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Anzahl gefundene Artikel: 44

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02.05.2019 China
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Syndicom
WOZ

Offener Brief
Pressefreiheit
Volltext
Zum Tag der Pressefreiheit: Offener Brief an den Bundesrat. Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte. Soeben ist Bundespräsident Ueli Maurer von einem Staatsbesuch in China in die Schweiz zurückgekehrt. Auf seiner China-Reise hat er gemeinsam mit Robin Li, CEO von Baidu, eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit zwischen Baidu und der Schweizer Botschaft unterzeichnet. Das Unternehmen Baidu, das den chinesischen Markt für Suchmaschinen dominiert, arbeitet, so die Feststellung von Reporter ohne Grenzen (ROG), mit der staatlichen Zensur und Propaganda zusammen. Wer die Baidu-Suchfunktion nutzt, wird also keine Informationsfreiheit geniessen, die Informationen werden durch Zensur massiv eingeschränkt. China liegt auf der aktuellen „Rangliste der Pressefreiheit“ von ROG auf Rang 177 von 180 Staaten. Die Schweiz liegt auf Platz sechs. Eine gute Rangierung – und sie verpflichtet, auch über die Landesgrenzen hinaus. Zum Beispiel auch in China. Dieser Ansicht sind neben ROG Schweiz auch die Schweizer Journalistenorganisationen Impressum, SSM und Syndicom. Bereits Anfang März hat die Schweiz keine Anstalten gemacht, dieser Verpflichtung für das Menschenrecht Informationsfreiheit nachzukommen. Im Gegenteil: Sie hat sich im UNO-Menschenrechtsrat nicht einer Erklärung zu Saudiarabien und zum Fall Khashoggi angeschlossen. (…).
Syndicom, 2.5.2019.
Syndicom > China. Pressefreiheit. Offenere Brief Bundesrat. Syndicom, 2019-05-02.
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07.12.2017 China
Apple
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Apple
Arbeitsbedingungen
Lohndumping
Volltext
Zwangsarbeit für Apple. In chinesischen Apple-Zulieferbetrieben werden die Rechte der ArbeiterInnen massiv verletzt. Studierende von Fachhochschulen werden unter dem Vorwand von „Praktika“ als Billig-Arbeitskräfte missbraucht. Der Apple-Konzern, das „wertvollste“ Unternehmen der Welt, lässt seine elektronischen Geräte grösstenteils in Taiwan und China herstellen. Seit 2010 hat der Konzern begonnen, seine Fabriken in Gegenden mit tieferen Arbeitskosten zu versetzen. Foxconn, das grösste Subunternehmen von Apple, verlegte beispielsweise seine Hauptproduktionsstätte von Shenzhen in die weniger entwickelte Stadt Zhengzhou. Manchmal werden die Fabriken auch in ärmere asiatische Länder wie Vietnam oder Malaysia ausgelagert. Dieser Wechsel hat sich in den letzten Jahren verstärkt, da sich die Arbeitsbedingungen im küstennahen China verbessert haben. Das Herstellungszentrum für die Apple Watch, die Apple-Uhr, befand sich in einer Stadt an der Küste bei Shanghai. 2016 wurde die Produktion in die Binnenstadt Chongqing verlegt. Die Arbeitsrechte sind im Innern Chinas schlechter im Vergleich zu den Küstenregionen, entsprechend sind die Löhne tiefer und die ArbeiterInnen weniger gut geschützt. “Nichts gelernt”. Ein Bericht der Studierendenorganisation Sacom aus Hongkong deckte vor Kurzem auf, wie Quanta Computer, der exklusiv die Apple Watch herstellt, studentische PraktikantInnen ausbeutet - mit 12-Stundentagen und SchülerInnen ab 16 Jahren. Die StudentInnen berichten, dass sie ohne (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 7.12.2017.
Personen > Idri Tarek, China. Apple. Dumpinglöhne. Vorwärts, 2017-12-07.
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19.10.2017 China
Granma
Sozialismus

