Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 42

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.01.2019 Zürich
Bauwirtschaft
Personen
Work
Anna Luisa Ferro Mäder
Baugewerbe
Lohnnachzahlung
Volltext
Diese italienischen Plattenleger freuen sich riesig: 100'000.- Lohnnachzahlungen. Dicker Bschiss auf der Baustelle bei der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof: Die Sub-Sub-Unternehmensfirma Edil Service aus Zug prellte italienische Plattenleger um mehrere Monatslöhne. Doch dann schaltete sich die Unia ein. 3500 Franken netto, dazu Kost und Logis. Mit diesem Angebot lockte ein Vermittler im letzten Sommer vier italienische Plattenleger aus der Region Umbrien in die Schweiz. Einer von ihnen ist der 50jährige Pietro Martucci. Er erzählt: „Wir sind im Juli hier angekommen, mit fast leerem Portemonnaie, aber mit viel Energie und gutem Willen.“ Zuerst war nur ein Einsatz von 8 Tagen abgemacht, den Lohn dafür hätten sie pünktlich erhalten. Danach bot ihnen der Chef an, den Vertrag zu verlängern. „Was konnte Besseres geschehen?“ So arbeiteten die Plattenleger während Monaten auf der Baustelle an der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof für die Firma Edil Service aus Zug, ein Sub-Sub-Unternehmen. Als die Wochen vergingen, kamen immer neue Italiener dazu. 19 waren es am Schluss. Doch die Arbeiter mussten in Zürich eine bittere Erfahrung machen. Vom versprochenen Lohn sahen sie nichts. Christa Suter von der Unia Zürich: „Sie erhielten nur kleine Zahlungen in bar, ohne Quittung.“ Und der 41jährige Liviu Stanciu ergänzt: „Die Firma hat die Lohnzahlungen immer wieder unter irgendwelchen Vorwänden verzögert.“ Esspäckli aus Italien. Die Plattenleger waren in ständiger Geldnot. Sie hielten sich über Wasser, so gut sie konnten. Wer nach Italien ging, brachte Esspäckli für die ganze Gruppe mit. (…). Anna Luisa Ferro.
Work online, 18.1.2019.
Personen > Ferro Anna Luisa. Baugewerbe. Lohnnachzahlung. Work online, 2019-01-18.
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16.10.2018 Genf
Bauwirtschaft
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Protest der Bauarbeiter in Genf geht weiter. Nachdem heute rund 2500 Bauarbeiter in Genf für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 auf die Strasse gingen, haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwoch weiterzuführen. An einer lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben rund 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (siehe Kasten). An einer Versammlung heute Nachmittag haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwochabend zu verlängern. «Die Stimmung an der Versammlung war sehr engagiert. Die Bauarbeiter haben entschieden, ihre Arbeit noch nicht wiederaufzunehmen. Dies zeigt die Wichtigkeit des Landesmantelvertrags und der Rente mit 60 für den Bau», kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. Weitere Protestkundgebung geplant. Die Genfer Bauarbeiter werden ihren Kampf weiter auf die Strasse tragen. So ist für morgen Mittwoch eine weitere Demonstration in der Innenstadt geplant. Nachdem im Vorfeld schon die Bauarbeiter aus dem Kanton Waadt beschlossen hatten, ihren Protest auf zwei Tage auszuweiten, folgt nun auch Genf. «Der Baumeisterverband muss endlich verstehen, dass sich die Bauarbeiter nicht erpressen lassen. Deswegen kann auch die Syna diesen Entscheid nachvollziehen», sagt Guido Schluep, Branchenleiter Bau der Gewerkschaft Syna. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Genf, 16.10.2018.
Unia Genf > Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Protestaktion. Bauwirtschaft. Unia Genf, 2018-10-16.
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17.05.2018 Schweiz
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Löhne
Volltext
Schweiz. Lohnerhebung Bau. Unterdurchschnittliche und sinkende Löhne im Bauhauptgewerbe. Heute veröffentlichte der Baumeisterverband die Zahlen seiner jährlichen Lohnerhebung. Sie zeigen: Trotz harter Arbeit verdienen Bauarbeiter immer noch weniger als der Durchschnitt. Gemeinsam mit der Unia fordern die Bauarbeiter eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Der Medianlohn in der Schweiz beträgt gemäss der letzte Woche veröffentlichten Lohnstrukturerhebung 6‘502 Franken für eine Vollzeitstelle. Im Bauhauptgewerbe beträgt der Durchschnittslohn 5‘804 Franken, 13. Monatslohn inbegriffen. Auf 12 Monatslöhne gerechnet sind das 6‘287 Franken. Dies sind die heute von Baumeisterverband (SBV) veröffentlichten Zahlen. Damit wird deutlich: Für einen der härtesten Jobs der Schweiz verdienen die Bauarbeiter immer noch weniger als der Durchschnitt. Ein Teil der Löhne sinkt. Trotz ausgezeichneter Baukonjunktur und gestiegenen Gewinnen der Baufirmen sind die Löhne in verschieden Bereichen sogar gesunken. Bei den Bauarbeitern, die im Monatslohn bezahlt werden, gingen die Löhne in den untersten beiden Lohnkategorien zurück (-0,6% für Bauarbeiter ohne Fachkenntnisse, -0,2% für Bauarbeiter ohne bauberuflichen Berufsausweis). Bei den Bauarbeitern, die im Stundenlohn bezahlt werden, gingen bis auf jene der Vorarbeiter die Löhne in allen Lohnklassen zurück. Die Ergebnisse des Baumeisterverbandes sind umso alarmierender, als dass (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.5.2018.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Löhne. Unia Schweiz, 2018-05-17.
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16.11.2017 Kuba
Bauwirtschaft
Gewerkschaft Bauarbeiter
Granma

