Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 2147

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30.11.2018 Bern
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bern
Porträt
Volltext
Grüezi, Züri! – Adieu, Post! Bern ist einfach gut: Nein zur SVP-Selbstbestimmungsinitiative, Nein zu den Schlafzimmerspionen und nochmals Nein zu Steuergeschenken für Grossunternehmen. Damit hat die Hauptstadt am letzten Abstimmungswochenende einmal mehr bewiesen: Links von Bern ist nichts. Keine Deutschschweizer Stadt wählt und stimmt vernünftiger als die Aarestadt. Und schon gar nicht Zürich, dessen Journis so gerne auf das oh-wie-uncoole Bern runterpinkeln. Tatsächlich hechelt Zürich Zürich-West Nasenlängen hinterher: Das war bei der Billag-Abstimmung so, bei der erleichterten Einbürgerung der 3. Generation, bei der Atomausstiegsinitiative, bei der Durchsetzungsinitiative und bei der „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln“-Initiative sowieso. Bern nahm diese im Unterschied zu Zürich nämlich an. Bern ist einfach gut. Dabei war der Berner Mutz Jahrzehnte obrigkeitsgläubig unterwegs, bhäbig und schwer bürgerlich. Die Rot-Grünen übernahmen erst 1992. Dann aber für immer. Immer noch darfs äs bitzeli mee sii, wie bei den letzten Wahlen. Sowohl in der Regierung als auch im Stadtparlament gab es damals einen Linksrutsch. Und jetzt, wo die Metropole auch noch die Steuergeschenke für Konzerne versenkt hat, setzt sie ein Zeichen für die ganze Schweiz. Das zeigt Work-Autor Clemens Studer in seiner Analyse. Von Bern lernen, heisst eben siegen. Auch beim Fussballstadion: Grüezi, Züri! Cirillo who. Fragt mich doch unser Pöstler kurz nach der Präsentation des neuen Post-CEO Roberto Cirillo: „Warum berichtet eigentlich der ‚Blick‘ kritischer über diesen McKinsey-Bruder als meine Gewerkschaft?“ Da konnt’ (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 30.11.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bern. Porträt. Work online, 2018-11-30.
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30.11.2018 BE Kanton
Bern
Personen
Work
Clemens Studer
Abstimmung
Volltext
Nein zu Steuergeschenken für Konzerne. Bern lehrt uns das Siegen. Mit 53,6 Prozent schickten die Bernerinnen und Berner das revidierte Steuergesetz zurück an den Absender. Eine Blaupause für andere Kantone. Die Regierung und die Mehrheit des Kantonsparlaments wollten den Konzernen im Kanton jährlich über 160 Millionen Franken schenken. 160 Millionen, die dann in den Kassen des Kantons, der Gemeinden und der Kirchgemeinden gefehlt hätten. Die Folgen wären höhere Steuern für Privatpersonen, höhere Gebühren und noch mehr Leistungsabbau bei Bildung und Pflege. Erst Ende 2017 hatte der Kanton harte Leistungskürzungen bei der Spitex, in der Bildung, im Jugend-, Alters- und Sozialbereich und bei Menschen mit Behinderung durchgesetzt. SP, Grüne und die Gewerkschaften ergriffen das Referendum. Rechte und Bürgerliche, Wirtschaftsverbände und die beiden Berner Zeitungen in Zürcher Besitz, trommelten einmütig für die Steuergeschenke - ein leitender Journalist erklärte sie gar schlicht zur „Pflicht“. Die Mehrheit der Bernerinnen und Berner mochte dem nicht beipflichten. Unia-Industriechef Corrado Pardini ist auch Präsident des Berner Gewerkschaftsbundes. Er sagt: „Der GKB hat seine Verbände und ihre Basis für dieses wichtige Nein mobilisieren können. Wir haben damit auch die Strategie des SGB, Steuersenkungen nicht auf nationaler, sondern auf kantonaler Ebene zu bekämpfen, erfolgreich umgesetzt“ Faire Steuergesetze in den Kantonen sind zentrale Felder fortschrittlicher Politik. Hier schaden Steuergeschenke an Firmen und Bestverdienende unmittelbar und konkret den (…). Clemens Studer.
Work, 30.11.2018.
Personen > Studer Clemens. Abstimmungen Bern. Work, 2018-11-30.
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22.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Uber
Unia Genf

Anstellungsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
McDonald’s: Finger weg von UberEats. Die Unia verlangt, dass McDonald’s auf eine Zusammenarbeit mit UberEats verzichtet. Die Unia und andere Gewerkschaften haben in Bern und Genf eine Protestaktion vor McDonald’s-Filialen durchgeführt. Sie verlangen von McDonald’s, auf eine Zusammenarbeit mit dem Dumping-Essenslieferer UberEats zu verzichten. Das Geschäftsmodell von UberEats beruht – wie Ubers Taxidienst – auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Kurier/innen ordentlich anstellen. Es ist nicht tolerierbar, dass McDonald’s als grösste Fast-Food-Kette der Schweiz solche Praktiken fördern will. Stattdessen sollen die Restaurants Kurier/innen selber anstellen, damit die Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrags für das Gastgewerbe (L-GAV) gelten. Der L-GAV garantiert den Beschäftigten ein ordentliches Anstellungsverhältnis u.a. mit Mindestlöhnen, definierten Arbeitszeiten und fünf Wochen Ferien. UberEats: Behörden müssen handeln. Auch UberEats muss seine Kurier/innen ordentlich anstellen und nach den geltenden Bestimmungen der Branche beschäftigen. Die Unia hat zudem den Bundesrat aufgefordert, Massnahmen gegen den organisierten Gesetzesbruch von Uber zu ergreifen. Die Unia schlägt die Schaffung einer nationalen Task Force aus Bundesrat, Sozialpartnern und Sozialversicherungen vor, die wirksame Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattform-Unternehmen entwickeln muss.
Unia Genf, 22.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-22.
