Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 11

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.07.2017 Schweiz
Frauen
Syndicom

Digitalisierung
Frauenkonferenz
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Digitalisierung ist im Ursprung weiblich. Wir sollten sie deshalb auch so gestalten. Syndicom-Frauenkonferenz vom 1. Juli 2017 in Bern. Vergessen wir nicht: Die Logik der Digitalisierung ist im Ursprung weiblich. Sie basiert auf der Lochkarte, die gegen 1800 in den Webereien zum Einsatz kam. Die ersten binären Codeträger waren geboren. Vergessen wir ebenfalls nicht die britische Mathematikerin Ada Lovelace, die hundert Jahre vor der Computerisierung die erste komplexe Programmiersprache entwickelte, auf deren Arbeit sich dann wieder zwei Frauen, Grace Hopper und Jean Bartik, beriefen. „Amazing Grace“, wie Grace Hopper auch genannt wurde, kam auf die Idee, die Computerprogramme in einer verständlichen Sprache zu verfassen statt nur mit Einsen und Nullen. Unter anderem dafür wurde sie später von der Programmiererzunft mit dem „Man of the Year“-Preis geehrt. Jean Bartik ihrerseits war Teil der „ENIAC-Frauen“. Zusammen mit ihren fünf Mitstreiterinnen programmierte sie für das US-Militär den ersten elektronischen Universalrechner, mit dem sich die Flugbahn militärischer Geschosse berechnen liess. Ihre Leistung wurde erst Jahrzehnte später anerkannt, nachdem sie mit 60 Jahren in der IT-Branche keine Stelle mehr hatte finden können und als Maklerin arbeitete. Regula Stämpfli erinnerte die anwesenden Frauen wortstark und engagiert an diese weibliche Geschichte der Digitalisierung und stellte im gleichen Atemzug fest: „Obwohl auch die vierte technologische Revolution, sprich Digitalisierung, von unten, von den Frauen ermöglicht und (…).
Syndicom, 17.7.2017.
Syndicom > Frauen. Digitalisierung. Syndicom, 2017-07-17.
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24.10.2015 Schweiz
AHV
Frauen
Unia Schweiz

Frauenkonferenz
Medien-Mitteilung
Rentenalter
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Unia Frauenkommission gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters. Keine Reform der Altersvorsorge auf Kosten der Frauen! Für die Delegierten der Unia-Frauenkommission, die sich heute in Bern versammelten, ist klar: Es darf nicht schon wieder auf dem Rücken der Frauen gespart werden. Sie lehnen die geplante Erhöhung des Frauenrentenalters sowie die Senkung des Umwandlungssatzes entschieden ab. Was es stattdessen braucht, ist eine deutliche Stärkung der AHV, wie sie die Initiative AHVplus vorsieht. Schliesslich bekräftigten die Unia-Frauen ihre Forderung nach einer raschen und griffigen Umsetzung der Lohngleichheit. Im Rahmen der Rentenreform 2020 sollen das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht und der Umwandlungssatz der Pensionskasse auf 6% gesenkt werden - massive Einschnitte in die Altersvorsorge der Frauen. Für die Delegierten der Unia Frauenkommission ist das inakzeptabel. In ihrer Resolution fordern sie ein finanzierbares und flexibles Rentenalter. Bessere AHV-Renten für alle! Die AHV, wichtigste Säule der Schweizer Altersvorsorge, muss gestärkt werden. Denn die Frauenrenten reichen heute nicht für ein Leben in Würde. Mit der Initiative AHVplus fordert die Unia 10% höhere Renten für alle. Die Senkung des Umwandlungssatzes in der Pensionskasse lehnen die Delegierten entschieden ab. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 24.10.2015.
Unia Schweiz > Frauen. Rentenalter. Unia Schweiz, 24.10.2015.
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11.11.2014 Schweiz
Frauen
Personen
TISA
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Frauenkonferenz
Petition
Stop TISA Komitee
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VPOD-Frauenkonferenz: Service public nicht ab-, sondern ausbauen. Die zweitägige, von rund 100 Kolleginnen besuchte VPOD-Frauenkonferenz in Thun schlug kämpferische Töne an. Der Service public ist für Frauen zentral - und ein Abbau trifft Frauen besonders. Die Konferenz fordert daher nicht nur den Erhalt, sondern einen Ausbau der öffentlich erbrachten Dienstleistungen - etwa eine (analog der Schule) steuerfinanzierte, kostenlos zugängliche Kinderbetreuungsstruktur. In diese Richtung argumentierte auch Christiane Marty, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac. Öffentlich finanzierte Betreuungsangebote sind Voraussetzung dafür, dass Frauen den Teufelskreis der geschlechtsbedingten Arbeitsteilung durchbrechen können. Karin Schwiter, Geografin und Frauenforscherin, bezeichnete es als klaren Fortschritt, dass heutige Berufslaufbahnen theoretisch geschlechtsunabhängig offenstehen; noch immer aber wirken im Hintergrund alte Rollenmuster fort. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 11.11.2014.
VPOD Schweiz > Frauenkonferenz. Tisa. Petition. VPOD, 11.11.2014.
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19.10.2012 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauenkonferenz
Frauenlöhne
Mindestlöhne
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1000 bis 2000 CHF weniger Lohn: Den Unia-Frauen in der Industrie reicht's! Dass die Frauen in der Industrie durchschnittlich zwischen 1000 und 2000 Franken weniger verdienen im Monat als die Männer, ist eine empörende Tatsache. Die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau ist geblieben, trotz der zahlreichen rechtlichen und vertraglichen Bestimmungen, wie etwa dem Gleichstellungsgesetz, den Gesamtarbeitsverträgen in den Industriebranchen und seit 2009 dem Lohngleichheitsdialog. Die Industriekonferenz der Unia Frauen, welche heute in Bern getagt hat, ratifizierte eine Resolution, die (...).

