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Anzahl gefundene Artikel: 59

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20.08.2019 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Schweizerischen Gesundheitsbefragung: Arbeit und Gesundheit. Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen (von 18% im Jahr 2012 auf 21% im Jahr 2017). Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Dazu zählen z.B. hoher Zeitdruck, geringer Gestaltungsspielraum, Diskriminierung, Stress sowie Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes. Gleichzeitig bleiben die physischen Belastungen in der Arbeitswelt anhaltend hoch. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Besonders beunruhigend ist der hohe Anteil der sehr oft gestressten Personen, die sich emotional erschöpft fühlen (49%). Diese Personen sind unmittelbar Burnout gefährdet. Alarmierend ist auch, dass junge Erwerbstätige speziell betroffen sind und dass die Zunahme im Gesundheits- und Sozialwesen besonders stark ist. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2019-08-20.
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20.08.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
SGB
Ständerat
Yvonne Zimmermann
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Stress am Arbeitsplatz nimmt zu: Kommen Ständeräte endlich zur Vernunft? Geplante Arbeitsgesetz-Revision würde Stress erhöhen und ist zu stoppen - Konsequenzen aus der Gesundheitsbefragung 2017 ziehen. Der Stress am Arbeitsplatz hat zugenommen. Dies zeigt die Schweizer Gesundheitsbefragung 2017, die heute vom Bundesamt für Statistik veröffentlicht wurde. Statt dagegen Massnahmen zu ergreifen, wollen bürgerliche Politiker die Situation mit einer Revision des Arbeitsgesetzes verschlimmern. Sie wollen u.a., dass viele Arbeitnehmenden länger und neu auch an Sonntagen arbeiten müssen. Der Ständerat, der die Gesetzesrevision in der Herbstsession beraten wird, muss nun endlich zur Vernunft kommen und die Vorlage beerdigen. Die Gesundheitsbefragung 2017 spricht eine klare Sprache: 2017 litten 21 Prozent der vom Bundesamt für Statistik befragten Erwerbstätigen an ihrem Arbeitsplatz sehr oft unter Stress. 2012 waren es 18 Prozent gewesen. Die Hälfte von ihnen fühlt sich bei der Arbeit emotional erschöpft und sind damit einem höheren Risiko ausgesetzt, ein Burn-Out zu erleiden. Statt, wie es Arbeitsmediziner und Gewerkschaften verlangen, stressbedingte Krankheiten als Berufskrankheiten anzuerkennen und die wöchentlichen Arbeitszeiten zu reduzieren, wollen die Mehrheiten in den Wirtschaftskommissionen der Eidg. Räte die Lage auf Vorschlag von Ständerat Konrad Graber und der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter noch verschärfen. So sollen die wöchentliche Höchstarbeitszeit auf 67,5 Stunden und die maximale tägliche Überzeitarbeit erhöht und sogar das Sonntagsarbeitsverbot (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 20.8.2019.
Personen > Zimmermann Thomas. Stress. Meinungsumfrage. SGB, 2019-08-20.
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20.08.2019 Schweiz
Ständerat
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Beunruhigende Zunahme von Stress und psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Stress bei der Arbeit, schmerzhafte und ermüdende Körperhaltungen, Angst um den Arbeitsplatz sowie emotionale Beanspruchungen nehmen zu. Diese Befunde der Unia bestätigt auch das Bundesam für Statistik BfS heute. Die Unia verlangt einen funktionierenden Gesundheitsschutz gerade in „typischen Frauenbranchen“ und wehrt sich gegen die laufenden Angriffe auf den Gesundheitsschutz im Arbeitsgesetz. Der Anteil der Arbeitnehmenden, die unter Stress leiden, ist erneut gestiegen. Dies teilte das BfS heute mit. Ausserdem sind die Arbeitnehmenden vermehrt psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Die häufigste körperliche Arbeitsbelastung in der Schweiz ist das Ausführen stets gleicher Hand- oder Armbewegungen wie sie oft in Industriebetrieben (z.B. in der Uhrenindustrie) oder im Dienstleistungssektor (z.B. Arbeit an der Kasse) vorkommen. Gerade dieses Risiko hat bei den Frauen zugenommen. Befunde der Unia bestätigt. Die Analyse der schweizerischen Gesundheitsbefragung stützt Ergebnisse von Unia-Umfragen, die zu einem ähnlichen Schluss kamen. Schon 2016 hat die Unia eine Online-Befragung bei büronahen, unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen durchgeführt und dringenden Handlungsbedarf verortet, denn arbeitsbedingter Stress kommt gerade in büronahen Dienstleistungsberufen sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten (…).
Unia Schweiz, 20.8.2019.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Staenderat. Unia Schweiz, 2019-08-20.
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20.08.2019 Schweiz
Ständerat
Travail.Suisse

Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Alarmierende Signale zum Stress in der Arbeitswelt. Stress und psychosoziale Risiken im Arbeitsmarkt nehmen zu. Die heute publizierte Schweizerische Gesundheitsbefragung 2017 des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass Stress und psychosoziale Risiken in der Arbeitswelt immer mehr zur Belastung werden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert ein besseres Monitoring, einen stärkeren Gesundheitsschutz für die Arbeitnehmenden und insbesondere einen Verzicht auf die weitere Ausdehnung der täglichen und wöchentlichen Höchstarbeitszeit, wie es der Ständerat vorschlägt. Die Schweizerische Gesundheitsbefragung 2017 zeigt eine deutliche Zunahme von Stress und psychosozialen Risiken in der Arbeitswelt. Im Jahr 2017 litten 21% der Erwerbstätigen sehr oft unter Stress – fünf Jahre zuvor waren es noch 18%. Ein hohes Stresslevel im Arbeitsprozess verschlechtert den Gesundheitszustand generell und erhöht das Burn-out-Risiko. So vermeldete der Krankenversicherer Swica seit 2012 eine starke Zunahme der Krankheitsfälle insgesamt und der psychischen Erkrankungen im Speziellen. „Der zunehmende Stress in der Arbeitswelt wird mehr und mehr zu einem Gesundheitsrisiko für die Arbeitnehmenden und produziert hohe volkswirtschaftliche Folgekosten“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Ein dichteres Monitoring zur Entwicklung von Stress und psychosozialen Risiken in der Arbeitswelt scheint unabdingbar. Doch stattdessen gibt es politische Vorstösse für eine Revision des Arbeitsgesetzes. Damit sollen nicht nur die täglichen und (…).
