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Anzahl gefundene Artikel: 86

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06.12.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
Volltext
Stellen im Detailhandel in Gefahr. Läden ohne Kassen: Menschen und Bildung müssen im Mittelpunkt stehen. Die Einführung von Filialen ohne Kassen führt zu einem weiteren Strukturwandel im Detailhandel. Die Unia steht dieser Entwicklung, die von einem Unternehmen kommt, das für seine schlechten Arbeitsbedingungen bekannt ist, sehr kritisch gegenüber. Um eine Massenentlassung in dieser Branche zu vermeiden, in welcher viele Menschen arbeiten, sind weitreichende Massnahmen für die Aus- und Weiterbildung sowie die berufliche Neuorientierung nötig, und zwar schnell! In Frankreich und anderswo gibt es schon viele Geschäfte ohne Kassen. Nun hat Valora die Eröffnung eines solchen Ladens für 2019 in Zürich angekündigt. Die Unia steht dieser Entwicklung sehr kritisch gegenüber. Sie wird den Verlust von noch mehr Arbeitsplätzen im Detailhandel, noch prekärere Arbeitsbedingungen sowie flexiblere und fragmentiertere Arbeitszeiten zur Folge haben. Die Unia wird sicherstellen, dass Valora das Arbeitsgesetz und die Ruhe- und Pausenzeiten für die Mitarbeitenden einhält. Valora ist bereits für seine schlechten und wenig respektvollen Arbeitsbedingungen bekannt (niedrige Löhne, systematisches Franchising, Druck, Nichteinhaltung von Pausen usw.). Die Verkäufer und insbesondere die Verkäuferinnen, vor allem die niedrigqualifizierten, werden unter diesem negativen Trend leiden, wenn nicht rasch gehandelt wird. Massnahmen sind absolut notwendig. (…).
Unia Schweiz, 6.12.2018.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Detailhandel. Unia Schweiz, 2018-12-06.
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16.11.2018 Schweiz
Detailhandel
Personen
Work
Christian Egg
Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Die Detailhändler tun alles, um den Angestellten das Fest zu vermiesen. Freue dich, Christkind kommt bald! Schäbige Lohnerhöhung, dafür an Heiligabend chrampfen lassen. Geht es nach den Detailhändlern, wären dies fröhliche Weihnachten. Ein Kommentar. Da haben sogar die Coop-Chefs gemerkt, dass das nicht geht. An Heiligabend wollten sie die Läden in Zürich bis 20 Uhr offen halten. Nicht nur die an Bahnhöfen, sondern auch über zehn Filialen in Quartieren. Klar. Welche Verkäuferin will schon Weihnachten feiern? Kerzen anzünden? Mit der Familie essen, nach der hektischen Vorweihnachtszeit etwas zur Besinnung kommen? So was von uncool. Da ist es doch viel weihnachtlicher, noch ein paar Stunden mehr an der Kasse im Neonlicht abzusitzen oder beim Self-Checkout die Teenager vom Klauen abzuhalten. Die Angestellten sahen das anders. Und offenbar auch viele Kundinnen und Kunden. Also krebste Coop wieder zurück. Wegen des „Ärgers unserer Kunden und unserer Mitarbeitenden“, so ein Coop-Sprecher gegenüber „20 Minuten“. Diesen Ärger, so der Sprecher plötzlich, „verstehen wir voll und ganz“. Jetzt sollen die Läden „zwischen 16 und 18 Uhr“ schliessen. Ausser die an Bahnhöfen und am Flughafen. So sind die Verkäuferinnen an Heiligabend tatsächlich schon um sieben Uhr zu Hause. Reicht ja locker, um fürs Fest ein Fertiggulasch von Fine Food aufzuwärmen und einen Sack Prix-Garantie-Pommes-Chips aufzureissen. 485 Millionen Gewinn machte die Coop-Gruppe im letzten Jahr, ein Plus von 2,2 (…). Christian Egg.
Work online, 16.11.2018.
Personen > Egg Christian. Detailhandel. Ladenöffnungszeiten. Work online, 2018-11-16.
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11.10.2018 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Digitalisierung
Volltext
Mehr Stress für das Verkaufspersonal. Eine von der Gewerkschaft Unia in Auftrag gegebene Studie der Universität Bern zeigt, dass die Folgen der Digitalisierung der Kassensysteme in den Supermärkten für die Angestellten gravierend sind. Mit den automatischen Kassen sparen die Grossverteiler Platz und Personal. Der Preis, den die Verkäuferinnen und Verkäufer zahlen, ist jedoch hoch: Mehr Stress, eine wachsende Zahl von Aufgaben, körperliche Belastungen, Veränderung des beruflichen Selbstverständnisses, Zukunftsängste und Verschlechterung des Kontakts zu Kundinnen und Kunden. Die Unia fordert bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, mehr Weiterbildungen und einen besseren Schutz des Personals. Die Studie der Universität Bern befasst sich mit den „Auswirkungen des Self-Checkout und des Self-Scanning auf die Arbeitsbedingungen, die Gesundheit und das berufliche Selbstverständnis des Verkaufspersonals im Detailhandel“. Sie wurde von der Unia in Auftrag gegeben und beleuchtet den Aspekt der Digitalisierung in der Detailhandelsbranche erstmals aus dem Blickwinkel des Personals. Schwerwiegende Folgen. Die Studie zeigt, dass das Personal an den Selbstbedienungskassen immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit bewältigen muss. Insbesondere hat es die Kontrolle und Überwachung zu gewährleisten, was nicht mehr viel mit dem Beruf einer Verkäuferin oder eines Verkäufers zu tun hat. Der Stress nimmt zu und der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden wird schwieriger. Die Angestellten, vor allem die Frauen, sind vermehrt mit aggressivem und unangemessenem Verhalten der Kundschaft exponiert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.10.2018.
Unia Schweiz > Detailhandel. Digitalisierung. Unia Schweiz, 2018-10-11.
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10.07.2017 Deutschland
Detailhandel
Junge Welt
Verdi

