Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 20

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
03.02.2017 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Heinz Suter
Sheila Winkler
Bundespersonalgesetz
Gratulation
Pensionierung
Volltext
Heinz Suter geht in Pension. Danke, Heinz! An meinem ersten Arbeitstag bei Syndicom sah ich von Heinz Suter zunächst sein Büro. Es war vollgestopft mit Aktenordnern und prallen Hängeregistern, dazwischen standen Postauto-Modelle, Geschenke und Kugelschreiber aller Art und aus allen Epochen. War dies ein Archiv, ein Kiosk oder sogar eine Poststelle? Aufgefallen ist mir auch der Gartenzwerg mit dem gestreckten Mittelfinger. Ich dachte: Toll, der hat Humor und lässt sich nichts gefallen, das passt! Bald merkte ich, dass sich im Laufe einer gewerkschaftlichen Karriere eine Unmenge an Dingen ansammelt. Und die Karriere von Heinz ist beeindruckend. Von ihm erfuhr ich, wie stark hierarchisch die PTT organisiert war, als er als Ausbildner dort arbeitete. Und wie er als Zentralsekretär bei der PTT-Union Verhandlungen im Rahmen der Personalvorschriften führte und den ersten Frauenstreiktag mitorganisierte. Er erzählte mir, wie er bei der GeKo, gestützt auf das Bundespersonalgesetz, den ersten Gesamtarbeitsvertrag der Post verhandelte und die Fusion zur Syndicom erlebte. Gespannt hörte ich ihm zu, wenn er von der Beerdigung der letzten Bahnpost sprach, welche Auswirkungen die Reorganisation der Postzentren (REMA) auf das Personal hatte, und dass blaue Hemden den WagenführerInnen von PostAuto ebenso gut stehen wie die gelben (Kampagne „Ich bin kein Postauto“). Heinz wird nicht umsonst die „Graue Eminenz“ genannt. Er verfügt über ein schon fast unheimliches Fachwissen und Erinnerungsvermögen. Und er versteht es, dieses jederzeit abzurufen und auf verständliche Weise zu vermitteln. (…). Sheila Winkler.
Syndicom-Zeitung, 3.2.2017.
Personen > Suter Heinz. Gratulation Pensionierung. Syndicom-Zeitung, 2017-02-03.
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26.08.2016 Zürich
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Anjuska Weil
Biografien
Gratulation
Volltext
Alles Gute zum 70. Geburtstag, Anjuska! Am 21. August wurde Anjuska siebzig Jahre jung. Tja, was schreiben, wenn es so viel zu schreibe gibt? Was erzählen, wenn es so viel zu erzählen gibt Die Antwort liegt wohl im Sein der gestellten Frage, in dem ich also die Zeit schwelgen lasse und eine Reise in die Vergangenheit starte, so quasi in meiner persönlichen Anjuska-Vergangenheit. Solche Ausflüge in die Zeit, die mal war, sind nicht immer nur schön, was alle ab einem gewissen Alter wissen. Aber die Reise in meine gemeinsame Vergangenheit mit Anjuska ist ein Vergnügen. Eine Tatsache, die für sich spricht, ich meine: eine Tatsache, die für Anjuska spricht. Damals, ich war noch jung und hübsch (böse Zungen behaupten, ich sei heute nur noch „und“, da vom Jung und Hübsch nichts mehr übrig geblieben ist), das war vor ziemlich genau 25 Jahren, traf ich Anjuska zum ersten Mal. Es war im Gemeinschaftsraum eines Hauses an der Zentralstrasse im Kreis 3, wo die PdA Zürich ihre Mitgliederversammlungen (MV) durchführte. Es war meine erste MV. Anjuska war mit einer anderen Genossin am Kochen. Sie reichte mir die Hand und sagte: „Hoi, ich bin Anjuska. Willkommen!“ Im Verlauf meines Lebens - um das hat mittlerweile doch schon über 17‘000 Tage um Nächte auf dem Buckel - habe ich viele Menschen kennen gelernt. Einige spielen noch heute eine Rollt in meinem persönlichen Lebensuniversum. Aber bei den Wenigsten kann ich mich an die erste Begegnung erinnern. Kann es Zufall sein, dass ich die erste Begegnung mit Anjuska nicht vergessen habe - und nun vergessen werde? Wohl kaum. (…). Siro Torresan, Sekretär der PdA Zürich.
Vorwärts, 26.8.2016. Mit Foto.
Vorwärts > Weil Anjuska. Biografie. Vorwärts, 2016-08-26.
