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Anzahl gefundene Artikel: 617

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17.01.2020 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Betriebsschliessung
Petri Holding AG
Volltext
Handeln nach dem Prinzip Hoffnung, zu Lasten der Angestellten. „Die Medienmacher AG“ hat ihre Bilanz deponiert. Rund 60 Angestellte verlieren ihren Job und befürchten Lohnausfälle. Syndicom sichert den Betroffenen die volle Unterstützung zu. Wie der Konzern der Petri Holding AG am 15. Januar bekannt gab, hat „Die Medienmacher AG“ ihren Betrieb eingestellt. Die Bilanz wurde am selben Tag hinterlegt. Der Niedergang des Unternehmens der Medienmacher AG (die Presseabteilung der Petri Holding AG-Gruppe) begann mit der Namensänderung Anfang 2019. Damals wurde aus der Schwabe AG die „Die Medienmacher AG“. Diese Neuausrichtung hatte nicht den erhofften Erfolg. Schon im September desselben Jahres kündigte Petri Holding eine Umstrukturierung des Konzerns an. Dieser Restrukturierung fielen 30 Arbeitsplätze zum Opfer. Etwa die Hälfte davon wurden bei der Medienmacher AG abgebaut. Damals wurde ein Sozialplan ausgehandelt. Nur vier Monate später und bevor diese neuerliche Reorganisation abgeschlossen ist, hat „Die Medienmacher AG“ am 15. Januar 2020 Insolvenz angemeldet. Syndicom unterstützt die Belegschaft. Dass die Petri Holding so lange ohne erkennbare Strategie handelte, hat gravierende Folgen für die Beschäftigten: Sie verlieren ihren Arbeitsplatz. Als wäre dies nicht schlimm genug, müssen sie um ihre Löhne fürchten. Zurzeit ist unklar, ob aus der Konkursmasse genügend Geld für die geschuldeten Löhne zur Verfügung steht. Davon betroffen sind langjährige Mitarbeitende - (…).
Symdicom, 17.1.2020.
Syndicom > Petri Holding AG. Betriebsschliessung. Syndicom, 2020-01-17.
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15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
Volltext
Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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09.01.2020 Schweiz
Löhne
Syndicom
VPE

Löhne
Volltext
VPE
Keine Löhne unter 4‘200 Franken in der Netzinfrastruktur-Branche. Die Sozialpartner der Netzinfrastruktur-Branche haben sich auf Lohnmassnahmen für 2020 geeinigt. Diese beinhalten die Anhebung der Mindestlöhne in der gesamten Branche sowie individuelle Lohnerhöhungen von 0.8% der Gesamtlohnsumme. Besonders angehoben werden die Mindestlöhne für ungelernte Fachkräfte sowie für Netzelektrikerinnen und Netzelektriker mit EFZ. Die beiden Arbeitgeberverbände, der Schweizer Netzinfrastrukturverband (SNiv) und die Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK), die Gewerkschaften Syndicom, transfair und Syna sowie der VPE haben im Rahmen der zweiten Lohnverhandlungen seit der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrags die tieferen Mindestlöhne deutlich angehoben. Bei Ungelernten gilt neu ein monatlicher Mindestlohn von 4‘200 Franken, jährlich dreizehnmal ausbezahlt. Je nach Qualifikation und Fachrichtung betragen die Mindestlöhne bei den Gelernten nun neu zwischen 4‘450 und 6‘700 Franken. Hinzu kommt eine Erhöhung der unterstellten Gesamtlohnsumme um 0.8% per 1. Januar 2020. Dank der Einreichung des Gesuchs um die Allgemeinverbindlicherklärung der Lohnmassnahmen werden alle in der Schweiz tätigen Unternehmen der Branche zur Umsetzung der Massnahmen verpflichtet. Wichtiger Schritt für die Branche. (…).
Syndicom, 9.1.2020.
Syndicom > Netzinfrastruktur. Loehne. Syndicom, 2020-01-09.
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20.12.2019 Schweiz
Syndicom
Tamedia

