Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 554

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22.03.2019 Schweiz
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Gratisarbeit
Petition
Postauto Schweiz AG
Volltext
PostAuto nimmt Anliegen der Belegschaft ernst. Petition „Gratisarbeit“: Erfolgreiche Verhandlungen zwischen PostAuto und den Gewerkschaften. Die Sozialpartner PostAuto, Syndicom und Transfair konnten die Verhandlungen zur Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“ erfolgreich abschliessen. Die Verhandlungspartner legten einen neuen national gültigen Wert für den Sicherheitscheck fest. Sie definierten auch einen neuen Prozess, um die Anliegen der Mitarbeitenden vor Ort bei der Festlegung der Ergänzungszeiten besser zu berücksichtigen. Weitere verhandelte Themen sind die Vereinbarung zum Arbeitszeitgesetz (AZG) sowie die Optimierung der Dienstpläne, wo ebenfalls Einigung zum weiteren Vorgehen erzielt worden ist. Die Verhandlungspartner zeigen sich insgesamt mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Die Verhandlungsergebnisse müssen noch von den zuständigen Gremien genehmigt werden. Zu den Verhandlungen kam es einerseits aufgrund der im Sommer von der Gewerkschaft Syndicom eingereichten Petition „Keine Gratisarbeit bei PostAuto“. Die von 1‘300 Fahrerinnen und Fahrern unterzeichnete Petition verlangte eine Überprüfung und Korrektur der als zu kurz bemessenen Zuschläge für verschiedene sogenannte Ergänzungsleistungen wie Sicherheitscheck, Fahrzeugübergabe und andere Aufgaben. Andererseits weil sich PostAuto-FahrerInnen gemeinsam mit der Gewerkschaft Syndicom gegen eine einseitige AZG-Vereinbarung wehrten und eine nationale Lösung verlangten. PostAuto nahm dazu im Dezember 2018 unter der neuen Leitung Verhandlungen mit den Sozialpartnern Syndicom und (…).
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > Gratisarbeit. PostAuto. Petition. Syndicom, 2019-03-22.
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22.03.2019 JU Kanton
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Personalkommission
Postauto Schweiz AG
Volltext
PostAuto und die Personalkommission Jura haben sich geeinigt. In Anwesenheit von Syndicom haben sich PostAuto und die Personalkommission (PeKo) Jura über die Anrechnung der Pausen des Fahrpersonals geeinigt. Dies stärkt die Anwendung des Gesamtarbeitsvertrags. Die Personalkommission (PeKo) von PostAuto hat auf fehlerhafte Abrechnungen von Pausen und Wegzeiten der FahrerInnen an den Standorten Delémont, Courfaivre, Montavon, Soulce, Glovelier sowie Porrentruy hingewiesen. PostAuto hat diese Fehler anerkannt. In der Folge haben PostAuto und die PeKo Verhandlungen zu dieser Frage aufgenommen und sich am 30. August 2018 darauf geeinigt, dass die Unregelmässigkeiten auf fünf Jahre rückwirkend (August 2013) behoben werden sollen. Die Rückzahlungen in Höhe von insgesamt etwa 1,4 Millionen Franken werden auf rund 120 betroffene MitarbeiterInnen verteilt. Die Auszahlungen sind zwischen Ende 2018 und Februar 2019 geleistet worden. Jean-Jacques Roth, Präsident der PeKo, zeigt sich zufrieden über die Verhandlungen: „Trotz des umfangreichen Dossiers hatten wir stets einen offenen und konstruktiven Kontakt mit unserer Regionaldirektion. Ich möchte mich auch bei meinen beiden Kollegen der PeKo Jura und der Gewerkschaft Syndicom für ihre grosse Arbeit bedanken.“ Der neuen Geschäftsleitung von PostAuto ist es ein Anliegen, den Dialog mit den FahrerInnen zu stärken. „Diese Korrektur erfolgt im Rahmen des Bestrebens der neuen PostAuto-Geschäftsleitung, den Bedürfnissen der Mitarbeitenden mehr Rechnung zu tragen“, erklärt Pierre-Alain Perren, Leiter Betrieb Westschweiz bei (…).
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > PostAuto JU Kanton. Personalkommission. Syndicom, 2019-03-22.
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22.03.2019 Schweiz
Cablex AG
Syndicom

