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02.11.2018 Biel
Personen
Strassenbau
Vorwaerts
Damian Bugmann
Volltext
WestAst
Besser gar keine Autobahn. Die vierspurige Autobahnumfahrung Westast Biel und Nidau ist trotz grossem Widerstand aus der Bevölkerung noch nicht vom Tisch. Das kantonale Baudepartement, die Bieler Stadtregierung sowie Interessengruppen streiten um Autobahnvarianten. Aktivistinnen und Solidarische bereiten sich auf eine bunte Grossdemo in Biel vor. Für den vollständigen Verzicht auf die Autobahn durch die Stadt und für sozial und ökologisch verträgliche Verkehrslösungen setzen sich vor allem die Gruppe „Häb' Sorg zur Stadt“ und die Partei der Arbeit ein. Das Komitee „Westast so nicht“ hält an seinem gemilderten Alternativvorschlag fest, der den A5-Westast retten soll. Der ehemalige Bundesrat und Verkehrsminister Moritz Leuenberger distanziert sich vom offiziellen Projekt. Die Stiftung für Landschaftsschutz fordert einen Übungsabbruch oder ein Moratorium. Für den regierenden und oft neoliberal inspirierten Bieler Gemeinderat mit „rot-grüner“ Mehrheit ist das ein No Go, der Westast habe grosse Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. „Städtebauliche Chancen“. Im Sommer schmetterte der Regierungsrat des Kantons Bern kurzerhand die Alternativlösung ohne die beiden riesigen Zufahrtslöcher am Bahnhof und am See und mit yierspurigen Tunnels im Grundwasser (wie im offiziellen Projekt) ab. Die Kompromisslerinnen hegten trotzdem weiter die Hoffnung auf die Realisierung der gemilderten Autobahn-Alternative. Die Hoffnung wurde erfüllt, denn eine Mehrheit des Grossrats (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Bugmann Damian. WestAst. Vorwaerts, 2018-11-02.
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02.11.2018 Biel
Personen
Stadtrat Biel
Vorwaerts
Peter Heiniger
Stadtrat Biel
Stellenabbau
Volltext
Keine Stellen streichen. Im Rahmen der Budgetdebatte im Bieler Stadtrat wurde Mitte Oktober die Stellenschaffung in der Sozialbehörde diskutiert. Die Stadtregierung machte den Vorschlag, 14,5 neue Stellen zu schaffen. Dies wurde von der Ratslinken nicht bestritten. Die Bürgerlichen stemmten sich gegen den gemeinderätlichen Vorschlag. Mit völlig absurden Begründungen wollte die SVP den Stellenausbau verhindern. Wieder mal wurde das SVP-typische Vokabular zur Anwendung gebracht. Von Schmarotzerinnen, Betrügerinnen und unnötigen Ausgaben - für eben diese - wurde gesprochen. Die FDP wiederum brachte wirtschaftliche Aspekte ins Spiel und bestritt den Ausbau an Hand der allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Biel. In dem Sinne sollten in der aktuellen Aufschwungsphase das Eigenkapital vergrössert und Rückstellungen getätigt werden. Die Wirtschaftsliberalen haben offenbar noch nicht begriffen, dass es sich bei einer Kommune nicht um ein „Profit-Center“ handelt. Um Gegensteuer zu geben, brachte ich folgendes Argumentarium ein: Ich präsentierte dem Rat das Beispiel von Winterthur. Im Wortlaut: „Winterthur hat bei der bei der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften eine Studie in Auftrag gegeben. Im Anschluss hat die Stadt Winterthur beschlossen, den Sozialdienst personell auszubauen. Während der Kanton Bern den Grundbedarf von Sozialhilfebezügern um acht Prozent kürzt, geht Winterthur den entgegengesetzten Weg. Durch den Ausbau sollen (…). Peter Heiniger.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Heiniger Peter. Stellenabbau. Stadtrat. Vorwaerts, 2018-11-02.
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01.11.2018 Biel
Personen
Strassenbau
WOZ
Martin Germann
Volltext
WestAst
Biel ist und bleibt laut. Mehr als zwei Milliarden Franken soll der Bieler Westast kosten, der mitten durch die Stadt führen würde. Noch immer kämpfen zahlreiche BielerInnen einen ungleichen Kampf gegen Bund und Kanton. Eine klaffende Wunde würde der Bau des Westast genannten Autobahnabschnitts in das Zentrum der Stadt Biel reis sen. Der Westast, der Teil der A5-Umfahrung Biel-Bienne ist, soll eine der letzten Lücken im Schweizer Autobahnnetz schliessen. Zu einem hohen Preis: 745 Bäume würden gefällt, 100 Häuser zerstört (siehe WOZ Nr. 11/17). Ein zu hoher Preis, finden viele in Biel und wehren sich seit Jahren heftig gegen dieses Projekt, das auf den „Netzbeschluss“ zurückgeht, mit dem das Parlament 1960 das Autobahnnetz festlegte. Der Widerstand gegen den Westast ist in den letzten Jahren immer stärker geworden, trotz aller Widrigkeiten. „Eigentlich ist gar nicht vorgesehen, dass wir Bielerinnen und Bieler überhaupt mitreden, da es sich um ein nationales Strassenprojekt handelt“, sagt Sabine Kronenberg vom Verein „Biel wird laut!“. Trotzdem wehrt sich der Verein, gegründet von drei Bielerinnen, gemeinsam mit vielen weiteren Initiativen und Umweltverbänden gegen das geplante Projekt. Letztes Jahr organisierte der Verein eine Demonstration mit mehreren Tausend TeilnehmerInnen. Der Baudirektor will es durchstieren. Für diesen Samstag ist die nächste Demonstration angekündigt. Dies, nachdem offenkundig geworden ist, dass Bund und Kanton unverändert am Projekt Westast festhalten wollen. „Wir suchen weiterhin den (…).
Martin Germann.
WOZ, 1.11.2018.
Personen > Germann Martin. WestAst. WOZ, 2018-11-01.
