Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 13385

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28.03.2020 Deutschland
DFGB

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Gewerkschaften machen Druck für höheres Kurzarbeitergeld. Viele Beschäftigte werden von 60% Kurzarbeitergeld nicht über die Runden kommen. Das gilt vor allem für Niedrigverdienerinnen und Niedrigverdiener. Über Tarifverträge haben Gewerkschaften bereits in mehreren Branchen ein deutlich höheres Kurzarbeitergeld durchgesetzt. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann fordert jetzt im SPIEGEL von der Bundesregierung: in Unternehmen ohne Tarifbindung mindestens 80% für die Beschäftigten ermöglichen. Arbeitgeber müssten jetzt mit den Gewerkschaften schnellstmöglich Aufstockungen des Kurzarbeitergelds über Tarifverträge ausverhandeln. Ansonsten sei die Politik gefragt: „Die Bundesregierung fordere ich auf, für Unternehmen ohne Tarifbindung eine Mindestsicherung von 80 Prozent zu ermöglichen und die Rechtsverordnung entsprechend zu korrigieren", sagte Hoffmann dem SPIEGEL. 100% Entlastung für Arbeitgeber - und nichts kommt bei den Beschäftigten an? In der aktuellen Situation bekommen Unternehmen bei Kurzarbeit ihrer Mitarbeiter die Sozialabgaben zu 100% erstattet. Von dieser vollen Erstattung geht aber nichts an die Beschäftigten.““Normalerweise müssen sie [die Arbeitgeber] auch für Kurzarbeiter die Sozialbeiträge weiter zahlen - sowohl die eigenen als auch die der Arbeitnehmer", erläutert der SPIEGEL. „Nun bekommen sie diese vollständig erstattet, so hat es die Bundesregierung per Rechtsverordnung festgelegt. (…)
DGB, 28.3.2020.
DGB > Kurzarbeit. Coronavirus. DGB, 2020-03-28.
Ganzer Terxt
27.03.2020 Grenada
Kuba
St. Vinzent
Granma

Coronavirus
Volltext
Ralph Gonsalves heisst kubanische Ärztebrigade in St. Vincent und den Grenadinen willkommen. Der Premierminister dankte dem Kuba Fidels und Raúls für diese Geste der Solidarität. Auch übermittelte er seinen Dank an Präsident Díaz-Canel, den er als Fortführer des Werks der historischen Führer Kubas bezeichnete. Der Premierminister von St Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, hat eine medizinische Brigade aus Kuba empfangen, die mit dieser südkaribischen Nation zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie beitragen wird. Mit Applaus und Hochrufen wie „Viva Cuba“ und „Viva Venezuela" drückten die Bewohner von St. Vincent und den Grenadinen ihre Dankbarkeit und Bewunderung für die Ankunft der medizinischen Mitarbeiter der Größten der Antillen aus, die in einem Flugzeug der venezolanischen Fluggesellschaft „Conviasa“ ankamen – als Sinnbild für die Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den drei Nationen. In Erklärungen gegenüber Prensa Latina erklärte der kubanische Botschafter auf dieser Inselgruppe, José Manuel Leyva Ventura, dass der Premierminister, mehrere Mitglieder seines Kabinetts sowie der Leiter der venezolanischen Botschaft, Francisco Pérez, Kubas medizinische Brigade begrüsst hätten. „In seinen Worten dankte der Premierminister dem Kuba Fidels und Raúls für diese Geste der Solidarität. Auch übermittelte er seinen Dank an Präsident Díaz-Canel, den er als Fortführer des Werks der historischen Führer bezeichnete“, teilte der kubanische Diplomat mit. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Grenadinen. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 Grenada
Kuba
Surinam
Granma

Coronavirus
Volltext
Eine solidarische Umarmung für die Karibik. Mit Grenada, Suriname und Jamaika sind es bereits sieben karibische Länder, die dankbar sind für die sofortige Unterstützung Kubas, um ihre Reaktionsfähigkeit auf das Fortschreiten der durch das neue Coronavirus SARS-v2 verursachten Pandemie zu stärken „Unzerstörbare Bande der Solidarität und Brüderlichkeit vereinen Kuba und die Länder der Karibik“, schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter-Account, als er sich auf die Abreise von Mitgliedern der Brigade Henry Reeve in Länder unserer nächsten geografisch Region bezog, die sich dort mit hohe Professionalität der Bekämpfung von COVID-19 widmen. Seit gestern, dem 26. März, werden auch Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen von Ärzten und Pflegepersonal aus Kuba unterstützt. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Beziehungen der Insel zu diesen Staaten über die bilateralen Abkommen in verschiedenen Zweige hinausgehen, und zeigt das gemeinsame Interesse der CARICOM-Staaten im Sinne von Humanismus und Solidarität, die einen hohen Einfluss auf das Wohlergehen ihrer Völker haben. Als Bestätigung dieses Prinzips sind bereits zwei Gruppen nach Belize aufgebrochen, sodass jetzt 58 Mitglieder dieser edlen Armee in weißen Kitteln dort tätig sind. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Surinam. Coronavirus. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Coronavirus
Volltext
Frühlingserwachen Frühling in Corona-Zeiten, ein seltsamer Kontrast. Hier neues Spriessen, Aufblühen und Wachsen. Das Leben, halt. Dort Angst, Krise und Krankheit. Der Tod. Und alles, was der Frühling so macht: einen rausziehen, einen ausziehen, einen ranziehen, sollten wir derzeit besser nicht tun. Doch träumen, das ist zwar auch ansteckend, aber das können wir. Der Kirschbaum im Garten ist jetzt noch schöner als andere Jahre. Der Blütenzauber noch zauberhafter. Augen mit Frühling füllen. Augen dann schliessen. Von diesem Frühlingserwachen handelt auch unsere Frontseite. Ein Bild gegen den Virus-Koller. Ein Vexierbild, das aber auch die Corona-Krise zeigt. Man sieht den Virus nicht, man riecht ihn nicht – und doch ist er da. Und dominiert alles. Mittlerweile schlägt er bereits in 169 Ländern zu (Stand 25. März). Mit verheerenden gesundheitlichen, sozialen, ökonomischen und politischen Folgen. Work widmet der Corona-Krise deshalb die ganze Zeitung. Weil es so wichtig ist, sie zu sehen und zu verstehen. Zuerst Aufsteller. In der chinesischen 11-Millionen-Metropole Wuhan gab es am 19. März erstmals keine neuen Ansteckungen mehr. China hat die Seuche mit viel Technologie und der eigenen Geschichte bezwungen. Dann der Alarm. Hunderte von ¬Firmen pfeifen auf den Corona-Schutz. Work dokumentiert. Und Unia-Chefin Vania Alleva fordert den „technischen Stop für nichtessentielle Arbeite“. Der Corona-Ratgeber. (…).
