Gewerkschaftschronik
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05.08.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Volltext
Die begehrten „Likes“in Zeiten notwendiger Stellungnahme. Dieser Mechanismus hat sogar Menschen, die sich in der kommerziellen Musik positioniert und es anscheinend nicht nötig haben, das Land anzugreifen, das sie geformt und anerkannt hat, dazu veranlasst, sich dem Medienchor gegen Kuba auf beschämende Weise anzuschliessen. Es gab eine Zeit, in der das Verlassen Kubas oder Verbleiben im Land als politische Entscheidung betrachtet werden konnte. Dass jemand nach Miami ging oder dort landete, statt in einer Stadt in einem anderen Land, schien auch etwas zu sein, das in den Köpfen eine bestimmte Bewertung hinsichtlich dieser Angelegenheit hervorrief. Natürlich war es für einen kubanischen Künstler praktisch unmöglich, seine Karriere in Miami fortzusetzen, ohne den politischen Tribut an die in dieser Stadt vorherrschende Anti-Fidel-Strömung – und im Extremfall sogar Anti-Kuba-Strömung - zu zahlen. Dann kam die Zeit des Kulturaustauschs und später die der diplomatischen Beziehungen mit der Obama-Regierung, und es gab einen Moment der Gastfreundschaft in Miami für die Künstler, die auf der Insel lebten. Der Wettbewerb zwischen Programmen und Kanälen, denen es mehr um das Rating ging, das ihnen dier Präsentation dieser Künstlern bringen konnte, führte dazu, dass dies eine Zeit lang so beibehalten wurde, und sie emfingen in ihren Sets viele in Kuba wohnhafte Musiker, Humoristen oder Schauspieler, die Miami besuchten. Die Fernsehindustrie, die ihre Gewinne mit ihrer gegen die Revolution gerichteten redaktionellen Linie vervielfacht hatte und deren Zugang zu diesem Kuchen zu diesem bestimmten Zeitpunkt darauf beschränkt war, die Künstler, die von der Insel kamen, an den Flughäfen zu belästigen, um ihnen widerspenstige Fragen zu stellen, musste zusehen, wie ihr kommerzielles Produkt, der Hass auf alles, was Kuba bedeutete, nicht so viel einbrachte wie zuvor. (…).

Granma, 5.8.2020.
Granma > USA-Sabotage-Granma-2020-08-05.
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13.08.2020 Brasilien
Granma

Volltext
Wahlen
Beichte von Jair Bolsonaro
Er war es, der die Krankheit, die inzwischen fast 20 Millionen Infektionen und mehr als 732‘000 Todesfällen weltweit verursacht hat, als „kleine Grippe“ bezeichnet hatte
Für die Ausarbeitung dieses Kommentars gehe ich von dem religiösen Konzept aus, dass „Beichte“ das Erkennen der eigenen Sünden (Sündhaftigkeit) oder Übel ist. Obwohl ich nicht sicher bin, ob die betroffene Person in diesem Fall zum „Beichtstuhl“ gegangen ist, um ihre Fehler vor dem Vertreter Gottes zu gestehen.
Zu viele Fehler in einem Jahr und sieben Monaten an der Spitze Brasiliens. Viele Entscheidungen gegen die Vernunft beim Lenken des Schicksals eines vielschichtigen grossen Landes, das nicht nur von COVID-19 geplagt wird, sondern vor allem unter einem Jair Bolonaro leidet, der sich mehr der Nachahmung seines Amtskollegen in den Vereinigten Staaten, Donald Trump, widmet, als dass er nach Lösungen für die schreckliche Situation seiner Landsleute suchen würde.
Granma, 13.8.2020.
Granma > Brasilien-Coronavirus-Granma-2020-08-13
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13.07.2020 Venezuela
Granma
Wahlen

Volltext
Selbst mit Schlamm bedeckt, wagen sie es, auf Venezuela zu zeigen
Mehrere iberoamerikanische Ex-Regierungschefs - in dunkler Erinnerung in einigen Fällen – „drängten“ die OAS und die Europäische Union (EU), das abzulehnen, was sie als „Wahlfiktion" in Venezuela zu bezeichnen wagten
Aus Miami kam die Meldung, woher sonst? Mehrere iberoamerikanische Ex-Regierungschefs - in dunkler Erinnerung in einigen Fällen – „drängten“ die OAS und die Europäische Union (EU), das abzulehnen, was sie als „Wahlfiktion" in Venezuela zu bezeichnen wagten.
Diese Herren, die damit im Auftrag des US-Aussenministeriums handeln, wenden sich gegen die für den 6. Dezember 2020 anberaumten Parlamentswahlen, bei denen alle Sitze in der Nationalversammlung durch universelle, direkte, personalisierte und geheime Abstimmung erneuert werden.