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20.09.2018 Biel
Partei der Arbeit
Personen
Stadtrat Biel
Peter Heiniger
Judith Schmid
Stadtrat Biel
Volltext
Wechsel im Parlament. Judith Schmid tritt aus beruflichen Gründen als Bieler Stadträtin der PdA/POP zurück. Die Islamwissenschaft-Studentin und GSoA-Sekretärin engagierte sich Im Rat und ausserparlamentarisch für Geflüchtete, Gleichstellung und gegen Diskriminierungen. Pesche Heiniger übernimmt. Judith, Was sind für dich die Höhepunkte deiner Zeit als Stadträtin? Judith Schmid: Es ist schwierig, einen Höhepunkt herauszupicken. Aber in Erinnerung bleibt mir natürlich der erste Vorstoss zu den Zufluchtsstädten. Das hat schon Wellen geworfen und wurde von den nationalen Medien aufgegriffen. Ernüchternd ist dann aber, wenn das Gefühl entsteht, dass doch nichts passiert. Welches waren die schwierigen Momente? Ich fand es immer sehr schwierig, wenn grundlinke Anliegen nicht von der gesamten Linken getragen wurden. Zum Beispiel wenn es um Landverkauf versus Abgabe im Baurecht ging wie beim Eingang der Taubenlochschlucht. Das ist sehr deprimierend. Schwierig fand ich auch, wenn die Voten von manchen Personen persönliche Angriffe wurden und nicht auf der sachlichen Ebene blieben. Was konntest du abschliessen, was übergibst du an Pesche? Es ist immer schwierig zu sagen, ob etwas abgeschlossen ist oder nicht. Es lohnt sich oft, auch nachzufragen, wenn es nicht weiter geht, auch wenn die Vorstösse schon behandelt wurden. Offen ist noch die feministische Offensive - mehrere Vorstösse zu Gleichstellungsthemen. Pesche kann da aufzeigen, dass feministische Anliegen (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 20.9.2018.
Vorwärts > PdA Biel. Stadtrat. Vorwärts, 2018-09-20.
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04.07.2018 Biel
Generalstreik
Personen
SEV Schweiz
Ernst Jakob
Biografien
Volltext
Ernst Jakob – im Herzen rot. Der Generalstreik von 1918 hatte mehrere Epizentren, darunter die Stadt Biel. Deren Anführer: Der Eisenbahner und Gewerkschafter Ernst Jakob (1879 bis 1950). „Als 17-jähriger Lehrling hatte ich das seltene Glück, am 16. Februar 1896 in Aarau an der ersten Landsgemeinde der Eisenbahner dabei zu sein. (...) Zehn Jahre später, als junger Chauffeur, war ich mitten in der Gewerkschaftsbewegung.“ So sprach Ernst Jakob in einem Zeugenbericht, den seine Urenkelin Gabriela Neubaus, eine Historikerin, veröffentlicht hat. Vor 100 Jahren war der Seeländer eine der Speerspitzen des Generalstreiks von 1918. Jakob kam aus bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater stirbt 1882 an Tuberkulose. Seine Mutter beschliesst, mit dem 3-jährigen Ernst und seiner kleinen Schwester nach Lyss zu ziehen. Die Mutter findet eine Stelle in einer Uhrenfabrik mit einem Monatsgehalt von 116 Franken. Der kleine Ernst ist ein guter Schüler. Sein Traum: Lokomotiv-Mechaniker zu werden. 1900 zieht er nach Port und heiratet Bertha Nickles aus Jens. Sie werden fünf Kinder haben. Im selben Jahr wird er Lokomotivführer - vier Jahre später Mechaniker. Hungerrevolte. Herbst 1918. Der erste Weltkrieg ist zu Ende. In vier Jahren Kriegswirtschaft wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer grösser. In mehreren Städten, besonders in Biel, organisieren die Menschen Hungerdemonstrationen. Als der Bundesrat beschliesst, Truppen gegen die Demonstranten und Streikenden aufzubieten, eskaliert die Situation. Die Truppen (…). Mohamed Hamdaoui.
Biel-Bienne, 4.7.2018.
Personen > Jakob Ernst. Biografie. Biel-Bienne, 2018-07-04.
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21.04.2018 Biel
SO Kanton
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Maria Teresa Cordasco
Daniel Hirt
Jahresbericht
Volltext
Jahresbericht 2017. Unia Region Biel-Seeland, Kanton Solothurn. as Jahr 2017 war reich befrachtet mit den verschiedensten Themen und Herausforderungen. Im 2017 waren für die Unia zwei Nationale Volks-Abstimmungen von grosser Bedeutung. Bei der ersten Vorlage im März 2017 ging es um die Unternehmens-Steuer-Reform USR 3. Mit dieser Vorlage sollten die Unternehmen steuerlich entlastet werden und wie so oft hätten dann wir als "gewöhnliche" Steuerzahler die Zeche bezahlen sollen. Hinzu kam, dass die Steuerreform derart kompliziert war, dass sie selbst von den Befürwortern kaum richtig erklärt werden konnte. In einem intensiven Abstimmungs-Kampf ist es uns schlussendlich gelungen, die Vorlage zur USR 3 abzulehnen. Die zweite wichtige Abstimmung fand im Herbst 2017 statt. Bei der Vorlage zur Reform der Altersvorsorge ging es um ein Kernthema unserer Bewegung. Bei einer Annahme hätten zukünftige Rentner und Rentnerinnen eine Rentenerhöhung von 70 Franken erhalten. Zudem wären die AHV und auch die Pensionskassen besser darauf vorbereitet gewesen, um eine in den kommenden Jahren ansteigende Zahl von Pensionierten aufzunehmen (Babyboomer-Generation). Leider scheiterte die Vorlage, was bedeutet, dass uns dieses Thema auch im Jahr 2018 beschäftigen wird. Aber die Unia und insbesondere unsere (…). Maria Teresa Cordasco, Daniel Hirt.
Unia Biel-Seeland, Kanton Solothurn, 21.4.2018.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > Jahresbericht 2017. Unia, 2018-04-21.
