Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 634

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02.04.2020 Schweiz
Syndicom
TX-Group

Coronavirus
Dividenden
Volltext
Dringender Appell an den Verwaltungsrat der TX Group und die Verlegerfamilie Supino-Coninx. Die Mediengewerkschaft Syndicom hat der TX Group im Hinblick auf die Aktionärsversammlung vom Freitag, 3. April 2020, einen dringenden Antrag gestellt. Darin wird der Schweizer Grossverlag aufgefordert, die vom Verwaltungsrat und der Unternehmensleitung geplanten Dividenden und gewinnabhängigen Vergütungen fürs Geschäftsjahr 2019 zur Bewältigung der Corona-Krise einzusetzen. Konkret soll mit den insgesamt mehr als 37 Millionen Franken, welche aus dem Geschäftsjahr 2019 resultieren, ein Fonds für Medienvielfalt und gute Arbeitsbedingungen geäufnet werden. Der Fonds soll vom Verwaltungsrat und den Personalvertretungen gemeinsam verwaltet werden. Medienvielfalt und Kündigungsschutz statt Dividendenschutz. Immer mehr Unternehmen sind bereit, angesichts der tiefgreifenden Corona-Krise die Dividenden zu streichen. Anstatt Dividenden an die Aktionäre auszuzahlen, setzen sie dieses Geld für die Bewältigung der Coronavirus-Krise ein. Es ist stossend, wenn Firmen, die Staatskredite oder, wie die TX Group, Kurzarbeitsgelder beziehen, gleichzeitig mit grosszügigen Dividendenzahlungen die eigene Firma schwächen. Deshalb fordert Syndicom, dass die Hauptaktionäre der TX Group auf die Dividenden für 2019 verzichten und dieses Geld verwenden, um die Medienvielfalt konzernintern abzusichern und um hochwertige Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Die Rolle der Medien in Krisen-Zeiten (…).
Syndicom, 2.4.2020.
Syndicom > TX-Groupe. Dividenden. Coronavirus. Syndicom, 2020-04-02.
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02.04.2020 Schweiz
Medien
Syndicom

Coronavirus
Demokratie
Journalismus
Volltext
Die Demokratie in Not: Retten wir den Journalismus und die Medien! Die Coronavirus-Pandemie treibt die Schweizer Medienbranche in eine der schlimmsten Krisen ihrer Geschichte. Dieser Sektor, der vom Abfluss eines grossen Teils seiner Inserate-Einnahmen Richtung digitale, globale Plattformen bereits stark beeinträchtigt ist, muss heute zusehen, wie seine Werbeeinnahmen krisenbedingt zusammenbrechen. Das Überleben von zahlreichen Pressetiteln, lokalen Radio- und Fernsehstationen sowie journalistischen Websites steht auf dem Spiel. Deswegen appellieren wir an den Bundesrat, das Parlament und die Kantone, die katastrophalen politischen und sozialen Auswirkungen dieser Situation ernst zu nehmen. Es müssen dringende Massnahmen ergriffen werden, damit Verleger, Journalisinnen – Angestellte und Freischaffende – sowie alle Berufsleute, die von der Medienindustrie abhängig sind, weiterhin ihre Aufgabe erfüllen können. Publikum und Öffentlichkeit haben zuverlässigen Informationsjournalismus noch nie so nötig gehabt. Es muss sofort gehandelt und dringende Massnahmen ergriffen werden, um eine für unsere direkte Demokratie wesentliche Branche massiv zu unterstützen. Dabei sind auch die Zukunft und die zur Umsetzung nötigen Mittel vorzubereiten. Wir fordern den Bundesrat auf, umgehend einen dringenden Hilfsfonds zu schaffen, damit die Medien ihre journalistische Arbeit weiterführen können. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 2.4.2020.
Syndicom > Coronavirus. Demokratie. Syndicom, 2020-04-02.
26.03.2020 Schweiz
Syndicom
Velokurier

