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Anzahl gefundene Artikel: 160

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28.02.2019 Schweiz
Sunrise
Syndicom
UPC Schweiz

Fusion
Sunrise
UPC Schweiz
Volltext
Fusion Sunrise/UPC: Sozialpartnerschaft wird weitergeführt. Syndicom bleibt starke Sozialpartnerin des fusionierten Anbieters Sunrise. Gemäss den heutigen Angaben wird Sunrise den Telekommunikations- und Medien-Konzern UPC Schweiz von dessen Mutterkonzern Liberty Global übernehmen. Als starke Sozialpartnerin der beiden Unternehmen pflegt Syndicom sowohl mit Sunrise als auch mit UPC eine langjährige Sozialpartnerschaft, deren Herzstück zwei praktisch gleichwertige Gesamtarbeitsverträge sind. Die Arbeitsbedingungen der betroffenen Mitarbeitenden sind demnach auch nach der Fusion durch das sozialpartnerschaftliche Regelwerk gesichert. Syndicom wird den Fusionsprozess eng begleiten und sich gemeinsam mit den jeweiligen Personalvertretungen für sichere Arbeitsplätze und weiterhin gute Arbeitsbedingungen im fusionierten Unternehmen einsetzen. Die bereits erwartete Konsolidierung des Telekommunikationsmarktes wird mit dieser Fusion Realität. Syndicom wird im Dialog mit dem Unternehmen darauf hinwirken, dass der Wettbewerb nicht auf Kosten der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden oder der Qualität der Dienstleistungen ausgetragen wird. Das durch die Fusion erstarkte Unternehmen Sunrise hat nun sowohl die Chance als auch die Pflicht, seine Investitionen in digitale Dienste und damit den Werkplatz Schweiz zu erhöhen. So kann Sunrise einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden.
Syndicom, 28.2.2019.
Syndicom > Sunrise. UPC. Fusion. Syndicom, 2019-02-28.
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07.02.2019 BL Kanton
BS Kanton
Spitäler
Vorwaerts

Fusion
Universitätsspital
Volltext
Gesundheitswesen gleich AG? Sollen die Spitäler von Basel-Stadt und Basel-Land fusionieren und damit rechtlich zu einer Aktiengesellschaft zusammengeschlossen werden? Das Gesundheitswesen leidet unter der neoliberalen Politik so sehr, dass nun privatisiert werden soll. So ein Witz! Auch in der Nordwestschweiz möchte die neoliberale Politik wieder ihre arbeitsfeindlichen Strategien im Gesundheitswesen durchsetzen. Am nächsten Abstimmungswochenende kommen in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land zwei Gesetze zur Abstimmung: Die Vorlagen „Staatsvertrag Gesundheitsversorgung» und „Staatsvertrag Universitätsspital Nordwest AG und Beteiligungsgesetz USNW“. Die SP Basel-Stadt ist dagegen, die SP Basel-Land liess sich von den bürgerlichen Massnahmen mitreissen. Drohung Spitalschliessung. Der „Staatsvertrag Gesundheitsversorgung“, der für eine gemeinsame Planung, Aufteilung und Kontrolle der Spitäler und Krankheitsfälle die Rahmenbedingungen im stationären und ambulanten Bereich sorgen soll, steht im linken Spektrum als annehmbar da. Der „Staatsvertrag Universitätsspital Nordwest AG“ sieht vor, an den Standorten Basel, Bruderholz, Liestal und Laufen klare Kernaufgaben zu konzentrieren. Der Zusammenschluss zu einer Aktiengesellschaft werde zwar den Kanton als „Besitzer“ sichern, doch das restliche Drittel der Aktien soll dem „öffentlichen Zweck“ dienen. Wieder einmal sind es Vorlagen mit komplizierten Aspekten, die den WählerInnen die Wahl erschweren soll. Als drohendes Argument hört man, dass im Falle einer Nichtannahme der Standort Bruderholz geschlossen werden (…). Seyhan Karakuyu.
Vorwärts, 7.2.2019.
Vorwärts > Spita BS Kanton. Fusion. Vorwaerts, 2019-02-07.
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21.12.2017 Schweiz
Personen
SDA Schweizerische Depeschenagentur
WOZ
Susan Boos
Fusion
Keystone
Sda
Volltext
Schweizerische Depeschenagentur. Nachrichten fallen nicht vom Himmel. Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) versorgt das Land zuverlässig und nüchtern mit Nachrichten. Nun soll sie – in Zeiten sinkender Einnahmen – zur Dividendenmaschine umgebaut werden. RedaktorInnen warnen vor Risiken und Nebenwirkungen. Noch steht die SDA für zuverlässige, nüchterne Information im Zeitalter von Fake News. Könnte sich das bei der Fusion mit der Bildagentur Keystone ändern? Wo ist Berni? Das fragen sich die JournalistInnen der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) Anfang Oktober. Zuerst denken sie, er sei in den Ferien. Im Präsenzplan steht aber „abwesend“. Die MitarbeiterInnen beginnen zu rätseln. Erst Wochen später, Ende Oktober, informiert die SDA-Geschäftsleitung offiziell: „SDA und Keystone fusionieren zum multimedialen Medienunternehmen.“ Der langjährige Chefredaktor Bernard Maissen begrüsse die Fusion, „scheidet aber aus dem Unternehmen aus“. Der Verwaltungsrat danke ihm für den sehr grossen Einsatz. Klingt nach einer gemeinsam vereinbarten, einvernehmlichen Trennung – war aber eine Kündigung. Die Fusion. Wenn der Deal von der Wettbewerbskommission abgesegnet ist, soll die Fusion im Frühjahr vollzogen werden. Die SDA versorgt die Medienhäuser, den Bund, aber auch Private mit Nachrichten aus den Regionen, der Schweiz und dem Ausland. Keystone ist die führende Fotoagentur in der Schweiz. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Bild und Text zusammenzubringen. Maissen hat das (…). Susan Boos.
WOZ online, 21.12.2017.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Personen/Boos%20Susan.%20sda.%20Keystone.%20WOZ%20online,%202017-12-21.pdf
11.12.2017 Schweiz
Keystone
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Fusion
Keystone
Sda
Volltext
Keystone-SDA-Fusion steht im Licht der Sparzwängerei. Die Schweizer Verleger riskieren, einen wichtigen Pfeiler der Schweizer Medienlandschaft kaputtzusparen. Die grössten Befürchtungen der sda-Redaktion scheinen sich zu bewahrheiten: Der Verwaltungsrat, der aus Verlegern besteht, will schon vor der Fusion die Sparschraube ansetzen. Grund ist die falsche Einführung eines neuen Tarifmodells, das zu einem heute nicht einschätzbaren Einnahmenrückgang geführt hat. Nun sollen die Journalistinnen und Journalisten für diesen Fehler der Leitung bezahlen. Die Schweizer Verleger riskieren damit, einen wichtigen Pfeiler der Schweizer Medien kaputtzusparen. Die falsche Einführung des neuen Tarifmodells verursacht noch mehr Unsicherheit. Die sda bewegt sich heute in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. Durch die Einführung des neuen Total Audience Tarifmodells hat die Führung bei den Kunden Unsicherheit hervorgerufen und einen Einnahmerückgang verursacht. Hinzu kommt der Spardruck der Schweizer Medienhäuser, die unter sinkenden Auflagen und rückläufigen Werbeeinträgen leiden. Dieser Spardruck wird an die sda weitergegeben. Folge ist ein Einnahmenrückgang, der in seinem ganzen Ausmass noch nicht abschätzbar ist. Dennoch beschliesst die Leitung schon heute Sparmassnahmen, ohne das Ausmass aufzeigen zu können. Damit verursacht sie weiter Unsicherheit bei den sda-Journalisten, die heute nicht wissen, wie viele Stellen vom Abbau betroffen sein werden. Sparmassnahmen werden zu Dienstleistungsabbau führen. (…).
Syndicom, 11.12.2017.
Syndicom > sda. Keystone. Fusion. Syndicom, 2017-12-11.
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07.12.2017 Schweiz
AZ Medien AG
NZZ
Syndicom

