Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 183

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01.12.2018 Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Kongress
SGB
Volltext
SGB beschliesst Projekte zur Stärkung der Kaufkraft – Neuer Präsident gewählt. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes haben an ihrem 56. Kongress den Waadtländer SP-Regierungsrat Pierre-Yves Maillard zum SGB-Präsidenten gewählt. Er folgt auf Paul Rechsteiner, der nach 20 Jahren sein Amt abgab und von den Delegierten mit langanhaltendem Applaus verabschiedet wurde. Thematisch im Zentrum des zweitägigen Kongresses standen der Kampf für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie verschiedene Positionspapiere und Resolutionen, die zum Ziel haben, die Kaufkraft der Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen oder Renten zu stärken. Einstimmig beschlossen die Delegierten, mit der aktiven Unterstützung des Frauenstreiks am 14. Juni 2019 die Gleichstellung zu einem gewerkschaftlichen Hauptschwerpunkt der nächsten Zeit zu machen. In einer Resolution beschlossen sie zudem, ein Massnahmenpaket gegen die Lohn- und andere Diskriminierungen auszuarbeiten und einer Delegiertenversammlung zu unterbreiten. Zentrales Element der Gewerkschaftsarbeit ist auch der Kampf für anständige Renten. Die Delegierten beauftragten die SGB-Organe, eine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente zu planen. Eine Erhöhung der AHV-Renten ist der einzige sinnvolle Weg, die stetig sinkenden Pensionskassenrenten der künftigen Rentnergenration auszugleichen. Denn die AHV hat das beste Preis-Leistungsverhältnis der Schweizer Altersvorsorge: Über drei Viertel der Versicherten erhalten mehr Rente als sie einzahlen mussten. Nur dank höheren AHV-Renten kann der (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 1.12.2018.
Personen > Zimmermann Thomas. SGB. Kongress. SGB, 2018-12-01
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01.12.2017 Schweiz
Personen
PSI
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Kongress
PSI
Volltext
Der 30. PSI-Weltkongress tagte vom 30. Oktober bis 3. November in, Genf. Gut gebrüIIt, Löwe. Wahl und Weltverbesserung: Der 30.Weltkongress der Internationale der öffentlichen Dienste PSI (Public Services International) tagte in Genf. Der Service public ist weltweit unter Druck - weltumspannend soll auch die gewerkschaftliche Antwort sein. Die südafrikanische Ökonomin Ann Pettifor braucht starke Bilder: Die Offshorefirmen solle man wieder ans Shore - ans heimische Gestade - holen. Und da die zitternde Maus namens Privatwirtschaft sich vor allem fürchte, was tatsächlich ein Risiko bedeute, müsse der brüllende Löwe öffentlicher Sektor eben in die Lücke springen und dort investieren, wo Profit nicht garantiert ist. Wir befinden uns am Panel Nr. 5 über Steuergerechtigkeit am PSI-Weltkongress 2017 zu Genf. Zum Ende dieser Diskussion machen sich die Widersprüche im Spätkapitalismus bemerkbar. Kollegin Ann vermisse ihr rosengoldenes iPhone, lässt die Moderatorin wissen. Wer es finde, möge es doch bitte abgeben. Die Herstellerfirma des Geräts gehört just zu den übelsten Steuertrickserinnen des Planeten... Einen Tag später. Gerade hat der VPOD-Generalsekretär gesprochen. Zur Debatte steht Punkt 21 der Satzung, die Frage nämlich, ob man den Sitz der PSI statutarisch festlegen solle. Stefan Gigers überzeugendes Votum für „Kanton Genf. Schweiz“ erhält viel Beifall sowie Schulterklopfen aus Deutschland und Österreich, die mit der Schweiz zu den „German Speaking Countries“ gezählt werden. Mit Fotos. Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, 1.12.2017.
Personen > Schlatter Christoph. PSI. Kongress. VPOD-Magazin, 2017-12-01.
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19.10.2017 China
Granma
Sozialismus

Kongress
KP China
Sozialismus
Volltext
Die neue Ära des Sozialismus chinesischer Prägung. Bei der Eröffnung des XIX. Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas, machte ihr Generalsekretär Xi Jinping eine Bilanz der letzten fünf Jahre. „Der Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten ist in eine neue Epoche eingetreten“, sagte Xi Jinping bei der Eröffnung des Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH), dem grössten politischen Ereignis des asiatischen Riesenlandes, das alle fünf Jahre stattfindet. Der Generalsekretär der Organisation legte den über 2‘200 Delegierten den Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der letzten fünf Jahre unter seiner Leitung vor, in dem bekräftigt wird, dass die Partei für das Volk als Herr des Landes stehe. Die PCCH versicherte, dass sie an dem System der wesentlichen sozialistischen Werte festhalte und das Land dahin führe, dass bis zum Jahr 2035 die sozialistische Modernisierung im Grundsatz umgesetzt worden ist. „Wir werden geleitet vom Marxismus-Leninismus, vom Denken Mao Zedongs, der Theorie Deng Xiaopings, dem wichtigen Gedankengut der dreifachen Repräsentativität und der wissenschaftlichen Konzeption der Entwicklung“, sagte er. „Wir werden das chinesische Volk mit allen seinen ethnischen Gruppen vereinen und es zu einem entscheidenden Sieg bei dem ganzheitlichen Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand führen und bei der Kampagne anführen, die den Erfolg des Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten für eine neue Epoche sichert“, sagte Xi im Grossen Palast des Volkes in (…).
Granma, 19.10.2017.
Granma > China. KP. Kongress. Granma, 2017-10-19.