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18.08.2016 Zürich
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
Sarah Schmalz
Anjuska Weil
Biografien
Gratulation
Volltext
Die Partisanentochter kann nicht anders. Ein Leben zwischen Thurgauer Dorf, israelischem Kibbuz und Zürcher Kantonsrat: Anjuska Weil wird siebzig – und erinnert sich an die brutalen Folgen des Vietnamkriegs, an die Dicke ihrer Staatsschutzfiche und an enttäuschte sozialistische Ideale. Es war nur ein schmaler Streifen Land zwischen Wasser und Küstenstrasse. Wenn es stürmte, war das Mittelmeer eine schwarze Wand. Im trockenen Sommer brannte der Berg Carmel, der seinen grossen Schatten auf die Holzbaracke warf. Solange es die Flammen nicht über den Asphalt schafften, seien sie sicher, tröstete die Mutter ihre Tochter Anjuska. Angst hatte das Mädchen, wenn die Nachbarin einen ihrer Anfälle hatte. Dann schrie die Frau, dass es einem die Knochen zersägte – das Grauen der Konzentrationslager lag noch in ihrer Stimme. Anjuska Weil – die damals Goldstein hiess – packte in solchen Momenten ihren Spielkameraden an der Hand und rannte weg. „Wir fanden jeweils Unterschlupf bei der palästinensischen Nachbarsfamilie.“ Zwei Jahre lebte sie in Israel. Der Sand, die flirrende Hitze, das knarrende Holz: Alles ist noch da. Als die Familie an die Asylstrasse in Zürich zieht, liegt brauner Schneematsch auf der Strasse. „Plötzlich lebten wir aufgestockt in der vierten Etage, unter uns zwei alte Schwestern, die mit dem Besenstiel an die Decke klopften, wenn ich etwas zu laut vom Sofa sprang.“ Auch heute lebt Weil wieder in Zürich. In ihrer Wohnung stapelt sich das Erinnerungsarsenal eines bewegten Lebens: asiatische Fächer, Gemälde, Holzpuppen, tonnenweise Bücher. (…). Sarah Schmalz (Text), Florian Bachmann (Foto).
WOZ, 18.8.2016.
WOZ > Weil Anjuska. Biografie Sarah Schmalz. WOZ, 2016-08-18.
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21.04.2016 Schweiz
Personen
Work
Helmut Hubacher
Jean Ziegler
Gratulation
Volltext
Ein kritischer Freund. Der französische Adlige und Autor François de La Rochefoucauld schrieb dem Dichter Jean de La Fontaine: „Monsieur, es ist eine Ehre und eine Freude, Ihr Zeitgenosse zu sein.“ Das war im 17. Jahrhundert. Der Satz kommt mir in den Sinn, wenn ich an den ehemaligen SP-Präsidenten Helmut Hubacher denke, der am 15. April neunzig Jahre alt geworden ist. Es ist eine Ehre, einer Bewegung anzugehören, die so stark von Hubacher geprägt worden ist. Und es ist eine Freude, diesen ausserordentlichen Menschen zum oft ziemlich kritischen Freund zu haben. Mutig und klug. Ich erinnere mich immer wieder an eine Szene. Helmut Hubacher und ich sassen ganz hinten im Nationalratssaal, als Rudolf Friedrich, ein kalter Krieger und eine Koryphäe des Zürcher Freisinns, am Rednerpult wütete. Es war eine Abendsitzung, und Friedrich, ein hagerer, trauriger Mensch mit welken Gesichtszügen, beschimpfte Hubacher aufs übelste. Er diffamierte ihn als gekauftes Subjekt, das sich aus Eitelkeit von Stalinisten hofieren lasse. Ich konnte mich kaum mehr auf dem Stuhl halten, so sehr ärgerte ich mich. „Jetzt gibst du dem gopferdeckel zurück“, sagt ich Helmut. Aber er blieb ruhig. „Friedrich ist ein armer Siech, ohne Familie, einsam, es geht ihm so schon schlecht genug.“ Das war typisch für Hubacher. Er ist ein gutmütiger Mensch, mutig und gut. Er war ein grossartiger Parteipräsident. Erstens, weil er die SP über so viele Jahre geduldig und mit grosser Klugheit führte. Zweitens, weil er mit seiner Persönlichkeit die Partei (…). Jean Ziegler.
Work online, 21.4.2016.
Personen > Ziegler Jean. Helmut Hubacher. Work online, 2016-04-21.