Detailhandel
Lohnkürzungen
Streik
Volltext
Streik gegen Reallohnverluste. Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel gehen in die nächste Runde. Bisher ist keine Annäherung zu erkennen. Erst im Juni erreichte die Vorhersage des Verbraucherverhaltens, das „Konsumbarometer“ der Unternehmerlobby Handelsverband Deutschland (HDE), einen neuen Höchstwert. Entsprechend floriert das Geschäft der Einzelhändler. Doch von den steigenden Umsätzen und Gewinnen sollen ausgerechnet die am wenigsten bekommen, die massgeblich für deren Erwirtschaftung verantwortlich zeichnen: die Beschäftigten in Kauf- und Warenhäusern, Möbel- und Baumärkten, bei Mode- und Schuhhändlern. Seit dem Frühjahr laufen die Tarifverhandlungen des Einzel- und Versandhandels in allen Bundesländern – bisher ohne echte Annäherung. „Bereiten wir den Arbeitgebern einen heissen Sommer“, heisst es in der aktuellen Verdi-Tarifinfomation für die Einzelhandelsbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen. Am 4. Juli hatten die Unternehmer in der vorerst letzten Verhandlungsrunde in dem Landesbezirk wiederum ein nur minimal verbessertes „Angebot“ vorgelegt: Zwei Prozent im ersten und 1,8 Prozent im zweiten Jahr, dazu zwei Monate ohne jegliche Erhöhung. Die Verdi-Verhandlungskommission lehnte das umgehend als inakzeptabel ab. „Die Kolleginnen und Kollegen fordern Respekt und Wertschätzung für ihre gute und harte Arbeit“, fasst die Tarif¬info von Anfang Juli die Erwartungen zusammen. Allein an den drei Tagen vor den Verhandlungen hatten sich in NRW mehr (…).
Junge Welt, 10.7.2017.
Junge Welt > Detailhandel. Lohnkürzungen. Streik. Junge Welt, 2017-07-10.
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05.05.2017 Deutschland
Detailhandel
Junge Welt

