Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 46

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
16.03.2018 Schweiz
Personen
Work
Daniel Lampart
Einwanderung
Schwarzarbeit
Volltext
Einwanderung: Bessere Kontrolle dank Flankierenden. Dank den flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit wird den Arbeitgebern in der Schweiz erstmals richtig auf die Finger geschaut. Die Lohnkontrolleurinnen überprüfen pro Jahr über 40’000 Firmen, ob diese korrekte Löhne und Sozialversicherungsabgaben bezahlen. Im Dumpingfall müssen Firmen Bussen bezahlen. Und sie werden von Bund und Kantonen aufgefordert, die Löhne zu erhöhen. Das frühere Kontingentsystem in der Schweizer Ausländerpolitik vor 2002 war dagegen ein Wunschkonzert der Arbeitgeber. Sie erhielten ihre Bewilligungen meistens wie gewünscht. Kontrollen der Löhne und Arbeitsbedingungen gab es kaum. Das gab neulich sogar Mario Gattiker zu, der oberste Migrationsbeamte: "Die Kontingente wurden stets der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt angepasst, eine Begrenzung der Zuwanderung gab es nicht." Weil es kaum Kontrollen gab, haben die Arbeitgeber viele Leute schwarz angestellt. Etwa, um keine Sozialabgaben zu bezahlen. Schätzungen ¬gingen fürs Jahr 1990 von 120’000 bis 180’000 illegal Beschäftigten aus. Die Einwanderungsstatistiken zeigen das klar. In wirtschaftlichen Boomjahren wie den 1960ern oder vor 1991 stellten die Firmen mehr Personal aus dem Ausland ein. Die Einwanderungszahlen stiegen. In Rezessionsphasen wurden deutlich weniger Aufenthaltsbewilligungen ausgestellt. In diesen offiziellen Statistiken ist die Schwarzarbeit natürlich nicht enthalten. Sonst wären die Zahlen (…). Daniel Lampart.
Work online, 16.3.2018.
Personen > Lampart Daniel. Einwanderung. SGB, 2018-03-16.
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15.06.2017 Schweiz
Personen
Seco
SGB
Luca Cirigliano
Schwarzarbeit
Seco
Volltext
Schwarzarbeit: Behörden immer noch zu nonchalant. Seco-Bericht zeigt: mehr Verdacht, weniger Kontrolle. 2016 gab es mehr Verdachtsmomente auf Schwarzarbeit als ein Jahr zuvor. Abgenommen hat jedoch die Zahl der Kontrollen. Das Missverhältnis zeigt, dass die Politik nicht gewillt ist, Schwarzarbeit wirklich effizient zu bekämpfen. Deshalb fordert der SGB vor allem Bussen, die fehlbare Arbeitgeber wirklich abschrecken. Der heute veröffentlichte Jahresbericht des SECO über den Vollzug des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit (BGSA) zeigt auf, dass die Zahl der Verdachtsmomente auf Schwarzarbeit zugenommen hat. Sie ist nach SECO innert Jahresfrist im Sozialversicherungsrecht um 12%, im Ausländerrecht um 13,5% und im Quellensteuerrecht um 9% gestiegen. Die Betriebs- sowie Personenkontrollen jedoch haben im gleichen Zeitraum abgenommen (- 8,1% bzw. – 11.1%). Die Schere von Verdacht und Kontrolle geht also auseinander. Das ist alarmierend. Die Argumentation des SECO, wonach die Kontrollen heute viel zielgerichteter durchgeführt würden, ist beschönigend. Der SGB fordert folgende Massnahmen, um Schwarzarbeit zu stoppen: Abschreckende Bussen für fehlbare Arbeitgeber: Sie müssen gleich hoch sein wie diejenigen bei Verstössen gegen die FLAM. Der Bund hat durch genaue Vorgaben und eine effizientere Finanzierung die grossen kantonalen Unterschiede bei Kontrollen, Sanktionen und Berichterstattung über getroffene Massnahmen zu eliminieren. Der Aufenthalt der Sans-Papiers ist (…). Luca Cirigliano.
SGB, 15.6.2017.
Personen > Cirigliano Luca. Schwarzarbeit. Seco. SGB, 2017-06-15.
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22.02.2017 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Schwarzarbeit
Sozialversicherungen
Volltext
Schwarzarbeit endlich konsequent bekämpfen. Vorschau Session. Schwarzarbeit wird in der Schweiz immer noch nicht mit letzter Konsequenz bekämpft, zeigt ein Bericht des Bundesrats. Bei der Beratung des Schwarzarbeitsgesetzes muss das Parlament nun Konsequenzen ziehen. Denn Arbeitgeber, die schwarz arbeiten lassen, schaden nicht nur den Arbeitnehmenden sondern auch der Allgemeinheit. Wegen Schwarzarbeit fehlen den Sozialversicherungen Beiträge, zudem stehen Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor offen. Nicht zuletzt erwerben sich Arbeitgeber, die schwarz arbeiten lassen, einen unlauteren Vorteil gegenüber korrekt vorgehenden Firmen. All dem muss der Ständerat bei der Beratung des Bundesgesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA) in der Frühjahrssession Rechnung tragen. Der SGB fordert eine kohärente Bekämpfung von Schwarzarbeit. Dazu gibt es noch viel Handlungsbedarf. Zentral ist: Arbeitgeber müssen ihre Arbeitnehmenden spätestens am ersten Arbeitstag bei den Sozialversicherungen angemeldet haben. Mit der Reform des BGSA muss deshalb die auf bürgerliche parlamentarische Vorstösse zurückgehende Abschaffung dieser Pflicht rückgängig gemacht werden, wonach Arbeitgeber ihre Arbeitnehmenden sofort bei den Sozialversicherungen anzumelden und ihnen den Versicherungsausweis zuzustellen haben. Der Kampf gegen Schwarzarbeit gebietet, dass Arbeitgeber zwar unbürokratisch, aber dafür zügig die Anmeldungen vornehmen sollen. Bussen müssen abschrecken. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 22.2.2017.
Personen > Cirigliano Luca. Schwarzarbeit. Sozialversicherungen. SGB, 2017-02-22.
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07.02.2017 Deutschland
DGB