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27.09.2017 Deutschland
IG Bau

IG Bau
Kongress
Volltext
Wohnungsbau
27„Wir wollen die IG BAU weiblicher machen“. Im Interview erklärt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger, wie er das Wahlergebnis einschätzt, was Wirtschaftsprofessoren mit körperlicher Arbeit zu tun haben und was die zentralen Herausforderungen der IG BAU in den kommenden Jahren sind. Robert Feiger, 54, ist seit 2013 Vorsitzender der IG BAU. Seit 1988 ist er in wechselnden Positionen für die IG BAU tätig. Unter anderem als Geschäftsführer des Bezirksverbands Oberbayern und als Regionalleiter Bayern. Seit 2007 ist Feiger Mitglied im IG BAU-Bundesvorstand, zwischen 2009 und 2013 war er stellvertretender IG BAU-Vorsitzender. Fehlender Wohnraum selbst für Normalverdienende treibt viele Menschen um. Was muss politisch passieren, damit Mieten bezahlbar bleiben? Im Bereich bezahlbarer Wohnungsbau besteht ein extremer Nachholbedarf. Wir brauchen mindestens 400‘000 neue Wohnungen pro Jahr. Die Politik hat jahrelang die Augen vor der Verteuerung der Mieten verschlossen. Ich erinnere mich, dass Anfang der 2000er sogar gefordert wurde, das Bundesbauministerium abzuschaffen, weil es angeblich ausreichend Wohnraum gab. Das war eine Geisteshaltung bei Bund, Ländern und Kommunen, und es gibt sie leider bei manchen Akteuren heute noch. Zuerst brauchen wir deshalb ein Umdenken bei allen Verantwortlichen. Ein Dach über dem Kopf ist ein elementares Recht, und die Miete dafür darf die Bewohner nicht arm machen. Wie soll dieses Ziel im Einzelnen erreicht werden? Konkret heisst das, die neue Bundesregierung (…).
DGB, 27.9.2017.
DGB > IG Bau. Wohnungsbau. DGB, 2017-09-27.
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10.08.2017 Schweiz
EU
WOZ

EU
Kongress
Volltext
Reden wir über Europa! Am 8. und 9. September veranstaltet die WOZ in Zürich einen Europakongress. Worum geht es? Die wichtigsten Fragen und Antworten. Warum ein Kongress über Europa? Europa ist in aller Munde, gleichzeitig ist es ein politisches Tabu. Alle reden ständig davon, selten wird eine gemeinsame Vorstellung entwickelt. Und dies in der grössten Orientierungskrise der Europäischen Union: Die neoliberale Austeritätspolitik hat die soziale Katastrophe in südlichen Staaten verschärft, der beschlossene Austritt Britanniens aus der EU hat die Vorstellung einer immer engeren Kooperation erschüttert. Auf dem Mittelmeer sterben an der unsichtbaren Aussengrenze auch in diesem Jahr Tausende von Flüchtlingen. Warum soll der Kongress gerade in Zürich stattfinden? Auch die Diskussion über das Verhältnis der Schweiz zu Europa steckt in der Sackgasse. Kaum jemand plädiert offen für einen EU-Beitritt, zugleich will niemand die bilateralen Verträge aufs Spiel setzen. Die Debatte prägen technokratische Begriffe wie «Inländervorrang light» und die Ressentiments der SVP. Zudem will der Kongress eine historische Tradition aufnehmen. Schliesslich hielt Winston Churchill 1946 in Zürich seine berühmte Europarede: „Let Europe arise!“ Und, was etwas weniger bekannt ist: Im selben Jahr wurde im luzernischen Hertenstein eine europäische Föderation proklamiert, als Regionalverbund der Uno. Was ist das Ziel des Kongresses? Wir massen uns nicht an, Europa retten zu können. Aber wir wollen die Diskussion über die EU nicht den reaktionären (…).
WOZ, 10.8.2017.
WOZ > EU. Kongress. WOZ, 2017-08-10.
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14.06.2017 Schweiz
SEV Schweiz

Beschlüsse
Kongress
Volltext
Beschlüsse des Kongresses SEV vom 23. und 24. Mai 2017. Eure Rede sei: ja, ja, nein, nein. Die Beschlüsse des Kongresses (ausgenommen Wahlen und dringliche Beschlüsse gemäss Statuten SEV Art. 16, Abs. 16.6) unterliegen dem fakultativen Referendum. Der Kongress SEV hat folgende Beschlüsse gefasst: Der Sozialbericht 2017 wurde genehmigt. Positionspapiere 2017 bis 2019. Der Kongress hat SEV-Positionen zu den folgenden sechs Themen verabschiedet: Gewerkschaft, Vertragspolitik, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, Sozialpolitik, Verkehrspolitik Schweiz und Europa, Digitalisierung der Mobilität. Neue Kongressanträge. 10 neue Kongressanträge wurden angenommen: K17.003:Verankerung der Charta gegen die Gewalt im öffentlichen Verkehr in den Gesamtarbeitsverträgen. K17.005:Versteuerung des Generalabonnements FVP, K17.006: Jahresrotationen für das in Touren arbeitende Personal, K17.007: Ferien für alle von Samstag bis und mit Sonntag, K17.008: Wiedereinführung eines Nachtdienst-2-Zeitkontos, K17.009: Gesundheitsschutz muss mehr Aufmerksamkeit bekommen, K17.010:Zeitabrechnung mit neuen Planungsprogrammen, K17.011: Aufhebung des Kongressbeschlusses über die Austrittsregelung für pensionierte VPT-Mitglieder, K17.012:Abgabe des FIP an Konkubinatspaare, K17.015: Einführung eines Vaterschaftsurlaubs bei allen öV-Unternehmungen der Schweiz. (…). SEV kontakt, 14.6.2017.
