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Anzahl gefundene Artikel: 69

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01.08.2018 Deutschland
Berufsbildung
DGB

Lehrlingswesen
Ratgeber
Volltext
Ausbildungsstart: Die wichtigsten Fragen und Antworten. Am 1. August beginnt für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr, für andere geht es etwas später los. Gerade zu Beginn der Ausbildung stellen sich viele Fragen: Was ist beim Ausbildungsvertrag zu beachten? Wer regelt, wann und wo ich arbeiten muss? Sind Überstunden erlaubt? Und was ist, wenn es einfach nicht passt – kann ich dann den Ausbildungsplatz wechseln? „Sinnvoll ist auf jeden Fall, sich schon vor Ausbildungsbeginn mit seinen Rechten und Pflichten zu beschäftigen“, sagt Daniel Gimpel, Ausbildungsexperte der DGB-Jugend. „Und falls es Unklarheiten gibt, einfach nachfragen bei Dr. Azubi, unserem kostenlosen Online-Beratungstool.“ Auf www.dr-azubi.de können Auszubildende anonym Fragen stellen, geantwortet wird innerhalb kurzer Zeit. Unterstützung erhalten die neuen Azubis auch bei den Gewerkschaften und auf der Berufsschultour der DGB-Jugend, die in den nächsten Wochen bundesweit startet. Vor Ort und in den Berufsschulen können sich Auszubildende dann direkt über ihre Rechte und Pflichten informieren. Mehr Informationen zur Berufsschultour gibt es hier: www.jugend.dgb.de/-/iBr. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick: Was gilt es beim Abschluss des Ausbildungsvertrages zu beachten? Der Ausbildungsvertrag muss noch vor Beginn der Ausbildung schriftlich geschlossen werden. Er wird von Azubi und Ausbilder unterschrieben und muss, falls der oder die Auszubildende nicht volljährig ist, zusätzlich von den gesetzlichen Vertretern – in der Regel den (...).
DGB, 1.8.2018.
DGB > Lehrlingswesen. DGB, 2018-08-01.
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04.05.2018 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Daniel Lampart
Berufsbildung
Lehrlingslöhne
Volltext
Bedenkliche Lohnentwicklung: Ist die Lehre noch attraktiv genug? Die Lehre ist in der Schweiz nach wie vor die verbreitetste nachobligatorische Ausbildung. Allerdings machen immer mehr junge Menschen nach Abschluss der Lehre eine Zusatzausbildung. Sofern sie die schulischen Voraussetzungen mitbringen. Ein Grund dürfte der Lohn sein. Denn in verschiedenen Berufen mit dreijähriger Lehre werden Löhne unter 5‘000 Franken bezahlt. So beispielsweise für Bäcker oder im Verkauf. Im Gewerkschaftsalltag gibt es auch immer wieder Fälle von Löhnen unter 4000 Franken – etwa bei medizinischen Praxisangestellten. Oder auch im Verkauf usw. Besorgniserregend ist eine Studie über die Erwerbssituation von Dreissigjährigen aus dem Jahr 2014. Diese zeigt nämlich, dass die Durchschnittslöhne von Erwerbstätigen mit einer Lehre nicht mehr signifikant über den Löhnen von Ungelernten liegen. Mit Lehre verdient eine Person bei einer Vollzeit-Anstellung 5849 Fr./Mt. Ohne Lehre sind es 5‘607 Fr./Mt. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte. Effektiv gibt es verschiedene Berufe mit Lehre, die schlechter bezahlt sind als Hilfsjobs. Ein Bäcker, der Nachschicht arbeitet, muss sich beispielsweise ernsthaft überlegen, ob er beruflich aufs richtige Pferd gesetzt hat. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 4.5.2018.
Personen > Lampart Daniel. Berufsbildung. Löhne. SGB, 2018-05-04.
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07.12.2017 Deutschland
Berufsbildung
Junge Welt

Berufsbildung
Lehrstellenmarkt
Volltext
Lehrstellenmangel in Hauptstadt. DGB Berlin-Brandenburg hat seinen „Ausbildungsreport 2017“ vorgestellt. Was macht einen guten Ausbildungsplatz aus? Keinesfalls, wie elegant er beworben wird und wie geschickt das Unternehmen sich zu verkaufen weiss, sagt Doro Zinke. „Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollte man nicht dorthin gehen, wo der Obstkorb steht, sondern fragen, ob es einen Tarifvertrag und eine Interessenvertretung gibt“, so die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Die Ergebnisse einer neuen Untersuchung ihres Verbands geben ihr darin recht: Besteht ein Tarifvertrag, sind die Vergütungen der Lehrlinge meist höher, gibt es einen Betriebsrat, die Arbeitsbedingungen besser – und die Azubis zufriedener. Am Mittwoch hat der DGB Berlin-Brandenburg den „Ausbildungsreport 2017“ in der Hauptstadt vorgestellt. Diesjähriger Fokus des Papiers: die Bedingungen an den Berufsschulen. Grundlage der Studie ist die Befragung von etwa 1.800 Auszubildenden der beiden Bundesländer. Der Report hält fest, dass in der dualen Berufsausbildung in den Ländern Brandenburg und Berlin einiges im argen liegt. So gehören berufsfremde Tätigkeiten für 63 Prozent der Befragten zur traurigen Realität. Obwohl durch das Berufsbildungsgesetz verboten, kommen solche nicht zulässige Arbeiten in jeder untersuchten Branche vor. Auch Überstunden, die von Lehrlingen nicht verlangt werden dürften, gehören für 28 Prozent von ihnen (…).
Junge Welt, 7.12.2017.
Junge Welt > Berufsbildung. Lehrstellenmarkt. Junge Welt, 2017-12-07.
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03.11.2017 EU
Berufsbildung
Junge Welt

