Gewerkschaftschronik
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01.07.2020 Schweiz
Arbeitszeit
SGB
Syndicom

Kurzarbeit
Volltext
Wichtige Verlängerung der Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze. Der SGB zu den Bundesratsbeschlüssen. (SGB) Der SGB begrüsst die Verlängerung der Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate. Damit können Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Corona-Entlassungen müssen um jeden Preis verhindert werden. In den Branchen mit tiefen Löhnen ist der Anteil Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit am höchsten. Die damit verbundenen Einkommensausfälle von 20 bis 30 Prozent sind für die Betroffenen nur schwer verkraftbar. Die Leistungen der Kurzarbeit und der Arbeitslosenversicherung reichen hier nicht aus. Hier braucht es 100 Prozent Lohnersatz. Einkommenssicherung für Selbständigerwerbende und Kulturschaffende stärken; Lücken für Härtefälle identifizieren. Durch die Verlängerung und Ausdehnung des Corona-Erwerbsersatzes für Selbständige im Veranstaltungsbereich hat der Bundesrat endlich Klarheit geschaffen. Gerade Kulturschaffende sind dringend auf diese Verlängerung angewiesen, weil der Kulturbereich nach wie vor stark eingeschränkt ist und dies voraussichtlich noch länger bleiben wird. Auch anerkennt der Bundesrat mit seinen Beschlüssen, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, damit Härtefälle im Rahmen der Coronakrise erkannt und gemildert werden können. (…).

Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Kurzarbeit. Coronavirus. Syndicom, 2020-07-01.
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01.07.2020 Schweiz
Frauen
SGB
Syndicom

Gesetze
Gleichstellung
Volltext
Das revidierte Gleichstellungsgesetz tritt in Kraft. Frauen müssen faire Löhne bekommen – die Lohnanalysen sind ein erster Schritt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB hat lange für die Verbesserung des Gleichstellungsgesetzes gekämpft, um die Lohndiskriminierung von Frauen wirksamer bekämpfen zu können. Diesen Mittwoch tritt nun das revidierte Gesetz in Kraft, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die vorgesehenen Lohnanalysen werden für mehr Transparenz sorgen, doch nach wie vor werden Arbeitgeber, die Frauen beim Lohn diskriminieren, nicht sanktioniert. (SGB) Ab heute haben Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden ein Jahr lang Zeit, um zu analysieren, ob ihr Lohnsystem Frauen diskriminiert. Sie können die Lohnanalysen mit den Sozialpartnern durchführen, ansonsten müssen sie sie bis 2022 von einer externen Revisionsstelle kontrollieren lassen und dann die Resultate innerhalb eines weiteren Jahres ihren Angestellten mitteilen. Nachdem der sozialpartnerschaftliche Lohngleichheitsdialog gescheitert war, hatte sich der SGB vehement für verbindliche Massnahmen zur Bekämpfung von Lohndiskriminierung eingesetzt. Als Folge davon hat der Bundesrat eine Revision des Gleichstellungsgesetzes anhand genommen, um Unternehmen zur Analyse ihrer Lohnsysteme zu verpflichten. Skandalös ist allerdings, dass Unternehmen für Lohndiskriminierung immer noch nicht geradestehen müssen. Entsprechende Sanktionen bei Nichteinhaltung der Lohngleichheit sind schon in der Vernehmlassung aus dem Entwurf gefallen. (…).
Syndicom, 1.7.2020.
Syndicom > Gleichstellung. Gesetz. Syndicom, 2020-07-01.
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25.06.2020 Schweiz
Buchhandel
Personen
Syndicom
Michael Moser
Buchhandel
Meinungsumfrage
Volltext
60% sind besorgt um die Zukunft des Buchhandels. Mit der Schliessung der Buchhandlungen waren die Buchhändlerinnen eine der am direktesten betroffenen Berufsgruppen in den Branchen von Syndicom. Eine spezifisch auf die Situation der Buchhändlerinnen zugeschnittene Umfrage von Syndicom bestätigte das Bild: 81% der Befragten gaben an, dass für sie momentan Kurzarbeit gilt. Für ganze 50 % galt die Kurzarbeit sogar komplett, sie konnten während dem Lockdown also tatsächlich überhaupt nicht mehr arbeiten und mussten zu Hause bleiben. 36% bekamen von ihrer Arbeitgeberin andere Arbeit zugewiesen, und 21% hatten sogar Überstunden zu bewältigen. Homeoffice war nur für 27% der Antwortenden möglich. Die Hygienevorschriften des Seco konnten nur bei 4% der Antwortenden nicht eingehalten werden, während 87% angaben, dass diese eingehalten werden konnten. Zu denken gibt, dass sich ganze 61% der befragten Buchhändlerinnen Sorgen um die Zukunft des Buchhandels machen. Immerhin 33% sind nach wie vor zuversichtlich. (…).

Syndicom, 25.6.2020.
Syndicom > Buchhandel. Meinungsumfrage. Syndicom, 2020-06-24.
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23.06.2020 Schweiz
Keystone
Syndicom

Keystone
Sozialplan
Volltext
Keystone-SDA: Fokus auf die Publizistik. Der Fokus auf das publizistische Kerngeschäft als Nachrichtenagentur ist für Keystone-SDA richtig. Gleichzeitig erwartet die Gewerkschaft Syndicom, dass das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden nachkommt. Gerade für einen mit öffentlichen Geldern geförderten Betrieb darf Umbau nie einfach Abbau heissen. Die grossen Verlage als Besitzer der Agentur sind gefordert, zu investieren, statt zu resignieren. Aus medienpolitischer Sicht begrüsst Syndicom die Fokussierung auf das Kerngeschäft von Keystone-SDA. PR und Corporate Production passen nicht zu einer öffentlich geförderten Nachrichtenagentur. Um förderbar zu bleiben und vermehrt förderwürdig zu werden, darf die Unternehmensstrategie gleichzeitig nicht auf reinen Abbaumassnahmen beruhen – umso mehr, als die Nachhaltigkeit der jetzigen Massnahmen unklar ist. Leistungen auszulagern und dann extern einzukaufen, verursacht längerfristig mehr Kosten. Auch ob sich ein Abbau bei Infrastruktur und IT rechnet, ist fraglich. (…).

