Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 192

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03.12.2018 Schweiz
Syna
Unia Schweiz

Landesmantelvertrag
Rentenalter
Volltext
Verhandlungen über Landesmantelvertrag, Lohnerhöhung und Frührente auf dem Bau. Verhandlungsergebnis liegt vor – Gremien entscheiden noch im Dezember. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) sowie die Gewerkschaften Unia und Syna haben sich heute in Zürich nach langen und intensiven Verhandlungen auf einen neuen Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe, die Sicherung der Rente mit 60 sowie Lohnerhöhungen für die kommenden zwei Jahre geeinigt. Den definitiven Entscheid über das Verhandlungsresultat fällen noch im Dezember die jeweiligen Delegiertenversammlungen der Vertragsparteien. Die Delegationen der Gewerkschaften Unia und Syna und des Schweizerischen Baumeisterverbandes SBV haben sich heute auf eine Lösung beim Landesmantelvertrag und für die Frührente mit 60 einigen können. Die Lösung umfasst die bereits im Verlaufe des Herbstes ausgehandelte Massnahmen zur Sanierung der Stiftung FAR, welche die Rente mit 60 garantiert. Der Landesmantelvertrag (LMV) würde um vier Jahre mit gewissen Verbesserungen auf beiden Seiten abgeschlossen. Das Verhandlungsergebnis beinhaltet eine generelle Erhöhung der Effektiv- wie der Minimallöhne von je 80 Franken für die Jahre 2019 und 2020. (…).
Unia Schweiz, 3.12.2018.
Unia Schweiz > Landesmantelvertrag. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-12-03.
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15.11.2018 Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Matthias Preisser
Bauarbeiter
Rentenalter
Volltext
Für Frühpension und würdige Arbeitsbedingungen. Grösste Baumobilisierung seit Jahrzehnten. 3000 im Tessin, 2500 in Genf, 1500 in Freiburg, Neuenburg, Jura und Wallis, 1000 in Bern, über 4000 in Lausanne, und zuletzt über 4000 in Zürich: Insgesamt haben in den letzten zwei Wochen über 16’000 Bauarbeiter aus Protest die Arbeit niedergelegt und sind auf die Strasse gegangen. Grund für diese grösste Mobilisierung der Bauarbeiter seit dem grossen, erfolgreichen Streiktag mit der Blockade des Bareggtunnels vor 15 Jahren ist der Angriff der Baumeister auf eben diese Errungenschaft, welche die Bauarbeiter damals erkämpft hatten: Die Frühpension mit 60 auf dem Bau. Zuerst wollten die Baumeister das Rentenalter um zwei Jahre erhöhen oder die Rente um ein Drittel kürzen. Dagegen gingen im Juni 18’000 Bauarbeiter auf die Strasse. Daraufhin lenkte der Baumeisterverband (SBV) ein und bot Hand zu einer finanziellen Absicherung von Rentenalter 60 und zu einer Lohnerhöhung nach vier Nullrunden. Doch dann folgte die Erpressung: Plötzlich wollten die Baumeister Rentenalter 60 nur noch sichern, wenn sie im Gegenzug massive Verschlechterungen bei Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen hätten durchsetzen können. Konkret: Arbeit auf Abruf mit 12-Stunden-Tagen, freie Bahn für Lohdumping mit Lohnsenkungen bei Stellenwechseln und Abschaffung des Schutzes bei Schlechtwetter. Nun haben die Bauarbeiter eindrücklich und deutlich gezeigt, dass sie bereit sind, für die Rente mit 60 und  (...).  Matthias Preisser.
SGB, 15.11.2018.
Personen > Preisser Matthias. Bauarbeiter, Rentenalter. SGB, 2018-11-15.
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29.10.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Abbauforderungen des Baumeisterverbandes sind das Problem! Billiges Ablenkungsmanöver der Baumeister. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) kommuniziert heute in einer Medienmitteilung, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist korrekt, allerdings versucht der SBV so vom wahren Konflikt abzulenken. Der Baumeisterverband will gesundheitsschädigende Verschlechterungen im Vertrag. In einer Medienmitteilung teilt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) heute mit, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist richtig. Nachdem der SBV neun Monate lang Verhandlungen verweigerte, liegt eine Lösung in Griffweite: Die Bauarbeiter übernehmen die Kosten für die Sanierung der Rente mit 60 und erhalten im Gegenzug eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Das beinhaltet eine Kostenbeteiligung an der Sanierung, ein Ausgleich der Teuerung (1,2% per Ende August) und, nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen, eine moderate Reallohnerhöhung. Massive Verschlechterung des Landesmantelvertrages. Das Problem liegt anderswo: Der Baumeisterverband will diese Lösung nur umsetzen, wenn gleichzeitig der Landesmantelvertrag massiv verschlechtert wird. Die Baumeister wollen Arbeitstage von bis zu 12 Stunden zur Norm machen. Weiter fordern sie eine Abschaffung der Mindestlöhne für zahlreiche Kategorien – die Folge wäre massives Lohndumping. Zu diesen Forderungen ist der Medienmitteilung des SBV nichts zu entnehmen, (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 29.10.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-10-29.
