Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 60

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
31.05.2019 Frankreich
Italien
Österreich
Schweiz
Faschismus
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Nationalismus
Volltext
Europas Rechtsnationale haben eine dicke Kriminalakte. Testosteron und Lug und Trug. Korruptheit ist ihr Markenzeichen. Betrug ihr Alltag. Dennoch werden die Ultrarechten immer wieder gewählt. Beinahe hätte der österreichische Rechtsradikale die Falle gewittert. Heinz-Christian Strache fielen die schmutzigen Fussnägel der angeblichen russischen Oligarchen-Nichte auf. Sie behauptete, eine Viertelmilliarde Euro Schwarzgeld in Österreich investieren zu wollen. Doch man lümmelte sich auf dem Sofa einer Luxusfinca auf Ibiza, und Testosteron vernebelte den Blick. Die Gockelei vor der langmähnigen Blonden übernahm wieder das Kommando. Sechs Stunden lang redete sich der Führer der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in eine strahlende Zukunft. Wenn die Russin den Rechtsextremen zum Wahlsieg verhelfe, werde er ihr enorme Staatsaufträge, Casino-Lizenzen und Firmen zuhalten, versprach Strache. Auf Kosten österreichischer Unternehmen. Legal, illegal, scheissegal. Vorbild SVP. Unbemerkt solle die reiche Russin die grosse österreichische „Kronen-Zeitung“ kaufen, um ihn zu ¬„pushen“, schlug Strache vor. Und weil es so schön war, lästerten Strache und sein Begleiter noch eine Weile über die Sexaffären der politischen Gegner. Pech, dass dies irgendjemand mitschnitt. Das ¬Video zeigt die Ultrarechten in ihrer ganzen Pracht: prahlerisch, grossmannssüchtig und von brutalem Gemüt. Nur wenige Monate nach diesem Geheimtreffen stieg Strache in Wien zum stellvertretenden Regierungschef auf. Die Koalition von Volkspartei (ÖVP) und FPÖ ging sogleich daran, die 60-Stunden-Arbeitswoche einzuführen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Faschismus. Work online, 2019-05-31.
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01.02.2019 Italien
CGIL
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
CGIL
Volltext
Eine der mächtigsten Frauen Italiens tritt ab. Frau Camusso, wohin steuert Italien? Acht Jahre lang führte Susanna Camusso (63) die grösste Gewerkschaft Italiens und auch Europas. Jetzt tritt die CGIL-Chefin zurück. Nicht wehmütig, aber ziemlich besorgt um Italien. Work: Warum sorgen Sie sich so um Italien? Susanna Camusso: Italien steuert nach rechts, aggressiv nach rechts, mit einem fremdenfeindlichen Drall und einer gehörigen Portion Nationalismus. Die Überzeugung gewinnt an Boden, dass die einzelnen EU-Länder ihre Probleme alleine lösen könnten, ja sogar, dass sie sie alleine besser lösen könnten. Die jetzigen Regierungsparteien behaupten, sie kümmerten sich um die sozialen Probleme. In Tat und Wahrheit kommen die ergriffenen Massnahmen vor allem den Reichen zugute, sie schaffen keine Arbeit und verbessern die Arbeitsbedingungen nicht. Italien hatte einst eine starke und stolze Linke. Was ist passiert? Die Arbeitenden fühlen sich als Verliererinnen und Verlierer der Globalisierung. Zu Recht, denn sie kamen heftig unter Druck: Arbeitsplatzabbau, Firmenschliessungen, Sozialabbau und harte Konkurrenz durch Arbeitnehmende aus anderen Ländern. Mehrere Regierungen, auch die Mitte-links-Regierung von Matteo Renzi, bliesen zum Angriff auf die Arbeitsbedingungen. Sie erliessen eine Serie von Gesetzen die von den Arbeitnehmenden als Schlag ins Gesicht empfunden wurden. Sie sahen ihre Renten und Löhne schrumpfen, ihre Gesamtarbeitsverträge, die nicht erneuert wurden, den Service public, der sich zugunsten von Privatisierungen zurückzog. Und plötzlich sahen sie keine Alternative mehr, (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Italien. CGIL. Work online, 2019-02-01.
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01.02.2019 Italien
CGIL
Personen
Work
Andreas Rieger
CGIL
Kongress
Volltext