Bauarbeiter
Gewerkschaft Bauarbeiter
Volltext
Debatte um höhere Standards im Bauwesen. Eine Debatte um die Angleichung der Gewerkschaftsstrukturen in den einzelnen Gebieten und Vorschläge zur notwendigen Angleichung, um eine effizientere Arbeit zu garantieren, fand am ersten Tag der Ersten Nationalen Konferenz der Gewerkschaft der Bauarbeiter (SNTC) statt. Eine Debatte um die Angleichung der Gewerkschaftsstrukturen in den einzelnen Gebieten und Vorschläge zur notwendigen Angleichung um eine effizientere Arbeit zu garantieren, fand am ersten Tag der Ersten Nationalen Konferenz der Gewerkschaft der Bauarbeiter (SNTC) statt, die gestern im Kongresspalast der Hauptstadt eröffnet wurde. Die Analyse umfasste auch Aspekte der Qualitätsprobleme in diesem Sektor, die Forderung nach einer mittleren Führungsebene, Qualitätspläne und Kenntnisse, die Beherrschung und Nutzung der technischen Normen und die Selbstverwaltung der Techniker und Arbeiter sowie der schlechte technologische Zustand der Industrieanlagen. Dies alles ergab sich aus dem Vortrag der Vertreter der Unternehmensgruppe Bau und Montage (Cubacons), in dem eine Bilanz ihres dreijährigen Bestehens abgegeben wurde. Bárbaro Alonso Arroyo, die Direktorin für menschliche Ressourcen bei Cubacons, in dem über 50 Unternehmen im ganzen Land zusammengefasst sind, erklärte, dass es das Ziel sei, konstruktive Dienste zum Nutzen der Wirtschaft und der kubanischen Gesellschaft zu leisten, sowie den Erwerb neuer Technologien und die Entwicklung von Kompetenzen zu fördern, die hohe Qualitätsstandards im (…).
Granma, 16.11.2017.
Granma > Gewerkschaft der Bauarbeiter. Granma, 2017-11-16.
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21.10.2017 Olten
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bauarbeiterprotest für mehr Lohn. Nach drei Jahren Lohnstillstand: Jetzt muss endlich Zahltag sein! Rund 5500 Bauarbeiter haben heute ihre Wut zum Ausdruck gebracht: Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss für die hart arbeitenden Bauarbeiter endlich Zahltag sein! In Olten und Lausanne fanden Protestkundgebungen statt. Auch im Tessin und in Genf gab es in den vergangenen Tagen Aktionen. Sie wollen nicht länger warten. Rund 5500 Bauarbeiter versammelten sich in Olten und Lausanne, um für eine Lohnerhöhung zu demonstrieren: 150 Franken mehr Lohn dieses und nächstes Jahr, einen Beitrag an die Krankenkassenprämien sowie eine Anpassung der Mittagszulagen. Kämpferische Stimmung. Nach einem Umzug durch die Oltner Innenstadt mit rund 2500 Bauarbeitern versammelten sich die Teilnehmenden auf der Schützenmatte zur Schlusskundgebung mit Reden und Musik. In ihrer Ansprache unterstützte Unia-Präsidentin Vania Alleva die Bauarbeiter: „Es ist unfair: Der Baubranche geht es ausgezeichnet und die Bauarbeiter gingen drei Jahre lang leer aus. Das muss sich jetzt ändern!“ Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia, hielt in Lausanne vor über 3000 Bauarbeitern fest: „Es darf nicht sein, dass die Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter draussen gute, harte Arbeit leisten, wegen der steigenden Kosten. Syna-Präsident Arno Kerst erklärte in Olten: „Der Bau boomt, seit Jahren! Das ist auch das Verdienst der Bauarbeiter. Mit immer weniger Leuten wird auf den Baustellen immer mehr (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.10.2017.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Kundgebung. Unia Schweiz, 2017-10-21.
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20.10.2017 Schweiz
Bauwirtschaft
Syna
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Medienkonferenz
Volltext
Medienkonferenz zur Lohnkampagne Bau. Zahltag: Nach drei Jahren Lohnstopp haben die Bauarbeiter eine anständige Lohnerhöhung verdient! Während die Baubranche seit Jahren boomt, die Arbeiter immer mehr leisten und das Leben in der Schweiz ständig teurer wird, stehen die Löhne still. Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss endlich Zahltag sein! Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, gehen die Bauarbeiter morgen Samstag, 21. Oktober, in Olten und Lausanne gemeinsam auf die Strasse. Seit 2014 sind die Mindestlöhne nicht mehr gestiegen. Auch bei den diesjährigen Verhandlungen ist kein Lohnabschluss in Sicht. „Die Bauarbeiter machen einen der härtesten Jobs und haben seit Jahren keine generelle Lohnerhöhung erhalten. Kein Wunder platzt ihnen der Kragen“, sagt Nico Lutz, Mitglied der Unia-Geschäftsleitung. Dagegen wollen sich die Bauarbeiter gemeinsam mit ihren Gewerkschaften wehren. Boomende Bauwirtschaft. Der Baubranche geht es gut. Es stehen so viele Kräne in der Schweiz wie noch nie. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Doch während die Umsätze geradezu explodiert sind, hat die Zahl der festangestellten Bauarbeiter abgenommen. Das heisst: Immer weniger Bauarbeiter leisten immer mehr. Nico Lutz: „Druck, Tempo und Intensität der Arbeit haben massiv zugenommen. Heute sollte der Rohbau fast schon fertig sein, bevor die Bodenplatte betoniert ist.“ Gesteigerte Produktivität heisst mehr Verdienst in gleicher Zeit. Davon haben die Bauarbeiter in den (…).
Unia Schweiz, 20.10.2017.
Unia Schweiz > Lohnerhöhungen. Bauwirtschaft. Unia Schweiz, 2017-10-20.
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02.09.2017 Schweiz
