Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 64

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19.12.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Kämpfen lohnt sich: Vertragsabschluss im Bau! Kämpfen lohnt sich – 18‘000 Bauarbeiter an der grossen Demo im Zürich für die Rente mit 60, gegen einen Abbau beim LMV und für eine anständige Lohnerhöhung. 20 Verhandlungsrunden und ein intensiver Arbeitskampf waren nötig – doch nun steht fest: Auf 1. Januar 2019 tritt der neue Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe in Kraft, die Rente mit 60 ist gesichert und die Bauarbeiter bekommen eine anständige Lohnerhöhung. Nach zähen Verhandlungen und einer engagierten Protestbewegung während des ganzen Jahres – mit den Höhepunkten Bau-Demonstration im Juni und den Protesttagen im Herbst – haben sich die Gewerkschaften Unia und Syna und der Baumeisterverband geeinigt. Das Resultat in Kürze. Die Rente mit 60 ist gesichert und der Landesmantelvertrag wird mit wenigen Verbesserungen erneuert. Und die Bauarbeiter bekommen endlich die längst verdiente Lohnerhöhung: Die Löhne im Bauhauptgewerbe steigen 2019 und 2020 um je 80 Franken pro Monat. Druck der Bauarbeiter hat gewirkt. Kämpfen lohnt sich – das haben die Bauarbeiter dieses Jahr eindrücklich unter Beweis gestellt. Den Auftakt zu den grossen Bau-Mobilisierungen machte die Demo in Zürich: Tausende von Bauarbeitern aus der ganzen Schweiz gingen auf die Strasse und demonstrierten lautstark für ihre Rechte. Für die Würde und Rechte der Arbeitnehmenden. Zuvor hatte die Baumeister während Monaten Verhandlungen über die Sicherung der Rente mit 60 verweigert. (…).
Unia Schweiz, 19.12.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Landesmantelvertrag. Unia Schweiz, 2018-12-18.
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15.12.2018 Schweiz
Syna
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Bau-Konferenzen der Gewerkschaften Syna und Unia. Gewerkschaften stimmen Lösung zu. Heute haben 150 Delegierte an der Baukonferenz der Unia in Bern sowie 60 Delegierte der Baukonferenz der Syna in Olten dem Verhandlungsergebnis im Baukonflikt zugestimmt. Dieses war am 3. Dezember nach 20 Verhandlungsrunden und einem harten Arbeitskonflikt im Bau von den Verhandlungsdelegationen ausgehandelt worden. Nach 20 Verhandlungsrunden, einer Demonstration mit 18‘000 Bauarbeitern im Juni sowie Protesttagen im Oktober und November, an denen sich über 15‘000 Bauarbeiter beteiligten, kam es am 3. Dezember in den Verhandlungen zum Durchbruch. Die Verhandlungsdelegationen des Baumeisterverbandes und der Gewerkschaften einigten sich auf ein Lösung: Die Rente mit 60 ist gesichert, die Bauarbeiter bezahlten dafür höhere Beiträge. Der Landesmantelvertrag wird mit einigen Verbesserungen für beide Seiten erneuert und die Löhne im Bauhauptgewerbe werden auf 2019 und 2020 um je 80 Franken pro Monat erhöht. Damit dieses Ergebnis möglich war, mussten beide Seiten von ihren Maximalforderungen abrücken. Die Delegierten der Gewerkschaften stimmten dem Verhandlungsergebnis heute mehrheitlich zu. Das Ergebnis stelle ein realistisches Ergebnis dar und eine Lösung des Konfliktes sei im Interesse der gesamten Branche, war der Grundtenor in den Gewerkschaftsversammlungen. Nächsten Mittwoch beschliessen die Delegierten des Baumeisterverbandes über das Resultat. Dann (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 15.12.2018.
Unia Schweiz > Baukonferenz. Landesmantelvertrag. Unia Schweiz, 2018-12-15.
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14.12.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
Ralph Hug
Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Neuer Bau-Vertrag noch im alten Jahr: Geschafft? Für die Bauleute hat sich der intensive Kampf gelohnt: ein erneuerter Landesmantelvertrag, mehr Lohn und eine sichere Rente mit 60 – darauf haben sich die Verhandlungsdelegationen geeinigt. Die definitiven Entscheide fallen demnächst. Es brauchte noch eine Extra-Sitzung. Doch dann, in der 20. Verhandlungsrunde, war der Durchbruch da. Die Gewerkschaften und der Baumeisterverband einigten sich im Verhandlungsmarathon um Lohn, Rente und einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) auf ein gemeinsames Resultat. Und so sieht es aus: Rente 60. Die wichtigste Errungenschaft der Bauleute bleibt erhalten. Und zwar ohne Abstriche: Es gibt keine Erhöhung des Rentenalters und auch keine Rentenkürzungen. Um die finanzielle Belastung durch die in Rente gehende Generation der Babyboomer aufzufangen, steigen die Beiträge der Arbeitnehmenden vorübergehend an: im 2019 um 0,5 Lohnprozent und im 2020 nochmals um 0,25 Lohnprozent. Der flexible Altersrücktritt (FAR) steht damit in Zukunft auf einer sicheren Grundlage. Landesmantelvertrag: Der LMV wird erneuert, mit einigen Verbesserungen für beide Seiten. So muss ein Patron ältere Bauarbeiter vor einer Entlassung zwingend anhören. Neu gilt der LMV auch bei Asbestsanierungen. Und künftig können die paritätischen Berufskommissionen die Arbeitnehmenden über geldwerte Verstösse von fehlbaren (…). Ralph Hug.
Work online, 14.12.2018.
Personen > Hug Ralph. Bauhauptgewerbe. LMV. Work online, 2018-12-14.