Marie-Josée Kuhn.
Work online, 27.3.2020.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Coronavirus. Work online, 2020-03-27.
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27.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Díaz-Canel: Angesichts COVID-19 sind wir alle voneinander abhängig. Díaz-Canel hob die mehrheitliche Unterstützung des kubanischen Volkes für die ergriffenen Massnahmen hervor und sprach die Anerkennung für das in Kuba tätige Gesundheitspersonal sowie die medizinischen Brigaden aus, die nun in verschiedene Länder der Welt reisen, um dort zu helfen. Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, äusserte am Donnerstag im Revolutionspalast die Ansicht: „In dem Masse, in dem wir alle die Verantwortung verstehen, die jeder von uns dem anderen gegenüber hat, werden wir uns effizienter der Pandemie des neuen Coronavirus stellen.“Das Staatsoberhaupt leitete zusammen mit Premierminister Manuel Marrero Cruz das Treffen, bei dem die Regierung jeden Nachmittag die Situation mit COVID-19 auf der Insel und den Plan für seine Prävention und Kontrolle bewertet. Dabei erkannte er an, dass in diesem Kampf «ein jeder von allen abhängt und wir alle von jedem einzelnen.“Er bestand darauf, dass Kinder und Jugendliche ihre Zeit nicht auf der Strasse verbringen können. „Junge Menschen mögen gesund sein, aber wenn sie die Krankheit übertragen, riskieren sie das Leben ihrer Eltern und Grosseltern, daher ist es eine soziale Verantwortung. Dies ist nicht der Moment, uns so zu vergnügen, wie wir es immer getan haben, wir befinden uns nicht in einem normalen Lebenszustand“, warnte er. Der Präsident erwähnte all jene Personen, die sich dieser gefährlichen Krankheit am besten bewusst geworden sind und weiterhin in den sozialen Netzwerken darauf bestehen, dass die Massnahmen mit Disziplin und Verantwortung befolgt werden müssen. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Medikamente
Volltext
Mehr als 45 Länder fordern Interferon gegen COVID-19 an. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. In Anbetracht ihrer nachgewiesenen antiviralen Eigenschaften erscheinen die verschiedenen weltweit entwickelten Interferonvarianten weiterhin auf der Liste der am häufigsten verwendeten Medikamente in den Protokollen vieler Länder, um der globalen Pandemie von COVID-19 zu begegnen. Im speziellen Fall des rekombinanten menschlichen Interferons Alpha 2b, das von Wissenschaftlern des Zentrums für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, sind bis Donnerstag an dieser Einrichtung der Unternehmensgruppe BioCubaFarma Bestellungen aus mehr als 45 Ländern aus verschiedenen geografischen Gebieten des Planeten eingegangen, um es in ihre therapeutischen Arsenale gegen die gefährliche Krankheit aufzunehmen, da die in China, Kuba und anderen Ländern beobachteten günstigen Ergebnisse seiner Anwendung dafür sprechen. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Medikament. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Schutz der besonders gefährdeten Arbeitnehmenden muss gewährleistet werden! Besorgniserregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt – Kurzarbeit auf Höchststand, mehr Flexibilität für die Kantone. Der Bundesrat schafft wichtige Klarheit, ob und wie die Kantone weiterführende Massnahmen ergreifen dürfen, um die Corona-Krise eindämmen zu können („Krisen-Fenster“). Dringend intensiviert werden muss der Vollzug der bezüglich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz getroffenen Massnahmen. Dabei stehen nun auch die Kantone und die Arbeitgeberverbände in der Pflicht. Störend ist weiterhin, dass besonders gefährdete Arbeitnehmende wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren sollen. Die Lage für die Arbeitnehmenden spitzt sich von Tag zu Tag zu, bereits 656`000 sind von Kurzarbeit betroffen. Der Bundesrat anerkennt nun, dass einige Kantone Massnahmen ergreifen müssen, um ihrer besonderen Situation Rechnung tragen zu können. Der SGB begrüsst diese neue Möglichkeit, die den Kantonen nun aber auch eine echte Verantwortung auferlegt: Sie müssen die Probleme in den Branchen erfassen und schnell wirksame Kontrollstrukturen aufbauen. Das Kriterium des Ausbleibens der Grenzgänger ist für den SGB aber sachfremd und nicht nachvollziehbar. (…).
