Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 56

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15.12.2018 Schweiz
Syna
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Bau-Konferenzen der Gewerkschaften Syna und Unia. Gewerkschaften stimmen Lösung zu. Heute haben 150 Delegierte an der Baukonferenz der Unia in Bern sowie 60 Delegierte der Baukonferenz der Syna in Olten dem Verhandlungsergebnis im Baukonflikt zugestimmt. Dieses war am 3. Dezember nach 20 Verhandlungsrunden und einem harten Arbeitskonflikt im Bau von den Verhandlungsdelegationen ausgehandelt worden. Nach 20 Verhandlungsrunden, einer Demonstration mit 18‘000 Bauarbeitern im Juni sowie Protesttagen im Oktober und November, an denen sich über 15‘000 Bauarbeiter beteiligten, kam es am 3. Dezember in den Verhandlungen zum Durchbruch. Die Verhandlungsdelegationen des Baumeisterverbandes und der Gewerkschaften einigten sich auf ein Lösung: Die Rente mit 60 ist gesichert, die Bauarbeiter bezahlten dafür höhere Beiträge. Der Landesmantelvertrag wird mit einigen Verbesserungen für beide Seiten erneuert und die Löhne im Bauhauptgewerbe werden auf 2019 und 2020 um je 80 Franken pro Monat erhöht. Damit dieses Ergebnis möglich war, mussten beide Seiten von ihren Maximalforderungen abrücken. Die Delegierten der Gewerkschaften stimmten dem Verhandlungsergebnis heute mehrheitlich zu. Das Ergebnis stelle ein realistisches Ergebnis dar und eine Lösung des Konfliktes sei im Interesse der gesamten Branche, war der Grundtenor in den Gewerkschaftsversammlungen. Nächsten Mittwoch beschliessen die Delegierten des Baumeisterverbandes über das Resultat. Dann (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 15.12.2018.
Unia Schweiz > Baukonferenz. Landesmantelvertrag. Unia Schweiz, 2018-12-15.
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03.12.2018 Schweiz
Syna
Unia Schweiz

Landesmantelvertrag
Rentenalter
Volltext
Verhandlungen über Landesmantelvertrag, Lohnerhöhung und Frührente auf dem Bau. Verhandlungsergebnis liegt vor – Gremien entscheiden noch im Dezember. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) sowie die Gewerkschaften Unia und Syna haben sich heute in Zürich nach langen und intensiven Verhandlungen auf einen neuen Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe, die Sicherung der Rente mit 60 sowie Lohnerhöhungen für die kommenden zwei Jahre geeinigt. Den definitiven Entscheid über das Verhandlungsresultat fällen noch im Dezember die jeweiligen Delegiertenversammlungen der Vertragsparteien. Die Delegationen der Gewerkschaften Unia und Syna und des Schweizerischen Baumeisterverbandes SBV haben sich heute auf eine Lösung beim Landesmantelvertrag und für die Frührente mit 60 einigen können. Die Lösung umfasst die bereits im Verlaufe des Herbstes ausgehandelte Massnahmen zur Sanierung der Stiftung FAR, welche die Rente mit 60 garantiert. Der Landesmantelvertrag (LMV) würde um vier Jahre mit gewissen Verbesserungen auf beiden Seiten abgeschlossen. Das Verhandlungsergebnis beinhaltet eine generelle Erhöhung der Effektiv- wie der Minimallöhne von je 80 Franken für die Jahre 2019 und 2020. (…).
Unia Schweiz, 3.12.2018.
Unia Schweiz > Landesmantelvertrag. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-12-03.
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04.10.2018 Schweiz
Personalverleih-Branche
Syna
Unia Schweiz

