Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 56

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02.11.2018 Schweiz
Generalstreik
Personen
Work
Ralph Hug
Falschmeldungen
Generalstreik
Publikation
Volltext
Neues Standardwerk. Bollwerk gege FakeNews. Jetzt ist er da, der neue Klassiker, kiloschwer und schön aufgemacht: „Der Landesstreik. Die Schweiz im November 1918“. 50 Jahre mussten wir warten. Die Studie „Der Landesstreik 1918“ von Willi Gautschi aus dem Jahr 1968 war das Referenzbuch zum Thema. Seither gab es keine neue Gesamtdarstellung dieses epochalen Ereignisses. Diese Lücke schliesst das soeben erschienene Werk der Historiker Roman Rossfeld, Christian Koller und der Historikerin Brigitte Studer. Zusammen mit 15 Autorinnen und Autoren bohren sie in die Tiefe und analysieren den Streik und seine Folgen bis in die Gegenwart. Gautschi machte damals Schluss mit der Mär vom bolschewistischen Umsturz. Das neue Standardwerk ruckt jetzt noch weit stärker die vielfältigen sozialen und politischen Ursachen des Landesstreiks ins Licht. Überraschend. Da ist zum Beispiel der Hunger in der Bevölkerung und die prekäre Versorgung mit Kohle und Milch, aber auch die Wohnkrise in Mn Städten und die fatale Grippe-Epidemie. Bisher unbeleuchtete Aspekte kommen hinzu: das Engagement von Frauen im Streik, die Revolutionsängste des Bürgertums oder die Streikabwehr der Arbeitgeber. Wie die rachsüchtige Militärjustiz urteilte und welche Rolle die paramilitärischen Bürgerwehren spielten - das alles wird transparent. Es gibt auch überraschende Recherchen. Woher stammt die Vorstellung. dass Lenins Agenten den Landesstreik angezettelt hätten? Es waren radikalisierte russische Emigranten. die in den Gazetten von Lausanne und Genf unermüdlich Fake News verbreiteten. Sie hatten vor der Oktoberrevolution (…). Ralph Hug.
Work, 2.11.2018.
Personen > Hug Ralph. Generalstreik. Publikation. Work, 2018-11-02.
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19.10.2018 Schweiz
Europäischer Gerichtshof
Personen
Work
Ralph Hug
Asbest
Prozess
Publikation
Volltext
SVP-Selbstbestimmungsinitiative will Menschenrechte abschaffen. Das Vermächtnis von Asbest-Opfer Hans Moor. Monteur Hans Moor starb an Asbest. Doch erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg gab seiner Familie recht. Ein neues Buch erzählt die Geschichte der erfolgreichen Klagen. Niemand kannte die Dampfturbinen so gut wie Hans Moor, Servicetechniker bei ABB. Wusste man irgendwo auf der Welt nicht mehr weiter, so rief man ihn an. Selbst mitten in der Nacht. Dann fragte Moor jeweils: „Mach den Deckel auf - was steht da für eine Nummer drauf?“ Moor hatte alle Turbinenpläne im Kopf und wusste bald, welches Ventil zu lösen war, damit die Turbine wieder lief. Das ging so bis 2005 - als Hans Moor im Alter von 57 Jahren starb. Er hatte jahrelang bei der Arbeit Asbeststaub eingeatmet. Erst später wurde ihm bewusst, wie gefährlich das gewesen war. Zu spät. Moors Diagnose hiess „bösartiges Lungenkarzinom, ausgelöst durch Asbest“. Es folgten Notaufnahmen, Operationen, Chemotherapie. Und immer wieder heftige Schmerzen. Zuletzt war der Krebs stärker. Kurz vor seinem Tod verfasste Moor noch die eigene Todesanzeige. Und seiner Frau Renate nahm er das Versprechen ab, die Klage weiterzuziehen. Gemeinsam mit seinem Anwalt David Husmann hatte er den Konzern Alstom (Nachfolger von ABB) verklagt: Dieser habe ihn und seine Arbeitskollegen nicht über das gefährliche Asbest informiert. Deshalb forderte Moor eine Entschädigung. SUVA verweigert sich. Doch alle Gerichte wiesen die Klage ab. Der Fall sei verjährt. Entscheidend für die Frist könne nur der Ausbruch (…). Ralph Hug.
Work, 19.10.2018.
Personen > Hug Ralph. Asbest. Publikation. Work, 2018-10-19.
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20.09.2018 Schweiz
Sowjetunion
Vorwärts