SGB,, Medienmitteilung, 27.3.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-03-27.
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27.03.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
COVID-19-Verordnung: Krisenfenster für Kantone – Gesundheit muss Priorität haben. Der Bundesrat hat die Covid-19-Verordnung heute erneut angepasst. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist die Einführung eines Krisenfensters für die Kantone richtig. Der Bundesrat berücksichtigt damit die spezifische Situation im Kanton Tessin und vermeidet einen unnötigen Konflikt. Leider hat er die temporären Verschlechterungen des Arbeitsgesetzes für Angestellte in den Spitälern nicht rückgängig gemacht, aber immerhin hat er präzisiert, dass zeitliche und finanzielle Kompensationen weiterhin geschuldet werden. Travail.Suisse fordert die Kantone nachdrücklich dazu auf, mehr Personal für die Kontrolle des Gesundheitsschutzes in den Betrieben einzusetzen. Der Staatsrat des Kantons Tessin hat mit Unterstützung der Tessiner Sozialpartner die Wirtschaft im Grundsatz gestoppt. Der Corona-Virus ist im Tessin bereits stärker verbreitet und die Behörden vor Ort sahen sich gezwungen zu handeln. Travail.Suisse steht in engem Kontakt mit seiner Mitgliedsorganisation OCST, der Gewerkschaftsorganisation Organizzazione Cristiano Sociale ticinese, und begrüsst, dass in dieser Situation eine pragmatische Lösung gefunden werden konnte und die Tessiner Unternehmen mit dem heutigen Entscheid des Bundesrates für ihre Mitarbeitenden Kurzarbeitsentschädigung beantragen können. „Der Bundesrat hat mit dem Krisenfenster ein Instrument geschaffen, um den spezifischen Situationen in den Kantonen begegnen zu können“ sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 27.3.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Travail.Suisse, 2020-03-27.
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27.03.2020 Angola
Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Kubanische medizinische Brigade. reist zur Bekämpfung des Coronavirus nach Angola. 256 Gesundheitsfachkräfte aus Kuba, Mitglieder der Brigade Henry Reeve, werden in Angola daran arbeiten, die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie einzudämmen. 256 Gesundheitsfachkräfte aus Kuba, Mitglieder der Brigade Henry Reeve, reisen nach Angola, um die Ausbreitung des neuen SARS CoV-2-Coronavirus zu bekämpfen, das am 11. März von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie erklärt wurde. Wie von der kubanischen Botschaft in der Hauptstadt Luanda auf ihrem offiziellen Twitter-Account verlautbart, werden sich die Mediziner der Größten der Antillen den Bemühungen der angolanischen Regierung anschließen, das Covid-19 verursachende Virus zu stoppen. Zuvor hatte Sílvia Lutucuta, Gesundheitsministerin der Republik Angola, am 23. März die Entscheidung ihrer Regierung öffentlich gemacht, medizinische Hilfe von Kuba anzufordern, da die Fachleute der Insel über umfangreiche Erfahrung in der Bekämpfung verschiedener Krankheiten verfügten. In den letzten Tagen hat die Antillen-Nation hilfsbedürftigen Ländern mehrere medizinische Brigaden zur Verfügung gestellt, die bereits in Venezuela, Nicaragua, Belize, Surinam und in der norditalienischen Region Lombardei tätig sind. (…).
Granma, 27.3.2020.
Granma > Coronavirus. Angola. Granma, 2020-03-27.
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27.03.2020 China
Work

Coronavirus
Volltext
Grüsse aus Yi-Feng. „Wir haben in Wuhan zum ersten Mal gar keine neuen Infektionen mehr!“ Diese gute Nachricht schrieb mir meine chinesische Bekannte Lin am 19. März erleichtert per WeChat. China zeigt: Es ist möglich, eine hochansteckende Seuche ohne Medikamente in kurzer Zeit einzudämmen und ihre weitere Ausbreitung fast zum Stillstand zu bringen. Zumindest im eigenen Land. Und jetzt hebt China die Abriegelung der Provinz Hubei schrittweise auf. Dort nahm die Corona-Pandemie im letzten Dezember ihren Anfang. Schnell gelernt. Natürlich war auch China am Anfang nicht von Fehlern gefeit - der neue Virus ist von den lokalen Behörden etwa drei Wochen heruntergespielt worden. Lin schrieb: „Ich hörte etwa Mitte Januar zum ersten Mal etwas, aber wir haben gedacht, es sei nicht so schwerwiegend.“ Wichtiger ist aber, dass gleich ganz zu Beginn ein Lernprozess in die Gänge kam: Der Virus wurde in kürzester Zeit identifiziert und kommuniziert, die internationalen Organisationen umgehend informiert - mustergültig, offen und transparent. Revolutionskomitees. China hat pragmatisch, ohne ordnungspolitische Scheuklappen reagiert und die möglichen Massnahmen im Sinne der Bevölkerung eingeleitet. Lin erzählte: „Sogar ein kleines Dorf wie Yi-Feng, in dem ich unter Quarantäne bin, kann eine wirksame Organisation zur Unterbrechung der Ansteckungskette aufbauen“ Sie meint damit die nachbarschaftlichen Komitees, die sich in der chinesischen Revolution und mit dem Sieg der Kommunisten herausgebildet hatten. Auf diese Strukturen kann China nun zurückgreifen. (…).