GV
Tamedia
Volltext
Ausserordentliche Generalversammlung von Tamedia. Die Familie Coninx hat die Mehrheit der Aktien und kann somit allein den Kurs der Tamedia/TX Group bestimmen. Die Angestellten werden nicht gefragt, die kleinen Aktionäre wie Sie und wir von der Gewerkschaft Syndicom werden immer eine Minderheit bleiben. Aktionärsdemokratie ist ein Fremdwort für die Firmenbesitzer. Trotzdem will ich kurz auf diesen neuen Kurswechsel eingehen, mit dem aus der Tamedia die TX Group wird. Neuer Name, neues Logo, neue Statuten, aber trotzdem nichts Neues. Das System – eine Geldmaschine, die maximalen Profit abwerfen soll – ändert sich nicht. Im Gegenteil, der Motor soll mehr PS erhalten und wir befürchten mit dem Personal, dass die neue Struktur dazu dient, Betriebsteile, die keinen Maximalprofit beisteuern, leichter verkaufen zu können. Will Tamedia überhaupt noch Druckerin und Verlegerin bleiben? Diese Frage stellt sich, weil aus dem Zweckartikel der Statuten die Passage gestrichen werden soll, dass die TX Group „insbesondere im Verlagswesen, im Bereich der elektronischen Medien sowie in der grafischen Industrie“ tätig sein will. Wir lehnen diese Streichung im Zweckartikel ab. Wir fürchten vor allem um die drei Druckzentren. Deren Mitarbeitende müssen Lohnkürzungen von 1% ab dem nächsten Jahr und weitere 0,5% ab 2021 hinnehmen. (…).
Syndicom, 20.12.2019.
Syndicom > Tamedia. GV. Syndicom, 2019-12-20.
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18.12.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Autobusbetriebe
Mitsprache
Volltext
Ausschreibungen der Buslinien im Jura: Ein Etappensieg für die Chauffeure! Heute hat das jurassische Kantonsparlament einer dringenden Motion (Nr. 1293) zugestimmt, welche Ende November eingereicht wurde. In dieser fordert SP-Abgeordneter und Syndicom-Mitglied Nicolas Maître die Anhörung der Gewerkschaften im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens. Der Kanton Jura hat alle seine Buslinien öffentlich ausgeschrieben. Vier Unternehmen haben offeriert, davon mindestens ein Transportunternehmen aus dem Ausland. Das betroffene Personal ist existenziell bedroht, da ein Unternehmen, welches den Zuschlag erhält, zwar die Fahrzeuge, aber nicht das Personal übernehmen muss. Die Chauffeure haben keine Garantie, dass sie ihre Stelle behalten können und zu welchen Konditionen. Syndicom-Mitglied Nicolas Maître hat im jurassichen Parlament eine Motion eingereicht, welche die Anhörung der Gewerkschaften fordert. Denn das Gesetz, dem Chauffeure im öffentlichen Verkehr unterstellt sind (AZG), spricht dem Personal ausgeprägte Mitwirkungsrechte zu: Gegen zwanzig Ausnahmen existieren im Gesetz, welche zwingend mit dem Personal vereinbart werden müssen. Will ein Unternehmen einem Chauffeur mehrere Arbeitsorte zuweisen, so kann dies ausschliesslich mit einer Gewerkschaft vereinbart werden. Mit diesen Ausnahmen lassen sich bis zu 30% der Kosten in der Produktion einsparen, zum Nachteil des Personals. Syndicom begrüsst den Entscheid des Parlaments, die Gewerkschaften vor dem Vergabeentscheid zu konsultieren. (…).
Syndicom, 18.12.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe JU Kanton. Mitsprache. Syndicom, 2019-12-18.
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16.12.2019 Deutschland
Syndicom
T-Systems Schweiz

GAV
T-Systems Schweiz
Volltext
T-Systems Schweiz neu mit Gesamtarbeitsvertrag. Die Gewerkschaft Syndicom hat mit dem Digitaldienstleister T-Systems Schweiz, einem Tochterunternehmen der Deutschen T-Systems, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abgeschlossen. Dieser GAV tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Mit dem Abschluss des Vertragswerks bekennt sich T-Systems Schweiz zur Sozialpartnerschaft und nimmt als eines der führenden IT-Unternehmen in der Schweiz seine soziale Verantwortung wahr. Keine Branche wandelt sich so rasant wie die IT-Branche. Innovation bedarf jedoch passender Arbeitsumgebungen und Arbeitsbedingungen. Umso wichtiger sind daher gute Gesamtarbeitsverträge wie jener bei T-Systems, damit auch die Mitarbeitenden von den positiven Aspekten der technologischen Transformation profitieren können. Hans-Jürg Schürch, HR-Chef und Mitglied der Geschäftsleitung bei T-Systems Schweiz unterstreicht: „Mit dem Abschluss des Gesamtarbeitsvertrags wollen wir vor allem auch unsere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen. Sie sind das Herzstück des Unternehmens und können jederzeit innerhalb des harten Wettbewerbes den Unterschied ausmachen“. Neue Möglichkeiten mit GAV. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) stärkt T-Systems Schweiz das partnerschaftliche Miteinander und die Weiterentwicklung der Anforderungen der Arbeitswelt von morgen. „Der GAV ermöglicht den Mitarbeitenden, auch in der Schweiz tatsächlich mitzubestimmen und ihre Arbeitsbedingungen mitzugestalten“, betont Giorgio Pardini, Leiter Sektor ICT und Mitglied der  (…).
Syndicom, 16.12.2019.
Syndicom > T-Systems Schweiz. GAV. Syndicom, 2019-12-16.
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13.12.2019 Schweiz
Syndicom

KI Künstliche Intelligenz
Volltext
Einsatz von Künstlicher Intelligenz nur zu Gunsten der Menschen. Der Bundesrat hat heute den Bericht «Herausforderungen der künstlichen Intelligenz» veröffentlicht. Er beauftragt das zuständige Departement, strategische Leitlinien für den Bund zu erarbeiten. Syndicom anerkennt das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für den gesellschaftlichen Fortschritt, sofern diese zu Gunsten der Menschen eingesetzt wird. Damit die in Aussicht gestellten strategischen Leitlinien diesem Credo entsprechen, muss der Bundesrat bei der Erarbeitung derselben die Gewerkschaften einbeziehen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in hohem Masse vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) betroffen. Im Interesse der Arbeitnehmenden hat Syndicom in einer Resolution neun Prinzipien definiert, die beim Erarbeiten von KI-Geboten berücksichtigt werden müssen. In ihrer Resolution anerkennt Syndicom das Potential von KI für den gesellschaftlichen Fortschritt, sofern diese zu Gunsten der Menschen eingesetzt wird und deren Wohlergehen im Vordergrund steht. Arbeitszeitreduktion ohne Einkommenseinbusse gefordert. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und KI-Systemen birgt die Chance, das Verhältnis aller Lebensbereiche zueinander neu zu denken und zu gestalten. Daniel Hügli, Zentralsekretär des Sektors ICT von Syndicom, meint dazu: „Der Einsatz von KI betrifft die Arbeitswelt und damit sehr direkt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In dieser Hinsicht erwartet Syndicom, dass durch KI-Systeme erzielte Effizienzsteigerungen in der Arbeitswelt auch der Arbeitnehmenden zugutekommen.“ (…).
Syndicom, 13.12.2019.
Syndicom > KI Kuenstliche Intelligenz. Syndicom, 2019-12-13.
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09.12.2019 Schweiz
Syndicom