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17.10.2018 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Thomas Fastermann
Frauen
Rentenalter
Volltext
Es bleibt dabei: Keine Erhöhung des Frauenrentenalters. Vernehmlassungsantwort des SGB zum Bundesratsentwurf für die Stabilisierung der AHV (AHV 21). Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) teilt die Einschätzung des Bundesrats, dass die AHV das wichtigste Sozialwerk der Schweiz ist und dass in der 1. Säule kein Spielraum für eine Senkung der Renten besteht. Umso enttäuschter ist der SGB vom Vorschlag des Bundesrats zur Stabilisierung der AHV. Die Verfassung schreibt vor: Die Renten aus der 1. Säule müssen existenzsichernd sein. Dieser Auftrag ist mit dem Entwurf der Landesregierung weiterhin nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Höhe der Rente im Verhältnis zum letzten Lohn hat sich in den letzten Jahren immer stärker verringert. Statt für eine wirksame Verbesserung der Leistungen zu sorgen, will der Bundesrat das Leistungsniveau für Frauen massiv senken, indem er das Frauenrentenalter anheben will. Allein bis 2030 wären hiervon schon 600'000 Frauen unmittelbar betroffen. Die Gleichheit zwischen Mann und Frau beim Rentenalter würde nicht mit einer Gleichheit der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt einhergehen. So liegt zum Beispiel die Erwerbsquote der 15- bis 64-jährigen Frauen in Vollzeitstellen umgerechnet bei 58,5 Prozent im Vergleich zu 85,5 Prozent bei den Männern. Hinzu kommt die bestehende Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern. Und ausserdem leisten die Frauen weiterhin den Grossteil der unbezahlten Betreuungs- und Familienarbeit. Weil die Situation der Frauen nicht mit jener der (…). Thomas Fastermann.
SGB, 17.10.2018
Personen > Fastermann Thomas. Rentenalter. Frauen. SGB, 2018-10-17.
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29.06.2018 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bauarbeiter
Rentenalter
Volltext
Die Stimme der Bauarbeiter. 18’000 Bauarbeiter gehen auf die Strasse. Für die Pensionierung mit 60 und gegen die Rentenabbaupläne der Baumeister. Es ist die grösste Arbeiterdemonstration in der Schweiz seit hundert Jahren. Und was bringt die „Sonntagszeitung“ am Tag danach? Ein ganzseitiges Interview mit Baumeisterchef Gian-Luca Lardi, in dem dieser die Frührente „als untragbar“ bezeichnet. Plus 10 Zeilen und ein kleines Bild zur Demo. Eine klare Positionierung des Tamedia-Blattes: die Stimme der Meister. Bern. Dabei ertönt die Stimme der Bauarbeiter laut und klar. Sie geben ihre Rente 60 nicht her. Warum nicht? Christian, Stefanie, Bruno und Klara aus dem Berner Oberland haben es mir im Extrazug an die Demo nach Zürich erzählt. Christian ist 69, er hat 45 Jahre Bau auf dem Buckel. Sein Gesicht, ein Albert Anker. Neben ihm Stefanie (26), sie hat grad ihre Lehre als Montage-Elektrikerin abgeschlossen. Vis-à-vis Bauarbeiter Bruno (54) und Frau Klara (50). Jetzt Christian: „Wisst ihr eigentlich, was das Schönste in meinen ganzen 45 Jahren auf dem Bau war?“ Kopfschütteln. „Dass ich mit 60 gehen konnte. Ich wär’ sonst gar nicht mehr hier.“ Nicken und: „Ja, Chrigel, noch ein wenig geniessen, gell?“ Bruno zeigt auf sein Handy: „Und ich sage euch, mit diesem Knochen da ist alles noch strenger geworden. Früher, da hat man mir am Morgen gesagt, was ob ist. Jetzt rufen sie ständig an von der Bude: Mach doch noch dies, Brünu. Mach doch noch das!“ Klara lacht: „Wir sollten 35 Jahre lang 30 sein – und dann, Chlapf und (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bauarbeiter. Work online, 2018-06-29.
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28.06.2018 Schweiz
AHV
Travail.Suisse

AHV
Rentenalter
Volltext
Die AHV braucht mehr Mittel, aber kein höheres Frauenrentenalter. Die Reform der AHV kostet, das war schon bei der Abstimmung über die Altersvorsorge 2020 klar. Die Vorschläge des Bundesrates zeigen, dass die nächste Reform noch teurer wird. Der Sanierungshorizont wird deutlicher verlängert. Die Erhöhung des Rentenalters der Frauen ohne adäquate Kompensation wird allerdings nicht mehrheitsfähig sein. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, hat immer eine solide Zusatzfinanzierung gefordert ohne Leistungskürzungen. Auch die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner sollen mit ihrer Rente genügend Geld zum Leben haben. Die geburtenstarke Babyboomer-Generation kommt in Pension. Die AHV benötigt deshalb in den kommenden Jahren mehr Geld zur Finanzierung der Renten. Travail.Suisse will wegen dieser zwischenzeitlichen Herausforderung nicht. die Leistungen für alle kommenden Rentner-Generationen kürzen. Die Schweiz kann die Renten aller Generationen finanzieren. Ein Schlechtreden der AHV ist nicht am Platz. Es braucht aber eine gute Finanzierung. Travail.Suisse hat immer ein Baby-Boomer-Mehrwertsteuerprozent gefordert in Kombination mit weiteren Massnahmen. Der Bundesrat schlägt nun eine Finanzierung mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer vor. Der Zeithorizont wurde im Vergleich zur Altersvorsorge 2020 verlängert, was die Vorlage teurer macht, aber für (...).
Travail.Suisse, 28.6.2018.
Travail.Suisse > AHV. Rentenalter. Travail.Suisse, 2018-06-28.
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28.06.2018 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Gabriela Medici
AHV
Rentenalter
Volltext
Probleme der Altersversorgung nicht gelöst – Nein zu Frauenrentenalter 65. Ein höheres Frauenrentenalter lehnt der SGB ab. Die im Gegenzug dafür vorgeschlagenen Kompensationsmassnahmen stellen keinen Ausgleich dar für die realen Probleme der betroffenen Frauen. Die heutigen Probleme der Altersvorsorge können nur mit einer Erhöhung der AHV-Renten gelöst werden. Die Pensionskassenrenten sinken. Die Renten aus 1. und 2. Säule reichen je länger je weniger, um nach der Pension den Lebensstandard in angemessener Weise fortzusetzen. So wie es die Verfassung verlangt. Und ein immer grösserer Teil der AHV geht für Krankenkassenprämien und Gesundheitsausgaben drauf. Das sind die grossen Probleme der Schweizer Altersvorsorge. Die heute vom Bundesrat publizierte Vernehmlassung zur Reform der 1. Säule klammert die Frage der Rentenhöhe aus und gibt hier keine Antwort. Im Gegenteil: Mit der vorgeschlagenen Erhöhung des Frauenrentenalters schafft der Bundesrat neue Probleme und verschliesst sich vor der Realität, dass gerade diese Massnahme ein wesentlicher Grund für die Ablehnung der Altersvorsorge 2020 war. Positiv ist immerhin, dass der Bundesrat eine AHV-Zusatzfinanzierung vorschlägt, welche die finanzielle Lage der AHV bis 2030 sichern soll. Wobei der SGB eine Erhöhung der Lohnbeiträge der Mehrwertsteuer vorzieht. Die derzeit im Parlament hängige Zusatzfinanzierung der AHV im Rahmen (…). Gabriela Medici.
