Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 505

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08.11.2018 Schweiz
Netzinfrastruktur-Verband
Syndicom

Mindestlöhne
Netzinfrastruktur-Verband
Volltext
Ab 2019 keine Löhne mehr unter 4’000 Franken. in der Netzinfrastruktur-Branche. Nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrags für die Netzinfrastruktur-Branche am 1. Oktober haben sich die Sozialpartner nun auf Lohnmassnahmen für 2019 geeinigt. Diese beinhalten eine Anhebung der tieferen Mindestlöhne, eine Lohnerhöhung von 0,5% der Gesamtlohnsumme sowie höhere Spesen in der gesamten Branche. Diese Anpassungen entsprechen einer Erhöhung von rund 1,5% per 2019. Lohnmassnahmen 2019. Die beiden Arbeitgeberverbände, der Schweizer Netzinfrastrukturverband (SNiv) und die Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK), sowie die Gewerkschaft Syndicom haben im Rahmen der ersten Lohnverhandlungen seit der Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrags die tieferen Mindestlöhne deutlich angehoben. Bei Ungelernten gilt neu ein monatlicher Mindestlohn von 4‘000 Franken, jährlich dreizehnmal ausbezahlt. Je nach Qualifikation und Fachrichtung betragen die Mindestlöhne bei den Gelernten nun neu zwischen 4‘250 und 6‘700 Franken. Hinzu kommen eine Erhöhung der realen Gesamtlohnsumme um 0,5% per 1. Januar 2019 und die Anpassung der Spesenentschädigungen. Diese Massnahmen entsprechen somit einer gesamten Erhöhung von bis zu 1,5%. Bereits eingereicht haben die Vertragsparteien das Gesuch um die Allgemeinverbindlicherklärung der Lohnmassnahmen, mit deren baldigen Erteilung alle in der Schweiz tätigen Unternehmen der Branche zur Umsetzung der Massnahmen verpflichtet werden. (…).
Syndicom, 8.11.2018.
Syndicom > Netzinfrastruktur. Mindestlohn. Syndicom, 2018-11-08.
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01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Postauto Schweiz AG
Volltext
Die Mitarbeitenden von PostAuto gehören priorisiert. Heute übernimmt Christian Plüss die Leitung der PostAuto AG. Er steht vor der grossen Herausforderung, nach dem Subventions-Skandal und den Millionen-Rückzahlungen, die den Postauto-FahrerInnen zustehen, das Vertrauen der Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Den Job, welchen Christian Plüss heute übernimmt, ist kein einfacher. Vonseiten Fahrpersonal bestehen ungelöste Fälle, die dringend angepackt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise Rückzahlungen ans Fahrpersonal - in Millionenhöhe. Wie die Medien im vergangenen September aufgedeckt haben, missachtete PostAuto über Jahre hinweg systematisch das Gesetz. Sie enthielten ihren Mitarbeitenden Spesen und Zulagen vor. Über 1‘300 FahrerInnen von PostAuto haben diesen Sommer eine Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“ unterzeichnet. Sie fordern, dass Zeiten für Dienstantritt, Sicherheitschecks usw. richtig erfasst werden. Ebenso sollen bisher unbezahlte Tätigkeiten (beispielsweise Kasseneinzahlungen) als Arbeitszeit erfasst und verbindlich geregelt werden. PostAuto hat sich zum Verhandeln bereit erklärt - Syndicom erwartet einen offenen und ehrlichen Dialog auf Augenhöhe mit dem Personal. Einbezug und Mitwirkung des Personals stärkt Vertrauen. In der Vergangenheit hatte syndicom wiederholt auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht. Diese wurden von der Führung jeweils ignoriert. Störend ist vor allem, dass die Leitung erst auf öffentlichen Druck hin reagierte. Um das (…).
Syndicom Post, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2018-11-01.
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01.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Autobusbetriebe
Direktion
Interview
Volltext
Drei Fragen an Christian Plüss, den neuen CEO von PostAuto AG. Syndicom: Sie betonen in ihrer Antrittsrede vor den Medien, dass für sie vertrauensbildende Massnahmen für die Mitarbeitenden höchste Priorität geniessen – was planen sie genau? Christian Plüss: In der kommenden Woche machen wir mit der Geschäftsleitung eine Tour de Suisse. Wir besuchen alle Regionen von PostAuto. Die Mitarbeitenden sind zum Gespräch eingeladen, ja gar aufgefordert. Das Vertrauen in die Marke PostAuto und in die Führung von PostAuto wiederherstellen, betrachte ich als meine erste grosse Aufgabe. Zuerst werden wir – das neue Management und ich – uns persönlich in den Regionen und somit beim Personal vorstellen. Anschliessend sind wir offen für einen Dialog mit den Mitarbeitenden. Syndicom: Was erwarten Sie vom Personal? Christian Plüss: Ich bin sehr gespannt, was uns das Personal vortragen wird. Ich vertraue auf die Offenheit der Mitarbeitenden. Sie sollen mir ihre Anliegen mitteilen. Ich will wissen: was läuft gut, was weniger, wo braucht es Veränderung. Meine Erfahrung ist: Wenn man zuhört und vor allem zuhören will, dann hört man sehr viel. Syndicom: Es liegen Forderungen des Fahrpersonals aus der Vergangenheit auf dem Tisch. Dabei geht es um die Rückzahlung von Zulagen und Spesen. Herr Baur hatte versichert, diesen Sachverhalt aufzuarbeiten. Können sie dem Personal garantieren, dass dieses Versprechen eingelöst werden? Christian Plüss: Ich kann nichts versprechen, ohne dass ich den Sachverhalt und die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Syndicom > Postautobetriebe, Direktion. Interview. Syndicom 2018-11-01.
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29.10.2018 Schweiz
Notime AG
Syndicom
Velokurier