Sexuelle Belästigung
Volltext
Bundesrat muss Bestrebungen gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt unterstützen. Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt sind auch 2019 noch schwerwiegende Probleme. Nationale Gesetzgebungen vermögen oftmals nicht den nötigen Schutz oder die Prävention zu bieten, welcher es bedarf. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher – heute, am Tag der Menschenrechte — vom Bundesrat die Ratifizierung der ILO-Konvention 190 gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt. Die ILO-Konvention 190 ist die erste Übereinkunft, welche das Problem der Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt auch international zu regeln versucht. Die ILO-Konvention 190 gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt umfasst alle Arbeitnehmenden, unabhängig von ihrem Anstellungsverhältnis. Da die erfahrene Gewalt und Belästigung mehrheitlich Frauen betrifft, enthält die Konvention zudem eine geschlechtsspezifische Komponente. Um Sicherheit, Respekt und Gesundheit am Arbeitsplatz sicherzustellen, bedarf es zudem einer umfassenden Absicherung. Die Konvention beinhaltet deshalb neben Massnahmen gegen Gewalt am Arbeitsplatz auch Massnahmen gegen häusliche Gewalt. Mit der Ratifizierung der Konvention akzeptiert der Bundesrat das Recht auf eine Arbeitswelt ohne Gewalt und Belästigung von jedem Menschen. Ausserdem erklärt sich der Bundesrat bereit, gemeinsam mit den Gewerkschaften Massnahmen gegen Gewalt und Belästigungen auszuarbeiten, um Gesetzeslücken zu schliessen. (…).
Syndicom, 9.12.2019.
Syndicom > Sexuelle Belaestigung. ILO. Syndicom,2019-12-09.
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02.12.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Autobusbetriebe
Privatisierungen
Volltext
Mögliche Rekurse gefährden die geplanten Ersparnisse. Die Staatskanzlei des Kantons Jura hat bekannt gegeben, dass vier Unternehmen für die 38 ausgeschriebenen Buslinien im Jura eine Offerte eingereicht haben. Syndicom bedauert, dass die Staatskanzlei nicht bekannt gibt, um welche Unternehmen es sich handelt. Aus Sicht der Arbeitnehmenden ist es entscheidend, ob sich internationale, gewinnorientierte Firmen ohne sozialpartnerschaftliche Tradition um die 38 Buslinien bewerben. Syndicom zeigt sich erfreut, dass mit 4 Unternehmen vergleichsweise wenige Offerten eingegangen sind. Denn mit der Anzahl der Interessenten steigen die potentiellen Kosten der Ausschreibung. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass mit Einsprachen der unterlegenen Unternehmen zu rechnen ist. Die Kosten in Millionenhöhe müsste die Allgemeinheit tragen. Die jurassische Regierung muss mit sozialer Verantwortung entscheiden. Die jurassische Regierung hat es verpasst, bei den Ausschreibungen die Chauffeure zu schützen. Jetzt muss sie bei der Wahl des Unternehmens ihr Wort halten. Die Chauffeure und Syndicom fordern deshalb, dass nur Unternehmen berücksichtigt werden dürfen, die nachweislich ihre soziale Verantwortung gegenüber dem Personal ernst nehmen. Zudem müssen sie bereit sein, das Personal mit den Fahrzeugen zu übernehmen und einen Gesamtarbeitsvertrag zu verhandeln. Letzte Woche hatten rund 150 Chauffeure vor dem jurassischen Parlament diesen Forderungen mit einer Demonstration Nachdruck verliehen. Syndicom, 2.12.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe JU Kanton. Privatisierung. Syndicom, 2019-12-‚20.
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29.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnerhöhungen
Post
Volltext
Syndicom fordert Transparenz und faire Lohnerhöhungen bei Swiss Post Solutions. Wie der Blick in der heutigen Ausgabe offenlegt, herrscht bei Swiss Post Solutions (SPS) mindestens eine Zweiklassengesellschaft. Während das Kader regelmässig an kostspieligen Ausflügen opulent verwöhnt wird, wird beim Personal die Sparschraube angesetzt. Mit diesem Verhalten beschädigt die SPS-Führung um Jörg Vollmer das Ansehen der Schweizerischen Post und verliert gegenüber dem Personal jegliche Glaubwürdigkeit. Die Post muss nun die Kosten offenlegen und bei ihrer Tochterfirma für eine neue Firmenkultur sorgen. Unter den enthüllten Kaderfeiern bei SPS, die dieses Jahr in Vietnam stattgefunden haben, leidet das Personal doppelt. Das Personal ist es, das im Kontakt mit den Kunden Häme über das Verhalten der Vorgesetzten über sich ergehen lassen muss und weit schlimmer: bei SwissPostSolutions finanziert es mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen die Feiern der Chefs. Schlechtere Arbeitsbedingungen bei SwissPostSolutions nicht akzeptabel. Die Angestellten von SwissPostSolutions haben deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen als jene des Post-Stammhauses. Dies, obwohl die Post Alleinaktionärin bei SPS ist. Die Unterschiede sind zahlreich: Löhne, Zulagen und Rentenleistungen sind alle tiefer als bei den Angestellten im Stammhaus. Zudem haben sie keinen Schutz durch einen Sozialplan und keine geregelte Frühpensionierung. Post muss für Transparenz sorgen und Reisekosten offen legen. (…).
Syndicom, 29.1.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-01-29.
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28.11.2019 Schweiz
Frauen
Post
Syndicom

