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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
02.07.2020 Andorra
Kuba
Granma

Ärzte
Coronavirus
Volltext
Wir zerschlagen die perversen Absichten des Imperiums, die solidarische und vorbildliche Arbeit der kubanischen medizinischen Brigaden zu diskreditieren. Worte von Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik Kuba, beim Empfang per Teleübertragung für die Ärzte der Henry-Reeve-Brigade, die sich im Fürstentum Andorra befanden, bei deren Ankunft am Flughafen José Martí, 1. Juli 2020, „62. Jahr der Revolution“. (Übersetzung der stenografischen Version der Präsidentschaft der Republik)
Wie es für uns in den letzten Tagen schon zur Gewohnheit wird, haben wir das Vergnügen und die Genugtuung, eine weitere Gruppe unseres wertvollen Gesundheitspersonals zu empfangen, das, integriert in der Henry-Reeve-Brigade, in den verschiedenen medizinischen Missionen bei der Bekämpfung der Pandemie in anderen Ländern solidarisch internationale Zusammenarbeit geleistet hat.
Deshalb umarmen und begrüssen wir Sie, wie wir es mit der Lombardei-Brigade getan haben, zuallererst im Namen unseres ganzen Volkes. Bei mir sind hier mehrere Compañeros, mit denen wir in der temporären Arbeitsgruppe gearbeitet haben, die sich mit der Bekämpfung von COVID im Land befasst hat: Vizepräsident Salvador, Premierminister Marrero, die stellvertretenden Premierminister Revolutionskommandant Ramiro Valdés und Compañero Morales, Minister Portal, die Generalstaatsanwältin der Republik, der Sekretär des Ministerrates Compañero Amado und andere Compañeras und Compañeros, die ebenfalls in den heutigen Arbeitssitzungen teilgenommen haben. (…).
Granma, 2.7.2020.
Granma > Andorra. Aerzte. Granma, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Frauen
SGB
Syndicom

Gesetze
Gleichstellung
Volltext
Das revidierte Gleichstellungsgesetz tritt in Kraft. Frauen müssen faire Löhne bekommen – die Lohnanalysen sind ein erster Schritt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB hat lange für die Verbesserung des Gleichstellungsgesetzes gekämpft, um die Lohndiskriminierung von Frauen wirksamer bekämpfen zu können. Diesen Mittwoch tritt nun das revidierte Gesetz in Kraft, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die vorgesehenen Lohnanalysen werden für mehr Transparenz sorgen, doch nach wie vor werden Arbeitgeber, die Frauen beim Lohn diskriminieren, nicht sanktioniert. (SGB) Ab heute haben Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden ein Jahr lang Zeit, um zu analysieren, ob ihr Lohnsystem Frauen diskriminiert. Sie können die Lohnanalysen mit den Sozialpartnern durchführen, ansonsten müssen sie sie bis 2022 von einer externen Revisionsstelle kontrollieren lassen und dann die Resultate innerhalb eines weiteren Jahres ihren Angestellten mitteilen. Nachdem der sozialpartnerschaftliche Lohngleichheitsdialog gescheitert war, hatte sich der SGB vehement für verbindliche Massnahmen zur Bekämpfung von Lohndiskriminierung eingesetzt. Als Folge davon hat der Bundesrat eine Revision des Gleichstellungsgesetzes anhand genommen, um Unternehmen zur Analyse ihrer Lohnsysteme zu verpflichten. Skandalös ist allerdings, dass Unternehmen für Lohndiskriminierung immer noch nicht geradestehen müssen. Entsprechende Sanktionen bei Nichteinhaltung der Lohngleichheit sind schon in der Vernehmlassung aus dem Entwurf gefallen. (…).
Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Gleichstellung. Gesetz. Syndicom, 2020-07-01.
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02.07.2020 Kuba
Granma
Regierung

Coronavirus
Volltext
Ganz Kuba in Erholungsetappe. Ab dem morgigen Freitag, dem 3. Juli, tritt Havanna in die erste Phase der Erholung ein, und der Rest des Landes - mit Ausnahme von Matanzas, das dies in der folgenden Woche tun wird - geht in die zweite Phase über. Wie berichtet wurde, befinden sich ausgehend von den ergriffenen Massnahmen und Anstrengungen unseres Volkes zurzeit alle Provinzen des Landes mit Ausnahme von Havanna in der ersten Phase der ersten Etappe der Erholung nach COVID-19. Man kann mit Recht sagen, dass wir immer gewusst haben, dass Havanna aufgrund der Merkmale als Hauptstadt eines Landes der schwierigste und komplexeste Ort ist, um der Epidemie zu begegnen. Die Ergebnisse der geleisteten Arbeit haben es ermöglicht, in den letzten Tagen die Fortschritte bei der Konfrontation in der Hauptstadt zu würdigen. Seit sieben Tagen werden nun die festgelegten Gesundheitsindikatoren im Allgemeinen erfüllt, obwohl einige tägliche Fälle gemeldet werden, ein Umstand, der die Teil dieses Prozesses ist.
In Anbetracht des Vorstehenden vertritt die temporäre Arbeitsgruppe der Regierung die Auffassung, dass die Einhaltung der Indikatoren den Beginn der ersten Phase der Erholungsetappe in Havanna ermöglicht, auf die es sich bereits vorbereitet.(…).
Ministerrat.
Granma, 2.7.2020.
Granma > Coronavirus. Ende. Granma, 2020-07-02.
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30.06.2020 Deutschland
DGB
Löhne

