Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 37

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18.12.2015 Lausanne
LEB Lausanne
SEV
TL Lausanne

GAV SEV
TL Lausanne
Urabstimmung
Volltext
Lausanner Verkehrsbetriebe. Deutliche Abfuhr für GAV TL in der Urabstimmung. Die Mitglieder der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV bei den Lausanner Verkehrsbetriebe TL und der Bahn Lausanne-Echallens-Bercher (LEB) haben in den letzten zehn Tagen schriftlich über den neu ausgehandelten Gesamtarbeitsvertrag abgestimmt und diesen mit 85,4% Nein-Stimmen abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 74,1%. Der SEV, der die Mitglieder wegen dem intransparenten, willkürlichen neuen Lohnsystem zum Nein-Stimmen aufgerufen hatte, fordert nun weitere Verhandlungen auf einer neuen Grundlage. Weiter verlangt der SEV eine vorübergehende Verlängerung des GAV LEB, der am 31. Dezember ausläuft. „Das Nein an der Urne ist keine Überraschung, doch seine Deutlichkeit hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt der zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser. „Das von der Direktion gewollte Lohnsystem ist weniger attraktiv als das aktuelle, denn der Aufstieg vom Eintritts- zum Maximallohn würde damit erheblich länger dauern. Zudem würden jährlich nur drei von zehn Mitarbeitenden von einem Leistungslohnanteil. Somit war die Rechnung schnell gemacht. Die SEV-Mitglieder waren sich klar bewusst, dass ihnen der neue GAV viel mehr Nachteile als Vorteile bringt, und dies in allen Berufskategorien.“ (…).
SEV, 18.12.2015.
SEV > Urabstimmung. TL Lausanne. GAV. SEV. 18.12.2015.
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21.09.2015 Schweiz
Rentenalter
Unia Schweiz

Rentenalter
Urabstimmung
Volltext
Auftakt zu schweizweiten Protesten. Die Bauarbeiter stimmen über Streikmassnahmen ab. Bauarbeiter bereit, für Rente mit 60 und verbesserten LMV zu kämpfen. Bauarbeiter auf Baustellen der gesamten Schweiz werden in den nächsten Tagen an die Urne gerufen. Sie stimmen darüber ab, ob sie bereit sind, für einen verbesserten Landesmantelvertrag und ihre Rente mit 60 zu kämpfen. Gleichzeitig fordern sie mit einer Petition den Baumeisterverband auf, endlich Verhandlungen für einen neuen Landesmantelvertrag mit mehr Schutz und die Sicherung der Rente mit 60 zu führen. Die Bauarbeiter der Schweiz wollen seit Monaten mit ihren Patrons über einen neuen Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) und die Sicherung der Rente mit 60 verhandeln. Denn die Probleme auf dem Bau sind drückend: Die Rente mit 60 ist in Gefahr, der Schutz bei Schlechtwetter ist ungenügend und Lohndumping an der Tagesordnung. Doch die Baumeister wollen von all dem nichts wissen und verweigern die Verhandlungen über die Erneuerung des Landesmantelvertrages. Neuster Affront in einer langen Reihe von Provokationen: Obwohl vertraglich abgemacht, brechen die Baumeister nun auch den geltenden Vertrag und erteilen Lohnverhandlungen für die hart arbeitenden Bauarbeiter eine kühle Abfuhr. Protestpausen auf Tunnelbaustellen im Mittelland. (…).
Unia Schweiz, 21.9.2015.
Unia Schweiz > Rentenalter. Urabstimmung. Unia Schweiz, 21.9.2015.
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23.09.2014 Schweiz
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Andreas Künzi
GAV
Urabstimmung
Volltext
Revision des GAV tpc: Urabstimmung der SSM-Mitglieder sagt JA. Die Urabstimmung unter den SSM-Mitgliedern der Gruppe tpc hat ein klares Ja ergeben: Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 32% haben 80.5% der Stimmenden dem Verhandlungsresultat für eine GAV-Revision zugestimmt. Da auch die Geschäftsleitung des technology and production center tpc AG bereits zugestimmt hat, kann der revidierte GAV 2015 in Kraft treten. Endlich gesetzeskonforme Überstunden. Der seit 2001 geltende GAV wurde letztmals 2009 revidiert. Jetzt haben das SSM und das tpc den GAV durch diverse Veränderungen an veränderte Bedingungen und ans Arbeitsgesetz angepasst. Insbesondere die Behandlung von Überstunden und die Anzahl Wochenenden sind jetzt in Einklang mit dem Arbeitsgesetz. Dazu wurden die Minimallöhne erhöht und diverse Verbesserungen bei bezahlten Urlauben und Entschädigungen vereinbart. Im Gegenzug sinkt eine Entschädigung für Tagesmehrarbeit. Weitere Informationen: Andreas Künzi. Andreas Künzi.
SSM, 23.9.2014.
SSM > GAV. Urabstimmung. SSM, 2014-09-23.
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13.02.2013 Schweiz
Syna
Syndicom
Viscom