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26.03.2015 Bettlach
Personen
Ewald Ackermann
Peter Bichsel
Gratulation
Volltext
Konjunktiv als Hoffnung. Peter Bichsel verspätet zum 80. Für Peter Bichsel, den Poeten und linken Kopfarbeiter, dessen Vater in der SBB-Werkstätte zu Olten gearbeitet hatte und der als Bub beeindruckt war von der Bezeichnung ‚Knotenpunkt‘: „Hier war die Welt verknotet - in Olten umsteigen.“ Wenn ich es früher erfahren hätte: Ich wäre aufgebrochen, an der Hand meinen Sohn und im Brotsack das Literarische Lexikon. „Wir gehen nach Bettlach, möglichst gradaus“, hätt ich meinem Sohn gesagt. Und ich hätte nicht gewusst, was antworten, wenn er gesagt hätte: „Bettlach gibt es nicht.“ Wahrscheinlich hätt ich ihm gesagt: „Wir gehen gleichwohl, das muss man wagen. Zur Not könnten wir uns in den Jurahügeln verstecken und könnten eine Bettlacher Begegnung erfinden“. Und um ihm Mut zu machen, hätt ich ihm frei aus dem Literarischen Lexikon zitiert: „P.B., eine Schweizer Literatur-Kreuzung von Hebel, Tschechow und Beckett, Meister der literarischen Kurzform, wohnt in Bettlach, SO, CH.“ Weil wir schnell gehen, wären wir vielleicht am Ort, an dem sich Bettlach verstecken könnte, vorbeigestapft, an mancher Türe auch, an der ein verbeulter Milchtopf auf uns gewartet hätte oder eine angebrochene Flasche Roter oder ein Mann, der zur Weltumrundung aufbrechen will. (…).
Ewald Ackermann.
SGB, 26.3.2015.
Personen > Bichsel Peter. Gratulation Ewald Ackermann. SGB, 2015-02-26.
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16.09.2014 Schweiz
Personen
SGB
SMUV Schweiz
Ewald Ackermann
Fritz Reimann
Gratulation
Volltext
Fritz Reimann wird 90. In Thun feiert am 22. September Fritz Reimann seinen 90. Geburtstag. Fritz Reimann war eine prägende Figur in der Schweizer Gewerkschaftsgeschichte. In den 80er Jahren war er sowohl Präsident des SGB wie des SMUV. Fritz Reimann, 1924 in Oberhof (Fricktal) geboren, repräsentiert eine Generation von Schweizer Gewerkschaftern. Sein Vater war Förster und Kleinbauer. Nach Schulabschluss hatte er das Glück, wie er es selbst formulierte, eine Lehre als Werkzeugmacher absolvieren und damit in eine neue Welt eintreten zu können. Als Berufsarbeiter tritt er dem SMUV bei, wird bald Präsident einer Betriebskommission. 1951 wird er Profigewerkschafter. Acht Jahre arbeitet er als SMUV-Funktionär in Aarau, 1959 wird er SMUV-Sekretär in Thun, wo das Militärpersonal dominiert, 1973 wird er zum SMUV-Zentralsekretär gewählt, wo er für das Metallgewerbe und das Militärpersonal zuständig ist, aber auch in der Maschinenindustrie eine zentrale Rolle spielt. 1980 bis 1988 wirkt er als SMUV-Präsident, 1982-1990 präsidiert er auch den SGB. Dieses Amt übernimmt er nicht aus Leidenschaft, eher aus Loyalität gegenüber seinem Verband, der in der SGB-Leitung seine Linie gesichert haben will. Parallel dazu entwickelt Fritz seine SP-Karriere, die über den Stadtrat von Thun (1962 bis 1976), den Grossrat im Kanton Bern (1974 bis 78) und den Nationalrat (1979 bis 1991) führt. Ironie der Geschichte: In der Politik hätte er, der Mann der Verhandlungen und der traditionellen Sozialpartnerschaft, denn auch seinen grössten Triumpf feiern können. Wenn er gewollt hätte - aber er wollte nicht. Des Rätsels Lösung? Die Bürgerlichen wollten Fritz Reimann als Nachfolger von Willi Ritschard in die Landesregierung wählen; er aber erteilte entschlossen allen Avancen eine Absage. (…). Ewald Ackermann.
SGB, 16.9.2014.
Personen > Reimann Fritz. Gratulation. Ewald Ackermann. SGB, 16.9.2014.
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03.12.1993 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
SMUV-Zeitung
Eugen Hug
Gratulation
Volltext
Eugen Hug 95. Morgen Samstag, den 4. Dezember, kann in Bern Eugen Hug, früherer Redaktor und Pressechef des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, seinen 95. Geburtstag feiern. Nach juristischen und volkswirtschaftlichen Studien im In- und Ausland und jahrelangem freien Journalismus namentlich für die gewerkschaftliche und sozialdemokratische Presse, übernahm Eugen Hug 1956 die Redaktion des Pressedienstes des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, damals noch „Gewerkschaftskorrespondenz“ genannt. Als zuständiger Pressemann des SGB war er auch als Bundeshaus-Journalist akkredidiert. Seine profilierten Leitartikel und politischen Stellungnahmen fanden weit über die gewerkschaftlichen Kreise hinaus Beachtung. 1969 trat der bereits 70jährige im SGB zurück, blieb aber weiterhin journalistisch aktiv, vor allem als Bundeshaus-Berichterstatter für die „Schweizerische Metall- und Uhrenarbeiter-Zeitung“. In den letzten Jahren hat sich Eugen Hug vermehrt mit philosophischen Werken auseinandergesetzt und in Gemeinschaft mit seiner kunstverständigen Gattin, Frau Dr. Hug-Rüegger, manche Ausstellung besucht. Weiterhin nimmt Eugen Hug regen Anteil am politischen und gewerkschaftlichen Geschehen. Herzliche Gratulation dem rüstigen Jubilaren und beste Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen! Mit Foto.