Berufsbildung
EU
Volltext
Jugend ohne Chance. In der EU gibt es immer weniger Ausbildungsplätze und Jobs für unter 25jährige. Neue Stellen „fast ausschliesslich“ befristet, konstatiert das DIW. Es gibt sie zwar noch, die halbwegs gut bezahlten Ausbildungsplätze und Jobs für junge Leute. Aber es werden immer weniger, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer am Dienstag veröffentlichten Studie feststellte. Dass die Jugendarbeitslosigkeit dennoch prozentual zurückgegangen ist, ist danach allein darauf zurückzuführen, dass derzeit die geburtenschwachen Jahrgänge der in den 1990ern Geborenen ins Erwerbsleben eintreten. Hinzu kommt, dass immer mehr junge Menschen studieren und deshalb erst später in den Arbeitsmarkt eintreten. Die Erwerbsquote der 15- bis 24jährigen ist dennoch weit kleiner als die der älteren Personen. Sie ist seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008 erheblich zurückgegangen und stagniert seit 2012 bei rund 41 Prozent. Zum Vergleich: Bei den über 25- bis 74jährigen steigt sie und liegt derzeit bei rund 65 Prozent. Die Erwerbslosenquote ist bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dagegen laut DIW weiter doppelt so hoch wie die der übrigen Erwerbsfähigen. Ein Effekt politischer Massnahmen der Europäischen Union zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit wie die „Jugendgarantie“ sei nicht erkennbar, schreibt der Autor der Untersuchung, Karl Brenke. Bei den neu entstandenen Arbeitsplätzen für junge Leute handle es sich“»fast ausschliesslich“ um befristete Jobs. Dies betreffe 90 Prozent aller zusätzlichen Stellen. (…).
Junge Welt, 3.11.2017.
Junge Welt > Berufsbildung. EU. Junge Welt, 2017-11-03.
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12.10.2017 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Laura Perret Ducommun
Berufsbildung
Volltext
Dossier 124: Immer mehr höhere Ausbildung. Analyse und gewerkschaftliche Forderungen. Die Hälfte aller Erwerbstätigen zwischen 25 und 39 Jahren verfügt heute über einen tertiären Abschluss, also einen Abschluss auf Stufe Hochschule oder höhere Berufsbildung. Was bedeutet das? Dieser Frage geht das neueste SGB-Dossier nach. Auch bei den 55- bis 65-jährigen ist der Anteil jener mit einem tertiären Abschluss hoch. Er beträgt 35%. Dennoch weckt die Tertiarisierung der Ausbildung Ängste. Welche Zukunft für die Jugendlichen, die keine rein schulische Ausbildung anstreben wollen bzw. können? Hat die Lehre noch einen eigenen Wert oder ist sie zu einer Zwischenstufe vor der Tertiärausbildung geworden? Und: werden die neu akademisch Ausgebildeten alle eine Beschäftigung finden? Dieses Dossier untersucht die Entwicklung des Bildungsstands der Schweizer Erwerbsbevölkerung seit dem Jahr 1970, insbesondere den Anteil an Tertiärabschlüssen in den verschiedenen Berufen und Branchen. Anschliessend analysiert es diesen Wandel und erhebt entsprechende Vorschläge und Forderungen. Je nach Berufsfeld andere Entwicklung. Die Daten zeigen: Das Ausbildungsniveau der Erwerbstätigen entwickelt sich je nach Beruf und Bildungsstand der Individuen sehr unterschiedlich. Die Berufe in den Bereichen Informatik, Chemie, Elektronik, Finanz und Marketing wurden immer mehr durch Menschen besetzt, die eine Ausbildung auf tertiärem Niveau absolviert haben. In anderen Berufen, z.B. im Gewerbe, (…). Laura Perret Ducommun .
SGB, 12.10.2017.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. SGB, 2017-10-12.
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31.01.2017 Deutschland
Berufsbildung
DGB

