Gewerkschaftschronik
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27.03.2020 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Coronavirus
Volltext
Frühlingserwachen Frühling in Corona-Zeiten, ein seltsamer Kontrast. Hier neues Spriessen, Aufblühen und Wachsen. Das Leben, halt. Dort Angst, Krise und Krankheit. Der Tod. Und alles, was der Frühling so macht: einen rausziehen, einen ausziehen, einen ranziehen, sollten wir derzeit besser nicht tun. Doch träumen, das ist zwar auch ansteckend, aber das können wir. Der Kirschbaum im Garten ist jetzt noch schöner als andere Jahre. Der Blütenzauber noch zauberhafter. Augen mit Frühling füllen. Augen dann schliessen. Von diesem Frühlingserwachen handelt auch unsere Frontseite. Ein Bild gegen den Virus-Koller. Ein Vexierbild, das aber auch die Corona-Krise zeigt. Man sieht den Virus nicht, man riecht ihn nicht – und doch ist er da. Und dominiert alles. Mittlerweile schlägt er bereits in 169 Ländern zu (Stand 25. März). Mit verheerenden gesundheitlichen, sozialen, ökonomischen und politischen Folgen. Work widmet der Corona-Krise deshalb die ganze Zeitung. Weil es so wichtig ist, sie zu sehen und zu verstehen. Zuerst Aufsteller. In der chinesischen 11-Millionen-Metropole Wuhan gab es am 19. März erstmals keine neuen Ansteckungen mehr. China hat die Seuche mit viel Technologie und der eigenen Geschichte bezwungen. Dann der Alarm. Hunderte von ¬Firmen pfeifen auf den Corona-Schutz. Work dokumentiert. Und Unia-Chefin Vania Alleva fordert den „technischen Stop für nichtessentielle Arbeite“. Der Corona-Ratgeber. (…).
Marie-Josée Kuhn.
Work online, 27.3.2020.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Coronavirus. Work online, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Schutz der besonders gefährdeten Arbeitnehmenden muss gewährleistet werden! Besorgniserregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt – Kurzarbeit auf Höchststand, mehr Flexibilität für die Kantone. Der Bundesrat schafft wichtige Klarheit, ob und wie die Kantone weiterführende Massnahmen ergreifen dürfen, um die Corona-Krise eindämmen zu können („Krisen-Fenster“). Dringend intensiviert werden muss der Vollzug der bezüglich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz getroffenen Massnahmen. Dabei stehen nun auch die Kantone und die Arbeitgeberverbände in der Pflicht. Störend ist weiterhin, dass besonders gefährdete Arbeitnehmende wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren sollen. Die Lage für die Arbeitnehmenden spitzt sich von Tag zu Tag zu, bereits 656`000 sind von Kurzarbeit betroffen. Der Bundesrat anerkennt nun, dass einige Kantone Massnahmen ergreifen müssen, um ihrer besonderen Situation Rechnung tragen zu können. Der SGB begrüsst diese neue Möglichkeit, die den Kantonen nun aber auch eine echte Verantwortung auferlegt: Sie müssen die Probleme in den Branchen erfassen und schnell wirksame Kontrollstrukturen aufbauen. Das Kriterium des Ausbleibens der Grenzgänger ist für den SGB aber sachfremd und nicht nachvollziehbar. (…).
SGB,, Medienmitteilung, 27.3.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
COVID-19-Verordnung: Krisenfenster für Kantone – Gesundheit muss Priorität haben. Der Bundesrat hat die Covid-19-Verordnung heute erneut angepasst. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist die Einführung eines Krisenfensters für die Kantone richtig. Der Bundesrat berücksichtigt damit die spezifische Situation im Kanton Tessin und vermeidet einen unnötigen Konflikt. Leider hat er die temporären Verschlechterungen des Arbeitsgesetzes für Angestellte in den Spitälern nicht rückgängig gemacht, aber immerhin hat er präzisiert, dass zeitliche und finanzielle Kompensationen weiterhin geschuldet werden. Travail.Suisse fordert die Kantone nachdrücklich dazu auf, mehr Personal für die Kontrolle des Gesundheitsschutzes in den Betrieben einzusetzen. Der Staatsrat des Kantons Tessin hat mit Unterstützung der Tessiner Sozialpartner die Wirtschaft im Grundsatz gestoppt. Der Corona-Virus ist im Tessin bereits stärker verbreitet und die Behörden vor Ort sahen sich gezwungen zu handeln. Travail.Suisse steht in engem Kontakt mit seiner Mitgliedsorganisation OCST, der Gewerkschaftsorganisation Organizzazione Cristiano Sociale ticinese, und begrüsst, dass in dieser Situation eine pragmatische Lösung gefunden werden konnte und die Tessiner Unternehmen mit dem heutigen Entscheid des Bundesrates für ihre Mitarbeitenden Kurzarbeitsentschädigung beantragen können. „Der Bundesrat hat mit dem Krisenfenster ein Instrument geschaffen, um den spezifischen Situationen in den Kantonen begegnen zu können“ sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 27.3.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Travail.Suisse, 2020-03-27.