Berner Tagwacht, 3.12.1993.
Personen > Hug Eugen. SMUV. Gratulation.
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07.01.1989 Schweiz
Berner Tagwacht
Personen
Max Arnold
Ferdinand Troxler
Gratulation
Volltext
Max Arnold zum 80. Geburtstag. „Politisches Bewusstsein entwickeln“. „Wir müssen das politische Bewusstsein der Kolleginnen und Kollegen wieder entwickeln. Wenn die Gewerkschaft das politische Bewusstsein verliert, hat sie auch in der Tagespolitik nicht mehr genügend Zugkraft.“ Diese Notiz geriet mir wieder in die Hände, als ich mich nach einigem Stoff für die Glückwünsche an Max Arnold zu seinem 80. Geburtstag, den er am 8. Januar in Stäfa feiern kann, umsah. Es sind Gedanken, die er Ende 1974 ausgesprochen hat - bei seiner Verabschiedung im Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Sie sind heute nicht weniger aktuell als damals und ganz typisch für die Denkrichtung des Jubilaren. Sei es als Nationalrat, als Geschäftsleitender Sekretär des Verbandes des Personals öffentlicher Dienste, als Vizepräsident und Vorstandsmitglied des Gewerkschaftsbundes, als Mitglied der Geschäftsleitung des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen . und Betriebe und der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz oder in weiteren wichtigen Funktionen - immer war Max Arnold ein stark grundsätzliches Denken eigen, das über die Tagespolitik hinauswies und die grossen Zusammenhänge im Auge behielt. Er stand zwar fest auf dem Boden der Wirklichkeit, aber ging an diese Wirklichkeit mit weiter Perspektive heran. Oberflächlicher Pragmatismus lag ihm fern. Er vertrat seine Uberzeugung hartnäckig, wenn es sein musste, war aber auch fähig zu einem versöhnenden Wort. Die Lauterkeit seiner (.…). Ferdinand Troxler.
Berner Tagwacht, 7.1.1989.
Personen > Arnold Max. Gratulation TW. TW, 1989-01-07.
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04.03.1987 Bern
Berner Tagwacht
Personen

Berner Tagwacht
Gratulation
Redaktor
Volltext
Zum 70. Geburtstag von Karl Rüegg. Kämpfer – feiner Mensch. Heute, am 4. März, feiert Karl Rüegg, ehemaliger Sekretär und Redaktor der PTT-Union, seinen 70. Geburtstag. Zum grossen Kreis der Gratulanten aus Gewerkschaften und Verbänden gesellt sich auch die „Berner Tagwacht“ und ruft Freund Charly ein herzliches „Ad multos annos“ zu. Schon sind es beinahe zehn Jahre her, seit gesundheitliche Gründe Charly Rüegg zwangen, seine Redaktion in andere Hände zu legen, die Vertretung seines uniformierten PTT-Personals, seiner Briefträger, andern zu überlassen. 31 Jahre lang diente er der Gewerkschaft hauptberuflich, war Einsatz zugunsten schwächerer Volksgruppen seine Lebensaufgabe. Tag und Nacht stand er im Dienste seiner Mitglieder. Manchen Leitartikel, manche unter dem Pseudonym „Don Carlos“ gerittene elegante Attacke, manchen Ausweg aus festgefahrenen Konferenzsituationen hat sich Charly Rüegg in einsamen schlaflosen Nachtstunden abgerungen. Charly Rüegg hat während mehr als dreissig Jahren das Gesicht der Verbandszeitung der PTT-Union geprägt. Dabei kamen ihm seine musische Begabung, seine Kenntnisse der Literatur und des Theaters zustatten. Er, der ehemalige Laufjunge einer Bank und Zürcher Briefträger, der eigentlich gerne Opernsänger geworden wäre, fand in der Gestaltung der Zeitung einen Ausgleich zur Knochenarbeit des Gewerkschaftssekretärs. In beiden Aufgaben engagierte er sich voll, kämpferisch und ausdauernd für die kleinen Leute. Immer aber waren und sind seine Auffassungen getragen von, Fairness und Menschlichkeit, seine Diskussionsbeiträge höflich und (…).
Berner Tagwacht, 4.3.1987.
Personen > Rüegg Charly. Redaktor. Berner Tagwacht. TW, 1987-03-04.