SEV > Kongress. Beschlüsse. SEV, 2017-06-14.
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30.05.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Kongress
Referate
Volltext
Rede des Präsidenten SEV. Giorgio Tuti: „SBB, BLS, SOB, rauft euch zusammen!“ Giorgio Tuti eröffnete den Kongress mit einem Appell an SBB, SOB und BLS, zur Fernverkehrskonzession eine Einigung zu finden, um deren folgenreiche Aufteilung zu verhindern. Er kritisierte die Liberalisierungspolitik der EU und des Bundesamts für Verkehr (BAV) und rief dazu auf, am 24. September die Altersvorsorge 2020 anzunehmen. Giorgio Tuti analysierte die Folgen der EU-Liberalisierungspolitik zuerst beim Luftverkehr: „Hier sind heute über 50 Prozent der Arbeitsverhältnisse atypisch“, erklärte Tuti und verwies auf die vielen temporär und befristet Angestellten und Scheinselbstständigen bis hin zu den „Pay-to-Fly-Piloten“: Dies sind bereit, für ihre Arbeit zu bezahlen, weil sie auf ein Soll von Flugstunden kommen müssen für ihre Lizenz, was gewisse Airlines ausnützen: „Das ist ein Skandal!“ Auch im Strassenverkehr führt die Deregulierung zu prekären Arbeitsbedingungen: „Schweizer Chauffeure verdienen im Schnitt 4800 Franken pro Monat, deutsche rund 1500 Euro und bulgarische 215 Euro, bei 57,5 Stunden pro Woche. Es gibt auch Chauffeure, die pro Kilometer bezahlt werden statt pro Monat oder Stunde, damit sie im Stau nichts kosten. Das ist Sklaverei!“ Die Beispiele stammen aus einer Untersuchung der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF), deren Sektion Eisenbahn Giorgio Tuti seit diesem Frühling präsidiert. „Auch bei der Bahn wird überall gedrückt. In Deutschland vermitteln über 120 Leiharbeitsfirmen Personal an die (…). Alberto Cherubini, Markus Fischer
SEV kontakt, 30.5.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Referat SEV-Kongress 2017. SEV, 2017-05-30.
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04.05.2017 Kuba
Granma
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Kongress
Volltext
Weltgewerkschaftsbund tritt in Havanna zusammen. Auf dem Treffen, bei dem auch das Mitglied des Politbüros Salvador Valdés Mesa zugegen war, berichtete der stellvertretender Staatsratsvorsitzende Díaz-Canel den Anwesenden vom Prozess der Perfektionierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes und dem Prozess der Normalisierung der Beziehungen zu den USA. Eröffnung des Exekutivrates des Weltgewerkschaftsbundes. „Die Schlacht des Moments besteht darin, die Versuche der Spaltung der Weltgewerkschaftsbewegung zu konfrontieren, die der Imperialismus auf perverse Art als Teil der kapitalistischen und neoliberalen Reform unternimmt, um damit die Identität unserer Nationen zu brechen. Deshalb ist es für uns eine Ehre, dass diese wichtige Beratung in Kuba stattfindet und wir werten dies als eine Geste der Unterstützung und Solidarität mit der Revolution, und auch als eine tief empfundene Ehrung des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz.“ Mit diesen Worten eröffnete Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Mitglied des Politbüros der Partei und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, am gestrigen Tag den Exekutivrat des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) im Kongresspalast von Havanna. Auf dem Treffen, bei dem auch das Mitglied des Politbüros und stellvertretender Staatsratsvorsitzende Salvador Valdés Mesa zugegen war, berichtete Díaz-Canel den Anwesenden vom Prozess der Perfektionierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes und dem Prozess der Normalisierung der Beziehungen zu den USA, während dessen, wie er bestätigte, „wir klargestellt haben, (…). Jesús Jank Curbelo.
Granma, 4.5.2017.
Granma > IWG. Kongress. Granma, 2017-05-04.
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19.04.2017 Deutschland
DGB

Demokratie
Kongress
Volltext
Demokratiekongress. Gemeinsam streiten – für die Demokratie! Jetzt anmelden und mitmachen: Kongress „Gemeinsam für gelebte Demokratie", 4. Mai 2017 in Köln. Von den europaweiten „Pulse of Europe"-Demos über Proteste gegen Korruption in Rumänien bis zu friedlichen Protesten in der Türkei – überall in Europa gehen Menschen auf die Strasse: um die Demokratie zu schützen und neu zu beleben. Die „Allianz für Weltoffenheit" will Anfang Mai in Köln diskutieren, wie Demokratie im Alltag der Menschen erfahrbar werden kann. 2016 gründete sich die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt". Die Allianz sei „eine der grössten zivilgesellschaftlichen Allianzen, die wir bisher in Deutschland gesehen haben", so der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Demokratie erlebbar machen. Jetzt lädt die Allianz am 4. Mai 2017 zu einem grossen Demokratiekongress nach Köln ein. „Demokratie braucht aktive Beteiligung. Demokratie erfordert Mut." „Demokratie lebt von der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen und der Solidarität der Gemeinschaft", heisst es in der Einladung zum Kongress. „In unserem Land gibt es zahlreiche Menschen, die sich tagtäglich in ganz unterschiedlicher Weise dafür einsetzen, dass wir in einer gerechten, freien und weltoffenen Gesellschaft leben können. Beim Kongress der Allianz für Weltoffenheit wollen wir dieses Engagement sichtbar machen." Mehr Infos zum Demokratiekongress. (…).
DGB, 19.4.2017.
DGB > Demokratie. Kongress. DGB, 2017-04-19.