Travail.Suisse, 20.8.2019.
Travail.Suisse > Stress. Meinungsumfrage. Travail.Suisse, 2019-08-20.
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25.06.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Unia startet Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Die Unia lanciert eine Umfrage zu Stress und Gesundheit in der Pflege. Laut der Umfrage der Unia vom letzten Winter sehen sich 47 Prozent der Angestellten in der Langzeitpflege nicht bis zur Pensionierung im Beruf. Die Gründe: die Arbeitsbedingungen und die eigene Gesundheit. Diese Situation ist besorgniserregend. Die Unia will den Ursachen der Probleme auf den Grund gehen und führt deshalb eine Umfrage mit dem Fokus Stress und Gesundheit in der Pflege durch. Bei der letzten Pflege-Umfrage, mit über 2‘800 Beteiligten, wurde klar: Die Gründe für die fehlende berufliche Perspektive in der Pflege sind eine zu hohe Belastung durch schwierige Arbeitsbedingungen sowie eigene gesundheitliche Probleme infolge der Arbeitsbelastung. Mehr als 60 Prozent der Befragten waren unter 30 Jahre alt und fast die Hälfte hatte weniger als sechs Jahre in der Pflege gearbeitet. Das sind dramatische Aussichten, gerade für eine Branche, in der es an Personal mangelt. Teufelskreis. 70 Prozent der Befragten gaben an, während der Arbeit unter Stress zu stehen, 86 Prozent fühlen sich müde und ausgebrannt und 72 Prozent haben körperliche Beschwerden. Dies führt zu einem Teufelskreis: Krankheitsbedingte Ausfälle verstärken den Personalmangel, das führt zu unfairen Dienstplänen, einer unausgeglichenen Work-Life-Balance, mehr Stress und schliesslich zu noch mehr Krankheitsfällen. Und wegen des fehlenden Personals leidet auch die Pflegequalität insgesamt. Dies bestätigten 92 Prozent in der letzten Pflege-Umfrage. (…). Unia Schweiz, 25.6.2019.
Unia Schweiz > Meinungsumfrage. Stress. Unia Schweiz, 2019-06-25.
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03.03.2019 Schweiz
SEV Schweiz

Chauffeure
Gesundheitsschutz
Meinungsumfrage
Volltext
Umfrage zur Gesundheit von Buschauffeuren. Mehr Schlafstörungen und weniger Appetit. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) läutet die Alarmglocke zum Gesundheitszustand des fahrenden Personals im öffentlichen Verkehr. Beim Vergleich der Umfragewerte von 2010 und 2018 ist eine markante Zunahme von Schlafstörungen und Beschwerden bei Appetit und Verdauung festzustellen. Zudem bezeichnen sich 50% der befragten Personen als gestresst. Das ist doppelt so viel wie im Schweizer Durchschnitt. „Die Umfrage, an der gegen 500 Fahrerinnen und Fahrer aus der Schweiz teilgenommen haben, gibt ns wertvolle Aussagen zur Gesundheit am Arbeitsplatz“, hält Christian Fankhauser fest, als Gewerkschaftssekretär SEV zuständig für die Branche Bus. Gewisse Resultate, etwa dass die Nachtarbeit 2018 als weniger belastend beurteilt wird als 2010, weisen darauf hin, dass die Beeinträchtigungen andernorts sichtbar geworden sind, etwa durch die Verinnerlichung von Stress, die sich in wesentlichen Zunahmen von Beschwerden bei Appetit und Verdauung in allen Altersgruppen sowie bei Schlafstörungen äussern. Stressfaktoren wie die Aggressivität der Passagiere und anderer Verkehrsteilnehmer sind wesentlich bei der Arbeit als Busfahrerin und Busfahrer. Das erklärt eindeutig die Zunahme der Schlafstörungen. Ein weiterer interessanter Punkt, das weitgehende Fehlen (...). 
Resultate der Umfrage:
SEV, Medienmitteilung, 3.3.2019.
SEV > Chauffeure. Gesundheitsschutz. Meinungsumfrage. SEV, 2019-03-03.