Coronavirus
Velokurier
Volltext
Corona: Auch Teile der Kurierbranche betroffen. Während der logistische Aufwand zunimmt, leiden zahlreiche Kurierfirmen an wegbrechenden Aufträgen. Diese können nur teilweise mit Essenslieferungen kompensiert werden, weil Restaurants und Grosshändler häufig auf zweifelhafte Anbieter von Kurierdienstleistungen setzen. Damit droht eine Umschichtung innerhalb der Branche zu verantwortungslosen Arbeitgebern oder Anbietern, die das Arbeitsgesetz ganz umgehen. Reduktion des Auftragsvolumen. Neben Essenslieferungen und Laborproben besteht ein Grossteil des Auftragsvolumens von Kurierfirmen aus Aufträgen von privaten Geschäften wie beispielsweise Anwaltskanzleien, Architekturbüros oder staatlichen Institutionen, die derzeit wegbrechen. Dieser Verlust wird nur teilweise durch die neuen Bedürfnisse kompensiert, insbesondere weil auch wettbewerbsverzerrende Konkurrenz auf den Plan tritt. Firmen wollen Krise ausnützen. Die Migros beispielsweise versucht ihr Projekt Amigos unter dem Deckmantel von Corona wieder aufleben zu lassen. Dieses Projekt wurde als illegal klassiert, weil Migros versuchte, die Kuriere in Uber-Manier als Selbständige zu klassieren, welche 5 Franken pro Auftrag erhalten würden. Der neuste Trick das Arbeitsgesetz zu umgehen ist, dass diese Entschädigung jetzt als „freiwilliges Trinkgeld von 5 Franken“ ausgegeben wird. (…).
Syndicom > Coronavirus. Velokuriere. Syndicom, 2020-03-26.
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25.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Freischaffende
Selbständigerwerbende
Volltext
Massnahmen des Bundes schliessen weite Teile der Freischaffenden und Selbständigen immer noch aus. Die vom Bundesrat gesprochene finanzielle Unterstützung von Selbständigen infolge des Coronavirus, greift in ihrer derzeitigen Form zu kurz. Die Folgen für Freischaffende und Selbständigerwerbende in den Medien- und Kreativbranchen werden trotz der bereits getroffenen Massnahmen nach wie vor verheerend sein. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher gemeinsam mit acht weiteren Verbänden in den Medien- und Kreativbranchen, den Geltungsbereich auszuweiten. Sie haben sich deshalb heute mit einer Stellungnahme an das Bundesamt für Sozialversicherungen gewendet. Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- und Kreativberufen haben im Moment kaum noch Einkommen. Die Aufträge brechen weg, neue erhalten sie keine. Aktuell erhalten diese Personen nach den gesprochenen Massnahmen des Bundes nur dann eine Erwerbsersatzentschädigung, wenn sie wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten oder aufgrund fehlender Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr arbeiten können. Allenfalls erhalten sie Nothilfe, falls sie in den Geltungsbereich der Kulturschaffenden fallen und darüber hinaus Verlust und Absage von Aufträgen aufgrund der Coronavirus-Massnahmen nachweisen können. Diese unmittelbare Vorraussetzung ist in den wenigsten Fällen gegeben. Klar ist hingegen: Viele Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- oder Kreativberufen erhalten kaum noch neue Aufträge, seit die Coronavirus-Massnahmen in Kraft sind. (…).
Syndicom, 25.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Freischaffende. Syndicom, 2020-03-25.
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24.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Syndicom fordert die Schliessung von Baustellen. in der Netzinfrastruktur-Branche. Auf vielen Baustellen der Netzinfrastruktur-Branche können die nötigen Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass alle Netzinfrastruktur-Arbeiten eingestellt werden, ausser jene, die dem Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktur dienen. Dies zum Schutz der Arbeitnehmenden und zur Eindämmung des Coronavirus. Die neuen Erkenntnisse u.a. aus dem Tessin zeigen, dass für die Eindämmung des Coronavirus eine strenge Einhaltung der Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) notwendig ist. Die Abstandsregelungen können jedoch auf vielen Baustellen kaum eingehalten werden. Unabhängige Arbeitsinspektorate der Kantone können die Umsetzung dieser Massnahmen gemäss SECO-Checkliste nicht flächendeckend gewährleisten, ebenso wenig die Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen. Damit wird nicht nur der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen aufs Spiel gesetzt, sondern gleichzeitig eine weitere Ausbreitung der Pandemie in Kauf genommen. Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktu. (…).
Syndico, 24.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Syndicom, 2020.03-24.
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12.03.2020 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Post und Politik müssen die Weichen richtig stellen. Das heute präsentierte Jahresergebnis zeigt: Die Post ist nach wie vor ein solides Unternehmen, das seine Investitionen aus dem Gewinn finanzieren kann. Aber es ist jetzt höchste Zeit, das Unternehmen neu aufzustellen und die kurzfristige Renditelogik aus der Ruoff-Ära abzustreifen. Die Post muss wieder in einen Service public-Modus zurück finden. Dafür muss aber auch die Politik die notwendigen Grundlagen schaffen. In den letzten Jahren begründete die Post den Gewinnrückgang stets mit der rückläufigen Entwicklung bei PostFinance. Das Ergebnis 2019 zeigt aber, dass die Weichen grundlegend neu gestellt werden müssen. Denn obwohl PostFinance ein besseres Ergebnis aufweist, muss die Post wiederum einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Gesamtertrag bleibt aber stabil und das ist angesichts der ständigen Umschichtungen von Verlusten und Gewinnen innerhalb des Konzerns die verlässlichste Zahl. Der Gewinnrückgang birgt aber mittelfristig grosse Risiken für die Zugänglichkeit der Dienstleistungen der Post für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Kundenorientierte Investitionen statt Spielzeuge. Die erfolglosen Experimente der letzten Jahre müssen Innovationen und Investitionen in einen kundennahen Service public mit den vollen Dienstleistungen weichen. Das Management der Post muss im Kern der Logistik innovativ werden, statt sich mit Spielzeugen wie Drohnen und Paketroboter zu beschäftigen. Denn die Schweiz braucht einen hochwertigen Service public. (…).
Syndicom, 12.3.2020.
Syndicom > Post. Syndicom. Syndicom, 2020-03-12.
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06.03.2020 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Syndicom