Granma, 13.7.2020.
Granma > venezuela. Wahlen. USA. Granma, 2020-07-13
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13.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Ehrungen
Volltext
Wir sind die Kinder Fidels
Wenn die Worte und die Tatsachen Substanz haben, wenn die Medizin aufhört Wissenschaft zu sein und sich einfach nur in Humanismus verwandelt: Die Kamera sucht und findet diesen Moment in einer Hand, die umarmt, in einer beschützenden Geste, in Beinen, die sich nur mit Mühe fortbewegen
Das Szenario war eine riesige überdachte oder auch nicht überdachte Plattform. Das hing, davon ab, wie man es betrachtete, denn das Dach war so hoch, dass es fast in den Himmel reichte und es gab keine Wände sondern nur Säulen aus Eisen. Der Schauplatz ist eine zentral gelegene Zone Turins, eine ehemalige Stahlgiesserei, die man in einen Park verwandelt hat. An diesem Sonntag hatte man einen beträchtlichen Teil davon für ein grosses der Brigade Henry Reeve gewidmetes Abschiedsessen reserviert. 300 Gäste waren geladen, die Behörden der Stadt und der Region, Leitung und Angestellte des Krankenhauses, geheilte und bereits entlassene Patienten, Mitglieder von Freundschaftsorganisationen mit Kuba, die Brigademitglieder und die kubanischen Diplomaten. Es war dies das erste Mal, nach der Notsituation, dass so viele Menschen zusammenkamen. Unsere Epidemiologen halfen dabei, die Tische und die Regeln so aufzustellen, dass sichergestellt war, dass das Virus nicht zu einem weiteren Gast wurde. Die Brigadeteilnehmer und auch der kubanische Botschafter José Carlos Rodríguez kamen mit dem Fahrrad. Sie verliessen das Krankenhaus und fuhren etwa 20 Minuten durch die Strassen Turins. Die an der Spitze hielten die Flaggen Kubas und Italiens. Alle trugen das neue T-Shirt der Brigade. Die Polizei machte den Weg für sie frei.
Granma, 13.7.2020.
Granma > Coronavirus. Ehrung. Granma, 2020-07-13
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09.07.2020 Schweiz
Löhne
Personen
Vivian Bologna
Lohnsystem
Volltext
Barbara Spalinger:
„Die zweite Jahreshälfte dürfte angespannt werden“
Nach der Sommerpause warten bei der SBB einige gröbere Herausforderungen für den SEV. SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger, die für die Belange der SBB zuständig ist, greift hier die brisanten Themen auf: das neue Lohnsystem, die Zukunft von SBB Cargo und den Prozess der Konsultation der Gewerkschaften bei Reorganisationen. (…).

Vivian Bologna.
SEV-Zeitung, 9.7.2020.
Personen > Bologna Vivian. Lohnsystem. Interview. SEV-Zeitung, 2020-07-09
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09.07.2020 Schweiz
Uber
Unia Schweiz

Anstellungsbedingungen
US-Konzern tanzt den Behörden auf der Nase herum
Nichts Neues bei Uber: Fahrer/innen bleiben Angestellte. Der Dumping-Taxidienst Uber ändert erneut und einseitig die Vertragsbedingungen seiner Fahrer/innen und verspricht ihnen „mehr Freiheit“. Doch es bleibt alles beim Alten: Uber diktiert die Bedingungen, seine Angestellten werden um ihre Rechte und um viel Geld geprellt. Auch den Sozialversicherungen entgehen weiterhin Millionen. Um einen Rest von Glaubwürdigkeit zu behalten, müssen Bund und Kantone das Katz-und-Maus-Spiel des US-Konzerns beenden und Uber zur Einhaltung der Schweizer Gesetze zwingen. Andernfalls müssen Uber-Dienstleistungen verboten werden, wie der Kanton Genf dies vormacht. Die Gerichtsfälle in der Causa Uber häufen sich, und die Urteile sprechen eine klare Sprache: Die Fahrer/innen sind Angestellte und haben Anrecht auf Lohn, Auslageersatz, Ferien und Sozialversicherungsbeiträge. Über 500 Millionen Franken schuldet der Uber-Konzern seinen Fahrer/innen nach Berechnungen der Unia bereits, weil er nichts davon bezahlt. Auch den Sozialversicherungen dürften wegen der Weigerung Ubers, seinen Arbeitgeberpflichten nachzukommen, bisher über 100 Millionen Franken entgangen sein. (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung. 9.7.2020.
Unia Schweiz > Uber. Anstellungsbedingungen. Unia Schweiz, 2020-07-09
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09.07.2020 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Lohnschutz
Nach dem Entscheid des EU-Parlaments zum Mobilitätspaket. Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes in der EU – schneller Nachvollzug in der Schweiz angezeigt. Das EU-Parlament hat einen wichtigen Entscheid zur Bekämpfung der Missstände im Transport- und Kuriergewerbe getroffen. Dies hat grosse Auswirkungen auf die Schweiz, die rasch die Neuerungen nachvollziehen muss. Insbesondere die schnelle Einführung des digitalen Fahrtenschreibers und die Einführung eines Fahrtenschreibers für Lieferwagen über 2,5 Tonnen sind wichtige Massnahmen, um Probleme wie die Nichteinhaltung des Kabotageverbots, überlange Arbeitszeiten und Schummelei bei der Erfassung der Arbeits- und Ruhezeiten zu bekämpfen.
Es ist ein grosser Erfolg nach 15 Jahren Kampf der europäischen Gewerkschaften und der European Transport Worker’s Federation (ETF), deren Mitglied die Unia ist: Das „Mobilitätspaket“ der EU sieht wichtige Verbesserungen für die Arbeitnehmenden in der Transportbranche vor. z.B.: Obligatorium für digitale Fahrtenschreiber für alle LKW und Busse ab 2026. Fahrt- und Ruhezeitenregeln auch für Fahrer/innen von Lieferwagen. Ziellandprinzip: Es gelten die Löhne des Landes, in dem gearbeitet wird. Verbot von Briefkastenfirmen in Logistik und Transport. in wichtiger Entscheid für die Schweizer Kurier- und Transportangestellten. (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 9.7.2020.
Unia Schweiz > Lohnschutz. Transport. Unia Schweiz, 2020-07-09.
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08.07.2020 Kuba
Granma
Unesco