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26.03.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Coronavirus
Spitalpersonal
Volltext
Arbeitsgesetz: Bundesrat stösst Spitalpersonal vor den Kopf. Das Spitalpersonal appelliert an den Bundesrat, die Aufweichung des Gesundheitsschutzes zurückzunehmen. Über 40'000 Menschen unterzeichneten in kürzester Zeit die Petition. Doch der Bundesrat stellt sich taub. Der Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Freitag, die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsgesetzes in den mit COVID-PatientInnen überlasteten Spitälern mit sofortiger Wirkung auszusetzen, hat das Spitalpersonal und die Bevölkerung mobilisiert. Der VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) hat Anfang Woche eine Online-Petition lanciert, welche den Bundesrat auffordert, seine Entscheidung rückgängig zu machen. In knapp zwei Tagen unterzeichneten schweizweit über 40’ 000 Menschen diesen Appell und setzten damit ein deutliches Zeichen für den Schutz des Spitalpersonals. Sie alle haben verstanden, dass der Schutz des Personals eine wichtige Voraussetzung ist für den Schutz von uns allen. Bei der heutigen Pressekonferenz gab Bundesrat Parmelin sogar auf konkrete Nachfragen nur ausweichende Antworten zu diesem Thema. Der Appell von 40'000 Personen zum Schutz des Spitalpersonals stiess auf taube Ohren. Der Bundesrat weigert sich, den gesetzlichen Rahmen des Arbeitsgesetzes zum Schutz des Spitalpersonals beizubehalten. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 26.3.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Coronavirus.. Pflegepersonal. VPOD Schweiz, 2020-03-26.
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26.03.2020 Schweiz
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Kinderbetreuung in Coronazeiten. Im Alltag betrachten wir gewisse Rahmenbedingungen als selbstverständlich: Am Morgen den Nachwuchs in die Kita oder zu den Grosseltern bringen und ins Büro gehen, die Grossmutter anfragen, ob sie einspringen kann, wenn ein Kind krank ist, die Tochter in den Schulferien mit dem Grossvater in den Zoo schicken... Und von einem Tag auf den anderen ist dies alles nicht mehr möglich. Jetzt fällt auf, welch grossen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft die Grosselterngeneration unbezahlt – sowie unzählige Kita-Angestellte mit bescheidenen Löhnen und anstrengenden Arbeitsbedingungen normalerweise leisten. Die Betreuung durch die Grosseltern fällt zurzeit ganz weg – und es könnte noch länger dauern, bis Grosseltern und Enkelkinder sich einander wieder annähern dürfen, ohne dass dies für erstere ein gesundheitliches oder gar tödliches Risiko ist. Die Schulen sind ebenfalls geschlossen. Der Bundesrat hat zwar angeordnet, dass die Kantone eine schulische (bis 6. Klasse) und vorschulische Betreuung anbieten müssen für Kinder, deren Eltern sie in dieser ausserordentlichen Situation nicht selbst betreuen können. Gleichzeitig müssen jedoch auch die Betreuungsinstitutionen die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um ihr Personal zu schützen und die Weiterverbreitung von Covid zu stoppen. Die ist jedoch gerade in der Kinderbetreuung kaum umsetzbar: Trösten auf zwei Meter Distanz ist nicht möglich, geschweige denn Wickeln. (…).  Regula Bühlmann.
SGB, 26.3.2020.
Personen > Buehlmann Regula. Coronavirus. Kinderbetreuung. SGB, 2020-03-26.
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25.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Freischaffende
Selbständigerwerbende
Volltext
Massnahmen des Bundes schliessen weite Teile der Freischaffenden und Selbständigen immer noch aus. Die vom Bundesrat gesprochene finanzielle Unterstützung von Selbständigen infolge des Coronavirus, greift in ihrer derzeitigen Form zu kurz. Die Folgen für Freischaffende und Selbständigerwerbende in den Medien- und Kreativbranchen werden trotz der bereits getroffenen Massnahmen nach wie vor verheerend sein. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher gemeinsam mit acht weiteren Verbänden in den Medien- und Kreativbranchen, den Geltungsbereich auszuweiten. Sie haben sich deshalb heute mit einer Stellungnahme an das Bundesamt für Sozialversicherungen gewendet. Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- und Kreativberufen haben im Moment kaum noch Einkommen. Die Aufträge brechen weg, neue erhalten sie keine. Aktuell erhalten diese Personen nach den gesprochenen Massnahmen des Bundes nur dann eine Erwerbsersatzentschädigung, wenn sie wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten oder aufgrund fehlender Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr arbeiten können. Allenfalls erhalten sie Nothilfe, falls sie in den Geltungsbereich der Kulturschaffenden fallen und darüber hinaus Verlust und Absage von Aufträgen aufgrund der Coronavirus-Massnahmen nachweisen können. Diese unmittelbare Vorraussetzung ist in den wenigsten Fällen gegeben. Klar ist hingegen: Viele Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- oder Kreativberufen erhalten kaum noch neue Aufträge, seit die Coronavirus-Massnahmen in Kraft sind. (…).
Syndicom, 25.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Freischaffende. Syndicom, 2020-03-25.
