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Anzahl gefundene Artikel: 101

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09.03.2021 Schweiz
Detailhandel
Nationalrat
SGB

Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Sonntagsarbeit
Volltext
Auch der Nationalrat ist gegen mehr Sonntagsverkäufe im Covid-19-Gesetz. Die Wirtschaftskommissionen von Stände- und Nationalrat wollten unter dem Vorwand der Pandemie den arbeitsfreien Sonntag angreifen. Erfreulicherweise hat nach dem Stände- nun auch der Nationalrat diesen Angriff auf die Arbeitsbedingungen abgewendet. Die Probleme, vor denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute stehen, müssen nicht verstärkt sondern gelöst werden. Nach dem deutlichen Nein des Ständerats hat nun auch der Nationalrat, wenn auch eher knapp mit 96 zu 93 Stimmen Stimmen eine Ausweitung der Sonntagsarbeit abgelehnt. Die Wirtschaftskommissionen hatten vorgeschlagen, mittels einer im letzten Moment eingeführten Änderung des Covid-19-Gesetzes die Anzahl der Sonntagsverkäufe in der Schweiz bis 31.12.2022 zu verdreifachen. Ein solcher Beschluss wäre ein Schlag ins Gesicht des Verkaufspersonals gewesen, das ohnehin ein besonders schwieriges Jahr hinter sich hat – sowohl mit Blick auf die Arbeitsbedingungen wie auch finanziell, bedingt durch die Kurzarbeit. Ausserdem zeigen Studien, dass mehr Sonntagsöffnungen nicht zu mehr Umsatz führen, sondern – im Gegenteil – besonders für kleine Läden nur Verluste bedeuten. Weiter hat das Verkaufspersonal immer wieder klar in Umfragen gesagt, dass es keine Sonntagsarbeit wünscht. In der Ratsdebatte zudem wurde zu Recht auf das rechtsstaatlich inakzeptable Vorgehen der Gesetzgebung verwiesen: Das Covid19-Gesetz darf nicht dazu missbraucht werden, den Gesundheitsschutz für die Arbeitnehmenden anzugreifen. Beim Entscheid eine Rolle gespielt haben wohl auch die Abstimmungsentscheide vom Wochenende. Im Kanton Bern wurde ein Vorstoss abgelehnt, der die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr verdoppeln wollte. Und auch im Kanton Zug scheiterte eine Vorlage zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an der Urne klar. Der SGB lehnt eine Ausweitung der Sonntagsarbeit entschieden ab. Sonntagsverkäufe erhöhen nachweislich die psychosozialen Risiken für das Verkaufspersonal, das in der Pandemie bereits sehr viel erleiden musste, mit Stress in Läden mit grossen Verkaufsflächen, Angst vor Ansteckungen oder harten Lohneinbussen durch Kurzarbeit. Dass die Kommissionen diese ebenso nutzlose wie schädliche Liberalisierung auch noch als «Massnahmen im Bereich des Arbeitnehmerschutzes» verkaufen wollten, war an Respektlosigkeit gegenüber den Betroffen kaum mehr zu überbieten. Dabei hätte gerade das Verkaufspersonal angesichts der vielen Opfer, die es während der Pandemie leisten mussten, Anrecht auf mehr Respekt und Schutz.
SGB, 9.3.2021.
SGB > Detailhandel. Sonntagsarbeit. SGB, 2021-03-09.
Ganzer Text
07.03.2021 Schweiz
Arbeitszeit
Detailhandel
SGB

Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Sonntagsarbeit
Volltext
Keine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für das Verkaufspersonal. Ladenöffnungszeiten: zwei willkommene Ablehnungen. Die Bevölkerung des Kantons Bern hat heute den Vorstoss abgelehnt, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr zu verdoppeln. Diese Ablehnung stoppt einen neuen Versuch, die Sonntagsarbeit auf Kosten der Arbeitnehmenden in dieser Branche auszuweiten. Auch im Kanton Zug ist eine Vorlage zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an der Urne klar gescheitert. Studien zeigen, dass Sonntagsöffnungen oder längere Öffnungszeiten keinen zusätzlichen Umsatz bringen. Sie erhöhen nur die Arbeitsbelastung für das Verkaufspersonal. Der Nationalrat hat sich zwar noch nicht mit dem Vorschlag befasst, die Sonntagsöffnungen in das Covid-19-Gesetz aufzunehmen, aber das Signal ist sehr deutlich: Es gibt keine Mehrheit an den Urnen für mehr Sonntagsarbeit. Freihandelsabkommen mit Indonesien akzeptiert. Das Freihandelsabkommen mit Indonesien fand an der Urne eine Mehrheit. Entscheidend dafür waren offensichtlich die neuen Standards zur Nachhaltigkeit und zum Schutz für Arbeitnehmende vor Ausbeutung. Nach diesem Abstimmungsergebnis ist der Bund jetzt in der Verantwortung, seine Versprechen einzuhalten, indem er für eine konsequente Umsetzung dieser Bestimmungen sorgt. Für den SGB ist klar, dass alle zukünftigen Abkommen diesem Beispiel folgen und noch strengere und umfassendere verbindliche Regeln zum Schutz der Arbeiterinnen und Arbeiter und zur Nachhaltigkeit aller Produkte und Dienstleistungen enthalten müssten. Die Gewerkschaften werden sich dafür einsetzen, dass die Sozial- und Arbeitsrechte in Zukunft noch besser geschützt werden.
Auskünfte: Benoît Gaillard, Co-Leiter Kommunikation SGB.
SGB, Medienmitteilung, 7.3.2021.
SGB > Detailhandel. Sonntagsarbeit. Abstimmung. SGB, 2021-03-07.