Berufsbildung
Lehrstellenmarkt
Volltext
Azubi-Mangel? Gibt es nicht! Studie: "Der gespaltene Ausbildungsmarkt". Unternehmen klagen über mangelnde Bewerber - doch ein Drittel der Jugendlichen, die sich ernsthaft für eine Ausbildung interessieren, findet keine Stelle. „Das birgt sozialen Sprengstoff", sagt DGB-Vize Elke Hannack. In einer Kurzstudie hat der DGB die Ausbildungschancen von jungen Menschen analysiert. Mehr Bewerber als Plätze. Wie stehen die Chancen von jungen Menschen, einen Ausbildunsgplatz zu bekommen? Das hat der DGB in einer Kurzstudie analysiert. Ein Ergebnis: Auch im Ausbildungsjahr 2016 haben insgesamt 283‘281 junge Menschen, die ein ernsthaftes Interesse an einer Ausbildung hatten – und von der Bundesagentur für Arbeit (BA) als „ausbildungsreif“ deklariert wurden – keinen Ausbildungsplatz gefunden. Viele von ihnen wurden in Ersatzmaßnahmen geparkt. Diesen Jugendlichen stehen nur 43‘478 offene Ausbildungsplätze gegenüber. Die hohe Zahl an ausbildungsinteressierten Jugendlichen zeigt die Attraktivität der dualen Berufsausbildung. Hier liegt auch enormes Potenzial für die Betriebe, um hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden. Zu den Ergebnissen der Studie sagt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack: 82‘000 zusätzliche Ausbildungsverträge nötig. "Es birgt sozialen Sprengstoff, wenn zehntausende Jugendliche keinen Ausbildungsplatz finden und die Wirtschaft gleichzeitig über einen vermeintlichen Azubi-Mangel klagt. Um die Lage auf dem Ausbildungsmarkt für die jungen Menschen zu entspannen, brauchen wir in einem ersten Schritt bundesweit mehr als 82.000 zusätzliche abgeschlossene Ausbildungsverträge. (…). Elke Hannack.
DGB, 31.1.2017.
DGB > Berufsbildung. Lehrstellenmarkt. DGB, 2017-01-31.
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29.01.2016 LU Kanton
Berufsbildung
Personen
Syndicom-Zeitung
Vera Bueller
Berufsbildung
Grafik
Volltext
Fachklasse Grafik Luzern gerettet. Nach nur vier Wochen rettete eine Petition mit 20‘000 Stimmen den Erhalt der Schule. Die schweizweit tiefsten Unternehmenssteuern - Ergebnis bürgerlicher Finanzpolitik -, Mindereinnahmen beim Finanzausgleich, ausbleibende, Nationalbankgelder: Die Regierung des Kantons Luzern geriet in den Panikmodus. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion beschloss sie für 2016 ein radikales Sparprogramm. Hauptopfer der Rotstift-Orgie sollte die Berufsbildung sein - man wollte insbesondere die renommierte Fachklasse Grafik ersatzlos streichen - die einzige Schule in der Zentralschweiz, die eine Ausbildung zur Grafikerin oder zum Grafiker mit eidgenössischem Abschluss für Absolventinnen der Sekundarschule anbietet. Gigantische Kampagne erreicht. Da hatte die Regierung allerdings nicht mit dem Förderverein Fachklasse Grafik „ffGrafik“ gerechnet. Er lancierte eine gigantische Kampagne gegen die Schliessungsabsicht: Eine Petition zum Erhalt der Schule unterschrieben in nur vier Wochen mehr als 20‘000 Personen. Intensive Lobby- und Medienarbeit, Protestkundgebungen der Schülerinnen und Schüler und eine vom Gewerkschaftsbund organisierte Grosskundgebung führten zum Erfolg: Der Kantonsrat lehnte die Schliessung der Fachklasse Grafik mit 79 gegen 34 Stimmen ab. Gefährliche Klausel Der Verzicht auf die Schliessung wurde mit einer gefährlichen Auflage verbunden: Die Berufsverbände der Branche sollen in grafischen Betrieben mehr Lehrstellen schaffen - auf Kosten der angeblich (…). Vera Bueller.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Syndicom-Zeitung > Berufsbildung. Grafik. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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01.10.2015 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Work
Sina Bühler
Berufsbildung
Ratgeber
Volltext
Ferien, Lohn und Überstunden: Das sollten die Stiftinnen und Stifte unbedingt wissen. Lehrling armes Schwein? Muss nicht sein! Musst du immer die Werkstatt putzen? (Illustration: Wilhelm Busch) Nach der Berufsschule auch noch im Abendverkauf helfen? Das ist nicht ok! Work sagt, wieso. Lernen, arbeiten, alles gewissenhaft, schnell und am liebsten alles gleichzeitig: Von dir als Lehrling wird viel verlangt. Du hast viele Pflichten, aber auch Rechte. Leider kennen viele diese schlecht. Work erklärt, was du als Stiftin oder Stift unbedingt wissen solltest. Ausbildungskontrolle. Als Lernende musst du in erster Linie deinen Beruf richtig erlernen können. Die kantonalen Berufsbildungsämter kontrollieren, ob die Betriebe ihre Ausbildungen korrekt machen. Wenn du glaubst, dass du nicht richtig ausgebildet wirst, solltest du dir unbedingt Hilfe suchen. Du kannst dich direkt an das kantonale Berufsbildungsamt wenden oder an die Gewerkschaft. Ferien. Bis du zwanzig Jahre alt bist, hast du Anspruch auf mindestens fünf Wochen Ferien. Davon musst du mindestens zwei Wochen am Stück beziehen können. Deine Chefin kann zwar den Zeitpunkt der Ferien bestimmen. Sie muss bei der Ferienplanung aber Rücksicht auf deine Wünsche nehmen. Also beispielweise darauf achten, dass du während der Schulferien freinehmen kannst. Zusätzlich hast du Anspruch auf sogenannten Jugendurlaub: Wenn du in einer sozialen oder kulturellen Organisation mithilfst (zum Beispiel bei Jugend+Sport oder bei der Pfadi), kannst du für solche Einsätze jedes Jahr eine Woche freinehmen, bis du 30 Jahre alt bist. (…). Sina Bühler.
Work online, 1.10.2015.
Personen > Bühler Sina. Berufsbildung. Ratgeber. Work online, 1.10.2015.
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02.06.2015 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Lena Frank
Véronique Polito
Berufsbildung
Jugendkommission
Volltext