Schwarzarbeit
Volltext
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Buntenbach: „Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt". Auch wenn die Zahlen aktuell rückläufig sind: Durch Schwarzarbeit gehen dem deutschen Fiskus jedes Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe verloren. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert deshalb mehr Personal für den Zoll und seine Finanzkontrolle Schwarzarbeit, um illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Nach einer aktuellen Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und der Universität Linz geht die Schwarzarbeit weiter zurück. Dem Staat gehen dadurch jährlich Einnahmen in Milliardenhöhe verloren. Zu neuen Prognosen zur Entwicklung der Schwarzarbeit sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach: "Der DGB unterstützt die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und fordert deutlich mehr Personal für den Zoll und seine Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Dem Staat gehen durch illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit und durch die Missachtung von Mindestlöhnen und Branchen-Mindestlöhnen hohe Summen an Steuern und Abgaben verloren. Ganz zu schweigen davon, dass die illegal Beschäftigten oft um ihren Lohn Betrogen werden und ohne jegliche soziale Absicherung arbeiten. Im Baugewerbe liegt nach Schätzungen der IG BAU der Anteil der illegal Beschäftigten bei mehr als einem Drittel aller Beschäftigten. Auch in deutschen Privathaushalten dominiert nach wie vor die Schwarzarbeit, ob bei Putztätigkeiten oder der häuslichen 24-Stunden-Pflege. 
DGB, 7. 2.2017.
DGB > Schwarzarbeit. DGB, 2017-02-07.
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17.01.2017 BL Kanton
Unia Nordwestschweiz

Arbeitsplatzkontrolle
Schwarzarbeit
Volltext
Neustart mit neuer Leistungsvereinbarung für Schwarzarbeits- und GAV-Kontrollen im Baselbieter Baugewerbe. Die Sozialpartner haben in Koordination mit dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft den neuen paritätisch besetzten Verein für die Arbeitsmarktkontrolle im Baugewerbe im Baselbiet gegründet. Damit können im Kanton künftig risikoorientierte und themenübergreifende Arbeitsmarktkontrollen durchgeführt werden. In Koordination mit dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft haben die betreffenden, kantonalen Dachverbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer den Verein „Arbeitsmarktkontrolle für das Baugewerbe, AMKB“ gegründet. Gründungsmitglieder des neuen, paritätisch getragenen Vereins sind der Gewerkschaftsbund Baselland und die Wirtschaftskammer Baselland. Die Mitgliedschaft im Verein AMKB steht den betroffenen kantonalen Sozialpartnern aus den relevanten Branchen offen. Sie sind eingeladen, in der weiteren Entwicklung dem Verein beizutreten. Der Verein wird von einem achtköpfigen, paritätisch zusammengesetzten Vorstand geleitet, welchem ein ebenfalls paritätisch zusammengesetztes Co-Präsidium (Sascha Haltinner, Leiter Vollzug Unia NWCH, und Markus Meier, Stv. Direktor Wirtschaftskammer) vorsteht. Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Der Kanton Basel-Landschaft und der Verein AMKB haben für die Jahre 2017 bis 2019 eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Mit dieser beauftragt der Kanton die AMKB mit dem Vollzug von risikoorientierten und (…).
Unia Nordwestschweiz, 17.1.2017.
Unia Nordwestschweiz > Schwarzarbeit. Arbeitsmarktkontrolle. Unia, 2017-01-17.
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23.12.2016 BS Kanton
Zürich
Uber
Vorwärts