AZ Medien AG
Fusion
NZZ
Volltext
Syndicom fordert: Keine Entlassungen und einen Gesamtarbeitsvertrag für die Angestellten. AZ Medien und NZZ-Gruppe veranstalten ein mediales Erdbeben. Die Nachricht über die faktische Fusion aller Zeitungen der AZ Medien mit den Regionalzeitungen der NZZ-Gruppe stellt ein Beben in der Schweizer Medienlandschaft dar. Kommerzielle Logik ist wie beim Tamedia-Einheitsbrei der Motor; was das für die Leserschaft, die Arbeitnehmenden und die Medienvielfalt bedeutet, ist in den Chefetagen kein Thema. „Sämtliche Mitarbeitenden und Führungskräfte gehen in das neue Unternehmen über“, heisst es in der Mitteilung der beteiligten Grossverlage NZZ und AZ Medien. Für die 2000 betroffenen Mitarbeitenden braucht es mehr als das: Syndicom verlangt ein klares Bekenntnis des Verlegers, dass das neue Unternehmen keine Entlassungen vornimmt und den Stellenetat weitestgehend beibehält. Die Sozialpartnerschaft ist zu festigen: Die Redaktionen brauchen dringend einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der die Mindestarbeitsbedingungen und die journalistische Unabhängigkeit absichert. Im Weiteren fordert Syndicom Garantien und ein langfristiges Engagement des neuen Unternehmens für die Einhaltung und Weiterführung des heute geltenden GAV in den Druckereien. Auch die Arbeitsbedingungen des Verlagspersonals sind mit kollektiven Bestimmungen abzusichern. Mit dem Joint Venture der beiden grossen Medienunternehmen entsteht ein riesiges Konglomerat, in dem die überregionalen Informationen von der Ostschweiz über die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Syndicom > NZZ. Fusion. Syndicom, 2017-12-07.
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04.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Thyssen-Krupp

Betriebsräte
Fusion
Thyssen-Krupp
Volltext
Betriebsräte wollen Klarheit. Thyssen-Krupp: Beschäftigtenvertreter sehen Fusion mit Tata weiter kritisch. Zwei Jahrzehnte nach der Ankündigung des Zusammenschlusses von Thyssen und Krupp sieht der Betriebsrat des Essener Konzerns eine mögliche Fusion der Stahlsparte mit dem entsprechenden Unternehmensbereich des indischen Konkurrenten Tata weiterhin kritisch. Während die Mitarbeiter damals einen guten Beschäftigungsschutz gehabt hätten, sei heute noch keine entsprechende Absicherung in Sicht, sagte Thyssen-Krupp-Betriebsratschef Wilhelm Segerath am Freitag der „Deutschen Presseagentur“. „Zur Zeit haben wir keine Klarheit“, kritisierte er. Zudem sehe der Betriebsrat derzeit keine ausreichende finanzielle Substanz in dem neuen Firmengebilde. Vor 20 Jahren, am 4. November 1997, hatten die beiden Konzerne Thyssen und Krupp nach mehrwöchigen Verhandlungen ihre „Vollfusion“ angekündigt. Zuvor waren Pläne des Krupp-Konzerns bekannt geworden, die Thyssen AG auf dem Wege einer feindlichen Übernahme zu schlucken. Im Rückblick sei es damals vor allem über die Einbindung der Beschäftigten gelungen, eine gute Lösung zu finden. „Das war der grosse Unterschied“, sagte Segerath. Dadurch hätte der zunächst feindliche Übernahmeversuch durch den Krupp-Konzern in einen „freundlichen“ Zusammenschluss umgewandelt werden können. Segerath kündigte für kommenden Dienstag eine ausserordentliche Betriebsversammlung der Stahlsparte an, bei der man die Beschäftigten über den Stand der (…).
Junge Welt, 4.11.2017.
Junge Welt > Thyssen-Krupp AG. Fusion. Junge Welt, 2017-11-04.
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31.10.2017 Schaffhausen
SH Kanton
Verkehrsbetriebe
VPOD Schaffhausen