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21.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Unia Genf

Arbeitsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
Protest gegen Kooperation mit Dumping-Uber. McDonald’s: Finger weg von UberEats. Protest-/Flyeraktionen mit Point de presse: Donnerstag, 22. November 2018, 11.00 Uhr, McDonald’s, Zytgloggelaube 6, 3011 Bern, McDonald’s, 22, Rue du Mont-Blanc, 1201 Genève. Sehr geehrte Medienschaffende. Der Dumping-Konzern Uber will mit UberEats einen eigenen Essenslieferdienst in der Schweiz etablieren. Das Geschäftsmodell beruht auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Als eines der ersten Unternehmen hat McDonald’s eine Zusammenarbeit mit UberEats angekündigt. Das ist störend, da McDonald’s mit der Auslagerung der Essenszustellung an eine berüchtigte Dumping-Firma den Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes umgehen würde. Die Unia und die Partnergewerkschaften der Allianz FAIRLOG machen mit einer Aktion vor zwei McDonald’s-Filialen auf die miesen Geschäftspraktiken von Uber aufmerksam und fordern von McDonald’s, auf die Partnerschaft mit UberEats zu verzichten. Wir laden Sie herzlich ein, über die Aktionen zu berichten und die Points de presse in Bern und Genf zu besuchen. (…).
Unia Genf 21.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-21.
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01.11.2018 Bern
Unia Berner Oberland

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 700 Bauarbeiter versammeln sich auf der Berner Bahnhofbaustelle. Nach dem Tessin und der Romandie findet heute die erste Protestaktion in der Deutschschweiz statt. 700 Bauarbeiter aus dem Kanton Bern versammeln sich auf der zentralen Bahnhofbaustelle in Bern. Sie wehren sich für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag (siehe unten). Seit heute Morgen steht Bern still: 700 Bauarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und versammeln sich auf der zentralen Baustelle am Berner Bahnhof. Dies ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Schweiz. Die Bauarbeiter protestieren gegen den massiven Angriff des Baumeisterverbandes auf ihren Gesamtarbeitsvertrag und die Rente mit 60. «Die Baumeister wollen den 12-Stundentag zur Norm machen. Das ist ein direkter Angriff auf die Gesundheit der Bauarbeiter», hält Stefan Wüthrich, Leiter der Unia Einheit Bern/Oberaargau-Emmental, fest. Am Mittag werden die Bauarbeiter in einem Demonstrationszug durch die Stadt Bern ziehen. Eine Lösung ist zum Greifen nah. Für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es eine moderate Beitragserhöhung. Die Bauarbeiter sind bereit diese zu übernehmen, wenn sie dafür eine anständige Lohnerhöhung von 100 bis 150 Franken erhalten. Nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen ist diese überfällig. Die Baumeister sind aber nur zu dieser Lösung bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Einschnitt beim Landesmantelvertrag akzeptieren. Dies ist reine Erpressung. «Die Gewerkschaften wollen eine (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Unia Berner Oberland > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia, 2018-11-01.
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30.04.2018 Bern
Demonstrationen Bern
SGB

Demonstrationen Biel
Lohngleichheit
Volltext
Nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung #ENOUGH18. Aufruf zur nationalen Kundgebung am 22. September 2018. Das Schneckentempo der Schweiz bei der Gleichstellung von Frauen und Männern ist legendär. Auch weit im 21. Jahrhundert sind in der Schweiz Macht und Geld noch ungleich auf Männer und Frauen verteilt: Frauen sind in Politik und den Führungsgremien der Wirtschaft untervertreten und verdienen für gleichwertige Arbeit im Schnitt monatlich 600 Franken weniger als die Männer. Massnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen stossen immer noch auf grossen Widerstand, obschon alle davon profitieren würden. Doch die Lohndiskriminierung löst sich nicht in Luft auf, wenn man sie verleugnet. Weder die Zeit noch der Markt werden es richten. Auch das Stimm- und Wahlrecht für Frauen, das Eherecht und die Mutterschaftsversicherung haben wir weder dem Markt noch der Zeit zu verdanken. Die Fortschritte mussten immer erkämpft werden. Von Frauen und Männern, die sich für diese Verbesserungen eingesetzt haben, den Druck auf die Strasse getragen oder im Parlament für Gleichstellung gekämpft haben. Auch 2018 braucht es Druck. Massnahmen für die Lohngleichheit sind überfällig, doch sie drohen wegen Verhinderungstaktiken in einer parlamentarischen Endlosschlaufe zu verglühen. Mit einer breit abgestützten Demo am 22. September setzen wir ein deutliches (…).
SGB, 30. 4.2018.
SGB > Demonstration. Lohngleichheit. SGB, 2018-04-30.
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20.01.2018 Bern
Demonstration
Unia Schweiz

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Lohngleichheit: Das Parlament ist gefordert. Obwohl die Verfassung seit 37 Jahren festschreibt, dass das Prinzip «gleicher Lohn für gleiche Arbeit» gilt, verdienen Frauen in der Schweiz immer noch weniger als Männer. Jetzt muss das Parlament handeln. Über zweihundert Frauen und Männer haben heute mit einer Spontankundgebung in Bern das Parlament aufgefordert, bei der Revision des Gleichstellungsgesetzes wirksame Massnahmen zur Realisierung der Lohngleichheit zu verankern. Frauen werden jedes Jahr um 7 Milliarden betrogen. 37 Jahre nach der Verankerung der Lohngleichheit in der Verfassung und 22 Jahre nach Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes bleibt die Lohndiskriminierung eine beschämende Realität: Nach wie vor erhalten Frauen für gleichwertige Arbeit rund 20 Prozent weniger Lohn als Männer - davon fast die Hälfte einzig wegen ihres Geschlechts. Pro Jahr entgehen den Frauen deswegen 7 Milliarden Franken. SGB-Frauenkongress stellt Forderungen. Der Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, der heute und morgen tagt, fordert in einer Resolution vom Parlament griffige Massnahmen, damit die Lohngleichheit endlich Tatsache wird. Kontrollen und Mitarbeit der Gewerkschaften. Der Bund muss kontrollieren, ob Unternehmen ihre Lohnanalysen korrekt durchführen und die Lohngleichheit einhalten. Firmen, die Frauen diskriminieren, müssen durch das Gesetz sanktioniert werden. Und die Gewerkschaften sollen mit der Einrichtung einer tripartiten Kommission auf Bundesebene bei der Umsetzung der (…).