Kongress
KP China
Sozialismus
Volltext
Die neue Ära des Sozialismus chinesischer Prägung. Bei der Eröffnung des XIX. Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas, machte ihr Generalsekretär Xi Jinping eine Bilanz der letzten fünf Jahre. „Der Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten ist in eine neue Epoche eingetreten“, sagte Xi Jinping bei der Eröffnung des Nationalen Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH), dem grössten politischen Ereignis des asiatischen Riesenlandes, das alle fünf Jahre stattfindet. Der Generalsekretär der Organisation legte den über 2‘200 Delegierten den Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der letzten fünf Jahre unter seiner Leitung vor, in dem bekräftigt wird, dass die Partei für das Volk als Herr des Landes stehe. Die PCCH versicherte, dass sie an dem System der wesentlichen sozialistischen Werte festhalte und das Land dahin führe, dass bis zum Jahr 2035 die sozialistische Modernisierung im Grundsatz umgesetzt worden ist. „Wir werden geleitet vom Marxismus-Leninismus, vom Denken Mao Zedongs, der Theorie Deng Xiaopings, dem wichtigen Gedankengut der dreifachen Repräsentativität und der wissenschaftlichen Konzeption der Entwicklung“, sagte er. „Wir werden das chinesische Volk mit allen seinen ethnischen Gruppen vereinen und es zu einem entscheidenden Sieg bei dem ganzheitlichen Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand führen und bei der Kampagne anführen, die den Erfolg des Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten für eine neue Epoche sichert“, sagte Xi im Grossen Palast des Volkes in (…).
Granma, 19.10.2017.
Granma > China. KP. Kongress. Granma, 2017-10-19.
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16.10.2017 China
IWF
Junge Welt

Banken
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
„Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten“. Der IWF will die Profite der Banken sichern und die Verschuldung der Lohnabhängigen vergrössern. Ein Gespräch mit Michael Hudson. Michael Hudson lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und ist Präsident des Instituts für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York City. Der Internationale Währungsfonds gibt Entwarnung: In den meisten Industrieländern erholen sich die Banken. Ist alles in Ordnung auf der Welt? Für die Banken ist alles in Ordnung, in der Hinsicht, dass die Korruption ein sehr hohes Level erreicht hat. Die Zentralbanken stellen den Privathäusern so viel Kredit zur Verfügung, wie jene brauchen, um jeglichen Betrug begehen zu können. Die Intention des IWF ist es, die Ansprüche der Banken aufrechtzuerhalten und die übrige Wirtschaft mit Schulden zu belasten. Dafür steht der IWF: Er ist eine Lobbyorganisation der Banken und Spekulanten. IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor Risiken für den Finanzmarkt. Besonders im Nichtbankensektor lauern Gefahren, sagt sie. Was halten Sie davon? Die Risiken von Lagardes Kunden, den Banken, liegen darin, dass sie ihre Marktmacht an andere Gläubiger verlieren könnten. Lagarde will das Monopoly-Spiel am Laufen halten, damit die Banken weiter ohne Konkurrenz wachsen können. Der IWF konstatiert, es gebe ein Kreditproblem in China. Schwelt dort die nächste Krise? Viele Leute haben sich in China viel Geld von den sogenannten Nichtbanken geliehen. In anderen Worten: Die Zentralbanken (...). Junge Welt, 16.10.2017.
Junge Welt > IWF. Banken. Junge Welt, 2017-10-16.
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30.08.2017 China
Armut
Granma

Armut
Volltext
Chinas Plan die Armut bis 2020 auszurotten. China plant bis 2020 die Armut im Land vollständig auszurotten und den Traum „ einer gemässigt wohlhabenden Gesellschaft“ zu erreichen. Dass dies möglich ist, dafür bürgt, dass das asiatische Riesenland, auf die Heldentat zurückblicken kann, in weniger als 40 Jahren fast 700 Millionen Menschen der Armut entrissen zu haben, eine Leistung , der sich kein Land der Welt rühmen kann. Damit würde China zum ersten Land, das das von der UNO gesetzte Entwicklungsziel des Jahrtausends erreicht hätte, in dem gefordert wird, die arme Bevölkerung um die Hälfte zu reduzieren. Um diese Sehnsucht zu erfüllen, die impliziert, die Lebensbedingungen von fast 50 Millionen Menschen zu verbessern (das ist mehr als die gesamte Bevölkerung Spaniens oder Südafrikas) optimiert China seine Strategien und deswegen nimmt die Ausrottung der Armut eine der ersten Stellen seiner Politik ein. Die Reduzierung der Armut stellt einen der stichhaltigsten Beweise für den Fortschritt Chinas als Weltmacht dar, aber sie ist auch eine seiner grössten Herausforderungen. Peking ist sich bewusst, dass der Aufbau einer „gemässigt wohlhabenden Gesellschaft und die Verjüngung des Landes“ Ziele, die 2012 beim XVIII. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (PCCH) aufgestellt wurden, nicht Wirklichkeit werden können, wenn Millionen von Bürgern in Not leben. Der Direktor der Abteilung für Internationale Entwicklung der Stiftung zur Linderung der Armut, Wu Peng, ist der Auffassung, dass das Ziel diesen Ballast bis (…).
Granma, 30.8.2017.
Granma > China. Armut. Granma, 2017-08-30.
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28.07.2017 China
Kapitalismus
Neues Deutschland