Arbeitszeit
Nachtzulagen
Urabstimmung
Volltext

Grafische Industrie und Verpackungsdruck. Grafische Industrie: 95% Ja für Kampfmassnahmen. Die Verlängerung der Arbeitszeit um 2 Stunden pro Woche und die Senkung der Nachtzuschläge, wie der Unternehmerverband Viscom sie fordert, finden keine Freunde beide den Beschäftigten der grafischen Industrie. In der Urabstimmung über Kampfmassnahmen zur Verteidigung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) der grafischen Industrie vom 13. Februar sagten 95% der abstimmenden Syndicom-Mitglieder der grafischen Industrie Ja zu Kampfmassnahmen. (...).

Syndicom, 13.2.2013.
Syndicom > Grafische Industrie. Urabstimmung. 13.2.2013.doc.

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19.10.2012 Genf
Schweiz
Personen
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Willy Knoepfel
Gerhard Lob
Stephan Ruppen
Yves Sancey
GAV
Interview
SRG
Urabstimmung
Volltext

Die Basis hat das letzte Wort. Ende 0ktober entscheiden die SSM-Mitglieder in einer Urabstimmung, ob sie den neuen Gesamtarbeitsvertrag mit der SRG gutheissen. Widerstand kommt aus der Romandie. Die Gefahr eines vertragslosen Zustandes für die Mitarbeitenden der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) scheint gebannt. Die SRG und die Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) einigten sich Ende September nach insgesamt sieben Verhandlungsrunden auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser soll ab 1. Januar 2013 für vier Jahre gelten. (...). Gerhard Lob.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
SSM > GAV SRG. 2012-10-19.doc.

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19.10.2012 Schweiz
Personen
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom-Zeitung
Willy Knoepfel
Yves Sancey
GAV
Interview
SRG
Urabstimmung
Volltext

Interview mit Willy Knoepfel, Sekretär SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender), Genf. Die Kritikpunkte der Romandie. Syndicom: Warum hätte man die Plattform für den GAV nicht unterstützen sollen? Willy Knoepfel: Die Westschweizer sind gegen das Ergebnis, denn es bringt starke Verschlechterungen, ganz besonders bei den 500 äusserst flexiblen Mitarbeitenden der Produktion in der Westschweiz und im Tessin, die unregelmässig Teilzeit arbeiten. In der Deutschschweiz arbeiten diese Leute seit zehn Jahren für die TPC, eine SRG-Tochter, die einem anderen GAV untersteht. (...). Yves Sancey, Interview.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
SSM > GAV SRG. 2012-10-19.doc.