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04.03.2021 Schweiz
Detailhandel
Frauen
Unia Schweiz

Detailhandel
Sonntagsarbeit
Volltext
Ständerat berät Liberalisierung der Sonntagsverkäufe. Affront gegenüber Frauen: Bürgerliche Politik gegen Verkäufer*innen. Die Wirtschaftskommission des Ständerates greift den Arbeitnehmerschutz frontal an und schlägt via Covid-Gesetz neu 12 Verkaufsdonntage pro Jahr vor. Die Unia erwartet, dass der Ständerat heute diesen inakzeptablen Antrag ablehnt: Es braucht eine Aufwertung der Arbeit im Verkauf statt weitere Liberalisierungen auf Kosten der Angestellten. Bis zu 24 Sonntage sollen Verkäufer*innen bis Ende 2022 zusätzlich arbeiten. Das ist inakzeptabel – gerade in der «Frauenbranche» Detailhandel. Bereits jetzt wird von den Verkäufer*innen ein Maximum an Flexibilität erwartet: Fast alle stehen schon sechs Tage pro Woche zur Verfügung und arbeiten am Samstag – sie leisten an einem Tag Spät- und am nächsten Frühdienst. Seit der Covid-Krise sind unendliche Überstunden an der Tagesordnung. Das alles bei Tiefstlöhnen. Und jetzt sollen sie das ganze Wochenende im Laden stehen und Familien- und Sozialleben ganz opfern? Es reicht! Frauen und Familien leiden besonders. Von noch mehr Sonntagsarbeit sind vor allem Frauen betroffen, die Vereinbarkeit zwischen Berufs- und Privatleben leidet. Frauen sind es, die den Verkauf massgeblich am Leben erhalten – sie sind es aber auch, die zu Hause Kinder betreuen. Applaus bekamen sie zwar, real honoriert werden sie aber nicht: Statt Respekt und Solidarität gegenüber dem Personal zu zeigen, will das bürgerliche Lager seine liberale Agenda durchzusetzen. Sie schlagen sich damit auf die Seite der Krisengewinner. Absurder Antrag jenseits wirtschaftlicher Realitäten im Verkauf. Der Antrag Noser ist wirtschaftspolitisch absurd. Noser erzählt die Mär einer serbelnden Branche, doch das Gegenteil ist wahr: Die Umsätze sind 2020 rekordverdächtig hoch, profitiert haben v.A. Grossverteiler. Also jene, die jetzt die treibende Kraft hinter der Liberalisierung der Sonntagsverkäufe sind. Denn sie wissen es: Längere Ladenöffnungszeiten bringen kaum zusätzlichen Umsatz, sondern mehr Kosten. Die kleinen Läden können da nicht mithalten. Nicht nur die Angestellten, sondern auch die kleinen Läden haben das Nachsehen. Sie wären mit Mietzinserlassen besser bedient als mit unfairen Wettbewerbs-Rahmenbedingungen. Mehr Zeit und Lohn statt mehr Sonntagsarbeit. Statt einer Liberalisierung der Arbeitszeiten im Verkauf braucht es dringend bessere Arbeitsbedingungen für die Verkäufer*innen. Einer Arbeit, die – wie letztes Jahr besonders sichtbar wurde – essentiell für die Sicherung der Grundversorgung ist. Das muss sich zeigen in höheren Löhnen, die zum Leben reichen und Arbeitszeiten, die ein Sozialleben ermöglichen und nicht krank machen Für Rückfragen:
Véronique Polito, Geschäftsleitung Unia unf Leena Schmitter, Mediensprecherin Unia
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.3.2021
Unia Schweiz > Detailhandel. Sonntagsarbeit. Unia, 2021-03-04.
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04.03.2021 Schweiz
Detailhandel
Frauen
Sonntagsarbeit
Unia Schweiz

Detailhandel
Sonntagsarbeit
Ständerat
Volltext
Ständerat gegen mehr Sonntagsverkäufe. Etappensieg des Verkaufspersonals! Gemäss Ständerat dürfen die Kantone dieses und nächstes Jahr die Läden nicht 12 Sonntage öffnen. Das ist ein grosser Erfolg fürs Verkaufspersonal – und richtig und wichtig: Nun liegt es am Nationalrat, den entsprechenden Antrag ebenfalls abzulehnen. Jede Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten erfordert eine Erhöhung oder Flexibilisierung der Arbeitszeiten der Angestellten. Diese hat der Ständerat heute abgelehnt. Er sagt Nein zu einer Erhöhung der Sonntagsarbeit im Verkauf von heute max. 4 auf 12 Tage! Das ist ein grosser Erfolg fürs Verkaufspersonal. Erst heute Morgen hat die Unia gemeinsam mit Verkäufer*innen vor dem Parlament gefordert: „Stopp noch mehr Sonntagsarbeit für Verkäufer*innen!“ Der Einsatz hat sich gelohnt. Am nächsten Montag befindet der Nationalrat über die Sache. Die Unia fordert ihn auf, der kleinen Kammer zu folgen und das Geschäft abzulehnen. Nur so kann Stress, Druck und einseitiger Flexibilisierung der Arbeitszeiten der Riegel geschoben werden! Für Rückfragen: Véronique Polito, Geschäftsleitung Unia ind Leena Schmitter, Mediensprecherin Unia
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.3.2021.
Unia Schweiz > Detailhandel. Sonntagsarbeit. Unia,. 2021-03-04. 1
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04.03.2021 Schweiz
Detailhandel
Frauen
SGB

Detailhandel
Sonntagsarbeit
Ständerat
Volltext
Keine Deregulierung der Sonntagsarbeit: Ständerat lehnt Missbrauch des Covid-Gesetzes ab. Die Wirtschaftskommission des Ständerats wollte unter dem Vorwand der Pandemie den arbeitsfreien Sonntag angreifen. Erfreulicherweise hat das Plenum eine vernünftige Entscheidung getroffen und diesen Angriff auf die Arbeitsbedingungen abgewendet. Die Probleme, vor denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute stehen, müssen nicht verstärkt sondern gelöst werden. Der Ständerat hat deutlich mit 23:18 Stimmen eine Ausweitung der Sonntagsarbeit abgelehnt. Die WAK-S hatte vorgeschlagen, mittels einer im letzten Moment eingeführten Änderung des Covid-19-Gesetzes die Anzahl der Sonntagsverkäufe in der Schweiz bis 31.12.2022 zu verdreifachen. Ein solcher Beschluss wäre ein Schlag ins Gesicht des Verkaufspersonals gewesen, das ohnehin ein besonders schwieriges Jahr hinter sich hat – sowohl mit Blick auf die Arbeitsbedingungen wie auch finanziell, bedingt durch die Kurzarbeit. Das Plenum der kleinen Kammer hat nun aber diesen Änderungsantrag abgeschmettert. Angeführt wurden u.a. Studien, die zeigen, dass mehr Sonntagsöffnungen nicht zu mehr Umsatz führen, sondern – im Gegenteil – besonders für kleine Läden nur Verluste bedeuten. Weiter hat das Verkaufspersonal immer wieder klar in Umfragen gesagt, dass es keine Sonntagsarbeit wünscht. In der Ratsdebatte wurde zu Recht auf das rechtsstaatlich inakzeptable Vorgehen der Gesetzgebung verwiesen: Das Covid19-Gesetz darf nicht dazu missbraucht werden, den Gesundheitsschutz für die Arbeitnehmenden anzugreifen. Im Gegenteil: diese haben angesichts der vielen Opfer, die sie während der Pandemie leisten mussten, Anrecht auf mehr Schutz. Auskünfte: Luca Cirigliano, Zentralsekretär SGB und Benoît Gaillard, Co-Leiter Kommunikation SGB
SGB, Medienmitteilung, 4.3.2021.
