Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 47

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01.12.1966 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Gewerkschaftskorrespondenz
Personen
SGB
Karl Dürr
Adrian Eugster
Eugen Hug
Gewerkschaftskorrespondenz
Jubiläum
Volltext
50 Jahre „gk“. Das kleine „gk“ hatte am vergangenen 9. November einen grossen Tag. Es war an diesem Tag gerade fünfzig Jahre her, dass die erste Nummer der „Gewerkschaftskorrespondenz“ erschien. Im grossen Weltgeschehen gewiss kein aufregendes Ereignis; für das schweizerische gewerkschaftliche Pressewesen bedeutete dieser Tag jedoch einen Beginn, über dessen Gründe, Erfolge und weitere Aussichten sich wohl einige Bemerkungen und Betrachtungen lohnen. Die „Schweizerische Gewerkschaftskorrespondenz“, wie ihr voller Name heute lautet, ist aus einem bescheidenen Versuch hervorgegangen und keineswegs wie Pallas Athene aus dem Haupte des Zeus voll gewappnet und gerüstet in die Wirklichkeit gesprungen. Ihre Gründung hing mit der Wahl von Karl Dürr zum Sekretär des Gewerkschaftsbundes zusammen. In der Bundeskomitee-Sitzung vom 12. Oktober 1916, an welcher sein Amtsantritt auf 1. November festgesetzt wurde, führte Karl Dürr zum Stand der Gewerkschaftspresse aus: „Um einen grösseren Einfluss auf die Arbeiterbewegung im Interesse der Gewerkschaften ausüben zu können, wäre es zweckmässiger, die Gewerkschafts- und Parteipresse zeitweise mit Artikeln zu versehen, letztere allerdings mit Artikeln anderer Art.“ Dürr versprach, einen Versuch in dieser Richtung zu machen, was von den Kollegen Schneeberger, Eugster, Leuenberger und Vuattolo begrüsst wurde, da die Redaktoren der Gewerkschaftszeitungen sehr wenig Zeit hatten und der Gewerkschaftsbund hier eine Lücke ausfüllen könne. (…). Eugen Hug.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 12, Dezember 1966.
Personen > Hug Eugen. Gewerkschaftskorrespondenz. Rundschau, Dezember 1966
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25.01.1928 Biel
Schweiz
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
SGB
Robert Balsiger
Karl Dürr
Robert Grosjean
Josef Schibig
1. Mai Biel
Arbeiterunion
SP Biel
Statuten
Volltext

Arbeiterunion Biel. Delegiertenversammlung

Mittwoch, den 25. Januar 1928, 20 Uhr, grosser Saal Volkshaus.

 

Traktanden: 1. Mandatsprüfung, 2. Protokoll, 3. Bestellung der Maifeierkommission, 4. Statutenrevision, 5. Verschiedenes

 

Bei Eröffnung der Delegiertenversammlung um 20 ¼ Uhr, teilt der Vorsitzende mit, dass die Delegierten bestimmt werden wegen Mangel an Statutenentwürfen. Zur Traktandenliste fragt Genosse Adolf Wysseier an, ob die Delegierten zur heutigen Versammlung persönlich eingeladen wurden, weil er bemerkt habe, dass von seiner Gewerkschaft keine Delegierten anwesend sind. Vorstandsmitglieder können Delegierte vertreten.

Zu Ehren des verstorbenen Genossen Dürr, Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, widmet der Präsident einen Nachruf und teilt mit, dass man einen Kranz gekauft und eine Delegation an der Leichenfeier teilgenommen habe. Zu Ehre des Verstorbenen erheben sich die Anwesenden von ihren Sitzen.

 

1. Mandatsprüfung. Die Mandatsprüfung weist gemäss Präsenzliste den Besuch von 34 Delegierten und 5 Gewerkschaftsvorstands-Mitgliedern auf.

Protokollbuch Arbeiterunion Biel 1919-1933. Handschrift. Gebunden. Archiv GBLS Bil.

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16.01.1928 Bern
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
Karl Dürr
Nekrolog
Volltext

Zum Andenken an Karl Dürr. Die Nachricht vom plötzlichen Tode unseres Freundes und Genossen Karl Dürr, der vor einigen Tage den Folgen einer Blutvergiftung erlegen ist, war für uns alle unfassbar und erschreckend. Keiner wollte daran glauben. Nie war er krank; immer und unermüdlich stand er auf seinem Posten. Es schien, dass er, der ohne Zaudern überallhin eilte, wo man seiner klugen Mitarbeit bedurfte, zum Wohle der schweizerischen Arbeiterbewegung ein hohes Alter erreichen dürfe. Der schweizerische Gewerkschaftsbund verliert in ihm einen bewährten Führer. Seit dem Jahre 1916, da er sein Amt als Sekretär antrat, hat er der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung dank seiner führenden Hand und seinem klaren Blick neuen Impuls verliehen. seine kluge Initiative auf allen Gebieten der Wirtschafts- und Sozialpolitik hat dem Gewerkschaftsbund die Achtung der Behörden eingetragen und vor allem auch die Anerkennung der Arbeiterschaft, deren hartes Los durch die erkämpften Errungenschaften etwas erleichtert wurde. (…). Mit Foto.

Das Bundeskomitee des Schweiz. Gewerkschaftsbundes.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Januar 1928.

Personen > Dürr Karl. Nekrolog. SGB. Januar 1928.