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01.09.2009 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
VPOD Region Basel

Lenkzeitgutschrift
Streik
Urabstimmung
Basel: Hart für Lenkzeitgutschriften verhandeln. In einer Urabstimmung hatten die Mitglieder der Personalverbände VPOD und PSVB bei den BVB Basler Verkehrsbetrieben darüber zu befinden, ob für die Weiterführung der Lenkzeitentschädigung (LZE) gestreikt oder verhandelt werden soll. Das Resultat der Abstimmung ist komplex. Zwar war eine Mehrheit von 56% für einen Streik, aber da die Stimmbeteiligung verhältnismässig niedrig war, will man vorerst auf weitere Verhandlungsrunden setzen. Das Resultat der Urabstimmung ist für die Verbände indes Verpflichtung und Ermutigung für harte Verhandlungen. Ein Aktionskomitee trifft inzwischen Vorbereitungen für einen allfälligen Arbeitskampf, damit soll für etwas mehr Entgegenkommen am Verhandlungstisch gesorgt werden. VPOD-Magazin, September 2009
10.07.2009 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
VPOD Region Basel

Lenkzeitgutschrift
Streik
Urabstimmung
Trämler drohen mit Streik. Fahrdienstmitarbeiter wollen sich die Lenkzeitentschädigung nicht nehmen lassen. Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) wollen die fünfprozentige Lenkzeitentschädigung streichen. Die Mitarbeiter sind unzufrieden und diskutieren Kampfmassnahmen. An der BVB-Basis brodelts. Grund ist der Versuch der BVB-Leitung, die Lenkzeitentschädigung (LZE) abzuschaffen. An zwei BVB-Betriebsversammlungen im Mai entschieden die Fahrdienstmitarbeiter mit grossem Mehr, dass mit dem BVB-Verwaltungsrat nicht über einen Ersatz der LZE verhandelt werden soll. Sie forderten im Gegenteil, dass über eine Urabstimmung die Streikfrage gestellt wird. Gemäss Informationen der BaZ läuft derzeit die Urabstimmung. Ende Monat wird ausgezählt und definitv entschieden. "Die Stimmung war deutlich: wir wollen Druck aufbauen", sagt Matthias Scheurer, Regionalsekrtär des VPOD. (...). Mit Foto. Ralph Schindel. BaZ 10.7.2009
07.03.2009 Schweiz
Comedia Schweiz
Grafische Industrie

GAV
Urabstimmung
GAV in der grafischen Industrie tritt in Kraft. Der neue Gesamtarbeitsvertrag in der grafischen Industrie kann in Kraft treten. Die Mitglieder der Gewerkschaft Comedia haben dem Vertrag in einer Urabstimmung mit einem Ja-Anteil von 80% zugestimmt. Die Urabstimmung wurde durchgeführt, nachdem das umstrittene Verhandlungsergebnis an der Branchenkonferenz nur knapp gutgeheissen worden war. BaZ 7.3.2009
06.02.2009 Schweiz
Comedia Schweiz

GAV
Urabstimmung
Urabstimmung über Drucker-GAV. Über Annahme oder Ablehnung des neuen GAV für die grafische Industrie müssen die Mitglieder der Branche abstimmen. Zwar stimmten die Delegierten der Branchenkonferenz am 24. Januar für den neuen Vertrag, jedoch mit so knapper Mehrheit, dass nun die Mitglieder befragt werden sollen. Hauptstreitpunkt ist der schrittweise Abbau der Nachtzulagen in Akzidenzdruckereien. Die Chancen, allein am Verhandlungstisch eine bessere Lösung zu erzielen, ist allerdings gering. Die Urabsitmmung soll Ende der ersten Märzwoche abgeschlossen werden. Work 6.2.2009
01.02.2009 Schweiz
Comedia Schweiz
Personen
Beat Jost
Roland Kreuzer
Urabstimmung
"Nein stimmen heisst: wir streiken". Die Mitglieder von Comedia in der grafischen Industrie müssen in den nächsten 2 Wochen in einer Urabstimmung darüber befinden, ob sie den neuen Gesamtarbeitsvertrag gutheissen oder ablehnen wollen. Im Intervie mit "m" sagt Kopräsident Roland Kreuzer, der als Gewerkschaftsaktivist und -sekretär selber viele Vertragsbewegungen prägte, was er vom Verhandlungsergebnis hält. (...). Interview. Mit Foto. Beat Jost. Comedia-Magazin, Nr. 2, Februar 2009
01.02.2009 Schweiz
Comedia Schweiz
Personen
Vinifuni
Viscom
Yves Sancey
GAV
Urabstimmung
Jetzt sagt die Basis, wo es langgeht. Kontroverse um GAV in der grafischen Industrie. Die Branchenkonferenz des Sektors Grafische Industrie hat zum neunen, umstrittenen Gesamtarbeitsvertrag Stellung bezogen. Das Ja fiel relativ knapp aus. Deshalb wurde entschieden, eine Urabstimmung durchzuführen. Zudem gibts Post für Viscom: Beim Thema Allgemeinverbindlicherklärung besteht dringender Handlungsbedarf. Ein Rückblick auf die engagierten Diskussionen. (...). Yves Sancey. Comedia-Magazin Nr. 2, Februar 2009
26.01.2009 Schweiz
Comedia Schweiz