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25.03.2020 Schweiz
Bankpersonalverband

Coronavirus
Volltext
Eine Woche im Ausnahmezustand: Wichtigste Informationen für Angestellte im Finanzsektor. Liebe Abonnentinnen und Abonnenten. Nach einer Woche Ausnahmezustand sind die Vorgaben des Bundesrates klar: Die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) muss mit allen Mitteln eingeschränkt und aufgehalten werden, wobei die Auswirkungen auf die Wirtschaft so gering wie möglich gehalten werden müssen. Auch klar ist: Die Banken spielen eine zentrale Rolle bei den Bemühungen, der Wirtschaft die finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, die erforderlich ist, um die Auswirkungen dieser Krise zu verringern. Der SBPV erinnert daran, dass es im Interesse aller ist, den durch den wirtschaftlichen Abschwung verursachten Schaden so weit wie möglich zu reduzieren. Wir bitten daher die Mitarbeitenden, sich an den Bemühungen zu beteiligen und sicherzustellen, dass die wesentlichen Aufgaben der Finanzinstitutionen so weit wie möglich erfüllt werden können. Die Arbeitgeber wiederum sind aufgefordert, die Mittel zur Verfügung stellen, um essenzielle Aufgaben unter den bestmöglichen hygienischen Bedingungen durchzuführen und die Vorschriften der Behörden ausnahmslos umzusetzen. Da der Ausnahmezustand und die laufenden Verschärfungen teils grosse Umstellungen und Anpassungen in kurzer Zeit erfordern – für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmende – und naturgemäss Unsicherheiten mit sich bringen, haben wir die wichtigsten aktuellen Richtlinien aufgelistet, die es nun zu beachten und zu befolgen gilt. (…).
Bankpersonalverband, Medienmitteilung, 25.3.2020.
Bankpersonalverband > Coronavirus. SBPV, 2020-03-25.
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25.03.2020 Schweiz
Pensionskasse
Personen
PK-Netz

Pensionskassen
Volltext
Auch in turbulenten Zeiten Ruhe bewahren Kommentar von Urs Eicher, Präsident PK-Netz. Wir stehen aufgrund der Corona-Epidemie gesamtgesellschaftlich vor sehr herausfordernden Zeiten. Prognosen sind schwierig, wenn plötzlich praktisch das gesamte wirtschaftliche Leben zum Erliegen kommt. Es wäre vermessen, das Grounding der Swissair mit der aktuellen Situation zu vergleichen. Dennoch kommen Erinnerungen hoch. Als die Flotte im Oktober 2001 am Boden blieb, war ich eben zum Präsidenten von kapers, der Gewerkschaft des Kabinenpersonals, ernannt worden. Es folgten turbulente Monate, in denen es bei der beruflichen Vorsorge erstmal darum ging, den Anschluss zu halten und dann für unseren Versichertenbestand eine neue gute Vorsorgelösung zu finden – selbstverständlich im Interesse der Arbeitnehmenden. Wenn ich eines in dieser Zeit gelernt habe: Ruhe bewahren, sich auf das Wesentliche konzentrieren und das Ziel auch in turbulenten Zeiten nicht aus den Augen verlieren. An langfristigen Anlagestrategien festhalten. Übersetzt auf die jetzige Situation in der 2. Säule heisst dies: Wir müssen wachsam sein und die Situation an den Finanzmärkten sicherlich gut beobachten. Allerdings sollten auf der Ebene der Vorsorgeeinrichtungen auf keinen Fall übereilte Beschlüsse gefasst werden, denn die allermeisten Kassen verfügen bereits über langfristige Anlagestrategien mit Zielwerten und Bandbreitenvorgaben. (…). Urs Eicher, Präsident PK-Netz.
PK-Netz, 25.3.2020..
Personen > Eicher Urs. Pensionskasse. PK-Netz, 2020-03-25.
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24.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Syndicom fordert die Schliessung von Baustellen. in der Netzinfrastruktur-Branche. Auf vielen Baustellen der Netzinfrastruktur-Branche können die nötigen Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass alle Netzinfrastruktur-Arbeiten eingestellt werden, ausser jene, die dem Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktur dienen. Dies zum Schutz der Arbeitnehmenden und zur Eindämmung des Coronavirus. Die neuen Erkenntnisse u.a. aus dem Tessin zeigen, dass für die Eindämmung des Coronavirus eine strenge Einhaltung der Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) notwendig ist. Die Abstandsregelungen können jedoch auf vielen Baustellen kaum eingehalten werden. Unabhängige Arbeitsinspektorate der Kantone können die Umsetzung dieser Massnahmen gemäss SECO-Checkliste nicht flächendeckend gewährleisten, ebenso wenig die Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen. Damit wird nicht nur der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen aufs Spiel gesetzt, sondern gleichzeitig eine weitere Ausbreitung der Pandemie in Kauf genommen. Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktu. (…).
Syndico, 24.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Syndicom, 2020.03-24.
