Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 13

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.05.1996 Schweiz
1. Mai Schweiz
SMUV-Zeitung

1. Mai
1.-Mai-Feiern 1996. Veranstaltungskalender . SMUV-Zeitung 24.4.1996
03.12.1993 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
SMUV-Zeitung
Eugen Hug
Gratulation
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Eugen Hug 95. Morgen Samstag, den 4. Dezember, kann in Bern Eugen Hug, früherer Redaktor und Pressechef des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, seinen 95. Geburtstag feiern. Nach juristischen und volkswirtschaftlichen Studien im In- und Ausland und jahrelangem freien Journalismus namentlich für die gewerkschaftliche und sozialdemokratische Presse, übernahm Eugen Hug 1956 die Redaktion des Pressedienstes des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, damals noch „Gewerkschaftskorrespondenz“ genannt. Als zuständiger Pressemann des SGB war er auch als Bundeshaus-Journalist akkredidiert. Seine profilierten Leitartikel und politischen Stellungnahmen fanden weit über die gewerkschaftlichen Kreise hinaus Beachtung. 1969 trat der bereits 70jährige im SGB zurück, blieb aber weiterhin journalistisch aktiv, vor allem als Bundeshaus-Berichterstatter für die „Schweizerische Metall- und Uhrenarbeiter-Zeitung“. In den letzten Jahren hat sich Eugen Hug vermehrt mit philosophischen Werken auseinandergesetzt und in Gemeinschaft mit seiner kunstverständigen Gattin, Frau Dr. Hug-Rüegger, manche Ausstellung besucht. Weiterhin nimmt Eugen Hug regen Anteil am politischen und gewerkschaftlichen Geschehen. Herzliche Gratulation dem rüstigen Jubilaren und beste Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen! Mit Foto.
Berner Tagwacht, 3.12.1993.
Personen > Hug Eugen. SMUV. Gratulation.
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14.01.1987 Schweiz
Personen
SMUV-Zeitung
Kurt Kipfer
Gesundheitsschutz
Schicht- und Nachtarbeit ist und bleibt problematisch. Die Tatsache der Gesundheitsschädigung durch Schicht- und Nachtarbeit ist in zahlreichen Untersuchungen an ebenso zahlreichen Beispielen bewiesen worden und stellt eine Tatsache dar, an der nicht gerüttelt oder gezweifelt werden kann. Mit Fotos. Dr. Kurt Kipfer. SMUV-Zeitung 14.1.1987
14.01.1987 Schweiz
Personen
SMUV-Zeitung
Kurt Kipfer
Nachtarbeit
Schichtarbeit
Schicht- und Nachtarbeit ist und bleibt problematisch. Die Tatsache der Gesundheitsschädigung durch Schicht- und Nachtarbeit ist in zahlreichen Untersuchungen an ebenso zahlreichen Beispielen bewiesen worden und stellt eine Tatsache dar, an der nicht gerüttelt oder gezweifelt werden kann. Mit Fotos. Dr. Kurt Kipfer. SMUV-Zeitung 14.1.1987
17.12.1986 Schweiz
Personen
SMUV-Zeitung
Fritz Reimann
Arbeitsvermittlung
GAV
Leiharbeit
Volltext
Leiharbeiter gehören unter den GAV. Der Ausleih von Arbeitskräften durch eigens dafür tätige Verleihfirmen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr eingebürgert. Das geschah gegen den Widerstand der Gewerkschaften. Kongressbeschlüsse der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH) und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) konnten indessen nicht verhindern, dass sich diese Art des Arbeitsverhältnisses immer mehr verbreitete. Der Widerstand der Gewerkschaften war verständlich. Er richtete sich vorab gegen die Umgehung gesamtarbeitsvertraglicher Bestimmungen im Dreiecksverhältnis Verleihfirma-Arbeitnehmer-Einsatzbetrieb. Ausgeliehene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstehen in der Regel nicht den gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen des Einsatzbetriebes. Sie werden zudem von der Stammbelegschaft als unerwünschte Fremdlinge empfunden. Beim SMUV sind wir uns schon seit längerem im klaren, dass in dieser Hinsicht ein Verbot nicht realisierbar ist. Schon allein das grosse Interesse auf Arbeitgeberseite zwingt zu dieser Einsicht; aber auch auf Arbeitnehmerseite besteht eine wachsende Nachfrage nach Teilzeitarbeit. Angesichts dieses Tatbestandes ist es umso mehr zu begrüssen, dass das bisherige Arbeitsvermittlungsgesetz durch einen neuen, den Arbeitsverleih betreffenden Teil ergänzt wird. In der nationalrätlichen Kommission, die diesen Gesetzesentwurf durchberaten hat, ist es den Gewerkschaftsvertretern glücklicherweise gelungen, einen Artikel einzubringen, der unseren elementaren Begehren Rechnung tragen soll. Es geht darin um die Anwendung der im Einsatzbetrieb geltenden (…).
Fritz Reimann. SMUV-Zeitung, 17.12.1986.
Personen > Reimann Fritz. Leiharbeit. GAV. SMUV-Zeitung, 1986-12-17.
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29.10.1986 Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
SMUV-Zeitung
Richard Müller
Ferdinand Troxler
Nachruf
Volltext
Richard Müller zum Gedenken. „Ich liebe den Kampf und achte den Kämpfer“. Dieses Wort aus eigenem Mund charakterisiert treffend den früheren Präsidenten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Vizepräsidenten des Föderativverbandes, Generalsekretär der PTT-Union und SP-Nationalrat Dr. Richard Müller, der im Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit am 23. Oktober gestorben ist. Unermüdlich kämpfte er für eine gerechtere Gesellschaftsordnung, für die Rechte der Arbeitnehmer und der sozial schwächeren Schichten, für mehr Solidarität hierzulande und weltweit. Er war Gewerkschafter und Politiker aus Leidenschaft, er nannte die Dinge beim Namen, und er liebte den fairen Disput mit dem politischen Gegner und der Arbeitgeberschaft. Uber vier Jahrzehnte leistete Richard Müller intensive Gewerkschaftsarbeit. Die Route führte vom Sekretär und Redaktor der PTT-Union zum Generalsekretär dieser Gewerkschaft und mündete ein in Spitzenaufgaben gewerkschaftlicher Dachorganisationen: Präsident der Schweizerischen PTT-Vereinigung, Vizepräsident des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe, Vizepräsident und anschliessend Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Das Präsidium des SGB übernahm er nach dem jähen Tode von Ezio Canonica, obwohl er damals bereits pensioniert war. Trotz seiner relativ kurzen Präsidialzeit im SGB - von 1978 bis 1982 - war er mitnichten ein blosser „Übergangspräsident». Mit seiner radikalen, das heisst die Dinge an der Wurzel fassenden, sowie grundsätzlichen Politik hat er es verstanden, dem (…). Ferdinand Troxler.
SMUV-Zeitung, 29.10.1986.
Personen > Mueller Richard. Nachruf Ferdinand Troxler. SMUV-Zeitung, 1986-10-29.
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29.01.1986 Schweiz
Kapitalismus
SMUV-Zeitung