Unia Schweiz, 20.1.2018.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Demonstration. Unia Schweiz, 2018-01-20.
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28.11.2017 Bern
VPOD BE Kanton

Aktionstag
Sparmassnahmen
Volltext
Komitee Stopp Abbau empfängt GrossrätInnen vor dem Rathaus. Auf die einschneidenden Massnahmen im Gesundheits-, Sozial und Bildungsbereich muss verzichtet werden. Vor der entscheidenden Debatte macht eine Delegation der Berufs- und Personalverbände auf folgende Anliegen aufmerksam: Für eine gute Grundversorgung. Die Abbaumassnahmen und Leistungsverzichte haben für die Bevölkerung des Kantons zum Teil gravierende Folgen: vermehrt Eintritte ins Pflegeheim statt Pflege zu Hause, zusätzliche Eintritte in eine Klinik anstelle ambulanter Betreuung für psychisch Kranke oder weniger Schulstunden für Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind nur einige Beispiele. Ein Grossteil der vorgesehenen Massnahmen führt zu Mehrbelastung in anderen Bereichen und insbesondere zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaft. Der Grosse Rat muss hier eingreifen und auf die gravierenden Kürzungs- und Abbaumassnahmen in der Grundversorgung verzichten. Kein Abbau auf dem Buckel des Personals. Auch das Personal im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich wird die Auswirkungen in seinem Arbeitsalltag spüren. Der Druck auf die Arbeitsbedingungen und Löhne wird steigen — kein gutes Zeichen angesichts des Fachkräftemangels in diesen Berufszweigen. Soll eine gute Qualität der Grundversorgung weiterhin gewährleistet werden, muss dem Personal Sorge getragen werden. Keine Steuersenkungen ohne Gegenfinanzierung. (…). Angela Zihler.
VPOD BE Kanton, 28.11.2017.
VPOD BE Kanton > Sparmassnahmen. Aktionstag. VPOD, 2017-11-28.
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23.11.2017 Bern
Personen
RaBe
WOZ
Silvia Süess
Jubiläum
RaBe Bern
Volltext
Pfiff und guter Wille. Letztes Jahr war Jubiläum, jetzt gibt‘s endlich das Buch zu zwanzig Jahren Radio RaBe. Doch dem alternativen Lokalradio in Bern ist nicht zum Feiern - wegen der No-Billag-Initiative. Gerade mal vierzig Musikkassetten und kein Computer: So starteten die MacherInnen des unabhängigen Berner Lokalsenders RaBe, als sie 1996 auf Sendung gingen. In den ersten Wochen liefen deshalb oft dieselben Lieder in der genau gleichen Reihenfolge - regelmässige RaBe-Hörerlnnen kannten das Repertoire relativ schnell auswendig. Dies ist nur eine der Anekdoten, die im Buch „RaBe - 20 Jahre alternatives Kulturradio in Bern“ erzählt wird. Das von Steven Götz sorgfältig gestaltete Buch, das mit einem Jahr Verspätung zum Jubiläum erschienen ist, fasst in Bild und Text die bewegte Geschichte des Senders zusammen. Es erzählt von der Vergangenheit, gibt Einblick in die Gegenwart und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Das Buch versammelt Gespräche mit Mitgründerinnen, Fotos der aktuellen MitarbeiterInnen, Zeitungsausschnitte aus all den Jahren unabhängigen Radioschaffens, eine wunderbar zu lesende musikalische Rückblende der letzten zwanzig Jahre sowie Jubiläumsplakate, gestaltet von verschiedenen Berner Grafikerinnen. Ein Kind der Reitschule. Diese Plakate hängen in Originalgrösse auch im RaBe-Studio am Randweg 21, dem Ort direkt neben den Geleisen, wo (fast) alles begann. Wie so vieles in der Berner Kulturszene ist auch RaBe ein Kind aus dem Umfeld der Reitschule: Hier entstand die Idee eines unabhängigen, (…). Silvia Süss.
WOZ, 23.11.2017.
WOZ > Rabe. Jubiläum. WOZ, 2017-11-23.
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02.11.2017 Bern
Inselspital
Personen
Work
Sabine Reber
Inselspital
Verwaltungsrat
Volltext
Inselspital Bern: Verwaltungsrat kommt zur Vernunft. Pflegende sind wieder gefragt. Erfolg für die Pflegerinnen und Pfleger am Berner Inselspital: Sie haben nun auch in Zukunft eine feste Vertretung in der Konzernleitung. Es war ein Schlag ins Gesicht für die 4500 Pflegerinnen und Pfleger, Therapeutinnen und Therapeuten am Berner Inselspital. Im Sommer wollte der Verwaltungsrat eine neue Leitung einsetzen - in der keine Vertretung der Pflege mehr vorgesehen war. Ein sogenannter „Chief Medical Officer“, also ein Arzt, sollte die Anliegen von Medizin und Pflege gleichzeitig vertreten, so der Plan des Verwaltungsrats. Andere Sicht. Damit waren die Pflegerinnen und Pfleger nicht einverstanden. Sie protestierten und forderten in einem offenen Brief, dass ihre Berufe weiterhin in der Konzernleitung vertreten seien. Pierric Gärtner, Pfleger in der Pneumologiestation: „Wir Pflegende als grösste Berufsgruppe im Spital müssen unbedingt mitreden können. Wir haben eine andere Sicht auf den Alltag der Menschen. Wir beziehen das Umfeld stärker ein, finden praktische Strategien, damit die Patienten ihr Leben wieder selber gestalten können.“ Und letztlich gehe es auch um die Arbeitsstellen. Gärtner: „Sonst wird die abwesende Berufsgruppe wohl am meisten unter den Sparübungen leiden.“ (…). Sabine Reber.