GAV
Temporärarbeit
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Faire Arbeitsbedingungen für temporär Beschäftigte: GAV Personalverleih soll verlängert werden. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih soll bis 2020 verlängert werden. Die Mindestlöhne sollen im gleichen Zeitraum in zwei Schritten um jeweils 60 bis 75 Franken steigen. Ab 2021 beabsichtigen die Sozialpartner die Einführung eines Equal Minimum Pay-Prinzips im GAV Personalverleih und setzen zur Prüfung dieses Vorhabens eine paritätische Arbeitsgruppe ein. Der seit 2012 bestehende GAV Personalverleih ist als erster GAV der Temporärbranche eine historische Errungenschaft. Das massgeschneiderte Vertragswerk für über 360‘000 Arbeitnehmende soll mit der Verlängerung weitergeführt und verbessert werden und gilt für alle Personalverleiher in der Schweiz. Der GAV Personalverleih enthält: Verbindliche Minimalstandards für Lohn- und Arbeitsbedingungen, moderne Regelungen im Bereich der Weiterbildung und der beruflichen Vorsorge sowie eine Branchenlösung für die Krankentaggeld-Versicherung. Dank dem Weiterbildungsfonds „temptraining“ können Temporärarbeitende neue berufliche Perspektiven entwickeln und erhalten bis zu 4000 Franken für Weiterbildungskurse sowie Lohnausfallentschädigung. Seit seinem Bestehen wurden über 43 Mio. Franken in die berufliche Zukunft von mehr als 26‘000 Temporärarbeitenden investiert. Ein eigentliches Erfolgsmodell. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.10.2018.
Unia Schweiz > Personalverleih. GAV. Unia Schweiz, 2018-10-04.
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18.07.2018 Schweiz
Löhne
Syna
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Volltext
Gastgewerbe: Mindestlöhne steigen 2019 um bis zu 1,3 Prozent. Dank dem L-GAV steigen die Löhne im Gastgewerbe. Die Mindestlöhne im Gastgewerbe werden ab 1. Januar 2019 um 1 bis 1,3 Prozent erhöht. Darauf haben sich die Sozialpartner im Gastgewerbe geeinigt. Jedes Jahr verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber die Mindestlöhne für das Gastgewerbe und die Hotellerie. Für 2019 haben sie sich auf eine Erhöhung der Mindestlöhne für alle Lohnkategorien um 1 bis 1,3 Prozent geeinigt. Die Mindestlöhne 2019:
Der Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV) garantiert den Beschäftigten einen Mindestlohn je nach Ausbildung und Berufserfahrung. Er sieht vor, dass die Mindestlöhne jedes Jahr neu ausgehandelt werden. Die Vertragsparteien sind auf Arbeitnehmerseite die Unia, Syna und Hotel und Gastro Union, auf der Arbeitgeberseite GastroSuisse, hotelleriesuisse sowie die Swiss Catering Association SCA.
Unia Schweiz, 18.7.2018.
Unia Schweiz > Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 2018-07-18.
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23.06.2018 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Syna
Unia Schweiz

Baugesuche
Demonstration
Volltext
Grosse Bau-Demo in Zürich. 18‘000 Bauarbeiter demonstrieren für Rente mit 60, für mehr Lohn und gegen Abbau beim Vertrag. Die Bauarbeiter sind wütend und haben an der heutigen Demonstration in Zürich deutlich gemacht, dass sie sich für ihre Rechte und ihre Würde wehren werden: für die Rente mit 60, gegen einen Abbau beim Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe und für eine anständige Lohnerhöhung. In einer Streikabstimmung der Gewerkschaft Unia sprachen sich 91,3 Prozent der Bauarbeiter für einen Streik aus, falls der Baumeisterverband nicht Hand für Lösungen bietet. Die Gewerkschaften Unia und Syna riefen heute zu einer gesamtschweizerischen Demonstration der Bauarbeiter auf. Mehr als 18‘000 Bauarbeiter – deutlich mehr als erwartet – nahmen an der Demo teil. Denn die Bauarbeiter sind wütend. Hände weg von der Rente mit 60. Die Bauarbeiter haben an der heutigen Demonstration deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie sich gegen den Angriff auf die Rente mit 60 wehren werden. Der Baumeisterverband nimmt den vorübergehenden Anstieg der Anzahl älterer Bauarbeiter zum Anlass, einen Kahlschlag bei der Frühpensionierung zu fordern. Er will entweder das Rentenalter auf 62 Jahre erhöhen oder die Renten um 30 Prozent auf durchschnittlich rund 3300 Franken kürzen. Dann könnte sich niemand mehr leisten, mit 60 in Rente zu gehen. Die Rente mit 60 ist etwas vom Wichtigsten für die Bauarbeiter, sie erlaubt in Würde in Rente zu gehen, statt invalid oder entlassen zu werden. „Wer die Rente mit 60 (…).
Unia Schweiz, 23.6.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Demonstration Zürich. Unia Schweiz, 2018-06-23.
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15.06.2018 Schweiz
Löhne
SGB
Syna
Travail.Suisse

