Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 30

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01.04.2019 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Reinigung
SBB
Volltext
Zulagen
WC-Reinigung: Zulage ist gerecht und soll bleiben. Die Leitung Zugbereitstellung (ZBS) des Personenverkehrs SBB teilte dem Personal am 1.Februar mit, dass sie nicht verpflichtet sei, für das Reinigen von WCs eine Arbeitserschwerniszulage zu bezahlen. „Aufgrund von Änderungen im System“ werde diese Zulage seit Anfang 2019 nicht mehr automatisch erfasst. Sobald das weitere Vorgehen definiert sei, werde informiert. Der SEV fordert die Beibehaltung dieser Zulage, weil sie gerecht und für die Motivation des Personals wichtig ist. Wenn Herr und Frau Schweizer vom Wochenendausgang oder Grossanlass zu später oder früher Stunde in der Nacht-S-Bahn nach Hause gefahren sind, bieten viele Zugtoiletten ein widerliches Bild. „Die Schüsseln sind mit Erbrochenem und anderem verstopft“, erzählt eine Cleaning-Mitarbeiterin, die in einer SBB-Unterhaltsanlage Züge reinigt. „Der Boden ist überschwemmt, die Wände sind verschmiert, Fäkalien überall.“ Diese Schweinereien zu beseitigen ist kein angenehmer Job: nicht nur wegen dem ekligen Anblick und Gestank, sondern auch, weil es besonders anstrengende und aufwändige Arbeit ist. Neben dem Reinigen an sich gehört dazu auch das Hin- und Herschleppen von Geräten oder das Herumstapfen im Schotter nachts bei jedem Wetter. „Wir müssen die WCs grundreinigen, brauchen spezielles Material wie Nasssauger und müssen für das Auspumpen verstopfter WCs im Gleisfeld arbeiten, zusammen mit dem aufgebotenen Techniker.“ Auch für das Ablaugen von Graffitis gab es bisher eine Arbeitserschwerniszulage – welche die SBB nun ebenfalls infrage stellt. Obwohl (…). Markus Fischer.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Fischer Markus. Reinigung. Zulagen. SEV, 2019-04-01.
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13.03.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Reinigung
SBB
Volltext
Juan José Grau vom RPV Zürich präsentiert das neue System Clean 4.0, das am 1. Januar 2019 in Kraft trat. Clean-Tagung geht den vielen Problemen nach. Am 2. Februar fand in Rothenburg die erste Cleantagung statt, organisiert von der RPV-Sektion Zürich, um die Probleme bei Clean ausführlich zu diskutieren. Daniel Purtschert, Co-Präsident RPV Zürich, konnte 22 Mitglieder begrüssen sowie als Gäste Hanspeter Eggenberger, Zentralpräsident RPV und Manuel Avallone, Vizepräsident SEV. Beisitzer Juan José Grau präsentierte das neue System Clean 4.0, das am 1. Januar in Kraft trat. Dieses Reinigungssystem sorgt leider noch für diverse Probleme, weil man in den Regionen ganz anders reinigt. Zudem muss der Schichtleiter Clean entscheiden, was gereinigt wird und wie viel Zeit dafür gemäss Arbeitsplan zur Verfügung steht. Die Stimmung ist schlecht. Es gab sogar Diskriminierungen, indem nur gewisse Mitarbeiter für eine höhere Funktion gefördert werden und andere nicht. Ein guter Schichtleiter wurde abgesetzt und ein weniger qualifizierter Mitarbeiter gezwungen, diese Funktion zu übernehmen – was dazu führte, dass der SEV-Rechtsschutz eingeschaltet werden musste. Auch bei der Ausbildung gibt es gewaltige Unterschiede. Die SBB hat mit den Gewerkschaften vereinbart, dafür zu sorgen, dass die Anzahl der beschäftigten Temporärarbeitenden den Anteil von 4% an Festanstellungen (FTE) auf Stufe Konzern nicht überschreitet. Problematisch ist auch, dass Temporärmitarbeitende (…). Ludwig Reyer/Red.
SEV, 13.3.2019.
SEV > SBB. Reinigung. SEV, 2019-03-13.
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01.02.2019 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Christian Egg
Anna Luisa Ferro Mäder
Hausnummern
Prix Engagement
Reinigung
Volltext
Prix Engagement: Die Unia ehrt eine Pflegerin, eine Putzfrau und zwei Näherinnen. Diese Frauen haben geputzt! Couragiert wehrten sie sich in ihrem Job für sich und für andere – und gewinnen jetzt den Prix Engagement der Unia. Wir gratulieren! Für Alexandra Lino war rasch klar: „Wenn ich nichts mache, passiert nichts.“ Und es musste etwas passieren. Denn die Zustände, welche die 46jährige Putzfrau im Zürcher Fünfsternhotel Marriott erlebte, waren „eine Katastrophe“. Sie und ihre Kolleginnen hatten viel zu wenig Zeit, um die Zimmer gründlich zu reinigen. Mussten zum Beispiel aus Zeitnot die Gläser aus der Minibar und die WC-Bürste zusammen im gleichen Lavabo waschen, mit dem gleichen Putzlumpen. Arbeiteten regelmässig elf, zwölf Stunden am Tag ohne Essenspause. Und hatten ständig die Chefin im Nacken. Putzfrau Lino sagt: „Sie kam oft zu mir ins Zimmer und rief: Bist du fertig? Schnell, schnell! Du hast keine Zeit, mit der Kollegin zu sprechen!