Fusion
Verkehrsbetrieb
Volltext
Soll nicht im Waldfriedhof enden: Zusammenführung der beiden Schaffhauser Verkehrsbetriebe. Schaffhauser Nahverkehr: Personal nicht zum Spielball machen. Bei der Zusammenführung der städtischen und der regionalen Verkehrsbetriebe Schaffhausen droht das Vertrauen der Beschäftigten zu schwinden. Die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) und die Regionalen Verkehrsbetriebe Schaffhausen (RVSH AG) sollen in einer selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt zusammengeführt werden. Stadtrat und Regierungsrat haben den jeweiligen Parlamenten ihre Vorlagen unterbreitet. Der VPOD und die Arbeitnehmervertretung der beiden Betriebe konstatieren jedoch, dass das Verfahren über die künftigen Anstellungsbedingungen bei der «neuen» VBSH nicht den einschlägigen Regeln einer Vertragsaushandlung und den Gepflogenheiten einer funktionierenden Sozialpartnerschaft entspricht.Entgegen allen Aussagen und Verlautbarungen liegt zurzeit kein rechtskräftiger Gesamtarbeitsvertrag vor, da wichtige integrierende Bestandteile des Vertragswerks noch nicht abschliessend verhandelt sind. Ebenso sind elementare Fragen in der Überführung der Mitarbeitenden aus dem GAV RVSH nicht geregelt und harren einer fairen Lösung. Solange die pendenten Punkte nicht einer sozialpartnerschaftlichen Lösung zugeführt sind, kann das Vertragswerk – mit der notwendigen Zustimmung der zuständigen Gremien und den erforderlichen Unterschriften aller Beteiligten versehen – nicht als rechtskräftig besiegelt (…). Kurt Altenburger.
VPOD Schaffhausen, 31.10.2017.
VPOD Schaffhausen > Verkehrsbetriebe Schaffhausen. VPOD. 2017-10-31.
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19.08.2017 Deutschland
Junge Welt
Lufthansa
Verdi

Fusion
Lufthansa
Volltext
„Kollegen wollen wissen, wie der Übergang wird“. Große Unsicherheit bei Beschäftigten von Air Berlin. Gewerkschaft Verdi will Sozialtarifvertrag. Gespräch mit Christine Behle, Bundesvorstandsmitglied der Gewerkschaft Verdi und zuständig für den Fachbereich Verkehr. Die Fluggesellschaft Air Berlin mit ihren 8‘200 Beschäftigten ist insolvent. Was mit der Belegschaft geschieht, bleibt weiterhin ungewiss. Ihre Gewerkschaft vertritt die Kolleginnen und Kollegen. Was bekommen Sie von diesen zu hören? Die Beschäftigten haben grosse Angst. In den Zeitungen lesen sie jeden Tag etwas anderes darüber, wie es weitergeht. Sicher ist davon nichts. Gleichzeitig wird von den Kolleginnen und Kollegen erwartet, dass sie ganz normal ihrer Arbeit nachgehen. Tun sie es nicht, bekommt Air Berlin ein noch grösseres Problem. Das macht die Situation nicht gerade leicht für sie. Wird die Belegschaft nicht vom Konzern informiert? Auch der Vorstand von Air Berlin ist nicht über jede Entwicklung unterrichtet. Zurzeit laufen im Hintergrund Gespräche zwischen den Eigentümern, dem Insolvenzverwalter und jenen, die an Unternehmensteilen interessiert sind. Wer aber was genau kaufen will, ist noch nicht bekannt. Deshalb warten wir darauf, dass es konkrete Vorschläge gibt, wer was erstehen will und wie sich das gestalten kann. Bereits bekannt ist, dass die Lufthansa-Tochter Eurowings Teile von Air Berlin übernehmen möchte. Ist von dieser Seite schon angedeutet worden, wie man mit der Belegschaft umgehen will? Der Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat (…).
Junge Welt, 19.8.2017.
Junge Welt > Lufthansa. Verdi. Junge Welt, 2017-08-19.
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18.08.2017 Deutschland
Junge Welt
Luftfahrt