SGB > Detailhandel. Sonntagsarbeit. SGB, 2021-03-04
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24.02.2021 Schweiz
Arbeitszeit
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitszeitverlängerung
Sonntagsarbeit
Volltext
Erhöhung Sonntagsarbeit von max. vier auf zwölf Tage. Bürgerlichen Kahlschlag auf die Arbeitszeiten im Verkauf stoppen!. Die Bürgerlichen kennen auch während einer Krise kein Pardon. Mit ihrer Pandemiepolitik treten sie jene, die schon zu normalen Zeiten unter ausufernden Arbeitszeiten und Stress leiden. Mit dem Antrag Noser im Covid-19-Gesetz für mehr Sonntagsarbeit demaskieren sie sich selbst: Sie sind auf einem Frontalangriff gegen den Schutz der Arbeitnehmenden. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates muss den Vorschlag nach mehr Sonntagsarbeit jetzt deutlich ablehnen, sonst droht ein gefährlicher Präzedenzfall. Der bürgerliche Kahlschlag gegen den Schutz der Arbeitnehmenden macht auch während der globalen Pandemie nicht halt: Auf Kosten der Arbeitnehmenden machen sie Pandemiepolitik gegen jene, die schon in regulären Zeiten tiefe Löhne und ausufernde Arbeitszeiten haben. Besonders sichtbar wird das beim Thema Sonntagsarbeit: In mehreren Kantonen laufen Bestrebungen, um die Verkäufer*innen noch mehr arbeiten zu lassen. „Einige 22Tage mehr schaden doch niemandem», so der Tenor. Spätestens jetzt aber demaskieren sich 2ie Bürgerlichen selbst: Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates stimmte dem Antrag Noser zum Covid-19-Gesetz zu, der eine Erhöhung der jährlichen Sonntagsarbeit von vier auf zwölf Tage verlangt. Begründet wird dies mit der Pandemie. Sind in der Krise also alle ungleich? Frauen besonders betroffen. Noch mehr Sonntagsarbeit führt zu noch mehr Stress, schadet der Gesundheit und macht der Vereinbarkeit zwischen Berufs- und Privatleben einen dicken Strich durch die Rechnung. Gerade Frauen sind also vom Antrag Noser betroffen. Eine 24-Stunden-Gesellschaft im Verkauf schadet sowohl den Angestellten als auch kleinen Läden: Von noch mehr offenen Sonntagen profitieren höchstens die grossen Player – die kleinen Läden haben das Nachsehen. Brandgefährlichen Präzedenzfall jetzt abwenden. Die Unia verlangt von der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates in aller Klarheit, den Antrag abzulehnen. Dessen Annahme ist brandgefährlich: Er schafft einen Präzedenzfall und ist ein weiteres Rädchen in der Salamitaktik der Bürgerlichen, die weit über die Krise hinaus fatale Folgen für die Angestellten haben wird. Denn es geht um weitaus mehr, als eine befristete, pandemiebedingte Liberalisierung: Es ist ein Frontalangriff gegen den Schutz der Arbeitnehmenden, der jetzt abgewendet werden muss!
Für Rückfragen:
Véronique Polito, Geschäftsleitung Unia
Anne Rubin, Mitglied Sektorleiterin Tertiär
Leena Schmitter, Mediensprecherin Unia
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.2.2021.
Unia Schweiz > Sonntagsarbeit. Arbeitszeit. Unia, 2021-02-24.
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14.12.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Ladenöffnungszeiten
Petitionen
Volltext
Unia-Petition im Detailhande. Verkäufer*innen verdienen Respekt – mehr denn je! Tausende Angestellte im Detailhandel unterstützen die Forderung der Unia nach einem angemessenen Weihnachtsgeld und einem frühen Ladenschluss am 24. Dezember. Auch einige Detailhändler ziehen mit: Anders als in den vergangenen Jahren werden viele Geschäfte zwischen 16 und 17 Uhr schliessen. Nun müssen sie ihren Angestellten auch eine angemessene Prämie ausrichten – und alle Läden müssen früher schliessen. Die Forderung des Verkaufspersonals, am Abend des 24. Dezembers früher Feierabend zu machen, ist bei einem Grossteil der Arbeitgeber angekommen. Viele Lebensmittelgeschäfte schliessen in der Deutschschweiz an diesem Abend zwischen 16 und 17 Uhr. Die Unia-Petition, die am 25. November lanciert wurde, zeigt also bereits erste Erfolge. Angestellte im Non-Food-Bereich nicht aussen vor lassen Die Weihnachtszeit, die jedes Jahr sehr stressig ist, ist in diesem Jahr durch die Covid-Massnahmen noch herausfordernder für die Angestellten. Darüber hinaus haben einige Kantone und Gemeinden in der Romandie die Ladenöffnungszeiten verlängert – ohne eine Konsultation bei den Sozialpartnern und dem Personal durchzuführen. Die Verkäufer*innen sind erschöpft und haben sich einen freien Abend am 24. Dezember redlich verdient. Die Unia verlangt, dass andere Detailhändler, insbesondere in der französischsprachigen Schweiz und im Non-Food-Bereich, jetzt ebenfalls handeln. Ein wohlverdienter Bonus. Die Verkäufer*innen waren in den letzten Monaten äusserst exponiert – in einer Branche, in der die Löhne grundsätzlich tief, die Arbeitszeiten stark flexibilisiert und die Arbeit der Angestellten zu wenig anerkannt sind. Aufgrund von Kurzarbeit haben in den letzten Monaten viele Angestellte erhebliche Lohneinbussen erlitten. Ein Teil der Arbeitgeber hat mit der Auszahlung einer Prämie oder Gutscheinen zwar gehandelt. Das reicht aber nicht aus. Denn nicht alle Mitarbeitenden profitieren davon. Für die Unia ist klar: Alle Verkäufer*innen haben für ihre wichtige Arbeit ein angemessenes Weihnachtsgeld verdient. Der Gesamtbetrag der Prämie sollte etwa 2'000 Franken für das ganze Jahr betragen. Detailhandel aufwerten!. Für die Unia ist die Durchsetzung ihrer beiden Forderungen ein unverzichtbarer Schritt. Schliesslich braucht es auch längerfristig eine Lohnerhöhung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Detailhandel – durch flächendeckende Gesamtarbeitsverträge (GAV). Nur mittels GAV können Regeln festgelegt werden, die dem Verkaufspersonal mehr Schutz bieten und ihre Arbeits- und Lohnbedingungen verbessern.