Syndicom, 23.6.2020.
Syndicom > Keystone. Syndicom, 2020-06-23.
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22.06.2020 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB
Syndicom

Abstimmung
Flankiierende Massnahmen
Personenfreizügigkeit
Volltext
Jobs und Löhne verteidigen. Flankierende Massnahmen und Personenfreizügigkeit. SGB startet Kampagne gegen die Kündigungsinitiative neu – gemeinsamer Auftritt von Bundesrat und Sozialpartnern
Die Lage der Arbeitnehmenden ist äusserst angespannt. Der SGB hat deshalb heute am gemeinsamen Auftritt mit Bundesrätin Karin Keller-Suter und den Sozialpartnern betont, dass die Kündigungsinitiative allen Arbeitnehmenden schadet und bewährte Schutzmassnahmen aufs Spiel setzt. Dabei gilt es gerade in Krisenzeiten, Lösungen für konkrete Probleme zu präsentieren. Dass der Bundesrat und die Sozialpartner dazu bereit sind, wurde während der Corona-Krise unter Beweis gestellt – und mit der Einführung der Überbrückungsleistung bekräftigt. Der SGB engagiert sich stark mit einer eigenständigen Kampagne gegen die Kündigungsinitiative, um Jobs und Löhne zu verteidigen. Die Schweiz hat heute das wirksamste Lohnschutzsystem Europas. Das Prinzip „Schweizer Löhne für Arbeit in der Schweiz“ gilt erst recht, wenn durch die Corona-Krise die Arbeitsbedingungen unter Druck sind: Dieser Schutz ist heute wichtiger denn je. Die SVP-Initiative stellt die Rechte der Arbeitnehmenden und den Lohnschutz in Frage. Sie würde zu unsicheren Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führen. SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard betonte an der Medienkonferenz, dass „die Kündigungsinitiative zum einzigen Ziel hat, die Rechte der Arbeitnehmenden zu schwächen. Sie würde es schwieriger machen, wirtschaftlich aus der Krise herauszukommen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 22.6.2020.
SGB > Personenfreizuegigkeit. SGB, 2020-06-22.
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19.06.2020 Schweiz
Syndicom

Nationalrat
Online-Medien
Volltext
Der Ständerat produziert einen logischen Patzer - jetzt muss der Nationalrat korrigieren. Der Ständerat hat heute das Paket zu einer neuen Medienförderung behandelt. Nebst mehreren begrüssenswerten Entscheiden hat er beim Bundesgesetz über die Förderung von Online-Medien (BFOM) einen logischen Patzer produziert. Der Nationalrat wird hier korrigieren müssen. Der Fehler kam bei der Beratung des BFOM am Schluss. Das Gesetz sieht vor, dass einheimische Online-Medienangebote neu direkt gefördert werden können, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Auf die Voraussetzungen konnte sich der Ständerat einigen, ebenso bei der grundsätzlichen Frage, ob die Ausgabenbremse gelöst wird. Als es jedoch um die konkrete Finanzierung in der vergleichsweise bescheidenen Höhe von 30 Millionen Franken ging, stimmte dem zwar ebenfalls eine Mehrheit von 22 StandesvertreterInnen zu, jedoch fehlten 2 Stimmen für das notwendige qualifizierte Mehr. Eine absurde Situation: man sagt ja zu einem neuen Gesetz und zur grundsätzlichen Finanzierung, stolpert dann aber bei der Detailfinanzierung. Der Nationalrat ist nun gefordert, diesen unlogischen Ausrutscher zu korrigieren. Die Massnahmen für eine neue Medienförderung können nur als Paket funktionieren, wenn auch die elektronischen Medien, insbesondere die Onlinemedien unterstützt werden. Einzig die Printmedien durch viel höhere Subventionen bei der Zustellung zu fördern, wäre rückwärts gewandt und würde die etablierten Verlage von Zeitungen und Zeitschriften (…).
icom, 19.6.2020.
Syndicom > Online--Medien. Nationalrat. Syndicom, 2020-06-19.
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16.06.2020 Schweiz
FDP
Syndicom