Cablex AG
Volltext
Betriebsübergang von Swisscom CFS zu Cablex. Syndicom verhandelt mit Swisscom die Übergangsbedingungen. Gemäss der heutigen Mitteilung von Cablex wird der Kundenservice-Bereich Customer-Field-Service (CFS) per 1. Januar 2020 ins Swisscom-Tochterunternehmen Cablex integriert. Rund 1‘000 Mitarbeitende, vorwiegend Service-TechnikerInnen, sind von diesem Betriebsübergang betroffen. Als Sozialpartnerin von Swisscom und Cablex wird Syndicom die Mitarbeitenden von CFS in diesem Prozess eng begleiten. Daniel Hügli, Zentralsekretär bei der Gewerkschaft Syndicom, betont dabei: „Die Integration der Swisscom-TechnikerInnen bei Cablex kann nur dann geschehen, wenn die Interessen der betroffenen Mitarbeitenden bei den Übergangsbedingungen berücksichtigt werden.“ Da es sich um einen gesetzlich geregelten Übergang eines Betriebsteils von Swisscom zu Cablex handelt, ist Swisscom verpflichtet, einen Mitwirkungsprozess einzuleiten. In diesem vorgegebenen Rahmen wird Syndicom die Übergangsbedingungen für die betroffenen Mitarbeitenden mit Swisscom verhandeln und bei allfälligen Problemen intervenieren. Dazu wird sich Syndicom von den betroffenen Mitarbeitenden ein entsprechendes Mandat erteilen lassen, um in den nächsten Wochen mit Swisscom die Verhandlungen über die Übergangsbedingungen aufzunehmen. Mit dem Übergang zu Cablex werden die Mitarbeitenden von CFS neu dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Cablex unterstellt, den Syndicom periodisch mit Cablex weiterentwickelt und der wie der GAV Swisscom kollektive Lohnverhandlungen ermöglicht.
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > Cablex. Swisscom. Syndicom, 2019-03-22.
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21.03.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Privatisierung
Volltext
Service public ausbauen statt Post verkaufen. Die Forderung nach der Privatisierung der postalischen Grundversorgung durch Avenir Suisse ist altbekannt und fantasielos. Ein ausgebauter und starker Service public stellt sicher, dass die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft sozial gestaltet werden können. Der Service public ist das Rückgrat der Schweiz. Die heute von Avenir Suisse veröffentlichte Studie „Postalische Grundversorgung im digitalen Zeitalter“ ist eine Kampfansage an einen starken Service public. Wie zu erwarten, verfolgt die liberale Denkanstalt nur das eine Ziel: die Privatisierung der postalischen Grundversorgung in der Schweiz. Die Filetstücke des Konzerns (bspw. PostFinance), welche regelmässige Gewinne garantieren, sollen verhökert werden. Gewinne werden privatisiert, der Steuerzahler darf höchstens noch das Verlustgeschäft tragen. Doch die selbsternannten Denker antizipieren falsch, sagt David Roth, Zentralsekretär im Sektor Logistik: „Kommunikationswege, Finanzinfrastruktur und Logistiknetze sind zentral für das Funktionieren einer Wirtschaft und für eine selbstbestimmte Bevölkerung. Wer es aus seinen Händen gibt, überlässt es internationalen profitorientierten Unternehmen und begibt sich in eine unerwünschte Abhängigkeit. Genau deshalb spricht man vom Service public als Gemeinwohl, der ein Rückgrat der Schweiz bildet.“ Bevölkerung will starken Service public. Der Service public muss nicht redimensioniert werden, wie es Avenir Suisse formuliert. Die öffentliche Grundversorgung muss endlich konsequent umgesetzt und in ihrer Relevanz erkannt werden. (…).
Syndicom, 21.3.2019.
Syndicom > Post. Privatisierung. Syndicom, 2019-03-21.
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20.03.2019 EU
Schweiz
Löhne
Personen
Syndicom
Daniel Lampart
Flankiierende Massnahmen
Interview
Lohnschutz
Volltext
SGB: „Ein Rahmenabkommen muss den Arbeitnehmenden nützen“^. Ja zu einem sozialen Europa, nein zu Verschlechterungen beim Lohnschutz und den flankierenden Massnahmen. Für SGB-Sekretariatsleiter und Chefökonom Daniel Lampart ist in der Position zur EU vor allem eines wichtig: Die Europapolitik muss den Arbeitnehmenden nützen. (SGB) Daniel Lampart, dem SGB wird vorgeworfen, er fahre das Rahmenabkommen und damit die Bilateralen an die Wand. Haben die Gewerkschaften neu etwas gegen die EU? Daniel Lampart: Ein kleines Land wie die Schweiz braucht gute und geregelte Beziehungen zur EU. Deshalb haben wir uns für eine Öffnung gegenüber Europa und die Personenfreizügigkeit eingesetzt, aber immer gesagt, dass dies den Arbeitnehmenden nützen muss. Unsere Flankierenden gehören zu den besten in Europa. Nun verfolgt Bundesrat Ignazio Cassis eine Europapolitik gegen die Arbeitnehmenden. Das geht in die völlig falsche Richtung. Könnte es Ihnen nicht egal sein, wieviel ein Entsandter verdient? Daniel Lampart: Die Personenfreizügigkeit brachte Fortschritte wie die Abschaffung des Saisonnierstatuts. Aber mit den Entsendungen wurde eine neue prekäre Arbeitsform angelegt. Ausländische Firmen können viel einfacher ihre Dienstleistungen in die Schweiz erbringen. Im deutschen Gewerbe ist der Durchschnittslohn bei rund 3700 Franken, in Polen sogar bei 900 Franken. Wir hingegen haben die höchsten Löhne in Europa, einen Handwerkerlohn von 5000 bis 6000 Franken. Hier sind die (…).
Daniel Lampart.
SGB, 20.3.2019.
Personen > Lampart Daniel. Lohnschutz. Interview. SGB, 2019-03-20.
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19.03.2019 Bern
Stömpfli AG Bern
Syndicom

GAV
Stämpfli AG Bern
Volltext
Stämpfli AG - der neue Firmenvertrag gibt Sicherheit in einem anspruchsvollen Branchenumfeld. Nachdem die Stämpfli AG ihren Austritt aus dem Arbeitgeberverband der grafischen Industrie bekannt gegeben hatte, konnten die Sozialpartner zeitnah Gespräche über eine Weiterführung der Sozialpartnerschaft aufnehmen. Mit dem nun erfolgten Abschluss des Firmenvertrags festigt die Stämpfli AG ihren Ruf als zuverlässige und faire Arbeitgeberin. Die Gewerkschaft Syndicom weitet den Geltungsbereich des Firmenvertrags auf alle Berufsgruppen im Kommunikationsunternehmen aus und sichert so die guten Arbeitsbedingungen auf dem Niveau des soeben erneuerten GAV der grafischen Industrie für alle Beschäftigten der Stämpfli AG. Der neue Firmenvertrag zwischen dem Berner Kommunikationsunternehmen Stämpfli AG und der Gewerkschaft Syndicom beinhaltet neben dem klassischen Druckbereich und der Druckvorstufe neu auch alle anderen Bereiche des Unternehmens wie die Kommunikations- und die Webagentur und die Fachmedien. Damit kann der Geltungsbereich von rund 140 auf rund 260 Mitarbeitende erweitert werden. Die betroffenen Mitarbeitenden begrüssen den neuen Vertrag. 88 Prozent der Stimmenden haben in der Urabstimmung Ja zum neuen Vertrag gesagt. „Das deutliche Ergebnis zeigt, dass ein Firmenvertrag ein grosses Bedürfnis der Belegschaft ist und dass der Entscheid, die Sozialpartnerschaft weiterzuführen, richtig war. Wir sind überzeugt, dass die Kunden unsere Positionierung als guten Arbeitgeber zu schätzen wissen“, so Daniel Sinn, Geschäftsführer der Stämpfli AG. Gleichwertigkeit zum GAV grafische (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > Staempfli AG. GAV. Syndicom, 2019-03-19.
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19.03.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