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20.03.2017 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Kongress
Volltext
Resolution des SSM-Kongress, 15.-16.3.2017. No Billag bekämpfen und damit die Medienvielfalt in der Schweiz erhalten“. Der grosse* Kongress des SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender) bildete den Kampagnenstart der Mediengewerkschaft gegen die „No Billag“-Initiative. Im Mittelpunkt der Argumentation steht die Verteidigung eines qualitativ hochstehenden und breiten Programmangebots für alle Regionen der Schweiz, erbracht durch die SRG UND die privaten elektronischen Medien mit Gebührenanteil. Darüber hinaus soll der unabhängige öffentliche Rundfunk im dualen Mediensystem zur Vielfalt der Angebote beitragen. Schliesslich geht es um den Erhalt von total 15‘000 (8150 direkte und 6700 indirekte) durch die Initiative bedrohte Arbeitsplätze. Darüber hinaus macht sich das SSM grosse Sorgen angesichts der Entwicklung der schweizerischen Medienlandschaft. Im Printsektor werden Stellen abgebaut und Zeitungen geschlossen, zudem versuchen sich politische Kreise Einfluss zu erkaufen. Das SSM verlangt von der Politik Massnahmen zu entwickeln, um die Finanzierung eines nachhaltigen Journalismus in der Schweiz zu sichern. Das SSM geht davon aus, bei der Arbeit gegen „No Billag“ weiterhin auf die Kooperation mit den beiden anderen Mediengewerkschaften sowie anderen Organisationen der Zivilgesellschaft rechnen zu können. *Das SSM hat etwa 3000 Mitglieder und vertritt vor allem Medienschaffende im Bereich Radio und TV. Das SSM ist Sozialpartner der SRG und des tpc. Der „Kongress“ findet alle vier Jahre statt.
SSM, 20.3.2017.
SSM > Kongress 2017. SSM, 2017-03-20.
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16.03.2017 Schweiz
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom
Sergio Ferrari
Kongress
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Volltext
Grussbotschaft an den SSM-Kongress. Liebe Kolleginnen und Kollegen vom SSM. Zum heutigen Kongress überbringen wir euch von Syndicom her gerne die folgende Grussbotschaft. Herzlichen Dank für die Einladung zu eurem zweiten Kongresstag; es ist uns immer eine Freude, bei euren Versammlungen teilnehmen zu dürfen. In letzter Zeit weht den Medien und ihren MacherInnen auf allen Kanälen ein steifer Wind entgegen: massenweise werden Stellen von journalistischem und technischem Personal abgebaut, Zeitungstitel, Druckereien und Betriebe werden geschlossen, bisherige Geschäftsmodelle funktionieren angesichts der Digitalisierung schlechter, der unabhängige Journalismus mit Qualitätsanspruch gerät unter kommerziellen und politischen Druck, grosse Medienunternehmen verlagern ihre Aktivitäten zunehmend weg vom Journalismus in einträglichere Geschäftsfelder und die Glaubwürdigkeit der Medien wird fundamental in Frage gestellt. Parallel dazu wird der mediale, öffentlich finanzierte Service public politisch angefeindet. Wir Mediengewerkschaften haben wahrlich mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Auf verschiedenen Feldern arbeiten wir schon seit längerem zusammen: Wir führen auf den gleichen Grundlagen das Berufsregister der JournalistInnen, gehören zur Trägerschaft des Presserats, geben das Medienmagazin Edito heraus, engagieren uns für die Gleichstellung der Geschlechter und für gendergerechte Medien, um einige der wichtigsten zu nennen. Bei all diesen Themen ist neben dem SSM und Syndicom auch der Berufsverband Impressum mit im Boot. Das bedarf manchmal ausführlicher(…). Sergio Ferrari.
Syndicom, Presse und elektronische Medien, 16.3.217.
Personen > Ferrari Sergio. Grussbotschaft SSM. Syndicom, 2017-03-2017.
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03.12.2016 Schweiz
Unia Schweiz

AHV
Kongress
Kündigungsschutz
Volltext
Ausserordentlicher Kongresstag der Gewerkschaft Unia in Biel. Mehr Schutz und Rechte für die Arbeitnehmenden – Arbeit und Privatleben müssen vereinbar sein. Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben an einem ausserordent¬lichen Kongresstag in Biel vier Positionspapiere verabschiedet. Sie legen die Haltung und Forderungen der Unia in zentralen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen fest und legen die programmatische Basis für die Gewerkschaftsarbeit in den kommenden vier Jahren. Ende Oktober beschloss der ordentliche Kongress der Unia in Genf die strategischen Ziele der grössten Schweizer Gewerkschaft für die nächsten vier Jahre und bestellte die nationalen Leitungsgremien neu. An einem zusätzlichen Kongresstag in Biel haben heute die Delegierten das inhaltliche Fundament für die Arbeit in den kommenden Jahren verabschiedet. Zur Diskussion standen vier Positionspapiere zu zentralen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und rund 120 Änderungsanträge. AHV ausbauen statt Rentenalter erhöhen. Für die Unia bedeutet soziale Sicherheit nicht „Almosen für Bedürftige, sondern soziale Rechte für alle“. Deshalb verlangt sie im ersten Positionspapier ein System umfassender sozialer Absicherung, das niemanden ausschliesst und die immer ausgeprägtere soziale Ungleichheit bekämpft. Die Unia bekämpft eine Erhöhung des Rentenalters und strebt stattdessen einen Ausbau der AHV, Modelle der Frühpensionierung in Branchen mit beschwerlichen Tätigkeiten und die Beseitigung aller Diskriminierungen in den Sozialversicherungen an. Flankierende Massnahmen verbessern, Kündigungsschutz verstärken. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.12.2016.
Unia Schweiz > Kongress 3.12.2016. Unia Schweiz, 2016-12-03.