Work, 2.11.2017.
Personen > Reber Sabine. Inselspital. Verwaltungsrat. Work, 2017-11-02.
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31.10.2017 Bern
Berner Zeitung
Bund, Der
Syndicom

Strukturreform
Tamedia
Volltext
Syndicom begrüsst die Stellungnahme der Berner Kantonsregierung zur Restrukturierung bei Tamedia. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat sich zu den einschneidenden Restrukturierungen, die das Medienunternehmen Tamedia plant, öffentlich positioniert. In den Antworten auf zwei Parlamentarische Vorstösse hält die Berner Regierung fest, „dass die jüngsten Entscheide der Tamedia AG negative Auswirkungen auf die Medienvielfalt auf dem Platz Bern haben könnten.“ Er hat daher den Verwaltungsrat der Tamedia AG mit Schreiben vom 25. Oktober zu einer Aussprache über die geplante Restrukturierung eingeladen. Zudem ist er bereit, die Möglichkeiten einer indirekten Medienförderung auf Kantonsebene zu prüfen. Das Zürcher Medienhaus Tamedia, das unter dem gleichen Verlagsdach die beiden publizistisch bisher eigenständigen Berner Tageszeitungen „Der Bund“ und „Berner Zeitung“ sowie 10 weitere Titel in der Schweiz herausgibt, will die Redaktionen ab 2018 zusammenlegen und den grössten Teil der Inhalte von zwei einheitlichen Zentralredaktionen in Zürich bzw. Lausanne herstellen lassen. Den einzelnen Titeln würden nur noch kleine, zusammengeschrumpfte Lokalredaktionen verbleiben. Die Redaktionen von „Berner Zeitung“ und „Der Bund“ hatten bereits beim ersten Bekanntwerden der Verlagspläne Mitte August Alarm geschlagen. (…).
Syndicom, 31.10.2017.
Syndicom > Berner Zeitung. Tamedia. Syndicom, 2017-10-31.
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11.09.2017 Bern
Demonstrationen Bern
VPOD BE Kanton

Kundgebung
Sparmassnahmen
Volltext
3000 Teilnehmende an Berner Demo „Stopp Abbau - Für eine gute Grundversorgung“. Sozialarbeiterinnen, Pflegefachmänner, Spitex-Mitarbeiterinnen und viele Lehrerinnen und Lehrer demonstrierten gestern am frühen Abend auf dem Berner Münsterplatz gegen die Abbau-Pläne des Kantons Bern. Ein breites Komitee von Berufs- und Personalverbänden hatte zum Protest gegen das Abbaupaket des Regierungsrats aufgerufen. Auf dem Münsterplatz schilderten die Fachkräfte, wie schädigend sich die Sparmassnahmen in ihren Bereichen auf die Angebote für Kranke, Betagte und Kinder auswirken und wie der Druck auf die Arbeits- und Anstellungsbedingungen steigen wird. In der Novembersession wird sich der Grosse Rat zu den einzelnen Sparmassnahmen äussern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration auf dem Münsterplatz brachten deutlich zum Ausdruck, dass sie bis dahin weiter für eine Verhinderung des Abbaus kämpfen wollen. Der Regierungsrat hat ihnen letzte Woche mit seinen Finanzprognosen weitere Argumente geliefert: Angesicht der guten Aussichten für die Kantonsfinanzen ist ein Festhalten am Sparkurs unsinnig. Für eine gute Grundversorgung. Der Leistungsabbau trifft vor allem pflegebedürftige Betagte, Menschen mit Behinderung, Jugendliche und Familien mit niedrigem Einkommen. Viele Kosten werden lediglich anderen aufgebürdet. Das Personal im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich wird die Auswirkungen in seinem Arbeitsalltag spüren. Denn Arbeitsbedingungen und Löhne werden (...). Bettina Dauwalder, Angela Zihler.
VPOD Schweiz, 11.9.2017.
VPOD Schweiz > Kundgebung „Stopp Abbau“. VPOD Schweiz, 2017-09-11.
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07.09.2017 Bern
Berner Zeitung
Bund, Der
Syndicom

Journalismus
Protestversammlung
Volltext
Heute Morgen früh verteilten die Redaktorinnen und Redaktoren von „Bund“ und „Berner Zeitung“ eine Sonderzeitung, in der die Journalisten „aufdecken, was der Tamedia-Konzern verschweigt“. In ihrer selbst produzierten „Monopol-Zeitung“ kämpfen sie um den Erhalt der publizistischen Identität Ihrer Titel. Das vom Tamedia-Konzern beschlossene Projekt „Tamedia2020“ bedroht die Medienvielfalt nicht nur in Bern, sondern in der ganzen Schweiz. Die Gewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum unterstützen den Protest der Redaktionen und ihren Kampf für den Erhalt der vielfältigen lokalen, regionalen und nationalen Presse. Journalistinnen und Journalisten der Redaktionen von „Berner Zeitung“ und „Der Bund“ haben am Donnerstagmorgen 7. September die von ihnen selbst produzierte „Monopol-Zeitung“ am Berner Bahnhof an Pendler verteilt. Auch die Mitglieder des Berner Grossen Rats wurden von den Journalistinnen und Journalisten mit der „Monopol-Zeitung“ zu ihrer Sitzung begrüsst. Mit ihrer Protestaktion wollen die Redaktionen die Berner Öffentlichkeit auf die drohende Verarmung der Medienvielfalt in Stadt und Kanton Bern aufmerksam machen. Neben Beiträgen der Journalistinnen und Journalisten selbst enthält die Zeitung Analysen des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich und Beiträge prominenter Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport in der Region Bern. Zwar hatte Tamedia am 23. August verkündet, die neue Organisation solle zu besserem Journalismus führen (…).
Syndicom, Presse und elektronische Medien, 7.9.2017.
Syndicom > Berner Zeitung. Journalismus. Syndicom, 2017-09-07.