Für Rückfragen:
Anne Rubin, Mitglied Sektorleitung Tertiär
Leena Schmitter, Mediensprecherin Unia

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 14.12.2020.
Unia Schweiz > Detailhandel. Ladenöffnungszeiten. Unia Schweiz, 2020-12-14.
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26.11.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Black Friday
Detailhandel
Volltext
„Black Friday“ ist ein Höhepunkt der prekären Arbeit. nlinehandel beschert Logistiker*innen einen rabenschwarzen Freitag. Der „Black Friday“ wird erneut zu Rekord-Bestellungen im Onlinehandel führen. Leidtragende dieses von Unternehmen geförderten Konsumrausches sind die Arbeitnehmenden, die die bestellten Produkte unter riesigem Zeitdruck verpacken, transportieren und ausliefern müssen. Die Unia fordert die Einhaltung des Arbeitsgesetzes, eine klare Eingrenzung der atypischen Arbeitsformen, deutlich mehr Kontrollen und allgemein geregelte Arbeitsbedingungen mit fairen Mindestlöhnen. Die Arbeitsbedingungen in der Logistik- und Kurierbranche sind schon im Normalzustand miserabel. Lange Arbeitstage, grosser Zeitdruck, schlechte Entlöhnung und prekäre Arbeitsverträge prägen das Bild. In vielen Betrieben werden Vorschriften des Arbeitsgesetzes reihenweise nicht eingehalten, etwa wenn gearbeitete Stunden nicht erfasst oder Gesundheitsschutzbestimmungen missachtet werden. Viele Unternehmen setzen auf Arbeit auf Abruf, Temporärarbeit, auf Subunternehmerketten oder sogar Scheinselbständigkeit, um den Konkurrenzkampf um noch billigere Preise zu gewinnen. Dies führt systematisch zu unsicheren und belastenden Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen. Dies alles in einer boomenden Branche, welche händeringend versucht, die anfallenden Aufträge bewältigen zu können und 2020 wegen der Corona-Pandemie grosse Extraprofite einfährt und sich langfristig Marktanteile im Detailhandel sichert. „Black Friday treibt Prekarisierung voran. An Tagen wie dem „Black Friday“ steigt das Arbeitsvolumen zusätzlich. Dafür heuern Arbeitgeber kurzfristig zahlreiche Temporär-Arbeitskräfte an, die dann in denselben Logistikzentren arbeiten wie die bestehenden Arbeitnehmenden – Pandemie-Massnahmen wie Mindestabstände können oft nicht mehr eingehalten werden. Lagermitarbeitende, Logistiker*innen und Kurier*innen müssen in kürzester Zeit gewaltige Mengen an Sendungen bearbeiten und ausliefern, was zu massivem Stress, körperliche Überlastung und vielen (auch unbezahlten) Überstunden führt. Fragwürdige Strategie der Detailhändler. Die Strategie der grossen Detailhändler, mit Rabattschlachten und Aktionstagen wie dem «Black Friday» oder dem gleich darauf folgenden „Cyber Monday“ die Umsätze zu steigern, ist für die Arbeitnehmenden verheerend. Zumal die Mehrarbeit und der Preisdruck auf eine Branche überwälzt werden, wo es keine Gesamtarbeitsverträge und kaum Kontrollen der Arbeitsbedingungen gibt. Zudem fördern diese Tage einen Überkonsum und befeuern so die Klimakrise. Es braucht Verbesserungen, Verantwortung der Detailhändler und Kontrollen. Der Prekarität und Gesetzesverletzung in der Logistik- und Transportbranche muss ein Ende gesetzt werden. Dazu braucht es Mindestlöhne von mindestens 4000 Franken (x13), stabile Anstellungen und eine klare Begrenzung von temporären Arbeitsverträgen oder solchen auf Abruf. Auch klare Regeln für Plattformen, eine Einschränkung von Subunternehmerketten, die Solidarhaftung von Generalunternehmen und ein verbesserter Gesundheitsschutz sind nötig. Es braucht ein Ende des unlauteren Wettbewerbs von Dumping-Anbietern und einen starken Gesamtarbeitsvertrag, welcher Arbeitnehmende schützt und für gleich lange Spiesse im Markt sorgt. Der Onlinehandel wird seine Umsätze dieses Jahr um bis zu 50 Prozent steigern. Die grossen Akteure der Branche können sich einen guten Logistik-GAV mit fairen Löhnen leisten. Zusätzlich braucht es dieses Jahr für den ausserordentlichen Stress und Risiko am Arbeitsplatz für alle Arbeitnehmer*innen der Branche eine Corona-Prämie von mindestens 2000 Franken.
Für Rückfragen:
Roman Künzler, Verantwortlicher Logistik und Transport
Anne Rubin, Verantwortliche Detailhandel Unia
Philipp Zimmermann, Mediensprecher Unia.Kontakte zu Arbeitnehmenden aus der Logistik können auf Anfrage vermittelt werden.
Unia Schweiz, :Medienmitteilung, 26.11.2020.
Unoa Schweiz > Detailhandel. Black cFriday. Una Schweiz, 2020-11-26.
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29.06.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Referendum
Sonntagsarbeit
Volltext
Die Branchenkonferenz Detailhandel der Unia fordert eine bessere Anerkennung der geleisteten Arbeit im.
Stopp der prekären Arbeit und der Sonntagsarbeit. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel hat heute in Bern getagt und zwei Resolutionen beschlossen. Die eine richtet sich gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit, die andere fordert das Ende der prekären Arbeit auf Abruf. In den letzten Monaten waren die Angestellten des Detailhandels an vorderster Front. Es ist endlich an der Zeit, dass ihre Arbeit besser anerkannt wird! Die Covid-19-Krise zeigt, wie sehr die Gesellschaft von den Hunderttausenden von Menschen abhängt, die in schlecht bezahlten Berufen des Dienstleistungssektors, insbesondere im Detailhandel, arbeiten. Vorwiegend sind es Frauen. Applaus allein reicht nicht, um ihrer Arbeit gegenüber mehr Respekt zu zeigen. Die Branchenkonferenz Detailhandel der Unia fordert die Aufwertung dieser essentiellen Berufe und Gesamtarbeitsverträge mit fairen Löhnen. Eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und die tiefen Löhne sind ein No-Go! Gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit
Die erste von den Teilnehmenden verabschiedete Resolution betrifft die Sonntagsarbeit. Die Delegierten haben beschlossen, alle auf Bundesebene lancierten Pläne zur Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Verkauf zu bekämpfen und das im Kanton Bern geplante Referendum gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zu unterstützen. (…). 
Unia Schweiz, 29.6.2020.
Unia Schweiz > Sonntagsarbeit. Detailhandel. Unia Schweiz, 2020-06-29.