Arbeitsbeschaffung
Volltext

Arbeitsmöglichkeiten besser als bisher nutzen. Wer sich mit wachen Sinnen umschaut, stösst noch und noch auf Aufgaben, die dringend an die Hand genommen werden sollten. Da stehen - um nur ein Beispiel zu nennen - Sanierungen von Gebäuden und Strassen an, die man ohne Verzug realisieren sollte, und anderseits gilt es heute - angesichts der alarmierenden Umweltsituation - mehr denn je, die Wälder wesentlich besser zu pflegen, als dies bisher geschah. Auch im Dienstleistungsbereich existiert ein beträchtliches Mass an ungedecktem Bedarf, so vor allem in bezug auf das Angebot vielseitig einsetzbarer Handwerker zur Ausführung kleinerer Reparaturen und Hilfeleistungen. Dasselbe trifft ferner bei der Betreuung und Pflege älterer oder kranker Menschen zu, wo ein ausgesprochener Mangel an Helfern herrscht. Um die hier brachliegenden Arbeitsmöglichkeiten zu nutzen, müssen von seiten der öffentlichen Hand auf allen Ebenen die dazu erforderlichen Initiativen ergriffen werden, damit den sich für solche Aktivitäten interessierenden Personen auch ein angemessener Lohn gewährleistet werden kann! (...).

SMUV-Zeitung, 1986-01-29.
SMUV Schweiz > Arbeitsbeschaffung. 1986-01-29.doc.