Work online, 27.3.2020.
Work > Coronavirus. China. Work online, 2020-03-27.
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26.03.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Coronavirus
Spitalpersonal
Volltext
Arbeitsgesetz: Bundesrat stösst Spitalpersonal vor den Kopf. Das Spitalpersonal appelliert an den Bundesrat, die Aufweichung des Gesundheitsschutzes zurückzunehmen. Über 40'000 Menschen unterzeichneten in kürzester Zeit die Petition. Doch der Bundesrat stellt sich taub. Der Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Freitag, die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsgesetzes in den mit COVID-PatientInnen überlasteten Spitälern mit sofortiger Wirkung auszusetzen, hat das Spitalpersonal und die Bevölkerung mobilisiert. Der VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) hat Anfang Woche eine Online-Petition lanciert, welche den Bundesrat auffordert, seine Entscheidung rückgängig zu machen. In knapp zwei Tagen unterzeichneten schweizweit über 40’ 000 Menschen diesen Appell und setzten damit ein deutliches Zeichen für den Schutz des Spitalpersonals. Sie alle haben verstanden, dass der Schutz des Personals eine wichtige Voraussetzung ist für den Schutz von uns allen. Bei der heutigen Pressekonferenz gab Bundesrat Parmelin sogar auf konkrete Nachfragen nur ausweichende Antworten zu diesem Thema. Der Appell von 40'000 Personen zum Schutz des Spitalpersonals stiess auf taube Ohren. Der Bundesrat weigert sich, den gesetzlichen Rahmen des Arbeitsgesetzes zum Schutz des Spitalpersonals beizubehalten. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 26.3.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Coronavirus.. Pflegepersonal. VPOD Schweiz, 2020-03-26.
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26.03.2020 Kuba
Granma
Personen
Fidel Castro
Gesundheitswesen
Volltext
Ärzte und keine Bomben. Unser Land wirft weder Bomben auf andere Völker, noch schickt es Tausende von Flugzeugen, um Städte zu bombardieren. Unser Land besitzt keine Atomwaffen, chemischen Waffen oder biologischen Waffen. Die Zehntausende von Wissenschaftlern und Ärzten in unserem Land sind mit der Idee erzogen worden, Leben zu retten. Ich denke - weil ich optimistisch bin - dass diese Welt gerettet werden kann, trotz der Fehler, die gemacht wurden, trotz der immensen und unilateralen Kräfte, die geschaffen wurden, weil ich an den Vorrang der Ideen gegenüber der Gewalt glaube. (…) Unser Land wirft weder Bomben auf andere Völker, noch sendet es Tausende von Flugzeugen aus, um Städte zu bombardieren. Unser Land besitzt keine Atomwaffen, chemischen Waffen oder biologischen Waffen. Die Zehntausende von Wissenschaftlern und Ärzten in unserem Land sind mit der Idee erzogen worden, Leben zu retten. Es wäre ein absoluter Widerspruch zu ihrer Vorstellung, einen Wissenschaftler oder einen Arzt damit zu beauftragen, Substanzen, Bakterien oder Viren herzustellen, die anderen Menschen den Tod bringen können. Es kam sogar zu Behauptungen, dass Kuba Untersuchungen zu biologischen Waffen durchführt. In unserem Land wird geforscht, um solch schwere Krankheiten wie Meningokokken-Meningitis, Hepatitis, mit Impfstoffen zu heilen, die es mit therapeutischen Formeln der Gentechnik herstellt. Oder, was von grösster Bedeutung ist, die Suche nach Impfstoffen oder therapeutischen Formeln durch die molekulare Immunologie; von denen die einen schützen und andere sogar heilen können, und auf diesen Wegen kommen wir voran. (…).
Auszüge aus der Rede des Comandante en Jefe in Buenos Aires im Mai 2003.. Fidel Castro Ruz.
Granma, 26.3.2020.
Personen > Castro Fidel. Gesundheitswesen. Granma, 2020-03-26.
Ganzer Text
26.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Todesfall
Volltext
Gesundheitsministerium: Die Zahl der Infizierten steigt auf 67 und Kuba meldet den zweiten Todesfall. Am gestrigen Dienstag wurden 10 neue Fälle bestätigt. Francisco Durán, der für Epidemiologie im MINSAP zuständige Direktor, informierte in einer Pressekonferenz, dass der 45jährige russische Staatsbürger aufgrund von Komplikationen, die sich durch von COVID-19 ergaben und durch andere Pathologien wie Diabetes Mellitus Typ II verstorben ist. Er starb trotz aller Anstrengungen des ihn behandelnden Ärzteteams heute in den frühen Morgenstunden. Von den 67 Patienten, bei denen die Krankheit festgestellt wurde, befinden sich 64 im Krankenhaus und zwei weiterhin in einem kritischen Zustand. Der Zustand des 38jährigen kubanischen Staatsbürgers, der am 13. März aus Italien einreiste, wird als ernst bezeichnet, da bei ihm eine Entzündung des rechten Lungenflügels diagnostiziert wurde. In Kuba befinden sich 1‘603 Patienten in speziell dafür geschaffenen Zentren unter klinisch-epidemiologischer Überwachung. Davon sind 148 Ausländer und 455 Kubaner. Andere 36‘056 Personen werden durch Organe der Gesundheitsgrundversorgung in ihrer Wohnung überwacht. Bis jetzt wurden 892 Tests auf COVID-19 durchgeführt, von denen sich 67 als positiv herausstellten. (…).