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohn-Blockade. Gelbe Karte für die Chefs im Westschweizer Ausbaugewerbe. Die Delegierten der Berufe im Westschweizer Ausbaugewerbe bei den Gewerkschaften Unia und Syna haben heute in Tolochenaz (VD) ihre Lohnforderungen für 2018 diskutiert, die sie im Rahmen der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags stellen werden. Sie fordern eine generelle Erhöhung der Reallöhne um 120 Franken. In den letzten fünf Jahren wurden diese nur einmal angepasst. Die Angestellten haben die Arbeitgeber mit einer gelben Karte gewarnt, dass sie keine Nullrunde akzeptieren werden. An der heutigen Berufskonferenz in Tolochenaz haben Schreiner, Maler und Gipser aus der ganzen Westschweiz ihre gewerkschaftlichen Prioritäten für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) festgelegt, der Ende Jahr ausläuft. Die Berufsleute haben auch ihre Lohnforderungen für 2018 bestimmt: Sie fordern eine Erhöhung der Reallöhne um 120 Franken, um die steigenden Mieten, Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten auszugleichen. Eine Lohnerhöhung für alle ist nötig. Für die Angestellten des Westschweizer Ausbaugewerbes ist klar, dass ein weiteres Jahr ohne Lohnerhöhung nicht akzeptabel ist. Die zwei grössten Vertragspartner auf Arbeitgeberseite, FRECEM und FREPP, haben in den letzten fünf Jahren nur einer einzigen Reallohnerhöhung zugestimmt. Diese Situation ist unhaltbar: Die Auftragsbücher sind voll und der Stress bei der Arbeit nimmt ständig zu. Symbolische Aktion: Ausbildung muss sich auszahlen. Im Anschluss an (…).
Unia Schweiz, 2.9.2017.
Unia Schweiz > Lohnforderungen. Unia Schweiz, 2017-09-02.
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19.05.2016 Stettfurt TG
Bauwirtschaft
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Ralph Hug
Baugewerbe
Lohndumping
Volltext
Dumpingaffäre im Thurgau. Glamour-Multimillionär im Zwielicht. Bei einer Schloss-Sanierung im Thurgau hat die Unia Dumpinglöhne festgestellt. Der Besitzer, ein Hedge-Funds-Guru und Horrorfilm-Darsteller, muss sich erklären. Für den Leiter der Unia Thurgau, Stefan Brülisauer, ist klar: „Da sind Dumpinglöhne im Spiel.“ Ein polnischer Trockenbauer verriet ihm auf der Baustelle, dass er 3300 Franken brutto verdiene. Dabei müsste ein gelernter Gipser mindestens 4780 Franken bekommen. Das schreibt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) vor. Die Szenerie auf dem 150 Hektaren grossen Gelände des Schlosses Sonnenberg in Stettfurt TG stinkt nach Dumping. An die 30 Büezer hausen in Containern auf dem Schlossgelände. Handwerker sollen sogar auf der Baustelle übernachten. Als die Unia auftauchte, liess der Betriebsleiter das Schloss mit Ketten abriegeln. Die Gewerkschafter wurden unter Drohungen weggewiesen. Der Betriebsleiter stellt sich auf den Standpunkt, die Bauarbeiter seien Angestellte und unterstünden keinem GAV. Klar ist, dass für die Sanierung des Schlosses im Mai 2008 eigens eine Firma gegründet wurde, die Schloss & Gut Sonnenberg AG. Kurz zuvor hatte das Kloster Einsiedeln als Besitzerin das beliebte Ausflugsziel verkauft. Und zwar über Kontakte des Kloster-Finanzchefs, der in der Hedge-Funds-Szene aktiv ist. Schwarzeneggers Kumpel. Der neue Besitzer Christian Baha (48) ist Finanzmanager und Multimillionär aus Wien. Er wurde mit dem „Superfund“ reich, einer Art Hedge-Funds mit computerisierten Handelssystemen. Einst Absolvent der Polizeischule, (…). Ralph Hug.
Work online, 19.5.2016.
Unia Ostschweiz > Dumpinglöhne. Schloss Sonnenberg. Work online, 2016-05-19.
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06.03.2015 ZH Kanton
Bauwirtschaft
Personen
Work
Marco Geissbühler
Arbeitsplatzkontrolle
Lohndumping
Volltext
Unia erringt Blitzerfolg auf Zürcher Grossbaustelle. 500‘000.- für die Büezer. So schnell sollte es immer gehen: Am Morgen erfahren die Arbeiter, dass sie Lohndumping-Opfer sind. Am Abend erhalten sie ihr Geld. Morgendämmerung auf der Baustelle Hardturmpark im Boomquartier Zürich West. Vor der Zufahrt stehen Unia-Baustellenkontrolleurin Christa Suter und ihre Leute. Sie suchen nach Gebäudetechnikern der Lavalange GmbH, denn, so Suter: „Die erhalten von ihrer Firma Dumpinglöhne“. Vorabklärungen der Gewerkschaft haben ergeben, dass die ungarischen Arbeiter von Lavange mickrige 8 bis 10 Franken in der Stunde bekommen. Dabei müsste die Firma selbst ungelernten Hilfsarbeitern ohne Berufserfahrung mindestens Fr. 20.48 zahlen. So steht es im GAV. Prestigeprojekt. 33 Betroffene finden Suter und ihre Leute bei ihrer Kontrolle. Viele der Gebäudetechniker realisieren erst jetzt, dass ihre Firma sie vermutlich um einen Grossteil ihres Lohns bringt. Es geht um mindestens 500‘000 Franken, schätzt die Gewerkschaft. Für heute haben die Bauarbeiter Feierabend. Die Unia stellt mit ihnen zusammen ihren Teil der Baustelle ein. Im Normalfall chrampfen die Arbeiter bis zu 57 Stunden pro Woche. Für ihren Dumpinglohn bauen sie an einem Prestigeprojekt der Helvetia-Versicherungen: 95 Millionen Franken investiert der Konzern dafür. Swimmingpool. (…). Marco Geissbühler.
Work, 6.3.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Lohndumping ZH Kanton. Work, 2015-03-06.
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20.02.2015 Schweiz
Bauwirtschaft
Work