GAV
Urabstimmung
Urabstimmung über GAV. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die grafische Industrie ist noch nicht unter Dach. Die Gewerkschaften Syna und Comedia haben dem neuen GAV am Samstag, 24.1.2009, ihren Segen erteilt. Die Comedia will aber wegen des knappen Resultats noch eine Urabstimmung durchführen. Bund 26.1.2009
26.01.2009 Schweiz
Comedia Schweiz

GAV
Urabstimmung
Urabstimmung über GAV. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die grafische Industrie ist noch nicht unter Dach. Die Gewerkschaften Syna und Comedia haben dem neuen GAV am Samstag, 24.1.2009, ihren Segen erteilt. Die Comedia will aber wegen des knappen Resultats noch eine Urabstimmung durchführen. Bund 26.1.2009
28.05.2004 Schweiz
Comedia

Urabstimmung
Urabstimmung von comedia zum GAV grafische Industrie Klares Ja zu Kampfmassnahmen. Die Beschäftigten der grafischen Industrie sind wütend: Mit fast 90% Ja-Stimmen haben sie ihre Gewerkschaft comedia beauftragt, Kampfmassnahmen für einen neuen, fairen und zukunftsgerichteten GAV einzuleiten. comedia nimmt diesen Auftrag ernst: Für den 17. Juni ruft die Mediengewerkschaft zu einem ersten Warnstreik und einer Grossdemonstration in Solothurn auf. Den dort tagenden Delegierten des Viscom gibt comedia damit eine Chance, den Forderungen der Beschäftigten der grafischen Industrie nachzukommen und eine Eskalation der Konfrontation zu vermeiden. Comedia Medienmitteilung 28.5.2004. Vollständiger Text
09.05.1990 Schweiz
GDP
Helvetische Typographia
Löhne

Lohnklage
Urabstimmung
Volltext
Die Gewerkschaft Druck und Papier. darf den GAV Buchbinder-Kartonage nicht unterzeichnen! Anlässlich der Urabstimmung vom 9. März 1990 habt Ihr dem Verhandlungsergebnis zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages in der Buchbinderbranche bei einer Stimmbeteiligung von 40 Prozent und einem Ja-Stimmen-Anteil von 70,4 Prozent die Zustimmung erteilt. Wie aus dem damals beigelegten Abstimmungsmaterial ersichtlich war, hat Euch die GDP-Frauenkommission im Gegensatz zum Zentralkomitee GDP die Nein-Parole zum Verhandlungsergebnis empfohlen. Dies vor allem darum, weil bei den Mindestlohnansätzen für ungelernte Arbeitnehmerinnen der in der Bundesverfassung verankerte Gleichstellungsartikel nicht erfüllt ist. Da die Frauenkommission befürchtet, dass der GAV Buchbinder nach der Urabstimmung sofort in Kraft gesetzt würde, hat sie durch richterlichen Beschluss die Urabstimmung als nichtig erklären lassen. Dieses Vorgehen hat zur Folge, dass es der Gewerkschaft Druck und Papier unter Androhung von Rechtsfolgen bis auf weiteres verboten ist, den GAV Buchbinder rechtsgültig zu unterzeichnen. Mit dieser durch die GDP-Frauenkommission veranlassten Verfügung soll erreicht werden, dass die Gewerkschaft Druck und Papier gezwungen wird, mit dem Unternehmerverband VBS neue Verhandlungen über die Lohngleichstellung der ungelernten Arbeitnehmerinnen zu führen. (…).
Gewerkschaft Druck und Papier.
Helvetische Typographia, 9.5.1990.
Helvetische Typographia > Lohnklage. Urabstimmung. HT, 1990-05-09.
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24.05.1988 Schweiz
GDP
SLB
Streik