“ Also wehrte sie sich. Zuerst kontaktierte sie die Unia. Diese nahm das Problem auf, recherchierte weiter und machte im vergangenen Sommer mit einem Report die Zustände öffentlich (Work berichtete). Der „Blick“ schrieb über den „Ekel-Alarm in Schweizer Hotels“, Alexandra Lino stand mit Foto hin. Marriott musste sich erklären. Für ihren Mut und ihren Einsatz hat Lino jetzt von der Unia den diesjährigen Prix Engagement bekommen, zusammen mit drei anderen starken Frauen. Der Preis wird seit 2018 vom Dienstleistungssektor der Unia vergeben und zeichnet (…). Christian Egg, Anna Luisa Ferro.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Egg Christian. Reinigung. Preisverleihung. Work, 2019-02-01.
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30.11.2018 Schweiz
Personen
Work
Christian Egg
Ausbildung
Reinigung
Volltext
Reinigungsbranche: Neue und lohnrelevante Ausbildung. 71 Punkte für Perla Mennillo! Mit 71 von 75 Punkten hat Teamleiterin Perla Mennillo den neuen Lehrgang in der Reinigung bestanden. Als eine der ersten. Ein Satz der Grossmutter prägt Perla Mennillo bis heute: „Wenn du die Toilette reinigst, mach es nicht einfach so, sondern mit Stil“ Alles im Leben solle man mit Stil machen, sagt die Frau aus der Dominikanischen Republik, die in St. Gallen wohnt. „Das macht den Unterschied.“ Dem Stein nicht Saures geben. Kompetent putzen. Das kann Perla Mennillo jetzt noch besser. Dank einer neuen Ausbildung in der Reinigungsbranche, die sie diesen Sommer abgeschlossen hat. Sie ist im neuen Gesamtarbeitsvertrag verankert. Wer sie absolviert, hat Anrecht auf einen höheren Mindestlohn. Finanziell profitiert Mennillo zwar nicht von der Ausbildung. Als Teamleiterin bekam sie von ihrer Arbeitgeberin, der Reinigungsfirma Honegger, schon vorher einen Stundenlohn Von 24 Franken, was höher ist als der Mindestlohn. Trotzdem habe sich die Ausbildung gelohnt, sagt sie: „Früher habe ich es so gemacht, wie es der Chef gesagt hat. Aber eine richtige Schulung hatte ich nie.“ Jetzt weiss sie selber, welches Mittel sich für welchen Zweck eignet. Etwa, dass man Granit nicht gleich behandeln kann wie Linoleum: „Für Steinböden braucht es pH-neutrale Produkte. Mit sauren Putzmitteln würde man den Stein beschädigen“. Anfangs sei es sehr hart gewesen, wieder in die Schule zu gehen. Sie war es nicht mehr gewohnt, acht Stunden lang zuzuhören. (…). Christian Egg.
Work, 30.11.2018.
Personen > Egg Christian. Reinigung. Ausbildung. Work, 2018-11-30.
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17.08.2018 Genf
Personen
Work
Sabine Reber
Gratisarbeit
Reinigung
Volltext
Chef von Putzfirma verurteilt, weil er Flüchtlinge ausbeutete. Fertig mit gratis WC-Schrubben bei McDonald’s. 47 Tage lang musste Souleymane* chrampfen, von 23 Uhr bis 8 Uhr in der Früh. Ohne Lohn. Der junge Mann aus dem Sudan klagte. Mit Erfolg! Die Unia Genf hatte den Fall im Dezember 2015 aufgedeckt: Die Berner Putzfirma Top Clean liess Flüchtlinge gratis WC putzen. Im Auftrag der Firma Gerona, die für McDonald’s mehrere Filialen in Genf führt. Zum Beispiel Souleymane (31) aus dem Sudan. Er musste ganze 47 Tage ohne einen Rappen Lohn chrampfen. Er hat eine Aufenthaltsbewilligung F und hofft, hier ¬bleiben zu dürfen. Als ihm der Chef der Putzfirma eine Aufenthaltsbewilligung B verspricht, wenn er drei Monate gratis für ihn arbeite, sagt Souleymane sofort zu. Von da an arbeitet er von 23 Uhr bis 7 oder 8 Uhr morgens durch. Ohne Pause. Auch über Weihnachten und Neujahr muss er arbeiten. Als Work über den Fall berichtet, stellt Gerona umgehend die Zusammenarbeit mit Top Clean ein. Rückwärts auf der Autobahn. Nun hat die Genfer Staatsanwaltschaft den Chef der Putzfirma Top Clean bestraft. Wegen Urkundenfälschung, Verletzung des Ausländergesetzes und Nichtrespektierung der geltenden Arbeitsbedingungen. Ausserdem wegen schwerer Verkehrsdelikte wie Rückwärtsfahren auf der Autobahn und Ausbremsen von anderen Fahrzeugen. Die Strafe dafür: 180 Tagessätze zu 60 Franken mit vier Jahren Bewährung sowie zusätzlich 6‘000 Franken Busse und auch die Verfahrenskosten (…). Sabine Reber.
Work online, 17.8.2018.
Personen > Reber Sabine. Gratisarbeit. Reinigung. Work online, 2018-08-17.
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12.05.2017 Schweiz
Unia Schweiz

