Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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06.03.2019 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Baunebengewerbe
ISAB
Unia Schweiz

Baugewerbe
Gründung
ISAB
Volltext
Start des Informationssystems Allianz Bau (ISAB): Die Vertragsparteien machen gemeinsam einen grossen Schritt für eine bessere Durchsetzung der Mindestarbeitsbedingungen. Pressekonferenz: Donnerstag, 14. März, 10.15 Uhr, Kongresszentrum Kreuz Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Unseriöse Firmen, welche die Mindestarbeitsbedingungen nicht einhalten, schaden dem Grossteil der korrekten Betriebe. Und auch die Mitarbeitenden haben ein hohes Interesse, dass die Mindestarbeitsbedingungen durchgesetzt werden. Zu diesem Zweck haben praktisch alle Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes den Paritätische Verein Informationssystem Allianz Bau (ISAB) gegründet. Im März geht das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) online. ISAB verbessert und modernisiert den Vollzug von allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen in der ganzen Baubranche. ISAB schafft die Voraussetzung, dass zum ersten Mal branchen- und regionsübergreifen Informationen zur Verfügung, welche Firmen, welchem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, ob sie kontrolliert wurden und ob allfällig notwendige Nachzahlungen geleistet wurden. Eine derart breite Allianz von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden der Bauwirtschaft ist so noch nie dagewesen – ein historischer „Schulterschluss“ von 16 Branchen des Baugewerbes. Das gemeinsame Ziel ist, den fairen Wettbewerb durch Transparenz über die Einhaltung gesamtarbeitsvertraglicher Mindestarbeitsbedingungen zu sichern. (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 6.3.2019.
Unia Schweiz > Baugewerbe. ISAB. Gründung. Unia Schweiz, 2019-03-06.
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16.10.2018 Genf
Bauhauptgewerbe
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 1800 Bauarbeiter protestieren in Genf. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf 1800 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). 1800 Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: „Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.“ Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen „Praktikanten“ ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. „Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen“, führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich!. Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden – mit Protesttagen in der ganzen Schweiz. „Die Forderungen der Baumeister (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
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18.11.2016 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Syna
Unia Schweiz

Baugewerbe
GAV
Volltext
Protestpausen in der ganzen Westschweiz. Die Arbeitnehmenden des Westschweizer Ausbaugewerbes sind bereit, zu kämpfen. Mehr als 500 Arbeitnehmende des Westschweizer Ausbaugewerbes sind dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna gefolgt und haben heute in allen Westschweizer Kantonen Protestpausen durchgeführt. Sie verurteilten die Kündigung ihres Gesamtarbeitsvertrags (GAV) durch die Arbeitgeber vehement. Diese erste erfolgreiche Grossdemonstration zeigt, dass sie bereit sind, für die Erhaltung des GAV und für materielle Verbesserungen zu kämpfen. Aufgrund der Kündigung ihres GAV durch die Arbeitgeberschaft zeichnet sich ab dem 1. Januar 2017 im Westschweizer Ausbaugewerbe ein vertragsloser Zustand ab. Als Reaktion darauf verschafften heute mehr als 500 Arbeitnehmende ihrem Unmut gegen den vertragslosen Zustand Luft. Sie folgten damit dem Aufruf der Gewerkschaften Unia und Syna. In Renens, Bulle, Sion, Chênes-Bougeries (GE), Neuchâtel, Delémont und Brig machten die Arbeitnehmenden verlängerte Mittagspausen und unterbrachen bis am späten Nachmittag ihre Arbeit. Mit dieser ersten erfolgreichen Protestwelle sandten sie eine starke Botschaft an die Arbeitgeber. Lohndumping und Preiskrieg stoppen. Die Gewerkschaften stellen sich entschlossen gegen die Aufhebung des GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz. Sie kritisieren die verantwortungslose Haltung der Arbeitgeberschaft, die Lohndumping und einem beispiellosen Preiskrieg Tür und Tor öffnet. Angesichts des drohenden Chaos für die Branche verlangen die Unia und die Syna von den Arbeitgebern, ihren Entscheid (…).
Unia Schweiz, Syna, Medienmitteilung, 18.11.2016
Unia Schweiz > GAV. Ausbaugewerbe. Unia, 2016-11-18.
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19.05.2016 Deutschland
Bauhauptgewerbe
Junge Welt

