Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 72

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.03.2019 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Judith Stofer
Kantonsratswahlen
Volltext
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den Kantonsrat! Jahr für Jahr spielt sich im Kantonsrat jeweils im Dezember während der Budget-Debatte dasselbe Trauerspiel ab: Lohnerhöhungen, Einmalzulagen, Gewährung des Teuerungsausgleichs, begründete Personalaufstockungen, fünfte Ferienwoche für das Staatspersonal und vieles mehr werden von der bürgerlichen Mehrheit unter Federführung der FDP im Kantonsrat wortreich und arrogant zerfleddert und danach knallhart versenkt. Die bürgerliche Mehrheit (SVP, FDP, GLP, CVP und sehr oft auch die EDU und BDP) überholt dabei ihre bürgerlichen Regierungsräte und Regierungsrätinnen noch rechter als rechts. Sündenbockpolitik der Rechten. Die links-grüne Seite (AL, Grüne, SP und in vielen Fällen unterstützt von der EVP) argumentiert mit Verve, Herz und Verstand, doch prallen ihre Voten auf der rechten Ratsseite an einer Mauer von blankem Unverständnis ab. Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Ratsprotokolle der vergangenen Budget-Debatten durchgelesen. Es ist erschreckend, welche Abgründe sich zwischen den Zeilen der bürgerlichen Voten auftun. Die rund 45'000 Staatsangestellten werden kollektiv für alles abgestraft, was im Staat angeblich falsch läuft. So werden sie beispielsweise verantwortlich gemacht für die «Gesetzesflut», für «die Zunahme der Bürokratie» oder für angeblich „komplizierte Bewilligungsprozesse“. Dass die Hauptverantwortung für schludrige Gesetzgebungsarbeit (...). Judith Stofer, AL-Kantonsrätin und Gewerkschaftssekretärin SSM
GBKZ, 1.3.2019.
Personen > Stofer Judith. Kantonsratswahlen. GBKZ, 2019-03-01.
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23.09.2011 Schweiz
MEM-Industrie
Personen
Unia Schweiz
Work
Beda Moor
Corrado Pardini
Judith Stofer
MEM-Industrie
Pensionierung
Volltext

Beda Moor: Mit Leib und Seele Gewerkschafter. Mit einer stehenden Ovation verabschiedeten sich die Mem-Delegierten von Beda Moor. Nach 34 Jahren engagierter Gewerkschaftsarbeit geht Moor Ende Jahr in Pension. Er war als Unia-Branchenverantwortlicher Mem-lndustrie tätig. Wiedergutmachung. Als Abschiedsgeschenk überreichte ihm Corrado Pardini junge Bäumchen in Töpfen. „Diese Bäume sind eine Art Wiedergutmachung für all die gefällten Bäume, die nötig waren, um das Papier für die vielen Schriften herzustellen, die Beda während seines Arbeitslebens verfasste“, meinte der Sektorleiter Industrie mit einem Augenzwinkern. Beda Moor habe aber nicht nur geschrieben, so Pardini weiter. Bereits als 17jähriger Lehrling sei er aktiver Gewerkschafter, Vertrauensmann und Aktuar der SMUV-Betriebsgruppe in Schlieren ZH gewesen. (...). Judith Stofer.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Personen > Moor Beda. Pensionierung. 2011-09-23.doc.

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23.09.2011 Schweiz
MEM-Industrie
Personen
Unia Schweiz
Work
Renzo Ambrosetti
Judith Stofer
Arbeitszeitverlängerung
Lohnkürzungen
Petition
Überzeit
Volltext