Mindestlöhne
Volltext
Mindestlohn steigt deutlich. Die Mindestlohnkommission hat heute die nächste Erhöhung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes beschlossen. Demnach soll der Mindestlohn in vier Schritten auf 10,45 Euro steigen. Jetzt ist es an der Bundesregierung, diesen Beschluss in Recht umzusetzen, damit der höhere Mindestlohn mit Beginn des nächsten Jahres wirkt. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell und Mitglied der Mindestlohnkommission sagte dazu am Dienstag in Berlin: „Trotz schwieriger Verhandlungen hat sich die Mindestlohnkommission einstimmig für ein Anheben des Mindestlohns ausgesprochen, der im zweiten Jahr des Erhöhungszeitraums mit 10,45 Euro auch deutlich über dem Tarifindex liegen wird. Allein in den nächsten beiden Jahren bringen die Mindestlohnsteigerungen insgesamt knapp 2 Milliarden Euro mehr im Portmonee der Beschäftigten. Der von vielen geäußerte Wunsch nach einer Aussetzung der Erhöhung konnte sich in der Kommission am Ende nicht durchsetzen. Im Jahr 2023 setzt die nächste Entscheidung der Mindestlohnkommission auf 10,45 Euro auf. Das ist ein deutlicher Schritt, um schneller zu den geforderten 12 Euro zu kommen. Klar ist, dass der Mindestlohn lediglich eine untere Haltelinie sein kann. Gute und möglichst umfassend geltende Tarifverträge bleiben für Beschäftigte das wichtigste Instrument zur Regelung von Lohn- und Arbeitsbedingungen. Die Tarifbindung muss deshalb wieder deutlich gestärkt werden. Dazu ist auch der Gesetzgeber aufgerufen.“(...).
DGB, P30.6.2020.
DGB > Mindestlohn. DGB, 2020-06-30
01.07.2020 Schweiz
Arbeitszeit
SGB
Syndicom

Kurzarbeit
Volltext
Wichtige Verlängerung der Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze. Der SGB zu den Bundesratsbeschlüssen. (SGB) Der SGB begrüsst die Verlängerung der Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate. Damit können Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Corona-Entlassungen müssen um jeden Preis verhindert werden. In den Branchen mit tiefen Löhnen ist der Anteil Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit am höchsten. Die damit verbundenen Einkommensausfälle von 20 bis 30 Prozent sind für die Betroffenen nur schwer verkraftbar. Die Leistungen der Kurzarbeit und der Arbeitslosenversicherung reichen hier nicht aus. Hier braucht es 100 Prozent Lohnersatz. Einkommenssicherung für Selbständigerwerbende und Kulturschaffende stärken; Lücken für Härtefälle identifizieren. Durch die Verlängerung und Ausdehnung des Corona-Erwerbsersatzes für Selbständige im Veranstaltungsbereich hat der Bundesrat endlich Klarheit geschaffen. Gerade Kulturschaffende sind dringend auf diese Verlängerung angewiesen, weil der Kulturbereich nach wie vor stark eingeschränkt ist und dies voraussichtlich noch länger bleiben wird. Auch anerkennt der Bundesrat mit seinen Beschlüssen, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, damit Härtefälle im Rahmen der Coronakrise erkannt und gemildert werden können. (…).

Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Kurzarbeit. Coronavirus. Syndicom, 2020-07-01.
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01.07.2020 Kuba
Granma
Tourismus

Hotellerie
Tourismus
Volltext
Kuba öffnet seine Einrichtungen wieder für internationalen Tourismus. Laut dem Minister für Tourismus Juan Carlos García werden zunächst die Hoteleinrichtungen in Cayo Largo, Cayo Coco, Cayo Guillermo, Cayo Cruz und Cayo Santa María wiedereröffnet,da es sich dabei um die wichtigsten Zentren des Sonne und Strand Tourismus handelt und sie sich in isolierten Zonen befinden. Ab heute empfängt Kuba erneut internationalen Tourismus, nachdem die Landesgrenzen aufgrund der von COVID-19 verursachten sanitären Krise über drei Monate geschlossen waren, meldete ACN. Wie der Minister für Tourismus Juan Carlos García bekanntgab, wird die Wiedereröffnung in HotelePinrichtungen in Cayo Largo, Cayo Coco, Cayo Guillermo, Cayo Cruz und Cayo Santa María beginnen, weil es sich dabei um die wichtigsten Zentren des Sonne und Strand Tourismus handel und sie sich in isolierten Zonen befinden. Seit dem 18. Juni hatten Reisebüros und Reiseveranstalter mit dem Verkauf von Reisen zum 1. Juli begonnen, wenn auch der Tourismus sich in den drei Erholungsphasen der ersten Post-Covid-19 Etappe unterschiedlich gestalten wird. Die internationalen Reisenden dürfen die besagten Gebiete nicht verlassen, aber es werden Ausflüge, Autovermietung und andere Dienstleistungen an diesen Orten angeboten. (…).
Granma, 1.7.2020.
Granma > Tourismus. Hotellerie. Granma, 2020-07-01.
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01.07.2020 Kuba
Geschichte
Granma

