Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Sozialismus
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 25

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.10.2017 China
Granma
Sozialismus

Kongress
KP China
Sozialismus
Volltext
Die neue Ära des Sozialismus chinesischer Prägung. Bei der Eröffnung des XIX. Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas, machte ihr Generalsekretär Xi Jinping eine Bilanz der letzten fünf Jahre. „Der Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten ist in eine neue Epoche eingetreten“, sagte Xi Jinping bei der Eröffnung des Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH), dem grössten politischen Ereignis des asiatischen Riesenlandes, das alle fünf Jahre stattfindet. Der Generalsekretär der Organisation legte den über 2‘200 Delegierten den Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der letzten fünf Jahre unter seiner Leitung vor, in dem bekräftigt wird, dass die Partei für das Volk als Herr des Landes stehe. Die PCCH versicherte, dass sie an dem System der wesentlichen sozialistischen Werte festhalte und das Land dahin führe, dass bis zum Jahr 2035 die sozialistische Modernisierung im Grundsatz umgesetzt worden ist. „Wir werden geleitet vom Marxismus-Leninismus, vom Denken Mao Zedongs, der Theorie Deng Xiaopings, dem wichtigen Gedankengut der dreifachen Repräsentativität und der wissenschaftlichen Konzeption der Entwicklung“, sagte er. „Wir werden das chinesische Volk mit allen seinen ethnischen Gruppen vereinen und es zu einem entscheidenden Sieg bei dem ganzheitlichen Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand führen und bei der Kampagne anführen, die den Erfolg des Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten für eine neue Epoche sichert“, sagte Xi im Grossen Palast des Volkes in (…).
Granma, 19.10.2017.
Granma > China. KP. Kongress. Granma, 2017-10-19.
Ganzer Text
04.11.2016 Sowjetunion
Sozialismus
Vorwärts

Sowjetunion
Sozialismus
Volltext
Von der Zarenherrschaft zum Sozialismus. Vor 99 Jahren begann die Grosse Sozialistische Oktoberrevolution, eines der wichtigsten Ereignisse des letzten Jahrtausends und der Auftakt einer völlig neuen Ära. Zum ersten Mal in der Geschichte siegte die proletarische Revolution in einem Land; der Kapitalismus wurde gestürzt und musste dem Sozialismus weichen. Das jahrhundertealte russische Zarenreich war zur Zeit des Ersten Weltkriegs von unlösbaren Widersprüchen zerfressen. Der Kapitalismus befand sich dort in der Entwicklung, in den Städten wie auf dem Land. Mit dem Aufschwung der Industrie in den grossen Städten bildete sich eine ArbeiterInnenklasse, die zwar eine Minderheit im Vergleich zur Gesamtbevölkerung darstellte, in den grossen Produktionseinheiten jedoch zu einer organisierten und kämpferischen Mehrheit konzentriert war. Weder die brutale Tyrannei des Zaren noch die exzessive Zensur konnten die Zunahme von ArbeiterInnenkämpfen und die Verbreitung von revolutionären Ideen in Russland verhindern. Trotz der unbarmherzigen Repression entstanden und etablierten sich drei politische Parteien, die das Ende der absoluten Monarchie forderten: Die Konstitutionell-Demokratische Partei, auch Kadetten genannt (die Partei der liberalen Bourgeoise), die Partei der Sozialrevolutionäre (eine Partei, die sich auf die Tradition der russischen „Volkstümler“ bezog) und einer wirklich marxistischen Partei, die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands, die sich bald in die Menschewiki (wörtlich „MinderheitlerInnen“, die ReformistInnen) und Bolschewiki („MehrheitlerInnen“, (…). Alexander Elinine.
Vorwärts, 4.11.2016.
Vorwärts > Sowjetunion. Sozialismus. Oktoberrevolution. Vorwärts, 2016-11-04.
Ganzer Text
25.07.2014 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