Betriebsschliessungen
CH Media
Volltext
CH-Media stellt Sonntagsausgaben ein: Schlechte Nachrichten für Angestellte bei Redaktionen und Zustellung. Der fusionierte Grossverlag CH-Media informiert heute, dass er die im November 2018 angekündigte Massenentlassung auf den Redaktionen seiner Sonntagstitel eingeleitet hat. Mit der Einstellung der „Zentralschweiz am Sonntag“ und der „Ostschweiz am Sonntag“ baut er 10 Vollzeitstellen ab. Betroffen sind aber weitaus mehr: Die gut 400 ZeitungsverträgerInnen bangen ebenfalls um ihre Existenz. Syndicom fordert den Verlag auf, allen Angestellten angemessene Alternativen anzubieten und erinnert an die eingegangene Verpflichtung, Entlassungen nur als letzten Ausweg auszusprechen. Zudem erinnert Syndicom daran, dass auch Hunderte ZeitungsverträgerInnen ihre Arbeit verlieren werden. Unter dem Strich baut der Verlag 10 Vollzeitstellen auf den Redaktionen in Luzern und in St. Gallen ab. Jürg Weber, stv. CEO bei CH Media, lässt sich zwar damit zitieren, dass weniger als 10 Personen entlassen werden, weil „viel mit natürlicher Fluktuation, Pensionierungen und internen Verschiebungen aufgefangen“ würde. Der Verlag muss hier das schriftlich abgegebene Versprechen gegenüber dem Personal einlösen, wonach Entlassungen nur als letzten Ausweg vorgenommen werden. Über den Abbau im Vertrieb schweigt sich der Verlag aber aus. Die „Zentralschweiz am Sonntag“ wird in der Zentralschweiz durch rund 400 Mitarbeitende frühmorgens in die Briefkästen verteilt. Die Frühzustellorganisation Presto, welche vom Verlag dafür beauftragt ist, hat gegenüber ihrem Personal die Massenentlassung angekündigt und (…).
Syndicom, 19.3.2019.
Syndicom > CH-Media. Betriebsschliessungen. Syndicom, 2019-03-19.
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13.03.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Crowdworker
Volltext
Code of Conduct mit der Crowdwork-Plattform Mila abgeschlossen. Dank der Forderung von Syndicom konnte ein Code of Conduct zur Regulierung der Crowdwork-Plattform Mila von Swisscom vereinbart werden. Damit nimmt Syndicom eine Vorreiterrolle in der Regulierung der neuen Arbeitsform Crowdwork ein und ebnet den Weg für die Festlegung weiterer verbindlicher Rahmenbedingungen sowie kollektiver Absicherungen zu Gunsten derjenigen, die über Plattformen Aufträge erledigen. Die Crowdwork-Plattform Mila, über die einfache technische Arbeiten an TechnikerInnen vergeben werden können, gehört seit 2017 zu 100% der Swisscom. Seit Beginn der Swisscom-Beteiligung am Start-Up Mila beobachtet Syndicom die Entwicklung und hat systematisch die wichtigsten Kennwerte wie Auftragsvolumen, Tätigkeitsumfang und Anbieterstruktur erhoben. Der Abschluss eines Code of Conducts ist ein erster Schritt in Richtung Regulierung einer grossen Crowdwork-Plattform. Der Code of Conduct verpflichtet die Plattform, die Aufträge auf ihre Gesetzeskonformität hin zu prüfen und klare Aufgaben sowie einen angemessenen Zeitraum zu deren Erfüllung zu definieren. Zudem kann Mila von den Crowdworkern den Nachweis über die Anmeldung und korrekte Abrechnung bei den zuständigen Sozialversicherungsbehörden verlangen. Die Plattform hat schliesslich die Pflicht, die nationale und internationale Rechtsordnung sowie das Recht auf kollektive Vertretung und Verhandlung der Crowdworker zu achten. Ausserdem enthält der Code of (…).
Syndicom, 13.2.2019.
Syndicom > Crowdworker. Swisscom. Syndicom, 2019-02-12.
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12.03.2019 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Gewinne
Tamedia
Volltext
Tamedia schüttet lieber grosszügig Dividenden aus, statt in ihre Mitarbeitenden zu investieren. Tamedia erzielte 2018 einen Gewinn (Ebitda) von 205,9 Mio. Fr und plant eine unveränderte Dividende von 4.50 Fr. pro Aktie auszuschütten. Unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Faktoren liegt das Betriebsergebnis nur leicht unter dem Vorjahreswert. Die Barbezüge der Unternehmensleitung und des Verwaltungsrates verharren auf hohem Niveau und umfassen insgesamt 8,7 Mio Fr. Ganz anders sieht es für die Mitarbeitenden des grössten und profitabelsten Medienhauses der Schweiz aus. In den diversen Konflikten in der Romandie und in der Deutschschweiz, zeigte sich Tamedia gegenüber den Mitarbeitenden kompromisslos und knausrig. Es setzte die Restrukturierungen ohne oder nur mit wenig Gehör für die Mitarbeitenden durch. Deshalb häufen sich die Arbeitskonflikte bei Tamedia. Tamedia zeigt auch 2018 zwei Gesichter. Betriebswirtschaftlich sind die Zahlen für ein Medienunternehmen beeindruckend. Die Marge von 20,4% (Ebitda) erreicht kein anderes Medienhaus in der Schweiz nur annähernd. Damit stellt die Unternehmensleitung die Aktionäre zufrieden und rechtfertigt ihre hohen Bezüge. Die Kehrseite der Medaille betrifft die Arbeitnehmenden, die auf die Strasse gestellt werden und auf deren Rücken die Gewinne erwirtschaftet wurden. Die angekündigten Restrukturierungspläne sind deshalb für die Mitarbeitenden negativ zu bewerten. Tamedia zeigt keine soziale Verantwortung. (…).
Syndicom, 12.3.2019.
Syndicom > Tamedia. Gewinne. Syndicom, 2019-03-12.
Ganzer Text
12.03.2019 Schweiz
Ständerat
Syndicom