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15.02.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Pflegepersonal
Volltext
Pflegepersonal unter Druck. Pflege-Umfrage: Ergebnisse sind alarmierend. Eine Umfrage der Gewerkschaft Unia zeigt: Fast die Hälfte der Pflegenden will ihren Beruf aufgeben. Dies aufgrund unzureichender Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Problemen durch die Arbeit. Stress und eine unausgeglichene Work-Life-Balance schlagen auf die Gesundheit. Durch Personalmangel und Spardruck leidet die Pflegequalität. Die Unia fordert deshalb eine faire Pflegefinanzierung und einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Arbeitgebern und den Pflegenden und ihren Gewerkschaften. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage: 47 Prozent der Befragten geben an, voraussichtlich nicht bis zur Pensionierung in der Pflege zu arbeiten, 34 Prozent sind sich unsicher. 86 Prozent fühlen sich regelmässig müde und ausgebrannt. Prozent haben als Folge der Arbeit körperliche Beschwerden. 87 Prozent haben nicht genügen Zeit für die Bewohner/innen. 92 Prozent sind der Meinung, dass die Pflegequalität durch Personalmangel und Spardruck leidet. Die Ergebnisse der Pflege-Umfrage der Unia sind erschreckend. Für fast die Hälfte der rund 1‘200 Befragten der Langzeitpflege ist bereits klar: Sie wollen oder können nicht bis zur Pensionierung in ihrem Beruf bleiben. Die Hauptgründe: zu hohe Belastung durch unzureichende Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Probleme durch den Pflegeberuf. Dies ist umso alarmierender, da die Mehrheit der Befragten 30 Jahre oder jünger sind und viele davon erst seit kurzem in der Pflege arbeiten. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 15.2.2019.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2019-02-15.
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06.02.2019 Schweiz
Unia Schweiz

Medienkonferenz
Meinungsumfrage
Pflegepersonal
Pressekonferenz
Volltext
Pflegepersonal unter Druck. Ergebnisse der Unia-Umfrage zum Arbeitsalltag in der Pflege. Die Gewerkschaft Unia lädt Sie ein zur Pressekonferenz: Freitag, 15. Februar, 10.00 Uhr im Vatter Business Center, ärenplatz 2, Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Pflege und Betreuung sind im Wandel: Druck und Stress bei der Arbeit nehmen zu. Im Fokus der Politik stehen aber Sparmassnahmen und Kostenoptimierung. Wie es dabei den Pflegenden geht, interessiert die Politik nicht. Eine Umfrage der Unia zu Arbeitsbedingungen, Motivation und Gesundheit von Pflegenden bringt Licht ins Dunkle. Von November bis Januar haben über 2‘800 Angestellte an der Umfrage teilgenommen. Davon arbeiten rund 1200 Personen in der Langzeitpflege. Die Resultate sind alarmierend. Mehr als die Hälfte der Befragten will den Pflegeberuf verlassen. Die Hauptgründe: zu hohe Belastung durch unzureichende Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Probleme durch den Pflegeberuf. An der Medienkonferenz werden die Umfrageresultate präsentiert sowie die daraus resultierenden Forderungen und Massnahmen der Unia vorgestellt. Es referieren: Samuel Burri, Branchenverantwortlicher Pflege Unia. Yolande Peisl-Gaillet, Gewerkschaftssekretärin Sektor Tetiär Unia. Eine aktive Pflegende (anonym). Silja Kohler, Mediensprecherin Unia. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 6.2.2019.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Medienkonferenz. Unia Schweiz, 2019-02-06.
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29.09.2017 Schweiz
Arbeit
Personen
Work
Christian Egg
Meinungsumfrage
Temporärarbeit
Volltext
Temporärarbeit. Die meisten· tun's nicht freiwillig. 70 Prozent aller Temporärbeschäftigten hätten lieber eine feste Stelle, finden aber keine. Das zeigt eine Umfrage der Unia. Ein Job für drei Monate. Oder für ein Jahr. Was dann kommt, wissen sie nicht: Das ist die Realität von über 300000 Menschen in der Schweiz. Sie alle arbeiten temporär. Jetzt zeigt eine neue Umfrage der Unia: Die meisten von ihnen hätten lieber eine unbefristete Stelle. 70 Prozent der befragten Temporärangestellten gaben an, dass sie nicht freiwillig temporär arbeiteten. Trotzdem ist für 78 Prozent der aktuelle Job nicht der erste Temporäreinsatz. Das heisst: Viele Menschen halten sich mit Temporärjobs über Wasser, weil sie keine Festanstellung mehr finden. Rund 150 Temporärangestellte haben an der Umfrage mitgemacht. Sie ist nicht repräsentativ, bietet aber einen guten Einblick. Auch weil Angestellte aus fast allen Sektoren der Wirtschaft mitgemacht haben: Fast die Hälfte der Antworten stammen aus dem Dienstleistungssektor, am meisten aus den Bereichen Transport und Logistik. Rund ein Drittel der Rückmeldungen kommen aus der Baubranche, fast ein Fünftel aus der Industrie. Gut die Hälfte der Teilnehmenden waren 35 oder mehr Jahre alt. Veronique Polito von der Unia stellt klar: „Für diese Menschen ist der Kurzzeiteinsatz nicht eine Überbrückung, bis sie richtig ins Berufsleben einsteigen können. Für viele ist er vielmehr die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen.“ Überraschend: Fast drei Viertel haben eine abgeschlossene Lehre oder gar eine (…). Christian Egg.
Work, 29.9.2017.
Personen > Egg Christian. Temporärarbeit. Meinungsumfrage. Work, 2017-09-29.