Detailhandel
Tarifvertrag
Volltext
Einer für alle. Tarifrunde im Einzelhandel. Bei der angelaufenen Tarifrunde des Einzelhandels geht es um viel – und um viele. Rund 3,4 Millionen Menschen arbeiten in der Branche – dreimal mehr als in der Automobilindustrie. Schon deshalb haben Tarifauseinandersetzungen im Einzelhandel eine grosse gesellschaftliche Bedeutung. Das gilt umso mehr, als es sich bei „der Verkäuferin“ um einen typischen „Frauenberuf“ handelt, an dem sich die Folgen unsicherer und schlecht entlohnter Arbeitsverhältnisse wie in einem Brennglas zeigen. Zwei von drei Beschäftigten sind weiblich. Und ein Grossteil von ihnen arbeitet unter prekären Bedingungen. Nur jeder dritte hat eine sozialversicherte Vollzeitstelle, 20 Prozent sind „Minijobber“. Die Folge: Hunderttausende Beschäftigte können von ihrer Arbeit nicht leben – von einer auskömmlichen Rente ganz zu schweigen. Der Einzelhandel zeigt exemplarisch, zu welchen Verwerfungen die neoliberale Deregulierung in Kombination mit aggressiver Unternehmenspolitik führt. Bis zur Jahrhundertwende war die Branche von stabilen Tarifnormen und in weiten Teilen durchsetzungsfähigen Gewerkschaften geprägt. Bis dahin wurden Tarifverträge stets für allgemeinverbindlich erklärt. Sie galten also nicht nur in tarifgebundenen Firmen, sondern für alle. Das hat sich radikal geändert. Heute sind nur noch etwa 40 Prozent der Belegschaften durch Tarifverträge abgesichert. Den Preis dafür zahlen nicht nur die Beschäftigten, sondern die Gesellschaft als Ganzes: Mit jährlich rund (…). Daniel Behruzi.
Junge Welt, 5.5.2017.
Junge Welt > Arbeitsverträge. Detailhandel. Junge Welt, 2017-05-05.
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12.08.2015 Schweiz
Detailhandel
Gastgewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Tiefstlöhne
Volltext
Bundesratsbericht zu Tieflohnbranchen. Tiefstlöhne müssen dringend angehoben werden. Der vom Bundesrat heute veröffentlichte Tieflohn-Bericht bestätigt bereits Bekanntes: In der Schweiz müssen noch immer viele Menschen mit Löhnen über die Runde kommen, die kaum zu Leben ausreichen. Betroffen sind vor allem Frauen sowie Arbeitnehmende ohne Schweizer Pass und mit niedriger Qualifikation bzw. die Branchen Detailhandel und Gastgewerbe. Hier müssen die Mindestlöhne dringend erhöht bzw. im Detailhandel über einen allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag überhaupt erst eingeführt werden. Der Bericht des Bundesrates legt die Grenze zum Tieflohn gemäss internationalem Usus bei 4‘343 Franken pro Monat bzw. zwei Dritteln des Medianlohns fest. Demnach lagen 2012 insgesamt 13,4% der Arbeitnehmenden unter dieser Schwelle. Mit 105‘000 bzw. 91‘000 Arbeitnehmenden sind die Angestellten des Detailhandels (34% aller Beschäftigten) und des Gastgewerbe (51%) besonders stark betroffen. Die Behauptung des Bundesrates, von Tiefstlöhnen seien insbesondere Jugendliche oder Arbeitnehmende mit kurzer Betriebszugehörigkeit betroffen, ist für diese Branchen klar falsch. GAV bringen besseren Schutz. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 12.8.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Tiefstlöhne. Unia Schweiz, 12.8.2015.
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30.06.2015 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Resolution
Volltext
Unia-Branchenkonferenz Detailhandel zur Frankenkrise, Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen im Detailhandel sichern. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel fordert von den Arbeitgebern, der Nationalbank sowie den Behörden in einer Resolution Massnahmen, um die Stellen im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen, welche durch den starken Franken bedroht sind. Ausserdem sprechen sich die Delegierten in einem Positionspapier zur Berufsbildung für Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie für eine Aufwertung der Verkaufsberufe aus. Der Schweizer Detailhandel, eine der grössten Binnenbranchen des Landes, bekommt die Folgen der verfehlten Nationalbank-Politik deutlich zu spüren. Der Druck auf die Arbeitsplätze nimmt zu, insbesondere in den Grenzregionen. Beunruhigt über die Stellenverluste in der Branche haben die Unia-Delegierten aus dem Detailhandel heute eine Resolution verabschiedet. Sie fordern von den Arbeitgebern, der Nationalbank (SNB) sowie den Behörden aktive Massnahmen, um die Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.6.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 30.6.2015.
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30.06.2015 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Resolution
Volltext
Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen im Detailhandel sichern. Resolution. Detailhandel, 3.6.2015. Die Unia-Branchenkonferenz Detailhandel fordert von den Arbeitgebern, der Nationalbank sowie den Behörden in einer Resolution Massnahmen, um die Stellen im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen, welche durch den starken Franken bedroht sind. Ausserdem sprechen sich die Delegierten in einem Positionspapier zur Berufsbildung aus für Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie für eine Aufwertung der Verkaufsberufe. Der Schweizer Detailhandel, eine der grössten Binnenbranchen des Landes, bekommt die Folgen der verfehlten Nationalbank-Politik deutlich zu spüren. Der Druck auf die Arbeitsplätze nimmt zu, insbesondere in den Grenzregionen. Beunruhigt über die Stellenverluste in der Branche haben die Unia-Delegierten aus dem Detailhandel heute eine Resolution verabschiedet. Sie fordern von den Arbeitgebern, der Nationalbank (SNB) sowie den Behörden aktive Massnahmen, um die Arbeitsplätze im Detailhandel zu sichern und die Arbeitsbedingungen zu schützen: (…).
Unia Schweiz, Detailhandel. Resolution, 30.6.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Resolution. Unia Schweiz, 30.6.2015.
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19.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Personen
Work
Marco Geissbühler
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Mindestlöhne
Volltext
Rating-Agentur bewertet Detailhandels-Ladenketten. Studie zeigt: Coop ist top, H&M fällt ab. Coop, Aldi, Lidl, Volg und H&M willigten ein, ihre Arbeitsbedingungen bewerten zu lassen. Coop ist die beste Adresse für Verkäuferinnen und Verkäufer in der Schweiz. Das zeigt eine neue Studie der unabhängigen Rating-Agentur Inrate. Im Auftrag der Unia verglich sie die Arbeitsbedingungen von sechs Ladenketten. Punkto Arbeitszeiten, Taggelder, bei Krankheit und Gesundheitsvorsorge schneidet Coop am besten ab. Teilnahme freiwillig. Neben Coop nahmen die beiden Discounter Aldi und Lidl, der Dorflädelikonzern Volg und der Modemulti H&M am Rating teil. Und ein Schuhhändler. Weil diesem die Resultate der Studie nicht passten, darf sein Name jetzt allerdings nicht bekanntgegeben werden. Die Studie beruht auf Eigenangaben der Unternehmen. Unia-Detailhandelschefin Natalie Imboden dazu: „Alle sechs Firmen machten freiwillig mit. Sie dürften deshalb zu den Besseren der Branche gehören“. An der Studie nicht teilnehmen wollte die Migros, obwohl sie auf grund ihres Gesamtarbeitsvertrags auch gut abgeschnitten haben dürfte. (…). Marco Geissbühler.
Work, 19.12.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Work, 19.12.2014.
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16.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Volltext
Arbeitsbedingungen im Detailhandel auf dem Prüfstand. Bestnoten für Coop in der Detailhandels-Studie. Die Gewerkschaft Unia hat eine unabhängige Studie veröffentlicht, welche die Arbeitsbedingungen von sechs grossen Detailhandelsunternehmen vergleicht. Sie zeigt klar, wo die Schwachstellen liegen: Nebst den noch immer tiefen Löhne sind es vor allem die mangelhafte Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die fehlende Förderung der Weiterbildung. Und: vier der sechs Firmen haben noch immer keinen Gesamtarbeitsvertrag. Bei der Studie, welche die Ratingagentur Inrate durchführte, machten sechs von 15 angefragten grossen Detailhändler mit: Coop, Aldi, Lidl, H&M, Volg sowie ein grosser Schuhhändler. Insgesamt am Besten schnitt Coop ab; der Grossverteiler punktet vor allem bei den Sozialleistungen, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Unterstützung bei der Kinderbetreuung) sowie der Sozialpartnerschaft (GAV). Auf Platz 2 liegt Lidl, gefolgt von Aldi, Volg und H&M. Das Schlusslicht bildet der Schuhhändler. Tiefe Löhne und wenig familienfreundlich. (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia, 16.12.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. GAV. Unia Schweiz, 2014-12-16.