Baugewerbe
Junge Welt
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Leichtes Lohnplus im Baugewerbe. Angleichung der Gehälter in Ost und West läuft schleppender als von Gewerkschaft gefordert. Es gibt eine Tarifeinigung für die rund 760‘000 Beschäftigten im Baugewerbe - auch wenn das Ergebnis deutlich magerer ausfällt, als die Gewerkschaften erhofft hatten. Am frühen Mittwochmorgen legten die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) sowie die beiden Unternehmervereinigungen Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) nach 14stündigen Verhandlungen einen Abschluss vor. Demnach sollen Bauarbeiter im Westen (inklusive Berlin) rückwirkend ab 1. Mai 2,4 Prozent mehr Lohn erhalten, in Ostdeutschland 2,9 Prozent. Am 1. Mai kommenden Jahres sollen die Gehälter dann um 2,2 (West), beziehungsweise 2,4 Prozent (Ost) steigen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten. Gefordert hatte die Gewerkschaft eine deutlichere Anhebung der Entgelte von 5,9 Prozent bei einem Jahr Laufzeit, sowie eine raschere Angleichung der Löhne in den beiden deutschen Landesteilen. Bei den Auszubildenden sollte die Vergütung nach Willen der Arbeitervertreter um 100 Euro pro Monat steigen. Dieser Wert wird nach der Einigung selbst nach annähernd zwei Jahren nicht erreicht. Je nach Lehrjahr und Region sollen die Bezüge zwischen 36 und 77 Euro erhöht werden. Trotzdem zeigt sich die Gewerkschaft zufrieden: „Uns war insbesondere wichtig, dass wir einen spürbaren realen Nettolohnzuwachs erzielen konnten“, sagte der stellvertretende IG-BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. (…). Claudla Wrobel.
Junge Welt, 19.5.2016.
Junge Welt > Löhne. Baugewerbe. Junge Welt, 2016-05-19.
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09.12.2015 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Unia Schweiz

Rentenalter
Volltext

Rente mit 60 auf dem Bau gesichert. Die Bauarbeiter haben sich 2015 intensiv für ihre Rente mit 60 eingesetzt. Die Verhandlungen zwischen dem Schweizerischen Baumeisterverband und den Gewerkschaften Unia und Syna haben zum Erfolg geführt. Die Vertragspartner einigten sich auf einen Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe. Er enthält wenige Anpassungen. Vor allem wird die Rente mit 60 ohne Leistungsabbau gesichert. Die Berufskonferenz Bau der Unia entscheidet am kommenden Samstag über das Verhandlungsergebnis. Die Delegationen des Schweizerischen Baumeisterverbands und der Gewerkschaften Unia und Syna haben sich am Dienstag in Olten auf einen neuen LMV geeinigt. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt bis Ende 2018. Der LMV enthält neu ein Verbot von Lohnauszahlungen in bar. Die bisherigen Leistungen des LMV bleiben erhalten. Ab 2017 wird zudem die Mittagsessensentschädigung von 15 auf 16 Franken erhöht. Dank erhöhten Beiträgen weiterhin Rente mit 60. Ab 1. Juli 2016 sollen die Beitragszahlungen in die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR) um zwei Prozentpunkte erhöhen werden. Davon übernehmen die Arbeitgeber 1,5 Prozent und die aktiven Arbeitnehmer 0,5 Prozent. Die Bauarbeiter können somit weiterhin mit 60 in Rente gehen. Gremien müssen Verhandlungsresultat zustimmen. (…).
Unia Schweiz, 9.12.2015.
Unia Schweiz > Rentenalter. Bauwirtschaft. Unia Schweiz, 9.12.2015.
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25.09.2015 Bütschwil
Bauhauptgewerbe
Unia SG