AHVx13 Initiative
Initiativen Schweiz
Volltext
13xAHV: Besser Leben im Alter. „Werde ich im Alter ein würdiges Leben führen können?“ Die Antwort auf diese Frage gehört zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung. Das hört man, wenn man mit den Leuten auf der Strasse spricht und das zeigt das jährliche Sorgenbarometer. Zu Recht, denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter von seinem Renteneinkommen anständig leben können. Doch die Altersvorsorge steht vor grossen Herausforderungen und die Lage spitzt sich zu: die Renten sinken – obwohl die Wirtschaft wächst. Es ist nun endlich an der Zeit den verfassungsmässigen Auftrag, dass die Renten existenzsichernd sein müssen, einzulösen. Am effizientesten und sozialsten geht das über die AHV-Rente. Die Gewerkschaften lancieren deshalb die Initiative „Für ein besseres Leben im Alter“ . Wir fordern darin eine 13. AHV Rente. Weil, die AHV-Renten zu tief sind, die Pensionskassenrenten einbrechen und sowohl die Mieten als auch die Krankenkassenprämien steigen. Weil, der Rentenrückstand der Frauen sich am besten über die AHV verringern lässt. Weil, es in der Schweiz genug Geld für anständige Renten – nicht nur für Top-Verdiener – hat.
Syndicom, 6.3.2020.
Syndicom > AHVx13. Initiative. Syndicom, 2020-03-06.
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03.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Ratgeber
Volltext
Covid19 und Arbeit: Die Syndicom-FAQ’s. Auch in der Schweiz steigen die Fallzahlen zum Coronavirus. Falls sich das Virus weiter ausbreitet, kann es zu Einschränkungen im Alltag und bei der Arbeit kommen. Welche Folgen hat das für die Arbeitnehmenden? Dürfen sie zuhause bleiben und ihre Kinde versorgen, wenn die Kita schliesst? Darf der Arbeitgeber verlangen, dass ich jetzt Ferien nehme? Die wichtigsten Antworten zu den drängendsten Antworten. 1. Darf ich aus Angst vor einer Ansteckung der Arbeit fernbleiben? Sofern keine behördliche Anweisung besteht oder der Arbeitgeber den Betrieb nicht geschlossen hat, stellt das Fernbleiben eine ungerechtfertigte Arbeitsverweigerung dar. Dies kann arbeitsrechtliche Sanktionen bis hin zu einer fristlosen Kündigung nach sich ziehen. 2. Darf ich wegen bestehender Ansteckungsgefahr im Betrieb die Arbeit verweigern? Falls der Arbeitgeber die elementaren Hygienevorschriften nicht einhält und auf angemessene Schutzmassnahmen verzichtet, darf die Arbeit verweigert werden. Trifft dies nicht zu, so ist eine Arbeitsverweigerung ungerechtfertigt. Vor einer Arbeitsverweigerung ist unbedingt mit Syndicom Kontakt aufzunehmen. Die Hygienevorschriften und Schutzmassnahmen definieren sich je nach Situation. Mögliche Massnahmen werden hier aufgezeigt. 3. Darf ich wegen Krankheit der Kinder zuhause bleiben? Der Arbeitgeber muss Eltern bei Vorlage eines Arztzeugnisses zur Pflege erkrankter Kinder mindestens 3 Tage frei geben. Bis dahin ist eine  (…).
Syndicom, 3.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2020-03-03.
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28.02.2020 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Postautobetriebe
Volltext
Das Personal von PostAuto will das ganze Paket. Die bei Syndicom organisierten PostAuto FahrerInnen, haben an ihrer Delegiertenversammlung vom 28. Februar gewichtige Entscheidungen getroffen. Sie haben unter anderem über die Verhandlungsstrategie bei den laufenden Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag, der zukünftigen Zusammensetzung des Firmenvorstands und die ausgehandelte Lohnerhöhung bestimmt. GAV – Wir haben alles verdient!. Die Stimmung war kämpferisch und entschlossen. Die PostAuto-FahrerInnen sind der Meinung, dass sie bei den laufenden Gesamtarbeitsverhandlungen keine Konzessionen machen wollen. Noch bestünden offene Punkte aus der Vergangenheit, die mit der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages gelöst werden müssen. Darunter sind wichtige Punkte wie die Entschädigung der Wegzeiten, bezahlte Kurzpausen oder die Zuschläge bei Nacht- oder Sonntagsarbeit. Das alles muss eingefordert werden, auch wenn die Verhandlungen länger dauern sollten. Die Delegierten sagen JA zu 0,6% mehr Lohn. Die Verhandlungsdelegation präsentierte das Verhandlungsresultat von 0.6% der Lohnsumme. Sie strich heraus, dass der Pflichtanteil auch im obersten Quartil gewährt wird. Der Pflichtanteil, den alle erhalten, beträgt 70% der Lohnsumme. Nur über 30% der Lohnsumme kann der Vorgesetzte verfügen und individuell verteilen. Die Delegierten stimmen diesem Resultat zu. Ab dem XX.03.2020 kann man unter syndicom.ch/lohnrechner seine voraussichtliche Lohnerhöhung berechnen und so vorbereitet in die Lohngespräche gehen. (…).
Syndicom, 28.2.2020.
Syndicom > Postauto. GAV. Syndicom, 2020-02-28.
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25.02.2020 Schweiz
Löhne
Swisscom
Syndicom