Kapitalismus
Volltext
Marx in Peking. Felix Wemheuer über den „Staatskapitalismus“ der Volksrepublik China und den dortigen Klassenkampf von unten. Es gibt viele Gründe, warum sich Linke in Deutschland für China interessieren sollten. Der wichtigste sind die autonomen ArbeiterInnenkämpfe, die seit Jahren stattfinden. Die interaktive Streikkarte der Nichtregierungsorganisation „China Labor Bulletin“ verzeichnet allein für das zweite Halbjahr 2016 insgesamt 1378 Einträge von Arbeitskämpfen. Unter der Rubrik von 100 bis 1000 TeilnehmerInnen gibt es allerdings nur 164 Einträge. Die meisten Streiks sind auf einzelne Fabriken beschränkt und werden mit Hilfe sozialer Medien organisiert. Die chinesische Regierung unterdrückt alle Versuche einer überregionalen Organisierung mit eiserner Faust. Selbst Nichtregierungsorganisationen für WanderarbeiterInnen, die sich auf Rechtsberatung spezialisiert haben, sind von Verhaftungen betroffen. Die staatlich-kontrollierten Gewerkschaften stehen in den seltensten Fällen auf Seiten der Beschäftigten. Die zunehmende Kampfbereitschaft muss im Zusammenhang mit der grossen sozialen Transformation der chinesischen Gesellschaft gesehen werden. In den letzten 20 Jahren ist eine neue ArbeiterInnenklasse von über 200 Millionen Menschen entstanden. Immanuel Wallerstein argumentierte, dass Karl Marx Unrecht hatte, dass mit der Entwicklung des Kapitalismus die grosse Mehrheit der Bevölkerung in freie LohnarbeiterInnen verwandelt werden würde. Im globalen Süden landen Millionen Menschen nur in der informellen (…).
Neues Deutschland, 28.7.2017.
Neues Deutschland > China. Kapitalismus. Neues Deutschland, 2017-07-28.
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15.06.2017 China
Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
Volltext
Wirtschaftspolitik
China auf Einkaufstour in der Schweiz. Die Angst vor der „Gelben Gefahr“. Seit einiger Zeit geht die Angst um, dass China die Schweiz aufkauft - ausgelöst durch Übernahmen von Firmen wie Swissmetal, Gate Gourmet oder Syngenta, oft genährt durch eine Portion Fremdenfeindlichkeit und Kommunistenphobie, die seit jeher Hand in Hand gehen. Dabei macht die Schweiz das Gleiche: Der Zwergstaat hält etwa gleich hohe Direktinvestitionen im Ausland wie die asiatische Grossmacht: gut eine Billion US-Dollar. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Industriestaaten Schranken für den zwischenstaatlichen Kapitalverkehr. In den achtziger Jahren begannen sie, diese jedoch wieder abzubauen. Zuvorderst dabei: die Schweiz. Seither sind die Anlagen, die Investoren - Personen, Firmen und Staaten - in anderen Ländern halten, explodiert. Das gilt nicht nur für den einfachen Besitz von Wertpapieren, sondern auch für Direktinvestitionen, grosse Beteiligungen, die meist von Firmen zur Kontrolle von Tochterunternehmen gehalten werden. Diese sind seit 1990 weltweit von 2 auf 26 Billionen US-Dollar geklettert. 20 Billionen werden vom Westen gehalten, davon 1,1 Billionen von Investoren in der Schweiz. Damit ist die Schweiz der neuntgrösste Investor der Welt. Zentral für diesen Spitzenplatz sind die Dumpingsteuern, mit denen das Land Tausende internationale Firmen angelockt hat, die ausländische Tochterfirmen halten. Darunter Chemiekonzerne, Banken und Rohstoffhändler wie Glencore. China stand bis vor kurzem nirgends in den (…). Yves Wegelin.
WOZ, 15.6.2017.
Personen > Wegelin Yves. China. Wirtschaftspolitik. WOZ, 2017-06-15.
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19.02.2016 Arbon
China
Personen
Saurer AG
Work
Ralph Hug
Arbeitsbedingungen
Besitzverhältnisse
Saurer AG
Volltext
Jinsheng übernahm Saurer in Arbon TG: „Wir haben nichts zu befürchten“. Die meisten Stickmaschinen kommen aus Asien. Aber die Jinsheng-Gruppe betreibt Saurer im Thurgau erfolgreich weiter. Herr Pan ist in Arbon unbekannt. Nur einmal liess er sich am Bodensee blicken: als er im November 2012 Saurer übernahm. Und dafür 650 Millionen Franken auf den Tisch legte. Seither ist der chinesische Investor Xuepeng Pan der neue Chef des weltbesten Textilmaschinenherstellers. Ein Chef, der 8000 Kilometer weiter östlich residiert. Dort, in der Provinz Jintan bei Schanghai, leitet er einen Mischkonzern, der Spinnereien, Werkzeugmaschinen und medizinische Analysegeräte herstellt sowie ein Bau- und Immobilienimperium unterhält. Der 53jährige Investor war einst Parteisekretär und will mit seiner Jinsheng-Gruppe einen Umsatz von 30 Milliarden Franken erreichen. Während Saurer in der Schweiz noch 160 Personen beschäftigt, sind es bei der Jinsheng laut eigenen Angaben zehntausend. Viele Ängste. Köbi Auer, Präsident der Saurer-Betriebskommission, sagt: „Es hat sich im Betrieb seit der Übernahme durch die Chinesen nicht viel geändert.“ Und Auer ist zuversichtlich, dass dies in Zukunft so bleiben wird. Auch wenn sich der Schwerpunkt des Stickmaschinenmarkts längst nach Asien verschoben hat. Da Herr Pan selbst aus der Textilindustrie stamme, habe er in seiner Heimat ein gutes Netzwerk und könne dort mit eigenen (…). Ralph Hug.
Work, 19.2.2016.
Personen > Hug Ralph. Saurer AG. Besitzverhältnisse. Work, 2016-02-19.
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05.02.2016 BS Kanton
China
Personen
Syngenta
Work
Michael Stötzel
Besitzverhältnisse
Syngenta
Volltext
43 Milliarden Franken für die Aktionäre - Unsicherheit für 3300 Angestellte. Syngenta: Chinesen schlagen in Basel zu. Der Agrochemiekonzern Syngenta wird chinesisch. Die Unia fordert von den neuen Chefs eine echte Garantie der Schweizer Jobs. Am Mittwoch stimmte der Verwaltungsrat der Syngenta der Übernahme durch die China National Chemical Corporation (Chem-China) zu. Dem chinesischen Staatskonzern ist das Basler Unternehmen 43 Milliarden Franken wert. Der Verkauf lag in der Luft. Kurz vor Weihnachten hatte der Syngenta-Verwaltungsratspräsident Michel Demare erklärt, dass ein weiterer Alleingang des Unternehmens angesichts der Erwartungen der Aktionäre „kaum möglich“ sei. Mit anderen Worten: Enttäuscht vorn schleppenden Geschäft, wollten die Aktionäre Kasse machen. Mit 480 Franken pro Aktie erhalten sie jetzt deutlich mehr als bei einer Übernahme durch Monsanto. Der US-Konkurrent wollte letztes Jahr die Syngenta für 449 Franken pro Aktie schlucken. Das hatte der Verwaltungsrat zur Enttäuschung der Aktionäre im August abgelehnt. Seine Begründung: Ein Zusammenschluss der beiden Riesen werde am Nein der nationalen Wettbewerbshüter scheitern. Die Billigung des Deals durch das US-amerikanische „Komitee für ausländische Investitionen“ ist auch jetzt noch die entscheidende Hürde, die Chinas Regierung nehmen muss. Sie wird dabei auf die Geschäftsinteressen der US-Landwirtschaft setzen, die 20 Prozent ihrer Exporte in China absetzt. Nach Einschätzung der regierungsnahen Hongkonger „South China Morning (...). Michael Stötzel.
Work, 5.2.2016.
Personen > Stötzel Michael. China. Syngenta. Work, 2016-02-04.
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01.09.2015 China
Funke, Der
Kapitalismus