Oktoberrevolution
Publikation
Volltext
Das Buch ist da. Jetzt bestellen! Die sozialistische Revolution im Jahr 1917, angeführt von Lenin, hat die Welt verändert. Darüber besteht kein Zweifel. Doch welche Bedeutung hat sie 100 Jahre später in einer im Vergleich zu damals völlig anderen Welt? Welche Lehren und Schlüsse können heute für die Zukunft noch gezogen werden? Oder ganz einfach: Was bleibt von ihr heute? Die Suche nach Antworten, denn es kann unmöglich nur eine geben, ist der rote Faden dieses Buchs. Welchen Beitrag soll und kann der Vorwärts zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution leisten? Als wir uns ab Mitte 2016 mit dieser Frage beschäftigten, wurde uns schnell eines klar: Es sollte mehr sein als „nur“ eine einmalige Sache wie etwa eine Sonderbeilage von acht Zeitungsseiten oder ein Diskussionsabend, denn zu wichtig ist dieses historische Ereignis für jene Linke, die weiterhin die Überwindung des Kapitalismus und den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft auf ihre roten Fahnen geschrieben hat. Und zu dieser Linken gehören wir, seit es uns gibt, und wir sind stolz darauf Die Oktoberrevolution ist somit Bestandteil unserer eigenen Geschichte, die des Vorwärts und die der Trägerin dieser Zeitung, der Partei der Arbeit. Daher war es ein Ansporn, die eigene Geschichte „selber“ zu schreiben; wenn es unsere Gegnerinnen tun, wissen wir genau, was dabei herauskommt. Aber wir wollten nicht nur einen geschichtlichen Rückblick, denn: „Politisches Handeln ist mehr als nur die Umsetzung von Theorie in Praxis. Es ist vor allem auch Vergegenwärtigung historischer Erfahrung, der Erfolge und Fehler der eigenen Geschichte“, schreibt (…). Redaktion Vorwärts.
Vorwärts, 20.9.2018.
Vorwärts > Oktoberrevolution. Publikation. Vorwaerts, 2018-09-20.
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02.03.2018 Deutschland
Arbeitszeit
Junge Welt

Arbeitszeit
Publikation
Volltext
Diebstahl fremder Arbeitszeit. Vorabdruck. Vom „Lohnsklaven“ zum „Arbeitskraftunternehmer“. Der historische und strukturelle Wandel kapitalistischer Ausbeutung. In diesen Tagen erscheint Heft 113 der Zeitschrift Marxistische Erneuerung. Wir veröffentlichen daraus vorab und leicht gekürzt den Aufsatz „Vom Lohnsklaven zum ‚Arbeitskraftunternehmer‘. Der historische und strukturelle Wandel kapitalistischer Ausbeutung“. Der Autor Harald Werner ist Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift. Das neue Heft kann unter www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de bestellt werden. (JW) Der Lohnsklave des 19. Jahrhunderts war zwar kein Sklave, und der „Arbeitskraftunternehmer“ von heute ist kein Unternehmer, doch die beiden Metaphern markieren Ausgangs- und bisherigen Höhepunkt des strukturellen Wandels von Lohnarbeit und ihrer ideologischen Verschleierung. Zwar brauchte es zu Marx Zeiten keine theoretische Erklärung, um Lohnarbeit als Ausbeutung zu erkennen, doch es bedurfte einer theoretischen Analyse, um der gängigen Illusion eines »gerechten Lohnes« entgegenzutreten und begreifbar zu machen, dass jede Ware, somit auch die Ware Arbeitskraft, im Durchschnitt zu ihrem wirklichen Wert verkauft wird. Das „scheint paradox und der alltäglichen Beobachtung widersprechend“, schreibt Marx und fügt gleich hinzu: „Könnt ihr den Profit nicht unter dieser Voraussetzung erklären, so könnt ihr ihn überhaupt nicht erklären“. Deshalb auch hat er es im ersten Band des „Kapital“ nicht an konkreten Beispielen fehlen lassen, um zu (…).
Junge Welt, 2.3.2018.
Junge Welt > Arbeitszeit, Publikation. Junge Welt, 2018-03-02.
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01.02.2018 Schweiz
Personen
Streik
Vorwärts
Sabine Hunziker
Publikation
Streikbewegung
Volltext
Frei ist, wer seine Freiheit braucht . Fast pünktlich zum Jubiläum des Landesstreiks von 1918 erscheint ein Buch zur jüngsten Geschichte des Streiks in der Schweiz. „Streik im 21. Jahrhundert“ Iistet Arbeitskämpfe Im neuen Jahrhundert auf. Es erklärt den Arbeitskampf und fordert dazu auf, für seine Rechte zu streiken. Es gab Streiks in allen Branchen. Die Präsidentin der Gewerkschaft Unia Vania Alleva und Unia-Gewerkschaftssekretär Andreas Rieger haben eine Sammlung von Beiträgen über Streiks bei Spar, Zeba Zentralwäscherei und bei der Primula AG, der privaten Spitex, herausgegeben. Mit dieser Darstellung wird dem helvetischen Mythos vom Arbeitsfrieden - oft von sogenannten ArbeitgeberInnen gestützt - klar widersprochen. Durch Verfassung geschützt. Leider sind die VerfasserInnen der Textsammlung nicht auch die Streikenden selbst, sondern HistorikerInnen, JournalistInnen oder Gewerkschafterlnnen. Zwar werden Betroffene zitiert, doch das Herausgeberteam hat eine wertvolle Chance vergeben und die Perspektive der Basis vernachlässigt. Umso spannender ist der Analyseteil am Schluss des Buches mit Interviews und dem Einbezug europäischer Kämpfe mit Ausblick in die nähere Zukunft. Solide Dokumentationsarbeit der Vergangenheit und informative Zusammenfassungen zur schweizerischen Streiksituation zeichnen „Streik im 21. Jahrhundert“ aus - auch weil das Thema nicht oft aufgenommen wird. Nach einer Periode mit eher wenig Streiks haben Arbeitskämpfe heute wieder zugenommen. Im Jahr 2000 wurde das (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 1.2.2018.
Personen > Hunziker Sabine. Streikbewegung. Publikation. Vorwärts, 2018-02-01.
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30.11.2017 Schweiz
Streik
Unia Schweiz