CGIL-Kongress: Landini, der Neue. „Eine schöne Organisation mit vielen Leuten, die kämpfen wollen“, so umschreibt Maurizio Landini (57) liebevoll seine Gewerkschaft. Eben hat ihn der Kongress der CGIL zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt, zum Nachfolger von Susanna Camusso. Die Confederazione Generale Italiana del Lavoro, CGIL, ist mit über fünf Millionen Mitgliedern die grösste Gewerkschaft Europas. Sie organisiert Arbeitende aus allen Branchen, ist in den Betrieben gut verankert und streikfähig. An 40’000 Versammlungen hatte die Basis den Kongress vordiskutiert. Geschlossenheit. Landini (57) hatte einst eine Schweisserlehre gemacht und war als Gewerkschafter lange in der Industrie aktiv. Jetzt, als neuer CGIL-Chef, umreisst er die Herausforderung für seine Gewerkschaft angesichts der desolaten Situation in Italien so: „Wir müssen nicht allein in den Betrieben kämpfen, sondern auch in der Gesellschaft. Ein anderes Italien ist möglich.“ Und auch dringend nötig, denn Italiens Wirtschaft stagniert seit zwei Jahrzehnten, die Jobs werden immer prekärer, und alle Regierungen wollen die Lösung der Probleme dem Markt überlassen. Die ehemals sehr starke italienische Linke ist jedoch heute nur noch ein Scherbenhaufen. Umso stärker rief die Basis am Kongress nach Geschlossenheit der Gewerkschaft:  (…). Andreas Rieger.
Work online, 1.2.2019.
Personen > Rieger Andreas. CGIL. Kongress. Work online, 2019-02-01.
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18.12.2018 Italien
Nahrungsmittel
Personen
SEV Schweiz
Françoise Gehring
Betriebsunfälle
Gesundheitsschutz
Nahrungsmittel
Todesfall
Volltext
Der bittere Preis der Tomaten. Wie die italienische Wochenzeitung L’Espresso schreibt, sind in den letzten sechs Jahren über 1500 Erntehelfer ums Leben gekommen. In der allgemeinen Gleichgültigkeit. Die Werbung für Tomaten und Tomatensaucen ist schmeichelhaft und überzeugend; sie zeigt idyllische Bilder von glücklichen Familien, die um einen Tisch sitzen, während nebenan in der Küche der süssrote Sugo spritzig blubbert. Die warme Frucht der Erde, die an lange Sommerabende erinnert, hat aber eine brutale Kehrseite: Es sind die Menschen – ausländische wie italienische –, die an der Ausbeutung zugrunde gehen. Die Tomatenernte, aber auch jene der Clementinen, rechnet sich in Toten. Personen, getötet von der Hitze, der Erschöpfung, der Verzweiflung. Aber auch von jenen, die es nicht zulassen, dass die Erntehelfer sich für sich selbst und andere einsetzen. Der malische Gewerkschafter Soumayla Sacko wurde am 2. Juni 2018 in Kalabrien umgebracht, weil er für die Rechte dieser Arbeiter kämpfte. Derweil der Kameruner Jean Pierre Yvan Sagnet – diplomiert am Politechnikum Turin und 2017 von Staatspräsident Sergio Mattarella mit dem Verdienstzeichen geehrt – eine Bewegung gegen die illegale Anwerbung von Landarbeitern im Umfeld des Gutshofs Boncuri angeführt hat, die zur Festnahme von 16 Personen führte. Sie gehörten einer kriminellen Organisation an, die in der Gegend von Rosarno, Nardò und andern Orten in Apulien aktiv war. Der Fernsehsender „Arte“ hat seiner Geschichte einen Dokumentarfilm gewidmet: (…). 
SEV, 18.12.2018.
SEV > Betriebsunfälle. Gesundheitsschutz. SEV, 2018-12-18.
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16.11.2018 Italien
Personen
Regierung
Work
Oliver Fahrni
Nationalismus
Rassismus
Volltext
Der schnelle Aufstieg des Rechtsradikalen Matteo Salvini. „Demokratischer“ Staatsstreich in Italien. Innenminister Matteo Salvini hat sich mit Rassismus und Pöbeleien gegen Europa zum starken Mann Italiens gemacht. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet aus Brüssel. Zuerst holten sie den Bürgermeister, Domenico „Mimi“ Lucano. Dann begannen die Uniformierten von Innenminister Matteo Salvini, die Migrantinnen und Migranten aus dem kalabrischen Dorf Riace in Lager zu deportieren. Mimi Lucanos Verbrechen bestand darin, dass sein Modell funktionierte. Er hatte Hunderte von Flüchtlingen nach Riace eingeladen, um sein sterbendes Dorf wiederzubeleben. Das konnte Salvini nicht zulassen. Denn er baut seine Politik auf die Behauptung, nicht etwa die Mafia sei Italiens existentielle Gefahr, sondern die Immigration. Sie zersetze Christentum und die italienische Nation. Dies, obwohl die Zuwanderungszahlen rückläufig sind. Egal, Salvini handelt nach dem Motto: Ist es kein Problem, so mache ich eines daraus. Er attackiert die abtrünnigen Bürgermeister und die Hilfsorganisationen, zerstört gelungene Integrationsmodelle, schliesst die Häfen, lässt Tausende im Mittelmeer untergehen, verhängt Ausgangsverbote für Migranten, dekretiert die Schliessung ihrer Läden, deckt rassistische Morde und Übergriffe, hebelt die Pressefreiheit aus… Marionettenspieler. Wenn Italien an etwas leidet, dann an der Flucht der Gehirne: Jährlich suchen 50’000 junge Diplomierte ihr Glück (…). Oliver Fahrni.