Klimawandel
Volltext
Aufruf Kubas beim UnESCO Treffen als Antwort auf Klimawandel internationale Kooperation zu fördern. In ihrem Redebeitrag bei der 209. Sitzung einer der drei Governance Organe der UNESCO betonte die Vertreterin der Ständigen Mission Kubas Aimée Pujadas die Bedeutung der Zusammenarbeit und die Rolle, die der UNESCO mit ihren Netzen auf diesem Gebiet zukommt. Kuba rief heute im Exekutivrat der UNESCO zur intersektorialen, regionalen und internationalen Zusammenarbeit als Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels auf. In ihrem Redebeitrag bei der 209. Sitzung einer der drei Governance Organe der UNESCO betonte Vertreterin der Ständigen Mission Kubas Aimée Pujadas die Bedeutung der Zusammenarbeit und die Rolle, die der UNESCO mit ihren Netzen auf diesem Gebiet zukommt.
„Die Vorteile, die sich aus dem Vergleich ergeben und die angesammelte Erfahrung der Organisation versetzen sie in eine einzigartige Lage, um bei den globalen Anstrengungen auf diesem Gebiet beizutragen“, sagte die Diplomatin zu einer Strategieanalyse der UNESCO über den Klimawandel für den Zeitraum 2018-2021. Nach Auffassung von Pujadas sind die beiden von Kuba organisierten internationalen Schulen für Naturwissenschaften in der Karibik ein gutes Beispiel für die Süd-Süd- Zusammenarbeit zum Aufbau widerstandsfähiger Gesellschaften. (…).

Granma, 8.7.2020.
Granma > Unesco. Klimawandel. Granma, 2020-07-08.
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08.07.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Terrorismus
Volltext
Anklage Kubas: Der Diskurs des Hasses der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba fördert terroristische Aktionen gegen die Insel. Die Vertreterin Kubas bei den Vereinten Nationen zeigte an Beispielen auf, wie das Verhalten der US-Regierung gegenüber Kuba Aggression und Hass fördert. Im Rahmen des zweiten Tages der virtuellen Woche der Vereinten Nationen gegen Terrorismus hat die Botschafterin Ana Silvia Rodríguez Abascal, stellvertretende Ständige Vertreterin und Geschäftsträgerin a.i. Kubas vor den Vereinten Nationen, am Dienstag ihre Besorgnis über die Praxis einiger Regierungen wie der Vereinigten Staaten zum Ausdruck gebracht, Hass- und Diskriminierungsbotschaften in ihrem Diskurs gegen Nationen zu verwenden, deren politische Systeme nicht ihren entsprechen. Infolgedessen würden skrupellose und extremistische Untertanen gefördert und ermutigt, terroristische Handlungen gegen unschuldige Menschen zu begehen.
Die kubanische Diplomatin zeigte an Beispielen auf, wie das Verhalten der US-Regierung gegenüber Kuba Aggression und Hass fördert, wie die verleumderische Kampagne Washingtons gegen die internationale medizinische Zusammenarbeit Kubas inmitten der Covid-19-Pandemie zeigt. Laut Cubaminrex führte die Vertreterin Kubas aus, der Terroranschlag gegen die kubanische Botschaft in den Vereinigten Staaten sei ebenfalls eine direkte Folge der ständigen Anstiftung zu Gewalt durch US-Politiker, einschliesslich hochrangiger Beamter des US-Aussenministeriums und der US-Botschaft in Havanna sowie von extremistischen antikubanischen Gruppen, die aus dieser Art von Angriffen ihren Lebensunterhalt (…).
Granma, 8.7.2020.
Granma > USA. Boykott. Granma, 2020-07-08.
Ganzer Text
08.07.2020 Kuba
Granma
KP Kuba

Coronavirus
Volltext
Wirtschaft
Raúl leitete Sitzung des Politbüros. Trotz des gegenwärtigen Szenarios wird der 26. Juli eine weitere Gelegenheit für eine verdiente Würdigung der Heldentat von 1953 durch unser gesamtes Volk sein. Unter dem Vorsitz seines Ersten Sekretärs, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, trat am Dienstagmorgen das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas zusammen, wo eine Reihe von Massnahmen zur Wiederbelebung unserer Wirtschaft angesichts der durch die COVID-19-Epidemie verursachten Schäden erörtert wurden. Während des Treffens wurde vereinbart, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, keine Aktivitäten durchzuführen, die eine Konzentration von Menschen implizieren, die zentrale Veranstaltung am 26. Juli zum Tag der nationalen Rebellion nicht durchzuführen und stattdessen Aktivitäten entsprechend der epidemiologischen Situation des Landes zu fördern, wie wir es zuletzt zum 1. Mai, dem Internationalen Arbeitertag, getan haben. Trotz des gegenwärtigen Szenarios wird der 26. Juli eine weitere Gelegenheit für eine verdiente Würdigung der Heldentat von 1953 durch unser gesamtes Volk sein.
Granma, 8.7.2020.
Granma > KP Kuba. Coronavirus. Granma, 2020-07-08.
Ganzer Text
07.07.2020 Kuba
Frauen
Granma