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17.08.2017 Bern
Berner Zeitung
Bund, Der
Syndicom

Journalismus
Redaktion
Volltext
Einheitsbrei bei Tamedia? Vielfalt schützen: Mit Medienförderung und einem Gesamtarbeitsvertrag. Unter dem Titel „Vielfalt statt Einheitsbrei“ luden die Redaktionen von „Berner Zeitung“ und „Der Bund“ zum gemeinsamen Mittagessen vor dem Berner Redaktionsgebäude ein. Unterstützt wurden die JournalistInnen von der Gewerkschaft Syndicom und dem Berufsverband Impressum. Bei Risotto und Reden erklärten die betroffenen RedaktorInnen den anwesenden Kolleginnen und Kollegen ihre Besorgnis über die Zukunft des Medienplatzes Bern, aber auch über die publizistische Vielfalt in der ganzen Schweiz. „Wir sitzen nicht bloss hier, um gratis ein vorzügliches Risotto zu geniessen, sondern vor allem, um ein Zeichen zu setzen“, sagte Jürg Steiner, Präsident der Personalkommission der „Berner Zeitung“, zu Beginn der Veranstaltung. „Es geht nicht mehr darum, einen der beiden Titel zu retten. Beide sind genau gleich bedroht, und zwar von innen, weil sie könnten ausgehöhlt werden. Und damit würde das verloren gehen, was wichtiger ist als Bund oder BZ. Nämlich das, was wir zusammen leisten: Unterschiedliche Ansichten, Meinungen, Analysen zu liefern, und zwar nicht unüberlegt wie in Facebook-Kommentaren, sondern nachvollziehbar und professionell. Erst so kann man von Meinungsvielfalt reden, die ein Grundpfeiler ist in der Demokratie. Um das geht es uns, dafür sind wir hier nach draussen gekommen“. Markus Dütschler, Präsident der Personlakommission beim „Bund“, doppelte nach: „Wohl nur wenige Leute haben die wenigen Zeitungsartikel zur Kenntnis (…).
Syndicom, 17.8.2017.
Syndicom > Bund. Redaktion. Syndicom, 2017-08-17.
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10.08.2017 Bern
Berner Zeitung
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Berner Zeitung
Entlassungen
Volltext
Tamedia plant ein Massaker. Tamedia bereitet den radikalen Umbau ihrer Tageszeitungen vor. Ende August entscheidet der Verwaltungsrat über ein konkretes Abbauprojekt, sagen Insider. Die Belegschaften – besonders in Bern – sind schwer verunsichert. Die Rede ist vom möglicherweise heftigsten Abbau der Pressevielfalt, den die Schweiz je gesehen hat. Und selbst Chefredaktoren würden inzwischen nach den Gewerkschaften rufen: Die Gerüchteküche brodelt, seit der Zürcher Tamedia-Konzern angekündigt hat, Szenarien für den Umbau seiner Tageszeitungsredaktionen auszuarbeiten. Offenbar soll mit dem Halbjahresergebnis am 29. August ein radikaler Abbau bekannt gegeben werden. Eine gut informierte Quelle aus dem Hause „Tages-Anzeiger“ sagt zur WOZ: Der Verwaltungsrat fälle Ende August kurz vor Bekanntgabe des Halbjahresergebnisses einen Entscheid über eine der Um- und Abbauvarianten, die ein Projektteam mit ChefredaktorInnen im Rahmen des sogenannten Projekts 2020 erarbeitete. Vermutlich laufe es auf einen gemeinsamen Mantel für alle Tamedia-Tageszeitungen hinaus. Das würde bedeuten, dass praktisch überall dieselben Texte in den Bereichen Ausland, Wirtschaft und Kultur zu lesen wären. Das Projektteam durfte die Ergebnisse seiner Arbeit dem Verwaltungsrat offenbar nicht selber vorstellen. Der Verwaltungsrat schottet sich ab und berät allein. Von ihm dringt nichts nach aussen. Die Belegschaften der Tamedia-Tageszeitungen „Tages-Anzeiger“, „Bund“, „Berner Zeitung“ („BZ“), (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 10.8.2017.
Personen > Fagetti Andreas. Berner Zeitung. Entlassungen. WOZ, 2017-08-10.
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21.06.2017 Bern
Inselspital
Personen
VPOD BE Kanton
Bettina Dauwalder
Inselspital
Petition
Volltext
Neue Führungsstruktur der „Insel" - Etappensieg des Personals! Der Widerstand des Spitalpersonals gegen die Führungsspitze der Insel-Gruppe in Bern wirkt: Wie die Leitung der Spitalgruppe mitteilt, werden die Berufsgruppen der Pflege und von Medizin-Technik und -Therapie in der obersten Leitung der Spitalgruppe einstweilen weiter vertreten sein. Damit haben das Personal, der VPOD und die Personalverbände von „Zäme geit’s" ein Etappenziel erreicht! Allerdings gilt diese neue Organisation vorerst nur für eine Übergangszeit. Das genügt noch nicht: Wir wollen eine definitive Zusage für die definitive Organisation. Auch sind noch nicht alle Fragen rund um die Forderungen der Petition des Personals geklärt. Gestrichen ist in der neuen obersten Struktur auch die Direktion Personal. Das schwächt unserer Meinung nach die Vertretung der Anliegen des Personals. Deshalb bleiben wir dran! Unterschriftensammlung für Petition läuft weiter. In 3 Wochen wurden unter dem Personal der Insel Gruppe weit über 3000 Unterschriften gesammelt. Also hat sich bereits mehr als ein Drittel des Personals der Insel Gruppe hinter die Forderungen der Personalverbände gestellt - das ist beachtlich! Die Unterschriftensammlung geht weiter. Unterschrieben können nur Beschäftigte der Insel Gruppe. Anfang August wird über weitere Schritte informiert.
Bettina Dauwalder.
VPOD BE Kanton, 21.6.2017.
VPOD BE Kanton > Inselspital. Direktion. Petition. VPOD, 2017-06-21.