Streik
Urabstimmung
Volltext
Morgen beginnt Urabstimmung In den Schweizer Druckergewerkschaften. Streiken die Drucker? Mehr als 22‘000 Mitglieder der bei den grossen Schweizer Druckergewerkschaften sin diese Woche aufgerufen, über Arbeitsniederlegungen in der graphischen Industrie zu entscheiden. Das Resultat der Urabstimmung, die morgen beginnt, soll bis Freitag vorliegen. In der graphischen Branche herrscht seit dem 1. April ein vertragsloser Zustand, nachdem Verhandlungen über eine Erneuerung der Gesamtarbeits- Verträge gescheitert waren. Nach den Statuten der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) und des Schweizerischen Lithographenbundes (SLB) ist die Zustimmung von zwei Dritteln der stimmenden Mitglieder Voraussetzung für die Ausrufung von Streiks, Stimmberechtigt sind alle Gewerkschafter mit Ausnahme der Lehrlinge. Grundsatzentscheid. Entscheiden können sie allerdings nur über den Grundsatz. Der Beschluss von konkreten Aktionen ist dem gemeinsamen Nationalen Aktionskomitee von SLB und GDP vorbehalten. Die GAV-Verhandlungen mit dem Schweizerischen Verband Graphischer Unternehmen (SVGU), für die GDP und SLB erstmals eine gemeinsame Delegation gebildet hatten, wurden am 10. März nach acht Runden abgebrochen. Hauptstreitpunkt ist die Harmonisierung der Verträge. Sie ist deshalb schwierig, weil der SLB-Vertrag, die sogenannte Berufsordnung, die Arbeitnehmer in einigen Punkten besser stellt als der GDP-GAV. Die Gewerkschaften beharren auf Wahrung des Besitzstandes; die Arbeitgeber lehnen das als untragbar ab, Streiks nicht geeignet? (…).
SoAZ, 24.5.1988.
GDP > Streik. Urabstimmung. SoAZ, 1988-05-24.
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28.03.1988 Schweiz
GDP
SLB

Streik
Urabstimmung
Volltext
Gewerkschaft Druck und Papier beschliesst Urabstimmung über Streik. Grünes Licht für den Arbeitskampf
In der Auseinandersetzung um die Erneuerung der Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Druckindustrie hat die Führung der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) am Samstag in Bern grünes Licht für die Aufnahme des Arbeitskampfes erhalten. In der Branche beginnt am 1. April ein vertragsloser Zustand. Die Schweizerische Graphische Gewerkschaft (SGG), die kleinste der drei Branchengewerkschaften, beschloss dagegen, gleichentags in Luzern, die unterbrochenen Verhandlungen mit den Arbeitgebern wieder aufzunehmen. Die GDP-Delegierten beschlossen unter anderem eine Urabstimmung über Arbeitsniederlegungen. Nach den Statuten dieser mit 16‘000 Mitgliedern grössten Arbeitnehmerorganisation der Druckindustrie sind Streiks erst möglich, wenn sich die Mitglieder mit Zweidrittelsmehrheit dafür aussprechen. Ein Abstimmungstermin wurde noch nicht festgelegt. Ende April will die GDP ausserdem mit dem Schweizerischen Lithographenbund (SLB) ein gemeinsames Nationales Aktionskomitee bilden, das den Arbeitskampf koordinieren soll. Verhandlungsresultate ungenügend . Das Resultat der bisherigen Verhandlungen mit dem Schweizerischen Verband Graphischer Unternehmen (SVGU) wiesen die 90 Delegierten einstimmig als ungenügend zurück. Eine Verlängerung des bisherigen GAV wurde mit 82 gegen 8 Stimmen abgelehnt. Der SLB, der heuer erstmals mit der GDP eine gemeinsame Verhandlungsdelegation gebildet hatte, wird morgen Dienstag an einer Sitzung des Zentralvorstandes über das weitere  (…).
SoAZ, 28.3.1988.
GDP > Streik. Urabstimmung. SoAZ, 1988-03-28.
Ganzer Text
09.10.1986 Schweiz
SLB
Streik