Work online, 16.11.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Rassismus. Work online, 2018-11-16.
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29.03.2018 GR Kanton
Italien
Personen
Tunnelbau
Work
Ralph Hug
Mafia
Tunnelbau
Volltext
Italiens drittgrösster Baukonzern im schiefen Licht:  Bohrt am Albula die Mafia mit? Am Albulatunnel im Engadin warten die Büezer auf ihren Lohn. Ihr Arbeitgeber, der Baukonzern Condotte, ist in Schieflage. Der Chef sitzt in Haft, und an Bord ist womöglich die Mafia. Vor zwei Jahren lobte Ingenieur Duccio Astaldi die Schweiz über den grünen Klee: "Wir haben den Schweizer Arbeitsmarkt schätzengelernt." Das war an der Feier zum Durchstich des Ceneri-Basistunnels im Tessin. Heute steht Astaldi unter Haus¬arrest, auf Geheiss des Staatsanwalts von Messina auf Sizilien. Astaldi ist nicht irgendwer, sondern Chef des drittgrössten Baukonzerns Italiens, Condotte SpA aus Rom. Ein Riese, der in der ganzen Welt Grossprojekte baut. Dem Chef und fünf weiteren Beteiligten werden "tangenti" vorgeworfen – Bestechung und Korruption rund um den Bau des Teilstücks Siracusa-Gela der Autostrada A18 auf ¬Sizilien. Es geht um Schmiergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Albula-Löhne ausstehend. Astaldi musste zurücktreten. Der Condotte-Konzern versichert: "Tutto in ordine!" Wirklich? Wenn Arno Russi den Namen Condotte hört, verwirft er die Hände: "Uuh!" Und dann erzählt der Unia-Mann in Chur, dass Condotte den Arbeitern Geld schulde. Schätzungsweise 500’000 bis 700’000 Franken. Ausstehend sind die Dezemberlöhne und der Dreizehnte inklusive Ferienanteil sowie ¬Sozialversicherungsbeiträge. (…). Ralph Hug.
Work online, 29.3.2018.
Personen > Hug Ralph. Mafia. Tunnelbau. Work online, 2018-03-29.
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16.03.2018 Italien
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Volltext
Wahlen
Italien: Zwei Drittel haben rechts gewählt. Mamma mia! Europa rutscht scharf nach rechts, der neue Nationalismus ist auf dem Vormarsch. Nun auch in Italien. Stunde null in Italien. Das Land ist am 4.März politisch weit nach rechts gerutscht. Die Antipolitikbewegung der Cinque Stelle ist mit 33 Prozent zur stärksten Partei aufgestiegen. rechts aussen hat der Rassist und Europafeind Matteo Salvini von der Lega den langjährigen Regierungschef Silvio Berlusconi überflügelt. Die heute regierende linke (Demokratische Partei. PD), die bei den letzten Europawahlen noch 40 Prozent der Stimmen gemacht hatte, wurde brutal geschlagen (18 Prozent). Und der Versuch, eine systemkritische Linke zu lancieren (LEU), ist gescheitert. Italien ist nach den Wahlen dreigeteilt aufgewacht: In der Lombardei und im übrigen Norden macht die Lega die rechte Musik, in Zentralitalien widersteht die PD, im Süden hat sich die arbeitslose Jugend mit dem Votum für Cinque Stelle gerächt. Jetzt zittern die Demokraten Europas vor einer Machtergreifung Salvinis. Der Mann, der mit Marine Le Pen vom Front national befreundet ist, hat an einer Demo in Mailand schon mal provokativ einen Amtseid abgelegt. Damit drohte er, die Macht notfalls auch mit undemokratischen Mitteln zu ergreifen. Denn die Lega hat faktisch nur etwa halb so viel Stimmen gemacht wie Cinque Stelle. Keine Regierungsmehrheit mehr. In Italien ist immer mal wieder Stunde null. Es ist das politische. Labor Europas. So kam hier der Faschismus an die Macht, lange vor den Nationalsozialisten (…). Oliver Fahrni.
Work, 16.3.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Wahlen. Work online, 2018-03-16.
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25.11.2017 Deutschland
Italien
Amazon GmbH

