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28.05.2021 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
SGB

AHVx13 Initiative
Initiativen Schweiz
Volltext
Einreichung der Volksinitiative für ein besseres Leben im Alter. Zeit für die 13. AHV-Rente! Das breite Bündnis der Initiative für eine 13. AHV-Rente hat der Bundeskanzlei 137’550 Unterschriften überreicht. Das Volksbegehren „für ein besseres Leben im Alter“ ist damit die erste Initiative, für die während der Corona-2222andemie genügend Unterschriften gesammelt wurden. Die nötigen Unterschiften kamen rund sechs Monate vor Ablauf der Sammelfrist zusammen. Dies zeigt die Dringlichkeit des Projekts: die AHV-Renten reichen nicht zum Leben und verlieren stetig an Wert. Gleichzeitig sinken die Renten aus der 2. Säule immer schneller. Trotzdem plant das Parlament mit «AHV 21“ eine Abbauvorlage. Mit dem Initiativprojekt zur Stärkung der AHV können die 2enten sozial und kostengünstig verbessert werden. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Auch unsere Verfassung sieht dies seit fast 50 Jahren vor. Doch die Realität ist leider eine ganz andere. Tatsächlich bezieht die Hälfte aller Neurentnerinnen und -rentner heute eine Altersrente von unter 3’439 Franken pro Monat (AHV + BVG zusammen). Frauen sind noch stärker betroffen, sie haben über einen Drittel tiefere Renten als Männer. Vielen droht damit Altersarmut. Und die Situation spitzt sich zu, denn aufgrund der tiefen Zinsen sinken die Pensionskassenrenten seit über einem Jahrzehnt. Nach Abzug von Krankenkassenprämien und Miete bleibt vielen deshalb nicht mehr allzu viel Rente zum Leben übrig. Es wird damit immer deutlicher sichtbar, dass die Altersvorsorge am Scheideweg steht. Damit kommt die Initiative für eine 13. AHV-Rente genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Initiative ist simpel, aber bestechend: Sie fordert die Einführung einer weiteren Auszahlung jener Rente, auf die man in der AHV Anspruch hat. So wie fast alle einen 13. Monatslohn haben. Auf eine monatliche Auszahlung gerechnet, bedeutet das eine Erhöhung der AHV-Renten um 8.33 Prozent. Aufgrund der ausgleichenden Eigenschaft der AHV profitieren Personen mit tiefen und mittleren Einkommen so am meisten. Aber auch EL-BezügerInnen sollen von der 13. Monatsrente profitieren. Die AHV hat das beste Preis-Leistungsverhältnis und ist für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die günstigste Rentenverbesserung. Der von Banken und Versicherungskreisen propagierte Ausbau der 3. Säule stellt keine Option dar, um die Altersvorsorge zu sichern. Denn in der AHV beteiligen sich auch die Arbeitgeber und Top-Verdienende an der Finanzierung. Darüber hinaus fordert der SGB einen finanziellen Beitrag aus den Nationalbankerträgen an die AHV. Anlässlich der Übergabe der Unterschriften bedankte sich SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard für den grossen Einsatz des breiten Komitees und aller UnterstützerInnen, die trotz den durch die Pandemie erschwerten Bedingungen viele Unterschriften gesammelt haben: «Die äusseren Umstände waren schwierig, doch dafür war das Engagement umso grösser, herzlichen Dank.» SP-Ständerätin Marina Carobbio betonte: „«Die AHV ist unser sozialer Motor für die Rentengleichheit, gerade für die Frauen.“ SEV-Präsident Giorgio Tuti erinnerte an das verdrängte Problem in der 2. Säule: „Mit dieser Initiative geben wir eine Antwort auf die sinkenden Pensionskassen-Renten und garantieren damit den Erhalt der Kaufkraft.“ Dagmar Rösler, LCH-Präsidentin, betonte die Frauenrenten-Lücke: „Nur mit der Stärkung der AHV geht es bei der Rentengleichstellung vorwärts.“ Köbi Hauri von der Unia Rentnerkommission brachte das aktuelle Problem auf den Punkt: die „RentnerInnen brauchen einfach eine Erhöhung der AHV, weil viele nur knapp über die Runden kommen“.
Auskünfte:
Pierre-Yves Maillard, SGB-Präsident
Gabriela Medici, Stv. Sekretariatsleiterin SGB
Urban Hodel, Co-Leiter Kommunikation SGB
Aufgrund der Corona-Pandemie können die Unterschriften für eine Initiative in einem vereinfachten Verfahren eingereicht werden (Covid-19-Verordnung Stimmrechtsbescheinigung, SR 161.17). Das Initiativkomitee übergibt der Bundeskanzlei neben den mehr als 105’000 beglaubigten Unterschiften deshalb auch einen Teil noch unbeglaubigter Unterschiften.
SGB, Medienmitteilung, 28.5.2021.
SGB > AHV. Initiative Schweiz. SGB, 202105-28.
Ganzer Text
16.03.2021 Schweiz
AHV
Frauen
SGB

AHV-Renten
Frauen
Volltext
AHV-Reform auf Kosten der Frauen. Der Ständerat nimmt seine Verantwortung nicht wahr. Die vom Ständerat beschlossenen Änderungen der AHV sind respektlos. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat bereits gezeigt, dass Frauen durch die Rentenaltererhöhung mit AHV 21 rund 1^‘200 Franken pro Jahr verlieren. Obwohl die Renten der Frauen bereits heute mindestens einen Drittel tiefer sind als jene der Männer. In etwas mehr als einer Woche haben über 300'000 Frauen und Menschen einen öffentlichen Appell gegen diese Reform auf dem Buckel der Frauen unterzeichnet und dem Ständerat übergeben. Doch der Ständerat ignoriert die Realität der Frauen weiter. Der Ständerat hat heute beschlossen, den Gesamtbetrag der Kompensationen für die Übergangsgeneration von neun Frauenjahrgängen von 712 auf 430 Millionen jährlich weiter zu unterbieten. Diese weitere Senkung der Kompensationen ist ein Zeichen von Ignoranz. Die vorgeschlagenen Rentenzuschläge können die Rentenlücke der Frauen der Übergangsgeneration bei weitem nicht schliessen. Flexibilisierung: Frauen werden doppelt bestraft. Auch die Flexibilisierung des Renteneintritts soll nach Ansicht des Ständerats gekappt werden. Anstatt wie vom Bundesrat vorgeschlagen bereits ab Alter 62 soll ein Vorbezug erst ab 63 möglich sein. Obwohl der bundesrätliche Vorschlag breite Unterstützung geniesst und mittelfristig kostenneutral ist. Und auch hier sollen vorab die Frauen bezahlen. Denn wird die Flexibilisierung erst ab Alter 63 eingeführt, ändert sich dadurch für die Männer nichts. Die Frauen werden hingegen doppelt bestraft. Nicht nur wird ihr Rentenalter erhöht. Zusätzlich können sie im Vergleich zum Status quo nur noch ein Jahr im Voraus die AHV-Rente vorbeziehen. Renten müssen zum Leben reichen. Für den SGB ist klar: wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Wer die AHV reformiert, muss deshalb die realen Rentenprobleme berücksichtigen. Die Lösung dazu ist einfach: wir brauchen eine Stärkung der AHV, keinen Abbau. Gerade um den Rentenrückstand der Frauen zu beseitigen. Der Ständerat wird mit seiner Kürzestauseinandersetzung zur AHV dieser Verantwortung nicht gerecht. Mit den heutigen Entscheiden versucht der Ständerat das genaue Gegenteil: eine Reform ohne Rückhalt der Frauen. Diese Unterschätzung der Frauenbewegung wird AHV21 blockieren. Der SGB wird alles daran setzen, dass der Nationalrat die Vorlage massgeblich korrigiert.
Auskünfte:
Gabriela Medici, Zentralsekretärin SGB
Benoît Gaillard, Co-Leiter Kommunikation SGB
SGB, Medienmitteilung, 15.3.2021
SGB > AHV. Frauenrenten. SGB, 2021-03-15
Ganzer Text
15.03.2021 Schweiz
AHV
Frauen
SGB