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27.09.2017 Schweiz
Uhrenindustrie
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Uhrenindustrie
Volltext
Unia-Umfrage über Stress in der Uhrenindustrie. Eine Umfrage der Unia zeigt: In der Uhren- und Mikrotechnikindustrie leidet eine Mehrheit der Arbeitnehmenden unter Stress und ist einem erhöhten Burnout-Risiko ausgesetzt. Drei von vier Personen (76%), die an der Umfrage teilnahmen, geben als Hauptgrund für Stress am Arbeitsplatz den „Kampf gegen die Zeit“ an. An zweiter Stelle folgen „häufige Unterbrechungen“ (68%), ein „übermässiges Arbeitsvolumen“ (60%) und „widersprüchliche Arbeitsanweisungen“ (59%). Erschöpft und ausgelaugt. Der Stress hat gesundheitliche Folgen: Gut die Hälfte der Antwortenden (51%) fühlt sich häufig oder sehr häufig müde. Nur 7% leiden selten oder nie an Müdigkeit. Rund 30% fühlen sich „körperlich ausgelaugt“, „ertrinken in der Arbeit“, „haben den Eindruck, dass ihre Batterien leer sind“, und fühlen sich „ziemlich oder sehr häufig erschöpft“; rund 9% fühlen sich immer erschöpft. Insgesamt haben 857 Personen (davon 51% Frauen) an der Umfrage teilgenommen. Keine Unterstützung durch Vorgesetzte. Knapp zwei Drittel (63%) sind der Ansicht, dass sich die vorgesetzte Person nicht um ihr Wohlbefinden kümmert. Und ein Drittel ist gar der Meinung, dass sich diese feindselig oder konfrontativ verhält. Rund ein Drittel der Teilnehmenden erfährt seitens der vorgesetzten Person gar Verhaltensweisen, die als Mobbing oder Belästigung zu bezeichnen sind. Unia fordert mehr Prävention und Schutz. (…).
Unia Schweiz, 27.9.2017.
Unia Schweiz > Stress. Uhrenindustrie. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2017-09-27.
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19.07.2017 Deutschland
Löhne
Neues Deutschland

Meinungsumfrage
Mindestlöhne
Volltext
Immer mehr Unions- und FDP-Anhänger für Mindestlohn. Zustimmung zur Lohnuntergrenze schwindet dagegen bei Sympathisanten von SPD und LINKEN. Immer mehr Unions- und FDP-Anhänger für Mindestlohn. Immer mehr Anhänger von Union und FDP finden den Mindestlohn gut. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, unterstützen inzwischen 83 Prozent der Sympathisanten von der Union die Lohnuntergrenze, 2015 waren es nur 79 Prozent. Bei den Liberalen beträgt die Zustimmung 82 Prozent – sie ist damit um 19 Prozentpunkte gestiegen. CDU, CSU und FDP haben jahrelang den Mindestlohn bekämpft. Vor zweieinhalb Jahren wurde er dann aber doch eingeführt – auch mit Zustimmung der Union. Grundlage des Meinungsbildes ist eine Umfrage von „Infratest dimap“, die der Deutsche Gewerkschaftsbund Anfang Juli in Auftrag gegeben hat. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell nannte den Zuspruch bei den Unions- und FDP-Anhängern „erfreulich“. Insgesamt sind 85 Prozent der Bürger für die Lohnuntergrenze. Dagegen schwindet bei den SPD-Anhängern die Zustimmung – von 94 Prozent im Jahr 2015 auf jetzt 85 Prozent. Bei den LINKEN sank sie von 92 auf 89 Prozent. 96 Prozent der Grünen-Anhänger finden die Lohnuntergrenze richtig. 21 Prozent der Befragten kennen der Umfrage zufolge Fälle, bei denen Arbeitgeber den Mindestlohn umgangen hätten. Körzell forderte daher, das Personal der Finanzkontrolle Schwarzarbeit auf 10‘000 Stellen aufzustocken. Neues Deutschland, 19.7.2017.
Neues Deutschland > Mindestlöhne. Meinungsumfrage. Neues Deutschland, 2017-07-19.
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19.07.2017 Deutschland
DGB
Löhne

Meinungsumfrage
Mindestlöhne
Volltext
85 Prozent der Deutschen unterstützen gesetzlichen Mindestlohn. Eine sehr grosse Mehrheit der Deutschen hält auch zweieinhalb Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns die Lohnuntergrenze für richtig. Selbst eine grosse Mehrheit der Anhänger von Union und FDP ist für den Mindestlohn. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des DGB. Auch zweieinhalb Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Zustimmung zum Mindestlohn weiterhin hoch. Eine mit 85 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap* im Auftrag des DGB. Auch 83 Prozent AnhängerInnen der Unionsparteien und 82 Prozent der FDP-AnhängerInnen unterstützen den Mindestlohn. • Die Mehrheit der Anhänger/innen aller Parteien ist für den gesetzlichen Mindestlohn. Deutlich mehr als die Hälfte lehnt Ausnahmeregelungen beim Mindestlohn ab. Mehr als jede/r Fünfte kennt Personen, die von Mindestlohn-Umgehungen durch Arbeitgeber betroffen sind, drei Prozent der Befragten sind selbst betroffen. *Im Zeitraum vom 04. bis 06. Juli 2017 wurden 1006 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in computergestützten Telefoninterviews befragt. Auch grosse Mehrheit der FDP-Anhänger für gesetzlichen Mindestlohn. Bei der Zustimmung zum gesetzlichen Mindestlohn gab es Verschiebungen unter den Partei-AnhängerInnen: Am höchsten ist die Zustimmungsrate zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns jetzt unter AnhängerInnen der Grünen (96%, (…).
DGB, 19.7.2017.
DGB > Midestlöhne. DGB, 2017-07-19.
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16.01.2017 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
Stress
Verwaltung
Volltext
Unia-Umfrage zu Stress im Büro zeigt dringenden Handlungsbedarf. Die Unia fordert besseren Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft Unia hat im Herbst 2016 eine Online-Befragung bei büronahen Dienstleistungsberufen durchgeführt. Das Resultat ist besorgniserregend und zeigt klar: Es braucht dringend Massnahmen, um die Gesundheit der Arbeitnehmenden besser zu schützen. Aktuelle parlamentarische Vorstösse, die Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes in Frage stellen, müssen gestoppt werden. Die Gewerkschaft Unia hat im Herbst 2016 eine breit angelegte Online-Befragung bei büronahen Dienstleistungsberufen in den Branchen Versicherungen, Krankenkassen, Informatik, Werbung/Marketing, Advokatur/Notariat, Immobilienverwaltung, Verwaltungen sowie Banken durchgeführt. Insgesamt nahmen 586 Personen an der Umfrage teil. 65% der Befragten sind Frauen. Die Umfrage zeigt: Arbeitsbedingter Stress kommt in büronahen Dienstleistungsberufen sehr häufig vor und hat oft negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten. Viele fühlen sich deshalb unmotiviert, ausgelaugt, nervös und gereizt oder körperlich angeschlagen. Als Hauptgründe für den Stress geben viele Zeit- und Leistungsdruck, überlange Arbeitstage und arbeiten in der Freizeit an. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 16.1.2017.
