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Anzahl gefundene Artikel: 235

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05.11.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Ralph Hug
Marie-Josée Kuhn
Jakob Tanner
Bürgerblock
Interview
Nationalratswahlen
Volltext
„Die SVP ist Hauptkraft der radikalen Rechten“. „Wir hatten keine Mitte-links-Koalition - und haben jetzt auch keinen grossen Rechtsrutsch“ sagt Historiker Tanner. Interview: Ralph Hug und Marie-Josée Kuhn. Work: Jakob Tanner, was haben uns die Wahlen am 18. Oktober gebracht, einen Rechtsrutsch oder einen Rutsch nach rechtsaussen? Jakob Tanner: Es gab eine Rechtsverschiebung. Wenn wir den europäischen Kontext ansehen, den Vormarsch des Front national in Frankreich, den Triumph der sogenannt Freiheitlichen in den österreichischen Regionalwahlen und den Wahlsieg der harten Rechten in Polen, so ist es übertrieben, in der Schweiz von einem Rutsch zu sprechen. Die SVP hatte dieses Mal einfach auch Glück bei der Arithmetik der Listenverbindungen und holte viele Restmandate. Noch nie kamen die zwei grössten rechten Parteien auf so viele Sitze wie jetzt die SVP und die FDP. Und das soll nur eine Verschiebung sein? Die Rede vom Rechtsrutsch hängt auch mit der falschen These zusammen, während der letzten Legislaturperiode habe eine Mitte-links-Koalition geherrscht, die nun abgelöst werde. Das stimmt nicht. Die bisherige Politik geht weiter, allerdings mit einem spürbaren Akzent nach rechts. Stehen wir vielleicht wieder vor derselben Situation wie 2003? Damals kippte der Bundesrat mit der Wahl von Christoph Blocher und (…).
Ralph Hug, Marie-Josée Kuhn.
Work online, 5.11.2015.
Personen > Hug Ralph. Bürgerblock. Jakob Tanner. Interview. Work, 5.11.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Work