AHV-Renten
Frauen
Petition
Volltext
314’187-mal: Hände weg von den Frauenrenten! Kurz vor der Debatte im Parlament wurden dem Ständerat heute 314’187 Unterschriften gegen eine AHV-Abbauvorlage auf dem Buckel der Frauen übe+reicht. Die vorgeschlagene Rentenverschlechterung für die Frauen hat eine Welle der Empörung ausgelöst. In so kurzer Zeit wurden in der Schweiz noch nie so viele Unterschriften online unterzeichnet. Die Botschaft ist klar: Eine AHV-Reform, welche die Lebensrealität der Frauen ignoriert, ist chancenlos. Die Renten der Frauen sind noch immer über einen Drittel tiefer, als jene der Männer. Die Frauenrenten müssen deshalb steigen, und nicht sinken. Im Alter von der AHV leben können: dieses Versprechen wird für viele Frauen weiterhin nicht eingelöst. Deshalb war die schlechte und ungleiche Rentenabsicherung auch ein zentrales Anliegen des Frauenstreiks 2019. Doch anstatt dafür zu sorgen, dies endlich zu erreichen, schlägt die Kommission mit der Reform AHV 21 genau das Gegenteil vor: eine Abbauvorlage auf dem Buckel der Frauen. Die Rentensituation der Frauen ist grosses Problem. Im offenen Brief fordern Hunderttausende UnterzeichnerInnen den Ständerat deshalb dazu auf, die Verschlechterungen in der AHV21-Vorlage rückgängig zu machen, und stattdessen den Frauen endlich eine bessere Rentenabsicherung im Alter zu garantieren. Dazu braucht es eine Reform, welche die AHV-Renten nicht einzig für die Ehepaare verbessert. Denn die Verfassung verspricht auch den Frauen seit fast 50 Jahren, dass die AHV den Lebensbedarf von allen angemessen deckt. An der Übergabe der Unterschriften an den Ständerat, der die AHV-Reform heute behandelt, erinnert Vania Alleva, Präsidentin der Gewerkschaft Unia deshalb daran: «Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, verdient eine Rente, die zum Leben reicht. Das gilt auch für Frauen, das ist heute noch nicht der Fall!» SP Co-Präsidentin Mattea Meyer betonte, «Altersarmut ist oft weiblich. Es braucht jetzt höhere AHV-Renten und sicher keinen Rentenabbau». VPOD-Zentralsekretärin Michela Bovolenta bringt den Ärger der Frauen auf den Punkt: «Das Parlament muss uns endlich zuhören und für mehr Gleichstellung auch im Alter sorgen, statt einen Abbau auf Kosten der Frauen zu planen. Die Frauenrenten gehören erhöht, nicht das Frauenrentenalter!» Schliesslich betont Lisa Mazzone, Grüne Ständerätin: „Die Rufe der Frauen wurden bis jetzt in der Politik überhört. Doch dieses starke Zeichen darf nicht mehr ignoriert werden. Ohne die Frauen macht man keine Reform“. Link zum Appell: www.frauenrenten.ch
Auskünfte:
Gabriela Medici, Zentralsekretärin SGB
Urban Hodel, Co-Leiter Kommunikation SGB
SGB, Medienmitteilung, 15.3.2021
SGB > Frauen. AHV-Rente. SGB, 2021-03-15.
Ganzer Text
12.03.2021 Schweiz
AHV
Frauen
SGB

AHV
AHV-Renten
Frauen
Volltext
AHV 21: Hände weg von den Frauenrenten. 314’187 Unterschriften an den Ständerat. Sehr geehrte Medienschaffende, Gerne laden wir Sie ein zur Übergabe des Appells „Hände weg von den Frauenrenten“ mit über 300’000 Unterschritten gegen die AHV 21 an den Ständerat. Am Tag der Debatte über die AHV 21 überreichen die Erstunterzeichnerinnen den dringenden Appell „Hände weg von den Frauenrenten“. Nach den Entscheiden der SGK-S ging ein Ruck durch das Land. In weniger als einer Woche haben über 300'000 Menschen den dringenden Appell gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters und die damit verbundene Kürzung der AHV-Renten der Frauen unterschrieben. In so kurzer Zeit wurden in der Schweiz noch nie so viele Unterschriften online gesammelt. Mit diesem deutlichen Zeichen wird dem Ständerat die rote Karte gezeigt: Eine AHV-Reform, welche die Lebensrealitäten der Frauen ignoriert, hat keine Chance. Die Übergabe und die Ansprachen finden statt am Montag, 15. März 2021 um 11 Uhr auf der Bundeshausterrasse (Hintereingang Bundeskanzlei), Bern. An der Übergabe nehmen die Erstunterzeichnerinnen teil. Es sprechen vor Ort:
Vania Alleva, Präsidentin Unia
Mattea Meyer, Nationalrätin, Co-Präsidentin SP Schweiz
Michela Bovolenta, VPOD-Zentralsekretärin
Lisa Mazzone, Ständerätin, Grüne Schweiz
Der Link zum Appell lautet: https://appell.frauenrenten.ch
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Auskünfte:
Gabriela Medici, stv. Sekretariatsleiterin SGB
Urban Hodel, Co-Leiter Kommunikation SGB
SGB, 12.3.2021.
SGB > Frauen. AHV. Ständerat. SGB, 2021-03-12.
Ganzer Text
19.01.2021 Schweiz
AHV
SGB
Ständerat