PdA
Programm
Sozialismus
Volltext
Bewegung für den Sozialismus. „Für eine demokratische und egalitäre Schweiz; für eine kommunistische und ökologische Menschheit“: Das noch heute gültige Parteiprogramm entsteht. Am Ziel der kommunistischen Gesellschaft hält die PdAS weiterhin fest. Einige Auszüge aus dem Parteiprogramm mit dem Titel „Bewegung für den Sozialismus“. Die Widersprüche des kapitalistischen Systems haben heute ein nie gekanntes Ausmass erreicht, und die sozialen und ökologischen Realitäten, welche daraus entstanden sind, sind extrem beunruhigend. Trotz der technischen Fortschritte welche die Menschheit erreicht hat, sinkt die Lebensqualität überall dort, wo die multinationalen Konzerne ihre politische und ökonomische Macht ausüben. Ein gigantischer Transfer von Reichtum hat stattgefunden zu Gunsten des Kapitals und auf Kosten der grossen Mehrheit der Bevölkerungen. Die kapitalistische Produktionsweise und das Modell der bürgerlichen Demokratie wurden errichtet als vollkommene und definitive Formen der menschlichen Gesellschaften. Diese Tendenzen wurden seit dem Ende des XX. Jahrhunderts und dem Zerfall der Sowjetunion verschärft. Im Laufe der letzten 20 Jahre ist die Idee des Fortschritts hinter jener der Entwicklung verblasst. (…).
Vorwärts, 25.7.2014.
PdA > Sozialismus. Programm PdA. Vorwärts, 25.7.2014.
Ganzer Text
17.03.2012 Schweiz
Winterthur
Funke, Der
Juso
Personen
Rosa Luxemburg
Klassenkampf
Marxismus
Programm
Sozialismus
Volltext

Für eine sozialistische Demokratie - Lightversion angenommen. Über 300 Jungsozialisten und Jungsozialistinnen haben zur Jahresversammlung vom 17./18. März in Bern zusammengefunden. Nach einer langen und kontroversen Diskussion verabschiedeten sie ein Diskussionspapier zur Frage der Demokratie. Ohne Demokratie kein Sozialismus, ohne Sozialismus keine Demokratie. Dieses Prinzip wird in der Juso kaum bestritten. Dass die Begriffe Demokratie und Sozialismus aber mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt werden können, wurde an der Juso-Jahresversammlung vom 17. und 18. März offensichtlich. (...). Die Redaktion.

Der Funke, Nr. 21, Mai 2012.
Funke, Der >Juso Schweiz. GV 17.3.2012.doc.

Ganzer Text

01.09.2011 Schweiz
Winterthur
Funke, Der
Juso
Personen
Unia
Jean Ziegler
Kapitalismus
Klassenkampf
Sozialismus
Volltext

Editorial. In den Medien erscheinen täglich neue Schlagzeilen wie „Vermögen werden sich in Luft auflösen" (Tages-Anzeiger) oder „Europäische Schuldenkrise – Auch die USA hängen mit drin" (NZZ). Jüngst warnte auch IWF-Chefin Christine Lagarde in Bezug auf die Schuldenkrise in Europa und den USA, dass wir uns angesichts der steigenden Risiken für die Weltwirtschaften „in einer gefährlichen neuen Phase" befinden. Weltbank-Chef Zoellick meint, die Situation sei noch viel bedrohlicher als 2008. Weltweit flaut die Konjunktur ab und die Schulden der westlichen Welt reissen immer mehr Länder in den Strudel von Sparmassnahmen und wirtschaftlichem Niedergang. Der amerikanische Starökonom Nouriel Roubini erschreckte die Bürgerlichen mit seiner Bemerkung, Karl Marx hätte eben doch recht gehabt und der Kapitalismus zerstöre sich selber (Wallstreet Journal). Auch wenn Marx niemals behauptet hatte, dass sich das Kapitalistische System selber zerstören werde, beweisen solche Eingeständnisse aus den Reihen der Mächtigen und Reichen erst recht, was wir MarxistInnen seit dem Börsencrash 2008 sagen: (...).
Die Redaktion.

Der Funke, Nr. 17, September 2011.
Funke, Der > Redaktion. Editorial. September 2011.doc.

 

Ganzer Text

02.05.2011 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Beat Ringger
Christoph Schlatter
Antikapitalismus
Sozialismus
Volltext

"Sozialismus - eine Überlebensfrage". VPOD-Zentralsekretär Beat Ringger hat ein Buch über Alternativen zum Kapitalismus geschrieben. (...). Interview. Mit Fotos von Lenin, Trotzki, Chavez, Beat Ringger. VPOD-Magazin Mai 2011.