Lohngleichheit
Post
Volltext
Ein guter Schritt, aber noch lange nicht am Ziel. Syndicom begrüsst die Bemühungen der Post, durch die Einrichtung einer Meldestelle Lohngleichheit zwischen Frau und Mann herzustellen. Diese Prüfstelle geht auf eine langjährige Forderung der Arbeitnehmervertretungen zurück. Im Jahr des Frauenstreiks muss es Ziel aller Betriebe sein, unerklärbare Lohndifferenzen vollständig zu beseitigen, so, wie es das Gesetz vorschreibt. Dass die Post die bestehenden Lohndifferenzen weiter reduzieren will, ist ein logischer Schritt für einen bundesnahen Betrieb. Der Post als drittgrösste Arbeitgeberin der Schweiz kommt dabei eine besondere Vorbildfunktion zu. Mit der Unterzeichnung der Charta „Lohngleichheit im öffentlichen Sektor“ macht sie einen wichtigen Schritt vorwärts. Am Ziel ist sie aber erst, wenn die 2,2 Prozent unerklärbare Lohndifferenzen nicht mehr vorhanden sind. Matteo Antonini, Leiter Sektor Logistik von Syndicom beurteilt die Situation wie folgt: „Es ist wichtig zu verstehen, dass die 2,2 Prozent ein Durchschnittswert sind. Im Postkonzern finden sich weiterhin Personengruppen und Konzernteile wo grössere Unterschiede bestehen. Dort muss die Post dringend handeln und weitere Massnahmen ergreifen.“Transparentes Lohnsystem ist entscheidend. Auch dank der Entwicklung und Einführung eines neuen Lohnsystems in gewissen Konzernbereichen gelang es der Post, in den letzten drei Jahren die unerklärbaren Lohndifferenzen um 1,5 Prozent zu verringern. Das ist lobenswert. (…).
Syndicom, 28.11.2019.
Syndicom > Post. Lohngleichheit. Syndicom, 2019-11-28.
Ganzer Text
27.11.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
SEV Schweiz
Syndicom

Autobusbetriebe
Privatisierung
Volltext
Grosser Unmut bei den Chauffeuren von PostAuto und CJ über die Art und Weise, wie die Buslinien im Jura ausgeschrieben werden. Rund 150 Chauffeure und Sympathisanten demonstrierten lautstark vor dem jurassischen Parlament. Die Wut richtete sich gegen die jurassische Regierung und wie sie die Buslinien im Jura ausgeschrieben hat. Sie hat in der Ausschreibung auf verbindliche Kriterien zum Schutz der Arbeitsbedingungen verzichtet. Die Chauffeure von PostAuto und Chemins de fer du Jura befürchten deshalb, dass sie am Ende den Preis für Einsparungen im Service public zahlen sollen. Die Personalkosten stellen nämlich ein grosses Sparpotential dar. Das Unternehmen, das die Linien gewinnt, ist weder . verpflichtet das Personal zu übernehmen noch die gleichen Arbeitsbedingungen anzubieten. Der Unmut der Chauffeure wird von der sturen Haltung der Regierung gespiesen. Trotz einer Petition mit 4‘000 Unterschriften, einer vom jurassischen Parlament angenommenen Motion und diversen Aktionen im Vorfeld, möchte sie das Personal nicht schützen. Sie verweist einzig auf die Richtlinie des BAV, aber dort wird allein ein Mindestlohn definiert, der weit unter den tatsächlichen Löhnen der Chauffeure liegt. Die Chauffeure fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Internationale, gewinnorientierte Unternehmen drängen in den subventionierten ÖV. (…).
Syndicom, 27.11.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe JU Kanton. Syndicom, 2019-11-27.
Ganzer Text
27.11.2019 Genf
Lausanne
Zürich
Smood AG
Syndicom