Selbständigerwerbende
Volltext
FDP verhindert Abstimmung über Unterstützungsmassnahmen für Selbständige in der aktuellen Session. Zwei Motionen von SP-Nationalrätin Mattea Meyer über die Verlängerung der Unterstützungsmassnahmen für Selbständige sollten nach dem gestrigen Ordnungsantrag diese Woche noch im Parlament behandelt werden. Dieser Entscheid wurde jedoch auf Antrag der FDP heute mit 93 zu 89 Stimmen widerrufen. Damit stellt sich eine knappe Mehrheit gegen die Unterstützung von Selbständigen und KMU. Ein abgekartetes Spiel auf Kosten der Kleinen. Die Gewerkschaft Syndicom fordert vom Bundesrat, jetzt endlich Verantwortung zu übernehmen und die Selbständigen und Kleinbetriebe angemessen zu vertreten.Trotz der Lockerungen ist der „Normalzustand“ für viele noch lange nicht erreicht. SP-Nationalrätin Mattea Meyer hat deshalb in zwei Motionen gefordert, dass der Erwerbsersatz für Selbständigewerbende und die Kurzarbeitsentschädigung für Personen in eigenen GmbH bis im September verlängert wird. Motionen, die laut der Gewerkschaft Syndicom dringend notwendig sind. Bundesrat schweigt, die Mehrheit schaut zu. Die zuständige Nationalrätliche Kommission hat den beiden Motionen zwar zugestimmt, der Bundesrat hat aber trotz Dringlichkeit noch keine Stellung dazu bezogen. Deshalb hat die SP-Fraktion gestern den Ordnungsantrag gestellt, die beiden Motionen noch in dieser Session zu behandeln. Der Erfolg dieses Antrags währte jedoch nur kurz: Vertreter*innen der FDP (…). Syndicom, Medienmitteilung. FDP. Syndicom, 16.6.2020.
Syndicom > Selbstaendige. FDP. Syndicom, 2020-06-16.
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13.06.2020 Schweiz
Löhne
PostCom
Syndicom

Mindestlöhne
PostCom
Volltext
Mehr Kontrollen und Erhöhung des Mindestlohns. Der heute publizierte Jahresbericht der Aufsichtsbehörde über den Postmarkt attestiert der Schweiz eine Grundversorgung in hoher Qualität. Die Arbeitnehmenden interessiert vor allem, wie die PostCom ihre Kontrolltätigkeit bei den Arbeitsbedingungen wahrnimmt. syndicom erwartet, dass die PostCom den boomenden Markt der privaten Postdienstleister intensiv kontrolliert. Zudem fordert Syndicom eine Anpassung der verordneten Mindestlöhne. Seit dem die PostCom 2019 mittels Verordnung einen Mindestlohn für den Postmarkt verfügt hat, kontrolliert die Behörde mit einem nachvollziehbaren Massstab die Löhne für Postdienste in der Schweiz. Bereits hat sie erste Vergehen festgestellt und Sanktionen in die Wege geleitet. Die Ankündigung der neuen Präsidentin der Aufsichtsbehörde, die Kontrolltätigkeit zu vertiefen, begrüsst syndicom. Mindestlohn erhöhen. Der Gestaltungswille der neuen Behördenleitung ist zu erkennen. Doch Syndicom ist überzeugt, dass der festgeschriebene Mindestlohn von 18.27 Franken in der Stunde viel zu tief liegt. Matteo Antonini, Sektorleiter von Syndicom, dazu: „Mit einem solchen Stundenlohn lässt sich in der Schweiz nicht anständig leben. Das ist staatlich legitimiertes Lohndumping. Der Mindestlohn muss dringend nach oben korrigiert werden.“ Syndicom schlägt eine Verordnungsrevision vor, in der eine Marktsegmentierung vorgenommen und die Mindestlöhne darauf abgestimmt werden. (…).
Syndicom, 15.6.2020.
Syndicom > Mindestlohn. PostCom . Syndicom, 2020-06-15.
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11.06.2020 GE Kanton
Syndicom
Uber

Uber
Verwaltungsgericht
Volltext
Auch für Tech-Giganten gilt das Arbeitsrecht. Wie SRF berichtet, steht das Urteil des Genfer Verwaltungsgerichts fest, UberEats als Arbeitgeber einzustufen. Syndicom begrüsst den Gerichtsentscheid. Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen an die Lohnabhängigen in der Schweiz, dass es auch in der Plattform-Ökonomie Regeln gibt, die die Arbeitnehmenden schützen und die es auch für Tech-Giganten zu beachten gilt. Damit fällt Uber gleichzeitig auch unter des Postgesetz und steht folglich in der Pflicht, einen GAV zu verhandeln. UberEats drückt sich seit langem davor, Verantwortung für ihre Lohnabhängigen zu übernehmen. Sie verstecken sich hinter dem Argument, dass sie nur Dienste vermitteln und ihre Fahrer*innen Selbständige sind. Damit verdienen sich einige wenige Firmenbesitzer seit Jahren eine goldene Nase und treiben im Gegenzug tausende Arbeitnehmende ins Prekariat. UberEats hat seine FahrerInnen anzustellen. Nachdem bereits unterschiedliche Behörden in der Schweiz die Logik und Praxis von UberEats als unrechtmässig taxiert haben, folgt nun ein Entscheid der Judikative in Genf. Das ist sehr zu begrüssen – endlich haben die restlichen Kantone ein Gerichtsurteil, an dem sie sich orientieren können. Syndicom erwartet, dass die restlichen Kantonsbehörden dem Vorgehen des Kantons Genf folgen und das heutige Modell von UberEats untersagen. Ob Personalverleih oder nicht: Der US-Multi ist ein n. (…). .