Geschichte
Publikation
Streikbewegung
Volltext
Publikation des Buches „Streik im 21. Jahrhundert“. Streiks gehören nicht nur der Geschichte an. 2018 sind es 100 Jahre her seit dem Landesstreik in der Schweiz. Doch Streiks existieren auch in der Schweiz nicht nur in den Geschichtsbüchern. Auch im 21. Jahrhundert greifen jedes Jahr Tausende zu diesem Mittel des Arbeitskampfes. Das zeigt das neue Unia-Buch „Streik im 21. Jahrhundert“. Seit dem Jahr 2000 finden gemäss der amtlichen Streikstatistik des Bundesamtes für Statistik jährlich drei bis zehn Streiks mit durchschnittlich über 6‘000 Beteiligten statt. In Realität sind es einige mehr, denn die offizielle Statistik zählt nur ganztägige Arbeitsniederlegungen. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter greifen zu diesem Kampfmittel – auch Angestellte in „modernen“ Berufen und Branchen. Blick auf exemplarische Streiks. Im Buch „Streik im 21. Jahrhundert“ zeigen verschiedene Autorinnen und Autoren auf, wie Arbeitskämpfe in der Schweiz seit der Jahrtausendwende eine Renaissance erlebten. Am Beispiel von bekannten Streiks und in Gesprächen mit Gewerkschaftsexponent/innen schildern sie Strategien und Erfolge, aber auch Probleme und Widrigkeiten bei Arbeitskämpfen. So zum Beispiel bei den SBB-Officine in Bellinzona, Novartis in Nyon, Merck Serono in Genf, dem Schauspielhaus in Zürich oder dem landesweiten Baustreik, der zur Einführung der Frühpensionierung mit 60 führte. Kampfmittel der Zukunft. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.11.2017.
Unia Schweiz > Streikbewegung. Geschichte. Unia, 2017-11-30.
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03.08.2017 Algerien
Personen
WOZ
Frantz Fanon
Mischa Suter
Publikation
Volltext
Frantz Fanon, der Arzt im Kampf gegen die pathologischen Identitäten. Erstmals edierte Schriften werfen ein neues Licht auf Frantz Fanon: Er war Philosoph und Revolutionär, vor allem aber Psychiater. Seine Aufmerksamkeit galt den Wegen der Selbstveränderung, die Kolonisierte im Befreiungskampf einschlugen. Frantz Fanon, der Wortführer einer Revolution der Dritten Welt, hatte viele Gesichter. „Les Damnés de la Terre“ von 1961, sein berühmtestes Buch, ist ein donnerndes Manifest, das die politischen Sixties einläutete. Es verkündete den globalen Aufstand der unterdrückten Massen gegen Kolonialismus und Imperialismus. Für die einen versprach Fanon Aufruhr, Guerilla, Strassenkampf – von den palästinensischen Flüchtlingslagern bis zu den Favelas in Rio, von den Townships um Johannesburg bis zu den Banlieues von Paris. Für andere, nicht nur in Frankreich, war der Mann ein Hassprediger. Sein Kampf für den algerischen Front de Liberation Nationale (FLN) entspringe, heisst es, dem heftigsten Nationalismus und einer manichäischen Weitsicht. Wieder andere sehen in Fanon einen Vordenker des Postkolonialismus. Für diese war er ein Philosoph, der eine Existenzweise von Schwarzen in einer Welt erforschte, die von Weissen definiert worden war. Vor allem aber war Frantz Fanon Psychiater. Fast sein ganzes, kurzes Erwachsenenleben lang therapierte er PatientInnen. Bedeutete der Kolonialismus für ihn einen albtraumhaften Wahnsinn auf Weltebene, hatte das damit zu tun, dass er als Arzt (…). Mischa Suter.
WOZ, 3.8.2017.
Personen > Fanon Frantz. Publikationen. WOZ. 2017-08-03.
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12.01.2017 Schweiz
WEF
WOZ