Frauen-Industriekonferenz, Bern, 19. Oktober 2012.
Frauen > Frauenlöhne. Frauenlöhne. Frauen-Industriekonferenz 19.10.2012.doc.

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27.09.2012 Griechenland
Schweiz
Spanien
Tunesien
Frauen
Personen
Syndicom
Toya Krummenacher
Catherine Liengme
Teherese Wüthrich
Armut
Frauenkonferenz
Gleichstellung
Volltext

UNI Europa, Internationaler Dachverband der Gewerkschaften. Frauenpower stärkt die Gewerkschaftsbewegung. Auswirkung der Finanzkrise auf die Frauen in Europa, Renten und Altersarmut von Frauen, der arabische Frühling wie auch ein internationales Mentoringprogramm für junge KollegInnen waren die gewichtigen Themen der 4. UNI-Europa-Konferenz in Luxemburg. Das Motto hiess: „Frauenpower = UNI-Power“. (...). Theres Wüthrich.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
Frauen > Frauenkonferenz Luxemburg. 27.9.2012.

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06.07.2012 Schweiz
Frauen
Personen
SP-Frauen
Yvonne Frei
Julia Gerber Rüegg
Yvette Jaggi
Barbara Stalder Ritschard
Frauenkonferenz
Volltext

Einladung zur Frauenkonferenz vom 18. August 2012 in Lausanne. Liebe Genossin, Yvette Jaggi, ehemalige Stadtpräsidentin von Lausanne und ehemalige Präsidentin der SP Frauen Schweiz (1981-1985) ist eine der 14 herausragenden Persönlichkeiten des Kantons Waadt, die im Saal des 1. Februar 1959, der Einführung des kantonalen Frauenstimmrechts geehrt wurden. Für sie war es schon immer klar, dass ". Frauen da sein müssen, wo sich die Macht befindet". (...). Julia Gerber Rüegg, Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz.

SP-Frauen Schweiz. 6.7.2012.
Frauen > Frauenkonferenz 18.8.2012.doc.