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16.06.2017 Bern
Inselspital
Personen
Work
Christian Egg
Direktion
Inselspital
Petition
Volltext
In der neuen Leitung des Berner Inselspitals wollen Ärzte und Manager unter sich bleiben. Keine Insel der Seligen. Ein Schlag ins Gesicht der 4500 Pflegenden am Berner Inselspital: In der neuen Leitung sind sie künftig nicht mehr erwünscht. Wir schreiben das Jahr 2017 - und der Verwaltungsrat der Insel-Gruppe fällt einen Entscheid wie aus dem vergangenen Jahrhundert. Ab dem 1. Juli soll eine neue „Konzernleitung“ über die Geschicke der Insel-Gruppe (siehe unten) entscheiden, fünf Männer und keine Vertretung der Pflege. Anita Ringeisen, Leiterin der Kinder-Ergotherapie am Berner Inselspital, sagt: „Das ist ein Rückschritt in längst vergangene Zeiten“. Da hätten die Pflege und andere nichtärztliche Berufe an immer mehr Spitälern erreicht, dass sie bei wichtigen Entscheiden mitreden dürfen – „und jetzt das“. Ein Arzt als Vertretung. In der aktuellen Geschäftsleitung, die derzeit noch für alle sechs Spitäler der Insel-Gruppe verantwortlich ist, sitzt der Pflegedirektor mit am Tisch, zusammen mit Ärzten und Managern. In der neuen Konzernleitung soll jetzt der „Chief Medical Officer“, ein Arzt, die Anliegen von Medizin und Pflege vertreten, so das Inselspital. Für die rund 4500 Pflegenden, Physio- und anderen Therapeuten im Betrieb ein Schlag ins Gesicht. Ergotherapeutin Ringeisen: „Das ist, wie wenn man den Frauen sagt, ihr könnt jetzt nicht mehr abstimmen, die Männer machen das gleich für alle.“ Auch aus fachlicher Sicht bezeichnet die 51jährige den Plan als „unverständlich“: Die Pflege und die anderen Therapien seien meist „näher dran“ an (…). Christian Egg.
Work, 16.6.2017.
Personen > Egg Christian. Inselspital. Petition. Direktion. Work, 2017-06-16.
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16.06.2017 Bern
Inselspital
Personen
Work
Christian Egg
Inselspital
Strukturreform
Volltext
Insel-Gruppe: Arger seit Jahren. Der Protest gegen die neue Konzernleitung ist nur das neueste Kapitel in der turbulenten Geschichte der Insel-Gruppe. Neben dem Inselspital gehören ihr heute auch das Berner Stadtspital Tiefenau sowie die vier Landspitäler Aarberg, Belp, Münsingen und Riggisberg an. Seit 2013 sind die Spitäler unter einem Dach zusammengefasst. Gleich im ersten Jahr sorgte die Gruppe für Schlagzeilen: Sie schloss die Geburtsabteilung des Spitals Riggisberg im Berner Oberland, was in der Region breite Proteste auslöste. Bereits ein Jahr später platzte die nächste Bombe: die Schliessung des Stadtberner Zieglerspitals. Künftig soll es nur noch ein Stadtspital geben, am Standort Tiefenau. Die Belegschaft hätte umziehen sollen. Doch der Plan ging nicht auf: Im Zieglerspital kündigten mehrere Ärzteteams, unter anderem sämtliche Kaderärzte der Orthopädie und der Altersmedizin. Sie blieben nicht die einzigen: Insgesamt kündigte im Zieglerspital ein Drittel der Belegschaft, also 150 Leute. Ein Exodus mit Folgen: Am neuen Standort Tiefenau wird die Altersmedizin nur noch 24 statt zuvor 52 Betten haben. Die eigentliche Fusion der Spitäler zur neuen Insel-Gruppe wurde auf Anfang 2016 vollzogen. Laut Bettina Dauwalder vom VPOD wachsen die unterschiedlichen Kulturen von Universitäts-, Stadt- und Landspital gerade erst zusammen: „Und mitten in diesem Prozess kommt jetzt schon die nächste Reorganisation mit der neuen Konzernleitung.“ Auf die Frage von Work, weshalb jetzt schon wieder ein Umbau (...). Christian Egg.
Work, 16.6.2017.
Personen > Egg Christian. Inselspiel. Strukturreform. Work, 2017-06-16.
Ganzer Text
24.03.2017 Bern
Arbeitszeit
Unia Bern

Sonntagsarbeit
Volltext
Widerstand lohnt sich: Keine Sonntagsarbeit in der Berner Altstadt! Kanton Bern verzichtet auf Sonntagsarbeit in der Berner Altstadt. Der Regierungsrat des Kantons Bern verzichtet darauf, gesetzliche Grundlagen für längere Öffnungszeiten der Läden in der Berner Altstadt zu schaffen. Die Unia deutet dies als einen grossen Erfolg: Der Widerstand hat sich gelohnt! Das zur Vernehmlassung stehende Gesetz für Handel und Gewerbe (HGG) sah vor, die Berner Altstadt vom Zytglogge bis Bärengraben zur Tourismuszone zu machen. Die Geschäfte hätten demnach auch am Sonntag geöffnet sein dürfen. Erfolg für Arbeitnehmende und Gewerkschaften. Das Gesetz steht im Konflikt mit dem Arbeitsgesetz, das festlegt, dass Sonntage arbeitsfrei sind. Auch die Unia hatte sich an den Protesten beteiligt. Der heutige Schritt ist ein grosser Erfolg für Arbeitnehmende und Gewerkschaften. Sonntage schützen heisst Arbeitnehmende schützen. Der heutige Entscheid ist ein gutes Zeichen für den Sonntagsschutz. Denn er steht unter Beschuss – so etwa im Wallis (Öffnung der Läden an 4 Sonntagen pro Jahr) und im schweizerischen Parlament (Motion Graber). Die Unia wird sich weiterhin mit Vehemenz dafür einsetzen, dass der Sonntag ein arbeitsfreier Tag bleibt und gemeinsam mit den Arbeitnehmenden gegen den Ausbau der Sonntagsarbeit kämpfen.