GAV
Schlechtwetterarbeit
Volltext
Neuer Bau-GAV. Das fordert die Unia. Eine neue und bessere Schlechtwetterregelung ist vielen Bauarbeitern ein Anliegen. Das ist das Resultat einer grossen Umfrage bei über 15‘000 Büezern, die die Unia im letzten Sommer gemacht hat. Die Arbeiter wollen nicht mehr mit ihren Überstunden für Wetter geradestehen müssen. Damals sagte der Maurer Yves Kneubühler aus Thalwil ZR zu Work: „Es ist unfair, dass wir fast alleine das Schlechtwetterrisiko tragen sollen.“ Drei-Punkte-Plan. Entsprechend wichtig ist das Thema für die Unia bei den Neuverhandlungen des LMV, des Gesamtarbeitsvertrags im Bauhauptgewerbe. Drei Forderungen stehen im Vordergrund: Wenn die Gesundheit der Bauarbeiter in Gefahr ist, müssen die Baustellen eingestellt werden. Dazu braucht es klare Kriterien. Sowohl was die gefühlte Temperatur angeht als auch die Schnee- und Regenmenge. Schnee und Kälte dürfen nicht zu Lohneinbussen führen. Das Risiko für schlechtes Wetter sollen nicht die Bauarbeiter allein tragen. Die Baumeister sollen bei der Finanzierung helfen. Noch steht kein Termin fest für die Neuverhandlung des LMV, doch das soll sich ändern. Unia-Bauchef Lutz: “Wir drängen auf baldige Verhandlungen.” Christian Scheidegger.
Work, 20.2.2015.
Work > Bauwirtschaft. GAV. Work, 20.2.2015.
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12.11.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Löhne
Unia Schweiz