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09.11.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Baumeister wollen radikale Forderungen überdenken. Nach den Protesttagen der Bauarbeiter hat die Verhandlungsdelegation der Baumeister verstanden, dass sie ihre radikalen Positionen nicht gegen den Widerstand der Bauarbeiter durchsetzen können. Sie wollen sich nun bei ihren Delegierten ein neues Mandat holen. Die Bauarbeiter erwarten, dass die Delegierten für die arbeitnehmerseitige Sanierung von FAR eine substantielle Lohnerhöhung anbieten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. November statt. Heute fand zwischen den Gewerkschaften Unia und Syna und dem Schweizerischen Baumeisterverband die 18. Verhandlungsrunde um einen neuen LMV und die Sicherung der Rente mit 60 statt. Die Verhandlungen bleiben jedoch weiterhin blockiert. Dabei liegt die Lösung seit August auf dem Tisch: Die Bauarbeiter übernehmen die Sanierungskosten der Rente mit 60. Im Gegenzug verlangen sie eine substantielle Lohnerhöhung. Nach mehr als vier Jahren ohne Lohnerhöhung ist das auch gerechtfertigt. Doch die Verhandlungsdelegation des Baumeisterverbands war heute nicht bereit, sich auf ein Verhandlungsergebnis festzulegen. Nach den Protesttagen der Bauarbeiter scheinen sie aber immerhin verstanden zu haben, dass sie mit ihren radikalen Abbauforderungen nicht durchkommen werden. Sie wollen sich nun bei ihren Delegierten ein neues Verhandlungsmandat holen. Verhandlungsführer Nico Lutz hält fest: «Wir erwarten, dass der Baumeisterverband endlich Hand bietet, die Rente mit 60 zu sichern, (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 9.11.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. LMV. Unia Schweiz, 2018-11-09.
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02.11.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
Work
Ralph Hug
Arbeitszeit
Baumeisterverband
Volltext
Sogar Baufirma kritisiert: „SBV zu ideologisch“. Auch unter den Baumeistern wächst der Ärger über die weltfremde Politik ihrer Funktionäre. Die Neuenburger Baufirma Facchinetti SA hält nichts von der Forderung des Baumeisterverbands (SBV) nach mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit. Diese sei „ideologisch“. kritisiert sie in einem Brief an ihre Vorarbeiter. Der Brief liegt Work vor. Direktor Claude Conrad: „Wir unterstützen diese Forderung nicht. Die heutige Flexibilität genügt bei weitem.“ Klarer könnte man es nicht sagen. Das Dokument beweist, dass längst nicht alle Firmen die weltfremde Politik ihrer Verbandsspitze gutheissen. Besonders, wenn sie zu solch mächtigen Protesten auf den Baustellen führt. In den letzten Tagen gingen Tausende erboste Bauarbeiter in der Westschweiz und im Tessin auf die Strasse. Sie wollen keinen 12-Stunden-Tag, und sie wollen auch kein Lohndumping durch ausländische „Praktikanten“, bei denen kein Mindestlohn mehr gelten soll, wie das der SBV absurderweise vorschlägt. In den nächsten Tagen rollt die Protestwelle der Bauarbeiter weiter. Aktionen in der Deutschschweiz stehen auf dem Programm. Die Wut über die Baumeister und ihren erpresserischen Kurs in den Verhandlungen zum Landesmantelvertrag ist riesig. Im Wallis war es das erste Mal seitvielen Jahren, dass Bauleute den Pickel weglegten. Dabei liegt eine Einigung in Griffweite. Die Sanierung der Frührente mit 60 ist eigentlich unter Dach. Dank Entgegenkommen der Gewerkschaften: Die Bauleute übernehmen (…). Ralph Hug.
Work, 2.11.2018.
Personen > Hug Ralph. Baumeisterverband. Work, 2018-11-02.
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29.10.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Abbauforderungen des Baumeisterverbandes sind das Problem! Billiges Ablenkungsmanöver der Baumeister. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) kommuniziert heute in einer Medienmitteilung, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist korrekt, allerdings versucht der SBV so vom wahren Konflikt abzulenken. Der Baumeisterverband will gesundheitsschädigende Verschlechterungen im Vertrag. In einer Medienmitteilung teilt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) heute mit, dass eine Lösung zur Sicherung der Rente mit 60 auf dem Tisch liegt. Das ist richtig. Nachdem der SBV neun Monate lang Verhandlungen verweigerte, liegt eine Lösung in Griffweite: Die Bauarbeiter übernehmen die Kosten für die Sanierung der Rente mit 60 und erhalten im Gegenzug eine Lohnerhöhung von 150 Franken. Das beinhaltet eine Kostenbeteiligung an der Sanierung, ein Ausgleich der Teuerung (1,2% per Ende August) und, nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen, eine moderate Reallohnerhöhung. Massive Verschlechterung des Landesmantelvertrages. Das Problem liegt anderswo: Der Baumeisterverband will diese Lösung nur umsetzen, wenn gleichzeitig der Landesmantelvertrag massiv verschlechtert wird. Die Baumeister wollen Arbeitstage von bis zu 12 Stunden zur Norm machen. Weiter fordern sie eine Abschaffung der Mindestlöhne für zahlreiche Kategorien – die Folge wäre massives Lohndumping. Zu diesen Forderungen ist der Medienmitteilung des SBV nichts zu entnehmen, (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 29.10.2018.
Unia Schweiz > Baumeisterverband. Rentenalter. Unia Schweiz, 2018-10-29.