Streik
Urabstimmung
Volltext
Lithographenbund will Urabstimmung. Ein Streik wird erwogen. Im graphischen Gewerbe spitzt sich der Konflikt zwischen dem Schweizerischen Lithographenbund (SLB) und dem Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD) offensichtlich zu. Nachdem die beiden Sozialpartner seit Ende August ohne Gesamtarbeitsvertrag (GA V) sind, will der SLB unter seinen Mitgliedern jetzt eine Urabstimmung über die Durchführung von Kampfmassnahmen durchführen, wie SLB-Sekretär Max Engel auf Anfrage erklärte. Strittig bei den Verhandlungen zwischen SLB und VSD sind vor allem Fragen der Feriendauer und des automatischen Teuerungsausgleichs. Der VSD beharrt zwar auf seinem Standpunkt, signalisierte aber am Dienstag erneut Gesprächsbereitschaft. Nach sechs Verhandlungsrunden sei man zur Überzeugung gekommen, dass dem VSD an der Weiterführung eines GA V nicht sonderlich gelegen sei, sagte Engel. Deshalb würden nun die Mitglieder informiert und zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt werde eine Urabstimmung durchgeführt. Bereits sei ein Streikkomitee eingesetzt worden, das weitere Aktivitäten koordinieren solle. Streik sei aber nicht das einzige mögliche Kampfmittel, betonte Engel. Im Gegensatz zu den Verhandlungen mit der Schwesterorganisation des VSD, dem Schweizerischen Verband Graphischer Unternehmen (SVGU), bei denen die Ratifizierung eines neuen GA V in Kürze erfolgen werde, sehe er bei den Verhandlungen mit dem VSD zurzeit keine Aussicht auf Erfolg. In den VSD-Betrieben arbeiten rund 4‘000 SLB-Mitglieder. Da viele Betriebe aber auch für Nicht-SLB-Mitglieder den GAV anwenden, sind (…).
SoAZ, 9.10.1986.
SLB > Streik. Urabstimmung. SoAZ, 1986-10-09.
Ganzer Text
02.12.1983 Schweiz
GDP
Streik
WOZ

GDP
Urabstimmung
Volltext
Graphische Industrie für neuen Streik gerüstet? Kampfmassnahmen ja. Aber wie und wo? Nach der Urabstimmung in der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP), worin die Gewerkschaftsleitung zur Einleitung von Kampfmassnahmen ermächtigt wurde, steht die graphische Industrie möglicherweise vor einem neuen heissen Winter. Die Intransigenz des Unternehmerverbandes der graphischen Branche (SVGU), mit dessen Verhandlungsbereitschaft es von allem Anfang an nicht sehr weit her war, hat innerhalb der GDP zu einem Schulterschluss zwischen dem „gemässigten“ und dem „radikalen“ Lager geführt. Unklar ist sich die Gewerkschaft nicht mehr über die Notwendigkeit von Kampfmassnahmen, sondern einzig noch über deren Art, Umfang und Zeitpunkt. Am liebsten schon morgen streiken möchte die Genfer Sektion der GDP, deren Führung mit knapp 90 Prozent Zustimmung zur Einleitung von Kampfmassnahmen ermächtigt wurde, „Unser Delegierter geht an die Sitzung des Streikkomitees vom 10. Dezember mit dem Antrag eines nationalen Streiks“, betonte der Genfer GDP-Sekretär Franco Quaroni gegenüber der WOZ. Genf ist nicht für punktuelle Massnahmen, sondern will den Kampf für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag voll durchziehen: „Unser Ziel ist ein Vertrag, der Hilfskräfte und Speditionspersonal miteinschliesst»“ meinte Quaroni, „an zweiter Stelle steht für uns die Sicherung des Teuerungsausgleichs“, Auch die Lausanner GDP-Sektionsführung, der mit über 80 Prozent Zustimmung Kampfkompetenzen erteilt wurden, ist für einen landesweiten Streik. „Es wird aber bei uns erst losgehen, wenn die andern auch beginnen“, schränkt der Lausanner Sektionspräsident Michel Pitton ein. (…). WOZ, 2.12.1983.
GDP > Streik. Urabstimmung. WOZ, 1983-12-02
Ganzer Text
02.12.1983 Schweiz
GDP
Streik
WOZ