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12.05.2020 Kuba
Detailhandel
Granma

Detailhandel
Nahrungsmittel
Volltext
Eine Industrie, die zur Versorgung einer ganzen Stadt beiträgt ist eigentlich keine „Kleinindustrie“. Angesichts der Herausforderung, die Ernährung der Bevölkerung inmitten der Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft sicherzustellen, gewinnen die Miniindustrien an Bedeutung. Santa Clara, Villa Clara – Angesichts der Herausforderung, die Ernährung der Bevölkerung inmitten der Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft sicherzustellen, gewinnen die Miniindustrien an Bedeutung. Die Arbeiter und die Leitung des landwirtschaftlichen Unternehmens Valle del Yabú in Santa Clara sind sich dessen voll bewusst und haben die Produktionskapazität ihrer kleinen Industrie erhöht, um die Märkte der Provinzhauptstadt und den übrigen Gemeinden zu beliefern und ausserdem mit ihrem breiten Angebot unter anderem an Mus und Kompott, Konserven, Gewürzen und dehydrierten Produkten zur Versorgung von Schulen und Krankenhäusern beizutragen.. Sein Direktor Norberto González Pedraza sagte uns: „Von hier aus kommen 20 Produkte auf den Markt , darunter Kompotte und Mus verschiedener Sorten, Nudeln, Essig, saurer Wein, Chips aus Süßkartoffeln und Malanga, dehydrierte Kartoffeln, Früchte und diverses Eingemachtes.“(…).
Granma, 12.5.2020.
Granma > Detailhandel. Granma, 2020-05-12.
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09.04.2020 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Coronavirus
Detailhandel
Volltext
Kampf gegen das Coronavirus im Detailhandel: Probleme kommen ans Licht. Die bei der Unia eingegangene Meldungen zeigen, dass das Verkaufspersonal nicht ausreichend geschützt ist. Über tausend Verkäuferinnen und Verkäufer haben anhand der Unia-Checkliste für den Detailhandel überprüft, ob ihre Arbeitgeber die Sicherheitsmassnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus korrekt umsetzen. Es sind viele Probleme zum Vorschein gekommen. Aufgrund dessen hat die Unia über 500 Mal bei den Detailhandelsketten interveniert. Die Unia hat dem Personal im Detailhandel am 27. März eine Online-Checkliste zu Verfügung gestellt, anhand derer überprüft werden kann, ob die Arbeitgeber die vom BAG vorgeschriebenen Massnahmen zum Schutz des Personals vor der Covid-19-umsetzt oder nicht. Mehr als tausend Personen haben von der Checkliste Gebrauch gemacht und die Ergebnisse an die Unia übermittelt. Dadurch konnten zahlreiche Probleme aufgedeckt werden. Drei Hauptprobleme. An erster Stelle: Nichteinhaltung der Kundenzahlbeschränkung in den Läden. In vielen Geschäften sind die Massnahmen zur Kontrolle der Kundenanzahl ungenügend. Das führt für Kund/innen und Personal zu gefährlichen Menschenansammlungen. Am zweithäufigsten wird folgendes Problem gemeldet: Nichteinhaltung des Abstands von zwei Metern zwischen den Angestellten in den Pausenräumen oder im Ladengeschäft. Und schliesslich ist der Schutz an den Kassen oft unzureichend. In vielen Geschäften sind die installierten Plexiglasscheiben, sofern überhaupt vorhanden, zu klein, um einen echten Schutz zu bieten. (…).
Unia Schweiz, 9.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Detailhandel. Unia Schweiz, 2020-04-09.
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14.02.2020 Schweiz
Detailhandel
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Detailhandel
Volltext
Shopping-Harakiri. Der Verkauf ist in der Krise. Manor schliesst Filialen. Und die Migros verkauft Globus an einen vorbestraften Tiroler Gewerkschaftsfresser. Derweil die Möbel-Pfister-Gruppe und ein Teil der Interio-Läden kürzlich vom österreichischen Möbelkonzern XXXLutz über¬nommen wurden. Der Schweizer Detailhandel hat richtig die Krise. So wie wir manchmal beim Shoppen. Zu heiss, zu eng, zu schrill: Joghurt-Türme, Kleiderberge, Parfuminvasionen und Black-Friday-Krieg. Ein kalter Schweissausbruch – und wir verlieren die Nerven. Und erst die Verkäuferinnen und Verkäufer! Sie müssen nicht nur uns aushalten, sondern chrampfen auch noch permanent am Limit. Weil die Chefs „Stunden sparen“. Das zeigt die Work-Umfrage bei 10 Verkäuferinnen von Aldi bis Migros. Und es ist gewollt. Denn Filialleiterinnen und Filialleiter machen ihre Einsatzpläne nach den zu erwartenden Umsatzzahlen. Dazu passen Arbeit auf Abruf und unterirdische Arbeitsverträge. Wie bei Esprit-Verkäuferin Nadine Schmid: Sie ist „0 bis 100 Prozent“ angestellt. Das heisst, Esprit kann sie nach Belieben einsetzen. Oder auch nicht. Sonntag, ade!. Der Detailhandel ist eine Frauen- und eine Tieflohnbranche. Und der Markt ist gesättigt. Das erklärt Unia-Chefin Vania Alleva im Work-Interview. Sie ist eine der besten Kennerinnen des Schweizer Detailhandels. Wachstum für einzelne Anbieter sei nur noch durch Verdrängung anderer möglich. Durch zusätzliche Verkaufsflächen und Mammut-Ladenöffnungszeiten. Der Coop-Laden im Berner Bahnhof hat inzwischen von 6 bis 23 Uhr geöffnet. 17 Stunden lang. 7 Tage die Woche. Ich konsumiere, (...). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 14.2.2020.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Detailhandel. Work online, 2020-02-14.