Löhne
Personenfreizügigkeit
Volltext
Der Lohnschutz steht nicht zur Disposition. SGB, Travail.Suisse, Unia und Syna zu Flankierenden Massnahmen und Rahmenabkommen. Bundesrat Cassis hat sich diese Woche bereit erklärt, die „rote Linie" der Flankierenden Massnahmen FlaM in den Verhandlungen mit der EU-Kommission preis zu geben. Damit hat der die Unterstützung der Gewerkschaften verloren. Indem der Aussenminister die 8-Tage-Regel als „fast religiöse Frage" lächerlich machte, signalisierte er die Bereitschaft, den Schutz der Schweizer Löhne und Arbeitsbedingungen insgesamt zur Disposition zu stellen. Denn bei der Diskussion um die 8-Tage-Regel geht es schlicht um die Frage, ob die Schweiz ihre europaweit höchsten Löhne eigenständig schützen kann. Diese Regeln und die Flankierenden insgesamt müssen vom neuen Rahmenabkommen ausgenommen werden. Nur so ist sichergestellt, dass trotz institutionellen Verflechtungen die Regelungen nicht durch EU-Gerichtsbarkeiten oder ein Schiedsgericht ausgehebelt werden. Die Bilateralen müssen den Berufstätigen in der Schweiz nützen. Deshalb müssen in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt werden. Deshalb hat Bundesrat bereits bei der ersten Abstimmung zu den Bilateralen „einen umfassenden Schutz vor Lohn- und Sozialdumping" durch die FlaM versprochen. Auch das Freizügigkeitsabkommen verlangt die "Einräumung der gleichen Lebens-, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen wie für Inländer" Die Löhne der In- und Ausländer müssen vor Dumping geschützt sein. 8-Tage-Voranmeldung als zentrales Schutzelement. (…).
SGB, 15.6.2018.
SGB > Löhne. Personenfreizügigkeit. SGB, 2018-06-15.
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20.10.2017 Schweiz
Bauwirtschaft
Syna
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Medienkonferenz
Volltext
Medienkonferenz zur Lohnkampagne Bau. Zahltag: Nach drei Jahren Lohnstopp haben die Bauarbeiter eine anständige Lohnerhöhung verdient! Während die Baubranche seit Jahren boomt, die Arbeiter immer mehr leisten und das Leben in der Schweiz ständig teurer wird, stehen die Löhne still. Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss endlich Zahltag sein! Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, gehen die Bauarbeiter morgen Samstag, 21. Oktober, in Olten und Lausanne gemeinsam auf die Strasse. Seit 2014 sind die Mindestlöhne nicht mehr gestiegen. Auch bei den diesjährigen Verhandlungen ist kein Lohnabschluss in Sicht. „Die Bauarbeiter machen einen der härtesten Jobs und haben seit Jahren keine generelle Lohnerhöhung erhalten. Kein Wunder platzt ihnen der Kragen“, sagt Nico Lutz, Mitglied der Unia-Geschäftsleitung. Dagegen wollen sich die Bauarbeiter gemeinsam mit ihren Gewerkschaften wehren. Boomende Bauwirtschaft. Der Baubranche geht es gut. Es stehen so viele Kräne in der Schweiz wie noch nie. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Doch während die Umsätze geradezu explodiert sind, hat die Zahl der festangestellten Bauarbeiter abgenommen. Das heisst: Immer weniger Bauarbeiter leisten immer mehr. Nico Lutz: „Druck, Tempo und Intensität der Arbeit haben massiv zugenommen. Heute sollte der Rohbau fast schon fertig sein, bevor die Bodenplatte betoniert ist.“ Gesteigerte Produktivität heisst mehr Verdienst in gleicher Zeit. Davon haben die Bauarbeiter in den (…).
Unia Schweiz, 20.10.2017.
Unia Schweiz > Lohnerhöhungen. Bauwirtschaft. Unia Schweiz, 2017-10-20.
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18.11.2016 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Syna
Unia Schweiz