Faschismus
Nationalratswahlen
Volltext
Köppelland, aufgewacht! 5 Gründe zu gehen - 5 Gründe zu bleiben. 5 Gründe zu gehen: Grund 1. Rechtsaussen hat übernommen. Die SVP ist die stärkste Partei in Luzern, in Schwyz, in Nidwalden, in Zug, in Freiburg, in Bern, in Solothurn, in Basel-Land, im Thurgau, in Appenzell Ausserrhoden, in St. Gallen, in Graubünden. In Schaffhausen marschieren schon 45,3 Prozent der Wählenden mit Christoph Blocher. In Uri sind es 44, in Schwyz 42,6 und im Aargau 38 Prozent. Und Roger Köppel holt den Schweizer Rekord: 178‘090 Stimmen wählten den „Weltwoche“-Besitzer, der nach wie vor verschweigt, wer seine Geldgeber im Hintergrund sind. Im Nationalrat hat die SVP nun fast doppelt so viele Sitze wie der Freisinn. Als Juniorpartnerin bleibt der FDP also nur noch die Unterwerfung. Genauso wie dem neuen, strammen NZZ-Chefredaktor Eric Gujer. Den Rechtsrutsch nennt er „Rückkehr zur Normalität.“ Nichts wie weg! Grund 2. Das SVP-Grüselkabinett. Neu für die stärkste Partei ins Bundeshaus ziehen vor allem Schweiztümler, Linkenfresser, Islamhasser, Frauenfeinde und Bankenfreunde. Z. B. Blocher-Zögling Roger Köppel (gegen Abtreibung, gegen Frauenquoten, gegen Kinderkrippen). Er sagt: „Frauen sind geübt darin, Geld auszugeben, das andere zuvor verdient haben.“ Z. B. Bulldozer-Chefin Magdalena Martullo-Blocher. Ihre Ems-Manager staucht sie wie die Hurlibueben und peitscht die Büezer. 43 Arbeitsstunden pro Woche sind ihr zu wenig: „Wenn man Arbeit hat, soll man schaffen.“ (…).
Work online, 22.10.2015.
Work > Nationalratswahlen. Bürgerblock. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Volltext
Analyse und Herzblut. Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. Redaktionssitzung nach dem Rechtsrutsch der Schweiz: „Es ist zum Davonlaufen“, sagt ein Redaktor. Und eine Redaktorin ergänzt: „Auswandern sollte man können!“ Und seufzt: „Aber wohin nur?“ Es entsteht eine angeregte Diskussion, irgendwo zwischen Analyse und Herzblut. Und daraus unser Titelblatt (mit dem 178‘090-Stimmen-„Weltwoche“- Politiker Roger Köppel) und unser Wahlschwerpunkt: Fünf gute Gründe auszuwandern und fünf noch bessere zu bleiben. Die harte Rechte im Nationalrat ist so stark wie noch nie, die Mitte ist arg dezimiert und die Linke geschwächt. Der SVP ist es gelungen, Wählerinnen und Wähler mit eher kleinem Bildungsrucksack zu mobilisieren, die sonst nicht wählen gehen. Der kleine Mann und die kleine Frau. Genau gegen diese richtet sich aber die banken- und reichenfreundliche Politik der Blocher-Partei: AHV-Alter rauf; Pensionskassenrenten runter; weniger IV, weniger Ergänzungsleistungen; mehr Lohndumping und weniger Kündigungsschutz für Arbeitnehmende, auch für die Älteren; keine Mindestlöhne. Schrumpfrenten. Weniger Rente für die Bauarbeiter und mehr Profit für sich, das wollen auch die Baumeister. In ihrer Kampagne beteuern sie zwar, sie stünden zur Frühpensionierung mit 60 auf dem Bau. Zu dieser grossartigen sozialen Errungenschaft. Tatsächlich aber weigern sie sich bis jetzt, über die dafür nötigen Gelder zu verhandeln. Mehr noch: Sie reden von Leistungsanpassungen. Was das in Franken und Rappen (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 22.10.2015.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Nationalratswahlen. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Ralph Hug
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Volltext
Mehr Politik by Referendum. Das meinen Linke zum Rechtsrutsch im Parlament. Nach den Wahlen hat die Rechte in Bern die Mehrheit, die Mitte ist dezimiert, und die Linken sind geschwächt. Work fragte linke Politiker und Gewerkschafterinnen: Was nun? Die neu gewählte Zürcher SP-Nationalrätin Mattea Meyer (SP) fährt im Dezember mit gemischten Gefühlen ins Bundeshaus: „Das wird sicher schwierig.“ Doch die 28jährige Historikerin lässt den Kopf nicht hängen. Sie sieht im Gegenteil gute Perspektiven für die Linke - wenn sie aktiv ist und die Basis mobilisieren kann. Meyer fordert einen offensiven Auftritt gegen die Sündenbockpolitik der SVP. „Das Problem sind nicht die Ausländer. Sondern es ist die grosse Ungleichheit in diesem Land.“ Referendumskämpfe. Grossprojekte wie die AHV-Reform oder die Energiewende scheinen unter den neuen Mehrheiten gefährdet. Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne) sieht die grösste Gefahr in einer CVP, die nach rechts abdriftet: „Die Partei hat die Tendenz, dorthin zu kippen, wo gerade die Stimmung ist.“ Glättli meint, die Linken müssten jetzt vermehrt Referenden ergreifen und Politik auf der Strasse machen. Auf harte Referendumskämpfe stellt sich auch der Bündner SP-Hoffnungsträger Jon Pult ein. Sein Fazit: Die bisherige Politik gegenüber der Rechten sei gescheitert. Pult: „Wir müssen dem Nationalismus der SVP frontal entgegentreten.“ Der Politprofi fordert aber mehr. Alle progressiven Kräfte im Land müssten gemeinsam eine neue kulturelle Identität aufbauen. Keine Initiativen. (…). Ralph Hug.
Work online, 22.10.2015.
Personen > Hug Ralph. Nationalratswahlen. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
WOZ
Carlos Hanimann
Nationalratswahlen
Volltext
Es drohen vier eiskalte Jahre. Das Resultat war tausendfach vorausgesagt worden. Am Ende überhöhte sich die selbsterfüllende Prophezeiung selbst: Am Sonntag fand kein Rechtsrutsch statt, sondern ein Rechtsaussenrutsch. Die FDP gewann nur leicht, die rechtsnationale SVP aber erreichte so viele WählerInnen wie noch nie. Dass etablierte Medien nach der Wahl von ExtremistInnen wie Andreas Glarner, Barbara Steinemann, Jean-Luc Addor oder Erich Hess (alle SVP) von einer „Rückkehr zur Normalität“ schrieben, zeigt, dass der jahrelange Aushang von Plakaten mit Messerstechern, schwarzen Schafen, schwarzen Stiefeln und zuletzt ein Gagasong die Hirne gehörig vernebelt haben. Völkerwanderung, Völkerwanderung, Völkerwanderung - SVP- Präsident Toni Brunner hämmerte das Wort am Sonntag in jedes Mikrofon. Die Wahlen sind nach der Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative Ausdruck einer fortgesetzten Spaltung der Schweiz. Es tobt ein Kulturkampf: ein mythisch verklärtes Gestern gegen die Realität von morgen. In Stans „stören“» vier wartende Eritreer vor dem Coop; in Zürich ist es alltäglich, beim Pakistaner einzukaufen und im Innenhof portugiesisch zu sprechen. Die SVP bietet in diesem Kampf eine Klubmitgliedschaft für alle mit Schweizer Pass, das Programm kommt frei Haus: Welcome to SVP. Es ist wie in einem Gottesdienst des freikirchlichen ICF: eine hermetische Wohlfühloase - zutiefst reaktionär, aber im modernen Kleid. Ein Angebot ausschliesslich für jene, (…). Carlos Hanimann. WOZ, 22.10.2015.
Personen > Hanimann Carlos. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
WOZ
Carlos Hanimann
Nationalratswahlen
Volltext
Es drohen vier eiskalte Jahre. Das Resultat war tausendfach vorausgesagt worden. Am Ende überhöhte sich die selbsterfüllende Prophezeiung selbst: Am Sonntag fand kein Rechtsrutsch statt, sondern ein Rechtsaussenrutsch. Die FDP gewann nur leicht, die rechtsnationale SVP aber erreichte so viele WählerInnen wie noch nie. Dass etablierte Medien nach der Wahl von ExtremistInnen wie Andreas Glarner, Barbara Steinemann, Jean-Luc Addor oder Erich Hess (alle SVP) von einer „Rückkehr zur Normalität“ schrieben, zeigt, dass der jahrelange Aushang von Plakaten mit Messerstechern, schwarzen Schafen, schwarzen Stiefeln und zuletzt ein Gagasong die Hirne gehörig vernebelt haben. Völkerwanderung, Völkerwanderung, Völkerwanderung - SVP- Präsident Toni Brunner hämmerte das Wort am Sonntag in jedes Mikrofon. Die Wahlen sind nach der Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative Ausdruck einer fortgesetzten Spaltung der Schweiz. Es tobt ein Kulturkampf: ein mythisch verklärtes Gestern gegen die Realität von morgen. In Stans „stören“» vier wartende Eritreer vor dem Coop; in Zürich ist es alltäglich, beim Pakistaner einzukaufen und im Innenhof portugiesisch zu sprechen. Die SVP bietet in diesem Kampf eine Klubmitgliedschaft für alle mit Schweizer Pass, das Programm kommt frei Haus: Welcome to SVP. Es ist wie in einem Gottesdienst des freikirchlichen ICF: eine hermetische Wohlfühloase - zutiefst reaktionär, aber im modernen Kleid. Ein Angebot ausschliesslich für jene, (…). Carlos Hanimann. WOZ, 22.10.2015.
Personen > Hanimann Carlos. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Grüne
Nationalratswahlen
WOZ

