das gilt noch heute. Denn im Rahmen der Verhandlungen zum Rahmenabkommen opferte man unnötig den Lohnschutz, indem man die Voranmeldepflicht kürzte, die Kautionsregeln verschlechterte und die Anzahl der Lohnkontrollen drastisch senkte. Das akzeptieren wir nicht! Bis heute schützen wir in der Schweiz unsere Löhne, ohne jemanden zu diskriminieren, und das soll auch so bleiben. Wir werden nie akzeptieren, dass man dem Lohndumping Tür und Tor öffnet. Wir brauchen geregelte Verhältnisse mit der EU, wir brauchen aber auch geregelte Verhältnisse in der Schweiz. Und dabei ist und bleibt der Lohnschutz ein zentrales Element. Zu den Löhnen. Es ist einfach ungeheuerlich! Seit 1981 ist die Lohngleichheit in der Verfassung verankert und seit 1996 im Gesetz, und doch beträgt die Lohndiskriminierung der Frauen, d.h. der unerklärte Lohnunterschied bei gleichwertiger Arbeit, nach wie vor 8,4 Prozent. Oder anders ausgedrückt bedeutet das, dass bei gleichwertiger Tätigkeit eine Frau alleine …). Mit. Foto. Giorgio Tuti.
SEV, 1.5.2019.
Personen > Tuti Giorgio. Referat. 1. Mai Langenthal. SEV, 2019-05-01.
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01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Matthias Preisser
1. Mai Schweiz
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1. Mai 2019: Mehr zum Leben und Frauenstreik. Mai-Demonstrationen und Feiern an rund 60 Orten in der ganzen Schweiz. "Mehr zum Leben!" fordern der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die ihm angeschlossenen Gewerkschaften am diesjährigen 1. Mai. Dies getragen von der Überzeugung, dass Arbeitnehmende viel erreichen können, wenn sie zusammenstehen und ihre Interessen gemeinsam vertreten. Sei es bei Streikaktionen wie letztes Jahr bei der Nachrichtenagentur SDA oder auf dem Bau, sei es mit Kampagnen für bessere Löhne, Renten und Arbeitsbedingungen, sei es mit Aktionen wie dem Frauenstreik vom 14. Juni. Die SGB-Gewerkschaften sind an allen rund 60 1. Mai-Demonstrationen und Feiern in der ganzen Schweiz beteiligt, an denen heute zehntausende Arbeitnehmende und insbesondere Frauen auf die Strasse gehen und ihre Forderungen an die Politik und die Wirtschaft richten. Die grösste Kundgebung fand mit 16 000 Teilnehmenden in Zürich statt. Mehr, so führten die Rednerinnen und Redner aus, das heisst mit Blick auf das Rahmenabkommen Schweiz-EU mehr Lohnschutz, statt Abbau der flankierenden Massnahmen. Das heisst mit Blick auf die schlechte Lohnrunde 2018 mehr Lohn, ganz besonders für die Frauen, die trotz Verfassungs- und Gesetzesauftrag nicht nur immer noch deutlich weniger verdienen als Männer, sondern auch immer noch das Gros der Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit leisten, sexueller und sexistischer Gewalt ausgesetzt sind. (…). atthias Preisser, SGB Kommunikation.. SGB, 1.5.2019.
Personen > Preisser Mathias. 1. Mai Schweiz 2019. SGB, 2019-05-01.
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