Ständerat
Urheberrecht
Volltext
Urheberrechtsgesetz - Syndicom und Impressum sind bereit zur Zusammenarbeit. Rückweisung des Entwurfs zur Revision des Urheberrechts an die ständerätliche Kommission. Am 12. März hat der Ständerat den Entwurf der Revision zum Urheberrechtsgesetz behandelt. Er hat aber entschieden, die Diskussion weiterzuführen und den Entwurf wieder an die Kommission zurückzuweisen. Insbesondere die neu aufgenommenen Rechte der Verleger gegenüber den Internetplattformen wie Google waren umstritten. Syndicom und Impressum sind bereit, gemeinsam an einer fairen und gerechten Lösung für das Urheberrecht von JournalistInnen im Zeitalter des Internets und großer Plattformen zu arbeiten. Der Ständerat fordert die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) auf, sich eingehender mit dem Entwurf zur Revision des Urheberrechts zu befassen und dabei die Rechte von JournalistInnen und Verlegern gegenüber Plattformen wie Google zu berücksichtigen. Die WBK hatte für JournalistInnen eine Vergütung des Urheberrechtes vorgeschlagen, das kollektiv verwaltet wird. Die Verleger hingegen sollten ihre Vergütung direkt gegenüber den Plattformen über eine Art Link-Steuer geltend machen. Für JournalistInnen war dies ein fairer und gerechter Vorschlag. (…).
Syndicom, 12.3.2019.
Syndicom > Urheberecht. Staenderat. Syndicom, 2019-03-12.
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11.03.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
SEV
Syndicom

Lohndumping
Volltext
Ausschreibung der Buslinien im Jura. Regierung erkennt Gefahr des Lohndumpings. Durch die Position der Regierung nimmt aus Sicht der Gewerkschaften Syndicom und SEV die Dumpinggefahr bei den Ausschreibung der Buslinien im Jura ab. Bei einem Treffen mit den Gewerkschaften Anfang März versicherte der jurassische Verkehrsdirektor David Eray, dass sich die Zuschlagskriterien der ausgeschriebenen Buslinien an den beiden Gesamtarbeitsverträgen Chemins de fer du Jura (CJ) und PostAuto orientieren werden. Damit trägt der Kanton Jura den Anliegen der Ende Januar 2018 angenommenen Motion „Ausschreibung von Buslinien: Garantien für die Beschäftigten und Passagiere“ Rechnung. Rund 4000 Personen hatten die Petition unterzeichnet. Mit der Zusicherung, dass sich die Ausschreibung der Buslinien im Jura an den Gesamtarbeitsverträgen Chemins de fer du Jura und PostAuto orientieren wird, konkretisiert der Kanton Jura Artikel 23 seines Gesetzes über den öffentlichen Verkehr: Dieser sieht vor, dass Entschädigungen (im Rahmen der Leistungsvereinbarungen) nur an Unternehmen entrichtet werden, die sich zur Einhaltung der ortsüblichen Arbeitsbedingungen verpflichten. „Wir sind erfreut über die Position von Verkehrsdirektor David Eray. Damit zeigt er klar, dass er kein Lohndumping bei den BuschauffeurInnen durch Ausschreibungen will. Das ist ein positives Signal für die ganze Schweiz“ erklärt Sheila Winkler, die für das Dossier PostAuto zuständige Zentralsekräterin bei Syndicom. (…).
SEV, Medienmitteilung. 11.3.2019.
SEV > Autobusbetriebe. Lohndumping. SEV, 2019-03-11.
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08.03.2019 Schweiz
Frauen
Syndicom

Frauentag
Volltext
Internationaler Frauentag bildet den Auftakt zum Frauen*streik und Aktionstag vom 14. Juni 2019. Syndicom macht heute, am 8. März, dem Internationalen Frauentag den Auftakt zum Frauen*streik vom 14. Juni. Im Kino Rex in Bern werden Filmausschnitte vom Frauenstreik 1991 gezeigt, anschliessend findet eine Aktion bei der Bundesterrasse statt. Mit einem Kinoanlass im Kino Rex um 12 Uhr starten die Gewerkschaften die Aktivitäten zum Frauen*streik. Es werden Filmausschnitte der Gewerkschaften zum ersten Frauenstreik von 1991 gezeigt und kurze Redebeiträge erfolgen. Anschliessend wird mit einem gemeinsamen Marsch zum Bundeshaus der Frauen*streik-Auftakt in den öffentlichen Raum getragen. Bei der Bundesterrasse werden Kurzreden stttfinden, wo auch Patrizia Mordini, Leiterin Gleichstellung von Syndicom, sprechen wird. Syndicom will mehr Lohn, mehr Zeit und mehr Respekt! Der Karriereverlauf von Frauen ist anders. Frauen arbeiten eher in tieferen Pensen. Sie übernehmen die Hauptverantwortung bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Später kümmern sie sich um die Pflege der Angehörigen. Insgesamt übernehmen Frauen 2/3 der unbezahlten Arbeit. Damit Frauen die gleichen Karrierechancen haben, müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein. Dazu braucht es Kinderbetreuungsangebote mit finanzieller Unterstützung, Teilzeit und Job-Sharing in Führungspositionen sowie gute Absenzenregelungen bei Betreuungsaufgaben. Gerade die Digitalisierung bietet hier Chancen. Faire Löhne und (…).
Syndicom, 8.3.2019.
Syndicom > Frauentag 2019. Syndicom, 2019-03-08.
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07.03.2019 Schweiz
Cablex AG
Syndicom