Redaktion
Volltext
Wirtschaftskrise
Editorial. Dunkle Wolken brauen sich zusammen am Himmel der Weltwirtschaft. Nach der Beinahe-Eskalation der Eurokrise der letzten Monate richtet sich der besorgte Blick der bürgerlichen Wirtschaftsanalysten und Politiker nach Asien und auf die Schwellenländer Wir haben immer betont, dass die Krise keineswegs ein linearer, sondern ein ungleicher Prozess ist, welcher immer wieder an anderen Orten aufflammt Die wirtschaftliche Situation weltweit ist äusserst fragil. Die Probleme, welche die Krise verursacht hat, wurden in keinem einzigen Land gelöst. Daher kann jede Erschütterung in irgendeinem Land der schwachen Erholung in einigen Ländern ein Ende bereiten und die Weltwirtschaft in eine erneute, noch tiefere Rezession stürzen. Es ist daher auch ·nur zu gut verständlich, dass die Augen der Kapitalvertreter ängstlich auf den Börsencrash in China gerichtet sind. Seit Mitte Juni ist der chinesische Aktienindex um 40 Prozent eingesackt. Dies, nachdem die chinesische Börse in den Monaten davor einen Höhenflug erlebt hatte, der mit realer Wirtschaftsentwicklung nichts zu tun hat. Es handelte sich dabei um eine klassische Blase, die nun geplatzt ist. Wichtiger Faktor bei dieser Blasenbildung waren die Unmengen an gedrucktem Geld der Nationalbanken und die Niedrigzinspolitik, vor allem der EU und der USA, aber natürlich auch die lockere Geldpolitik und die staatlichen Investitionen in China selbst. Dieses Geld fliesst nicht in produktive Investitionen, sondern in die Spekulation. (…). Die Redaktion.
Der Funke, Nr. 44, September 2015.
Funke, Der > Redaktion. Editorial. Nr. 44, September 2015.
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27.11.2014 China
Gewerkschaften
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