GAV
Notime AG
Velokurier
Volltext
Internationale Vereinigung von Kurieren gegründet. An einer Konferenz mit über hundert KurierInnen aus zwölf europäischen Ländern wurde am vergangenen Freitag in Brüssel die „Transnational Cooperation of Couriers“ gegründet. Ziel der Organisation ist es, gemeinsam für Regulierungen des Kurierwesens zu sorgen und damit einen Preiskampf auf dem Buckel der Arbeitnehmenden zu verhindern. International tätige Firmen wie Foodora, Deliveroo und viele andere versuchen, via Scheinselbständigkeit und reinen Stücklöhnen die Geschäftsrisiken auf die Arbeitnehmenden abzuwälzen. In der Schweiz konnte dies bislang verhindert werden. Beispielsweise mussten Firmen wir NoTime ihr Geschäftsmodell in der Schweiz anpassen. NoTime wurde in der Zwischenzeit von der Schweizerischen Post übernommen. Sie sind jedoch noch keinem Gesamtarbeitsvertrag angeschlossen. Syndicom wird weiterhin Druck auf NoTime ausüben, damit sie sich einem GAV anschliessen. Syndicom verhandelt einen GAV für Schweizer Kuriere. Syndicom befindet sich zurzeit in Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag für Kurierdienste. Die Verhandlungen verfolgen das Ziel, faire Regeln für alle zu schaffen. Ein Vertragsabschluss sollte wenn möglich noch vor dem Markteintritt dieser international operierenden Firmen in die Schweiz gelingen. Ansonsten muss befürchtet werden, dass ein Preiskampf auf dem Buckel der Arbeitnehmenden entsteht. Dies gilt es unter allen Umständen und zum Wohle der hier tätigen Kuriere zu verhindern. (...).
Syndicom. Post. Medienmitteilung, 29.10.2018.
Syndicom > Velokuriere. GAV. Syndicom, 2018-10-29.
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25.10.2018 Schweiz
Syndicom

Berufsbildung
Digitalisierung
Volltext
Soll die Digitalisierung der Wirtschaft gelingen, dann müssen die Arbeitnehmenden eingebunden werden. Zum zweiten Mal findet der Digitaltag in der Schweiz statt. Zum zweiten Mal wird die Sicht der Arbeitnehmenden ausgeschlossen. Damit verpassen die Veranstalter die Chance, die entscheidende Anspruchsgruppe in die gesellschaftliche Diskussion einzubinden. Dem Innovationsdruck können Unternehmen nur gerecht werden, wenn sie die Partizipation der Angestellten stärken: durch mehr Verantwortung (Empowerment) und mehr Mitbestimmung. Wer darauf verzichtet, wird vom Digitalisierungstempo überrollt werden. Ständiger Wandel braucht Einbezug, sonst wird der Widerstand der Arbeitnehmenden wachsen. Aus Sicht der Arbeitnehmenden geht es letztlich um die Frage, wie die Weichen für eine menschenfreundliche Arbeit der Zukunft gestellt werden: Der Mensch soll nicht der Technik folgen müssen, sondern die Technik dem Menschen. Um dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, ist eine vertrauensbildende und lebendige Sozialpartnerschaft massgebend. So kann ein ständiger Ausgleich der Anliegen von Arbeitnehmenden und Unternehmen gewährleistet werden. Dies hält es auch die Tripartite Erklärung fest, die von den Arbeitgeberverbänden, den Gewerkschaften und dem SECO letzte Woche unterzeichnet wurde. Flexibilisierung als trügerische Freiheit. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 25.10.2018.
Syndicom > Digitalisierung. Berufe. Syndicom, 2018-14-25.
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25.10.2018 Schweiz
Syndicom

Berufsbildung
Digitalisierung
Volltext
Digitalisierung muss allen zugutekommen. Die neuen Herausforderungen durch Digitalisierung erfordern eine seriöse Weiterbildung des Personals. Zum zweiten Mal findet der „Schweizer Digitaltag“ statt. Dahinter stehen vor allem grosse Unternehmen und Mediengruppen. Die Unia mahnt, dass die Digitalisierung vor allem auch im Interesse der Arbeitnehmenden gestaltet werden muss. In erster Linie betrifft die Digitalisierung uns alle am Arbeitsplatz. Der Umgang mit neuen Technologien erfordert neue Fertigkeiten, viele Berufe verändern sich. Einige Unternehmen und Politiker versuchen auch, unter dem Deckmantel der Digitalisierung Arbeitnehmerrechte abzubauen oder zu umgehen. So zum Beispiel, indem sie die gesetzlich zulässige Arbeitszeit ausweiten wollen, um Arbeitskräfte rund um die Uhr zur Verfügung zu haben. Digitalisierung aktiv gestalten. Für die Unia ist klar: Von Produktivitätsfortschritten durch die Digitalisierung müssen die Arbeitnehmenden profitieren, etwa durch höhere Löhne oder eine Reduktion der Arbeitszeit. Gleichzeitig muss es ein Recht auf Weiterbildung geben, damit alle die Möglichkeit haben, mit technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Die Menschen profitieren nur von der Digitalisierung, wenn ihre Arbeitnehmerrechte gestärkt werden. Soziale Digitalisierung heisst: Schutz ausbauen. (…).
Unia Schweiz, 25.10.2018.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Berufe. Unia Schweiz, 2018-10-25.
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22.10.2018 Schweiz
Grafische Industrie
Syndicom