Geschichte
Volltext
Der erste Historiker von Havanna. Für Eusebio Leal Spengler, brillanter Fortsetzer des Erbes von Emilio Roig. An diesem 1. Juli 2020 erinnern wir an die Ernennung von Doktor Emilio Roig de Leuchsenring zum Historiker von Havanna vor genau 85 Jahren, ein Ereignis von grösster Bedeutung, nicht nur im Bereich der Kultur und des Kulturerbes der kubanischen Hauptstadt, sondern des gesamten Landes. Zum Zeitpunkt seiner Investitur, die am 1. Juli 1935 erfolgte, war Dr. Roig aufgrund seiner aufrechten nationalistischen und antiimperialistischen Positionen bereits eine anerkannte Persönlichkeit auf dem Gebiet der Gesellschaftswissenschaften, des Rechts und der Geschichtsschreibung Kubas. Ohne Mitglied einer politischen Organisation der Republik zu sein, war Emilio Roig seit seiner Jugend ein Mann linker Ideen. Zeichen dafür sind seine Freundschaft mit Julio Antonio Mella und Rubén Martínez Villena, seine enge Zusammenarbeit mit der kubanischen Aktion Falange und der Gruppe Minorista, von der er als „spiritueller Mentor“ angesehen wurde, sowie seine mutige und offene Opposition gegen die Diktatur Machados. Die Sache des Antiimperialismus war immer eines seiner grossen Themen als Historiker und öffentliche Persönlichkeit. Das Jahr 1935 markierte zwei grosse Ereignisse in der intellektuellen Biographie von Emilio Roig: (…).
Granma, 1.7.2020.
Granma > Geschichte. Granma, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Giorgio Tuti
Coronavirus
Masken
Volltext
Maskenpflicht: Für das Personal ein Entscheid in die richtige Richtung, aber mit Einschränkungen. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) begrüsst die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. „Das ist der beste Schutz für das Zugpersonal, das seinerseits ununterbrochen eine Maske trägt. Es beruht auf der Devise: ‘Schütze dich, um andere zu schützen’. Der SEV hält es jedoch für problematisch, dass die Durchsetzung der Maskenpflicht auch bei den Kundenbegleiter/innen liegen soll. Diese haben keine polizeilichen Aufgaben. Wir fordern das Personal auf, Konfliktsituationen zu meiden und zählen auf die Vernunft der Fahrgäste. Dies im Interesse aller“, betont Giorgio Tuti, Präsident des SEV. Das freiwillige Tragen der Masken hat nur sehr begrenzt funktioniert. „Für das Zugpersonal, das selbst eine Maske trägt, ist die Maskenpflicht eine gute Nachricht. Das Zugpersonal ist so besser vor dem Coronavirus geschützt. Dies steht im Einklang zum Gesundheitsschutz des Personals, für den wir uns seit Beginn der Krise eingesetzt haben", so Giorgio Tuti, Präsident des SEV. Die Maskenpflicht wirft aber auch Fragen nach der Kontrolle und Sanktionierung bei Nichteinhaltung auf. „Die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften birgt ein hohes Konfliktpotential. Das Zugpersonal wird in der Deeskalation geschult. Es hat jedoch keine polizeilichen Aufgaben. Wir appellieren deshalb an die Vernunft der öV-Benutzer“, stellt Tuti klar. (…).
SEV-Zeitung, Medienmitteilung, 1.7.2020.
Personen > Tuti Giorgio. Maskenplicht. SEV-Zeitung, 2020-07-01.
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02.07.2020 Schweiz
SGB

