Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 570

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23.05.2019 Schweiz
AHV
Jugend
Syndicom

AHV
Jugend
Volltext
Jugend-Organisationen gründen Koalition für eine starke AHV. Die JUSO Schweiz, die SGB-Jugendkommission, Jeunesse.Suisse und die Jungen Grünen Schweiz haben heute die Jugend-Koalition für eine starke AHV gegründet. Die Koalition stellt sich gegen jegliche Abbaumassnahmen bei der AHV und gegen die Erhöhung des Rentenalters und setzt sich stattdessen für eine Stärkung des wichtigen solidarischen Sozialwerks der Schweiz ein. Für die Koalition ist klar: Die AHV ist eine der wichtigsten politischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte und für unzählige Menschen die einzige Existenzsicherung im Alter.
Die Koalition wird sich gegen jegliche Abbaupläne bei der AHV stellen und jegliche Versuche einer Rentenaltererhöhung entschieden bekämpfen. Die Abbaufetischist*innen der JGLP und der Jungfreisinnigen vertreten nicht die Interessen der Jugend, sondern jene der Gutverdienenden. Mit Foto.
Syndicom, 23.5.2019.
Syndicom > Jugend. AHV. Syndicom. 2019-05-23.
23.05.2019 Schweiz
Seco
SGB
Syndicom

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
FLAM: Wo kontrolliert wird, werden Lohnverstösse aufgedeckt. Zum Bericht des Seco zum Vollzug der Flankierenden Massnahmen. (SGB) Der heute veröffentlichte Bericht zu den Flankierenden Massnahmen zeigt: Die Flankierenden sind wichtiger denn je! Wo kontrolliert wird, werden Verstösse aufgedeckt. Insbesondere bei Firmen, die Kurz- und Kürzestaufenthalter oder Temporärarbeitskräfte beschäftigen. Die Kontrolleure der Gesamtarbeitsverträge (GAV) finden in jedem vierten Schweizer Betrieb und bei jedem fünften Entsendebetrieb Verstösse. Rund 6500 Betriebe mit zu tiefen Löhnen. Im vergangen Jahr haben die Kontrolleure über 40‘000 Firmen kontrolliert. Dabei haben sie bei rund 16 Prozent oder 6‘500 Betrieben zu tiefe Löhne oder Scheinselbständigkeit aufgedeckt. In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen sind die Verstossquoten etwas höher (über 20 Prozent), weil der Dumping-Tatbestand durch diese Mindestlöhne klar definiert ist. In den übrigen Branchen erlauben die Kantone teilweise Abweichungen von den üblichen Löhnen gegen unten, so dass ein Teil der Firmen mit zu tiefen Löhnen den Kontrolleuren entgeht. Die Verstossquoten betragen 15 Prozent (Entsendefirmen) bzw. 13 Prozent (Schweizer Arbeitgeber). Die Hälfte der Schweizer Arbeitgeber weigert sich, Löhne zu korrigieren. In Branchen mit verbindlichen Mindestlöhnen in GAV oder in Normalarbeitsverträgen (NAV) werden Arbeitgeber mit zu tiefen Löhnen gebüsst. Wenn keine Mindestlöhne vorliegen, fordern die Kantone die Firmen auf, die Löhne an die orts- und  leisten. (…).
Syndicom, 23.5.2019.
Syndicom > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Syndicom, 2019-05-23.
Ganzer Text
22.05.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

CH Media
Stellenabbau
Volltext
Deutlich weniger Ressourcen schränken publizistische Qualität und regionale Vielfalt ein. Mit der der heutigen Bekanntgabe über die neu aufgestellte Zentralredaktion macht CH Media bereits den nächsten grossen Schritt im Abbau von insgesamt 200 Stellen. Bekannt gegeben werden nun 5 Entlassungen, insgesamt werden mit der in Aarau zentralisierten Mantel-Redaktion aber 20 Stellen abgebaut. Diese Konzentration geht auf Kosten der publizistischen Vielfalt: Die Ansage, dass die Leserinnen und Leser von der Reorganisation nichts merken werden und der Journalismus gestärkt wird, ist mehr PR als seriöse Information. Mit dem eingeschlagenen Tempo vollzieht der Verlag bereits 41% seines Stellenabbaus in nicht einmal 5 Monaten. Die neue Zentralredaktion umfasst 35 Vollzeitstellen, die auf 45 Personen verteilt werden. Der Abbau beträgt gegenüber dem aktuellen Stellenetat auf den drei Redaktionen in Luzern, Aarau und St. Gallen 20 Vollzeitstellen. Da es in den letzten Monaten viele freiwillige Abgänge gab und Mitarbeitende innerhalb der Redaktionen umplatziert wurden, werden unter dem Strich 5 Personen entlassen. Offenbar ist darüber hinaus bereits der nächste Abbauschritt in den regionalen Redaktionen in Vorbereitung. Intransparente Information seitens CH Media. Mit dieser intransparenten Information lässt CH Media die Mitarbeitenden im Ungewissen über ihre Zukunft. Das passt zur Kommunikation der Restrukturierung, die einen Abbau von Total 200 Stellen vorsieht. Die Unternehmensleitung (…).
Syndicom, 22..5.2019.
Syndicom > CH-Media. Stellenabbau. Syndicom, 2019-05-22.
Ganzer Text
22.05.2019 Schweiz
AHV
Personen
Syndicom
Dominik Fitze
AHV
Jugendkommission
Volltext
Die AHV gehört aus-, statt abgebaut! Für uns als Gewerkschaftsjugend ist klar: Ein Abbau der AHV wäre der kreuzfalsche Weg. Die AHV ist das effizienteste und fairste Sozialwerk: Sie ist viel günstiger und effizienter als Pensionskasse und Dritte Säule und garantiert, dass unsere Eltern und Grosseltern in würde altern. Und auch, dass wir Jungen, wenn wir ins Pensionsalter kommen, nicht vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen. Wir Junge sind solidarisch mit der Generation unserer Eltern und Grosseltern, da jeder Mensch ein Leben in Würde verdient hat. Ausserdem wissen wir, dass Altersarmut auch uns schadet. Das Absurde daran ist ja: Obwohl die Schweiz immer reicher wird, sinken die PK-Renten. Tiefe Zinsen und Profite der Banken und Versicherungen aus der zweiten Säule zeigen immer mehr die Grenzen des Kapitaldeckungsverfahrens auf. Und wir Berufstätigen müssen dies finanzieren, indem wir immer höhere Pensionskassenbeiträge bezahlen. Bei der AHV ist dies anders und im System angelegt. Durch das geniale Umlageverfahren sind die Renten nicht von den Finanzmärkten, sondern der Arbeits- und Wirtschaftsleistung in der Schweiz abhängig. Die AHV-Renten steigen, weil sie regelmässig an die Teuerung angepasst werden – anders als die Pensionskassenrenten. Und dennoch halten die AHV-Renten nur teilweise mit der Lohnentwicklung mit. Dazu kommt, dass die steigenden Krankenkassenprämien einen immer grösseren Teil der Rente wegfressen. Das darf nicht sein. Wenn es so weitergeht, droht wieder eine weit umgreifende Altersarmut in der Schweiz. (…). Dominik Fitze.
Syndicom, 22.5.2019.
Personen > Fitze Dominik. AHV. Jugend. Syndicom, 2019-05-22
15.05.2019 Schweiz
SGB
Syndicom