Grüne
Nationalratswahlen
Volltext
Nach der Niederlage. Grün ist tot? Es leben die Grünen! Die Verluste bei den Wahlen am letzten Sonntag sind halb so wild. Nun können die Grünen wieder voll auf unbestechliche Politik setzen. Genau dazu braucht es sie dringender denn je. Regula Rytz eilte im Bundeshaus gerade von einem Interview zum nächsten, als es passierte: Die Kopräsidentin der Grünen betrat den Lift, der sie zur Maske bringen sollte, im Schlepptau einen Tross Reporterlnnen. Nur eine hinkte hinterher, fand keinen Platz mehr im Aufzug: die Generalsekretärin Miriam Behrens. Den aufgeklappten Laptop in der einen Hand, die Tasche in der anderen, sagte sie genervt: „Regula, so kann ich einfach nicht arbeiten, wenn du immer davonläufst“ Es war nicht klar, ob sie zu sich selbst sprach oder zur Präsidentin. Rytz jedenfalls stand im Fahrstuhl und blickte fragend zur Generalsekretärin: „Komm“, sagte sie. Und als die Generalsekretärin den Kopf schüttelte und den Laptop in die Tasche packte, ging Rytz auf sie zu und zog sie doch noch in den Lift. Die Umwelt, ein Luxusthema? Vielleicht war es nur ein Detail in der Hektik des Wahltags. Aber es war sinnbildlich für diesen Tag, an dem so viel schieflief für die Grünen: minus 1,3 Prozent Wählerstimmen, vier Sitze weniger. Prominente VertreterInnen wie die Bernerin Aline Trede oder Yvonne Gilli aus St. Gallen wurden abgewählt. Was ist passiert? Und vor allem: Was nun? (…). Meret Michel, Mitarbeit: Carlos Hanimann.
WOZ, 22.10.2015.
WOZ > Grüne. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
WOZ
Noemi Landolt
Nationalratswahlen
Volltext
Die neuen Köpfe. Ade Mörgeli, hallo Meyer. Der neue Nationalrat verzeichnet ein paar beunruhigende Neuzugänge. Es gibt aber auch erfreuliche Gesichter, unter anderem aus der Westschweiz. Wir wollen nicht allzu viele Worte verlieren über die Abgewählten: Tschüss, Christoph Mörgeli (SVP/ZH) und Hans Fehr (SVP/ZH), adieu, Ex-Autopartei-Sesselschnarcher Roland Borer (SVP/SO) und Geissbock-Zottel-Hirt Ernst Schibli (SVP/ZH). Vermissen werden wir sie wahrhaftig nicht. Ganz im Gegensatz zu Aline Trede (Grüne/BE), die mit ihren Vorstössen zu diversen Themen von Elternurlaub bis Überwachungstechnologien auch dem neuen Parlament gutgetan hätte - bietet dieses doch durchaus Grüselpotenzial. Insbesondere wenn wir den Kopf nochmals nach rechts drehen, so weit rechts, wie es nur geht. Dann sehen wir Andreas Glarner (SVP/AG): Auf seiner Website schreibt Glarner von einer bedrohten Schweiz, die in wenigen Jahrzehnten umgeben sein werde von muslimischen Staaten (Frankreich, Deutschland). Der Slogan seines Wahlkampfs (illustriert mit blutigem Messer und IS-Symbolik): „Kopf hoch statt Kopf ab!“ Die ebenfalls neu gewählte Mattea Meyer (SP/ZH) wird also alle Hände voll zu tun haben, wenn sie sich wie bisher im Zürcher Kantonsrat ebenso für Sans-Papiers wie für Steuergerechtigkeit starkmachen möchte. Denn an Glarners Seite stehen Leute wie Erich Hess (SVP/BE), unermüdlicher Kämpfer gegen das Berner Terroristen- und Chaotennest Reitschule und gerngesehener Gast in satirischen Fernsehformaten (…). Noemi Landolt.
WOZ, 22.10.2015.
WOZ > Nationalratswahlen. Wahlergebnisse. WOZ, 22.10.2015.
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09.10.2015 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Nationalratswahlen
Volltext
PdA wählen! Die Partei der Arbeit hat letzten Sonntag ihr Wahlfest gefeiert. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion, an der vier Genossinnen aus vier Perspektiven die Übel des Kapitalismus und Alternativen dazu aufzeigten. Das Motto der Diskussion hat der US-Grosskapitalist Warren Buffett geliefert: Es würde ein Krieg stattfinden zwischen den Armen und den Reichen und dass seine Seite ihn gewinnen würde. Ein solcher Krieg mit tatsächlicher Waffengewalt findet gegenwärtig in Syrien statt. Lenin meinte, dass der imperialistische Krieg genutzt werden und in einen Bürgerkrieg für die soziale Revolution umgewandelt werden muss. Die KurdInnen in Syrien haben die kriegerische Situation, ausgelöst von der Nato und den Golfstaaten, genutzt und sind zur Selbstverwaltung übergegangen, wie uns ein Genosse aus Deutschland erzählte. Der Anstieg der Anzahl Flüchtlinge aus dieser Region ist kein Zufall. Die Ursache dafür ist klar der Imperialismus. Aber auch, dass eine Krise im Asylwesen entstanden ist, hat seine Gründe. Zum Beispiel die Verschärfungen im Asylrecht, die von SP-Bundesrätin Sommaruga durchgesetzt wurden, so Genossin Amanda Ioset. (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 9.10.2015.
Vorwärts > Nationalratswahlen 2015. Vorwärts, 9.10.2015.
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09.10.2015 ZH Kanton
Partei der Arbeit
Vorwärts