Unia Bern, 24.3.2017.
Unia Bern > Sonntagsarbeit. Unia Bern, 2017-03-24.
Ganzer Text
24.03.2017 Bern
Türkei
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Kundgebung für Demokratie in der Türkei. 25. März. 14.00, Bern. Wir müssen die autoritären, frauenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Entwicklungen in der Türkei stoppen. Samstag, 25. März, 14-16 Uhr, in Bern. In der Türkei herrschen wieder Krieg und Gewalt insbesondere in den kurdischen Gebieten. Präsident Erdogan und die mit ihm verbündeten politischen Kräfte schalten unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung alles aus, was sich ihrer uneingeschränkten Macht entgegenstellen könnte. Wir verurteilen die Repression und schleichende Einführung der Diktatur in der Türkei, die Zerstörung des Rechtsstaates und den Krieg in den kurdischen Gebieten. Die Unia unterstützt die Kundgebung. und ruft die Bevölkerung in der Schweiz auf, an der Demonstration teilzunehmen und damit der Solidarität mit den Verfolgten und Gefangenen in der Türkei Ausdruck zu geben. Die Forderungen: Schutz der Demokratie und der demokratischen Kräfte und Institutionen, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Solidarität mit Frauen- und LGBTIQ*-Kämpfen, Frieden in Kurdistan! Schweiz und Europa müssen endlich handeln! Besuche von IKRK-Delegierten bei politischen Gefangenen, esben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer-Menschen. Für Freiheit, Friedensverhandlungen, Rechtsstaat und Demokratie in der Türkei!
Unia Schweiz, 24.3.2017.
Unia Schweiz > Türkei. Demonstration Bern. Unia Schweiz, 2017-03-24.
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17.02.2017 Bern
Emigranten
Unia Schweiz

Ausstellung
Fotos
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Eingewandert.ch. Wie wichtig ist die Nationalität von Menschen? Eine Fotoausstellung zum Thema Immigration, Integration, Identität im Museum für Kommunikation in Bern. Vom 17. Februar bis 26 März 2017. Akzeptanz im Alltag. Migration ist ein vielschichtiges und hochaktuelles Thema. Wie wichtig ist die Nationalität von Menschen und was entscheidet neben ihrer Herkunft über die Akzeptanz im Alltag? Interaktive Fotoausstellung. Sechs Fotografen und eine Fotografin setzen sich in einer interaktiven Fotoausstellung mit unterschiedlichen Facetten der Einwanderung in die Schweiz auseinander. Kann ich Schweizerinnen und Einwanderer auseinander halten? Wie viel Migration steckt in mir? Die Migrationskommission der Unia hat die Ausstellung unterstützt. Museumsnacht. Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, Bern. Rahmenprogramm. (alle Anlässe in deutscher Sprache). Workshop: Mehr als Knispen. Filmzyklus in der Cinématte Bern.
Unia Schweiz, 17.2.2017.
Unia Schweiz > Emigranten. Fotoausstellung. Unia Schweiz, 2017-0217.
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03.02.2017 Bern
Blindenheim Bern
Personen
Work
Christian Egg
Blindenheim Bern
Löhne
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Blindenheim Bern muss Betreuerinnen Zulagen nachzahlen. 100'000.- Fr. für Nachtwachen. Nur weil sich die Beschäftigten hartnäckig wehrten, bekommen sie jetzt ihr Geld. Das Blinden- und Behindertenzentrum Bern muss 15 Betreuerinnen insgesamt rund 100‘000 Franken nachzahlen. Rückwirkend auf die letzten sieben Jahre! Jede der Frauen erhält also mehrere Tausend Franken. Je höher das Pensum, desto mehr Geld gibt’s. Der Grund: Das Heim hat über Jahre die Lohnzuschläge für Nachtwache nicht ausbezahlt. Schuld sei ein „Programmierungsfehler im Lohnsystem“ gewesen, so Heimsprecher Benjamin Dodell gegenüber Work. Bis das Heim diesen Fehler aber zugab, brauchte es einiges. Etwas stimmt nicht. Die betroffenen Betreuerinnen hatten schon lange das Gefühl, dass in der Lohnabrechnung etwas nicht stimme. Andrea Dobler* sagt, sie sei bereits vor Jahren bei der Personalabteilung vorstellig geworden, „aber sie konnten es mir nicht verständlich erklären“. Tatsächlich setzt sich der Lohn der Nachtwachen aus verschiedenen Komponenten zusammen. Eine davon ist die sogenannte Nachtzulage. Sie beträgt 5 Franken pro Stunde Nachtwache und wird abgerechnet wie ein Stundenlohn. Während der Ferien gibt’s also keine Nachtzulage. Deswegen haben die Nachtwachen Anrecht auf einen Ferienzuschlag. So wie alle im Stundenlohn Beschäftigten. Für vier Wochen Ferien gibt’s 8,33 Prozent mehr Nachtzulage. Und genau diesen Ferienzuschlag haben die Frauen jahrelang nicht erhalten. Im letzten Sommer dann hatte Rita Leu* genug und meldete sich bei der Unia. Das sei naheliegend gewesen, sagt sie zu Work: (…). Christian Egg.
Work, 3.2.2017.
Personen > Egg Christian. Blindenheim Bern. Löhne. Work, 2017-02-03.