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21.08.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Gesundheitsschutz
Volltext
Baumeister sollen endlich verhandeln. Die Gesundheit und das Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich! Während mehr als eines Jahres hat der Schweizerische Baumeisterverband Verhandlungen über den neuen Landesmantelvertrag sowie die Sicherung der Rente mit 60 verweigert. Jetzt versucht er per Diktat Arbeit auf Abruf durchsetzen, so dass die Bauarbeiter sich krank und invalid schuften müssen. Die Gewerkschaften haben einen ausgewogenen Gegenvorschlag gemacht und verlangen, dass die Baumeister an den Verhandlungstisch zurückkehren. An der heutigen Verhandlungsrunde zum neuen Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe sowie zur Frührente auf dem Bau hat der Schweizerische Baumeisterverband den Gewerkschaftsvertretern endlich ein erstes Angebot unterbreitet. Was auf den ersten Blick verlockend aussieht, ist aber höchst gefährlich: Eine Lohnerhöhung sowie weniger Abbau bei der Frührente gegen eine in den Augen der Baumeister «notwendige» Flexibilisierung der Arbeitszeit. Doch im Kern ist der Vorschlag eine Zumutung und respektlos gegenüber den hart arbeitenden Bauarbeitern. Gefährlicher Wolf im Schafspelz. Die Baumeister verlangen, dass sie Arbeit auf Abruf einführen und die Bauarbeiter über Monate bis zu 50 Stunden pro Woche schuften lassen können. Und sie wollen den Schutz bei Schlechtwetter abbauen. Gemäss Vorschlag des Baumeisterverbandes sollen zudem die Bauarbeiter alleine für die Sicherung der Rente mit 60 bezahlen. Und es ist zu befürchten, dass sie schon bei (…).
Unia Schweiz, 21.8.2018.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2018-08-21.
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17.08.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Anne-Sophie Zbinden
Arbeitskleider
Baumeisterverband
Volltext
Kurze-Hasen-Meldung des Baumeisterverbandes: Und das steckt wirklich dahinter. Abgesagte Hosen statt Shorts. Der Baumeisterverband will mitten im Hitzesommer mit Shorts auf den Baustellen gute Stimmung verbreiten. Work hat genauer hingeschaut und gesehen: Der Verband lenkt damit von den wirklich heissen Themen ab. Am 12. ]uli 2018 feiert sich der Baumeisterverband selbst. Er habe sich aktiv und erfolgreich für die Abschaffung des Verbotes von kurzen Hosen auf den Baustellen eingesetzt. Einige vom Sommerloch und der Hitze geplagte Journalisten verbreiteten die Meldung dankbar. Endlich müssten die Büezer nicht in der langen Sicherheitshose auf der Baustelle chrampfen. Wer könnte schon gegen Tenue-Erleichterungen sein bei diesen Temperaturen? Hitzefrei. Doch die vermeintliche Erfolgsmeldung der Baumeister ist eine Nebelgranate und Augenwischerei. François Clement ist bei der Unia verantwortlich für Gesundheit und Sicherheit auf Baustellen. Er sagt: „Es geht nicht um die Länge der Hosen, sondern darum, dass die Bauherren bei grosser Hitze die Arbeit anpassen oder gar die Baustelle schliessen müssten.“ Denn Arbeit bei grosser Hitze steigert das Unfallrisiko und schadet der Gesundheit. Auf vielen Baustellen gebe es zwar dank jahrelangem Einsatz der Gewerkschaften Trinkwasser, Sonnencreme und Pausen am Schatten. Doch gegen verbindliche Regelungen wehren sich die Baumeister. Nur das Tessin hat seit 2008 eine Hitzeregelung, die im Strassenbauvertrag verankert ist. Erlässt der Kanton (…). Anne-Sophie Zbinden.
Work, 17.8.2018.
Personen > Zbinden Anne-Sophie. Arbeitskleider. Work, 2018-08-17.
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19.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Demonstrationen Zürich
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Demonstration
Rentenalter
Volltext
Medienkonferenz zur grossen Bau-Demo vom 23. Juni 2018. Bauarbeiter kämpfen für die Rente mit 60, gegen einen Kahlschlag im LMV und für mehr Lohn. Freitag, 22. Juni 2018, 10.30 Uhr, Polit-Forum Bern – Käfigturm, Marktgasse 67. Sehr geehrte Medienschaffende. Auf dem Bau stehen heisse Monate bevor. Der Landesmantelvertrag (LMV, Gesamtarbeitsvertrag für das Bauhauptgewerbe) läuft Ende 2018 aus. Doch statt die Arbeitsbedingungen und Löhne der Bauarbeiter zu verbessern, hat der Baumeisterverband einen frontalen Angriff gestartet. Die Baumeister fordern Lohnkürzungen sowie höhere Arbeitszeiten. Und sie greifen die Rente mit 60 an, welche die Bauarbeiter nach Jahrzenten von harter Arbeit, draussen bei Wind und Wetter, verdient haben und auch dringend brauchen. Die Frühpensionierung auf dem Bau ist ein Erfolgsmodell.. Wer die Rente mit 60 angreift, greift die Würde der Bauarbeiter an. Darum sind die Bauarbeiter auch bereit, für ihre Rente mit 60 zu kämpfen. In den letzten Monaten hat die Gewerkschaft Unia auf den Baustellen in der ganzen Schweiz Streikabstimmungen durchgeführt. Das Resultat wird an der grossen Bauarbeiter-Demo vom 23. Juni 2018 in Zürich bekannt gegeben. Die Gewerkschaft Syna wird an ihrer Branchenkonferenz im Herbst über allfällige Streikmassnahmen entscheiden. An einer Medienkonferenz vorgängig zur Bau-Demo, die morgen Samstag, 23. Juni in Zürich stattfindet, informieren die Gewerkschaften über die Hintergründe des Konfliktes sowie über ihre Forderungen. Es referieren: (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 19.6.2018
Unia Schweiz > Rentenalter. Demo. Unia Schweiz, 2018-06-19.