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14.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
GAV
Volltext
Benchmarking-Studie über die Arbeitsbedingungen im Detailhandel. Jetzt braucht es endlich einen Gesamtarbeitsvertrag für den ganzen Detailhandel! Bereits zum zweiten Mal hat die Gewerkschaft Unia eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben, welche anhand von klar definierten Kriterien die Arbeitsbedingungen wichtiger Detailhandelsfirmen vergleicht. An einer Medienkonferenz in Bern hat die Unia heute die Resultate vorgestellt. Sie zeigen je nach Unternehmen ein unterschiedliches Bild. Nachholbedarf besteht insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Löhnen, der Weiterbildung und der schwach ausgebildeten Sozialpartnerschaft. Um mehr Transparenz über die Arbeitsbedingungen im Detailhandel zu erhalten und sie gezielt verbessern zu können, hat die Gewerkschaft Unia nach 2007 zum zweiten Mal die Nachhaltigkeits-Ratingagentur Inrate mit einer Benchmarking-Studie beauftragt. Diese vergleicht anhand von acht klar definierten und messbaren Kriterien die Arbeitsbedingungen von sechs grossen Detailhändlern im Food- und Nonfood-Bereich. (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Unia 16.12.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. GAV. Unia Schweiz, 21014-12-14.
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09.12.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Pressekonferenz
Volltext
Medienkonferenz der Gewerkschaft Unia. Arbeitsbedingungen im Detailhandel auf dem Prüfstand. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Gewerkschaft Unia hat die unabhängige Rating-Agentur Inrate damit beauftragt, die Arbeitsbedingungen bei einigen grossen Detailhandelsunternehmen anhand von klar messbaren, objektiven Kriterien zu vergleichen. Ziel ist es, die aktuellen Arbeitsbedingungen im Detailhandel transparent zu machen, um sie gezielt verbessern zu können. An der Medienkonferenz werden die Ergebnisse der Benchmarking-Studie sowie die Schlussfolgerungen der Gewerkschaft Unia vorgestellt. Es referieren: (…).
Unia Schweiz. Detailhandel. Medienkonferenz. Unia 2014-12-09.
Unia Schweiz > Detailhandel. Medienkonferenz. Unia 2014-12-09.
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14.10.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Branchenkonferenz Detailhandel der Unia fordert: Keine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten zu Lasten der Mitarbeitenden! Das Verkaufspersonal ist gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten ohne angemessene Entschädigung und flankierende Massnahmen. Das haben die rund 60 Unia-Delegierten aus dem Detailhandel einstimmig entschieden. Die Branchenkonferenz lehnt den vom Bundesrat unterbreiteten Gesetzesentwurf klar ab und verlangt einen landesweit allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag. Zudem haben die Delegierten ein neues Branchen-Präsidium gewählt. Unter dem Titel „Arbeiten Tag und Nacht? Nein Danke!“ hat sich die Branchenkonferenz Detailhandel der Gewerkschaft Unia mit dem geplanten Bundesgesetz über die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten (LadÖG; geht auf die Motion Lombardi zurück) befasst. Für sie ist klar: Ein solches Liberalisierungsvorhaben ist ohne flankierende Massnahmen nicht denkbar, welche die Arbeitsbedingungen des Personals schützen und verbessern. Der Bundesrat darf die drohenden Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Verkäuferinnen und Verkäufer nicht ignorieren. In ihrer Resolution fordern die Delegierten: (…).
Unia Schweiz, Detailhandel, 14.10.2014.
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Detailhandel. Unia 2014-10-14.
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20.06.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Ausgliederung
Löhne
Volltext
Franchising: Ein neues Risiko für die Angestellten im Detailhandel. Zum zweiten Mal hat die Gewerkschaft Unia eine Nationale Tagung Detailhandel organisiert. Dabei wurde angeregt über aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um die Arbeitsbedingungen im Detailhandel diskutiert. Kern der Debatten: Die Entwicklung in Richtung neuer Modelle (Franchising) und deren Folgen für die Angestellten. Die Unia organisierte heute die 2. Nationale Tagung Detailhandel. Rund sechzig Verkaufsangestellte, Gewerkschaftsmitglieder und weitere Interessierte haben sich mit Fragestellungen auseinandergesetzt, welche die Zukunft der Branche mitbestimmen. An der Tagung wurde eine vom externen Forschungsbüro BASS im Auftrag der Unia erstellte neue Analyse zum Franchising vorgestellt. Beim Franchising gibt ein Arbeitgeber Unternehmensteile an Dritte, sogenannte Franchising-Nehmer weiter. Dabei ist das Personal der Franchise-Nehmer normalerweise nicht den Arbeitsbedingungen und bestehenden Gesamtarbeitsverträgen (GAV) des Franchise-Gebers unterstellt. Die BASS-Studie zeigt Wege auf, wie die komplexe und für das Personal oft nachteilige Situation verbessert werden kann. Dabei zentral ist der Schutz aller Angestellten durch GAV. Die Unia fordert, dass alle Angestellten von Franchise-Läden durch einen allgemeinverbindlichen nationalen GAV geschützt werden. Im Sinne einer Solidarhaftung müssen die Franchise-Geber die Verantwortung für gute Arbeitsbedingungen für alle Anstellten übernehmen. (…).
Unia Medienmitteilung, 20.6.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Auslagerungen. Löhne. Unia, 20.6.2014.
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03.06.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Medien-Mitteilung
Volltext
Nationale Fachtagung Detailhandel. „Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen“. Sehr geehrte Medienschaffende. Die Gewerkschaft Unia organisiert am 20. Juni 2014 zum zweiten Mal nach 2012 eine nationale Fachtagung, um aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um die Arbeitsbedingungen im Detailhandel zu diskutieren. Der Detailhandel ist mit rund 320’000 Angestellten eine der grössten Branchen in der Schweiz. Auf dem Programm 2014 stehen unter anderem ein Rückblick auf den gewerkschaftlichen Aufbau im Detailhandel seit der Gründung der Unia 2004 und ein Ausblick auf künftige Herausforderungen. Ein Referat präsentiert eine neue Studie, welche die Risiken des Franchising-Systems für die Angestellten im Detailhandel aufzeigt. Vertreter/innen der deutschen Gewerkschaft ver.di berichten über ihre Erfahrungen mit Gesamtarbeitsverträgen im Detailhandel, bevor dieses Thema in einem abschliessenden Podiumsgespräch auch aus Schweizer Perspektive diskutiert wird. (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 3.6.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia 3.6.2014.
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27.05.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Gesetze
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Das Verkaufspersonal will keine Motion Lombardi. Unia wehrt sich gegen die landesweite Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten. Die Gewerkschaft Unia lehnt den Entwurf für ein neues Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten (LadÖG) offiziell ab. Das neue Gesetz würde zu Ladenöffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr unter der Woche und von 6 bis 19 Uhr am Samstag führen. Die Gewerkschaft verurteilt diesen weiteren Angriff auf die Arbeitsbedingungen des Verkaufspersonals und den Volkswillen. Die Unia publiziert heute ihre Vernehmlassungsantwort zum Entwurf für ein Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten (LadÖG). Sie nimmt Stellung gegen dieses Gesetz, das in einem Grossteil der Kantone zu einer deutlichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten führen würde. Da im Detailhandel kein allgemeinverbindlicher Gesamtarbeitsvertrag existiert, würde die Ausdehnung der Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr unter der Woche und von 6 bis 19 Uhr am Samstag zu einer weiteren Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und zu noch längeren Arbeitszeiten am Abend und an den Wochenenden führen, und das erst noch ohne Entschädigung. Deshalb sprechen sich 85 Prozent der Beschäftigten im Verkauf sowie das gewerkschaftlich organisierte Personal einhellig gegen eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten aus. (…).
Unia, Medienmitteilung, 27.5.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Ladenöffnungszeiten. Unia. 2014-05-27.
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21.05.2014 BS Kanton
Detailhandel
Unia Nordwestschweiz