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05.06.1996 Schweiz
Frauen
Personen
SMUV-Zeitung
Maria Roselli
Frauenkonferenz
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13. Landeskonferenz der SMUV-Frauen. 'Wirtschaft ist Frauensache. Frauen und Wirtschaft, dies das Thema der 13. Landeskonferenz der SMUV-Frauen am 1. Juni in Bern. Ein sehr wichtiges Thema, nicht nur weil die Frauen einen Grossteil der Arbeit leisten, die auf dieser Welt verrichtet wird, sondern vielmehr weil sich zwingende Veränderungen aufdrängen, um ihnen endlich eine neue, gleichberechtigte Stellung in der Wirtschaft einzuräumen. „Die Wirtschaft ist weder ein Monster noch eine Sekte und schon gar nicht ein Virus, doch heute steht der Mensch nicht im Zentrum, sondern im Dienste der Volkswirtschaft; wir sehen, es ist einiges schief gelaufen», so einleitend Frau Professor Gabrielle Antille von der Universität Genf. Die erste Referentin erläuterte den rund 100 anwesenden Frauen der Landeskonferenz das Einmaleins der Ökonomie, um aufzuzeigen, dass sich die Wirtschaft nicht selbst bestimmt, sondern immer noch politischen Entscheidungen unterliegt. Und hier sieht Frau Antille auch den möglichen Handlungsraum für die Frauen, diese müssen bewusste Wirtschaftsakteurinnen werden, die wissen, wieviel ihre Haus- und Erwerbsarbeit wirklich wert ist, und die sich auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass dieser Wert anerkannt wird. (…).
Maria Roselli.
SMUV-Zeitung, 5.6.1996.
Personen > Roselli Maria. Frauen. Wirtschaft. SMUV-Zeitung, 1996-06-05.
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19.10.1994 Schweiz
GDP
Helvetische Typographia
Personen
Udo Göckler
Frauenkonferenz
GDP
Resolution
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GDP-Frauenkonferenz, 1.10.1994. Resolution. Die Teilnehmerinnen kritisieren heftig die verschiedenen Versuche wirtschaftlicher und politischer Kreise, die gewerkschaftlichen Errungenschaften zu entwerten und zu zerschlagen. Sie fordern insbesondere, dass rasch ein akzeptabler GAV zwischen dem Schweizerischen Verband Grafischer Unternehmen (SVGU) und den Gewerkschaften abgeschlossen wird. Die vom SVGU gemachten Vorschläge bedeuten eine unannehmbare Verschlechterung des Vertrages. Die Konferenzteilnehmerinnen stellen sich auch gegen die vom SVGU beabsichtigte Herabsetzung der Mindestlöhne. Eine solche Massnahme würde die Schwächsten treffen. nämlich diejenigen, deren Löhne den Mindestansatz nicht überschreiten: Frauen, die Teilzeit arbeiten, Arbeitslosem Hilfspersonal. Ausserdem darf eine Flexibilisierung nur einhergehen mit einer Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ausserdem erwarten sie von Arbeitgebern und Gewerkschaften klare Zeichen, dass diese bereit sind, Diskriminierungen zu bekämpfen, unter denen Frauen oft leiden: ungleiche Löhne. sexuelle Belästigung usw. Die GDP-Frauenkonferenz weist nochmals mit Nachdruck auf die Gefahren bin, die von einer landesweiten Politik der Deregulierung ausgehen. Sollte diese in die Tat umgesetzt werden, würde das zu einer Zunahme der Armut in der Schweiz beitragen, was zu sozialen Unruhen führen könnte. (…).
Udo Goeckler.
Helvetische Typographia, 19.10.1994.
Personen > Goeckler Udo. GDP-Frauenkonferenz. Resolution. HT, 1994-10-19.
Ganzer Text.
25.03.1994 Schweiz
Öffentlicher Dienst, Der
VPOD Schweiz