AHV-Renten
Volltext
AHV 21: Die Ständeratskommission zeigt ihr wahres Gesicht.Die Menschen brauchen Rentenerhöhungen – die Kommission liefert Abbauphantasien.Die von der Ständeratskommission beschlossenen Änderungen der AHV sind respektlos. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat bereits gezeigt, dass Frauen durch die Rentenaltererhöhung mit AHV 21 rund 1200 Franken pro Jahr verlieren. Nun sollen auch noch die Kompensationen für die unmittelbar betroffenen Frauen zusammengestrichen werden. Obwohl die Renten der Frauen bereits heute mindestens einen Drittel tiefer sind als jene der Männer. Die Entscheide der zuständigen SGK des Ständerats zu AHV 21 sind respektlos. Eine Woche vor dem 50. Jubiläum des Frauenstimmrechts zeigen die Herren Ständeräte damit ihr wahres Gesicht. Nachdem sie beschlossen haben, das Frauenrentenalter erhöhen zu wollen, kürzen sie nun auch die vom Bundesrat vorgeschlagenen Kompensation für die unmittelbar betroffenen Frauen noch einmal massiv. Schon der Vorschlag des Bundesrates sah angesichts der bestehenden Rentenlücken der Frauen nur beschämende Kompensationen vor. Dass die Bürgerlichen das nun noch unterbieten und den betroffenen Frauen nur ein paar Almosen verteilen wollen, stellt ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis dar. Noch nie wurde den Frauen weniger Kompensationen für eine Erhöhung des Frauenrentenalters angeboten als am gestrigen Tag. Auch jenen Frauen, die in der Mini-Übergangsphase von sechs Jahren in Rente gehen werden, drohen konkret spürbare Rentenkürzungen. Selbst die 12 Prozent der Frauen mit den geringsten Einkommen sind vor Rentenverlusten nicht geschützt. Flexibilisierung: Frauen werden doppelt bestraft. Auch die Flexibilisierung des Renteneintritts soll nach Ansicht der Kommission gekappt werden. Obwohl diese Massnahme breite Unterstützung geniesst und mittelfristig kostenneutral ist. Und auch hier sollen vorab die Frauen bezahlen. Denn wird die Flexibilisierung erst ab Alter 63 eingeführt, ändert sich dadurch für die Männer nichts. Die Frauen werden hingegen doppelt bestraft. Nicht nur wird ihr Rentenalter erhöht. Zusätzlich können sie im Vergleich zum Status quo nur noch ein Jahr im Voraus die AHV-Rente vorbeziehen. Partielle Wahrnehmungsverweigerung. Einzig mit der Erhöhung des Ehepaarplafonds orientiert sich SGK-S an den realen Rentenproblemen. Denn auch die plafonierte AHV-Maximalrente reicht angesichts der steigenden Lebenskosten immer weniger zum Leben. Es sei daran erinnert: die Hälfte aller Personen, die 2018 in Rente gingen, muss mit weniger als 3’450 Franken pro Monat durchkommen. Die Erhöhung des Plafonds auf 155% ist deshalb zwar ein Schritt hin zur dringend notwendigen Rentenverbesserung. Doch sie nützt nur einem Teil der verheirateten Paare. Verheiratete Paare mit tiefen bis mittleren Einkommen kämpfen mit denselben Problemen, ebenso wie Alleinstehende und. Für sie sieht die Kommission aber keinerlei Verbesserungen vor. Für den SGB ist klar: wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Deshalb betont SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard: „Wer die Verantwortung trägt, die Altersvorsorge zu reformieren, muss sich an den realen Problemen orientieren. Und die Lösung ist einfach: wir brauchen eine Stärkung der AHV, keinen Abbau. Gerade um den Rentenrückstand der Frauen zu beseitigen.“ Mit den gestrigen Entscheiden hat die Ständeratskommission ihr eigentliches Ziel verraten: wer die nächste AHV-Reform an die Wand fahren will, mag ihr folgen.
SGB, Medienmitteilung, 29.01.2021.
SGB > AHV. Renten. SGB, 2021-01-29.
Ganzer Text
06.11.2020 Schweiz
AHV
SGB

AHV
Pressekonferenz
Volltext
Einladung zur Rentenmedienkonferenz des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds. Die Altersvorsorge steht am Scheideweg. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Frauenrentenlücke beträgt einen Drittel. Trotzdem plant das Parlament eine Reform der AHV, ohne diese Rentenrealität zu berücksichtigen. Frauen sollen markant weniger Rente erhalten. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund präsentiert die konkreten Auswirkungen von AHV 21 auf die Rentenhöhe der Frauen mit neuen Berechnungen der Rentenverluste. Zudem erhalten Sie die neusten Zahlen und Analysen zur aktuellen Rentensituation, insbesondere der Frauen, sowie zu den dramatisch sinkenden Renten aus der 2. Säule. Der SGB bietet Beispiele für die prekären Altersrenten in Branchen mit hohem Frauenanteil. Daraus leitet der SGB grossen Handlungsbedarf und dringende Forderungen ab. Die Pressekonferenz findet statt am: Dienstag, 10. November 2020, um 10.00 Uhr im Hotel Bern und online. Es nehmen teil: Pierre-Yves Maillard, Präsident SGB, Gabriela Medici, Zentralsekretärin SGB, stv. Sekretariatsleiterin a. i. , Aldo Ferrari, Vizepräsident Gewerkschaft Unia, Sandrine Nicolic-Fuss, Präsidentin Kapers Cabin Crew Union Hinweise zur Teilnahme: Für eine Teilnahme vor Ort im Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern stehen ausreichend Plätze zur Verfügung gemäss Schutzkonzept. Das Tragen einer Hygienemaske ist obligatorisch. (Schutzkonzept als PDF). Zusätzlich ist eine Teilnahme auch online per Zoom-Videokonferenz möglich: Auskünfte: Urban Hodel, Co-Leiter Kommunikation SGB, Benoît Gaillard, Co-Leiter Kommunikation SGB
SGB, 6.11.2020.
SGB > AHV. Pressekonferenz. SGB, 2020-11-06
Ganzer Text
13.03.2020 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Personen
Siro Torresan
AHV-Renten
AHVx13 Initiative
Volltext
AHVx13 - weil unsere Arbeit gute Renten verdient. Eine breite Allianz von Gewerkschaften, SP und Grüne hat die VolksinitIative lanciert, die eine 13. AHV-Rente verlangt. Die Initiantlnnen hoffen, den Schwung des Frauenstrelkjahrs nutzen zu können. Die Partei der Arbeit unterstützt das Vorhaben, hält aber auch an Ihrem Vorschlag fest. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) lässt nicht locker - und das ist grundsätzlich zu loben: Nachdem die AHVplus-Initiative des SGB, die eine Erhöhung der AHV- Renten um zehn Prozent forderte, vom Stimmvolk am 25. September 2016 abgelehnt wurde, wird ab dem 5. März für die 13. AHV- Rente gesammelt. Sinn und_ Zweck der neuen Initiative sind gleich, nur dass dieses Mal die angestrebte Erhöhung der AHV- Rente etwas tiefer ist: Statt zehn Prozent sind es heuer 8,33 Prozent. Unterstützt wird das neue Vorhaben von der SP und den Grünen. Das links-grüne Lager geht also in die Offensive. Geld ist in der Schweiz keine Mangelware. Nötig ist es, denn für viele Rentnersinnen in einem der reichsten Länder der Welt hat sich die Situation seit dem Scheitern der AHV-plus Initiative nicht verändert.“«Die AHV-Renten reichen nicht zum Leben und sie verlieren stetig an Wert. Gleichzeitig sinken die Renten aus der 2. Säule immer schnellen“, schreibt der SGB in seiner Medienmitteilung zum Start der Initiative. Und SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard fügt diesbezüglich hinzu: „Die Hälfte aller Personen, die 2017 in Rente ging, muss mit weniger als 1‘777 Franken AHV-Rente pro Monat auskommen. Diesed (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 13.3.2020.
Personen > Torresan Siro. AHVx13. AHV-Rente. Vorwaerts, 2020-03-13.
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11.03.2020 Schweiz
AHV
Arbeitslosigkeit
Travail.Suisse