SGB, 28.6.2018.
Personen > Medici Gabriela. AHV. Rentenalter. SGB, 2018-06-28.
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22.06.2018 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Demonstration
Rentenalter
Volltext
Bauarbeiter kämpfen für die Rente mit 60, gegen einen Kahlschlag im LMV und für mehr Lohn. Der Landesmantelvertrag (LMV) läuft Ende 2018 aus. Die Bauarbeiter brauchen einen guten LMV, die Rente mit 60 und endlich wieder eine anständige Lohnerhöhung. Doch der Baumeisterverband hat einen frontalen Angriff gestartet. Die Bauarbeiter sind bereit, für ihre Rechte zu kämpfen und gehen morgen Samstag, 23. Juni, in Zürich gemeinsam auf die Strasse. Auf dem Bau stehen heisse Monate bevor. Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) läuft Ende Jahr aus. In der Schweiz wurde in den letzten Jahren mit weniger festangestellten Bauarbeitern 30 Prozent mehr Umsatz erzielt. Dadurch ist der Druck auf dem Bau enorm gestiegen. Für die Gewerkschaften ist deshalb klar: Die Bauarbeiter brauchen und verdienen einen LMV mit mehr Schutz. Mehr Schutz statt Kahlschlag. Insbesondere müssen die Temporärarbeit eingeschränkt und ältere Bauarbeiter besser geschützt werden. Zwischen 2015 und 2016 hat der Anteil der Temporärarbeit bei den über 50-Jährigen um 20 Prozent zugenommen. Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Unia: „Es werden immer mehr ältere Bauarbeiter, die Jahrzehnte für ihre Firmen gearbeitet haben, entlassen und müssen dann im Alter zum Teil unter hoch prekären Bedingungen arbeiten. Das ist respektlos gegenüber den hart arbeitenden, langjährigen Bauarbeitern.“ Der Baumeisterverband fordert hingegen einen eigentlichen Kahlschlag: tiefere Löhne und kürzere Kündigungsfristen für (…).
Unia Schweiz, 22.6.2018
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-06-22.
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19.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Demonstrationen Zürich
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Demonstration
Rentenalter
Volltext
Medienkonferenz zur grossen Bau-Demo vom 23. Juni 2018. Bauarbeiter kämpfen für die Rente mit 60, gegen einen Kahlschlag im LMV und für mehr Lohn. Freitag, 22. Juni 2018, 10.30 Uhr, Polit-Forum Bern – Käfigturm, Marktgasse 67. Sehr geehrte Medienschaffende. Auf dem Bau stehen heisse Monate bevor. Der Landesmantelvertrag (LMV, Gesamtarbeitsvertrag für das Bauhauptgewerbe) läuft Ende 2018 aus. Doch statt die Arbeitsbedingungen und Löhne der Bauarbeiter zu verbessern, hat der Baumeisterverband einen frontalen Angriff gestartet. Die Baumeister fordern Lohnkürzungen sowie höhere Arbeitszeiten. Und sie greifen die Rente mit 60 an, welche die Bauarbeiter nach Jahrzenten von harter Arbeit, draussen bei Wind und Wetter, verdient haben und auch dringend brauchen. Die Frühpensionierung auf dem Bau ist ein Erfolgsmodell.. Wer die Rente mit 60 angreift, greift die Würde der Bauarbeiter an. Darum sind die Bauarbeiter auch bereit, für ihre Rente mit 60 zu kämpfen. In den letzten Monaten hat die Gewerkschaft Unia auf den Baustellen in der ganzen Schweiz Streikabstimmungen durchgeführt. Das Resultat wird an der grossen Bauarbeiter-Demo vom 23. Juni 2018 in Zürich bekannt gegeben. Die Gewerkschaft Syna wird an ihrer Branchenkonferenz im Herbst über allfällige Streikmassnahmen entscheiden. An einer Medienkonferenz vorgängig zur Bau-Demo, die morgen Samstag, 23. Juni in Zürich stattfindet, informieren die Gewerkschaften über die Hintergründe des Konfliktes sowie über ihre Forderungen. Es referieren: (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 19.6.2018
Unia Schweiz > Rentenalter. Demo. Unia Schweiz, 2018-06-19.