SGB-Jugendkommission verlangt Massnahmen für mehr Lehrstellen. Beunruhigende Zahlen des Lehrstellenbarometers. Die SGB-Jugendkommission hat aufgrund der heute veröffentlichten ersten Ergebnisse des Lehrstellenbarometers vom April 2015 mit grosser Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass das Angebot an Lehrstellen in Industrie und kaufmännischem Bereich stark zurückgegangen ist. In der Industrie ist zudem die Nachfrage nach Lehrstellen deutlich gestiegen. Und im Gesundheitsbereich ist trotz Fachkräftemangel die Nachfrage nach Lehrstellen bei weitem nicht gedeckt. In der Informatik fehlen 2‘500 Lehrstellen. Die definitiven Zahlen des Lehrstellenbarometer im KV-Bereich dürften noch schlechter auffallen: Denn erst sie werden den jüngst gefällten Entscheid der SBB, alle Reisebüro zu schliessen, berücksichtigen. Die SGB-Jugendkommission befürchtet, dass ohne dezidierte Gegensteuer die Jugendarbeitslosigkeit in unmittelbarer Zukunft stark ansteigen wird. Deshalb verlangt die Kommission in den Kantonen entschiedene Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Die Betriebe sind so zu motivieren, mehr Lehrstellen anzubieten. Die Berufsbildungsämter haben zudem alle Massnahmen auszuschöpfen, damit Jugendliche, die in von der Krise bedrohten Unternehmen ihre Lehre absolvieren, diese dennoch beenden können. (…).
Véronique Polito.
SGB, 2.6.2015.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. SGB. 2015-06-02.
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22.05.2015 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Ramona Thommen
Stipendienwesen
Volltext
Bildung: Nicht alle haben die gleichen Chancen. Wo bleiben die Arbeiterkinder? Noch immer ist die Chance, studieren zu können, für Arbeiterkinder nur halb so gross wie für Akademikerkinder. Der Staat sollte für eine möglichst weitgehende Chancengleichheit sorgen. Auch bei der Bildung. Doch die Realität sieht anders aus. Auch in der Schweiz. Das belegen diverse Statistiken. Darunter auch die Erhebung vom Bundesamt für Statistik über die „Herkunft der Studierenden an Schweizer Hochschulen“. Dort erfasst sind alle Universitäten, aber auch die Fachhochschulen und die pädagogischen Hochschulen. Grosse Ungleichheit. Die Zahlen zeigen: 43 Prozent dieser Hochschulstudierenden stammen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil einen Hochschulabschluss hat. Bei 27 Prozent der Studierenden ist die höchste Ausbildung der Eltern eine Berufslehre. Akademikerkinder haben also fast doppelt so hohe Chancen auf Bildung wie Arbeiterkinder. Für Kinder mit Migrationshintergrund ist der Zugang noch schwerer. Zwar sind diese Zahlen nicht ganz so erschreckend, wie jene aus Deutschland. Dort sind die Chancen für Arbeiterkinder mehr als dreimal tiefer als für Akademikerkinder, an eine Uni zu gehen. Doch sie fallen ins Gewicht. Elitäre Tendenzen. Veronique Polito, Bildungsexpertin beim Gewerkschaftsbund (SGB), erklärt den Hauptunterschied zwischen der Schweiz und Deutschland so: (…). Ramona Thommen.
Work, 22.5.2015.
Personen > Thommen Ramona. Stipendien. Work, 22.5.2015.
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21.05.2015 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Work
Sina Bühler
Berufsbildung
Praktikum
Volltext
Zwischenlösung Praktikum: Das lohnt es sich zu beachten. Wenn du nichts lernst, dann ist es nichts wert. Viele Jugendliche, die nach der Schule keine Lehrstelle finden, machen ein Praktikum. Das kann eine gute Sache sein. Aber nicht in jedem Fall. Es dauert nicht mehr lange bis zu den Sommerferien. Dann treten viele 15- und 16jährige ihre erste Stelle an: als Stiftinnen und Stifte. Was aber ist mit jenen Jugendlichen, die aus irgendeinem Grund keine Lehrstelle gefunden haben? Viele von ihnen machen ein Praktikum. In manchen Fällen sei das eine gute Zwischenlösung, sagt die Unia-Jugendsekretärin Lena Frank. „Nämlich dann, wenn die Praktikantinnen und Praktikanten auch wirklich ausgebildet und nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.“ Bevor du eine Praktikumsstelle antrittst, solltest du der künftigen Chefin konkrete Fragen stellen: Was werde ich lernen, und wer bringt mir das bei? Wie lange wird das Praktikum dauern, und wie viel Lohn bekomme ich dafür? Was verdiene ich? Im Gesetz gibt es keinen Mindestlohn für Praktikantinnen und Praktikanten. Mit wichtigen Ausnahmen: für obligatorische Vorpraktika beispielsweise, die zur Ausbildung unter anderem in Gesundheits- oder Sozialberufen gehören. Und für jene Branchen, die die Praktikalöhne in einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) vereinbart haben. Ob in deiner Branche ein GAV gilt und was drinsteht, kannst du nachlesen auf www. gav-service.ch. Jugendsekretärin Lena Frank rät: „Diese Liste solltest du dir ohnehin anschauen. Denn damit bekommst du ein Gefühl dafür, was ein branchenüblicher Lohn ist.“ Und: „Ein Praktikum für 200 Franken im Monat ist immer eine Frechheit.“ (…). Sina Bühler.
Work online, 21.5.2015.
Personen > Bühler Sina. Berufsbildung. Praktikum. Ratgeber. Work online, 21.5.2015.
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11.12.2014 Schweiz
Berufsbildung
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Lehrlingswesen
Volltext
A.S.I.-Award 2014 für die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK). Schmähpreis der Unia Jugend für kantonale Lehrlingskontrolleure. Die Unia Jugend verleiht heute den Apprentice Simply Ignored-Award (A.S.I.-Award), einen jährlichen Schmähpreis für Institutionen, die die Rechte von Lernenden nicht respektieren, an die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK). Sinnbildlich übergibt sie heute dem Geschäftsleiter der Konferenz, Mark Gasche, eine Fussmatte mit der Aufschrift „Wir sind keine Fussabtreter - Lernende verlangen Respekt“. Wie die grosse Lehrlingsumfrage der Unia Jugend im vergangenen Sommer gezeigt hat, ist in der Schweizer Berufsbildung nicht alles Gold, was glänzt. Eine Mehrheit der Lernenden muss unzulässige Überstunden machen, regelmässig am Wochenende arbeiten und Hilfstätigkeiten ausführen, die nichts mit der Ausbildung zu tun haben. Bei diesen Missständen geht es nicht um hehre Wünsche der Lernenden, sondern um gesetzlich garantierte Rechte, die von den Arbeitgebern ignoriert werden. (…).
Unia Schweiz. Jugend. Lehrlingswesen. Unia Schweiz, 2014-12-11.
Unia Schweiz > Jugend. Lehrlingswesen. Arbeitsbedingungen. Unia 2014-12-11.
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12.11.2014 Schweiz
Berufsbildung
Gewerkschaftsjugend
Syndicom