GDP
Urabstimmung
Volltext
Graphische Industrie für neuen Streik gerüstet? Kampfmassnahmen ja. Aber wie und wo? Nach der Urabstimmung in der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP), worin die Gewerkschaftsleitung zur Einleitung von Kampfmassnahmen ermächtigt wurde, steht die graphische Industrie möglicherweise vor einem neuen heissen Winter. Die Intransigenz des Unternehmerverbandes der graphischen Branche (SVGU), mit dessen Verhandlungsbereitschaft es von allem Anfang an nicht sehr weit her war, hat innerhalb der GDP zu einem Schulterschluss zwischen dem „gemässigten“ und dem „radikalen“ Lager geführt. Unklar ist sich die Gewerkschaft nicht mehr über die Notwendigkeit von Kampfmassnahmen, sondern einzig noch über deren Art, Umfang und Zeitpunkt. Am liebsten schon morgen streiken möchte die Genfer Sektion der GDP, deren Führung mit knapp 90 Prozent Zustimmung zur Einleitung von Kampfmassnahmen ermächtigt wurde, „Unser Delegierter geht an die Sitzung des Streikkomitees vom 10. Dezember mit dem Antrag eines nationalen Streiks“, betonte der Genfer GDP-Sekretär Franco Quaroni gegenüber der WOZ. Genf ist nicht für punktuelle Massnahmen, sondern will den Kampf für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag voll durchziehen: „Unser Ziel ist ein Vertrag, der Hilfskräfte und Speditionspersonal miteinschliesst»“ meinte Quaroni, „an zweiter Stelle steht für uns die Sicherung des Teuerungsausgleichs“. Auch die Lausanner GDP-Sektionsführung, der mit über 80 Prozent Zustimmung Kampfkompetenzen erteilt wurden, ist für einen landesweiten Streik. „Es wird aber bei uns erst losgehen, wenn die andern auch beginnen“, schränkt der Lausanner Sektionspräsident Michel Pitton ein. Die Erfahrung des 80er Streiks, der in Genf und (...).
GDP > Streik. Urabstimmung. WOZ, 1983-12-02.
Ganzer Text
17.11.1983 Schweiz
GDP