Amazon GmbH
Streik
Volltext
Bei Amazon wird wieder gestreikt. Kampf um Tarifvertrag beim Onlinehändler geht weiter. Arbeitsniederlegung auch in Italien. Beim Versandhändler Amazon ist erneut bundesweit gestreikt worden. Der Ausstand wurde von der Gewerkschaft Verdi auf den Rabatt-Tag „Black-Friday“ gelegt. Beschäftigte der sechs grossen Amazon-Standorte Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg, Werne (beide Nordrhein-Westfalen), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) legten am Freitag die Arbeit nieder. Nach Angaben von Verdi haben sich 2‘300 Amazon-Mitarbeiter an den Streiks beteiligt. An einzelnen Standorten streikte demnach am Donnerstag bereits die Nachtschicht. Ausser in Koblenz sollen die Arbeitskämpfe am Sonnabend fortgesetzt werden. Am einzigen Amazon-Standort in Italien in Piacenza traten nach Agenturangaben rund 500 Beschäftigte am Freitag ebenfalls in den Ausstand. Bis Ende des Jahres würden zudem Überstunden verweigert, heisst es. Verdi fordert einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. „Amazon lehnt bisher die rechtliche Absicherung der Beschäftigten durch einen Tarifvertrag rigoros ab und versucht erfolglos, weitere Streiks durch unverbindliche Zahlungen und Gratifikationen zu unterbinden“, kommentierte dies die Gewerkschaft in einer Erklärung. Verdi bekommt Unterstützung von vielen Seiten: „Amazon glaubt allein über Arbeitsbedingungen und Bezahlung entscheiden zu können. In Deutschland sind Tarifverträge und Verhandlungen mit Gewerkschaften (…).
Junge Welt, 25.11.2017.
Junge Welt > Amazon GmbH. Streik. Junge Welt, 2017-11-25.
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01.06.2017 Italien
CGIL
Personen
Work
Andreas Rieger
CGIL
Referendum
Volltext
Erfolg für die Gewerkschaft. Je eine Million Unterschriften hat die Gewerkschaft CGIL in Italien für verschiedene Referenden gesammelt. Eines verlangte die Abschaffung der „Vouchers“: Diese boten anfangs die Möglichkeit, kleine Arbeiten in Privathaushalten vereinfacht zu entlohnen. Der frühere sozialdemokratische Ministerpräsident Matteo Renzi lockerte jedoch die Bedingungen, und bald wurden Hunderttausende prekär mit solchen Vouchers bezahlt. Das zweite Referendum verlangte, dass bei öffentlichen Auftragsvergaben die Einhaltung von sozialen Standards wieder Voraussetzung werde. Beide Forderungen gegen die Deregulierung des Arbeitsgesetzes waren sehr populär. Die Regierung wollte deshalb eine Abstimmung vermeiden und akzeptierte sie vor dem auf Ende Mai angesetzten Abstimmungstermin. Die Medien schrieben: „Ein grosser Erfolg für die CGIL.“ Das kann die grösste Gewerkschaft Italiens, die in den Krisenjahren arg gebeutelt wurde. gut brauchen. Auch bei den Gesamtarbeitsverträgen geht es wieder vorwärts, viele konnten erneuert werden. Das ist umso wichtiger, als die Gewerkschaften die grösste Oppositionsbewegung im Land bilden. Und die meisten progressiven Kräfte in der Krise sind. Matteo Renzi scheiterte im Dezember mit der Wahlreform, die er auf die eigene Karriere zugeschnitten hatte. Nach einer schallenden Ohrfeige in der Volksabstimmung trat er im Dezember zurück. Die Linke konnte dies aber nicht zu einem Aufbruch nutzen, es folgte nur eine neue Parteispaltung. (…).
Andreas Rieger ist Unia-5ekretär und vertritt den SGB im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB).
Work online, 1.6.2017.
Personen > Rieger Andreas, CGIL. Referenden. Work online, 2017-06-01.
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04.11.2016 Italien
Personen
Vorwärts
Dario Fo
Biografien
Volltext
Bezahlt wird nicht! Dario Fo und Franca Rame haben das Nachkriegsitalien ebenso aufgerüttelt, wie die Kommunistische Partei Italiens mit Berlinguer. Er aktualisierte die Commedia dell'Arte und führte einen Dauerkampf gegen rechts. Das unzertrennliche Duo Fo/Rame wurden vor allem mit den beiden Stücken „Bezahlt wird nicht!“ (inspiriert vom „proletarischen Einkaufen“ der „Autonomia Operaia“, sprich der direkten Beschaffung von Lebensmittel in den Supermärkten ohne Umweg über die Kasse) und „Offene Zweierbeziehung“ weltweit berühmt. Sie waren unzertrennlich und haben Bakunins Rat ernst genommen: „Ein Anarchist muss mindestens einmal im Tag von Herzen laut lachen können!“ So haben die beiden zum Umsturz aufgefordert, mit Witz, Humor und Satire. Gleichzeitig revolutionierte Enrico Berlinguer mit der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) die internationale marxistische Bewegung mit dem „Eurocomunismo“. Es wurde ein rechter Putsch durch die bis ins Mark korrupte Regierungspartei Democrazia Cristiana und der Geheimloge P2 befürchtet. Die Lage spitzte sich zu, als Feltrinelli nach damaligen Angaben der Polizei beim Versuch, einen Hochspannungsmast in die Luft zu sprengen, selber umkam (diese Todesursache ist bis heute umstritten). Die Mafia erhob wieder ihr Haupt und ermordete reihenweise Richter („! Iudici“). Es folgte der Irrweg der Brigate Rosse und der Ermordung Aldo Moros. Der PCI spaltete sich, und Italien „ingovernabile“ (unregierbar geworden) taumelte von einer politischen Krise in die nächste. Dario Fo hielt alle bei Laune. (…). Hans Peter Gansner. Vorwärts, 4.11.2016.
Personen > Fo Dario. Biografie. Vorwärts, 2016-11-04.
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04.11.2016 Albanien
Italien
Personen
Schuhindustrie
Work
Ralph Hug
Anstellungsbedingungen
Löhne
Schuhindustrie
Volltext
Markenschuhe made in Italy – von wegen! In den ärmsten Ländern Süd- und Osteuropas stehen Arbeiterinnen für uns am Fliessband. Zu Tiefstlöhnen. Schuhindustrie in Europa: das heisst milliardenschwere Händlerfamilien wie Bata. Und Tausende von Arbeiterinnen in Albanien (Bild), Mazedonien oder Rumänien, die noch weniger verdienen als ihre Kolleginnen in China. Von Ralph Hug (Foto: Davide del Giudice) Suzanna (37) arbeitet in einer Schuhfabrik in einem der ärmsten Länder Europas. Um 6 Uhr steht sie auf und macht Frühstück für die Kinder. Dann geht’s ab in die Fabrik. 45 Stunden pro Woche sitzt sie an der Maschine und stellt Lederschuhe für international bekannte Marken her. Jeden zweiten Samstag arbeitet sie ebenfalls. Sind dringende Bestellungen da, muss sie sogar jeden Samstag ran. Egal, ob es ihr passt oder nicht. Würde sie nicht kommen, wäre sie ihren Job sofort los. Und das kann sich die Arbeiterin nicht leisten. Sie braucht ihren Lohn von 204 Euro monatlich für die Familie. Schon für Strom und Wasser geht ein Viertel drauf. Im Winter verschlingt die Holzheizung allein 358 Euro. Nach den Ausgaben fürs Essen bleibt kaum etwas übrig. Kleider und Schuhe kauft sie selten. Und wenn, dann zuerst für die beiden Kinder. Suzannas Gesundheit ist lädiert. Seit längerem setzen ihr Husten und Atembeschwerden zu. In der Produktionshalle ist es stickig, die Maschinen laufen ständig heiss. „Very tough“ sei die Arbeit, sagte sie den Rechercheuren der „Clean Clothes Campaign“. Und: „Ich würde ja gerne etwas ändern. Aber ich sehe keine (…). Ralph Hug.
Work, 4.11.2016.
Personen > Hug Ralph. Schuhindustrie. Löhne. Work, 2016-11-04.
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04.04.2014 Brig
Italien
Muttenz
Crossrail AG
SEV Schweiz