Syndicom, 11.6.2020.
Syndicom > Uber. Verwaltungsgericht. Syndicom, 2020-06-11.
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11.06.2020 Schweiz
Frauen
Syndicom

Gleichstellung
Offener Brief
Volltext
Offener Brief. zu den Gleichstellungsforderungen in den Medien. Die Vertreterinnen des Medienfrauenstreiks 2019 gelangen mit dem heutigen Offenen Brief an die Chefredaktionen, Geschäftsführer und Verleger der Schweizer Medien. Sie appellieren an die allzuoft männlichen Entscheidungsträger, mit der Gleichstellung von Frau und Mann in den Medien und in den Redaktionen vorwärtszumachen. Die Mediengewerkschaften Syndicom und SSM unterstützen ihre Anliegen aktiv. Im Offenen Brief werden die Forderungen erneuert: mehr publizistische Macht, Lohngleichheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Schutz vor Belästigung und das Ende sexistischer Berichterstattung. Unter dem Slogan „More Women, more news“ soll die Diskriminierung von Frauen in der Medienbranche endlich und endgültig gestoppt werden.
Der Offene Brief listet im Anhang fünf Forderungen auf und weist darauf hin, was seit dem Frauenstreik vom 14. Juni 2019 bisher geschah. Die Aktivitäten der Vertreterinnen vom Medienfrauenstreik sind auf journalistinnen.ch und auf Instagram zu verfolgen.
Syndicom, Medienmitteilung, 11.6.2029,
Syndicom. Offener Brief. Frauen. Syndicom, 2020-06-11.
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09.06.2020 Schweiz
Notime AG
Post
Syndicom

GAV
Notime AG
Volltext
Die Mitarbeitenden von Notime Schweiz AG erhalten einen eigenen GAV. Verbesserte Arbeitsbedingungen.
Das Kurier- und Technologieunternehmen Notime, die Schweizerische Post als Hauptaktionärin, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband transfair haben sich auf einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geeinigt. Die rund 580 Mitarbeitenden der Notime (Schweiz) AG erhalten per 1. Oktober 2020 einen eigenen GAV. Die involvierten Partner verständigten sich auf Arbeitsbedingungen, die deutlich über den Mindeststandards liegen. Der neue GAV berücksichtigt insbesondere die Interessen der Teilzeitmitarbeitenden, da er ihnen ein regelmässiges Einkommen sichert. Ab 1. Oktober 2020 sind die Mitarbeitenden von Notime in einem GAV angestellt. Die GAV-Verhandlungen zwischen Notime, der Schweizerischen Post als Hauptaktionärin, Syndicom und Transfair waren geprägt von einer partnerschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit. Die Verhandlungspartner einigten sich auf einen GAV. Dieser schafft für die rund 580 Mitarbeitenden von Notime, die grossmehrheitlich in der same-day-delivery für Food- und E-Commerce-Produkte arbeiten, verbesserte Arbeitsbedingungen. So wird für regelmässige Sonntagsarbeit ein Lohnzuschlag von 5 Prozent ausbezahlt und die Mitarbeitenden im Monatslohn haben Anrecht auf neun bezahlte Feiertage pro Jahr (bisher sechs Feiertage). Der vereinbarte Mindestlohn liegt über dem branchenüblichen Durchschnittslohn und die Wochenarbeitszeit beträgt 42 Stunden. (…). 
Syndicom, 9.6.2020.
Syndicom > Notime Schweiz AG. GAV. Syndicom, 2020-06-09.
Ganzer Text
08.06.2020 Schweiz
Personen
Post
Syndicom
Corrado Pardini
Post
Verwaltungsrat
Volltext
Syndicom begrüsst die Wahl von Corrado Pardini in den Verwaltungsrat der Post. Die Generalversammlung des Post-Konzerns hat den Berner Gewerkschafter Corrado Pardini als neuen Arbeitnehmervertreter in den Verwaltungsrat (VR) der Post gewählt. Syndicom ist erfreut, dass die Post-Angestellten mit dieser Wahl von einer kompetenten Persönlichkeit und ihrem Wunschkandidaten im VR des Postkonzerns vertreten wird. Mit der Wahl von alt Nationalrat Corrado Pardini folgte die Generalversammlung der Post dem Wahlvorschlag von Syndicom. Der Wahlvorschlag erfolgte auf Antrag der Präsidien der Syndicom-Firmenvorstände der Post, welche Corrado Pardini als geeignetsten Kandidaten aus einer Shortlist nominiert hatten. Corrado Pardini ist ein langjähriges Mitglied von Syndicom und Präsident des Berner Gewerkschaftsbundes. Er erfüllt alle Voraussetzungen, die es für dieses anspruchsvolle Mandat braucht: ausgewiesene politische und gewerkschaftliche Erfahrung auf höchster Ebene. Dabei hat er seine gewerkschaftliche Haltung immer wieder unter Beweis gestellt. Als alt Nationalrat verfügt er zusätzlich über das notwendige Gespür für die politischen Prozesse in Bundesbern, wo er sich als Verfechter eines starken Service public einen Namen gemacht hat. Ebenso ist seine Unabhängigkeit durch den angekündigten Rücktritt aus der Geschäftsleitung der Unia gegeben. Syndicom ist erfreut über die Wahl von Corrado Pardini und überzeugt, dass mit ihm eine kompetente Persönlichkeit und ein echter Arbeitnehmervertreter die Interessen der Mitarbeitenden dienmitteilung,
Syndicom, 8.6.2020.
Personen > Pardini Corrado. Verwaltungsrat. Post. Syndicom, 2020-06-08.
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05.06.2020 Schweiz
Service public
SGB
Syndicom