Unia Schweiz > Verwaltung. Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2017-01-16.
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10.01.2017 Schweiz
Gesundheitsschutz
Unia Schweiz

Medienkonferenz
Meinungsumfrage
Stress
Volltext
Angriff auf das Arbeitsgesetz. Ergebnisse der Unia-Umfrage zu Stress im Büro. Montag, 16. Januar 2017, 13.30-14.30 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern, Unionssaal (2. Stock). Sehr geehrte Medienschaffende. Im Herbst 2016 hat die Gewerkschaft Unia eine Onlineumfrage bei büronahen Dienstleistungsberufen durchgeführt. Die Ergebnisse der Onlinebefragung sind alarmierend. Sie zeigen, dass die Mehrzahl der Beschäftigten in den untersuchten Branchen an ihrem Arbeitsplatz grossem Stress ausgesetzt sind. Wichtige arbeitsrechtliche Normen wie Arbeitszeiterfassung, die Kompensation von Überstunden und die Einhaltung der Maximalarbeitsstunden etc. werden nicht konsequent eingehalten. Angesichts der Resultate ist es umso wichtiger, dass der weiteren Liberalisierung des Arbeitsgesetzes, wie sie am 23.1. in der WAK-NR diskutiert wird, konsequent der Riegel geschoben wird. An der Medienkonferenz werden die Umfrageresultate präsentiert sowie die daraus resultierenden Forderungen und Massnahmen der Unia vorgestellt. Referent/innen: Vania Alleva, Präsidentin Unia, Leiterin Sektor Tertiär, Natalie Imboden, Mitglied Sektorleitung Tertiär, Christine Michel, Unia-Verantwortliche Gesundheitsschutz. Für Rückfragen: Leena Schmitter, Mediensprecherin Gewerkschaft Unia
Unia Schweiz, Medieneinladung. 10.1.2017.
Unia Schweiz > Stress. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2017-01-10.
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03.03.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Work
Niklaus Ramseyer
Interview
Ladenöffnungszeiten
Meinungsumfrage
Volltext
Die Lingerie-Verkäuferin Karin Briggen (34) ist eine von vielen im Detailhandel, die gegen längere Öffnungszeiten sind. „Länger offen bringt nichts“. Längere Ladenöffnungszeiten wären absurd, findet die Berner Verkäuferin Karin Briggen, denn: „In Randstunden stehen wir jetzt schon oft nur herum.“ Work: Karin Briggen, wie sind die Arbeitsbedingungen im Geschäft in Bern, in dem Sie arbeiten? Karin Briggen: Sie sind sehr gut. Ich hatte noch nie so gute Bedingungen wie jetzt. Auch punkto Arbeits- und Öffnungszeiten? Ja, wir haben die Woche über von 9 bis 18.30 Uhr offen, am Samstag von 9 bis 17 Uhr. Das reicht. Und Znüni nää? Das gibt es nicht. Wir haben einfach je nach Arbeitszeit eine halbe oder eine Stunde Pause am Mittag. Und wer Hunger hat, kann problemlos kurz etwas essen gehen. Wie sieht's mit dem Lohn aus? Der ist vergleichsweise auch gut. Wir haben einen 13. Monatslohn und fünf Wochen Ferien. Warum sind Sie gegen längere Ladenöffnungszeiten? Weil sie völlig unnötig sind und nichts bringen. Aber am Donnerstag haben Sie ja auch bis 21 Uhr offen. Ja, nur hat sich das eben auch verändert. Ich bin schon sechzehn Jahre im Verkauf. Und am Anfang war der Abendverkauf super. Da hatten wir viel zu tun - und es rentierte. Doch seit etwa vier Jahren ist das anders geworden. Da stehen wir im Abendverkauf oft nur noch herum. Und müssen Verkäuferinnen heimschicken. So lange offen zu haben entspricht einfach nicht mehr der Nachfrage, im Textilsektor sowieso nicht. Die Öffnungszeiten per Gesetz noch weiter (…). Niklaus Ramseyer.
Work, 3.3.2016.
Personen > Ramseyer Niklaus. Ladenöffnungszeiten. Umfrage. Work, 2016-03-03.