Arbeitsmarkt
Medienkonferenz
Volltext
Medieneinladung Verteilungsbericht und Konjunkturlage: Soziale Katastrophe verhindert – jetzt muss es für alle aufwärtsgehen. Sehr geehrte Medienschaffende, Die Lohngarantien haben während der Corona-Krise eine soziale und wirtschaftliche Katastrophe verhindert. Doch die Weltkonjunktur verschlechtert sich dramatisch und das Kaufkraftproblem im Inland nimmt zu, weil die Arbeitslosigkeit steigt und die Kurzarbeit nur einen Teil des Einkommens garantiert. Schon vor der Krise haben die Lohnentwicklung und die höheren Abgaben und Prämien die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen weiter akzentuiert. Dieser Trend hat sich mit der Corona-Krise verstärkt, weil gerade Geringverdienerinnen und Geringverdiener von ihr besonders betroffen sind. Der SGB analysiert alle zwei Jahre die Verteilung von Löhnen, Einkommen und Vermögen in der Schweiz sowie die Belastung durch Steuern und Abgaben in Form seines Verteilungsberichts. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt präsentiert der SGB dieses Jahr die Erkenntnisse seiner umfassenden Wirtschaftsstudie zusammen mit den dringlichsten Massnahmen für die Erhaltung der Kaufkraft der Arbeitnehmenden und die Stärkung der Konjunktur. Diese Medienkonferenz findet statt am Montag, 6. Juli 2020, 10.00 Uhr, im Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern
Es werden kurz referieren: (…).
SGB, 2.7.2020.
SGB > Medienkonferenz 6.7.2020. SGB, 2020-07-02.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Arbeitszeit
SGB

Arbeitslosigkeit
Kurzarbeit
Volltext
Wichtige Verlängerung der Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze. Der SGB zu den Bundesratsbeschlüssen. Der SGB begrüsst die Verlängerung der Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate. Damit können Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Corona-Entlassungen müssen um jeden Preis verhindert werden. In den Branchen mit tiefen Löhnen ist der Anteil Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit am höchsten. Die damit verbundenen Einkommensausfälle von 20 bis 30 Prozent sind für die Betroffenen nur schwer verkraftbar. Die Leistungen der Kurzarbeit und der Arbeitslosenversicherung reichen hier nicht aus. Hier braucht es 100 Prozent Lohnersatz. Einkommenssicherung für Selbständigerwerbende und Kulturschaffende stärken; Lücken für Härtefälle identifizieren. Durch die Verlängerung und Ausdehnung des Corona-Erwerbsersatzes für Selbständige im Veranstaltungsbereich hat der Bundesrat endlich Klarheit geschaffen. Gerade Kulturschaffende sind dringend auf diese Verlängerung angewiesen, weil der Kulturbereich nach wie vor stark eingeschränkt ist und dies voraussichtlich noch länger bleiben wird. Auch anerkennt der Bundesrat mit seinen Beschlüssen, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, damit Härtefälle im Rahmen der Coronakrise erkannt und gemildert werden können. Absicherung der Freizügigkeitsguthaben bei der Auffangeinrichtung BVG. (…).
GB, Medienmitteilung, 1.7.2020.
SGB > Kurzarbeit. SGB, 2020-07-01.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Masken
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 1.7.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Masken. Unia Schweiz, 2020-07-01.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Vaterschaftsurlaub
Volltext
15 Jahre nach Einführung des Mutterschaftsurlaubs braucht es jetzt einen Vaterschaftsurlaub. 60 Jahre und 7 Anläufe waren nötig, bis 2005 endlich ein bezahlter Mutterschaftsurlaub eingeführt wurde. Das war am 1. Juli vor 15 Jahren. Seit gut 10 Jahren arbeitet Travail.Suisse für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Über 30 parlamentarische Vorstösse wurden seither abgelehnt. Nun hat die Stimmbevölkerung am 27. September die historische Chance, einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub einzuführen. Sechzig Jahre dauerte es, bis Parlament, Wirtschaftskreise und die Stimmbevölkerung von einem 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub überzeugt werden konnten. Einen Vaterschaftsurlaub gibt es noch immer nicht: „Die Schweiz ist familienpolitisch immer noch ein Entwicklungsland. Der 2-wöchige Vaterschaftsurlaub ist ein wichtiger Kompromiss und bietet den Partnern einerseits die Möglichkeit, von Anfang an den Zauber der Familienwerdung mitzugestalten, und andererseits können sie den Müttern eine wichtige Unterstützung sein“, sagt Andrea Weber-Käser, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hebammenverband (SHV) „Heute nehmen werdende Väter Anteil an Schwangerschaft und Geburt. Jetzt braucht es dringend eine gesetzlich geregelte Möglichkeit für alle Väter, dies nach der Geburt zu tun“. Zwar haben heute viele Väter grosszügige Arbeitgeber oder einen guten Gesamtarbeitsvertrag, der ihnen etwas Start-Zeit mit der Familie ermöglicht. Für Regula Ott, Geschäftsleiterin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) ist aber klar:

Travail.Suisse, Medienmitteilung, 1.7.2029.
Travail.Suisse > Vaterschaftsurlaub. Travail.Suisse, 2020-07-01.
Ganzer Text
01.07.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 1.7.2020.
Unia Schweiz > Oeffentlcher Verkehr. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-07-01.
Ganzer Text
29.06.2020 Guinea-Bissau
Kuba
Granma