Baugewerbe
GAV
Volltext
Protestpausen in der ganzen Westschweiz. Die Arbeitnehmenden des Westschweizer Ausbaugewerbes sind bereit, zu kämpfen. Mehr als 500 Arbeitnehmende des Westschweizer Ausbaugewerbes sind dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna gefolgt und haben heute in allen Westschweizer Kantonen Protestpausen durchgeführt. Sie verurteilten die Kündigung ihres Gesamtarbeitsvertrags (GAV) durch die Arbeitgeber vehement. Diese erste erfolgreiche Grossdemonstration zeigt, dass sie bereit sind, für die Erhaltung des GAV und für materielle Verbesserungen zu kämpfen. Aufgrund der Kündigung ihres GAV durch die Arbeitgeberschaft zeichnet sich ab dem 1. Januar 2017 im Westschweizer Ausbaugewerbe ein vertragsloser Zustand ab. Als Reaktion darauf verschafften heute mehr als 500 Arbeitnehmende ihrem Unmut gegen den vertragslosen Zustand Luft. Sie folgten damit dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna. In Renens, Bulle, Sion, Chênes-Bougeries (GE), Neuchâtel, Delémont und Brig machten die Arbeitnehmenden verlängerte Mittagspausen und unterbrachen bis am späten Nachmittag ihre Arbeit. Mit dieser ersten erfolgreichen Protestwelle sandten sie eine starke Botschaft an die Arbeitgeber. Lohndumping und Preiskrieg stoppen. Die Gewerkschaften stellen sich entschlossen gegen die Aufhebung des GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz. Sie kritisieren die verantwortungslose Haltung der Arbeitgeberschaft, die Lohndumping und einem beispiellosen Preiskrieg Tür und Tor öffnet. Angesichts des drohenden Chaos für die Branche verlangen die Unia und die Syna von den Arbeitgebern, ihren Entscheid (…).
Unia Schweiz, Syna, Medienmitteilung, 18.11.2016
Unia Schweiz > GAV. Ausbaugewerbe. Unia, 2016-11-18.
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29.09.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Syna
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Vertragsbruch des Baumeisterverbands und Angriff auf die Rente mit 60: Auf den Baustellen steht ein heisser Herbst bevor. Die Bauarbeiter in der Schweiz sind wütend. Der Baumeisterverband bricht den Landesmantelvertag (LMV), verweigert Verhandlungen und greift die Rente mit 60 an. Wenn die Baumeister weiterhin Lösungen verweigern, steht ein harter Arbeitskampf bevor. Die Bauarbeiter sind zum Kämpfen bereit, dies ergaben Umfragen der Gewerkschaften Syna und Unia. Im geltenden Landesmantelvertrag hat sich der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) verpflichtet, bis Ende September Lohnverhandlungen zu führen. Jetzt verweigert der SBV erneut Verhandlungen, begeht damit offensichtlichen Vertragsbruch am LMV. Kurt Regotz, Verhandlungsleiter Bau der Gewerkschaft Syna meint dazu: „Das Vorgehen des SBV ist für Syna und Unia vertragswidrig. Wenn er die Verhandlungspflicht ungerechtfertigt missachtet, ist aus unserer Sicht die Friedenspflicht hinfällig - auch wenn der LMV noch bis Ende 2015 in Kraft ist.“ Regotz sagt auch klar was die Konsequenzen sind: „Die Bauarbeiter werden ihre Rechte einfordern. Arbeitsstörende Massnahmen hat dann allein die SBV-Spitze durch ihr leichtsinniges und stures Verhalten zu verantworten.“ Angriff auf die Rente mit 60 der Bauarbeiter. Gleichzeitig greift der Baumeisterverband die Rente mit 60 frontal an und verweigert seit zwei Jahre Lösungen für die dringenden Probleme. (…).
Unia, Syna. Medienmitteilung, 29.9.2015.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 29.9.2015.
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27.06.2015 Schweiz
Demonstrationen Zürich
Syna
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Demonstration
Medien-Mitteilung
Volltext
Bauarbeiter-Grossdemonstration in der Innenstadt von Zürich. 15‘000 Bauarbeiter fordern einen besseren Vertrag und die Beibehaltung der Rente mit 60. Heute Samstag demonstrierten in Zürich über 15‘000 Bauarbeiter aus der ganzen Schweiz für einen besseren Landesmantelvertrag (LMV) und die Rente mit 60. Der bestehende Landesmantelvertrag läuft Ende 2015 aus. Gleichzeitig muss dringend eine Lösung für die Sicherung der Rente ab 60 gefunden werden, wie sie heute im Bauhauptgewerbe möglich ist. Die kämpferische Demo ist ein Warnschuss an den Schweizerischen Baumeisterverband, der bis heute Verhandlungen verweigert, um die anstehenden Probleme zu lösen. Ohne neuen Vertrag droht im Baugewerbe ein heisser Herbst. Dieses Jahr geht es für die Bauarbeiter in der Schweiz um viel: Der Landesmantelvertrag (LMV), der Gesamtarbeitsvertrag für das Bauhauptgewerbe mit rund 80‘000 Unterstellten, läuft Ende 2015 aus. Die Bauarbeiter verlangen insbesondere Verbesserungen beim Schutz bei Schlechtwetter und vor Lohndumping. Zudem muss die Frühpensionierung mit 60 weiterhin garantiert sein. Ohne Lösung der bestehenden Probleme droht ein vertragsloser Zustand ab Ende Jahr mit weitreichenden Konsequenzen für die Baubranche und die gesamte Schweiz. Keine Verschlechterung des Rentenalters. (…).
Unia Schweiz, Syna. Medienmitteilung, 27.6.2015
Unia Schweiz > Demonstration Zürich. Rentenalter. Medienmitteilung. Unia, 27.6.2015.
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23.01.2015 Schweiz
LFSA
Personen
Syna
Work
Ralph Hug
Gelbe Gewerkschaften
Volltext
Die „Gelben“: Kinder der Patrons. Gewerkschaften, die gar keine sind: Das sind die sogenannten „gelben“ Gewerkschaften. Es gab sie schon im 19. Jahrhundert. Sie grenzten sich von den „roten“ ab und verwendeten die Farbe Gelb als Erkennungszeichen. Daher die Bezeichnung. Damals dienten sie als Streikbrecher und sabotierten Arbeitskämpfe im Dienste der Arbeitgeber. Etwa in Paris 1899 bei einem grossen Streik in den Eisenfabriken von Creusot. Heute treten sie als angebliche moderne Alternative zu den klassischen Gewerkschaften auf. Wie zum Beispiel Novatrava (siehe „So basteln sich die Chefs eine Gewerkschaft“). Ein Beispiel für die „Gelben“ war der ehemalige Landesverband freier Schweizer Arbeitnehmer. Freisinnige gründeten ihn als Reaktion auf den Landesstreik 1918. Schliesslich ging er 1998 in der Syna auf. Konzerne setzen, wo es nur geht, auf „Gelbe“. Zum Beispiel Nestle, In Indonesien arbeitet der Multi mit einem firmenfreundlichen Verband zusammen, um die echten Gewerkschaften fernzuhalten. In Deutschland machten vor acht Jahren Siemens und Aldi durch Zahlungen an die Betriebsräteorganisation AUB von sich reden. Damit sollte die grosse Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgebremst werden. Ralph Hug.
Work, 23.1.2015.
Work > Gelbe Gewerkschaften. Work, 23.1.2015
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17.12.2014 Zug
Kantonsspital
SBK
Syna
VPOD Schweiz