Baugewerbe
Lohnerhöhung
Volltext
Bauarbeiter haben eine Lohnerhöhung verdient. Über 18’000 Bauarbeiter fordern Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch. Anlässlich der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) forderten heute 150 Bauarbeiter mit ihren Familien die Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch. Zudem haben in den letzten Wochen über 18'000 Bauarbeiter eine Petition unterzeichnet, in der sie ihren Unmut zum Verhandlungsabbruch der Baumeister äusserten. Die Bauarbeiter, ihre Frauen und ihre Kinder bestehen auf eine faire Lohnerhöhung - sie haben es verdient! Mit einer friedlichen und farbenfrohen Aktion forderten heute 150 Bauarbeiter mit ihren Familien die Delegierten des SBV zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Sie stellten vor dem Verkehrshaus in Luzern, in welchem die Baumeister ihre Delegiertenversammlung abhielten, einen grossen Verhandlungstisch auf und übergaben eine von über 18'000 Bauarbeitern unterzeichnete Petition. Mit der Petition äussern die Bauarbeiter ihren Unmut über den Verhandlungsabbruch der Baumeister und fordern eine faire Lohnerhöhung. (…).
Unia Bau, Medienmitteilung, 12.11.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhung. Unia Schweiz, 12.11.2014.
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26.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnforderung 150 Franken für harte Arbeit auf dem Bau! Bauindex in 10 Jahren um 40% gestiegen. Der Bauwirtschaft geht es gut, es wird so viel gebaut wie nie zuvor. Daher fordern die Gewerkschaften für das nächste Jahr eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Sie begründen diese Lohnforderung an der heutigen Medienkonferenz in Zürich mit der guten Ertragslage in der Branche, mit dem Kaufkraftverlust der Bauarbeiter und dem Bedarf an Fachkräften im Bauhauptgewerbe. Der Bauwirtschaft geht es gut, die Gewinne sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt die kürzlich vom Bundesamt für Statistik erstellte Analyse klar auf. In den letzten Jahren haben immer weniger Festangestellte immer mehr gebaut. Die Bauarbeiter arbeiten unter enormem Termindruck und Stress. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass die Unfallzahlen nach wie vor hoch sind: Im Durchschnitt fällt ein Bauarbeiter alle fünf Jahre wegen einem Unfall aus, die Zahl der schweren Unfälle ist in den letzten Jahren leider wieder gestiegen. Gewinnmargen steigen deutlich an. Die Bauarbeiter leisten harte Arbeit, sahen aber kaum Lohnerhöhungen in den letzten Jahren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.9.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhungen. Unia, 2014-09-26.
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26.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnforderung 150 Franken für harte Arbeit auf dem Bau! Bauindex in 10 Jahren um 40% gestiegen. Der Bauwirtschaft geht es gut, es wird so viel gebaut wie nie zuvor. Daher fordern die Gewerkschaften für das nächste Jahr eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Sie begründen diese Lohnforderung an der heutigen Medienkonferenz in Zürich mit der guten Ertragslage in der Branche, mit dem Kaufkraftverlust der Bauarbeiter und dem Bedarf an Fachkräften im Bauhauptgewerbe. Der Bauwirtschaft geht es gut, die Gewinne sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt die kürzlich vom Bundesamt für Statistik erstellte Analyse klar auf. In den letzten Jahren haben immer weniger Festangestellte immer mehr gebaut. Die Bauarbeiter arbeiten unter enormem Termindruck und Stress. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass die Unfallzahlen nach wie vor hoch sind: Im Durchschnitt fällt ein Bauarbeiter alle fünf Jahre wegen einem Unfall aus, die Zahl der schweren Unfälle ist in den letzten Jahren leider wieder gestiegen. Gewinnmargen steigen deutlich an. Die Bauarbeiter leisten harte Arbeit, sahen aber kaum Lohnerhöhungen in den letzten Jahren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.9.2014.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Lohnerhöhungen. Unia, 2014-09-26.
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18.09.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Work
Michael Stötzel
Baugewerbe
Baumeisterverband
Gewinne
Volltext
Neue Statistik zeigt: 2013 war für die Baubetriebe ein Rekordjahr. Bauboom straft die Jammeri-Meister Lügen. Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Die Baubranche läuft auf Hochtouren, und der Boom hält an. Nur die Baumeister jammern - pünktlich zu den Lohnverhandlungen. Die Bauwirtschaft stehe vor ihrem Zenit, erklärte der Baumeisterverband (SBV) zum Halbjahresabschluss 2014. Und weiter: „Der lange Wachstumszyklus neigt sich nun definitiv dem Ende zu. Die weitere Entwicklung ist von Unsicherheit geprägt.“ Klar, was das heissen soll: Die Patrons wollen von den Lohnforderungen der Baugewerkschaften nichts wissen. Unia und Syna fordern dieses Jahr 150 Franken mehr für alle Büezer. Diese Jammeritaktik der Meister erinnert Unia-Bauchef Nico Lutz an die Lohnverhandlungen vor einem Jahr. Damals hätten die Meister erklärt, dass die Bauwirtschaft bereits 2011 ihren Zenit erreicht habe und es seitdem bergab gegangen sei. Wahr ist: 2013 war für die Baubetriebe ein Rekordjahr. Dies, nachdem sie ihre Gewinne bereits zwischen 2011 und 2012 hatten steigern können. Pro vollbeschäftigte Person fielen 2012 ganze 11‘000 Franken Gewinn im Hochbau ab und 8000 Franken im Tiefbau (siehe Grafik). Das zeigen Berechnungen des Bundesamtes für Statistik auf Basis der Buchhaltungsergebnisse von 800 repräsentativen Firmen. Entsprechend gut war die Ertragslage der Baufirmen. (…). Michael Stötzel.
Work online, 18.9.2014.
Personen > Stötzel Michael. Bauwirtschaft. Gewinne. Work, 2014-09-18.
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05.09.2014 Zürich
Bauwirtschaft
Personen
Work
Michael Stötzel
Arbeitssicherheit
Gesundheitsschutz
Volltext
So könnten wir Milliarden an Gesundheitskosten und obendrauf ganz viele Schmerzen verhindern: Eine Baustelle wie im Paradies. Eine Baustelle im Zürcher Stadtteil Schwamendingen zeigt, wie das Leben von Fensterbauern, Schreinern und Plattenlegern leichter werden kann. Erst 47 Jahre alt - und schon schmerzen Rücken, Knie und Schulter, so wie bei Fenstermonteur Hans Steiner aus dem Berner Seeland. Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz: Unter den Bauleuten klagt fast jeder zweite über Rückenschmerzen. Das ergab eine Unia-Umfrage zur Gesundheit der Bauarbeiter. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) errechnete, dass sich die Beschäftigten in der Schweiz 2005 allein aufgrund von Rückenschmerzen an rund 100 Millionen Arbeitstagen krank meldeten. Das führt zu Produktionsverlusten von mehr als 3 Milliarden Franken jährlich. Hinzu kommen die Kosten für Schmerzlinderung, erzwungene Berufswechsel oder Invalidität. Dario Mordasini, der Fachsekretär der Unia für Arbeitssicherheit, schätzt, dass die Schweiz dafür im Jahr etwa 9.Milliarden Franken aufbringen muss. Vor allem trifft es die gut 50‘000 Beschäftigten des Ausbaugewerbes. Notgedrungen muten sie ihren Körpern immer wieder zu viel zu, wenn sie ihr Material nach der Anlieferung zu einem Zwischenlager oder gleich zum Montageplatz schleppen. Zum Beispiel die Fenstermonteure: Über die Hälfte der Zeit haben sie mit dem Verschieben ihrer Bauteile zu tun. (…). Michael Stötzel.
Work, 5.9.2014.
Personen > Stötzel Michael. Gesundheitsschutz. Baugewerbe. Work, 2014-09-05.
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18.07.2014 Schweiz
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Vorwärts
Siro Torresan
Baugewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
Warm-up vor Entscheidung. Ende Juni haben in Bern 450 BauarbeiterInnen an der Bau-Landsgemeinde der Gewerkschaft Unia teilgenommen. Ihre Forderung an die Baubosse ist einfach und klar: 150 Franken mehr Lohn im Monat für alle! Die Kolleginnen diskutierten auch die Forderungen für die Erneuerung des Landesmantelvertrags (LMV) im nächsten Jahr. Der Bauwirtschaft geht es so gut wie nie. Die nominellen Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe stiegen im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,7 Prozent auf rund 3,8 Milliarden Franken an. Der Wohnungsbau legte sogar um 19,2 Prozent zu. Sogar der Schweizerische Baumeisterverband schreibt: „Ein Rückgang oder gar ein Einbruch der Bautätigkeit ist (…) nicht in Sicht. Die Auftragslage ist weiterhin gut: Aufträge für fast dreizehn Milliarden Franken stehen in den Büchern der Baufirmen. Die Bautätigkeit dürfte daher 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013.“ Die Bauwirtschaft boomt, die Auftragsbücher sind voll und somit sind fette Gewinne für die Baubossen auch in Zukunft sicher. Doch, was ist mit den Löhnen jener, dank deren Arbeit die Gewinne auch zustande kommen? (…).
Siro Torresan.
Vorwärts, 18.7.2014.
Vorwärts > Bauarbeiter. Lohnerhöhungen. Vorwärts, 18.7.2014.
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06.12.2013 Schweiz
Bauwirtschaft
Löhne
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Personenfreizügigkeit
Volltext