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29.03.2018 Biel
Freiheitspartei
Personen
Vorwärts
Damian Bugmann
Freiheitspartei
Skulpturen
Volltext
Vor 20 Jahren: "Sprayer bei Wasser und Brot einsperren". "Man sollte Sprayer 72 Stunden lang bei Wasser und Brot einsperren, um sie von ihrer illegalen Tätigkeit abzubringen", erklärte eine Woche vor Ostern 1998 Jürg Scherrer, der damalige Bieler Polizeidirektor und Nationalrat der rechtsextremen Freiheitspartei, die später aufgelöst wurde, weil die SVP alles aufsaugte, was sich rechts von ihr befand. Die Quittung für Scherrers provokative Aussage kam schnell: In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag 1998 wurden die besseren Bieler Quartiere Beaumont und Linde, die bislang von Spraybildern und -schriften verschont geblieben waren, massiv mit Ostereierköpfen und Schriftzügen wie "fuck Scherrer" und "durnp Scherrer" eingedeckt. 250 HausbesitzerInnen beschwerten sich bei der Regionalpolizei, die Medien hatten etwas zu berichten. Ein Teil dieser Spraybilder ist heute noch zu sehen. Als im Februar 1998 der Solothurner Künstler Schang Hutter im Rahmen eines Skulpturenwegs zum 200. Jubiläum der Helvetik vor dem Bundeshaus in Bern seine Eisenplastik Shoah aufgestellit hatte, störte diese das rechtslastige Polit-Establishments extrem. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion am 4. März 1998 wurde sie von der Freiheits-Partei der Schweiz abtransportiert und vor die Werkstatt des Künstlers geknallt. Auf den Bildern der Presseberichterstattung sah man, wie der FP-Nationalrat und Bieler (…).Mit Bild. Damian Bugmann.
Vorwärts, 29.3.2018.
Personen > Bugmann Damian. Freiheitspartei. Sprayer. Vorwärts, 2018-03-29.
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15.02.2018 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Grossratswahlen
Partei der Arbeit
Volltext
Volkspension, Umverteilung. Bei den Wahlen für den bernischen Grossrat vom 25. März tritt die Partei der Arbeit in den Wahlbezirken Bern (Liste 16) und Biel/Seeland (Liste 22) an. Wahlprogramm und Kurzstatements der Spitzenkandidatinnen. Mit dem „Entlastungspaket 2018“ will die Kantonsregierung vor allem bei der Spitex, den Behindertenorganisationen, der Sozialhilfe, dem öffentlichen Verkehr und der Bildung sparen. Wir kennen diese „Sparpakete“, das letzte wurde 2014 von der damals noch mehrheitlich sozialdemokratisch-grünen Regierung geschnürt. Dem Kanton fehle das Geld, heisst es. Warum wohl? Ganz einfach, weil schon mehrmals die Steuern der Gutverdienenden „entlastet“ wurden. Und jetzt soll die „Steuerlast“ der Unternehmen reduziert werden - was die Schweizer Bevölkerung in der Abstimmung vor Kurzem doch abgelehnt hat! Oben wird „entlastet“ - und die Folgen davon erfahren die Pflegebedürftigen, Behinderten, SchülerInnen und Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen. Es ist Zeit, dass die unten sich wehren! Recht auf soziale Sicherheit. Die etablierten Parteien von Links bis Grün führen das Thema zwar beständig im Mund, sie wollen uns aber vergessen machen, was Klassenkampf in diesem Bereich bedeutet und wie man ihn führt. Von oben. Von unten. Der Kampf für soziale Sicherheit beginnt am Arbeitsplatz und meint: garantierte Anstellungsverhältnisse. Löhne, die zum Leben reichen, und Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen, die nicht chronisch krank machen. (…). Die Redaktion.
Vorwärts, 15.2.2018.
Vorwärts > PdA Biel. Grossratswahlen. Vorwärts, 2018-02-15.
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01.02.2018 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Flüchtlingsunterkünfte
Flüchtlnge
Volltext
Leben im Container. Seit 2007 stehen die Container am Stadtrand von Biel. Bewohnt wurden sie von Tunnelbauerinnen, die auf der Baustelle eines neuen Autobahnabschnitts tätig waren. Diese Strasse ist nun eröffnet und die Containersiedlung in eine Kollektivunterkunft für Asylsuchende umgewandelt worden. Beschlossen haben dies der Regierungsrat des Kantons Bern und der Bieler Gemeinderat Eingewilligt hat die Bieler Exekutive nur unter der Bedingung, dass dafür keine zusätzlichen Wohnungen für Asylsuchende, vorläufig Auf-genommene oder anerkannte Flüchtlinge in der Stadt dazugemietet werden müssen. Wer also einen positiven Asylentscheid erhält und die Kollektivunterkunft verlassen darf, wird es schwierig haben, in Biel zu bleiben, egal ob bereits ein soziales Netz in der Region besteht. Als ich die geplante Asylunterkunft letzten Sommer ein erstes Mal besuchte, war ich schockiert. Der Standort ist unglaublich trist und erinnerte mich stark an die provisorischen Camps auf der griechischen Insel Lesvos. Auf der einen Seite des Standorts liegen die Autobahn und die grosse Ausfahrt, auf dei anderen Seite stehen grosse Industriebauten. Das Stadtzentrum ist über eine Stunde Fussmarsch entfernt und somit auch alle kulturellen Angebote sowie die von Freiwilligen organisierten Sprachkurse. Natürlich hatten vorher Bauarbeiterinnen in diesen Containern gewohnt. Diese verbrachten jedoch viel Zeit auf der Baustelle, schliefen in Einzelzimmern und an ihren freien Tagen konnten sie ihre Familien besuchen. Die Asylsuchenden (…). Judith Schmid.
Vorwärts, 1.2.2018.
Vorwärts > Flüchtlinge. Unterkünfte. Vorwärts, 2018-02-01.