Keinen Freipass für Gratis. Die Unia fordert: Frankenspekulation stoppen, Eurolöhne verbieten, Überstunden vollumfänglich bezahlen. Die Unia-Delegierten der Mem-Branche stimmten am 16. September 2011 in Bern einer Resolution zu und übergaben dem Bundesrat eine Petition. Mit nur wenigen Gegenstimmen verabschiedeten die 150 Delegierten der nationalen Mem-Branchenkonferenz die Resolution „Unsere Arbeit ist nicht gratis“. Dies nach einer längeren und kontrovers geführten Diskussion. Sie drehte sich vor allem um den Krisenartikel 57 des Mem-GAV, der es Betrieben ermöglicht, von arbeitsvertraglichen Bestimmungen abzuweichen. Für die Delegierten ist es nicht akzeptabel, dass einzelne Betriebe und Verbandsvertreter von Swissmem Artikel 57 als Freipass für Gratisarbeit missbrauchen. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Unia Schweiz > Lohnkürzungen. 2011-09-23.doc.

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27.08.2011 Biel
Genf
Grenchen
JU Kanton
Neuenburg
Personen
Uhrenindustrie
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Work
Teresa Matteo
Jean-Claude Rennwald
Judith Stofer
Frühpensionierung
Krankenversicherung
Löhne
Vaterschaftsurlaub
Volltext

Mehr Geld, mehr Vaterschaftsurlaub, neue Frühpensionierungsregeln. Der Gesamtarbeitsvertrag für die Uhrenindustrie ist unter Dach und Fach. Sie Unia-Delegiertenversammlung hat ihre Zustimmung gegeben. Die Uhrenindustrie bekommt einen neuen GAV. Jean-Claude Rennwald,  Branchenverantwortlicher bei der Unia, ist mit dem Verhandlungsergebnis sehr zufrieden: „Unser Verhandlungsteam hat Verbesserungen bei den Sozialleistungen und den Einstiegslöhnen erreicht.  Zudem haben wir das Frühpensionierungsmodell weiterentwickelt.“ Auch die über fünfzig Delegierten der Unia-Branchenkonferenz sahen das so: Am 27. August hiessen sie den neu verhandelten Vertrag für die Uhren- und Mikrotechnikindustrie in Neuenburg gut. (...).
Judith Stofer.

Work. Freitag, 2011-09-09.
Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn > Uhrenindustrie. GAV. Work 2011-09-09.doc.

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26.08.2011 Schweiz
Personen
SVP
Unia Schweiz
Work
Rita Schiavi
Judith Stofer
Antirassismus
Rassismus
Unterschriftensammlung
Volltext

Der Wahlkampf muss fair bleiben. Gegensteuer zu den fremdenfeindlichen Hetzkampagnen der SVP. Die Unia unterstützt die Kampagne „Fairplay im Wahlkampf“. 50‘000 Unterschriften sollen ein Zeichen gegen Diffamierung und Rassismus im Wahlkampf setzen. Die Forderung „Fairplay“ ist im Sport eine Selbstverständlichkeit. In der Politik ist es genau umgekehrt: Rechte Politiker haben unfaires Verhalten, abstruse Anschuldigungen und Lügenkampagnen zum Standard gemacht. Eine Kampagne will jetzt gegen diese Vergiftung des politischen Klimas in der Schweiz angehen. Sie setzt sich für einen fairen Wahlkampf ohne Ausgrenzung, Diffamierung und Rassismus ein. Unterstützt wird die am 10. August lancierte Kampagne von der Unia, der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, von Religionsgemeinschaften und weiteren Nichtregierungsorganisationen. (...). Judith Stofer.

 Work. Freitag, 2011-08-26.
Unia Schweiz > Antirassismus. Work 2011-08-26.doc.

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17.08.2011 BS Kanton
Riehen
Wollishofen
ZH Kanton
Personen
Unia
Work
Rita Schiavi
Judith Stofer
Prozess
Streikrecht
Volltext

Streikaktionen waren legitim. Richter sprechen zwei Kaderleute der Unia frei. Die Urteile in einem Basler und einem Zürcher Gerichtsverfahren stärken das von der Verfassung garantierte Streikrecht. Das Basler Appellationsgericht und das Zürcher Obergericht haben je eine Unia-Kaderfrau und einen Unia-Kadermann vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. Die beiden Unia-Mittarbeitenden waren im Zusammenhang mit Streikaktionen für einen neuen Landesmantelvertrag im Bauhauptgewerbe (LMV) angeklagt worden. Die Unia ist erfreut über die in zweiter Instanz gefällten Freisprüche. Sie fordert die Arbeitgeber auf, das von der Bundesverfassung garantierte Streikrecht zu respektieren. (...). Judith Stofer.