Publikation
Volltext
WEF
„Der Papst und ich denken ähnlich“. Zur 47. Auflage erscheint endlich das Buch zum Weltwirtschaftsforum, das dieses Jahr vom 17. bis 20. Januar stattfindet. Doch leider ist es nur eine Hagiografie seines Gründers mit anekdotischem Beigemüse. Dabei müsste man Klaus Schwab endlich mal beim Wort nehmen. Am 14. März 2016 publizierte das WEF einen Essay mit dem rhetorisch fragenden Titel “Just how bad is the air we breathe?”. Die beiden AutorInnen warnen darin vor „rasant steigender Luftverschmutzung, besonders in bevölkerungsreichen Schwellen- und Entwicklungsländern“, und fordern eine „Kombination wirtschaftlicher und staatlicher Massnahmen“ zu deren möglichst effektiver Bekämpfung. Zehn Tage später verkündete die Tochter des Genfer Rohstoffriesen Trafigura, Puma Energy, voller Stolz ihren neuen Status als „assoziierter strategischer Partner“ des WEF und Hauptunterstützer von dessen Regionaltreffen in Kigali, Ruanda. Seit September wissen wir nun aber: Puma Energy produziert und vertreibt in vielen Ländern Westafrikas jenen massiv überschwefelten „Dirty Diesel“, der massgeblich zur dortigen Luftverpestung und den daraus resultierenden Gesundheitsproblemen beiträgt. Lieber Herr Schwab, wie lösen Sie solche Fundamentalwidersprüche zwischen dem Weltverbesserungsanspruch Ihres WEF und Partnerkonzernen, deren Geschäftsgebaren diesen Anspruch konterkariert, ja pervertiert? So könnten meine ersten Zeilen eines Buchs aussehen, das versucht, dem Phänomen „Davos“ und damit auch dessen (…). Oliver Classen.
WOZ,12.1.2017.
WOZ > WEF. Klaus Schwab. WOZ, 2017-01-12.
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05.01.2017 Schweiz
Schweiz
Kapitalismus
Personen
WOZ
Mischa Suter
Raul Zelik
Publikation
Schulden
Volltext
Wie man es heimzahlt (oder nicht). Schulden als soziales Verhältnis: Der Zürcher Historiker Mischa Suter liefert mit seinem Buch „Rechtstrieb“ eine Sozialgeschichte der Schulden und ihrer Vollstreckung. Dass der Kapitalismus untrennbar mit Schulden verbunden ist, hat nicht zuletzt die Finanzkrise 2008 gezeigt. Diese wurde bekanntlich durch ausgefallene Immobilienkredite in den USA ausgelöst und setzte sich dann als staatliche Überschuldungskrise in Südeuropa fest. Schulden sind dabei weder von einer dubiosen „Gier“ noch von einer mangelnden Weitsicht der Marktteilnehmer verursacht. Nein, dem Kapitalismus ist das Schuldenrnachen notwendig eingeschrieben. Denn Investitionen sind Wetten auf die Zukunft, und da UnternehmerInnen nur selten ausreichend eigenes Kapital zur Verfügung steht, müssen sie sich fremdes leihen. Ohne Finanzwesen, Spekulation und Konkurs wäre die uns bekannte Geschichte von Welthandel, rasantem Wachstum, millionenfacher Sklaverei und technologischer Innovation nie geschrieben worden. Zu jeder Schuld gehört ein Vermögen. Mischa Suter nimmt in seinem Buch „Rechtstrieb“ allerdings nicht die grossen globalen Zusammenhänge, sondern im Gegenteil die kleinen, kapillaren Praktiken unter die Lupe. Es geht ihm um die Frage, wie im 19. Jahrhundert in der Deutschschweiz Schulden verwaltet, bearbeitet und vollstreckt wurden. Eine Sozialgeschichte also, der anzumerken ist, dass sie für den Wissenschaftsbetrieb geschrieben und als Dissertation eingereicht wurde. Dennoch kann man „Rechtstrieb“ (…). Raul Zelik.
WOZ, 5.2.2017.
Personen > Zelik Raul. Schulden. WOZ, 2017-01-05.
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01.11.2016 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Tobias Bauer
Christoph Schlatter
Publikation
Volltext
Tobias Bauer, Volkswirtschaftler im vorzeitigen Ruhestand, Schriftsteller („Blattschuss“). Wiedersehen. Volkswirtschaftler und Büro-Bass-Mitbegründer Tobias Bauer wurde Opfer einer seltenen Krankheit, lag wochenlang im Koma und erblindete. Heute schreibt er Krimis und Gedichte - und sieht wieder. „Wir hatten einen Mordsspass beim Schreiben“, sagt Tobias Bauer über das Buch, das er zusammen mit Karl Elser im Pingpongverfahren verfasst hat, den Medienkrimi „Blattschuss“. Weil der Ko-Autor letzten Herbst unerwartet starb, lag es an Bauer, einen Vertrieb zu suchen. Dass er diesen ausgerechnet im Somedia-Verlag fand, hat einen pikanten Gout. Denn Somedia ist auch der Medienmonopolist in der Südostecke der Schweiz. Und just in diesem Milieu spielt die Handlung. Verleger Hanspeter Lebrument, langjähriger Präsident des Verbands Schweizer Medien, ist unschwer als Vorbild für die Romanfigur Tschampiero Longoni auszumachen. Und diese wiederum wird erschossen. Und zwar auf Seite 85. Klamauk und Kritik. Tobias Bauer räumt ein, dass eine Gaudi der Autoren nicht zwangsläufig auch eine für die Leserschaft bedeutet. Hier schon. Ein grosser Teil der Schweizer Medienprominenz ist versammelt und, mit Pseudonym versehen, quasi zur Kenntlichkeit verzerrt. Wobei Übereinstimmungen mit der Realität natürlich rein zufällig sind, schon klar. Im Arvenstübli zu Pontresina treffen wir auf den rechtspopulistischen Übervater Wolfram Klotzer. Gattin Sibylle kommt frisch vom Wellnessen und wiederholt von Zeit zu Zeit ihr Klagelied: „Als wir noch Bundesrat waren...