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15.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Nico Lutz
Clemens Studer
Baumeisterverband
Interview
Rentenalter
Volltext
Ärger auf dem Bau: Bauchef Lutz über respektlose Baumeister und hässige Arbeiter. „Die Büezer sind zum Streik bereit!“. Der Baumeisterverband greift die Rente 60 frontal an und will die Arbeitsbedingungen auf dem Bau verschlechtern. Doch die Bauarbeiter werden sich beides nicht gefallen lassen. Die Streikbereitschaft liegt bei über 90 Prozent. Work: Nico Lutz, wie ist die Stimmung auf den Baustellen? Nico Lutz: Die Bauleute sind hässig und empört. Das merken wir jeden Tag. Derzeit laufen auf den Baustellen die Streikabstimmungen. Von den gegen 15‘000, die bis jetzt abgestimmt haben, sagen über 90 Prozent Ja zum Streiken, wenn die Baumeister nicht endlich ihre Verweigerungshaltung aufgeben. Und ihre Frontalangriffe auf Rente 60, Arbeitszeit und Kündigungsschutz einstellen. Was macht die Büezer besonders hässig? Der Angriff auf die Rente 60. Sie empfinden das zu Recht als respektlos. Wer die Rente 60 angreift, greift die Würde der Bauarbeiter an. Das merken die Leute. Sie krümmen während Jahrzehnten ihre Rücken für ihre Firmen, und jetzt das. Die meisten haben ab 50 gesundheitliche Beschwerden und erleben dann, wie man sie in die prekäre Temporärarbeit abschiebt oder in die Arbeitslosigkeit. Tendenz steigend. Für den Baumeisterverband ist der flexible Altersrücktritt (FAR), also die Rente 60 auf dem Bau, eine „Luxuslösung“. Das ist eine Frechheit! Tatsache ist: Heute schleppen sich viele Baubüezer zum Teil unter prekären Bedingungen bis zum 60. Geburtstag und gehen dann in Rente. Dafür verzichten (...). Clemens Studer.
Work online, 15.6.2018.
Personen > Lutz Nico. Baumeisterverband. Rentenalter. Work, 2018-06-15.
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01.06.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Streit um die Rente mit 60 und um den Landesmantelvertrag. Baustelle Bau. Im Baugewerbe herrscht dicke Luft. Die Auffangeinrichtung BVG hat den Vertrag mit der Stiftung FAR gekündigt: Die Rente mit 60 ist in Gefahr. Die Unia droht einen heissen Herbst an. Es war einer der grössten und wirkungsmächtigsten Streiks der jüngeren Zeit: Im November 2002 legten in der ganzen Schweiz rund 15‘000 Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. Am meisten Aufmerksamkeit erregte die Blockade des Baregg-Tunnels, eines der Nadelöhre im Schweizer Strassennetz. Nicht nur der dadurch erzeugte Stau war lang - auch das juristische Nachspiel zog sich hin. Am Ende verurteilte das Bundesgericht mehrere GBI-Leute wegen Nötigung. Zu diesem. Zeitpunkt war aber die politische Ernte längst eingefahren. Der Streik auf dem Bau hatte den entscheidenden Impuls für eine Einigung in der Frage des flexiblen Altersrücktritts gegeben. Es dauerte nach der Baregg-Aktion keine Woche, bis der Vertrag für die Einführung des Rentenalters 60 (Stiftung Flexibler Altersrücktritt FAR) unterzeichnet war. Fast wie bei der AHV. Das ist für die körperlich hart arbeitenden Bauarbeiter eine gewichtige Errungenschaft: dass sie 5 Jahre eher in Pension gehen können und bis zum ordentlichen Pensionierungsalter eine Überbrückungsrente bekommen, die 65 Prozent des letzten Jahreslohns plus 6‘000 Franken Sockelbetrag ausmacht. Rund 18‘000 Personen haben bisher davon profitiert. Wer bezahlt? Gemäss dem FAR-Vertrag erwirtschaftet die Branche selber die Mittel für diese (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Juni 2018.
Personen > Schlatter Christoph. Rentenalter. Baumeisterverband. VPOD-Magazin, 2018-06-01.
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16.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
WOZ
Martin Germann
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Kaputtschuften. In der Baubranche droht ein Wegfall der Frühpensionierung mit sechzig Jahren oder eine Rentenkürzung. Die Stimmung auf dem Bau ist aufgeheizt. Freitagmorgen in einer Baubaracke in der Nähe von Basel. Einen Tag zuvor wurde bekannt, dass die Frührente mit sechzig für BauarbeiterInnen wegzufallen droht. Unia-Sekretär Luden Robischon erklärt den Bauarbeitern die aktuelle Situation, diese sind verunsichert. Auch sie haben gehört, dass es mit der Frühpensionierung ab sechzig Jahren bald vorbei sein könnte. Ein älterer Mann ist empört. Sein ganzes Leben lang habe er auf dem Bau geschuftet, sich kaputtgemacht, und das sei nun der Dank. „Die fehlende Wertschätzung für ihre harte Arbeit macht vielen Bauarbeitern zu schaffen“, sagt Robischon. „Sie haben einen grossen Teil dieses Landes mitaufgebaut. Dass die Verschlechterungen, die der Baumeisterverband nun vorschlägt, der Dank dafür sein soll, empfinden viele als Hohn. „Entsprechend gross sei teilweise der Unmut. Dass nun auch noch die Frühpensionierung angegriffen werde, heize die Stimmung zusätzlich an“, so Robischon. Tatsächlich brodelt es in der Baubranche schon lange. Mit der Ankündigung der Auffangeinrichtung BVG des Bundes, den Vertrag mit der Stiftung FAR zu kündigen, wurde nun zusätzliches Öl ins Feuer gegossen. Die Stiftung FAR sorgte bisher dafür, dass BauarbeiterInnen bereits mit sechzig in Pension (…). Martin Germann.
WOZ, 16.5.2018.