AHV-Renten
Volltext
Überbrückungsleistung in abgemagerter Gestalt. Bei der Überbrückungsleistung nähern sich die Positionen von National- und Ständerat weiter an. Dabei ist der Nationalrat dem Ständerat weit entgegengekommen. Auf Überbrückungsleistungen sollen nur Personen Anspruch haben, die nach dem 60. Altersjahr ausgesteuert wurden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, kritisiert diese inhaltlich weitgehende Annäherung des Nationalrats an den Ständerat. Bei der Überbrückungsleistung bestehen zwischen National- und Ständerat weiterhin Differenzen. Der Nationalrat ist dem Ständerat heute in wesentlichen Punkten entgegengekommen. Er akzeptiert, dass die Leistung nur an Personen ausgerichtet wird, die nach dem 60. Altersjahr ausgesteuert werden. Damit wird die Bundesratsvorlage in diesem Punkt beibehalten. Härtefälle sollen dabei nicht berücksichtigt werden. Der Nationalrat hat auch eine Plafonierung, wie vom Ständerat gefordert, akzeptiert. Allerdings schlägt er in der Differenzbereinigung eine höhere obere Grenze von 43‘762 Franken für Alleinstehende vor (Ständerat: 38‘900 Franken). Die Krankheits- und Behinderungskosten sollen dabei separat abgegolten werden, allerdings nur bis 5000 Franken bei Alleinstehenden. Auch in dieser Frage kommt der Nationalrat dem Ständerat entgegen. Der Bundesrat sah ursprünglich eine Leistungshöhe von 58‘350 Franken für Alleinstehende vor. (…).
Travail.Suisse, 11.3.2020.
Travail.Suisse > AHV-Rente. Travail.Suisse, 2020-03-11.
Ganzer Text
06.03.2020 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Syndicom

AHVx13 Initiative
Initiativen Schweiz
Volltext
13xAHV: Besser Leben im Alter. „Werde ich im Alter ein würdiges Leben führen können?“ Die Antwort auf diese Frage gehört zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung. Das hört man, wenn man mit den Leuten auf der Strasse spricht und das zeigt das jährliche Sorgenbarometer. Zu Recht, denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter von seinem Renteneinkommen anständig leben können. Doch die Altersvorsorge steht vor grossen Herausforderungen und die Lage spitzt sich zu: die Renten sinken – obwohl die Wirtschaft wächst. Es ist nun endlich an der Zeit den verfassungsmässigen Auftrag, dass die Renten existenzsichernd sein müssen, einzulösen. Am effizientesten und sozialsten geht das über die AHV-Rente. Die Gewerkschaften lancieren deshalb die Initiative „Für ein besseres Leben im Alter“ . Wir fordern darin eine 13. AHV Rente. Weil, die AHV-Renten zu tief sind, die Pensionskassenrenten einbrechen und sowohl die Mieten als auch die Krankenkassenprämien steigen. Weil, der Rentenrückstand der Frauen sich am besten über die AHV verringern lässt. Weil, es in der Schweiz genug Geld für anständige Renten – nicht nur für Top-Verdiener – hat.
Syndicom, 6.3.2020.
Syndicom > AHVx13. Initiative. Syndicom, 2020-03-06.
Ganzer Text
05.03.2020 Schweiz
AHV
Personen
WOZ
Yves Wegelin
AHVx13 Initiative
Volltext
Umsetzen, was die Verfassung längst vorsieht. Der Gewerkschaftsbund lanciert eine Initiative für eine 13. AHV-Rente. In Zeiten der Minuszinsen ein überfälliger Ausbau der ersten Säule. Der Gewerkschaftsbund (SGB) geht bei der Altersvorsorge in die Offensive: Am Erscheinungstag dieser WOZ lanciert er seine Initiative für eine 13. AHV-Rente. „Unser Ziel ist es, die Renteneinbussen der letzten Jahre zu kompensieren und zusätzlich die Renten insgesamt zu erhöhen“, sagt SGB-Chef Pierre-Yves Maillard. Es sei Zeit, dass die Verfassung endlich eingehalten werde. Tatsächlich sieht die Verfassung seit Jahrzehnten vor, dass die AHV den „Existenzbedarf angemessen“ deckt. Und trotzdem ist die reiche Schweiz noch immer weit davon entfernt. Die Maximalrente beträgt bescheidene 2‘370 Franken; die Hälfte der Leute, die 2017 in Rente gingen, erhielten weniger als 1‘777 Franken. Selbst zusammen mit der Rente aus der zweiten Säule reicht das Geld vielen nicht zum Leben: Fast jedeR zehnte RentnerIn ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Davon betroffen sind vor allem Frauen, von denen ein Drittel nicht einmal eine Pensionskasse hat. Und die Situation verschlechtert sich zunehmend. Erstens hinken die AHV-Renten der Entwicklung der Löhne hinterher. Zweitens fressen die steigenden Krankenkassenprämien und Mieten einen immer grösseren . Teil der Renten weg. (…).
Yves Wegelin.
WOZ, 5.3.2020.
Personen > Wegelin Yves. AHVx13. Initiative Schweiz. WOZ, 2020-03-05.
04.03.2020 Schweiz
AHV
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