Cablex AG
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnsummenerhöhung um 1,2% bei Cablex. Die Gewerkschaft Syndicom hat bei den Lohnverhandlungen mit dem Netzinfrastruktur-Unternehmen Cablex eine Erhöhung der Gesamtlohnsumme um 1,2% erreicht. Dieser Lohnabschluss enthält eine generelle Erhöhung von 0,9%. Dies ermöglicht einen vollständigen Ausgleich der Teuerung für einen grossen Teil der Mitarbeitenden und honoriert die Arbeit der Mitarbeitenden mit zusätzlichen individuellen Lohnerhöhungen. Der Lohnabschluss ist ein starkes Signal für die gesamte Netzinfrastruktur-Branche. Die Lohnsummenerhöhung ist das Ergebnis von kollektiven Lohnverhandlungen, die nur dank dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen Syndicom und Cablex möglich sind. Dieser kürzlich erneuerte Firmen-GAV beinhaltet zudem u.a. eine Erhöhung der Mindestlöhne, die Senkung der unbezahlten Fahrzeit und garantiert den Anspruch auf drei Weiterbildungstage im Jahr. Gerade in einer Branche, in welcher die Arbeit der Mitarbeitenden vermehrt durch Kosten- und Leistungsdruck geprägt ist, sind gute und fortschrittliche Arbeitsbedingungen ein entscheidender Faktor um die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu erhalten. Der neue GAV Cablex und die vereinbarten Lohnmassnahmen bringen wichtige Verbesserungen mit sich und stärken so die gesamte Branche. Syndicom wird sich dafür einsetzen, dass diese positive Entwicklung weitergeführt werden kann.
Syndicom, 7.3.2019.
Syndicom > Cablex. Lohnerhoehungen. Syndicom, 2019-03-07.
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01.03.2019 Algerien
Syndicom

Pressefreiheit
Volltext
15 Medienschaffende in Algerien verhaftet. In Algerien werden mindestens 15 Medienschaffende verhaftet, während sich der schwerkranke Präsident Abdelaziz Bouteflika, in der Schweiz pflegen lässt. Seit in Algerien bekannt ist, dass der 81 jährige, schwerkranke Präsident Abdelaziz Bouteflika nochmals für die Präsidentschaftswahl am 18. April kandidieren will, gehen hunderttausende Menschen friedlich auf die Strasse. Abdelaziz Bouteflika klammert sich nunmehr 21 Jahre an die Macht. Am 28. Februar versammelten sich fast 100 Journalistinnen und Journalisten aus staatlichen und privaten Medien auf der „Place de la liberté de la presse“ in Algier und protestierten gegen die Zensur, die das Regime um den greisen Präsidenten Bouteflika ausübt. Die Zahl von 100 JournalistInnen, die sich gegen das Regime auf die Strasse wagten ist beachtlich. In Algerien wurden Medienschaffende während des Bürgerkriegs in den 90er Jahren gezielt getötet und auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegt das Land Platz 136 von 180 Ländern. Die protestierenden Medienschaffenden werfen den algerischen Behörden vor, nicht frei über die Protestbewegung gegen die fünfte Amtszeit von Bouteflika berichten zu können. Die algerische Polizei verhaftete 15 von ihnen, darunter auch drei Auslandskorrespondenten. 2013 erlitt Bouteflika seinen ersten Schlaganfall. Seit Jahren sitzt er im Rollstuhl und kann kaum noch sprechen. Dass er sich jeweils im Ausland behandeln lässt, ist bezeichnend für die schlechte Gesundheitsversorgung in Algerien. Zur Zeit lässt er sich in Genf behandeln.
Syndicom, 1.3.2019.
Syndicom > Algerien. Pressefreiheit. Syndicom, 2019-03-01.
Ganzer Text
28.02.2019 Schweiz
Sunrise
Syndicom
UPC Schweiz

Fusion
Sunrise
UPC Schweiz
Volltext
Fusion Sunrise/UPC: Sozialpartnerschaft wird weitergeführt. Syndicom bleibt starke Sozialpartnerin des fusionierten Anbieters Sunrise. Gemäss den heutigen Angaben wird Sunrise den Telekommunikations- und Medien-Konzern UPC Schweiz von dessen Mutterkonzern Liberty Global übernehmen. Als starke Sozialpartnerin der beiden Unternehmen pflegt Syndicom sowohl mit Sunrise als auch mit UPC eine langjährige Sozialpartnerschaft, deren Herzstück zwei praktisch gleichwertige Gesamtarbeitsverträge sind. Die Arbeitsbedingungen der betroffenen Mitarbeitenden sind demnach auch nach der Fusion durch das sozialpartnerschaftliche Regelwerk gesichert. Syndicom wird den Fusionsprozess eng begleiten und sich gemeinsam mit den jeweiligen Personalvertretungen für sichere Arbeitsplätze und weiterhin gute Arbeitsbedingungen im fusionierten Unternehmen einsetzen. Die bereits erwartete Konsolidierung des Telekommunikationsmarktes wird mit dieser Fusion Realität. Syndicom wird im Dialog mit dem Unternehmen darauf hinwirken, dass der Wettbewerb nicht auf Kosten der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden oder der Qualität der Dienstleistungen ausgetragen wird. Das durch die Fusion erstarkte Unternehmen Sunrise hat nun sowohl die Chance als auch die Pflicht, seine Investitionen in digitale Dienste und damit den Werkplatz Schweiz zu erhöhen. So kann Sunrise einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden.
Syndicom, 28.2.2019.
Syndicom > Sunrise. UPC. Fusion. Syndicom, 2019-02-28.
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27.02.2019 Schweiz
IMS Post Immobilien
Post
Syndicom