Nationalratswahlen
Volltext
Meinungen. Liebe Genossinnen und Genossen. Es ist mir eine Ehre, mich mit folge den Zeilen und Zeichen an Euch, die Leserschaft des altbewährten Vorwärts wenden zu dürfen. Ich bin Künstler. Eine linksradikale Partei mit Geschichte wie die Partei der Arbeit (PdA) vertreten zu dürfen, im Falle einer Wahl dafür einzustehen und für deren Inhalte, Ideen und Werte zu kämpfen, ist für mich wichtig. Ich unterstütze sämtliche darin auftretenden Forderungen, ausser einer: Ich stehe ein für einen Beitritt zur Europäischen Union. Nicht aus vordergründig logischen oder realpolitischen Gründen, sondern um meinen politischen Standpunkt hier gegenüber des konservativen, bürgerlichen und braun-grünen Lagers gezielt gegenteilig zu positionieren und um für eine europäische (Werte-) Union einzustehen, zuletzt auch einer des Euros, solidarisch. Ein wichtiger Grund für einen Beitritt ist die geopolitische Lage der Schweiz. (…). Mischa Müller.
Vorwärts, 9.10.2015.
Vorwärts > Nationalratswahlen ZH Kanton. Vorwärts, 9.10.2015.
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01.10.2015 Schweiz
Bürgerblock
Personen
Work
Oliver Fahrni
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Volltext
Nationalratswahlen: Das steht am 18. Oktober 2015 auf dem Spiel. Der Angriff auf die Schweiz. Wenn SVP und FdP zulegen, stehen Renten, Löhne, die Arbeitszeit, Atomausstieg und der Service public auf dem Spiel. Denn die Rechten planen den Abriss der Schweiz. Verstrahlt das AKW Mühleberg eines Tages die Schweiz, verdanken wir das auch dem Berner Freisinnigen Christian Wasserfallen. Der lauteste Schreier der Atomlobby im Nationalrat sorgte dafür, dass die Uralt-Pannenmeiler Mühleberg und Beznau weiterlaufen können. Wasserfallen hintertreibt die ökologische Wende. Dafür, dass wir jeden Monat einen Drittel unseres Lohnes (oder mehr) an den Vermieter überweisen, sorgt der SVP-Nationalrat Hans Egloff aus Zürich. Der Präsident des Hauseigentümerverbandes verhindert seit Jahren eine Reform des Mietrechts. Damit leitet er Milliarden Franken in die Taschen der Hausbesitzer um. Und darum sind die Mieten in nur zehn Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. Der SVP-Nationalrat Heinz Brand (GR) und seine CVP-Ratskollegin Ruth Humbel Näf (AG) lassen uns jedes Jahr mehr und mehr für die Krankversicherung bluten. Sie sind, wie bisher Felix Gutzwiler (FdP), die Speerspitzen einer übermächtigen Kassenlobby. Humbel Näf möchte Biertrinker, Dicke und Raucherinnen mehr Prämien bezahlen lassen. Die Milliardenprofite im Gesundheitswesen will sie nicht antasten. Melken und betrügen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 1.10.2015.
Personen > Fahrni Oliver. Nationalratswahlen 2015. Wok online, 1.10.2015.
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01.10.2015 Schweiz
Bürgerblock
Work