Schwarzarbeit
Uber
Volltext
Keine FreizeitfahrerInnen. In Basel-Stadt wurden zwei FahrerInnen des Taxiunternehmens Uber mit happigen Geldstrafen gebüsst. Die Urteile könnten eine rechtliche Grundlage darstellen, um das Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen und ihren FahrerInnen besseren Schutz zu gewährleisten. Das Taxiunternehmen Uber hat Mühe in der Schweiz: In Zürich gibt es laut Gewerkschaftszeitung „Work“ aktuell 63 Verfahren gegen Uber-FahrerInnen. Dazu kommen ein Dutzend Verfahren aus der Stadt vom letzten Jahr und „rund 20 Fälle aus der Region“, so die Zeitung weiter. Laut Unia sind insgesamt rund 500 Anzeigen gegen das Unternehmen hängig. Zwei Verfahren wurden in der Stadt Basel abgeschlossen, wobei die verurteilten FahrerInnen hohe Bussen zahlen müssen. Trotzdem schwärmte der Schweizer Uber-Manager Rasoul Jalali kürzlich in einem Interview mit der „NZZ“ über die lockeren Geschäftsbedingungen besonders in der Stadt Zürich: „Zürich ist ein gutes Pflaster für Uber.“ Im Vergleich zu Berlin und Wien sei Zürich „gerade im Bereich, in dem wir tätig sind“, sehr liberal bei der Ausgestaltung von Gesetzen. 5000 Franken Busse. Die Urteile in Basel dürften wohl ein deutlicher Dämpfer sein für das „Technologieunternehmen“ (Selbstbezeichnung). In der Urteilsbegründung vom 1. September zum ersten schuldig gesprochenen Uber-Fahrer schreibt die Basler Staatsanwaltschaft: „Die beschuldigte Person führte in der Region Basel (…) mehrfach berufsmässige Personentransporte (insgesamt 26 Fahrten) für Uber durch, ohne im Besitz der entsprechenden Bewilligung zu sein … Ausserdem führte sie überhaupt keine (…). Vorwärts, 23.12.2016.
Vorwärts > Uber. Schwarzarbeit. Vorwärts, 2016-12-23.
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17.11.2016 BS Kanton
Zürich
Personen
Uber
Unia Nordwestschweiz
Christian Egg
Schwarzarbeit
Strafanzeige
Uber
Volltext
Schon über 100 Strafverfahren gegen Uber-Fahrer. Für die Fahrer des Dumping-Fahrdienstes wird's eng. Uber-Fahrer leben riskant. Einer von ihnen muss nun 5000 Franken Busse bezahlen. Der Dumping-Fahrdienst Uber lässt seinen Fahrern keine andere Wahl, als sich illegal zu verhalten. Das Gesetz sagt klar: Wer innert 16 Tagen mehr als einmal Fahrgäste transportiert und dabei etwas verdient, braucht eine Taxibewilligung. Eine solche haben die Fahrer des Billigdienstes Uberpop nicht. Verfahren. Das hat jetzt Konsequenzen für die Betroffenen: Bei den Staatsanwaltschaften in Zürich und Basel stapeln sich die Strafanzeigen. Besonders in der Stadt Zürich bleiben viele Uber-Chauffeure in Polizeikontrollen hängen: Dieses Jahr waren es bisher 63, wie die Stadtpolizei auf Anfrage mitteilte. Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2015 waren es erst 12. Polizeisprecher Roland Stämpfli: „Diese Personen haben wir verzeigt und ein Strafverfahren gegen sie eröffnet.“ Dazu kommen rund 20 Fälle aus der Region Zürich und 27 Fälle aus Basel, wie die Zeitung „Tageswoche“ berichtete. Macht zusammen gut 120 Fahrer, die mit einer saftigen Busse rechnen müssen. Unbewilligt. Besonders hart trifft es einen Fahrer aus Basel, dessen Verfahren bereits abgeschlossen ist. Der Vorwurf an ihn: Er habe „mehrfach berufsmässige Personentransporte für Uber durchgeführt, ohne im Besitz der entsprechenden Bewilligung zu sein“. Genau 541 Fahrten konnte ihm die Polizei nachweisen. Zudem hatte sein Auto keinen Fahrtenschreiber – bei berufsmässigem Transport Vorschrift. Macht eine Busse von 5000 Franken plus eine bedingte Geldstrafe von (…). Christian Egg.
Work online, 17.11.2016.
Personen > Egg Christian. Uber. Strafverfahre. Work, 17.11.2016.
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28.05.2015 VD Kanton
Baumeisterverband
Unia VD Kanton