Ärzte
Gesundheitswesen
Volltext
Erste Pflicht für Kuba: Leben retten. Drei weitere Brigaden des kubanischen internationalistischen medizinischen Kontingents „Henry Reeve“, spezialisiert auf Katastrophen und schwere Epidemien, reisten nach Guinea-Bissau sowie nach Martinique und Anguilla. Drei weitere Brigaden des kubanischen internationalistischen medizinischen Kontingents „Henry Reeve“, spezialisiert auf Katastrophen und schwere Epidemien, reisten nach Guinea-Bissau sowie nach Martinique und Anguilla. Damit steigt die Zahl der Länder, in denen kubanische Gesundheitsexperten im Kampf gegen COVID-19 tätig sind, auf 30 an.
Trotz des Drucks der US-Regierung, die medizinische Zusammenarbeit der Insel zu boykottieren, sind in den letzten Wochen fast 2‘000 Spezialisten in verschiedene von der Pandemie betroffene Länder in Lateinamerika und der Karibik, Afrika, Europa und im Nahen Osten gereist, wie das Aussenministerium verlautbart. Mit solchen Handlungen von hohem menschlichem Wert bestätigt Kuba, dass „es seine Solidaritätsberufung nicht aufgeben wird, obwohl die Regierung der Vereinigten Staaten aus politischen Gründen weiterhin die internationale Zusammenarbeit unseres Landes angreift und behindert", wie Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez während des virtuellen Gipfels der Bewegung der Blockfreien bekräftigte.
„Unsere Gesundheitsfachkräfte reagieren auf den Ruf nach Zusammenarbeit und Solidarität, den diese Zeiten erfordern", sagte Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter-Account zur Abreise der neuen internationalistischen Brigaden. (…). 
Granma, 29.6.2020.
Granma > Guinea-Bissau. Aerzte. Granma, 2020-06-29.
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29.06.2020 Deutschland
Kuba
USA
Granma

Boykott
Volltext
Deutsche Persönlichkeiten fordern Ende der Blockade gegen Kuba. „Helfen wir der kubanischen Bevölkerung, so wie ihre Ärzte und Wissenschaftler der Welt helfen!“, haben mehr als 60 deutsche Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft gefordert, die auf der Online-Plattform change.org eine Petition an ihre Regierung veröffentlichten, um dazu beizutragen, dass die ungerechte Blockade, die das Weisse Haus seit fast sechs Jahrzehnten gegen Kuba aufrechterhält, ein für alle Mal beseitigt wird.
Für die zweite Hälfte des Jahres 2020 übernimmt Deutschland die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union. Aus diesem Grund richtet sich die Petition an das Land, damit es sich von dieser Position aus aktiv für eine Aufhebung der illegalen Blockadepolitik einsetze, die völkerrechtswidrig ist und täglich verschärft wird. Gegenwärtig hat die Regierung Donald Trump beschlossen, ihre feindliche Politik gegen Kuba zu intensivieren und neue Massnahmen zu ergreifen, um den Widerstand unseres Volkes zu ersticken, während die durch Covid-19 verursachten Gesundheits- und Wirtschaftskrisen die ganze Menschheit treffen. Die Behinderung des Eintritts von Medikamenten, Ausrüstung und medizinischer Verbrauchsstoffen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus und anderer Krankheiten, von Rohstoffen für die Entwicklung von Impfstoffen sowie die Unterbindung der Geldüberweisungen der im Ausland lebenden Kubaner an ihre Familien gehören zu den Elemente, die von den mehr als 60 Persönlichkeiten aufgeführt werden, die den Aufruf bereits unterschrieben haben. (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > Deutschland. Boykott. USA. Granma, 2020-06-29.
Ganzer Text
30.06.2020 Kuba
Granma
Personen
Fidel Castro
Biografien
Volltext
Fidels Worte. Beginnend mit den Worten an die Intellektuellen, die Fidel am 30. Juni 1961 in der Nationalbibliothek überbrachte, gingen die Dinge in eine andere Richtung, oder vielmehr wurden ideologische Positionen definiert, die in verschiedenen Umgebungen von Intellektuellen und Künstlern gärten Das Jahr 1961 brachte einen gewaltsamen Wendepunkt im kubanischen Kulturleben. Beginnend mit den Worten an die Intellektuellen, die Fidel am 30. Juni 1961 in der Nationalbibliothek überbrachte, gingen die Dinge in eine andere Richtung, oder vielmehr wurden ideologische Positionen definiert, die in verschiedenen Umgebungen von Intellektuellen und Künstlern gärten. Einerseits war es dringend notwendig, Zweifel auszuräumen, Ressentiments zu vermeiden und Geister zu verscheuchen, die in den Kreisen der Schöpfer aufgetaucht waren, zum anderen mussten Plattformen definiert, Berührungspunkte gefunden und klare Wege beschritten werden, die das Einfügen von Kunst und Literatur in den Prozess der sozialen Transformation erleichtern würden. Ich hatte das Privileg, das Ereignis mitzuerleben. Er war gerade 21 Jahre alt geworden und konnte mir nicht vorstellen, dass ich einer der jüngere Teilnehmer des Treffens zwischen der Führung der Revolution und einer grossen Gruppe von Schöpfern sein würde, die meisten von ihnen Schriftsteller. Zu dieser Zeit arbeitete ich mit Argeliers León zusammen, einem herausragenden Komponisten, Ethnologen und Intellektuellen, der Vertrauen in mich gesetzt hatte, um  (…).
Granma, 30.6.2020.
Personen > Castro Fidel. Fidels. Worte. Granma, 2020-06-30.
Ganzer Text
29.06.2020 Brasilien
Kuba
Faschismus
Granma