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16.08.1979 Zürich
Personen
Volksrecht
Theo Pinkus
Gratulation
PdA
Volltext
Theo Pinkus 70! Am kommenden Dienstag feiert Genosse Theo Pinkus seinen 70. Geburtstag. Kaum einer, der Theos Aktivitäten mitverfolgt hat und ihn jeweils an den Veranstaltungen und Kundgebungen der Partei und anderer fortschrittlicher Organisationen sieht, würde ihm dieses Alter geben. Theo wurde in Zürich geboren und begann 1927 in Berlin eine Buchhändlerlehre. Dort organisierte er sich im gleichen Jahr im Kommunistischen Jugendverband. Als Mitglied der Bezirksleitung des KJV Berlin war er unter anderem bei der Aufnahme des heutigen Ministerpräsidenten der DDR, Willi Stoph, dabei. 1929 wurde Theo Pinkus von Wilhelm Pieck in die KPD aufgenommen. Von 1930 bis zu seiner Ausweisung aus Deutschland 1933 - als Kommunist und Jude war er nach der Machtübernahme der Nazi doppelt gefährdet - arbeitete er bei der legendären „Arbeiter Illustrierten Zeitung“, deren Verlagsleiter Willi Münzenberg in den Jahren des 1. Weltkrieges eine bedeutende Rolle in der schweizerischen Jungburschenbewegung gespielt hatte. Münzenberg war in seiner undogmatischen Art, seiner Spontaneität und Agitationsgabe ein Vorbild für Theo. In die Schweiz zurückgekehrt, schloss sich Theo der KPS an. Er war Mitglied des Zürcher Parteivorstandes und nach dem 6. Kongress der KPS Kandidat des ZK. Bis 1938 arbeitete Pinkus als Angestellter der Rundschau-Nachrichtenagentur (RuNa) in Zürich, der offiziellen Presseagentur der Komintern. Nach dem Verbot der KPS (1940) wurde Theo Pinkus mit anderen vor dem Hintergrund (…).
Volksrecht, 16.8.1979.
Personen > Pinkus Theo. Gratulation PdA. Volksrecht, 1979-08-16.
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01.07.1974 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Bruno Muralt
Hans Oprecht
Gratulation
Volltext
Hans Oprecht zum 80. Geburtstag. Hans Oprecht ist kürzlich 80 Jahre alt geworden. Auch wir von der SABZ wollen uns unter die Gratulanten reihen. Nicht nur weil Hans Oprecht viele Jahre lang im Vorstand unserer SABZ mitgewirkt hat und an unzähligen Kursen, Versammlungen usw. praktisch als Arbeiterbildner tätig war, sondern vor allem auch, weil wir uns ihm auch heute noch in Freundschaft verbunden fühlen. Zwar ist es - wie könnte es anders sein? - ruhiger geworden um den ruhelosen „Dynamiker“ Oprecht, und wir hatten in den letzten Jahren auch weniger oft Gelegenheit, mit ihm zusammenzutreffen, Aber wenn es geschah, waren stets wir die Gewinnenden. Freund Hans ist zwar älter geworden, aber geblieben sind seine erstaunliche geistige Neugierde und seine Anteilnahme an allem, was die Menschen unserer Zeit bewegt. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1974.
Personen > Oprecht Hans. Gratulation SABZ. Bildungsarbeit, Juli 1974.
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01.01.1974 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Bruno Muralt
Willi Ritschard
Gratulation
Volltext
Wir gratulieren Bundesrat Willi Ritschard. Wir haben ganz besondere Gründe es zu tun: Einmal, weil Kollege Ritschard wähnend seiner 20jährigen Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär stets auch ein überzeugter Förderer der Arbeiterbildung war, Nicht nur mit schönen Worten, sondern auch mit „handgreiflichen“ Daten. Eine davon sei hier genannt: die Errichtung des Bildungs- und Ferienheimes Balmberg auf dem Solothurner Jura, die er mit zäher Energie gefördert hat und wo heute das Solothurner Gewerkschaftskartell sowie andere Arbeiterorganisationen, inklusive unsere SABZ, Bildungskurse durchführen. Mit seiner Wahl in den Bundesrat ist Willi Ritschard auch zum bisher berühmtesten Absolventen unserer Schweizer Arbeiterschule geworden. Fast wären wir versucht, einen neuen Werbeslogan zu kreieren: „Besucht die Arbeiterschule, die ihre Absolventen bis in den Bundesrat führt!“ Doch Spass beiseite, wir sind tatsächlich ein bisschen stolz, dass es Willi, ein „Ehemaliger“, so weit gebracht hat. Uebrigens, Willi ist der Arbeiterschule bis zum heutigen Tage treu geblieben: Er ist der amtierende Präsident des Förderervereins der Stiftung Schweizer Arbeiterschule, ein Verein, dessen Einzel- und Kollektivmitglieder sich vor allem um den finanziellen „nerf vital“ für die Durchführung der Kurse bemühen. Wir hoffen selbstverständlich, Bundesrat Ritschard werde dieses Nebenamt weiterhin versehen! In diesem Zusammenhang sei noch eine kleine „Geschichte“ erzählt, die Willi, der Arbeiterschüler, vermutlich längst vergessen hat: (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 1, Januar 1974.
Personen > Ritschard Willi. Gratulation Bildungsarbeit. Bildungsarbeit, Januar 1974.