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09.03.1983 Schweiz
Personen
SMUV-Zeitung
Karl Marx
Ferdinand Troxler
Philosophie
Volltext
Hat uns Marx noch etwas zu sagen? Als freiheitliche Menschen haben wir Mühe, Zugang zu Marx zu finden, weil durch unfreiheitliche marxistische Regimes die marxsche Freiheit ins Gegenteil verkehrt worden ist. Doch vollzog sich beispielsweise die bolschewistische Revolution unter Bedingungen, die nichts mit Marx gemeinsam haben. Zweifellos gibt es auch zahlreiche Schwachstellen im marxschen Gedankengebäude, die durch die historische Entwicklung offenkundig geworden sind. Das von Marx erkannte Entwicklungsgesetz etwa ist in seiner absoluten Form nicht haltbar; man könnte lediglich von Entwicklungstendenzen sprechen. Namentlich wird das Denken in Gegensätzen (dialektische Methode) der komplexen Wirklichkeit nicht gerecht. Unter anderem hat Marx auch die Reformmöglichkeiten der Gewerkschaften innerhalb der kapitalistischen Wirtschaft unterschätzt; seine Verelendungstheorie hat sich als falsch erwiesen. Viele andere Aussagen wären kritisch zu beleuchten. Auch die Behauptung, Religion sei „Opium des Volkes“ trifft nicht den Kern des Christentums, sondern ein Zerrbild desselben. Trotz diesen Vorbehalten hinterlässt Marx ein Vermächtnis, das für die Arbeiterbewegung weiterhin wegleitend sein kann. Wir beschränken uns auf einige Schwerpunkte: * Die Doppelrolle der Gewerkschaften ist von Marx grundsätzlich richtig erfasst worden. Auch die freien Gewerkschaften beschränken sich nicht auf „Flickwerk“ innerhalb des kapitalistischen Systems, sondern streben längerfristig grundlegende Reformen wie die Demokratisierung der Wirtschaft an. Der Sozialismus bringt ein Mehr an Freiheit, (…). Ferdinand Troxler.
SMUV-Zeitung, 9.3.1983.
Personen > Troxler Ferdinand. Karl Marx. Theorie. SMUV-Zeitung, 1983-03-09.
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22.11.1918 Sowjetunion
Gewerkschaften
Personen
SGB
SMUV Schweiz
SMUV-Zeitung
Düby
Karl Dürr
August Huggler
Konrad Ilg
Delegierte
Volltext

Eine Gewerkschaftsdelegation nach Russland. Letzthin gingen Mitteilungen durch die Presse, wonach einige Genossen - genannt wurden Düby, August Huggler, Karl Dürr und Konrad Ilg - zu gewerkschaftlichen Studienzwecken nach Russland reisen werden. Genosse Düby hat dann eine Erklärung veröffentlicht, der zu entnehmen war, dass er nicht nach Russland gehe. Die „Metallarbeiterzeitung" vom 9. November weiss folgendes zu berichten: (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 1918-11-22. Standort: Sozialarchiv.
SGB > Gewerkschaftsdelegation nach Russland. 1918-11-22-doc.

SGB. Gewerkschaftsdelegation nach Russland. 1918-11-22.pdf

28.09.1918 Bern
Personen
SMUV-Zeitung
SP Bern Stadt
Strassenbahner Bern
Konrad Ilg
Gemeinderatswahlen
Nationalratswahlen
Proporzsystem
Stadtratswahlen
Volltext

Die bolschewistische Front in der Bundesstadt. Unaufhaltsam, Schritt für Schritt hat die sozialdemokratische Partei in Bern seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Position um die andere erobert im Kampf gegen die kapitalistische Gesellschaftsordnung. Bresche um Bresche in das Bollwerk der reaktionären bürgerlichen Parteien geschlagen. Langsam nur war zuerst ihr Vorrücken, bis dann vor zirka drei Jahren die lohnarbeitende Bevölkerung, zu der wir auch die Beamten zählen, durch die Not gezwungen, sich in verzweifeltem Kampf dem bürgerlichen Block entgegenwarf und denselben in gewaltigem Ringen aus seinen Stellungen herauswarf. Triumphierend schwingt das bernische Proletariat das rote Kampfesbanner, das von Sieg zu Sieg voranleuchtet. Auch der 28. und 29. September war ein solcher Ehrentag, an dem sich die bürgerlichen Parteien nicht getrauten, dem Ansturm der Arbeiterbataillone ernstlich entgegenzutreten. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 11.10.1918. Standort: Sozialarchiv.
SP Bern > Stadtratswahlen 28.9.1918.doc.