Personen  > Germann Martin. Rentenalter. Baumeisterverband. WOZ, 2018-.05-16
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04.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Stiftungsrat: Gewerkschaften wollen Rente mit 60 sichern, Baumeister blockieren. Baumeister lehnen Sanierungsmassnahmen ab. In der heutigen Stiftungsratssitzung haben die Gewerkschaften den Vertretern des Baumeisterverbandes ausgewogene Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen. Was diese jedoch abgelehnt haben. Der Baumeisterverband nimmt damit die vorübergehenden und lösbaren Herausforderungen in Zusammenhang mit der Rentensicherung mit 60 Jahren zum Anlass, einen Kahlschlag zu fordern. Die Bauarbeiter leisten täglich harte Arbeit. Und dies über Jahrzehnte hinweg, bei jedem Wetter. Da ist es mehr als gerecht, dass sie mit 60 Jahren in Rente gehen können. Denn: Vor Einführung der Rente mit 60 erreichten nur gerade 20% der Bauarbeiter gesund das Pensionierungsalter. Die übrigen Mitarbeitenden wurden jeweils entlassen, weil deren Leistungsfähigkeit zurückging, oder sie wurden gar invalid. Baumeister sperren sich gegen Sanierungsmassnahmen. Die Gewerkschaften haben an der heutigen Stiftungsratssitzung des FAR (Flexibler Altersrücktritt) ausgewogene Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen. 2017 lagen die Einnahmen der Stiftung FAR höher als die Ausgaben. Da in den nächsten Jahren die Babyboomer jedoch in Rente gehen, sind Massnahmen notwendig geworden – ein vorübergehendes Problem, welches zu lösen wären. Mit einer Erhöhung (…).
Unia Schweiz, 4.5.2018.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2018-05-04.
Ganzer Text
03.05.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Faktenfreie Behauptungen des Baumeisterverbands. Hände weg von der Rente mit 60! Die Rente mit 60 für Bauarbeiter ist eine Erfolgsgeschichte und ermöglicht ein Alter in Würde. Die Rentenkasse ist grundsätzlich solide: 2017 hat sie auch mehr eingenommen als ausgeben. Nun braucht es wegen den Babyboomern vorübergehend Massnahmen, um die Rente mit 60 zu sichern. Der Baumeisterverband verweigert jedoch Verhandlungen, um die Probleme zu lösen, und glänzt mit Fake-News. Die Ankündigung der Auffangeinrichtung, ältere Bauarbeiter nicht mehr zu versichern, ist widerrechtlich und hat auch nichts mit der aktuellen Situation von FAR zu tun. Die Rente mit 60 braucht Verhandlungen, nicht billige Polemik auf dem Rücken der Bauarbeiter. Seit 2003 sichert die Stiftung für den Flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (Stiftung FAR) die Frühpensionierung der Bauarbeiter mit 60. Die Stiftung ist eine Erfolgsgeschichte; im letzten Jahr waren die Beitragseinnahmen höher als die reglementarischen Leistungen. In den nächsten Jahren wird nun aber die Zahl der Rentner vorübergehend bis 2024 ansteigen, weil die Babyboom-Generation vor ihrer wohlverdienten Frührente steht. Es braucht daher für eine Übergangszeit Massnahmen, um die Rente mit 60 zu sichern. Lösungen liegen auf dem Tisch. Seit Sommer 2017 ist der Handlungsbedarf bekannt und seit Herbst 2017 fordern die Gewerkschaften (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.5.2018.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2018-05-03.
Ganzer Text
19.01.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz
Work

Baumeisterverband
Frühpensionierung
Rentenalter
Volltext
Baumeister verweigern Verhandlungen. Die Rente mit 60 ist schon wieder in Gefahr. In den nächsten Jahren gehen mehr Bauarbeiter in Rente. Darum braucht es vorübergehend mehr Geld. Doch die Baumeister stellen sich quer. Die Frühpensionierung für Bauarbeiter ist ein voller Erfolg. Neue Berechnungen zeigen, dass die Zahl derer, die mit 60 in Rente gehen, gar stärker ansteigt als bisher angenommen. Das hat aber auch seinen Preis. Die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR) im Bauhauptgewerbe braucht für einen begrenzten Zeitraum einen finanziellen Zuschuss. Wie schon vor zwei Jahren (siehe Box). Lief da etwas falsch? „Nein“, sagt Unia-Bauchef Nico Lutz, „aber die Fluktuation ist gesunken. Und das konnten wir nicht voraussehen.“ Sinkende Fluktuation heisst, dass heute immer weniger Bauarbeiter den Beruf wechseln oder ins Ausland abreisen. Sie bleiben im Job. Das ist auch eine – durchaus erwünschte – Folge der Rente mit 60, welche die Bauarbeiter im Jahr 2002 erkämpft hatten. Seitdem können sie nach Jahren harter Arbeit würdevoll in den Ruhestand treten. Die Finanzierungslücke besteht nur vorübergehend. 2024 ist der Höchststand erreicht, dann wird die Zahl der Rentner wieder zurückgehen. Darum sagt Bauchef Nico Lutz: „Das Problem ist lösbar. Die Bauarbeiter sind auch bereit, sich an den Kosten zu beteiligen.“ Die Gewerkschaften wollen über eine befristete Erhöhung der -Beträge von einem halben bis einem Prozent verhandeln sowie über eine moderate Anpassung der Altersgutschriften. Baumeister stur. (…). Ralph Hug.
Work online, 19.1.2018.
Personen > Hug Ralph. Rentenalter. Baumeisterverband. Work, 2018-01-19.