“. Eher burschikosen Charme verspritzt die Tochter, Wyborada Maurelio-Klotzer, (…). Mit Foto. Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, November 2016.
Personen > Schlatter Christoph. Tobias Bauer. Interview. VPOD-Magazin, 2016-11-01.
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12.02.2016 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Harry Gmür
Franz Rueb
Biografien
Publikation
Volltext
Am Stammtisch der Rebellen. Jahrzehnte lang lag der 520 Seiten umfassende Roman des Kommunisten Harry Gmür in seinen geheimen Schubladen. Jener Harry Gmür, der äusserlich wenig Typisches von einem Kommunisten vor sich hertrug. Doch der Schein trügte. Geschrieben wurde der Roman in den Fünfzigerjahren. Abgetippt auf der Hermes-Schreibmaschine hat er sein Werk in den Sechzigerjahren. Er musste geahnt haben, dass sich sein Werk sehen lassen konnte. Allein das nötigt heute unsere Bewunderung ab. Seinem Sohn Mario Gmür ist es nun gelungen, den Respekt heischenden dicken Schwarten beim Europa Verlag AG in Zürich heraus zu bringen. Und wir stehen nun vor einem Kosmos, der den Namen Zürich trägt. Der Kosmos zeigt uns die Altstadt, ihre Bars und Kneipen, zum Kosmos gehört auch die Welt der Gewerkschaften, seine Büezer, seine Chefs von damals, ihren Kampf um einen grossen, stadtbekannten Streik.Ein Kosmos ist aber auch das Nuttenmilieu. Und natürlich die Implikationen der Zeit: Kalter Krieg, Hochkonjunktur, Kolonialismus, Antikommunismus. Und die politische Rechtslosigkeit der weiblichen Hälfte der Gesellschaft. Keine Angst: Harry Gmür denkt nicht klischeehaft, keine Angst, seine Beschreibungen sind nie plump, eigentlich immer recht intensiv und sehr differenziert. Er ist weit von der Erzählweise eines groben Klassenkämpfers entfernt, und doch wird der Klassenkampf recht drastisch geschildert, wird ein richtiger Kapitalist geschildert und charakterisiert, der rücksichtslos seinen Egoismus auslebt und zudem immer selbstbezüglicher wird. Die für uns heute seltsam anmutende (…). Franz Rueb.
Vorwärts, 12.2.2016
Personen > Rueb Franz. Gmür Harry. Biografie. Vorwärts, 2016-02-12.
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22.10.2015 Schweiz
Personen
WOZ
Gmür Harry
Adrian Riklin
Buchbesprechung
Publikation
Volltext
Buch „Am Stammtisch der Rebellen“. Rote Fahnen im Niederdorf. Als der in grossbürgerlichem Hause aufgewachsene Harry Gmür (1908-1979) Ende der dreissiger Jahre Kommunist wurde, hatte er sich bereits einen Namen als Journalist gemacht, etwa als Herausgeber der antifaschistischen Wochenzeitung „ABC“. Ab 1958 verfasste der Mitgründer der Partei der Arbeit als „Afrika-Kenner Stefan Miller“ Hunderte von Reportagen für die DDR-Zeitschrift „Weltbühne“. Als Romancier blieb Gmür bis vor kurzem unbekannt. Nachdem das Romanmanuskript „Am Stammtisch der Rebellen“ (Arbeitstitel: „Die Fontana“), das er Mitte der fünfziger Jahre nach seinem politischen Scheitern in der Schweiz verfasst hatte, wohl aus politischen Gründen keinen Verlag fand, moderte der Text jahrzehntelang vor sich hin. Dass er nun als Buch vorliegt, ist dem Herausgeber Mario Gmür, einem Sohn des Autors, zu verdanken. „Kalter Krieg“. „Hochkonjunktur, Antikommunismus und steife Umgangsformen prägten das damalige Lebensgefühl“, schreibt der bekannte Psychiater im Vorwort. „Die Frauen hatten in dieser von Männern beherrschten Gesellschaft nicht einmal das Stimmrecht. Möglichkeiten der freien Bewegung und schnellen Kommunikation waren völlig unbekannt. Und auch die Ahnung einer offenen Drogenszene gab es in dieser Vor-Achtundsechziger-Zeit noch nicht.“ Umso spannender der Roman, der im Zürcher Niederdorf der fünfziger Jahre spielt, in dessen Kneipen sich Clochards, Prostituierte, Handelsreisende, Künstlerinnen, Angestellte und (…). Adrian Riklin.
WOZ, 22.10.2015.
Personen > Riklin Adrian. Harry Gmür. Buchbesprechung. WOZ, 2015-10-22.
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28.08.2015 Schweiz
AHV
SGB