Ringger Beat. Sozialismus. VPOD-Magazin Mai 2011.pdf

29.04.2011 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Beat Ringger
Antikapitalismus
Ausbeutung
Sozialismus
Volltext

Der Gewerkschafter Beat Ringger nimmt Mass am realen Kapitalismus. Ein besseres Leben – sofort. Wir können mehr ausrichten gegen die blinde Zerstörungswut des Kapitalismus, als wir denken, schreibt Beat Ringger: „Masst euch an!“. Eigentlich wissen die Arbeitenden besser als das Management, wie ein Betrieb zu führen ist. Und gewiss besser als die Aktionäre. Das zeigt sich regelmässig bei Arbeitskonflikten. Wie etwa beim Streik der Officine in Bellinzona. In diesen Situationen zerbricht die Routine von Befehl und Hierarchie. Auf einmal liegen die Probleme offen. Die Arbeitenden nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände. Sie bringen neue Möglichkeiten ins Spiel. Worauf in vielen Fällen das Management seine Entscheide zurücknehmen muss (oder auf jeden Fall besser daran täte). Erstaunlich ist das nicht. Denn die Büezer kennen ihr Metier, sie wissen um den inneren Gehalt ihres Produkts, und oft kennen sie sogar die Kundschaft. Ihre Arbeit verlangt, dass sie ständig kooperative Lösungen finden. So entwickeln sie eine kollektive Vernunft. Die anderswo in der Gesellschaft fehlt.  Dennoch wird diese Vernunft, werden Mitsprache und Demokratie am Betriebstor ausgeschlossen. Dahinter befiehlt allein das Kapital. Merkwürdig daran ist eigentlich nur, dass die Öffentlichkeit diese absurde Teilung hinnimmt. Dass sie vielen sogar natürlich scheint, ist das Resultat von bürgerlichen Denkmustern, die uns eingebrannt werden. (...). Mit Foto. Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 29.4.2011.

Ganzer Text

02.09.2010 Arbon
Chur
Rorschach
St. Gallen
Anarchismus
Gewerkschaftsbund
Grütliverein
SP
August Bebel
Howard Eugster-Züst
Andreas Fagetti
Willhelm Liebknecht
Louis Specker
Heimarbeit
Kinderarbeit
Sozialismus
Streik
Volltext

„Links aufmarschieren“. Die erste Gesamtdarstellung zur Geschichte der Ostschweizer Arbeiterbewegung erzählt von Massenarmut und Kinderarbeit, vom zähen Aufstieg der Linken und ihrem Kampf gegen Willkür. Die schwierige neue Freiheit. In den Anfängen der Industrialisierung lebte ein Grossteil der Landbevölkerung in elenden Verhältnissen. Die Kindersterblichkeit war hoch, die Lebenserwartung tief. Ein Fünftel der Neugeborenen überlebte das erste Lebensjahr nicht, bloss etwa zehn Prozent der Menschen erreichten das 60. Lebensjahr, wie eine Studie über die Innerschweiz belegt. Die Industrialisierung sprengte die alten Gesellschaftsordnungen, entwurzelte Menschen und senkte die Einkünfte mancher Arbeiterinnen. Die Fabrikanten beuteten Kinder aus und schädigten sie in ihrer Entwicklung, sie mussten zwölf Stunden und mehr arbeiten, aber auch familiäre Kleinstbetriebe der Heimsticker setzten auf sie als Billigarbeitskräfte. (...). Andreas Fagetti. WOZ. Donnerstag, 2.9.2010.

Ostschweiz. Geschichte. WOZ 2.9.2010.pdf

06.08.2010 Schweiz
Juso
SP Schweiz

Kapitalismus
Programm
Sozialismus

Jusos fordern Überarbeitung  des SP-Parteiprogramms  .Aus Sicht der Jusos fehlt dem Entwurf für ein neues SP-Parteiprogramm eine wirkliche Analyse des Kapitalismus. Die SP-Jungpartei beantragt deshalb die vollständige Überarbeitung des Entwurfs. Dieser leide an verschiedenen Schwächen und Widersprüchen. So fehle eine wirkliche Analyse des Kapitalismus und eine entsprechende Kritik. Die „Transformation der kapitalistischen Hegemonie hin zum Neoliberalismus» seit dem Parteiprogramm von 1982 werde ungenügend analysiert. Dem Programm fehle eine Vision für eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus. Die vorgeschlagene «Demokratisierung der Wirtschaft» sei dabei ein wichtiger Teil, aber lange nicht alles. Dem Kapitalismus sollte der Begriff des demokratischen Sozialismus» oder der «radikalen Demokratie» entgegengesetzt werden. sda. Tages-Anzeiger. Freitag, 6.8.2010