Protestversammlung
Rentenalter
Volltext
Protestaktion auf dem Bau: Bauarbeiter protestieren in Bütschwil. Zum Abschluss der Protestwoche in der Ostschweiz haben rund 60 Bauarbeiter in Bütschwil eine Protestpause abgehalten. Die Forderung: ein besserer Landesmantelvertrag und eine sichere Rente mit 60. Vor rund 30 Minuten ging auf der Kantonsbaustelle der Umfahrung Bütschwil die Protestpause erfolgreich zu Ende. Damit ging auch von dort ein starkes Signal an die Baumeister aus. Der Protest richtet sich gegen die monatelange Verweigerungshaltung der Baumeister. Jetzt muss verhandelt werden, so die Forderung der Bauleute. Bekanntlich weigert sich der Baumeisterverband, über einen neuen, verbesserten Landesmantelvertrag zu verhandeln. Die Bauleute fordern bessere Regelungen bei Schlechtwetter sowie griffige Massnahmen gegen das gerade in der Ostschweiz grassierende Lohndumping. Rente mit 60 muss gesichert werden. Ganz wichtig ist die Sicherung der Rente mit 60 zu den heutigen Bedingungen. Die Frühpensionierung, von der schon über 13'000 Bauleute profitieren konnten, ist ein sozialpolitisches Pionierwerk. Die Stiftung FAR braucht aber wegen der kommenden geburtenstarken Jahrgänge vorübergehend mehr Geld. Auch hier wird bis jetzt eine soziale Lösung verweigert. Dadurch ist das Sozialwerk in seiner jetzigen Form gefährdet. (…).
Unia St. Gallen. Medienmitteilung, 25.9.2015.
Unia St. Gallen > Rentenalter. Protestaktion Bütschwil. Unia St. Gallen, 25.9.2015.
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25.04.2015 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Unia Schweiz

Baumeisterverband
Schlechtwetterarbeit
Volltext
Landsgemeinde Bau der Gewerkschaft Unia. Bauarbeiter wollen Verhandlungen für einen neuen Landesmantelvertrag statt Chaos auf dem Bau. Der Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe läuft Ende Jahr aus. Ohne neuen Vertrag droht ein Chaos auf den Baustellen. Doch die Baumeister verweigern bis anhin die Aufnahme von Verhandlungen. 500 Bauarbeiter nahmen heute in Bern an der Landsgemeinde Bau der Gewerkschaft Unia teil und forderten den Baumeisterverband auf, seine Blockade aufzugeben und die Verhandlungen aufzunehmen. Sie sind auch bereit, für einen neuen LMV zu kämpfen. Der Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe regelt die Arbeitsbedingungen von rund 100‘000 Bauarbeitern. Er läuft Ende dieses Jahres aus. Ohne LMV gibt es keine verbindlichen Mindestlöhne und keinen Schutz gegen Lohndumping. Für die Bauarbeiter und die Baufirmen hätte dies katastrophale Auswirkungen. Bis jetzt hat der Schweizerische Baumeisterverband wiederholt Verhandlungen über die Erneuerung des LMV abgelehnt. Diese müssen jetzt rasch beginnen, forderten die Bauarbeiter heute. Sonst droht auf das nächste Jahr ein vertragsloser Zustand. Daran kann niemand ein Interesse haben. Besserer Schutz bei Schlechtwetter und gegen Lohndumping. Die wichtigste Forderung der Bauarbeiter im neuen LMV ist ein besserer Schutz ihrer Gesundheit bei Schlechtwetter. (…).
Unia Schweiz. Bauarbeiter. LMV. Unia Schweiz, 25.4.2015.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. LMV. Unia Schweiz, 2015-04-25.
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04.03.2015 Zürich
Bauhauptgewerbe
Unia Zürich