Fusion
Konkurs
Lufthansa
Volltext
Kranich auf Raubzug. Lufthansa greift nach insolventer Fluglinie Air Berlin. Bundesregierung unterstützt Ausweitung des Niedriglohnsektors. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kann sich in den Urlaub verabschieden. Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode hat er noch die deutschen Monopole gerettet. Erst animierte er Pkw-Fahrer mit Prämien, neue Karossen der im Dieselkartell zusammengeschlossenen Autobauer zu kaufen. Jetzt will er der Lufthansa den Himmel über Europa sichern. „Wir brauchen einen deutschen Champion im internationalen Luftverkehr“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Seit Montag sucht die Fluglinie Air Berlin einen neuen Käufer. Zur Überbrückung stellt die Bundesregierung dem Konzern einen Kredit von 150 Millionen Euro zur Verfügung. Selbstverständlich nur um die deutschen Badegäste sicher von Mallorca zurückzuholen und um die 8‘200 Beschäftigten vor der Erwerbslosigkeit zu retten, hatte Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Montag erklärt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte am Donnerstag, „die Bürgschaft aus öffentlichen Finanztöpfen muss auch an soziale Bedingungen geknüpft werden“. Nach Angaben von Air-Berlin-Vorstandschef Thomas Winkelmann steht der Konzern schon seit Wochen mit Kaufinteressenten in Kontakt. Alle seien „in finanzieller Hinsicht seriös, vom Volumen her ausreichend gross, um Air Berlin eine sichere Zukunft zu bieten, und hätten zudem das Interesse, weiterhin vom Standort Deutschland aus zu operieren“, (…).
Junge Welt, 17.8.2017.
Junge Welt > Luftfahrt. Konkurs. Junge Welt, 2017-08-17.
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22.05.2017 Muttenz
Pratteln
Clariant
Huntsman
Unia Nordwestschweiz

Clariant
Fusion
Huntsman
Volltext
Fusion von Clariant und Huntsman. Unia fordert Garantien für Arbeitsplätze in der Schweiz. Die Gewerkschaft Unia Nordostschweiz fordert die Chemiekonzerne Clariant und Huntsman auf, ihre angekündigte Fusion ohne Stellenabbau und ohne Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu vollziehen. Der neue Konzern Huntsman-Clariant muss die Arbeitsplätze und aktuellen Arbeitsbedingungen in der Schweiz garantieren und alle Arbeitnehmenden einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellen. Nach der angekündigten Fusion des Schweizer Spezialchemiekonzerns Clariant mit dem amerikanischen Chemiekonzern Huntsman fordert die Unia Garantien für die Beschäftigten. Viele Mitarbeitende sind besorgt über die Ankündigungen, wonach HuntsmanClariant 400 Mio. US-Dollar einsparen will. Die Unia fordert vom Unternehmen, dass keine Arbeitsplätze abgebaut werden. Clariant beschäftigt in Muttenz und Pratteln (beide BL) rund 700 Angestellte, bei Huntsman arbeiten in Monthey (VS) 280 und in Basel rund 220 Menschen. Strategie gegenüber Beschäftigten offenlegen. Um Klarheit über die Zukunft der Huntsman-Clariant-Arbeitsplätze zu schaffen, erwartet die Unia, dass der Konzern seine kurz-, mittel- und langfristigen Strategien für die Schweizer Standorte gegenüber den Personalvertretungen und der Gewerkschaft offenlegt. Den Beteuerungen des zukünftigen Verwaltungsratspräsidenten Hariolf Kottmann, dass in der Schweiz kein Stellenabbau stattfinden soll, müssen verbindliche Garantien folgen. Deshalb verlangt (…).
Unia Nordostschweiz, Medienmitteilung, 22.5.2017.
Unia Nordostschweiz > Clariant. Huntsman. Fusion. Unia Schweiz, 2017-05-22.
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09.05.2017 BS Kanton
Unia AG Kanton
Unia Nordwestschweiz

Fusion
Volltext
Neue Unia-Region Aargau-Nordwestschweiz entsteht. Die beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz schliessen sich zur neuen Region Aargau-Nordwestschweiz zusammen. Damit kann die Gewerkschaft Unia die Schlagkraft im Mittelland und der Region Basel deutlich erhöhen. Die jeweiligen Delegiertenversammlungen der beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz haben am Montag beschlossen, zusammenzugehen und künftig als Region Aargau-Nordwestschweiz aufzutreten. Der Zusammenschluss wird auf Anfang 2018 vollzogen. Durch die Fusion entsteht eine neue Unia-Region mit rund 20‘000 Mitgliedern, welche die Kantone Aargau, Baselland und Basel-Stadt sowie einen kleinen Teil von Solothurn umfasst. Die Unia wird durch den Zusammenschluss ihre Präsenz in den Betrieben und Branchen in den kommenden Jahren deutlich verstärken können. Mit dem Zusammenschluss können in der Region nicht nur sämtliche bisherigen Mitarbeitenden weiterbeschäftigt, sondern es kann auch ein Ausbau vorgenommen werden. Die jetzigen Standorte in Aarau und Basel werden wie bisher weitergeführt. Start des Projektes vor einem Jahr Den Anstoss für das Projekt gab die Region Aargau, welche im Frühjahr 2016 die Region Nordwestschweiz um die Aufnahme von Fusionsgesprächen bat. Im Sommer erfolgte schliesslich der Startschuss für das Projekt zur Erarbeitung eines möglichen Zusammenschlusses. Nach intensiven Diskussionen und Workshops mit den Mitgliedern und den Mitarbeitenden konnte am Montag nun (…).
Unia Nordwestschweiz, 9.5.2017.
Unia Aarau, 9.5.2017.
Unia Nordwestschweiz > Fusion. Unia Nordwestschweiz, 2017-05-09.
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28.04.2017 Deutschland
Bayer AG
Junge Welt