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15.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Nico Lutz
Clemens Studer
Baumeisterverband
Interview
Rentenalter
Volltext
Ärger auf dem Bau: Bauchef Lutz über respektlose Baumeister und hässige Arbeiter. „Die Büezer sind zum Streik bereit!“. Der Baumeisterverband greift die Rente 60 frontal an und will die Arbeitsbedingungen auf dem Bau verschlechtern. Doch die Bauarbeiter werden sich beides nicht gefallen lassen. Die Streikbereitschaft liegt bei über 90 Prozent. Work: Nico Lutz, wie ist die Stimmung auf den Baustellen? Nico Lutz: Die Bauleute sind hässig und empört. Das merken wir jeden Tag. Derzeit laufen auf den Baustellen die Streikabstimmungen. Von den gegen 15‘000, die bis jetzt abgestimmt haben, sagen über 90 Prozent Ja zum Streiken, wenn die Baumeister nicht endlich ihre Verweigerungshaltung aufgeben. Und ihre Frontalangriffe auf Rente 60, Arbeitszeit und Kündigungsschutz einstellen. Was macht die Büezer besonders hässig? Der Angriff auf die Rente 60. Sie empfinden das zu Recht als respektlos. Wer die Rente 60 angreift, greift die Würde der Bauarbeiter an. Das merken die Leute. Sie krümmen während Jahrzehnten ihre Rücken für ihre Firmen, und jetzt das. Die meisten haben ab 50 gesundheitliche Beschwerden und erleben dann, wie man sie in die prekäre Temporärarbeit abschiebt oder in die Arbeitslosigkeit. Tendenz steigend. Für den Baumeisterverband ist der flexible Altersrücktritt (FAR), also die Rente 60 auf dem Bau, eine „Luxuslösung“. Das ist eine Frechheit! Tatsache ist: Heute schleppen sich viele Baubüezer zum Teil unter prekären Bedingungen bis zum 60. Geburtstag und gehen dann in Rente. Dafür verzichten (...). Clemens Studer.
Work online, 15.6.2018.
Personen > Lutz Nico. Baumeisterverband. Rentenalter. Work, 2018-06-15.
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14.06.2018 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Demonstration
Rentenalter
Volltext
Rente mit 60 retten. Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und BaumeisterInnen kommen seit Monaten nicht vorwärts. Dabei geht es um die Sicherung der Frühpensionierung, die für BauarbeiterInnen dringend n6t1g bleibt. Mit einer grossen Baudemo und Streikdrohungen versucht man, Druck zu machen. Bauarbeit ist Knochenarbeit. Verletzungen sind häufig, Todesfälle nicht selten: Jedes Jahr sterben durchschnittlich um die 20 Bauarbeiterinnen auf Baustellen in der Schweiz. Unter diesen miserablen Bedingungen wünschen sich viele MaurerInnen, Eisenlegerinnen und Strassenbauerinnen mit 60 in Rente zu gehen. Seit 15 Jahren ist das für sie möglich. Doch die Frührente wird von den Bossen infrage gestellt. Vorwand ist, dass die zuständige Kasse finanziell unter Druck steht. Seit Monaten verhandeln die BauarbeiterInnen und Gewerkschaften mit den Chefinnen darüber, auf welche Weise die Frührente gesichert werden soll. „Wir hatten bereits drei Verhandlungsrunden und wir sind keinen Millimeter weitergekommen. Die Baumeister wollen nur auf der Seite der Leistungen sanieren: Rentenkürzungen oder eine Erhöhung des Rentenalters. Das kommt für uns definitiv nicht infrage“, erklärt der Unia-Gewerkschafter Lucien Robischon. Die Unia fordert von den BaumeisterInnen auch eine Lohnerhöhung für die BauarbeiterInnen um 150 Franken, weil es in den letzten vier Jahren keine gegeben hat. Und noch immer braucht es einen angemessenen Schlechtwetterschutz auf den Baustellen. 10‘000 für  (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 14.6.2018.
Personen < Idri Tarek. Bauarbeiter. Rentenalter. Vorwärts, 2018-06-14.
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01.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Streit um die Rente mit 60 und um den Landesmantelvertrag. Baustelle Bau. Im Baugewerbe herrscht dicke Luft. Die Auffangeinrichtung BVG hat den Vertrag mit der Stiftung FAR gekündigt: Die Rente mit 60 ist in Gefahr. Die Unia droht einen heissen Herbst an. Es war einer der grössten und wirkungsmächtigsten Streiks der jüngeren Zeit: Im November 2002 legten in der ganzen Schweiz rund 15‘000 Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. Am meisten Aufmerksamkeit erregte die Blockade des Baregg-Tunnels, eines der Nadelöhre im Schweizer Strassennetz. Nicht nur der dadurch erzeugte Stau war lang - auch das juristische Nachspiel zog sich hin. Am Ende verurteilte das Bundesgericht mehrere GBI-Leute wegen Nötigung. Zu diesem. Zeitpunkt war aber die politische Ernte längst eingefahren. Der Streik auf dem Bau hatte den entscheidenden Impuls für eine Einigung in der Frage des flexiblen Altersrücktritts gegeben. Es dauerte nach der Baregg-Aktion keine Woche, bis der Vertrag für die Einführung des Rentenalters 60 (Stiftung Flexibler Altersrücktritt FAR) unterzeichnet war. Fast wie bei der AHV. Das ist für die körperlich hart arbeitenden Bauarbeiter eine gewichtige Errungenschaft: dass sie 5 Jahre eher in Pension gehen können und bis zum ordentlichen Pensionierungsalter eine Überbrückungsrente bekommen, die 65 Prozent des letzten Jahreslohns plus 6‘000 Franken Sockelbetrag ausmacht. Rund 18‘000 Personen haben bisher davon profitiert. Wer bezahlt? Gemäss dem FAR-Vertrag erwirtschaftet die Branche selber die Mittel für diese (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Juni 2018.
Personen > Schlatter Christoph. Rentenalter. Baumeisterverband. VPOD-Magazin, 2018-06-01.