Ferien
GAV
Volltext
Gemeinsame Medienmitteilung von VPOD, SBK, Syna und Zuger Kantonsspital. Mehr Ferien für die Mitarbeitenden des Zuger Kantonsspitals. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Zuger Kantonsspital wird auf den 1. Januar 2015 in wesentlichen Punkten verbessert. Die Sozialpartner VPOD, SBK, Syna und Zuger Kantonsspital haben drei Monate miteinander verhandelt und sind mit dem gemeinsam erzielten Ergebnis sehr zufrieden. Neu haben alle Mitarbeitenden fünf Wochen Ferien, ab dem Alter von 55 Jahren erhöht sich der Ferienanspruch auf sechs Wochen. Die Mitarbeitenden profitieren zudem von Verbesserungen bei den Dienstaltersgeschenken, beim Vaterschaftsurlaub, beim Mindestlohn und bei der Auszahlung von Zulagen während der Ferien. Mit einer klaren Regelung für die Organisation schwankender Arbeitszeit trägt der neue GAV den heutigen Ansprüchen an eine flexible Einsatzplanung Rechnung. Auch für die jährlichen Verhandlungen über die Lohnentwicklung tritt eine geänderte Regelung in Kraft. Neu können maximal 25 Prozent der individuellen Lohnerhöhungen durch den Arbeitgeber nach situativ bestimmten Kriterien verteilt werden. (…).
VPOD Schweiz, 17.12.2014.
VPOD Schweiz > Kantonsspital Zug. GAV. VPOD Schweiz, 17.12.2014.
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14.10.2014 Schweiz
Initiativen Schweiz
SGB
Syna
Travail.Suisse

