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Anzahl gefundene Artikel: 96

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21.03.2019 Zürich
Demonstrationen Zürich
Vorwärts

Demonstration
Frauentag
Volltext
Frauen*-Demonstration in Zürich. Wir nahmen uns auch dieses Jahr kämpferisch, laut und mit über 2000 Frauen" die Strassen. In unserem Kampf gegen die soziale Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft, gegen die Schere zwischen oben und unten, sehen. wir die Unterdrückung der Frau" als zentrales Moment. Das Patriarchat und der Kapitalismus sind seit jeher eng miteinander verschränkt. Der Kapitalismus macht die Frauen* zu Objekten. Lautstark, bunt und wütend versammelten wir uns auf dem Hechtplatz. Wir zogen übers Limmatquai Richtung Bahnhof und bogen am Limmatplatz in die Langstrasse ein. Auf dem Weg gab es zahlreiche Reden zur internationalen Solidarität, zu Militanz von Prauen", zum anstehenden Frauenstreik am 14. Juni, zur Sexarbeit, zu Leyla Güven im Hungerstreik, sowie eine Grussbotschaft aus Berlin zum gestrigen internationalen Frauenstreik. In der Unterführung an er Langstrasse verschönerten wir die Stadt. Bei der Piazza Cella gab es eine Aktion zum kommenden Frauenstreik am 14. Juni. Es wurde ein riesiges Transparent „Frauen streiken weltweit - Heraus zum 14. Juni“ von einem Baugerüst heruntergelassen und mit Rauchpetarden und Parolen gefeiert. Symbolisch wurden die Besen niedergelegt und Einkaufswagen hingestellt und zur Barrikade verkettet. Dabei wurden alle Frauen" dazu aufgerufen, die bezahlte und unbezahlte Arbeit am 14. Juni niederzulegen. In Ankara, Barcelona, Buenos Aires, Manila und vielen anderen Städten besetzten die Prauen" die Plätze und Strassen im Streik. Während weltweit die (...).
Vorwärts, 21.3.2019.
Vorwärts > Frauentag. Demonstration. Vorwaerts, 2019-03-21.
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08.03.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Regula Bühlmann
Frauentag
Volltext
Lohn. Zeit. Respekt. Frauen*streik 2019! Internationaler Frauentag im Zeichen des Frauen*streiks. Der heutige internationale Frauentag steht ganz im Zeichen des Frauen*streiks vom 14. Juni. In der ganzen Schweiz wird dafür an Veranstaltungen und in den Betrieben mobilisiert. Pünktlich zum 8. März hat der SGB auch seine Kampagnenwebsite zum Frauen*streik aufgeschaltet. Unter www.14juni.ch, www.14juin.ch und demnächst auch unter www.14giugno.ch finden sich Informationen zum Streik, Visuals zum Herunterladen, hilfreiche Kontakte und Materialien für die Mobilisierung zu einem erfolgreichen Streik. Dass die Frauen 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik von 1991 wieder streiken werden, hat gute Gründe. Zwar steht seit 1981 in der Verfassung: „Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit." Doch auch fast 40 Jahre später verdienen Frauen immer noch rund einen Fünftel weniger als Männer. Trotzdem hat die bürgerliche Mehrheit im Parlament die Revision des Gleichstellungsgesetzes fast bis zur Unkenntlichkeit verwässert. Dieser Krebsgang in Sachen Lohngleichheit, der Streit um die Erhöhung des Frauenrentenalters und der Sexismus im Alltag schüren den Unmut vieler Frauen. Im Januar 2018 überwies der SGB-Frauenkongress einen Antrag, den Frauen*streik zu unterstützen und aktiv teilzunehmen. (…). Regula Bühlmann.
SGB, 8.3.2019.
Personen > Buehlmann Regula. Frauentag. SGB, 2019-03-08.
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08.03.2019 Schweiz
Frauen
Syndicom

Frauentag
Volltext
Internationaler Frauentag bildet den Auftakt zum Frauen*streik und Aktionstag vom 14. Juni 2019. Syndicom macht heute, am 8. März, dem Internationalen Frauentag den Auftakt zum Frauen*streik vom 14. Juni. Im Kino Rex in Bern werden Filmausschnitte vom Frauenstreik 1991 gezeigt, anschliessend findet eine Aktion bei der Bundesterrasse statt. Mit einem Kinoanlass im Kino Rex um 12 Uhr starten die Gewerkschaften die Aktivitäten zum Frauen*streik. Es werden Filmausschnitte der Gewerkschaften zum ersten Frauenstreik von 1991 gezeigt und kurze Redebeiträge erfolgen. Anschliessend wird mit einem gemeinsamen Marsch zum Bundeshaus der Frauen*streik-Auftakt in den öffentlichen Raum getragen. Bei der Bundesterrasse werden Kurzreden stttfinden, wo auch Patrizia Mordini, Leiterin Gleichstellung von Syndicom, sprechen wird. Syndicom will mehr Lohn, mehr Zeit und mehr Respekt! Der Karriereverlauf von Frauen ist anders. Frauen arbeiten eher in tieferen Pensen. Sie übernehmen die Hauptverantwortung bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Später kümmern sie sich um die Pflege der Angehörigen. Insgesamt übernehmen Frauen 2/3 der unbezahlten Arbeit. Damit Frauen die gleichen Karrierechancen haben, müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein. Dazu braucht es Kinderbetreuungsangebote mit finanzieller Unterstützung, Teilzeit und Job-Sharing in Führungspositionen sowie gute Absenzenregelungen bei Betreuungsaufgaben. Gerade die Digitalisierung bietet hier Chancen. Faire Löhne und (…).
Syndicom, 8.3.2019.
Syndicom > Frauentag 2019. Syndicom, 2019-03-08.
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08.03.2019 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauentag
Volltext
Internationaler Frauentag 8. März. Frauen*streik: jetzt geht’s los! Der heutige Frauentag ist ein starker Auftakt für den Frauen*streik- und Aktionstag vom kommenden 14. Juni. In allen Regionen der Schweiz beteiligen sich Frauen an Aktionen und Kundgebungen. Auch die Unia ist in der ganzen Schweiz in Betrieben und auf der Strasse für den Frauen*streik präsent. Auf frau-streikt.ch können Frauen und solidarische Männer ab heute den Frauen*streik unterstützen. Die Mobilisierungsdynamik unter den Frauen ist gross: Im Rahmen des heutigen Frauentages beteiligen sich hunderte Frauen in der ganzen Schweiz an Aktionen und Kundgebungen. Die Unia ist in Verkaufsläden und anderen Betrieben sowie und auf der Strasse präsent und informiert über den Frauen*streik und -aktionstag vom kommenden Juni. Respekt – mehr Lohn – mehr Zeit! Der 8. März als Gradmesser zeigt: Die Frauen haben genug – oder eben gerade nicht. Die Lohndiskriminierung ist nach wie vor gross, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein Hürdenlauf und weltweit stehen Frauenrechte durch reaktionäre Politiker unter Druck. Das macht Frauen in der Schweiz zu Recht wütend. Sie sind bereit, für Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit zu kämpfen! Frauen*streik online unterstützen. Auf der Unia-Kampagnenseite frau-streikt.ch haben Frauen und solidarische Männer die Möglichkeit, mit einem Foto und Testimonial den Frauen*streik zu unterstützen. Ziel ist es, die Vielfalt und Breite der Bewegung sowie Forderungen sichtbar zu machen. Gerade im Jahr (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.3.2019.
Unia Schweiz > Frauentag. Unia Schweiz, 2019-03-08.
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10.03.2018 Berlin
Frauen
Junge Welt