Bayer AG
Fusion
Volltext
„Der Konzern greift die Demokratie an“. Aktivisten wollen die Fusion von Bayer und Monsanto verhindern. Die Stadt Bonn will sie nur im Abseits -demonstrieren lassen. Gespräch mit Jan Pehrke. Jan Pehrke, ist Miglied des Vorstands der Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. (CBG). Sie wollen an diesem Freitag in Bonn gegen die Hauptaktionärsversammlung von Bayer demonstrieren. Die Stadt „vermietete“ allerdings den Platz der Vereinten Nationen unmittelbar vor der Versammlungshalle für läppische 500 Euro an Bayer. Ihre Demonstration, die dort hätte stattfinden sollen, wurde in eine Seitenstraße verschoben. Wurde in Bonn die Versammlungsfreiheit verscherbelt? Auf jeden Fall. Wir können auch die Begründung, mit der unsere Klage gegen die Abdrängung vom Verwaltungsgericht Köln abgelehnt wurde, gar nicht verstehen. Bayer argumentiert hier hauptsächlich mit dem Bestehen einer „Terrorgefahr“. Das ist absurd und infam. Der Grosskonzern führt als Beispiel auch den Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund an, argumentiert dann, dass vielleicht Anschläge aus Habgier-Motiven zu erwarten seien. Deshalb müsse es eine „Konzern-Bannmeile“ geben. Tatsächlich will Bayer einfach den Protest von der Hauptversammlung fernhalten. Das Hauptthema bei der Aktionärsversammlung ist die geplante Übernahme von Monsanto durch den Leverkusener Grosskonzern. Ist es realistisch, dass Sie das mit Ihren Aktionen verhindern können? Es gibt Druck von vielen Seiten. Wir haben in der Vergangenheit viele Aktionen (…). Interview: Ben Mendelson.
Junge Welt, 28.4.2017.
Junge Welt > Bayer AG. Fusion. Junge Welt, 2017-04-28.
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30.03.2017 BS Kanton
Personen
Unia Nordwestschweiz
Carlos Hanimann
Entlassungen
Fusion
Unia Nordwestschweiz
Volltext
Krise bei der Unia. Wenn die Gewerkschaft fristlos kündigt. In der Nordwestschweiz verfolgt die Unia-Leitung eine kompromisslose Fusionsstrategie. KritikerInnen werden ruhiggestellt. Kürzlich kam es zur Eskalation: Sechs FunktionärInnen wurden fristlos entlassen – und gleichentags wieder eingestellt. Dienstagmorgen, 14. März, Aarau. In den Büros der Unia Aargau herrscht angespannte Stimmung. Das Personal ist schon seit längerem unzufrieden mit der Leitung und dem Betriebsklima, aber an diesem Morgen kommt es zum Eklat zwischen Angestellten und Vorgesetzten. Sechs Unia-SekretärInnen der Unia Aargau verlangen eine Aussprache, drohen andernfalls mit Arbeitsniederlegung. Die Reaktion folgt postwendend: Alle sechs Unia-SekretärInnen werden entlassen. Fristlos. Eine beteiligte Person macht ihrem Ärger Luft und sagt: „Wir fordern unsere Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen und zu streiken. Aber selber entlassen wir unsere Mitarbeiter fristlos, wenn sie das tun? Das macht uns doch völlig unglaubwürdig.“ Schwelende Konflikte. Die Vorgänge in Aarau bleiben von den Medien fast unbemerkt. Nur der „Sonntags-Blick“ berichtet kurz. Was ist los bei der grössten Gewerkschaft der Schweiz? Nach dem Rücktritt der Unia-Lichtgestalt Roman Burger im September 2016 (siehe WOZ Nr. 37/2016) kommt es bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten zum Eklat. Wie kann es so weit kommen, dass eine Gewerkschaft alle Angestellten einer ganzen Region fristlos auf die Strasse stellen will? Was läuft schief im System Unia? (…). Carlos Hanimann.
WOZ, 30.3.2017.
Personen > Hanimann Carlos. Unia Nordwestschweiz. Fusion. WOZ, 2017-03-30.
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31.01.2017 Deutschland
Junge Welt
Lufthansa

Fusion
Lufthansa
Volltext
Lufthansa zieht Daumenschrauben an. Konzern droht Piloten mit Ausgliederung. Leasinggeschäft mit Air-Berlin genehmigt. Am heutigen Dienstag endet die Schlichtung im Tarifkonflikt zwischen den 5‘400 Piloten der Gewerkschaft Cockpit (VC) und der Lufthansa. Die Konzernchefs haben im Vorfeld abermals den Druck erhöht. Am Montag gab das Bundeskartellamt dem Dax-Konzern grünes Licht dafür, 38 Jets aus der Flotte des angeschlagenen Konkurrenten Air Berlin zu mieten. Am Wochenende hatte Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister erklärt, dass der Konzern bei einem aus seiner Sicht zu hohen Tarifabschluss Investitionen umleiten könne. Statt von der Lufthansa-Kerngesellschaft könnten neue Flugzeuge von den Schwestergesellschaften oder einem weiteren „Lufthansa-nahen“ Unternehmen betrieben werden. Lufthansa mietet die Air-Berlin-Jets samt Besatzungen über einen Zeitraum von sechs Jahren an und will sie bei ihren Töchtern Austrian und Eurowings einsetzen. Die Vereinigung Cockpit sieht durch die Äusserungen Hohmeisters die Schlichtung beeinflusst. „Der Vorstand will offenbar den Schlichter einschüchtern, weil er der Kraft der eigenen Argumente nicht traut“, sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg am Sonntagabend. Das sei sicherlich nicht hilfreich. Neu ankommende, eigentlich für Lufthansa Classic vorgesehene Jets könnten in andere Konzerngesellschaften integriert werden, in denen der Cockpit-Tarifvertrag nicht gilt, so die Erklärung Hohmeisters. Kurzfristig könne das über die Lufthansa-Schwestern Swiss und (…). Jennifer Weichsler.
Junge Welt, 31.1.2017.
Junge Welt > Lufthansa. Fusion. Junge Welt, 2017-01-31.
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30.09.2016 Schweiz
Bank Vontobel
Bankpersonalverband