SP Bern. Stadtratswahlen 28.9.1918.pdf

14.12.1917 Zürich
Personen
SMUV-Zeitung
Strassenbahner-Zeitung
Volksrecht
Johann Frei
Friedensaktionen
Landesverteidigung
Opportunismus
Pazifismus
Volltext

Erwiderung. Die Nummer 25 der „Schweizerischen Strassenbahner-Zeitung"  enthält einen Artikel über „Friedensaktionen und gewerkschaftliche Tätigkeit“. Ich möchte mich nur einlassen über die leicht misszuverstehenden Äusserungen über die Vorfälle in Zürich. Nach diesem Artikel wäre anzunehmen, die Vorfälle seien eins Verschulden der Pazifisten Dätwyler und Rotter, denn es heisst wörtlich: „Gewiss ist es richtig, wenn behauptet wird, die heutigen Lebensmittelpreise, die Lebensmittelknappheit, die rücksichtslosen Preistreibereien der Landwirtschaft und die völlig ungenügenden Massnahmen der Behörden seien daran schuld, dass es Dätwyler und Rotter fertig brachten, Tausende  von Personen auf die Strasse zu locken." Ich gehe mit dieser Behauptung vollauf einig und war das auch zur Zeit der Vorfälle schon meine Ansicht. Jedoch sage ich als Mitanseher der Vorfälle, dass nicht Rotter und Dätwyler schuld sind an den Opfern, sondern dass eine unverantwortliche Unvorsichtigkeit die Hauptschuld daran trägt. Ich komme zu den Beobachtungen der Vorfälle und betone nochmals, dass ich den Weg, den Dätwyler einschlug, nicht rechtfertige. (...).

Strassenarbeiter-Zeitung, 1917-12-14.
Strassenbahner-Zeitung > Opportunismus. 1917-12-14.doc.

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01.12.1917 Biel
Genf
La Chaux-de-Fonds
Zürich
Rüstungsindustrie
SMUV Schweiz
SMUV-Zeitung
Strassenbahner-Zeitung

Friedensaktionen
Militarismus
Opportunismus
Programm
Volltext
Waffenproduktion

Friedensaktionen und gewerkschaftliche Tätigkeit. Der Schweiz. Metall- und Uhrenarbeiterverband ist auf ungefähr 55‘000 Mitglieder angewachsen. Diese Zahl macht die Hälfte der Mitglieder aller dem Gewerkschaftsbund angeschlossenen Verbände aus. Dieser Umstand rechtfertigt es, dass man den Auffassungen Beachtung schenkt, die im grössten Gewerkschaftsverband der Schweiz in bezug auf wichtige Gegenwartsfragen vertreten werden. Einem bezüglichen Artikel der in der „Metallarbeiterzeitung" vom 1. Dezember erschienen ist, entnehmen wir die Abschnitte über Friedensaktionen und gewerkschaftliche Tätigkeit: (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-12-14.
SMUV Schweiz > Friedensaktionen. 1917-12-01.doc.

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09.11.1917 Schaffhausen
Schweiz
SMUV Biel
SMUV Grenchen
SMUV Schweiz
SMUV-Zeitung

Kongress
Krankenkasse
Unfallversicherung
Volltext

Schweizer. Metall- und Uhrenarbeiter-Verband. Vom 9. bis 11. November 1917 tagte im Volkshaus in Bern der Kongress dieses Verbandes. Anwesend waren 320 Delegierte. Als Vertreter des deutschen Metallarbeiterverbandes war Zernecke anwesend. Als wichtige Beschlüsse sind zu nennen: Erhöhung des Verbandsbeitrags um 10 Rappen ab 1. April 1918. Umwandlung aller Lokalsekretariate im Verbandssekretariat. Die Streikunterstützung wird erhöht und beträgt nunmehr für Ledige Fr. 3.50 und für Verheiratete Fr. 4 pro Tag. Die Reiseunterstützung wird auf Fr. 1.50 pro Tag festgesetzt. Ein Antrag Schaffhausen, die „Metallarbeiterzeitung" in Zukunft sechsseitig herauszugeben, wird abgelehnt. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-11-30.
SMUV Schweiz > Kongress SMUV 1917-11-09.doc.

/Kongress SMUV 1917-11-09.pdf

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