Work. Freitag, 2011-08-26.
Unia > Prozess Streikaktionen. Work 2011-08-26.doc.

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14.06.2011 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Unia Schweiz
Work
Corinne Schärer
Judith Stofer
Frauentag
Gleichstellung
Lohngleichheit
Volltext

„Achtung. Fertig. Frauen los!“ In der kommenden Woche startet die Lohngleichstellungskampagne der Gewerkschaften. Unia-Gewerkschaftssekretärin Corinne Schärer erklärt, warum eine starke Beteiligung am nationalen Frauenaktionstag am 14. Juni wichtig ist. Am 14. Juni organisiert die Unia gemeinsam mit anderen Gewerkschaften einen nationalen Frauenaktionstag. Warum? Corinne Schärer: Vor 30 Jahren, am 14. Juni 1981, wurde der Artikel „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ in die Bundesverfassung aufgenommen. Mit dem Frauenstreik vor 20 Jahren haben wir das Gleichstellungsgesetz durchgesetzt. Trotzdem verdienen Frauen heute im Durchschnitt immer noch einen Fünftel weniger als Männer. Das ist ein Skandal! Wir haben Gleichstellung auf dem Papier, wir brauchen sie aber im realen Leben! (...). Mit Foto von Corinne Schärer. Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 4.3.2011.
Unia > Frauentag 2011.doc.

 

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03.06.2011 Arbon
JU Kanton
TI Kanton
Personen
Unia Schweiz
Work
Albert Germann
Vincenzo Giovanelli
Judith Stofer
Fabio Telatin
Ferien
Lohnerhöhungen
Rentenalter
Vernehmlassung
Volltext

Grosser Nachholbedarf. Maler und Gipser fordern deutlich mehr Lohn und flexible Lösung für die Frühpensionierung. Rund 50 Delegierte beschlossen an der Unia-Berufskonferenz der Maler-und Gipserbranche in Zürich die Hauptforderungen für die bevorstehenden GAV-Verhandlungen. Ende März 2012 läuft der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Maler- und Gipsergewerbe aus. Diesem sind mehr als 12‘000 Arbeitnehmende unterstellt. Die GAV-Verhandlungen beginnen am 21. Oktober. Jetzt hat die Berufskonferenz vom 14. Mai die Eckwerte der GAV-Kampagne und die vordringlichsten Forderungen beschlossen sowie die Verhandlungsdelegation bestimmt. Das definitive Forderungspaket wird nach einer breiten Vernehmlassung in den Regionen am 10. September am Unia-forte-Treffen der Maler und Gipser verabschiedet, zu dem breit eingeladen wird. (...). Mit Foto von Albert Germann, Vincenzo Giovanelli und Fabio Telatin. Judith Stofer.

Work. Freitag, 3.6.2011.
Unia Schweiz > Maler, Gipser. Lohnerhöhungen, 3.6.2011.doc.

Maler, Gipser. Lohnerhöhungen. 14.5.2011.pdf

03.06.2011 Schweiz
Frauen
Migration
Personen
Work
Marisa Pralong
Judith Stofer
Arbeitsbedingungen
Berufsbildung
Frauenstreik
Gleichstellung
Volltext

„Ohne uns...!“ geht es nicht. Die Migrationskonferenz der Unia verabschiedet eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit. Die 80 Delegierten der Konferenz fordern griffigere flankierende Maßnahmen zum Schutz des Arbeitsmarktes. Die Arbeitsmigration hat stark zugenommen. Um negative Folgen wie Lohndumping und Verdrängung von schlechter qualifizierten Arbeitnehmenden zu verhindern, verlangte die Konferenz am 14. Mai in Bern eine Verstärkung der flankierenden Massnahmen. In einer Resolution fordern die Delegierten eine Sprach- und Bildungsoffensive für Zugewanderte, die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmenden, die bereits in der  Schweiz sind, und Anerkennung von ausländischen Berufsdiplomen. (...). Mit Fotos. Judith Stofer.