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01.07.1972 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SMUV Schweiz
Fritz Marbach
Gewerkschaftliche Rundschau
Gratulation
Volltext
Glückwunsch und Dank an Fritz Marbach. Am 20. Juli feiert Prof. Dr. Fritz Marbach seinen 80. Geburtstag. Es ergibt sich damit die einmalige Gelegenheit, einem engagierten Wissenschafter und Gewerkschafter nicht nur zu gratulieren, sondern auch für alles zu danken, was er im Laufe einer jahrzehntelangen Tätigkeit auf den verschiedensten Gebieten geleistet hat. Als Hochschullehrer hat Fritz Marbach nicht nur Generationen von Studenten in die Geheimnisse der Nationalökonomie eingeweiht. Er hat es wie kein Zweiter verstanden, in die Erklärung der wirtschaftlichen Realitäten auch die Verbände und insbesondere die Gewerkschaften mit einzubeziehen. Wer bei Fritz Marbach die Vorlesungen und Seminarien besuchte, der wusste nachher etwas vom Wesen und Wirken der Gewerkschaften. Dafür - ganz besonders dafür - verdient Fritz Marbach den Dank der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung. Eine enge Beziehung verbindet Fritz Marbach mit dem Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband. Als Freund, Berater und Publizist leistete und leistet er dem SMUV wertvolle Dienste. Pointiert und sachkundig, oft mit spitzer Feder, stets zur persönlichen Meinung stehend, schreibt er noch immer Leitartikel für die SMUV-Zeitung. Und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass seine Leitartikel das Gesicht und das Ansehen dieser grössten Gewerkschaftszeitung geprägt haben. (…).
Redaktion “Gewerkschaftliche Rundschau”.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 7/8, Juli/August 1972.
Personen > Marbach Fritz. Gratulation Rundschau. Rundschau Juli-August 1972.
Ganzer Text
01.09.1969 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Bruno Muralt
Fritz Wartenweiler
Biografien
Gratulation
Volltext
Fritz Wartenweiler zum 80. Geburtstag. Am 20. August hat Fritz Wartenweiler seinen 80. Geburtstag gefeiert. So er ihn gefeiert hat. Wie wir ihn kennen, hat er es nicht getan. Freund Wartenweiler ist nicht der Mann, der sich selber feiert. Wenn wir richtig informiert sind, ist er kurz vor seinem Geburtstag nach Skandinavien verreist. Was verdächtig nach „Flucht“ ausgesehen hätte ... Nun, abgereist oder nicht, uns freut es jedenfalls, dass Fritz Wartenweiler, einer der grossen Pioniere der Erwachsenenbildung in unserem Lande, seinen 80. Geburtstag offenbar in erstaunlicher geistiger und körperlicher Frische hat erleben dürfen. Er hat es bei Gott verdient, und wir gönnen es ihm von ganzem Herzen! Was wir hier schreiben, ist kein Nekrolog. Wir wünschen Freund Fritz noch viele glückliche Jahre und verzichten denn auch darauf, hier seinen Lebensweg zu schildern. Zudem dürften ihn viele Leser der „Bildungsarbeit“ persönlich recht gut kennen. Manche, weil sie ihn als Referent und „Wanderprediger“ selber erlebt haben - jede Begegnung mit ihm ist ein Erlebnis, andere, weil sie ihn aus den vielen Büchern kennen, die er im Laufe der Jahre geschrieben hat. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1969.
Personen > Wartenweiler Fritz. Biografie Bruno Muralt. Bildungsarbeit, Sept. 1969.
Ganzer Text
01.09.1969 Schweiz
Bildungsarbeit
Büchergilde Gutenberg
Personen
VPOD Schweiz
Bruno Muralt
Hans Oprecht
Biografien
Gratulation
Volltext
Dompteur, Feuerwerker, Freund und Berater. Hans Oprecht zum Fünfundsiebzigsten. Am 19. Juli ist er's geworden. Eigentlich kenne ich ihn schlecht. Dafür bin ich aber nicht allein verantwortlich. Wir haben uns zwar öfters gesehen, aber jedesmal, wenn wir uns hätten kennenlernen können - war er schon wieder weg. Wenn man mich also fragen würde, wer dieser Hans Oprecht sei, müsste ich fast antworten: „Ein Mann auf der Durchreise.“ Das wäre natürlich leicht übertrieben. Im übrigen wird mich auch niemand fragen, weil es in unserer Bewegung kaum einen Vertrauensmann geben dürfte, der von Hans Oprecht nicht mindestens gehört hätte. Schliesslich kann einer nicht „ungestraft“ Obmann der Zürcher Strassenbahner, Zentralsekretär des VPOD und Mitglied des Bundeskomitees SGB, jahrzehntelang Nationalrat, Direktor der Büchergilde Gutenberg, Präsident der Sozialdemokratischen Partei und der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft usw. gewesen sein ... Ja, und dann war er - neben vielen andern Dingen - bis vor kurzem auch noch jahrzehntelang Delegierter bei unserer SABZ. Und wenn er auch, wie schon gesagt, öfters nur auf der „Durchreise“ war, so ist doch eines umso erstaunlicher: Fast jedesmal hat er noch schnell eine Idee oder eine Anregung „fallenlassen“, wenn er seine Mappe packte - oder auch zwei, drei, vier ... Hans Oprecht ist auch jetzt noch, mit 75 Jahren, ein „Quecksilber“, voll von Ideen und Einfällen. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1969.