AHV-Renten
Publikation
Volltext
Vor der Ständeratsdebatte: Der SGB veröffentlicht seine neue AHV-Broschüre. AHV stärken statt schwächen. Das Ringen um die künftige Ausgestaltung der Altersvorsorge ist in vollem Gang. Mitte August hat die Sozialkommission des Ständerats (SGK) ihre Beschlüsse zur "Altersvorsorge 2020" präsentiert. Zwar macht sie mit dem Vorschlag, die AHV-Renten zu erhöhen, einen wichtigen Schritt auf die Arbeitnehmenden zu. Sie hält aber auch an groben Verschlechterungen fest, der Erhöhung des Frauenrentenalters und der Senkung des Umwandlungssatzes auf 6 Prozent. Rechtzeitig auf die Ständeratsdebatte hat der SGB nun eine Broschüre veröffentlicht, die mit Mythen zur AHV aufräumt und Fakten präsentiert. Über die Altersvorsorge ist ein harter Richtungskampf im Gang. Ein Teil der bürgerlichen Parteien und die Arbeitgeber wollen vor allem Eines: Die Leistungen abbauen - über ein höheres Rentenalter, über die Senkung des Umwandlungssatzes oder mit einer Sparbremse für die AHV. Seit Jahren reden diese Kreise die AHV schlecht und bekämpfen nun auch die von der SGK vorgeschlagene Erhöhung der AHV-Renten um 70 Fr. für Alleinstehende und 226 Fr. für Ehepaare. Zu Unrecht, wie die SGB-Broschüre "AHV. Eine starke Altersvorsorge für Jung und Alt" zeigt. So hat das wichtigste Sozialwerk der Schweiz die seit seiner Gründung anhaltende Alterung gut geschultert. Nie kam es zum immer wieder angekündigten Kollaps. Zudem zeigt die Broschüre, dass die AHV für die grosse Mehrheit der Bevölkerung die wichtigste (…).
SGB, 28.8.2015.
SGB > AHVplus. AHV-Renten. Publikation. SGB, 28.8.2015.
Ganzer Text
20.02.2015 Europa
Schweiz
EU
Personen
Widerspruch
Work
Ralph Hug
EU
Publikation
Volltext
Die Zeitschrift „Widerspruch“ übt scharfe Kritik an der EU-Politik. Mehr Europa, aber anders. Die EU betreibe heute eine desaströse Politik. Darum müssten sich die Gewerkschaften europapolitisch mehr einmischen, fordert der linke „Widerspruch“. Der deutsche Dichter Heinrich Heine schrieb im 19.Jahrhundert: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“ Fast zweihundert Jahre später scheint das Zitat unvermindert aktuell. Vor allem, wenn man an die Europapolitik Berlins und Brüssels denkt. Ihre turbokapitalistischen Rezepte treiben die Südstaaten wie Italien, Spanien und Griechenland in die Armut. Wer nicht privatisiert, Steuern senkt, Renten kürzt und die Arbeitnehmerrechte abbaut, kriegt keine Gelder der EU mehr und rutscht noch tiefer in die Schuldenfalle. Dasselbe passiert interessanterweise auch jenen Ländern, die sich brav an die Vorgaben der „Troika“ (bestehend aus EU, europäischer Zentralbank und internationalem Währungsfonds) halten. So wie Griechenland: Sein Bruttosozialprodukt sank trotz EU-Geldern um etwa 30 Prozent. Die Gelder flossen nämlich nicht ins Land, sondern zu den Banken. Radikaler Kurswechsel. Der deutsche Kritiker Leo Mayer ist deshalb der Ansicht, in Europa sei ein „stiller Staatsstreich“ im Gang. So weit gehen nicht alle Autorinnen und Autoren in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Widerspruch“. Doch sind sie sich einig, dass ein neues, solidarisches und gerechtes Europa nötig sei. (…). Ralph Hug.
Work, 20.2.2015.
Personen > Hug Ralph. EU. Widerspruch. Work, 20.2.2015.
Ganzer Text
20.01.2015 Schweiz
Personen
SGB
Unia Schweiz
Ewald Ackermann
Jubiläum
Publikation
Volltext
Ein farbiges Geburtstagsbuch. Unia feiert 10. Geburtstag. Unia hat sich zum 10. Geburtstag ein farbiges Lesebuch geschenkt. Als Autoren zeichnen vor allem eigene führende Leute. Dennoch ist das Werk kein scheuklappenartig verengtes Loblied auf die selbst gestaltete Geschichte. Es zeigt, dass einiges in Fahrt kam in den letzten 10 Jahren. Unia ist heute, 10 Jahre nach der Gründung, im ganzen Land bekannt. Die roten Fahnen sind ein Markenzeichen geworden, ein Zeichen für „Sie wehren sich“. Das Geburtstagbuch zeichnet nach, warum es zu dieser grössten Fusion in der schweizerischen Gewerkschaftsgeschichte gekommen ist. In der krisengebeutelten Schweiz der 90er Jahre reifte in einigen Köpfen sowohl der GBI wie auch des SMUV eine Einsicht, nämlich die, dass ein nachhaltiges Eindringen der Gewerkschaften in den Tertiärbereich ausserhalb der angestammten Bereiche (Kommunikation, Transport, öffentlicher Sektor) nur mit vereinten starken Kräften möglich sei. Das war ein radikaler Schnitt mit der Vergangenheit - und mit der ideologischen Reinheit. Denn er eröffnete eine Zusammenarbeit von zwei Gewerkschaften, die sich zuvor lange sehr reserviert gegenüber gestanden waren. Deren Frucht: zuerst die Gründung einer neuen Dienstleistungsgewerkschaft, der sogenannten „klein unia“, dann schliesslich die Fusion zur Unia, bei welcher auch die traditionsreiche Gewerkschaft VHTL, die zu einem guten Teil ebenfalls in den Dienstleistungen tätig war, aufgenommen wurde. Erfolgsgeschichte. 2004, bei der Gründung, zählte Unia 25‘000 Mitglieder aus den Dienstleistungen. Heute hat sich die Mitgliederzahl aus diesen Sektoren verdoppelt. Ein Erfolg. (…). Ewald Ackermann.
SGB, 20.1.2015.
SGB > Unia. Jubiläum. Publikation. Unia Schweiz, 2015-01-20.
Ganzer Text
31.12.2014 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Oliver Fahrni
Gewerkschaftspolitik
Publikation
Heavy metall. Wie sich eine Gewerkschaft in der Industrie neu erfindet. Oliver Fahrni. 289 Seiten, kartoniert. Seismo-Verlag, Zürich 2014
31.12.2014 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Oliver Fahrni
Gewerkschaftspolitik
Publikation