Crossrail AG
Lohndumping
Lokomotivführer
Protestversammlung
Volltext

Personalversammlung legt weiteres Vorgehen gegen Lohndumping fest. SEV verstärkt Druck auf Crossrail. Die Crossrail-Lokführer, die in Brig zu Hungerlöhnen hätten arbeiten sollen, verlangen Klarheit. Sie geben ihren Gewerkschaften SEV und UIL den Auftrag, bei Crossrail formell die Aufnahme von GAV-Verhandlungen zu beantragen. Gleichzeitig erfolgt eine vorsorgliche Anzeige ans Bundesamt für Verkehr als Aufsichtsbehörde. Keine Bewegung im Lohndumping-Fall in Brig: Das Unternehmen Crossrail schweigt, und die rund 70 Lokführer unterzeichnen die Arbeitsverträge nicht. Crossrail hatte ihnen eine Anstellung in Brig zu einem Monatslohn von 3350 Franken (nach Ausbildung) angeboten. Damit hätten sie zwar mehr verdient als bei ihrer jetzigen Anstellung in Domodossola, aber über 2000 Franken monatlich weniger als in der Schweiz üblich. An einer Personalversammlung in Domodossola mit der Schweizer Verkehrsgewerkschaft SEV und der italienischen UIL haben die Lokführer heute ihre Haltung bekräftigt: Sie unterschreiben diese Verträge nicht und geben den Gewerkschaften den Auftrag, bei Crossrail formell die Aufnahme von GAV-Verhandlungen zu beantragen. (…).

SEV, 4.4.2014.

SEV > Crossrail AG Muttenz. Dumpinglöhne. Protest. 2014-04-04.