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24.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Covid-19: Gefährliche Aufweichung des Arbeitsgesetzes. Corona-Krise darf nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gehen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige Entscheide zugunsten der Beschäftigten getroffen. Doch er hat auch in verschiedenen Bereichen den Schutz der Arbeitnehmenden gelockert. Die Gewerkschaft Unia hält klar fest, dass die gegenwärtige Pandemie nicht missbraucht werden darf, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Der Bundesrat hat insbesondere in der Logistik- und Transportbranche sowie bei Kurierdienstleistungen massgebliche Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes ausser Kraft gesetzt. Das ist problematisch, zumal die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in keinem Fall konsultiert wurden. Deregulierungen sind nicht zulässig, ausser es gibt eine nachweisbare Notwendigkeit in absolut essenziellen Bereichen (Grundversorgung), die Sozialpartner werden einbezogen, stimmen geschlossen zu (Ausnahmebewilligung) und es gibt klare kompensatorische Massnahmen für die Arbeitnehmenden. Ausnahmen müssen zeitlich sehr beschränkt sein und sofort aufgehoben werden, sobald die Situation sich entschärft. Transport: Chauffeur/innen am Limit. Für Chauffeur/innen wurden die Ruhezeitbestimmungen massiv gelockert: Innert zwei aufeinanderfolgenden Wochen sollen sie künftig bis zu 112 Stunden (statt 90) fahren, die vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten werden von 45 auf 36 Stunden reduziert. Diese Massnahmen entstammen direkt dem Wunschzettel der grossen Detailhändler (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 23.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus.. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-23.
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23.03.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Volltext
Absage der 1.-Mai Kundgebungen in der Schweiz. Coronavirus erlaubt weder Kundgebungen noch Veranstaltungen. Unter den aktuellen Umständen lassen sich keine Kundgebungen planen. Deshalb müssen die schweizweit über 50 geplanten Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai 2020 abgesagt werden. Dieser historisch einmalige Schritt ist schmerzhaft, aber angesichts der aktuellen Pandemie unausweichlich. Aktuell liegt der Fokus aller darauf, ihre und die Gesundheit anderer zu schützen. Dazu kommt für die Gewerkschaften der vordringliche Kampf für die Garantie von Jobs und Löhnen in der Corona-Krise. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass diejenigen, welche unmittelbar an dieser Krise leiden werden, einmal mehr die prekär und befristet Beschäftigten und allgemein die eher schlechter bezahlten sind. Doch viele gerade dieser Berufe und Tätigkeiten erweisen sich in diesen Tagen als systemrelevant. Systemrelevanter als Banken und andere Grosskonzerne mit ihren Top-Salären. Die Absage der Kundgebungen und Grossveranstaltungen bedeutet aber nicht, dass die Gewerkschaftsbewegung darauf verzichten würde, den Tag der Arbeit würdig zu feiern. In den kommenden Wochen werden die kantonalen Gewerkschaftsbünde als Trägerschaft der 1. Mai-Kundgebungen sowie andere veranstaltende Organisationen alternative Durchführungsideen prüfen, um den 1. Mai als Kampftag der ArbeiterInnen für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen entsprechend begehen zu können. (...). SGB, Medienmitteilung. 23.3.2020.
SGB > 1. Mai Schweiz. Verbot. SGB, 2020-03-23.
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23.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Coronavirus
Volltext
Aufweichung des Arbeitsgesetzes: Corona-Krise darf nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gehen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige Entscheide zugunsten der Beschäftigten getroffen. Doch er hat auch in verschiedenen Bereichen den Schutz der Arbeitnehmenden gelockert. Die Gewerkschaft Unia hält klar fest, dass die gegenwärtige Pandemie nicht missbraucht werden darf, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Der Bundesrat hat insbesondere in der Logistik- und Transportbranche sowie bei Kurierdienstleistungen massgebliche Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes ausser Kraft gesetzt. Das ist problematisch, zumal die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in keinem Fall konsultiert wurden. Deregulierungen sind nicht zulässig, ausser es gibt eine nachweisbare Notwendigkeit in absolut essenziellen Bereichen (Grundversorgung), die Sozialpartner werden einbezogen, stimmen geschlossen zu (Ausnahmebewilligung) und es gibt klare kompensatorische Massnahmen für die Arbeitnehmenden. Ausnahmen müssen zeitlich sehr beschränkt sein und sofort aufgehoben werden, sobald die Situation sich entschärft. Transport: Chauffeur/innen am Limit. (…).
Unia Schweiz, 23.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2020-03-23.
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20.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Arbeiten in nicht-essentiellen Bereichen einstellen – Schutz in exponierten Branchen durchsetzen! Die Massnahmen des Bundes sollen die Verbreitung des Covid-19 Virus verlangsamen. In den letzten Tagen wurde aber klar: Sie werden in vielen Betrieben nicht eingehalten – und die Behörden setzen die Massnahmen nicht durch. Das ist inakzeptabel und inkohärent. Jetzt gilt es die Konsequenzen zu ziehen und die Arbeiten in nicht-essentiellen Bereichen einzustellen. Unternehmen sollen nachweisen müssen, dass sie die Tätigkeit im Rahmen der behördlichen Schutzvorgaben weiterführen können. Der Bundesrat hat Verhaltensregeln und weitgehende Einschränkungen des Alltagslebens beschlossen, um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Ziel: Menschenleben retten und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern. Diese Regeln gelten auch für die Arbeitswelt. Viele Unternehmen mussten bereits schliessen. Alle anderen müssen jetzt mit ausserordentlichen Massnahmen zum Schutze ihrer Beschäftigten ebenfalls ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Verweigerungshaltung auf Arbeitgeberseite – Vollzugsnotstand bei den Behörden. Die Unia wird von Anfragen besorgter, verzweifelter und empörter Arbeitnehmenden überschwemmt. (…).
Unia Schweiz, 20.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-20.