Heavy metall. Wie sich eine Gewerkschaft in der Industrie neu erfindet. Oliver Fahrni. 289 Seiten, kartoniert. Seismo-Verlag, Zürich 2014

06.11.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Oliver Fahrni
Publikation
Saisonnierstatut
Volltext
Die Broschüre zur Ausstellung: Das Work-Leseheft. Auf 48 Seiten dokumentiert und analysiert Work die Zeit des Saisonnierstatuts und seine Folgen für die Zuwanderungspolitik der Schweiz. Das Work-Leseheft „Baracken, Fremdenhass und versteckte Kinder“ zeigt linksseitig Texte und rechtsseitig Bilder. Die meist historischen Fotos sprechen Bände: Da warten 1956, kurz nach ihrer Ankunft in Brig, etwa hundert italienische Landarbeiter auf die grenzsanitarische Untersuchung. Einige sitzen, zwei diskutieren, alle tragen sie Kittel und Krawatte. Was wird sie in der Schweiz erwarten? Die Bilder legen eindrücklich Zeugnis ab von einer anderen Welt: der schweizerischen Realität unter dem Saisonnierstatut. Wie es wirklich war, berichtet im Work-Reader auch Ex-Saisonnier Bruno Cannellotto, von Work-Journalist Marco Geissbühler interviewt. Er erzählt von der schweren Arbeit, den Schikanen der Patrons und der Polizei. Und Aurora Lama, einst ein verstecktes Saisonnierkind, bricht ihr trauriges Schweigen. Ein Artikel dokumentiert, wie die „Jugos“ in die Schweiz kamen. Ein anderer zeigt anhand der italienischen Küche, dass Einwanderung durch den Magen geht. (…).
Work online, 6.11.2014.
Work > Saisonnierstatut. Publikation. Work, 6.11.2014.
Ganzer Text
24.10.2014 Schweiz
Maschinenindustrie
Personen
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Ralph Hug
Corrado Pardini
GAV
Maschinenindustrie
Publikation
Volltext
Work-Vize Oliver Fahrni enthüllt in einem Buch, wie der neue Gesamtarbeitsvertrag in der Maschinenindustrie zustande kam. Der Schlüsselloch-Krimi. Vertragsverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern laufen hinter geschlossenen Türen. Jetzt ermöglicht ein Buch den Blick hinter die Kulissen. Das Buch von Journalist Oliver Fahrni trägt nicht umsonst den Titel „Heavy Metall“. Donnergrollen war die ständige Begleitmusik bei den Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag in der Maschinen-, Elektro und Metallindustrie (MEM). Diese begannen im November 2012 und endeten im Juni 2013. Aber nicht so, wie es die Arbeitgeber gewollt hatten. Wäre es nach Swissmem und Arbeitgeberverband gegangen, hätten die Gewerkschaften zahlreiche Konzessionen machen müssen. „Der Rückbau sollte weitergehen“, schreibt Wirtschaftsjournalist Fahrni. Rückbau meint: noch mehr Freiheiten für die Unternehmer, noch weniger Rechte für die Metall-Büezer. Es drohte die weitere Demontage einer Sozialpartnerschaft, die über Jahrzehnte gültig gewesen war. Doch es kam anders, denn die Unia hatte sich gut vorbereitet. Autor Fahrni beschreibt die Ausgangslage und die folgenden Ereignisse aus der Perspektive eines Insiders. (…). Ralph Hug.
Work, 24.10.2014.
Personen > Fahrni Oliver. GAV Maschinenindustrie. Krimi. Work, 24.10.2014.
Ganzer Text
29.08.2014 Schweiz
Syndicom-Zeitung

Altersheime
Publikation
Volltext
Ein Dichter und die Revolte im Altersheim. Keine Liebe auf den ersten Blick war der Roman „Ansichten eines alten Kamels“, nicht nur des Titels wegen. Weder das Buchcover noch mein Eindruck beim ersten Durchblättern machten mir den Einstieg leicht. Und doch bin ich froh, habe ichs gewagt, das „alte Kamel“ hat mich nämlich erobert! Tatort ist ein Bieler Altersheim. Die Hauptperson Henri Choffat zieht für ein Jahr dort ein, um sich in Ruhe ihrer Biografie zu widmen. Denn Choffat hat kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag erfahren, dass er sage und schreibe zweiundzwanzig genetisch ähnliche Doppelgänger hat. Eine dubiose Genfer Behörde verheisst ihm eine Sofort-Rente, falls er seine detaillierte Lebensgeschichte liefert. Das käme Choffat entgegen, hat er doch seine Arbeit auf der Liegenschaftsverwaltung so ziemlich satt. Im Altersheim wirds aber nicht ruhig, sondern richtig spannend. Choffat befreundet sich mit einigen seiner Mitbewohner, entdeckt ihre Geheimnisse und Schandtaten und hilft engagiert bei ihren kleinen und grossen Revolten mit. So fliessen auch ihre Biografien immer mehr in die seine ein. (…). Christine Hunziker, Buchhändlerin und Museumsmitarbeiterin.
Michael Stauffer, „Ansichten eines alten Kamels“, Verlag Voland & Quist 2014, 144 Seiten, ca. Fr. 24.-
Syndicom-Zeitung, 29.8.2014.
Syndicom-Zeitung > Altersheime. Roman. Syndicom-Zeitung, 29.8.2014.
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24.05.2013 Deutschland
Schweiz
Personen
Vorwärts
Axel Berger
W. I. Lenin
Rosa Luxemburg
Holger Politt
Nationalitätenfrage
Publikation
Volltext