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01.04.2014 Brig
Italien
Muttenz
Crossrail AG
SEV Schweiz

Crossrail AG
Lohndumping
Lokomotivführer
Volltext

Dumpingversuch mit Lokführern im Güterverkehr. Crossrail plant skandalöse Lohndrückerei mit Grenzgängern. Das Güterverkehrsunternehmen Crossrail will in der Schweiz Lokführer zu Dumpinglöhnen anstellen. Es versucht, italienische Grenzgänger in Brig mit Löhnen zu beschäftigen, die rund einen Drittel unter dem Schweizer Niveau sind. Die Gewerkschaft SEV fordert Crossrail zur sofortigen Aufnahme von GAV-Verhandlungen auf; andernfalls muss das Bundesamt für Verkehr dem Unternehmen den Netzzugang verweigern. Dieser Vorgang ist in der Schweiz einmalig und skandalös: Das Güterverkehrsunternehmen Crossrail mit Sitz in Muttenz will heute in Brig ein Lokführerdepot eröffnen. Das Personal soll aus der italienischen Tochterunternehmung Crossrail Italy Srl zum Mutterhaus verlagert werden. Die angebotenen Löhne sind skandalös: Während der Ausbildung will Crossrail 3100 Franken im Monat bezahlen (alle Löhne x13), danach 3350 Franken. Der Köder: Diese Löhne sind ca. 20 bis 25 Prozent höher als in Italien. Aber: Sie liegen rund einen Drittel unter den Löhnen, die in der Schweiz für Lokführer allgemein üblich sind. (…).

SEV. Medienmitteilung, 1.4.2014.

SEV > Crossrail AG Muttenz. Dumpinglöhne. SEV. 2014-04-01.

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27.02.2014 Italien
Il Manifesto
Personen
WOZ
Sina Bühler
Il Manifesto
Volltext

Weggesparte Haltung „Das Wunder des roten Kampfblatts“ überschrieb die Berliner „taz“ kürzlich einen Artikel zur Rettung von „ll Manifesto“. Schon oft ist die einzige unabhängige linke und selbstverwaltete Zeitung Italiens totgesagt  worden. Zuletzt im Februar 2012. Die Besitzerin des Blatts, die Genossenschaft der Mitarbeitenden, wurde damals zwangsliquidiert. Immer weniger LeserInnen hatten „Il Manifesto“ gekauft und abonniert, die Inserentlnnen hielten sich zurück, und dann fielen auch noch 2,2 Millionen Euro aus der staatlichen Presseförderung weg. Zehn Monate lang erschien die Zeitung unter Aufsicht des Ministeriums für Wirtschaftsförderung weiter. Deren Anwälte stoppten die Zahlungen an freie Mitarbeitende und beantragten Kurzarbeit für die Festangestellten. Anfang 2013 wurde die alte Genossenschaft aufgelöst; die neue, II nuovo Manifesto, entstand. Dreissig Genossenschafterlnnen führen den „Manifesto“ weiter. Fragt man I,oris Campetti, der fast vierzig Jahre lang Redaktor der Zeitung war, dann hat diese Massnahme das rote Kampfblatt nicht gerettet. Sina Bühler.

WOZ, 27.2.2014.
WOZ > Il Manifesto. WOZ. 2014-02-27.

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17.01.2014 Deutschland
Frankreich
Italien
Erster Weltkrieg
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Karl Liebknecht
1. Weltkrieg
Volltext

Resolution. 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges erleben wir eine erneute Debatte darum, wer das Feuer an die Lunte gelegt hat. Bei dieser Infragestellung der Hauptverantwortung des deutschen Imperialismus an dem über vier Jahre dauernden Völkergemetzel geht es selbstverständlich nicht um historische Wahrheit. Es geht um die theoretische und politische Legitimierung heutiger imperialistischer Politik. Der Erste Weltkrieg erwuchs aus den Expansionsinteressen der imperialistischen Grossmächte Europas, er war auf Eroberung neuer Märkte und Ressourcen und die Neuaufteilung der vorhandenen gerichtet: Ein „kapitalistischer Angriffs- und Eroberungskrieg“, wie Karl Liebknecht, Mitgründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, früh feststellte. Gleichzeitig war der Krieg eine Gelegenheit für die Herrschenden, in ihren Ländern das Bewusstsein der Arbeiterklasse mit dem Gift des Opportunismus, des Nationalismus und Chauvinismus zu verseuchen. (...).Partei der Arbeit Schweiz.

Vorwärts, 17.1.2014.
PdA > 1. Weltkrieg. Resolution. PdA. Vorwärts 2014-01-17.