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01.12.2017 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Ralph Hug
Arbeitszeit
Baumeisterverband
Volltext
SBV-Chef Gian-Luca will länger chrampfen lassen. Baumeister gegen Baumeister. Der Gewerbeverband und Baumeisterchef Lardi wollen längere Arbeitszeiten. Aber das lehnen sogar die eigenen Leute ab. Zumindest was die Nachtarbeit auf den Nationalstrassen betrifft. Es war ein Medienanlass mit Knalleffekt. Anfang November forderte die Spitze des Gewerbeverbands höhere Wochenarbeitszeiten. Das Arbeitsgesetz sei veraltet. Heute müsse man bei Bedarf auch länger arbeiten können. „Das Gesetz muss flexibler werden“, verlangt Präsident Jean-François Rime (SVP). Und Direktor Hans-Ulrich Bigler (FDP) spricht von „kundengerechter Arbeitskraft“. Damit stellen sich die Gewerblerfunktionäre als Deregulierungs-Turbos ins Rampenlicht: Geht es nach ihnen, soll künftig bis zu 50 Stunden Chrampf die Woche möglich sein. Gesundheitsschutz? Egal! Ins gleiche Horn stiess Baumeisterpräsident Gian-Luca Lardi. Die Leute seien heute nicht mehr gewillt, Staus, Lärm und Behinderungen wegen langdauernder Baustellen zu akzeptieren. „Man muss die Rahmenbedingungen anpassen“, so der Tessiner. Er will nicht nur das Gesetz ändern, sondern auch den Landesmantelvertrag, der nächstes Jahr erneuert werden muss. Vom Gesundheitsschutz spricht Gian-Luca Lardi jedoch nicht. Obwohl dies der eigentliche Zweck des Arbeitsgesetzes ist. Hauptsache, der Änderungsdruck steigt. Das zeigt bereits Wirkung. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) klärt derzeit ab, ob gewisse nächtliche Bauarbeiten auf den Autobahnen pauschal ((…). Ralph Hug.
Work, 1.12.2017.
Personen > Hug Ralph. Baumeisterverband. Arbeitszeit. Work, 2017-12-01.
Ganzer Text
17.12.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Unia Schweiz
Work
Michael Stötzel
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Unia-Bauchef Nico Lutz: „Hauptziel erreicht“. „Work: Nico Lutz, monatelang schien sich in den Verhandlungen nichts zu bewegen. Zum Schluss ging es dann aber ganz schnell. Warum? Nico Lutz: Die Baumeister haben bis im November Verhandlungen verweigert. Sie wollten auch lange nicht darüber reden, wie wir die Rente mit 60 sichern könnten, und waren für einen Leistungsabbau. Auch aufgrund unserer Protesttage haben sie dann aber gemerkt, dass weder eine Erhöhung des Rentenalters noch Rentenkürzungen auf den Baustellen akzeptiert würden. Und auch ihre eigenen Leistungsträger, die Poliere, waren nicht bereit, einen Abbau zu akzeptieren. Darum haben die Baumeister ihre Meinung am Schluss geändert. Sind Sie jetzt mit dem Verhandlungsresultat zufrieden? Wir haben unser Hauptziel erreicht: die Rente mit 60 ohne Leistungsabbau und Erhöhung des Rentenalters zu sichern. Die Bauarbeiter haben klar gesagt, dass dies höchste Priorität habe. Dies ist uns in einem politisch und wirtschaftlich schwierigen Umfeld gelungen. Sie haben allerdings auch Forderungen für einen besseren Landesmantelvertrag zurückgezogen... Wir haben auf eine Lohnerhöhung für das kommende Jahr verzichtet, das stimmt. Beim Vertrag sind wir wenig vorwärtsgekommen. Aber wir mussten auch keine einzige Verschlechterung hinnehmen. Wichtig ist zudem, dass wir ab nächstem Jahr über unsere anderen wichtigen Forderungen verhandeln werden. Das ist abgemacht. (…). Michael Stötzel.
Work online, 17.12.2015.
Personen > Stötzel Michael. Baumeisterverband. Rentenalter. Work, 17.12.2015.
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09.12.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Landesmantelvertrag
Volltext
Baumeister und Gewerkschaften haben sich geeinigt. Der Schweizerische Baumeisterverband und die Gewerkschaften Unia und Syna haben sich auf einen Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe von Anfang 2016 bis Ende 2018 geeinigt. Er enthält wenig Anpassungen. Zudem wird die Rente mit 60 ohne Leistungsabbau gesichert. Das Verhandlungsergebnis wird nun den Entscheidgremien vorgelegt. Die Delegationen des Schweizerischen Baumeisterverbands und der Gewerkschaften Unia und Syna haben sich am Dienstag in Olten auf einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe geeinigt. Er tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt bis Ende 2018. Neu enthält der LMV ein Verbot von Lohnauszahlungen in bar. Damit unterstreichen die Sozialpartner ihren Willen, die Kontrollen zu verbessern. Die bisherigen Leistungen des LMV bleiben erhalten. Löhne und Rente mit 60 gesichert. Zur Sicherung der bisherigen Rente ab 60 einigten sich die Sozialpartner darauf, ab 1. Juli 2016 die Beitragszahlungen in die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR) um zwei Prozentpunkte zu erhöhen. Davon übernehmen die Arbeitgeber 1,5 Prozent und die aktiven Arbeitnehmer 0,5 Prozent. Im Gegenzug bleiben die Löhne 2016 unverändert. Bei den Lohnrunden 2017 und 2018 werden die arbeitgeberseitigen FAR-Beitragserhöhungen angerechnet, pro Jahr aber mit maximal 0,5 Prozent. Ab 2017 wird zudem die Mittagsessensentschädigung von 15 auf 16 Franken erhöht. (…).
Unia Schweiz, 9.12.2015.
Unia Schweiz > Bauhauptgewerbe. LMV. Unia Schweiz, 9.12.2015.