Frauentag
Volltext
Frauentag in der Hauptstadt. Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Nachmittag des 8. März in Berlin. Die afghanische Politikerin und Frauenrechtlerin Malalai Joya war mit Abstand die bekannteste Rednerin der Demonstration unter dem Motto "Frauen wollen Revolution" am Donnerstagnachmittag am Schlesischen Tor in Berlin. Fast 17 Jahre nach Beginn der NATO-Intervention in ihrem Land widersprach sie einmal mehr der Begründung, es gehe in diesem Krieg auch um die Freiheit der Frauen. Nach ihren Worten gibt es in Afghanistan keinen Fortschritt auf diesem Gebiet, der das Leid der Zivilbevölkerung unter den Kampfhandlungen aufwiegen könnte. Ausser Terroristen sei niemand in Afghanistan sicher. Zu der Demonstration »gegen Patriarchat, Krieg, Rassismus und Faschismus« am Frauenkampftag hatten zahlreiche feministische und internationalistische Gruppen aufgerufen – darunter kurdische, lateinamerikanische und koreanische Fraueninitiativen sowie eine von Romnija und mehrere Organisationen geflüchteter Frauen. Das Sternchen nach "Frauen" im Aufruf stand dafür, dass alle »FLTI«, also Frauen/Lesben, Trans- und Intersexuelle eingeladen waren, sich zu beteiligen. Eine Rednerin des kurdisch-deutschen Frauenrats Dest-Dan verurteilte die strengen Polizeikontrollen, mit denen verbotene Symbole aussortiert werden sollten, etwa solche der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). (…).
Junge Welt, 10.3.2018.
Junge Welt > Frauentag 2018. Junge Welt, 2018-03-10.
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08.03.2018 Schweiz
Frauen
Travail.Suisse