Löhne
Swisscom
Volltext
Swissom: Erhöhung der Lohnsumme um 1%. Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme bei Swisscom insgesamt um 1% erhöht. Die generelle Erhöhung beträgt für die grosse Zahl der Mitarbeitenden mindestens 0.3%. Die Mitarbeitenden im Top-Bereich des Lohnbandes erhalten eine Einmalzahlung von 300 Franken. Das Resultat von 1% fällt deutlich höher aus als die durchschnittliche Jahresteuerung. Diese Lohnsummenerhöhung ist das Ergebnis von kollektiven Lohnverhandlungen, die nur dank dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen Syndicom und Swisscom möglich sind. Wir werden jedoch mit Swisscom das Thema der Entkopplung der Lohnentwicklung von der Leistungsbeurteilung im Laufe des Jahres weiter vertiefen. Die Mitarbeitenden bei Swisscom sind seit einiger Zeit einer Unsicherheit durch einen stetigen Personalabbau im Unternehmen ausgesetzt. Wir werden uns weiterhin gemeinsam mit dir für gute Bedingungen einsetzen.
Syndicom, 25.2.2020.
Syndicom > Swisscom. Loehne. Syndicom, 2020-02-25.
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20.02.2020 Schweiz
Postautobetriebe
Syndicom

Gewinne
Postautobetriebe
Volltext
Die neue Leitung zeigt beim Fahrpersonal,. dass sie es mit der Vergangenheitsbewältigung ernst meint. Im Nachgang des PostAuto-Skandals hatte die neue Leitung angekündigt, dass sie auch beim Personal die Fehler der Vergangenheit korrigieren wollte. Syndicom kann heute festhalten, dass mit der neuen Leitung in konstruktiven Verhandlungen Fortschritte erreicht werden konnten. Darin eingeschlossen sind die laufenden Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag bei PostAuto. Unter anderem wurde ein innovativer Mitwirkungsprozess installiert, der garantieren soll, dass Anliegen des Personals frühzeitig aufgenommen und direkt vor Ort gelöst werden können .Ssyndicom sieht die Wurzel des Übels weiterhin im übertriebenen Gewinndenken im Öffentlichen Verkehr. PostAuto hat aus dem Subventionsskandal seine Lehren gezogen und Korrekturen bei der dezentralen Holdingstruktur vorgenommen. Vor dem Skandal war sie so ausgestaltet, dass der Gewinndruck auf einzelne Unternehmenseinheiten verstärkt wurde und sie die Verschiebung von Gewinnen zwischen den Einheiten ermöglichte. In der heutigen Form ist das Risiko, dass sich ein solcher Fall in Zukunft wiederholt, geringer. Doch damit ist dieses Problem im Öffentlichen Verkehr nicht vom Tisch. Die Praxis wird in der Branche weitergeführt. So zum Beispiel im Kanton Jura, wo sämtliche konzessionierten Buslinien ausgeschrieben wurden. Um an den Ausschreibungen teilnehmen zu können, haben die Transports publics fribourgeois (TPF) und die Chemins de fer du Jura (CJ) eine neue Filiale gegründet. Syndicom befürchtet, dass dadurch das übertriebene Gewinnstreben auch im  (…).
Syndicom, 20.2.2020.
Syndicom > PostAuto. Gewinne. Syndicom, 2020-02-20.
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17.02.2020 Schweiz
Personen
Syndicom
Michel Gobet
Nachruf
Volltext
Michel Gobet 1954-2020. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 2020 ist unser Kollege und langjähriger Mitstreiter Michel Gobet im Alter von 65 Jahren verstorben. Er kämpfte bis zum Ende mit grossem Mut gegen seine Krankheit. Michel Gobet hatte über Jahre verantwortungsvolle Posten bei der internationalen Gewerkschaftsföderation UNI Global inne, er war Schatzmeister, Mitglied des europäischen ICTS Steering Committee und bis Mitte 2018 des World Executive Committee. Angefangen hatte seine Laufbahn jedoch untypisch – Michel, Sohn eines Winzers, war studierter Archäologe, und in die Gewerkschaft nahm er den Seiteneingang: 1982 startete er als Redaktor für die französische Ausgabe der Zeitung „PTT-Union“ und wurde bald stellvertretender Generalsekretär der PTT-Union. Dort fand er seine geistige Heimat und stieg in der Gewerkschaft Kommunikation auf zum Zentralsekretär des Postautopersonals, des Garagenpersonals und des Strassentransportes. Er blieb auch der Zeitung treu und war bis 2011 stellvertretender Redaktor der französischen wie der italienischen „Comtexte“. Bei Syndicom war er sechs Jahre lang, bis 2017, Zentralsekretär im Sektor Post. Er ging als Gewerkschafter auch in die Verwaltungsräte: 12 Jahre lang war er Mitglied des Verwaltungsrats der Swisscom, und seit 2010 war er Mitglied im Verwaltungsrat der Post. Michel, der vierfache Grossvater, besorgte hobbymässig einen Weingarten in Chamoson VS, organisierte Degustationen und servierte Raclette zum Wein. Auch am Anbau von Aprikosen versuchte er sich und verstand es, seine ganze Familie zum Mithelfen aufzubieten.. (…).
Syndicom, 17.2.2020.
Personen > Gobet Michel. Nachruf. Syndicom, 2020-02-17.
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13.02.2020 Schweiz
Syndicom