Ganzer Text
03.12.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Michael Stötzel
Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Baumeister rechnen falsch! Produktivität ist viel höher, als die Chefs behaupten. Der Baumeisterverband rechnet die Branche schlecht: Er arbeitet mit überholten Prognosen statt realen Zahlen. Eine vorübergehende Erhöhung der Beiträge zur Sicherung der Rente mit 60, besserer Schutz der Bauleute bei schlechtem Wetter, Lohnanpassungen: Die Forderungen der Gewerkschaften für den neuen Gesamtarbeitsvertrag (LMV) Bauhauptgewerbe liegen auf dem Tisch. Um sie nicht zu erfüllen, reden die Baumeister ihr Geschäft schlecht. Zwar hat Silvan Müügler, der Leiter der Wirtschaftspolitik des Verbandes, seinen jüngsten Lagebericht noch mit der Erfolgsmeldung begonnen, dass 2014 „erstmals die Umsätze über 20 Milliarden liegen“. Doch aktuell trübe sich die Lage allmählich ein. Was allerdings nur heissen kann, dass 2015 zwar nicht schon wieder ein neues Rekordjahr wird, die Branche sich aber auf hohem Niveau stabilisiert. Das bestätigt der Bauindex der Credit Suisse für das 4. Quartal 2015, den die Bank mit dem Baumeisterverband errechnet hat. Der leichte Abwärtstrend des Herbstes sei gebrochen, heisst es dort. Es zeichne sich „eine Bodenbildung“ ab. Den Grund dafür sieht die CS in einem „Anlagenotstand“ der Investoren. Als Folge der Negativzinsen werde weiter kräftig Kapital in Immobilien investiert. Falsche Zahlen. Trotzdem sind laut Müggler die Aussichten trübe. So behauptet er in seinem Lagebericht, dass die Arbeitsproduktivität (…). Michael Stötzel.
Work online, 3.12.2015.
Personen > Stötzel Michael. Baumeisterverband Rentenalter. Work, 3.12.2015.
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05.11.2015 Schweiz
Implenia
Personen
Work
Marco Geissbühler
Baumeisterverband
Implenia
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Implenia kritisiert Baumeister. Die grösste Baufirma der Schweiz fordert einen Kurswechsel. Bisher mauerten die Baumeister: Der Landesmantelvertrag (LMV) auf dem Bau läuft Ende Jahr aus. Ohne gibt es keinen Lohnschutz und keine geregelten Arbeitszeiten. Doch die Chefs wollen keinen neuen LMV verhandeln. Doch jetzt verlangt Implenia einen Kurswechsel. Sofort. Das zeigt ein internes Dokument, das Work vorliegt: Um „sicherzustellen, dass der Landesmantelvertrag bestehen bleibt“, sollen Verhandlungen zwischen Baumeistern und Gewerkschaften „dringend aufgenommen werden“. Implenia ist nicht irgendeine Baufirma. Mit fast 3 Milliarden Franken Umsatz ist sie der grösste Baukonzern der Schweiz. (…). Marco Geissbühler.
Work online, 5.11.2015.
Personen > Geissbühler. Marco. Implenia. Baumeisterverband. Work, 5.11.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Ralph Hug
Baumeisterverband
Rentenalter
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Das reicht nicht zum Leben! So wollen die Baumeister die Rente 60 kürzen. „Wir stehen zur Rente 60“: So tönen die Baumeister auf ihren Plakaten. Doch sie wollen eine Schrumpfrente, von der niemand leben kann. Seit Monaten bocken die Baumeister bei der Sanierung des flexiblen Altersrücktritts (FAR). Die Kasse braucht mehr Geld, weil die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Ohne Sanierung droht schon ab nächstem Jahr eine Unterdeckung. Die Lösung wäre einfach. Unia-Bauchef Nico Lutz: „Mit 1,5 bis 2 Prozent mehr Lohnbeiträgen sind wir aus dem Schneider.“ Die Erhöhung wäre lediglich vorübergehend. Ab 2026 sinkt die Zahl der Rentner wieder, und die Kasse ist von selber im Lot. Brutale Folgen. Doch die Baumeister sträuben sich. Lieber wollen sie die Renten kürzen. Das zeigt eine Berechnung, die sie in der Stiftung FAR, der Trägerin der Rentenkasse, angefordert haben. Eine auf Pensionskassen spezialisierte Firma musste verschiedene Sanierungsmodelle berechnen. Mit Rentenalter 61/62. Oder mit Rentenalter 60 und Rentenkürzungen. Genau das wollen die Patrons. Baumeisterchef Gian-Luca Lardi räumte kürzlich gegenüber Work ein: „Uns schwebt ein Mix aus Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen vor.“ So können die Baumeister sagen, sie seien für Rente 60. Und gleichzeitig offenlassen, was das heisst. Jetzt aber hat Work nachgerechnet. Und kommt auf erschreckende Zahlen. Nach der Vorstellung der Baumeister soll die Rente um 18 Prozent gekürzt werden. (…). Ralph Hug.
Work online, 22.10.2015.
Personen > Hug Ralph. Baumeisterverband. Rentenalter. Work, 22.10.2015.
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01.10.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Ralph Hug
Nico Lutz
Baumeisterverband
Interview
Rentenalter
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Unia-Bauchef zum neuen Winkelzug der Patrons: „Die Baumeister spielen mit dem Feuer“. Die Patrons verweigern weiterhin Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Lieber machen sie Eigenwerbung. Tausend Plakate auf den Baustellen im ganzen Land sollen beweisen, dass die Baumeister für die Frühpensionierung mit 60 auf dem Bau sind und für gute Mindestlöhne. Zum Beispiel 5500 Franken für einen gelernten Maurer. Der Chef des Baumeisterverbands (SBV), Gian-Luca Lardi, möchte das Image der Baubranche aufpolieren. Er sieht es vor allem durch die Unia beschädigt. Weil die Gewerkschaft angeblich nur von Lohndumpingfällen rede. Lardi: „Wir haben den besten Gesamtarbeitsvertrag im handwerklichen Bereich.“ Ablenkungsmanöver. Ihre Imagekampagne lancieren die Arbeitgeber just inmitten heftigster Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften. Das lässt tief blicken: Die Baumeister wollen offenbar davon ablenken, dass sie Verhandlungen um einen neuen, besseren Landesmantelvertrag (LMV) blockieren. Die Sozialpartnerschaft ist derzeit auf dem Nullpunkt. In dieser Verweigerungshaltung der Meister sieht auch die Gewerkschaft Syna „einen Affront“. Der SBV will weder über den Lohn noch über wirksame Massnahmen gegen das grassierende Lohndumping sprechen. Und er verweigert auch eine soziale Lösung zur Sicherung der Frühpensionierung. Work befragte Unia-Bauchef Nico Lutz zu den Hintergründen. (…). Ralph Hug.