Berufsbildung
Petition
Volltext
Bundesrat blendet Probleme der Lehrlinge aus. Bericht zur Lehrstellenmarktentwicklung. Der heute vom Bundesrat verabschiedete Bericht beschönigt die Schwierigkeiten der Jugendlichen auf dem Lehrstellenmarkt. Seit 2011 decke das Angebot die Nachfrage, somit dränge sich keine zusätzliche Massnahme auf, so der Bundesrat. Die Lage der Jugendlichen ist jedoch nicht so rosig. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt vor allem für frauendominierte Bereiche wie Gesundheit und Soziales. Aus diesem Grund müssen sich junge Frauen viel häufiger bewerben als junge Männer (im Durchschnitt 15 weibliche gegenüber 9 männliche Bewerbungen). Das ist unbefriedigend und diskriminierend. Auf der anderen Seite bleiben in mehreren Branchen viele Lehrstellen unbesetzt, insbesondere in solchen des Baus, des Gewerbes und der Industrie. Die Arbeitgeber sehen den Fehler bei den Jugendlichen. Diese würden den Ansprüchen nicht genügen. Oder es mangle an Werbung in der Schule oder bei den Familien. Was stimmt: die betroffenen Branche sind häufig jene, in denen die Jugendlichen schnell als billige Hilfskräfte eingesetzt und in denen die Qualität der Ausbildung sowie die Sicherheit zweitrangig werden. (…). SGB.
Syndicom, 12.11.2014.
Syndicom > Berufsbildung. Petition. Syndicom, 12.11.2014.
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07.10.2014 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Willy Nabholz
Berufsbildung
Volltext
Zweisprachigkeit
Zweitsprache in Berufslehre: ein Schritt nach vorn. Staatssekretariat hat reagiert. Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB), das Berufsschullehrer/innen ausbildet, fördert künftig auch den zweisprachigen Unterricht an Berufsfachschulen. Diese neue Aufgabe verlieh ihm das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Zweisprachiger Unterricht wird als eine von vier „Stossrichtungen“ zur Schliessung einer Lücke in der Berufsbildung empfohlen. Nachdem eine Untersuchung einen deutlichen Mangel an Mobilität und Fremdsprachenförderung in der Berufslehre festgestellt hatte, hat der Bund nun reagiert. Das ist erfreulich und zukunftsweisend. Denn in Arbeitswelt, Bildung und Privatleben sind Kontakte über die Sprachgrenzen hinweg fast alltäglich geworden. Die Fähigkeit, mit fremdsprachlichen Texten und Online-Informationen angemessen umzugehen, gehört heute zu den Grundkompetenzen in fast allen Berufen. Die „Fremdsprachenlücke“ in der Berufsbildung ist denn auch für viele Jugendliche ein wichtiger Grund, den schulischen Weg der dualen Lehre vorzuziehen. Im SBFI-Newsletter vom Mai 2014 heisst es dazu denn auch: „Arbeitswelt und Bildungswesen werden immer internationaler. Diese Entwicklung stellt auch an die Berufsbildung neue Anforderungen. (…).
Willy Nabholz, Projektleiter Plattform 2.Sprache und Mitglied der bildungspolitischen Kommission des SGB.
SGB, 7.10.2014.
SGB > Berufsbildung. Zweisprachigkeit. SGB, 7.10.2014.
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01.10.2014 Schweiz
Berufsbildung
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Berufsberatung
Volltext
„Swiss Skills“ in Bern: Eine Messe als Leistungsschau und Wettbewerb dualer Berufsbildung. Sportpanorama. Die erstmals in dieser Form durchgeführten „SwissSkills“ haben im September in Bern 130 Lehrberufe präsentiert und Werbung für die duale Berufsbildung gemacht. Manche Berufe messen sich in Berufsmeisterschaften, obwohl natürlich nicht alle gleichermassen dazu geeignet sind. Die Berufe FaBe (Fachfrau/Fachmann Betreuung) und FaGe (Fachfrau/Fachmann Gesundheit) sind angekommen - auch an den „SwissSkills“, die erstmals Leistungsschau und alle Schweizer Berufsmeisterschaften vereinen. Vor allem für fortgeschrittene Schulklassen ist das Berner Messegelände im September ein Magnet; wer sich auf die Berufswahl vorbereitet, findet hier 135fach Gelegenheit, Berufsluft zu schnuppern. Schon im Vorfeld bestand mittels eines Tools die Möglichkeit, die persönliche Route zu den je nach Neigung interessanten und relevanten Ständen zu ermitteln. Aus dieser Perspektive - der von Jugendlichen, die schon eine Richtungsidee haben - ist die Anordnung der Stände durchaus praktisch. Da wird gebacken und gleich daneben gekocht, den Automechatroniker finden wir um die Ecke beim Zweiradmechatroniker. Falls es allerdings auch darum gehen sollte, junge Menschen mit Berufsfeldern in Kontakt zu bringen, die sie vielleicht noch nicht in Erwägung gezogen haben, ist die gewählte Aufteilung suboptimal. Die Berufe FaGe und FaBe finden sich – beispielsweise - in einer eigentlichen „Mädchenecke“ Coiffeusen, Floristinnen und Bekleidungsgestalterinnen. (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Oktober 2014.
VPOD-Magazin > Berufsbildung. SwissSkills. VPOD-Magazin, Oktober 2014.
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18.07.2014 Schweiz
Berufsbildung
Vorwärts