Frauenkonferenz
Resolutionen
Volltext
Griffige Quotenregelung verlangt. An der Konferenz wurden - teilweise nach intensiven Debatten - mehrere Anträge und Resolutionen genehmigt. So verlangen die VPOD-Frauen, dass für den Verbandstag 1995 eine umfassende Bilanz über die „prioritären Forderungen zur Chancengleichheit“ gemacht wird. Eine Analyse der Hindernisse soll aufzeigen, warum diese zentrale Forderung in den Sektionen nur schlecht umgesetzt wurde. Mit einer Enthaltung genehmigten die Delegierten auch einen Antrag, der eine griffige Quotenregelung in Geschäftsleitung, Verbandsvorstand und bei den Sektionen - unter Berücksichtigung der jeweiligen speziellen Umstände - fordert. Seit 1988 sind die Frauen mindestens gemäss ihrem Mitgliederanteil in den Gremien vertreten. Neu soll die Quote so definiert werden, dass höchstens noch 60 Prozent dem gleichen Geschlecht angehören dürfen. Wie der geschäftsleitende Sekretär Walter Renschler in seinem Begrüssungsreferat ausführte, dürfte diese Forderung mit der stetigen Zunahme der weiblichen Mitglieder bald eine männerfreundliche Regelung werden. Ein weiterer Antrag verlangte, dass der VPOD einen speziellen Fonds für aktive Mitglieder mit Elternpflichten einrichtet. Wer einen Babysitter bezahlen muss, um an einer Sitzung des Verbandes teilnehmen zu können, würde einen Beitrag aus diesem Solidaritätsfonds erhalten. Grossdemo geplant. (…).
Der öffentliche Dienst, 25.3.1994.
Oeffentlicher Dienst, Der > VPOD-Frauenkonferenz. Resolutionen. OeD, 1994-03-25.
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15.06.1993 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz
Personen
Cristina Karrer
Fotos
Frauenkonferenz
Volltext
Frauenkonferenz in Zürich: Warum ergreifen Frauen Macht so selten? Wut und Witz an der dritten Frauenkonferenz des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich. Frauen, vereinigt euch! Für die gewerkschaftliche Frauenkonferenz des Zürcher Gewerkschaftsbundes vom 5. Juni waren prominente Rednerinnen angesagt: Die nichtgewählte Bundesratskandidatin und SMUV-Präsidentin Christiane Brunner redete zum Thema „Frauen und Macht“, GBI-Mitglied Zita Küng vom Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich zum ominösen Begriff „Familie“ und Monika-Spring von der Frauenkommission zeichnete die aktuellen „Miss-Stände“ auf. Die dritte Frauenkonferenz wird mit Elan eröffnet und mit Wut. Wut über die immer noch herrschenden Missstände. die ungehörten Forderungen. über die Tatsache, dass die Schweiz als einziges Land in Europa (noch) keinen Mutterschaftsschutz hat, die Männer die AHV-Revision mit der Heraufsetzung des Frauenrentenalters auf 64 Jahre im letzten Moment für die Frauen unannehmbar machten und die Frauen einmal mehr am meisten die sogenannte Rezession zu spüren bekommen. „Vive les femmes alliés“. Die Wut der Gewerkschafterinnen paart sich jedoch mit Witz - am offensichtlichsten und frechsten im Vortrag von Zita Küng vom Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich. Sie spinnt einen Faden. an dem Christiane Brunner in ihrer Rede. wenn auch in einer ganz anderen Farbe, anknüpfen wird. Zita Küng ging der Bedeutung des Wortes „Familie“ nach und stiess auf zwei grundsätzlich (…). Cristina Karrer.
GBI-Zeitung, 15.6.1993.
GBI-Zeitung > Frauenkonferenz. GBKZ. GBI-Zeitung, 1993-06-15.
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29.01.1993 Schweiz
IÖD
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Bettina Kurz
Frauenkonferenz
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2. Weltfrauenkonferenz der IÖD. Wege zur Macht. Ende letzten Jahres trafen sich zweihundert Frauen aus allen Kontinenten und 72 Ländern zur 2. Weltfrauenkonferenz der IÖD (Internationale der Öffentlichen Dienste) und diskutierten über die Themen „Frauen und Entwicklung“ und „Frauen und Macht“. Dreizehn Anträge an die IÖD-Weltkonferenz von 1993 in Helsinki wurden verabschiedet. Spannend war nicht nur der äussere Anblick, die Vielfältigkeit, Vielfarbigkeit und Vielsprachigkeit der zweihundert Delegierten an der 2. Weltfrauenkonferenz der IÖD (Internationale der Öffentlichen Dienste). Spannend waren auch die Informationen und Diskussionen, die deutlich machten, wie wichtig die Einheit der Frauen in der internationalen Gewerkschaftsbewegung ist und dass die Solidarität zwischen Süden und Norden eine Lebensnotwendigkeit ist, weil „das Leiden zwar graduell verschieden ist, die Ursachen unseres Leidens jedoch dieselben sind“ (Susan George). Monika Wulf-Mathies, Präsidentin der IÖD und unserer deutschen Schwestergewerkschaft Öffentliche Dienste Transport Verkehr ÖTV, eröffnete die Konferenz. Sie zeigte auf, dass sich seit der ersten Weltfrauenkonferenz von 1984 innerhalb der IÖD für die Frauen einiges verbessert hat. Die wichtigste Entwicklung ist dabei die Einrichtung eines Frauenausschusses mit garantierter Regionalvertretung. Die gesamtgesellschaftliche Situation der Frauen hat sich jedoch weltweit kaum verändert. Die Arbeitsbedingungen sind nicht besser, die Lohnunterschiede (…). Bettina Kurz.
Der öffentliche Dienst, 29.1.1993.
Personen > Kurz Bettina. Frauen. IOeD. OeD, 1993-01-29.
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