Faschismus
Präsident
Volltext
Mobilisierung „Stop Bolsonaro“ in über 20 Ländern. Mehr als 60 Städte in 23 Ländern der Welt hatten erklärt, am gestrigen Sonntag am sogenannten „Stop Bolsonaro"-Welttag teilzunehmen, einer Bewegung gegen den rechtsextremen brasilianischen Präsidenten, wegen seiner Maßnahmen gegen das neue Coronavirus, seiner faschistischen Drohungen und wegen des Mangels an Demokratie. Diese Bewegung, die von in anderen Ländern lebenden Brasilianern organisiert wird, brachte u.a. Demonstrationen in Städten wie München, Berlin und Frankfurt in Deutschland, Barcelona und Madrid in Spanien, Rom in Italien sowie Zürich und Genf in der Schweiz auf die Beine. Im Falle Brasiliens haben Demonstranten vor dem Kongress dieses Landes tausend Kreuze festgenagelt, um an die mehr als 57‘000 Opfer zu erinnern, die die Coronavirus-Pandemie jetzt schon in dem südamerikanischen Riesenland hinterlassen hat.
Granma, 29.6.2020.
Granma > Brasilien. Praesident. Granma 2020-06-29.
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29.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma

ALBA-TCP
Ärzte
Volltext
ALBA: die von Fidel und Chávez konzipierte Realität. Als am 14. Dezember 2004 die von Fidel und Chávez konzipierte Bolivarische Allianz für die Völker unseres Amerikas (ALBA) geboren wurde, verwirklichte sich ein Projekt, das dem Gedankengut dieser beiden grossen Männer entsprang und auf Prinzipien basiert, die die kubanische Revolution bereits in die Praxis umgesetzt hatte. Als am 14. Dezember 2004 die von Fidel und Chávez konzipierte Bolivarische Allianz für die Völker unseres Amerikas (ALBA) geboren wurde, verwirklichte sich ein Projekt, das dem Gedankengut dieser beiden grossen Männer entsprang und auf Prinzipien basiert, die die kubanische Revolution bereits in die Praxis umgesetzt hatte, nämlich, die Solidarität zu einer Kampffahne zu machen, mit der sich die Völker auf den Weg machen, um die wahre Unabhängigkeit zu erreichen.. Es war eine Aufgabe für die Mutigen, diesen Mechanismus in einer Region zu schaffen und sich ihm anzuschließen, die bereits 1823 als Hinterhof der Interessen der Regierungen Washingtons gedacht war, als die Monroe-Doktrin (Amerika für die Amerikaner) verkündet wurde, das gleiche, was Donald Trump und Mike Pompeo heute wiederbeleben wollen. Die ALBA revolutionierte jedoch die Fundamente der Länder, die der Neokolonialismus zu Teilen eines neoliberalen Systems gemacht hatte, das geschaffen wurde, um einen Kapitalismus zu stützen, bei dem es um das Geld geht - wie man jetzt bei Covid-19 sieht -, das über den Menschen gestellt wird. Menschen sterben, weil es an Weitsicht,  (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Aerzte. Granma, 2020-06-29.
Ganzer Text
29.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma

ALBA-TCP
Coronavirus
Volltext
Wirtschaftliche Ergänzung als Reaktion auf COVID-19. In einer Zeit, in der sich in verschiedenen Teilen der Welt unilaterale Aktionen ausbreiten, sind sich die Mitgliedstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas-Handelsvertrags der Völkern über die Notwendigkeit von Solidarität, Komplementation und Multilateralismus einig. In einer Zeit, in der sich in verschiedenen Teilen der Welt unilaterale Aktionen ausbreiten, stimmen die Mitgliedstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas-Handelsvertrags der Völkern (ALBA-TCP) darin überein, dass für die wirtschaftliche Erholung und den Wiederaufbau ihrer Länder nach den Auswirkungen des neuen Coronavirus in Lateinamerika und der Karibik Solidarität, Komplementation und Multilateralismus notwendig sind. Der Regionalblock ist sich der Bedeutung der Stärkung von Kooperationsprojekten angesichts solcher Konsequenzen bewusst und hält am 29. Juni in virtueller Form den XX. Politischen Rat und den X. Wirtschaftsrat der Organisation ab.
Wie am 10. Juni während der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 vereinbart wurde, gehören zu den Diskussionspunkten die Reaktivierung von Petrocaribe, die Wiederaufnahme der Arbeit der Bank der ALBA, die Stimulierung des intraregionalen Handels unter anderem durch den Einsatz des SUCRE (Einheitliches System zur regionalen Vergütung von Zahlungen) und die Stärkung der Zusammenarbeit mit anderen Ländern wie China und Russland. Die Förderung (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Coronavirus. Granma, 2020-06-29.
Ganzer Text
30.06.2020 Kuba
Granma
WHO