GAV
Reinigung
Volltext
Weiterbildung
Der neue Reinigungs-GAV zahlt sich aus. Bildung lohnt sich: In der Reinigungsbranche gilt das ab 2018 ganz konkret. Ab dann gibt es eine neue Fachausbildung. Wer sie absolviert, hat Anrecht auf einen höheren Mindestlohn. Für einen normalen Putzjob, etwa in Wohnungen oder Firmen, wird der Mindestlohn bei Fr.19.80 pro Stunde liegen. Das ist ein Franken mehr als ohne die Ausbildung. Immerhin. Das neue Kursprogramm umfasst 80 Lektionen. Es vermittelt Fachwissen, etwa über die ganze Palette von Bodenbelägen, von Teppich bis Beton. Die Teilnehmenden lernen sämtliche Putzmittel kennen, von „hochgiftig“ bis „besonders ökologisch“. Ein Kursbestandteil sind auch nicht alltägliche Reinigungsmethoden. etwa, wie man mit einer Hebebühne hohe Fenster oder Decken reinigen kann. Die Ausbildung ist Teil des neuen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) für die Reinigungsbranche in der Deutschschweiz, den die Unia mitverhandelt hat. Und sie ist kostenlos. Finanziert wird sie durch den sogenannten Vollzugsbeitrag. Dieser wird bereits heute allen Angestellten in der Branche automatisch vom Lohnabgezogen. Corinne Schärer von der Unia-Geschäftsleitung freut's: „Gerade in der Reinigungsbranche ist Ausbildung ein riesiger Fortschritt. Sie wird die Chancen der Angestellten auf dem Arbeitsmarkt stark verbessern.“ Der Reinigungsvertrag ist einer der wichtigsten GAV überhaupt: Rund 60‘000 Arbeitnehmende profitieren davon, alle Betriebe mit mehr als fünf Angestellten sind ihm verbindlich unterstellt. Er besteht seit 2004 und ist eine (...). 
Work, 12.5.2017.
Work > Reinigung. GAV. Work, 2017-05-12.
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01.11.2016 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Reinigung
Volltext
Was ist was? Die Terminologie der Reinigung. Feuchtwischen und nassscheuern. In der Branche spricht man von Reinigung, nicht vom Putzen. Überhaupt ist die Terminologie nicht ohne Tücke, wie der folgende Überblick zeigt. Wichtig sind zunächst die drei Kategorien, die auch der Deutschschweizer Reinigungs-GAV unterscheidet. Von Unterhaltsreinigung spricht man bei regelmässig wiederkehrenden, einfachen Reinigungsarbeiten. Es geht also um die Entfernung des laufend anfallenden Schmutzes und der Abfälle sowie um die regelmässige Pflege von Böden und anderen Oberflächen. Das Leeren der Aschenbecher (sofern noch irgendwo geraucht wird) gehört ebenso dazu wie das Feuchtabreiben von Pulten (soweit sie nicht unter Papierbergen versteckt sind) und das Reinigen der sanitären Anlagen. Spezialreinigung meint die objektspezifische Reinigung. Sie wird häufig nur in grossen Intervallen fällig - oder dann wegen aussergewöhnlicher Ereignisse, etwa wegen Schmierereien, wegen Brandschäden oder wegen eines zum Exzess tendierenden Events. Möglicherweise ist auch der Einsatz von besonderen Hilfsmitteln nötig: von chemischen Produkten oder technischem Gerät. Letzteres braucht es namentlich bei der Aussenreinigung von Fenstern und Fassaden, bei der Reinigung von Neubauten und bei der Umzugsreinigung. Zur Spitalreinigung schliesslich gehören alle in der Reinigung von Akutspitälern, Spezialkliniken, Rehabilitationskliniken, psychiatrischen Kliniken und stationären Pflegeeinrichtungen eingesetzten Reinigungskräfte (nicht aber jene im Alters- und Pflegeheim und jene in (…). Christoph Schlatter,
VPOD-Magazin, November 2016.
Personen > Schlatter Christoph. Reinigung. VPOD-Magazin, 2016-11-01.
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17.06.2013 Bern
Genf
St. Gallen
Personen
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Arbeitsbedingungen
Reinigung
Reinigungspersonal
Volltext