AHVx13 Initiative
Initiativen Schweiz
Volltext
Mehr Respekt für unsere Arbeit . Initiative für eine 13. AHV-Rente: Jetzt unterschreiben! Die AHV stärken heisst die Gleichstellung stärken. Im Jahr nach dem Frauenstreik ist es Zeit für konkrete Verbesserungen. Es ist ein Skandal, dass Frauen im Jahr 2020 noch immer deutlich tiefere Renten haben als die Männer. Ein Drittel aller Frauen erhält im Alter keine Rente aus der 2. Säule. Selbst wenn Frauen eine Pensionskasse haben, sind ihre PK-Renten durchschnittlich nur halb so hoch wie jene der Männer. Weil ihre Lebensläufe durch Erwerbsunterbrüche, Teilzeitarbeit und tiefere Löhne geprägt sind. In der AHV sind die Männer- und Frauenrenten ähnlich hoch, weil in der AHV auch die Betreuung von Kindern und Angehörigen als Arbeit anerkannt wird und zu höheren AHV-Renten führt. Nur die AHV schafft diese Gleichstellung. Mit der 13. AHV-Rente verbessern wir die Renten der von Lohndiskriminierung benachteiligten Frauen. • gibt es mehr Anerkennung für die Betreuung von Kindern und Angehörigen als Arbeit. • stoppen wir die Abbaupläne auf dem Buckel der Frauen – wir fordern echte Gleichstellung bei Lohn und Rente! Es ist Zeit für eine 13. in der AHV – für ein besseres Leben im Alter!
GBKZ, 4.3.2020.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > AHVx13. Initiative Schweiz, 2020-03-04.
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27.02.2020 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
SGB

AHVx13 Initiative
Medienkonferenz
Volltext
Einladung zur Medienkonferenz. Lancierung der Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente. Sehr geehrte Medienschaffende. Gerne laden wir Sie ein – zur Medienkonferenz des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zur Lancierung der Volksinitiative „für ein besseres Leben im Alter (Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente)“. Die Altersvorsorge steht am Scheideweg: Die AHV-Renten reichen nicht, um davon zu leben und sie verlieren stetig an Wert. Gleichzeitig sinken die Renten aus der 2. Säule immer schneller. Und das obwohl die Beiträge in die Pensionskasse für die Berufstätigen einen Höchststand erreicht haben. Wer heute und morgen pensioniert wird, erhält weniger Rente als die Jahrgänge davor. Der Rentenrückstand der Frauen ist besonders problematisch, die Gleichstellung der Geschlechter liegt in weiter Ferne. Deshalb lanciert das Komitee „Für ein besseres Leben im Alter“ die Initiative für eine 13. AHV-Rente – mit einer breiten Allianz aus Gewerkschaften, Parteien, Verbänden, RentnerInnen- und Frauenorganisationen. Die Medienkonferenz findet statt am Donnerstag, 5. März 2020, um 10.00 Uhr im Vatter Business Center, Bärenplatz 2, Bern. Es nehmen teil: Pierre-Yves Maillard, Präsident SGB, Vania Alleva, Präsidentin UNIA, Giorgio Tuti, Präsident SEV, Barbara Gysi, Vizepräsidentin SP, Léonore Porchet, Nationalrätin Grüne
SGB, 27.2.2020.
SGB > AHVx13. Initiative. SGB, 2020-02-27.
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20.02.2020 Biel
Schweiz
AHV
Personen
Ueli Schärrer
AHV
Volltext
Ein Nein zu antastbaren Renten. Das Rentensystem unserer Eidgenossenschaft muss nicht neu erfunden werden. Elie Idee war, dass die Arbeitenden die Renten der Rentnerinnen und Rentner finanzieren. Einfach und gerecht. Hauptgedanke der AHV: Wer viel verdient, bezahlt, mehr, aber beim Bezug wird „gedeckelt“. Seit 1948 gibt es AHV-Renten, und erst einmal in all den Jahren mussten die Beiträge erhöht werden. Bis 2017 schrieb die AHV immer Gewinne, wurde aber über Jahrzehnte immer wieder schlechtgeredet. Die AHV ist ein Dom im Fleisch des Kapitalismus, weil mit diesem (Volks)-Vermögen nicht spekuliert werden kann. Das sieht bei den Pensionskassen ganz anders aus. Hier wird munter spekuliert und „abgesahnt“. ittlerweile ist die 1000-Milliarden-Grenze der ersparten Beiträge überschritten. Und jedes Jahr gehen den Pensionskassen mehrere Milliarden Franken verloren. Im Geschäftsbereich der PKs tummeln sich die Finanzhaie und bereichern sich. Banken, Versicherungen, Vorsorgestiftungen und die Nationalbank erleichtern die Beitragszahler jährlich um mehrere Milliarden Franken. Nebenbei liegen für die Bosse noch gute Boni drin. Auf Banken und Versicherungen liegen sogenannte namenlose Rentenvermögen herum. Diese werden mittlerweile mit über 500 Milliarden Franken beziffert. Fazit: Wenn alle Pensionskassenvermögen und alle Freizügigkeitskonten bei einer staatlichen Kasse wären, könnten wir noch jahrelang mit den heutigen Renten leben. (…).
Ueli Schärrer.
Bieler Tagblatt, 20.2.2020
Personen > Schaerrer Ueli. AHV. Bieler Tagblatt, 2020-02-20.
Ganzer Text
15.11.2019 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Personen
SGB
Hodel Urban
AHV-Renten
Initiativen Schweiz
Volltext
Weichenstellung in der Altersvorsorge: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente. Beschluss der SGB-Delegiertenversammlung. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds haben an ihrer Versammlung heute beschlossen, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt. Die Initiative ist die Antwort der Gewerkschaften auf das immer deutlich sichtbar werdende Rentenproblem: Die Renten der Pensionskassen sinken seit Jahren. Obwohl die Berufstätigen immer höhere Beiträge in ihre Pensionskasse einzahlen. Die Rentensituation der Frauen ist besonders problematisch: Sofern sie überhaupt eine PK-Rente erhalten, ist diese durchschnittlich nur halb so hoch wie jene der Männer.. • Die Renten sind bereits erschreckend tief: Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3‘600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen). Deshalb braucht es eine 13. AHV-Rente so wie es für Viele einen 13. Monatslohn gibt. Die Initiative versteht sich als erster Schritt hin zu existenzsichernden Renten. Denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll von der Rente leben können. So wie es die Verfassung seit bald 50 Jahren vorsieht. Gerade Frauen sind besonders auf eine leistungsfähige AHV angewiesen. Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche die vorwiegend von Frauen erbrachte nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit in die Rentenberechnung einbezieht. (…).
Urban Hodel,
SGB, 15.11.2019,
Personen > Hodel Urban. AHV. Initiative. SGB, 2019-11-15.
Ganzer Text
15.11.2019 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Syndicom