Arbeitsbedingungen
Detailhandel
Volltext
Detailhandelskampagne in Basel: Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen. Die Unia Nordwestschweiz hat heute an einer Medienkonferenz an der Freien Strasse ihre Detailhandelskampagne „Gute Arbeit im Verkauf“ vorgestellt. Die Kampagne setzt sich zum Ziel die Kundinnen und Kunden in Basel für die Arbeit im Verkauf zu sensibilisieren und sie für ihre Anliegen zu gewinnen. Dies soll unter anderem mit einer Petition und einer eigenen Einkaufstasche erreicht werden. Unmittelbar nach dem Nein zur Mindestlohn-Initiative ist die Enttäuschung nicht nur bei der Unia, sondern auch bei den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern gross. Stellvertretend dafür sagte Monika Dosa, Verkäuferin an der Medienkonferenz, dass sie sich „jetzt erst für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen“ werde. Aus Sicht der Betroffenen seien die Probleme im Detailhandel, so Natalie Imboden, Branchenverantwortliche der Unia, vielfältig: „so sind im Detailhandel häufig tiefe Löhne und teilweise prekäre Arbeitsbedingungen anzutreffen“. Nationalrat Beat Jans fordert sozialpartnerschaftliche Regelung. Dass ein tiefer Lohn, ungeregelte Arbeitszeiten, Arbeit auf Abruf und unerreichte Umsatzziele auch zu einer unzufriedenen Kundschaft führen kann, machte Eva Südbeck-Baur, Leiterin der Kampagne „Gute Arbeit im Verkauf“ klar. Gute Arbeit im Verkauf brauche gute Arbeitsbedingungen. Der Weg zu fairen Arbeitsbedingungen führe über sozialpartnerschaftliche Verhandlungen. „Wir fordern die Arbeitsgeber deshalb auf, die Missstände zu beseitigen, faire Löhne und Bedingungen im Verkauf zu ermöglichen und die Verhandlungen für eine sozialpartnerschaftliche Regelung des Basler Detailhandels aufzunehmen“, forderte SP-Nationalrat Beat Jans. (…).
Unia Nordwestschweiz, 21.5.2014.
Unia Nordwestschweiz > Detailhandel. Arbeitsbedingungen. Unia. 21.5.2014.
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31.03.2014 NE Kanton
Detailhandel
Personen
Unia Neuenburg
Natalie Imboden
Detailhandel
GAV
Mindestlöhne
Volltext