Aktionstag für bessere Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte. Anlässlich eines internationalen Aktionstages hat die Gewerkschaft Unia heute Morgen an sieben grossen Bahnhöfen der Schweiz bessere Arbeitsbedingungen für das Reinigungspersonals verlangt. Gewerkschaftsaktivist/innen verteilten an die Pendler und Pendlerinnen PassantInen kleine Schokoladentäfelchen mit der Aufforderung, diese als Zeichen der Wertschätzung einer Reinigungskraft zu schenken.  An sieben Bahnhöfen (Genf, Lausanne, Bern, Basel, Zürich, St. Gallen und Luzern) verteilten Unia-Aktivist/innen Flugblätter und Schokoladetäfelchen, um bessere Arbeitsbedingungen für das Reinigungspersonal zu fordern. (...). Rita Schiavi.

Unia Kommunikation, 17.6.2013.
Unia Schweiz > Reinigung. Arbeitsbedingungen. Unia 2013-06-17.

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30.05.2013 Biel
Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Annette Hug
Reinigung
Verbandskonferenz Wartung
Volltext

Wartung und Reinigung: Sparen bringt Schaden. Rund 60 Hauswarte und Hauswartinnen haben sich in Biel zur VPOD-Verbandskonferenz Wartung und Reinigung getroffen und vor dem Sparen am falschen Ort gewarnt: Sparmassnahmen bei der Wartung öffentlicher Bauten haben kurzen Nutzen, bringen aber langen Schaden. (...). Annette Hug.

VPOD Schweiz online 30.5.2013.
VPOD Schweiz > Wartung und Reinigung. Verbandskonferenz. VPOD. 2013-05-30.

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08.03.2013 Schweiz
Arbeit
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Hans Hartmann
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

Lancierung der Kampagne „Keine Hausarbeiterin ist illegal“. Mehr Rechte für Hausarbeiterinnen. Die Hauswirtschaftbranche boomt. Sie ist für die Schweizer Wirtschaft unentbehrlich. Bei einem grossen Teil der Arbeitnehmenden in der Hauswirtschaft (Reinigungs­arbeit, Kinderbetreuung und nicht-medizinische Pflege) handelt es sich um Migrantinnen ohne geregelten Aufenthalt. Sie erhalten in der Regel sehr niedrige Löhne, sind sozial isoliert und befinden sich in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Arbeitgeber. Rechte können sie nur selten geltend machen. Ein breites Bündnis von Organisationen, dem auch die Unia angehört, lanciert darum heute eine Petition, welche vom Bundesrat für Hausarbeiterinnen ohne geregelten Aufenthalt mehr Rechte und eine Aufenthaltsbewilligung fordert. (...). Hans Hartmann.