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25.02.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Unia Schweiz

Ladenöffnungszeiten
Meinungsumfrage
Volltext
Umfrage der Gewerkschaft Unia bei über 2500 Verkäufer/innen. Eine grosse Mehrheit des Verkaufspersonals lehnt das geplante Ladenöffnungsgesetz ab. Am Montag diskutiert der Nationalrat das neue Ladenöffnungsgesetz, das landesweite Mindestöffnungszeiten durchsetzen will. Für das Verkaufspersonal in den meisten Kantonen bedeutet dies längere Öffnungszeiten. Eine Umfrage der Gewerkschaft Unia bei über 2500 Verkäufer/innen zeigt, dass das Gesetz beim Personal auf massive Opposition stösst. Das neue Gesetz (LadÖG) schreibt den Kantonen und Gemeinden Mindestöffnungszeiten werktags von 6 bis 20 Uhr und samstags von 6 bis 18 Uhr bzw. 19 Uhr vor. Konkret führte dies in 14 von 26 Kantonen zu längeren Öffnungszeiten. Der Ständerat hat die Vorlage im letzten Herbst abgelehnt, weil es die Souveränität der Kantone massiv einschränkt. Weniger Beachtung fand bisher die Tatsache, dass das neue Gesetz die Arbeitsbedingungen von vielen Verkäuferinnen und Verkäufern verschlechtert. Um die Meinung der Betroffenen zu erfahren, führte die Gewerkschaft Unia 2015 eine breite Umfrage beim Personal der ganzen Schweiz durch, an der sich 2520 Verkäuferinnen und Verkäufer beteiligten. Das Personal sagt Nein. Das Resultat ist eindeutig: 96 Prozent lehnen das neue Gesetz ab, nur knapp zwei Prozent stimmen zu. Zwischen der Deutsch- und der Westschweiz gibt es kaum Unterschiede, eben so wenig zwischen Kantonen (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 25.2.2016.
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Meinungsumfrage. Unia, 2016-02-25.
Ganzer Text
08.09.2015 Schweiz
Gesundheitswesen
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Meinungsumfrage
Volltext
Aktuelle Unia-Umfrage macht deutlich: Pflegeauszubildende unter Druck. Die Ergebnisse einer Unia-Umfrage lassen aufhorchen: Fast die Hälfte der Auszubildenden in Pflegeberufen sieht sich in 10 Jahren nicht mehr im Job und 55% können wegen Personal- und Zeitmangels nicht so pflegen, wie sie es für gut und richtig erachten. Zudem gehören Überstunden, ein tiefer Lohn, häufige Aufgaben- und Kompetenzüberschreitungen sowie fehlende Betreuung zum Alltag dieser jungen Berufsleute. Um eine gute Pflege und genügend Pflegenachwuchskräfte gewährleisten zu können, braucht es bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und eine Abkehr von Sparmassnahmen und Renditedenken. Anlässlich einer Medienkonferenz präsentierte die Gewerkschaft Unia heute die Ergebnisse einer Umfrage, die sie bei über 1000 Lernenden im Gesundheitswesen durchgeführt hat. Diese sind alarmierend: 45% der Befragten sehen sich in 10 Jahren nicht mehr in ihrem Beruf. «Wenn fast die Hälfte der Pflegenden den Beruf wieder verlassen will, wird dies den Fachkräftemangel massiv verschlimmern», führte Lena Frank, nationale Jugendsekretärin der Unia, aus. Zudem ist nur eine Minderheit der Meinung, so pflegen zu können, wie sie es gelernt hat und für richtig hält. Als Hauptgründe dafür geben die Befragten Personalmangel (24%), fehlende Zeit (13%) und eine Kombination von beidem (12%) an. Viele Überstunden, wenig Lohn, (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 8.9.2015.
Unia Schweiz > Arbeitsbedingungen. Meinungsumfrage. Unia, 8.9.2015.
Ganzer Text
02.09.2015 Schweiz
Gesundheitsbereich
Unia Schweiz

Berufsbildung
Medienkonferenz
Meinungsumfrage
Volltext
Unia-Umfrage zeigt: Pflegeauszubildende unter Druck. Sehr geehrte Medienschaffende. Auszubildende sind das Fundament für eine gute Pflege in den nächsten Generationen. In einer gross angelegten Umfrage hat die Unia angehende Pflegende aus der ganzen Deutschschweiz zu ihren Erfahrungen befragt: Mit welchen Problemen sehen sich Pflegauszubildende in der Ausbildung konfrontiert, unter welchen Belastungen leiden sie? Können sie ihre erworbenen Kompetenzen im Praxisalltag einsetzen? Zudem geht die Umfrage der Frage nach, welche Bedeutung etwa die Wertschätzung für die jungen Pflegenden hat und wie sie ihre Zukunftsaussichten in der Branche sehen. Die Umfrage macht deutlich: Bereits in der Ausbildung sind die jungen Arbeitnehmenden insbesondere in den Praxisbetrieben mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Es besteht grosser Handlungsbedarf. Anlässlich einer Medienkonferenz informiert die Gewerkschaft Unia über die Resultate der Umfrage und stellt ihre entsprechenden Forderungen vor. Dienstag, 8. September 2015, 10.15 Uhr, BZ Pflege, Europaplatz, Freiburgstrasse 133, Bern. Es referieren und stehen für Fragen sowie für anschliessende Interviews gerne zur Verfügung: (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 2.9.2015.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Ausbildung. Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2.9.2015.
Ganzer Text
03.07.2015 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Garanto
Meinungsumfrage
Volltext
Erfolgreiche erste Web-Umfrage von Garanto. Mit der Online-Umfrage im Mai und Juni hat Garanto Neuland betreten. Ziel war und bleibt es, direkt von unseren Mitgliedern aus den Reihen des zivilen Personals möglichst klare und breite Angaben über ihre allgemeinen Probleme sowie über ihre spezifischen Anliegen - je nach Berufskategorie - zu erhalten. Dazu haben das Zentralsekretariat und der Zentralvorstand in Zusammenarbeit mit den Sektionsvorständen diesen Frühling einen Fragebogen mit 18 Punkten ausgearbeitet. Die Umfrage haben wir am 21. Mai 2015 via Newsletter an unsere Mitglieder aus dem Zivilpersonal begonnen und am 15. Juni abgeschlossen. Gleich am ersten Umfragetag gingen rund 90 Rückmeldungen beim Zentralsekretariat ein, um am Ende des zweiten Tages auf gegen 170 anzuwachsen. Wie allgemein üblich verlangsamte sich an den Folgetagen der Zuwachs. Deshalb schickten wir am 05.06.2015 denjenigen aus dieser Mitgliedergruppe, welche noch nicht teilgenommen hatten, einen weiteren Newsletter als Erinnerung – mit Erfolg: Waren es am Morgen des 5. Juni noch 288 Teilnehmer/-innen so stieg die Zahl nach dem Erinnerungs-Newsletter gegen Abend auf 364 und erreichte schliesslich 470 am 15. Juni 2015, dem Schlusstag. Technisch ist diese erste Online-Umfrage offenbar problemlos verlaufen. Somit haben an der Umfrage 470 unserer insgesamt 1‘264 adressierten Mitglieder aus dem zivilen Bereich der EZV teilgenommen. Das ist ein ansehnlicher Prozentsatz von 37,1 Prozent. (…). Oscar Zbinden
Garanto, 3.7.2015.