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29.10.2016 Schweiz
Unia Schweiz

Digitalisierung
Kongress
Resolution
Volltext
Unia-Kongress fordert soziale Leitplanken für die digitale Revolution. An ihrem dritten und letzten Kongresstag haben die rund 350 Unia-Delegierten in Genf die Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Jahre bereinigt. Der bisherige Kurs der Gewerkschaft soll beibehalten und ihre Mobilisierungsfähigkeit weiter gestärkt werden. Zudem verabschiedete der Kongress Resolutionen zur Digitalisierung und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In der Resolution „Humanisierung der Arbeit statt kapitalistische Rationalisierungslogik“ fordert die Gewerkschaft Unia klare Regeln, um die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt arbeitnehmerfreundlich zu gestalten. Denn die sozialen Folgen der Umwälzungen hängen gemäss der Unia nicht so sehr von technologischen oder ökonomischen Zwängen ab, sondern von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese müssten verhindern, dass ein recht- und schutzloses „digitales Prekariat“ entsteht, und müssten vielmehr dafür sorgen, dass auch die Arbeitnehmenden von den Rationalisierungsschüben profitieren. Der Staat habe die Aufgabe, die digitale Innovation gemeinsam mit den Sozialpartnern entsprechend zu gestalten. Die Unia will dazu in vier Bereichen aktiv werden: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.10.2016.
Unia Schweiz > Kongress 2016. Digitalisierung. Unia Schweiz, 2016-10-29.
Ganzer Text
28.10.2016 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Kongress
Präsidentin
Volltext
Wahlen
Kongress der Gewerkschaft Unia in Genf. Vania Alleva als Unia-Präsidentin klar bestätigt. Zum Abschluss des zweiten Kongresstages der Gewerkschaft Unia haben die rund 350 Delegierten Vania Alleva als Präsidentin und die nominierten bisherigen Mitglieder der Geschäftsleitung klar bestätigt. Zudem begannen sie die Diskussion über die Strategie und die Ziele für die nächsten vier Jahre. Das Votum der Unia-Delegierten an ihrem zweiten Kongresstag war eindeutig: Mit über 90 Prozent der Stimmen bestätigten sie Vania Alleva als Präsidentin der Unia. Zudem wählten sie Aldo Ferrari (Leiter Sektor Gewerbe) und Martin Tanner (Finanzen) wieder als Vizepräsidenten. Vania Alleva (46), die auch als Leiterin des Sektors Dienstleistungsberufe bestätigt wurde, war am Kongress 2012 als Co-Präsidentin und von der Unia-Delegiertenversammlung 2015 als alleinige Präsidentin gewählt worden. In ihrer Wahlrede betonte sie den Charakter der Unia als soziale Bewegung, deren Kurs von den Mitgliedern bestimmt wird. Ihr Ziel sei die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die grosse Mehrheit der Bevölkerung. Als Kompass dienten der Unia dabei „die Werte des gegenseitigen Respekts, der Kampf für soziale Gerechtigkeit, für eine offene Gesellschaft und für Frieden“, so Alleva. Neben den drei Präsidiumsmitgliedern bestätigten die Delegierten mit grossen Mehrheiten auch die bisherigen GL-Mitglieder Nico Lutz (Leiter Sektor Bau), Corrado Pardini (Leiter Sektor Industrie) sowie Véronique Polito und Corinne Schärer. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.10.2016.
Personen > Alleva Vania. Präsidentin Unia Schweiz. Unia, 2016-10-28.
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28.10.2016 Schweiz
AHV
Unia Schweiz

AHV
Kongress
Referendum
Volltext
Unia-Kongress will jede Verschlechterung bei der Altersvorsorge bekämpfen. An ihrem zweiten Kongresstag haben die rund 350 Delegierten der Gewerkschaft Unia eine Kampagne gegen Sozialabbau, gegen eine unsoziale Sparpolitik und gegen Steuergeschenke für Reiche und Unternehmen beschlossen. Sie lehnen die im Rahmen der Altersreform 2020 geplanten Verschlechterungen klar ab und wollen dagegen das Referendum ergreifen. „Nach drei Jahrzehnten immer aggressiverer Umverteilungspolitik zu Gunsten der Reichen und Superreichen droht die Schweiz ihr soziales Gleichgewicht zu verlieren“, halten die Unia-Delegierten in einer Resolution fest. Die Unterschiede zwischen wenigen ganz Reichen und der grossen Mehrheit würden immer grösser und der Steuerwettbewerb blute die öffentlichen Finanzen aus und führe zu einem Abbau beim Service public. Die unsoziale Finanzierung der Krankenkassen belaste immer mehr Leute immer stärker und die Angriffe auf die AHV und andere Sozialversicherungen würden die Schwächsten besonders hart treffen. Gegen diese falsche Spar- und Abbaupolitik will die Unia in den nächsten Jahren eine aktive Kampagne führen. Referendum gegen Abbau bei der Altersvorsorge angekündigt. Als inakzeptabel lehnt die Unia insbesondere die im Rahmen der Altersreform 2020 geplanten Angriffe auf die Altersvorsorge ab. Jede Erhöhung des Rentenalters, die Kürzung der AHV-Witwen- und Kinderrenten und die Senkung des Umwandlungssatzes bei der zweiten Säule will die Unia mit einem Referendum bekämpfen. Zudem beschlossen die Delegierten, dass sich die Unia „an vorderster Front“ (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.10.2016.
Unia Schweiz > Kongress. AHV. Unia Schweiz, 2016-10-28.