Unia Medienmitteilung, 8.3.2013.
Unia Schweiz >  Hausarbeit. Sans-Papiers. Unia. 2013-03-08.

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03.12.2012 Genf
Flughafen
ISS Aviation Genf
Löhne
Personen
Unia Genf
Christoph Schlatter
ISS Aviation Genf
Lohnnachzahlung
Reinigung
Volltext

ISS Flughafen Genf: Lohnnachzahlung für 16 Jahre. Im Rechtsstreit zwischen dem Reinigungsunternehmen ISS, das am Flughafen Genf die Flugzeugkabinen putzt, und einer Angestellten hat letztere gewonnen. Das Bundesgericht hat die Arbeitgeberin, einen internationalen Konzern mit einer halben Million Angestellten in 50 Ländern, dazu verdonnert, der Reinigungskraft entgangenen Lohn von 1994 bis 2010 nachzuzahlen. Summa summarum: 72'000 Franken. (...). Christoph Schlatter.

VPOD Genf, 3.12.2012.
VPOD Genf > ISS Aviation Genf. Lohnnachzahlung. 3.12.2012.

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06.11.2012 Schweiz
Allpura
Syna
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Putzfrauen
Reinigung
Reinigungspersonal
Volltext

Mehr Wertschätzung für unsichtbare Reinigungsfachkräfte am „Internationalen Tag der Putzfrau“. Anlässlich des „Internationalen Tages der Putzfrau“ vom 8. November ruft die Reinigungsbranche die Öffentlichkeit auf, ihrem Berufsstand mehr Wertschätzung und Anerkennung entgegenzubringen. Denn ohne Reinigungsfachkräfte geht es nicht und Reinigen ist längst mehr als nur „mit dem Putzlappen wischen“. (...).

Unia Schweiz, Medien-Mitteilung, 6.11.2012.
Unia Schweiz > Reinigung. Tag der Putzfrau 6.11.2012.

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16.10.2012 Schweiz
Arbeit
Personen
Rotpunktverlag
Vania Alleva
Pascal Pfister
Andreas Rieger
Arbeit
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

„Verkannte Arbeit“. Sechzig Prozent der Beschäftigten in der Schweiz arbeiten im privaten Dienstleistungssektor. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie dem Mittelstand zugerechnet. Doch diese Vorstellung eines sozialen Aufstiegs ist für die Mehrheit eine Illusion, wie Vania Alleva, Andreas Rieger und Pascal Pfister in „Verkannte Arbeit“ mit empirischem Material belegen. (...).

Kommunikation Unia online, 2012-10-16.
Personen > Rieger Andreas. Verkannte Arbeit. 2012-16-10.doc.

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05.10.2012 Schweiz
Arbeit
Personen
Rotpunktverlag
Work
Vania Alleva
Ralph Hug
Pascal Pfister
Andreas Rieger
Arbeit
Dienstleistungen
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

Die Dienstleistenden: Ein neues Buch räumt auf mit dem verzerrten Bild einer Branche. Wohlstand auf Abruf. Gross waren die Hoffnungen auf die Dienstleistungsgesellschaft: Sie sollte alle aus dem Fabrikzeitalter befreien. Doch das Paradies kam nicht. Im Gegenteil. Die postindustrielle Gesellschaft ist im Anzug: linke und rechte Soziologen preisen sie. Wir schreiben die 1960erJahre. Es würde immer weniger schlechtbezahlte Arbeiter in einer schrumpfenden Industrie geben. Und immer besser entlöhnte Angestellte in der wachsenden Dienstleistungsbranche. Schon schien das Ende der Klassengesellschaft nahe. Und Marx, der diese überwinden wolIte, überflüssig. Heute wissen wir es besser: (...). Ralph Hug.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Rieger Andreas. Verkannte Arbeit. 2012-10-05.doc.