Bau: Fr. 65.- mehr Lohn. Bern. Das Unia-Bauarbeiterparlament hat dem Lohnabschluss für 2014 zugestimmt. Zähneknirschend, denn das Ergebnis bleibt deutlich hinter der Forderung von 80 Franken für alle zurück Nächstes Jahr wird es  0,4 Prozent generell und 0,4 Prozent individuell mehr Lohn geben. Dazu kommen Verbesserungen bei der Mittagsentschädigung, was weiteren 0,4 Prozent entspricht. Im Durchschnitt macht das 65 Franken. Immerhin steigen auch die Mindestlöhne. Zudem haben die Baubüezer in einer Petition klargemacht: Ohne besseren Lohnschutz gibt es keine Zukunft für die Personenfreizügigkeit. Wie wichtig diese Forderung ist, zeigen die jüngsten Lohndumpingfälle. Auf dem Feldschlösschenareal in Rheinfelden AG liess ein deutsches Subunternehmen 18 Arbeiter für 1300 Euro Monatslohn Photovoltaikanlagen montieren. Und auf einer Baustelle in Altstätten SG zahlte eine Schweizer Firma fünf slowakischen Gipsern zwei Monate lang keinen Lohn.

Work, 6.12.2013.
Work Schweiz > Bauwirtschaft. Löhne. Unia. Work. 2013-12-06.