Arbeitsbedingungen
Ecopop-Initiative
Volltext
Ecopop schadet allen Arbeitnehmenden in der Schweiz. Gemeinsame Aktion von Gewerkschaften und Arbeitnehmendenverbänden. Die Ecopop-Initiative erhöht den Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen, führt zu Arbeitsplatzverlust und neuer Diskriminierung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Deshalb sagen die Gewerkschaften und Angestelltenverbände geschlossen Nein zu Ecopop. Die Ecopop-Initiative ist für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz gefährlich. Sie will die Zuwanderung auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung beschränken. Das führt unweigerlich dazu, dass die Arbeitgeber viel mehr KurzaufenthalterInnen ins Land holen werden. Diese sind rechtlich schlechter gestellt. Skrupellose Arbeitgeber können ihnen einfacher tiefe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen diktieren. Das schadet allen Arbeitnehmenden: Auch ihre Löhne und Arbeitsbedingungen kämen unter Druck. Die Initiative ist für die Arbeitnehmenden auch gefährlich, weil sie Arbeitsplätze gefährdet. Denn Ecopop würde die bilateralen Verträge endgültig zu Fall bringen. (…).
SGB, 14.10.2014.
SGB > Ecopop-Initiative. Emigranten. SGB, 2014-10-14.
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02.06.2014 Schweiz
KV
Syna
Tankstellenshops
Unia Schweiz

GAV
Tankstellenshops
Volltext
Verhandlungen der Sozialpartner über einen Gesamtarbeitsvertrag für Tankstellenshops. Im Mai 2014 haben der Verband der Tankstellenshop-Betreiber der Schweiz (VTSS) und die Gewerkschaften Unia und Syna sowie der Kaufmännische Verband Schweiz auf nationaler Ebene gemeinsam Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Mitarbeitenden in Tankstellenshops aufgenommen. Das Ziel eines nationalen GAV ist der Schutz der Arbeitsbedingungen in Tankstellenshops sowie die Förderung eines konstruktiven sozialpartnerschaftlichen Dialogs im Interesse der Arbeitnehmenden in den Tankstellenshops sowie der Arbeitgebenden. Heute gibt es in den drei Kantonen Freiburg, St. Gallen und Luzern allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge. (…).
Gemeinsame Medienmitteilung Unia, Syna, KV.
Unia Schweiz > Tankstellenshops. GAV. Unia 2.6.2014.
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25.10.2013 Schweiz
Lidl
Personen
Syna
Vorwärts
David Hunziker
Arbeitsbedingungen
Mindestlöhne
Volltext

Lohnpolitik als Marketing. Die deutsche Discounterkette Lidl nutzt die politische Debatte um den Mindestlohn für eine geschickte Marketingkampagne, Darin kündigt das Unternehmen die Einführung eines Mindestlohns von 4000 Franken an und leistet damit einen Beitrag ans moralische Element seiner Produkte. Billigdiscounter aus Deutschland haben es in der Schweiz nicht leicht. Sie stehen weitgehend unter Verdacht, qualitativ schlechtere Produkte und Arbeitsbedingungen anzubieten als die alteingesessene Schweizer Detailistenzunft aus Migros und Coop, und unsere oberen Klassen nutzen ihr Fernbleiben aus den entsprechenden Läden daher als Distinktonsmerkmal gegen unten. In ihrer Werbung wird jeweils zurück geschossen: Aldi und Lidl betonen jeweils aggressiv, wie schweizerisch ihre Produkte seien, und man vermutet, dass diese Deutschen das Konzept der „Swissness“ längst am besten beherrschen. Nun führt Lidl den Mindestlohn von 4000 Franken für ungelernte Angestellte über 20 Jahren ein, der in einem Gesamtarbeitsvertrag festgelegt ist. (...).
David Hunziker.

Vorwärts, 25.10.2013.
Vorwärts > Lidl. Mindestlohn. Vorwärts. 2013-10-25.

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13.02.2013 Schweiz
Syna
Syndicom
Viscom

Arbeitszeit
Nachtzulagen
Urabstimmung
Volltext

Grafische Industrie und Verpackungsdruck. Grafische Industrie: 95% Ja für Kampfmassnahmen. Die Verlängerung der Arbeitszeit um 2 Stunden pro Woche und die Senkung der Nachtzuschläge, wie der Unternehmerverband Viscom sie fordert, finden keine Freunde beide den Beschäftigten der grafischen Industrie. In der Urabstimmung über Kampfmassnahmen zur Verteidigung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) der grafischen Industrie vom 13. Februar sagten 95% der abstimmenden Syndicom-Mitglieder der grafischen Industrie Ja zu Kampfmassnahmen. (...).