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21.10.2019 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Gratisarbeit
Volltext
Weckruf für Lohngleichheit. Schluss mit Gratisarbeit und Prekarität – mehr Lohn und Wertschätzung für Frauen. Das ganze Jahr hinweg erledigen Frauen einen Grossteil der unbezahlten Care-Arbeit. Ab dem 21. Oktober aber arbeiten sie zudem auch als Angestellte gratis, denn sie verdienen statistisch gesehen rund 20% weniger als Männer. Darauf hat die Unia heute in verschiedenen Städten mit unterschiedlichen Aktionen hingewiesen. Die Unia fordert speziell in der „Frauenbranche“ Detailhandel höhere Löhne, insbesondere auch für die Frauen! Frauen werden mehrfach diskriminiert: Sie machen einen Grossteil der unbezahlten Care-Arbeit und auch wenn sie angestellt sind, verdienen sie durchschnittlich rund 20% weniger als Männer. Rechnet man das aufs Jahr, heisst das: Während 71,5 Tagen erhalten die Frauen im Vergleich zu den Männern nichts. Somit kommen wir auf den 21. Oktober 2019 – genau: 11.03 Uhr. Ab heute arbeiten Frauen also auch als Angestellte gratis. Damit muss endlich Schluss sein – Frauen wollen mehr! „Frauenbranche“ Detailhandel = Tieflohnbranche. Von St. Gallen über Chur und Luzern bis nach Zürich und Lugano: In vielen Städten fanden heute feministische Aktionen statt, die mit einem „Weckruf“ das Ende der Gratisarbeit forderten. In Basel war die Unia heute mit einer Riesentragtasche unterwegs und hat vor verschiedenen Läden des Detailhandels auf die Lohnungleichheit aufmerksam gemacht und die Arbeitgeber zum Handeln aufgefordert. Denn gerade im Detailhandel sind die Löhne tiefer als in der übrigen Wirtschaft. Die Kaufkraft des Personals stagniert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.10.2019. Unia Schweiz, 21.10.2019.
Unia Schweiz > Gratisarbeit. Detailhandel. Unia Schweiz, 2019-10-21.
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06.12.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
Volltext
Stellen im Detailhandel in Gefahr. Läden ohne Kassen: Menschen und Bildung müssen im Mittelpunkt stehen. Die Einführung von Filialen ohne Kassen führt zu einem weiteren Strukturwandel im Detailhandel. Die Unia steht dieser Entwicklung, die von einem Unternehmen kommt, das für seine schlechten Arbeitsbedingungen bekannt ist, sehr kritisch gegenüber. Um eine Massenentlassung in dieser Branche zu vermeiden, in welcher viele Menschen arbeiten, sind weitreichende Massnahmen für die Aus- und Weiterbildung sowie die berufliche Neuorientierung nötig, und zwar schnell! In Frankreich und anderswo gibt es schon viele Geschäfte ohne Kassen. Nun hat Valora die Eröffnung eines solchen Ladens für 2019 in Zürich angekündigt. Die Unia steht dieser Entwicklung sehr kritisch gegenüber. Sie wird den Verlust von noch mehr Arbeitsplätzen im Detailhandel, noch prekärere Arbeitsbedingungen sowie flexiblere und fragmentiertere Arbeitszeiten zur Folge haben. Die Unia wird sicherstellen, dass Valora das Arbeitsgesetz und die Ruhe- und Pausenzeiten für die Mitarbeitenden einhält. Valora ist bereits für seine schlechten und wenig respektvollen Arbeitsbedingungen bekannt (niedrige Löhne, systematisches Franchising, Druck, Nichteinhaltung von Pausen usw.). Die Verkäufer und insbesondere die Verkäuferinnen, vor allem die niedrigqualifizierten, werden unter diesem negativen Trend leiden, wenn nicht rasch gehandelt wird. Massnahmen sind absolut notwendig. (…).
Unia Schweiz, 6.12.2018.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Detailhandel. Unia Schweiz, 2018-12-06.
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16.11.2018 Schweiz
Detailhandel
Personen
Work
Christian Egg
Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Die Detailhändler tun alles, um den Angestellten das Fest zu vermiesen. Freue dich, Christkind kommt bald! Schäbige Lohnerhöhung, dafür an Heiligabend chrampfen lassen. Geht es nach den Detailhändlern, wären dies fröhliche Weihnachten. Ein Kommentar. Da haben sogar die Coop-Chefs gemerkt, dass das nicht geht. An Heiligabend wollten sie die Läden in Zürich bis 20 Uhr offen halten. Nicht nur die an Bahnhöfen, sondern auch über zehn Filialen in Quartieren. Klar. Welche Verkäuferin will schon Weihnachten feiern? Kerzen anzünden? Mit der Familie essen, nach der hektischen Vorweihnachtszeit etwas zur Besinnung kommen? So was von uncool. Da ist es doch viel weihnachtlicher, noch ein paar Stunden mehr an der Kasse im Neonlicht abzusitzen oder beim Self-Checkout die Teenager vom Klauen abzuhalten. Die Angestellten sahen das anders. Und offenbar auch viele Kundinnen und Kunden. Also krebste Coop wieder zurück. Wegen des „Ärgers unserer Kunden und unserer Mitarbeitenden“, so ein Coop-Sprecher gegenüber „20 Minuten“. Diesen Ärger, so der Sprecher plötzlich, „verstehen wir voll und ganz“. Jetzt sollen die Läden „zwischen 16 und 18 Uhr“ schliessen. Ausser die an Bahnhöfen und am Flughafen. So sind die Verkäuferinnen an Heiligabend tatsächlich schon um sieben Uhr zu Hause. Reicht ja locker, um fürs Fest ein Fertiggulasch von Fine Food aufzuwärmen und einen Sack Prix-Garantie-Pommes-Chips aufzureissen. 485 Millionen Gewinn machte die Coop-Gruppe im letzten Jahr, ein Plus von 2,2 (…). Christian Egg.
Work online, 16.11.2018.
Personen > Egg Christian. Detailhandel. Ladenöffnungszeiten. Work online, 2018-11-16.
Ganzer Text
11.10.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
Volltext
Mehr Stress für das Verkaufspersonal. Eine von der Gewerkschaft Unia in Auftrag gegebene Studie der Universität Bern zeigt, dass die Folgen der Digitalisierung der Kassensysteme in den Supermärkten für die Angestellten gravierend sind. Mit den automatischen Kassen sparen die Grossverteiler Platz und Personal. Der Preis, den die Verkäuferinnen und Verkäufer zahlen, ist jedoch hoch: Mehr Stress, eine wachsende Zahl von Aufgaben, körperliche Belastungen, Veränderung des beruflichen Selbstverständnisses, Zukunftsängste und Verschlechterung des Kontakts zu Kundinnen und Kunden. Die Unia fordert bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, mehr Weiterbildungen und einen besseren Schutz des Personals. Die Studie der Universität Bern befasst sich mit den „Auswirkungen des Self-Checkout und des Self-Scanning auf die Arbeitsbedingungen, die Gesundheit und das berufliche Selbstverständnis des Verkaufspersonals im Detailhandel“. Sie wurde von der Unia in Auftrag gegeben und beleuchtet den Aspekt der Digitalisierung in der Detailhandelsbranche erstmals aus dem Blickwinkel des Personals. Schwerwiegende Folgen. Die Studie zeigt, dass das Personal an den Selbstbedienungskassen immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit bewältigen muss. Insbesondere hat es die Kontrolle und Überwachung zu gewährleisten, was nicht mehr viel mit dem Beruf einer Verkäuferin oder eines Verkäufers zu tun hat. Der Stress nimmt zu und der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden wird schwieriger. Die Angestellten, vor allem die Frauen, sind vermehrt mit aggressivem und unangemessenem Verhalten der Kundschaft exponiert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.10.2018.