Personen > Oprecht Hans. Biografie. Bruno Muralt. Bildungsarbeit, Sept. 1969.
Ganzer Text
01.07.1969 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Frans Masereel
Theo Pinkus
Biografien
Gratulation
Holzschnitt
Volltext
Kunst und Arbeiterbildung am Beispiel Frans Masereels. Zum 80. Geburtstag des Künstlers. Frans Masereel muss unseren Lesern nicht vorgestellt werden. Aeltere und Junge, die in der Arbeiterbildung tätig sind, wurden ihr ganzes politisch und sozial bewusstes Leben vom unübersehbaren, mit der Arbeiterbewegung so eng verbundenen Werk des Holzschneiders und Malers begleitet. Wie viele Einladungen zu Bildungsveranstaltungen in der Arbeiterpresse wurden durch einen Holzschnitt Frans Masereels wirkungsvoll unterstrichen! Wie oft wurde die Sprache der Aufrufe und Parolen auf Flugblättern durch sein bildnerisches Wirken verstärkt. Als der junge belgische Künstler aus seiner Kriegsgegnerschaft die Konsequenzen zog und sich nach Genf begab, um im Kreise Romain Rollands, Heinrich Gilbaux' und anderer Kriegsgegner und Pazifisten mit seiner Kunst ihren Kampf zu unterstützen, kam es auch schon zu den ersten Kontakten mit der sozialistischen und Gewerkschaftsbewegung. Es waren junge Arbeiter, die in Genf in den Jahren des Ersten Weltkrieges die Zeitung „La Feuille“ verkauften, die täglich ein den imperialistischen Krieg anprangerndes Bild von Masereel enthielt. Es waren die russischen Revolutionäre und Sozialisten, die mit Romain Rolland und seinem Kreis in Verbindung standen. (…). Mit Selbstbildnis, Holzschnitt. Theodor Pinkus.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1969.
Personen > Masereel Frans. Werke. Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1969.
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01.09.1967 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Arnold Gysin
Max Weber
Bibliographien
Gratulation
Volltext
Arnold Gysin 70 Jahre alt. Am 29.August ist Dr. Arnold Gysin 70 Jahre alt geworden. Es geziemt sich, dass ihm auch die Gewerkschaften besonders herzlich Glück wünschen, denn er war jahrzehntelang ihr treuer Berater und hat in manchen Fragen wegweisend gewirkt. Es ist ein kühnes Unterfangen, wenn ein Ökonom das Lebenswerk eines hervorragenden Juristen würdigen soll. Wenn ich mich doch getraue, an diese Aufgabe heranzutreten, so deshalb, weil ich glaube, mein Freund Arnold Gysin werde nachsichtig sein und allfällige Fehler und Ungenauigkeiten, die mir unterlaufen, mit Wohlwollen beurteilen. Auch kann es sich nicht um eine Würdigung der Lebensarbeit handeln, von deren Umfang das Verzeichnis der wichtigsten Veröffentlichungen, das am Schlusse beigefügt ist, einen kleinen Begriff gibt. Ich beschränke mich darauf, aus den vielfältigen Problemen, mit denen sich der Jubilar beschäftigt hat, zwei herauszugreifen, die für die Arbeiterbewegung und für unseren demokratischen Staat bedeutungsvoll sind. Es sind grundsätzliche Fragen, die in der Rechtswissenschaft umstritten waren und teilweise heute noch sind, obschon sie mehr oder weniger als gelöst erscheinen können. Es handelt sich um das Verhältnis zwischen Wirtschaftsverbänden und Staat und zwischen Verbandsrecht und staatlichem Recht. (…). Mit Bibliographie. Max Weber
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 9, September 1967.
Personen > Gysin Arnold. Gratulation Max Weber. Rundschau, September 1967.
Personen > Gysin Arnold. Gratulation Max Weber. Rundschau, Sept. 1967.