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Wichtige Fortschritte für ältere Arbeitnehmende – Nein zum brandgefährlichen Rahmenabkommen. Massnahmenpaket des Bundesrats für ältere Arbeitnehmende. (SGB) Der SGB ist erfreut, dass der Bundesrat endlich Massnahmen gegen die Probleme der älteren Arbeitnehmenden und Arbeitslosen ergreift. Insbesondere die Überbrückungsrente gibt älteren ausgesteuerten Arbeitslosen neu eine gewisse finanzielle Sicherheit. Sie verhindert das Abgleiten in die Sozialhilfe und erlaubt es den Betroffenen, nicht schon vor dem ordentlichen Rentenalter auf ihre Altersvorsorgeguthaben zurückgreifen zu müssen. Das waren auch die Gründe, warum der SGB schon länger vom Bund forderte, eine solche Überbrückungslösung bzw. Rente-pont einzuführen. Der SGB bedauert aber, dass diese Massnahme nicht bereits ab 58 Jahren gilt und dass der Bundesrat beim Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende keine Verbesserungen vorschlägt. Europapolitisch hält der SGB an seinen Positionen fest. Beim Rahmenabkommen muss die "rote Linie" der Flankierenden Massnahmen weiterhin gelten. Die Flankierenden Massnahmen sind nicht verhandelbar. Die Schweiz muss selber bestimmen können, wie sie ihre europaweit höchsten Löhne schützt und damit alle Arbeitnehmenden, unabhängig von ihrer Herkunft. Politisch prioritär ist es nun, den Kampf gegen die SVP-Kündigungsinitiative aufzunehmen, denn sie stellt den bilateralen Weg grundsätzlich in Frage. Diese Initiative muss von allen Kräften, die auf dem (...).
Syndiicom, 2019-05-15.
Syndicom > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Syndicom, 2019-05-15.
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13.05.2019 Schweiz
Personen
Syndicom
Thomas Zimmermann
Rentenalter
Volltext
Widerstand gegen höheres Rentenalter ungebrochen. Wer angesichts der Probleme älterer Arbeitnehmenden das Rentenalter erhöht, schafft vor allem mehr Leid und Prekarität. (SGB) Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt mit Verwunderung vom Plädoyer des Verbandes Angestellte Schweiz für ein generell höheres Rentenalter zur Kenntnis. Dass sich Angestellte Schweiz für ein höheres Rentenalter ausspricht, ist nicht neu. In den letzten Jahren haben das Vertreter dieses kleinen Verbands wiederholt getan. Überraschend kommt der neuste Angriff auf das Rentenalter hingegen in einer Phase, wo die Probleme von älteren Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt immer offensichtlicher werden. Arbeitnehmende über 50 Jahre haben immer grössere Mühe, sich im Arbeitsmarkt zu halten und vor allem nach einem Stellenverlust eine neue Anstellung zu finden. Wer angesichts dieser Probleme das Rentenalter erhöht, schafft damit vor allem mehr Leid und Prekarität. Die AHV ist grundsätzlich solide aufgestellt. Wegen der durch die Babyboomer-Generation bedingten vorübergehend sehr starken Zunahme der RentenbezügerInnen braucht es Massnahmen, damit das wichtigste Sozialwerk der Schweiz nicht in Schieflage gerät. Gefordert sind dabei zusätzliche Gelder und nicht ein höheres Rentenalter. Diese werden am sinnvollsten über höhere Lohnbeiträge erhoben. Denn das ist die sozialste Art, der AHV Geld zuzuführen, da alle auf den ganzen Lohn Beiträge bezahlen, die Renten aber gleichzeitig gedeckelt sind. Dadurch beteiligen sich alle mit sehr hohen Löhnen an der Finanzierung der (…).  Thomas Zimmermann.
Syndicom, 13.5.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Rentenalter. Syndicom, 2019-05-13.
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06.05.2019 Lausanne
Arbeitsgericht
Syndicom
Uber