Frauentag
Ständerat
Volltext
Die Ständeräte, die gegen die Lohngleichheit sind, gehören ausgewechselt! In der Schweiz stehen am diesjährigen Internationalen Tag der Frau unter anderem die Politikerinnen im Rampenlicht. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF fordert mit einem zum heutigen Tag produzierten Video die weibliche Hälfte der Schweizer Bevölkerung dazu auf, sich würdig im Bundeshaus vertreten zu lassen. Bei einer guten Vertretung der Frauen auf den Wahllisten haben die Wählerinnen und Wähler problemlos die Möglichkeit, jene rund 20 männlichen Vertreter im Ständerat auszuwechseln, die vor wenigen Tagen mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Lohngleichheit einen blamablen Auftritt hatten. Anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags lanciert die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen unter dem Titel „halbe-halbe“ ein Video mit dem Ziel, die Frauen für ein Engagement in der Politik zu motivieren. „Engagiert Euch! Jetzt! Mit uns!“, lautet der Appell von Bundesrätin Doris Leuthard an die Adresse der Frauen. Neben ihr legen weitere auf verschiedenen Ebenen tätige Politikerinnen dar, warum sie sich engagieren. Die nächsten eidgenössischen Wahlen werden im Herbst 2019 stattfinden. Das ist morgen. Aber bereits heute müssen sich die Frauen engagieren und bereits heute müssen die Parteien ihnen Raum geben, damit sie die Hälfte der Bevölkerung würdig vertreten können. Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik bei Travail,Suisse: „2019 muss das Schweizer Volk die Wahl haben und jene (…).
Travail.Suisse, 8.3.2018.
Travail.Suisse > Frauentag 2018. Travail.Suisse,2018-03-08.
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02.03.2018 Schweiz
Frauenlöhne
Personen
Work
Sabine Reber
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Lohngleichheit: Im Jura steht jetzt die erste Subito-Initiative. „Weil ich es meiner Enkelin schuldig bin!“ Im Kanton Jura sind die Löhne schweizweit am tiefsten. Und die Lohnungleichheit ist hier am grössten. Die Unia will das subito ändern – mit einer Umsetzungsinitiative. Gewerkschafterin Marie-Hélène Thies (60) zeigt auf die leuchtend pinkige Wand ihres Büros und sagt: „Das knallt, nicht wahr? Diese Wand habe ich neulich selber gestrichen!“ Unter einem Stapel mit Flyern, Plakaten und Schokolade-Giveaways für den 8. März wartet die Schablone mit den Frauenfiguren und dem Schriftzug „Egalité salariale maintenant“ (Lohngleichheit jetzt) auf weitere Einsätze. Die gebürtige Französin aus der Normandie, die vor 37 Jahren der Liebe wegen in den Jura gezogen ist, schmunzelt: „Wer weiss, wann wir damit die Stadt verzieren gehen!“ Schlupfloch für kleine Firmen. Marie-Hélène Thies arbeitet seit 18 Jahren bei der Unia Transjurane in Delsberg. Sie ist für den Dienstleistungssektor verantwortlich. Wie keine andere kennt sie die Frauen, die in den kleinen Läden und Geschäften in dem immer noch sehr ländlichen Kanton arbeiten, „oftmals für Löhne weit unter 4000 Franken im Monat“. Sie kennt auch die Uhrmacherinnen und die Arbeiterinnen aus den Zulieferbetrieben der Maschinen- und Uhrenindustrie; kleine, traditionelle Familienbetriebe, die den Kanton Jura prägen: „Bei uns gibt es kaum eine Firma mit mehr als 50 Angestellten.“ Damit spielt sie auf die Revision des Gleichstellungsgesetzes an, das derzeit im Parlament verhandelt und (…). Sabine Reber.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Lohngleichheit. Work online, 2018.03-02.
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02.03.2018 Schweiz
Frauentag
Personen
Work
Sabine Reber
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Aargau: Rechte schleifen Gleichstellungsbüro. „Statt vorwärts geht’s jetzt wieder rückwärts“. Der Kanton Aargau schafft sein Gleichstellungsbüro ab. Ein Riesenaffront für die Frauen, finden die Aargauer Gewerkschaften und Frauenverbände, und rufen am 8. März zu einer grossen Demo auf. Schon der Kampf für ein Gleichstellungsbüro war mühsam gewesen. Der Widerstand im Aargauer Parlament heftig. Doch schliesslich gelang den Frauen der Durchbruch: 1995 öffnete die Fachstelle für die Gleichstellung von Mann und Frau ihre Türen. Zwar war sie in einem winzigen Einzelbüro mit muffiger Einrichtung untergebracht. Doch die Aargauerinnen waren stolz darauf, hatten doch 22 verschiedene Frauenverbände gemeinsam ¬dafür gekämpft. Aber das Gleichstellungsbüro, so bescheiden es auch ausgestattet war, war der SVP vom ersten Tag an ein Dorn im Auge. Familie statt Gleichstellung. Die SVP machte alles, um das Büro wieder ungeschehen zu machen. Teile der FDP und der CVP unterstützten die Blocher-Partei. So wurde die ursprüngliche Befristung auf fünf Jahre nie aufgehoben, und eine gesetzliche Grundlage wurde gar nicht erst geschaffen. 2003 beantragt die SVP erstmals die ersatzlose Streichung des Gleichstellungs¬büros. Die Kantonsregierung dampft die Fachstelle daraufhin auf eine Stabsstelle „für Familien und Gleichstellungspolitik“ ein. Sie beginnt, Schritt für Schritt die Stellenprozente des Büros zu kürzen. Im November 2017 beschliessen Regierung und Parlament schliesslich die Streichung (…). Sabine Reber.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Frauentag. Gleichstellung. Work online, 2018-03-02.
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02.03.2018 St. Gallen
Frauentag
Personen
Work
Sabine Reber
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
In vielen Ländern Europas ist der Frauentag ein Feiertag. St. Galler Frauen wollen das auch. Der 8. März soll zu einem Feiertag für die Frauen erklärt werden. Damit wollen drei St. Galler Politikerinnen die Lohndiskriminierung der Frauen beseitigen. In mehr als zwei Dutzend Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag, auch in Nepal. Und jetzt soll er es auch in St, Gallen werden, allerdings nur für die weiblichen Angestellten. Die drei Stadtparlamentarierinnen Andrea Scheck (Juso), Alexandra Akeret (SP) und Andrea Hornstein (Politische Frauengruppe) wollen mit dieser Forderung die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau thematisieren und den Lohnklau an den Frauen damit wenigstens ein Stück weit ausgleichen. Der zusätzliche Feiertag für die Frauen soll so lange bestehen, bis die Stadt beweisen kann, dass es keine unerklärbare Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern in der Verwaltung mehr gebe. Schweizweit beträgt der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern im Durchschnitt rund 20 Prozent. Andrea Scheck: „In St. Gallen muss die Differenz erst noch analysiert werden. Mit unserer Forderung wollen wir nun Druck machen, damit das Thema endlich angeschaut wird“. Ansporn. Die St. Galler Regierung hat es mit der Überprüfung der Lohnunterschiede aber nicht so eilig. In einer Stellungnahme antwortete sie, ein solcher Feiertag sei nicht realisierbar, weil dadurch ein Drittel der Verwaltung lahmgelegt würde. Über dieses Argument kann Scheck nur lachen: „Wenn das wirklich der Fall wäre, dann sollte (…). Sabine Reber.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Frauentag. Lohngleichheit. Work online, 2018-03-02.
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09.03.2017 Deutschland
Türkei
Frauen
Junge Welt