Frauenarbeit
Volltext
Während auf der Welt die Frauen die grössten Auswirkungen von COVID-19 im Bereich der Arbeit erlitten haben, werden sie in Kuba besonders geschützt. Foto: Ronald Suárez Rivas. In Zeiten der Pandemie hat der Schutz der Beschäftigten in Kuba nicht gelitten. Wenn irgendetwas es Kuba erlaubt, mit gerader Haltung, klarer Stimme und erhobenen Hauptes in jedem internationalen Forum zu sprechen, das die Probleme der Völker erörtert, ist es die spontane Autorität, die ihm die ständige proaktive Arbeit dieser Insel und ihrer Regierung für alles, was soziales Wohlergehen hervorbringt, verleiht. Es ist nicht einmal notwendig, von den schlagenden Beweisen zu sprechen, die als unwiderlegbare Siegel der Revolution die Garantien der kubanischen Bildung und Gesundheit bedeuten, denn um Gerüchte Lügen zu strafen, genügen die jüngsten Erfahrungen, die in diesen Bereichen dank Covid-19 noch klarer zutage getreten sind, vor den Augen der Welt, die dies nicht ignorieren konnte. Wir bestehen jedoch darauf, dass es nicht notwendig ist, denn wenn das Soziale wahrhaft im Zentrum der Regierungsführung steht, sind die Argumente in jedem Bereich, der das Volk betrifft, dicht gesät. Im Zusammenhang mit der Pandemie beispielsweise bestehen nach der Schädigung der globalen Gesundheit die möglicherweise schwerwiegendsten Folgen in den unheilvollen Auswirkungen auf Arbeit und Arbeitsbeziehungen. Es ist bereits bekannt, dass im zweiten Quartal 2020 das Äquivalent von 400 Millionen Vollzeitstellen in der Arbeitszeit verloren gingen, und dies hat eine konkrete Korrelation mit Menschen, die ihre Arbeit …).
Granma, 7.7.2020.
Granma > Frauen. Arbeit. Granma, 2020-07-07.
Ganzer Text
07.07.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Peter Moor
Berufsbildung
Lokomotivführer
Volltext
Höhere Berufsbildung. Fachausweis bringt Mehrwert im Führerstand. Die Vorgeschichte war lang, aber letztlich erfolgreich: Ende letztes Jahr wurden die ersten eidgenössischen Fachausweise für Lokomotivführerinnen und Lokomotivführer vergeben. Sie bieten den Zugang zu weiterführenden Schulen und öffnen auch Türen im eigenen Unternehmen. Soeben ist die Ausschreibung für die Berufsprüfung 2021 erfolgt. „Unterdessen sollte es sich unter den Kolleginnen und Kollegen herumgesprochen haben, dass es diese Zusatzausbildung gibt, weshalb wir mit mehr Anmeldungen rechnen als bei den ersten beiden Ausschreibungen“ erklärt Felix Traber, Präsident der Prüfungskommission. Der SBB-Lokführer aus Zizers GR arbeitet zu 60 Prozent bei Cargo, zu 40 Prozent beim Personenverkehr. Er hat das Projekt geleitet, das schliesslich zur eidgenössisch anerkannten Berufsprüfung geführt hat. „Es brauchte mehrere Anläufe, bis wir eine Lösung gefunden haben, die dem Bund, den Bahnunternehmen und den rbeitnehmerorganisationen gepasst hat“, fasst er die Vorgeschichte zusammen. Ein Aufwand, der sich lohnt. Wer die Prüfung absolvieren will, muss allerdings bereit sein, während rund einem Jahr einen beträchtlichen zusätzlichen Aufwand zu leisten. Hanny Weissmüller, Lokführerin aus St.Maurice und Mitglied des LPV-Zentralvorstands, vertritt die Gewerkschaften im Trägerverein der Prüfungsorganisation. Sie betont, dass das neben Beruf und Familie nicht ganz einfach ist: „Mit Schichtarbeit und den periodischen (…).
Peter Moor.
SEV-Zeitung, 7.7.2020.
Personen > Moor Peter. Lokfuehrer. Berufsbildung. SEV-Zeitung, 2020-07-07.
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07.07.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
Regierung Schweiz
SEV-Zeitung
Markus Fischer
Öffentlicher Verkehr
Vernehmlassung
Volltext
Nach 2½ Monaten Verbot des touristischen Verkehrs steht der Bund auch hier finanziell in der Pflicht.
Bundesrat sieht 800 Mio. für den öV vor. Der Bundesrat will die grossen finanziellen Verluste, welche die Unternehmen des öV und des Schienengüterverkehrs in der Corona-Krise durch den Einbruch der Nachfrage erlitten haben, mit 800 Mio. Franken abfedern. Eine Vorlage mit den nötigen Gesetzesanpassungen hat der Bundesrat am 1.Juli in die Vernehmlassung geschickt (bis 22. Juli). Kantone, Gemeinden und die Unternehmen selber müssen ihrerseits zur Finanzierung der Verluste beitragen. „Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus haben den öffentlichen Verkehr und den Schienengüterverkehr stark getroffen“, schreibt der Bundesrat . Aufgrund der Empfehlung des Bundesrats, möglichst zu Hause zu bleiben, sank die Nachfrage im öV um bis zu 80 Prozent und normalisiert sich nur langsam. Da viele Betriebe schliessen mussten, verzeichneten die Bahnen auch im Güterverkehr einen starken Rückgang. Die Folge sind hohe Ertragsausfälle. Da die Unternehmen im bestellten öffentlichen Verkehr (öV) und bei der Eisenbahninfrastruktur keine Gewinne einplanen dürfen, können sie nur einen Teil der Einnahmenausfälle kompensieren – über die Auflösung von Reserven oder Minderausgaben während der Pandemie. Damit die Transportketten nicht unterbrochen werden und die Unternehmen ihre (…).

Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 7.7.2020.
Personen > Fischer Markus. Oeffentlicher Verkehr. SEV-Zeitung, 2020-07-07.
Ganzer Text
07.07.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Swiss Airline
Markus Fischer
Kurzarbeit
Swiss Airlines
Volltext
Swiss erhält Kredite, doch der Notstand bleibt. Nach dem Ja der Lufthansa-Aktionäre am 25. Juni zur Rettung der Airline durch den deutschen Staat steht den Hilfskrediten mit Bundesgarantie für die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss nichts mehr im Weg. Der SEV hat sich mit seinem Luftfahrtbereich SEV-GATA stark für die Bundeshilfe für die Luftfahrt eingesetzt, wo durch die Pandemie Tausende von Arbeitsplätzen bedroht sind. Ein Scheitern der Lufthansa-Rettung hätte die von National- und Ständerat bereits Anfang Juni genehmigte Bundesgarantie für Bankkredite von 1,275 Milliarden Franken für die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss in Frage gestellt. Nun können die Verträge zeitnah unterzeichnet und die erste Kredittranche ausgerichtet werden. Damit werden Swiss und Edelweiss wieder solvent, können die Löhne längerfristig garantieren und hoffentlich auch ihre Schulden bei den Kund/innen wegen der annullierten Flüge begleichen. Ausnahmezustand dauert an. Wegen der Corona-Pandemie musste die Swiss ab Mitte März den Grossteil ihrer Flugzeuge stilllegen. Das erste Quartal 2020 schloss sie mit einem Verlust von 84,1 Mio. Franken ab – gegenüber 48,3 Mio. Gewinn im ersten Quartal 2019. Im Juni konnte sie wieder etwa ein Fünftel des ursprünglich geplanten Angebots fliegen, und der am 29. Juni vorgestellte Flugplan bis 24. Oktober sieht eine sukzessive Steigerung des Angebots auf rund 40% des ursprünglichen Flugprogramms vor. Doch die Pandemie schränkt den Luftverkehr weiterhin ein: Jeder neue Krankheitsausbruch (…). 
Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 7.7.2020.
Personen > Fischer Markus. Swiss. Kurzarbeit. SEV-Zeitung, 2020-07-07.
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07.07.2020 Schweiz
Gastgewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Arbeitsplätze
Lohnschutz
Volltext
Beschäftigte im Gastgewerbe fordern Sicherheit für Löhne und Arbeitsplätze. Der L-GAV regelt die Arbeitsbedingungen von rund 30‘000 gastgewerblichen Betrieben und über 200‘000 Angestellten.
Die Sozialpartner des Gastgewerbes beantragen beim Bundesrat, dass die Allgemeinverbindlichkeit (AVE) des Landes-Gesamtarbeitsvertrags (L-GAV) bis Ende 2022 verlängert wird. Damit gelten die Bestimmungen und Mindestlöhne des GAV weiterhin für alle Betriebe im Gastgewerbe. Die Verlängerung der AVE des L-GAV ist ein gutes Zeichen in der Corona-Krise: Mindestlöhne, der 13. Monatslohn, 5 Wochen Ferien und Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung gibt es weiterhin für alle Beschäftigten der Branche. Ab 2022 werden zudem die Mindestlöhne um 0,2% angehoben. Verhandlungen über neuen GAV nötig
Gleichzeitig fordert die Unia-Branchenkonferenz Gastgewerbe von den Arbeitgebern, dass sie mit den Gewerkschaften über einen neuen L-GAV verhandeln. Die Mindestlöhne, insbesondere für erfahrene Mitarbeitende, müssen weiter erhöht werden. Zudem braucht es mehr Kontrollen, dass der L-GAV überall eingehalten wird. Null-Stundenverträge sind zu untersagen. Sichere Arbeitsplätze und Lohngarantie
In einer Resolution fordern die Unia-Delegierten, dass der Bund Angestellten in Kurzarbeit 100% des Lohnes garantiert (statt 80%), wenn sie weniger als 5000 Franken verdienen. Die Arbeitgeber sollen vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch machen und keine Entlassungen aussprechen. (…).

Unia Schweiz, 7.7.2020.
Unia Schweiz > Gastgewerbe. Lohnschutz. Unia Schweiz, 2020-07-07.
Ganzer Text
02.07.2020 BE Kanton
Arbeitszeit
Referendum
Unia BE Kanton