05.08.2010 Schweiz
Juso
Personen
SP Schweiz
WOZ
Antonio Gramsci
Jan Jirat
Karl Marx
Kapitalismus
Klassenkampf
Sozialismus
"Willkommen im Banken-Proletariat". Linke Sommerlager. Die Juso diskutiert im Sarganserland über das neue Parteiprogramm und alte Vordenker. Die Klimabewegung hingegen campt am Zihlkanal zwischen einer Raffinerie, einer Zementfabrik und einer Autobahn. (...). Die Lektüre des Kommunistischen Manifests gehört zum Pflichtstoff des Workshops "Warum sind wir SozialistInnen?, Teil 1" (WSWS 1), den die Juso Schweiz während ihres Sommerlagers ihren noch unerfahrenen Mitgliedern anbietet. Die erfahrerern Jungsozialisten sitzen einen Stock höher im WSWS 2, wo der italienische Philosoph Antonio Gramsci und seine Ideen ausgiebig behandelt werden. (...). Mit Foto. Jan Jirat. WOZ. Donnerstag, 5.8.2010
01.02.1984 Schweiz
Personen
Vorwärts
Helen Brügger
Ökologie
Sozialismus
Welches Wachstum brauchen wir? Zur Diskussion einiger Aspekte der umfassenden ökologischen Problematik haben sich Felix Dalang, Friedrich Giger und Karl Odermatt zusammengesetzt. Helen Brügger zeichnete das Gespräch auf. In: Ökologie und Sozialismus. 38 Seiten A5. Vorwärts-Sonderdruck, Basel Februar 1984, Seite 30ff
03.06.1961 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Max Arnold
Kongress
Referate
Sozialismus
Volltext

Die Arbeit des VPOD. Referat des Kollegen Max Arnold, geschäftsleitender Sekretär. Sehr verehrte Gäste, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Es soll einige gute Kollegen gegeben haben, die in der Hochkonjunktur der Festfreude des gestrigen Abends den letzten Autobus verpassten. Wir haben uns Mühe gegeben, den letzten Zug immer wieder auszurufen. Es war also kein Organisationsfehler. Heute, liebe Kolleginnen und Kollegen, habe ich eine ähnliche Aufgabe. Wir wollen, dass das Arbeitervolk einen möglichst grossen Becher vom Wein der Hochkonjunktur füllen kann. Aber wir wollen trotzdem den Zug, der sich nach der Richtung unserer gewerkschaftlichen Ziele zu bewegt, nicht in einem allgemeinen Rausch der Hochkonjunktur vergessen. Für ein freieres und schöneres Leben. Im Spiegel unseres Dreijahresberichtes erscheint die Gewerkschaftsarbeit überwiegend als ein Kleinkrieg gegen die materiellen Sorgen und Nöte unserer Mitglieder. Warum, so fragen wir, ist dieser Kleinkrieg in einem wohlhabenden Lande und in einer Zeit wirtschaftlicher Blüte unvermeidlich? (...).Max Arnold, geschäftsleitender Sekretär VPOD.

Protokoll des Verbandstages 1961.
Personen > Arnold Max. VPOD. Referat. Verbandskongress VPOD. 1961.

Ganzer Text

01.01.1956 Schaffhausen
Personen
Sozialismus
Walter Bringolf
Publikation
Sozialismus
Sozialismus in der Schweiz. Walther Bringolf, Präsident der SPS. 32 Seiten, broschiert. Herausgeberin SPS. Unionsdruckerei Schaffhausen 1956
04.01.1935 BS Kanton
Block der Arbeiterbewegungschöre
Personen
Erwin Lüscher
Otto Zimmermann
Neuer Chor Biel
Rotes Kollektiv Basel
Sozialismus
SP AG Kanton
Volltext

Unterlagen für das Festspiel anlässlich der aargauischen Arbeitertagung in Vindonissa

Sommer 1935

 