8. März
Frauentag
Volltext
„Die Strassen gehören uns“. Millionen demonstrieren und streiken am Internationalen Frauentag gegen Gewalt und Ausbeutung. Weltweit haben Millionen Menschen am gestrigen Internationalen Frauentag für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit demonstriert. In diesem Jahr hatten zahlreiche Organisationen vor allem in Europa sowie in Nord- und Südamerika zu einem Frauenstreik aufgerufen, um den Widerstand gegen Benachteiligung und Gewalt sichtbar zu machen. In den wichtigsten Städten Spaniens wurde zu Demonstrationen eingeladen. In Pamplona, Bilbao, Madrid und Plasencia legten Tausende Frauen ab 12 Uhr für eine halbe Stunde die Arbeit nieder. Die Aktivistinnen der Gruppe „Velaluz“ hatten am Dienstag nach einem fast einmonatigen Hungerstreik an der Puerta del Sol im Zentrum von Madrid ihre Protestaktion beendet. Zuvor hatten sich die Parteien im spanischen Parlament auf einen 25-Punkte-Plan geeinigt, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Man werde den Kampf in anderer Form fortsetzen, kündigten Sprecherinnen der Gruppe an: „Die Nacht und die Strassen gehören auch uns – kein Übergriff darf ohne Antwort bleiben!“ „Zur Hölle mit dem Patriotismus! Wir brauchen Feminismus!“ hiess es in Kiew. Hunderte Ukrainerinnen gingen in der Hauptstadt ihres Landes für die Ächtung von Gewalt gegen Frauen auf die Strasse. Zu der Kundgebung hatte unter anderem die Menschenrechtsorganisation Amnesty International aufgerufen. Die Demonstrantinnen forderten die (…). Lola Matamala, Madrid und André Scheer.
Junge Welt, 9.3.2017.
Junge Welt > Frauen. 8. März 2017. Junge Welt, 2017-03-08.
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09.03.2017 Kuba
Frauen
Granma

8. März
Frauentag
Volltext
Ehrung für Vilma am Internationalen Frauentag. Die unsterbliche Vorsitzende des Kubanischen Frauenverbandes (FMC) Vilma Espín Guillois wurde am Internationalen Frauentag in Vertretung des kubanischen Volkes von den Bewohnern Santiagos für ihren entscheidenden Beitrag zur vollen Gleichberechtigung der Frau geehrt. Die unsterbliche Vorsitzende des Kubanischen Frauenverbandes (FMC) Vilma Espín Guillois wurde am Internationalen Frauentag in Vertretung des kubanischen Volkes von den Bewohnern Santiagos für ihren entscheidenden Beitrag zur vollen Gleichberechtigung der Frau geehrt. Die Ehrung fand an ihrem Grab im Mausoleum der Gefallenen der II Front, der vom damaligen Kommandanten Raúl Castro gegründeten rebellischen Hochburg statt, wo Vilma bis zum Sieg der Revolution in der Guerilla kämpfte. Der traditionelle Zug setzt sich von Mayarí Arriba aus in Bewegung, um im Namen des kubanischen Volkes ein Blumengebinde am Grab Vilmas niederzulegen. Ihre Hinterlassenschaft für die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen wurde von Sunildes Montes de Oca vom Frauenverband der Provinz beschworen und Gedichte und Lieder vorgetragen von ortsansässigen Künstlern, rundeten die Feier ab. Aber auch der Comandante en Jefe, der immer eifersüchtig die Rechte der Frau verteidigte, wurde bei der zentralen Feier der Provinz in einem Bereich des Friedhofs Santa Ifigenia in Santiago gewürdigt, bei der außerdem junge Mädchen in die Frauenorganisation aufgenommen wurden. Eduardo Palomares Calderón.
Granma, 9.3.2017.
Granma > Frauen. 8. März 2017. Granma, 2017-03-09.
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06.03.2017 Schweiz
Frauen
SEV Schweiz

8. März
Frauentag
Volltext
Internationaler Tag der Frau: vom globalen Streik zur neuen Allianz „We can’t keep quiet“. Am achten März und jeden Tag. Der 8. März ist der internationale Tag der Frau, und dieses Jahr ist er besonders wichtig. Denn die Frauen befinden sich oft auf einer Gratwanderung zwischen Unsicherheit und Diskriminierung. In vielen Ländern streiken die Frauen, um sich gegen alle Formen von geschlechterspezifischer Gewalt zu wehren. Sie bewegen sich an den Grenzen von Unterdrückung, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Lohnungleichheit. In der ganzen Schweiz erklären sich die Frauen solidarisch mit der Bewegung „Ni una menos“ („Nicht eine weniger“). Die Anhänger/innen der Bewegung, die ihre Anfänge in Argentinien hatte, setzt sich gegen Gewalt gegen Frauen ein. Mittlerweile haben sich gut fünfzig Länder angeschlossen. Die Frauen marschieren weiter; heute wie auch gestern und morgen: Am 18. März marschieren sie in Zürich, mit dem Slogan „We can’t keep quiet“ („Wir können nicht schweigen“). Ein historischer Kampftag. Der 8. März ist ein Tag des Kampfes, kein kommerzieller Anlass. Er entsprang den Streiks der Arbeiterinnen, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts für ihre verletzten Rechte gekämpft haben. Rufen wir uns den ersten Streik in Erinnerung: Es war der Kampf der Textilarbeiterinnen in New York von 1909, dann der Streik und die Arbeiter-Revolution vom 8. März 1917 in Pietrogrado, die ohne die Frauen gar nicht möglich gewesen wäre! „We can’t keep quiet” Am 8. März erklärte ein breites, landesweites Aktionsbündnis, bestehend aus Frauen- und Migrant/innengruppen, Gewerkschaften, NGOs und anderen (…). Françoise Gehring, Karin Taglang.
SEV, 6.3.2017.
SEV > 8. März 2017. Frauentag. SEV, 2017-03-06.
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02.03.2017 Schweiz
Frauen
WOZ