Motionen
Schwarzarbeit
Volltext
Sozialpartner empfehlen Motion 14.3728 zur Ablehnung. Kein neues Einfallstor für Schwarzarbeit schaffen! Am 4 Juni wird der Nationalrat über eine Motion beraten, welche für die Schweizer Volkwirtschaft sowie für alle Arbeitnehmenden brandgefährlich ist. Der vom CVP-Ständerat Paul Niederberger eingereichte Vorstoss verlangt, dass ein Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet ist, alle neuen Mitarbeitenden im Verlauf des Folgemonates nach der Anstellung bei der Ausgleichskasse anzumelden. Wird dieser Vorstoss angenommen, öffnet das Tür und Tor für Schwarzarbeit. Die Motion mit dem Titel «Regulierungskosten für die Wirtschaft. Unnötige Administrativarbeiten für die AHV abschaffen» gibt vor, den administrativen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren, indem er Art. 136, Abs. 1 der AHV-Verordnung streichen will. Die Meldung an die AHV müsste nicht mehr in Folgemonat der Anstellung neuer Mitarbeitenden sondern nur noch einmal pro Jahr im Dezember erfolgen. Damit würde Schwarzarbeit in allen Branchen faktisch massiv begünstigt. Schon heute macht die Schwarzarbeit rund 7,6% des Bruttoinlandproduktes aus, was rund 47 Milliarden Franken entspricht und zu Mindereinnahmen von rund 5 Milliarden Franken bei der AHV und IV sowie zu Steuerausfällen führt. Wird diese Motion angenommen, werden sämtliche Bestrebungen, die Schwarzarbeit zu reduzieren, hinfällig. Mit lediglich einer Sammelmeldung per Ende Jahr ist es kaum mehr möglich, den genauen Zeitpunkt des Arbeitsbeginnes eines Mitarbeitenden zu eruieren. (…).
Unia VD Kanton und Bauunternehmerverbande Waadt, Medienmitteilung, 28.5.2015.
Unia VD Kanton > Schwarzarbeit. Motion CVP. Unia VD, 28.5.2015.
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14.10.2014 Schweiz
Emigranten
Initiativen Schweiz
Personen
Vania Alleva
Ecopop-Initiative
Saisonnierstatut
Schwarzarbeit
Volltext
Nicht die Fehler und Missbräuche der Vergangenheit wiederholen. Ecopop und die radikale Beschränkung der ständigen Wohnbevölkerung führt zu neuen Diskriminierungen von MigrantInnen. Arbeitgeber werden vermehrt auf KurzaufenthalterInnen zurückgreifen. Das führt zu einer massiven Zunahme von unsicheren Aufenthaltsbewilligungen und prekären Arbeitsverhältnissen. MigrantInnen müssten so in ständiger Angst leben, mit dem Verlust der Arbeitsstelle auch das Aufenthaltsrecht zu verlieren. Sie wären noch stärker dem Druck und der Ausbeutung durch die Arbeitgeber ausgesetzt. Und das hat Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt. Aus der Geschichte wissen wir genau, welche Folgen Ecopop haben würde. Ecopop führt zu einer Rückkehr zu Verhältnissen wie unter dem Saisonnierstatut, wo Familien auseinandergerissen und Kinder, falls sie doch illegal in die Schweiz kamen, keine Schule besuchen konnten und im Versteckten leben mussten. Als die Schweizer Migrationspolitik mit Kontingenten und Saisonnierstatut operierte, führte dies zu massivem Lohndruck, etwa auf dem Bau oder in der Industrie. (…). Vania Alleva, Vizepräsidentin SGB und Unia Co. Es gilt das gesprochene Wort.
SGB, 14.10.2014.
Personen > Alleva Vania. Ecopop-Initiative. Saisonniers. SGB, 14.10.2014.
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05.12.2013 Schweiz
Personen
Schwarzarbeit
Work
Sina Bühler
Schwarzarbeit
Volltext

Warum sich Schwarzarbeit nicht lohnt. Schwarzarbeit hat viele Nachteile. Work zeigt, welche. Als Sandra und Marc Kellenberger eine Putzfrau suchten, waren sie sich einig, dass sie diese anständig bezahlen und alle Sozialleistungen übernehmen wollten. Sie hofften erst, schnell jemanden zu finden. Doch einen Monat später putzten sie immer noch selber. Auf Ihr Inserat hatten sich zwar ein Dutzend Personen gemeldet, doch alle wollten schwarzarbeiten. Selbst mit einem Stundenlohn von 35 Franken liess sich niemand überzeugen.
Schwarzarbeit betrifft fast alle Branchen. Bekannt sind unzählige Fälle auf Schweizer Baustellen. Dort beschäftigen Unternehmen Leute aus der EU zu Dumpinglöhnen. Aber auch in Privathaushalten kommt Schwarzarbeit häufig vor, wenn Gärtner, Pflegepersonen und Reinigungskräfte nicht bei den Sozialversicherungen angemeldet werden. Die Zahlen sind bemerkenswert. (...).Sina Bühler.