GAV
Smood AG
Velokurier
Volltext
Wildwuchs stoppen durch GAV Kurier*innen. Der Kassensturz berichtete gestern Abend über unzufriedene Foodkurier*innen bei der SMOOD AG. Diese sind auf Syndicom zugekommen, um ihre Interessen gegenüber der Firma zu vertreten. Die Differenzen sind symptomatisch für eine schnell wachsende und weitgehend unregulierte Branche. Syndicom hofft nun auf eine sozialpartnerschaftliche Lösung und ist erfreut, dass die SMOOD AG dem Dialog zustimmt. Langfristig braucht es ein allgemeinverbindliches Vertragswerk. Dafür haben sich bereits rund ein Dutzend Kurierfirmen dem Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen (GAV Kurier*innen) angeschlossen. Die Kurierbranche ist in den vergangenen Monaten und Jahren aufgrund des Online-Booms schnell gewachsen. Die Nachfrage nach rasch einsetzbarem Personal ist hoch, die Konkurrenz ebenso. Dabei droht der Schutz der Arbeitnehmenden auf der Strecke zu bleiben. So hat diese Branche dringend Regulierung nötig, bevor sich dieser Wildwuchs etabliert. Kurierdienste, die Essen ausliefern, fallen unter das Postgesetz, welches „adressierte Sendungen“ regelt. Sie müssen sich daher mindestens an die vom Gesetzgeber festgelegten Konditionen halten. Bereitschaft zum Dialog. Die SMOOD AG hat Bereitschaft signalisiert, einen sozialpartnerschaftlichen Dialog aufzunehmen. David Roth, zuständiger Zentralsekretär bei Syndicom, fordert auch die anderen Kurierdienste zur Kooperation auf: „Es ist im Interesse der Arbeitgebenden, ihren Angestellten korrekte Löhne zu bezahlen. Ihr Reputationsrisiko hängt davon ab.“ So könnte sich die SMOOD AG dem GAV Kurier*innen anschliessen. (…). Syndicom, 27.11.2019.
Syndicom > Smood AG. GAV. Syndicom, 2019-11-27.
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15.11.2019 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Syndicom

AHV-Renten
Initiativen Schweiz
Volltext
SGB: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds haben an ihrer Versammlung heute beschlossen, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt. (SGB) Die Initiative ist die Antwort der Gewerkschaften auf das immer deutlich sichtbar werdende Rentenproblem: Die Renten der Pensionskassen sinken seit Jahren. Obwohl die Berufstätigen immer höhere Beiträge in ihre Pensionskasse einzahlen. Die Rentensituation der Frauen ist besonders problematisch: Sofern sie überhaupt eine PK-Rente erhalten, ist diese durchschnittlich nur halb so hoch wie jene der Männer. Die Renten sind bereits erschreckend tief: Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen). Deshalb braucht es eine 13. AHV-Rente so wie es für Viele einen 13. Monatslohn gibt. Die Initiative versteht sich als erster Schritt hin zu existenzsichernden Renten. Denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll von der Rente leben können. So wie es die Verfassung seit bald 50 Jahren vorsieht. Gerade Frauen sind besonders auf eine leistungsfähige AHV angewiesen. Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche die vorwiegend von Frauen erbrachte nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit in die Rentenberechnung einbezieht. (…).
Syndicom, 15.11.2019.
Syndicom > AHV. Initiative. Syndicom, 2019-11-15.
Ganzer Text
06.11.2019 Schweiz
Pensionskasse
Syndicom

Pensionskassen
Rente
Volltext
Probleme der zweiten Säule angehen: Es braucht Rentenverbesserungen. Pensionskassen haben im Verlaufe dieses Jahres rekordhohe Renditen von durchschnittlich knapp 9 Prozent erwirtschaftet. Dennoch stagniert die Verzinsung des Alterskapitals seit Jahren und die Umwandlungssätze sinken immer weiter. Deshalb brechen die Rentenversprechen aus der 2. Säule zusammen und die Rentenkrise bei den Pensionskassen wird immer deutlicher. (SGB) Der Schweizerische Gewerkschaftsbund bewertet es als positiv, dass der Bundesrat der Empfehlung der BVG-Kommission folgt und den Mindestzins in der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht unter den heute geltenden Zins von einem Prozent senkt – so wie dies die Versicherungen und Arbeitgeber forderten. Der SGB ist allerdings überzeugt, dass die historisch tiefe Mindestverzinsung das Rentenproblem weiter verschärft. Der für das Kapitaldeckungsverfahren vorgesehene Zinseszins-Effekt bleibt aus und die Leistungsfähigkeit der 2. Säule wird in Frage gestellt. Das in der Bundesverfassung festgelegte Leistungsziel der Altersvorsorge rückt so in weite Ferne. (…).
Syndicom, 6.11.2019.
Syndicom > Pensionskassen. Renten. Syndicom, 2019-11-06.
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04.11.2019 Schweiz
Keystone
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Gewinnbeteiligung
Keystone
Volltext
Der geplante Abbau bei Keystone-SDA mobilisiert das Personal. Bei den Wechseln in der Chefredaktion der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wurde die Belegschaft nicht wie im Redaktionsstatut vorgesehen miteinbezogen. Auch beim angekündigten Sparprogramm im Umfang von 800‘000 Franken im Budget 2020 wurde der Redaktion die Mitwirkung bisher verweigert. Die Belegschaft hat nun einstimmig eine Resolution an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beschlossen. Die Gewerkschaften Syndicom und SSM und der Berufsverband Impressum unterstützen die Resolution der Belegschaft, die am 17. Oktober an einer Mitarbeitendenversammlung verabschiedet worden ist. Personalentscheide von oben. Syndicom, das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) und Ipressum bedauern das selbstherrliche Vorgehen der Chefetage der Keystone-SDA in Bezug auf die Personalpolitik. Statt die Mitarbeitenden wie früher üblich und statuarisch festgehalten miteinzubeziehen, provoziert die Geschäftsleitung mit ihren „Hors-sol““ gefällten Personalentscheiden ein weiteres Mal unnötige Unruhe innerhalb der ohnehin gebeutelten Keystone-SDA-Redaktion. Sparen um der Profite willen? In ihrer Mitte Oktober beschlossenen Resolution verlangt die Belegschaft der Keystone-SDA, dass allfällige Gewinne zurück ins Unternehmen und nicht zu den Aktionärinnen und Aktionären fliessen. In der Resolution wird CEO Markus Schwab zitiert, welcher im Dezember 2017 gesagt hat, dass der Dividendenhunger der Aktionäre mit der Ausschüttung 2018 gestillt sei. Die Belegschaft behaftet Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der Keystone-SDA folglich aus (…).
Syndicom, 4.11.2019.
Syndicom > Keystone-SDA. Gewinn. Syndicom, 2019-11-04.
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04.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Schalterdienste
Sexuelle Belästigung
Volltext
Post zwingt Personal, sexistische Flyer zu verteilen – Syndicom fordert sofortigen Stopp. Das Schalterpersonal der Post ist derzeit gezwungen, anzügliche Flyer zu verteilen. Der doppeldeutige Satz „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“, soll als Werbung für eine PostFinance-App dienen. Syndicom fordert einen sofortigen Stopp der Verteilaktion. Der Spruch „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“ sollte eigentlich ein Relikt aus früheren Zeiten sein. Solch ein sexistischer Werbesatz hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und ist im Jahr des Frauenstreiks ein Hohn für all jene, welche gegen solche Strukturen ankämpfen. Ausgerechnet das vorwiegend weibliche Schalterpersonal wird gezwungen, diesen Flyer den Kund*innen abzugeben. Entsprechend empörte Reaktionen der Betroffenen haben Syndicom bereits kurz nach Schalteröffnung erreicht. „Dass man am Post-Hauptsitz blindlings sexistische Werbung durchwinkt, ist durch nichts zu erklären,“ meint David Roth, Zentralsekretär von Syndicom. Wir fordern die Post auf, bis heute Montagmittag die Verteilung dieses Flyers einzustellen.“Syndicom betrachtet dies andernfalls als riesigen Rückschritt in einem sonst sehr konstruktiven Gleichstellungsdialog mit der Post.
Syndicom, 4.11.2019.
Syndicom > Sexuelle Belaestigung. Syndicom, 2019-11-04.
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01.11.2019 JU Kanton
Löhne
Syndicom