Arbeitsgericht
GAV
Uber
Volltext
Uber muss endlich Farbe bekennen. Wegweisender Entscheid des Arbeitsgerichts Lausanne zu Uber. Die Gewerkschaft Syndicom begrüsst den Entscheid des Lausanner Arbeitsgerichts im Rechtsstreit eines Fahrers mit UberPop. Indem das Urteil diesen als Angestellten von UberPop einstuft, stützt dieses klar die Forderung von Syndicom: Uber muss sein Geschäftsmodell überdenken, sich an die Schweizer Gesetzgebung halten und seine soziale Verantwortung endlich wahrnehmen. UberEats kann dies mit der Übernahme des „GAV Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen“ als Erstes unter Beweis stellen. Das Uber-Geschäftsmodell beruht weltweit auf Lohndumping und der Umgehung von Gesetzen. So auch in der Schweiz. Das Lausanner Arbeitsgericht hat mit seinem Urteil nun einen Grundsatzentscheid gefällt, der schon längst fällig war: Das Arbeitsverhältnis von Uber und seinen Fahrern ist vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Auch die SUVA stufte Uber bereits 2017 als Arbeitgeber ein. Dennoch hat Uber sich bisher geweigert, seine FahrerInnen als Arbeitnehmende einzustufen und die dementsprechenden Leistungen zu entrichten. Syndicom hofft, dass das Urteil aus Lausanne nun den Weg in die richtige Richtung ebnet. Digitalisierung nur mit sozialer Verantwortung. Syndicom hat in der Vergangenheit wiederholt auf die Missstände bei Uber hingewiesen. Nun steht der Konzern in der sozialen Verantwortung, sein Modell zu überdenken. (…).
Syndicom, 6.5.2019.
Syndicom > Uber. GAV. Syndicom, 2019-05-06
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03.05.2019 Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Attacke auf das Arbeitsgesetz. Ständeratskommission steht endlich auf die Bremse. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) steht bei den von ihr geplanten Verschlechterungen des Arbeitnehmerschutzes auf die Bremse: Nachdem die kantonalen Arbeitsinspektorate, die ArbeitsmedizinerInnen, die Kirchen sowie die Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Organisationen ihren starken Widerstand gegen die in einer Revision des Arbeitsgesetzes geplante Einführung der Sonntagsarbeit sowie der 80-Stunden-Arbeits-Woche deutlich gemacht haben, sistiert die WAK-S nun auch dieses Vorhaben und krebst zurück. Bereits früher hat die Kommission das Vorhaben sistiert, die Arbeitszeiterfassung für mindestens 30 Prozent der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Für die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit sind beide Vorlagen schlicht unnötig. In der Schweiz wird bereits heute viel zu viel gearbeitet und das Schweizer Arbeitsrecht ist extrem flexibel und arbeitgeberfreundlich. Immerhin will die Kommission nun endlich Anhörungen durchführen und Studien abwarten. Das hätte die WAK schon viel früher tun sollen. Dann hätte sie gemerkt, dass ihre Vorhaben auf derart vehementen Widerstand bei den Gewerkschaften, den Kantonen, den MedizinerInnen und in kirchlichen Kreisen stossen, dass sie zum Scheitern verurteilt sind. Die Kommission muss nun insbesondere klären, wie hoch die Gesundheitskosten für die faktische Abschaffung der Höchstarbeitszeit sowie für die Abschaffung der Arbeitszeiterfassung in der Schweiz ausfallen würden. (…). 
Syndicom, 3.5.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2019-05-03
02.05.2019 China
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom
WOZ

Offener Brief
Pressefreiheit
Volltext
Zum Tag der Pressefreiheit: Offener Brief an den Bundesrat. Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte. Soeben ist Bundespräsident Ueli Maurer von einem Staatsbesuch in China in die Schweiz zurückgekehrt. Auf seiner China-Reise hat er gemeinsam mit Robin Li, CEO von Baidu, eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit zwischen Baidu und der Schweizer Botschaft unterzeichnet. Das Unternehmen Baidu, das den chinesischen Markt für Suchmaschinen dominiert, arbeitet, so die Feststellung von Reporter ohne Grenzen (ROG), mit der staatlichen Zensur und Propaganda zusammen. Wer die Baidu-Suchfunktion nutzt, wird also keine Informationsfreiheit geniessen, die Informationen werden durch Zensur massiv eingeschränkt. China liegt auf der aktuellen „Rangliste der Pressefreiheit“ von ROG auf Rang 177 von 180 Staaten. Die Schweiz liegt auf Platz sechs. Eine gute Rangierung – und sie verpflichtet, auch über die Landesgrenzen hinaus. Zum Beispiel auch in China. Dieser Ansicht sind neben ROG Schweiz auch die Schweizer Journalistenorganisationen Impressum, SSM und Syndicom. Bereits Anfang März hat die Schweiz keine Anstalten gemacht, dieser Verpflichtung für das Menschenrecht Informationsfreiheit nachzukommen. Im Gegenteil: Sie hat sich im UNO-Menschenrechtsrat nicht einer Erklärung zu Saudiarabien und zum Fall Khashoggi angeschlossen. (…).
Syndicom, 2.5.2019.
Syndicom > China. Pressefreiheit. Offenere Brief Bundesrat. Syndicom, 2019-05-02.
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01.05.2019 Schweiz
1. Mai
Syndicom

1. Mai
Referate
Volltext
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun. und dabei andere Ergebnisse zu erwarten“. Syndicom-Präsident Daniel Münger zum Tag der Arbeit. Dieser Satz wird Einstein zugeschrieben. Er hat ihn wahrscheinlich nie gesagt. Egal. Denn er beschreibt sehr gut, was derzeit geschieht. Die neoliberale Ideologie, wie sie seit den 1970er-Jahren im Westen zur herrschenden Doktrin wurde, ist spätestens seit der Krise 2008 bankrott. Eigentlich war es ja immer klar, dass der Abbau der öffentlichen Dienste, die forcierte Desindustrialisierung, der Angriff auf die Arbeitenden und ihre Gewerkschaften, das Aushungern der Sozialversicherungen und die Entfesselung der Finanzmärkte ins Desaster führen musste. Inzwischen ist die globale Wirtschafskrise zur Krise der Gesellschaften und der Demokratie mutiert. In den USA, in Italien, in den EU-Ländern Ungarn und Polen und in anderen Landstrichen haben rechtsextreme Feinde der Demokratie die Macht an sich gerissen. In Frankreich und Grossbritannien richten die Regierenden gerade ein neues System ein: den autoritären Neoliberalismus.
Daniel Münger.
Syndicom, 1.5.2019.
Syndicom > 1. Mai 2019. Referat. Syndicom. 2019-05-01.
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29.04.2019 EU
Schweiz
Syndicom