Work, 5.12.2013.
Personen > Bühler Sina. Schwarzarbeit. Work. 2013-12-05.

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01.07.2013 BS Kanton
Filber GmbH, Basel
Löhne
Unia Nordwestschweiz

Filber GmbH, Basel
Lohndumping
Schwarzarbeit
Volltext

Ungarische Arbeiter schufteten für einen Stundenlohn von weniger als 8 Franken. Aufgrund eines Unfalles auf einer Baustelle in Allschwil ist ein weiterer Lohndumping-Skandal in der Region ans Licht gekommen. Die Firma Filber GmbH, welche einem ungarischen Staatsangehörigen gehört, prellte drei ungarische Arbeiter innerhalb nur fünf Monaten um gesamthaft fast 50'000 Franken. Nebst den arbeitsrechtlichen Verletzungen besteht zudem der Verdacht auf Schwarzarbeit im Sinne des Sozialversicherungsbetrugs. Die Unia Nordwestschweiz fordert deshalb, dass die flankierenden Massnahmen noch strenger umgesetzt werden müssen. (...).

Unia  Kommunikation, 1.7.2013.
Unia Schweiz > Filber GmbH, Basel. Schwarzarbeit. Unia Nordwestschweiz. 2013-07-01.

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21.10.2011 GE Kanton
Lausanne
Rotkreuz ZG
St. Gallen
Bauwirtschaft
Personen
Work
Ralph Hug
Matthias Preisser
Lohndumping
Schwarzarbeit
Volltext

Haftung: Stadt Lausanne greift durch. Die KVA Bern ist kein Einzelfall. Woche für Woche decken die Unia und die Baustellenkontrollen neue Vertragsverletzungen auf. Besonders auf öffentlichen Baustellen. Stundenlöhne von 2 bis 10 Euro: Auf den Schweizer Baustellen herrschen Wildwest zustände. Auch auf den Baustellen der öffentlichen Hand. Jetzt greift die Stadt Lausanne durch. Auf städtischem Grund entsteht im Ortsteil Malley eine Wohnüberbauung im Baurecht. Bauherren sind die städtische Immobiliengesellschaft und die Vaudoise-Versicherung. Besitzerin und Bauherrschaft haben nun mit der Generalunternehmung Losinger-Marazzi eine Übereinkunft unterzeichnet. Dies, um sicherzustellen, dass auf dieser Baustelle Lohndumping und Schwarzarbeit verhindert werden. Pionierleistung. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Weitergabe eines Auftrags an Unterakkordanten den Sozialpartnern und der Bauherrschaft gemeldet werden muss. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 2011-10-21.
Work > Schwarzarbeit. 2011-10-21.doc.

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21.10.2011 Ostermundigen
Baumeisterverband
EWB Bern
Personen
Unia Region Bern
Work
Roland Herzog
Matthias Preisser
Carmen Rocha
Entsendegesetz
Lohndumping
Schwarzarbeit
Solidarhaftung
Volltext

60-Stunden-Woche, Lohndumping, Schlamperei bei der Sicherheit. Berner Schweisserskandal zieht Kreise. Nach Work-Enthüllung: Neue Fälle von Lohnbschiss. Jetzt wollen die Berner Elektrizitätswerke endlich den Hinweisen auf Lohndumping auf ihrer KVA-Baustelle nachgehen. Doch es gibt schon wieder neue Fälle. Freitag, 7. Oktober, 10 Uhr morgens. Vor der Baustelle der Berner Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) fahren Unia-Autos vor. Im Handumdrehen ist die Baustellenzufahrt blockiert. Mit der Blockade protestiert die Unia gegen die miserablen Bedingungen, unter denen rund 40 bosnische Schweisser und Schlosser der Firma RM-LH auf der Baustelle des öffentlich-rechtlichen Elektrizitätswerks EWB arbeiten müssen: 60-Stunden-Woche, Lohndumping, Schlamperei bei der Sicherheit. Work hat in seiner am selben Tag erschienenen Ausgabe über  den Skandal berichtet, der nun Kreise zieht. Mit dem „Blick“ empört sich die ganze Schweiz über „amtlich bewilligtes Lohndumping“. Und vor allem über die üblen Bedingungen, unter denen die RM-LH-Büezer im Berner Vorort Ostermundigen wohnen müssen. Work hatte das exklusiv mit Fotos dokumentiert: (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 2011-10-21.
Uni8a Region Bern > EWB Bern. Lohndumping. 2011-10-21.doc.