8. März
Frauentag
Volltext
Zum 8. März. Zufall, Einheit, Gleichheit. Per Zufall bin ich erstens ein Mann und zweitens Vater einer kleinen Tochter. Der Zufall sollte dieses Jahr auch entscheiden, wer aus der WOZ-Redaktion diesen Artikel zum Internationalen Frauentag schreiben darf – oder vielmehr: muss. Denn jedes Jahr, wenn es wieder darum geht, die „8. März“-Nummer zu planen, kommt in der Redaktionskonferenz kollektiv verlegenes Schweigen auf. Was soll man zu diesem Welttag denn noch Neues schreiben, wenn die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern – trotz langer Kämpfe und gewisser Fortschritte – von Jahr zu Jahr weiterbesteht; und wenn die Forderungen, um dies endlich zu ändern, aus linker Perspektive ebenfalls ungefähr dieselben bleiben? Immerhin, dieses Jahr ist ein echtes Jubiläum. Vor hundert Jahren, am 8. März 1917 (dem 23. Februar gemäss julianischem Kalender), traten Tausende Arbeiterinnen in St. Petersburg in den Streik und ermöglichten so die Februarrevolution. Zu Ehren der entscheidenden Rolle dieser Russinnen wurde ein paar Jahre später der Internationale Frauentag überhaupt erst auf den 8. März gelegt. Vorreiterinnen waren hingegen US-Amerikanerinnen, die 1909 mit dem ersten Frauentag für das Frauenwahlrecht agitierten. Heute, ausgelöst durch die Wahl des bekennenden Frauen- und Minderheitenverachters Donald Trump zum US-Präsidenten, haben US-Aktivistinnen eine neue, fast schon globale Welle feministischen Widerstands in Bewegung gesetzt. Die Situation in den USA, aber zunehmend auch in Europa, macht deutlich, warum der Kampf noch lange nicht vorbei sein kann; warum auch selbstverständlich (…). Markus Spörndli.
WOZ, 2.3.2017.
WOZ > Frauen. Frauentag. WOZ, 2017-03-02.
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02.03.2017 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Anne Rubin
8. März
Frauentag
Interview
Volltext
8. März: SGB „can’t keep quiet“. Kampf gegen Sexismus und Intoleranz am Internationalen Tag der Frau. Die SGB-Frauen sind Teil des anti-trumpistischen Bündnisses „We can't keep quiet". Sie rufen für den 8. März zu Aktionen und Manifestationen auf. Der Auftakt zu einem feministischen Revival? Interview mit Regula Bühlmann, beim SGB zuständig für Gleichstellung. Wieso macht der SGB bei der Bewegung „We can't keep quiet" mit? Am internationalen Tag der Frau veranstalten der SGB und seine Verbände immer Aktionen. 2015 haben wir im Rahmen eines gewerkschaftsübergreifenden Bündnisses am 7. März in Bern eine grosse Manifestation mit 12'000 Teilnehmenden durchgeführt. Dieses Jahr stellen wir uns den sexistischen und rassistischen Äusserungen von Donald Trump entgegen. Die wachsende Bewegung „We can't keep quiet" antwortet Trump. Sie erhebt nicht spezifisch zugespitzte Forderungen, sondern ruft dazu auf, gegen Sexismus, Diskriminierung aller Art und Intoleranz zu protestieren. Sie will Frieden sowie Respekt der Menschenrechte und der Demokratie. Eine neue feministische Bewegung? Nein. Aber der Feminismus zeigt sich durch die Bewegung gestärkt. In ihr machen sowohl altgediente Feministinnen wie junge erstmals politisierte Frauen mit. Die Wahl von Trump hat zu einem allgemeinen Erwachen geführt. Die Menschen realisierten rasch, dass Gleichstellung bei weitem nicht realisiert ist. Zuvor hatten doch viele angenommen, Gleichstellung sei verwirklicht, Frauen und Männer könnten frei wählen, was (…). Anne Rubin, Interview.
SGB, 2.3.2017.
Personen > Rubin Anne. 8. März. Interview. SGB, 2017-03-02.
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02.03.2017 Zürich
Frauen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

8. März
Frauentag
Volltext
Women’s March für Liebe, Solidarität, Freiheit und Gleichheit. Es sind bewegte Zeiten für die Frauenrechte, gerade auch bei uns. Am 17. März wird das Parlament über die „Altersvorsorge 2020“ abstimmen. Mit dieser Reform soll das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht werden. Auf dem Rücken der Frauen soll dabei die AHV saniert werden, während die gesellschaftliche Realität sich noch immer so darstellt dass Frauen den Löwenanteil an unbezahlter Arbeit machen, weniger verdienen als Männer und bei der Altersrente um katastrophale 63% (!) schlechter dastehen als ihre männlichen Mitbürger. Gleichzeitig sind gerade für ältere Frauen kaum Stellen zu finden. Eine Heraufsetzung des Frauenrentenalters in diesem Kontext ist deshalb nicht akzeptabel. Es gibt also neben den altbekannten Diskriminierungen auch genügend neue Gründe, sich zu solidarisieren und gemeinsam auf die Strasse zu gehen. Die Frauendemo zum Internationalen Tag der Frau findet am Samstag, 11. März, statt, Besammlung um 13.30 Uhr beim Hechtplatz in Zürich. Und ein aussergewöhnlicher, nationaler Women’s March für Liebe, Solidarität, Freiheit und Gleichheit am darauffolgenden Samstag, 18. März, Besammlung um 13.30 Uhr beim Helvetiaplatz in Zürich. Am 8. März organisieren unsere Nachbarinnen vom VPOD zusammen mit der Frauenkommission des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich eine Frauenbar zum gemeinsamen Stricken von pinkfarbenen Protestmützen! Eine Gelegenheit, unter Anleitung doch noch zu einem Pussyhat zu kommen, auch für die weniger strick-affinen unter uns. Alle sind deshalb herzlich eingeladen am 8. März „bewaffnet“ mit (...).
SSM, 1.3.2017.
SSM > Frauen. 8. März 2017. SSM, 2017-03-02.
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17.02.2017 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Sabine Reber
8. März
Frauentag
Volltext
Der Frauenmarsch war ein Meilenstein. Die Basler Genderforscherin Katrin Meyer* analysiert den neuen Frauenpower. Am Reclaim-Democracy-Kongress war Meyers Workshop über Demokratie und Feminismus brechend voll. Die Frauenpower mobilisiert jetzt auch in der Schweiz. Work: Katrin Meyer, der Frauenmarsch gegen Trump in Washington war ein richtiger Volksaufstand. Wie beurteilen Sie diesen Erfolg der Frauen? Katrin Meyer: Der Women’s March war ein Meilenstein in der Geschichte des Feminismus. Denn nun kommen die Forderungen der Frauen zusammen mit ökologischen, kapitalismuskritischen und mit antirassistischen Anliegen. Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit lassen sich nicht mehr so einfach trennen. Wer für Frauenrechte einsteht, muss auch für die Rechte der Geflüchteten und der ökonomisch Ausgebeuteten einstehen. Und diese neue Frauenbewegung entstand wegen Donald Trump? Nein, es gibt schon seit vielen Jahren eine neue Generation von Feministinnen, die viel offener sind und sich in einem breiteren Kontext engagieren. Die ältere Generation der weissen Feministinnen hat sich ja teilweise selbst widerlegt durch ihre Islamkritik, die den weissen Nationalismus bestärkt hat und zur Rechtfertigung von Ausgrenzung und Krieg verwendet wurde. In den USA ist die neue Frauenbewegung ganz klar aus dem Black Feminism entstanden. Diese Frauen sind seit zwanzig, dreissig Jahren aktiv. Nun werden sie endlich breiter wahrgenommen. Denn Trump steht für eine Gesellschaft, die sich (…). Sabine Reber, Interview.
Work, 17.2.2017. Kathrin Meyer. Frauentag. Interview. Work, 2017-02-17
Personen > Reber Sabine. Kathrin Meyer. Frauentag. Interview. Work, 2017-02-17.1
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15.06.2016 Zürich
Frauen
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne

Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Zürich: Frauenprotest gegen Lohndiskriminierung. Trotz garstigem Wetter nahmen in Zürich über 200 Frauen und solidarische Männer an der Protestaktion gegen die anhaltende Lohndiskriminierung teil. Die Münsterbrücke war mit Transparenten und Frauenfahnen geschmückt. Trotz Regengüssen richteten sich Frauen zum gemütlichen Picknick unter ihren Regenschirmen ein und setzten sich auf ihre Liegestühle. Aufgerufen zum Protestpicknick hatten die Gewerkschaftsfrauen, wie auch an vielen anderen Orten in der Schweiz. 25 Jahre nach dem schweizweiten Frauenstreik und 20 Jahre nach Einführung des Gleichstellungsgesetzes verdienen Frauen in der Schweiz immer noch durchschnittlich 15% weniger als Männer, im Kanton Zürich sind es sogar rekordhohe 19 %. Das wollten die TeilnehmerInnen der Protestaktion nicht länger hinnehmen und so forderten sie Lohnkontrollen zur Sicherstellung der verfassungsmässig garantierten Lohngleichheit. Die drei geladenen Rednerinnen, Katharina Prelicz-Huber (Präsidentin VPOD Schweiz), Maria Sorgo (VPOD/SP Gemeinderätin Winterthur) und Rosmarie Joss (VPOD/SP Kantonsrätin) beleuchteten das Problem von verschiedenen Seiten und riefen die Frauen immer wieder auf, die diskriminierenden Löhne, die Unterbewertung der typischen Frauenberufe, die Hindernisse bei der beruflichen Karriere und die immer noch hauptsächliche Zuständigkeit für die unbezahlte Familien- und Hausarbeit nicht länger hinzunehmen. (…).
GBKZ, 15.6.2016.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton. Frauentag 2016. Lohngleichheit. GBKZ, 2016-06-15.
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14.06.2016 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Lohnkontrollen jetzt – Unia-Frauen bleiben dran! Am heutigen 14. Juni zeigen Unia-Frauen in der ganzen Schweiz mit kreativen und vielfältigen Aktionen, dass sie nicht gewillt sind, sich von einem bürgerlichen Parlament mit leeren Versprechungen abspeisen zu lassen. Sie fordern endlich griffige Massnahmen zur Durchsetzung und Kontrolle der Lohngleichheit! Die heutige Gesetzgebung zur Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen ist ungenügend. Ungenügend, weil die Verantwortung gegen die Diskriminierung vorzugehen einseitig bei den betroffenen Frauen liegt. Ungenügend, weil die Hürden für Lohnklagen für die einzelnen Frauen hoch sind. Ungenügend, weil die Politik und die Unternehmen in die Pflicht genommen werden müssen, um den Verfassungsauftrag „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ endlich mit der nötigen Sorgfalt und dem nötigen Willen durchzusetzen! Ignoranz des bürgerlichen Parlamentes. Seit den letzten Wahlen spielen die bürgerlichen Kräfte im Parlament ein Powerplay. Im Nationalrat haben sie die Revision des Gleichstellungsgesetzes augenblicklich aus der Legislaturplanung gekippt. Das ist skandalös! Mittlerweile hat der Ständerat diesen Fehlentscheid korrigiert. Allerdings: Die parlamentarischen Attacken zeigen, dass die abgeschlossene Vernehmlassung zur Gesetzesrevision keineswegs garantiert, dass der Bundesrat dem Parlament auch eine Botschaft vorlegen wird. Eine Frage der Würde und des Anstandes! (…).
Unia Schweiz, 14.6.2016.
Unia Schweiz > Frauentag. Lohngleichheit. Unia Schweiz, 2016-06-14.
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19.05.2016 Schweiz
Frauen
SEV Schweiz