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27.10.2016 Schweiz
Unia Schweiz

Kongress
Volltext
Ordentlicher Kongress der Gewerkschaft Unia eröffnet. Unia-Kongress fordert mehr Schutz für alle Arbeitnehmenden. Heute Nachmittag hat die Gewerkschaft Unia im Messezentrum Palexpo in Genf ihren vierten ordentlichen Kongress eröffnet. Bis Samstagmittag werden rund 350 Delegierte der mit Abstand grössten Schweizer Gewerkschaft über die Tätigkeit in den letzten vier Jahren Bilanz ziehen und die Strategie und Ziele für die kommenden Jahre beschliessen. Zudem verabschieden sie eine Reihe von Resolutionen zu aktuellen Themen und wählen die Leitungsorgane neu. Inhaltlich stand am ersten Kongresstag das Verhältnis zu Europa im Zentrum. Der ordentliche Kongress der Gewerkschaft Unia – er findet alle vier Jahre statt – steht unter dem Motto „Solidarisch in der Gesellschaft, stark in den Betrieben“. Unia-Präsidentin Vania Alleva wies darauf hin, dass sich die 2005 gegründete Unia seit dem letzten Kongress 2012 weiter konsolidieren konnte. Sie ist in jedem Jahr gewachsen und zählte Ende 2015 über 200‘000 Mitglieder. Zudem konnte sie in verschiedenen wichtigen Gesamtarbeitsverträgen (MEM-Industrie, Gastgewerbe, Uhrenindustrie) Verbesserungen durchsetzen und Angriffe der Arbeitgeber abwehren. Dank einer grossen Mobilisierung gelang es ihr, im Bauhauptgewerbe die Rente mit 60 zu erhalten und auch bei den Maler/innen und Gipsern der Deutschschweiz ein Modell für die vorzeitige Pensionierung auszuhandeln. Alleva wies aber auch darauf hin, dass die Bedingungen der gewerkschaftlichen Arbeit schwieriger geworden sind: Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch (Globalisierung, Digitalisierung) und die politische (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.10.2016.
Unia Schweiz > Kongress 2016. Unia Schweiz, 2016-10-27.
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29.09.2016 Schweiz
Verlegerverband
WOZ

Kongress
Verlegerverband
Volltext
Wahlen
Am Verlegerkongress. Im Zentrum der Pressemacht. WOZ-Kolumnistin Karin Hoffsten reiste als Wahlbeobachterin an die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbands Schweizer Medien. Im Herzen des Pressewesens lernte sie einiges darüber, wie die Branche ihren Besitzstand wahrt. „Surber hat keine Chance!“, sagte Hanspeter Lebrument im „Klein Report“, dem Mediendienst der hiesigen Kommunikationsbranche. Lebrument, zu jenem Zeitpunkt noch amtierender Präsident des Verbands Schweizer Medien (VSM), meinte mit diesem Verdikt WOZ-Kulturredaktor Kaspar Surber, der heuer für einen Sitz im VSM-Präsidium kandidierte. Die Kandidatur muss der Verbandsspitze so unheimlich gewesen sein, dass man schon in der Einladung zur 119. Mitgliederversammlung vorsorglich den Hinweis platzierte, man unterstütze sie nicht. Die Ausgangslage machte mich neugierig. Also reiste ich morgens um acht mit dem Kandidaten und zwei Kolleginnen im überfüllten Zug stehend nach Luzern, wo der Arbeitgeberverband des Schweizer Zeitungswesens zur Jahresversammlung ins KKL lud. Der erste Eindruck bei Kaffee und Gipfeli ist überwältigend: Herren reiferen Alters im Anzug, soweit das Auge reicht. Da wird viel auf Schultern geklopft, umarmt und laut gelacht. Man kennt sich. Auch unser Kandidat scheint trotz vergleichsweise jugendlichen Alters gut vernetzt und wird rundum freundlich bis sehr erfreut begrüsst. Die Damen fallen nicht weiter auf. Die Versammlung beginnt mit Präsident Lebruments „letzter Rede“, in der er betont, die Gattung der Rede wurzele im Journalismus und müsse drum über dessen edelste Merkmale (…). Karin Hoffsten.
WOZ, 29.9.2016.
WOZ > VSM. Kongress 2016. WOZ, 2016-09-29.
Ganzer Text
29.09.2016 Schweiz
Personen
Verlegerverband
WOZ
Kaspar Surber
Kongress
Referate
Verlegerverband
Volltext
Rede vor den VerlegerInnen. „Aufs Kerngeschäft besinnen!“ Mit folgenden Worten zur Bedeutung der. Unabhängigkeit der Medien versuchte WOZ-Redaktor Kaspar Surber (letztlich vergeblich), die VerlegerInnen von seiner Wahl ins Präsidium zu überzeugen. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir treffen uns heute hier als Verleger zu unserer Jahresversammlung. Das ist eine gute Gelegenheit, die Frage aufzuwerfen, was einen guten Verleger auszeichnet. Sie werden überrascht sein, das von einem Linken zu hören, doch ist es das Gleiche, was einen Unternehmer generell auszeichnet: Es ist die Besinnung aufs Kerngeschäft. Was ist unser Kerngeschäft? Auch wenn einige von uns heute vorzugsweise Autos und Immobilien, Daten und Termine im Internet verkaufen - unser Kerngeschäft ist und bleibt die Demokratie. Genauer: der Beitrag zur. Willensbildung in der Demokratie. Die Voraussetzung für eine vielfältige Demokratie sind unabhängige Medien. Diese Unabhängigkeit gerät in der gegenwärtigen Medienkrise unter Druck. Wenn ich nun für das Präsidium unseres Verbandes kandidiere und wenn ich Sie zu meiner Wahl auffordern darf, dann aus diesem Grund: Mit mir wählen Sie einen Vertreter, der sich im und über den Verband Schweizer Medien hinaus für die Unabhängigkeit der Medien einsetzen wird. Bekanntlich gehört die WOZ niemandem. Sie gehört einzig uns Angestellten, und das erst noch gemeinsam. Wir haben uns zu einer Kandidatur entschlossen, weil wir in Sorge sind um unseren Verband. Und weil wir seine Zukunft mitgestalten wollen. (...). Kaspar Surber.