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01.07.1967 Schweiz
Bildungsarbeit
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Bruno Muralt
Willi Ritschard
Max Weber
Gratulation
Volltext
Dank und Glückwunsch an Max Weber. Am 2. August wird Kollege Prof. Dr. Max Weber 70 Jahre alt. In diesem Alter dürften die meisten Menschen ihre wohlverdiente Ruhe geniessen, oder sich mit ihren unvermeidlichen „Altersbresten“ beschäftigen. Andere werden mit einem gewissen „détachement“ auf ihr Lebenswerk zurückblicken. Für unser „Geburtstagskind“ gilt all das nicht. Keiner, der ihn kennt, wird sich einen Max Weber im Ruhestand vorstellen können. „Altersbresten“ hat er offensichtlich keine, und wenn er sie hätte, würde er sie zweifellos einfach ignorieren. Und wie oder wann sollte er, der immer noch unermüdlich Aktive, losgelöst vom Handgemenge unserer Zeit, Rückblick auf sein Leben halten? Undenkbar. Dabei hätte er weiss Gott ein Recht auf Ruhe und Distanz vom Getümmel unserer Tage, und kaum einer in diesem Lande hätte es so leicht, sich mit seinen Memoiren zu beschäftigen. An Stoff könnte es ihm nicht fehlen! Das alles macht es einem so schwer, Max Webers ungewöhnliche Leistung heute zu würdigen. Wo soll man beginnen, wo aufhören? Wir wollen es trotzdem versuchen. Dabei dürfen wir hier den Politiker beiseite lassen und nur dem Arbeiter- und Volksbildner danken für alles, was er bisher getan für die Arbeiterbildung im allgemeinen, aber auch für unzählige seiner Schüler und Mitkämpfer, denen er nicht bloss neue Horizonte eröffnet, sondern, was mehr ist, auch ihre sittlichen Kräfte gestärkt hat, für den Dienst an ihren Mitmenschen. (…). Bruno Muralt.
Sie gratulieren stellvertretend für alle ihre Kameraden der Arbeiterschule: (…).
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1967.
Personen > Weber Max. Gratulationen. Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1967.
Ganzer Text
01.07.1967 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
Max Weber
Gratulation
Volltext
Zum 70. Geburtstag von Professor Dr. Max Weber. Prof. Dr. Max Weber feiert am 2. August 1967 seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass ist im Verlag Herbert Lang, Bern, herausgegeben von Prof. Erich Gruner von der Universität Bern, ein Werk erschienen, das den Titel „Im Kampf um soziale Gerechtigkeit“ trägt. Das Buch enthält Beiträge von Freunden und eine Auswahl aus dem eigenen Werk des Gefeierten. Die „Gewerkschaftliche Rundschau“ schliesst sich freudig den vielen Gratulanten zum 70. Geburtstag Max Webers an. Nachstehend drucken wir aus dem Buch die Geburtstagsadresse des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes und den Beitrag ab, den unser Ehrenpräsident, Nationalrat Robert Bratschi, beigesteuert hat. Seine neueste Arbeit über „Probleme der Sozialpolitik“ hat Prof. Dr. Max Weber den Teilnehmern an der Geburtstagsfeier der Universität Bern offeriert. „Gewerkschaftliche Rundschau”. Dankadresse des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Lieber Kollege Max Weber! (…).
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 7-8, Juli-August 1967.
Personen > Weber Max. Gratulation SGB. Rundschau, Juli-August 1967.
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07.04.1922 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
Herman Greulich
Gratulation
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Zum 80. Geburtstag Hermann Greulichs. 9. April 1922. Vor zehn Jahren feierte die schweizerische und internationale Arbeiterpresse in zahlreichen Artikeln den 70. Geburtstag unseres Genossen Greulich und in Zürich, der Stätte seiner mehr als halbhundertjährigen unermüdlichen und erfolgreichen Wirksamkeit veranstaltete die Sozialdemokratische Partei zu seiner Ehrung einen in bescheidenem Rahmen gehaltenen Festabend, an dem seine grossen Verdienste um die Arbeiterbewegung mit Dank und Anerkennung gewürdigt wurden. In den seither verflossenen zehn Jahren widmete Genosse Greulich wie vorher seine fast unverwüstliche geistige Arbeitskraft der politischen, gewerkschaftlichen und genossenschaftlichen Arbeiterbewegung, betätigte er sich agitatorisch und organisatorisch, parlamentarisch und literarisch mit Erfolg. Seine Popularität als Versammlungsredner hat keine Verminderung erfahren, die patriarchalische Erscheinung bildet noch immer eine starke Anziehungskraft auf die Arbeiterschaft, die in die Versammlungen eilt, um ihn zu hören. Ein Sohn des Volkes, ist Greulich der unverfälschte Volksmann geblieben. Geboren wurde er am 9. April 1842 in Breslau als der Sohn proletarischer Eltern. Schon im Alter von 13 Jahren verlor er den Vater, worauf er sich mit der nun allein verdienenden Mutter kümmerlich durchschlagen musste. Er besuchte während acht Jahren die dortige Volksschule und erlernte hierauf das Buchbindergewerbe. Die 14stündige tägliche Arbeitszeit vermochte ihn nicht vom Studium guter (…).
Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 7.4.1922.
Personen > Greulich Hermann. Gratulation. Gemeindearbeiter, 1922-04-07.
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