Grafische Industrie
Vaterschaftsurlaub
Volltext
Einigung über neuen GAV für die grafische Industrie. Ab 2019: 20 Tage Vaterschaftsurlaub. Am 18. Oktober haben sich die Gewerkschaften Syndicom und Syna und der Arbeitgeberverband Viscom nach der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen GAV für die grafische Industrie 2019-2021 geeinigt. Neu wird ein 20-tägiger Vaterschaftsurlaub (10 Tage bezahlt, 10 Tage optional unbezahlt) eingeführt. Nicht verhindern konnten die Gewerkschaften, dass der Zuschlag für Nachtarbeit im Zeitungsdruck von 70% auf 50% gesenkt werden darf, wobei im Gegenzug zumindest eine Besitzstandswahrung vereinbart wurde. Auf eine Erhöhung der Mindestlöhne konnten sich die Sozialpartner nicht einigen und auch die restlichen Regelungen haben sich materiell nicht verändert. Der neue GAV setzt mit dem Vaterschaftsurlaub ein positives Signal und bringt mit den restlichen Regelungen Kontinuität in eine Branche, die von der Digitalisierung stark herausgefordert ist. Mit den ebenfalls abgeschlossenen Vereinbarungen zur Grundbildung und zur freien Weiterbildung sowie einer Vereinbarung zur Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, wollen die Sozialpartner die Herausforderungen der nächsten drei Jahre angehen. Bis Ende November müssen nun noch die zuständigen Gremien der jeweiligen Sozialpartner über das Resultat entscheiden. (…).
Syndicom, 20.10.2018.
Syndicom > Grafische Industrie. GAV. Syndicom, 2018-19-22.
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18.10.2018 Kurdistan
Regierung Schweiz
Syndicom

Asylgesuche
Volltext
Schweizer Behörden verweigern dem kurdischen Journalisten Mustafa Mamay Schutz. Der regimekritische Journalist Mustafa Mamay musste aufgrund von Bedrohungen und Verfolgung sein Exil in Syrien verlassen und kam über Südafrika in die Schweiz. Mit der Begründung, dass Südafrika ein sicheres Drittland sei, verweigern die Schweizer Behörden dem bedrohten Journalisten das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Stattdessen wird er am Flughafen Zürich festgehalten. Südafrika pflegt enge wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen zur Türkei. Es kann deshalb für einen türkisch-kurdischen regimekritischen Journalisten nicht als sicheres Drittland gelten, da ihm in Südafrika die Auslieferung an die Türkei droht. Das politische Umfeld in der Türkei erlaubt keine Abschiebung eines regimekritischen Journalisten. Syndicom fordert die Schweizer Behörden auf, den Entscheid nochmals zu überprüfen und Mustafa Mamay die Möglichkeit zu gewähren, einen Asylantrag zu stellen. Der Journalist wird erwiesenermassen verfolgt und muss damit rechnen, dass er bei einer Rückführung nach Südafrika an die Türkei ausgeliefert wird. Die humanitäre Tradition der Schweiz und das momentane politische Umfeld in der Türkei gebieten es, dass verfolgten Journalisten Schutz gewährt wird. Die Forderung wird von der Europäischen Journalisten-Föderation EJF unterstützt.
Syndicom, 18.10.2018.
Syndicom > Kurdistan. Asylgesuch. Bundesrat. Syndicom, 2018-10-18.
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18.10.2018 Schweiz
Call-Center-Branche
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Call-Center-Branche
Volltext
Die Gewährleistung der Menschenrechte durch Teleperformance muss sichergestellt werden. Im weltweit grössten Contactcenter Teleperformance, welches in der Schweiz und in weiteren 75 Ländern tätig ist und mehr als 280‘000 Mitarbeitende beschäftigt, werden wiederholt Menschen- und Arbeitnehmendenrechte verletzt. Wir stehen deshalb mit allen Gewerkschaften der Contact- und Callcenter-Branche gemeinsam dafür ein, dass dieser Missstand behoben wird und die Menschen- und Arbeitnehmendenrechte in sämtlichen Betriebsstätten des Unternehmens auf der ganzen Welt gewahrt werden. Deklaration der UNI Global Union. Als Mitgliedsorganisationen von UNI ICTS arbeiten wir seit mehreren Jahren zusammen, um die Probleme bei Teleperformance zu lösen, und konnten dadurch in einzelnen Ländern bereits einige Erfolge erzielen. So erhielten infolge unserer Bemühungen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren die Beschäftigten in der Dominikanischen Republik endlich das Recht, sich ohne Angst und ohne Einmischung des Arbeitgebers gewerkschaftlich zu organisieren. Dies ist eine bedeutende Errungenschaft, löst aber nicht die systematischen Probleme, die in den vielen Betriebsstätten von Teleperformance bestehen. Teleperformance-Beschäftigte sind in mehreren anderen Ländern mit Problemen am Arbeitsplatz und dem Widerstand der Arbeitgeber konfrontiert, wenn sie versuchen, sich in Gewerkschaften zusammenzuschließen, um diese Probleme zu lösen. In Ländern wie Mexiko, den Philippinen, Kolumbien und den Vereinigten Staaten haben Arbeitnehmende extreme Angst vor Vergeltungsmaßnahmen (…).
Syndicom, 18.10.2018.
Syndicom > Teleperformance. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2018-10-18.
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17.10.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Zufriedene Kunden dank ausgezeichneter Leistung des Personals. Laut der jährlichen Kundenbefragung sind die Privat- und Geschäftskunden mit den Leistungen der Schweizerischen Post äusserst zufrieden - so veröffentlicht es die Post heute. Von den guten Ergebnissen sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Wenn der Kahlschlag bei den Poststellen und der Rückzug aus der Fläche nicht verhindert wird, dürfte sich das rasch ändern. Zudem wurde die Messmethode in diesem Bereich verändert, was das Ergebnis mit dem Vorjahr nicht vergleichbar macht. Dass die Post nach einem turbulenten Jahr mit PostAuto-Skandal, Poststellen-Kahlschlag und CEO-Wechsel in der Kundenzufriedenheit relativ gut abschneidet, überrascht kaum. Der Service funktioniert tadellos - gerade weil die Leistungen von gut geschultem Personal erbracht werden. Die Mitarbeitenden der Post zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft und sind letztendlich die, die den Kundenkontakt haben. Das Post-Management darf sich bei seinem Personal bedanken, dass sich dessen Verfehlungen im letzten Jahr kaum auf die Kundenzufriedenheit ausgewirkt haben. Diese Leistungen der Angestellten müssen bei der nächsten Lohnrunde entsprechend gewürdigt werden. Bedenklicher Wechsel der Messmethode. Störend an den Ergebnissen der Kundenumfrage ist das Fehlen von vergleichbaren Zufriedenheitswerten im Bereich PostNetz. Genau dieser Bereich erfährt seit fast zwei Jahren einschneidende Umwälzungen, indem Poststellen im grossen Stil geschlossen werden. Die Post zieht sich aus der Fläche zurück. Unzählige Aktionen und Petitionen zum Erhalt von lokalen (…).
Syndicom, 17.10.2018.
Syndicom > Post. Postboten. Syndicom, 2018-10-17.
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15.10.2018 Schweiz
Medien
SGB
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom

Gesetze
Medien
Volltext
Die Schweiz braucht ein mutigeres Mediengesetz. Für eine starke Medienlandschaft im digitalen Zeitalter reichen die Vorschläge bislang nicht. Autor/in: Arbus, fög, impressum, media FORTI, Médias pour tous, SGB, SSM, Suisseculture, Syndicom, UNIKOM und Verband Medien mit Zukunft. Das neue Bundesgesetz über elektronische Medien (BGeM) setzt die Leitplanken für die künftige Entwicklung der Schweizer Medienlandschaft. Angesichts der Digitalisierung ist die Ablösung des veralteten Radio- und Fernsehgesetzes dringend nötig. Doch das neue Gesetz ist nur ein halber Schritt in die richtige Richtung. Trotz wichtiger Neuerungen reichen die Vorschläge des Bundesrates bei weitem nicht aus, um eine innovative und vielfältige Medienlandschaft zu erhalten. Zahlreiche Verbände und Vereine aus Medien und Zivilgesellschaft setzen sich deshalb für ein mutigeres Mediengesetz ein und stellen folgende Forderungen auf: 1. Onlinejournalismus muss unabhängig davon gefördert werden, ob es sich um Audio-, Video- oder Textangebote handelt. Das gilt auch für Onlineangebote von Lokal- und Regionalzeitungen. Die Beschränkung auf eine Förderung von Audio- und Videoangeboten im Internet ergibt keinen Sinn. Inhalte müssen auf die Bedürfnisse des Publikums zugeschnitten sein. Zudem kann ohne eine Förderung von Textangeboten die Finanzierungskrise im Schweizer Journalismus nicht bewältigt werden. Voraussetzung für eine Förderung sind eine Selbstverpflichtung auf die Regeln des Presserates und die Einhaltung branchenüblicher Arbeitsbedingungen. 2. Die Mindestanforderungen im Gesetz (…).
SSM, 15.10.2018.
SSM > Medien. Gesetz. SSM, 2018-10-25
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12.10.2018 Schweiz
Personen
Syndicom
Stephanie Vonarburg
Streik
Volltext
Kämpfen wirkt. Streiken lohnt sich. Sich wehren gibt Würde zurück. Ausgerechnet in den Medien! 40 Jahre nach dem letzten bedeutenden Streik in Schweizer Redaktionen führen im laufenden Jahr die Belegschaften in zwei Medienunternehmen intensive Arbeitskonflikte und legen zeitweise die Arbeit nieder. Blick zurück: Im September 1978 protestierten die JournalistInnen der „Tat" gegen die Entlassung des Chefredaktors und die Neuausrichtung der Tageszeitung. Darauf entscheidet der Verleger und Migros-Chef, das Blatt sofort einzustellen. Im Konflikt bekämpft die Belegschaft die fristlosen Entlassungen und erstreitet sich auf dem Rechtsweg die Löhne während der Kündigungsfrist. Streik! Ein legitimes Mittel im Arbeitskampf der SDA-RedaktorInnen. Vierzig Jahre später, 100 Jahre nach dem Landesstreik, erlebt die Schweiz zwei grosse Arbeitskonflikte in den Redaktionen. Am 23. Januar kommt es bei der Schweizerischen Depeschen-Agentur SDA zu einem Warnstreik. Grund: Die Anfang Januar angekündigte Massenentlassung mit einem Stellenabbau von 36 Vollzeitstellen, rund einem Viertel der Redaktion. Dass die Unternehmensleitung im Konsultationsverfahren rücksichtlos vorgeht und schnell zu den Entlassungen schreitet, empört das gesamte Personal. Vor allem auch weil kein Plan existiert, wie die Arbeit mit durch weniger Personal bewältigt werden kann. Nachdem der CEO dann in den Medien abfällige, wenig respektvolle Äusserungen über die eigenen Angestellten macht, beschliessen die RedaktorInnen mit über 100 Stimmen, am 30. Januar in den Streik zu treten. Nach vier Streiktagen, (…). Stephanie Vonarburg.
Syndicom, 12.10.2018.
Personen > Vonarburg Stephanie. Streik. Syndicom, 2018-10-12.
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25.09.2018 Schweiz
Syndicom