Freischaffende
Tagung
Volltext
Ist PR unsere einzige Chance? Die Schweizer Medienwelt ist im digitalen Wandel – mit grossen Auswirkungen auf die Freischaffenden. Der Grossteil unserer BerufskollegInnen kann ihren Lebensunterhalt schon lange nicht mehr ausschliesslich freischaffend journalistisch bestreiten. Es bleiben zwei Optionen: sich beruflich ausserhalb der Branche zu orientieren. Oder in diesem Bereich tätig bleiben, wo man geübt ist - schreibend und fotografierend - jedoch nicht mehr nur für journalistische Medien, sondern auch für andere Auftraggeber. Läuft es auf Letzteres hinaus, braucht es verbindliche Regeln. Warum ist Transparenz heute nötiger denn je, was ist PR, was ist Journalismus? Was sind meine Rechte, was meine Pflichten? Darüber möchten wir am Tag der Freien diskutieren. Dazu liefert Nina Fargahi, Chefredaktorin beim Schweizer Medienmagazin „Edito“, eine Bestandesaufnahme aus der Branche. Und wir diskutieren über Geld und den Wert der Arbeit im PR-Bereich und im Journalismus: in der grossen Runde und beim anschliessenden Apéro am Tag der Freien. Referentinnen und Referenten: Nina Fargahi, Chefredaktorin „Edito, This Wachter, Audio Story Lab, Anna Miller, freie Journalistin und Autorin, Klaus Petrus, Foto Reportagen, Simon Brunner, Credit Suisse Bulletin». (…)
Syndicom, 13.2.2020.
Syndicom > Freischaffende. Tagung. Syndicom, 2020-02-13.
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12.02.2020 Schweiz
Frauen
Syndicom

Sexuelle Belästigung
Volltext
Frauenrechte am Arbeitsplatz. Sexuelle Gewalt hat viele Gesichter. Und alle sind hässlich. Kurz vor dem 8. März, dem internationalen Tag der Frau, organisiert die Frauenkommission von Syndicom einen Anlass, an dem wir uns genauer anschauen, welche Formen sexuelle Belästigung haben kann und welche rechtlichen Bestimmungen es dazu gibt. 18.00 Uhr, „Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz“, mit Expertin Claudia Stam, lic. phil ., Psychologin der Fachstelle Mobbing und Belästigung Schweiz Organisiert von der IG Frauen Syndicom. Anschliessend um 19.30 Uhr, Podium „Grundrechte für Frauen am Arbeitsplatz und in der Arbeitswelt“, mit Tamara Funiciello, Nationalrätin; Annemarie Sancar, Sozialanthropologin; Daniela Karst, Frauenblock gegen Gewalt, organisiert von der Marche mondiale des femmes Bern mmf. Anschliessend werden wir bei einem gemeinsamen Apéro, das die Marche mondiale offeriert, Zeit haben, uns gegenseitig auszutauschen und kennen zu lernen. Wir freuen uns auf euch! (…).
Syndicom, 12.2.2020.
Syndicom > Frauen. Sexuelle Belaestigung. Syndicom, 2020-02-12.
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06.02.2020 Schweiz
Epsilon SA
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Epsilon SA
Volltext
PostCom-Busse für die Epsilon SA. Die Eidgenössische Postkommission (PostCom) büsst die Post-Tochter Epsilon AG mit 180'000 Franken. Damit bestätigt die PostCom den Vorwurf, welchen Syndicom seit 2013 an diese Firma richtet: sie stellt ihre Angestellten zu prekären Arbeitsbedingungen an. Epsilon SA hat ihren Angestellten weniger als den Mindestlohn bezahlt. Dafür wird sie nun gebüsst. Die Verträgerinnen und Verträger in der Frühzustellung erbringen eine postalische Dienstleistung, für die der Gesetzgeber einen Mindestlohn erlässt. Die PostCom setzt diese Mindeststandards und ahndet deren Missachtung. Wie der Kassensturz letzten Herbst berichtete, mussten die Frühzusteller von Epsilon zu Tiefstlöhnen arbeiten. Der von der PostCom verordnete Mindestlohn für Anbieter von Postdienstleistungen beträgt brutto 18.27 Franken pro Stunde. Matteo Antonini, Leiter des Sektor Logistik bei syndicom, bilanziert: „syndicom prangert seit Jahren die prekären Arbeitsbedingungen der Post-Tochter in Genf an. Dass die PostCom den Fall untersuchte und das Fehlverhalten verurteilt, stellt eine gewisse Genugtuung für die Angestellten dar.“ Syndicom begrüsst, dass die PostCom in diesem Fall den Postmarkt aktiv kontrolliert hat. Doch für anständige Arbeitsbedingungen ist damit noch nicht gesorg. Logistikmarkt regulieren. Das Beispiel Epsilon steht für die Auswüchse im liberalisierten Postmarkt. Die Branche befindet sich in einer Abwärtsspirale. (…).
Syndicom, 6.2.2020.
Syndicom > Autobusse. Epsilon SA. Syndicom, 2020-02-06.
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06.02.2020 Schweiz
Swissmem
Syndicom