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20.10.2011 Amriswil
Arbon
Ostermundigen
St. Gallen
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
WOZ
Ralph Hug
Paul Rechsteiner
Carmen Rocha
Hansueli Scheidegger
Lohndumping
Personenfreizügigkeit
Schwarzarbeit
Volltext

Lohndumping. Ich wars nicht, der andere wars. Zwei krasse Fälle von Lohndumping in Bern und St. Gallen lassen ahnen, wie es auf vielen Baustellen abgeht: Aufträge an Scheinfirmen, der Einsatz von Temporärkräften und die mangelhafte Kontrolle der Behörden führen zu einem System organisierter Verantwortungslosigkeit. Zwei Stunden lang blockierte die Gewerkschaft Unia am 7. Oktober die Zufahrt zur Grossbaustelle der neuen Berner Kehrichtverbrennungsanlage. Grund: krasses Lohndumping. Vierzig Schweisser aus Bosnien, alles qualifizierte Fachleute, schuften für gut fünfzehn Franken Stundenlohn sechzig Stunden die Woche. Angestellt waren sie von einer bosnisch-slowenischen Firma. Als Unia-Mitarbeiterin Carmen Rocha die Leute nach Feierabend aufsuchen wollte, musste sie nach Ostermundigen in ein Abbruchhaus fahren. Dort waren die Arbeiter, wie Fotos in der Gewerkschaftszeitung „Work“ zeigen, in miesen Dreizimmerwohnungen untergebracht: fünf Personen in zwei Zimmern mit Matratzenlager, umgeben von löchrigem Parkett und mit Klebeband geflickten Stühlen. Für die miserablen Löhne will niemand die Verantwortung übernehmen, weder die Bauherrin, das bernische Energiewerk, noch die beteiligten Unternehmer. (...). Ralph Hug.

WOZ. Donnerstag, 2011-10-20.
WOZ > Lohndumping. 2011-10-20.doc.

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23.09.2011 Schweiz
Arbeitsmarktkontrolle
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Akkordlohn
Ausbeutung
Personenfreizügigkeit
Schwarzarbeit
Volltext

Tatort Bau. Immer mehr Schwarzarbeit. Brutale Lohndrückerei. Gefährlicher Arbeitsstress. Morgens um halb sechs steht Xander Koni*. 26, unter der Zürcher Hardbrücke. Hier holen sich Bauunternehmer Taglöhner. In der Schweiz gibt es Dutzende solcher Menschenmärkte. In Bern etwa hinterm Wankdorf (Stade de Suisse) oder in Lausanne bei der Shell-Tankstelle in Mallay. Ende August wurde Xander von einem Bauunternehmer für zwei Tage als Eisenleger angeheuert. Der Patron versprach 420 Franken für 18 Stunden beinharte Büez. Es wurden 21 Stunden. Doch nach getaner Arbeit drückte ihm der Chef nur zwei Hunderter in die Hand. „Mehr ist im Moment nicht drin“, sagte er. AHV usw. hat er nicht abgerechnet. Er verlangte nicht einmal Xanders Papiere. Die wären in Ordnung gewesen. „Mein Glück. Wäre ich Sans-papier, hätte ich vielleicht 50 Franken bekommen oder auch gar nichts.“ (...). *Name der Redaktion bekannt. Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Work > Löhne Bauwirtschaft. 2011-09-23.doc.

Ganzer Text

23.09.2011 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
Work
Matthias Preisser
Hansueli Scheidegger
Landesmantelvertrag
Schwarzarbeit
Volltext

Unia-Bauchef Scheidegger zu Baustellen-Wildwest und LMV-Verhandlungen. „Was wir im Moment erleben, ist dramatisch“. Bau-Aufträge im Unterakkord schüren Preis- und Lohndumping. Das geht so nicht weiter, sagt Hansueli Scheidegger. Work: Vertragswidrige Arbeitsbedingungen und Dumpinglöhne – Hansueli Scheidegger, was ist auf dem Bau los? Hansueli Scheidegger: Es ist ja nicht neu, dass es auf dem Bau hart zu- und hergeht. Was wir im Moment erleben, ist aber dramatisch. Die Bauwirtschaft läuft heiss. Es gibt zu viele Aufträge und zu wenig geschultes Personal. Zudem arbeiten die Baufirmen immer weniger mit Stammpersonal. Sie geben die Aufträge im Unterakkord weiter. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Personen > Scheidegger Hansueli. Interview. 2011-09-23.doc.