Arbeitsbedingungen
Berufsbildung
Petition
Volltext
Die Situation der Lehrlinge. Die Resultate der neuen Lehrlingsbefragung der Unia sind alarmierend: Mehr als die Hälfte der befragten 1500 Jugendlichen gibt an, regelmässig mehr als neun Stunden pro Tag arbeiten zu müssen, was klar illegal ist. Zudem zeigt die Umfrage eine Unzufriedenheit mit dem Lohn im letzten Lehrjahr - Lernende fühlen sich oft als billige Arbeitskräfte missbraucht. Laut Gesetz dürfen Jugendliche in der Lehre Überstunden leisten. Allerdings darf die Arbeitszeit inklusive Überstunden neun Stunden pro Tag nie überschreiten. Die Unia-Umfrage zeigt, dass in vielen Lehrbetrieben diese Regel missachtet wird: Von den befragten Jugendlichen geben 55 Prozent an, mindestens einmal im Monat Überstunden leisten zu müssen, 17 Prozent davon sogar wöchentlich. In einem Viertel der Fälle bekommen die Lernenden die Überstunden weder ausbezahlt noch können sie diese kompensieren. (…). Redaktion Vorwärts.
Vorwärts, 18.7.2014.
Vorwärts > Berufsbildung. Arbeitsbedingungen. Vorwärts, 18.7.2014.
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15.04.2014 Schweiz
Berufsbildung
Personen
VPOD Schweiz
Rahel Imobersteg
Berufsbildung
Mindestlöhne
Volltext