Gewerkschaften
Interview
Volltext
„...die Geburtsstunde von Chinas Gewerkschaftsbewegung“. Interview mit Han Dongfang vom China Labor Bulletin. Han Dongfang ist Direktor des China Labour Bulletin, einer NGO aus Hong Kong, welche die ArbeiterInnenbewegung in der Volksrepublik China unterstützt. Ende Oktober war er Gast beim Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) in Bern. GBKZ: Hierzulande wird ein düsteres Bild über die Arbeitsbedingungen in China gezeichnet. Ist das Motiv der rechtlosen und daher billigen Arbeitskräfte stimmig? Han Dongfang (HD): Es stimmt, dass die Arbeitnehmenden in China während der zwei Dekaden seit 1989 ökonomisch ausgebeutet und politisch unterdrückt wurden. Wir wurden zum weltweiten Hauptlieferanten billiger Arbeitskraft, denn wir haben weder das Recht uns in unseren eigenen Gewerkschaften zu organisieren, noch das Recht kollektiv zu verhandeln. Allerdings ist das heute nicht mehr die ganze Wahrheit: Obwohl wir noch immer keine Koalitionsfreiheit haben, gibt es in der chinesischen Arbeitnehmerschaft eine zunehmende Bereitschaft und Fähigkeit, die eigenen Rechte und Interessen mit organisierten Streiks zu verteidigen und kollektive Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zu fordern. Das ist eine bahnbrechende Entwicklung. GBKZ: Wie ist das Verhältnis von staatlicher und unabhängiger Gewerkschaftsbewegung? (…).
GBKZ, 27.11.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > China. Gewerkschaften. Interview. GBKZ, 27.11.2014.
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01.11.2014 China
Indien
Gewerkschaften
SGB

Arbeitsbedingungen
Löhne
Volltext
Vernetzte Kämpfe. Dongfang Han, Redaktor des China Labour Bulletin, war an den SGB-Kongress gekommen, um das einseitig negative Bild zu korrigieren, das man sich hier von den chinesischen Arbeiterinnen und Arbeitern mache. Sie seien rechtlos und billig und nähmen so den Beschäftigten in anderen Ländern die Arbeit weg? Diese Charakterisierung sei viel zu stereotyp, sagte Han, der sich als Botschafter der aufstrebenden Werktätigen Chinas versteht. Diese organisieren sich zunehmend in unabhängigen Gewerkschaften und verlangen Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg. Der Referent führte ein gutes Dutzend Beispiele an für Aktionen, mit denen sich chinesische Arbeiter erfolgreich für bessere Arbeitsbedingungen zur Wehr gesetzt haben. Shalini Gera, Anwältin der indischen Leiharbeiter-Gewerkschaft PCSS (Bild), berichtete aus der indischen Zementindustrie. 80 Prozent der Beschäftigten dort sind Temporärkräfte, die in der Regel nur ein Drittel des regulären Lohnes verdienen. Zudem werden ihnen Sozialversicherungen vorenthalten. Ihre Gewerkschaft ist daran, diese unfairen Regeln zu ändern. Sie wird, wie auch die unabhängige chinesische Gewerkschaftsbewegung, von diversen SGB-Verbänden, von Solidar Suisse und vom Solifonds unterstützt. (…). SGB/VPOD.
VPOD-Magazin, November 2014.
VPOD-Magazin > China. Gewerkschaften. VPOD-Magazin, November 2014.
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07.10.2014 China
Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Gewerkschaftsrechte
Volltext
Chinesischen Kampf für Demokratie und Grundrechte unterstützen! SGB fordert Bund zu handeln auf. In Hong Kong kämpfen Studenten, Gewerkschaften und demokratische Parteien für die Einführung einer echten Demokratie und die Respektierung der politischen und anderer Grundrechte. Der Gewerkschaftsbund Hong Kong hat dazu auch Streiks ausgerufen. Der SGB unterstützt die Demokratiebewegung und fordert den Bund auf, tätig zu werden. Seit Jahrzehnten gibt es in China immer wieder Bewegungen für demokratische Rechte. Zwar üben die Machthaber des kommunistischen Regimes seit dem Tiananmen-Massaker, also seit der Unterdrückung der Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989, gegenüber jedem Dissens wilde Repression aus. Dennoch entstehen in China immer wieder politische Bewegungen für Demokratie und Grundrechte. Häufig sind ausgebeutete Arbeitnehmende oder Studierende die Hauptträger der Forderung nach mehr Demokratie und Mitsprache und sowie nach Grund- und Arbeitsrechten. Was aber in den letzten Monaten in Hong Kong beobachtet werden kann, ist mehr als einer dieser regelmässigen, aber meist kurzlebigen Kämpfe für mehr Mitsprache: In der ehemaligen britischen Kronkolonie demonstrieren Arbeitnehmende, Studierende und Vertreterinnen und Vertreter der demokratischen Parteien gemeinsam und koordiniert für die freie Wahl der Regionalregierung 2017. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 7.10.2014.
Personen > China. Gewerkschaftsrechte. SGB, 7.10.2014.
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06.02.2014 China
Schweiz
Personen
SGB
José Corpataux
Arbeitsrecht
Freihandelsabkommen
Volltext