Referendum
Sonntagsarbeit
Volltext
Referendum: Nein zu mehr Sonntagsarbeit. Solidarität mit den Verkäuferinnen! Ohrfeige fürs Verkaufspersonal: Arbeitszeit wird weiter aufgeweicht, statt die Arbeit der Beschäftigten tatsächlich aufzuwerten. Das Berner Kantonsparlament hat entschieden, dass Läden zwei zusätzliche Sonntage im Jahr geöffnet haben dürfen. Die Gewerkschaft Unia sagt Nein zu diesem neuen Angriff auf die Arbeitsbedingungen im Detailhandel und hat das Referendum ergriffen. Die Ausdehnung der Sonntagsarbeit fällt in die Zeit der Corona-Krise. Das Personal im Detailhandel, namentlich im Food-Bereich, konnte in schwierigen Zeiten die Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten. Dafür erhielten die Angestellten in dieser essentiellen Branche viel Applaus. Doch der Grosse Rat des Kantons Bern verpasst dem Verkaufspersonal eine schallende Ohrfeige. Auf Druck der grossen Detailhändler dereguliert er die Arbeitszeit, statt die Arbeit der Beschäftigten tatsächlich aufzuwerten. Sonntag ist Ruhetag. Die Unia wehrt sich gegen eine weitere Aufweichung der Sonntagsruhe. Der Sonntag ist der Familientag. Er dient der Erholung und der Entspannung sowie der Pflege sozialer Kontakte. Das soll auch in Zukunft so sein – gerade für Verkäufer/innen! (…).
Unia Schweiz, 2.7.2020.
Unia Schweiz > Sonntagsarbeit. Referendum. Unia Schweiz, 2020-07-02.
Ganzer Text
06.07.2020 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Coronavirus
Masken
Volltext
PdAS fordert kostenlose Masken. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) fordert, dass mit der Pflicht im öffentlichen Verkehr (sowie in einzelnen Kantonen in den Läden) Schutzmasken zu tragen, diese auch kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Folgende Hauptgründe sprechen dafür: Selbst in der reichen Schweiz gibt es viele Menschen, für die zusätzliche finanzielle Belastungen, egal in welcher Höhe diese ausfallen, vor erheblichen Problemen stellt. Laut Caritas gibt es in der Schweiz 660’000 Personen, die unter der Armutsschwelle leben, sowie rund eine Million, die in prekären Umständen leben oder vom Absturz in solche Umstände bedroht sind. Es betrifft hauptsächlich – aber nicht nur – Menschen, die an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt werden, wie Working Poor, Obdachlose, Sans-Papier und Geflüchtete.
Die von der Pandemie ausgelöste Krise trifft die Arbeiter*innen sehr stark. Tausende haben ihre Arbeit verloren oder mussten in Kurzarbeit gehen, was zu einer Lohneinbusse führte. Ihnen die Masken kostenlos zur Verfügung zu stellen, wäre ein Zeichen der Solidarität und des Respekts gewesen. Beides fehlt den politischen Verantwortlichen der Schweiz gegenüber den Arbeiter*innen. Für die Wirtschaft wurden praktisch über Nacht 57 Milliarden Franken zur Verfügung gestellt. Nach Auffassung der PdAS steht der Bundesrat auch deswegen in der Pflicht, das benötige Material für die Umsetzung der Schutzmassnahmen (…).

Partei der Arbeit der Schweiz.
Vorwärts, 6.7.2020.
Vorwärts > Coronavirus. Masken. Vorwaerts, 2020-07-06.
Ganzer Text
06.07.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Volltext
Kubas Wahrheit demontiert bezahlte Lüge. Ein plumpes antikubanisches Manöver, das von einem von der Regierung der USA zusammen mit der extremen Rechten in Miami aufgebauten Söldner durchgeführt wurde, scheiterte am 3. Juli bei der 44. Ordentlichen Sitzungsperiode des UNO-Menschenrechtsrats (UNHRC. Der der Ständigen Mission Kubas in Genf angehörige kubanische Diplomat Jairo Rodríguez Hernández antwortete auf die Verleumdungen von Ariel Ruiz Urquiola, der versuchte, die internationale medizinische Zusammenarbeit Kubas und sein Gesundheitssystem zu verunglimpfen. Der kubanische Vertreter sagte, dass die von diesem Individuum geäusserten Anschuldigungen absurd seien und zu Zwecken geäussert würden, die nicht das Mindeste mit der Verteidigung der Menschenrechte zu tun hätten. „Was ist der Zweck des Ganzen? Das müsste man die Propagandamaschinerie mit Sitz in Miami fragen, die eine auf völlig falschen Informationen basierende Riesenshow um dieses Subjekt in den sozialen Netzen und digitalen Medien lanciert hat“, sagte er weiter. Was die von diesem Individuum geäusserten Anschuldigungen bezüglich seines Gesundheitszustandes und dem seiner Familie angingen, so seien sie nicht nur absurd sondern würden sich als Stoff für einen schlechten fiktiven Roman eignen. Er wies daraufhin, dass der kubanische Staat zahllose Anstrengungen und Ressourcen zur Durchsetzung des Rechtes auf universelle und kostenlose Gesundheit für alle seine Bürger, ohne Unterschiede und ohne Diskriminierung jedweder Art anwende. (…).
Granma, 6.7.2020.
Granma > USA. Boykott. Granma, 2020-07-06.
Ganzer Text
06.07.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
In Kuba hat sich kein von COVID-19 genesener Patient erneut infiziert. Obwohl in unserem Land einige der Patienten, die für das neue Coronavirus Sars-CoV-2 positiv getestet worden waren, nach ihrer klinischer Entlassung erneut ins Krankenhaus eingeliefert wurden, war dies in keinem Fall auf eine erneute Infektion mit COVID-19 zurückzuführen, sondern auf chronische Vorkrankheiten wie obstruktive Lungenerkrankung oder Herzinsuffizienz, erklärte Dr. Francisco Durán, Nationaler Direktor für Epidemiologie im Gesundheitsministerium. Während der Pressekonferenz, auf der täglich über die epidemiologische Situation informiert wird, sagte Durán, dass es weltweit mehrere Fälle von Menschen gegeben habe, die einen Rückfall der Krankheit hatten, nachdem sie zuvor die Symptome überwunden hatten.
Andererseits betonte er, dass es in den kubanischen Gesundheitsprotokollen für Covid-19 eine Behandlung für jede Phase gibt, von dem Moment an, in dem der Patient ein Verdachtsfall oder Kontakt eines bestätigten Falls ist, wenn er als positiv bestätigt wird, und dann entsprechend seiner klinischen Entwicklung. Im Fall des sogenannten Protokolls 5 sei die Neuheit, dass zwischen symptomatischen und asymptomatischen Fällen unterschieden werde. In letzterem Fall werden, wenn es sich um Erwachsene handelt, nur nationale Produkte wie Interferon und Heberferon verwendet, in Abhängigkeit davon, was der Patient benötigt. (…).