Bürgerblock
Nationalratswahlen
Porträt
Volltext
Büezerschrecke: Raus aus dem Bundeshaus! Sie sind nicht die Einzigen, die konsequent gegen die Arbeitnehmenden politisieren. Aber sie sind die, die eine Abwahl besonders verdienen: die (unvollständige) Work-Abwahlempfehlung. Toni Brunner (41): Der Bauernfänger vom Dienst. Andrea Caroni (35): Der Nannyschreck mit goldenem Löffel. Natalie Rickli (39): Die SVP-Quotenblondine. Philipp Müller (63): Der mit der SVP schwimmt. Gerhard Pfister (53): Der Stahlhelmpolitiker. Thomas Matter (49): Der schwerreiche Rechtsrevolutionär. (…). Mit Fotos.
Work online, 1.10.2015.
Work > Bürgerblock. Nationalratswahlen. Work online, 1.10.2015.
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30.09.2015 ZH Kanton
Alternative Liste
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Nationalratswahlen
Volltext
Wahlen? Wählt! Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Stell dir vor, es sind Wahlen und keiner geht hin. Der bisherige Wahlkampf elektrisiert die Massen nicht. Bei den Ständeratswahlen scheinen die beiden Sitze vergeben. Gedankenspiele des „Tages-Anzeiger" nach einer links-grünen Doppelvertretung gehören eher ins Reich der schönen Träume. Bei den Nationalratswahlen ist kein Pfeffer drin. Persönlicher Wahlkampf im Kampf um einen eigenen Sitz ist angesagt. Selbst im rot-grünen Lager dominiert die persönliche Eigenwerbung. Köpfe in Bern sind gut. Inhalte sind besser! Es geht bei der Wahl am 18. Oktober um reale Inhalte und gewerkschaftliche Themen: Grundrechte sind auch Gewerkschaftsrechte. Dank der Europäischen Menschenrechtskonvention und weiteren internationalen Verträgen sind die Gewerkschaftsrechte auch in der Schweiz gestärkt worden. Die gewerkschaftlichen Rechte der Arbeitnehmenden im Betrieb, die Zugangsrechte der Gewerkschaften zu den Betrieben und die Gleichbehandlung aller Gewerkschaften - nicht bloss der staatstreuen Beamtenverbände - sind durch die europäische Rechtsprechung erreicht worden. Ohne diesen europäischen Druck würde die Schweiz bei den gewerkschaftlichen Rechten noch in den Kinderschuhen stecken. Deshalb müssen die EMRK und weiteren internationalen Verträge auch in Bern verteidigt werden. Altersvorsorge sichern. (…). Markus Bischoff.
GBKZ, 30.9.2015.
Personen > Bischoff Markus. Nationalratswahlen. GBKZ, 30.9.2015.
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25.09.2015 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Nationalratswahlen
Volltext
Wählt PdA! Am 18. Oktober finden die National- und Ständeratswahlen statt. Nach den Wahlen wird sich nichts verändern, dies steht heute schon fest. Aber es gibt die Möglichkeit, den Widerstand ins Parlament zu tragen. Eine Möglichkeit, die genutzt werden sollte, ja gar muss. Warum die Partei der Arbeit (PdA) wählen? Die Frage ist durchaus berechtigt. Bekanntlich ist es wenig elegant, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, aber es sei an dieser Stelle trotzdem mal erlaubt: Warum soll man nicht PdA wählen? Die klassische Antwort: Weil es nichts bringt! Und würden Wahlen was verändern, wären sie schon längst verboten - oder zumindest jene Kräfte, die für das aktuelle, herrschende System eine Gefahr darstellen könnten. Das ist nicht zu bestreiten, aber so gesehen muss man sich in der Schweiz (aber nicht nur hier) die Frage stellen: Was bringt denn überhaupt was? Eine Demo für eine solidarische und menschliche Flüchtlingspolitik ist äusserst wichtig und notwendig, aber verändern tut sie auch nichts; das Elend der Millionen, die sich auf der Flucht befinden, bleibt und die Toten im Mittelmeer werden deswegen nicht weniger. Aber so, das heisst auf dieser Diskussionsschiene, kommen wir nicht weiter. Wir fahren den radikal linken Zug frontal und im vollen Karacho an die Wand. Dieses „Es bring eh nichts“ zeugt von einer Hilflosigkeit, von einer fatalistischen Unterwerfung in der Diktatur des Kapitals. Man bleibt lieber zu Hause, anstatt an eine Demo zu gehen, schmeisst die Wahlunterlagen direkt ins Altpapier, weil es ja eh nichts bringt. Dafür wird auf dem Sofa bei angenehmer Zimmertemperatur fleissig Marx, Engels oder Lenin gelesen, (…).
Vorwärts, 25.9.2015.
Vorwärts > Nationalratswahlen 2015. Vorwärts, 25.9.2015.
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24.09.2015 Schweiz
SEV Schweiz