Ein zweiter kantonaler GAV für den Detailhandel. Bessere Arbeitsbedingungen für das Neuenburger Verkaufspersonal. Am 1. April tritt der Neuenburger Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für den Detailhandel in Kraft. Nach Genf ist es erst der zweite kantonale GAV für eine Branche, die durch tiefe Löhne und unregelmässige Arbeitszeiten geprägt ist. Der von der Gewerkschaft Unia in langwierigen Verhandlungen ausgehandelte Vertrag schützt das Verkaufspersonal vor Lohndumping und bringt bessere Regelungen bei der Arbeitszeit. Der Neuenburger GAV gilt für das gesamte Verkaufspersonal mit seinen rund 7'000 Angestellten. Er führt abhängig von Ausbildung und Dienstjahren Mindestlöhne ein und legt eine Wochenarbeitszeit fest, welche Arbeit auf Abruf untersagt und einen freien Samstag pro Monat vorsieht. Der neue Vertrag wird so den Hauptanliegen der Angestellten gerecht. (…).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 31.3.2014.

Unia Neuenburg > Detailhandel NE Kanton. GAV. Unia. 2014-03-31.

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26.03.2014 Zürich
Detailhandel
Unia Zürich

Arbeitsbedingungen
Gesundheitsschutz
Shopping-Center
Volltext

Die VerkäuferInnen fordern Lichtpausen - jetzt sind die Verantwortlichen in der Pflicht. Dass Arbeiten ohne Tageslicht gesundheitsschädlich ist, wird von niemandem bestritten. Die Wegleitung zum Arbeitsgesetz ist deshalb auch klar: Gibt es an Arbeitsplätzen weder Tageslicht noch Sicht ins Freie, steht den Betroffenen eine zusätzliche 20-minütige Pause zu. Das hat auch das Zürcher Verwaltungsgericht im Urteil gegen die Migros im Shopville festgehalten. Weil die Migros aber nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist, fordern jetzt die Betroffenen mit einer Petition die Cityvereinigung auf, bei ihren Mitgliedern dafür zu sorgen, dass diese Pausen auch gewährt werden. Schon vor Baubeginn wurde der Migros klar gesagt, dass sie in ihrem neuen Ladenlokal im Shopville den MitarbeiterInnen zusätzliche Lichtpausen geben muss. Die Migros hat sich auf dem Buckel der Angestellten in einem langen Gerichtsverfahren dagegen gewehrt. Am Ende hat das Zürcher Verwaltungsgericht aber festgehalten, was schon von Beginn weg klar war. Die Angestellten der Migros im Zürcher Shopville mit Arbeitsplätzen ohne Tageslicht und ohne Sicht ins Freie haben pro Halbtag das Anrecht auf eine 20-minütige bezahlte Pause. Während das Gericht mit dem Urteil den Anspruch aus der Wegleitung zum Arbeitsgesetz bestätigt, arbeiten weiterhin viele VerkäuferInnen ohne die vorgeschriebenen Pausen. Statt entschieden zu handeln und das Urteil umzusetzen spielen die Verantwortlichen auf Zeit.

Unia Region Zürich, 26.3.2014.

Unia Zürich > Verkauf. Gesundheitsschutz. Unia Zürich. 2014-03-26.

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19.02.2014 Schweiz
Detailhandel
Unia Schweiz

Detailhandel
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Nein zum neuen Ladenöffnungsgesetz. Der Bundesrat hat heute ein Gesetz zur schweizweiten Regelung der Ladenöffnungszeiten in Vernehmlassung geschickt. Es setzt die Motion Lombardi um und will im ganzen Land einheitliche Mindestöffnungszeiten durchsetzen. Vom Boden- bis zum Genfersee, von Basel bis nach Chiasso sollen die Läden mindestens von 6 bis 20 Uhr werktags und von 6 bis 19 Uhr samstags geöffnet sein. Der Bundesrat hat heute ein Gesetz zur schweizweiten Regelung der Ladenöffnungszeiten in Vernehmlassung geschickt. Es setzt die Motion Lombardi um und will im ganzen Land einheitliche Mindestöffnungszeiten durchsetzen. Vom Boden- bis zum Genfersee, von Basel bis nach Chiasso sollen die Läden mindestens von 6 bis 20 Uhr werktags und von 6 bis 19 Uhr samstags geöffnet sein. Die Unia lehnt dieses Gesetz ab. Denn es führt in zwei Dritteln der Kantone zu teils massiv längeren Öffnungszeiten. „Leidtragende sind in erster Linie die Angestellten, denn immer längere Arbeitstage sind familienfeindlich, erhöhen den Stress und machen krank“, sagt Natalie Imboden, Leiterin Detailhandel bei der Unia. Die Gefahr ist umso grösser, als im Detailhandel nur einzelne Firmen Gesamtarbeitsverträge abgeschlossen haben.