AHV-Renten
Initiativen Schweiz
Volltext
SGB: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds haben an ihrer Versammlung heute beschlossen, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt. (SGB) Die Initiative ist die Antwort der Gewerkschaften auf das immer deutlich sichtbar werdende Rentenproblem: Die Renten der Pensionskassen sinken seit Jahren. Obwohl die Berufstätigen immer höhere Beiträge in ihre Pensionskasse einzahlen. Die Rentensituation der Frauen ist besonders problematisch: Sofern sie überhaupt eine PK-Rente erhalten, ist diese durchschnittlich nur halb so hoch wie jene der Männer. Die Renten sind bereits erschreckend tief: Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen). Deshalb braucht es eine 13. AHV-Rente so wie es für Viele einen 13. Monatslohn gibt. Die Initiative versteht sich als erster Schritt hin zu existenzsichernden Renten. Denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll von der Rente leben können. So wie es die Verfassung seit bald 50 Jahren vorsieht. Gerade Frauen sind besonders auf eine leistungsfähige AHV angewiesen. Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche die vorwiegend von Frauen erbrachte nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit in die Rentenberechnung einbezieht. (…).
Syndicom, 15.11.2019.
Syndicom > AHV. Initiative. Syndicom, 2019-11-15.
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14.11.2019 Schweiz
AHV
Personen
WOZ
Adrian Riklin
AHV
Rentenalter
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Ein „Dreizehnter“ für alle. Jungliberale, Finanzkonzerne, die OECD: Alle fordern sie eine Rentenaltererhöhung. Jetzt setzen die Gewerkschafter zur Gegenoffensive an. Alarmismus ist gerade ein wenig in Mode. Die Jungfreisinnigen zum Beispiel haben sich auf der Suche nach Popularität - in der Hoffnung, eine ganze, vielleicht auch zwei Generationen hinter sich zu scharen - auf die Altersvorsorge spezialisiert. Dazu lassen sie die Schauermelodie erklingen, wonach immer mehr SeniorInnen auf Kosten der Jüngeren lebten. In letzter Konsequenz allerdings richtet sich ihr Feldzug gegen ein Altern in Würde. Dabei ist die Jung-FDP aber nur die juvenile Vorhut einer grösseren Allianz aus Kreisen der Finanz, der Rechten und so mancher Altfreisinnigen, denen die Umverteilung der AHV nach unten schon immer ein Gräuel war. Und so rufen sie alle: Rauf mit dem Rentenalter, rauf und nochmals rauf! Zuerst für alle auf 66 Jahre - und dann automatisch der durchschnittlichen Lebenserwartung entsprechend. Was sie grosszügig ausblenden: dass immer mehr über 45-Jährige, wie kürzlich nachgewiesen, immer weniger Chancen haben, Erwerbsarbeit zu leisten. Will die Jung-FDP die Kosten ganz einfach auf die Sozialhilfe überwälzen? Voll von Widersprüchen. Jetzt springt ihr auch noch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und. Entwicklung (OECD) zur Seite. Es sei nun an der Zeit, das Rentenalter für Mann und Frau anzugleichen und schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen, empfahl sie der Schweiz Anfang November in ihrem Länderbericht. Aufgrund der alternden Bevölkerung sei das „dringend  (…).  Adrian Riklin.
WOZ, 14.11.2019.
Personen > Riklin Adrian. Rentenalter. AHV. WOZ, 2019-11-14.
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18.10.2019 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
AHV
Existenzgrundlage
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Dank AHV: Berufstätige haben viel mehr Geld zum Leben. Die AHV hat in den letzten zwanzig Jahren kein zusätzliches Geld gebraucht. Aller Schwarzmalerei zum Trotz reichte das 1999 eingeführte zusätzliche Mehrwertsteuerprozent bis heute. Weil die Babyboomer in Rente gehen, ist in den kommenden Jahren wieder eine Finanzspritze nötig. Gemäss den Schätzungen des SGB wäre die AHV aber 2030 mit rund 4,7 statt wie heute 4,2 Lohnprozenten (Anteil der Arbeitnehmenden) weiterhin bestens finanziert. Die Banken und Versicherungen verunsichern hingegen die Bevölkerung mit Schreckensmeldungen. Wegen der „Schieflage“ der Altersvorsorge, sei „Eigeninitiative momentan der einzig gangbare Weg“, so die Credit Suisse. Diese Propaganda-Offensiven sind mehr als durchsichtig. Die Banken und Versicherungen wollen möglichst viele Produkte der dritten Säule verkaufen. Denn damit machen sie Geld. An der AHV verdienen sie hingegen nichts. Im Gegenteil: Die Topverdiener in den Teppichetagen der Banken zahlen viel mehr in die AHV ein, als sie je an Rente erhalten werden. Damit die Normalverdiener und Normalverdienerinnen mehr Rente haben. Weil das Leben teurer geworden ist, müssen die Renten wieder steigen. Der SGB schlägt eine 13. AHV-Rente vor. Diese ist für Normalverdienende viel günstiger als eine dritte Säule. Weil die Topverdiener und die Arbeitgeber die AHV-Renten der Malerin und des Verkäufers mitfinanzieren. In der dritten Säule sind sie hingegen ganz auf sich alleine gestellt. Sie müssen alle Beiträge selber zahlen. Und die Banken machen mit der dritten Säule Gewinne. (…).  Daniel Lampart.
Work, 18.10.2019.
Personen > Lampart Daniel. AHV. Existenzgrundlage. Work, 2019-10-18.
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18.10.2019 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
3. Säule
Banken
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An der 3. Säule verdienen vor allem die Banken - die Antwort auf die sinkenden Pensionkassenrenten ist eine Erhöhung der AHV. Nun schreiben es auch die Banken, nicht nur die Gewerkschaften: Die Renten in der Schweizer Altersvorsorge sinken. Vor allem bei den Pensionskassen. Die Credit Suisse berechnete letzte Woche, dass die Rente aus AHV und Pensionskasse künftig nicht mehr reichen wird, um den Lebensstandard zu halten. Die Schlussfolgerung der Credit Suisse hingegen ist kreuzfalsch. Man müsse nun in die 3. Säule investieren. Doch die 3. Säule lohnt sich vor allem für die Banken. Diese Analysen zu den sinkenden Renten sind deshalb durchsichtig. Die Banken und Versicherungen wollen möglichst viele Produkte der 3. Säule verkaufen. An der AHV verdienen die Banken hingegen nichts. Im Gegenteil: Die Topverdiener in den Teppichetagen der Banken zahlen viel mehr in die AHV ein, als sie je an Rente erhalten werden. Damit die Normalverdienerinnen und Normalverdiener mehr Rente haben. Darum ist die Erhöhung der AHV in der gegenwärtigen Situation für die meisten Leute die Lösung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Der SGB schlägt eine 13. AHV-Rente vor. Diese ist für Normalverdienende viel günstiger als eine 3. Säule. Weil die Topverdiener und die Arbeitgeber die AHV-Renten der Malerin und des Verkäufers mitfinanzieren. In der 3. Säule sind sie hingegen ganz auf sich alleine gestellt. Sie müssen alle Beiträge selber zahlen. Und die Banken machen mit der 3. Säule Gewinne. Der SGB hat vor rund 3 Jahren ausgerechnet, wie vorteilhaft die AHV ist. Die 13. AHV-Rente ist je nach beruflicher (…). Daniel Lampart.
SGB, 18.10.2019.
Personen > Lampart Daniel. 3. Saeule. AHV. SGB, 2019-10-18.
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28.08.2019 Schweiz
AHV
Nationalrat
Travail.Suisse