EU
Urheberrecht
Volltext
Revision des Urheberrechts: Der Weg zeigt in die richtige Richtung für Journalisten und Verlage. Die WBK des Ständerates hat gestern ein Postulat verabschiedet. Es soll genau untersucht werden, wie die Staaten der Europäischen Union die Frage der Vergütung redaktioneller Inhalte durch Plattformen wie Google umsetzen werden und welche Lösungen für die Schweiz möglich sind. Syndicom und Ipressum unterstützen das Postulat. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist unvermeidlich geworden. Da das Problem für Medien und Journalisten von großer Bedeutung ist, ist das Parlament aufgefordert, es so schnell wie möglich anzugehen. Impressum und Syndicom zeigen sich erfreut, dass die Kommission den Lichtbildschutz verbessern will. Die WBK des Ständerates hat an ihrer Sitzung vom 29. April keine Entscheidung über die Vergütung redaktioneller Inhalte getroffen. Stattdessen verabschiedete sie ein Postulat zuhanden des Bundesrats, in dem sie fragt, wie die EU-Mitgliedstaaten das Problem der Vergütung redaktioneller Inhalte im Rahmen der angenommenen Richtlinie lösen werden und welche Lösungen für die Schweiz anwendbar sind. Die Kommission beschäftigt sich seit Februar mit der entsprechenden Vorlage. In der Zwischenzeit wurde die Richtlinie der Europäischen Union zur Einführung eines Rechts auf Vergütung für Journalisten im Hinblick auf Plattformen wie Google und ein verwandtes Recht für Verlage angenommen. Damit drängt eine Lösung für die Schweiz umso mehr. Syndicom (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 29.4.2019.
Syndicom > Urheberrecht. EU. Syndicom, 2019-04-29.
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26.04.2019 Schweiz
Personen
Postautobetriebe
Syndicom
Work
Patricia D Incau
Jonas Komposch
Arbeitsbedingungen
Postautobetriebe
Volltext
Nach Postauto-Skandal, Gratisarbeit und Sparwut: „Wir haben eine historische Situation!“ Aufbruchstimmung bei den Postauto-Chauffeuren Beni Schütz und Remo Rupp. Endlich ist Schluss mit dem irren Sparkurs! Die beiden Chauffeure strahlen regelrecht um die Wette, als sie für Work in ihren Postautos posieren. Grund zur Freude haben sie allemal. Vor kurzem schafften sie mit der Gewerkschaft Syndicom den Durchbruch: Gratisarbeit wird es künftig nicht mehr geben, dafür mehr Mitbestimmung und Re¬spekt. Bis die Regelung im Dezember in Kraft tritt, erhalten Fahrerinnen und Fahrer der Postauto AG sechs zusätzliche Ruhetage, jene von Subunternehmen tausend Franken. Das hat ihnen die neue Führung der Postauto Schweiz AG nach intensiven Verhandlungen zugesichert. Sie übernahm nach dem Postauto-Skandal. Der mil¬lionenschwere Missbrauch von Subven¬tionsgeldern erschütterte die Schweiz. Und die Chauffeure. Was sie unter den alten Chefs hatten durchmachen müssen, ist kaum zu glauben. Zwei Sorten Chauffeure. Feierabendstimmung im Restaurant Aarauerhof in Aarau. Lautes Treiben, Prosten, Gläserklirren. Vom Beizenlärm lassen sich Beni Schütz (61) und Remo Rupp (59) aber nicht ablenken. Ruhig und konzentriert erzählen sie von ihrer Arbeit. Schütz ist gebürtiger Berner, fährt aber schon seit 33 Jahren Postautos durchs Fricktal. Er erzählt: „In den Aargau bin ich wegen der Liebe gezogen.“ Angestellt ist Schütz direkt bei der Postauto AG, gehört also zur „Regie“. (…).
Jonas Komposch, Patricia D'Incau.
Work online, 26.4.2019.
Personen > Komposch Jonas. Postauto. Arbeitsbedingungen. Work online, 2019-04-26.
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15.04.2019 Schweiz
SGB
Syndicom

AHV
Rentenalter
Vernehmlassung
Volltext
Schlechtes AHV-Ergebnis und STAF-Abstimmung: Debatte über AHV-Finanzierung spitzt sich zu. In diesen Wochen gerät die Finanzierung der AHV immer mehr ins Zentrum der öffentlichen Debatte über die Altersvorsorge. Weil nach dem schlechten Anlageresultat des letzten Jahres nun auch das negative Gesamtergebnis der AHV im Jahr 2018 bekannt gegeben wird. Treiber der Debatte ist auch die Abstimmung über das AHV-Steuerpaket (STAF) vom 19. Mai. Zeit für eine Standortbestimmung. (SGB) Für Bundesrat Alain Berset ist die nächste AHV-Reform dringend notwendig und die Anhebung des Frauenrentenalters unvermeidbar, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung im Mai. Der SGB stimmt dem Bundesrat nur darin zu, dass die AHV in den nächsten Jahren mehr Geld braucht und in diesem Sinne ist eine Reform notwendig. Der Bundesrat verkennt aber, dass die Erhöhung des Frauenrentenalters einer der Hauptgründe für das Scheitern der letzten Reform war. Der SGB lehnt eine Angleichung der Rentenalter ab. Weil die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt nicht mit jener der Männer vergleichbar ist. Zudem ist die Diskussion über eine Erhöhung des Rentenalters ohnehin müssig, solange es für ältere Arbeitnehmende schwierig bleibt, nach einem Stellenverlust zwischen 50 und 60 wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Gerade bei den Frauen hat der Arbeitsmarkt die Herausforderung noch lange nicht gemeistert, möglichst vielen eine Beschäftigung bis zum ordentlichen Rentenalter zu ermöglichen. Klares Nein (...).
Syndicom, 15.4.2019.
Syndicom > AHV. Finanzen. Syndicom, 2019-04-15.
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11.04.2019 Schweiz
Postautobetriebe
Syndicom