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26.10.2017 Biel
Partei der Arbeit
Personen
Damian Bugmann
Judith Schmid
Interview
Partei der Arbeit
Volltext
Ist die Linke nicht geeint... Nach langen Jahren ohne PdA-Vertretung Im Bieler Gemeindeparlament wurde vor einem Jahr Judlth Schmld in den Stadtrat gewählt. Im Interview erzählt die Genossin über ihre Erfahrungen Im Parlament und hält fest, dass feministische Anliegen die ganze Gesellschaft angehen. Welches Geschäft beschäftigte dich bis jetzt am meisten? Am meisten beschäftigte mich wohl das Postulat Zufluchtsstadt - mein erster Vorstoss, den ich eingereicht habe. Mit einer Aktion vor der Sitzung habe ich zusammen mit anderen Stadträtinnen und Aktivistinnen eine Aktion dazu organisiert. Nach einer intensiven Debatte konnte schliesslich die Mehrheit im Rat überzeugt werden und das Postulat wurde zumindest in drei Punkten überweisen. Das Postulat verlangt die Prüfung der Direktaufnahme von 300 Flüchtlingen und einen Anschluss der Stadt Biel an das Netzwerk sowie weitere Massnahmen zu einer nachhaltigen Integration der Geflüchteten in der Gesellschaft. Das Medienecho danach war sehr gross, was mich wirklich gefreut hat. Grösster Aufsteller, grösster Absteller deiner Zeit im Stadtrat? Grösster Aufsteller ist wohl, dass die Ratslinke es immer besser schafft, sich zu koordinieren und einen gemeinsamen Nenner findet. Bei einer Pattsituation in Parlament von 30 zu 30 ist das sehr wichtig. Leider gelingt das nicht immer, und das ist dann wohl der grösste Absteller bisher: Weil die Linke nicht geeint war, wurde zum Beispiel dem Landverkauf beim Eingang der Taubenlochschlucht zugestimmt. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit (…). Damian Bugmann.
Vorwärts, 26.10.2017.
Vorwärts > PdA Biel. Interview Judith Stamm. Vorwärts, 2017-10-26.
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16.10.2017 Biel
GBLS Biel

Budget Stadt Biel
Medien-Mitteilung
Volltext
Annehmbare Budgetvorlage des Gemeinderats. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland kann mit der Vorlage des Gemeinderats für das Budget 2018 der Stadt Biel leben. Es bewahrt wichtige Leistungen für Biel und seine Bevölkerung, für die sich die Gewerkschaften mit dem Komitee „Biel für alle“ anlässlich des umkämpften Budgets 2016 eingesetzt hatten. Mit dem schliesslich klaren Ja zum definitiven Budget hatte die Bevölkerung gezeigt, dass es hinter den vielfältigen und wertvollen sozialen und kulturellen Institutionen Biels steht und den Abbau bei den Schulen und bei den übrigen wichtigen Leistungen der Stadt ablehnt. Dieses Ergebnis ist das Verdienst einer beispiellosen Bewegung von Menschen, die sich unermüdlich und solidarisch für eine vielfältige und lebenswerte Stadt engagiert und sich weiterhin dafür einsetzen wird. Die Vorlage des Gemeinderats für das Budget 2018 schreibt die Budgets 2016 und 2017 fort und verzichtet auf weitere schmerzhafte Abbaumassnahmen. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) kann daher mit dem Budgetentwurf leben. Dennoch erachtet er das Budget als einen Kompromiss, den es in den kommenden Jahren zu erhalten gilt. Die angekündigten Steuersenkungen für Unternehmen und das Abbauprogramm des Kantons werden die künftigen Budgets der Stadt massiv unter Druck setzen. Der GBLS unterstützt daher den Gemeinderat bei seinem Einsatz gegen die unverantwortliche Finanzpolitik des Kantons.
GBLS Biel, Medienmitteilung, 16.10.2017.
GBLS > Budget Stadt Biel. GBLS Biel, 2017-10-16.
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19.09.2017 Biel
Alters- und Pflegeheim
GBLS Biel

Alters- und Pflegeheim
Ausgliederung
Volltext
Nein zum Verpflichtungskredit zur Ausgliederung der städtischen Alters- und Pflegeheime. Der Bieler Stadtrat entscheidet am 21. September 2017 über einen Verpflichtungskredit, mit dem die Ausgliederung der vier städtischen Heime Ried, Schüsspark, Cristal und Redernweg, des städtischen Tageszentrums sowie der städtischen Alterssiedlungen in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft in die Wege geleitet werden soll. Die Gewerkschaften lehnen diesen Kredit klar ab, weil sie die Auslagerung dieser städtischen Angebote ablehnen. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) hat die Stadträtinnen und Stadträte angeschrieben, um sie über seine Positionen zu informieren. Bei den Bieler Wahlen 2016 hatte der GBLS Kandidierende von Passerelle, Grünen und SP/PSR unterstützt mit der gemeinsamen Forderung, die städtischen Heime nicht auszulagern. Der GBLS stellt sich auf den Standpunkt, dass der städtische Service public nicht unter einem Kosten/Nutzen-Aspekt betrachtet werden darf. Die Stadt Biel ist befugt und berechtigt, selber und direkt Dienstleistungen zum Wohle ihrer BewohnerInnen anzubieten. Dazu gehört auch die effiziente Führung der städtischen Heime. Eine aktive Alterspolitik wie sie die Stadt Biel befolgt, verlangt die notwendigen Instrumente. Dazu gehören auch die Heime. Diese Heime unterstehen der öffentlichen Kontrolle und sie sind der Öffentlichkeit rechenschaftspflichtig. Dies ist wichtig, um alte und gebrechliche Menschen zu schützen. (…).
GBLS, Medienmitteilung, 19.9.2017.
GBLS > Altersheime. Ausgliederung. GBLS, 2017-09-19.
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18.05.2017 Biel
Migration
SGB
Syndicom

Konferenz
Migranten
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Migration. Konferenz der IG Migration: „Wir alle sind die Schweiz“. Am 13. Mai 2017 führte die Interessengruppe Migration in Biel die MigrantInnen Konferenz durch. Augustin Mukamba, Co-Präsident der Migrationskommission, und Patrizia Mordini, Leiterin Gleichstellung und Mitglied der Geschäftsleitung, eröffneten die Konferenz am Samstagmorgen. Die drei Schwerpunkte bildeten der Rechtsrutsch in der Schweizer Politik und dessen Auswirkungen, die Einbürgerungsoffensive und die Digitalisierung des Arbeitsmarkts und dessen Einfluss auf Arbeitnehmerinnen, die einen Migrationshintergrund haben. Sibel Arslan: Von Dersim zum Parlament. In ihren aufschlussreichen Ausführungen zeichnete Sibel Arslan, Nationalrätin und Juristin, ihre eigene Karrieren Geschichte nach - von Dersim, einer kleinen Stadt in Anatolien nach Bern ins Parlament: «Ich bin als Flüchtlingskind hier in die Schweiz gekommen, und jetzt bin ich eine Vertreterin der Flüchtlingskinder geworden.» Dafür habe sie jeder Stufe ihrer Karriere immer mehr kämpfen müssen als ihre schweizerischen Kolleginnen und Kollegen. In ihrer Schulzeit habe sie als Übersetzerin für Flüchtlingsfrauen gearbeitet. Dort habe sie rasch gemerkt, warum die Behörden, die Ärztin usw. ungehalten sind mit diesen Menschen - weil sie keine genügenden Deutschkenntnisse hätten. Dort habe sie sich schon gefragt, was Schweizerinnen und Schweizer meinten: wenn man kein Deutsch oder nur gebrochenes Deutsch spreche, werde man dann als dumm angesehen? Auch deswegen habe sich Sibel Arslan entschieden, Jura zu studieren. Nach dem Studium wurde (…). Patrizia Mordini, Mahir Üzmez.