Unia Schweiz 19.2.2014.
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Detailhandel. Unia. 2014-02-19

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04.02.2014 Schweiz
Detailhandel
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Unia Zürich
Tanja Walliser
Detailhandel
Löhne
Volltext

In einem starken Land haben alle faire Löhne. Gewerkschaftliche Gedanken - die monatliche Kolumne des GBKZ im P.S., diesen Monat von Tanja Walliser, Leiterin Detailhandel Unia Zürich-Schaffhausen. Amanico Ortega ist mit gut 37 Milliarden der reichste Mann Europas. Ihm gehört das Warenhaus Zara. Und er ist nicht der einzige, für den sich der Tieflohnsektor Detailhandel lohnt. Auch die Chefs von H&M, C&A oder Navyboot besitzen Milliarden. Es gibt aber auch die andere Seite. Das sind die VerkäuferInnen, mit denen ich in den Geschäften dieser Milliardäre an der Bahnhofstrasse oder in der Altstadt von Winterthur jeden Tag spreche. Sie verdienen oft keine 4'000 Franken im Monat, trotz abgeschlossener Berufslehre. Konkret bedeutet das zum Beispiel für eine junge Frau, die in Zürich arbeitet: Einmal ins Kino oder in den Ausgang oder auch nur mal ein Kafi auswärts liegen nicht drin, denn am Ende des Monats bleibt nach Miete, Krankenkasse und den nötigsten Ausgaben des Alltags kein Rappen mehr übrig. (...).

Tanja Walliser, Leiterin Detailhandel Unia Zürich-Schaffhausen.

GBKZ. 4.2.2014.
Unia Zürich-Schaffhausen > Unia Zürich Detailhandel. Löhne. Unia. 2014-02-04


30.01.2014 Schweiz
Detailhandel
Personen
Unia Schweiz
Natalie Imboden
Detailhandel
Mindestlöhne
Tiefstlöhne
Volltext

Tripartite Kommission des Bundes bestätigt missbräuchliche Löhne und Lohndumping im Schuh- und Kleiderhandel. Gegen Tieflöhne im Detailhandel braucht es einen Mindestlohn von 4000 Franken. Auf Druck der Gewerkschaften hat die Tripartite Kommission (TPK) des Bundes die Löhne im Kleider- und Schuhhandel unter die Lupe genommen. Dabei erkennt die TPK endlich Handlungsbedarf und leitet Verständigungsverfahren ein. Gegen die weiterverbreiteten Tieflöhne im Detailhandel braucht es allerdings griffigere Massnahmen wie ein Mindestlohn von 4000 Franken für alle. Seit Jahren kritisiert die Gewerkschaft Unia die vielen Tieflöhne im Detailhandel. Es handelt sich um weitverbreitetes Lohndumping in allen Landesteilen. Deshalb hat die Tripartite Kommission (TPK) des Bundes im Jahr 2012 den Detailhandel als „Fokusbranche“ bezeichnet. (...).
Natalie Imboden, Unia Leiterin Detailhandel.

Unia Schweiz, Medienmitteilung 30.1.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Mindestlöhne. Unia. 2014-01-30.

Ganzer Text

26.11.2013 Schweiz
Detailhandel
Löhne
SGB

Existenzminimum
Mindestlöhne
Untersuchung
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Mindestens 4000 Franken Lohn im Detailhandel. Hohe Gewinne – tiefe Löhne im Detailhandel. Die Schweiz hat ein Tieflohnproblem. Rund neun Prozent der Beschäftigten arbeiten hierzulande für weniger als 22 Fr./Stunde oder einem Monatslohn von weniger als 4000 Fr. für einen Vollzeitjob. Besonders verbreitet sind Löhne, die nicht für ein anständiges Leben reichen, im Detailhandel. Hier arbeiten 47‘000 Personen für weniger als 22 Fr./Stunde. „Auch die Berufslehre schützt vor solch mageren Löhnen nicht“, kommentierte SGB-Chefökonom Daniel Lampart eine am Dienstag vorgestellte Branchenstudie. „Mehr als die Hälfte der Detailhandelsangestellten mit einem Lohn von weniger als 22 Fr./Stunde verfügt über einen Lehrabschluss.“ Betroffen sind insbesondere die Frauen: Knapp 39‘000 arbeiten im Detailhandel zu einem Lohn von weniger als 22 Fr./Stunde. „Ein beträchtlicher Teil des Tieflohnproblems im Detailhandel dürfte auf die Lohndiskriminierung der Frauen gegenüber den Männern zurückzuführen sein“, so Lampart.(...).

SGB, 26.11.2013.
SGB > Mindestlöhne. Detailhandel. SGB. 2013-11-26.