„Mindestlöhne: ein Plus für die Berufslehre!“ Die Gegner und Gegnerinnen der Mindestlohninitiative behaupten, dass sich Jugendliche von einem Mindestlohn von 4000 Franken dazu verführen liessen, keine Ausbildung zu machen. Ihre Argumente sind bar jeder Vernunft. Die Berufsschullehrerkräfte im VPOD sprechen sich klar für die Mindestlohninitiative aus. Ein gutes Drittel der Personen, die weniger als 4000 Franken brutto pro Monat verdienen, hat eine Berufslehre absolviert. Ein Lehrabschluss in der Tasche schützt also nicht vor miserablen  Löhnen. Frauen sind davon besonders betroffen, da sie noch dreimal häufiger als Männer trotz Berufslehre einen Tieflohn haben. In manchen Branchen ziehen es die Arbeitgeber vor, Personen ohne Berufsausbildung einzustellen, um so die Löhne zu drücken. Zum Beispiel im Bereich der Kinderbetreuung: 44 Prozent der Beschäftigten haben keine (oder noch keine) Berufsausbildung. Die gleichen Arbeitgeber stellen auch Angestellte mit Berufsausbildung zu erschreckend tiefen Löhnen von 3500 Franken ein. (…). Rahel Imobersteg.

VPOD Schweiz, 15.4.2014.

Personen > Imobersteg Rahel. Berufsbildung. Mindestklöhne. VPOD, 15.4.2014.

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11.03.2014 Schweiz
Berufsbildung
Nationalrat
Personen
SGB
Véronique Polito
Volltext
Weiterbildung

Arbeitgeber verweigern jede Verantwortung. Weiterbildungsgesetz umstritten. In der laufenden Frühjahrssession hat der Ständerat das Weiterbildungsgesetz angepackt. Im Gegensatz zum Nationalrat zuvor beharrt er darauf, dass die Arbeitgeber in diesem Bereich Verantwortung tragen sollen. Wird der Nationalrat jetzt einlenken und den Arbeitgebern hinsichtlich Weiterbildung ihrer Angestellten eine Verantwortung auferlegen? Es ist sattsam bekannt: Die Arbeitgeber erteilen lieber Lektionen als selbst welche zu erhalten. Dasselbe gilt für ihre Vertretung auf nationaler Ebene. Wenn es um Bildung geht, dann lieben die Patrons der Patrons die Predigt der guten Vorsätze: Es sei die Lehre aufzuwerten, der Zugang zu den Gymnasien einzuschränken, es seien die Kosten des Erziehungswesens zu senken, die Lasten der ausbildenden Unternehmen zu erleichtern, das Schulwesen den Unternehmensbedürfnissen anzupassen, es sei mehr Ausbildung im technischen Bereich nötig, und ausländisches Fachpersonal sollte frei angeworben werden können usw. Die so dem Volk und dem Staat vorgetragene Liste ist lang - wie ein Rosenkranzgebet. Aber wenn die Patrons der Patrons dann ihre Verantwortung wahrzunehmen hätten, flüchten sie aus der Kirche: Die Pflichten sind für andere. Heilig bleibt da die „Freiheit“ - und die opfert man nicht auf dem Altar des Fortschritts und des sozialen Zusammenhalts. Véronique Polito.

SGB, 11.3.2014.

Personen > Polito Véronique. Weiterbildung. Nationalrat. SGB. 2014-03-11.

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20.12.2013 ZH Kanton
Berufsbildung
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
VPOD Lehrberufe

Informatikschule
Vernehmlassung
Volltext

Vernehmlassung Informatikmittelschulen. Stellungnahme des GBKZ im Rahmen der Vernehmlassung zur Änderung des Reglements für die Aufnahme in die Pilotklassen der Informatikmittelschulen (IMS) an Handelsmittelschulen des Kantons Zürich. Der GBKZ wurde eingeladen, sich an der oben aufgeführten Vernehmlassung zu beteiligen. Wir bedanken uns für diese Anfrage und Möglichkeit. Als im Rahmen des GBKZ für den Bildungsbereich zuständiger Verband hat der VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) eine Stellungnahme erarbeitet. Der GBKZ hat diese geprüft und trägt sie per Vorstandsentscheid im Namen aller Gewerkschaften vollumfänglich mit.(...).

GBKZ, 20.12.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Informatikschule. Vernehmlassung. GBKZ. 2013-12-20.

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17.12.2013 Schweiz
Berufsbildung
Löhne
Personen
SGB
Véronique Polito
Mindestlöhne
Volltext

Gegen die Umdrehung der Argumente. Mindestlohn wertet Lehre auf. Der gesetzliche Mindestlohn verhindert, dass Löhne der Berufsleute frei und tief fallen können. Das trägt zu einer Aufwertung der Lehre bei. Denn entgegen allen Behauptungen haben heute rund 40 % aller Tieflöhner/innen eine Lehre absolviert. Einige Parlamentarier werden nicht müde zu unterstreichen dass ein Mindestlohn die Lehre bedrohe: Weil der Mindestlohn so klar über dem Lehrlingslohn liege, würden die Jugendlichen direkt ab Schulbank arbeiten wollen, ohne noch den Umweg über eine Ausbildung zu machen. Wer solches behauptet, ist allerdings nicht nah am Puls der Jugendlichen. Studien zeigen klar, dass die Jugendlichen unmittelbar nach dem obligatorischen Schulschluss nicht sofort ihr Leben selbständig an die Hand nehmen wollen. Sie wünschen vielmehr einen Beruf zu erlernen, der ihnen gefällt und später wirtschaftliche Sicherheit bietet. Sie sind sich bewusst, dass es einen Abschluss braucht, um in Gesellschaft und Arbeitswelt richtig Fuss zu fassen. Jugendliche, die ohne Not auf eine Ausbildung verzichten und direkt arbeiten wollen, gibt es nur in der Phantasie der Mindestlohngegner.(...).Véronique Polito.

SGB, 17.12.2013.
Personen > Polito Véronique. Mindestlöhne. Berufsbildung. SGB. 2013-12-17.

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13.12.2013 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsregister
Gesundheitsgesetz
Vernehmlassung
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SGB fordert ein Berufsregister auf Bundesebene. Neues Gesundeitsberufsgesetz. Der SGB begrüsst das vom Bundesrat am Freitag in die Vernehmlassung geschickte Gesundheitsberufsgesetz. Damit wird die Grundlage geschaffen, erstmals auf nationaler Ebene die Gesundheitsberufe auf Tertiärstufe zu regeln. Das Gesetz ist von grosser Bedeutung: Durch die Stärkung der Rahmenbedingungen für die Ausbildung des Nachwuchses in den Gesundheitsberufen wird die Gesundheitsversorgung langfristig gesichert. Angesichts der Alterung der Gesellschaft und der rasch steigenden Zahl chronisch kranker Menschen, wird der Bedarf an Pflegepersonal in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Trotz der bisherigen Bemühungen, junge Menschen für diese Berufe zu begeistern, ist der Nachwuchs nicht gesichert. Heute verfügt rund ein Drittel des qualifizierten Personals  über ein ausländisches Diplom. (…).Das Gesetz definiert auf Bundesebene die minimalen Anforderungen für die Ausbildungsgänge und deren Zulassung, die Voraussetzungen für die Anerkennung der Diplome sowie die Kriterien für die Erteilung und den Entzug der Zulassung für die selbständige Berufsausübung.  Der SGB begrüsst die grundsätzliche Stossrichtung der Gesetzesvorlage, bedauert aber dass einige Fragen erst in Form von Varianten unterbreitet werden.(...).Véronique Polito.

SGB, 13.12.2013.
SGB > Berufsregister. SGB. 2013-12-13.

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08.11.2013 Schweiz
Berufsbildung
SGB

Berufsbildung
Lehrstellenmarkt
Resolution
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Resolution. SGB-Delegiertenversammlung Lehre: Aus der Sackgasse rauskommen! Während es in den letzten 10 Jahren chronisch an Lehrstellen mangelte, scheint sich jetzt die Tendenz zu kehren: Die Zahl der Lehrstellen steigt tendenziell, gleichzeitig sinkt jedoch die Zahl der an einer Lehre interessierten Jugendlichen. Die Lage ist aber weniger rosig als dies vermuten lässt. Denn obwohl sich der Lehrstellenmarkt entspannt hat, erreichen 10% der Jugendlichen nach Abschluss der Schule keinen postobligatorischen Abschluss. Zudem verharrt die Zahl der Jugendlichen in der Warteschlange zu einer Ausbildung seit mehreren Jahren auf hohem Niveau (16'500  Jugendliche im Jahr 2013 = 10% eines Jahrgangs). Paradoxerweise steigt jedoch die Zahl der unbesetzten Lehrstellen. 2013 waren bei Schulbeginn immer noch 8‘500 Stellen unbesetzt. Das sind 1'500 mehr als ein Jahr zuvor! Betroffen davon sind vor allem die technischen Branchen, der Bau  sowie das verarbeitende Gewerbe.(...).

SGB, 8.11.2013.
SGB > Berufsbildung. Lehrstellenmarkt. SGB. 2013-11-08.

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18.09.2013 Bern
Berufsbildung
Multicheck AG
Personen
Unia Schweiz
Fabien Molina
Berufsbildung
Multicheck AG
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Unia-Jugend verleiht Schmähpreis an Multicheck AG. Mehr als 30'000 Lehrstellensuchende absolvieren jährlich den sogenannten Multicheck. Zahlreiche Unternehmen verlangen ihn, die durchführende Firma Multicheck AG verdient sich daran eine goldene Nase. Dies, obwohl der Test wissenschaftlichen Massstäben nicht Stand hält. Heute Morgen hat die Unia Jugend deshalb der Multicheck AG in Bern einen Schmähpreis in Form eines Fussabtreters überreicht. Der Apprentice Simply Ignored-Award (A.S.I.-Award) wird künftig jedes Jahr vergeben. (...). Fabian Molina.

Unia Kommunikation, 18.9.2013.
Unia Schweiz  > Multicheck AG. Berufsbildung. Unia. 2013-09-19.

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28.06.2013 BE Kanton
Biel
Berufsbildung
GBLS Biel
Personen
Unia Biel-Seeland
Daniel Hügli
Berufsbildung
Regierungsrat
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Abbau des Kantons bei der Berufsbildung ist nicht akzeptabel. Der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland (GBLS) und die Unia Biel-Seeland sind empört über die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Abbaumassnahmen insbesondere bei der Berufsbildung, die auch den Berufsbildungsstandort Biel-Seeland hart treffen werden. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat heute Morgen seine Vorschläge zur Senkung der Ausgaben vorgestellt (ASP 2014). Von diesen Abbaumassnahmen ist insbesondere auch der Bereich der Bildung und der Berufsbildung betroffen. (...).

GBLS Biel. Medienmitteilung, 28.6.2013.
GBLS Biel > Berufsbildung. Regierungsrat BE. GBLS. 2013-06-28.

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23.05.2013 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Work
Sina Bühler
Berufskleider
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Muss ich die Berufskleider selber bezahlen? … und weitere häufig gestellte Fragen rund umn den Lehrbeginn. Von der Schule in die Lehre: angehende Stiftinnen und Stifte fragen - Work antwortet. Wie viel werde ich verdienen? Was ist die Probezeit? usw. Antworten auf brennende Lehrlingsfragen: (...). Sina Bühler.

Work online, 23.5.2013.
Personen >Bühler Sina. Berufskleider. Work 2013-05-23.

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