Baugewerbe
Lohndumping
Volltext
Lohndumping auf mehreren Baustellen in Zürich. In den letzten Tagen stellte die Unia Zürich mehrere Baustellen aufgrund von Lohndumping ein. Bei allen eingestellten Baustellen zeichnet sich dasselbe Muster ab. Über komplizierte Subunternehmerketten wird versucht, Lohndumping zu vertuschen. Die Fälle der letzten Tage zeigen, dass es wirksame Massnahmen gegen Lohndumping auf den Schweizer Baustellen braucht. Letzte Woche schloss die Unia Zürich zwei Baustellen in Zürich und Dietikon. Die vom Lohdumping betroffenen Arbeiter sind Gipser. Am Freitag wurde eine Baustelle in Zürich Schwamendingen eingestellt, weil Eisenleger und Schaler zu Dumpinglöhnen arbeiten mussten. Und diese Woche stellte die Unia die Arbeit auf der Baustelle Hardturmpark in Zürich ein. Dort wird seit Monaten zu massiven Dumpinglöhnen von gerade mal 10 Franken pro Stunde gearbeitet. Alle Fälle haben gemeinsam, dass komplizierte Konstrukte mit Subunternehmen verwendet wurden, um die Lohndumpingfälle zu kaschieren. Typisches Lohndumpingmodell. Das Lohndumping-Konstrukt ist typisch und zum Alltag auf Zürcher Baustellen geworden: Ein Baumeister aus dem Bauhauptgewerbe, im Schwamendinger Fall z.B. Feldmann, hat eine kleine Stammbelegschaft. (…).
Unia Zürich, 4.3.2015.
Unia Zürich > Bauwirtschaft. Lohndumping. Unia Zürich, 4.3.2015.
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03.03.2015 Zürich
Bauhauptgewerbe
Unia Zürich

Lohndumping
Subunternehmen
Volltext
Lohndumping-Fall Baustelle Hardturmpark: 10 Franken pro Stunde. Die Unia hat heute Morgen die Arbeiten auf der Baustelle Hardturmpark eingestellt, weil dort seit Monaten zu absoluten Dumpinglöhnen von gerade mal 10 Franken pro Stunde gearbeitet wird. Verschleiert wurde das Lohndumping über gefälschte Verträge. Während die Arbeiter vom fehlbaren Subunternehmen massiv unter Druck gesetzt werden und ihnen mit der fristlosen Kündigung gedroht wird, findet heute noch ein Gespräch zwischen der Generalunternehmerin Porr und der Unia statt. Klar ist: Bis die Zahlung der korrekten Löhne sichergestellt ist, bleiben die Arbeiten auf der Baustelle eingestellt. Auf der Baustelle Hardturmpark an der Förrlibuckstrasse in Zürich West arbeiten seit letzten Herbst 30-40 Gebäudetechniker für gerade einmal 10 Franken pro Stunde. Gemäss geltendem Gesamtarbeitsvertrag steht ihnen das Doppelte bis Dreifache zu. Der Auftrag wurde von der Generalunternehmerin Porr an das ungarische Subunternehmen Hexatech vergeben. Dieses wiederum gab den Auftrag an das Basler Unternehmen Lavanlange GmbH weiter, welches allerdings im Besitz der Hexatech ist. (…).
Unia Zürich, 3.3.2015.
Unia Zürich > Subunternehmen. Lohndumping. Unia Zürich, 3.3.2015.
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02.09.2013 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Detailhandel
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Lohnerhöhungen
Mindestlöhne
Volltext

Die Lohnforderungen der SGB-Gewerkschaften: 1,5 bis 2 Prozent mehr Lohn für alle - Tieflöhne überproportional anheben. Die Gewerkschaft Unia verlangt eine Lohnerhöhung von 1,5 bis 2 Prozent für alle sowie eine überproportionale Erhöhung der Tieflöhne, Frauenlöhne und Löhne der Lernenden. Diese Forderungen tragen dem aktuellen Umfeld Rechnung. Denn der Schweizer Wirtschaft geht es gut: Trotz starkem Franken und schwacher Konjunktur im Ausland wächst sie weiter an. So sind etwa die Auftragsbücher der Baufirmen voll. Auch die Branchen des Ausbaugewerbes, welche ebenfalls hauptsächlich im Binnenmarkt tätig sind, sind eine wichtige Stütze für unsere Wirtschaft. Die Industrie- und Exportbranchen halten sich ebenfalls gut, der Index der Managererwartungen verbessert sich auch hier. Schliesslich gibt es wieder positive Signale aus dem EU-Raum und den USA. Eine Frage der Gerechtigkeit. (...).
Vania Alleva, Co-Präsidentin der Gewerkschaft Unia.

SGB Medienkonferenz, 2.9.2013.
Personen > Alleva Vania. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz. 2013-09-02.