Bank Vontobel
Fusion
Volltext
Vontobel schluckt Vescore – SBPV setzt sich erfolgreich für die Angestellten ein. Ende Juni 2016 wurde von Raiffeisen und Vontobel bekannt gegeben, dass deren Partnerschaft wieder vertieft werden soll. Teil der Vereinbarung war die Übernahme des Assetmanagements der Raiffeisen – Vescore – durch Vontobel. Um Vescore möglichst schnell gewinnbringend zu machen, wurden am 23. August 2016 Restrukturierungsmassnahmen angekündigt. Im Rahmen des angekündigten Stellenabbaus wurde ein Konsultationsverfahren eröffnet und ein freiwilliger Sozialplan angeboten. In dieser Phase haben sich die Mitarbeitenden der Vescore AG, dem Schweizer Teil des Unternehmens, innert kürzester Zeit organisiert und eine Arbeitsgruppe als provisorische Arbeitnehmervertretung gewählt. Diese wurde mandatiert, die kollektiven Interessen der Belegschaft zu vertreten. Sie hat sich noch am selben Tag mit einer Vertreterin des SBPV getroffen, um die Möglichkeiten einer Unterstützung seitens des Verbandes zu besprechen. Das Know-how, das Engagement und die Professionalität haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe überzeugt, so dass bereits am nächsten Tag der SBPV mit der Beratung der ANV betraut wurde. Ausserdem traten in kurzer Zeit zahlreiche Mitarbeitende dem SBPV als Mitglieder bei. Da die Vescore AG vier Standorte in der Schweiz hat, ist die Organisation der Mitarbeiter in einer so kurzen Zeit besonders zu begrüssen. Nachdem der freiwillige Sozialplan auf dem Tisch lag, wurden im Rahmen des Konsultationsverfahrens durch die ANV die Anliegen der Mitarbeitenden der Vescore AG gesammelt, (…).
Bankpersonalverband, 30.9.2016.
Bankpersonalverband > Bank Vontobel. Vescore AG. Fusion. SBPV, 2016-09-30.
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22.02.2016 Zürich
Bankpersonalverband
BSI-Bank
EFG-Bank
Personen
Denise Chervet
Arbeitsbedingungen
BSI-Bank
EFG-Bank
Fusion
Volltext
Restrukturierung. Fusion zwischen BSI-Bank und EFG-Bank: Unsicherheit für die Angestellten? Der Schweizerische Bankpersonalverband SBPV hat die Fusion zwischen BSI und EFG zur Kenntnis genommen und hofft, dass damit die Zeiten der Unsicherheit für die BSI zu Ende sind. Leider ist noch nicht absehbar, welche Konsequenzen die Fusion für die Angestellten haben wird. Das sozialpartnerschaftliche Verhältnis wird in der BSI gross geschrieben. So hat die BSI die VAB (Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten) unterzeichnet und im Jahr 2014 auch einen Sozialplan für die Angestellten verhandelt, welcher bis Ende Dezember 2015 galt. Der SBPV erwartet nun von der neuen Geschäftsleitung, dass man die VAB auch bei der neuen Bank unterzeichnet und dadurch die Angestellten weiter schützt. Der Zusammenschluss der beiden Banken sollte in Zusammenarbeit mit der Personalkommission der BSI und dem SBPV stattfinden. Die vorgesehenen Synergien dürfen nicht nur auf die Personalkosten fokussieren. Zudem soll der im Jahr 2014 verhandelte Sozialplan unbedingt verlängert werden, damit der angekündigte Stellenabbau sozialverträglich umgesetzt werden kann. Der SBPV hat die Banken diesbezüglich bereits kontaktiert und wird sich mit den zuständigen Personen treffen. (…). Denise Chervet, Geschäftsführerin SBPV.
Bankpersonalverband, 22.2.2016.
Bankpersonalverband > BFI-Bank. Fusion. Arbeitsbedingungen. SBPV, 2016-02-22.
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10.11.2015 AG Kanton
AGB Aargau
ArbeitAargau

ArbeitAargau
Fusion
Volltext
Erst ein Konkubinat, erst dann die Heirat. Gründung des neuen Dachverbandes ArbeitAargau wird verschoben. Der neue Dachverband ArbeitAargau wird nicht wie vorgesehen auf den 1. Januar 2016 realisiert. Vor der Heirat sollen sich die Vereinigung Aargauischer Angestelltenverbände (VAA) und der Aargauische Gewerkschaftsbund (AGB) mit seinen angeschlossenen Verbänden in einem Konkubinat besser kennenlernen. Die AGB- und VAA-Verbände hätten beschlossen, einen Marschhalt einzuschalten, sagte AGB-Sekretär Renato Mazzocco an der Delegiertenversammlung des AGB in Aarau. Am Ziel, einen starken Dachverband zu gründen, werde jedoch festgehalten. Der Termin werde jedoch auf den Herbst 2016 oder auf den 1. Januar 2017 verschoben. Bis dahin wollen sich die Verbände in einer Art Konkubinat näher kommen. In den Gesprächen habe sich gezeigt, dass man sich noch vermehrt gegenseitig über die unterschiedlichen Kulturen in den einzelnen Verbänden informieren müsse, sagte Mazzocco. Unterschiedliche Ansichten bestünden etwa bezüglich Finanzen sowie der Führung des neuen Dachverbandes. Bis zur Heirat wollen die Verbände in wichtigen Themenbereichen vertieft zusammenarbeiten. Das gilt etwa im Bereich der Altersvorsorge, in dem mit der bundesrätlichen Vorlage „Altersvorsorge 2010“ und der gewerkschaftlichen Initiative „AHV plus“ im nächsten Jahre wichtige Entscheide anstehen. (…).
AGB Aargauer Gewerkschaftsbund. Medienmitteilung, 10.11.2015
AGB > ArbeitAargau. Fusion. Aargauer Gewerkschaftsbund, 10.11.2015.
Ganzer Text
13.04.2015 Schweiz
Holcim AG
Unia Schweiz