Petition
Stellenabbau
Volltext
Petition „Stopp dem Personalabbau bei der Swisscom!“. Die rund 4‘000 unterzeichnenden Mitarbeitenden der Swisscom und ihrer Tochtergesellschaften sind besorgt über die Entwicklung des Unternehmens. Die hohen Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen des Bundes führen zu übermässigem Spardruck und unverständlichem Personalabbau. Die Swisscom bietet vielfältige hochstehende Dienstleistungen an. Infolge der technologischen Transformation muss das Unternehmen permanent in die Netze investieren und neue Geschäftsfelder entwickeln. Dies bedingt in allen Bereichen top motivierte Mitarbeitende. Personalabbau im grossen Stil bewirkt genau das Gegenteil. Demotivation und Resignation greifen um sich, der zunehmende Arbeitsdruck, die hohe Arbeitslast und die permanente Angst vor dem Stellenverlust haben ein unverantwortliches Mass erreicht. Die Gewerkschaft Syndicom und die Mitarbeitenden der Swisscom und ihrer Tochtergesellschaften fordern vom Bundesrat, die Eignerstrategie unverzüglich anzupassen und den Personalabbau bei der Swisscom zu stoppen. Die Petition wurde am 24. September 2018 den Parlamentsdiensten übergeben. Nun liegt es an der zuständigen parlamentarischen Kommission, dem Bundesrat die geforderte Richtung zu weisen. Wir werden uns unterdessen weiter für eine nachhaltige Personalpolitik mit sozialer Absicherung einsetzen und damit gegen den finanzpolitisch getriebenen Personalabbau. (…).
Syndicom, 6.2.2020.
Syndicom > Swisscom. Stellenabbau. Syndicom, 2020-02-06.
Ganzer Text
06.02.2020 TI Kanton
Corriere del Ticino
Syndicom

Corriere del Ticino
Entlassung
Volltext
Umstrittene Entlassung beim Corriere del Ticino. Nach der Veröffentlichung eines kurzen Textes auf Seite 2 der Nummer 48 von „Extrasette“ vom Freitag, 29. November 2019, hat die Geschäftsleitung des „Corriere del Ticino“ dem Redaktionsleiter des Magazins gekündigt, ohne ihn auch nur zu einem vorgängigen Gespräch einzuladen. Auf die Entlassung, die als Kündigung zur Unzeit ungültig ist, folgte eine interne Kommunikation von Alessandro Colombi und Paride Pelli an alle Redaktionsmitglieder. Darin gab die Geschäftsleitung ihren Entscheid bekannt, ohne den betreffenden Mitarbeiter selbst informiert zu haben. Syndicom wartet derzeit auf das vollständige Dossier dieses Mitarbeiters, welches trotz wiederholter Anfragen noch nicht übermittelt wurde. Dennoch kann bereits jetzt bestätigt werden, dass die von der Geschäftsleitung vorgebrachten Gründe falsch und unzulässig sind. Syndicom hat die Fakten rekonstruiert und sich um eine Verständigung mit der Geschäftsleitung bemüht. Dabei hat die Gewerkschaft jedoch festgestellt, dass diese sich jeglicher Verhandlung verschliesst. Fehlende soziale Verantwortung. Leider zeigt der „Corriere del Ticino“ ein solches Verhalten nicht zum ersten Mal: Im Mai 2019 hatte er junge Mütter, Familienväter und Mitarbeitende mit Gesundheitsproblemen entlassen, ohne das Gespräch mit seinen Angestellten oder den Gewerkschaften aufzunehmen. Zudem wurden vor und nach diesen Entlassungen andere Personen eingestellt. (…).
Syndicom, 6.2.2020.
Syndicom > Corriere del Ticino. Entlassung. Syndicom, 2020-02-06.
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17.01.2020 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Betriebsschliessung
Petri Holding AG
Volltext
Handeln nach dem Prinzip Hoffnung, zu Lasten der Angestellten. „Die Medienmacher AG“ hat ihre Bilanz deponiert. Rund 60 Angestellte verlieren ihren Job und befürchten Lohnausfälle. Syndicom sichert den Betroffenen die volle Unterstützung zu. Wie der Konzern der Petri Holding AG am 15. Januar bekannt gab, hat „Die Medienmacher AG“ ihren Betrieb eingestellt. Die Bilanz wurde am selben Tag hinterlegt. Der Niedergang des Unternehmens der Medienmacher AG (die Presseabteilung der Petri Holding AG-Gruppe) begann mit der Namensänderung Anfang 2019. Damals wurde aus der Schwabe AG die „Die Medienmacher AG“. Diese Neuausrichtung hatte nicht den erhofften Erfolg. Schon im September desselben Jahres kündigte Petri Holding eine Umstrukturierung des Konzerns an. Dieser Restrukturierung fielen 30 Arbeitsplätze zum Opfer. Etwa die Hälfte davon wurden bei der Medienmacher AG abgebaut. Damals wurde ein Sozialplan ausgehandelt. Nur vier Monate später und bevor diese neuerliche Reorganisation abgeschlossen ist, hat „Die Medienmacher AG“ am 15. Januar 2020 Insolvenz angemeldet. Syndicom unterstützt die Belegschaft. Dass die Petri Holding so lange ohne erkennbare Strategie handelte, hat gravierende Folgen für die Beschäftigten: Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Als wäre dies nicht schlimm genug, müssen sie um ihre Löhne fürchten. Zurzeit ist unklar, ob aus der Konkursmasse genügend Geld für die geschuldeten Löhne zur Verfügung steht. Davon betroffen sind langjährige Mitarbeitende - (…).
Symdicom, 17.1.2020.
Syndicom > Petri Holding AG. Betriebsschliessung. Syndicom, 2020-01-17.
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15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
Volltext
Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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09.01.2020 Schweiz
Löhne
Syndicom
VPE