Syndicom, 18.5.2017.
Syndicom > Migration. Konferenz. Syndicom, 2017-05-18.
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01.05.2017 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel
Personen
Sibel Arslan
1. Mai Biel
Referate
Volltext
1.-Mai-Referat von Sibel Arslan. SP-Nationalrätin. Liebe Freunde, liebe Mitstreidende, sevgili dostlar. Ich freue mich, heute am 1. Mai zu euch sprechen zu dürfen. Der diesjährige Aufruf der Gewerkschaften lautet: wir wollen nicht nur abwehren. Wir wollen und können die Schweiz auch gestalten. Sozialer. Gerechter. Unsere demokratischen Werte, welche uns ein friedliches Zusammenleben in Freiheit ermöglichen, müssen wir mit all unserer Überzeugungskraft in diesen schwierigen rechtspopulistischen Zeiten verteidigen  hier in der Schweiz, in Europa, in den USA und auch in anderen Ländern wie der Türkei. Unsere Stärke ist unsere Überzeugung. Dass wir auf die Strasse gehen und zusammen von der Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen können, ist nicht selbstverständlich und eine demokratische Errungenschaft, welche wir bewahren und verteidigen müssen. Liebe Kolleginnen und Kollegen. Unsere Bundesverfassung sagt in Artikel 8, dass niemand wegen seiner Herkunft, ihrer Rasse, seinem Geschlecht oder ihrem Alter diskriminiert werden darf. Obwohl die Bundesverfassung die Diskriminierung klar verbietet, sieht die Realität leider anders aus und Menschen werden auf dem Arbeitsmarkt immer wieder ungleich behandelt und diskriminiert. Menschen, welche über 50 Jahre alt sind und über viel Erfahrung und Fachwissen verfügen, finden oft aufgrund ihres Alters keine Arbeitsstelle mehr. Sie werden aufgrund ihres Alters bei der Arbeitssuche diskriminiert. Auch wenn mittlerweile viele Menschen denken, dass wir in der " modernen " Schweiz die Gleichstellung der Geschlechter erreicht haben und (…). Sibel Arslan.
Personen > Arslan Sibel. 1.-Mai-Referat Biel 2017.
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01.05.2017 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel
Personen
Tamara Funiciello
1. Mai Biel
Referate
Volltext
1.-Mai-Referat von Tamara Funiciello, Juso-Präsidentin. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen. Als die Titanic losfuhr 1912, galt sie als unglaublich fortschrittlich und setzte neue Massstäbe des Reisekomforts – zumindest wenn man in der 1. Klasse reiste. Zudem galt sie als unzerstörbar. Tja, wir kennen alle die Geschichte, nicht zuletzt wegen der wahrscheinlich dramatischsten Verfilmung der Filmgeschichte, mit Rose und Jack und diesem dämlichen Stück Holz, das gross genug gewesen wäre für 2, aber anyway – die Titanic ging schon auf ihrer Jungfernfahrt unter. Sie gilt als eine der grössten Katastrophen der Seefahrt. Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, was zur Hölle das mit einer 1. Mai Rede zu tun hat, wo doch sonst alle von Klassenkampf reden und ich von Leonardo di Caprio. Verständlich. Aber das politische Umfeld, in dem wir leben, hat viel mit der Titanic zu tun. Das System in dem wir uns befinden, ist nämlich auch dem Untergang geweiht – und nicht nur das, es ist bereits am Untergehen. Und die Organisationen in diesem Land, benehmen sich, als wäre es nicht so. Der Freisinn sitzt nach wie vor am Steuer, unterhält sich mit dem reichsten Prozent der Bevölkerung und erzählt munter, dass alles gut sei, dass dieses System gar nicht untergehen kann. Die Digitalisierung wird sich für alle lohnen, dass Fabriken wegziehen, das ist eben Strukturwandel, und dass dabei Menschen ihre Existenz verlieren – ja, das ist dann halt so. Auf dem Deck der Titanic sitzt die SVP. Obwohl das Schiff sinkt, spielen sie nach wie vor unglaublich laute, mühsame Musik. Es löst zwar kein einziges der Probleme, die wir haben, es hat auch (…). Tamara Funiciello.
Personen > Funiciello Tamara. 1. Mai 2017 Biel. Referat.
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01.05.2017 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel
Personen

1. Mai Biel
Referate
Volltext
1.-Mai-Referat in Biel von Judith Schmid, PdA Biel. Heute vor einer Woche erreichte mich eine schreckliche Nachricht: Nördlich von Lesvos, einer griechischen Insel nicht weit von der türkischen Küste entfernt, ist ein weiteres, überfülltes Boot gesunken. Viele Frauen, Männer und Kinder konnten nur noch tot geborgen werden. Leider, wie wir alle wissen, ist das kein schlimmer Einzelfall, sondern trauriger Alltag: Seit Anfang 2017 sind bereits wieder über 1000 Menschen auf der Flucht vor Krieg und Zerstörung im Mittelmeer ertrunken. In den Medien werden diese Todesfälle kaum mehr erwähnt. Anders war dies im Herbst 2015: Alle sprachen nur noch über eine „Flut“ von Menschen, die Europa quasi „überschwemmen“ würde. Eine Million Schutzsuchende erreichten in diesem Jahr europäischen Boden. Zum Vergleich: Weltweit sind zurzeit über 63 Million Menschen auf der Flucht. Die meisten von ihnen finden im eigenen Land oder in einem Nachbarsstaat Zuflucht. Die Hauptaufnahmeländer sind immer noch die Türkei, der Libanon und Pakistan. In der Schweiz baten 2015 knapp 40'000 Menschen um Asyl. Das sind weniger als während der Kriege in Ex-Jugoslawien. Im letzten Jahr waren es dann nur noch 27'000 Gesuche. Von rechten Politikerinnen und Politikern wird das Thema aber bis heute ausgeschlachtet. Es wird populistische Hetze gegen Schutzsuchende betrieben, offener Rassismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft im Nu wieder salonfähig geworden. Schutzsuchende Menschen werden als „Asylschmarotzer“ diffamiert, als „Scheinasylanten“, die sich hier nur bereichern wollen, hingestellt. Anfang 2016 machte dann Europa dicht: (…). Judith Schmid.