Fusion
Holcim AG
Medien-Mitteilung
Volltext
Arbeitnehmervertretungen protestieren an Generalversammlung der Holcim-Aktionäre. Holcim und Lafarge: Keine Fusion ohne Arbeitnehmerrechte! Vertreterinnen und Vertreter der Beschäftigten von Holcim und Lafarge aus Europa und darüber hinaus protestierten heute anlässlich der Generalversammlung der Holcim-Aktionäre. Der friedliche Protest erfolgte zusammen mit Vertretungen der internationalen Gewerkschaften und der Unia. Sie haben die Aktionäre an deren soziale Verantwortung erinnert und ganz konkret Garantien zu sozialen Standards und einen Ausbau der Arbeitnehmerrechte im neuen Megakonzern verlangt. Die Fusion von Holcim und Lafarge ist ein Projekt, das vor allem wirtschaftliche Ziele verfolgt: Das neue Unternehmen soll mehr Marktmacht erlangen und den Aktionären Kursgewinne und hohe Dividenden bringen. Auf der anderen Seite stehen weltweit rund 130‘000 bei beiden Konzernen Beschäftigte, die in eine ungewisse Zukunft blicken. Die Beschäftigten dürfen für den Megadeal nicht mit Angst und Jobverlust bezahlen. Sie verlangen anständige Garantien zu sozialen Standards und Arbeitsplätzen. Deshalb haben sie zusammen mit ihren nationalen und internationalen Gewerkschaftsorganisationen anlässlich der Holcim-Generalversammlung Präsenz gezeigt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 13.4.2015.
Unia Schweiz > Holcim. Fusion. Unia Schweiz. 2015-04-13.
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13.11.2014 St. Gallen
NZZ
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Fusion
St. Galler Tagblatt
Volltext
In Schockstarre. Andreas Fagetti zur NZZ-Politik in der Ostschweiz. Paukenschlag in St. Gallen: Von einem Tag auf den anderen war „Tagblatt“-CEO Daniel Ehrat weg vom Fenster. Die NZZ-Konzernspitze setzte Ende Oktober den Luzerner HSG-Absolventen Jürg Weber, den in der Ostschweiz niemand kennt, an seine Stelle. Der CEO der LZ-Medien führt künftig den neu geschaffenen Geschäftsbereich Regionalmedien, in dem das St. Galler und das Luzerner Haus zusammengefasst sind. Die Personalie traf das „St. Galler Tagblatt“ unvorbereitet. Schockstarre auf der Redaktion. Ein frustrierter Redaktor sagt: „Die in Zürich interessiert die Kohle, die wir für sie erarbeiten; was wir publizistisch leisten, geht denen doch am Arsch vorbei.“ In St. Gallen kann sich niemand erinnern, dass das umsichtig geführte Medienhaus je rote Zahlen geschrieben hätte - im Gegensatz zur NZZ. Doch die Redaktion wird gerupft, das Blatt geschrumpft. Zwanzig Stellen haben sich seit 2013 in nichts aufgelöst, den LeserInnen müssen seit einigen Monaten zwei statt vier Bünde genügen. Dass die Nordostschweizer Medien von Zürich kolonisiert sind, ist eine Binsenweisheit. Immerhin hatten die Zürcher bislang die regionale Fassade nicht angetastet. (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 13.11.2014.
WOZ > NZZ. Fusion. WOZ, 13.11.2014.
Ganzer Text
22.04.2014 BS Kanton
Personen
Unia Schweiz
Manuel Wyss
Entlassungen
Fusion
Volltext

Umstrukturierung bei Novartis - Unia erwartet sofortige Information der Sozialpartner. Mit Besorgnis hat die Gewerkschaft Unia die Nachricht vom umfassenden Umbau bei Novartis und dem geplanten Joint Venture mit GlaxoSmithKline (GSK) zur Kenntnis genommen. Die Unia fordert Pascal Brenneisen, CEO von Novartis Schweiz, zur sofortigen und umfassenden Information der Sozialpartner auf. Heute Morgen hat der Pharmakonzern Novartis bekannt gegeben, dass er sich in einem mehr­stufigen Prozess neu strukturieren und den Bereich der rezeptfreien Medikamente bis 2015 in ein Gemeinschaftsunternehmen mit GSK einbringen will, welches vom letzteren Unternehmen kontrolliert wird. (…). Manuel Wyss.

Unia Kommunikation, 22.4.2014.

Unia Schweiz > Novartis. Fusion. Unia Schweiz. 2014-04-22.

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07.03.2013 Schweiz
Buchhandel
Orell Füssli
Syndicom
Thalia GmbH

Buchhandel
Fusion
Thalia GmbH
Volltext

Orell Füssli und Thalia schliessen sich zusammen. Heisst das, es gibt endlich einen Gesamtarbeitsvertrag für die 650 Angestellten von Thalia Schweiz? Syndicom wurde, wie die 1050 MitarbeiterInnen der beiden Unternehmen und die gesamte Buchbranche, von der heutigen Ankündigung des Joint Ventures von OF und Thalia überrascht. Stimmt die WEKO dem Zusammenschluss zu, wird sich der Schweizer Buchmarkt und damit auch die Arbeitsmarktsituation für BuchhändlerInnen massiv verändern. Syndicom wird sich dafür einsetzen, dass so wenige Stellen wie möglich abgebaut werden. (...).