Work. Freitag, 3.6.2011.
Migration > Arbeitsbedingungen. 3.6.2011.doc.

Migration > Arbeitsbedingungen. 3.6.2011.pdf

03.06.2011 Schweiz
Personen
Work
Judith Stofer
GAV
Maler und Gipser
Volltext
Grosser Nachholbedarf. Maler und Gipser fordern deutlich mehr Lohn und flexible Lösung für die Frühpensionierung. Rund 50 Delegierte beschlossen an der Unia-Berufskonferenz der Maler- und Gipserbranche in Zürich die Hauptforderungen für die bevorstehenden GAV-Verhandlungen. Ende März 2012 läuft der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Maler- und Gipsergewerbe aus. Diesem sind mehr als 12‘000 Arbeitnehmende unterstellt. Die GAV-Verhandlungen beginnen am 21. Oktober. Jetzt hat die Berufskonferenz vom 14. Mai die Eckwerte der GAV-Kampagne und die vordringlichsten Forderungen beschlossen sowie die Verhandlungsdelegation bestimmt. Das definitive Forderungspaket wird nach einer breiten Vernehmlassung in den Regionen am 10. September am Unia-forte-Treffen der Maler und Gipser verabschiedet, zu dem breit eingeladen wird. Umsichtig geführt. Erstmals wurde die Berufskonferenz von einem Basismitglied der Unia geleitet. Fabio Telatin, Maler aus Arbon, führte umsichtig durch die Versammlung und liess genügend Raum für Diskussionen. Basis der Diskussion über die Hauptforderungen bildeten die Ergebnisse einer Umfrage, die zwischen Februar und April auf den Baustellen in der ganzen Deutschschweiz, im Tessin und im Jura durchgeführt wurde. Das Echo auf die Umfrage war gross: Mehr als 1100 ausgefüllte Bogen gingen an die Unia zurück. Die meisten Nennungen mit klar über 70 Prozent erhielt die Forderung nach einer markanten Lohnerhöhung mit Anpassung der Mindestlöhne. (…).
Judith Stofer.
Work, 3.6.2011.
Personen > Stofer Judith. Maler und Gipser. GAV. Work, 2011-06-03.
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29.04.2011 Schweiz
Coop
Detailhandel
Personen
Unia Schweiz
Work
Vania Alleva
Judith Stofer
Ladenöffnungszeiten
Nachtarbeit
Sonntagsarbeit
Volltext

Unia-Konferenz der Coop-Angestellten gegen noch mehr Nacht- und Sonntagsarbeit. Nicht mit uns, Herr Hutter! FDP-Nationalrat Markus Hutter will den gesetzlichen Schutz gegen gesundheitsschädigende Arbeitszeiten im Verkauf abschaffen. Dem Personal stösst das sauer auf. Der freisinnige Zürcher Nationalrat Markus Hutter will das eidgenössische Arbeitsgesetz aushebeln. Dieses verbietet derzeit Nachtarbeit zwischen 23 und 6 Uhr und auch Sonntagsarbeit. Dies zum Gesundheitsschutz aller  Arbeitnehmenden. Mit einer Motion will Hutter diesen Schutz nun im Verkauf und im Dienstleistungsbereich abschaffen und das bisher geltende Nacht- und Sonntagsarbeitsverbot  kippen. Im Nationalrat sprach sich eine Mehrheit für diese freisinnige Rosskur aus. Was bei Vania Alleva, Sektorleiterin Tertiär bei der Unia, nur Kopfschütteln auslöst: „Unverständlich, denn die Motion Hutter ist ein brutaler Angriff auf das Verkaufspersonal“ und „ein Schritt in Richtung  24-Stunden-Shopping“. (...). Judith Stofer.