Work online, 1.10.2015.
Personen > Hug Ralph. Baumeisterverband. Frühpensionierung. Work onllne, 1.10.2015.
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29.09.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Syna
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Rentenalter
Volltext
Vertragsbruch des Baumeisterverbands und Angriff auf die Rente mit 60: Auf den Baustellen steht ein heisser Herbst bevor. Die Bauarbeiter in der Schweiz sind wütend. Der Baumeisterverband bricht den Landesmantelvertag (LMV), verweigert Verhandlungen und greift die Rente mit 60 an. Wenn die Baumeister weiterhin Lösungen verweigern, steht ein harter Arbeitskampf bevor. Die Bauarbeiter sind zum Kämpfen bereit, dies ergaben Umfragen der Gewerkschaften Syna und Unia. Im geltenden Landesmantelvertrag hat sich der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) verpflichtet, bis Ende September Lohnverhandlungen zu führen. Jetzt verweigert der SBV erneut Verhandlungen, begeht damit offensichtlichen Vertragsbruch am LMV. Kurt Regotz, Verhandlungsleiter Bau der Gewerkschaft Syna meint dazu: „Das Vorgehen des SBV ist für Syna und Unia vertragswidrig. Wenn er die Verhandlungspflicht ungerechtfertigt missachtet, ist aus unserer Sicht die Friedenspflicht hinfällig - auch wenn der LMV noch bis Ende 2015 in Kraft ist.“ Regotz sagt auch klar was die Konsequenzen sind: „Die Bauarbeiter werden ihre Rechte einfordern. Arbeitsstörende Massnahmen hat dann allein die SBV-Spitze durch ihr leichtsinniges und stures Verhalten zu verantworten.“ Angriff auf die Rente mit 60 der Bauarbeiter. Gleichzeitig greift der Baumeisterverband die Rente mit 60 frontal an und verweigert seit zwei Jahre Lösungen für die dringenden Probleme. (…).
Unia, Syna. Medienmitteilung, 29.9.2015.
Unia Schweiz > Rentenalter. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 29.9.2015.
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02.07.2015 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Michael Stötzel
Baumeisterverband
GAV
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Durchsichtiges Manöver der Baumeister. Sie wollen spalten und herrschen. Bisher weigerten sich die Baumeister, mit der Unia über einen neuen Bauvertrag zu verhandeln. Jetzt möchten sie den alten Vertrag einfach verlängern. Die Hintergründe. Dicke Post des Baumeisterverbandes (SBV) landete am 23. Juni auf dem Tisch der Unia. Darin das Angebot, den bestehenden Landesmantelvertrag, der Ende Jahr ausläuft, um ein Jahr zu verlängern. Und so einen vertragslosen Zustand ab Januar 2016 zu verhindern. Alles schon dreisprachig abgefasst, auch der Antrag an den Bundesrat zur Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeit des Vertrags lag bei. Sogar an ein frankiertes Couvert für die Antwort hatten die Baumeister gedacht. „Die Gewerkschaften müssen nur noch unterschreiben“, erklärten sie. Das Vorgehen ist bemerkenswert: Als Verhandlungspartnerin für einen neuen Vertrag hatte der Baumeisterverband die Unia nämlich brüsk abgelehnt. Plötzlich aber ist ihnen die Gewerkschaft als Vertragspartnerin willkommen. Der Hintergrund dieses durchsichtigen Manövers: Die Meister möchten vor allem die als gemässigt geltende Gewerkschaft Syna zur Unterschrift einladen. Damit könnten sie Syna und Unia auseinanderdividieren. Doch Syna-Zentralsekretär Ernst Zülle winkt ab. Gegenüber Work sagt er: „Der Versuch, uns zu spalten, schweisst uns nur zusammen.“ Bauarbeiter wollen mehr. (…). Michael Stötzel.
Work online, 2.7.2015.
Personen > Baumeisterverband. GAV. Work online, 2.7.2015
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15.06.2015 Zürich
Baumeisterverband
Unia Zürich

Baumeisterverband
Hausfriedensbruch
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Freispruch für Gewerkschaftsmitarbeiterin: Gericht bestätigt erneut das Zutrittsrecht von Gewerkschaften zum Arbeitsplatz. Die Geschichte ist typisch: Im Winter 2012 wollte eine Baumeisterfirma verhindern, dass MitarbeiterInnen der Unia eine Baustelle in Zürich Schwamendingen betraten. Die Unia-SekretärInnen wollten sich ein Bild über die Arbeitssicherheit aufgrund Schnee und Eis machen. Statt das Problem zu lösen, versuchte die Firma die Gewerkschaft zu kriminalisieren. Das Bezirksgericht Bülach hat nun die betroffene Gewerkschafterin am Freitag freigesprochen. Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Freisprüchen bezüglich des Zutrittsrechts von Gewerkschaften. Es zeigt, dass die Gewerkschaften Zutritt zum Arbeitsplatz brauchen, um ihre Arbeit ausführen zu können. Der Landesmantelvertag des Bauhauptgewerbes (LMV) regelt das Vorgehen bei Schlechtwetter. So soll bei gesundheitsgefährdenden Arbeiten die Arbeit eingestellt werden. Im eisig kalten Winter 2012 gelangte eine Gruppe Bauarbeiter auf einer Zürcher Baustelle deshalb an die Unia. Die Arbeit auf ihrer Baustelle war äusserst gefährlich, da Eis und Schnee auf den Gerüsten lag und eine erhebliche Rutschgefahr bestand. (…).
Unia Zürich, Medienmitteilung, 15.6.2015.
Unia Zürich > Hausfriedensbruch. Baumeisterverband. Unia, 15.6.2015.
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