Nationalratswahlen
Volltext
Rot und Grün sind nahe an der Gewerkschaftspolitik. SEV und Syndicom haben das Stimmverhalten der Nationalrätinnen und Nationalräte auswerten lassen. Ihr Ranking 2011-2015 zeigt klar, dass SP, Grüne und Grünliberale am häufigsten so stimmten, wie es der Haltung der beiden Gewerkschaften entspricht. Die SVP-Nationalräte rangieren praktisch geschlossen am Ende des Rankings. Die beiden Gewerkschaften SEV und Syndicom haben die Berner Kommunikationsagentur Border Crossing AG beauftragt, das Verhalten aller Nationalräte und Nationalrätinnen in bestimmten Abstimmungen der letzten vier Jahre auszuwerten. Unter der Leitung der Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin Aline Clauss entstand ein Ranking, das aufzeigt, inwiefern die einzelnen Parlamentsmitglieder und die verschiedenen Fraktionen die gewerkschaftlichen Positionen unterstützt resp. abgelehnt haben. „Anhand von 24 zentralen Abstimmungen haben wir ausgewertet, wer sich im Parlament für die Interessen der Arbeitnehmenden und für einen starken Service public eingesetzt hat“, erläutert Clauss das Resultat. SEV-Präsident Giorgio Tuti ergänzt: „Das Resultat ist an sich nicht überraschend; aber es ist etwas anderes, ob wir eine systematische Auswertung auf dem Tisch haben oder uns nur an unserem Gefühl orientieren.“ (…).
SEV, 24.9.2015
SEV > Nationalratswahlen 2015. SEV, 24.9.2015.
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11.09.2015 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Kapitalismus

Kapitalismus
Nationalratswahlen
Volltext
„Wir dürfen den Kapitalismus nicht unterschätzen.“ GBKZ-Diskussion zu Gewerkschaften und Europa im Volkshaus. Am Donnerstag, dem 10. September, hatte der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) vier Nationalratskandidat/innen zu einer Diskussion über Gewerkschaften und Europa eingeladen. Mit Mattea Meyer (SP), Katharina Prelicz-Huber (Grüne), Martin Naef (SP) und Markus Bischoff (AL) sassen Vertreter von drei verschiedenen Parteien auf dem Podium. Jeder von ihnen ist gewerkschaftlich organisiert und hat zudem gute Chancen am 18. Oktober in den Nationalrat gewählt zu werden. GBKZ-Vorstandsmitglied Fabio Höhener eröffnete die Veranstaltung und stellte die vier Referent/innen nach einander vor. Er gliederte die Diskussion in drei Blöcke: Frankenstärke, Bilaterale und Gewerkschaften in Europa. Kritik an der SNB. Mit seiner Kritik am SNB-Entscheid, den Schweizer Franken nicht mehr an den Euro zu koppeln, eröffnete Markus Bischoff den ersten Block. Er bedauerte, dass die gewerkschaftliche Kritik an der Politik der Schweizer Nationalbank verhallt ist. Nun sei allerdings der Zeitpunkt, an dem viele Menschen die Auswirkungen zu spüren bekämen. Also bräuchte es gerade jetzt wieder Druck auf die SNB. Katharina Prelicz-Huber stimmte dem zu: Die Nationalbank müsse den Franken stabilisieren. Das sei schliesslich ihr Job. (…).
GBKZ, 11.9.2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Kapitalismus, GBKZ 11.9.2015.
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01.09.2015 Schweiz
Funke, Der
Personen
Florian Eschmann
Nationalratswahlen
SP Schweiz
Volltext
SP Wahlkampf. Wählt sozialistisch - für einen bürgerlichen Bundesrat! Der Wahlkampf ist im vollen Gange; die Parteien versuchen, in den Parlamenten noch letzte Prestigeprojekte durchzupeitschen und die SP, allen voran, überschlägt sich damit, sich als staatstragende, kompromissfähige und mehrheitsschaffende Partei zu beweisen. So unterstützt die SP mittlerweile de facto die AHV-Konterreform, ohne diese als solche zu erkennen. Die Wahlplattform der Sozialdemokraten schmerzt einem im Gehirn. Man gebe einer reformistischen Partei den Auftrag 10 zentrale Punkte zu formulieren, um in den Wahlkampf zu ziehen! Die Resultate werden ernüchternd sein. Die SP scheint sogar aus reformistischer Sicht sämtliche Ambitionen in Richtung Sozialismus verloren zu haben. Dabei ist nicht die Themenwahl das Element, das die Schmerzen verursacht, es werden wichtige Themen wie Löhne, Wohnraum, Gesundheitsversorgung etc. angesprochen, sondern die Forderungen, welche so kurz greifen, dass ein Fortschritt kaum noch zu erkennen ist. Die Forderung der ArbeiterInnenbewegung nach gratis Gesundheitsversorgung ist zur Forderung nach Krankenkassenprämien unter 10% des Einkommens geworden, die Forderung nach Kollektivierung der Wohnräume, Enteignung der Immobilienspekulanten und flächendeckendem staatlichen Wohnungsbau ist zu Quoten für gemeinnützigen Wohnraum verkommen und anstatt die Verstaatlichung der Banken zu fordern, will die SP mithilfe einer Börsensteuer die Finanzmärkte stabilisieren. (…). Florian Eschmann.
Der Funke, Nr. 44, September 2015.
Funke, Der > Nationalratswahlen 2015. Der Funke, September 2015.
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17.07.2015 Zürich
Partei der Arbeit
Vorwärts