IMSb Post Immobilien
Lohnerhöhungen
Post
Volltext
IMS - Bis zu 1,2 Prozent mehr Lohn. Die Lohnverhandlungen mit der Post Immobilien Management und Services AG verliefen erfolgreich. Über 90 Prozent der Angestellten von IMS erhalten in diesem Jahr eine wiederkehrende Lohnerhöhung. Bei IMS Clean wird die Gesamtlohnsumme um 0,6 Prozent erhöht und für die restlichen Angestellten um 1,2 Prozent. Syndicom wertet die wiederkehrende Lohnerhöhung für 90 Prozent der Mitarbeitenden als erfreuliches Resultat. Die übrigen 10 Prozent der Personen, die sich im obersten Lohnbereich ihrer Funktionsstufe befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 500 Franken. Zu Beginn der Verhandlungen hat Syndicom klargemacht, dass wegen der hohen Jahresteuerung eine substanzielle und wiederkehrende Lohnerhöhung nötig ist - auch bei den höheren Löhnen. Besonders aber profitieren in diesem Jahr Angestellte mit tieferen Löhnen. David Roth, der zuständige Zentralsekretär, beurteilt das Ergebnis: „Die Ausgestaltung der Lohnmassnahmen ist gelungen, weil niemand leer ausgeht. Das gibt Raum für individuelle Lohnerhöhungen. Gleichzeitig konnten wir uns auf generelle Massnahmen einigen, von denen alle profitieren. Alles in allem ein ausgewogenes Lohnresultat.“ Wiederkehrende Lohnerhöhung für 9 von 10 Angestellten. Für die rund 1‘200 Angestellten bei der IMS AG beträgt die Lohnerhöhung 1,2 Prozent der Gesamtlohnsumme. Von den 1,2 Prozent werdn e60 Prozent über einen vereinbarten Verteilmechanismus ausbezahlt. Je tiefer jemand eingestuft ist, desto höher wird die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.2.2019.
Syndicom > Post. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-27.
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21.02.2019 Schweiz
Call-Center-Branche
Syndicom

Call-Center-Branche
Lohnerhöhungen
Volltext
Contact-und Callcenter-Branche: 2% höhere Mindestlöhne! Sozialpartner einigen sich auf eine Lohnerhöhung um 2% auf den Mindestlöhnen für die Contact- und Callcenter-Branche. Nach harten Lohnverhandlungen konnten sich die Gewerkschaft Syndicom und die Arbeitgeberverbände CallNet.ch und contactswiss auf eine Lohnerhöhung um 2% auf den Mindestlöhnen für die gesamte Contact- und Callcenter-Branche einigen. Nach der Allgemeinverbindlicherklärung des Branchen-GAV ist dies ein weiteres wichtiges Signal für die Branche und ein erfreuliches Ergebnis für alle Arbeitnehmenden in diesem Bereich.Es sind die ersten Lohnverhandlungen, seitdem der Branchen-Gesamtarbeitsvertrag der Contact- und Callcenter vom Bundesrat per 1. Juli 2018 allgemeinverbindlich erklärt wurde, und das Resultat ist bemerkenswert. Die Erhöhung bedeutet konkret zwischen 70 und 102 Franken mehr pro Monat auf den Mindestlöhnen. Die neuen Löhne gelten ab dem 1. Januar 2020 für die Jahre 2020 und 2021. Die Sozialpartner beantragen die Allgemeinverbindlicherklärung für die neu festgelegten Löhne. Würdigung für Branche und Mitarbeitende. Die Festlegung von Mindeststandards im Gesamtarbeitsvertrag und die neu verhandelte Erhöhung der Mindestlöhne für die gesamte Branche schaffen gleich lange Spiesse für die Unternehmen selbst und schützen gleichzeitig vor Lohndumping. Denn die Unternehmen, welche im Contact- und Callcenter-Bereich tätig sind, können den Wettbewerb aufgrund dieser Massnahmen (…).
Syndicom, 21.2.2019.
Syndicom > Callcenter-Branche. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-21.
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18.02.2019 Schweiz
Ständerat
Syndicom

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Arbeitnehmerschutz: Abbau sofort stoppen! Trotz negativer Vernehmlassungs-Bilanz zeigt sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) unbelehrbar: Sie hält an ihrem Frontalangriff auf den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden fest. Das ist unverständlich - und unverantwortlich. Denn es wäre nun Zeit, die Übung für längere Arbeitszeiten und weniger Arbeitszeiterfassung abzubrechen. Zur Erinnerung: Mit der auf die Vorstösse von Karin Keller-Sutter und Konrad Graber zurückgehenden Revision des Arbeitsgesetzes will die Ständeratskommission die wöchentliche Höchstarbeitszeit, die maximale tägliche Überzeitarbeit und für einen grossen Teil der Arbeitnehmenden die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung abschaffen. Gleichzeitig will sie das Sonntagsarbeitsverbot aufweichen und für leitende Angestellte sowie FachspezialistInnen Sonntagsarbeit einführen. Gemäss den neusten Beschlüssen der WAK werden zwar die Arbeiten rund um die Frage der Arbeitszeiterfassung sistiert. Diese können aber jederzeit wieder aufgenommen werden. Damit ist dieser Entscheid blosse Verzögerungs- und Verschleierungstaktik. Das Festhalten an den anderen Deregulierungsplänen zeigt, dass die WAK die scharfe Kritik und den breiten Widerstand aus der Vernehmlassung in den Wind schlägt. Das ist inakzeptabel, denn ein Grossteil der Kantone, die Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen, Verbände im Gesundheitswesen sowie (…).
Syndicom, 18.2.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Staenderat. Syndicom, 2019-02-18.
Ganzer Text
14.02.2019 Schweiz
Postautobetriebe
Syndicom

Lohnerhöhungen
Postautobetriebe
Volltext
GAV PostAuto - Sozialpartner einigen sich auf 1,2 Prozent mehr Lohn. PostAuto hat sich mit den Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom sowie dem Personalverband transfair auf die Lohnmassnahmen 2019 geeinigt: für nachhaltige, individuelle Lohnmassnahmen stehen 1,2 Prozent der Lohnsumme zur Verfügung. Bei der Zuteilung der individuellen Lohnmassnahmen hat sich die 2018 eingeführte Systematik bewährt. Die Umsetzung erfolgt mit dem Aprillohn. Die Sozialpartner PostAuto, Syndicom und Transfair orientierten sich bei der jährlichen Festlegung der Lohnmassnahmen 2019 an der wirtschaftlichen Situation von PostAuto, der Lage auf dem Arbeitsmarkt, an Vergleichen mit anderen Unternehmen sowie der Entwicklung der Lebenshaltungskosten (Teuerung). Für 2019 haben sich die Sozialpartner in zwei Verhandlungsrunden auf die folgenden Lohnmassnahmen geeinigt: Für nachhaltige, individuelle Lohnmassnahmen stehen 1,2 Prozent der Lohnsumme zur Verfügung. Die Umsetzung erfolgt mit dem Aprillohn. Danach werden die Lohnbänder um 1,0 Prozent angehoben. Bei der Zuteilung der individuellen Lohnmassnahmen hat sich die 2018 eingeführte Systematik bewährt. Diese wird beibehalten. Der Verteilmechanismus gewährleistet, dass Mitarbeitende mit Löhnen in tieferen Lagen des Lohnbandes bei guter Leistung überdurchschnittlich profitieren. Die beschlossenen Lohnmassnahmen betreffen die rund 2‘200 Mitarbeitenden von PostAuto im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sowie die rund 1700 (…).
Syndicom, 14.2.2019.
Syndicom > PostAuto. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-14.
Ganzer Text
13.02.2019 Schweiz
Postfinance
Syndicom