GAV
Urabstimmung
Volltext
Urabstimmung über Kampfmassnahmen in der GDP. An einer nochmaligen und offenbar letzten Runde der Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag. (GAV) 1983 trafen sich die Delegationen der Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) und des Schweizerischen Verbandes graphischer Unternehmungen (SVGU) am 4. Oktober 1983 in Bern. Mit einer thematisch abgerundeten und konzentrierten Forderungsliste hatte dort die GDP signalisiert, dass sie an wirklichen und damit auch erspriesslichen Vertragsbeziehungen interessiert ist. Trotz schwerer Bedenken war deshalb die GDP bereit, eine ganze Reihe begründeter Anliegen zurückzustellen und damit mit einem 5-Punkte-Themenvorschlag eine neue Basis für ernsthafte substantielle GAV-Verhandlungen zu schaffen. Die von der GDP vorgeschlagenen Themen waren die folgenden: Anpassung des GAV an die neuen technologischen Entwicklungen. Sicherung der Beschäftigung bei der Einführung neuer Techniken, Rationalisierungen, Redimensionierungen und Fusionen. Vertrauensleuteschutz. Aufhebung der Lohndiskriminierung beim weiblichen Hilfspersonal und Streichung der diskriminierenden Klausel beim Ferienanspruch des Hilfspersonals. Aufrechterhaltung des bisherigen Lohnniveaus in der Texterfassung gemäss bisherigem TTS-Abkommen. Die Delegation des SVGU hat jedoch - so auch gegenüber diesen fünf Minimal-Punkten - ihre bisherige Haltung nicht im, geringsten geändert und den schon von Anfang an eingeschlagenen Weg des grundsätzlichen Ignorierens gewerkschaftlicher Anliegen unerbittlich weiter verfolgt. Nachdem dann die Unternehmer-Delegation  (…).
Vorwärts, 17.11.1983.
GDP > Urabstimmung. GAV. Vorwaerts, 1983-11-17.
Ganzer Text
10.10.1983 Schweiz
GDP
Streik

Streik
Urabstimmung
Volltext
Drucker stimmen über Streik ab. Die Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) wird unter ihren 17‘000 Mitgliedern eine Urabstimmung über die Ergreifung von Kampfmassnahmen in den Betrieben durchführen. Einen entsprechenden Beschluss hat das GDP-Zentralkomitee am Samstag in Bern gefasst. In der vergangenen Woche war eine fünfte Verhandlungsrunde zwischen der GDP und dem Schweizerischen Verband Graphischer Unternehmen (SVGU) um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) gescheitert. Im schweizerischen graphischen Gewerbe herrscht seit 1. Mai dieses Jahres ein vertragsloser Zustand. Um dem GDP-Zentralkomitee die Kompetenz zur Ergreifung von Kampfmassnahmen zu erteilen, braucht es in der Urabstimmung eine Zweidrittelmehrheit. Das Resultat der Urabstimmung wird am 25. November ermittelt. GDP-Zentralpräsident Erwin Gerster erklärte am Sonntag auf Anfrage, allfällige Kampfmassnahmen könnten Streiks, Protestkundgebungen, Versammlungen während der Arbeitszeit und die Weigerung, Überzeit zu leisten, umfassen. Am nächsten Samstag werden die lokalen GDP-Vorstände über die Situation beraten. Der GA V im graphischen Gewerbe war am 1: Mai dieses Jahres von der GDP nicht mehr verlängert worden. In fünf Verhandlungsrunden konnten sich die Vertragspartner bisher auf keinen neuen Vertrag einigen. Während die Arbeitgeberorganisation den abgelaufenen GAV um weitere vier Jahre verlängern wollte, forderte die Gewerkschaft insbesondere den Einbezug der neuen Techniken in den Vertrag. (…).
SoAZ, 12.10.1983.
GDP > Streik. Urabstimmung. SoAZ, 1983-10-12.
Ganzer Text
01.09.1956 Schweiz
Biel
Typographia Schweiz

Urabstimmung
Der STB organisiert eine Urabstimmung über den neuen GAV, der genehmigt wird. Festschrift 1876-1976.
05.10.1923 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Streikrecht
Urabstimmung
Volltext

Der S.E.V. zum Streikrecht. Der Verbandsvorstand des Schweizerischen Eisenbahnerverbandes hat einen auch von der politischen Arbeiterpresse wiedergegebenen Aufruf an die Mitglieder erlassen, worin allerdings die von der  Arbeiterunion Schweizerischer Transportanstalten (A.U.S.T.) angeordnete Urabstimmung missbilligt und aufgehoben wird, weil sie dem Wesen des Einheitsverbandes widerspreche, (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-10-05.
SEV > Streikrecht. 1923-10-05.doc.

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