Syndicom, 13.2.2013.
Syndicom > Grafische Industrie. Urabstimmung. 13.2.2013.doc.

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07.01.2013 Schweiz
Fenaco
Personen
Syna
Unia Schweiz
Manuel Wyss
Fenaco
Ferien
GAV
Gleichstellung
Volltext

Der neue Gesamtarbeitsvertrag der Fenaco steht. Nach mehreren Verhandlungsrunden haben sich die Gewerkschaften Syna und Unia mit der Fenaco Genossenschaft auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Dieser tritt per 1. Januar 2013 in Kraft und hat eine Laufdauer von mindestens drei Jahren. Die Fenaco Genossenschaft hat einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Die Fenaco ist ein genossenschaftlich organisiertes Unternehmen der Schweizer Landwirte. (...).

Gemeinsame Medienmitteilung von Fenaco, Syna und Unia, 7.1.2013.
Unia Biel-Seeland > Fenaco. GAV. 2013-01-07.doc.

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21.12.2012 Visp
Lonza
Personen
Syna
Unia Wallis
German Eyer
Manuel Wyss
Arbeitszeit
Entlassungen
Lonza
Volltext

Die Lonza hat in Visp eine langfristige Perspektive – Entlassungen sind nicht nötig. Die Gewerkschaften Unia und Syna reichen in diesen Tagen gemeinsam mit der Betriebskommission eine umfassende Stellungnahme und substanzielle Vorschläge zur Vermeidung von Entlassungen im Bereich des Lonza-Kollektivarbeitsvertrages (KAV) ein. Eine von 4456 besorgten Bürgerinnen und Bürgern unterschriebene Petition fordert die Einsetzung einer Taskforce und den Verzicht auf Entlassungen. (...).

Medienmitteilung der Unia und Syna, 21.12.2012.
Unia Wallis > Stellenabbau. Lonza. 2012-12-21.doc.

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12.12.2012 Genf
Lausanne
Schweiz
Grafische Industrie
Syna
Syndicom
Viscom

Arbeitszeit
GAV
Nachtarbeit
Volltext

Viscom bricht GAV-Verhandlungen ab und geht definitiv auf Konfrontationskurs. Am Montag, 10. Dezember, informierten Syndicom und Syna den Viscom mündlich, dass die Branchenkonferenz Syndicom und die Branchenkommission Syna die provokativen Abbauforderungen 42-Stunden-Woche und Senkung der Zuschläge für Nachtarbeit zurückwiesen. Wir legten erneut unser Kompromissangebot auf den Tisch, den alten GAV zu verlängern, und erklärten dem Viscom unsere Bereitschaft, die GAV-Verhandlungen im Januar weiterzuführen. (...).

Grafische Industrie und Verpackungsdruck, Medienmitteilung, 12.12.2012.
Syndicom > Grafische Industrie. GAV. Syndicom. 2012-12-12.doc.

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12.12.2012 Schweiz
Grafische Industrie
Syna
Syndicom
Viscom

Arbeitszeit
Betriebskommission
GAV
Nachtarbeit
Volltext

Viscom bricht GAV-Verhandlungen ab und geht definitiv auf Konfrontationskurs. Am Montag, 10. Dezember, informierten Syndicom und Syna den Viscom mündlich, dass die Branchenkonferenz Syndicom und die Branchenkommission Syna die provokativen Abbauforderungen 42-Stunden-Woche und Senkung der Zuschläge für Nachtarbeit zurückwiesen. Wir legten erneut unser Kompromissangebot auf den Tisch, den alten GAV zu verlängern, und erklärten dem Viscom unsere Bereitschaft, die GAV-Verhandlungen im Januar weiterzuführen. (...).

Grafische Industrie und Verpackungsdruck. News, Medienmitteilungen, 12.12.2012.
Syndicom > Viscom. GAV. 12.12.2012.