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23.11.2013 Schweiz
Bauwirtschaft
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Nico Lutz
Arbeitsmarktkontrolle
Personenfreizügigkeit
SVP
Volltext

Bauarbeiterparlament der Unia: Ohne bessere flankierende Massnahmen keine Perspektive für die Personenfreizügigkeit. Löhne schützen, nicht Grenzen schliessen. Das Bauarbeiterparlament der Unia hat heute Samstag eine Resolution zur Personenfreizügigkeit verabschiedet. Die aktuelle Situation auf den Baustellen wurde intensiv diskutiert und dabei festgehalten, dass Lohndumping und Ausbeutung erschreckend zunehmen. Für die Bauarbeiter ist klar: Wenn Bundesrat und Parlament den Schutz der Löhne nicht deutlich verbessern, wird es kaum mehr eine Mehrheit für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit geben. Der Bauwirtschaft in der Schweiz geht es gut, die Erträge der Firmen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dies auch wegen dem enormen Einsatz der Arbeitnehmenden. Doch Lohndumping auf den Baustellen nimmt zu. (...).
Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia.

Unia Schweiz Bau. Medien-Mitteilung. 23.11.2013.
Unia Schweiz > Bauwirtschaft. Löhne. Personenfreizügigkeit. Unia. 23.11.2013.

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22.11.2013 Altstätten
Bauwirtschaft
Löhne
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Anke Gähme
Serge Gnos
Lohndumping
Lohnnachzahlung
Volltext

Unia erwirkt Nachzahlung der Löhne. Neuer Fall von Lohndumping im St. Galler Rheintal. Auf einer Baustelle in Altstätten (SG) arbeiteten seit Anfang Oktober fünf Gipser, ohne einen Rappen Lohn gesehen zu haben. Dank der Intervention der Unia haben die von einer Schweizer Firma angestellten Arbeitnehmer jetzt erste Lohnnachzahlungen im Umfang von 25’000 Franken erhalten. Die ausgebildeten Gipser aus der Slowakei arbeiteten dem 7. Oktober auf einer Baustelle für Mehrfamilienhäuser in Altstätten (SG). Bei einem Besuch vor Ort entdeckten die Unia-Verantwortlichen, dass sie für ihre geleistete Arbeit bisher keinen Rappen Lohn erhalten hatten. Zudem waren sie in einem Haus ohne Heizung und mit mangelnder Infrastruktur untergebracht. (...).Anke Gähme, Serge Gnos.

Unia Ostschweiz, Medienmitteilung 22.11.2013.
Unia Ostschweiz > Löhne. Lohnnachzahlung. Unia Ostschweiz 2013-11-22.

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14.11.2013 Davos
Bauwirtschaft
Personen
SVP
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Tiefstlöhne
Volltext

Bschiss auf Baustelle von SVP-Politiker. This Jennys Baufirma Toneatti AG liess über ein Subunternehmen Arbeiten für das Luxushotel und Spa Intercontinental ausführen. Jetzt ist das Lohndumping aufgeflogen. Ein schwerer Fall von Lohndumping, den die Unia auf der Baustelle des Davoser Luxushotels und Spas Intercontinental aufdeckte: Seit Mitte Juli erhielten mindestens vier Gipser keinen Lohn. Sie wurden in einer Kette von Subunternehmen in Polen engagiert und als Scheinselbständige in die Schweiz geschickt. Als Generalunternehmen für die Baustelle verantwortlich ist eine Arbeitsgemeinschaft der lokalen Baulink AG sowie der Toneatti AG des Glarner SVP-Ständerats This Jenny. Die Arbeitsgemeinschaft hatte den Auftrag ursprünglich an die Liechtensteiner Thoeny AG vergeben. Die wiederum reichte ihn an ihre Schweizer Tochter Thöny GmbH weiter. (...).Matthias Preisser.

Work online, 14.11.2013.
Personen >  Preisser Matthias. Lohndumping. SVP. Work. 2013-11-14.