Coronavirus
Volltext
WHO
PAHO und WHO erkennen wirksames Vorgehen Kubas gegen COVID-19 an. Im Namen beider Organisationen, die das Gesundheitsmanagement auf kontinentaler und globaler Ebene leiten, erkannte ihr Vertreter auch die verdienstvolle und entscheidende Rolle der kubanischen Wissenschaft und Technologie, einschliesslich der Universitäten, bei der nationalen Koordinierung der Konfrontation mit COVID-19 an
Durch ihren Vertreter in Kuba lobten die panamerikanische und die Weltgesundheitsorganisation die Kapazität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems der Insel bei der umfassenden Konfrontation mit COVID-19 im Rahmen eines nationalen sektorübergreifenden Plans unter der Leitung der Regierung unseres Landes. In Aussagen gegenüber Prensa Latina hob der peruanische Epidemiologe José Moya die Rolle des Grundversorgungsnetzes der bei der sofortigen Identifizierung der Fälle hervor, die nach Bekanntwerden der ersten Berichte von Patienten im Land im Monat März positiv auf das Sars-Cov-2-Coronavirus getestet wurden. Diese Mobilisierung bezeichnete er als die Grundlage für spätere Erfolge bei der Bekämpfung der Epidemie. Er erwähnte, dass die Anwendung der PCR-Molekulartests in Echtzeit bei infizierten Menschen und deren Kontakten sowie die in sozialer Isolation durchgeführten Präventions- und Kontrollmassnahmen die Ausbreitung zufriedenstellend eindämmten und es uns ermöglichten, an der epidemiologischen Überwachung und der medizinischen Behandlung der betroffenen Gruppen zu (…).
Granma, 30.6.2020.
Granma > Coronavirus. WHO. Granma, 2020-06-30.
Ganzer Text
30.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma
Wirtschaft

ALBA-TCP
Volltext
Wirtschaftspolitik
Regionalwirtschaft tritt Pandemie entgegen. Während sich in anderen Teilen der Welt der Individualismus ausbreitet, ist in unserer Region geplant, die komplementäre Wirtschaftszone ALBA-PetroCaribe als ein echtes Modell für produktive und technologische Entwicklung zu fördern, das auf den Werten der Solidarität und Komplementation basiert. Ein wirtschaftlicher Notfallplan angesichts der Covid-19-Pandemie wurde am Montag von den Mitgliedstaaten der Bolivarischen Alianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) angenommen, nachdem auf virtuellem Wege der 20. Politische Rat und der 10.Wirtschaftsrat des Regionalblocks tagten. Eine solche Strategie zur Erholung von den Auswirkungen von Sars-CoV-2 fördert ein neues Modell der sozioökonomischen Entwicklung, das auf regionaler Selbstversorgung und der Ergänzung der Volkswirtschaften ihrer jeweiligen Länder beruht. In diesem Sinne sagte der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla, der bei dem Treffen vom Minister für Aussenhandel und Auslandsinvestitionen, Rodrigo Malmierca Díaz, begleitet wurde, dass „die Länder des ALBA-TCP angesichts der Herausforderungen über die Instrumente verfügen, mit denen wir ihnen mit aller Effizienz begegnen und als Sieger hervorgehen können.“(…).
Granma, 30.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Coronavirus. Granma, 2020-06-30.
Ganzer Text
29.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma
Wirtschaft

ALBA-TCP
Banken
Volltext
ALBA –TCP-Rat für Politik und Wirtschaft stimmt Aktionen zur Linderung der Auswirkungen der Pandemie ab. Das Treffen des XX. ALBA-TCP Rat für Politik und Wirtschaft wurde auf der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 beschlossen, die am 10.Juni 2020 stattfand. Das Treffen des XX. ALBA-TCP Rat für Politik und Wirtschaft wurde auf der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 beschlossen, die am 10.Juni 2020 stattfand. In Vertretung unseres Landes nehmen Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla und der Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen Rodrigo Malmierca Dìaz teil. Venezuela: Aus dieser Abstimmung entsteht der spezifische Plan unserer Bedürfnissese. Der venezolanische Aussenminister Jorge Arreaza sagte zu Beginn seiner Rede, dass dieses Treffen des Rates die regionalen Aktionen gegen COVID-19 stärken würde. Er sprach auch darüber, dass diese Absprachen den spezifischen Notwendigkeiten erwachsen würden, sowie aus der Auswertung, wie man eine Bank von Impfstoffen schaffen könne, wenn einmal die entsprechenden klinischen Versuche durchgeführt worden seien. Er ging auch auf Aktionen ein, um die Hilfe zu koordinieren, die einige Länder anderen gemäss deren dringendsten Bedürfnisse gewähren und auch auf die Möglichkeit, Informationen miteinander zu teilen, die den Ländern der Organisation dazu dienen, der Pandemie zu begegnen. (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Wirtschaft. Granma, 2020-06-29.
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29.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
VPOD Schweiz