Syndicom, 7.3.2013.
Syndicom > Buchhandel. Fusion. Syndicom. 2013-06-07.

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27.09.2012 Schweiz
20 Minuten
Syndicom
Tamedia

20 Minuten
Fusion
Kündigungen
Tamedia
Volltext

Redaktions-Fusion bei 20 Minuten: Syndicom fordert den Verzicht auf Kündigungen. Die heutige Meldung von Tamedia sieht auf den ersten Blick nach einer einfachen Personalie aus: Der Chefredaktor von 20 Minuten-online, Hansi Voigt, geht, es übernimmt der Chefredaktor von 20 Minuten Print, Marco Boselli. Letzterer wird der Chef über die künftig zu fusionierenden beiden Redaktionen. (...).

Syndicom online, 27.9.2012.
Syndicom > 20 Minuten. Fusion. Kündigungen 27.9.2012.doc.

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01.12.2010 Schweiz
Comedia Schweiz
Personen
SJU
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
VPOD Schweiz
Thomas Bernhard
Roland Kreuzer
Christoph Schlatter
Fusion
Geschichte
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„Abenteuer Comedia“ -journalistische Bilanz. In der Comedia ging bei deren Gründung auf den 1. Januar 1999 die SJU (Schweizerische Journalistinnen- und Journalisten-Union) mit rund 1400 Mitgliedern auf, die zuvor als Sektion dem VPOD angehört hatten. Ursprünglich waren es sechs Verbände, welche Ende der 199oer Jahre das Projekt einer Mediengewerkschaft diskutierten; zwei davon stiegen im Lauf des Jahres 1998 aus. Die Urabstimmung beim SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender) ergab zwar ein positives Ergebnis (53 Prozent für eine Fusion), doch wurde das nötige qualifizierte Mehr (60 Prozent) verfehlt. Beim eher berufsständisch geprägten SVJ (Schweizer Verband der Journalistinnen und Journalisten) waren es offenbar Vorbehalte gegenüber einer „roten Gewerkschaft“, die den Ausschlag zum Fernbleiben gaben. (...).

 

VPOD-Magazin, Dezember 2010.

 

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01.08.2010 Schweiz
Comedia Schweiz
Comedia-Magazin
Comtext
GeKo Schweiz
Personen
Didier Page
Fusion
Logo
Mitbestimmung
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Mitbestimmung trägt Früchte. Einigkeit an der Sitzung anfangs Juli in Bern: Die Projektsteuerung der Fusion von Comedia und Gewerkschaft Kommunikation (GeKo) hat die Statuten und die Personalvorlagen der Neuen Gewerkschaft zum grossen Teil einstimmig gutgeheissen. Einigkeit kann auf geringe Bedeutung der Vorlagen oder auf seriöse Vorbereitung des Geschäfts hindeuten. Im Fall der Projektsteuerungssitzung vom 2. Juli 2010 beruht sie ganz klar auf der guten Vorarbeit. Ein Beispiel dafür ist die Mitbestimmung bei den Personalvorlagen für die Neue Gewerkschaft. Die Personalausschüsse der beiden Gewerkschaften haben die Anstellungsbedingungen für das Personal mit erarbeitet und verfasst. So gut, dass sie von der Projektsteuerung ohne Änderung genehmigt werden konnten. Einige Minderheits- und Einzelanträge - zum Beispiel zu den Freitagen bei Heirat oder bei Todesfällen in der Familie - wurden deutlich abgelehnt. (...). Didier Page, Leiter Kommunikation GeKo. Comedia-Magazin, Nr. 8, august 2010.

 

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01.08.2010 Schweiz
Comedia
GeKo Schweiz

Fusion
Kommunikation
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Mitbestimmung trägt Früchte. Einigkeit an der Sitzung anfangs Juli in Bern: Die Projektsteuerung der Fusion von Comedia und Gewerkschaft Kommunikation (GeKo) hat die Statuten und die Personalvorlagen der Neuen Gewerkschaft zum grossen Teil einstimmig gutgeheissen. Einigkeit kann auf geringe Bedeutung der Vorlagen oder auf seriöse Vorbereitung des Geschäfts hindeuten. Im Fall der Projektsteuerungssitzung vom 2. Juli 2010 beruht sie ganz klar auf der guten Vorarbeit. Ein Beispiel dafür ist die Mitbestimmung bei den Personalvorlagen für die Neue Gewerkschaft. Die Personalausschüsse der beiden Gewerkschaften haben die Anstellungsbedingungen für das Personal mit erarbeitet und verfasst. So gut, dass sie von der Projektsteuerung ohne Änderung genehmigt werden konnten. Einige Minderheits- und Einzelanträge - zum Beispiel zu den Freitagen bei Heirat oder bei Todesfällen in der Familie - wurden deutlich abgelehnt. Harmonisierung der Lohnsysteme. Das Gleiche gilt auch für das Lohnsystem. Das Ergebnis eines überaus komplexen Prozesses zur Harmonisierung zweier unterschiedlicher Systeme unter gleichzeitiger Wahrung des Besitzstands ist auch dank der Unterstützung durch einen externen Experten möglich geworden. Unter dessen Leitung wurden alle Funktionen eingehend analysiert und neu eingeteilt. Die neue Skala für die MitarbeiterInnen wird schrittweise umgesetzt, sodass es nach einigen Jahren keine Ungleichheiten mehr geben wird und niemand Lohneinbussen erleidet. Hingegen werden alle Löhne, die bisher unter dem Minimum der betreffenden Funktion lagen, per sofort auf das entsprechende Minimum angehoben. (…).
Comedia-Magazin, 1.8.2010.
Kommunikation > Fusion. Comedia-Magazin, 2010-08-01.
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