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01.05.2013 England
Italien
Schweiz
Funke, Der

Redaktion
Volltext

Editorial. Der Klassenkampf ist also zurück. lnteressanterweise sagt das ausgerechnet ein Bürgerlicher. Laut FdP-Nationalrat Ruedi Noser slnd die lnitiativen der Linken (1:12, Mindestlohn, Bonzensteuer, Erbschaftssteuer usw.) Klassenkampf. SPler versuchten dies natürlich sofort zu verneinen und konterten damit, dass es vielmehr die Bürgerlichen seien, welche Klassenkampf von 0ben betreiben würden. Beide Seiten sind sich also einig, dass Klassenkampf herrscht, nur wird er dem Gegner einseitig zugeschrieben. Dies erstaunt doch etwas, da nun über Jahrzehnte von der Führung der Sozialdemokratie und vor allem auch von den Bürgerlichen behauptet wurde, dass Klassen gar nicht mehr existieren. (...). Die Redaktion

Der Funke, Nr. 27, Mai 2013.
Funke, Der > Redaktion. Editorial. Nr. 27, Mai 2013.

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01.03.2013 Italien
Gewerkschaften
Personen
Regierung
Work
Vania Alleva
Pierluigi Fedele
Corrado Pardini
Giorgio Tuti
Faschismus
Volltext
Wahlen

Die „Affanculo“ –Wahl. Italien danach. Viele Secondos sind in der Gewerkschaft. In der Wahlnacht lief das Telefon heiss zwischen ihnen und ihren Verwandten in ltalien. Noch am Wahlabend hat Unia-Industriechef und SP-Nationalrat Corrado Pardini mit seinen Eltern in Viareggio telefoniert: „Er fühle sich fremd im eigenen Land, sagte mein Vater, ein Italien-Rückkehrer.“ Nach 52 Jahren in der Schweiz gingen Pardinis Eltern 2002 wieder zurück in die Toscana. Dorthin, wo die Menschen „linke Politik in den Genen haben“ (Pardini). (...).
Marco Geissbühler.

Work, 1.3.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Italien. Berlusconi. 2013-03-01.doc.

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15.02.2013 Italien
Gewerkschaften
Personen
Work
Oliver Fahrni
Rossana Rossanda
Faschismus
Volltext

Italienisches Ritual: Die ewige Erpressung der Linken. Die italienische Linke hat heute weder eine Sprache noch ein Programm. Pier Luigi Bersani, 61, Chef des sozialdemokratischen Partito Democratico (PD), ist für italienische Verhältnisse ein ruhiger Mann. Kürzlich rief ihm ein Anhänger zu: „Reg dich endlich mal auf!“ Dennoch ist der studierte Philosoph und Sohn eines Automechs populär. Und er kann sich auf eine starke Bewegung stützen. Drei Millionen haben an der Vorwahl teilgenommen, die ihn zum Spitzenkandidaten des PD kürte. (...). Oliver Fahrni.

Work, 15.2.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Gewerkschaften. 2013-02-15.doc.

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15.02.2013 Italien
Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Abzocker-Initiative
Volltext

Päpstlich. Die einen merken, wann genug ist. D[e anderen haben nie genug. Zu den einen gehört Papa Ratzinger. Der 86jährige Pontifex aus dem Oberbayrischen, der die alte lateinische Messe wieder zugelassen und das rechte Gedankengut sowie die Holocaustleugner gestärkt hat, geht in Pension. Eine Wohltat, die uns seit 1296 kein Papst mehr gönnte. lm Gegenteil: Päpste kennen kein Pensionsalter, sie haben lebenslänglich. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work, 15.2.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Päpstlich. Editorial Work. 2013-02-15.doc.

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14.02.2013 Italien
Faschismus
Personen
Wahlen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Volltext

Ein Land am Rande des Nervenzusammenbruchs. Armes Italien: Silvio Berlusconi will noch einmal regieren. Und er legt täglich an Stimmen zu. Der Scheintote ist zurück. Und er treibt es schlimmer denn je. Sein Gesicht ist zur Maske erstarrt. Geliftet, aufgespritzt, zentimeterdick mit Schminke zugepappt, pöbelt Silvio Berlusconi, 76, rund um die Uhr auf seinen TV-Sendern (und auch auf den wenigen, die ihm nicht gehören). Er ist immer und überall: Dutzende Stunden TV seit seinem Comeback. Er macht die Themen, über die Italien spricht. Am Holocaust-Gedenktag lobt er den Faschistenführer Mussolini. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 14.2.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Berlusconi. 2013-02-14.doc.

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01.02.2013 Italien
Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Work
Marco Geissbühler
Arbeit auf Abruf
Ladenöffnungszeiten
Volltext

In Italien können die Läden Tag und Nacht offen haben. Operation Salamitaktik. In Italien ist der 24-Stunden-Arbeitstag schon längst Realität. Durchgedrückt wurde er und nach mit dem „Tourismus-Argument“. Mit dieser Salamitaktik operieren auch die Ladenschlussstürmer in der Schweiz. Bis in die 1990er Jahre war in ganz Italien am Sonntag noch Sonntag. Doch dann kam Silvio Berlusconi. Und startete einen ersten, zaghaften Angriff auf den freien Sonntag. Zuerst durften nur die Läden in den Badeorten während der Sommersaison für ein paar Stunden öffnen. Das sei nötig für die Touristinnen und Touristen, argumentierten die Sonntagsabschaffer. Doch die Ausnahmeregelung weckte neue Gelüste. (...). Marco Geissbühler.