Innovationen
Postautobetriebe
Volltext
Innovationsfonds statt partielle Zusammenarbeit im subventionierten öffentlichen Verkehr. Syndicom begrüsst die angekündigte Zusammenarbeit zwischen den SBB und PostAuto bei Innovationsprojekten. Entscheidend dabei ist, dass die Projekte tatsächlich dazu dienen, der Schweizer Bevölkerung einen besseren Service public bieten zu können und keine versteckten Rationalisierungsprojekte sind. Es müsste aber im Sinne des Service public weiter gedacht werden: Der subventionierte öffentliche Verkehr braucht einen gemeinsamen Innovationsfonds. Ein Fonds im Innovationbereich könnte die absurde Konkurrenzsituation von Service-public-Unternehmen verhindern. Die Kosten der Konkurrenzsituation tragen heute die Unternehmen, die Kantone, Gemeinden und am Ende die Steuerzahler. Ein Innovationsfonds würde weiter Kompetenzen bündeln und zu einem besseren Service public im öffentlichen Verkehr beitragen. Das Beispiel der Verkehrs-Apps zeigt die Situation exemplarisch auf. Jedes ÖV-Unternehmen entwickelt ihre eigene App mit dem gleichen öffentlichen Geld, das Kantone und Bund zur Verfügung stellen. Davon profitieren aber weniger die Bevölkerung, Kantone oder Gemeinden, sondern vielmehr die IT-Unternehmen, die für solche Entwicklungen beauftragt werden. Ein Innovationsfonds würde derartige Mehrspurigkeiten verhindern und eine gesamtheitliche Sicht ermöglichen - so, wie der Service public gesamtheitlich gedacht werden muss. Digitalisierung soll Service public verbessern. (…).
Syndicom, 11.4.2019.
Syndicom > Postautobetriebe. Innovationen. Syndicom, 2019-04-11.
Ganzer Text
27.03.2019 Brüssel
EU
Demonstration
SEV Schweiz
Syndicom

Demonstration
Lohnschutz
Volltext
Der SEV demonstriert in Brüssel. Der SEV, die Gewerkschaft des Verkehrspersonals, hat an der europäischen Aktionswoche für fairen Transport der europäischen Transportarbeiter-Föderation ETF teilgenommen. Eine SEV-Delegation hat diesen Mittwoch, 27. März 2019, in Brüssel demonstriert, zusammen mit mehreren tausend Menschen. SEV-Präsident Giorgio Tuti, Präsident der europäischen Eisenbahnersektion, ruft in Erinnerung, dass „Dumping in der EU auch Schweizer Löhne unter Druck setzt. Es ist deshalb wichtig, das Problem auf europäischer Ebene anzugehen.“ Fair Transport Europe ist eine Kampagne der ETF gegen Sozialdumping im europäischen Transportsektor. Die ETF kämpft für hochwertige Arbeitsplätze für Transportarbeiter/innen und eine sichere, zuverlässige und bezahlbare Dienstleistung für die Kund/innen. Die europäischen Transportgewerkschaften schliessen sich zusammen und fordern ein Ende des unlauteren Wettbewerbs und der Ausbeutung. Sozialdumping beeinträchtigt Transportarbeiter/innen in ganz Europa: In andere Länder entsandte Beschäftigte verdienen oft weniger als lokale Arbeitskräfte; Gefährlich lange Arbeitszeiten, da Arbeitgeber und Regierungen die Ruhezeitregeln ignorieren; Vernichtung von Arbeitsplätzen durch unlauteren Wettbewerb ausgehend von Kosten und nicht von Qualität; Internationale Unternehmen auf Einkaufstour wählen die billigsten Verträge und lassen die Beschäftigten ohne klaren Zugang zu gesundheitlicher Versorgung und sozialer Absicherung zurück; Beschäftigte werden in kurzfristige und prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt; Ständige (…).
SEV, Medienmitteilung, 27.3.2019
SEV > Lohnschutz. Demo Brüssel. SEV, 2019-03-27.
Ganzer Text
27.03.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