Personen > Schmid Judith. 1.-Mai-Referat 2017 Biel.
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01.05.2017 Biel
1. Mai Biel
Juso
Personen
Tamara Funiciello
1. Mai Biel
Referate
Volltext
Rede von Tamara Funiciello zum 1. Mai in Biel. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen. Als die Titanic losfuhr 1912, galt sie als unglaublich fortschrittlich und setzte neue Massstäbe des Reisekomforts – zumindest wenn man in der 1. Klasse reiste. Zudem galt sie als unzerstörbar. Tja, wir kennen alle die Geschichte, nicht zuletzt wegen der wahrscheinlich dramatischsten Verfilmung der Filmgeschichte, mit Rose und Jack und diesem dämlichen Stück Holz, das gross genug gewesen wäre für 2, aber anyway – die Titanic ging schon auf ihrer Jungfernfahrt unter. Sie gilt als eine der grössten Katastrophen der Seefahrt. Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, was zur Hölle das mit einer 1. Mai Rede zu tun hat, wo doch sonst alle von Klassenkampf reden und ich von Leonardo di Caprio. Verständlich. Aber das politische Umfeld, in dem wir leben, hat viel mit der Titanic zu tun. Das System in dem wir uns befinden, ist nämlich auch dem Untergang geweiht – und nicht nur das, es ist bereits am Untergehen. Und die Organisationen in diesem Land, benehmen sich, als wäre es nicht so. Der Freisinn sitzt nach wie vor am Steuer, unterhält sich mit dem reichsten Prozent der Bevölkerung und erzählt munter, dass alles gut sei, dass dieses System gar nicht untergehen kann. Die Digitalisierung wird sich für alle lohnen, dass Fabriken wegziehen, das ist eben Strukturwandel, und dass dabei Menschen ihre Existenz verlieren – ja, das ist dann halt so. Auf dem Deck der Titanic sitzt die SVP. Obwohl das Schiff sinkt, spielen sie nach wie vor unglaublich laute, (…). Tamara Funiciello.
Personen > Funiciello Tamara. 1. Mai Biel. Referat. Juso Schweiz, 2017-05-01.
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12.02.2017 Biel
Abstimmungen Schweiz
GBLS Biel
Personen
Daniel Hügli
Abstimmung
Unternehmenssteuer
Volltext
Bieler Bevölkerung lehnt die Unternehmenssteuerreform III deutlich ab. Bielerinnen und Bieler sagen NEIN zur USR III und damit NEIN zum Abbau des Service Public. Wie der Gewerkschaftsbund und das von ihm koordinierte überparteiliche Bieler Komitee hat auch die Bieler Stimmbevölkerung die USR III abgelehnt. Dies ist ein klares Zeichen gegen den Abbau des Service Public und für ein starkes Angebot von öffentlichen Dienstleistungen durch die Stadt Biel. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland ist erfreut, dass sich die Bieler Stimmenden so zahlreich der Parole des Gewerkschaftsbundes und des Bieler Komitees gegen die USR III angeschlossen haben. Für den Gemeinderat und den Stadtrat der Stadt Biel ist dies eine Aufforderung, weiterhin und vermehrt für einen starken Service Public zu sorgen, der von der öffentlichen Hand garantiert wird. Gleichzeitig ist das Abstimmungsresultat ein Auftrag an den Bieler Gemeinderat, sich wirkungsvoll gegen die Steuersenkungs-Strategie zu wehren, die der Kanton Bern mit Blick auf die USR III entworfen hat.
Daniel Hügli.
GBLS Biel. 12.2.2017.
GBLS Biel > Unternehmenssteuer. Abstimmung Schweiz. GBLS, 2017-02-12.
Ganzer Text
12.01.2017 Biel
GBLS Biel

Aktionskomitee
Unternehmenssteuer
Volltext
NEIN zur USR III. Bieler Komitee gegen die Unternehmenssteuerreform III. NEIN zur USR III – Nein zum Ausbluten der Stadt Biel. Ein überparteiliches Bieler Komitee ruft dazu auf, am 12. Februar 2017 das Unternehmenssteuerreformgesetz III an der Urne abzulehnen. Ein Nein verhindert, dass der Stadt Biel jährlich bis zu 15 Millionen Franken an Finanzmitteln entzogen werden und deshalb öffentliche Dienstleistungen massiv abgebaut sowie die Steuern für Bielerinnen und Bieler dramatisch erhöht werden müssen. Koordiniert durch den Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland hat sich ein überparteiliches Komitee aus Bieler Parteien, Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen gebildet, das die Unternehmenssteuerreform III (USR III) bekämpft. Die wichtigsten Gründe, wieso die USR III abgelehnt werden muss: Die Stadt Biel ist ein Werk- und Exportstandort. Nur 5% der Bieler Firmen sind Statusgesellschaften. Die neuen Steuerprivilegien für solche Firmen bringen Biel wenig – schon gar keine Arbeitsplätze. Die Reform schafft zahlreiche fragwürdige Steuerabzüge für Konzerne: Forschungs- und Entwicklungskosten können bis zu 150 % abgezogen werden («Inputförderung»). Geistiges Eigentum wird ebenfalls sehr umfassend privilegiert besteuert („Patentboxen“). Abzugsfähig ist auch Eigenkapital-Zins, den Firmen gar nicht zahlen. Die Reform entzieht Bund, Kantonen und Gemeinden bis zu 3 Milliarden Steuerfranken, der Stadt Biel gesamthaft rund 15 Millionen – zu Gunsten der Konzerne. (...).