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19.05.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Elektriker
Rentenalter
Volltext
Erster Erfolg der nationalen Kundgebung der Elektriker/innen in Zürich. Dank Mobilisierung verzichten Arbeitgeber auf 44-Stunden-Woche. Mehr als 400 Elektriker/innen aus der ganzen Schweiz haben heute Nachmittag in Zürich protestiert. Diese für die Branche ungewöhnliche Mobilisierung hat zu einem ersten Erfolg geführt: Die Arbeitgeber haben beschlossen, ihre Pläne für eine 44-Stunden-Woche zurückzuziehen. Die Elektriker/innen sind nun umso entschlossener, ihre weiteren Forderungen für eine Verbesserung der Löhne und der Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Kundgebungsteilnehmenden waren aus allen vier Landesteilen der Schweiz angereist, um sich beim Hauptbahnhof Zürich zu versammeln und zum Sitz des Verbands Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) zu marschieren. Dort überreichten sie eine Petition mit 4474 Unterschriften. Sie fordern im Rahmen der diesjährigen Erneuerung ihres Gesamtarbeitsvertrages (GAV), dass die Arbeits- und Lohnbedingungen substantiell verbessert werden. Die Arbeitgeber machen angesichts der starken Mobilisierung einen Rückzieher. Die ersten positiven Effekte der Mobilisierung sind bereits spürbar: Die Vertreterinnen und Vertreter des VSEI sind von ihrem Vorhaben zur Erhöhung der Arbeitszeit von 40 auf 44 Stunden pro Woche abgerückt. „Dieser erste ermutigende Sieg zeigt, dass sich die Mobilisierung lohnt. Wir wollen uns nun für unsere anderen Anliegen stark machen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 19.5.2018.
Unia Schweiz > Elektriker. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2018-05-19.
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16.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
WOZ
Martin Germann
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Kaputtschuften. In der Baubranche droht ein Wegfall der Frühpensionierung mit sechzig Jahren oder eine Rentenkürzung. Die Stimmung auf dem Bau ist aufgeheizt. Freitagmorgen in einer Baubaracke in der Nähe von Basel. Einen Tag zuvor wurde bekannt, dass die Frührente mit sechzig für BauarbeiterInnen wegzufallen droht. Unia-Sekretär Luden Robischon erklärt den Bauarbeitern die aktuelle Situation, diese sind verunsichert. Auch sie haben gehört, dass es mit der Frühpensionierung ab sechzig Jahren bald vorbei sein könnte. Ein älterer Mann ist empört. Sein ganzes Leben lang habe er auf dem Bau geschuftet, sich kaputtgemacht, und das sei nun der Dank. „Die fehlende Wertschätzung für ihre harte Arbeit macht vielen Bauarbeitern zu schaffen“, sagt Robischon. „Sie haben einen grossen Teil dieses Landes mitaufgebaut. Dass die Verschlechterungen, die der Baumeisterverband nun vorschlägt, der Dank dafür sein soll, empfinden viele als Hohn. „Entsprechend gross sei teilweise der Unmut. Dass nun auch noch die Frühpensionierung angegriffen werde, heize die Stimmung zusätzlich an“, so Robischon. Tatsächlich brodelt es in der Baubranche schon lange. Mit der Ankündigung der Auffangeinrichtung BVG des Bundes, den Vertrag mit der Stiftung FAR zu kündigen, wurde nun zusätzliches Öl ins Feuer gegossen. Die Stiftung FAR sorgte bisher dafür, dass BauarbeiterInnen bereits mit sechzig in Pension (…). Martin Germann.
WOZ, 16.5.2018.
Personen  > Germann Martin. Rentenalter. Baumeisterverband. WOZ, 2018-.05-16
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04.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Stiftungsrat: Gewerkschaften wollen Rente mit 60 sichern, Baumeister blockieren. Baumeister lehnen Sanierungsmassnahmen ab. In der heutigen Stiftungsratssitzung haben die Gewerkschaften den Vertretern des Baumeisterverbandes ausgewogene Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen. Was diese jedoch abgelehnt haben. Der Baumeisterverband nimmt damit die vorübergehenden und lösbaren Herausforderungen in Zusammenhang mit der Rentensicherung mit 60 Jahren zum Anlass, einen Kahlschlag zu fordern. Die Bauarbeiter leisten täglich harte Arbeit. Und dies über Jahrzehnte hinweg, bei jedem Wetter. Da ist es mehr als gerecht, dass sie mit 60 Jahren in Rente gehen können. Denn: Vor Einführung der Rente mit 60 erreichten nur gerade 20% der Bauarbeiter gesund das Pensionierungsalter. Die übrigen Mitarbeitenden wurden jeweils entlassen, weil deren Leistungsfähigkeit zurückging, oder sie wurden gar invalid. Baumeister sperren sich gegen Sanierungsmassnahmen. Die Gewerkschaften haben an der heutigen Stiftungsratssitzung des FAR (Flexibler Altersrücktritt) ausgewogene Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen. 2017 lagen die Einnahmen der Stiftung FAR höher als die Ausgaben. Da in den nächsten Jahren die Babyboomer jedoch in Rente gehen, sind Massnahmen notwendig geworden – ein vorübergehendes Problem, welches zu lösen wären. Mit einer Erhöhung (…).
Unia Schweiz, 4.5.2018.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2018-05-04.
Ganzer Text
03.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Faktenfreie Behauptungen des Baumeisterverbands. Hände weg von der Rente mit 60! Die Rente mit 60 für Bauarbeiter ist eine Erfolgsgeschichte und ermöglicht ein Alter in Würde. Die Rentenkasse ist grundsätzlich solide: 2017 hat sie auch mehr eingenommen als ausgeben. Nun braucht es wegen den Babyboomern vorübergehend Massnahmen, um die Rente mit 60 zu sichern. Der Baumeisterverband verweigert jedoch Verhandlungen, um die Probleme zu lösen, und glänzt mit Fake-News. Die Ankündigung der Auffangeinrichtung, ältere Bauarbeiter nicht mehr zu versichern, ist widerrechtlich und hat auch nichts mit der aktuellen Situation von FAR zu tun. Die Rente mit 60 braucht Verhandlungen, nicht billige Polemik auf dem Rücken der Bauarbeiter. Seit 2003 sichert die Stiftung für den Flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (Stiftung FAR) die Frühpensionierung der Bauarbeiter mit 60. Die Stiftung ist eine Erfolgsgeschichte; im letzten Jahr waren die Beitragseinnahmen höher als die reglementarischen Leistungen. In den nächsten Jahren wird nun aber die Zahl der Rentner vorübergehend bis 2024 ansteigen, weil die Babyboom-Generation vor ihrer wohlverdienten Frührente steht. Es braucht daher für eine Übergangszeit Massnahmen, um die Rente mit 60 zu sichern. Lösungen liegen auf dem Tisch. Seit Sommer 2017 ist der Handlungsbedarf bekannt und seit Herbst 2017 fordern die Gewerkschaften (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.5.2018.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2018-05-03.