Lohngleichheit
Lohnkontrolle
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Lohnkontrollen - aber richtig! Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden müssen bis Ende Juni 2021 eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchführen – auch die öffentlichen Arbeitgeber. Das verlangt die Änderung des Gleichstellungsgesetzes, welche am 1.Juli 2020 in Kraft tritt. Mit den Forderungen des Frauenstreiks hat das nichts zu tun: Das Gesetz ist zahnlos, aber vielleicht lässt sich trotzdem etwas damit erreichen. Die neuen Bestimmungen betreffen 0,9 Prozent der Unternehmen, in denen 46 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Schweiz arbeiten. Die Analyse muss mit einem anerkannten Instrument durchgeführt werden, durch eine unabhängige Stelle überprüft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen über das Ergebnis informiert werden. Das Gesetz hat viele Schwachstellen, gegen welche sich die Gewerkschaften umsonst gewehrt haben: Eine Nichteinhaltung der Lohngleichheit hat keinerlei Sanktionen zur Folge. Die Überprüfung ist nur einmalig vorgesehen und muss nach 4 Jahre nur wiederholt werden, wenn das Ergebnis negativ war. Das Ergebnis muss nur beschränkt offengelegt werden, und die Gültigkeitsdauer des Gesetzes ist auf 12 Jahre beschränkt. Es ist also mehr oder weniger zahnlos. Dennoch können die Gewerkschaften eine gewisse Rolle spielen. (…).

VPOD Schweiz, 29.6.2020.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. Lohnkontrolle. VPOD Schweiz, 2020-0629.
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30.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
SGB

Gleichstellung
Lohngleichheit
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Neues Gleichstellungsgesetz und Lohngleichheit: Mitarbeitende einbeziehen! Am 1.7.2020 tritt das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Unia appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber: Die Unternehmen müssen bei der Überprüfung der Lohngleichheit die Personalkommissionen oder Arbeitnehmendenvertretungen in den Prozess einbeziehen und schliesslich auch die nötigen Korrekturen vornehmen, damit der Verfassungsauftrag von 1981 endlich umgesetzt wird. Lohndiskriminierung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem. Es betrifft alle Frauen in allen Berufen, in allen beruflichen Stellungen und in jedem Alter. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr, weil sie ihnen für die gleiche oder gleichwertige Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen rund 20 Prozent oder im Schnitt 657 Franken pro Monat weniger als Männer. Weil sie Frauen sind. Deshalb sind es auch die Arbeitgeber, die jetzt in der Pflicht stehen! Forderung der Frauen ernst nehmen. Das revidierte Gesetz ist zwar wichtig, aber ungenügend: Es sieht lediglich vor, dass 1% aller Unternehmen eine Lohnanalyse durchführen müssen (Betriebe ab 100 Mitarbeitenden), Sanktionen sind keine vorgesehen und das Gesetz läuft nach 12 Jahren aus. (…).
SGB, 30.6.2020.
SGB > Lohngleichheit. SGB, 2020-06-30.
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30.06.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
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Einnahmenverluste der Verkehrsunternehmen wegen Covid-19. Der Bund muss ein markantes Zeichen für die Betriebe des öffentlichen Verkehrs setzen. Am 1. Juli wird der Bund seine Massnahmen zur Unterstützung des öffentlichen Verkehrs bekanntgeben. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist es zwingend, dass die Unternehmen, die während der Krise ihre Angebote aufrechterhalten haben, entsprechend finanziert werden. „Ohne Hilfe der öffentlichen Hand müsste das Personal den Kopf für die Ausfälle während des Stillstands hinhalten. Das ist untragbar, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Zeit eine entscheidende Rolle gespielt hat“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti.
Der Bund hat von den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs verlangt, dass sie das Mindestangebot aufrechterhalten, hat aber die Öffentlichkeit gleichzeitig aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Entsprechend wurden die Verkehrsunternehmen getroffen; sie haben grosse Einnahmeneinbussen erlitten. Deshalb müssen sie finanziell unterstützt werden. Nachdem die eidgenössischen Räte die Motion „Ertragsausfälle im öV – der Bund steht in der Pflicht“ überwiesen haben, haben sowohl das Personal als auch die Unternehmen hohe Erwartungen. „Die Verluste müssen vollumfänglich gedeckt werden. Zahlreiche Unternehmen durften nicht Kurzarbeit anmelden, da das Seco bei ihnen kein Konkursrisiko sah, weil sie der öffentlichen Hand gehören. Falls die finanzielle Unterstützung nicht ausreicht und die Verschuldung (…).
SEV-Zeitung, 30.6.2020.
SEV-Zeitung > Oeffentlicher Verkehr. Coronavirus. SEV-Zeitung, 2020-06-30.
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