Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 603

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15.11.2019 Schweiz
AHV
Initiativen Schweiz
Syndicom

AHV-Renten
Initiativen Schweiz
Volltext
SGB: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds haben an ihrer Versammlung heute beschlossen, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt. (SGB) Die Initiative ist die Antwort der Gewerkschaften auf das immer deutlich sichtbar werdende Rentenproblem: Die Renten der Pensionskassen sinken seit Jahren. Obwohl die Berufstätigen immer höhere Beiträge in ihre Pensionskasse einzahlen. Die Rentensituation der Frauen ist besonders problematisch: Sofern sie überhaupt eine PK-Rente erhalten, ist diese durchschnittlich nur halb so hoch wie jene der Männer. Die Renten sind bereits erschreckend tief: Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen). Deshalb braucht es eine 13. AHV-Rente so wie es für Viele einen 13. Monatslohn gibt. Die Initiative versteht sich als erster Schritt hin zu existenzsichernden Renten. Denn wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll von der Rente leben können. So wie es die Verfassung seit bald 50 Jahren vorsieht. Gerade Frauen sind besonders auf eine leistungsfähige AHV angewiesen. Die AHV ist die einzige Sozialversicherung, welche die vorwiegend von Frauen erbrachte nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit in die Rentenberechnung einbezieht. (…).
Syndicom, 15.11.2019.
Syndicom > AHV. Initiative. Syndicom, 2019-11-15.
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06.11.2019 Schweiz
Pensionskasse
Syndicom

Pensionskassen
Rente
Volltext
Probleme der zweiten Säule angehen: Es braucht Rentenverbesserungen. Pensionskassen haben im Verlaufe dieses Jahres rekordhohe Renditen von durchschnittlich knapp 9 Prozent erwirtschaftet. Dennoch stagniert die Verzinsung des Alterskapitals seit Jahren und die Umwandlungssätze sinken immer weiter. Deshalb brechen die Rentenversprechen aus der 2. Säule zusammen und die Rentenkrise bei den Pensionskassen wird immer deutlicher. (SGB) Der Schweizerische Gewerkschaftsbund bewertet es als positiv, dass der Bundesrat der Empfehlung der BVG-Kommission folgt und den Mindestzins in der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht unter den heute geltenden Zins von einem Prozent senkt – so wie dies die Versicherungen und Arbeitgeber forderten. Der SGB ist allerdings überzeugt, dass die historisch tiefe Mindestverzinsung das Rentenproblem weiter verschärft. Der für das Kapitaldeckungsverfahren vorgesehene Zinseszins-Effekt bleibt aus und die Leistungsfähigkeit der 2. Säule wird in Frage gestellt. Das in der Bundesverfassung festgelegte Leistungsziel der Altersvorsorge rückt so in weite Ferne. (…).
Syndicom, 6.11.2019.
Syndicom > Pensionskassen. Renten. Syndicom, 2019-11-06.
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04.11.2019 Schweiz
Keystone
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Gewinnbeteiligung
Keystone
Volltext
Der geplante Abbau bei Keystone-SDA mobilisiert das Personal. Bei den Wechseln in der Chefredaktion der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wurde die Belegschaft nicht wie im Redaktionsstatut vorgesehen miteinbezogen. Auch beim angekündigten Sparprogramm im Umfang von 800‘000 Franken im Budget 2020 wurde der Redaktion die Mitwirkung bisher verweigert. Die Belegschaft hat nun einstimmig eine Resolution an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beschlossen. Die Gewerkschaften Syndicom und SSM und der Berufsverband Impressum unterstützen die Resolution der Belegschaft, die am 17. Oktober an einer Mitarbeitendenversammlung verabschiedet worden ist. Personalentscheide von oben. Syndicom, das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) und Ipressum bedauern das selbstherrliche Vorgehen der Chefetage der Keystone-SDA in Bezug auf die Personalpolitik. Statt die Mitarbeitenden wie früher üblich und statuarisch festgehalten miteinzubeziehen, provoziert die Geschäftsleitung mit ihren „Hors-sol““ gefällten Personalentscheiden ein weiteres Mal unnötige Unruhe innerhalb der ohnehin gebeutelten Keystone-SDA-Redaktion. Sparen um der Profite willen? In ihrer Mitte Oktober beschlossenen Resolution verlangt die Belegschaft der Keystone-SDA, dass allfällige Gewinne zurück ins Unternehmen und nicht zu den Aktionärinnen und Aktionären fliessen. In der Resolution wird CEO Markus Schwab zitiert, welcher im Dezember 2017 gesagt hat, dass der Dividendenhunger der Aktionäre mit der Ausschüttung 2018 gestillt sei. Die Belegschaft behaftet Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der Keystone-SDA folglich aus (…).
Syndicom, 4.11.2019.
Syndicom > Keystone-SDA. Gewinn. Syndicom, 2019-11-04.
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04.11.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Schalterdienste
Sexuelle Belästigung
Volltext
Post zwingt Personal, sexistische Flyer zu verteilen – Syndicom fordert sofortigen Stopp. Das Schalterpersonal der Post ist derzeit gezwungen, anzügliche Flyer zu verteilen. Der doppeldeutige Satz „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“, soll als Werbung für eine PostFinance-App dienen. Syndicom fordert einen sofortigen Stopp der Verteilaktion. Der Spruch „Ein Lächeln genügt, um mich anzumachen“ sollte eigentlich ein Relikt aus früheren Zeiten sein. Solch ein sexistischer Werbesatz hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und ist im Jahr des Frauenstreiks ein Hohn für all jene, welche gegen solche Strukturen ankämpfen. Ausgerechnet das vorwiegend weibliche Schalterpersonal wird gezwungen, diesen Flyer den Kund*innen abzugeben. Entsprechend empörte Reaktionen der Betroffenen haben Syndicom bereits kurz nach Schalteröffnung erreicht. „Dass man am Post-Hauptsitz blindlings sexistische Werbung durchwinkt, ist durch nichts zu erklären,“ meint David Roth, Zentralsekretär von Syndicom. Wir fordern die Post auf, bis heute Montagmittag die Verteilung dieses Flyers einzustellen.“Syndicom betrachtet dies andernfalls als riesigen Rückschritt in einem sonst sehr konstruktiven Gleichstellungsdialog mit der Post.
Syndicom, 4.11.2019.
Syndicom > Sexuelle Belaestigung. Syndicom, 2019-11-04.
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01.11.2019 JU Kanton
Löhne
Syndicom