Frauentag
Volltext
14. Juni – nationaler Frauentag. Am Dienstag 14. Juni 2016 findet in der ganzen Schweiz eine politische Aktion statt zum Thema „Lohngleichheit jetzt! Wir wollen den ganzen Kuchen“. An ganz vielen Orten in der ganzen Schweiz versammeln sich Menschen von 12-14 Uhr. Die Orte und Programme findest du auf dieser Internetseite lohngleichheit.ch. Auf Facebook unter «Achtung-Fertig-Frauen-Los» kannst du mitmachen. Auf Twitter unter „Lohnkontrollen Jetzt“ mitreden. Komm auch du! Es ist wichtig, ein Zeichen für die Solidarität zu setzen. Die Lohnungleichheit ist wieder viel grösser geworden, obwohl sie ein Menschenrecht ist, das für viele Frauen in der Schweiz immer noch nicht zur Realität geworden ist. Darum fordern wir alle gemeinsam die Lohngleichheit ein, die seit 20 Jahren im Gesetz steht. Es braucht unsere Sichtbarkeit auf der Strasse, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Das Parlament in Bern will seit kurzem eine ganz andere Richtung einschlagen. Das müssen wir stoppen! Darum komm auch du – egal für wie lange du kommen kannst: Jede Minute zählt! Sei auch du ein Teil der Aktion und bringe "deine" Leute gleich mit.
SEV, 19.5.2016.
SEV > Frauen. Frauentag 2016. SEV, 2016-05-19.
Ganzer Tag
19.05.2016 Zürich
Frauen
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

Frauentag
Lohngleichheit
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Ganzer Lohn für ganze Arbeit! Protestpicknick: 14. Juni 2016, 12.00 Uhr, Zürich Münsterbrücke. Der Nationalrat will das Lohnkontrollen-Gesetz in der Schublade verschwinden lassen – das wurde in der Sondersession vom April entschieden. Das können wir nicht hinnehmen! Immer noch verdienen Frauen durchschnittlich 15 Prozent weniger als Männer. Fast die Hälfte dieses Lohnunterschieds hat nichts mit Ausbildung und Laufbahn zu tun, sondern ist reine Diskriminierung. Im letzten Jahr wurde endlich ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der die Arbeitgeber zur Überprüfung ihrer Löhne verpflichtet. Aber die Arbeitgeber laufen dagegen Sturm und die rechte Mehrheit im Parlament will den Entwurf versenken. Das akzeptieren wir nicht! 20 Jahre nach der Einführung des Gleichstellungsgesetzes und 25 Jahre nach dem Frauenstreik gehen wir Frauen am 14. Juni in der ganzen Schweiz am Mittag auf die Strasse und nehmen uns symbolisch die Stunde, die wir täglich für unsere Arbeitgeber umsonst arbeiten. Um uns auszuruhen, zu feiern und zu fordern: Lohngleichheit, ganz und jetzt! Und um ein glasklares Signal an Bundesrat, Parlament und Arbeitgeber zu senden. Wir wollen den ganzen Kuchen – Lohnkontrollen jetzt. Protestpicknick: 14. Juni 2016, 12-14 Uhr, Zürich Münsterbrücke. (…).
GBKZ, 20.5.2016.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Frauentag. Lohngleichheit. GBKZ, 2016-05-19.
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08.03.2016 Schweiz
Frauen
SGB

Frauentag
Rentenalter
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Schweizweite Gewerkschaftsaktionen zum Internationalen Tag der Frau. AHVplus: Ein Stück ausgleichende Gerechtigkeit für Frauen. In allen grösseren Städten der Schweiz verteilen die Gewerkschaftsfrauen heute, am internationalen Tag der Frau, einen Flyer für die Initiative AHVplus, die eine Stärkung der AHV verlangt. Mit Boxerinnen-Ikonen sind sie schweizweit auf den Strassen präsent und fordern: AHVplus - Mehr Punch für Frauen! Die SGB-Gewerkschafterinnen verweisen so auf die wichtige Rolle der AHV in der Altersvorsorge der Frauen. Einzig in der AHV sind die Frauen den Männern gleichgestellt und erhalten gleich hohe Renten. Aus den Pensionskassen dagegen kriegen sie nur halb so viel Geld wie die Männer, 38 Prozent der Rentnerinnen leben gar nur von der AHV. Deshalb braucht es eine Stärkung der AHV. Frauen haben also ein besonderes Interesse daran, den Fokus in der Altersvorsorge weg von den Pensionskassen hin zur AHV zu verlagern. Die Gewerkschaftsfrauen bekämpfen zudem die ungerechte Erhöhung des Frauenrentenalters und weitere bürgerliche Abbaufantasien für die Altersvorsorge. Damit die Gleichstellung nicht nur während, sondern auch nach dem Erwerbsleben umgesetzt wird. (…). SGB Schweizerischer Gewerkschaftsbund.
SGB, 8.3.2016.
SGB > Frauentag. Rentenalter. SGB, 2016-08-03.
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08.03.2016 Schweiz
Sitten
Frauen
Unia Schweiz

Frauentag
Rentenalter
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Frauentag: Gegen Rentenabbau, für eine starke AHV. Zum Internationalen Frauentag sind Unia-Frauen in der ganzen Schweiz auf die Strasse gegangen. Sie sagen Nein zur Erhöhung des Rentenalters und fordern die Stärkung der AHV. Das beste Mittel dazu ist die Initiative „AHVplus“. In rund einem Dutzend Städten von Genf bis Chur sind Aktivist/innen der Unia am 8. März auf die Strasse gegangen. Sie fordern eine Stärkung der AHV, da die Frauen besonders auf gute AHV-Renten angewiesen sind. Fast 40 Prozent der Frauen leben im Alter nur von der AHV. Nein zur Erhöhung des Rentenalters. Frauen sind auch speziell vom drohenden Rentenabbau im Rahmen des Reformpakets «Altersvorsorge 2020» betroffen. Das Parlament plant eine Erhöhung des Frauenrentenalters und massive Kürzungen bei den Pensionskassen-Renten. Dagegen wehrt sich die Unia vehement. Frauen für „AHVplus“. Das beste Mittel gegen diese Abbaupläne ist die Initiative „AHVplus“, die am 25. September zur Abstimmung kommt. Sie will mit einer Verbesserung der AHV-Renten um 10 Prozent allen ein würdiges Leben im Alter garantieren. Deshalb stand „AHVplus“ im Zentrum aller Strassenaktionen am heutigen Tag. Unia auf der Strasse. (…).
Unia Schweiz, 8.3.2016.
Unia Schweiz > Frauentag. Rentenalter. Unia Schweiz, 2016-03-08.
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08.03.2016 Thun
Frauen
Unia Berner Oberland