Ganzer Text
12.04.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Rentenalter
Volltext
Verhandlungen im Bauhauptgewerbe. Baumeister greifen schon wieder Rente mit 60 an! Seit der Einführung der Rente mit 60 (FAR) können sich auch die Bauarbeiter in Würde pensionieren lassen. Früher erreichte gerade ein Fünftel der Bauarbeiter gesund das Rentenalter; 80% der Bauarbeiter wurden in die Invalidität, Arbeitslosigkeit oder aus dem Beruf gedrängt. FAR hat hier für Lösungen gesorgt. Bis 2024 steigt nun die Zahl der FAR-Rentner an. Die Babyboom-Generation kommt in Rente. Daher braucht es vorübergehend Massnahmen, um FAR zu sichern. Der Baumeisterverband greift die Rente mit 60 und auch den Landesmantelvertrag frontal an. Die Bauarbeiter sollen länger arbeiten; und dann auch noch später und mit weniger Geld in Rente gehen. Das ist ein Angriff auf die Würde der Bauarbeiter. Die Bauarbeiter werden sich entschieden wehren. Derzeit diskutieren die Gewerkschaften auf den Baustellen mit den Bauarbeitern über das weitere Vorgehen. Seit Oktober 2017 fordern die Gewerkschaften den Baumeisterverband auf, über Massnahmen zur Sicherung der Rente mit 60 zu verhandeln. Bisher verweigerte der Baumeisterverband Verhandlungen und versucht, seine Verantwortung als Vertragspartner des GAV FAR auf den Stiftungsrat abzuschieben. Was technisch tönt, hat reale Konsequenzen. Die Baumeister versuchen so, die kurzfristig nötige Sanierung des GAV FAR rein leistungsseitig abzuwickeln; Leidtragende (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 12.4.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-04-12.
Ganzer Text
19.01.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz
Work

Baumeisterverband
Frühpensionierung
Rentenalter
Volltext
Baumeister verweigern Verhandlungen. Die Rente mit 60 ist schon wieder in Gefahr. In den nächsten Jahren gehen mehr Bauarbeiter in Rente. Darum braucht es vorübergehend mehr Geld. Doch die Baumeister stellen sich quer. Die Frühpensionierung für Bauarbeiter ist ein voller Erfolg. Neue Berechnungen zeigen, dass die Zahl derer, die mit 60 in Rente gehen, gar stärker ansteigt als bisher angenommen. Das hat aber auch seinen Preis. Die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR) im Bauhauptgewerbe braucht für einen begrenzten Zeitraum einen finanziellen Zuschuss. Wie schon vor zwei Jahren (siehe Box). Lief da etwas falsch? „Nein“, sagt Unia-Bauchef Nico Lutz, „aber die Fluktuation ist gesunken. Und das konnten wir nicht voraussehen.“ Sinkende Fluktuation heisst, dass heute immer weniger Bauarbeiter den Beruf wechseln oder ins Ausland abreisen. Sie bleiben im Job. Das ist auch eine – durchaus erwünschte – Folge der Rente mit 60, welche die Bauarbeiter im Jahr 2002 erkämpft hatten. Seitdem können sie nach Jahren harter Arbeit würdevoll in den Ruhestand treten. Die Finanzierungslücke besteht nur vorübergehend. 2024 ist der Höchststand erreicht, dann wird die Zahl der Rentner wieder zurückgehen. Darum sagt Bauchef Nico Lutz: „Das Problem ist lösbar. Die Bauarbeiter sind auch bereit, sich an den Kosten zu beteiligen.“ Die Gewerkschaften wollen über eine befristete Erhöhung der -Beträge von einem halben bis einem Prozent verhandeln sowie über eine moderate Anpassung der Altersgutschriften. Baumeister stur. (…). Ralph Hug.
Work online, 19.1.2018.
Personen > Hug Ralph. Rentenalter. Baumeisterverband. Work, 2018-01-19.
Ganzer Text
20.12.2017 Schweiz
AHV
Frauen
Unia Schweiz

AHV
Rentenalter
Volltext
Verfehlte Vorschläge des Bundesrates zur Altersvorsorge. Keine Reform der Altersvorsorge auf dem Buckel der Frauen. Der Bundesrat hat seine Vorschläge zur Reform der Altersvorsorge skizziert. Leider hat er aus der Ablehnung der „Altersvorsorge 2020“ nichts gelernt: Einmal mehr sollen die Frauen mit einer Erhöhung des Rentenalters die Hauptlast tragen. Das ist nicht akzeptabel. Der Bundesrat will die Frauen mit einer Rentenaltererhöhung einseitig für eine neue Reform der Altersvorsorge bezahlen lassen. Die in Aussicht gestellten hypothetischen „Massnahmen im Zusammenhang mit der Erhöhung des Rentenalters der Frauen“ sind ein Hohn und verkennen die zentrale Botschaft der Abstimmung über die „Altersvorsorge 2020“: Ohne ausreichende Kompensation für die Frauen in der AHV und ohne längst überfällige Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit steht eine Erhöhung des Frauenrentenalters nicht zur Diskussion. Gerechte Reform mit Stärkung der AHV. Gerade die Abstimmung vom 24. September hat gezeigt: Eine Reform der Altersvorsorge ist nur mit einer Stärkung der AHV möglich. Diese stabilste, solidarisch finanzierte Säule unserer Altersvorsorge ist insbesondere für viele Frauen die Haupteinnahmequelle im Alter. Die Unia setzt sich weiterhin für eine gerechte Reform ein, welche die AHV stärkt und langfristig sichert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.12.2017.