1. Allgemeines: Das Jahr 1935 bringt der schweizerischen Arbeiterschaft grosse Aufgaben und stellt sie vor wichtige Entscheidungen. Es gilt, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten. Wir dürfen uns das Handeln aber nicht vom Gegner diktieren lassen. Darum haben wir unsere bisherigen Methoden des Kampfes zu überprüfen. Mit welchen Mitteln und Formen es möglich ist, grosse Massen des arbeitendem Volkes für die sozialistische Zielsetzung zu begeistern und zu aktiveren, haben die bisherigen Versuche auf dem Gebiet der neuen Festgestaltung, unter der Leitung von Otto Zimmermann, (Satusfestspiel Luzern u.a.m.) deutlich bewiesen. Der neugegründete „Block der Arbeiterbewegungschöre“, dem die Bewegungschöre Aarau, Olten, Zürich, Luzern, Bern, Biel und Basel angeschlossen sind, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit auf dem Gebiete der neuen Arbeiterfestkultur fortzusetzen.
Basel, den 4. Januar 1935

Für die Geschäftsleitung des Blocks der Arbeiterbewegungschöre der Schweiz: Erwin Lüscher.

Kopie, Maschinenschrift, Kleinschrift. Archiv Schaffer

Ganzer Text

11.12.1927 Bern
Arbeiterbewegung
Öffentlicher Dienst
Personen
SP Bern Stadt
Eduard Meyerhofer
Gemeinderatswahlen
Sozialismus
Stadtratswahlen
Volltext

Sozialdemokratische Gemeindepolitik in Bern. Warum ist die stadtbernische Arbeiterschaft bestrebt, Sozialdemokraten in die Gemeindebehörden zu wählen? Bloss um des demokratischen Rechtes einer gerechten Vertretung willen, um einem lieben Freund, der gerne einen Titel hätte, mehr zu einem Pöstchen zu verhelfen, wie es so viel und so oft bei den Bürgerlichen der Fall ist, oder gar, um (...). Eduard Meyerhofer.

Der öffentliche Dienst, 1927-11-25.
SP Bern > Sozialismus. Gemeinderatswahlen 1927-12-11.doc.

Ganzer Text

06.05.1927 Italien
Jugoslawien
Mexiko
Schweiz
1. Mai Schweiz
Faschismus
Personen
Robert Grimm
Ferdinand Lassalle
Karl Liebknecht
Hans Oprecht
1. Mai Schweiz
Arbeitszeitverlängerung
Klassenkampf
Sozialismus
Volltext

Nach dem 1. Mai. Millionen von Arbeitern haben am 1. Mai als dem Arbeiter-Weltfeiertag in der ganzen Welt demonstriert für den uneingeschränkten Achtstundentag, für den Ausbau der Sozialgesetzgebung, für den Weltfrieden, für die Befreiung der unterdrückten Völker und gegen den Faszismus. Der russische Bauer, der chinesische Kuli, der mexikanische Indios, der englische, der französische, der deutsche der europäische Industriearbeiter - sie alle waren (...). Hans Oprecht.

Der öffentliche Dienst, 1927-05-06.
Personen > Oprecht Hans. 1. Mai 1927.doc.

Ganzer Text

01.05.1926 Schweiz
Gewerkschaften
Öffentlicher Dienst

Sozialismus
Volltext

Gewerkschaften und Sozialismus. Die Befreiung des Sozialismus von der Bindung an eine bestimmte Weltanschauung, die Beschränkung auf seine Wesensziele werden es ermöglichen, dass der KIassenkampf in seiner Interessen- wie seiner Ideenbedingtheit klar und unverfälscht zutage tritt als ein Kampf um die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung des Lebens der Nation, um eine neue Wirtschaftsordnung, um eine neue Gesellschaftsordnung. Es ist allerdings für die Zukunft des Sozialismus von entscheidender Bedeutung, dass er nicht nur als ein Interessenkampf, sondern auch als ein geistiger Kampf geführt wird, dass (...).
Lothar Erdmann.

Der öffentliche Dienst, 1.5.1926.
Gewerkschaften > Sozialismus. Gewerkschaften. 1.5.1926.doc.