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08.12.2012 Schweiz
Grafische Industrie
Syna
Syndicom
Viscom

Arbeitszeit
GAV
Nachtarbeit
Viscom
Volltext

Kein Abbau beim GAV für die grafische Industrie. Die Syndicom-Branchenkonferenz grafische Industrie vom 8. Dezember 2012 weist wie die erweiterte Branchenkommission Syna-Print am 6. Dezember die GAV- Abbauvorschläge des Viscom einstimmig zurück: Diese sind für die Arbeitnehmenden unzumutbar! (...).

Grafische Industrie und Verpackungen, 8.12.2012.
Syndicom > Grafische Industrie. GAV. Syndicom. 8.12.2012.

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02.12.2012 Schweiz
Personen
Syna
Unia Schweiz
Aldo Ferrari
Medien-Mitteilung
Solidarhaftung
Volltext

Die Solidarhaftung nützt den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern. Immer mehr Fälle von krassem Lohndumping auf Baustellen werden bekannt – das Problem muss also dringend behandelt werden. Weder die Arbeitnehmenden noch die seriösen Unternehmen, die einem unfairen Wettbewerb ausgesetzt sind, können diesen Zustand akzeptieren. Die Gewerkschaften und die Ausbau-Unternehmen der Westschweiz fordern darum, dass auf dem Bau Ordnung geschaffen wird. (...).

Gemeinsame Medienmitteilung von RMPP, FRM, Unia und Syna, 2.12.2012.
Unia Schweiz > Solidarhaftung. Unia Schweiz. 2.12.2012.

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22.11.2012 Schweiz
Holzbau Schweiz
Löhne
Personen
Syna
Unia Schweiz
Franz Cahannes
Lohnerhöhungen
Mindestlöhne
Spesen
Volltext

Löhne im Holzbaugewerbe steigen im Jahr 2013 im Durchschnitt um 2 Prozent. Die Sozialpartner Holzbau Schweiz, Unia, Syna, Baukader Schweiz und KV Schweiz haben die jährlich stattfindenden Lohnverhandlungen abgeschlossen und für die Schweizerische Holzbaubranche eine Zusatzvereinbarung für das Jahr 2013 verabschiedet. Aufgrund der Stufenanstiege in den ersten zehn Erfahrungsjahren steigen die Löhne im Holzbaugewerbe im Jahre 2013 um durchschnittlich 1.8 bis 2.8 Prozent. (...).

Gemeinsame Medienmitteilung: Holzbau Schweiz, Syna, Unia, Baukader Schweiz, KV S, 22.11.2012.
Unia Schweiz > Holzbaugewerbe. Lohnerhöhungen. 22.11.2012.

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22.11.2012 Neuenburg
Genolier
Personen
Spital La Providence
Syna
VPOD Schweiz
Yves Mugny
Arbeitsfriede
GAV
Spital La Providence
Streik
Volltext

Spital Providence (NE): Neuer Schlichtungstermin. Auseinandersetzung im und ums Spital La Providence in Neuenburg: Endlich lädt die Schlichtungsstelle – für Donnerstagmorgen – zu einem Termin. Die Beschäftigten haben die Hoffnung, dass hier nun tatsächliche Lösungsvorschläge gemacht werden. Wenn nicht, war die Übung für die Katze – und einzig Mittel dazu, das Spitalpersonal vom Kampf für seine berechtigten Forderungen abzubringen. Die Gewerkschaften (VPOD und Syna) werden den Arbeitsfrieden respektieren und vorderhand auf Streikmassnahmen verzichten, wie sie es bereits während der vom Staatsrat geführten Verhandlungen getan haben. (...). Yves Mugny.

VPOD Schweiz online, 22.11.2012.
VPOD Schweiz > GAV Spital la Providence. Warnstreik. 2012-11-22.doc.

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06.11.2012 Schweiz
Allpura
Syna
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Putzfrauen
Reinigung
Reinigungspersonal
Volltext

Mehr Wertschätzung für unsichtbare Reinigungsfachkräfte am „Internationalen Tag der Putzfrau“. Anlässlich des „Internationalen Tages der Putzfrau“ vom 8. November ruft die Reinigungsbranche die Öffentlichkeit auf, ihrem Berufsstand mehr Wertschätzung und Anerkennung entgegenzubringen. Denn ohne Reinigungsfachkräfte geht es nicht und Reinigen ist längst mehr als nur „mit dem Putzlappen wischen“. (...).

Unia Schweiz, Medien-Mitteilung, 6.11.2012.
Unia Schweiz > Reinigung. Tag der Putzfrau 6.11.2012.

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