Chauffeure, Chauffeusen
Löhne
Volltext
Wir werden die Chauffeure im Jura mit aller Entschlossenheit unterstützen! News Die organisierten Post-Mitarbeitenden beschliessen formell die Unterstützung des gewerkschaftlichen Kampfs im Jura. Die bei der Gewerkschaft Syndicom organisierten Post-Mitarbeitenden haben an ihrer Delegiertenversammlung beschlossen, ihre Kolleginnen und Kollegen in ihrem gewerkschaftlichen Kampf um Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu unterstützen. „Der formelle Beschluss der Post-Mitarbeitenden hat Signalwirkung. Die FahrerInnen im Jura wissen nun, dass sie auf die Unterstützung der gesamten Gewerkschaft Syndicom zählen können. Das bestärkt sie in ihrem Kampf.“, so Zentralsekretärin Sheila Winkler. Die PostAuto-FahrerInnen prangern an, dass die Ausschreibung der Buslinien im Jura ihre Arbeitsplätze und Löhne bedroht. In den letzten Wochen haben die Medien über die aggressiven Methoden ausländischer Busunternehmen berichtet, die im Jura aufgrund der Ausschreibung aller konzessionierten Buslinien, im Jura in den öffentlichen Verkehr drängen. Die Befürchtung der FahrerInnen, dass die Ausschreibung ihre Löhne und Arbeitsplätze bedroht, wird immer konkreter. Die FahrerInnen sind von der jurassischen Regierung enttäuscht. Sie hatten von der jurassischen Regierung gefordert, dass in den Ausschreibungen wirkungsvolle Kriterien zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne festgeschrieben werden. Die jurassische Regierung hat trotz einer Petition mit 4‘000 Unterschriften, einer vom Parlament überwiesenen Motion und öffentlichen Beteuerungen darauf verzichtet. In den Ausschreibungen werden Investitionen, statt Menschen geschützt. (…).  Syndicom, 1.11.2019.
Syndicom > Chauffeure. Loehne. Syndicom, 2019-11-01.
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01.11.2019 GE Kanton
Syndicom
Uber

Uber
Verbot
Volltext
Uber - jetzt braucht es Regeln für die ganze Branche. Das Arbeitsdepartement des Kantons Genf verbietet Uber. Damit ist aber das letzte Wort wohl noch lange nicht gesprochen. Zudem besteht auch unabhängig vom Entscheid ein grosser Regulierungsbedarf: Ein grosser Teil der Branche schlittert ab in prekarisierte Arbeitsbedingungen, nicht nur bei Uber. So wächst beispielsweise die Kurierbranche - in der die Firma Uber mit UberEats tätig ist - exponentiell und hat grossen Regulierungsbedarf. Gemeinsam mit den Partnern von Fairlog arbeitet Syndicom an der Regulierung der Logistikbranche. Was der Kanton Genf heute bestätigt, ist ein wichtiger Schritt um der Prekarisierung der Arbeit zu begegnen. syndicom begrüsst diesen weiteren Schritt, der zur Klärung der Frage der Scheinselbständigkeit beiträgt. Damit ist das aber noch lange nicht in der ganzen Schweiz durchgesetzt. Sollten der Entscheid aber schweizweit rechtskräftig werden, bedeutet das auch, dass andere Firmen nicht mehr auf die Konkurrenz von Uber verweisen können, um ihre eigenen schlechten Arbeitsbedingungen zu rechtfertigen.Sozialpartnerschaftlich regeln. Syndicom organisiert zur Zeit die Kurierbranche in der Schweiz. In dieser Branche tummelt sich auch der amerikanische Multi mit seinen Dienstleistungen von UberEats. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen bietet Syndicom einen Lösung an, wie die Branche sozialpartnerschaftlich reguliert werden kann.Regulator gefordert. (…).
Syndicom, 1.11.2019.
Syndicom > Uber. Verbot. Syndicom, 2019-11-01.
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01.11.2019 Schweiz
Syndicom