Lohnerhöhungen
Postfinance
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PostFinance - 1,6 Prozent mehr Lohn für GAV-Mitarbeitende. Syndicom hat für die Mitarbeitenden von PostFinance für 2019 eine Lohnerhöhung von 1,6 Prozent ausgehandelt. Die Verhandlungen waren hart, aber letztendlich konstruktiv. Syndicom ist zufrieden mit dem Ergebnis. Die Gewerkschaft Syndicom hat sich in den Lohnverhandlungen mit PostFinance auf eine Erhöhung der Lohnsumme um 1,6 Prozent geeinigt. Die Hartnäckigkeit von Syndicom in den Verhandlungen hat sich ausbezahlt: Mit dem Lohnresultat von 1,6 Prozent konnte der Vorjahresabschluss von einem Prozent deutlich übertroffen werden. Der für die Verhandlungen zuständige Zentralsekretär David Roth meint dazu: „Die Verhandlungen waren harzig, letztendlich aber sind wir zufrieden mit dem Erreichten.“ Lohnerhöhung wird ab April wirksam. Damit die Lohnmassnahmen in dieser Form wirksam werden können, benötigt das Lohnresultat noch die Zustimmung der verantwortlichen Entscheidgremien (Post-Verwaltungsrat und Delegierte der Gewerkschaft). Danach werden die 2'500 dem GAV unterstellten Mitarbeitenden von PostFinance die Lohnerhöhung mit dem Aprillohn ausbezahlt erhalten. Tiefere Löhne werden bevorzugt. Es ist wünschenswert, dass Personen mit tieferen Löhnen höhere Lohnerhöhungen erfahren als Angestellte, die bereits hoch eingereiht sind. Dazu wird die Hälfte der Lohnsumme den Vorgesetzten mit einem nach Lohnhöhe und Lage im Band errechneten Verteilmechanismus zur Orientierung vorgeschlagen. David Roth: „Die Ausgestaltung der (…).
Syndicom, 13.2.2019.
Syndicom > PostFinance. Lohnerhöhungen. Syndicom, 2019-02-13.
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12.02.2019 Schweiz
Impressum
Syndicom

Urheberrecht
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Syndicom und Impressum begrüssen. den grossen Fortschritt bei der Revision des Urheberrechts. Diesen 12. Februar hat sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK des Ständerats zugunsten einer Entschädigung von Journalisten und Verlagen ausgesprochen, wenn auf Internet-Plattformen wie Google redaktionelle Inhalte veröffentlicht werden. Das ist ein fundamentaler Fortschritt bei der Revision des Urheberrechts und eine starke Antwort an die aktuelle Krise der Informationsmedien. Impressum und Syndicom haben diese Anträge unterstützt und begrüssen ihre klare Annahme in der Kommission. Gemäss dem Entscheid der Kommission sollen Journalistinnen, Journalisten und Verlage nicht mehr leer ausgehen, wenn Google und andere Plattformen mit ihren Texten, Bildern, Tönen oder Videos das grosse Geld machen. Die Journalistinnen und Journalisten haben ihre Unterstützung für diese Anliegen während der letzten Wochen mit den Verlegern koordiniert. Der 12. Februar ist ein Etappensieg. Die WBK ist den Vorschlägen der Ständerätin Géraldine Savary (SP, VD) gefolgt. Damit ist könnte die Luxussituation der Internetgiganten, die mit redaktionellen Inhalten viel Geld verdienen aber nichts dafür bezahlen, relativiert werden. Die Kommission folgte mit ihrem Entscheid auch der Entwicklung in der Europäischen Union, wo eine Direktive in Vorbereitung ist, die ebenfalls die Rechte Journalistinnen und Journalisten sowie der Verleger gegenüber Plattformbetreibern schützen soll. (…).
Syndicom, 12.2.2019.
Syndicom > Urheberrecht. Syndicom, 2019-02-12.
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12.02.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom
Transfair

Lohnerhöhungen
Swisscom
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Löhne 2019 - Swisscom und ihre Sozialpartner einigen sich. Swisscom passt die Löhne 2019 um 1,4% an. Dies ist das Ergebnis der Lohnverhandlungen zwischen Swisscom und ihren Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair. Die Lohnerhöhung von 1,4% kommt ab 1. April 2019 den rund 14'000 Mitarbeitenden von Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen. Mitarbeitende mit einer guten Leistung erhalten eine Lohnerhöhung von mindestens 0,9%, die restliche Lohnerhöhung wird individuell, je nach Lage im Lohnband und Leistung, verteilt. Für Mitarbeitende im oberen Bereich des Lohnbandes werden Einmalzahlungen ausgerichtet. Mit diesem Abschluss wird auch der Teuerung Rechnung getragen. Hans Werner, Leiter Group Human Resources sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass es uns zusammen mit unseren Sozialpartnern gelungen ist, eine ausgewogene Lösung für die Löhne 2019 zu finden. Wir behaupten uns in einem hart umkämpften Markt und investieren gleichzeitig Milliarden, um der Schweizer Bevölkerung und dem Wirtschaftsstandort Schweiz das beste Netz zu bieten. All dies ist nur mit tollen, engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich.“ Und Giorgio Pardini, Syndicom, meint: „Die generelle Lohnerhöhung von 0,9% für einen grossen Teil der Mitarbeitenden gleicht die Teuerung aus. Damit anerkennt Swisscom den hohen Wert der Arbeit ihrer Mitarbeitenden und trägt den steigenden Konsumentenpreisen Rechnung.“
Syndicom, 12.2.2019.
Syndicom > Swisscom. Lohnerhoehungen. Syndicom, 2019-02-12.
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08.02.2019 Schweiz
Syndicom

Digitalisierung
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5G für alle. Frequenzversteigerung war nur der erste Schritt. Kein geringes Paradox: Die Vierte Industrielle Revolution ruft nach einem verstärkten Service public. Das geht über die Sicherung des freien Marktzuganges hinaus. Darauf hatte die ComCom bei der Vergabe der Frequenzen den Fokus gelegt. Die Frequenzen für die 5G Technologie bilden die Grundlage für das Netz der Zukunft und den nächsten Schritt der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Da stellen sich grundlegende Fragen nach dem Zugang, den Anwendungen, die entwickelt werden, und der Kontrolle über diese Anwendungen. Die Politik muss hier Rahmenbedingungen für einen digitalen Service public setzen. Ein starker Service public für die Digitalisierung. Der digitale Service public der Zukunft muss den gleichen Zugang und die Verfügbarkeit digitaler Techniken für die gesamte Bevölkerung und die gesamte Wirtschaft (inkl. KMU) sichern. Dies beinhaltet mehr als den ständigen Ausbau der ICT-Netze. Die öffentliche Hand muss die Netzneutralität sichern, um die zunehmende Konkurrenz bei der Netznutzung zu neutralisieren. Mit der Kombination des Internets der Dinge, der Robotisierung und der künstlichen Intelligenz werden Dienstleistungen entstehen, die die heutige Datennutzung vervielfachen werden. In einer solchen Ausgangslage allein die Marktkräfte spielen zu lassen, wäre fahrlässig. Sie bergen die Gefahr, dass ein Teil der Bevölkerung und der Wirtschaft über Mengen, Geschwindigkeits- oder Preisbeschränkungen diskriminiert werden und die Kontrolle (…).
Syndicom, 8.2.2019.
Syndicom > Digitalisierung. Frequenzen. Syndicom, 2019-02-08.
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06.02.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Stellenabbau
Swisscom
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Petition von Syndicom sichert Arbeitsplätze bei der Swisscom. Die Swisscom hat an ihrer heutigen Bilanzmedienkonferenz bekanntgegeben, dass sie im 2019 mit einem leicht rückläufigen Stellenangebot in der Schweiz rechnet. Dies zeigt, dass die Petition von Syndicom an Bundesrat und Parlament gemeinsam mit einem starken Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ihre Wirkung entfaltet. Eine nachhaltige Personalpolitik bedarf jedoch auch entsprechender Rahmenbedingungen: Der Bundesrat steht nach wie vor in der Pflicht, seine strategischen Ziele für die Swisscom anzupassen, damit der finanzpolitisch getriebene Personalabbau gestoppt wird. Im September 2018 hat Syndicom zuhanden von Bundesrat und Parlament eine Petition zum Stopp des finanzpolitisch getriebenen Personalabbaus bei der Swisscom eingereicht, die von 4‘000 Swisscom-Mitarbeitenden unterzeichnet wurde. Die Petition fordert die Anpassung der strategischen Ziele des Bundesrates und damit die Senkung der überhöhten Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen an die Swisscom. Die Petition zeigt in der Personalplanung 2019 der Swisscom bereits ihre Wirkung. Jetzt ist es auch an der Politik, die Anliegen der Swisscom-Mitarbeitenden ernst zu nehmen. Gesundes Unternehmen bedingt motivierte Mitarbeitende. Damit die Swisscom weiterhin ihren auch politisch geforderten hohen Qualitätsstandard wahren und sich als gute Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt behaupten kann, müssen die Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen des Bundesrates zwingend (…).
Syndicom, 6.2.2019.
Syndicom > Swisscom. Entlassungen. Syndicom, 2019-02-06.
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04.02.2019 Schweiz
SML Velokuriere
Syndicom

GAV
SML Velokuriere
Velokurier
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Europaweit erster Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere. Die Sozialpartner haben heute in Bern den neuen GAV für Velokuriere unterzeichnet. Dies ist mindestens europaweit ein Novum. Der GAV sichert die Arbeitsbedingungen in der Kurierbranche und soll ein Instrument gegen Dumping-Plattformen und Billigkonkurrenz werden. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Swissmessengerlogistics SML hat die Gewerkschaft Syndicom heute den Gesamtarbeitsvertrag „Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen“ unterzeichnet. Velokuriere, die unter den GAV fallen, profitieren neu von einem Mindestlohn, geregelten Zuschlägen, Pikettdiensten und Einsatzplänen und gar von einem Vaterschaftsurlaub. Der GAV-Velokuriere setzt Mindeststandards für eine Branche, die in den kommenden Jahren stark unter Druck kommen wird. Internationale Multis bedrohen Schweizer Löhne. Ein Blick über die Grenzen zeigt, warum: Der ungesunde Wettbewerb durch Billiganbieter und sogenannte Plattform-Firmen hat sich krass verstärkt. Diese drücken sich oft davor, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen. Beispielsweise UberEats, seit neuestem auch auf Schweizer Boden tätig, tarnt ihre Plattform-Arbeiter als „Scheinselbständige“. Sie nimmt prekäre Arbeitsverhältnisse zugunsten hoher Profite billigend in Kauf und nutzt Kurierinnen und Kuriere übel aus. Genau davor muss sich die Branche schützen. Der neue GAV ist ein elementares Instrument dafür. Allgemeinverbindlichkeit wird angestrebt. Die Sozialpartner haben sich darauf verstanden, in der (…).
Syndicom, 4.2.2019.
Syndicom > Velokuriere. GAV. Syndicom, 2019-02-04.
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