Ganzer Text
20.03.2020 Schweiz
VPOD Schweiz

Coronavirus
Gesundheitswesen
Volltext
Coronavirus: Appell an Pflegende, Berufsverbände, Politik und Bevölkerung. Seit Tagen erreichen uns viele Nachrichten von Menschen aus den Gesundheitsberufen.Viele davon sind verärgert, manche sogar zynisch ob des jahrelangen Weghörens seitens der Politik und der Verwaltungen. Das verstehen wir. Wir hören aber auch andere Töne. Viele besinnen sich jetzt auf ihre Stärke und fordern andere KollegInnen in ihrer Branche auf für die eigenen Interessen einzutreten. Fordern die Politik auf, endlich zu handeln. Das freut uns und gibt auch uns Mut. Wir kämpfen seit Jahren mit unseren Mitgliedern dafür, dass sich die Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich verbessern. Wir glauben, dass jetzt ALLE erkannt haben, wie systemrelevant diese Berufe sind und wie ungerecht es ist, dass sich das weder im Lohn noch in den Arbeitsbedingungen niederschlägt. Wir arbeiten an einem Forderungs- und Massnahmenpaket, damit das Gesundheitspersonal (und damit meinen wir auch die Reinigung, Wäscherei, Wartung usw) auch nach der Coronavirus-Krise nicht wieder in Vergessenheit gerät. Wir bleiben dran. Ihr auch? Wir veröffentlichen hier einen Appell von Alain R. Müller, Dipl. Pflegefachmann HF. V(…).
Alain R. Müller.
VPOD Schweiz, 20.3.2020.
VPOD Schweiz > Coronavirus. Gesundheitswesen. VPOD Schweiz, 2020-03-20.
Ganzer Text
20.03.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Volltext
Corona-Notpaket: Ein wichtiger Schritt, doch Lage für die Erwerbstätigen bleibt sehr angespannt. Bundesrätliches Notpaket für Löhne und Arbeitsplätze. Die Corona-Krise ist auch für die Schweiz eine schwere Prüfung. Mit den heute beschlossenen Erleichterungen bei der Kurzarbeit und der neu eingeführten Sicherheit für erwerbstätige Eltern, die zuhause bleiben müssen, um Kinder zu betreuen, sind wichtige Forderungen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes erfüllt («Elternurlaub»). Mit diesen Lohngarantien sind die Einkommen von vielen Berufstätigen gesichert. Und die Firmen erhalten dadurch liquide Mittel. In den nächsten Tagen wird es darum gehen, diese Beschlüsse möglichst rasch und unbürokratisch umzusetzen. Damit das Geld rechtzeitig bei den Leuten ankommt. Der Ausbau der Kurzarbeit für Arbeitnehmende mit befristeten Verträgen und Stundenlöhner ist ein grosser Fortschritt. Viele Angestellte mit tiefen Löhnen und prekären Arbeitsverträgen in Branchen wie Gastgewerbe, Kultur- oder Eventbereich sind am härtesten von den Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Epidemie betroffen. Hier greifen auch die umfassenden Zusagen des Bundesrates für die Kuturschaffenden. Um den Schaden für die Kaufkraft und damit die Wirkung der Krise zu begrenzen, muss der 100-prozentige Lohnersatz in möglichst vielen Fällen angestrebt werden. (…).
SGB, Medienmitteilung, 20.3.2020.
SGB > Coronovirus. Loehne. SGB, 2020-03-20.
Ganzer Text
20.03.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Volltext
Coronavirus: Endlich grössere Unterstützung für die Arbeitnehmenden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, unterstützt den Bundesrat in seinen einschneidenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Wichtig sind aber auch parallele Massnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Talfahrt und zur Sicherung der Arbeitsplätze. Das heute präsentierte Massnahmenpaket ist ein wichtiges Signal für die Arbeitnehmenden. Es wird aber weitere Massnahmen brauchen, damit das Versprechen vom Kümmern um die Arbeitnehmenden keine Floskel bleibt. Heute hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket im Umfang von zusätzlichen 32 Mrd. Schweizer Franken zum Erhalt der Arbeitsplätze und der Sicherung der Löhne verabschiedet. Das ist ein wichtiges Signal. Travail.Suisse begrüsst, dass die Landesregierung endlich auch entschieden gegen die negativen Auswirkungen der Krise auf dem Arbeitsmarkt vorgeht und sich um Gesundheitsschutz und Berufsbildung kümmert. Sicherung der Löhne - auch bei Betreuungsaufgaben. Neben den Gesundheitsrisiken des Corona-Virus ist für viele Arbeitnehmende in den letzten Wochen die Frage nach der Sicherung ihrer Löhne und insbesondere der Lohnfortzahlung zu Belastung geworden. Travail.Suisse begrüsst deshalb die heutigen Entscheide des Bundesrates. Bürgschaften für KMU in der Grössenordnung von 20 Mrd. Franken unterstützen die Liquidität der Unternehmen und helfen Arbeitsplätze zu schützen. (…)
Travail.Suisse, 20.3.2020
Travail.Suisse > Coronavirus. Travail.Suisse, 2020-03-20.