KI Künstliche Intelligenz
Resolution
Volltext
Resolution des ICT-Sektors von Syndicom - Gebote für Künstliche Intelligenz aufstellen – zu Gunsten der Menschen. Syndicom anerkennt das Potential von Künstlicher Intelligenz (KI) für den gesellschaftlichen Fortschritt, wenn die KI zu Gunsten der Menschen eingesetzt wird. Syndicom beteiligt sich deshalb aktiv am gesellschaftlichen Diskurs, damit das Wohlergehen der Menschen im Vordergrund steht, wenn KI-Systeme entwickelt, eingeführt und eingesetzt werden. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und KI-System birgt die Chance, das Verhältnis der Lebensbereiche zueinander neu zu denken und zu gestalten, besonders in Verbindung mit einer bedeutenden Arbeitszeitreduktion ohne Einkommenseinbusse. Damit die Chancen genützt und gleichzeitig die Risiken im Zusammenhang mit KI minimiert werden können, will Syndicom die Entwicklung und Anwendung von KI verbindlich regeln. Denn Technologie ist nie neutral, sondern wird in einem bestimmten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Kontext produziert. Folgende Prinzipien sind bei der Erstellung von Geboten für Künstliche Intelligenz zu berücksichtigen: •Mensch in Kontrolle: Systeme der Künstlichen Intelligenz dienen den Menschen und ihrer Autonomie, der Gesellschaft sowie dem Planeten, wobei der Mensch jederzeit in Kontrolle über die Maschine bleibt. KI-Systeme haben deshalb auch keine eigene juristische Persönlichkeit – der Mensch trägt weiterhin die Verantwortung. Die Menschenwürde wird geachtet. (…).
Syndicom, 1.11.2019.
Syndicom > KI Kuenstliche Intelligenz. Resolution. Syndicom, 2019-11-01.
Ganzer Text
18.10.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Ausgliederung
Autobusbetriebe
Privatisierung
Volltext
Im Jura drängen ausländische Unternehmen in den Öffentlichen Verkehr. Der Kanton Jura hat alle konzessionierten Buslinien ausgeschrieben. Danach sah sich die Regierung mit einer von 4‘000 Jurassiern unterzeichneten Petition, einer angenommenen Motion im jurassischen Parlament und einer Aussprache mit den Gewerkschaften konfrontiert. Dennoch verzichtete sie bei der Ausschreibung darauf, wirksame Vorgaben zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne zu machen. Der Kanton Jura hat alle konzessionierten Buslinien ausgeschrieben. Danach sah sich die Regierung mit einer von 4‘000 Jurassiern unterzeichneten Petition, einer angenommenen Motion im jurassischen Parlament und einer Aussprache mit den Gewerkschaften konfrontiert. Dennoch verzichtete sie bei der Ausschreibung darauf, wirksame Vorgaben zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne zu machen. Bis zum 28. November können Unternehmen, die die Buslinien im Jura übernehmen wollen, ihr Angebot abgeben. Die FahrerInnen berichten, dass sie während der Fahrt von Vertretern der ausländischen Unternehmen angegangen wurden. Sie wurden während der Fahrt fotografiert, gefilmt und ausgefragt. Die FahrerInnen fühlen sich ausgestellt, bedrängt und zum Verkauf an den günstigste Anbieter freigegeben. (…).
Syndicom, 18.10.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe Jura Kanton. Symdicom, 2019-10-18.
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17.10.2019 Schweiz
Medien
Personen
Syndicom
Marco Geissbühler
Stephanie Vonarburg
Presseförderung
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Medienförderung für die Zukunft. Ohne starke und kritische Medien gibt es keine Demokratie. Sie kontrollieren die Mächtigen, informieren die Bevölkerung und tragen so zur Meinungsbildung bei. Diese Funktion der Medien ist in Gefahr. Früher finanzierten Verlage den Journalismus mit gedruckten Inseraten. Heute wandern die Werbeetats ins Internet. Davon profitieren monopolähnliche Medienkonzerne wie Tamedia oder Ringier mit ihren Online-Marktplätzen – und in weitaus grösseren Rahmen Techgiganten wie Google, Amazon und Facebook. Zeitungen und Zeitschriften strichen seit 2011 jede fünfte Stelle. Über 3‘400 Arbeitsplätze gingen verloren. Viele Medienschaffende wechselten in die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltung. Wirtschaft und Politik kontrollieren die News – statt umgekehrt. Diese Trends wollen die Medienschaffenden bei Syndicom wenden. In einem ersten Schritt haben sie jetzt im Branchenvorstand ein Grundsatzpapier zu den notwendigen Weichenstellungen in der Medienförderung erarbeitet. Öffentliche Fördergelder müssen in den Journalismus fliessen und dürfen nicht in den Taschen der Aktionäre versickern. Nur Medienhäuser, die für ihre Redaktionen einen GAV abgeschlossen oder über ihren Branchenverband einem GAV angeschlossen sind, sollen Medienförderung erhalten. Dies die zentrale Forderung des Papiers. Ein GAV garantiert faire Löhne, anständige Arbeitsbedingungen und hohe (…).
Marco Geissbühler, Stephanie Vonarburg.
Syndicom, 17.10.2019
Syndicom > Medienfoerderung. Symdicom, 2019-10-17.
17.10.2019 Schweiz
Medien
Syndicom