Löhne
Volltext
VPE
Keine Löhne unter 4‘200 Franken in der Netzinfrastruktur-Branche. Die Sozialpartner der Netzinfrastruktur-Branche haben sich auf Lohnmassnahmen für 2020 geeinigt. Diese beinhalten die Anhebung der Mindestlöhne in der gesamten Branche sowie individuelle Lohnerhöhungen von 0.8% der Gesamtlohnsumme. Besonders angehoben werden die Mindestlöhne für ungelernte Fachkräfte sowie für Netzelektrikerinnen und Netzelektriker mit EFZ. Die beiden Arbeitgeberverbände, der Schweizer Netzinfrastrukturverband (SNiv) und die Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK), die Gewerkschaften Syndicom, transfair und Syna sowie der VPE haben im Rahmen der zweiten Lohnverhandlungen seit der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrags die tieferen Mindestlöhne deutlich angehoben. Bei Ungelernten gilt neu ein monatlicher Mindestlohn von 4‘200 Franken, jährlich dreizehnmal ausbezahlt. Je nach Qualifikation und Fachrichtung betragen die Mindestlöhne bei den Gelernten nun neu zwischen 4‘450 und 6‘700 Franken. Hinzu kommt eine Erhöhung der unterstellten Gesamtlohnsumme um 0.8% per 1. Januar 2020. Dank der Einreichung des Gesuchs um die Allgemeinverbindlicherklärung der Lohnmassnahmen werden alle in der Schweiz tätigen Unternehmen der Branche zur Umsetzung der Massnahmen verpflichtet. Wichtiger Schritt für die Branche. (…).
Syndicom, 9.1.2020.
Syndicom > Netzinfrastruktur. Loehne. Syndicom, 2020-01-09.
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20.12.2019 Schweiz
Syndicom
Tamedia

GV
Tamedia
Volltext
Ausserordentliche Generalversammlung von Tamedia. Die Familie Coninx hat die Mehrheit der Aktien und kann somit allein den Kurs der Tamedia/TX Group bestimmen. Die Angestellten werden nicht gefragt, die kleinen Aktionäre wie Sie und wir von der Gewerkschaft Syndicom werden immer eine Minderheit bleiben. Aktionärsdemokratie ist ein Fremdwort für die Firmenbesitzer. Trotzdem will ich kurz auf diesen neuen Kurswechsel eingehen, mit dem aus der Tamedia die TX Group wird. Neuer Name, neues Logo, neue Statuten, aber trotzdem nichts Neues. Das System – eine Geldmaschine, die maximalen Profit abwerfen soll – ändert sich nicht. Im Gegenteil, der Motor soll mehr PS erhalten und wir befürchten mit dem Personal, dass die neue Struktur dazu dient, Betriebsteile, die keinen Maximalprofit beisteuern, leichter verkaufen zu können. Will Tamedia überhaupt noch Druckerin und Verlegerin bleiben? Diese Frage stellt sich, weil aus dem Zweckartikel der Statuten die Passage gestrichen werden soll, dass die TX Group „insbesondere im Verlagswesen, im Bereich der elektronischen Medien sowie in der grafischen Industrie“ tätig sein will. Wir lehnen diese Streichung im Zweckartikel ab. Wir fürchten vor allem um die drei Druckzentren. Deren Mitarbeitende müssen Lohnkürzungen von 1% ab dem nächsten Jahr und weitere 0,5% ab 2021 hinnehmen. (…).
Syndicom, 20.12.2019.
Syndicom > Tamedia. GV. Syndicom, 2019-12-20.
Ganzer Text
18.12.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Autobusbetriebe
Mitsprache
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Ausschreibungen der Buslinien im Jura: Ein Etappensieg für die Chauffeure! Heute hat das jurassische Kantonsparlament einer dringenden Motion (Nr. 1293) zugestimmt, welche Ende November eingereicht wurde. In dieser fordert SP-Abgeordneter und Syndicom-Mitglied Nicolas Maître die Anhörung der Gewerkschaften im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens. Der Kanton Jura hat alle seine Buslinien öffentlich ausgeschrieben. Vier Unternehmen haben offeriert, davon mindestens ein Transportunternehmen aus dem Ausland. Das betroffene Personal ist existenziell bedroht, da ein Unternehmen, welches den Zuschlag erhält, zwar die Fahrzeuge, aber nicht das Personal übernehmen muss. Die Chauffeure haben keine Garantie, dass sie ihre Stelle behalten können und zu welchen Konditionen. Syndicom-Mitglied Nicolas Maître hat im jurassichen Parlament eine Motion eingereicht, welche die Anhörung der Gewerkschaften fordert. Denn das Gesetz, dem Chauffeure im öffentlichen Verkehr unterstellt sind (AZG), spricht dem Personal ausgeprägte Mitwirkungsrechte zu: Gegen zwanzig Ausnahmen existieren im Gesetz, welche zwingend mit dem Personal vereinbart werden müssen. Will ein Unternehmen einem Chauffeur mehrere Arbeitsorte zuweisen, so kann dies ausschliesslich mit einer Gewerkschaft vereinbart werden. Mit diesen Ausnahmen lassen sich bis zu 30% der Kosten in der Produktion einsparen, zum Nachteil des Personals. Syndicom begrüsst den Entscheid des Parlaments, die Gewerkschaften vor dem Vergabeentscheid zu konsultieren. (…).
Syndicom, 18.12.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe JU Kanton. Mitsprache. Syndicom, 2019-12-18.
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16.12.2019 Deutschland
Syndicom
T-Systems Schweiz