Arbeitslosenkasse
Volltext
Arbeitslosenkasse. Willkommen bei der ältesten Arbeitslosenkasse der Schweiz! Die öffentliche Arbeitslosenversicherung, von der heute alle profitieren, geht auf die Gewerkschaftsbewegung zurück. Die allererste Arbeitslosen-Hilfskasse rief 1884 der Schweizerische Typographenbund ins Leben, ein Urahne von Syndicom. In dieser Tradition steht die Arbeitslosenkasse Syndicom auch heute. Sprechen Sie uns an! Ob Syndicom-Mitglied oder nicht, unsere Arbeitslosenkasse ist für alle Arbeitssuchenden da. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können. So kommen Sie in die Arbeitslosenkasse Syndicom. Wenn Sie arbeitslos werden und möchten, dass wir Ihren Fall betreuen, gehen Sie wie folgt vor: Melden Sie sich bei Ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) oder bei Ihrer Gemeindeverwaltung arbeitslos – sprechen Sie gleich nach der Kündigung persönlich vor. Link zu FAQ: Wo muss ich mich melden? Bei der Anmeldung zur Arbeitsvermittlung müssen Sie angeben, welche Arbeitslosenkasse für Sie zuständig sein soll – wählen Sie dann einfach die Syndicom. Hinweis: Wir arbeiten kantonsübergreifend. Die Syndicom-Kasse können Sie immer wählen, auch wenn sie nicht auf der kantonalen Liste steht! Link zu FAQ: Welche Kasse ist für mich zuständig? Kontaktstellen : Die Arbeitslosenkasse Syndicom ist in allen Landesteilen mit regionalen Kontaktstellen vertreten. Tipp: Keine Zeit verlieren – Dokumente und Formulare immer per A-Post an die Hauptstelle in Bern schicken! Dort ist unser Scan-Center.
Syndicom, 25.9.2018.
Syndicom > Arbeitslosenkasse. Syndicom. 2018-09-25.
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06.09.2018 Schweiz
Postfinance
Regierung
Syndicom

Postfinance
Privatisierung
Volltext
Teilprivatisierung von Postfinance: Politische Schlaumeierei statt umsichtiger Strategie. Der Bundesrat und die Konzernleitung der Post schlagen vor, PostFinance teilweise zu privatisieren. Damit soll der Weg geebnet werden, dass PostFinance auch Hypotheken anbieten kann. Eine politische Schlaumeierei mit möglicherweise weitreichenden Konsequenzen. Für die Aufhebung der Beschränkungen von PostFinance ist eine Teilprivatisierung unnötig. Gefährdung der Grundversorgung. Mit PostFinance garantiert der Staat eine Grundversorgung mit Finanzdienstleistungen. Gerade während der Bankenkrise bewährte sich PostFinance als sicherer Hafen für die breite Bevölkerung. Mit einem ersten Schritt in Richtung Teilprivatisierung wird dies gefährdet. Die Verzahnung der verschiedenen Post- und Finanzdienstleistungen ist aus Kundensicht attraktiv und geradezu Grundlage eines eigenständigen Postkonzerns. Die Leistungen, die PostNetz für PostFinance erbringt, sind eine der Haupteinnahmequellen von PostNetz. Gleichzeitig sind die Poststellen Hauptzugangspunkt für Finanzdienstleistungen. Was bei einer Auftrennung der Finanzdienstleistungen und postalischen Dienstleistungen geschieht, lässt sich am Beispiel Deutschlands ablesen: Die Eigenständigkeit der Postbank konnte längerfristig nicht gewährleistet werden. Zusätzlich musste sich die Post massiv aus der Fläche zurückziehen. Inzwischen besteht keine einzige eigenbetriebene Poststelle mehr. Widerspruch zur Wirtschaftspolitik. In der „Neuen Regionalpolitik“ des Bundes wird eine dezentrale Wirtschaftsentwicklung angestrebt. Absolut elementar dafür ist eine flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen (…).
Syndicom, 5.9.2018.
Syndicom > PostFinance. Privatisierung. Syndicom, 2018-09-06.
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30.08.2018 Schweiz
Le Matin
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom

Demonstration
Le Matin
Volltext
Beeindruckende Protestaktion der Medienschaffenden für die mediale Vielfalt in der Schweiz auf dem Berner Bundesplatz. Rund 2000 Medienschaffende aller Gattungen haben heute Abend auf dem Bundesplatz Bern ein starkes Zeichen gegen die Verarmung der Medienvielfalt in der ganzen Schweiz gesetzt. Neben der Deutschschweizer Vertretung beteiligte sich auch eine Westschweizer Delegation. Mit der Protestaktion wollten sie die Öffentlichkeit aufrütteln und auf den medialen Einheitsbrei aufmerksam machen, der durch die verheerenden Sparprogramme droht oder bereits Realität geworden ist. Unterstützung erhielten sie dabei von der regionalen und nationalen Politik aller Couleur. Verheerende Sparprogramme und ein massiver Stellenabbau bedrohen die Medien- und Meinungsvielfalt in der Schweiz: Tamedia hat infolge der Zentralisierung der überregionalen Berichterstattung in Zürich die Redaktionen des „Bund“ und der „Berner Zeitung“ ausgedünnt. Die SRG will das Radiostudio Bern nach Zürich verschieben – nur noch das Regionaljournal und die Bundeshausredaktion würden in Bern bleiben. Bereits im Frühjahr haben die Medienunternehmen die grösste Massenentlassung der Schweiz bei der SDA vollzogen. In der Romandie hat Tamedia die Tageszeitung „Le Matin“ eingestellt. Die Medienschaffenden solidarisieren sich mit der Zentralisierung aller überregionalen Ressorts in Zürich – sei dies bei den Zeitungsverlagen oder bei der SRG - verliert nicht nur der Medienplatz Bern an Bedeutung, sondern das ganze Land die (…).
Syndicom, 30.8.2018.
Syndicom > Le Matin. Demonstration. Syndicom, 2018-08-30.
Ganzer Text
21.08.2018 Schweiz
Le Matin
Syndicom