CH Media
Entlassungen
Volltext
CH Media schnürt sein Abbaupaket weiter. Nachdem der fusionierte Grossverlag CH Media erst letzte Woche die Massenentlassung auf den Redaktionen seiner Sonntagstitel eingeleitet hatte, folgt nun der nächste Personalabbau: Der Konzern entlässt mehrere Mitarbeitende im Radio- und Fernsehbereich. Ein publizistisches Ziel dieser Umstrukturierungen ist nicht ersichtlich. Syndicom fordert CH Media dazu auf, zu zeigen, dass der Konzern eine Strategie für die Zukunft hat. CH Media baut beinahe wöchentlich in verschiedenen Abteilungen Personal ab. Weder diese Salamitaktik noch der wohlklingende Projekttitel „Kolumbus“ für die Umstrukturierung können verschleiern, was CH Media im Moment durchführt: eine gigantische Abbauübung, bislang ohne ersichtliches publizistisches Konzept. 200 von 2'000 Stellen will das Unternehmen streichen. Wie das gehen soll, ohne die Qualität und lokale Verankerung zu beeinträchtigen, konnte CH Media bislang nicht aufzeigen. Spannend und aktuell berichten, nah bei den Menschen und Themen in der jeweiligen Region: Das geht nur mit motivierten und kompetenten Mitarbeitenden. Sie sind es, die CH Media ausmachen. Die Konzernleitung muss den Angestellten jene Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen. Diese Menschen haben ein Recht, zu wissen, wohin die Reise mit „Kolumbus“ gehen soll. CH Media steht hier in der Verantwortung, offen zu kommunizieren. (…).
Syndicom, 27.3.2019.
Syndicom > CH Media. Entlassungen. Syndicom, 2019-03-27.
Ganzer Text
22.03.2019 Schweiz
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Gratisarbeit
Petition
Postauto Schweiz AG
Volltext
PostAuto nimmt Anliegen der Belegschaft ernst. Petition „Gratisarbeit“: Erfolgreiche Verhandlungen zwischen PostAuto und den Gewerkschaften. Die Sozialpartner PostAuto, Syndicom und Transfair konnten die Verhandlungen zur Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“ erfolgreich abschliessen. Die Verhandlungspartner legten einen neuen national gültigen Wert für den Sicherheitscheck fest. Sie definierten auch einen neuen Prozess, um die Anliegen der Mitarbeitenden vor Ort bei der Festlegung der Ergänzungszeiten besser zu berücksichtigen. Weitere verhandelte Themen sind die Vereinbarung zum Arbeitszeitgesetz (AZG) sowie die Optimierung der Dienstpläne, wo ebenfalls Einigung zum weiteren Vorgehen erzielt worden ist. Die Verhandlungspartner zeigen sich insgesamt mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Die Verhandlungsergebnisse müssen noch von den zuständigen Gremien genehmigt werden. Zu den Verhandlungen kam es einerseits aufgrund der im Sommer von der Gewerkschaft Syndicom eingereichten Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“. Die von 1‘300 Fahrerinnen und Fahrern unterzeichnete Petition verlangte eine Überprüfung und Korrektur der als zu kurz bemessenen Zuschläge für verschiedene sogenannte Ergänzungsleistungen wie Sicherheitscheck, Fahrzeugübergabe und andere Aufgaben. Andererseits weil sich PostAuto-FahrerInnen gemeinsam mit der Gewerkschaft Syndicom gegen eine einseitige AZG-Vereinbarung wehrten und eine nationale Lösung verlangten. PostAuto nahm dazu im Dezember 2018 unter der neuen Leitung Verhandlungen mit den Sozialpartnern Syndicom und (…).
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > Gratisarbeit. PostAuto. Petition. Syndicom, 2019-03-22.
Ganzer Text
22.03.2019 JU Kanton
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Personalkommission
Postauto Schweiz AG
Volltext
PostAuto und die Personalkommission Jura haben sich geeinigt. In Anwesenheit von Syndicom haben sich PostAuto und die Personalkommission (PeKo) Jura über die Anrechnung der Pausen des Fahrpersonals geeinigt. Dies stärkt die Anwendung des Gesamtarbeitsvertrags. Die Personalkommission (PeKo) von PostAuto hat auf fehlerhafte Abrechnungen von Pausen und Wegzeiten der FahrerInnen an den Standorten Delémont, Courfaivre, Montavon, Soulce, Glovelier sowie Porrentruy hingewiesen. PostAuto hat diese Fehler anerkannt. In der Folge haben PostAuto und die PeKo Verhandlungen zu dieser Frage aufgenommen und sich am 30. August 2018 darauf geeinigt, dass die Unregelmässigkeiten auf fünf Jahre rückwirkend (August 2013) behoben werden sollen. Die Rückzahlungen in Höhe von insgesamt etwa 1,4 Millionen Franken werden auf rund 120 betroffene MitarbeiterInnen verteilt. Die Auszahlungen sind zwischen Ende 2018 und Februar 2019 geleistet worden. Jean-Jacques Roth, Präsident der PeKo, zeigt sich zufrieden über die Verhandlungen: „Trotz des umfangreichen Dossiers hatten wir stets einen offenen und konstruktiven Kontakt mit unserer Regionaldirektion. Ich möchte mich auch bei meinen beiden Kollegen der PeKo Jura und der Gewerkschaft Syndicom für ihre grosse Arbeit bedanken.“ Der neuen Geschäftsleitung von PostAuto ist es ein Anliegen, den Dialog mit den FahrerInnen zu stärken. „Diese Korrektur erfolgt im Rahmen des Bestrebens der neuen PostAuto-Geschäftsleitung, den Bedürfnissen der Mitarbeitenden mehr Rechnung zu tragen“, erklärt Pierre-Alain Perren, Leiter Betrieb Westschweiz bei (…).
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > PostAuto JU Kanton. Personalkommission. Syndicom, 2019-03-22.
Ganzer Text
22.03.2019 Schweiz
Cablex AG
Syndicom