Unia Schweiz > Detailhandel. Digitalisierung. Unia Schweiz, 2018-10-11.
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10.07.2017 Deutschland
Detailhandel
Junge Welt
Verdi

Detailhandel
Lohnkürzungen
Streik
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Streik gegen Reallohnverluste. Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel gehen in die nächste Runde. Bisher ist keine Annäherung zu erkennen. Erst im Juni erreichte die Vorhersage des Verbraucherverhaltens, das „Konsumbarometer“ der Unternehmerlobby Handelsverband Deutschland (HDE), einen neuen Höchstwert. Entsprechend floriert das Geschäft der Einzelhändler. Doch von den steigenden Umsätzen und Gewinnen sollen ausgerechnet die am wenigsten bekommen, die massgeblich für deren Erwirtschaftung verantwortlich zeichnen: die Beschäftigten in Kauf- und Warenhäusern, Möbel- und Baumärkten, bei Mode- und Schuhhändlern. Seit dem Frühjahr laufen die Tarifverhandlungen des Einzel- und Versandhandels in allen Bundesländern – bisher ohne echte Annäherung. „Bereiten wir den Arbeitgebern einen heissen Sommer“, heisst es in der aktuellen Verdi-Tarifinfomation für die Einzelhandelsbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen. Am 4. Juli hatten die Unternehmer in der vorerst letzten Verhandlungsrunde in dem Landesbezirk wiederum ein nur minimal verbessertes „Angebot“ vorgelegt: Zwei Prozent im ersten und 1,8 Prozent im zweiten Jahr, dazu zwei Monate ohne jegliche Erhöhung. Die Verdi-Verhandlungskommission lehnte das umgehend als inakzeptabel ab. „Die Kolleginnen und Kollegen fordern Respekt und Wertschätzung für ihre gute und harte Arbeit“, fasst die Tarif¬info von Anfang Juli die Erwartungen zusammen. Allein an den drei Tagen vor den Verhandlungen hatten sich in NRW mehr (…).
Junge Welt, 10.7.2017.
Junge Welt > Detailhandel. Lohnkürzungen. Streik. Junge Welt, 2017-07-10.
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05.05.2017 Deutschland
Detailhandel
Junge Welt

Detailhandel
Tarifvertrag
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Einer für alle. Tarifrunde im Einzelhandel. Bei der angelaufenen Tarifrunde des Einzelhandels geht es um viel – und um viele. Rund 3,4 Millionen Menschen arbeiten in der Branche – dreimal mehr als in der Automobilindustrie. Schon deshalb haben Tarifauseinandersetzungen im Einzelhandel eine grosse gesellschaftliche Bedeutung. Das gilt umso mehr, als es sich bei „der Verkäuferin“ um einen typischen „Frauenberuf“ handelt, an dem sich die Folgen unsicherer und schlecht entlohnter Arbeitsverhältnisse wie in einem Brennglas zeigen. Zwei von drei Beschäftigten sind weiblich. Und ein Grossteil von ihnen arbeitet unter prekären Bedingungen. Nur jeder dritte hat eine sozialversicherte Vollzeitstelle, 20 Prozent sind „Minijobber“. Die Folge: Hunderttausende Beschäftigte können von ihrer Arbeit nicht leben – von einer auskömmlichen Rente ganz zu schweigen. Der Einzelhandel zeigt exemplarisch, zu welchen Verwerfungen die neoliberale Deregulierung in Kombination mit aggressiver Unternehmenspolitik führt. Bis zur Jahrhundertwende war die Branche von stabilen Tarifnormen und in weiten Teilen durchsetzungsfähigen Gewerkschaften geprägt. Bis dahin wurden Tarifverträge stets für allgemeinverbindlich erklärt. Sie galten also nicht nur in tarifgebundenen Firmen, sondern für alle. Das hat sich radikal geändert. Heute sind nur noch etwa 40 Prozent der Belegschaften durch Tarifverträge abgesichert. Den Preis dafür zahlen nicht nur die Beschäftigten, sondern die Gesellschaft als Ganzes: Mit jährlich rund (…). Daniel Behruzi.
Junge Welt, 5.5.2017.
Junge Welt > Arbeitsverträge. Detailhandel. Junge Welt, 2017-05-05.
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12.08.2015 Schweiz
Detailhandel
Gastgewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Tiefstlöhne
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Bundesratsbericht zu Tieflohnbranchen. Tiefstlöhne müssen dringend angehoben werden. Der vom Bundesrat heute veröffentlichte Tieflohn-Bericht bestätigt bereits Bekanntes: In der Schweiz müssen noch immer viele Menschen mit Löhnen über die Runde kommen, die kaum zu Leben ausreichen. Betroffen sind vor allem Frauen sowie Arbeitnehmende ohne Schweizer Pass und mit niedriger Qualifikation bzw. die Branchen Detailhandel und Gastgewerbe. Hier müssen die Mindestlöhne dringend erhöht bzw. im Detailhandel über einen allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag überhaupt erst eingeführt werden. Der Bericht des Bundesrates legt die Grenze zum Tieflohn gemäss internationalem Usus bei 4‘343 Franken pro Monat bzw. zwei Dritteln des Medianlohns fest. Demnach lagen 2012 insgesamt 13,4% der Arbeitnehmenden unter dieser Schwelle. Mit 105‘000 bzw. 91‘000 Arbeitnehmenden sind die Angestellten des Detailhandels (34% aller Beschäftigten) und des Gastgewerbe (51%) besonders stark betroffen. Die Behauptung des Bundesrates, von Tiefstlöhnen seien insbesondere Jugendliche oder Arbeitnehmende mit kurzer Betriebszugehörigkeit betroffen, ist für diese Branchen klar falsch. GAV bringen besseren Schutz. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 12.8.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Tiefstlöhne. Unia Schweiz, 12.8.2015.
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30.06.2015 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Resolution
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Unia-Branchenkonferenz Detailhandel zur Frankenkrise, Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen im Detailhandel sichern. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel fordert von den Arbeitgebern, der Nationalbank sowie den Behörden in einer Resolution Massnahmen, um die Stellen im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen, welche durch den starken Franken bedroht sind. Ausserdem sprechen sich die Delegierten in einem Positionspapier zur Berufsbildung für Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie für eine Aufwertung der Verkaufsberufe aus. Der Schweizer Detailhandel, eine der grössten Binnenbranchen des Landes, bekommt die Folgen der verfehlten Nationalbank-Politik deutlich zu spüren. Der Druck auf die Arbeitsplätze nimmt zu, insbesondere in den Grenzregionen. Beunruhigt über die Stellenverluste in der Branche haben die Unia-Delegierten aus dem Detailhandel heute eine Resolution verabschiedet. Sie fordern von den Arbeitgebern, der Nationalbank (SNB) sowie den Behörden aktive Massnahmen, um die Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.6.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 30.6.2015.