Work. Freitag, 29.4.2011.

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21.02.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Eva Geel
Judith Stofer
Frauentag
Lohngleichheit
Mindestlohn
Volltext

«Wer Vollzeit arbeitet, soll davon, leben können!“. Delegierte des Tertiärsektors für Mindestlohn und Lohngleichheit. Die Delegierten des Sektors Tertiär haben die Ziele für 2011 verabschiedet. Vertrauensleute erhalten mehr Gewicht. Die Forderung nach existenzsichernden Mindestlöhnen und Lohngleichheit steht im Zentrum des nationalen Frauenaktionstags vom 14. Juni 2011. An der Delegiertenversammlung des Sektors Tertiär vom 21. Februar wurde die Verbindung von Mindestlöhnen und Lohngleichheit von allen Arbeitsgruppen unterstützt. Ein Delegierter brachte es auf den Punkt: „Wer voll arbeitet, soll davon leben können. Dies gilt für Männer und Frauen.“ Einige Teilnehmende strichen hervor, dass alle von der Verknüpfung der beiden Themen profitierten. Eine Delegierte dazu: „Der Lohn steht wieder im Zentrum der Diskussionen.“ Ein anderer Delegierter machte auf eine mögliche Gefahr von Mindestlöhnen aufmerksam. Er befürchte, dass höhere Löhne mit der Zeit nach unten angepasst werden könnten. Darum sei es essentiell, dass die Unia den Einsatz für starke Gesamtarbeitsverträge nicht vermindere. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde dafür gute Voraussetzungen. (...). Mit Foto von Eva Geel. Judith Stofer.

-Work. Freitag, 4.3.2011.
Unia > Mindestlohn. 4.3.2011.doc.

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06.02.2011 Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Work
Blaise Carron
Giovanni Giarrana
Mauro Moretto
Jean-Claude Rennwald
Judith Stofer
Antirassismus
Migranten
Sozialforum
Volltext

Weltsozialforum: Gegen die zunehmende fremdenfeindliche Politik. Auch die Unia plant eine breite Kampagne gegen Rassismus. Die Gewerkschaften als massgebliche Kraft im gesellschaftlichen Wandel: ein Bericht vom Weltsozialforum in Dakar, Senegal. Judith Stofer. „Wir müssen die Solidarität ins Zentrum unserer Arbeit stellen“, bilanziert Mauro Moretto. Der Branchenleiter Gastgewerbe bei der Unia war Teil der sechsköpfigen Unia-Delegation am Weltsozialforum.  Besonders beeindruckt war Moretto vom runden Tisch mit brasilianischen Gewerkschaften. Daran nahm auch der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, kurz Lula, teil. Moretto: „Die Gewerkschaften leisten einen wichtigen Beitrag. Sie setzen sich für mehr Demokratie ein, für das Recht auf Nahrung und gegen die Ausgrenzung von Migrantinnen und Migranten.“ Damit seien sie eine Kraft, die massgeblich zur gesellschaftlichen Entwicklung Brasiliens beitrage. (...). Mit Foto.

Work. Freitag, 2011-02-18.

 

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21.01.2011 Schweiz
Gastgewerbe
Personen
SEV Schweiz
Unia Schweiz
Work
Mauro Moretto
Judith Stofer
Elvetino
Löhne
Mindestlöhne
Volltext

Bei Elvetino gibt’s ab 1. Januar 80 Franken mehr Lohn. Der Gesamtarbeitsvertrag wird bis Ende 2012 verlängert. Die Lohnerhöhungen von durchschnittlich 2,3 Prozent für Elvetino-Angestellte lassen sich sehen. Trotzdem sind sie mit ihrer Arbeitssituation nicht zufrieden. Mauro Moretto, bei der Unia verantwortlich für das Gastgewerbe, sagt zum diesjährigen Lohnergebnis: „Die Verhandlungen mit den Elvetino-Verantwortlichen waren wie immer hart und intensiv, aber fair. Und das Ergebnis lässt sich sehen.“ Vollzeitangestellte des Bahngastrounternehmens erhalten ab diesem Jahr 80 Franken mehr pro Monat. Bei Teilzeitmitarbeitenden werden die Löhne dem Pensum entsprechend erhöht. Mindestlöhne. (...).
Judih Stofer.