Betriebsschliessung
Le Matin
Volltext
Die Westschweizer Redaktionen und die Gewerkschaften wollen den Dialog mit Tamedia wieder aufnehmen. Nach dem brutalen Aus für die Tageszeitung „Le Matin“ und dem einseitigen Ausstieg von Tamedia aus der Mediation unter Leitung der Waadtländer und Genfer Regierung vor der Sommerpause möchten die Westschweizer Redaktionen des Zürcher Verlegers, Syndicom und Impressum wieder einen Dialog zu sieben wesentlichen Punkten führen. Damit sollen tragfähige Antworten auf die künftigen Herausforderungen für die Presse gegeben werden. In den Redaktionen soll wieder Ruhe einkehren und die Folgen der Einstellung des gedruckten „Le Matin“ für die Betroffenen sollen soweit wie möglich minimiert werden. Am 22. August 2018 haben die Westschweizer Redaktionen von Tamedia, Syndicom und Impressum der Direktion eine Liste mit sieben Punkten unterbreitet, über die sie mit dem Verleger verhandeln möchten: (…).
Syndicom, 21.8.2018.
Syndicom > Le Matin. Betriebsschliessung. Syndicom, 2018-08-21.
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20.08.2018 Schweiz
Nationalrat
Syndicom

Lohngleichheit
Nationalrat
Volltext
Kommission macht kleinen Schritt Richtung Lohngleichheit - Schärfere Massnahmen sind nötig. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrats ist den Entscheiden des Ständerats gefolgt und empfiehlt, die Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit zu stärken. Die Kommission hat es aber im Rahmen der Revision des Gleichstellungsgesetzes verpasst, die vom Ständerat verwässerten Massnahmen zu verschärfen. Die bürgerliche Kommissionsmehrheit hat sowohl an der unsinnigen Sunsetklausel wie auch an der Befreiung etlicher Unternehmen von der Analysepflicht festgehalten und jegliche Anträge abgelehnt, die dem Reformprojekt zu mehr Wirksamkeit verholfen hätten. (SGB) Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) wertet es dennoch als positiv, dass die Gesetzesrevision nun im Herbst in den Nationalrat kommt. Das Minimum an Transparenz, dass sie böte, ist ein kleiner Schritt in Richtung Lohngleichheit, dem weitere Schritte folgen müssen. Der SGB fordert das Nationalratsplenum auf, diese Schritte schon jetzt einzuschlagen und das Gesetz deutlich zu verschärfen: Die Einhaltung der Massnahmen muss wie in anderen Gesetzen kontrolliert und Zuwiderhandlungen müssen sanktioniert werden. Eine Ausnahme ausgerechnet bei den Frauenrechten ist ein Affront. Eine breite Allianz von Frauenorganisationen und Gewerkschaften wird dem Nationalrat genau auf die Finger schauen und fordert das Parlament auf, der Lohngleichheit endlich zum Durchbruch zu verhelfen. (...).
Syndicom, 20.8.2018.
Syndicom > Lohngleichheit. Syndicom, 2018-08-20.
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08.08.2018 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Entlassungen
Tamedia
Volltext
Erneute Massenentlassung im Hause Tamedia: Konsultationsverfahren darf nicht zur Farce verkommen. Die Entlassungswelle im grössten Schweizer Zeitungs- und Onlinemedienverlag der Schweiz reisst nicht ab: Heute Abend gibt Tamedia bekannt, bei den Editorial Services in den Kantonen Zürich und Bern 31 Mitarbeitende entlassen zu wollen. Dabei hatte Tamedia bei der Einführung der Mantelredaktionen versichert, dass keine Entlassungen auf das Personal zukommen. Nun hat das Personal bis am 22. August Zeit, Vorschläge zu machen, wie die Entlassungen vermieden und aufgefangen werden können. Der vorgesehene Abbau von 20% des Personals ist erneut ein harter Schlag für die gebeutelte Belegschaft. Bereits im Juni hatte Tamedia unter den rund 162 Angestellten dieser Abteilung mit sogenannten Aufhebungsangeboten gegenüber einem Dutzend Mitarbeidenden für Verunsicherung und Unmut gesorgt. Tamedia suggerierte der Belegschaft dabei, dass die Abbauziele über „freiwillige“ und über natürliche Abgänge umgesetzt würden. Gleichzeitig hat Tamedia seit der Umstrukturierung Anfang 2018 vom Personal dieser Abteilung eine immense Arbeit und Leistung abverlangt, weil es die neuen Systeme und Abläufe einrichten musste. Zum Dank soll nun ein Fünftel des Personals entlassen werden. Verständlich, dass sich viele nun ausgenutzt und abgeschoben fühlen. Das Konsultationsverfahren jetzt durchzudrücken, heisst das Personal aussen vor zu lassen. Das eröffnete Konsultationsverfahren fällt nun ausgerechnet in die (...).
Syndicom, 8.8.2018.
Syndicom > Tamedia. Entlassungen. Syndicom, 2018-08-08.
Ganzer Text
31.07.2018 Argentinien
Medien
Syndicom