Frauentag
Rentenalter
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Aktion AHVplus zum 8. März 2016. Internationaler Frauentag: gegen Rentenabbau und für eine starke AHV. Zum Internationalen Frauentag haben AktivistInnen der Unia Berner Oberland Informationen und Flyer zur AHVplus-Initiative verteilt. Im Zentrum standen dabei das Nein zur Erhöhung des Rentenalters und die Stärkung der AHV, wie sie die Initiative verlangt. Denn Frauen profitieren besonders von diesem Sozialwerk - und sie sind im Alter stärker als die Männer auf dieses angewiesen. In der Stadt Thun gingen Aktivist/innen der Unia Berner Oberland am Internationalen Frauentag auf die Strasse. Mit ihrer Aktion machten sie darauf aufmerksam, dass Frauen besonders auf gute AHV-Renten angewiesen sind, und werben für die Volksinitiative AHVplus. Die Initiative der Gewerkschaften, die im Herbst zur Abstimmung kommt, verlangt eine Aufstockung der AHV-Renten um 10 Prozent. Fast 40 Prozent der Frauen leben im Alter nur von der AHV-Rente - bei den Männern sind es 19 Prozent. Weil Frauen oft schlecht(er) verdienen oder Teilzeit arbeiten, ist ihre Rente aus der zweiten Säule im Schnitt nur halb so gross wie jene der Männer. Schliesslich verfügt nur eine von fünf Frauen über eine dritte Säule. Gegen die Erhöhung des Rentenalters. Frauen sind aber auch speziell von drohenden Verschlechterungen im Rahmen des Reformpakets Altersvorsorge 2020 betroffen. Dort steht insbesondere eine Erhöhung des Frauenrentenalters zur Diskussion, was einen empfindlichen Rentenabbau bedeutet, würden damit doch auf dem Buckel der Frauen (…).
Unia Berner Oberland, 8.3.2016.
Unia Berner Oberland > Frauentag. Rentenalter. Unia Berner Oberland, 2017-03-08.
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08.03.2016 Schweiz
Frauen
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Frauentag
Rentenalter
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8. März - Frauentag: Die Renten rauf, nicht das Rentenalter. 8. März 2016: Zum Internationalen Tag der Frau verteilen Gewerkschaftsfrauen in der ganze Schweiz unter dem Motto „Renten rauf - nicht das Rentenalter“ Informationen zum Thema AHV. Das Reformpaket „Altersvorsorge 2020“ sieht vor, das Frauenrentenalter von 64 auf 65 zu erhöhen. Das hat nichts mit Gleichstellung zu tun, sondern ist ein Sparprogramm auf dem Rücken der Frauen. Deshalb wehren sich die Gewerkschaftsfrauen gegen eine Erhöhung des Frauenrentenalters. Die AHV-Renten reichen nicht zum Leben. Das ist hart, denn für 38% der Rentnerinnen ist die AHV (einschliesslich Ergänzungsleistungen) die einzige Einkommensquelle im Alter. Mit der Reform „Altersvorsorge 2020“ soll das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht werden. Damit soll auf dem Rücken der Frauen Geld gespart werden. Durch die kürzere Rentenlaufzeit und die längere Beitragspflicht würde der Bund 1.3 Milliarden Franken einsparen. Davon betroffen wären Frauen mit Jahrgang 1956 und jünger. Solange Frauen immer noch mehr unbezahlte Arbeit machen und weniger verdienen als Männer, solange jüngere Frauen keine Betreuungsplätze und ältere Frauen keine Stellen mehr finden, solange ist eine Heraufsetzung des Frauenrentenalters nicht akzeptabel, denn sie führt mehr Frauen in die Armut. Daher muss die AHV erhöht werden, nicht das Rentenalter! Gleichstellung Ja - aber keine Verschlechterung für die Frauen! (…). Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 8.3.2016.
Personen > Flitner Christine. Frauentag. Rentenalter. VPOD Schweiz, 2016-03-08.
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07.03.2016 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauentag
Rentenalter
Volltext
Internationaler Frauentag: Gegen Rentenabbau und für eine starke AHV. Zum Internationalen Frauentag führt die Unia morgen in der ganzen Schweiz vielfältige Aktionen durch. Im Zentrum steht das Nein zur Rentenaltererhöhung und die Stärkung der AHV, wie sie die Initiative „AHVplus“ der Gewerkschaften verlangt. Denn Frauen profitieren besonders von diesem Sozialwerk - und sie sind im Alter stärker als die Männer auf dieses angewiesen. In rund einem Dutzend Städten von Genf bis Chur gehen Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia am Internationalen Frauentag auf die Strasse. Mit vielfältigen Aktionen machen sie darauf aufmerksam, dass Frauen besonders auf gute AHV-Renten angewiesen sind, und werben für die Volksinitiative „AHVplus“. Die Initiative der Gewerkschaften, die im Herbst zur Abstimmung kommt, verlangt eine Aufstockung der AHV-Renten um 10 Prozent. Fast 40 Prozent der Frauen leben im Alter nur von der AHV-Rente - bei den Männern sind es 19 Prozent. Weil Frauen oft schlecht(er) verdienen oder Teilzeit arbeiten, ist ihre Rente aus der zweiten Säule im Schnitt nur halb so gross wie jene der Männer. Schliesslich verfügt nur eine von fünf Frauen über eine dritte Säule. Gegen die Erhöhung des Rentenalters. (,,,).
Unia Schweiz, 7.3.2016.
Unia Schweiz > Frauentag. Rentenalter. Unia Schweiz, 2016-03-07.
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