Work. Freitag, 2011-01-21.

Elvetino. Lohnerhöhungen. 2011-01-21.pdf

 

21.01.2011 BL Kanton
Schweiz
Bundesgericht
Personen
Unia Schweiz
Work
Renzo Ambrosetti
Albert Germann
Judith Stofer
Arbeitsvergabe
Kautionspflicht
Personenfreizügigkeit
Volltext

Die Kautionspflicht setzt sich durch. Ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Lohndumping. Das Bundesgericht stützt die Kautionspflicht in GAV. Sie wird in immer mehr Branchen Realität. Die Kautionspflicht im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Baselbieter Ausbaugewerbes war zum Streitfall geworden. Zwei  Unternehmen hatten deswegen geklagt und vor dem Kantonsgericht  recht  bekommen. Das Bundesgericht hat den Entscheid im Dezember korrigiert. Albert Germann, verantwortlich für das Gewerbe bei der Unia, sagt: „“Das Bundesgerichtsurteil bestätigt die Haltung der Unia.“ Die Verankerung der Kautionspflicht in Gesamtarbeitsverträgen ist für Unia-Co-Präsident Renzo Ambrosetti ein griffiges Mittel im Kampf gegen Lohndumping. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

Work, Freitag, 2011-01-21.

Kautionspflicht. Bundesgericht. 2011-01-21.pdf

21.01.2011 Zürich
Personen
Unia
Work
Judith Stofer
Hausfriedensbruch
Prozess
Volltext

Kampf um GAV vor Gericht. Unia-Sekretär 'freigesprochen. Wegen gewerkschaftlicher Aktionen war ein Unia-Sekretär verklagt worden. Nun wurde er freigesprochen. Das Zürcher Bezirksgericht hat einen Unia-Sekretär vom Vorwurf der Nötigung und des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Das Gericht begründet den Freispruch damit, dass der Angeklagte für die Blockade des Kies- und Betonwerks Kibag  AG in Zürich Wollishofen nicht verantwortlich gemacht werden könne. Denn die Blockade sei beim Eintreffen des Unia- Mannes bereits in vollem Gang gewesen. (...). Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 2011-01-21.

 

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03.12.2010 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Judith Stofer
Kongress
Vertrauensleute
Volltext
Zentralvorstand

Mehr Demokratie und eine Stärkung der Unia-Basis. Dafür setzte sich der Kongress in Lausanne ein. Die 350 Unia-Delegierten haben am 3. und 4. Dezember die Basis für eine auch in Zukunft starke Gewerkschaft gelegt.

Das Programm war ambitioniert: Im Zentrum des ausserordentlichen zweitägigen Kongresses 2010 im Palais de Beaulieu in Lausanne standen das Positionspapier „Stärkung der Unia-Vertrauensleute“ und 68 Anträge. Diese waren aus den Regionen von Unia-Sektionen und Interessengruppen eingegangen. Der zweite wichtige Diskussionspunkt bildeten die Anträge zu den Statuten. Sie waren entweder am letzten Kongress 2008 in Lugano aus Zeitgründen nicht behandelt oder (im Hinblick auf den ausserordentlichen Kongress) neu eingereicht worden. (...). Mit Foto. Judith Stofer. Work. Freitag, 17.12.2010.