GBLS, 12.1.2017.
GBLS > Unternehmersteuer. Kampagne. GBLS Biel, 2017-01-12.
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31.12.2016 Biel
Solothurn
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Maria Teresa Cordasco
Daniel Hirt
Jahresbericht
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Jahresbericht des Co-Präsidiums Region Biel-Seeland-Solothurn. Das Jahr 2016 war reich befrachtet mit den verschiedensten Themen und Herausforderungen. Da 2016 für die Unia ein Kongress-Jahr war, begannen die ersten Diskussionen und Vorbereitungen bereits im Frühling. Nebst der Wahl unserer Kongress-Delegierten galt es zu definieren, zu welchen Themen wir als Region interessante und mehrheitsfähige Anträge einbringen wollen. Am Ende dieses Prozesses hatten wir 9 Kongress-Anträge ausgearbeitet, welche die verschiedensten Stossrichtungen hatten. Diese gingen von Anträgen im Finanzbereich bis zu solchen, welche die Herausforderungen der neuesten Technologien (Digitalisierung) aufgreifen. Es ist aber auch eine Gegebenheit eines Kongresses, dass man nicht alle Anträge erfolgreich durch die Abstimmung bringt. Trotzdem gelang es uns, insbesondere die Finanzanträge erfolgreich durchzusetzen und somit die Rahmenbedingungen der Unia in den Regionen zu verbessern. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der 3-tägige Kongress von Ende Oktober, welcher in Genf stattfand, um 1 Tag „verlängert“ werden musste. Dieser zusätzliche Kongresstag fand dann Anfang Dezember im Kongresshaus in Biel statt. Aber auch im wirtschaftlichen Umfeld war das Jahr 2016 herausfordernd. Insbesondere die Uhrenindustrie musste einen grossen Rückgang bei den Exporten verkraften. Diesen Einbruch konnten nicht alle Firmen kompensieren und griffen leider zum Instrument von Entlassungen. (…). Maria Teresa Cordasco, Daniel Hirt.
Unia Biel-Seeland-Solothurn. Jahrsbericht 2016.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > Jahrsbericht 2016.
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31.12.2016 Biel
SO Kanton
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Jesus Fernandez
Jahresbericht
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Solidarisch in der Gesellschaft, verankert in den Betrieben. Der Leitsatz des Unia Kongresses 2016 hiess: "Solidarisch in der Gesellschaft, verankert in den Betrieben“. Dieser Leitsatz hat uns nicht nur auf nationaler, sondern auch auf regionaler Ebene, das ganze Jahr hindurch begleitet. Wir haben wiederum fünf sehr erfolgreiche Generalversammlungen in unserer Region durchgeführt. Diese Versammlungen wurden von insgesamt ca. 1000 Teilnehmenden besucht. Hier wurden die Gremien mit engagierten Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern von den jeweiligen Generalversammlungen gewählt und danach von der Regionalen Delegiertenversammlung bestens bestätigt. Unsere Kongress-Delegierten haben sich intensiv vorbereitet und neun Anträge eingereicht. Auch sonst haben sich die Vertreter unserer Region aktiv an der Kongress-Arbeit beteiligt. Der Kongress erwies sich als Weise und hat einige zukunftsträchtige Anträge, welche auch unsere Delegierten unterstützt haben, angenommen. Mit der am Kongress beschlossenen Strategie 2020 und den in diesem Zusammenhang beschlossenen Schritten, können wir die kommenden 4 Jahre mit Zuversicht planen und in Angriff nehmen. „Solidarisch in der Gesellschaft“ ist eine gut gewählte und eine notwendige Prämisse. Sie beinhaltet Aspekte wie Chancen-Gleichheit kann aber nur erreicht werden, wenn die Kluft zwischen der obersten Schicht der Privilegierten und der Werktätigen, nicht wie in der letzten Zeit immer grösser wird. Gegen diese Entwicklung müssen wir uns mit Entschiedenheit wehren. (…). Jesus Fernandez.
Unia Biel-Seeland-Solothurn, Jahresbericht 2016.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > Jahresbericht Jesus Fernandez. Unia Biel-Seeland-Solothurn.
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04.10.2016 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Partei der Arbeit
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Vorwärts
„Eine starke Haltung von links ist wieder mehr gefragt“. Wahlerfolg für die Partei der Arbeit (PdA): Am 25. September wurde Judith Schmid für die PdA in den Bieler Stadtrat gewählt. Der Vorwärts hat mit ihr über den zurückliegenden Wahlkampf, die brennenden Themen in Biel und ihre persönliche Motivation gesprochen. Vor rund zwei Wochen, am 25. September, wurdest du mit 795 Stimmen in den Bieler Stadtrat gewählt. Mit welchen Themen hast du deinen Wahlkampf bestritten? Wir von der PdA Biel waren im Vorfeld der Wahlen auf der Strasse und an mehreren Anlässen präsent, haben Flyer verteilt und Unterschriften gegen die Unternehmenssteuerreform III gesammelt. Persönlichen Wahlkampf habe ich eigentlich nicht gemacht. Ich denke, zur Wahl hat auch geführt, dass ich in Biel sehr vernetzt bin. Ich wohne seit langem hier und viele Leute wissen auch von meinen Engagements. Ich setze mich zum Beispiel als Freiwillige für Geflüchtete ein und das ist ein Thema, das im Moment viele Menschen bewegt. Das hat bestimmt einen Einfluss gehabt. Meine Position war schon immer, dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollen, so zu leben, wie sie wollen, und zu leben, wo sie wollen. Kurzum: Ich vertrete die Idee einer solidarischen Gesellschaft. Und wenn ich sage: so zu leben, wie sie wollen, meine ich damit, dass die Menschen nachher nicht die Möglichkeiten der Anderen eingrenzen, sondern in einem Miteinander leben, anstatt in einem Gegeneinander, einer Konkurrenz. Nun ist die PdA Biel zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert in der Legislative vertreten. Was hat die Partei denn in den letzten 50 Jahren gemacht? (…).