Unia Schweiz > Rentenalter. AHV. Unia Schweiz, 2017-12-20.
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18.09.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Rentenalter
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Kompromissloser Widerstand gegen Abschaffung von Altersrücktritt 60. Die Basis stärkt den Verbänden den Rücken: Einmütig haben sich an die 130 Grenzwächter-/innen aus der ganzen Schweiz am Dienstag, 5. September 2017, in Olten gegen die Abschaffung des Altersrücktritts 60 gewandt. An dieser ersten nationalen Landsgemeinde der Grenzwächter äusserten die Anwesenden unverhohlen ihren Unmut gegen die Absicht des Bundesrats, das Rücktrittsalter 60 auch für Grenzwächter/-innen an der Front abzuschaffen. Um 11 Uhr eröffnete der Solothurner CVP-Nationalrat und Präsident von Transfair, Stefan Müller-Altermatt (CVP), die Versammlung. Garanto-Zentralpräsident und Grenzwächter Roland Liebi berichtete über den bisherigen Kampf der Verbände für die Beibehaltung des GWK- Altersrücktritts mit 60 Jahren und machte klar: „Wir kämpfen für die Erhaltung dessen, was wir haben.“ Nationalrätin Barbara Gysi (SP/SG), Präsidentin des Personalverbandes des Bundes (PVB) brandmarkte die geplante Abschaffung des Altersrücktritts 60 als absurd. „Die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen des GWK sowie des gesamten Bundespersonals verstossen gegen den Gesundheitsschutz und die Sicherheit. Dagegen müssen wir auf allen Ebenen ankämpfen.“ An dieser gemeinsamen Versammlung von Garanto und Transfair stellten die Garanto-Mitglieder naturgemäss die Mehrheit, mit Ausnahme der Tessiner Abordnung. Sehr stark vertreten waren die französischsprachigen GWK-Angehörigen. Der Präsident der (…). Oscar Zbinden.
Garanto, 18.9.2017.
Personen > Zbinden Oscar. Rentenalter. Garanto, 2017-09-18.
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06.09.2017 Europa
Gewerkschaften
Personen
SGB
Andreas Rieger
Rentenalter
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Hart umkämpft: erst mit 67 in Rente? In den Medien hören wir, dass in vielen Ländern Europas Rentenalter 67 bereits Realität sei. Das ist Unsinn. Der effektive Altersrücktritt ist früher. Im positiven Fall, weil geregelte Frühpensionierungen vorgesehen sind wie in einigen nordischen und lateinischen Ländern. Im negativen Fall, weil die Menschen schon früh und ohne Rente aus dem Erwerbsleben gedrängt werden. Und immer noch gibt es Länder mit ordentlichem Rentenalter unter 65 Jahren, so etwa Polen oder Frankreich. Resultat sozialer Kämpfe und Bündnisse. Auch bezüglich der Rentenhöhe gibt es in Europa alles Mögliche: Länder wie die Niederlande, wo die Pensionierten fast gleich viel erhalten wie vorher im Erwerb. Länder wie Deutschland, wo die Löhne zwar recht gut sind, die Renten aber tief. Länder wie Spanien und Italien, die tiefe Löhne haben und im Vergleich dazu gute Renten. Aber eines ist allen Ländern gemeinsam: Rentenalterregelungen und Rentenhöhe sind das Resultat von sozialen Kämpfen und Bündnissen. So sind die guten Volksrenten in Schweden das Resultat eines Bündnisses von Arbeiter- und Bauernbewegung schon vor dem Ersten Weltkrieg. Die guten Renten in den lateinischen Ländern sind das Resultat der Résistance am Ende des Zweiten Weltkriegs. Und in Österreich sind das tiefe Rentenalter und gute Renten Ausdruck von starken Gewerkschaften. Kurswechsel weg vom Spardiktat. (…). Andreas Rieger.
SGB, 6.9.2017.
Personen > Rieger Andreas. Rentenalter. Europa. SGB, 2017-09-06.
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05.09.2017 Schweiz
Garanto

Rentenalter
Resolution
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Resolution. Nein zur Erhöhung des GWK-Pensionsalters auf 65. Wir Grenzwächter und Grenzwächterinnen haben genug! Der Bundesrat beabsichtigt, den vorzeitigen Altersrücktritt von 60 Jahren zu streichen. Wer unsere Grenzen zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei Wind und Wetter bewacht und verteidigt, soll bis 65 arbeiten! Für die Gewerkschaften Garanto und transfair ist diese massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mit erhöhtem Gesundheits- und Sicherheitsrisiko inakzeptabel. Erst vor wenigen Jahren (2013) wurde die Vorruhestandslösung, welche es den Angehörigen des Grenzwachtkorps erlaubte, bereits mit 58 Jahren in Pension zu gehen, auf 60 Jahre erhöht. Schon damals führte diese Erhöhung zu grossem Unmut. Und obschon die Übergangsfrist für Alter 60 noch läuft, prüft der Bundesrat eine erneute, massive Erhöhung des Rentenalters. Zusammen mit allen betroffen Bundespersonalverbänden haben Garanto und transfair beim Bundesrat mehrmals gegen dieses Vorhaben protestiert. Vergeblich. Damit überschreitet der Bundesrat eine rote Linie und setzt seinen Ruf als verlässlicher Arbeitgeber aufs Spiel. Wir Grenzwächter und Grenzwächterinnen sind bestürzt und wütend über diese Zumutung! Aus verschiedenen Gründen: (…).
A.o. Versammlung der Grenzwächter/-innen der Gewerkschaften Garanto und transfair, Olten, 5. September 2017.
Garanto, 5.9.2017.
Garanto > Rentenalter. Resolution. Garanto, 2017-09-05.