GAV
T-Systems Schweiz
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T-Systems Schweiz neu mit Gesamtarbeitsvertrag. Die Gewerkschaft Syndicom hat mit dem Digitaldienstleister T-Systems Schweiz, einem Tochterunternehmen der Deutschen T-Systems, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abgeschlossen. Dieser GAV tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Mit dem Abschluss des Vertragswerks bekennt sich T-Systems Schweiz zur Sozialpartnerschaft und nimmt als eines der führenden IT-Unternehmen in der Schweiz seine soziale Verantwortung wahr. Keine Branche wandelt sich so rasant wie die IT-Branche. Innovation bedarf jedoch passender Arbeitsumgebungen und Arbeitsbedingungen. Umso wichtiger sind daher gute Gesamtarbeitsverträge wie jener bei T-Systems, damit auch die Mitarbeitenden von den positiven Aspekten der technologischen Transformation profitieren können. Hans-Jürg Schürch, HR-Chef und Mitglied der Geschäftsleitung bei T-Systems Schweiz unterstreicht: „Mit dem Abschluss des Gesamtarbeitsvertrags wollen wir vor allem auch unsere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen. Sie sind das Herzstück des Unternehmens und können jederzeit innerhalb des harten Wettbewerbes den Unterschied ausmachen“. Neue Möglichkeiten mit GAV. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) stärkt T-Systems Schweiz das partnerschaftliche Miteinander und die Weiterentwicklung der Anforderungen der Arbeitswelt von morgen. „Der GAV ermöglicht den Mitarbeitenden, auch in der Schweiz tatsächlich mitzubestimmen und ihre Arbeitsbedingungen mitzugestalten“, betont Giorgio Pardini, Leiter Sektor ICT und Mitglied der  (…).
Syndicom, 16.12.2019.
Syndicom > T-Systems Schweiz. GAV. Syndicom, 2019-12-16.
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13.12.2019 Schweiz
Syndicom

KI Künstliche Intelligenz
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Einsatz von Künstlicher Intelligenz nur zu Gunsten der Menschen. Der Bundesrat hat heute den Bericht «Herausforderungen der künstlichen Intelligenz» veröffentlicht. Er beauftragt das zuständige Departement, strategische Leitlinien für den Bund zu erarbeiten. Syndicom anerkennt das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für den gesellschaftlichen Fortschritt, sofern diese zu Gunsten der Menschen eingesetzt wird. Damit die in Aussicht gestellten strategischen Leitlinien diesem Credo entsprechen, muss der Bundesrat bei der Erarbeitung derselben die Gewerkschaften einbeziehen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in hohem Masse vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) betroffen. Im Interesse der Arbeitnehmenden hat Syndicom in einer Resolution neun Prinzipien definiert, die beim Erarbeiten von KI-Geboten berücksichtigt werden müssen. In ihrer Resolution anerkennt Syndicom das Potential von KI für den gesellschaftlichen Fortschritt, sofern diese zu Gunsten der Menschen eingesetzt wird und deren Wohlergehen im Vordergrund steht. Arbeitszeitreduktion ohne Einkommenseinbusse gefordert. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und KI-Systemen birgt die Chance, das Verhältnis aller Lebensbereiche zueinander neu zu denken und zu gestalten. Daniel Hügli, Zentralsekretär des Sektors ICT von Syndicom, meint dazu: „Der Einsatz von KI betrifft die Arbeitswelt und damit sehr direkt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In dieser Hinsicht erwartet Syndicom, dass durch KI-Systeme erzielte Effizienzsteigerungen in der Arbeitswelt auch der Arbeitnehmenden zugutekommen.“ (…).
Syndicom, 13.12.2019.
Syndicom > KI Kuenstliche Intelligenz. Syndicom, 2019-12-13.
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09.12.2019 Schweiz
Syndicom

Sexuelle Belästigung
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Bundesrat muss Bestrebungen gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt unterstützen. Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt sind auch 2019 noch schwerwiegende Probleme. Nationale Gesetzgebungen vermögen oftmals nicht den nötigen Schutz oder die Prävention zu bieten, welcher es bedarf. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher – heute, am Tag der Menschenrechte — vom Bundesrat die Ratifizierung der ILO-Konvention 190 gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt. Die ILO-Konvention 190 ist die erste Übereinkunft, welche das Problem der Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt auch international zu regeln versucht. Die ILO-Konvention 190 gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt umfasst alle Arbeitnehmenden, unabhängig von ihrem Anstellungsverhältnis. Da die erfahrene Gewalt und Belästigung mehrheitlich Frauen betrifft, enthält die Konvention zudem eine geschlechtsspezifische Komponente. Um Sicherheit, Respekt und Gesundheit am Arbeitsplatz sicherzustellen, bedarf es zudem einer umfassenden Absicherung. Die Konvention beinhaltet deshalb neben Massnahmen gegen Gewalt am Arbeitsplatz auch Massnahmen gegen häusliche Gewalt. Mit der Ratifizierung der Konvention akzeptiert der Bundesrat das Recht auf eine Arbeitswelt ohne Gewalt und Belästigung von jedem Menschen. Ausserdem erklärt sich der Bundesrat bereit, gemeinsam mit den Gewerkschaften Massnahmen gegen Gewalt und Belästigungen auszuarbeiten, um Gesetzeslücken zu schliessen. (…).
Syndicom, 9.12.2019.
Syndicom > Sexuelle Belaestigung. ILO. Syndicom,2019-12-09.
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