 

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19.11.2010 GE Kanton
JU Kanton
VD Kanton
Baunebengewerbe
Personen
Unia
Work
Judith Stofer
Maler und Gipser
Mindestlohn
Rente
Vaterschaftsurlaub
Volltext

100 Franken mehr für alle. Einheitlicher Mindestlohn für die Arbeitnehmenden des Baunebengewerbes der Romandie. Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Second Oeuvre in der Westschweiz bringt höhere Mindestlöhne und Renten. Und die Kautionspflicht für Arbeitgeber. Die 50 Delegierten der Unia und der Syna haben am 6. November 2010 einen neuen GAV für rund 15‘000 Gipser, Schreinerinnen, Maler, Möbelschreiner, Plattenlegerinnen, Innendekorateurinnen und Glasereiangestellte in der Westschweiz verabschiedet. Der Vertrag bringt auf kommendes Jahr eine Lohnerhöhung um 100 Franken monatlich für alle. Zudem werden die Löhne neu jährlich der Teuerung angepasst. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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19.11.2010 Ostermundigen
Coop
Frauen
Personen
Unia Region Bern
Work
Judith Stofer
Frühpensionierung
Volltext

«Tausend Dank an die Unia!“. Coop-Angestellte Zorka Marrelli hat mit Unterstützung der Unia eine gute Lösung gefunden. Jahrelang arbeitete Zorka Marrelli an der Kasse bei Coop in Ostermundigen BE. Dann wurde sie krank. Coop drängte sie, sich früher pensionieren zu lassen. Die Zügelkisten sind gepackt. Fein säuberlich der Stubenwand entlang gestapelt, warten sie auf den Abtransport nach Italien. Nach Martirano Lombardei in Kalabrien, der Heimat von Zorka Marrellis Mann Dario. Das Paar, das seit 1970 in der Schweiz lebt  und arbeitet, hat beschlossen, Ende November nach Italien zurückzukehren. (...). Mit Foto von Zorka Marrelli.  

Judith Stofer. Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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19.11.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Gewerkschaftsbund
Juso
Personen
Unia
Work
Max Chopard-Acklin
Judith Stofer
Entlassungen
Petition
Volltext

Zukunft für Alstom Schweiz!. Eine Petition macht Druck auf Alstom. Die Unia verlangt vom Alstom-Konzern, den angekündigten Abbau von 75O Stellen an den beiden aargauischen Standorten Birr und Baden mit Kurzarbeit aufzufangen. Eine Taskforce soll Massnahmen zur Arbeitsplatzerhaltung ausarbeiten. Der im Energie- und Transportbereich tätige Konzern Alstom ist mit 6‘000 Angestellten der grösste Arbeitgeber im Kanton Aargau. Der von Alstom angekündigte Jobabbau von weltweit 4‘000 Stellen hätte massive Auswirkungen auf den Industriekanton. Das sagt Max Chopard vom Unia-Industrieteam. Es wären Hunderte von Familien betroffen. (...). Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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05.11.2010 Schweiz
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Work
Judith Stofer
Mindestlohn
Mindestlohn-Rechner
Volltext

Mit wenigen Klicks zum Mindestlohn. Der Mindestlohnrechner der Unia ist ein wichtiges Mittel gegen Lohndumping. Die Unia bietet eine neue Dienstleistung an: den Mindestlohnrechner auf www.gav-service.ch.

Rund 40 Prozent aller Angestellten in der Schweiz arbeiten in einer Branche, in der allgemeinverbindliche Mindestlöhne gelten. Diese sind ein zentrales Mittel im Kampf gegen Lohndumping. Guter Service. Aber nicht alle Arbeitnehmenden kennen die geltenden Mindestlöhne. Gewisse Arbeitgeber nutzen diese Unkenntnis aus, um zu tiefe Löhne zu bezahlen. Die Unia schaltet ab Montag, 8. November, einen neuen Mindestlohnrechner online. Um damit Lohndrückerei zu verhindern. (...). Judith Stofer. Work. Freitag, 5.11.2010.