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03.02.2011 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Gebäudeunterhalt
Reinigung
Reinigungspersonal
Volltext

Auslagerung der Reinigung in Grossfirmen. Ein kapitalistisches Lehrstück. Am 25. Januar hat der SGB die Mindestlohninitiative lanciert. Sie ist auch ein Mittel gegen Auslagerungen, welche jeweils die davon betroffenen Arbeitnehmenden mit Lohneinbussen zu bezahlen haben. Daniel Lampart, Chefökonom des SGB. In der Branche Gebäudeunterhalt und -reinigung arbeiten heute rund 50 Prozent mehr Personen als am Ende der 1990er Jahre. Die gesamte Beschäftigung nahm im selben Zeitraum um etwas mehr als 10 Prozent zu. Die Reinigungsbranche ist nicht deshalb so stark gewachsen, weil in der Schweiz mehr geputzt wird als früher, sondern das Wachstum ist die Folge von zahlreichen Auslagerungen. (...).

 

3.2.2011. SGB-Newsletter 2/2011.
SGB > Mindestlöhne. 2011-03-02.doc.

 

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01.12.2010 Genf
Flughafen
ISS Aviation Genf
VPOD Genf

Reinigung
Streik
Volltext

Der ISS-Streik am Flughafen Genf ist im November zu Ende gegangen. Die 120 Tage von Cointrin. Nach 120 Tagen Streik konnte beim Konflikt am Flughafen Genf eine Einigung zwischen dem VPOD und der ISS Aviation gefunden werden. Der frühere Gesamtarbeitsvertrag, der 16 Jahre gültig gewesen war, wird mit einer neuen Lohnskala ergänzt, die auf 2012 in Kraft tritt. Die Streikenden haben das Verhandlungsergebnis gutgeheissen und ihren Streik am 5. November - nach vier Monaten - beendet. Die Hintergründe des Konflikts: (...).

VPOD-Magazin, Dezember 2010.

Streik. 1.12.2010.pdf

01.06.2010 Genf
Flughafen
Personen
VPOD Genf
Guy Zurkinden
Arbeitsbedingungen
Löhne
Reinigung
Chronik eines angekündigten Streiks. Arbeitskampf am Genfer Flughafen: Bei ISS Aviation brodelt es. Der Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen am Genfer Flughafen besteht fort. Die vorab im Reinigungsgeschäft tätige Firma ISS Aviation hat die Gesamtarbeitsverträge gekündigt und will eine massive Lohnsenkung durchdrücken. Das Personal hat bereits den Streik beschlossen. (...). Mit Foto. Guy Zurkindne, VPOD-Redaktion Lausanne. VPOD-Magazin, Juni 2010
17.04.2009 Schweiz
Bundesamt für Bauten und Logistik
Verwaltung Schweiz

Reinigung
Streik
Putzfrauen triumphieren. Nach einer Streikdrohung der Putzfrauen des Bundes hat das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) sein umstrittenes Dezentralisierungsprojekt gestoppt. Das Projekt, mit dem die rund 450 Putzfrauen der Verwaltung an die Departemente auasgegliedert werden sollten, werde nicht weiter verfolgt, sagte BBL-Sprecherin Katja Lunau am Donnerstag zu einem Bericht der NZZ. Die Streikdrohung habe dabei allerdings keine Rolle gespielt. Bund 17.4.2009
17.04.2009 Schweiz
Bundesamt für Bauten und Logistik
Verwaltung Schweiz