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20.11.2012 Bern
Schweiz
Bauwirtschaft
Demonstrationen Bern
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Marco Kistler
Demonstrationen Bern
Lohndumping
Petition
Solidarhaftung
Volltext

Bau-Löhne vor Dumping schützen! 27‘000 Beschäftigte auf Schweizer Baustellen fordern Solidarhaftung. Gegen 400 Bauarbeiter und Gewerkschafter haben am 20. November nach einem Umzug durch die Berner Innenstadt eine Petition für die Einführung der Solidarhaftung bei der Bundeskanzlei deponiert. Die über 27‘000 Unterzeichnenden fordern den Nationalrat auf, in der kommenden Session die Schweizer Löhne gegen die Angriffe der Bauunternehmer zu schützen. Diese versuchen mit dem Abschieben der Haftung an Subunternehmen aus illegaler Lohndrückerei Profit zu ziehen. (...). Marco Kistler.

SGB online, 20.11. 2012.
Unia Schweiz > Solidarhaftung. Demonstration Bern 20.11.2012.

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05.11.2012 BS Kanton
Bauwirtschaft
Personen
Unia Nordwestschweiz
Serge Gnos
Roland Schiesser
Lohndumping
Solidarhaftung
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Die Unia fordert Grosskontrolle und Auftraggeberhaftung auf der Messebaustelle. Die Unia Nordwestschweiz präsentierte heute an einer Pressekonferenz eine Zwischenbilanz der Verstösse gegen die hiesigen Arbeitsbedingungen auf der Messebaustelle. Als kurzfristige Massnahme forderte die Gewerkschaft eine von den Sozialpartnern und dem Kanton gemeinsam durchgeführte Grosskontrolle. Zudem soll das Basler Baudepartement auf seinen Baustellen die Einführung einer Auftraggeberhaftung prüfen und Subunternehmerketten so einen Riegel schieben. (...).

Unia Nordwestschweiz, 5.11.2012.
Unia Nordwestschweiz > Solidarhaftung. Bauwirtschaft. 5.11.2012.

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02.11.2012 Genf
Bauwirtschaft
Löhne
Personen
Unia Genf
Alessandro Pelizzari
Lohndumping
Solidarhaftung
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Solidarhaftung jetzt: Unia deckt in Genf Löhne von 1300 Euros bei polnischen und ungarischen Subunternehmen auf. Im Baugewerbe gibt es immer mehr Wildwuchs bei den Subunternehmen. Ein Genfer Bauherr hat den Auftrag zum Bau eines Gewächshauses an eine französische Metallbaufirma vergeben. Diese gab ihrerseits den Auftrag an ein holländisches Unternehmen weiter, welches dann wieder einen Teil der Arbeiten an polnische und ungarische Firmen vergab. Am Schluss der Kette verdienten Arbeiter gerade noch 1300 Euro Lohn. So können Schweizer Löhne in der Schweiz nicht mehr gesichert werden. Nur mit einer Solidarhaftung können solche unwürdige Zustände beendet werden. (...).

Unia Genf, 2.11.2012.
Unia Genf > Solidarhaftung Bauwirtschaft. 2.11.2012.

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27.06.2012 Widnau SG
Bauwirtschaft
Personen
Unia
Anke Gähme
Lohndumping
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Neue Einzelheiten im Lohndumpingfall in Widnau SG – ein Pole packt aus. Eine Baustelle in Widnau SG machte kürzlich durch Lohndumping von sich reden. Einem Unternehmer wurde mittlerweile gekündigt. Und gestern packte ein betroffener polnischer Bauarbeiter aus. Das Beispiel zeigt: Es braucht dringend eine Solidarhaftung, um Lohndumping durch Subunternehmer zu verhindern. In der Überbauung am Rössliplatz in Widnau waren polnische Facharbeiter beschäftigt, die einen Lohn von 7 bis 12 Euro pro Stunde bezogen, Teile davon bar auf die Hand. (...).

Unia St. Gallen, 27.6.2012.
Unia > Bau. Lohndumping. 27.6.2012.doc.

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22.06.2012 SG Kanton
Stalden OW
Widnau SG
Arbeitsmarktkontrolle
Bauwirtschaft
Löhne
Unia
Work
Anke Gähme
Ralph Hug
Lohndumping
Solidarhaftung
Subakkordanz
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Lohndumpingskandal auf Baustelle im St. Galler Rheintal aufgeflogen. Polen chrampfen für 1300 Euro im Monat. In Widnau im St. Galler Rheintal mauerten Polen für Tiefstlöhne. Mit im Spiel: dubiose Vermittler. Mitten in Widnau SG wird ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut. Bauherrin: die  Pensionskasse  der  Credit Suisse. Das dort etwas nicht stimmt, ahnte die Leiterin der Unia St. Gallen-Appenzell, Anke Gähme, schon länger: „Wir hatten Hinweise auf Lohndumping.“ Als die Fakten hart waren, führte die Unia vorige Woche auf der Baustelle eine Protestaktion durch. (...). Ralph Hug.

Work. Donnerstag, 22.6.2012.
Unia > Lohndumping. Widnau SG. 22.6.2012.doc.

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