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29.06.2013 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia Schweiz
Work
Hansueli Scheidegger
Frühpensionierung
Rentenalter
Volltext

10 Jahre Frühpension - und es funktioniert. 300 Bauleute feiern in Bern ihren Sieg. 2003 haben die Bauarbeiter das Rentenalter 60 erkämpft. Heute sind sogar die Baumeister stolz darauf. Der flexible Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR) feiert Geburtstag: Vor 10 Jahren, am 1.Juli 2003, konnten die ersten Bauarbeiter in die Frühpension gehen; seit 2006 gilt auf dem Bau Rentenalter 60. Dieses Recht hatten die Bauarbeiter unter anderem mit einem der grössten Streiks der Schweizer Geschichte erstritten. (...).

Work, 5.7.2013.
Unia Schweiz > Frühpensionierung. Jubiläum. Unia Schweiz. 2013-06-29.

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28.01.2013 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia Schweiz
Nico Lutz
Hansueli Scheidegger
Leitung
Lohndumping
Solidarhaftung
Volltext

Solidarhaftung jetzt verbindlich umsetzen. Die Delegierten des Bauarbeiterparlamentes der Gewerkschaft Unia haben heute in Bern gefordert, dass die von den eidgenössischen Räten im Dezember beschlossene Solidarhaftung jetzt verbindlich umgesetzt wird. Ansonsten wird Lohndumping weiter zunehmen. An der heutigen Versammlung des Bauarbeiterparlamentes hat der bisherige Bauverantwortlich Hansueli Scheidegger die Leitung der Branche Bauhauptgewebe an Nico Lutz übergeben. (...).

Unia Kommunikation, 28.1.2013.
Unia Schweiz > Solidarhaftung. Bauhauptgewerbe. 28.1.2013..doc.

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30.10.2012 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Integration
Sprache
Volltext

Deutsch auf der Baustelle: Ein Projekt der Sozialpartner im Bauhauptgewerbe. Heute hat die Tripartite Agglomerationskonferenz (TAK) zur Medienkonferenz anlässlich des Integrationsdialogs mit der Arbeitswelt eingeladen. Die Gewerkschaft Unia hat im Rahmen der TAK ein Projekt der Sozialpartner "Deutsch auf der Baustelle“ vorgestellt. Untenstehend lassen wir Ihnen den für die Medien verfassten Beitrag von Rita Schiavi, Mitglied der Geschäftsleitung Unia und zuständig für Migration, zukommen. (...). 
Rita Schiavi, Mitglied der Geschäftsleitung Unia.

Kommunikation Unia, 30.10.2012.
Unia Schweiz > Sprache. Bauhauptgewerbe. 30.10.2012.

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22.06.2012 Wilderswil
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Michael Bolettieri
Michael Stötzel
Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Volltext

Baustellen: Gericht anerkennt Zutrittsrecht für Gewerkschaft. SVP-Baumeister muss sich entschuldigen. Der Berner Oberländer Baumeister-Haudegen Hanspeter Jörg gibt zu, einen Unia-Funktionär angegriffen zu haben. 4. Oktober 2010: Baumeister Hanspeter Jörg versucht, Unia-Mann Michael Bolettieri mit Gewalt von seiner Baustelle in Wilderswil im Berner Oberland zu vertreiben. 19. Juni 2012: Jörg muss sich dafür entschuldigen. Und er anerkennt, dass Gewerkschafter ein Recht des Zutritts auf Baustellen haben. Gewerkschafter Bolettieri zieht im Gegenzug den Strafantrag und die Privatklage wegen Beschimpfung und Tätlichkeit gegen Jörg zurück. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Unia Berner Oberland > Gewerkschaftsrechte Bau. 22.6.2012.doc.

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01.09.2011 Schaffhausen
ZH Kanton
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia
Jonas Gerber
Antikapitalismus
Demonstration Unia
Landesmantelvertrag
Streik
Volltext

Bauhauptgewerbe. Angriffe abwehren - Jetzt in die Offensive gehen! Im Bauhauptgewerbe zeichnet sich wieder eine harte Auseinandersetzung zwischen den Bauarbeiterinnen und dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) ab. Wie erwartet, versuchen die Baumeister mit ihrem Hardliner-Präsidenten, Werner Messmer, den Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes (LMV), erneut massiv zu verschlechtern. Dagegen formiert sich Widerstand. Der LMV ist der wichtigste Kollektivvertrag der Schweiz. Rund 100‘000 Bauarbeiter arbeiten unter den Bedingungen dieses Vertrags. Dieser Vertrag ist einer der ausgebautesten Kollektivverträge der Schweiz und allfällige Verschlechterungen werden auf alle anderen Verträge auf dem Bau und darüber hinaus Auswirkungen haben. Der LMV ist so etwas wie der Gradmesser der Kollektivverträge. (...). Jonas Gerber, Regiovorstand Unia SH/ZH.