AHV
Rentenalter
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AHV 21: Das Parlament muss dringend nachbessern. Der Bundesrat hat heute in seiner Botschaft zu AHV 21 vorgeschlagen, das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre zu erhöhen. Eine Sanierung der Altersvorsorge auf dem Buckel der Frauen ist weder fair noch mehrheitsfähig und im Nachgang zum Frauenstreik schlicht unverständlich. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, lehnt deshalb den Vorschlag des Bundesrates ab und fordert das Parlament auf, nachzubessern. Nach der Ablehnung der Altersreform 2020 im vergangenen September, nach dem mehr als mageren Gesetz zur Kontrolle der Lohngleichheit und erst recht nach dem Frauenstreik vom 14. Juni ist klar: Es kann keine erfolgreiche Reform der AHV geben, wenn sie eine Rentenaltererhöhung für Frauen beinhaltet. Frauen-Rentenalter erhöhen als erster Schritt. Die heute vom Bundesrat präsentierte Botschaft zur Reform der AHV beinhaltet einmal mehr eine Rentenaltererhöhung auf 65 Jahre für Frauen. Zwar bietet der Bundesrat eher hohe Kompensationsmassnahmen für die Übergangsgeneration, der Spareffekt bleibt dafür umso kleiner. Auch die Finanzierungsmassnahmen über die Mehrwertsteuer sind mit 0.7% sehr bescheiden. Travail.Suisse schlägt schon länger vor, ein Baby-Boomer Mehrwertsteuerprozent einzuführen. „Mit diesem Modell könnte man auf Rentenaltererhöhung und auf die dazugehörigen Kompensationsmassnahmen verzichten“, sagt Thomas Bauer, Leiter Sozialpolitik.
Travail.Suisse, Mobile
Travail.Suisse, 28.8.2019.
Travail.Suisse > Rentenalter. AHV. Travail.Suisse, 2019-08-28.
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28.08.2019 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Gabriela Medici
AHV
Rentenalter
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Parlament muss auf Rentenhöhe fokussieren – SGB lehnt höheres Frauenrentenalter ab. AHV-Reform 21: Ungenügende Botschaft des Bundesrats. Die vom Bundesrat vorgelegte Botschaft zur AHV-Reform 21 ist für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) nicht überzeugend. Das neu gewählte Parlament muss sie überarbeiten. Einerseits kann eine bei der Stimmbevölkerung mehrheitsfähige Reform der AHV nur gelingen, wenn sie als Ausgangspunkt die Rentenhöhe nimmt. Der von den Sozialpartnern vorgeschlagene Kompromiss in der 2. Säule hat zwar das Potenzial, die sinkenden PK-Renten zu stabilisieren. Doch auch bei der AHV gibt es dringenden Handlungsbedarf. So hat es seit über 40 Jahren keine Erhöhung der AHV-Renten mehr gegeben. Die Anpassungen aufgrund des Mischindex berücksichtigen die Lohnentwicklung nur ungenügend. Die AHV-Renten sind deshalb immer weniger wert – und dies bei massiv steigenden Gesundheitskosten. Der SGB hat deshalb eine Initiative für eine 13. AHV-Rente beschlossen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die AHV ihre Aufgabe erfüllt – ein würdiges Leben im Alter. Anderseits lehnt der SGB die geplante Erhöhung des Frauenrentenalters klar ab. Die finanzielle Stabilität der AHV ist auch dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund ein Anliegen. Dass sie aber zur Hauptsache von den Frauen geschultert werden soll, überzeugt nicht. Die Situation älterer Arbeitnehmerinnen auf dem Arbeitsmarkt bleibt weiterhin unbefriedigend: über die Hälfte aller Frauen scheiden vor dem ordentlichen Rentenalter aus dem Erwerbsprozess, viele der (…). Gabriela Medici.
SGB, 28.8.2019.
Personen > Medici Gabriela. Rentenalter. AHV. SGB, 2019-08-28.
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11.07.2019 Schweiz
AHV
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
AHV
Reform
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Rentenhysterie. Immer dieses Gejammer. Liest man in diesen Tagen und Wochen das rechtsbürgerliche Leitmedium NZZ, wähnt man sich in einem Endzeitthriller. Die verantwortungslosen Alten führen demnach auf Kosten der Jungen ein lustiges RentnerInnenleben und setzen deren Zukunft leichtfertig aufs Spiel. In dieser Lesart führt nur ein Weg an der Hölle vorbei: rasche Erhöhung des Rentenalters und Rentenkürzungen. Die NZZ unterlegt ihre Endzeitvision gerne mit obskuren „Studien“ der UBS, die, einem Orakel gleich, der AHV eine düstere Zukunft voraussagen Das Mantra, wir würden immer älter, erzeugt dabei den Eindruck, man könne die steigende , Lebenserwartung linear in die Zukunft projizieren. Das ist Blödsinn. Noch ist das ewige Leben nicht erfunden. Vor jeder AHV-Reform schüren die Bürgerlichen rechts der Mitte die Rentenhysterie. Das hat sich in ihre DNA eingeschrieben, seit sie nach dem Zweiten Weltkrieg die von oben nach unten umverteilende AHV akzeptieren mussten. Dieser sozialistische Mechanismus ist bis heute eine offene Wunde. Doch anders als immer wieder beschworen ist das wichtigste Sozialwerk des Landes nicht zusammengebrochen. Und das wird auf absehbare Zeit auch nicht der Fall sein. Die AHV lässt sich mit vergleichsweise moderaten Zusatzfinanzierungen und Übergangshilfen für RentnerInnen stabilisieren. Die reiche Schweiz kann sich das leisten. Es ist eine Frage des politischen Willens. Wer mit der AHV herumspielt und auf Reformverweigerung macht, setzt den sozialen (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 11.7.2019.
Personen > Fagetti Andreas. AHV. Reform. WOZ, 2019-07-11.
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03.07.2019 Schweiz
AHV
Regierung Schweiz
Travail.Suisse

Regierung Schweiz
Rentenalter
Volltext
AHV: Bundesratsvorschlag ist weder fair noch mehrheitsfähig. Der Bundesrat hat heute vorgeschlagen, das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre zu erhöhen. Er sieht für eine Übergangsgeneration zwar Kompensationsmassnahmen vor, diese sind aber bei weitem nicht ausreichend. Eine Sanierung der Altersvorsorge auf dem Buckel der Frauen ist weder fair noch mehrheitsfähig und im Nachgang zum Frauenstreik schlicht unverständlich. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, lehnt deshalb den Vorschlag des Bundesrates ab. Tiefere Renten und tiefere Löhne für Frauen, aber eine Rentenaltererhöhung auf 65 - diese Rechnung geht nicht auf. Frauen haben bereits ein um 37% tieferes Rentenniveau als Männer, um knapp 20% tiefere Löhne, wobei 8% nicht durch objektive Faktoren erklärt werden können (Lohndiskriminierung). Nun will der Bundesrat das Rentenalter der Frauen dem der Männer anpassen. „Diese Rechnung geht nicht auf. Es braucht dringend ernsthafte gleichstellungs- und familienpolitische Massnahmen, welche die Lage der Frauen derjenigen der Männer auf dem Arbeitsmarkt gleichstellt“, sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse und Nationalrat. „Ausserdem hat der Bundesrat vorgeschlagen, die Übergangsgeneration auf neun Jahre zu beschränken. Das wäre sogar dann zu kurz, wenn griffige gleichstellungs- und familienpolitische Massnahmen ergriffen würden, was weder bei der Lohngleichheit, noch bei anderen familienpolitischen Massnahmen wie etwa dem Vaterschaftsurlaub der Fall ist“. (…). Travail.Suisse, 3.7.2019
Travail.Suisse > Regierung Schweiz. Rentenalter. Travail.Suisse, 2019-07-03.
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01.06.2019 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
AHV
VPOD-Magazin