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22.07.2017 Schweiz
AHV
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
AHV-Revision
Rentenalter
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Bestrafung der sozial Schwächsten. Mit dem Referendum gegen die Altersvorsorge 2020 des Bundes wird dem linken Nein Nachdruck gegeben. 7‘0000 Unterschriften wurden gesammelt, 58‘718 konnten fristgerecht eingereicht werden. Am 24. September wird deshalb über beide Teile der Vorlage abgestimmt. „Händ sie scho ghört vom Referändum gäge d’Altersversorgig 2020?“ Kritische Blicke und Lehnen des Körpers weg von mir oder interessierte Zuwendung folgen. „Ich weiss, worum es geht. Wer unterstützt dieses Referendum?“ „Äh, Westschweizer Gewerkschaften und die PdA.“ „Jä was, gibt’s die noch, das erinnert mich an früher. Natürlich unterschreibe ich.“ Ein Marktfahrer ist nicht interessiert, er macht sich keine Sorgen um die Rente, sondern um die seiner Meinung nach zu hohen Mindestlöhne in seiner Branche. Es braucht Disziplin, um trotz Sommerhitze und grosser Beanspruchung durch Erwerbsarbeit, politische Arbeit und private Verpflichtungen auch noch Unterschriften sammeln zu gehen. Neben Frust gibt es immer auch Spass, gute Gespräche und die Erkenntnis, dass das linke Nein mindestens in der Bevölkerung meiner Region wohl nicht schlecht abgestützt ist. Kröte nicht schlucken! SVP- und FDP-VertreterInnen bezeichnen die Abbauvorlage AV 2020 irreführend als „Ausbauvorlage“, welche die Finanzierung der Altersvorsorge gefährde. Die FDP Schweiz beschloss bereits die Nein-Parole, der SVP-Parteivorstand empfiehlt den Delegierten die Vorlage zur Ablehnung. Das rechte Nein bedeutet, dass den (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, online, 22.7.2017.
Vorwärts > AHV. AHV-Revision. Vorwärts. 2017-07-22.
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13.07.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Anne Rubin
AHV-Revision
Rentenalter
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Rentenerhöhungen dank AV 2020. Top, die Wette gilt: Rentenerhalt oder Rentenerhöhung für die meisten. Wetten dass? - Für über 90 Prozent der Betroffenen bringt die Altersvorsorge 2020 höhere Renten oder sichert das Rentenniveau. Tatsächlich müssten mit AV 2020 nur Männer, die heute zwischen 39 und 44 Jahre alt sind und genug Zeit und Möglichkeiten haben, die Verluste auszugleichen, etwas abgeben. Dies zeigen neuste Berechnungen des Bundesamts für Sozialversicherungen. Zu den Gewinnerinnen der Rentenreform zählen insbesondere Frauen mit tieferen Einkommen und Familien in bescheidenen Verhältnissen. Hier die Zahlen: Besonders Frauen profitieren. Gerade Frauen, die Teilzeit arbeiten oder wenig verdienen, bringt AV 2020 definitiv Verbesserungen: Eine heute 24-Jährige, die 3500 Franken im Monat verdient, wird jeden Monat 255 Franken mehr Rente aus AHV und Pensionskasse erhalten, das sind 3060 Franken im Jahr. Auch eine 44-Jährige in der gleichen Lohnkategorie wird von AV 2020 profitieren, für sie erhöht sich die Rente um 2136 Franken pro Jahr. Doch auch Frauen, die besser verdienen, profitieren: Bei einem Monatslohn von 5200 Franken verbessert AV 2020 für Frauen aller Alterskategorien die Rente. Dasselbe gilt übrigens auch für Männer aller Alterskategorien mit einem Monatslohn von 5200 Franken - auch ihnen beschert AV 2020 höhere Renten. Für einmal werden gut verdienende, mitten im Leben stehende Männer leicht benachteiligt: gut situierte männliche Vierziger müssen sich (…). Anne Rubin.
SGB, 13.7.2017.
Personen > Rubin Anne. AHV. Rentenalter. SGB, 2017-07-13.
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08.07.2017 Schweiz
Garanto

Rentenalter
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Reaktion auf die Erhöhung des Pensionsalters auf 65. Liebe Kollegen und Kolleginnen. Diesen Montag trafen sich Roland Liebi, Matthias Humbel von transfair und ich, um die Möglichkeiten einer Reaktion auf den Entscheid des Bundesrates auszuloten. Verschiedene Schwierigkeiten hindern uns daran, sofort zu reagieren: Ferienzeit: viele Mitglieder sind nicht da. Kein Konsens für eine gemeinsame Aktion. Gute Stimmung der Presse könnte ins Gegenteil kippen: Wenn nur einige Wenige an einer Aktion teilnehmen, könnte dies das Bild erwecken, die Mehrheit der GW seien mit dem bundesrätlichen Entscheid einverstanden. Es ist demnach das Beste, unsere Wut, unserer Enttäuschung und unsere Ablehnung in einem Rahmen zu demonstrieren, wo möglichst viele Mitglieder anwesend sein können. Wir schlagen euch vor, eine gemeinsame Versammlung mit Transfair, eine Art Landsgemeinde durchzuführen, um die künftigen Aktionen zu diskutieren. Die Versammlung ist offen für die Presse. Wir haben bereits ein Datum festgelegt. Dienstag, 5. September 2017 von 10.00/11.00-13.00/14.00 Uhr. Alles Weitere folgt. Wir erwarten 100 Grenzwächter und Grenzwächterinnen, um den anwesenden Schweizer Medien ein konkretes Bild unserer Wut zu zeigen. Mit hoffnungsvollen Grüssen: Heidi Rebsamen, Zentralsekretärin Garanto. PS: Wir haben viele Reaktionen erhalten. Diese werden noch im Juli auf Facebook und auf unserer Homepage schrittweise veröffentlicht (natürlich völlig anonymisiert).
Garanto, 8.7.2017.
Garanto > Rentenalter. Garanto, 2017-07-08.
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