Service public
Volltext
Aufschwung nur mit Stärkung des Service public. Der Weg aus der Krise. Der Service public spielt in dieser ausserordentlichen Zeit eine zentrale Rolle. Ohne Service public wäre die Lage in den letzten Monaten viel schlimmer gewesen und hätte die Schweiz der Pandemie nicht auf diese Weise entgegentreten können. Doch viele Bereiche des Service public wurden durch die Krise geschwächt, sei es finanziell oder organisatorisch aber auch mit Blick auf die Lage von deren Arbeitnehmenden. Der Service public muss in dieser Situation gestärkt werden. Das ist nicht einfach eine Option, sondern eine grundlegende Voraussetzung für den Aufschwung - und auch für die Bewältigung einer nächsten Krise. (SGB) Konfrontiert mit einer Pandemie, wie sie die Schweiz in der Neuzeit noch nie erlebt hat und die Massnahmen von unerwarteten Dimensionen nötig machte, hat sich der Service public gut gehalten. Das Funktionieren der öffentlichen Dienstleistungen war sogar einer der Hauptgründe für das anhaltende Vertrauen der Bevölkerung in die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Der Service public spielt eine stabilisierende Rolle, die bislang zu wenig anerkannt war. In einer heute veröffentlichen Analyse zieht der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) eine erste Bilanz und Lehren für die Zukunft. Der Service public zeigte seine Stärken da, wo dessen Gegner glaubten Schwächen zu erkennen. In ausserordentlichen und äusserst dringlichen Situationen, sind Institutionen, bei denen die Koordination im Vordergrund steht (…).
Syndicom, 5.6.2020.
Syndicom > Service public. Syndicom, 2020-06-05.
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03.06.2020 Schweiz
Personen
Syndicom
Vorwärts
Damian Bugmann
Homeoffice
Volltext
„Dringender Handlungsbedarf“. Im Auftrag der Gewerkschaft Syndlcom führte das Forschungsinstitut gfs Bem eine repräsentative U'mfrage zur Situation der Arbeitnehmenden Im Homeoffice während des Lockdowns In der Schweiz durch. Syndlcom stellt auf Grund der Umfrage Forderungen für die Ausgestaltung von Homeoffice. Befragt wurden zu ihrer Arbeitssituation 3‘500 Beschäftigte der Schweizer Telecombranche, die im März und April mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice gearbeitet hatten. „Die Resultate zeigen, dass Homeoffice vor dem Durchbruch steht, wenn die Unternehmen gute Rahmenbedingungen schaffen“, ist Syndicom-Geschäftsleitungsmitglied Giorgio Pardini überzeugt. „Dafür sprechen die höhere Arbeitszufriedenheit und die bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben“ Handlungsbedarf sieht der Leiter Sektor Telekommunikation und IT (ICT) hingegen in Bezug auf informelle Kontakte und Isolation, auf Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsplatz-ausstattung sowie auf Auslagen für Homeoffice. Unternehmen sparen Kosten. Für die zu Hause Arbeitenden fallen zusätzliche Kosten vor allem für Material und Infrastruktur an. 45 Prozent der Patrons haben die Dreistigkeit, gar keine Kosten zu übernehmen, nur neun Prozent übernehmen die vollen Kosten. 71 Prozent der Befragten beklagen die fehlenden informellen Kontakte und 49 Prozent die mangelhafte Ergonomie. Pardini: (…). 
Damian Bugmann,
Vorwärts, 5.6.2020.
Personen > Bugmann Damian. Homeoffice. Vorwaerts, 2020-06-03.
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25.05.2020 Schweiz
Postfinance
Syndicom

GAV
Postfinance
Volltext
Gesamtarbeitsvertrag mit PostFinance abgeschlossen. Der neue GAV mit der PostFinance AG liegt vor. Die Mitglieder von Syndicom haben den neuen Vertrag genehmigt. Syndicom ist erfreut über die neuen Rechte und Ansprüche, die der neue GAV den Angestellten einräumt. Ab dem 1. Januar 2021 sind die Angestellten der PostFinance AG mit einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) angestellt. Auf der Basis des mit Post CH AG ausgehandelten GAV hat Syndicom Verhandlungen mit PostFinance geführt. Nun haben alle zuständigen Organe der Sozialpartner grünes Licht erteilt und das Verhandlungsergebnis gutgeheissen. Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen von rund drei Viertel der zirka 3500 Angestellten von PostFinance, die nach GAV angestellt sind. Trennung von Privat- und Berufsleben. Das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen, wirkt sehr belastend für die Angestellten von PostFinance. Sie äusserten sich in entsprechenden Erhebungen dahingehend. Eine wichtige Neuerung bringt demnach das im GAV verankerte „Recht auf Nicht-Erreichbarkeit“. Es räumt dem Personal das Recht ein, Anrufe und Nachrichten der Arbeitgeberin in ihrer Freizeit nicht mehr entgegen nehmen zu müssen. Daraus dürfen ihnen keinerlei Nachteile erwachsen. Ein solches Recht erlaubt eine schärfere Trennung von Privat- und Berufsleben und dient der Gesundheitsprävention. Teilzeitangestellte können neu fixe freie Tage definieren, was die Planbarkeit von Familien- und Freizeitaktivitäten deutlich erhöht. Wertschätzung und mehr Mitsprache. (…).