WOZ, 29.9.2016.
Personen > Surber Kaspar. Referat VSM-Kongress. WOZ, 2016-09-29.
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11.03.2016 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Garanto
Kongress
Volltext
Zentralvorstand
Vor Reformen und wichtigen Wahlen am Kongress. Der Zentralvorstand (ZV) hat u.a. die Anträge an den Kongress verabschiedet und von einer weiteren Kandidatur um das Amt des Zentralpräsidenten Kenntnis genommen. Das Wichtigste in Kürze: Reform PK und Kongress. Zentralsekretärin Heidi Rebsamen hat dem ZV die letzten Bereinigungen bezüglich der grossen Reform der Präsidentenkonferenz (PK) und Kongress vorgelegt und erläutert. Der ZV hat anschliessend seinen Antrag mit den dazu nötigen Statutenänderungen zuhanden des Kongresses verabschiedet. Der Kongress soll neu alle vier Jahre, statt wie bisher alle zwei, stattfinden und sich vorwiegend mit Wahlen, Statutenänderungen und strategischen Geschäften befassen. Jährlich soll eine Delegiertenversammlung (DV) mit 22 stimmberechtigten Delegierten aus den Sektionen und dem wie auch bisher schon am Kongress nicht stimmberechtigten ZV stattfinden. Erstmals zwei Kandidaturen… Der ZV hat Kenntnis genommen von der fristgerecht eingereichten Kandidatur aus der Sektion Bern: Sektionspräsident Angelo Ries kandidiert für das Amt des Zentralpräsidenten, ebenso wie der bisherige Zentralpräsident ad interim, Roland Liebi (Sektion Nordwestschweiz). Roland Liebi hat seine Absicht nun auch offiziell vor dem ZV bekräftigt. Somit wird Garanto erstmals in seiner Geschichte zwei Kandidaten für das Präsidentenamt haben. …und ein Rückkehrer. Nach zwei Jahren Unterbruch kandidiert auch Bernd Talg wieder für den Zentralvorstand. Der ehemalige Vizepräsident (…).
Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter.
Garanto, 11.3.2016.
Personen > Zbinden Oscar. Zentralvorstand 11.3.2016. Garanto, 2016-03-11.
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07.11.2015 Schweiz
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VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Kongress
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VPOD Schweiz
Wahlen
Quoten und Piloten am VPOD-Kongress. In personeller Hinsicht setzt der VPOD auf Kontinuität. Der Kongress bestätigte die Präsidentin, Katharina Prelicz-Huber, und den Generalsekretär, Stefan Giger, mit grossem Applaus für die kommenden 4 Jahre in ihren Ämtern. Zwei scheidenden Mitgliedern des Landesvorstands - Regina Stauffer (Zürich) und Paolo Gilardi (Genf) - stehen drei neu Gewählte gegenüber: Cora Antonioli (Waadt), Silvia Berri (Winterthur) und Marco Spagnoli (Genf). Hinsichtlich der vorgeschlagenen Umstellung auf ein prozentuales Beitragssystem hat der VPOD-Kongress grundsätzliche Zustimmung signalisiert. Er will aber zunächst in ausgewählten Pilotregionen Erfahrungen sammeln, ehe das System schrittweise auf den gesamten Verband ausgedehnt wird. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 7.11.2015.
VPOD Schweiz > Kongress VPOD. Wahlen. VPOD Schweiz, 7.11.2015.
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07.11.2015 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Kongress
Resolutionen
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VPOD Schweiz
47. VPOD-Kongress zu Ende gegangen. Den Verschlechterungen, wie sie mit der Rentenreform 2020 drohen, namentlich der Erhöhung des Frauenrentenalters, aber auch der Abzocke in der 2. Säule durch Banken und Versicherungen sagt der VPOD den Kampf an. Mehrere entsprechende Resolutionen wurden am zweiten Nachmittag des Kongresses in Lausanne verabschiedet. Mit Foto. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 7.11.2015.
VPOD Schweiz > Kongress VPOD. Resolutionen. VPOD Schweiz, 7.11.2015.
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09.06.2015 Schweiz
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SEV Schweiz
Markus Fischer
Françoise Gehring
Kongress
Sozialpolitik
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Positionspapiere „Sozialpolitik“ sowie „Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit“. Für eine soziale Zukunft. Stabile Renten, soziale Sicherheit, Lebensqualität, Gesundheit, gleiche Rechte für Frauen: das forderte ein ganzer Chor von Redner/innen, und dass es in der reichen Schweiz mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit braucht. Die Sozialpolitik ist wichtig für den sozialen Zusammenhalt, das wurde am Kongress mehrfach betont. Gleich zwei Präsidenten erinnerten daran, dass die reiche Schweiz immer ungerechter wird. Giorgio Tuti, Kapitän des SEV, und Paul Rechsteiner, Nummer 1 des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB, waren sich einig: In unserem Land werden die Reichen immer reicher, dies auf Kosten der Normal- und Wenigverdienenden. Umso wichtiger ist in dieser Gesellschaft mit immer mehr Weisshaarigen die Altersvorsorge: Alle müssen anständige Altersrenten bekommen. Alle, die ein Leben lang geschuftet haben, ohne dass es Gold auf sie geregnet hat, müssen darauf zählen können, dass ihnen der Sozialstaat einen würdigen Lebensabend ermöglicht. Deshalb ist es wichtig, dass der Reichtum umverteilt und eine gute Altersvorsorge durch eine Stärkung der AHV gesichert wird. Dies die grundlegenden sozialpolitischen Ziele, die der Kongress einstimmig annahm, mit Akzent auf der Volksinitiative AHVplus des SGB. (…).