Entlassungen
Journalismus
Volltext
Solidarität mit den Entlassenen der Presseagentur TELAM. Protestschreiben von Syndicom an den argentinischen Präsidenten. „Für die Wiedereinstellung aller Entlassenen bei TELAM". Die Besorgnis über die bei TELAM (Nationale Nachrichtenagentur, Argentinien) angekündigten Entlassungen, die Solidarität mit den Entlassenen und die Forderung nach ihrer sofortigen Wiedereinstellung sind die zentralen Punkte eines Schreibens, das Syndicom an Mauricio Macri, Präsident der Argentinischen Republik, mit einer Kopie an die Botschaft dieses südamerikanischen Landes in Bern geschickt hat. Dieses Schreiben hält fest, dass "diese Entlassungen nicht nur gegen die argentinische Gesetzgebung verstossen, sondern auch gegen die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und internationale Konventionen verstossen. Sie stellen eine Bedrohung für die redaktionelle Integrität und Qualität des Journalismus in Argentinien dar. In ihrem Brief an Präsident Macri betont Syndicom, dass die bei TELAM ausgesprochenen Entlassungen „die Integrität und Aufrechterhaltung einer föderalen, pluralistischen und demokratischen Medienlandschaft untergraben". Das Protestschreiben von Syndicom an die argentinische Regierung bezüglich der Situation bei TELAM ist Teil einer Solidaritätsinitiative des Internationalen Journalistenverbandes (IFJ), dessen Sitz sich in Brüssel befindet und dem Syndicom angehört. Die IFJ bringt mehr als 600‘000 Journalisten aus 140 Ländern zusammen. (…). Sergio Ferrari.
Syndicom, 31.7.2018.
Syndicom > Argentinien. TELAM. Entlassungen. Syndicom, 2018-07.31.
Ganzer Text
25.07.2018 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Druckerei
GAV
Tamedia
Volltext
Tamedia Druckereien: Mitarbeitende fordern eine Rückkehr unter den GAV. Die Belegschaft der drei Tamedia-Druckereien fordert gemeinsam die Unterstellung unter den Gesamtarbeitsvertrag für die grafische Industrie. In Zürich, Bern und in Bussigny betreibt Tamedia Zeitungsdruckereien. Seit 2016 sind die Mitarbeitenden in diesen Druckereien nicht mehr durch einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geschützt. Der 13. Monatslohn, die 5 Wochen Ferien, die Schichtzulagen oder die Mindestlöhne sind nur noch im Betriebsreglement festgehalten, das sich noch auf den alten GAV bezieht. Jetzt soll dieses Reglement neu verhandelt werden, obwohl die Auftragsbücher voll sind. Deshalb forderte die Belegschaft der drei Druckstandorte die Leitung heute mit einer symbolischen Aktion auf, den GAV zu unterschreiben. Drei Standorte. Drei Aktionen. Eine Forderung: Sicherheit durch einen GAV. An der symbolischen Aktion der drei Standorte Zürich, Bern und Bussigny forderte die Belegschaft mit einem übergrossen GAV die jeweilige Standortleitung auf, den GAV für die grafische Industrie zu unterzeichnen. Insgesamt nahmen über 100 Mitarbeitende an der Aktion teil (Zürich: 42, Bern: 40, Bussigny: 35) Auf den übergrossen GAV fehlte nur noch die Unterschrift der Standortleiter. Diese koordinierte Aktion über Betriebs- und Sprachgrenzen hinweg stellt eine Premiere in der Geschichte von Tamedia dar. Sie verdeutlicht, wie breit die Forderung nach einer Rückkehr unter den GAV in den Tamedia-Druckereien getragen wird. Die breite Unterstützung kommt (…).
Syndicom, 25.7.2018.
Syndicom > Tamedia. Druckereien. Syndicom, 2018-07-25.
Ganzer Text
04.07.2018 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Streik
Tamedia
Volltext
Erster Streiktag der Tamedia-Redaktionen der Suisse Romande: Die Entscheide der Redaktion. Der erste Streiktag von Tamedia brachte eine überwältigende Beteiligung der Redaktionsmitarbeitenden der Bezahlmedien der Suisse Romande. Begleitet wurde er von zahlreichen Solidaritätsbekundungen aus der Politik und von weiteren Kreisen. Am Mittag demonstrierten mehr als 300 Personen. Der Zug zur „Tour Edipresse“ brachte lautstark die Wut und Entschlossenheit der Tamedia-Mitarbeitenden zum Ausdruck. Die VertreterInnen der französischsprachigen Redaktionen von Tamedia, in Begleitung der Gewerkschaft Syndicom und des Berufsverbands Impressum, beschlossen an der Generalversammlung um 14 Uhr: Der Wunsch von Tamedia, die Verhandlungen vor der Schlichtungsstelle des Kantons Waadt wieder aufzunehmen, wurde zur Kenntnis genommen. Eine Delegation aus Mitarbeitenden und Verbänden/Gewerkschaften wurde ernannt, um die Verhandlungen am Donnerstag zu führen. der Streik wird fortgesetzt. am Donnerstag entscheidet eine Generalversammlung der Redaktion über das weitere Vorgehen
Syndicon, 4.7.2018.
Syndicom > Tamedia. Streik. Syndicom. 2018-07-04.
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02.07.2018 Schweiz
Call-Center-Branche
Syndicom