Cablex AG
Volltext
Betriebsübergang von Swisscom CFS zu Cablex. Syndicom verhandelt mit Swisscom die Übergangsbedingungen. Gemäss der heutigen Mitteilung von Cablex wird der Kundenservice-Bereich Customer-Field-Service (CFS) per 1. Januar 2020 ins Swisscom-Tochterunternehmen Cablex integriert. Rund 1‘000 Mitarbeitende, vorwiegend Service-TechnikerInnen, sind von diesem Betriebsübergang betroffen. Als Sozialpartnerin von Swisscom und Cablex wird Syndicom die Mitarbeitenden von CFS in diesem Prozess eng begleiten. Daniel Hügli, Zentralsekretär bei der Gewerkschaft Syndicom, betont dabei: „Die Integration der Swisscom-TechnikerInnen bei Cablex kann nur dann geschehen, wenn die Interessen der betroffenen Mitarbeitenden bei den Übergangsbedingungen berücksichtigt werden.“ Da es sich um einen gesetzlich geregelten Übergang eines Betriebsteils von Swisscom zu Cablex handelt, ist Swisscom verpflichtet, einen Mitwirkungsprozess einzuleiten. In diesem vorgegebenen Rahmen wird Syndicom die Übergangsbedingungen für die betroffenen Mitarbeitenden mit Swisscom verhandeln und bei allfälligen Problemen intervenieren. Dazu wird sich Syndicom von den betroffenen Mitarbeitenden ein entsprechendes Mandat erteilen lassen, um in den nächsten Wochen mit Swisscom die Verhandlungen über die Übergangsbedingungen aufzunehmen. Mit dem Übergang zu Cablex werden die Mitarbeitenden von CFS neu dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Cablex unterstellt, den Syndicom periodisch mit Cablex weiterentwickelt und der wie der GAV Swisscom kollektive Lohnverhandlungen ermöglicht.
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > Cablex. Swisscom. Syndicom, 2019-03-22.
Ganzer Text
21.03.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Privatisierung
Volltext
Service public ausbauen statt Post verkaufen. Die Forderung nach der Privatisierung der postalischen Grundversorgung durch Avenir Suisse ist altbekannt und fantasielos. Ein ausgebauter und starker Service public stellt sicher, dass die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft sozial gestaltet werden können. Der Service public ist das Rückgrat der Schweiz. Die heute von Avenir Suisse veröffentlichte Studie „Postalische Grundversorgung im digitalen Zeitalter“ ist eine Kampfansage an einen starken Service public. Wie zu erwarten, verfolgt die liberale Denkanstalt nur das eine Ziel: die Privatisierung der postalischen Grundversorgung in der Schweiz. Die Filetstücke des Konzerns (bspw. PostFinance), welche regelmässige Gewinne garantieren, sollen verhökert werden. Gewinne werden privatisiert, der Steuerzahler darf höchstens noch das Verlustgeschäft tragen. Doch die selbsternannten Denker antizipieren falsch, sagt David Roth, Zentralsekretär im Sektor Logistik: „Kommunikationswege, Finanzinfrastruktur und Logistiknetze sind zentral für das Funktionieren einer Wirtschaft und für eine selbstbestimmte Bevölkerung. Wer es aus seinen Händen gibt, überlässt es internationalen profitorientierten Unternehmen und begibt sich in eine unerwünschte Abhängigkeit. Genau deshalb spricht man vom Service public als Gemeinwohl, der ein Rückgrat der Schweiz bildet.“ Bevölkerung will starken Service public. Der Service public muss nicht redimensioniert werden, wie es Avenir Suisse formuliert. Die öffentliche Grundversorgung muss endlich konsequent umgesetzt und in ihrer Relevanz erkannt werden. (…).
Syndicom, 21.3.2019.
Syndicom > Post. Privatisierung. Syndicom, 2019-03-21.
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20.03.2019 EU
Schweiz
Löhne
Personen
Syndicom
Daniel Lampart
Flankiierende Massnahmen
Interview
Lohnschutz
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SGB: „Ein Rahmenabkommen muss den Arbeitnehmenden nützen“^. Ja zu einem sozialen Europa, nein zu Verschlechterungen beim Lohnschutz und den flankierenden Massnahmen. Für SGB-Sekretariatsleiter und Chefökonom Daniel Lampart ist in der Position zur EU vor allem eines wichtig: Die Europapolitik muss den Arbeitnehmenden nützen. (SGB) Daniel Lampart, dem SGB wird vorgeworfen, er fahre das Rahmenabkommen und damit die Bilateralen an die Wand. Haben die Gewerkschaften neu etwas gegen die EU? Daniel Lampart: Ein kleines Land wie die Schweiz braucht gute und geregelte Beziehungen zur EU. Deshalb haben wir uns für eine Öffnung gegenüber Europa und die Personenfreizügigkeit eingesetzt, aber immer gesagt, dass dies den Arbeitnehmenden nützen muss. Unsere Flankierenden gehören zu den besten in Europa. Nun verfolgt Bundesrat Ignazio Cassis eine Europapolitik gegen die Arbeitnehmenden. Das geht in die völlig falsche Richtung. Könnte es Ihnen nicht egal sein, wieviel ein Entsandter verdient? Daniel Lampart: Die Personenfreizügigkeit brachte Fortschritte wie die Abschaffung des Saisonnierstatuts. Aber mit den Entsendungen wurde eine neue prekäre Arbeitsform angelegt. Ausländische Firmen können viel einfacher ihre Dienstleistungen in die Schweiz erbringen. Im deutschen Gewerbe ist der Durchschnittslohn bei rund 3700 Franken, in Polen sogar bei 900 Franken. Wir hingegen haben die höchsten Löhne in Europa, einen Handwerkerlohn von 5000 bis 6000 Franken. Hier sind die (…).
Daniel Lampart.
SGB, 20.3.2019.
Personen > Lampart Daniel. Lohnschutz. Interview. SGB, 2019-03-20.
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19.03.2019 Bern
Stömpfli AG Bern
Syndicom

GAV
Stämpfli AG Bern
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Stämpfli AG - der neue Firmenvertrag gibt Sicherheit in einem anspruchsvollen Branchenumfeld. Nachdem die Stämpfli AG ihren Austritt aus dem Arbeitgeberverband der grafischen Industrie bekannt gegeben hatte, konnten die Sozialpartner zeitnah Gespräche über eine Weiterführung der Sozialpartnerschaft aufnehmen. Mit dem nun erfolgten Abschluss des Firmenvertrags festigt die Stämpfli AG ihren Ruf als zuverlässige und faire Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft Syndicom weitet den Geltungsbereich des Firmenvertrags auf alle Berufsgruppen im Kommunikationsunternehmen aus und sichert so die guten Arbeitsbedingungen auf dem Niveau des soeben erneuerten GAV der grafischen Industrie für alle Beschäftigten der Stämpfli AG. Der neue Firmenvertrag zwischen dem Berner Kommunikationsunternehmen Stämpfli AG und der Gewerkschaft Syndicom beinhaltet neben dem klassischen Druckbereich und der Druckvorstufe neu auch alle anderen Bereiche des Unternehmens wie die Kommunikations- und die Webagentur und die Fachmedien. Damit kann der Geltungsbereich von rund 140 auf rund 260 Mitarbeitende erweitert werden. Die betroffenen Mitarbeitenden begrüssen den neuen Vertrag. 88 Prozent der Stimmenden haben in der Urabstimmung Ja zum neuen Vertrag gesagt. „Das deutliche Ergebnis zeigt, dass ein Firmenvertrag ein grosses Bedürfnis der Belegschaft ist und dass der Entscheid, die Sozialpartnerschaft weiterzuführen, richtig war. Wir sind überzeugt, dass die Kunden unsere Positionierung als guten Arbeitgeber zu schätzen wissen“, so Daniel Sinn, Geschäftsführer der Stämpfli AG. Gleichwertigkeit zum GAV grafische (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > Staempfli AG. GAV. Syndicom, 2019-03-19.
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19.03.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