Nationalratswahlen
Partei der Arbeit
Volltext
Positionen. An der Jahresversammlung (JV) der Partei der Arbeit Zürich (PdAZ) vom 29. Juni wurde Marcel Bosonnet als Spitzenkandidat für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober gewählt. Der zweite Platz besetzt Nesrin Ulu und auf dem Dritten ist der junge Genosse der Kommunistischen Jugend Harald Lukes. Der Name der Liste ist „Partei der Arbeit und Kommunistische Jugend“. Weiter hat die JV einer Unterlistenverbindung mit der Alternativen Liste zugestimmt. Die eidgenössischen Wahlen sind für die PdAZ kein Selbstzweck, sondern eine Gelegenheit unter anderen, um sich für eine Veränderung der Gesellschaft zu engagieren. Wir wollen jenen Menschen, den Arbeiterinnen und Arbeitern, eine Stimme geben, die heute keine wirkliche parlamentarische Vertretung haben. Denn sämtliche im Parlament vertretenen Parteien sind trotz „farblichen“ Nuancen Trägerinnen des kapitalistischen Systems, das Mensch und Umwelt schonungslos im Namen des Profits ausbeutet. (…). Partei der Arbeit Zürich.

Vorwärts, 17.7.2015.
Vorwärts > Nationalratswahlen 2015. Vorwärts, 17.7.2015.
Ganzer Text
25.07.2014 Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Nationalratswahlen
PdA
Volltext
An das Schweizervolk! Das Hauptziel der PdA ist die Sammlung aller fortschrittlichen Kräfte landesweit und versteht sich als „einzige Partei der Opposition gegen die herrschende Regierungskoalition.“ Flugblatt der PdA zu den Nationalratswahlen 1947. Die letzten Nationalratswahlen vom Oktober 1943 fanden unter einem rechtswidrigen Vollmachtenregime statt. Der Vorhut der schweizerischen Arbeiterbewegung, gegen die sich der Druck der im Bundeshaus betriebenen Anpassungspolitik richtete, war es verwehrt, an den Wahlen teilzunehmen. Dutzende der besten Vertreter der Arbeiterschaft, die heute der Partei der Arbeit angehören, waren verfolgt, verhaftet und in den Gefängnissen, weil sie es wagten, sich für die Freiheit und die Wiederherstellung der demokratischen Rechte einzusetzen. Erst die Niederlage Hitlers zwang den Bundesrat, die Verbote gegen links aufzuheben. Heute verfügt die Partei der Arbeit der Schweiz über drei Zeitungen, den „Vorwärts“ für die deutschsprachige Schweiz, die „Voix ouvrière“ für das Welschland und den „Lavoratore“ für den Tessin. Im Genfer Grossen Rat stellt die Partei der Arbeit die grösste Fraktion und in den Kantonen Waadt und Basel die zweitgrösste. Starke Vertretungen besitzt sie in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Baselland und vertreten ist sie in den Parlamenten der Kantone Bern, Aargau, St. Gallen, Luzern, Wallis und Tessin, Kantone in denen sie in den Nationalratswahlen mit eigenen Listen kandidieren wird. (…).
Vorwärts, 25.7.2014.
PdA > Nationalratswahlen 1947. PdA. Vorwärts, 25.7.2014.
Ganzer Text
31.12.2011 BE Kanton
Bern
Biel
Thun
GKB
Personen
André Daguet
Margret Kiener Nellen
Corrado Pardini
Nationalratswahlen
Volltext

Nationalratswahlen 2011. Wahlen wollen wir gewinnen. Deswegen beschloss der GKB, seine Kräfte auf wenige Spitzenkandidatinnen zu konzentrieren. Er setzte damit auf das bewährte Konzept der letzten Nationalratswahlen 2007. Ende Januar nominierte der Vorstand sechs KandidatInnen - je zwei auf den Listen (...). Mit Fotos.

GKB, Jahresbericht 2011.
GKB > Nationalratswahlen GKB 2011.doc.

Ganzer Text

04.11.2011 Schweiz
Bürgerlich-demokratische Partei
CVP
Grün-liberale Partei
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Nationalratswahlen
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MITTE, MITTE, MITTE. Ein Gespenst geht um in der Schweiz, das Gespenst der Mitte. Seit den Wahlen  ist es nicht mehr aufzuhalten. Die Medien bejubeln es: „Die neue Mitte wirkt heilsam.2 Die Politologen huldigen ihm. Und es spukt auch in den Köpfen der „neuen Mitte-Allianz“ aus CVP, Grünliberalen und BDP. Neue Kraft.
„Wir politisieren im Zentrum der Mitte“, sagt BDP-Chef Hans Grunder. Was der Pferdezüchter und „ausgeprägt Familienmensch“ (Grunder über Grunder) allerdings hartnäckig verschweigt, sind konkrete politische Positionen. Die Wahlerfolge zeigten, so Grunder: Die BDP sei „die neue Kraft“ im Land. Das sagt einer, der noch vor vier Jahren der SVP diente. Und dort die übliche Ochsentour absolvierte: Kantonsparlament, Nationalrat, Verwaltungsratspräsident des Langnauer Eishockeyclubs SCL-Tigers, Organisator des „Tatzederbys“ SCB-SCL im Fussballstadion Stade de Suisse usw. BKW-Verwaltungsratspräsident und Fürsprecher Urs Gasche, Landwirt und Bauernverbandsvertreter Hansjörg Hassler (im Nationalrat seit 1999). Doch was soll's: Solange politische Positionen keine Rolle spielen, können sich alle jedes Etikett anhängen. So wie die Grünliberalen. Auch sie ein „Mitte-Wunder“.
Marie->Josée Kuhn.