Ganzer Text
19.03.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Freischaffende
Volltext
Coronavirus: Informationen für Freischaffende, Selbständige, Temporär-Arbeitende. Du bist nicht allein. Die Entwicklungen rund um das Coronavirus sind eine grosse Herausforderung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Während für die Wirtschaft und Festangestellte Instrumente (Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigung) zur Verfügung stehen, um diese schwierigen Zeiten finanziell zu überstehen, sind Freischaffende, Selbständige, Kleinst-Betriebe und viele Arbeitnehmende mit befristeten Verträgen sowie Temporärbeitende fast ausnahmslos auf sich selbst gestellt. Angesichts der grossen Anzahl freischwebender Arbeitsverhältnisse hat die Politik erkannt, dass sie unverzüglich handeln muss. Die Bundesbehörden arbeiten zusammen mit Kantonen und Gemeinden mit Hochdruck an Möglichkeiten von Soforthilfemassnahmen. So fordert das SSM zusammen mit anderen Gewerkschaften und Gewerkschaftsbünden, mit dem Dachverband der Kultur- und Medienschaffenden „Suisseculture“ und anderen Berufs- und Branchenverbänden einen unkomplizierten und unbürokratischen Zugang zu zinslosen Darlehen, Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigungen für Freischaffende, Selbständigerwerbende, Kleinstbetriebe und Personen mit befristeten Verträgen. Bund, Kanton und Gemeinden haben bereits ein Bündel von millionenschweren Hilfspaketen beschlossen oder sind daran, diese zu beschliessen. Das SSM wird Dich über alle wichtigen Informationen laufend informieren und (…).
SSM, 19.3.2020.
SSM > Coronavirus. Freischaffende. SSM, 2020-03-19.
Ganzer Text
19.03.2020 Schweiz
Regierung Schweiz
SGB

Coronavirus
Offener Brief
Volltext
Offener Brief an den Bundesrat. Löhne garantieren sowie den Gesundheitsschutz gewährleisten oder – wenn der Schutz nicht möglich ist – Arbeit einstellen und Kurzarbeit einführen. Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin, Sehr geehrte Frau Bundesrätin, Sehr geehrter Herr Bundesrat. Viele Arbeitnehmende machen sich angesichts der Corona-Epidemie grosse Sorgen – um die Gesundheit, aber auch um ihre Löhne und Arbeitsplätze. In den letzten Tagen hat sich die Lage leider weiter zugespitzt. Zahlreichen Firmen fehlen die Einnahmen und dementsprechend auch das Geld, um die Löhne zu zahlen. Wir erhalten zudem viele besorgte Rückmeldungen von Arbeitnehmenden, die auf eine ungenügende Befolgung der Schutzmassnahmen durch die Arbeitgeber und grosse Unsicherheiten hinweisen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst es, dass sich der Bundesrat für eine Garantie der Löhne ausgesprochen und auch spezifische Empfehlungen zum Schutz der Gesundheit in der Arbeitswelt publiziert hat. Nun braucht es die strikte Umsetzung in der Arbeitswelt – insbesondere auf den Baustellen, in den Läden, im Gesundheitswesen (insb. bei den Schutzmassnahmen) und in den anderen Branchen. Hürden abbauen. Der SGB fordert den Bundesrat auf, die Hürden bei den Kurzarbeitsentschädigungen maximal zu reduzieren, so dass keine Liquiditätsengpässe entstehen und die Löhne in jedem Fall bezahlt werden können. (…).
Schweizerischer Gewerkschaftsbund
Pierre-Yves Maillard, Präsident, Daniel Lampart, Leiter SGB-Sekretariat und Chefökonom.
Bern, 18.3.2020.
SGB > Coronavirus. Offener Brief. Bundesrat. SGB, 2020-03-18.
Ganzer Text
18.03.2020 Schweiz
Regierung Schweiz
SGB

Coronavirus
Offener Brief
Volltext
Offener Brief an den Bundesrat. Löhne garantieren sowie Gesundheitsschutz gewährleisten oder – wenn der Schutz nicht möglich ist – Arbeit einstellen und Kurzarbeit einführen. Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin, sehr geehrte Frau Bundesrätin, sehr geehrter Herr Bundesrat. Viele Arbeitnehmende machen sich angesichts der Corona-Epidemie grosse Sorgen – um die Gesundheit, aber auch um ihre Löhne und Arbeitsplätze. In den letzten Tagen hat sich die Lage leider weiter zugespitzt. Zahlreichen Firmen fehlen die Einnahmen und dementsprechend auch das Geld, um die Löhne zu zahlen. Wir erhalten zudem viele besorgte Rückmeldungen von Arbeitnehmenden, die auf eine ungenügende Befolgung der Schutzmassnahmen durch die Arbeitgeber und grosse Unsicherheiten hinweisen.. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst es, dass sich der Bundesrat für eine Garantie der Löhne ausgesprochen und auch spezifische Empfehlungen zum Schutz der Gesundheit in der Arbeitswelt publiziert hat. Nun braucht es die strikte Umsetzung in der Arbeitswelt – insbesondere auf den Baustellen, in den Läden, im Gesundheitswesen (insb. bei den Schutzmassnahmen) und in den anderen Branchen. Hürden abbauen. Der SGB fordert den Bundesrat auf, die Hürden bei den Kurzarbeitsentschädigungen maximal zu reduzieren, so dass keine Liquiditätsengpässe entstehen und die Löhne in jedem Fall bezahlt werden können. Wo das Instrument der Kurzarbeit nicht ausreichend greift, beispielsweise bei befristeten Anstellungen, bei Betreuungsabwesenheiten und bei Kulturschaffenden sowie (Schein-)Selbständigen braucht es (…).