Ganzer Text

 

01.05.1926 Schweiz
Gewerkschaften
Öffentlicher Dienst, Der

Gewerkschaften
Sozialismus
Volltext
Gewerkschaften und Sozialismus. Die Befreiung des Sozialismus von der Bindung an eine bestimmte Weltanschauung, die Beschränkung auf seine Wesensziele werden es ermöglichen, dass der Klassenkampf in seiner Interessen- wie seiner Ideenbedingtheit klar und unverfälscht zutage tritt als ein Kampf um die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung des Lebens der Nation, um eine neue Wirtschaftsordnung, um eine neue Gesellschaftsordnung. Es ist allerdings für die Zukunft des Sozialismus von entscheidender Bedeutung, dass er nicht nur als ein Interessenkampf, sondern auch als ein geistiger Kampf geführt wird, dass die Arbeiterbewegung bei diesem ihr aufgedrungenen Kampf sich seines Zweckes bewusst bleibt: der Ueberwindung der Klassengegensätze. Diese Zweckbewusstheit wird die Energie seiner Durchführung nicht abschwächen, aber sie wird ihm in seinem Verlauf immer mehr das Gepräge der Idee geben, um derentwillen er geführt wird. Bekenntnis zum Klassenkampf - Ueberwindung des Klassenkampfes: Wenn dieser in der Sache begründete Widerspruch, dem der Sozialismus nicht entgehen kann, einen Sinn haben soll und nicht nur eine Pointe, so steckt darin folgende Forderung: Die Ueberwindung des Klassenkampfes trotz der Führung des Klassenkampfes wird nicht irgendwann einmal erfolgen, wenn die Verhältnisse dazu reif sein werden, sondern sie ist die (…). Lothar Erdmann.
Der öffentliche Dienst, 1.5.1926.
Öffentlicher Dienst, Der > Sozialismus. Gewerkschaften. OeD, 1926-05-01.
Ganzer Text
08.02.1924 Schweiz
Öffentlicher Dienst
Personen
Friedrich Albert Lange
Sozialismus
Volltext

Zeitlose Wahrheiten. Die Frage der Sozialreform wird zur Lebensfrage der modernen Kultur in Europa werden, wie sie einst die Lebensfrage der antiken KuItur war. Dort folgte Untergang, Zerstörung… Die Gewaltherrschaft des Veralteten treibt unaufhaltsam das geistige Leben in neue Bahnen und lässt es auf neuem Boden wurzeln und aufblühen, während den Enkeln der Sieger über die treibenden Lebenskeime einer neuen Zeit nichts bleibt als das Ersticken in der eigenen Rüstung und das unveräusserliche Erbteil einer verachteten Barbarei und jahrhundertelangen Sinkens und Absterbens… (...). Friedrich Albert Lange, „Die Arbeiterfrage“.

Der öffentliche Dienst, 8.2.1924.
Personen > Lange Friedrich Albert. Sozialismus. 8.2.1924.

Ganzer Text

 

20.10.1922 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Personen
Ernst Eichenberger
Kapitalismus
Nationalratswahlen
Sozialismus
Volltext
Keine Stimme den Ausbeutern! Es ist beinahe belustigend, die bürgerlichen Zeitungen der letzten Tage zu lesen. Während die einen eine immer tollere Hetze gegen Arbeiter und Angestellte loslasse, spielen, sich andere, manchmal der gleichen Partei angehörende, plötzlich wieder als die warmen Verteidiger der Arbeitnehmer au', namentlich derjenigen des Bundes. Warum dieser Unterschied? Da, wo eine bürgerliche Partei erkennt, dass sich die Arbeiter nicht mehr fangen lassen, sondern einer der sozialistischen Parteien die Stimme geben, da können jene ruhig ihr ehrliches Gesicht zeigen: sie sind Diener des Grosskapitals (...).
Eb. (Ernst Eichenberger).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 20.10.1922.
Personen > Eichenberger Ernst. Nationalratswahlen. 1922-10-20.doc.

Ganzer Text

05.05.1922 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
SGB
Hans Oprecht
Arbeitslosenfürsorge
Arbeitszeitverlängerung
Bankgeheimnis
Erbschaftssteuer
Kongress
Sozialismus
Volltext

Zum ausserordentlichen Gewerkschaftskongress. Am 27. und 28. Mai 1922 findet in Bern ein ausserordentlicher Gewerkschaftskongress statt, der vornehmlich die Fragen der Arbeitszeitverlängerung, des Lohnabbaus, der Arbeitslosenfürsorge und Arbeitslosenversicherung zum Gegenstand der Erörterung machen soll. (...). Hans Oprecht.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 5.5.1922.
Personen > Oprecht Hans. Kongress 1922.doc.