Chauffeure, Chauffeusen
Löhne
Volltext
Wir werden die Chauffeure im Jura mit aller Entschlossenheit unterstützen! News Die organisierten Post-Mitarbeitenden beschliessen formell die Unterstützung des gewerkschaftlichen Kampfs im Jura. Die bei der Gewerkschaft Syndicom organisierten Post-Mitarbeitenden haben an ihrer Delegiertenversammlung beschlossen, ihre Kolleginnen und Kollegen in ihrem gewerkschaftlichen Kampf um Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu unterstützen. „Der formelle Beschluss der Post-Mitarbeitenden hat Signalwirkung. Die FahrerInnen im Jura wissen nun, dass sie auf die Unterstützung der gesamten Gewerkschaft Syndicom zählen können. Das bestärkt sie in ihrem Kampf.“, so Zentralsekretärin Sheila Winkler. Die PostAuto-FahrerInnen prangern an, dass die Ausschreibung der Buslinien im Jura ihre Arbeitsplätze und Löhne bedroht. In den letzten Wochen haben die Medien über die aggressiven Methoden ausländischer Busunternehmen berichtet, die im Jura aufgrund der Ausschreibung aller konzessionierten Buslinien, im Jura in den öffentlichen Verkehr drängen. Die Befürchtung der FahrerInnen, dass die Ausschreibung ihre Löhne und Arbeitsplätze bedroht, wird immer konkreter. Die FahrerInnen sind von der jurassischen Regierung enttäuscht. Sie hatten von der jurassischen Regierung gefordert, dass in den Ausschreibungen wirkungsvolle Kriterien zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne festgeschrieben werden. Die jurassische Regierung hat trotz einer Petition mit 4‘000 Unterschriften, einer vom Parlament überwiesenen Motion und öffentlichen Beteuerungen darauf verzichtet. In den Ausschreibungen werden Investitionen, statt Menschen geschützt. (…).  Syndicom, 1.11.2019.
Syndicom > Chauffeure. Loehne. Syndicom, 2019-11-01.
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01.11.2019 GE Kanton
Syndicom
Uber

Uber
Verbot
Volltext
Uber - jetzt braucht es Regeln für die ganze Branche. Das Arbeitsdepartement des Kantons Genf verbietet Uber. Damit ist aber das letzte Wort wohl noch lange nicht gesprochen. Zudem besteht auch unabhängig vom Entscheid ein grosser Regulierungsbedarf: Ein grosser Teil der Branche schlittert ab in prekarisierte Arbeitsbedingungen, nicht nur bei Uber. So wächst beispielsweise die Kurierbranche - in der die Firma Uber mit UberEats tätig ist - exponentiell und hat grossen Regulierungsbedarf. Gemeinsam mit den Partnern von Fairlog arbeitet Syndicom an der Regulierung der Logistikbranche. Was der Kanton Genf heute bestätigt, ist ein wichtiger Schritt um der Prekarisierung der Arbeit zu begegnen. syndicom begrüsst diesen weiteren Schritt, der zur Klärung der Frage der Scheinselbständigkeit beiträgt. Damit ist das aber noch lange nicht in der ganzen Schweiz durchgesetzt. Sollten der Entscheid aber schweizweit rechtskräftig werden, bedeutet das auch, dass andere Firmen nicht mehr auf die Konkurrenz von Uber verweisen können, um ihre eigenen schlechten Arbeitsbedingungen zu rechtfertigen.Sozialpartnerschaftlich regeln. Syndicom organisiert zur Zeit die Kurierbranche in der Schweiz. In dieser Branche tummelt sich auch der amerikanische Multi mit seinen Dienstleistungen von UberEats. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag für Velokuriere und urbane Kurierdienstleistungen bietet Syndicom einen Lösung an, wie die Branche sozialpartnerschaftlich reguliert werden kann.Regulator gefordert. (…).
Syndicom, 1.11.2019.
Syndicom > Uber. Verbot. Syndicom, 2019-11-01.
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18.10.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
Syndicom

Ausgliederung
Autobusbetriebe
Privatisierung
Volltext
Im Jura drängen ausländische Unternehmen in den Öffentlichen Verkehr. Der Kanton Jura hat alle konzessionierten Buslinien ausgeschrieben. Danach sah sich die Regierung mit einer von 4‘000 Jurassiern unterzeichneten Petition, einer angenommenen Motion im jurassischen Parlament und einer Aussprache mit den Gewerkschaften konfrontiert. Dennoch verzichtete sie bei der Ausschreibung darauf, wirksame Vorgaben zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne zu machen. Der Kanton Jura hat alle konzessionierten Buslinien ausgeschrieben. Danach sah sich die Regierung mit einer von 4‘000 Jurassiern unterzeichneten Petition, einer angenommenen Motion im jurassischen Parlament und einer Aussprache mit den Gewerkschaften konfrontiert. Dennoch verzichtete sie bei der Ausschreibung darauf, wirksame Vorgaben zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne zu machen. Bis zum 28. November können Unternehmen, die die Buslinien im Jura übernehmen wollen, ihr Angebot abgeben. Die FahrerInnen berichten, dass sie während der Fahrt von Vertretern der ausländischen Unternehmen angegangen wurden. Sie wurden während der Fahrt fotografiert, gefilmt und ausgefragt. Die FahrerInnen fühlen sich ausgestellt, bedrängt und zum Verkauf an den günstigste Anbieter freigegeben. (…).
Syndicom, 18.10.2019.
Syndicom > Autobusbetriebe Jura Kanton. Symdicom, 2019-10-18.
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17.10.2019 Schweiz
Medien
Syndicom

Medienförderung
Volltext
Medienförderung für die Zukunft. Ohne starke und kritische Medien gibt es keine Demokratie. Sie kontrollieren die Mächtigen, informieren die Bevölkerung und tragen so zur Meinungsbildung bei. Diese Funktion der Medien ist in Gefahr. Früher finanzierten Verlage den Journalismus mit gedruckten Inseraten. Heute wandern die Werbeetats ins Internet. Davon profitieren monopolähnliche Medienkonzerne wie Tamedia oder Ringier mit ihren Online-Marktplätzen – und in weitaus grösseren Rahmen Techgiganten wie Google, Amazon und Facebook. Zeitungen und Zeitschriften strichen seit 2011 jede fünfte Stelle. Über 3‘400 Arbeitsplätze gingen verloren. Viele Medienschaffende wechselten in die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltung. Wirtschaft und Politik kontrollieren die News – statt umgekehrt. Diese Trends wollen die Medienschaffenden bei Syndicom wenden. In einem ersten Schritt haben sie jetzt im Branchenvorstand ein Grundsatzpapier zu den notwendigen Weichenstellungen in der Medienförderung erarbeitet. Öffentliche Fördergelder müssen in den Journalismus fliessen und dürfen nicht in den Taschen der Aktionäre versickern. Nur Medienhäuser, die für ihre Redaktionen einen GAV abgeschlossen oder über ihren Branchenverband einem GAV angeschlossen sind, sollen Medienförderung erhalten. (…).
Syndicom, 17.10.2019
Syndicom > Medienfoerderung. Symdicom, 2019-10-17.
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17.10.2019 Schweiz
Medien
Personen
Syndicom
Marco Geissbühler
Stephanie Vonarburg
Presseförderung
Volltext
Medienförderung für die Zukunft. Ohne starke und kritische Medien gibt es keine Demokratie. Sie kontrollieren die Mächtigen, informieren die Bevölkerung und tragen so zur Meinungsbildung bei. Diese Funktion der Medien ist in Gefahr. Früher finanzierten Verlage den Journalismus mit gedruckten Inseraten. Heute wandern die Werbeetats ins Internet. Davon profitieren monopolähnliche Medienkonzerne wie Tamedia oder Ringier mit ihren Online-Marktplätzen – und in weitaus grösseren Rahmen Techgiganten wie Google, Amazon und Facebook. Zeitungen und Zeitschriften strichen seit 2011 jede fünfte Stelle. Über 3‘400 Arbeitsplätze gingen verloren. Viele Medienschaffende wechselten in die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltung. Wirtschaft und Politik kontrollieren die News – statt umgekehrt. Diese Trends wollen die Medienschaffenden bei Syndicom wenden. In einem ersten Schritt haben sie jetzt im Branchenvorstand ein Grundsatzpapier zu den notwendigen Weichenstellungen in der Medienförderung erarbeitet. Öffentliche Fördergelder müssen in den Journalismus fliessen und dürfen nicht in den Taschen der Aktionäre versickern. Nur Medienhäuser, die für ihre Redaktionen einen GAV abgeschlossen oder über ihren Branchenverband einem GAV angeschlossen sind, sollen Medienförderung erhalten. Dies die zentrale Forderung des Papiers. Ein GAV garantiert faire Löhne, anständige Arbeitsbedingungen und hohe (…).
Marco Geissbühler, Stephanie Vonarburg.
Syndicom, 17.10.2019
Syndicom > Medienfoerderung. Symdicom, 2019-10-17.
16.10.2019 Schweiz
Allianz gegen Stress und Gratisarbeit
Arbeitszeit
Syndicom

Arbeitszeitverlängerung
Volltext
Breite Front gegen längere Arbeitszeiten, notfalls mit Referendum. 67-Stunden Woche, Nacht- und Sonntagsarbeit als Pflicht – all das droht denjenigen, die das Pech haben, als „leitende“ Angestellte oder „Fachspezialisten“ zu gelten. So will es die parlamentarische Initiative Graber. Dagegen wehrt sich die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit, notfalls mit dem Referendum. (SGB) Wird die parlamentarische Initiative „Teilflexibilisierung des Arbeitsgesetzes und Erhalt bewährter Arbeitszeitmodelle“ des abtretenden Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber angenommen, würde das Schweizer Arbeitsrecht praktisch ausgehöhlt: Die Gummibegriffe „Leitende Arbeitnehmerin“ und „Fachspezialist“ würden dem Missbrauch Tür und Tor öffnen – und das weiss der Initiant auch. Denn möglichst viele Arbeitnehmende sollen unter diese Kategorien fallen, um so vom Arbeitgeber bei Mehrarbeit ganz nach Gusto eingesetzt werden zu können: eben bis zu 67 Stunden pro Woche, Sonntage inklusive! Donnerstag/Freitag, 17./18. Oktober, wird sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) mit der Vorlage befassen, und selten war die Ausgangslage so klar: Die parlamentarische Initiative wurde von allen Seiten zerzaust: die kantonalen Arbeitsinspektorate lehnen das Ansinnen ebenso ab wie die Landeskirchen und andere Mitglieder der Sonntagsallianz. ÄrztInnen und ArbeitsmedizinerInnen warnen vor dessen verheerenden Folgen. (…).
Syndicom, 16.10.2019.
Syndicom > Arbeitszeitverlaengerung. Syndicom, 2019-10-16.
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09.10.2019 Schweiz
20 Minuten Radio
Syndicom
Tamedia

20 Minuten Radio
Konzession
Volltext
Gewerkschaftliche Kritik an der geplanten Konzessionsübertragung. von Radio Planet 105 auf die Tamedia AG. Als Interessensvertretung der Medienschaffenden lassen sich Syndicom und SSM gegenüber der verschachtelten Übertragung kritisch vernehmen. Massgebende Fragen sind im Gesuch der beteiligten Unternehmen nicht beantwortet. Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia.Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia. Ungenügend abgesichert sind: Die Arbeitsbedingungen und das Betreuungsverhältnis der zahlreichen PraktikantInnen. Gibt es auf der Redaktion von 20 Minuten Radio genügend ausgebildete Berufsleute, die das Heer von Praktikantinnen und Praktikanten professionell begleiten kann? Wie lange dauert ein (…).
SEV, 9.10.2019.
SEV > 20 Minuten Radio. Konzession. SEV, 2019-10-09.
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09.10.2019 Schweiz
20 Minuten Radio
Syndicom
Tamedia

20 Minuten Radio
Konzession
Volltext
Gewerkschaftliche Kritik an der geplanten Konzessionsübertragung von Radio Planet 105 auf die Tamedia AG. Als Interessensvertretung der Medienschaffenden lassen sich Syndicom und SSM gegenüber der verschachtelten Übertragung kritisch vernehmen. Massgebende Fragen sind im Gesuch der beteiligten Unternehmen nicht beantwortet. Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia.Die Veranstalterkonzession von „Planet 105“ soll auf Gesuch des bisherigen Inhabers Roger Schawinski bzw. seiner Radio 1 AG an den Branchenriesen Tamedia übertragen werden. Tamedia beabsichtigt, den Sender in „20 Minuten Radio“ umzubenennen und möchte die Veranstalterkonzession bis Ende 2024 verlängern. Der Sender soll aber weiterhin durch die Radio 1 AG betrieben werden, mittels eines Dienstleistungsvertrags mit der Tamedia. Ungenügend abgesichert sind: Die Arbeitsbedingungen und das Betreuungsverhältnis der zahlreichen PraktikantInnen. Gibt es auf der Redaktion von 20 Minuten Radio genügend ausgebildete Berufsleute, die das Heer von Praktikantinnen und Praktikanten professionell begleiten kann? Wie lange dauert ein (…).
Syndicom, 9.10.2019.
Syndicom > 20 Minuten Radio. Konzession. Syndicom, 2019-10-09.
Ganzer Text
08.10.2019 Schweiz
Post
Syndicom

Arbeitsbedingungen
Post
Volltext
Zur besten Post der Welt gehören die besten Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Syndicom gratuliert der Post für ihren Hattrick als „beste Post der Welt“ und zeigt sich erfreut, dass die Postleitung den massgeblichen Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anerkennt, die täglich dafür sorgen, dass der postalische Service public in der Schweiz herausragend ist. Zurzeit laufen die Verhandlungen über die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages Post CH, der die minimalen Arbeitsbedingungen für rund 33‘000 Postangestellte regelt. Der Post bietet sich somit die Chance ihren Worten Taten folgen zu lassen. Jegliche Forderungen nach Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen würden den Aussagen der Postleitung diametral widersprechen. In einer breit angelegten Umfrage und in regionalen Versammlungen haben die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder die Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des GAV definiert. Dabei ist zu Ausdruck gekommen, dass sie ihren Arbeitgeber insgesamt schätzen, hingegen durchaus Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen besteht. Folgende Handlungsfelder haben die Postmitarbeitenden definiert. Verbesserter Gesundheitsschutz. Dazu gehört der Schutz der Frei- bzw. Erholungszeit. Keine Verschlechterungen bei den heute vergleichsweise attraktiven Arbeitsbedingungen. Mehr Wertschätzung und Einbezug des Personals. Die Handlungsfelder und Forderungen sind im Detail einzusehen unter www.syndicom.ch/gavpost. (…).
Syndicom, 8.10.2019.
Syndicom > Post. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2019-10-08.
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27.09.2019 BS Kanton
Petri Holding AG
Syndicom

Petri Holding AG
Stellenabbau
Volltext
Drastischer Stellenabbau in der Petri Holding AG. Am 4. September 2019 kündigte die Petri Holding, eine im Verlags-Druck und Kommunikationsgeschäft tätige Gruppe mit Sitz in Basel, eine neue Strategie an, mit der ein Stellenabbau von 43 der insgesamt 117 Arbeitsplätze einhergeht. Der Stellenabbau betrifft sowohl „Die Medienmacher AG“ als auch die „Schwabe Verlagsgruppe AG“. Gleichzeitig wurde eine Vernehmlassung eingeleitet. Die Personalkommission (PeKo) versammelte mit Hilfe von Syndicom das Personal, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Gemeinsam beauftragten die Angestellten beider Unternehmen die PeKo, einen einheitlichen Sozialplan für alle Betroffenen auszuhandeln. Die Mitarbeitenden der „Medienmacher AG“ sind dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die grafische Industrie unterstellt, der in solchen Fällen einen Sozialplan vorsieht. Die „Schwabe Verlagsgruppe AG“ verfügt hingegen über keinen GAV. Die Vernehmlassung konnte damit abgeschlossen werden, dass die Anzahl der Entlassungen von 43 auf 33 reduziert werden konnte. In den Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern wurde schliesslich eine Einigung erzielt, die den ursprünglichen Sozialplan der Unternehmensleitung verbessert. Zu den Verbesserungen gehört in erster Linie, dass der Sozialplan für alle Betroffenen gilt. Er sieht für Mitarbeitende ab 50 Jahren eine besondere Unterstützung bei der Stellensuche vor. Ebenso besteht ein Anspruch auf eine bezahlte Freistellung für Bewerbungsgespräche. (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 27.9.2019.
Syndicom Petri Holding AG. Stellenabbau. Syndicom, 2019-09-27.
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27.09.2019 Schweiz
Post
Syndicom

GAV
Post
Volltext
Auftakt zum GAV Post 2021. Nach intensiven Vorbereitungen geht es nun los. Die Verhandlungen haben begonnen. Im Zweiwochenrhythmus werden die beiden Verhandlungsdelegationen der Post und von Syndicom aufeinandertreffen und versuchen ihren jeweiligen Auftrag zu erfüllen. Die Post wird versuchen, davon ist auszugehen, die Kosten tief zu halten. Sie wird die schwierige Marktsituation und die Herausforderungen der Digitalisierung beklagen und betonen, dass eben diese Herausforderungen grosszügige Zugeständnisse an das Personal verunmöglichen. Die Syndicom-Verhandlungsdelegation wird ihrerseits versuchen, möglichst viele Verbesserungen für die Gewerkschaftsmitglieder und das Personal zu erreichen. Dass Verbesserungsbedarf besteht, haben die Vorbereitungen zu den GAV-Verhandlungen gezeigt. Durch die Umfrage bei den Mitgliedern und in den Work-Shops in den Regionen haben sich drei Themenfelder herauskristallisiert: Verbesserter Gesundheitsschutz, Attraktivere Arbeitsbedingungen, Mehr Wertschätzung der Mitarbeitenden
Syndicom, 27.9.2019.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2019-09-27.
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26.09.2019 Schweiz
DMC Direct Mail Company
Post
Syndicom

Arbeitszeitverkürzung
DMC Direct Mail Company
Volltext
DMC: GAV-Verhandlungen werden noch dieses Jahr aufgenommen. Nach der Ankündigung der Post, die Mitarbeitenden der Distriba AG in die DMC (Direct Mail Company) zu integrieren und den über 3‘000 WerbeverträgerInnen die Arbeitszeiten zu kürzen, forderte Syndicom den Einbezug der Mitarbeitenden, einen grosszügigen Sozialplan und Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Nach dem Abschluss des Konsultationsverfahrens kann Syndicom feststellen, dass die Forderungen weitgehend erreicht wurden. Besonders erfreut zeigt sich Syndicom-Zentralsekretärin Sheila Winkler über die vereinbarte Aufnahme von GAV-Verhandlungen: „Die Arbeitsplätze und Löhne der VerträgerInnen sind durch die abnehmenden Mengen im klassischen Werbemarkt bedroht. In einem solchen Umfeld bietet ein GAV mit Sozialplanpflicht, Mindeststandards und jährlichen Lohnverhandlungen besonderen Schutz für die Mitarbeitenden.“ Nachdem Syndicom den Einbezug der Mitarbeitenden gefordert und in allen betroffenen Regionen Informationsanlässe durchgeführt hatte, zeigte sich die DMC bereit, eine Verhandlungsdelegation von Syndicom zu den Sozialplangesprächen zuzulassen. Die Verhandlungsdelegation von Syndicom und die DMC haben nun einen Sozialplan ausgehandelt, der eine Entschädigung vorsieht. Dabei werden das Dienstalter und der Beschäftigungsgrad berücksichtigt. (…).
Syndicom, 26.9.2019.
Syndicom > DMC. Werbevertrieb. Syndicom, 20-09-26.
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20.09.2019 Schweiz
Syndicom
Velokurier

Arbeitsbedingungen
Velokurier
Volltext
Vereinigt für gute Arbeitsbedingungen. Seit Mai 2019 gilt der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Kurier*innen. Heute Freitagnachmittag treffen sich die Kurier*innen aus allen Landesteilen erstmals auf nationaler Ebene und wählen ihren Branchenvorstand. Dieses Gremium wird darüber entscheiden, mit welcher Strategie der GAV weiterentwickelt werden soll. Ziel der Kurier*innen bleibt es, dass der GAV für allgemeinverbindlich erklärt wird und damit für die ganze Branche gilt. Somit würde der GAV zu einem wirkungsvollen Schutz vor der übermächtigen, internationalen Konkurrenz, die mit Tiefstlöhnen und unregulierten Arbeitsverhältnissen in den Schweizer Markt drängen. Nach dem Markteintritt der grossen, teilweise international tätigen Konzerne in der Schweiz (beispielsweise UberEats, notime, smood, etc.), ist die heimische Kurier-Branche gefordert. Die grossen Firmen konkurrenzieren die lokal tätigen, kleinen und mittleren Kurierfirmen. Der Konkurrenzdruck entsteht vor allem über schlechtere Arbeitsbedingungen. GAV erlaubt gemeinsames Handeln. Der GAV Kurier*innen wurde von Syndicom gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Swiss Messenger Logistics (SML) Anfang Jahr abgeschlossen. SML vereinigt fünfzehn Kurierfirmen in der ganzen Schweiz. Deren Angestellte profitieren seit Mai diesen Jahres von geregelten Mindestlöhnen und verbesserten Arbeitsbedingungen, etwa einem Vaterschaftsurlaub oder Spesen und Zulagen. Die bei Syndicom gewerkschaftlich organisierten Kurier*innen haben an ihrem heutigen T(…).
Syndicom, 20.9.2019.
Syndicom > Kurierdienste. Arbeitsbedimgungen. Syndicom, 2019-09-20.
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18.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Syndicom

Arbeitszeitverlängerung
Volltext
Erfolgreicher Widerstand gegen längere Arbeitszeit. Widerstand der Allianz gegen Stress und Gratisarbeit gegen eine Aushöhlung des Arbeitsgesetzes zeigt endlich Wirkung: Der Ständerat verzichtet darauf, die Arbeitszeiterfassungspflicht für weite Kreise der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Damit bleibt ein zentrales Instrument erhalten, das die Arbeitnehmenden vor Gratisarbeit und überlangen Arbeitszeiten schützt. Mit dem Entscheid, eine parlamentarische Initiative der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter zu beerdigen, räumt der Ständerat ein, dass die Pläne für eine weitgehende Deregulierung des Arbeitsgesetzes quer in der Landschaft stehen und auf breiten Widerstand von Gewerkschaften, ArbeitsmedizinerInnen und Kantonen stossen. Die Umsetzung der Initiative Keller-Sutter hätte mit der Arbeitszeiterfassungspflicht das Instrument zerstört, das überhaupt erst die Kontrolle der Höchstarbeitszeiten und Überzeit erlaubt. Gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE wären mindestens 26 Prozent der Arbeitnehmenden betroffen gewesen. Dieser Schritt reicht der Allianz aus Gewerkschaften, ArbeitsmedizinerInnen und AssistenzärztInnen aber noch lange nicht. Jetzt müssen der Ständerat und die zuständige Wirtschaftskommission auch die Pläne aufgeben, die Wochen-Höchstarbeitszeit zu erhöhen und das Sonntags-Arbeitsverbot weiter aufzuweichen. Deshalb muss auch die entsprechende parlamentarische Initiative von Ständerat Konrad Graber beerdigt werden. In Zeiten, in denen Studien eine stetige (…).
Syndicom, 18.9.2019.
SGB > Arbeitszeit. Syndicom, 2019-09-18.
Ganzer Text
16.09.2019 Schweiz
Syndicom

GAV
Medienschaffende
Mindestlöhne
Volltext
Syndicom-Umfrage zum GAV: Ohne Mindestlöhne und Sozialpläne geht gar nichts! Die meisten Medienschaffenden lehnen das aktuelle Verhandlungsergebnis zum neuen Medien-GAV für die Deutschschweiz und das Tessin ab. Das zeigt eine Umfrage von Syndicom. Über 400 Journalistinnen und Journalisten nahmen daran teil. Ihr Verdikt ist klar: 82 Prozent der Teilnehmenden genügt der jetzige GAV-Entwurf nicht. Medien-GAV muss Lösungen liefern. Was fehlt? Auch darauf geben die befragten Journalist*innen, Fotograf*innen, Produzent*innen, Korrektor*innen, etc. eine eindeutige Antwort: Mindestlöhne und -honorare sind ihnen mit Abstand am wichtigsten. Je nach Region sollen Journalist*innen mindestens 5'200 bis 5'900 Franken monatlich verdienen. An zweiter Stelle folgt die Lohnentwicklung nach Berufsjahren (bei den Festangestellten) und der Geltungsbereich (bei den Freien). Auf Platz drei setzen die Befragten klare Regeln für Sozialpläne: eine Verhandlungspflicht unter Beteiligung der Gewerkschaften und eine Mindestfinanzierung pro abgebauter Stelle. Die vierte Forderung nach Verbriefung der redaktionellen Unabhängigkeit im GAV spaltet die Meinungen: die eine Hälfte der Teilnehmenden fand diese wichtig, die andere nicht. Und an fünfter Stelle kam eine im GAV zu definierende Wochenarbeitszeit von 40 oder 42 Stunden. Gerade junge Medienschaffende haben mit tiefen Einstiegslöhnen und fehlender Lohnentwicklung zu kämpfen. Zudem erhalten Frauen in der Branche weniger Geld für dieselbe Arbeit. Stetiger Stellenabbau verunsichert die Medienschaffenden. Angesichts dessen überraschen die Resultate der (…).
Syndicom, 16.9.2019.
Syndicom > Medienschaffende. GAV. Syndicom, 2019-09-16.
Ganzer Text
09.09.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB
Syndicom

Demonstrationen Bern
Klimawandel
Volltext
Dem Klima und der Klimajugend zur Seite stehen! Der Klimawandel beschleunigt sich rapide und für die Gewerkschaften weltweit ist es eine existenzielle Frage, sich für griffige Massnahmen einzusetzen. Die Schweiz ist als Binnenland von der Klimaerwärmung stark betroffen, bedroht ist das Strom-Standbein Wasserkraft, ganze Dörfer rutschen weg, Strassen und Schienen werden verschüttet. Die sozialen und volkswirtschaftlichen Kosten werden exorbitant sein, wenn die Politik jetzt nicht handelt. (SGB) Besonders betroffen von den negativen Folgen des Klimawandels werden vor allem die Schwachen, die Menschen mit niedrigen Einkommen sein - sowohl global gesehen wie auch bei uns. Darum setzen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften uns dafür ein, dass der Klimawandel gebremst wird. Und zugleich auch dafür, dass die Massnahmen gegen den Klimawandel sozialverträglich sind. Die Gewerkschaftsbewegung ist in einer Schlüsselposition im Kampf für den Klimaschutz, denn wir stehen parteiübergreifend und glaubwürdig für eine nachhaltige Politik ein. Der Werkplatz und der Arbeitsmarkt Schweiz können nur mit guten Arbeitsbedingungen und einer solidarisch finanzierten Energiewende gesichert werden! Die Klimajugend fordert sichtbare Unterstützung ein. Sie braucht sie auch unbedingt, damit sich die Politik bewegt! (…).
Syndicom, 9.9.2019.
Syndicom > Klimawandel. Demonstration. Syndicom, 2019-09-09.
Ganzer Text
03.09.2019 Schweiz
Le Matin
Syndicom

Le Matin
Sozialplan
Volltext
Schlichtungsverfahren Sozialplan „Le Matin“: Schiedsspruch geht in die richtige Richtung! Das Schiedsgericht hat über den Sozialplan für die 41 entlassenen Mitarbeitenden von «Le Matin» entschieden. Die Erleichterung ist gross: Die Forderungen der „41 du Matin“ werden endlich anerkannt und sie erhalten angemessenere Entschädigungen! Die vom Schiedsgericht beschlossenen Entschädigungen liegen im Durchschnitt deutlich über den Zahlungen, die Tamedia vorgeschlagen hatte. Damit gibt es dem Zürcher Verlagshaus zu verstehen, dass sein Sozialplan tatsächlich ungenügend und nicht branchenüblich war. Zusammengefasst enthält der Sozialplan folgende Elemente: Die Entlassenen erhalten eine Entschädigung von 3 bis 12 Monatslöhnen. Insgesamt ist die Bandbreite der Entschädigungen mehr als doppelt so gross wie im Vorschlag von Tamedia. Die entlassenen Personen, die eine Beschäftigung verweigerten („Änderungskündigung“), werden vom Sozialplan erfasst. Die gesamten Verfahrenskosten werden Tamedia auferlegt. Mit diesem Entscheid bestätigt das Schiedsgericht, dass die Entlassenen von „Le Matin“ zu Recht gekämpft haben. Die Gewerkschaften und die 41 entlassenen Angestellten von „Le Matin“ sind zufrieden mit dem Ergebnis des Schlichtungsverfahrens. Dieses stellt in der Schweiz einen echten sozialen Fortschritt dar. Zu bedauern sind insbesondere folgende Punkte, die zweifelsohne mit den besonderen Umständen des Falles zusammenhängen: Das Schiedsgericht hat im Sozialplan nur dem Dienstalter (…).
Syndicom, 3.9.2019.
Syndicom > Le Matin. Sozialplan. Syndicom, 2019-09-03.
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02.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
SGB
Syndicom

Arbeitszeitverlängerung
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Etappensieg der Gewerkschaften gegen längere Arbeitszeiten. Der Widerstand der Gewerkschaften und von ArbeitsmedizinerInnen gegen längere Arbeitszeiten zeigt endlich zählbare Resultate: In dem die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) die parlamentarische Initiative der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter zur Abschreibung empfiehlt, räumt die Kommission ein, dass ihre Pläne für eine weitgehende Deregulierung des Arbeitsgesetzes quer in der Landschaft stehen. Die Initiative verlangte einen weitgehenden Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung. (SGB). Gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE wären mindestens 26% der Arbeitnehmenden betroffen gewesen. Ihnen wäre das Instrument entzogen worden, das überhaupt erst erlaubt zu kontrollieren, ob die Höchstarbeitszeiten eingehalten werden und ob Überzeit geleistet wird. Es ist höchste Zeit, dass der Ständerat nun der Kommission folgt und diesen Abbau des Arbeitnehmendenschutzes beerdigt. Dieser Schritt reicht aber noch lange nicht. Die Kommission muss auch die auf eine Initiative von Ständerat Konrad Graber zurückgehenden Pläne aufgeben, die Wochen-Höchstarbeitszeit zu erhöhen und das Sonntags-Arbeitsverbot weiter aufzuweichen. In Zeiten, in denen Studien eine stetige Zunahme des Stresses in der Arbeitswelt feststellen und in denen immer mehr Menschen ein Burn-out erleiden, braucht es mehr Schutz für die Arbeitnehmenden statt weniger, wie von der WAK nach wie vor geplant. Der Ständerat wäre gut beraten, den grundsätzlichen Widerstand von Gewerkschaften, ArbeitsmedizinerInnen, Kirchen und (…).
Syndicom, 2.9.2019.
Syndicom > Arbeitszeitverlaengerung. Syndicom, 2019-09-02.
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29.08.2019 Schweiz
MS Direct AG
Syndicom

GAV
MS Direct AG
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MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Meilenstein für die Regulierung der Fulfillment-Branche – Fullservice-Dienstleiter MS Direct AG und Syndicom unterzeichnen Pionier-GAV. Heute hat die Gewerkschaft Syndicom gemeinsam mit der MS Direct AG einen Pionier-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichnet. Dieser sichert gute Arbeitsbedingungen sowie einen Mindestlohn von über 20 Franken ab sechs Monaten für mehr als 400 Arbeitnehmende. Der GAV ist ein bedeutender Meilenstein für eine stark wachsende Branche im Umfeld des E-Commerce. Syndicom erarbeitete in den vergangenen drei Jahren mit MS Direct, welche als führende Schweizer Fullservice-Anbieterin für über 300 in- und ausländische Unternehmen tätig ist, einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Basis und Anspruch ist es, die guten Arbeitsbedingungen des Unternehmens zu sichern und diese dank dem Pionier-GAV als Standard in der Fulfillment-Branche sozialpartnerschaftlich verankern zu können. Ein Zeichen in einer unterschätzten Branche setzen. Die Arbeitsbedingungen in der Fulfillment-Branche sind anspruchsvoll. Es bedarf einer raschen und präzisen Arbeitsweise, wobei das Auftragsvolumen stark schwanken kann. Die Branche hatte bisher nicht das beste Image. Zu Unrecht, denn sie bietet vor allem auch weniger gut Qualifizierten und Wiedereinsteiger*innen ein geregeltes Einkommen. Zudem haben Beschäftigte bei MS Direct die Möglichkeit, durch Weiterbildung ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern. Ein Mindestlohn über den vom Bundesrat festgelegten Fr. 18.25 pro Stunde, eine automatische  (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 29.8.2019.
Syndicom > MS Direct AG. GAV. Syndicom, 2019-08-29.
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05.08.2019 Schweiz
Printmedien
Syndicom

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Zeitungszustellung
Syndicom fordert einen grosszügigen Sozialplan. für die ZustellerInnen von DMC. Wie die Post heute angekündigt hat, werden rund 150 ZustellerInnen der Distriba AG bei DMC weiterbeschäftigt. Syndicom begrüsst grundsätzlich die Harmonisierung der Arbeitsbedingungen. Offen bleibt aber die Frage, zu welchen Bedingungen dies geschehen soll. Gleichzeitig legte die Post offen, dass bei der Posttochter DMC ab 2020 die Zustelltage reduziert werden sollen. Diese Massnahme wird bei den über 3‘000 betroffenen ZustellerInnen zu einer Arbeitszeitreduktion und damit auch zu einer Lohnkürzung führen. Syndicom fordert als Abfederung einen grosszügigen Sozialplan. Die Post würde damit ihre soziale Verantwortung übernehmen und transparent handeln. Die Post betont in ihrer Mitteilung, dass die Restrukturierung aufgrund der sinkenden Nachfrage im „klassischen Werbemarkt“ notwendig geworden ist. Diese Entwicklung ist nicht neu und es ist davon auszugehen, dass sie sich fortsetzt. Syndicom fordert deshalb einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die gesamte Branche, der abfedernde Massnahmen bei Restrukturierungen beinhaltet und den Mitarbeitenden in der Branche Sicherheit bietet. Bei DMC laufen schon seit Jahren Gespräche über einen GAV. Die Gewerkschaft Syndicom informiert die Mitarbeitenden über ihre Rechte und Möglichkeiten im Konsultationsverfahren. (…).
Syndicom, 5.8.2019.
Syndicom > Zeitungszustellung. Syndicom, 2019-08-05.
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24.07.2019 Schweiz
Syndicom
Uber

GAV
Uber
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Unappetitliches Lohndumping von Genf bis Zürich. McDonald’s hat die Zusammenarbeit mit UberEats von Genf nach Zürich ausgeweitet. Rund 50 weitere Restaurant-Ketten sind mit dabei. KurierfahrerInnen arbeiten nun auch in Zürich als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Das Geschäftsmodell von Uber missachtet branchenübliche Arbeitsbedingungen und fördert damit die Prekarisierung in der gesamten Branche. Die Gewerkschaft Syndicom fordert Uber, Geschäftspartner und die Politik auf, endlich Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden zu ergreifen: Eine GAV-Pflicht für Kurierfahrende von Uber muss her. Die wachsende Kurierbranche ist bekannt dafür, dass die Arbeitsbedingungen aufgrund fehlender Gesamtarbeitsverträge in der Regel schlecht sind. Für David Roth, Zentralsekretär der Gewerkschaft Syndicom kann die Zusammenarbeit zwischen McDonald´s und UberEats zusätzliche weitreichende Folgen für die Branche haben: „Der Konkurrenzdruck und die aufkommenden Plattformen bedrohen die Arbeitsbedingungen in der Branche, weil sie das Risiko auf die FahrerInnen abwälzen. Mit dem GAV „Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen“, der seit dem 1. Mai 2019 in Kraft ist, steht nun aber ein Gesamtarbeitsvertrag zur Verfügung, der auf die Branche angewendet werden kann.“ Syndicom fordert UberEats daher erneut auf, den Kurier-GAV auf seine Angestellten anzuwenden und den sozialpartnerschaftlichen Dialog mit Syndicom zu suchen. Schnell, flexibel, illegal. (…).  Syndicun, 24.7.2019.
Syndicom > Uber. GAV. Syndicom, 2019-07-24.
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