18. März 2020.
SGB > Coronavirus. Brief. Bundesrat. Offener Brief. SGB, 2020-03-18.
Ganzer Text
18.03.2020 Schweiz
Personen
Reinigung
VPOD Schweiz
Natascha Wey
Arbeitsbedingungen
Reinigungspersonal
Volltext
Die Reinigungsfachkräfte sind systemrelevant! Ohne die Menschen, die in der Reinigungsbranche arbeiten, würde der Service public nicht funktionieren. Denn ohne Sauberkeit in Spitälern und Heimen, können hygienische Standards nicht erfüllt werden. Die Reinigungsfachleute im öffentlichen Dienst sind mit der Corona-Krise zwei gegenläufigen Tendenzen ausgesetzt. Wo Büros, Turnhallen, Schul- oder Amtshäuser leerstehen, braucht es weniger Reinigungsarbeiten. Das Reinigungspersonal von Kantonen, Stadt und Gemeinden oder anderen öffentlichen Einrichtungen wird weniger aufgeboten, kann aber auch kein Homeoffice machen. Gleichzeitig steht das Reinigungspersonal in Spitälern und Pflegeheimen und einem verstärkten Druck. In Zeiten einer Pandemie ist Hygiene das A und O. Reinigungskräfte in Spitälern und im Gesundheitsbereich werden daher eher mit Mehrarbeit, Überstunden, höherer Arbeitsbelastung und mehr Verantwortung konfrontiert sein. Die Spitäler werden in dieser Situation mehr und verstärkt reinigen. Auch in den Spitälern wurde bei der Reinigung in der Vergangenheit eher gespart, abgebaut und die Personaldecke ausgedünnt. Die Zeche werden die jetzigen Angestellten bezahlen. Wir fordern für das Reinigungspersonal in Spitälern und Pflegeheimen. (…).
Natascha Wey.
VPOD Schweiz, 19.3.2020.
Personen > Wey Natascha. Reinigungspersonal, . Arbeitsbedingungen.
Ganzer Text
18.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Volltext
Too many to fail! Die Vorgaben des Bundesrates sind ohne Wenn und Aber einzuhalten: Abstand halten, Hände waschen, Gruppen vermeiden. Das gilt auch im Arbeitsalltag und auf dem Arbeitsweg. In der Realität drücken sich unzählige Arbeitgeber um diese Vorschriften: Im Verkauf, auf Baustellen, in der Produktion, in Firmenbussen. Jetzt sind die Behörden gefordert. Sie müssen den Vollzug der Massnahmen unverzüglich garantieren. Wo die Vorgaben nicht umgesetzt werden, muss die Arbeit eingestellt werden. Gleichzeitig müssen sie die Löhne aller Arbeitnehmenden sichern, damit sie nicht in finanzielle Not geraten. Gemeinsame Anreise in vollen Firmenbussen, Kopf an Kopf arbeiten in der Industrie, dicht gedrängt im Uhrenatelier, bedrängt von rücksichtlosen Hamsterkäufern, Pause in engen Baracken oder zu kleinen Räumen, keine Möglichkeiten zum Händewaschen, verdreckte Toiletten: So sieht heute die Arbeitsrealität von Hundertausenden von Arbeitnehmenden aus Vom geforderten „Ruck durch das Land“ ist nichts zu spüren. Bundes- und Kantonsbehörden schweigen und schauen untätig zu. Wo Schutzvorgaben nicht erfüllt werden, muss die Arbeit eingestellt werden. (…).
Unia Schweiz, 18.3.2020.
Unia Schweiz > Coronsvirus. Unia Schweiz, 2020-03-18.
Ganzer Text
17.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Volltext
Covid-19-Pandemie: Seco muss seine Verantwortung wahrnehmen. Gesundheitsschutz und Lohnfortzahlungen: jetzt die Massnahmen umsetzen!. Der Bundesrat empfiehlt eine Reihe von Gesundheitsschutz-Massnahmen, um die Verbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Die Unia unterstützt diese Bemühungen. Jetzt ist es wichtig, dass die Massnahmen auch in der Arbeitswelt umgesetzt werden. Aufgrund zahlreicher Rückmeldungen aus Baustellen und Betrieben, insb. des Detailhandels, stellen wir fest, dass dies vielerorts nicht oder nur ungenügend der Fall ist. Das ist nicht akzeptabel. In solchen Fällen müssen die Unternehmen die Arbeit bei voller Lohnfortzahlung einstellen, bis sie die Umsetzung der Schutzmassnahmen sicherstellen können. Das Seco muss jetzt sofort sicherstellen, dass die betroffenen Unternehmen die dabei anfallenden Lohnkosten über die Kurzarbeit-Versicherung abrechnen können. Die Verhinderung der Ausbreitung von Corona ist eine gemeinsame Herausforderung. Das BAG hat dazu eine Reihe von Verhaltensempfehlungen erlassen und eindringlich aufgefordert, diese einzuhalten. Nebst den allgemeinen Verhaltensregeln – Hände waschen, ins Taschentuch niessen, bei Krankheit zu Hause bleiben, nicht Händeschütteln und Abstand zu anderen Menschen halten – hat das BAG ein spezielles Merkblatt mit Massnahmen für Arbeitgeber publiziert (Link). Unternehmen müssen Arbeit einstellen, bis die Schutzmassnahmen umgesetzt werden können. Diese betrieblichen Massnahmen müssen selbstverständlich umgesetzt werden. Das ist jedoch vielerorts nicht der Fall.(…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-03-17.