 

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25.09.2010 Schweiz
Baunebengewerbe
Personen
Unia Schweiz
Work
Albert Germann
Judith Stofer
Ferien
Gesundheitsschutz
Löhne
Meinungsumfrage
Volltext

Unia macht eine Umfrage unter Malern und Gipsern. Betroffene sollen GAV-Prioritäten bestimmen. Die Verhandlungen für die Erneuerung des Maler- und Gipser-GAV stehen an. Die Meinung der Mitglieder ist gefragt. Ende März 2012 läuft der GAV für das Maler- und Gipsergewerbe aus. Die Unia-Delegierten dieses Bereiches haben an ihrer Berufskonferenz vom 25. September 2010 beschlossen, eine breite Umfrage unter den Mitgliedern zu starten. Albert Germann, Unia-Branchenverantwortlicher für die Maler und Gipser, sagt dazu: „Wir wollen von den Malern und Gipsern aus der Deutschschweiz und dem Tessin wissen, welche Themen wir bei den anstehenden Verhandlungen für eine Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags  einbringen  müssen.“ Für Germann ist es zentral, die Sicht der Betroffenen von Anfang an in die Verhandlungsvorbereitungen einzubeziehen. Judith Stofer.

Work. Freitag, 4.3.2011.
Unia Schweiz > Maler, Gipser. GAV.doc.

Maler, Gipser. GAV.pdf

24.09.2010 Olten
Personen
Unia Schweiz
Work
Beat Schaffer
Judith Stofer
Vertrauensleute
Unia Forte: "Hier können wir unsere Meinung sagen!". Hunderte trafen sich am Vertrauensleute-Gipfel in Olten. Es war ein voller Erfolg: Am Treffen in Olten zeigten die Vertrauensleute der Gewerkschaft, was Unia Forte für sie bedeutet. (...). Mit Foto von Beat Schaffer. Judith Stofer. Work. Freitag, 24.9.2010
18.09.2010 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Marco Forte
Ursula Mattmann
Judith Stofer
Vertrauensleute
Volltext

Auf zum ersten Treffen der Unia-Vertrauensleute! Am 18. September treffen sich aktive Unia-Mitglieder in Olten und diskutieren über ihre Arbeit als Vertrauensleute der Gewerkschaft. Nicht verpassen, anmelden und hingehen! Die Vertrauensleute der Unia vernetzen sich. Ein starkes Netz ist die Basis für gute Gewerkschaftsarbeit. Ohne engagierte Vertrauensleute steht eine Gewerkschaft auf verlorenem Posten. Vertrauensleute sind Türöffner in den Betrieben. Sie engagieren sich für die Interessen der Arbeitnehmenden. Sie wissen, wo ihren Kollegen und Kolleginnen der Schuh drückt, welche Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen. Ihr Fachwissen und ihre Berufserfahrung braucht es, damit Gesamtarbeitsvertrags-verhandlungen   erfolgreich verlaufen. Kurz: Nur dank ihren Vertrauensleuten kann die Unia gewerkschaftliche und politische Erfolge erzielen. (...). Judith Stofer. Mit Foto. Work. Freitag, 27.8.2010.

 

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10.09.2010 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Work
Daniel Hügli
Judith Stofer
Bauarbeiter
Lohnerhöhungen
Volltext

„Wir haben mehr Lohn verdient!“. Die Unia fordert 150 Franken mehr Lohn für alle, die auf dem Bau und im Ausbaugewerbe arbeiten. Die Bauleute fordern 150 Franken mehr Lohn. Um die Teuerung auszugleichen. Um höhere Krankenkassenprämien zahlen zu können. Und um endlich real mehr im Portemonnaie zu haben. Anfang September hat die Unia die Lohnkampagne auf dem Bau gestartet. Gewerkschafterinnen und Gewerk-

schafter gingen auf die Baustellen und in die Betriebe. Sie  informierten  Bauleute, aber auch Handwerker in der ganzen Schweiz über die anstehenden Lohnverhandlungen. Und ermutigten sie, von ihren Chefs faire Lohnerhöhungen zu fordern. (...). Judith Stofer. Work. Freitag, 10.9.2010.

 

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