Reinigung
Streik
Putzfrauen triumphieren. Nach einer Streikdrohung der Putzfrauen des Bundes hat das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) sein umstrittenes Dezentralisierungsprojekt gestoppt. Das Projekt, mit dem die rund 450 Putzfrauen der Verwaltung an die Departemente auasgegliedert werden sollten, werde nicht weiter verfolgt, sagte BBL-Sprecherin Katja Lunau am Donnerstag zu einem Bericht der NZZ. Die Streikdrohung habe dabei allerdings keine Rolle gespielt. Bund 17.4.2009
03.04.2009 Schweiz
Personen
Verwaltung Schweiz
Michael Stötzel
Reinigung
Es stinkt, Herr Merz! Putzpersonal des Bundes: Erst der Deobefehl, jetzt die Privatisierungsdrohung. Als ob Bundesrat Merz noch nicht genug Probleme hätte: Jetzt legt sich sein Amt wieder mit den Putzfrauen an. Den 8. Juni sollen Bundesrat, Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ihrem eigenen Dreck verbringen. Dann will das Reinigungspersonal des Bundes streiken. Es sei denn, Hans-Rudolf Merz als oberster Personalchef stoppe zuvor die Dezentralisierung des Reinigungsdienstes. (...). Mit Foto. Michael Stötzel. Work 3.4.2009
01.10.2008 Schweiz
Aarau
Personen
VPOD Schweiz
Kantonsspital
Privatisierung
Stefan Giger
Privatisierung
Reinigung
Kantonsspital
Wieder selber putzen. VPOD-Erfolg im Kantonsspital Aarau: Reinigung wird wieder eingegliedert. Vor gut 15 Jahren wurde im Kantonsspital Aarau die Reinigung weitgehend an eine private Firma ausgegliedert. Der VPOD hat dieses Outsourcing damals abgelehnt und dafür gekämpft, dass die Angestellten von der Reinigungsfirma mit Lohngarantie übernommen wurden. Nun wird die Reinigung wieder zurück in das Kantonsspital geholt. (…). Stefan Giger. VPOD-Magazin Oktober 2008, 1.10.2008
04.09.2008 Schweiz
Frauen
Migration
Personen
Mischa Suter
Hausdienst
Reinigung

Bei uns putzt jetzt Stanislawa. Migration. 3 von 4 Frauen gehen in der Schweiz arbeiten. Die schlecht bezahlte Hausarbeit wird zunehmend von MigrantInnen verrichtet. "Ohne uns geht nichts!" - der Leitspruch der Aktionswoche der MigrantInnen vom 8. bis zum 14. September gilt für alle Wirtschaftszweige. Doch für keinen Sektor stimmt die Parole besser als für die unbezahlte und bezahlte Hausarbeit von Frauen. (…). Mit Karikatur. Mischa Suter. WOZ 4.9.2008

22.02.2008 Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Mietwesen
Personen
Work
Udo Theiss
Reinigung
Besen- oder lupenrein? So sauber muss es sein. Warum Mieterinnen und Mieter beim Zügeln die Lebensdauertabelle kennen sollten. Mieterinnen und Mieter, die ihre Rechte kennen, sparen beim Zügeln viel Geld und Ärger. Denn sie müssen nicht alle Kosten für Reinigung und Reparatur selber berappen. Wie vor jedem Zügeltermin werden um den 1. April die Beratungstelefone des Schweizerischen Mieterinnen - und Mieterverbandes wieder heisslaufen. (…). Mit Foto. Udo Theiss. Work 22.2.23008
19.07.2007 ZH Kanton
Verwaltungsgericht

Reinigung
Stolpersteine auf dem Weg zum Sparen. Kanton muss Ausschreibungen für Reinigungsarbeiten wiederholen. Unklare Begründung und sachlich nicht gerechtfertigte Kriterien: Das Verwaltungsgericht heisst Beschwerden gut gegen die Art und Weise, wie die Baudirektion Aufträge vergeben wollte. Die Auseinandersetzung betrifft den Umgang mit dem Reinigungspersonal. So einfach, wie es sich die Baudirektion vorgestellt hatte, ist das Sparen offenbar nicht. Vorgestellt hatte sie es sich so: Statt dass der Kanton einen Teil seiner Büros weiterhin durch angestelltes Reinigungspersonal - zurzeit rund 100 Personen - putzen lässt, vergibt er auch deren Arbeit an private Reinigungsfirmen. Kuno Gurtner. NZZ 19.7.2007
14.12.2006 Bern
Ostermundigen
Personen
Putzfee GmbH
Work
Matthias Preisser
Putzfee GmbH
Reinigung
Volltext

Aus für den Putzfee-Bschiss: Wenige Tage nach Erscheinen des Work-Artikels hat die Firma Putzfee Bern ihre Tätigkeit eingestellt. Jetzt drohen Besitzer Sven Grünig happige Bussen. 30 Franken pro Monat knöpfte der Ostermundiger Sven Grünig Arbeitssuchenden mit seiner Firma Putzfee Bern ab. Dies, ohne einen Finger dafür krumm zu machen, dass seine Kundinnen und Kunden wirklich Arbeit bekämen. Monatelang lief der Putzfee-Bschiss. Doch als Work über Grünigs Machenschaften berichtete, ging plötzlich alles schnell: (...).
Matthias Preisser.

Work, 14.12.2006.
Personen > Preisser Matthias. Reinigung Putzfee. 14.12.2006.

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