Granma 6.7.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-07-06.
Ganzer Text
06.07.2020 Afrika
Kuba
Granma

Solidarität
Volltext
Kuba geht nicht nach Afrika, es kehrt dahin zurück. Die Geschichte der Beziehungen zwischen Kuba und Afrika umfasst möglicherweise die umfangreichsten und zahlreichsten Zeugnisse der bedingungslosen Solidarität, die die Karibikinsel der Welt bietet. Die Geschichte der Beziehungen zwischen Kuba und Afrika umfasst möglicherweise die umfangreichsten und zahlreichsten Zeugnisse der bedingungslosen Solidarität, die die Karibikinsel der Welt bietet.Es ist eine lebendige, permanente Geschichte, die in ihrer langen Entstehungszeit vergossenes Blut und wertvolle Leben enthält, die sich dem Wohl ferner und brüderlicher Länder opferten. Kuba geht nicht nach Afrika, es kehrt dahin zurück, und so war es an diesem Sonntag erneut der Fall, als 111 seiner Söhne und Töchter, Fachärzte in weißen Kitteln, die die Welt gesehen hat, wie sie weit weg von ihrer Familie ziehen, um anderen Völkern zu helfen, den verheerenden Schlag des Covid-19 zu stoppen. Diesmal reisten sie in drei Länder dieses Kontinents, in die nur wenige gehen, um zu helfen und zu retten. Äquatorialguinea, São Tomé und Príncipe sowie Sierra Leone sind die Ziele der neuen Henry Reeve-Brigaden, die sich den mehr als 30 anschließen, die derzeit in anderen Gefahrenzonen gegen das Coronavirus kämpfen, neun davon in Afrika. (…).

Granma, 6.7.2020.
Granma > Afrika. Solidaritaet. Granma, 2020-07-06.
Ganzer Text
06.07.2020 Kuba
Lateinamerika
Granma

Sao-Paulo-Forum
Volltext
Vor 30 Jahren brachte das São Paulo Forum sein Herz ein. Vor 30 Jahren fand auf Initiative von Fidel Castro und Luiz Inácio Lula da Silva und aufgrund des Aufrufs der brasilianischen Arbeiterpartei in einem für die Linke der Welt ungünstigen Kontext vom 2. bis 4. Juli 1990 in São Paulo das Treffen der politischen Parteien und Bewegungen in Lateinamerika und der Karibik statt, das ein Jahr später in São Paulo Forum umbenannt wurde Der Gründungsgeist des Comandante en Jefe empfahl bei jeder Gelegenheit, einen Block von Streitkräften zu bilden, und forderte sie auf, zu kämpfen und inmitten der grössten Schwierigkeiten nicht aufzugeben. So geschah es auch 1993 auf dem Treffen in Havanna, als er zu den Führern der Linken sprach, zu den damaligen überlebenden fortschrittlichen, volksverbundenen, revolutionären Bewegungen, und sie aufrief, sich auf die Vereinigung Lateinamerikas und der Karibik vorzubereiten. „Legen wir ohne Furcht den Gründungsstein der Befreiung Südamerikas, Lateinamerikas, der Karibik und der Welt“ , umschrieb Hugo Chávez den Befreier Simón Bolívar in der Ausgabe des Forums in Caracas im Jahr 2012. Aufgrund des Vormarsches der fortschrittlichen Kräfte in der Region unterstrich er die Notwendigkeit, in eine neue Phase konkreter Massnahmen zur Verteidigung der Souveränität der Völker einzutreten. Dann änderten sich die Winde und der Sturm der neoliberalen Wiederherstellung begann über die Länder hinwegzuziehen, was vom Rat von São Paulo einen überaus festen Widerstand verlangte. (…).
Granma, 6.7.2020.
Granma > Sao-Paulo-Forum. Jubiläum. Granma, 2020-07-06.
Ganzer Text
19.06.2020 Schweiz
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Mietzinse
Volltext
Und stetig steigen die Mieten. Auch Im Mal 2020 sind die Mieten gestiegen, so wie In den Monaten und Jahren zuvor. Eine parlamentarische Initiative aus dem Kreis der FDP will den Mietzins per Gesetz erhöhen lassen. Man sieht: Eine staatliche Kontrolle der Mieten Ist notwendig, so wie von der PdA gefordert.
Vor nicht allzu langer Zeit war in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zu lesen, dass die offizielle, vom Bundesgericht abgesegnete, Rendite bei Wohnungsimmobilien von 0.5 Prozent über dem Referenzzinssatz, auf dem Wohnungsmarkt in keiner Art und Weise befolgt wurde. Es sei deshalb an der Zeit, diese Vorgabe abzuschaffen. Man erlaube folgenden Vergleich: Parkverbote werden oft schlecht eingehalten. Nach der Logik der NZZ sollten Parkverbote daher am besten abgeschafft werden. Ein Unterschied zwischen den beiden Fällen besteht allerdings: Das Parkverbot wird von eifrigen Kontrolleur=innen überwacht, Übertretungen werden gebüsst; im Wohnungsmarkt hingegen kontrolliert niemand, es herrschen Verhältnisse wie im Wilden Westen. Propaganda für die FDP. So erstaunt es wenig, dass in den Jahresberichten der börsenkotierten Immobilienfirmen zu lesen ist, dass oft eine Rendite von 6 Prozent und mehr erzielt wird. (…).