Vaterlandslose Gesellin. Die Kritik Rosa Luxemburgs an der Nationalitätenpoltik der Bolschewiki ist nach wie vor von Bedeutung für die Perspektive eines „klassenbezogenen lnternationalismus“. Ein Beitrag zum erstmaligen Erscheinen von Luxemburgs „Nationalitätenfrage und Autonomie“ in deutscher Sprache. (...).
Axel Berger.

Vorwärts, 24.5.2013.
Personen > Luxemburg Rosa. Nationalitätenfrage. 2013-05-24.

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01.02.2013 Schweiz
Grütliverein
Links
Personen
SGB
SP Schweiz
Bernhard Degen
Stefan Howald
Ralph Hug
Rebekka Wyler
Jubiläum
Links
Publikation
Volltext

125 Jahre SP Schweiz. „Einig – aber nicht einheitlich“. 2013 feiert die SP Schweiz ihr I25-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum im Oktober erscheint das zweisprachige Buch „Einig - aber nicht einheitlich“, das die Erfolgsgeschichte der Sozialdemokratie und das Ringen um die Ideen aufzeigt. SP-Mitglieder können es bis Ende April zum halben Preis bestellen. (...). Yves Baer.

Links, Februar 2013.
SP Schweiz > Jubiäum. 125 Jahre SP Schweiz. Links Februar 2013.doc.

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01.01.2012 Grenchen
Solothurn
Bibliothek Schaffer
Personen
Streik

Generalstreik
Publikation
Generakstreik in der Region Grenchen-Solothurn. Edith Hiltbrunner. 168 Seiten, kartoniert, mit Illustrationen. Academie Press Fribourg 2012
02.07.2010 Schweiz
Work

Biografien
Publikation
Arbeitswelt im Umbruch. Biografische Zeugnisse. Rund 40 Sozialwissenschafterinnen und Sozialwissenschafter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben über den Wandel der Arbeitswelt ein Buch verfasst. Sie sind dabei auf Parallelen zwischen verschiedenen Berufswelten gestossen: Gymnasiallehrer, Lastwagenfahrer, Bäcker und Pflegerinnen müssen immer mehr leisten, sich ständig weiterbilden und sehen sich mit beschleunigter technischer Innovation konfrontiert. Die Befragten berichten über Schwierigkeiten und Chancen, Frustration und Erfolge. Es entstand ein vielfältiges, aber auch widersprüchliches Bild des heutigen Berufslebens. Franz Schultheis, Berthold Vogel, Michael Gemperle (Hrsg.). Ein halbes Leben,. Biografische Zeugnisse aus einer Arbeitswelt im Umbruch. UVK-Verlagsgesellschaft, Konstanz 2010, Fr. 49.90. Work. Freitag, 2.7.2010, Standort: Sozialarchiv
07.01.2010 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
Gmür Harry
Stefan Howald
Buchbesprechung
Publikation
Volltext
Harry Gmür. Abschied vom Bürgertum. Am Beispiel des Journalisten rekonstruieren Markus Bürgi und Mario König ein Schweizer Leben voller Ambivalenzen. Ein Sammelband beleuchtet derweil den Umgang mit prominenten AusländerInnen im Kalten Krieg. 1933 entschied sich Harry Gmür für die richtige Seite. 1908 geboren und aus einer gutbürgerlichen Berner Familie stammend, hatte er in Bern, Paris, München und Leipzig Geschichte und Germanistik studiert, kehrte aber nach der Machtübernahme des Faschismus in die Schweiz zurück. An die Stelle des bisherigen bildungsbürgerlichen Kulturlebens traten gewerkschaftliche und sozialdemokratische Diskussionszirkel, er engagierte sich als Mitarbeiter für den „Plan der Arbeit“ zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise. 1937 gründete er die kulturpolitische Wochenzeitschrift „ABC“, antifaschistisch, links engagiert, die nur ein Jahr überlebte. In der Folge rückte Gmür weiter nach links. Scheitern und neue Chance. Der Abschied vom Bürgertum war nicht so aussergewöhnlich. Die Welt schien säuberlich geschieden, in die Kräfte des Fortschritts gegen die der Reaktion. Zwar hatte es die Schauprozesse in der Sowjetunion gegeben und dann den Hitler-Stalin-Pakt. Doch mit dem Überfall Hitlers auf die Sowjetunion waren die klaren Fronten wieder hergestellt. Dafür ergaben sich in der Schweiz Verwerfungen. 1942 wurde Gmür, der sich in der sozialdemokratischen Opposition betätigte und zugleich klandestin der 1940 verbotenen Kommunistischen Partei der Schweiz angehörte, (...). Stefan Howald.
WOZ, 7.1.2010.
Personen > Howald Stefan. Harry Gmür. Buchbesprechung. WOZ, 2010-01-07.
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