Ganzer Text

09.05.1919 Deutschland
England
Italien
Schweiz
Gewerkschaften
Personen
SGB
SP Schweiz
Johannes Huber
Bolschewismus
Kapitalismus
Sozialismus

Der Bolschewismus. Aus der Broschüre des Genossen Johannes Huber in Rorschach: „Bolschewismus oder Sozialismus?“. Der Bolschewismus geht von der Ansicht aus, das kapitalistische Zeitalter stehe vor seinem Ende, das Reich des Sozialismus breche an. Nur eine kurze Frist noch gelte es auszuharren in Nacht und Grauen, weiterzukämpfen und selbst das Schlimmste zu ertragen. Dann werden wie Russland, Bulgarien, Oesterreich, die Türkei und Deutschland auch die übrigen kapitalistischen Staaten Frankreich, England, Japan und Amerika zusammenbrechen unter den Schlägen des geeinigten Proletariats, und nach einem kurzen, unvermeidlichen Stadium der proletarischen Diktatur werde die Sonne des Sozialismus über allen Völkern leuchten. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 9.5.1919

 

Ganzer Text

01.05.1918 Bern
BS Kanton
Zürich
1. Mai Schweiz
Strassenbahner-Verband
Strassenbahner-Zeitung

Arbeitszeit
Kapitalismus
Sozialismus
Volltext

Zum 1. Mai. Sei uns aufs neue gegrüsst, du 1. Mai! Inmitten der Trauer und der Verzweiflung, die Kriegsnot und Kriegstod auf die  Menschheit legen, musst du, erster Maientag, uns erst recht ein Trostbringer, ein Licht- und Friedenskünder sein. Deine Sprache ist Fluch dem Kriege und Fluch der Unterdrückung. Sie gibt Ausdruck allen Empörten gegen die heutigen Weltgreuel. Dann aber ist deine Sprache auch Segen dem wahrhaft Menschlichen, das alle Guten  in  sein Recht einsetzen wollen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 26.4.1918. Standort: Sozialarchiv.

Ganzer Text

08.05.1916 Berlin
Deutschland
Personen
Karl Liebknecht
Antimilitarismus
Klassenkampf
Sozialismus
Volltext

Das Bekenntnis eines internationalen Sozialisten. Aus den Akten des Prozesses Lieknecht.* Berlin, den 8. Mai 1916. An das Königliche Kommandanturgericht Berlin. In der Untersuchungssache gegen mich bedürfen die Protokolle über meine Aussagen folgender Verdeutlichung: 1. Die deutsche Regierung ist nach ihrem gesellschaftlichen und geschichtlichen Wesen ein Instrument zur Unterdrückung und Ausbeutung der arbeitenden Massen, sie dient im Innern und nach aussen den Interessen des Junkertums, des Kapitalismus und des Imperialismus. (...). Karl Liebknecht.

Der öffentliche Dienst, 1.5.1925.
Personen > Liebknecht Karl. Bekenntnis. 3.5.1916.doc.

Ganzer Text

 

14.08.1915 Zürich
Juso
Personen
Strassenbahner Zürich
Fritz Lanz
August Sacher
Kapitalismus
Religion
Sozialismus
Sport
Volltext

Strassenbahner Zürich. Sektion Seefeld. Depotversammlung vom 14. August im Kasino Tiefenbrunnen. Kurz nach 9 Uhr eröffnete der Obmann August Sacher die Versammlung, hiess die Anwesenden, sowie Genosse Hug, Mitglied der Sozialdemokratischen Jugendorganisation, willkommen.  Nachdem das Protokoll verlesen war, erhielt Genosse Hug das Wort, der uns mit den Aufgaben der Sozialdemokratischen Jugend-organisation vertraut machte.  In seinen Ausführungen erklärte er, wie wichtig und notwendig eine solche jugendliche Kampfesorganisation sei, und betonte, wie heute noch die Lehnungen, speziell im Bäcker-gewerbe, bis zu 15 Stunden täglich beschäftigt werden, trotzdem das Fabrikgesetz eine Maximalarbeitszeit von 10 Stunden vorschreibe. Ferner streifte er die bürgerlichen Turnvereine, die durch den Einfluss des Kapitals die Jugendlichen anlocken, um ihnen die Vaterlandsliebe einzuimpfen. In gleicher Weise werden auch die christlichen Jungburschenvereine,  nur unter dem Deckmantel der Religion, bearbeitet.  Die Pfadfinder werden zu Streikbrechern abgerichtet usw. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 27.8.1915.

Sektion Seefeld 14.8.1915.doc

1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden