Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.06.2017 England
Frankreich
Portugal
Spanien
Personen
Work
Ralph Hug
Opposition
Rebellion
Volltext
Die Revolution von unten rollt. Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal und den USA. Ein Gespenst geht um: die Linke. Lange totgesagt, ist sie wieder da, bewegt die Massen und bringt die Verhältnisse zum Tanzen. Eine andere Welt scheint möglich, diesmal konkret. Sie hat schon begonnen. Wer sind die Akteure? Was wollen sie, und wie weit sind sie? Work wirft Schlaglichter auf die leisen Revolutionen von unten in Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal und den USA. In Athen ist die Linke an der Macht. Das Bündnis Syriza regiert seit zweieinhalb Jahren. Doch Premier Alexis Tsipras steckt im Würgegriff der EU. Er muss auf Geheiss der Euro-Finanzelite Renten kürzen und Häfen verkaufen. Was nützt es also, wenn die Linke die Macht übernimmt, dann aber ohnmächtig bleibt? Der Fall zeigt, dass es mit Wahlerfolgen nicht getan ist. Die alten Machtnetze sind noch da. Aber in Demokratien sind Erfolge an der Urne die Voraussetzung für einen grundlegenden Politikwechsel. Und dafür stehen die Chancen so gut wie lange nicht. Alte Kämpen, junge Aktivisten. Sieben Millionen gaben im April bei den französischen Präsidentschaftswahlen dem Linkssozialisten Mélenchon ihre Stimme. Sie wollen nicht Macron, sondern ein anderes, sozialeres Frankreich. 350‘000 vor allem Junge sind in den letzten zwei Jahren der englischen Labour Party beigetreten. Sie haben genug von der Politik der Konservativen im Dienst der Upperclass. Ihnen leuchtet der Slogan „For the many, not the few“ von Parteichef Jeremy (…). Ralph Hug.
Work online, 29.6.2017.
Personen > Hug Ralph. Frankreich. Rebellion. Work online, 2017-06-29.
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19.02.2016 Portugal
Spanien
Gewerkschaften
Personen
Work
Andreas Rieger
Gewerkschaften
Volltext
Portugal und Spanien. Fortschrittsregierung. Jetzt müsse endlich Schluss sein mit der brutalen Sparpolitik, verlangten die portugiesischen Gewerkschaften vor den Wahlen im letzten Oktober. Die Bürgerlichen erlitten in der Tat eine Niederlage. Für die Gewerkschaften war darauf klar: Die fortschrittlichen Parteien müssen jetzt die neoliberale Regierung zum Teufel jagen. Die Gewerkschaften haben auch Eckpunkte für ein neues Regierungsprogramm formuliert: Heraufsetzung des Mindestlohnes, Kürzung der Arbeitszeit, Abschaffung unsozialer Zusatzsteuern, Rücknahme von Privatisierungen. Grosse Schritte. Dank dem Druck der Gewerkschaften überwanden die linken Parteien ihre alten Streitigkeiten. Die sozialdemokratische PS stellt jetzt die Regierung und löst Punkt für Punkt das Programm ein: Die Arbeitenden er-halten vier bezahlte Feiertage zurück, welche die EU-Troika gestrichen hatte. Der Mindestlohn steigt sofort um 5 Prozent, weitere grössere Schritte folgen. Die Gewerkschaften verlangen gleichzeitig von den Arbeitgebern, dass die Löhne steigen und dass das beschädigte System der Gesamtarbeitsverträge repariert wird. Soziale Wende. (…). Andreas Rieger.
Work, 19.2.2016.
Personen > Rieger Andreas. Portugal. Spanien. Work, 2016.02-19.
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22.01.2016 EU
Portugal
Personen
Regierung
Michael Stötzel
Volltext
Neue Regierung in Portugal will höheren Mindestlohn, Teuerungsausgleich für Renten und mehr Hilfe für Arme. Lissabon trotzt Brüssel. Die zerstörerische Wirtschaftspolitik beenden, ohne mit dem Spardiktat aus Brüssel zu brechen: die neue linke Regierung in Portugal will's wagen. Der ehemalige Hafenarbeiter Joao Andrade muss heute als Rentner genau rechnen, wenn er sich noch den Kaffee in seiner Lieblingsbar in Lissabons Zentrum leisten will. Der alte Kommunist kommentiert die Regierungsübernahme durch die Sozialdemokraten (die sich in Portugal „Sozialisten“ nennen) gegenüber einem Reporter der Tageszeitung „Publico“ nicht gerade euphorisch. Zwar wird der neue Ministerpräsident Antonio Costa im Parlament von Andrades Partei und dem marxistischen Linksblock unterstützt. Doch diese „Linksregierung“ werde nicht das erreichen können, was er sich vorstelle. Immerhin hofft er, dass Costa Renten und Löhne nicht noch weiter kürzt. Aber Andrade erinnert auch daran, wie Griechenland von Brüssel in die Knie gezwungen wurde. Und er sagt: „Jetzt wird bei uns ein kalter Nordwind wehen.“ Offenbar befürchtet das auch die neue Regierung. Schon vor seiner Amtsübernahme erklärte der designierte Finanzminister Mario Centeno, er sei „kein portugiesischer Varoufakis“. Zwar wolle man die Sparpolitik beenden, das aber „kontrolliert und verantwortlich“ und „innerhalb der bestehenden Michael Stötzel.
Work, 22.1.2016.
Personen > Stötzel Michael. Portugal. Regierung. Work, 22.1.2016.
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22.01.2016 Portugal
Personen
Regierung
Work
Michael Stötzel
Volltext
Wirtschaftspolitik
Neue Regierung in Portugal will höheren Mindestlohn, Teuerungsausgleich für Renten und mehr Hilfe für Arme. Lissabon trotzt Brüssel. Die zerstörerische Wirtschaftspolitik beenden, ohne mit dem Spardiktat aus Brüssel zu brechen: die neue linke Regierung in Portugal will's wagen. Der ehemalige Hafenarbeiter Joao Andrade muss heute als Rentner genau rechnen, wenn er sich noch den Kaffee in seiner Lieblingsbar in Lissabons Zentrum leisten will. Der alte Kommunist kommentiert die Regierungsübernahme durch die Sozialdemokraten (die sich in Portugal „Sozialisten“ nennen) gegenüber einem Reporter der Tageszeitung „Publico“ nicht gerade euphorisch. Zwar wird der neue Ministerpräsident Antonio Costa im Parlament von Andrades Partei und dem marxistischen Linksblock unterstützt. Doch diese „Linksregierung“ werde nicht das erreichen können, was er sich vorstelle. Immerhin hofft er, dass Costa Renten und Löhne nicht noch weiter kürzt. Aber Andrade erinnert auch daran, wie Griechenland von Brüssel in die Knie gezwungen wurde. Und er sagt: „Jetzt wird bei uns ein kalter Nordwind wehen.“ Offenbar befürchtet das auch die neue Regierung. Schon vor seiner Amtsübernahme erklärte der designierte Finanzminister Mario Centeno, er sei „kein portugiesischer Varoufakis“. Zwar wolle man die Sparpolitik beenden, das aber „kontrolliert und verantwortlich“ und „innerhalb der bestehenden Regeln“. Die deutsche „Zeit“ nannte das „eines der waghalsigsten politischen Experimente, die die Europäische Union in jüngerer Zeit (…). Michael Stötzel.
Work, 22.1.2016.
Personen > Stötzel Michael. Portugal. Regierung. Work, 22.1.2016.
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01.07.2015 Portugal
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Otto Böni
Antikommunismus
Volltext
Zeitschriften-Rundschau. Portugals Kommunislenführer und die Demokratie. Heft 26 des Hamburger Wochenmagazins „Stern“ befasst sich unter anderem mit der politischen Lage in Portugal. Unter der Überschrift „Marschieren die Roten in die Pleite“» versucht Peter-Hannes Lehmann, einen realistischen Situationsbericht über die derzeitige politische Entwicklung zu geben. Er berichtet über die Abwanderung vieler Spezialisten aus Mittelstandskreisen nach Spanien und Südamerika, die für Portugal selbst lebenswichtig sind. Nach Schätzungen sollen bereits über 10‘000 dieser „cadres“ das Land verlassen haben. Parallel zu diesem Exodus geht die Kapitalflucht. Die Inflationsrate stieg auf etwa 25 Prozent. Die ausländischen Firmen lassen ihre Investitionsprogramme auslaufen. Der Aussenhandel mit Westeuropa, der vor der Revolution wertmässig fast die Hälfte von Portugals Brutto-Sozialprodukt ausmachte, verkümmert. Dies die negativen Aspekte aus Lehmanns Bericht, nun das Positive. Er fasst darin seine Eindrücke von einer Reise in die Provinz Alentejo, wo die Kommunisten mit 37 Prozent ihren grössten Wahlerfolg erringen konnten, zusammen. So berichtet er von der Landreform und der positiven Einstellung der einfachen Menschen zu den neuen Machthabern, von der Aufklärungskampagne der Militärregierung, die Offiziere, Soldaten, Ärzte und Pioniere in die Dörfer schickt, um den einfachen Menschen zu helfen. Wichtiger als dieser sicher informative Situationsbericht ist das im gleichen Heft publizierte Interview (…). Otto Böni.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 7-8, Juli-August 1975.
Personen > Böni Otto. Portugal. KP. Rundschau, Juli-August 1975.
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15.11.2012 Griechenland
Portugal
Schweiz
Spanien
Kapitalismus
Personen
Work
Walter Cerfeda
Marie-Josée Kuhn
Antikapitalismus
Enteignung
Generalstreik
Sozialabbau
Volltext

Recht auf Notwehr. Sie waren Zehntausende im Generalstreik. Dem zweiten in Spanien in nur einem Jahr. Allen voran die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Sie protestierten gegen „die Regierung der Arbeitslosigkeit und des Elends“ von Ministerpräsident Mariano Rajoy. „Die wollen uns ruinieren. Das müssen wir verhindern!“. Ruinieren ist das richtige Wort. Denn wie sonst, wenn nicht ruinös, soll man den neusten Sparplan der Konservativen um Rajoy bezeichnen? Dieser sieht vor, das Arbeitslosengeld für neue Arbeitslose drastisch zu kürzen. Und dies ausgerechnet im Land mit der höchsten Arbeitslosenquote Europas. Mehr als die Hälfte aller jungen Spanierinnen und Spanier unter 25 sind ohne Job: keine Arbeit, keine Wohnung, keine Zukunft. In Spanien gibt es inzwischen wegen der Krise 200 Zwangsräumungen pro Tag. Auch Selbstmorde. (...). Marie-Josée Kuhn, Editorial Work.

Work online, 15.11.2012.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Generalstreik Europa. Work, 16.11.2012.

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15.11.2012 Europa
Portugal
Schweiz
Spanien
Kapitalismus
Personen
Wirtschaftskrise
Work
Walter Cerfeda
Oliver Fahrni
Antikapitalismus
Ausbeutung
Enteignung
Vermögenssteuer
Volltext

Ökonom und Gewerkschafter Walter Cerfeda auf Anti-Sparkurs: „Nichts mehr zu holen“. Europa am Spartropf: Gegen die Krise in Europa hilft nur mehr Europa. Mehr Gerechtigkeit und Wachstum, sagt der italienische Ökonom Walter Cerfeda. Wir stehen am Abgrund. Und wir wollen sofort weg da: Das sagten am 14. November in 23 Ländern viele Hunderttausende. Sie legten mit ihren Generalstreiks halb Europa lahm. Fünf Jahre dauert die Krise schon. An die 5 Billionen Franken haben die Regierungen zur Rettung ihrer Banken und Konzerne aufgebracht. Aktionäre und weniger als 1 Prozent der Bevölkerung haben dabei nie gekannten privaten Reichtum aufgetürmt. (...). Oliver Fahrni.

Work, 15.11.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Walter Cerfeda. Interview. 15.11.2012.

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14.11.2012 Portugal
Botschaften
Personen
Unia Schweiz
Work
Matthias Preisser
Andreas Rieger
Botschaften
Lohnkürzungen
Volltext

EU-Aktionstag der Gewerkschaften gegen die Krise: Die Unia fordert einen europäischen Sozialvertrag. Die Schweiz ist Teil des Problems. Angestellte von Portugals Botschaft und Unia-Co-Präsident Andreas Rieger haben vor der EU-Vertretung ein soziales Europa gefordert. Am europäischen Aktionstag vom 14.November zogen die Angestellten der portugiesischen Botschaft in Bern vor die EU-Vertretung. Dort übergab Unia-Co-Präsident Andreas Rieger einen offenen Brief. Er geisselt darin die europäische Sparpolitik: (...).
Matthias Preisser.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Personen > Preisser Matthias. Spanien. Botschaft. Lohnkürzungen, 16.11.2012.

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14.11.2012 Bern
Genf
Portugal
Schweiz
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Andreas Rieger
Aktionstag
Demonstration Unia
Lohnabbau
Volltext

Gewerkschaften protestieren europaweit gegen den Sozialabbau und die „Sparschweinerei“. Die Gewerkschaften protestieren heute auch in der Schweiz gegen die desaströse Abbaupolitik der europäischen Regierungen und der EU. In Bern übergab Andreas Rieger, Co-Präsident der Unia, einen offenen Brief an den EU-Botschafter. Darin verlangte er eine Politik für soziale Gerechtigkeit und eine gerechte Verteilung der Reichtümer in allen Ländern Europas, auch in der Schweiz. Ebenfalls an dieser Protestaktion beteiligt hat sich die Mehrheit des portugiesischen Botschaftspersonals, das heute in Bern in den Streik getreten ist.  Der Europäische Gewerkschaftsbund hat den 14. November zum europaweiten Aktionstag für Arbeit und Solidarität ausgerufen. (...).

Kommunikation Unia, 14.11.2012.
Unia Schweiz > Aktionstagt Lohnabbau. Unia. 2012-11-14.doc.

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14.11.2012 Malta
Portugal
Schweiz
Zypern
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Löhne
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Vasco Pedrina
Andreas Rieger
Thomas Zimmermann
Aktionstag
Lohnabbau
Sozialabbau
Volltext

Gegen die blinde Sparpolitik – Zerstörung der sozialen Marktwirtschaft stoppen. Europäischer Aktions- und Solidaritätstag. Die von der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verfolgte Sparpolitik führt in die Sackgasse: Zahlreiche Länder Europas hat sie bereits in die tiefste Krise seit den 1930er Jahren gestürzt. Die Lohnsenkungen auf breiter Front und der Abbau der sozialen Sicherheitsnetze erschüttern das europäische Sozialmodell in seinen Grundfesten. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) will dieser Entwicklung nicht tatenlos zuschauen und führte am Mittwoch 14. November einen europaweiten Aktionstag für Arbeit und Solidarität durch. (...). Thomas Zimmermann.

SGB online, 14.11.2012.
SGB > Aktionstag Lohnabbau. EGB. 2012-11-14.doc.

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01.11.2012 Griechenland
Malta
Portugal
Zypern
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Löhne
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Aktionstag
Lohnabbau
Volltext

Geld ist genug da. 14. November, Europäischer gewerkschaftlicher Aktionstag. Der Europäische Gewerkschaftsbund hat den 14. November zum europaweiten Aktionstag für Arbeit und Solidarität ausgerufen. In Spanien, Portugal, Griechenland, Malta und Zypern wehren sich die Gewerkschaften an diesem Tag mit einem Generalstreik gegen die desaströse Abbaupolitik. In den deutschsprachigen Ländern kommt es während der ersten Novemberhälfte zu den Aktionswochen „Geld ist genug da“. (...). Ewald Ackermann.

SGB online, 1.11.2012.
EGB > Aktionstagt Lohnabbau 14.11.2012.

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16.10.2012 Europa
Griechenland
Portugal
Spanien
EGB Europäischer Gewerkschaftsbund
Personen
Bernadette Ségol
EU
Volltext

Europa muss sich mit seiner sozialen Verschuldung befassen. Der EGB zur Situation in Europa. Die Schuldenkrise und wie sie bewältigt werden kann, wird derzeit überall diskutiert. Und das ist gut so. Aber es gibt eine soziale Verschuldung, die genauso wichtig genommen werden muss wie die finanzielle, wenn wir Europa retten wollen. Die Programme, die den Ländern die in Schwierigkeiten sind, aber auch anderen Ländern, die die Kriterien erreichen wollen, aufgezwungen werden, konzentrieren sich auf Einsparungen, die die Schwächsten treffen, die soziale Sicherheit verringern und die die industriellen Beziehungen schwächen. (...). Bernadette Ségol, Generalsekretärin EGB.

EGB online, 16.10.2012.
EGB > Europa. EGB 16.10.2012.doc.

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05.10.2012 Europa
Griechenland
Portugal
Spanien
Demonstration
Personen
Work
Elmar Altvater
Oliver Fahrni
Ausbeutung
Kapitalismus
Klassenkampf
Lebenshaltungskosten
Volltext

Europa bebt. In Portugal, Spanien, Griechenland gehen Millionen auf die Strasse – gegen das deutsche Spardiktat. Paulo Galhano ist Wirtschaftswissenschafter. In Portugal hatte er Arbeit und Lohn. Dennoch tat er, was Monat um Monat 1000 Portugiesen tun: Galhano ist in die Schweiz ausgewandert. Nun suchen er und seine Frau Arbeit. Irgendeine Arbeit. Nicht persönliche Not trieb sie in die Emigration. Eher schon die Not der anderen: Sie mochten die Verwüstung ihres Landes nicht mehr mit ansehen. Die wirtschaftliche Verwüstung, vor allem aber die Zerstörung von Lebenschancen. 40 Prozent der jungen Portugiesinnen und Portugiesen unter 26 sind arbeitslos. Ausbildung und Studium sind weitgehend wertlos geworden. (...).
Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Work 5.10.2012.doc.

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05.04.2012 Deutschland
Griechenland
Portugal
Schweiz
Spanien
Gewerkschaften
Personen
Unia Schweiz
Work
Andreas Rieger
Arbeitsgesetz
Lohndumping
Rentenklau
Sozialabbau
Volltext

Lohndruck, Rentenklau, Steuerdumping und Aushöhlung der Arbeitsgesetze: Ein Gespenst geht um in Europa. Die Krise trifft nicht alle Länder in Europa gleich. Aber sie trifft alle. Das ist aber gar nicht so leicht zu verstehen. Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Wettbewerbs. Im Wettbewerb gegeneinander stehen nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Staaten. Und auch die Lohnabhängigen werden gegeneinander ausgespielt. Dieses „Wettbewerbs-Europa“ dominiert schon seit Jahren: Einzelne Länder dumpen (...). Andreas Rieger.

Work, 5.4.2012.
Personen > Rieger Andreas. Arbeitsgesetz. 2012-04-05.doc.

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29.08.2011 Bern
Lugano
Portugal
Zürich
Botschaften
Funke, Der
Unia Schweiz

Löhne
Streik
Volltext

Aufstand der Diplomanten. Die etwa fünfzig Botschafts- und Konsulatsbeamten Portugals in der Schweiz befinden sich seit dem 29.8.2011 im unbefristeten Streik. Sowohl die Botschaft in Bern als auch das Konsulat in Zürich, Vertretungen in Grand-Saconnex bei Genf, in Lugano und Sitten haben ihre Arbeit niedergelegt. Das Aussenministerium in Lissabon sagte zwar, die Botschaft sei noch in Betrieb, doch die „Gewerkschaft des Personals der ausländischen Vertretungen Portugals" behauptet etwas anderes und zumindest telefonisch sei die Botschaft nicht erreichbar. Die Frankenstärke und die portugiesische Staatspleite haben hier eine verheerende kumulierende Wirkung, denn einerseits werden die Löhne In  Euro  ausgezahlt,  andererseits wurden sämtliche Botschaftsgehälter Portugals pauschal um 10% gekürzt. (...).

Der Funke, Nr. 17, September 2011.
Funke, Der > Portugal. Botschaften. Streiks. September 2011.doc.

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10.09.2010 Portugal
Spanien
Berufsbildung
Parifonds
Weiterbildung
Work

Baukader
Kurse

Baukurse in Spanien und . Portugal. Die beliebten achtwöchigen Ausbitdungskurse des Parifonds Bau für spanische und portugiesische Bauarbeiter finden vom 3. Januar bis 25. Februar 2011 in Arteixo (Spanien) sowie in Avioso und Prior Velho (Portugal) statt. Voraussetzungen sind mindestens sechs Monate Praxis auf schweizerischen Baustellen und ausreichende Kenntnisse der Muttersprache (Lesen und Schreiben). Die Kurse wollen spanische und portugiesische Bauarbeiter mit schweizerischen Baumethoden und Baumaterialien vertraut machen. Anmeldeschluss ist der 12. November 2010. Work. Freitag, 10.9.2010.

24.06.2010 Portugal
Personen
Personen
Ilse Pollack
José Saramago
Landarbeiter
Mit Zorn und Zuneigung. José Saramago (1922-2010). Am Anfang des Erfolgs des Schriftstellers, Nobelpreisträgers und Kommunisten stand eine Familiensaga über entrechtete LandarbeiterInnen. Nur ein paar Dutzend Kilometer von jenem Ort entfernt, wo José Saramago 1976 den Geschichten der Landarbeiter der Koorperation Boa Esperanca zugehört hatte, las ich im Frühsommer 1980 sein soeben erschienenes Buch, in dem er ihre Geschichten in seinen eigenen Worten erzählt. (...). Mit Foto von José Saramago. Ilse Pollack. WOZ. Donnerstag, 24.6.2010
11.03.1989 Belgien
Bern
Portugal
Frauen
Personen
SGB
VHTL Schweiz
Ruth Dreifuss
Chauffeure
Frauenkongress
Ladenöffnungszeiten
Nachtarbeit
Volltext

SGB-Frauenkongress im Berner Kursaal. Die Nacht nicht zum Tag machen. Nachtarbeit ist schädlich, besonders für Frauen. Deshalb soll nur in technisch oder gesellschaftlich unbedingt notwendigen Fällen nachts gearbeitet werden. Neben der Forderung nach Frauenförderung am Arbeitsplatz wie in der Gesellschaft ist dies das Fazit des Frauenkongresses des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes in Bern. Abschwächungen des heute geltenden Nachtarbeitsverbotes wurden vom Kongress strikt abgelehnt. dr. Während wir uns in die Betten kuscheln, wird vielerorts gearbeitet.  Im Dienstleistungssektor, vor allem im Gesundheits- und Verkehrswesen, ist dies unumgänglich. Aber auch in einigen Industriezweigen müssen die Maschinen 24 Stunden am Tag laufen. Ein Unterbruch wäre gar nicht oder nur mit unverhältnismässigen Kosten möglich. Das am SGB-Frauenkongress verabschiedete Papier formuliert durchaus Verständnis, dass in gut begründeten Fällen Frauen auch nachts zum Einsatz kommen. (...). Ruth Dreifuss.

Berner Tagwacht. Samstag, 11.3.1989.
SGB > Frauenkongress. Nachtarbeit. 11.3.1989.doc.

Nachtarbeit. 11.3.1989.pdf

02.03.1989 Portugal
GBH Schweiz
Personen
Ruth Dreifuss
Mariano Pacheco
Vasco Pedrina
Migranten
Volltext

Delegation des portugiesischen CGTP/IN besuchte GBH. Eine Delegation des portugiesischen Verbandes Bau-, Holz- und Marmorarbeiter Gewerkschaften (CGTP/IN) besuchte vor kurzem einige Gewerkschaften in zentraleuropäischen Ländern. Die zwei Delegierten Jose Manuel Carinhas, Sekretär der Abteilung für Internationale Beziehungen und Fernande Mauricio, Sekretär für Europa, trafen sich während des Aufenthalts in Österreich und Deutschland mit gewerkschaftlichen Vertretern dieser beiden Länder. Carinhas und Mauricio kamen anschliessend am 2. März 1989 nach Zürich, wo sie sich mit einer Delegation der GBH, unter der Führung von Zentralsekretär Vasco Pedrina trafen. (...).

Bau und Holz, 31.3.1989.
GBH > Migranten.doc.

Migranten..pdf

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