Work. Freitag, 2011-11-04.
Personen > Kuhn Marie-José. Nationalratswahlen 2011-10-23.doc.

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23.10.2011 Bern
Biel
Lyss
Personen
SP BE Kanton
Stradina
Unia Biel-Seeland
André Daguet
Corrado Pardini
Nationalratswahlen
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André Daguet ruft alle auf: Wählt Pardini! Ich bin heute noch sehr stolz darauf, dass ich dem bekannten Gewerkschafter Corrado Pardini im Nationalrat als meinem direkten Nachfolger Platz machen konnte. Es braucht im Nationalrat unbedingt Politiker, die aufgrund ihrer beruflichen Herkunft und langjährigen gewerkschaftlichen Erfahrung noch wissen, wie die Realität in der Arbeitswelt aussieht und was es bedeutet, wenn die Belegschaft um jeden Lohnfranken hart kämpfen muss. Mit Foto von Corrado Pardini und André Daguet. André Daguet, Alt-Nationalrat und Gewerkschafter Unia.

Stradina, 23. Oktober 2011.
Personen > Daguet André. Corrado Pardini.doc.

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23.10.2011 Lyss
GKB
Personen
Stradina
Unia Biel-Seeland
Corrado Pardini
Nationalratswahlen
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Corrado Pardini: Darum engagiere ich mich. In diesem Sommer und Herbst geschehen einige Dinge, die gut erklären, warum ich mich politisch engagiere. Banker haben den Euro in die Keller spekuliert - und den Franken in den Himmel. Für die Arbeitenden ist dieser Himmel die Hölle. Zehntausende von Existenzen sind in Gefahr, weil die Exportindustrie mit Entlassungen und Auslagerungen droht. Ein Problem ist: Diese Entwicklung gefährdet den Werkplatz Schweiz. Wir brauchen eine aktive Industriepolitik. Nicht zuschauen, wie Wissen ins Ausland verlagert und für das Land verloren geht. Bundesrat, Nationalbank und das Parlament müssen den starken Franken bekämpfen und die industrielle Zukunft der Schweiz planen. (...).

Stradina, 23. Oktober 2011.
Personen > Pardini Corrado. Nationalratswahlen 2011.doc.

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23.10.2011 Bern
Biel
Personen
VPOD Bern Stadt
VPOD Biel
VPOD Burgdorf
VPOD Thun
Philippe Garbani
Corrado Pardini
Regula Rytz
Hans Stöckli
Alexander Tschäppätt
Nationalratswahlen
Ständeratswahlen
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National- und Ständeratswahlen am 23. Oktober 2011. Geschätzte Kolleginnen und Kollegen. Der VPOD schlägt euch für die Nationalrats- und Ständeratswahlen eine Kandidatin und vier Kandidaten vor. Die Fünf tragen unsere Gewerkschaft und ihr Ziel solidarisch mit. „Grosse Teile der Bevölkerung haben seit längerem den Eindruck, dass sie nicht mehr Geld zum Leben haben, obwohl unser Land immer reicher wird. Das Geld landet offenbar bei anderen als bei den tiefen und mittleren Einkommen." So schreibt der SGB im April 2011. Die Schere zwischen den tiefsten Einkommen und den höchsten öffnet sich immer weiter. Beispielsweise hat sich von 1997 bis 2008 die Zahl der Angestellten, die einen Lohn von über 1 Million Franken verdienen, fast versechsfacht. Die 40'000 bestbezahlten Arbeitnehmenden in der Schweiz konnten ihre Löhne um 20% verbessern, während die tiefen und mittleren Löhne im Schnitt nur um 2-4% gestiegen sind. (...). Info Nr. 1/2011. Willi Imhof, Walter Christen, Michel Berger

VPOD Städte Gemeinden Energie. 23. Oktober 2011.
VPOD Bern > Nationalratswahlen 2011.doc.

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23.10.2011 BE Kanton
Lyss
GKB
Personen
SP BE Kanton
Unia Biel-Seeland
André Daguet
Beat Jost
Corrado Pardini
Rudolf Strahm
Nationalratswahlen
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Wahlzeitung

Corrado Pardini. Wahlzeitung. 8 Seiten A4, farbig. 23-10.2011.

Dokumente> Personen > Pardini Corrado. Wahlzeitung 2011.pdf

Pardini Corrado. Wahlzeitung 2011.pdf

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