Gesundheitsministerium Kubas.
Granma, 26.3.2020.
Granma > Coronavirus. Granma,, 2020-03-26.
Ganzer Text
26.03.2020 Kuba
Granma

Bildung
Coronavirus
Volltext
Das kubanische Fernsehen wird ab dem kommenden Montag spezielle Bildungsprogramme übertragen. Das Bildungsministerium und das kubanische Fernsehen haben mitgeteilt, dass im Rahmen der Umsetzung der von unserer Regierung getroffenen Massnahmen in der Konfrontation mit COVID-19 am 30. März mit der Übertragung von Bildungsprogrammen begonnen wird. Ab Montag, dem 30. März, senden die Fernsehkanäle Cana Educativo und Tele-Rebelde des kubanischen Fernsehens im Rahmen der von der kubanischen Regierung getroffenen Massnahmen entsprechend dem Plan der Bekämpfung und Kontrolle von COVID-19 im Land spezielle Bildungsprogramme für die Schüler verschiedener Bildungsstufen, deren Unterricht in den Schulen ausgesetzt ist. Bildungsministerin Dr. Ena Elsa Velázquez Cobiella erklärte vor kurzem in der Informationssendung „Mesa Redonda“, dass in diesen speziellen Programmen Lehrer und Methodologen mitwirken werden. Sie werden die Schüler über die Lernziele und -Inhalte informieren, die diese je nach Bildungsstufe und Lernfach im jeweiligen Zeitraum mithilfe ihrer Schulmaterialien bewältigen sollen, und entsprechende Anleitungen geben. Canal Educativo überträgt seine derartigen Programme von 8:00 bis 16:00 Uhr, wobei die Zielgruppe von den Schülern der Primarstufe bis zu den Pädagogikstudenten reicht. Montags und freitags werden außerdem ein Schul-Bulletin und ein ergänzendes Programm gesendet, während dienstags, mittwochs und donnerstags Programme zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen zur Hochschulbildung ausgestrahlt werden. (…).
Granma, 26.3.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Granma/Coronavirus.%20Bildung.%20Granma,%202020-03-26.pdf
26.03.2020 Schweiz
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Kinderbetreuung in Coronazeiten. Im Alltag betrachten wir gewisse Rahmenbedingungen als selbstverständlich: Am Morgen den Nachwuchs in die Kita oder zu den Grosseltern bringen und ins Büro gehen, die Grossmutter anfragen, ob sie einspringen kann, wenn ein Kind krank ist, die Tochter in den Schulferien mit dem Grossvater in den Zoo schicken... Und von einem Tag auf den anderen ist dies alles nicht mehr möglich. Jetzt fällt auf, welch grossen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft die Grosselterngeneration unbezahlt – sowie unzählige Kita-Angestellte mit bescheidenen Löhnen und anstrengenden Arbeitsbedingungen normalerweise leisten. Die Betreuung durch die Grosseltern fällt zurzeit ganz weg – und es könnte noch länger dauern, bis Grosseltern und Enkelkinder sich einander wieder annähern dürfen, ohne dass dies für erstere ein gesundheitliches oder gar tödliches Risiko ist. Die Schulen sind ebenfalls geschlossen. Der Bundesrat hat zwar angeordnet, dass die Kantone eine schulische (bis 6. Klasse) und vorschulische Betreuung anbieten müssen für Kinder, deren Eltern sie in dieser ausserordentlichen Situation nicht selbst betreuen können. Gleichzeitig müssen jedoch auch die Betreuungsinstitutionen die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um ihr Personal zu schützen und die Weiterverbreitung von Covid zu stoppen. Die ist jedoch gerade in der Kinderbetreuung kaum umsetzbar: Trösten auf zwei Meter Distanz ist nicht möglich, geschweige denn Wickeln. (…).  Regula Bühlmann.
SGB, 26.3.2020.
Personen > Buehlmann Regula. Coronavirus. Kinderbetreuung. SGB, 2020-03-26.
Ganzer Text
25.03.2020 Schweiz
Bankpersonalverband

Coronavirus
Volltext
Eine Woche im Ausnahmezustand: Wichtigste Informationen für Angestellte im Finanzsektor. Liebe Abonnentinnen und Abonnenten. Nach einer Woche Ausnahmezustand sind die Vorgaben des Bundesrates klar: Die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) muss mit allen Mitteln eingeschränkt und aufgehalten werden, wobei die Auswirkungen auf die Wirtschaft so gering wie möglich gehalten werden müssen. Auch klar ist: Die Banken spielen eine zentrale Rolle bei den Bemühungen, der Wirtschaft die finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, die erforderlich ist, um die Auswirkungen dieser Krise zu verringern. Der SBPV erinnert daran, dass es im Interesse aller ist, den durch den wirtschaftlichen Abschwung verursachten Schaden so weit wie möglich zu reduzieren. Wir bitten daher die Mitarbeitenden, sich an den Bemühungen zu beteiligen und sicherzustellen, dass die wesentlichen Aufgaben der Finanzinstitutionen so weit wie möglich erfüllt werden können. Die Arbeitgeber wiederum sind aufgefordert, die Mittel zur Verfügung stellen, um essenzielle Aufgaben unter den bestmöglichen hygienischen Bedingungen durchzuführen und die Vorschriften der Behörden ausnahmslos umzusetzen. Da der Ausnahmezustand und die laufenden Verschärfungen teils grosse Umstellungen und Anpassungen in kurzer Zeit erfordern – für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmende – und naturgemäss Unsicherheiten mit sich bringen, haben wir die wichtigsten aktuellen Richtlinien aufgelistet, die es nun zu beachten und zu befolgen gilt. (…).