Medienförderung
Volltext
Medienförderung für die Zukunft. Ohne starke und kritische Medien gibt es keine Demokratie. Sie kontrollieren die Mächtigen, informieren die Bevölkerung und tragen so zur Meinungsbildung bei. Diese Funktion der Medien ist in Gefahr. Früher finanzierten Verlage den Journalismus mit gedruckten Inseraten. Heute wandern die Werbeetats ins Internet. Davon profitieren monopolähnliche Medienkonzerne wie Tamedia oder Ringier mit ihren Online-Marktplätzen – und in weitaus grösseren Rahmen Techgiganten wie Google, Amazon und Facebook. Zeitungen und Zeitschriften strichen seit 2011 jede fünfte Stelle. Über 3‘400 Arbeitsplätze gingen verloren. Viele Medienschaffende wechselten in die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltung. Wirtschaft und Politik kontrollieren die News – statt umgekehrt. Diese Trends wollen die Medienschaffenden bei Syndicom wenden. In einem ersten Schritt haben sie jetzt im Branchenvorstand ein Grundsatzpapier zu den notwendigen Weichenstellungen in der Medienförderung erarbeitet. Öffentliche Fördergelder müssen in den Journalismus fliessen und dürfen nicht in den Taschen der Aktionäre versickern. Nur Medienhäuser, die für ihre Redaktionen einen GAV abgeschlossen oder über ihren Branchenverband einem GAV angeschlossen sind, sollen Medienförderung erhalten. (…).
Syndicom, 17.10.2019
Syndicom > Medienfoerderung. Symdicom, 2019-10-17.
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16.10.2019 Schweiz
Allianz gegen Stress und Gratisarbeit
Arbeitszeit
Syndicom

Arbeitszeitverlängerung
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Breite Front gegen längere Arbeitszeiten, notfalls mit Referendum. 67-Stunden Woche, Nacht- und Sonntagsarbeit als Pflicht – all das droht denjenigen, die das Pech haben, als „leitende“ Angestellte oder „Fachspezialisten“ zu gelten. So will es die parlamentarische Initiative Graber. Dagegen wehrt sich die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit, notfalls mit dem Referendum. (SGB) Wird die parlamentarische Initiative „Teilflexibilisierung des Arbeitsgesetzes und Erhalt bewährter Arbeitszeitmodelle“ des abtretenden Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber angenommen, würde das Schweizer Arbeitsrecht praktisch ausgehöhlt: Die Gummibegriffe „Leitende Arbeitnehmerin“ und „Fachspezialist“ würden dem Missbrauch Tür und Tor öffnen – und das weiss der Initiant auch. Denn möglichst viele Arbeitnehmende sollen unter diese Kategorien fallen, um so vom Arbeitgeber bei Mehrarbeit ganz nach Gusto eingesetzt werden zu können: eben bis zu 67 Stunden pro Woche, Sonntage inklusive! Donnerstag/Freitag, 17./18. Oktober, wird sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) mit der Vorlage befassen, und selten war die Ausgangslage so klar: Die parlamentarische Initiative wurde von allen Seiten zerzaust: die kantonalen Arbeitsinspektorate lehnen das Ansinnen ebenso ab wie die Landeskirchen und andere Mitglieder der Sonntagsallianz. ÄrztInnen und ArbeitsmedizinerInnen warnen vor dessen verheerenden Folgen. (…).
Syndicom, 16.10.2019.
Syndicom > Arbeitszeitverlaengerung. Syndicom, 2019-10-16.
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09.10.2019 Schweiz
20 Minuten Radio
Syndicom
Tamedia

20 Minuten Radio
Konzession
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Gewerkschaftliche Kritik an der geplanten Konzessionsübertragung. von Radio Planet 105 auf die Tamedia AG. Als Interessensvertretung der Medienschaffenden lassen sich Syndicom und SSM gegenüber der verschachtelten Übertragung kritisch vernehmen. Massgebende Fragen sind im Gesuch der beteiligten Unternehmen nicht beantwortet. Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia.Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia. Ungenügend abgesichert sind: Die Arbeitsbedingungen und das Betreuungsverhältnis der zahlreichen PraktikantInnen. Gibt es auf der Redaktion von 20 Minuten Radio genügend ausgebildete Berufsleute, die das Heer von Praktikantinnen und Praktikanten professionell begleiten kann? Wie lange dauert ein (…).
SEV, 9.10.2019.
SEV > 20 Minuten Radio. Konzession. SEV, 2019-10-09.
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