Work, 1.2.2013.
Italien > Ladenöffnungszeiten. Italien. Work 1.2.2013.doc.

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17.01.2013 Italien
Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Referendum
SGB
Luca Cirigliano
Ladenöffnungszeiten
Tankstellenshops
Volltext

24 Stunden konsumieren bedeutet früher oder später 24 Stunden arbeiten – für alle! Referendum gegen den Dammbruch. Das Referendum gegen die Deregulierung der Tankstellenshop-Öffnungszeiten ist zwingend. Nicht nur wegen den katastrophalen Arbeitsbedingungen des betroffenen Verkaufspersonals und den Auswirkungen des uneingeschränkten Verkaufs von Alkohol an Nachtschwärmer. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen: Kleine Schritte bei den Laden-Öffnungszeiten bereiten Nacht- und Sonntagsarbeit in allen Branchen vor! (...). Luca Cirigliano.

SGB online, 17.1.2013.
SGB > Ladenöffnungszeiten. Referendum. SGB. 2013-01-17.doc.

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06.07.2012 Italien
Niederurnen
Payerne
Area
Gesundheitsschutz
Holcim AG
Personen
Work
Zementindustrie
Claudio Carrer
Matthias Preisser
Asbest
Prozesse
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Asbest: Italien nimmt die Schweizer Eternit-Fabriken ins Visier. Turiner Justiz ermittelt erneut.  Der Schweizer Zementmilliardär Stephan Schmidheiny bekommt es erneut mit der italienischen Justiz zu tun. Der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello ist ein unauffälliger Mann. Klein, ruhig, mit Halbglatze und einem spitzbübischen Lachen. Doch der 71jährige ist ein Mann, der hartnäckig verfolgt, was seinem Rechtsempfinden widerspricht. Erst ging es um Doping im italienischen Fussball. Jetzt folgt er schon seit Jahren den tödlichen Spuren von Asbest. Liest Dossier um Dossier über verstorbene Asbestarbeiter. Und will die Betreiber ehemaligen Asbestfabriken zur Rechenschaft ziehen. Zum Beispiel den Schweizer Zementmilliardär Stephan Schmidheiny. (...). Claudio Carrer Redaktor „Area“, Matthias Preisser.

Work. Freitag, 6.7.2012.
Zementindustrie > Asbest. 2012-07-06.doc.

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05.04.2012 Finnland
Italien
Österreich
Spanien
Löhne
Personen
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Solidarhaftung
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Solidarhaftung: Osterreich macht’s vor. Von wegen nicht praktikabel: Einzelne Kantone und zahlreiche EU-Staaten kennen bereits eine Solidarhaftung. Die Solidarhaftung sei nicht praktikabel, argumentieren Deutschschweizer Baumeister. Sie bringe zu viel Verwaltungsaufwand. Und kein Bauunternehmer könne kontrollieren, ob (...). Matthias Preisser.

Work, 5.4.2012.
Work > Solidarhaftung. Österreich. 2012-04-05.doc.

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24.11.2011 Italien
Schweiz
Colonia Liebera
Emigranten
Personen
Personen
Rotpunktverlag
Rotpunktverlag
WOZ
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Yves Kramer
Angelo Maiolino
Nationale Aktion
Rassismus
Seconda
Secondo
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„Als die Italiener noch Tschinggen waren“. Heute sind andere die Sündenböcke. Der Zürcher Philosoph Angelo Maiolino geht in seinem Buch der Italienerfeindlichkeit in der Schweiz bis in die siebziger Jahre auf den Grund und fragt nach der „Politik der Marginalisierten“. Schilder mit Aufschriften wie „Zutritt für Hunde und Italiener verboten“ kann sich heute niemand mehr vorstellen, und der abschätzige Begriff „Tschingg“, der den italienischen MigrantInnen einst von ihrem beliebten Spiel Morra eingetragen wurde, verschwand aus dem Alltagsvokabular. Heute gründen die NachfahrInnen der ersten Einwanderergeneration erfolgreiche Unternehmen, denen sie selbstbewusst den Namen „Tschingg“ geben, um, wie sie sagen, ihre Eltern zu ehren, die in der Fremde lange untendurch mussten. Oder sie studieren wie Angelo Maiolino Philosophie, Politik und Geschichte, schreiben Bücher wie „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ und erschliessen sich so ein Stück ihrer eigenen Biografie. (...). Yves Kramer.

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
WOZ > Emigranten. 2011-11-24.doc.

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