Bankpersonalverband, Medienmitteilung, 25.3.2020.
Bankpersonalverband > Coronavirus. SBPV, 2020-03-25.
Ganzer Text
25.03.2020 Schweiz
Pensionskasse
Personen
PK-Netz

Pensionskassen
Volltext
Auch in turbulenten Zeiten Ruhe bewahren Kommentar von Urs Eicher, Präsident PK-Netz. Wir stehen aufgrund der Corona-Epidemie gesamtgesellschaftlich vor sehr herausfordernden Zeiten. Prognosen sind schwierig, wenn plötzlich praktisch das gesamte wirtschaftliche Leben zum Erliegen kommt. Es wäre vermessen, das Grounding der Swissair mit der aktuellen Situation zu vergleichen. Dennoch kommen Erinnerungen hoch. Als die Flotte im Oktober 2001 am Boden blieb, war ich eben zum Präsidenten von kapers, der Gewerkschaft des Kabinenpersonals, ernannt worden. Es folgten turbulente Monate, in denen es bei der beruflichen Vorsorge erstmal darum ging, den Anschluss zu halten und dann für unseren Versichertenbestand eine neue gute Vorsorgelösung zu finden – selbstverständlich im Interesse der Arbeitnehmenden. Wenn ich eines in dieser Zeit gelernt habe: Ruhe bewahren, sich auf das Wesentliche konzentrieren und das Ziel auch in turbulenten Zeiten nicht aus den Augen verlieren. An langfristigen Anlagestrategien festhalten. Übersetzt auf die jetzige Situation in der 2. Säule heisst dies: Wir müssen wachsam sein und die Situation an den Finanzmärkten sicherlich gut beobachten. Allerdings sollten auf der Ebene der Vorsorgeeinrichtungen auf keinen Fall übereilte Beschlüsse gefasst werden, denn die allermeisten Kassen verfügen bereits über langfristige Anlagestrategien mit Zielwerten und Bandbreitenvorgaben. (…). Urs Eicher, Präsident PK-Netz.
PK-Netz, 25.3.2020..
Personen > Eicher Urs. Pensionskasse. PK-Netz, 2020-03-25.
Ganzer Text
25.03.2020 Brasilien
Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Lieber Miguel Díaz-Canel,, Präsident der Republik KubaLula: Das kubanische Volk wächst vor den Augen der Welt. Ich bitte Sie, lieber Compañero Díaz-Canel, den Kubanern, insbesondere den Wissenschaftlern und Angehörigen der Gesundheitsberufe, die sich in diesem harten Kampf um das Leben auf der ganzen Welt befinden, die Anerkennung, Bewunderung und Dankbarkeit des brasilianischen Volkes zu vermitteln. Wir werden immer zusammen sein, bis zum Sieg. Luiz Inácio Lula da Silva. Ich schreibe, um über die Emotionen zu sprechen, die ich empfand, als ich die Aufnahmen von den kubanischen Ärzten in Italien sah, die kamen, um den Opfern der Coronavirus-Pandemie in jenem Land zu helfen.. Wieder einmal geben die Regierung und das kubanische Volk der Welt ein Beispiel für Solidarität und überwinden alle Hindernisse, sei es wirtschaftlicher, geografischer oder politischer Natur. In Krisenzeiten treffen wir die wirklich Grossen. Und in diesen Stunden sind die Menschen dieser Insel gigantisch vor den Augen der Welt. Kubas aktive, militante und revolutionäre Solidarität wurde bereits in verschiedenen Teilen des Planeten bewiesen, in einer stolzen und souveränen Reaktion auf diejenigen, die versuchen, die Wirtschaftsblockade und die politische Isolation durchzusetzen. Das brasilianische Volk wird auf ewig dankbar sein für die Rolle, die es in unserem Más Médicos -Programm gespielt hat, in einer Zusammenarbeit, die unzählige Leben gerettet und unseren eigenen Angehörigen der Gesundheitsberufe viel beigebracht hat. (…). Luiz Inácio Lula da Silva.
Grasnma, 25.3.2020.
Granma > Coronavirus. Lula da Silva. Granma, 2020-03-25.
Ganzer Text
25.03.2020 Kuba
Granma

Volltext
Wasser
Wasserversorgung
Verfügbares Wasser einsparen und Hydraulik-Investitionen beschleunigen. Verfügbares Wasser einsparen und Hydraulik-Investitionen beschleunigen. Bei einer Überprüfung der Programme des Sektors unter der Leitung des Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und in Anwesenheit von Vizepräsident Salvador Valdés Mesa berichteten die Behörden des Nationalinstituts für Wasserwirtschaft, dass allein in der Hauptstadt die Schäden 21,8% der Bevölkerung betreffen, die den Service nur stundenweise erhält. Die Sparmassnahmen in der Wassernutzung und die Beschleunigung der konstruktiven Massnahmen, die derzeit an kritischen Stellen der hydraulischen Infrastruktur in Havanna durchgeführt werden, werden dazu beitragen, die Schwierigkeiten zu verringern, die die anhaltende Dürre in der Wasserversorgung verursacht haben. Bei einer Überprüfung der Programme des Sektors unter der Leitung des Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und in Anwesenheit von Vizepräsident Salvador Valdés Mesa berichteten die Behörden des Nationalinstituts für Wasserwirtschaft, dass allein in der Hauptstadt die Schäden 21,8% der Bevölkerung betreffen, die den Service nur stundenweise, mit wechselnden Zyklen oder über Wasserwagen erhält, berichtete das Nationale Fernsehen. (…).