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23.09.2011 Flamatt
Migration
Personen
Unia Schweiz
Work
Bettina Epper
Sans-Papiers
Schwarzarbeit
Volltext

Sans-papiers-Schicksal: Eine Odyssee mit einem Happy End. Die Erfolgsgeschichte von Gerüstbauer Bakija. Ljazim Bakija war Saisonnier. Dann Sans-papiers. Er arbeitete sechs Jahre lang schwarz als Gerüstbauer. Heute hat er den B-Ausweis und ein Einfamilienhaus. Ein grünes Haus in Flamatt FR. Ein Nachbar wünscht winkend einen schönen Abend. Ljazim Bakija trinkt Kaffee. In der Stube quietscht die jüngste Enkelin. Sie ist neun Monate alt. Fünf Kinder hat Bakija, drei Töchter und zwei Söhne. „Und drei Enkelinnen“, sagt er stolz. Es war ein langer Weg hierhin. Als er daran zurückdenkt, wie er jahrelang schwarz in der Schweiz arbeitete, verschattet sich sein Blick. „Ich hatte Angst, immer Angst, Angst, Angst.“ Bakija war Sans-papiers. Er hatte zwar einen Pass, aber keine gültigen Aufenthaltspapiere. Zwischen 70‘000 und 300‘000 Sans-papiers leben schätzungsweise in der Schweiz. Das zeigt die Studie „Leben als Sans-papiers in der Schweiz“, die 2010 im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen durchgeführt wurde. (...). Mit Fotos. Bettina Epper.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. 2011-09-23.doc.

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12.05.2011 Zürich
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Arbeitsmarktkontrolle
Lohnabbau
Lohndumping
Schwarzarbeit
Volltext

Lohndumping. „Spiele ich den Polizisten, klemmen die Büezer“. Von Andreas Fagetti. Die flankierenden Massnahmen schützen vor Lohndumping und Preisdrückerei. Markus Rutsch kontrolliert, ob sich Firmen und ausländische ArbeiterInnen an die Auflagen halten. Ein Tag unterwegs auf Baustellen im Sankt Galler Rheintal. Noch während Markus Rutsch den Fiat ausrollen lässt, scannt sein geübtes Auge die Autokennzeichen auf dem Parkplatz. Da: ein Firmenbus mit der Aufschrift „Plattenhardt+Wirth GmbH – Industrie- und Kühlraumbau“. Deutsche Nummernschilder. An der Rückseite einer Fleischwarenfabrik im Sankt Galler Rheintal bauen Arbeiter an einer Kühlanlage. Metall schlägt auf Metall. Maschinen knattern. Arbeiter trotten über den Vorplatz. Es ist neun Uhr, die Sonne scheint, es ist warm, es ist trocken, ideales Bauwetter. Markus Rutsch greift sich seinen Tablet-Computer, macht sich auf die Suche nach zwei deutschen Arbeitern und kommt kurz darauf mit den Metallbauern zurück. In einem fensterlosen Baucontainer, so eng wie eine Gefängniszelle, befragt er die Ostdeutschen, die von ihrer Firma in die Schweiz entsandt wurden und neunzig Tage bleiben dürfen. Dann müssen sie wieder ausreisen. (...).

WOZ. Freitag, 12.5.2011.
WOZ > Arbeitsmarktkontrolle. WOZ 12.5.2011.doc

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http://www.woz.ch

 

01.07.2010 Schweiz
SGB

Schwarzarbeit
Schwarzarbeit: Sanktionen nötig. Die Schwarzarbeitskontrollen haben zahlreiche Verstösse ans Licht gebracht. Viele Arbeitgeber "vergessen", ihr Personal anzumelden oder Sozialversicherungsbeiträge abzuliefern. Dieses Verhalten hat für die Arbeitgeber bisher kaum Konsequenzen: Mit einer nachträglichen Anmeldung lässt sich die Weste reinwaschen. Der SGB kritisiert diese lasche Umsetzung des Schwarzarbeitsgesetzes. Christoph Schlatter. VPOD-Magazin, Juli 2010
24.06.2009 Biel
Arbeitsmarktkontrolle
Personen
Stefan Hirt
Schwarzarbeit
Aspahaltieren mit der Brechstange. Im Seeland ist wohl die "Asphaltbande" unterwegs. Sie bietet Arbeit zu Dumpingpreisen an. Einige der Männer arbeiten vermutlich schwarz - und können auch mal aggressiv werden. Am Dienstagmorgen vor einer Woche konnte sich Stefan Hirt nur noch mit einem Hechtsprung retten. Der weisse Lieferwagen fuhr direkt auf ihn zu, der Fahrer beschleunigte stark. "Wenn ich stehen geblieben wäre, hätte ich wohl nicht mehr zu Mittag gegessen", sagt der Inspektor der Arbeitsmarktkontrolle mit schwarzem Humor. Am Steuer des Lieferwagens ein Engländer, der vor der Arbeitsmarktontrolle, vor Stefan Hirt flüchtete. Denn Hirt ist den englischen Arbeitern auf den Fersen. (...). Mit Foto. Tobias Graden. BT 24.6.2009
19.05.2009 Schweiz
Seco

Schwarzarbeit
Schwarzarbeit bleibt im Dunkeln. Nur grobe Schätzungen - auch wegen des unterschiedlichen Vorgehens der Kantone. Der Kampf gegen die Schwarzarbeit wird seit einem Jahr stärker koordiniert. Doch welche Branchen kontrolliert werden und wie oft, ist den Kantonen überlassen. Schwarzarbeit hat viele Gesichter: Von der Putzfrau, die nicht bei der Sozialversicherung gemeldet ist, bis zum Bauarbeiter, der in der Freizeit gegen Bezahlung Renovationsarbeiten ausführt. Ein Jahr nach Einführung des Gesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag eine erste Bilanz gezogen. Der Bericht gibt einen Überblick darüber, wie die einzelnen Kantone das Thema angehen. (...). Mit Foto. Dieter Bachmann., BaZ 19.5.2009
06.01.2009 BS Kanton
Sans-Papiers
Schwarzarbeit

Sans-Papiers
Schwarzarbeit
"Mir bleibt nur die Schwarzarbeit". Weil Marta (17) eine Sans-Papiers ist, steht sie nach der 10. Klasse vor dem Nichts. Marta fürchtet sich vor der Zukunft. Als Sans-Papiers darf die 17jährige Ecuadorianerin in der Schweiz keine Lehre machen - obwohl sie eine Lehrstelle hätte. (...). Mit Foto. Barbara Lauber. BaZ 6.1.2009
27.10.2008 FR Kanton
Arbeitsmarktkontrolle
Schwarzarbeit

Arbeitsmarktkontrolle
Schwarzarbeit
37 Betriebe wurden angezeigt. In der ersten 8 Monaten dieses Jahres wurden 203 Freiburger Unternehmen (mit 690 Arbeitnehmenden) einer Kontrolle wegen Schwarzarbeit unterzogen. Dies teilt die Staatskanzlei mit. 166 Unternehmen (82%) beachteten das Gesetz, gegen 37 wurde Anzeige erstattet. Kontrolliert wurde insbesondere das Bauhaupt- und -nebengewerbe. Im Kanton wird aber die gesamte Wirtschaftstätigkeit überwacht, wobei die Überwachung auf zwei verschiedene Arten ausgefürht wird. Entweder durch staatliche Inspektoren oder durch eine Kontrolldelegation. BZ 27.10.2008
11.01.2008 BL Kanton
Landrat

Schwarzarbeit
Gesetz über die Schwarzarbeit ist unbestritten. Landräte stört es nicht, dass private Organisationen Betriebe und Personen kontrollieren dürfen. Schwarzarbeit sei kein Kavaliersdelikt und müsse bekämpft werden, sind sich die Landräte einig. Dass neu auch Privatorganisationen Betriebe und Personen kontrollieren dürfen, scheint niemanden zu stören. Schon in der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission war das kantonale Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit unbestritten. (…). Denise Battaglia. BaZ 11.1.2008
09.11.2007 FR Kanton
Arbeitszeit

Schwarzarbeit
Kontrolle sichert Gleichbehandlung. Baustellenaufsicht. Die tripartite Aufsichtskommission zur Bekämpfung der Schwarzarbeit legt ihren Bericht vor. Die vielen Gesetzesüberschreitungen, die bei den Baustellenbesuchen aufgedeckt werden, zeigen den Bedarf an Inspektionen. Die zwei Inspektoren zur Bekämpfung von Schwarzarbeit im Baugewebe haben im vergangenen Jahr 1158 Baustellenbesuche durchgeführt. Dabei haben sie 116 Rapporte über die Kontrolle der Schwarzarbeit und der Arbeitsbedingungen verfasst. Sie haben verschiedenen Institutionen und Sozialversicherungsämter 350 Meldungen übermittelt. Diese Zahlen liegen ziemlich genau im Durchschnitt der 5 vorausgehenden Jahre, wie die Kommission in ihrem Tätigkeitsbericht schrieb. "Die häufigsten Verstösse betreffen Bestimmungen der Gesamtarbeitsverträge wie Löhne und Zulagen sowie die Arbeitszeit", sagte Kommissionssekretär René Schouwey. Mit Foto. BZ 9.11.2007
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