Eine Türe öffnet sich. Freihandelsabkommen mit China ermöglicht Dialog über Sozialstandard. Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China bietet Möglichkeiten zum Dialog über den sozialen Standard. Der SGB verlangt, dass diese Möglichkeiten genutzt werden. Das zwischen der Schweiz und China ausgehandelte Freihandelsabkommen bietet Instrumente, um einen Dialog zwischen den beiden Ländern zum Thema der Respektierung der Arbeitnehmerrechte zu fördern. Denn das Abkommen beruft sich in Artikel 13.5 auf zwei weitere Vereinbarungen mit China, die „eine Zusammenarbeit in Arbeits- und Beschäftigungsfragen“ vorsehen. In diesen Vereinbarungen wird einerseits auf die soziale Dimension einer nachhaltigen Entwicklung verwiesen, andererseits wird der Grundstein eines Dialogs zwischen China und der Schweiz über den Respekt der IAO-Normen gelegt. Das ganze Vertragswerk mit China mag somit hinsichtlich Menschenrechte klar lückenhaft und enttäuschend sein. Hinsichtlich Sozialstandards jedoch ist Handeln möglich. Aus diesem Grund war der SGB gegen eine Rückweisung des Freihandelsabkommens. Eine solche hätte unsere Anliegen nicht voran gebracht. Wenn Nachhaltigkeit nicht toter Buchstabe sein soll, sind jedoch Strukturen der Begleitung und der Aufsicht zu schaffen. José Corpataux.

SGB, 6.2.2014.
SGB > Freihandelsabkommen. China. SGB. 2014-02-06.

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20.12.2013 China
Erklärung von Bern
Personen
SGB
Work
Michael Stötzel
Volltext

China-Abkommen. Streit unter Linken. Das Ja der Gewerkschaften zum Freihandelsabkommen mit China erzürnt die Entwicklungsorganisationen. Gerade mal 3,7 Prozent der Schweizer Exporte gehen nach China: Das Freihandelsabkommen, das vor wenigen Tagen eine erste Hürde im Nationalrat nahm, hat rein wirtschaftlich gesehen keine grosse Bedeutung. Zumal es für die Maschinen-, Pharma- und Uhrenindustrie lediglich eine Verringerung der chinesischen Einfuhrzölle bringt. Und das auch nur nach einer Übergangsfrist von fünf bis fünfzehn Jahren. Allerdings ist die politische Bedeutung des Abkommens nicht zu unterschätzen. Nach Island ist die Schweiz erst das zweite europäische Land, das mit China solche Handelserleichterungen aushandelte. Der Vertrag hat also Modellcharakter. Ein Teil der Linken sagt nun: Es wiege deshalb umso schwerer, dass Menschen- und Arbeitsrechte im Abkommen nicht ausdrücklich erwähnt würden. Entwicklungsorganisationen, wie etwa die Erklärung von Bern (EvB), werfen den Gewerkschaftern im Parlament vor, für das Abkommen gestimmt zu haben. Weil es ihnen nur um Arbeitsplätze in der Schweiz gehe. (...).Michael Stötzel.

Work, 20.12.2013.
Personen > Stötzel Michael. Erklärung von Bern. China. Work. 2013-12-20.