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02.12.2016 Bern
Partei der Arbeit Bern
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Stadtratswahlen
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Die PdA verteidigt· ihren Sitz. Bei den Stadtratswahlen in Bern hat die Partei der Arbeit (PdA) 1,7 Prozent der Stimmen geholt und ihren Sitz erfolgreich verteidigt. Daniel Egloff bleibt Stadtrat. Die Fraktion, zu der die PdA gehört, bleibt wohl bestehen. Im Laufe des Abends verschlechterte sich die Stimmung am Wahlfest der PdA Bern spürbar. Man spekulierte bereits darüber, wieso man verloren haben könnte. Die stärkere Wahlbeteiligung könnte uns geschadet haben, hiess es. Wir hatten auch deutlich weniger Ressourcen als andere Parteien, sinnierte der Spitzenkandidat Daniel Egloff, als sich die ParteiaktivistInnen von einander verabschiedeten, ohne das Ergebnis erfahren zu haben. Die Stadt Bern konnte das Resultat erst nach Mitternacht mit zwei Stunden Verspätung bekannt geben. Die Erwartungen der Pda-Anhängerlnnen wurde übertroffen: Daniel Egloff wurde mit einem sehr guten Ergebnis in den Stadtrat von Bern gewählt. Insgesamt konnte ihre Liste die Anzahl Parteistimmen verdoppeln und kommt nach vorläufigen Berechnungen auf 1,7 Prozent der Stimmen (2012: 1,0 Prozent). Das ist das beste Ergebnis seit den Nachkriegsjahren. Auch die Zweit- und Drittplatzierten erzielten sehr gute Ergebnisse. Für Mess Barry reichte es aber nicht für die Wiederwahl. Die drei Parteien, die bisher eine Fraktion bildeten, erhielten diesmal insgesamt vier Sitze und werden die Fraktion wohl weiterführen. Entscheidend war, dass die „Alternative Linke“ einen zweiten Sitz holen konnte. Die Stadtberner Gemeindewahlen waren allgemein positiv für die linken (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 2.12.2016.
Vorwärts > PdA Bern. Stadtratswahlen 2016. Vorwärts, 2016-12-02.
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04.11.2016 Bern
Papa Joe's
Personen
Work
Christian Egg
Sabine Reber
Disziplinarwesen
Papa Joe's
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Schulmeistereien bei Papa Joe's. Wer zu lange Pause macht, dem streichen sie das Feierabendbier. Das ist nur eine von 56 Umerziehungsmassnahmen, die Papa Joe’s in Bern auf Lager hat. Da staunte Mitarbeiter M. * nicht schlecht. Nachdem er in der Küche ein paar Pommes genascht hatte, erhielt er eine Busse von 5 Franken. Und das ist nicht die einzige Strafe, mit denen das Management der Restaurantkette Papa Joe’s die Angestellten nacherzieht. work liegt ein fast dreiseitiger „Massnahmenkatalog“ vor, den der zuständige Geschäftsführer von Papa Joe’s in Bern ausgearbeitet hat. Wer zweimal wegen zu langer Pause verwarnt wird, kriegt einen Monat lang kein Feierabendbier. Bei der dritten Verwarnung gibt es zusätzlich ein Barverbot für einen Monat. Wer in der Küche Musik hört oder mal das Handy benutzt, muss das Telefon bis Ende der Schicht abgeben und bekommt eine Busse von 5 Franken. Beim zweiten Mal kostet es schon 10 und beim dritten Mal 20 Franken. Mitarbeiter M. wurde nicht nur gebüsst, weil er die Pommes probiert hatte. Da er mitunter zu stempeln vergass, zog ihm der Chef auch mehrmals 20 bis 30 Minuten von der Arbeitszeit ab. Umerziehen und stempeln. Der Massnahmenkatalog enthält insgesamt 56 Sanktionen bis hin zur Kündigung. Bei vielen Strafen handelt es sich um Geldbussen von 5 bis 20 Franken. Und auch offensichtliche Schikanen sind im Katalog vorgesehen. Ein Beispiel: Wer in Strassenkleidung ausstempelt und dabei erwischt wird, muss sich die Arbeitsuniform wieder anziehen, (…). Christian Egg, Sabine Reber.
Work, 4.11.2016.
Personen > Egg Christian. Papa Joe’s. Disziplinierung. Work, 2016-11-04.
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21.10.2016 Bern
BS Kanton
Zürich
Flüchtlinge
Partei der Arbeit Bern
Vorwärts

Flüchtlnge
Grenzschutz
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Die Antwort auf Unrecht ist Widerstand. In Bern prangert eine Gruppe rund um die Partei der Arbeit Bern die MigrationspoIitik der Schweiz an. Vor allem die gegenwärtige illegale Praxis an der Schweizer Grenze, aber auch die Haltung der Schweiz in der Aussenpolitik und die Mitschuld der Schweiz an der gegenwärtigen humanitären Krise werden hervorgehoben. „S'länge fürs z'spränge paar Seck Dynamit“ steht auf einem roten Transparent, dazu ist das passende Mani Matter-Lied „Dynamit“ zu hören. Die Aktion „Grenzen sprengen“ mahnt, dass die Schweiz mit ihrem derzeitigen Verhalten gegenüber Asylsuchenden, unter anderem direkt an der Schweizer Grenze, wieder einmal ein Verbrechen begeht, wie es in der Geschichte schon mehrmals vorgekommen ist. Obschon Flüchtlinge ihrem Recht folgend in der Schweiz Asyl beantragen wollen, werden ihre Anträge von den GrenzwächterInnen missachtet. Stattdessen wird noch nicht registrierten Flüchtenden der Weg zu den Aufnahmezentren verweigert und sie werden illegalerweise von schweizerischen BeamtInnen nach Italien zurückgeschafft. Dabei trägt die Schweiz gemeinsam mit anderen westlichen Staaten massgebend dazu bei, dass so viele Menschen auf der Flucht sind. Durch Waffenexporte, durch Rohstoffhandel und durch Spekulation mit Nahrungsmitteln aus ärmeren Ländern werden deren BewohnerInnen in Krieg und Armut getrieben. Damit wird die Flucht zu ihrer einzigen Überlebenschance. Das Ziel der Aktion ist es, die gegenwärtige Situation an der Schweizer Grenze wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und zu verhindern, dass sich diese menschlichen Schicksale völlig (…). Yvonne Zürcher.
Vorwärts, 21.10.2016,
Vorwärts > Flüchtlinge. Pda Bern. Vorwärts, 2016-20-21.
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