Vorwärts, 4.10.2016.
Vorwärts > Stadtratswahlen Biel. Vorwärts, 2016-10-04.
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29.09.2016 Biel
Personen
WOZ
Jan Jirat
Stadtratswahlen
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Bieler Wahlen. Linksrutsch mit Jungen. In Biel, der zweitgrössten Stadt im Kanton Bern, ging die Linke am vergangenen Wochenende als Siegerin aus den Stadtparlamentswahlen hervor, ausserdem konnte sie Ihre Mehrheit in der fünfköpfigen Stadtregierung halten. Das linke Lager - bestehend aus SP, Grünen, Juso, der SP-Absplitterung Passerelle sowie der Partei der Arbeit (PdA) - legte um satte fünf Sitze zu, womit das künftige Bieler Parlament exakt zweigeteilt ist: Dreissig Sitze hält das linke, ebenso viele Sitze das bürgerliche Lager. Es wird sich zeigen, wie stabil diese Pattsituation tatsächlich ist und ob es der Linken gelingt, Mehrheiten zu finden - in Umweltfragen etwa mit der GLP. Fürs linke Lager ist die Ausgangslage auf jeden Fall erfreulicher als während der letzten Legislaturperiode. Diese begann vor vier Jahren mit einem Wahldebakel (sechs Sitzverluste) und offenen Grabenkämpfen. Doch die Legislatur unter bürgerlicher Mehrheit - lange Zeit eine völlig undenkbare politische Lage in Biel - hat die linken Parteien näher zusammenrücken lassen. Das lag in erster Linie an der „kompromisslosen Abbaupolitik“ des bürgerlichen Blocks, wie Urs Scheuss, Präsident der Grünen, sagt. „Der gemeinsame Widerstand gegen diese Abbaupolitik hat im linken Parteienspektrum eindeutig linke Positionen gestärkt. Es war nötig, Haltung zu zeigen“, so Scheuss. Erfreulich am BieIer Linksrutsch ist, dass er massgeblich mit jungen KandidatInnen gelang. (…). Jan Jirat.
WOZ, 29.9.2016.
WOZ > Biel. Stadtratswahlen. WOZ, 2016-09-29.
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26.08.2016 Biel
Partei der Arbeit
Vorwärts

Gründung
PdA
Stadtratswahlen
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PdA Biel in den Stadtrat! In der Stadt Biel regt sich politischer Widerstand gegen die bisherige Stadtpolitik. Die Partei der Arbeit (PdA) kandidiert dort für den Stadtrat und möchte in der Legislative eine unabhängige linke Opposition bilden. 2012 war ein Schicksalsjahr für die linken Parteien in Biel. Bis anhin hatten SP und Grüne eine Mehrheit sowohl in der Exekutive wie auch knapp in der Legislative der Stadt. Nach den Wahlen, in denen die zuvor schwächelnde SVP 15 Prozent der Stimmen errang, blieb die Exekutive zwar in der Hand von Rot-Grün, die Mehrheit im Stadtrat, in der Bieler Legislative, ging ihr jedoch verloren. „Schluss mit immer neuen Integrations-, Förder- und Koordinationsstellen, Schluss aber auch mit zukunftsweisenden Infrastrukturprojekten“, resümiert ein Kommentator der Wochenzeitung „Biel-Bienne“ die vergangene Legislaturperiode. Aus dem Bürgerlichen übersetzt bedeutet das, dass das Parlament zwar soziale Projekte verfolgte; es förderte jedoch auch – was von Rechts natürlich gelobt wird – Gentrifizierung, das heisst die Verdrängung von wenigverdienenden MieterInnen durch „zukunftsweisende Infrastrukturprojekte“. Deutliche Forderungen. „Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben“, heisst ein kluger Satz des Sozialisten August Bebel. Die Linke in Biel braucht also einen Richtungswechsel und die PdA Biel sei die „klare und unabhängige Alternative auf der linken Seite“, heisst es auf ihrer Facebook-Seite. Die Partei will gegen die „neoliberalen Ansprüche“, die sich in der Mitte der Arbeitnehmenden festgesetzt haben, und gegen „xenophobes Gedankengut“ Gegensteuer geben. Die Bieler Sektion der PdA wurde „nach Jahren der politischen Abstinenz“ am Ersten Mai dieses Jahres gegründet (…) Vorwärts online, 26.8.2016.
Vorwärts > PdA Biel. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-08-26.
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03.06.2016 Biel
Lausanne
Personen
Switcher SA
Work
Sabine Reber
Konkurs
Switcher SA
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Ende mit Schrecken, statt Schrecken ohne Ende bei Switcher: Der Konkurs als Notausgang für Angestellte. Seit zwei Monaten zahlt Kleiderproduzent Switcher keinen Lohn mehr. Nach dem Konkurs können sich die Angestellten wenigstens arbeitslos melden. Aber der Schock sitzt tief. Mit einem Verkäuferinnenlohn kann niemand gross Geld zur Seite legen. Und so sind die meisten der Switcher-Angestellten in Not geraten, nachdem ihnen die beiden Monatslöhne für den April und den Mai nicht ausbezahlt worden waren. Yves Defferrard, Regionalsekretär der Unia Waadt, sagt: „Einige sind inzwischen so knapp dran, dass sie sich nicht einmal mehr die Bustickets kaufen können,“ Besonders schlimm sei es für die Alleinerziehenden unter ihnen: „Der Kühlschrank ist praktisch leer, und die Kinder müssen doch zur Schule“, habe ihm eine Betroffene erzählt. Und das sei noch nicht alles, so Defferrard: „Sie schämen sich alle so sehr, Sozialhilfe zu beantragen. Viele getrauen sich kaum, ihre Not einzugestehen. Sie stehen unter Schock.“ Einen Lichtblick gibt es immerhin: Schon bald erhalten die Switcher-Angestellten 70 Prozent der zwei entfallenen Monatslöhne ausbezahlt, die sogenannte Insolvenzentschädigung. Aber das dauere halt noch ein paar Tage, sagt Unia-Mann Defferrard. Forderungen. (…). Sabine Reber.
Work, 3.6.2016.
Personen > Reber Sabine. Switcher. Konkurs. Work, 2016-06-03.
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