Siro Torresan.
Vorwärts, 19.6.2020.
Personen > Torresan Siro. Mietzinse. Vorwaerts, 2020-06-19.
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19.06.2020 Zürich
Personen
Vorwärts
Trudi Weinhandl
Nachruf
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Danke Trudi . Die Verlagsgenossenschaft Vorwärts und die PdA Zürich trauern um Gertrud Weinhandl. Sie ist am 27. Mal Im 91. Altersjahr von uns gegangen. Ihr engagiertes Leben hat sie müde, aber selbstbestImmt abgeschlossen. Trudi wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Ihr Vater starb, als sie acht Jahre alt war, die Mutter musste sie und ihren Bruder alleine durchbringen. So konnten beide ihren Berufswunsch, der eine längere Ausbildung erfordert hätte, nicht erfüllt werden. Trudi, die eine sehr gute Schülerin war, trat eine Lehrstelle im Jelmoli an, anstatt Kindergärtnerin oder Lehrerin zu werden. Immerhin war sie später Schulpflegerin. Mit elf Jahren lernte sie die Roten Falken kennen, die sie als fröhliche sozialistische Grossfamilie erlebte, welche ihr erste politische Impulse gab. Mit der Sozialistischen Jugend reiste sie nach Jugoslawien. Wichtig war für sie die Begegnung mit Leonhard und Clara Ragaz, zwei zentrale Persönlichkeiten der religiös-sozialistischen Bewegung. Über Clara Ragaz hat sie eine viel beachtete Biografie verfasst. In den 1950er-Jahren trat Trudi der SP bei, welche sie später zwischenzeitlich verliess, da sie diese als zu wenig kämpferisch empfand, bei den SP-Senior"innen war sie später wieder anzutreffen.
Für die Frauen und den Frieden. (…).

Vorwärts, 19.6.2020.
Personen > Weinhandl Trudi. Nachruf. Vorwaerts, 2020-06-19.
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06.07.2020 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Löhne
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Krisenmassnahmen: Wirtschaft stabilisieren und Kaufkraft stärken. SGB-Verteilungsbericht 2020. Die Schweiz ist in einer schweren Rezession. Besonders betroffen sind die Gering-verdienerinnen und Geringverdiener, deren Einkommen bereits seit vielen Jahren stagnieren, wie dies der neue Verteilungsbericht des SGB belegt. Nun braucht es Massnahmen zur Stärkung der Kaufkraft, damit sich die inländische Konjunktur stabilisiert und um eine soziale Katastrophe zu vermeiden. Dazu gehört die umgehende Senkung der Krankenkassenprämien aus den angehäuften übermässigen Milliardenreserven der Krankenkassen. Diese dringliche Massnahme kann bereits im COVID-19-Gesetz umgesetzt werden. Die Corona-Krise trifft vor allem Personen mit tiefen und mittleren Einkommen, weil Kurzarbeit in den Branchen mit den niedrigsten Löhnen am stärksten verbreitet ist. Das führt zu kaum verkraftbaren Einkommenseinbussen für Arbeitnehmende mit bereits tiefen Löhnen. Mit den drohenden Entlassungen kann eine Abwärtsspirale beim Konsum in Gang kommen. Wer die Stelle verliert, hat weniger Einkommen. Das schlägt negativ auf den Konsum durch, was weitere Entlassungen nach sich ziehen kann. Eine solche Abwärtsspirale muss verhindert werden. Es gibt bereits jetzt Anzeichen dafür, dass dem privaten Konsum wieder die Luft ausgeht, dies nach einem kurzen Aufschwung bei der Wiedereröffnung der Geschäfte im Mai, besonders bei den langlebigen Konsumgütern. Daniel Lampart, SGB-Chefökonom und Autor des (…).
SGB, Medienmitteilung, 6.7.2020.
SGB > Loehne. Verteilungsbericht 2020. SGB, 2020-07-06.
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03.07.2020 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne
Personen
Markus Bischoff
Initiative
Mindestlohn
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Nicht nur der eigenen Bubble dienen. Volksinitiativen für einen gesetzlichen Mindestlohn in Zürich, Winterthur und Kloten. Am letzten Donnerstag habe ich zum ersten Mal Unterschriften für unsere „Ein Lohn zum Leben“ Initiativen gesammelt. Das Echo war überraschend positiv. Viele störten sich an den tiefen Löhnen gewisser Branchen. Fast alle fanden, dass es für alle Beschäftigten einen anständigen Lohn zum Leben braucht. Niemand empfand den Minimallohn von 23 Franken pro Arbeitsstunde als zu hoch.
Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat diese Initiativen in Zürich, Winterthur und Kloten entwickelt und für die Lancierung auch Travail.Suisse, die rot-grünen Parteien und die Hilfswerke HEKS, Caritas und SAH mit ins Boot geholt. Die Initiativen sollen nicht einfach das Leben für die rot-grüne Klientel verbessern, sondern auf ein brennendes soziales Problem hinweisen. Politik darf nicht nur der eigenen Bubble dienen. Tiefstlöhne sind die Realität derjenigen, die keine Stimme und keine Lobby haben.
Leider können wir auf dem Initiativweg keinen gewerkschaftlichen, sondern nur einen sozialen Mindestlohn erkämpfen. Das Bundesgericht hat sehr enge Grenzen für die Zulässigkeit von allgemeinen Mindestlöhnen gesetzt. Damit darf nur verhindert werden, dass jemand trotz Arbeit in die Armut rutscht. Wer arbeitet, soll zumindest so viel Lohn erhalten wie jemand der Rente und Ergänzungsleistungen bezieht. In der Stadt Zürich sind dies 23 Franken pro Stunde oder bei einer Vollzeitstelle etwa 4'000 Franken pro Monat. …).
Markus Bischoff (Präsident Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich)
GBKZ, 3.7.2020.
Personen > Bischoff Markus. Mindestlohn. Initiative. GBKZ, 2020-07-03.
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