Abstimmung
AHV
Volltext
Die Versüssung mit AHV-Milliarden brachte die Steuersenkungsvorlage durch die Volksabstimmung. Keine Überraschung: Versüsste Steuersenkungsvorlage STAF gutgeheissen. Ein. Ja zur AHV. Der VPOD bedauert den Ausgang der Volksabstimmung über die STAF-Vorlage. Den Ausschlag zum Ja gab die Finanzspritze für die AHV. Der Kampf gegen kantonale Spar- und Abbaupakete geht weiter. „Es war die AHV, du Dummkopf“: So lässt sich das Zweidrittel-Ja zur AHV-Steuervorlage STAF erklären. Steuersenkungen, die noch vor einem Jahr Schiffbruch erlitten hatten, wurden mit den 2 Milliarden mehrheitsfähig versüsst und über die Hürde der Volksabstimmung gelupft. Der VPOD war eine der massgebenden Kräfte des Referendums und hatte entscheidend zum Zustandekommen der Unterschriften beigetragen. Eine Armee von Goliaths. Die Zustimmung an der Urne erklärt sich für den VPOD aus zwei Gründen. Das Ja-Lager umfasste nicht nur alle Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände, sondern auch fast alle politischen Parteien, dies unter aktivster Unterstützung durch den Bundesrat. Die Befürworterschaft konnte mindestens 100 Mal höhere Mittel für das Referendum einsetzen. Eine flächendeckende Ja-Kampagne mit unzähligen Plakaten, Inseraten, Videobotschaften und Online-Werbung überzog das Land. Selten gab es in einer Abstimmungskampagne ein ähnlich krasses Ungleichgewicht der eingesetzten Mittel. Es war ein Kampf Davids gegen eine Armee von Goliaths. Zweiter und Hauptgrund war aber die (…).
VPOD Schweiz, 1.6.2019.
VPOD-Magazin > AHV. Abstimmung. VPOD-Magazin, 2019-06-01.
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01.06.2019 Schweiz
AHV
VPOD-Magazin

AHV-Renten
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Bundesrat ergreift Massnahmen gegen die Probleme der älteren Arbeitnehmenden. Besserer Übergang. Der SGB und der VPOD anerkennen: Wichtige Fortschritte für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat der Bundesrat jetzt auf den Weg gebracht. Ein Teil der Massnahmen ist aber zu zaghaft. Von den neuen Massnahmen des Bundesrates stösst namentlich die Überbrückungsrente auf den Beifall der Gewerkschaften: Sie gibt älteren ausgesteuerten Arbeitslosen neu eine gewisse Sicherheit und verhindert deren Abgleiten in die Sozialhilfe. Und sie sorgt dafür, dass die Betroffenen nicht schon vor dem ordentlichen Rentenalter auf ihre Altersvorsorgeguthaben zurückgreifen müssen. Der SGB bedauert allerdings, dass diese Massnahme erst ab 60 und nicht bereits ab 58 Jahren gilt und dass der Bundesrat beim Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende keine Verbesserungen vorschlägt. Immerhin: Die Überbrückungsrente trägt dazu bei, dass weniger Menschen in der Sozialhilfe landen, die dort nicht hinpassen, weil für sie die Wiederintegration ins Erwerbsleben nur noch theoretischer Natur ist. Richtige Richtung. Weitere Massnahmen im Bereich der Vermittlung und der Aus- und Weiterbildung gehen, wenn auch zu zaghaft, in die richtige Richtung, die auch von der VPOD-Verbandskommission Sozialbereich skizziert wurde: kostenlose Standortbestimmung, Potenzialanalyse und Laufbahnberatung für Arbeitnehmende ab 40, konsequente Anrechnung von Aus- und Weiterbildungen, Impulsprogramm, (...). .
VPOD Schweiz, 1.6.2019.
VPOD-Magazin > AHV-Renten.VPOD-Magazin, 2019-06-01.
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31.05.2019 Schweiz
AHV
Personen
Work
Clemens Studer
AHV
Finanzen
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Nach dem Ja zur Steuer-AHV-Vorlage: Jetzt muss die AHV weiter gestärkt werden. Rund zwei Drittel der Abstimmenden und alle Kantone sagen Ja zur Steuer-AHV-Vorlage (Staf). Trotzdem schwingen die rechten Parteien schon wieder den Sozialabbau-Hammer. Die Linke hat bessere Ideen. Dank dem Ja des Volkes zur Steuer-AHV-Vorlage fliessen der AHV nun jährlich 2 Milliarden Franken zu. Das ist eine gute Nachricht. Denn diese Zusatzfinanzierung der AHV schafft Zeit, eine Reform der Altersvorsorge im Interesse der Lohnabhängigen auszuarbeiten. Erste Vorschläge des Bundesrates kommen im Spätsommer. Die Auseinandersetzungen werden episch sein. Die zentralen Fakten: Die AHV: Das wichtigste und soli¬darischste Schweizer Sozialwerk braucht vorübergehend mehr Geld, weil die Babyboomer in Rente gehen. Die AHV ist im soliden und preisgünstigen Umlageverfahren finanziert (die heutigen Jungen bezahlen die Renten der heutigen Alten, das Geld wird nicht gespart). Die Renten sind zwar stabil, bleiben aber hinter der Lohnentwicklung zurück. Seit 1980 bereits um mehr als 10 Prozent. Verschärft wird dieser Rückstand durch die explodierten Krankenkassenprämien, die im Teuerungsausgleich nur mangelhaft berücksichtigt sind. Das führt dazu, dass immer weniger der AHV-Rente für den eigentlichen Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Die Pensionskassen . Die Leistungen der Pensionskassen werden immer kleiner, obwohl die Beiträge seit Jahren steigen. Die BVG-Renten sind seit 2005 im Mittel um fast 9 Prozent gesunken. Hier gehört die Krise zum System. Denn die Pen¬sions (…). Clemens Studer.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Studer Clemens. AHV. Work online, 2019-05-31.
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