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16.03.2020 Schweiz
Regierung Schweiz
SGB

Bundesrat
Coronavirus
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Löhne garantieren – Arbeitsplätze erhalten. Der SGB zu den neusten Corona-Massnahmen des Bundesrats. Die angeordneten temporären Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen bei den Arbeitnehmenden zu neuen Unsicherheiten und Problemen. Dagegen müssen Massnahmen ergriffen werden: Die Löhne müssen für alle garantiert und die Arbeitsplätze erhalten werden und bleiben. Auch für jene Angestellte, bei denen das wichtige Instrument der Kurzarbeit nicht greift. Lohngarantie und Arbeitsplatzerhalt sind im Interesse der gesamten Volkswirtschaft. Keine Entlassungen dank Kurzarbeit: Die Firmen dürfen in dieser schwierigen Lage keinesfalls Personal entlassen, sondern sollen auf Kurzarbeit ausweichen. Mit der Kurzarbeit hat der Bund ein mächtiges Instrument, um die Löhne auch bei Umsatzeinbrüchen in den Firmen weiter zu zahlen und damit auch einen grossen Teil der Liquidität der Firmen zu sichern. Kurzarbeit breiter anwenden: Der Bundesrat muss die Lücken bei den befristeten Verträgen sowie bei StundenlöhnerInnen so rasch als möglich schliessen – bevor es zu spät ist. Lohngarantie auch bei Ausfall durch Betreuungspflichten: Wenn Eltern zuhause bleiben müssen, um die Kinder zu betreuen, muss der Arbeitgeber die Löhne grundsätzlich weiterbezahlen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 16.3.2020.
SGB > Coronavirus. Bundesrat. SGB, 2020-03-16.
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16.03.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
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Nach Corona-Massnahmen muss Unsicherheit der Arbeitnehmenden reduziert werden. Der Bundesrat hat die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiegesetz beschlossen und weitere einschränkende Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Gemäss der aktuellen Lage sind diese offenbar nötig zum Schutz der Bevölkerung. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, versteht die Entscheide und trägt sie mit. Die ausserordentliche Situation wird für die ganze Gesellschaft eine grosse Herausforderung. Nach den Entscheiden zum Schutz der Gesundheit müssen auch Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft und der Arbeitnehmenden getroffen werden. Travail.Suisse wird als nationaler Sozialpartner die Frage der Lohnfortzahlung in den Arbeitsgruppen mit dem Bund weiter aufs Tapet bringen. Den ersten Schritt hat der Bundesrat heute kommuniziert: Die Lohnfortzahlung für die vulnerablen Personen ist garantiert. Der Bundesrat schränkt das öffentliche Leben weiter ein mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Für die ganze Bevölkerung werden diese Massnahmen ihre Wirkung haben. Travail.Suisse begrüsst, dass die Einschränkungen national einheitlich gelten und nicht in jedem Kanton eigene Regimes gelten. Das Arbeitsleben geht daneben weiter. Travail.Suisse fordert alle Unternehmen auf sämtliche Massnahmen zu ergreifen, dass ihre Mitarbeitenden geschützt werden. Homeoffice muss das Ziel sein, wo dies nicht möglich ist, sollen die Kontakte soweit möglich eingeschränkt werden. (…).
Travail.Suisse, 16.3.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Arbeitsplaezte. Travail.Suisse, 2020-03-16.
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16.03.2020 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
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Corona-Virus: Deine Rechte. Das Corona-Virus hat innerhalb weniger Tage unseren Alltag sowohl privat als auch beruflich vollkommen auf den Kopf gestellt. Vergangenen Freitagnachmittag (13. März 2020) hat der Bundesrat beschlossen, dass bis am 4. April 2020 kein Präsenzunterricht mehr stattfindet. Verschiedene Kantone haben den Unterricht sogar bis zum 30. April 2020 ausgesetzt. Für viele Arbeitnehmende wird daher die Organisation des Alltags zur Herausforderung. Das SSM fordert, dass die SRG mithilft, dass alle Mitarbeitenden eine Lösung für diese besondere Situation finden können. Die Lohnfortzahlung muss in jedem Fall gesichert sein. Das Risiko darf in diesen unsicheren Zeiten nicht auf die Arbeitnehmenden abgewälzt werden. Die Arbeitgeber müssen nun den Gesundheitsschutz und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen, regelmässig informieren, geeignete Massnahmen treffen und wo nötig Schutzmaterial zur Verfügung stellen. Mitarbeitende, die derzeit draussen und weiterhin im Kontakt mit Menschen arbeiten und damit die Schweiz mit den wichtigsten Informationen versorgen, müssen sich besonders schützen. Daher gilt es, alle Schutzmassnahmen einzuhalten. Sind spezifische Schutzmassnahmen mangels geeigneter Ausrüstung nicht möglich, muss die SRG auf nicht prioritäre Dienste verzichten. Die Mitarbeitenden werden ermutigt, ihre Vorgesetzten unverzüglich über alle Bedenken hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatz zu informieren. (…).
SSM. 16.3.2020.
SSM > Coronavirus. SSM, 2020-03-16.
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