Der Funke, Nr. 17, September 2011.
Unia > Bauhauptgewerbe. Unia Zürich. September 2011.doc.

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26.08.2011 Bern
Schweiz
Bauhauptgewerbe
Baunebengewerbe
Bauwirtschaft
Personen
Unia Schweiz
Work
Bettina Epper
Hansueli Scheidegger
GAV
Landesmantelvertrag
Volltext

Der Boom in der Baubranche hält an. Ein besserer GAV liegt drin. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Der Baubranche geht es richtig gut - und es ist kein Ende in Sicht. Die Bauausgaben sind 2010 im Jahresvergleich um 4,5 Prozent auf 57 Milliarden Franken gestiegen. Das meldete das Bundesamt für Statistik diese Woche. Wesentlich dazu beigetragen haben die Aufträge der öffentlichen Hand im Tiefbau. Auch der Baumeisterverband hatte diese Woche Gutes zu vermelden: Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 5,2 Milliarden Franken gestiegen. Der Blick in die Zukunft verheisst ebenfalls Positives. Es dürfe von einer stabilen bis positiven Umsatzentwicklung in der Branche ausgegangen werden, gaben die Baumeister bekannt. (...).
Bettina Epper.

 Work. Freitag, 2011-08-26.
Unia Schweiz > GAV Baubranche. 2011-08-26.doc.

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02.07.2010 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Unia Schweiz
Work

GAV
Lohnerhöhung
Teuerungsausgleich
+ 150.- für alle. Das Unia-Bauarbeiterparlament fordert für 2011 eine generelle Lohnerhöhung von 150 Franken für alle. Darin eingeschlossen sind die Teuerung, steigende Krankenkassenprämien und eine bescheidene Reallohnerhöhung. Die Unia begründet dies mit der guten Wirtschaftslage. In der Tat vermeldete das Schweizer Bauhauptgewerbe ein umsatzstarkes Baujahr mit einemn Wachstum von 1,3%. Den Lohnverhandlungen folgen im nächsten Jahr die Verhandlungen um den neuen Gesamtarbeitsvertrag. Die Unia hat hiezu eine Mitgliederbefragung gestartet. Work. Freitag, 2.7.2010
30.04.2010 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Personen
Unia Schweiz
Work
Michael Stötzel
Arbeitszeit
Kündigungsschutz
Schlechtwetterentschädigung
Streit um Arbeitszeit. Bau: Grosse Mitgliederbefragung. Mit einer Befragung von 2000 aktiven Mitgliedern startet die Unia die Kampagne zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages (LMV) für das Bauhauptgewerbe. Das beschlossen die Delegierten der knapp 40'000 in der Unia organisierten Bauleute auf einer Berufskonferenz am 24. April in Bern. Die Vertrauensleute sollen sich im Mai unter anderem zu Arbeitszeit, Schlechtwetterentschädigung, Löhnen und Kündigungsschutz äussern. (...). Michael Stötzel. Work. Freitag, 30.4.2010
19.02.2010 Schweiz
Bauhauptgewerbe
Unia Schweiz
Work

Löhne
Lohnrechner
Lohnrechner Bau aufgeschaltet. Für das Jahr 2010 erhalten alle Angestellten, die dem Landesmantelvertrag Bauhauptgewerbe unterstellt sind, eine generelle Lohnerhöhung von 1 Prozent. Mit dem Lohnrechner der Unia können die neuen Löhne schnell und einfach nachgeprüft werden. Falls es nicht stimmt, wenden Sie sich umgehend an das nächste Unia-Sekretariat. Der Rechner ist auf der Website der Unia aufgeschaltet. Work. Donnerstag, 19.2.2010
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