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14.08.2013 China
ZH Kanton
Gewerkschaften
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Roland Brunner
Julia Gerber Rüegg
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Volltext

Gewerkschaftskontakte mit China. Gleich zwei Delegationen aus China waren heute in Zürich – und wollten von den Gewerkschaften erfahren, wie die Rechte und Interessen der Arbeitnehmenden hier eingebracht werden. Der GBKZ stand Rede und Antwort. Die Municipal Federation of Trade Unions aus Zürichs Partnerstadt, der Millionenmetropole Chongquin, hatte sich direkt an den Kanton Zürich gewandt, um zu erfahren, wie der Kanton mit den Gewerkschaften zusammenarbeitet und was dabei herausschaut. Das Amt für Wirt­schaft gelangte daraufhin an den GBKZ mit der Bitte und Einladung, im Rahmen des Treffens die Präsentation über die Rolle und die Erfolge der Gewerkschaften im Kanton Zürich zu über­nehmen, da man „die Programmpunkte, welche die Gewerkschaften betreffen, nur begrenzt abdecken“ könne. (...).

GBKZ, 14.8.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > China. Gewerkschaften. GBKZ 2013-08-14.

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04.07.2013 China
Schweiz
Regierung Schweiz
Unia Schweiz

Freihandelsabkommen
Menschenrechte
Volltext

Freihandelsabkommen mit China – Gefahr für den Werkplatz Schweiz. Der Bundesrat muss für die Einhaltung der Menschenrechte und für Arbeitnehmerschutz sorgen. Bundesrat Schneider-Ammann fliegt morgen Freitag nach China, um ein Freihandelsabkommen zu unterzeichnen. Die Unia verlangt, dass das Abkommen überprüfbare Sicherungen für die Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte der chinesischen Arbeiternehmenden vorsieht. Nur so kann eine gefährliche Dumpingkonkurrenz für den Werkplatz Schweiz vermieden werden. (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 4.7.2013.
Unia Schweiz > Freihandelsabkommen. China. Unia Schweiz. 2013-07-04.

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01.03.2013 China
Deutschland
Personen
Verdi
Versandhandel
Work
Michael Stötzel
Arbeitsbedingungen
Ausbeutung
Volltext

Arbeitshetze, erbärmliche Löhne und Sicherheitstypen in Neonazikluft. Amazon im grossen Shitstorm. Die ARD zeigt die schockierenden Arbeitsbedingungen beim deutschen Versandhändler Amazon. Dieser liefert auch in die Schweiz.. „Global Times“ ist eine offizielle englischsprachige Tageszeitung Chinas. Für einmal berichtete sie über misshandelte Arbeiterinnen und Arbeiter in einem der Länder, die China immer wieder mit den Menschenrechten kommen. Über die Arbeiter des deutschen Versandhändlers Amazon. Die Quelle der „Global Times“: eine Dokumentation des Deutschen Fernsehens vom 13.Februar 2013 über das Amazon-Logistikzentrum im hessischen Bad Hersfeld. (...). Michael Stötzel.

Work, 1.3.2013.
Personen > Stötzel Michael. Arbeitsbedingungen. Versandhandel. 1.3.2013.

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18.01.2013 China
Dornach
Reconvilier
Personen
Swissmetal
Unia Transjurane
Work
Jean-Pierre Chapuis
Oliver Fahrni
Betriebsübernahme
Industriepolitik
Swissmetal
Volltext

Die Swissmetal-Werke in Reconvilier und Dornach standen vor dem endgültigen Aus. Jetzt übernehmen die Chinesen. Die Hoffnung ist ein schwarzer Bus. Der chinesische Baoshida-Konzern verspricht, Swissmetal zu neuer Blüte zu führen. Ein Besuch in  Reconvilier. Der Unterschied zwischen Hölle und Hoffnung ist ein schwarzer Kleinbus. „Steht der Bus vor der Fabrik, sind die Chinesen da“, sagt ein Arbeiter der Fabrik Boillat Swissmetal in Reconvilier. Im Berner Jura gelten „die Chinesen“ als die letzte Chance. Nur sie können Boillat, das Schwesterwerk in Dornach SO und rund 230 Arbeitsplätze noch retten. (...). Oliver Fahrni.

Work, 18.1.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Swissmetal. China. 18.1.2013.doc.

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17.01.2013 China
Schweiz
Personen
Wirtschaftspolitik
Work
Oliver Fahrni
Volltext
Wirtschaftspolitik

Die Chinesen sind da. In drei Jahren haben 60 chinesische Firmen in der Schweiz Fuss gefasst. Und das ist nur die Vorhut. Wer ist Jinsheng? Jinsheng baut Brücken und Strassen. Jinsheng stellt Werkzeugmaschinen her, handelt mit Baumaterial, verkauft Möbel und tut einiges mehr. Ein grosser chinesischer Mischkonzern eben. Am 4. Dezember 2012 kaufte Jinsheng von der OC Oerlikon die Abteilung Textilmaschinen. Denn die Chinesen produzieren auch Baumwolle. Nur zwei Wochen später, am 20. Dezember, holte der unbekannte chinesische Konzern Baoshida die kaputtsanierte Swissmetal aus dem Koma. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 17.1.2013.
Personen > Fahrni Oliver. China. Wirtschaft. 17.1.2013.doc.