Syndicom, Medienmitteilung, 25.5.2020.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 20020-05-25.
Ganzer Text
25.05.2020 Schweiz
Syndicom

Homeoffice
Volltext
Homeoffice-Barometer von gfs.bern zeigt Handlungsbedarf. Unternehmen und Gewerkschaften müssen die Rahmenbedingungen jetzt sozialpartnerschaftlich ausgestalten. Im Auftrag von Syndicom führte das Forschungsinstitut gfs.bern während des Lockdowns eine repräsentative Umfrage zum Thema „Homeoffice“ durch. Befragt wurden Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz ab 18 Jahren, die im März/April mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice gearbeitet haben. Die Resultate zeigen, dass Homeoffice vor dem Durchbruch steht, wenn die Unternehmen gute Rahmenbedingungen schaffen. Dafür sprechen die höhere Arbeitszufriedenheit, die bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben sowie der Umweltschutz. Handlungsbedarf besteht hingegen in Bezug auf informelle Kontakte und Isolation, auf Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsplatzausstattung sowie auf Auslagen für Homeoffice. Rund 90% der Befragten sind der Meinung, dass Homeoffice als Ergänzung zur Arbeit vor Ort zugelassen werden soll. Giorgio Pardini, Leiter Sektor ICT bei Syndicom meint dazu: „Es zeigt sich, dass die Arbeitnehmenden in der aktuellen Zeit Homeoffice schätzen. Der Gesetzgeber ist nun gefordert, die Normen auf die neuen Gegebenheiten anzupassen.“ Unternehmen, die sich als attraktive Arbeitgeber sehen, stehen zudem in der Pflicht, für zeitgemässe Homeoffice-Regelungen zu sorgen. Sozialpartnerschaftliche Lösungen müssen besonders bei der Frage der Finanzierung des Arbeitsplatzes gefunden werden, ebenso beim Gesundheitsschutz im Homeoffice, (…).
Syndicom, 25.5.2028.
Syndicom > Homeoffice. Syndicom, 2020-05-25.
Ganzer Text
22.05.2020 Schweiz
Syndicom

DV
Videokonferenz
Volltext
Die Delegiertenversammlung vom 22. Juni findet digital statt. Der Zentralvorstand hat sich ohne Gegenstimme dafür entschieden, die Delegiertenversammlung auf digitalem Weg durchzuführen und auf eine physische Versammlung zu verzichten. Die Geschäftsleitung begrüsst diesen Entscheid, der es ermöglicht, über die statutarischen Geschäfte wie das Budget oder die Ersatzwahlen in den Zentralvorstand zu befinden, aber gleichzeitig auch den Gesundheitsschutz der Delegierten ermöglicht. Einschränkend muss gesagt werden, dass auf diesem Weg politische Diskussionen und Entscheide nicht möglich sein werden. Politische Entscheide werden deshalb entweder auf den Kongress vertagt oder in den Zentralvorstand verlegt. Zu den traktandierten Geschäften werden die Delegierten die Möglichkeit erhalten, im Vorfeld Fragen an die Geschäftsleitung zu stellen. Traktandenliste (provisorisch. Genehmigung des Protokolls der letzten Delegiertenversammlung. Genehmigung Jahresrechnungen und Bilanz 2019. Syndicom, Gewerkschaft Medien und Kommunikation. Hilfs- und Solidaritätsfonds. GGenehmigung Revisionsberichte 2019. Syndicom, Gewerkschaft Medien und Kommunikation. Hilfs- und Solidaritätsfonds. Jahresbericht 2019. Genehmigung Budget 2021. Ersatzwahlen Zentralvorstand.
Syndicom, 22.5.2020.
Syndicom > DV 22.6.2020. Videokonferenz. Syndicom, 2020-05-22.
Ganzer Text
20.05.2020 Schweiz
L'Illustré
Ringier AG
Syndicom

Entlassungen
L'Illustré
Volltext
Acht Entlassungen bei L'Illustré: Die Coronakrise darf kein Vorwand für einen Stellenabbau sein
Das Medienunternehmen Ringier Axel-Springer Schweiz AG (RASCH) gab gestern bekannt, dass bei der Zeitschrift L'Illustré 8 Mitarbeiter entlassen werden sollen, von denen 4 eine Vorpensionierungsregelung in Anspruch nehmen werden. Eine Entscheidung, die im aktuellen Medienkontext dramatisch anmutet und unverständlich ist, da seit Beginn der Coronakrise die Möglichkeit, auf Kurzarbeit zurückzugreifen, erweitert wurde und RASCH diese auch genutzt hat. Seit mehreren Wochen schon befinden sich die Redaktionen des Ringier Axel-Springer-Verlags in Kurzarbeit, um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern. Dabei handelt es sich um eine in der Schweiz verstärkte und erweiterte Bestimmung zum Schutz von Arbeitsplätzen. Der Bundesrat hat wiederholt zum Einsatz von Kurzarbeit anstelle von Stellenabbau aufgerufen. Es ist daher nicht hinnehmbar, dass einer der grössten Verlage unseres Landes, der unbestreitbar über eine solide finanzielle Grundlage verfügt, Mitarbeiter entlässt, nachdem er in den Genuss dieser staatlichen Unterstützung zur Sicherung von Arbeitsplätzen gekommen ist. (…).

Syndicom, 20.5.2020.
Syndicom > L’Illustré. Entlassungen. Syndicom, 2020-05-20.
Ganzer Text
20.05.2020 Schweiz
SEV Schweiz
SGB
Syndicom
Unia Schweiz

Prekariat
Volltext
Bündnis fordert Überbrückungsfonds für prekäre Arbeitnehmende. Die Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er soll Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten. Die Corona-Krise trifft zwar die ganze Gesellschaft – besonders hart aber die prekär Angestellten, die von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sind; z.B. Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung. Schon während gewöhnlichen Bedingungen leben sie oft am Existenzminimum; aktuell können sie weder Entschädigungen der Arbeitslosversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen. Die Probleme der betroffenen Personengruppen sind vielfältig: Lücken bei Kurzarbeit. Niedrige Löhne, unsichere Anstellungsbedingungen, fehlende oder lückenhafte Sozialversicherungen gehören zum Alltag vieler Hausangestellten. In der Corona-Krise haben viele von ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen verloren. Sie haben keine Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen. Auch Betreuerinnen in Privathaushalten können oft nicht mehr weiterarbeiten. Auch wenn sie ein Recht auf Lohn hätten, ist es für sie schwierig bis unmöglich, diesen einzufordern. Auch sie haben kein Recht auf Kurzarbeit. (…).  Unia Schweiz, 20.5.2020.
Unia Schweiz > Prekariat. Coronavirus. Unia Schweiz, 2020-05-20.
Ganzer Text
14.05.2020 Schweiz
Post
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Post
Volltext
Post von morgen – mit Arbeitsbedingungen von heute. Wie die Post mitgeteilt hat, plant sie den nächsten grossen Umbauschritt. Syndicom erwartet, dass dem Umbau enge Leitplanken gesetzt werden. Der Einbezug der Angestellten ist sicherzustellen - die Arbeitsbedingungen der Angestellten sind nicht verhandelbar. Die Vergangenheit hat gezeigt: Nur auf Versprechungen sollten sich weder Angestellte noch die Politik verlassen. Mit der Umstrukturierung von PostNetz sollen die Filialen aus der Konzerngesellschaft Post CH AG herausgelöst werden. In der Vergangenheit wurden diesem Konzernbereich gezielt Verluste angeheftet, um den Abbau zu legitimieren. Die Umwandlung in eine eigene Aktiengesellschaft bedarf deshalb entsprechender Korrekturen. Die Konzernbereiche PostMail und PostLogistics werden enger verknüpft. Die Verknüpfung der Logistikdienstleistungen Brief und Paket ermöglicht Synergiegewinne, birgt aber die Gefahr, dass geltende Arbeitsbedingungen zur Diskussion gestellt werden. Syndicom sieht das Potenzial, welches dieser Umbauschritt mit sich bringt. Trotzdem äussert sich der zuständige Sektorleiter Matteo Antonini besorgt: „Versprechen werden nicht ausreichen. Wir werden auf Verpflichtungen beharren und auch die Politik ist gut beraten, die Ansprüche der Bevölkerung gesetzlich abzusichern. Ansonsten kann aus dem Umbau rasch ein Abbau werden.“Dem Umbau enge Leitplanken setzen (…).
Syndicom, 14.5.2020.
Syndicom > Post. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2020-05-14.
Ganzer Text
14.05.2020 Schweiz
Keystone
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Keystone
SDA
Strukturreform
Volltext
Baut Keystone-SDA die Agentur um, darf das Personal nicht auf der Strecke bleiben. Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA will sich vermehrt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Als Mediengewerkschaft begrüsst Syndicom diesen Schritt. Die Schweiz braucht eine funktionierende Agentur in allen Landessprachen als Teil des medialen Service public. Dazu gehört auch die Sport-Berichterstattung. Wie Keystone-SDA konkret auf die aktuelle Krise reagiert, muss die Geschäftsleitung nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden ausarbeiten, um sozialverträgliche Lösungen zu garantieren. Mit dem heutigen Entscheid fokussiert die Unternehmensleitung von Keystone-SDA auf ihren medialen Kernauftrag. Syndicom erwartet, dass damit journalistische Überlegungen wieder einen grösseren Stellenwert in der Strategie der einzigen verbleibenden Nachrichtenagentur der Schweiz erhalten. Angesichts der Medienkrise einerseits, und der vom Bund beschlossenen öffentlichen Förderung andererseits, wäre eine Gewinnmaximierungsstrategie der Grossverlage als Eigner von Keystone-SDA völlig unverständlich geworden. Die mediale Grundversorgung kann Keystone-SDA am besten erfüllen, wenn sie sich in eine nicht gewinnorientierte Stiftung umwandelt. Diese muss aber unabhängiger von den Grossverlagen werden. Syndicom schlägt vor, dass auch Bund und Kantone eine solche Stiftung mittragen. So oder so gilt: Wer öffentliche Gelder bezieht, kann nicht zugleich Gewinne als Dividenden ausschütten. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 14.5.2020.
Syndicom > Keystone-SDA. Strukturreform. Syndicom, 2020-05-14.
Ganzer Text
07.05.2020 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Syndicom

Arbeitslosigkeit
Volltext
Erschreckender Anstieg der Arbeitslosigkeit. Angesichts der Stützungsmassnahmen des Bundes sind 50'000 Corona-Entlassungen nicht akzeptabel. (SGB) Die Arbeitslosigkeit explodiert um 40% innerhalb von einigen Wochen: ein solcher Anstieg ist beispiellos. Während der Bund den Unternehmen unter die Arme greift, werden massenweise Arbeitsplätze vernichtet. 50'000 Corona-Entlassungen sind zuviel. Die Arbeitgeber müssen jetzt Solidarität zeigen und Jobs erhalten: das fordert der SGB mit einem Appell. Die heutigen Arbeitslosenzahlen zeigen, wie hart die Corona-Krise für viele Arbeitnehmende ist. In nur zwei Monaten stieg die Zahl der Arbeitslosen um über 40 Prozent oder fast 50'000 Personen (saisonbereinigt). So etwas gab es noch nie. Dabei hat der Bundesrat umfassende Massnahmen ergriffen, um gerade das zu verhindern. Er hat den Zugang zur Kurzarbeit maximal erleichtert, einen Elternurlaub für Arbeitnehmende mit Betreuungspflichten eingeführt sowie weitere Hilfemassnahmen und Kreditgarantien beschlossen. Wenn die Firmen nun in grosser Zahl Personal entlassen, ist das nicht akzeptabel. Besonders erschreckend ist, dass die Arbeitslosigkeit auch in Branchen stark zugenommen hat, welche von den behördlichen Schliessungsentscheiden nicht betroffen waren. So beispielsweise in der Maschinen- und in der Uhrenindustrie, im Baugewerbe und in den Banken. (…).
Syndicom, 7.5.2020.
Syndicom > Arbeitslosigkeit. Syndicom, 2020-05-07.
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04.05.2020 JU Kanton
VS Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Autobusbetrieb
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Die Chauffeure sind mit Syndicom erleichtert über den Entscheid. Nach jahrelanger existentieller Unsicherheit können die Chauffeure im Jura aufatmen. Der Kanton Jura hat heute bekanntgegeben, dass PostAuto den Zuschlag für alle Linien erhält. PostAuto war das einzige offerierende Unternehmen mit einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Die Chauffeure müssen nun keine Arbeitslosigkeit oder Lohneinbussen aufgrund eines Konzessionswechsels mehr fürchten. Denn Syndicom pflegt mit PostAuto eine konstruktive Sozialpartnerschaft mit einem vorbildlichen GAV. Dennoch zeigt der Fall Jura exemplarisch auf, wie die Chauffeure den Ausschreibungen ausgeliefert sind. Es existieren keine griffigen Bestimmungen, die sie und ihre Arbeitsbedingungen schützen. Hinzu kommt, dass ungeregelt ist, wie sie ihre Interessen einbringen können. Der zuständige jurassische Minister David Eray behauptet sogar, dass eine Anhörung der Gewerkschaften illegal sei. Mit dieser Begründung hat er eine angenommene, dringliche Motion des jurassischen Parlaments ignoriert, nach der die Gewerkschaften als Vertreter der Chauffeure hätten angehört werden sollen. Syndicom vermutet vielmehr politische Motive hinter dem Entscheid. Eine Anhörung hätte Präzedenzcharakter mit Ausstrahlung in die ganze Schweiz gehabt. Syndicom fordert das BAV auf, hier für Klarheit zu sorgen. (…).
Syndicom, 4.5.2020.
Syndicom > Postauto JU Kanton. Syndicom, 2020-05-04.
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23.04.2020 Schweiz
Medien
Syndicom

Coronavirus
Medienförderung
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Acht Organisationen schlagen dringende Fördermassnahmen für die Medien vor. Mit Schreiben vom 22. April 2020 haben acht nationale Organisationen von Journalistinnen, Journalisten und Medien dem National- und Ständerat Notmassnahmen vorgeschlagen, um der Ausdünnung der journalistischen Information aufgrund der finanziellen Situation der Medien in der Coronakrise entgegenzuwirken. Die Vorschläge wurden den national- und ständerätlichen Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen KVF unterbreitet. Das Paket von Massnahmen soll vermeiden, dass viele Informationsmedien als Folge der Krise in nächster Zeit ihre Türen schliessen müssen. Praktisch alle redaktionellen Medien vermelden eine nie dagewesene Nachfrage nach redaktioneller Information, die sich durch Rekorde bei Klickzahlen aber etwa auch bei Online-Abos und Kioskverkäufen von Zeitungen und sogar durch direkte Spenden an Redaktionen zeigen. Doch die Coronakrise hat zu extremen Umsatzrückgängen auf dem Werbemarkt geführt, und viele Medien stehen deshalb am Rande des Konkurses. Die unterzeichnenden Organisationen betrachten es als wichtiges öffentliches Interesse, dass die journalistische Information für die Bevölkerung aufrechterhalten wird, erst recht in der ausserordentlichen Lage. (…).
Syndicom, 23.4.2020.
Syndicom > Medien. Coronavirus. Syndicom, 2020-04-23.
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16.04.2020 Schweiz
Regierung Schweiz
Syndicom

Bundesrat
Coronavirus
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Bundesrat beschliesst erste Lockerungs-Massnahmen für die Zukunft der Arbeitswelt. Einige Unterstützungsmassnahmen fehlen nach wie vor. Der Bundesrat hat heute wegweisende Beschlüsse für die Zukunft der Arbeitsplätze gefällt. Die Wiederaufnahme von gewissen Dienstleistungen ist notwendig, der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden muss dabei aber oberste Priorität haben. Die angekündigten Lockerungen ersetzen jedoch keine Unterstützungsmassnahmen, welche für alle von der Krise betroffenen Erwerbstätigen erforderlich sind. Mit den heute verkündeten Lockerungen der Massnahmen gegen das Coronavirus wird der Gesellschaft ein Stück Normalität zurückgegeben. Auch vermag die Öffnung gewisser Geschäfte den finanziellen Druck von einzelnen Branchen zu mildern. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen und Lohnfortzahlungen muss der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden jedoch oberste Priorität haben. Syndicom wird sich gemeinsam mit den Sozialpartnern dafür einsetzen, dass die Gesundheit der Arbeitnehmenden weiterhin prioritär bleibt und die Massnahmen in den einzelnen Branchen umgesetzt werden. Hingegen steht der Bundesrat in der Pflicht jene Unterstützungsmassnahmen zu treffen, welche bis heute noch fehlen. Buchhandlungen kämpfen ums Überleben. Der Lockdown stellt insbesondere auch die Buchhandlungen vor existenzielle Probleme. Der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), Sozialpartner von Syndicom, rechnet mit bis zu 90% Umsatzrückgang. (…).
Syndicom, 16.4.2020.
Syndicom > Coronavirus. Bundesrat. Syndimom, 2020-04-16.
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