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30.06.2015 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Resolution
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Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen im Detailhandel sichern. Resolution. Detailhandel, 3.6.2015. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel fordert von den Arbeitgebern, der Nationalbank sowie den Behörden in einer Resolution Massnahmen, um die Stellen im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen, welche durch den starken Franken bedroht sind. Ausserdem sprechen sich die Delegierten in einem Positionspapier zur Berufsbildung aus für Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie für eine Aufwertung der Verkaufsberufe. Der Schweizer Detailhandel, eine der grössten Binnenbranchen des Landes, bekommt die Folgen der verfehlten Nationalbank-Politik deutlich zu spüren. Der Druck auf die Arbeitsplätze nimmt zu, insbesondere in den Grenzregionen. Beunruhigt über die Stellenverluste in der Branche haben die Unia-Delegierten aus dem Detailhandel heute eine Resolution verabschiedet. Sie fordern von den Arbeitgebern, der Nationalbank (SNB) sowie den Behörden aktive Massnahmen, um die Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen: (…).
Unia Schweiz, Detailhandel. Resolution, 30.6.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Resolution. Unia Schweiz, 30.6.2015.
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19.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Personen
Work
Marco Geissbühler
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Mindestlöhne
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Rating-Agentur bewertet Detailhandels-Ladenketten. Studie zeigt: Coop ist top, H&M fällt ab. Coop, Aldi, Lidl, Volg und H&M willigten ein, ihre Arbeitsbedingungen bewerten zu lassen. Coop ist die beste Adresse für Verkäuferinnen und Verkäufer in der Schweiz. Das zeigt eine neue Studie der unabhängigen Rating-Agentur Inrate. Im Auftrag der Unia verglich sie die Arbeitsbedingungen von sechs Ladenketten. Punkto Arbeitszeiten, Taggelder, bei Krankheit und Gesundheitsvorsorge schneidet Coop am besten ab. Teilnahme freiwillig. Neben Coop nahmen die beiden Discounter Aldi und Lidl, der Dorflädelikonzern Volg und der Modemulti H&M am Rating teil. Und ein Schuhhändler. Weil diesem die Resultate der Studie nicht passten, darf sein Name jetzt allerdings nicht bekanntgegeben werden. Die Studie beruht auf Eigenangaben der Unternehmen. Unia-Detailhandelschefin Natalie Imboden dazu: „Alle sechs Firmen machten freiwillig mit. Sie dürften deshalb zu den Besseren der Branche gehören“. An der Studie nicht teilnehmen wollte die Migros, obwohl sie auf grund ihres Gesamtarbeitsvertrags auch gut abgeschnitten haben dürfte. (…). Marco Geissbühler.
Work, 19.12.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Work, 19.12.2014.
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16.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Volltext
Arbeitsbedingungen im Detailhandel auf dem Prüfstand. Bestnoten für Coop in der Detailhandels-Studie. Die Gewerkschaft Unia hat eine unabhängige Studie veröffentlicht, welche die Arbeitsbedingungen von sechs grossen Detailhandelsunternehmen vergleicht. Sie zeigt klar, wo die Schwachstellen liegen: Nebst den noch immer tiefen Löhne sind es vor allem die mangelhafte Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die fehlende Förderung der Weiterbildung. Und: vier der sechs Firmen haben noch immer keinen Gesamtarbeitsvertrag. Bei der Studie, welche die Ratingagentur Inrate durchführte, machten sechs von 15 angefragten grossen Detailhändler mit: Coop, Aldi, Lidl, H&M, Volg sowie ein grosser Schuhhändler. Insgesamt am Besten schnitt Coop ab; der Grossverteiler punktet vor allem bei den Sozialleistungen, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Unterstützung bei der Kinderbetreuung) sowie der Sozialpartnerschaft (GAV). Auf Platz 2 liegt Lidl, gefolgt von Aldi, Volg und H&M. Das Schlusslicht bildet der Schuhhändler. Tiefe Löhne und wenig familienfreundlich. (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia, 16.12.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. GAV. Unia Schweiz, 2014-12-16.
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14.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
GAV
Volltext
Benchmarking-Studie über die Arbeitsbedingungen im Detailhandel. Jetzt braucht es endlich einen Gesamtarbeitsvertrag für den ganzen Detailhandel! Bereits zum zweiten Mal hat die Gewerkschaft Unia eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben, welche anhand von klar definierten Kriterien die Arbeitsbedingungen wichtiger Detailhandelsfirmen vergleicht. An einer Medienkonferenz in Bern hat die Unia heute die Resultate vorgestellt. Sie zeigen je nach Unternehmen ein unterschiedliches Bild. Nachholbedarf besteht insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Löhnen, der Weiterbildung und der schwach ausgebildeten Sozialpartnerschaft. Um mehr Transparenz über die Arbeitsbedingungen im Detailhandel zu erhalten und sie gezielt verbessern zu können, hat die Gewerkschaft Unia nach 2007 zum zweiten Mal die Nachhaltigkeits-Ratingagentur Inrate mit einer Benchmarking-Studie beauftragt. Diese vergleicht anhand von acht klar definierten und messbaren Kriterien die Arbeitsbedingungen von sechs grossen Detailhändlern im Food- und Nonfood-Bereich. (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Unia 16.12.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. GAV. Unia Schweiz, 21014-12-14.
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09.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Pressekonferenz
Volltext
Medienkonferenz der Gewerkschaft Unia. Arbeitsbedingungen im Detailhandel auf dem Prüfstand. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Gewerkschaft Unia hat die unabhängige Rating-Agentur Inrate damit beauftragt, die Arbeitsbedingungen bei einigen grossen Detailhandelsunternehmen anhand von klar messbaren, objektiven Kriterien zu vergleichen. Ziel ist es, die aktuellen Arbeitsbedingungen im Detailhandel transparent zu machen, um sie gezielt verbessern zu können. An der Medienkonferenz werden die Ergebnisse der Benchmarking-Studie sowie die Schlussfolgerungen der Gewerkschaft Unia vorgestellt. Es referieren: (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Medienkonferenz. Unia 2014-12-09.
Unia Schweiz > Detailhandel. Medienkonferenz. Unia 2014-12-09.
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