Betriebsschliessungen
CH Media
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CH-Media stellt Sonntagsausgaben ein: Schlechte Nachrichten für Angestellte bei Redaktionen und Zustellung. Der fusionierte Grossverlag CH-Media informiert heute, dass er die im November 2018 angekündigte Massenentlassung auf den Redaktionen seiner Sonntagstitel eingeleitet hat. Mit der Einstellung der „Zentralschweiz am Sonntag“ und der „Ostschweiz am Sonntag“ baut er 10 Vollzeitstellen ab. Betroffen sind aber weitaus mehr: Die gut 400 ZeitungsverträgerInnen bangen ebenfalls um ihre Existenz. Syndicom fordert den Verlag auf, allen Angestellten angemessene Alternativen anzubieten und erinnert an die eingegangene Verpflichtung, Entlassungen nur als letzten Ausweg auszusprechen. Zudem erinnert Syndicom daran, dass auch Hunderte ZeitungsverträgerInnen ihre Arbeit verlieren werden. Unter dem Strich baut der Verlag 10 Vollzeitstellen auf den Redaktionen in Luzern und in St. Gallen ab. Jürg Weber, stv. CEO bei CH Media, lässt sich zwar damit zitieren, dass weniger als 10 Personen entlassen werden, weil „viel mit natürlicher Fluktuation, Pensionierungen und internen Verschiebungen aufgefangen“ würde. Der Verlag muss hier das schriftlich abgegebene Versprechen gegenüber dem Personal einlösen, wonach Entlassungen nur als letzten Ausweg vorgenommen werden. Über den Abbau im Vertrieb schweigt sich der Verlag aber aus. Die „Zentralschweiz am Sonntag“ wird in der Zentralschweiz durch rund 400 Mitarbeitende frühmorgens in die Briefkästen verteilt. Die Frühzustellorganisation Presto, welche vom Verlag dafür beauftragt ist, hat gegenüber ihrem Personal die Massenentlassung angekündigt und (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > CH-Media. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2019-03-19.
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13.03.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Crowdworker
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Code of Conduct mit der Crowdwork-Plattform Mila abgeschlossen. Dank der Forderung von Syndicom konnte ein Code of Conduct zur Regulierung der Crowdwork-Plattform Mila von Swisscom vereinbart werden. Damit nimmt Syndicom eine Vorreiterrolle in der Regulierung der neuen Arbeitsform Crowdwork ein und ebnet den Weg für die Festlegung weiterer verbindlicher Rahmenbedingungen sowie kollektiver Absicherungen zu Gunsten derjenigen, die über Plattformen Aufträge erledigen. Die Crowdwork-Plattform Mila, über die einfache technische Arbeiten an TechnikerInnen vergeben werden können, gehört seit 2017 zu 100% der Swisscom. Seit Beginn der Swisscom-Beteiligung am Start-Up Mila beobachtet Syndicom die Entwicklung und hat systematisch die wichtigsten Kennwerte wie Auftragsvolumen, Tätigkeitsumfang und Anbieterstruktur erhoben. Der Abschluss eines Code of Conducts ist ein erster Schritt in Richtung Regulierung einer grossen Crowdwork-Plattform. Der Code of Conduct verpflichtet die Plattform, die Aufträge auf ihre Gesetzeskonformität hin zu prüfen und klare Aufgaben sowie einen angemessenen Zeitraum zu deren Erfüllung zu definieren. Zudem kann Mila von den Crowdworkern den Nachweis über die Anmeldung und korrekte Abrechnung bei den zuständigen Sozialversicherungsbehörden verlangen. Die Plattform hat schliesslich die Pflicht, die nationale und internationale Rechtsordnung sowie das Recht auf kollektive Vertretung und Verhandlung der Crowdworker zu achten. Ausserdem enthält der Code of (…).
Syndicom, 13.2.2019.
Syndicom > Crowdworker. Swisscom. Syndicom, 2019-02-12.
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12.03.2019 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Gewinne
Tamedia
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Tamedia schüttet lieber grosszügig Dividenden aus, statt in ihre Mitarbeitenden zu investieren. Tamedia erzielte 2018 einen Gewinn (Ebitda) von 205,9 Mio. Fr und plant eine unveränderte Dividende von 4.50 Fr. pro Aktie auszuschütten. Unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Faktoren liegt das Betriebsergebnis nur leicht unter dem Vorjahreswert. Die Barbezüge der Unternehmensleitung und des Verwaltungsrates verharren auf hohem Niveau und umfassen insgesamt 8,7 Mio Fr. Ganz anders sieht es für die Mitarbeitenden des grössten und profitabelsten Medienhauses der Schweiz aus. In den diversen Konflikten in der Romandie und in der Deutschschweiz, zeigte sich Tamedia gegenüber den Mitarbeitenden kompromisslos und knausrig. Es setzte die Restrukturierungen ohne oder nur mit wenig Gehör für die Mitarbeitenden durch. Deshalb häufen sich die Arbeitskonflikte bei Tamedia. Tamedia zeigt auch 2018 zwei Gesichter. Betriebswirtschaftlich sind die Zahlen für ein Medienunternehmen beeindruckend. Die Marge von 20,4% (Ebitda) erreicht kein anderes Medienhaus in der Schweiz nur annähernd. Damit stellt die Unternehmensleitung die Aktionäre zufrieden und rechtfertigt ihre hohen Bezüge. Die Kehrseite der Medaille betrifft die Arbeitnehmenden, die auf die Strasse gestellt werden und auf deren Rücken die Gewinne erwirtschaftet wurden. Die angekündigten Restrukturierungspläne sind deshalb für die Mitarbeitenden negativ zu bewerten. Tamedia zeigt keine soziale Verantwortung. (…).
Syndicom, 12.3.2019.
Syndicom > Tamedia. Gewinne. Syndicom, 2019-03-12.
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