Call-Center-Branche
GAV
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Gesamtarbeitsvertrag der Contact- und Callcenter-Branche für allgemeinverbindlich erklärt. Seit dem 1. Juli 2018 gilt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Contact- und Callcenter-Branche als allgemeinverbindlich und damit für alle Dienstleister in der Schweiz. Es handelt sich dabei um den ersten allgemeinverbindlichen GAV in diesem Bereich und damit um einen Meilenstein für den Arbeitnehmendenschutz. Gerade in Zeiten von Lockerungen des Lohnschutzes ist dies ein wichtiger Schritt zum Schutz der Arbeitnehmerrechte. Der Branchen-GAV der Contact- und Callcenter, ausgearbeitet durch die Sozialpartner contactswiss, CallNet.ch und Syndicom, wurde vom Bundesrat per 1. Juli 2018 für allgemeinverbindlich erklärt. Dies erlaubt eine flächendeckende Regelung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmenden in dieser Branche sowie die Festlegung von einheitlichen Mindeststandards. Mit der Allgemeinverbindlicherklärung werden um die 3‘500 Arbeitnehmende von einem Schutz ihrer Arbeitsbedingungen profitieren. Dies beinhaltet einen verbindlichen Rahmen für die Löhne, die Arbeitszeit, die Ferien und die Würdigung der Arbeit. Letzteres ist insbesondere ein wichtiger Schritt für die Branche allgemein, denn es gibt ihr die Möglichkeit, das gesamte Berufsbild aufzuwerten und mehr Anerkennung zu erhalten. Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des GAV ermöglichen es zudem, der Paritätischen Kommission über ihre Vollzugsstelle, Verfehlungen neu auch bei Aussenseitern und Personalverleihern zu kontrollieren und zu sanktionieren, was insgesamt zu (…).
Syndicom, 2.7.2018.
Syndicom > Callcenter. GAV. Syndicom, 2018-07-02.
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28.06.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Kündigungsschutz
SDA
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SDA-Redaktion stimmt dem Vorschlag der Eidgenössischen Einigungsstelle zu. Zwei von drei Hauptforderungen konnten durchgesetzt werden. Ältere Mitarbeitende über 60 Jahre erhalten das Angebot zur Wiederanstellung mit Kündigungsschutz. Der Sozialplan wird in entscheidenden Punkten verbessert. Die SDA-Redaktion hat dem Vorschlag der Einigungsstelle zugestimmt. Der Arbeitskampf bei der SDA ist damit beendet. Dennoch sind nicht alle Herausforderungen vom Tisch. Die Redaktion fordert auch für die Zukunft einen Einbezug in personalrelevante Entscheidungen und erhofft sich von der neuen Leitung einen konstruktiveren Dialog. SDA-Mitarbeitende setzen zwei von drei Hauptforderungen durch. Mit der Einberufung der Eidgenössischen Einigungsstelle durch die SDA-Leitung war die SDA-Redaktion gezwungen, den Arbeitskampf zumindest vorübergehend niederzulegen. Rund vier Monate später wurde am heutigen Mittwoch, 27. Juni 2018, die vor der Einigungsstelle erzielte Verständigung von beiden Parteien unterschrieben. Zur Erinnerung die zentralen Forderungen der Redaktion vor der Einigungsstelle: Die ausgesprochenen Kündigungen sind bis zum Ende der Einigung zu sistieren. Für die betroffenen älteren Mitarbeitenden muss eine Lösung gefunden werden, die sie finanziell nicht in die Misere stürzt. Für alle Betroffenen ist ein guter Sozialplan auszuhandeln. Die erste Forderung war an die SDA-Leitung gerichtet und hätte einen Einigungsprozess ohne vollendete Tatsachen ermöglicht. Der Verwaltungsrat zeigte (…).
Syndicom, 28.6.2018.
Syndicom > sda. Kündigungsschutz. Syndicom, 2018-06-28.
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21.06.2018 Schweiz
Medien
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Medien
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Die Mediengewerkschaften unterstützen den Entwurf zum Mediengesetz und fordern eine rasche Behandlung. Die Mediengewerkschaften Syndicom und SSM begrüssen die grundlegende Stossrichtung, die der Bundesrat mit dem Mediengesetz verfolgt. Die Finanzierung der gesellschaftlich notwendigen journalistischen Leistungen ist nicht gesichert, der Schweiz droht die Medienvielfalt abhanden zu kommen. Deshalb ist es höchste Zeit für eine direkte Unterstützung von journalistischen Leistungen. Unabhängig vom Verbreitungskanal soll die Medienförderung primär bei der Qualität und Vielfalt ansetzen. Online-Medien unterstützen ohne die Print-Medien zu vergessen. Das Mediengesetz sieht vor, via Gebührengelder neu auch Online-Medien unterstützen zu können. Die Mediengewerkschaften unterstützen diesen Vorschlag dezidiert. Dennoch fordern sie weiterhin eine allgemeine Journalismusförderung, mit welcher auch Print-Medien unterstützt werden können. Und sie bestehen weiterhin auf der indirekten Presseförderung, die für Regionalzeitungen und Mitgliederzeitungen von unzähligen zivilgesellschaftlichen Organisationen überlebensnotwendig ist. Die SRG als das öffentlich-rechtliche Medienunternehmen, das in guter Qualität alle Sprachregionen abdeckt, muss stabilisiert werden. Die sinkenden Werbeeinnahmen beeinträchtigen den Spielraum des Unternehmens. Die „No-Billag“-Abstimmung hat deutlich gezeigt, dass die SRG in der Bevölkerung weiterhin stark verankert ist. Entgegen aller Prognosen auch (…). Syndicom und SSM.
Syndicom, Medienmitteilung, 21.6.2018.
Syndicom > Medien. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2018-06-21.
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19.06.2018 Schweiz
Generalstreik
Syndicom

Generalstreik
Veranstaltung
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100 Jahre Landesstreik - Jubiläumsanlass 10. November 2018 in Olten. Rüstet euch! Reserviert den 10. November! 100 Jahre ist es her, seit am 12. November 1918 der Landesstreik in der Schweiz stattfand. Zu diesem Anlass wollen wir uns jenes historischen Ereignisses besinnen und mit dem SGB, der SP und der Robert-Grimm-Gesellschaft gemeinsam am Jahrestag zusammenkommen. Der Jubiläumsanlass bietet neben Reden von SGB-Präsident Paul Rechsteiner, SP-Präsident Christian Levrat, Unia-Präsidentin Vania Alleva und Bundesrätin Simonetta Sommaruga auch Elemente verschiedener Art im Zeichen des Landesstreiks mit musikalischer Umrahmung. Auch Syndicom wird mit einem Stand am Anlass vertreten sein. Unterhaltung, Speis und Trank im historischen Ambiente der alten Fabrikhalle der SBB - ein Reise durch die Zeit von 1918. 100 Jahre Landesstreik, Samstag, 10. November 2018 ab 14 Uhr, Alte Hauptwerkstätte SBB, Gösgerstrasse 46-60 beim Bahnhof Olten. Da die Anzahl Gäste begrenzt ist, solltest du bei Interesse so bald wie möglich den Anmeldetalon ausfüllen. Wenn du mehr erfahren willst, findest du auf der Website zum Landesstreik alles, was du zum Thema oder zum Anlass wissen willst. In diesem Sinne: Rüstet euch! und kommt am 10. November an den Jubiläumsanlass 100 Jahre Landesstreik. Wir würden uns freuen, dich und viele weitere KollegInnen an unserem Stand begrüssen zu dürfen.
Syndicom, 19.6.2018.
Syndicom > Generalstreik. Veranstaltung. Syndicom, 2018-06-21.
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