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29.11.2012 China
Schweiz
Arbeit
Solidar Suisse
Unia Schweiz
Work

Arbeitsbedingungen
Kongress
Resolution
Volltext

Resolution 1. Antrag der nationalen Geschäftsleitung. Unia setzt auf „fair work“ in China. Die Globalisierung der Wirtschaft ist alltagtägliche Realität, ohne dass dies direkt spürbar ist. Wer denkt im Laden beim Kauf eines Mobiltelefons oder eines Spielzeugs schon daran, dass China heute weltweit der wichtigste Produktionsstandort für derartige Dinge ist? In China werden von den weltweit hergestellten Produkten gefertigt: (...).

Unia Schweiz. Kongress 29.11.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Arbeitsbedingungen. China. Unia-Kongress 29.11.2012.

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06.07.2012 Brasilien
China
Russland
Schweiz
Personen
SGB
Vermögen
Marco Kistler
Besitzverhältnisse
Statistik
Vermögen
Volltext

Schweizer Millionäre auf dem Vormarsch. Anteil der Millionäre 2011 um fast 6% gewachsen. Der Club der Millionäre ist 2011 weltweit gewachsen während das weltweite Privatvermögen geschrumpft ist. Und der Club wird Multikulti: In China, Brasilien und Russland wächst die Zahl der Millionäre weiter – und massiv in der Schweiz. Zeit, die Privilegien der Millionäre zu stutzen. Der Club der Millionäre ist 2011 zwar (nach einem Wachstum von über 8% im 2010) nur um knapp 1% gewachsen. In den angelsächsischen Ländern, Australien oder Indien hat er sogar Mitglieder verloren. Aber er wird dem Global Wealth Report 2012 zufolge Multikulti: In China, Brasilien und Russland wächst die Zahl der Millionäre weiter – und in der Schweiz. 2011 gab es in der Schweiz bereits 32.9 Dollar-Millionäre pro 1000 Einwohnern - ein Anstieg von fast 6% - und das mitten in der Krise. (...). Marco Kistler.

Kommunikation SGB, 6. Juli 2012.
SGB > Vermögen. 6.7.2012.doc.

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23.09.2011 China
Polen
Bauwirtschaft
Personen
Work
Michael Stötzel
Gewerkschaften
Löhne
Volltext

China stoppt Angriff auf europäischen Baumarkt. Selbst fünfhundert Chinesen konnten nicht so billig bauen. Damit hat niemand gerechnet: Dem chinesischen Staatskonzern Covec wurde der Autobahnbau in Polen zu teuer. Es sollte der grosse Durchbruch werden: Chinas Staatskonzern wollte mit dem konkurrenzlos billigen Bau eines Autobahnteilstücks in Polen im europäischen Baumarkt Furore machen. Es werde der Durchbruch, fürchteten die europäischen Gewerkschaften. Sie erwarteten noch massiveren Lohndruck. Es werde der Durchbruch, meinte auch der europäische Bauarbeitgeberverband (FIEC). Vergeblich hatte er darauf gesetzt, dass die Europäische Union die Privatunternehmen vor der unlauteren Konkurrenz des chinesischen Staats schützen würde. FIEC-Geschäftsführer Ulrich Paetzold erklärte, Covec könne „zu Preisen, die nicht machbar sind“, bauen. Weil China das Unternehmen als Instrument seiner Aussenpolitik nutze und die Verluste trage. Paetzold: „Egal, was es kostet, Covec wird alle Termine und Vorschriften einhalten. Die wollen auf dem europäischen Baumarkt Fuss fassen.“ (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Work > China. Bauwirtschaft. 2011-10-06.doc.

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30.03.2011 Biel
China
Unia Biel-Seeland

Arbeitsbedingungen
Gesundheitsschutz
Volltext

China und seine Arbeitsbedingungen. Infoabend der Unia Biel-Seeland. Mittwoch, 30.3.2011, 19 Uhr, Farelhaus, Oberer Quai 12, Biel. (...).

Unia Biel-Seeland. Arbeitsbedingungen in China.
Unia Biel Seeland > Arbeitsbedingungen in China. pdf

Arbeitsbedingungen in China. 30.3.2011.pdf

24.09.2010 China
Personen
Solifonds
Unia Schweiz
Work
Michael Stötzel
Berufskrankheiten
Gesundheitsschutz
Todkranke Achatschleifer endlich entschädigt. Mit Unterstützung von Unia und Solidonds. Sechs Achatschleifer erhalten von ihrem früheren Arbeitrgeber 390'000 Franken: die grösste Entschädigung, die in China bisher bezahlt wurde. (...). Michael Stötzel. Work. Freitag, 24.9.2010
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