Granma,, 25.3.2020.
Granma > Wasser. Granma, 2020-03-25.
Ganzer Text
25.03.2020 BS Kanton
VPOD Region Basel

Coronavirus
Kindertagesstätten
Volltext
Die Kitas müssen vor dem Untergang bewahrt werden. Coronavirus - Basel macht es vor: Zusatzbeiträge für Kitas. Viele Kitas sind durch die Coronakrise in ihrer Existenz bedroht. Da nützen auch Kredite nur wenig, da kaum Ausicht auf Rückzahlungsmöglichkeiten besteht. Daher braucht es Betriebsbeiträge à fonds perdu. Basel-Stadt hat jetzt solche Beiträge gesprochen. Wie viele andere Betriebe machen Kitas zur Zeit schwere Zeiten durch. Die Eltern werden von den Kantonen und Gemeinden aufgefordert, ihre Kinder möglichst selbst zu betreuen, aber es gibt in den meisten Kantonen keine behördlichen Schliessungsbeschlüsse. Das heisst, die Kitas bleiben auf den finanziellen Folgen selbst sitzen oder müssen sie den Eltern aufdrängen, die gar keine Leisung in Anspruch nehmen. Und selbst wenn die Eltern zahlen, reicht das nicht, um die laufenden Kosten und Löhne zu stemmen. Für die Löhne der Angestellten können jetzt seit dieser Woche Kurzarbeitsentschädigungen beantragt werden. Das reicht aber nicht aus, um das Fortbestehen der Kitas zu sichern. Nachdem über Jahrzehnte hinweg mit viel Engagement ein funktionierendes Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung aufgebaut wurde, besteht die Gefahr, dass es durch die Coronakrise nachhaltig zerstört und reduziert wird. Der VPOD fordert daher, dass Bund, Kantone und Gemeinden neben den Krediten für Kitas auch nicht rückzahlbare Beiträge zur Verfügung stellen, mit denen die fehlenden Elternbeiträge ersetzt werden. (…).
VPOD Region Basel, 25.3.2020.
VPOD Region Basel > Coronavirus. Kitas. VPOD Region Basel, 2020-03-25.
Ganzer Text
25.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Freischaffende
Selbständigerwerbende
Volltext
Massnahmen des Bundes schliessen weite Teile der Freischaffenden und Selbständigen immer noch aus. Die vom Bundesrat gesprochene finanzielle Unterstützung von Selbständigen infolge des Coronavirus, greift in ihrer derzeitigen Form zu kurz. Die Folgen für Freischaffende und Selbständigerwerbende in den Medien- und Kreativbranchen werden trotz der bereits getroffenen Massnahmen nach wie vor verheerend sein. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher gemeinsam mit acht weiteren Verbänden in den Medien- und Kreativbranchen, den Geltungsbereich auszuweiten. Sie haben sich deshalb heute mit einer Stellungnahme an das Bundesamt für Sozialversicherungen gewendet. Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- und Kreativberufen haben im Moment kaum noch Einkommen. Die Aufträge brechen weg, neue erhalten sie keine. Aktuell erhalten diese Personen nach den gesprochenen Massnahmen des Bundes nur dann eine Erwerbsersatzentschädigung, wenn sie wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten oder aufgrund fehlender Fremdbetreuung ihrer Kinder nicht mehr arbeiten können. Allenfalls erhalten sie Nothilfe, falls sie in den Geltungsbereich der Kulturschaffenden fallen und darüber hinaus Verlust und Absage von Aufträgen aufgrund der Coronavirus-Massnahmen nachweisen können. Diese unmittelbare Vorraussetzung ist in den wenigsten Fällen gegeben. Klar ist hingegen: Viele Freischaffende und Selbständigerwerbende in Medien- oder Kreativberufen erhalten kaum noch neue Aufträge, seit die Coronavirus-Massnahmen in Kraft sind. (…).
Syndicom, 25.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Freischaffende. Syndicom, 2020-03-25.
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24.03.2020 Schweiz
Syndicom

Coronavirus
Gesundheitsschutz
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Syndicom fordert die Schliessung von Baustellen. in der Netzinfrastruktur-Branche. Auf vielen Baustellen der Netzinfrastruktur-Branche können die nötigen Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass alle Netzinfrastruktur-Arbeiten eingestellt werden, ausser jene, die dem Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktur dienen. Dies zum Schutz der Arbeitnehmenden und zur Eindämmung des Coronavirus. Die neuen Erkenntnisse u.a. aus dem Tessin zeigen, dass für die Eindämmung des Coronavirus eine strenge Einhaltung der Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) notwendig ist. Die Abstandsregelungen können jedoch auf vielen Baustellen kaum eingehalten werden. Unabhängige Arbeitsinspektorate der Kantone können die Umsetzung dieser Massnahmen gemäss SECO-Checkliste nicht flächendeckend gewährleisten, ebenso wenig die Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen. Damit wird nicht nur der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen aufs Spiel gesetzt, sondern gleichzeitig eine weitere Ausbreitung der Pandemie in Kauf genommen. Aufrechterhalten der nötigen und kritischen Infrastruktu. (…).
Syndico, 24.3.2020.
Syndicom > Coronavirus. Gesundheitsschutz. Syndicom, 2020.03-24.
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24.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
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Covid-19: Gefährliche Aufweichung des Arbeitsgesetzes. Corona-Krise darf nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gehen. Der Bundesrat hat letzten Freitag wichtige Entscheide zugunsten der Beschäftigten getroffen. Doch er hat auch in verschiedenen Bereichen den Schutz der Arbeitnehmenden gelockert. Die Gewerkschaft Unia hält klar fest, dass die gegenwärtige Pandemie nicht missbraucht werden darf, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Der Bundesrat hat insbesondere in der Logistik- und Transportbranche sowie bei Kurierdienstleistungen massgebliche Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes ausser Kraft gesetzt. Das ist problematisch, zumal die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in keinem Fall konsultiert wurden. Deregulierungen sind nicht zulässig, ausser es gibt eine nachweisbare Notwendigkeit in absolut essenziellen Bereichen (Grundversorgung), die Sozialpartner werden einbezogen, stimmen geschlossen zu (Ausnahmebewilligung) und es gibt klare kompensatorische Massnahmen für die Arbeitnehmenden. Ausnahmen müssen zeitlich sehr beschränkt sein und sofort aufgehoben werden, sobald die Situation sich entschärft. Transport: Chauffeur/innen am Limit. Für Chauffeur/innen wurden die Ruhezeitbestimmungen massiv gelockert: Innert zwei aufeinanderfolgenden Wochen sollen sie künftig bis zu 112 Stunden (statt 90) fahren, die vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten werden von 45 auf 36 Stunden reduziert. Diese Massnahmen entstammen direkt dem Wunschzettel der grossen Detailhändler (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 23.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus.. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-03-23.
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24.03.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
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Erster Sekretär der PCC und Präsident aktivierten Verteidigungsräte des Landes. Eine grosse Gruppe neuer Massnahmen zum Schutz der Menschen und in Übereinstimmung mit dem Präventions- und Kontrollplan für die Konfrontation mit Covid-19 zeigte die Vorbereitung und Tiefe der Analyse in jeder der Entscheidungen zugunsten des Lebens der kubanischen Bevölkerung. Alle kubanischen Einwohner, die in das Land zurückkehren, werden 14 Tage lang in dafür geschaffenen Zentren isoliert sein.. Es ist notwendig, dem Reisenden, der in Kuba ankommt, viele Informationen zukommen zu lassen und Flugzeuge, Räumlichkeiten und Gepäck zu desinfizieren. Die Reisenden werden in von der Polizei ausgewählten und kontrollierten Bussen direkt zu den Isolationszentren gebracht. Ansammlungen von Familienangehörigen an den Flughäfen sind nicht gestattet. Die Passagiere, die nach Kuba zurückkehren, führen nur eine Handgepäcktasche und einen Koffer mit sich, um den Betrieb an Flughäfen und Isolationszentren zu beschleunigen. Die Ausreise von Kubanern wird geregelt, im Interesse des Schutzes ihrer Gesundheit und der ihrer Familien. Sie wird nur aus humanitären Gründen oder aus anderen wichtigen Gründen zugelassen. Die Touristen, die noch in den Hotels verbleiben, befinden sich ebenfalls in Quarantäne und dürfen diese Einrichtungen nicht verlassen. Gleichzeitig ziehen Besucher, die in Miethäusern wohnen, in die Touristenzentren. Ausflüge in Städte, historische, kulturelle und Naturstätten sowie die Vermietung von Touristenautos sind ausgesetzt. (…).  Granma, 24.3.2020.
Granma > Coronavirus. Gegenmassnahmen. Granma, 2020-03-24.
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23.03.2020 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
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1. Mai 2020: Demonstration und Fest werden abgesagt. Gemeinsame Medienmitteilung von Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich in 1. Mai Komitee Zürich. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und das Zürcher 1. Mai Komitee haben in Absprache miteinander entschieden, sowohl das 1. Mai Fest, als auch die traditionelle 1. Mai Demonstration in der Stadt Zürich abzusagen. Der Verzicht auf die Mobilisierungen ist eine Frage der Solidarität und des Respekts für die Beschäftigten im Gesundheitswesen, in der Reinigung, in Lebensmittelgeschäften und anderen Tieflohnberufen, die sich jetzt als unverzichtbar erweisen. „Auch wenn die von den Behörden angeordneten Massnahmen vorerst nur bis zum 19. April gelten, wollen wir mit dem Entscheid zeigen, dass wir in dieser schwierigen Situation Verantwortung übernehmen“, erläutert Luca Maggi, Sprecher des 1. Mai Komitees. „Von den Arbeitgebern erwarten wir, dass sie den Gesundheitsschutz ebenfalls zur Priorität machen. Es ist unverantwortlich, dass etwa auf Baustellen weitergearbeitet wird, obwohl die Schutzmassnahmen dort nicht umgesetzt werden können“, so GBKZ-Präsident und AL-Kantonsrat Markus Bischoff. Das Zürcher 1. Mai Komitee wird am Tag der Arbeit und dem folgenden Wochenende auch auf die politischen Veranstaltungen verzichten. Stattdessen plant es sowohl online unter www.1mai.ch als auch auf Radio Lora ein Alternativprogramm zu organisieren. Die 1. Mai Zeitung soll ebenfalls erscheinen.
GBKZ, 23.3.2020.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Verbot. GBKZ, 2020-03-23.
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