Garanto > Meinungsumfrage. Garanto. 2015-07-03.
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22.06.2015 GE Kanton
Unia Genf

Meinungsumfrage
Schlechtwetterarbeit
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Schlechtwetter: Studie zeigt Handlungsbedarf. Die Schutzmassnahmen gegen schlechtwetterbedingte Unfälle auf den Baustellen sind absolut ungenügend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage aus Genf. In den meisten Fällen tragen die Arbeitnehmer selber die wirtschaftlichen Folgen eines Arbeitsunterbruchs aus Witterungsgründen. Die Umfrage führte Isabelle Probst, Professorin an der Genfer Haute Ecole de Santé, 2013/14 im Kanton Genf unter 659 Arbeitnehmern durch. Ihre Resultate sind alarmierend. Sie zeigen, dass das heutige System nicht dazu beiträgt, Unfälle zu vermeiden. Es ermuntert vielmehr zu einem Risikoverhalten, weil die wirtschaftlichen Folgen eines Arbeitsunterbruchs auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden. Jeder Sechste ein Unfallopfer. Zwei Drittel der befragten Arbeitnehmer sind der Meinung, dass die Arbeit bei schlechten Wetterbedingungen für sie ein erhöhtes Unfallrisiko darstellt und ihrer Gesundheit schadet. Jeder sechste Arbeitnehmer gibt an, dass er im vergangenen Jahr wegen der Witterungsverhältnisse einen Unfall erlitten habe. Dennoch stellen die Unternehmer bei Schlechtwetter nur selten die Arbeit ein. Kosten auf die Arbeitnehmer abgewälzt. (…).
Unia Genf, 22.6.2015.
Unia Genf > Schlechtwetterarbeit. Meinungsumfrage. Unia Genf, 22.6.1015.
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11.05.2015 Schweiz
SGB

Meinungsumfrage
Vermögen
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Schweizer unterschätzen krasse Vermögensungleichheit. Repräsentative Umfrage von SGB und Unia zur Vermögensverteilung. Das Vermögen in der Schweiz ist extrem ungleich verteilt. Noch viel ungerechter, als wir alle denken. Das zeigt eine repräsentative Umfrage bei über 1000 Schweizerinnen und Schweizern*, die SGB und Unia in einem Video präsentieren: Wir glauben zwar, dass die reichsten 20 Prozent mehr als die Hälfte des gesamten Privatvermögens besitzen. Die Realität ist aber viel heftiger - das reichste Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer besitzt sechs Mal mehr als alle anderen zusammen, 86 Prozent des Vermögens! Den ärmsten 20 Prozent bleibt hingegen gar nichts. Schaut man die Superreichen an, wird das Verhältnis noch krasser: Die reichsten 2 Prozent besitzen gleich viel wie wir alle zusammen. Und diese Vermögenskonzentration nimmt ständig zu. Weil in den letzten Jahrzehnten die Kapitaleinkünfte der Reichen immer weniger, Arbeit und Konsum aber immer mehr belastet wurden. Und weil die Superreichen ihr Vermögen steuerfrei den Nachkommen vererben. Das ist ungerecht, unsozial und schadet Gesellschaft und Wirtschaft. Ginge es nach den Befragten sähe die Vermögensverteilung viel ausgeglichener aus. Gemäss ihrer Idealvorstellung würde das reichste Fünftel in der Schweiz etwas mehr als einen Drittel des Vermögens besitzen. Und das ärmste Fünftel besässe immerhin 9 Prozent des Vermögens und ginge nicht wie in der Realität leer aus. (…).
SGB, 11.5.2015.
SGB > Vermögen. Erbschaftssteuer. SGB, 11.5.2015.
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08.05.2015 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Paul Rechsteiner
Arbeitslosigkeit
Meinungsumfrage
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Das schreiben ältere Arbeitnehmende dem obersten Gewerkschafter. Paul Rechsteiners Mailbox läuft über. Mit über 50 Jahren ohne Job: In dieser Situation melden sich viele beim Präsidenten des Gewerkschaftsbunds. J.S. aus Thun ist 58 und von Beruf Informatiker. Schon vier Mal in seinem Erwerbsleben hat er die Stelle verloren: Job nach Indien ausgelagert. Firma verkauft. Reorganisation. Zuletzt Betriebsschliessung. Jetzt ist er arbeitslos und sieht seinem „Todesurteil“, wie er es nennt, entgegen. Will sagen: der Aussteuerung. „Die Belastung für mich und meine Familie ist enorm“, führte er in einem Mail an SGB-Präsident Paul Rechsteiner aus. Auch U.M. ist über 50 und ohne Job: „Die explodierende Gruppe von Arbeitslosengeldbezügern muss besser geschützt werden, fordert er in seinem Mail an den SGB-Chef. „Was können Sie in diesem Pulverfass bewirken?“ Zuschriften wie diese hatten Rechsteiner bewogen, eine nationale Konferenz über die Probleme der älteren Arbeitnehmenden zu fordern. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann war dagegen, weil er darin „keinen Zusatznutzen“ sah. Der Ständerat aber sah den Nutzen wohl. Inzwischen hat die Konferenz mit Bund, Kantonen und Sozialpartnern stattgefunden. Dort willigten die Arbeitgeber ein, künftig in Stelleninseraten auf Altersangaben zu verzichten. Rechsteiner erhielt kiloweise Mails mit Beispielen, wie es nicht sein dürfte. Da sucht ein Stellenvermittler einen Finanzbuchhalter „zwischen 25 und 45“. Oder der Autovermieter Hertz will einen dynamischen Kundenbetreuer, der nur „zwischen 23 und 30 Jahre jung“ sein darf. (…). Ralph Hug.
Work, 8.5.2015.
Personen > Rechsteiner Paul. Arbeitslosigkeit. Meinungsumfrage. Work, 8.5.2015.
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27.04.2015 Schweiz
Medien
Syndicom

GAV
Meinungsumfrage
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Ich bin JournalistIn und will einen Gesamtarbeitsvertrag! Syndicom startet eine Mail- und Telefonaktion, um den Verlegerpräsidenten Hanspeter Lebrument zu zeigen, dass die Journalisten und Journalistinnen der Deutschschweiz und des Tessins sehr wohl einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) fordern. In einem Interview mit der „Südostschweiz“ und der „Nordwestschweiz“ vom 24. April sprach sich die Medienministerin Doris Leuthard für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die JournalistInnen im Tessin und in der Deutschschweiz aus: Syndicom: Wie können die Arbeitsbedingungen der Journalisten verbessert werden? Doris Leuthard: Im Gegensatz zur Deutschschweiz, wo wir seit elf Jahren einen vertragslosen Zustand haben, existiert in der Romandie noch ein Gesamtarbeitsvertrag. Dieser wirkt sich spürbar positiv auf das Qualitätsniveau aus. Syndicom: Setzt sich der Bund dafür ein, dass im Tessin und in der Deutschschweiz ein neuer GAV zustande kommt? Doris Leuthard: Gesamtarbeitsverträge sind Sache der Sozialpartner, der Bundesrat mischt sich weder bei den Metallarbeitern noch bei den Detailhändlern noch bei den Medienschaffenden ein. Aber ich würde mir sehr wünschen, dass sich die Verleger gesprächsbereiter zeigen und sich mit den Gewerkschaften einigen können. (…).
Syndicom, 27.4.2015.
Syndicom > GAV. Medien. Meinungsumfrage. Syndicom, 27.4.2015.
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13.01.2015 Schweiz
Bankpersonalverband

Meinungsumfrage
Programm
Vernehmlassung
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Sind Sie mit den Verbandszielen einverstanden? Vernehmlassung - an die Mitglieder des SBPV. Der SBPV macht sich fit für die nächsten 100 Jahre. Die Geschäftsleitung hat sie entschieden, dem SBPV eine strategische Neuausrichtung zu geben, um den Verband für die anstehenden Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Es wurden folgende übergeordnete Verbandsziele für 2015-2020 festgelegt: Es gelten in der Finanzbranche faire und zeitgemässe Arbeitsbedingungen. Sie nehmen Rücksicht auf die wachsenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmenden. Wir wollen unsere Mitgliederzahl um 25% erhöhen und richten all unsere Aktivitäten danach aus. Es erfolgt eine für die Arbeitnehmenden sozial verträgliche Restrukturierung des Finanzplatzes Schweiz. Die Arbeitnehmenden der Finanzbranche besitzen in Politik und Gesellschaft eine gestärkte Glaubwürdigkeit. Wir stärken unsere Position als unverzichtbarer Verhandlungspartner und Interessenvertreter und sind Themenführer in den relevanten branchen- und berufspolitischen Fragen. Aus den Verbandszielen wurden folgenden Ziele für die Branchenpolitik und die Berufspolitik abgeleitet: Ziele zur Branchenpolitik. (…).
SBPV, Vernehmlassung, 13.1.2015.
Bankpersonalverband > Vernehmlassung. Mitgliedschaft, SBPV, 2015-01-13.
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30.12.2014 Schweiz
Unia Schweiz

Meinungsumfrage
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Mitglieder sind mit Unia zufrieden. Eine repräsentative Umfrage zeigt: Die Mitglieder der Gewerkschaft Unia sind sehr zufrieden mit ihrer Organisation. Dienstleistungen wie die Rechtsberatung, der Informationsservice zu Gesamtarbeitsverträgen und die interne Weiterbildung kommen gut an. Die Bereitschaft, die Unia weiterzuempfehlen, hat in den letzten Jahren sogar noch zugenommen. Besonders wichtig ist den Mitgliedern der gewerkschaftliche Schutz bei Arbeitskonflikten. Dieser ist der Hauptgrund für einen Beitritt zur Unia. Als ebenso bedeutend gaben die Befragten die Werte der Solidarität und Gerechtigkeit an, für die die Unia steht. Beide Argumente erreichten in der Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich sehr hohe Werte. Beliebte Dienstleistungen. Die bekannteste und meistgenutzte Dienstleistung der Unia ist die Rechtsberatung, die von den Mitgliedern sehr positiv beurteilt wird. Auch der Informationsservice der Unia zu den Gesamtarbeitsverträgen (GAV) und interne Weiterbildungsprogramme geniessen relativ gute Bekanntheit und werden häufig genutzt. (…).
Unia Schweiz, 30.12.2014.
Unia Schweiz > Meinungsumfrage. Unia Schweiz, 2014-12-30.
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