Françoise Gehring, Markus Fischer.
SEV, 9.6.2015.
SEV > Sozialpolitik. Gesundheitsschutz. SEV, 9.6.2015.
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09.06.2015 Schweiz
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SEV Schweiz
Peter Anliker
Paul Rechsteiner
Kongress
Referate
SEV
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Grussbotschaft von Paul Rechsteiner am Kongress 2015. SGB-Präsident Paul Rechsteiner richtete eine Grussbotschaft an die Delegierten. Mit seiner klaren, schnörkellosen Art wusste er die SEV-Mitglieder zu fesseln. Rechsteiner nahm zuerst Bezug auf die Rede von BAV-Direktor Peter Füglistaler, den er aus der ständerätlichen Verkehrskommission kenne und für seine „seriöse Arbeit“ schätze: „Es ist schwierig, jetzt von der Redimensionierung der Mittel im Regionalverkehr zu hören.“ Die Integrierte Bahn sei eine Erfolgsgeschichte, die Basis des Erfolgsmodells der Schweiz im Bahnverkehr. In der Ständeratskommission konnte erreicht wer- den, dass SBB Cargo nicht ausgegliedert werden soll, jetzt müssten die Gesamträte überzeugt werden. Danach kam Rechsteiner auf die grossen Herausforderungen zu sprechen, mit denen sich die Politik in der nächsten Zeit auseinandersetzen muss. Die stark überbewertete Währung stelle eine Gefahr für die Arbeitsplätze dar: „Wir müssen dafür sorgen, das uns der Schweizer Franken nicht schadet, sondern nützt. Einigen Leuten passt es, dass die Situation schwierig ist, sie wird ausgenützt für Massnahmen gegen das Personal.“ (…). Peter Anliker.
SEV, 9.6.2015.
Personen > Rechsteiner Paul. Referat SEV-Kongress 2015. SEV, 9.6.2015.
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09.06.2015 Schweiz
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SEV Schweiz
Peter Anliker
Giorgio Tuti
Kongress
Referate
SEV
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Begeisternde Rede von SEV-Präsident Giorgio Tuti. Wie gerecht ist die Schweiz? Ein Rückblick auf Erreichtes und ein Ausblick auf die nächsten Ziele, das sind die Elemente der Kongressrede von Giorgio Tuti. Er wusste die Delegierten erneut zu begeistern. Was in den letzten zwei Jahren mit der gewerkschaftlichen Arbeit erreicht wurde, ist für alle Mitglieder im Sozialbericht nachzulesen. Trotzdem liess es sich Giorgio Tuti nicht nehmen, ein paar besonders wichtige Punkte noch speziell herauszugreifen. Ein politischer Erfolg, der zentral ist für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs, konnte bei der FABI-Abstimmung erzielt werden. Der SEV hat hier massgeblich zum guten Ergebnis beigetragen. Gewerkschaftliche Erfolge konnten mit dem Abschluss von acht neuen Gesamtarbeitsverträgen erzielt werden: im touristischen Bereich, im Bus- und Nahverkehrsbereich, im Bahnbereich - teils nach langem und hartem „Bohren“, wie Tuti sagte. Erneuert wurden die GAV von SBB und SBB Cargo, Tuti zeigte sich „stolz auf die neuen Elemente“, die neuen Pensionierungsmodelle. Leider konnte bei der Abstimmung über zwei Initiativen kein Erfolg erzielt werden: Eine Zustimmung zur Mindestlohn-Initiative und zur 1:12-Initiative hätte die Schweiz „ein klein wenig gerechter gemacht“, stellte Tuti fest. Geld ist ungerecht verteilt. (…). Peter Anliker.
SEV, 9.6.2015.
Personen > Anliker Peter. Giorgio Tuti. SEV-Kongress 2015. SEV, 9.6.2015.
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09.06.2015 Schweiz
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SEV Schweiz
Markus Fischer
Kongress
Resolutionen
SEV
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Resolutionen. Mit dem Positionspapier „Vertragspolitik“ verabschiedete der Kongress drei Resolutionen: „Temporäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdienen Würde und Respekt“: Diese Resolution der Delegiertenversammlung TS richtet sich gegen die Tricks, die gewisse SBB-Bereiche anwenden, um Temporärmitarbeitenden, die seit über vier Jahren bei der SBB arbeiten, nicht eine Festanstellung anbieten zu müssen, wie mit dem neuen GAV vereinbart. (…). „Mehr Anerkennung der spezifischen Berufserfahrung bei der SBB“: Die vom Unterverband AS eingebrachte Resolution stellt mit Sorge fest, dass die SBB in immer mehr Stellenausschreibungen eine akademische Ausbildung voraussetzt, „während dafür bis vor Kurzem eine Bahnbetriebslehre oder eine analoge Berufsausbildung als grundlegend und wichtig beurteilt wurde.“ (...). „Fragwürdige Schliessung der SBB Reisebüros“: Diese Resolution des AS fordert, dass die SBB künftig keine Verkaufsstellen mehr schliesst und dass alle Mitarbeitenden der Reisebüros ein gleichwertiges Stellenangebot im bedienten Verkauf und der Reiseberatung des jeweiligen Standorts erhalten. (…).
Markus Fischer.
SEV, 9.6.2015.
SEV > Resolutionen SEV-Kongress 2015. SEV, 9.6.2015.
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