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15.11.2013 GE Kanton
Genf
Detailhandel
SIT
Unia Genf

GAV
Mindestlöhne
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Mindestlöhne für 17'000 Verkäuferinnen und Verkäufer. Neuer GAV für Genfer Verkaufspersonal. In Genf haben die Sozialpartner, darunter die Gewerkschaft Unia, einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Verkaufspersonal unterzeichnet. Der GAV legt insbesondere die Mindestlöhne von rund 17'000 Angestellten fest und sieht eine schrittweise Erhöhung auf 4'000 Franken vor. Der Genfer Vertrag ist der bisher einzige kantonale GAV für den Detailhandel. Demnächst könnte auch Neuenburg folgen. Seit Anfang Jahr war das Personal des Genfer Detailhandels ohne GAV. Heute haben die Gewerkschaften Unia und SIT mit den Detailhändlern und dem Kanton einen neuen Vertrag unterzeichnet. Er regelt nicht nur die Arbeitsbedingungen der Angestellten der Vertragspartner, sondern legt auch die Mindestlöhne für das gesamte Genfer Verkaufspersonal  mit seinen rund 17'000 Beschäftigten fest. Diese sollen bis 2018 schrittweise von heute 3'740 auf rund 4'000 Franken pro Monat (für Ungelernte, mal 12) erhöht werden. Für 2014 ist eine Erhöhung um monatlich 80 Franken vorgesehen, in den folgenden Jahren von je  40 Franken.  Schweizweiter GAV als Ziel
Genf ist bisher der einzige Kanton, der einen GAV bzw. verbindliche Mindestlöhne für das Verkaufspersonal kennt. Gesamtschweizerisch ist nur gut ein Drittel der insgesamt über 300'000 Detailhandels-Beschäftigten durch einen GAV geschützt. Neben wenigen Gemeinden (Lausanne, Nyon) gehören insbesondere die Angestellten von Coop und Migros dazu. Der Kanton Neuenburg könnte demnächst dem Genfer Beispiel folgen: Stimmt die Stimmbevölkerung am 24. November einer Änderung der Ladenöffnungszeiten zu, wird auch dort 2014 der bereits ausgehandelte GAV für den Detailhandel in Kraft treten. GAV sind das einzige wirksame Mittel, um die Löhne und Arbeitsbedingungen im Verkauf verbindlich zu regeln. Deshalb setzt sich die Gewerkschaft Unia auch in weiteren Kantonen und mittelfristig auf nationaler Ebene für den Abschluss solcher Verträge ein.
Unia Genf. Medien-Mitteilung, 2013-11-15.
Unia Genf > Detailhandel Genf. GAV. Unia Genf. 2013-11-15.
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30.10.2013 Schweiz
Coop
Detailhandel
Löhne
Unia Schweiz

Lohnverhandlungen
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Die Unia lehnt die Ratifizierung der Lohnverhandlungen 2014 mit Coop ab. Alle Coop-Mitarbeitenden haben eine Lohnerhöhung verdient. Die Unia ratifiziert das Resultat der Lohnverhandlungen 2014 mit Coop nicht. 452 Millionen Franken betrug der Gewinn der Coop-Gruppe 2012. Dieses gute Resultat ist massgeblich dem Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken. Immer weniger Angestellte erwirtschaften immer grösser Umsätze und Gewinne. Nun verweigert Coop eine Beteiligung aller Mitarbeitenden am Erfolg und ist einzig zu individuellen Lohnerhöhungen bereit.  Der Geschäftsgang der Coop-Gruppe ist erfreulich. Im letzten Jahr stieg der Umsatz um +0.3%, das Eigenkapital um +7% und der Gewinn um +4.6 %. Der Gewinn 2012 betrug (absolut) stolze 452 Millionen Franken. Dieses positive Ergebnis konnte nur dank dem Engagement der Mitarbeitenden erwirtschaftet werden. In den letzten Jahren wird mit weniger Personal immer mehr geleistet und die Produktivität ist sehr hoch. Dadurch ist die Arbeitsbelastung für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter gestiegen. Entsprechend haben auch alle Mitarbeitenden für 2014 eine Lohnanpassung verdient. Coop ist jedoch nicht bereit, den grossen Einsatz seines Verkaufspersonals zu honorieren, und sieht nur individuelle Lohnerhöhungen von 1 % vor. Das bedeutet, dass viele Coop-Mitarbeitende für 2014 leer ausgehen werden und gar keine Lohnerhöhung erhalten. Das ist unverständlich und für die Unia als Verhandlungsresultat nicht akzeptabel. Die Delegierten haben darum entschieden, das Resultat der Lohnrunde 2014 mit Coop nicht zu ratifizieren. Unzufriedenheit bei den Löhnen. Gemäss der kürzlich durchgeführten Personalumfrage VERITAS beurteilen bereits heute die Coop-Mitarbeitenden ihre Entlöhnung als "eher tief". Die Resultate wurden im Coop-Magazin Coop Forte kommuniziert. Die Zufriedenheit mit dem Lohn hat bei den Coop-Mitarbeitenden einen bedenklichen Tiefstwert erreicht. Eine rein individuelle Lohnrunde ist darum ein schlechtes Signal an die Mitarbeitenden, die sich Tag für Tag für den Erfolg des Unternehmens Coop einsetzen. In den letzten Jahren konnten mit Coop generelle Lohnerhöhungen erzielt werden. Die Unia setzt sich für die Fortführung dieser Errungenschaft ein. Natalie Imboden, Unia-Branchenverantwortliche Detailhandel.
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 30.10.2013.
Unia Schweiz > Coop. Lohnverhandlungen. Unia Schweiz. 2013-10-30.

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