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16.01.1928 Bern
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
Karl Dürr
Nachruf
Todesfall
Volltext

Zum Andenken an Karl Dürr. Die Nachricht vom plötzlichen Tode unseres Freundes und Genossen Karl Dürr, der vor einigen Tage den Folgen einer Blutvergiftung erlegen ist, war für uns alle unfassbar und erschreckend. Keiner wollte daran glauben. Nie war er krank; immer und unermüdlich stand er auf seinem Posten. Es schien, dass er, der ohne Zaudern überallhin eilte, wo man seiner klugen Mitarbeit bedurfte, zum Wohle der schweizerischen Arbeiterbewegung ein hohes Alter erreichen dürfe. Der schweizerische Gewerkschaftsbund verliert in ihm einen bewährten Führer. Seit dem Jahre 1916, da er sein Amt als Sekretär antrat, hat er der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung dank seiner führenden Hand und seinem klaren Blick neuen Impuls verliehen. seine kluge Initiative auf allen Gebieten der Wirtschafts- und Sozialpolitik hat dem Gewerkschaftsbund die Achtung der Behörden eingetragen und vor allem auch die Anerkennung der Arbeiterschaft, deren hartes Los durch die erkämpften Errungenschaften etwas erleichtert wurde. (…). Mit Foto.

Das Bundeskomitee des Schweiz. Gewerkschaftsbundes.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Januar 1928.

Personen > Dürr Karl. Nachruf. SGB. Januar 1928.

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16.01.1928 Bern
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
Karl Dürr
Oskar Schneeberger
Nachruf
Todesfall
Volltext

Karl Dürr. Montag den 16. Januar, vormittags 10 Uhr, ist im Lindenhofspital in Bern Genosse Karl Dürr, Sekretär des Schweiz. Gewerkschaftsbundes, gestorben. Acht Tage vorher noch gesund und den ganzen Tag im Bureau an der Arbeit, musste er am folgenden Tag, Mittwoch den 11. Januar, zu Hause bleiben; am Samstag musste er ins Spital verbracht werden und ist am Montag gestorben infolge Blutvergiftung, herbeigeführt durch einen Furunkel, von dem aus das Gift in die Blutbahn gelangte. Aerztliche Kunst und aufopfernde Pflege vermochten das Unglück nicht abzuwenden. Der Tod von Karl Dürr ist ein Unglück für die gesamte schweizerische Arbeiterschaft. Wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel, so unerwartet und so schwer traf die Nachricht von seinem Tode alle, die den robusten, von Gesundheit und Kraft strotzenden Mann kannten, und tiefe Trauer legte sich auf alle Gesichter, die Genossen Dürr als ihren Führer, Lehrer und Berater schätzten. Ganz besonders aber beklagen den Verlust dieses trefflichen Mannes seine nähern Freunde und Kampfgenossen. (…). Oskar Schneeberger.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Februar 1928.

Personen > Dürr Karl. Nachruf. Oskar Schneeberger. Rundschau, Februar 1928.

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01.01.1928 BS Kanton
Gewerkschaftskartell Basel
KPS
Personen
SGB
Karl Dürr
Ausschluss
KPS
Volltext

Gewerkschaftsbund kontra Gewerkschaftskartell Basel. Die kommunistische Presse wird nicht müde, ihrem Leserkreis immer und immer wieder zu erzählen, das Bundeskomitee und die Zentralvorstände der Verbände gingen darauf aus, die Meinungsfreiheit in den Kartellen zu unterdrücken und über diese eine Diktatur zu errichten. Inwieweit dies der Fall ist oder nicht, können die übrigen Kartelle am besten beurteilen und sie haben es auch getan, indem sich ausser Schaffhausen und Lausanne kein Kartell mit Basel solidarisierte. Eine objektive Würdigung der Lage ergibt, dass das Bundeskomitee nicht aus eigener Machtvollkommenheit handelt. Wegleitend für seine Beschlüsse ist der Kongressbeschluss von Interlaken, der in namentlicher Abstimmung mit 160 gegen 17 Stimmen angenommen wurde, Der Beschluss lautet in den entscheidenden Stellen: „Der Kongress stellt fest, dass die Bemühungen des Bundeskomitees, das Gewerkschaftskartell Basel innert nützlicher Frist zu einer Abkehr von seiner Haltung in der Frage des Besoldungsgesetzes zu veranlassen und sich ohne Vorbehalte auf den Boden der geltenden Beschlüsse zu stellen, nicht zum Ziele führten. Er stellt weiter fest, dass die Erklärung der Kartelldelegiertenversammlung vom 14. September den Kern der Sache nicht betrifft und angesichts des gesamten Verhaltens des Gewerkschaftskartells Basel den Beschlüssen des Gewerkschaftsbundes gegenüber ungenügend ist. (…).

Karl Dürr.

Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 1, Januar 1928.

Personen > Dürr Karl. KPS. Ausschluss. Gewerkschaftliche Rundschau, Januar 1928.

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24.11.1927 Schweiz
Personen
SGB
Karl Dürr
Marie Hüni-Walter
Otto Lang
Hans Oprecht
Genossenschaftsbank
Gewerkschaftsausschuss
KPS
Volltext
Vorstand

Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Sitzung des Gewerkschaftsausschusses. Am 24. November fand in Luzern eine Sitzung des Gewerkschaftsausschusses statt, an der ausser den Mitgliedern des Bundeskomitees 33 Vertreter von 13 angeschlossenen Zentralverbänden und 11 kantonale Gewerkschaftskartelle teilnahmen. Dem Bericht des Bundeskomitees entnehmen wir die folgenden Mitteilungen: (...).

Der öffentliche Dienst, 2.12.1927.
SGB > Gewerkschaftsausschuss 1927-11-24.doc.

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20.10.1927 BS Kanton
Gewerkschaftskartell Basel
Personen
SGB
Karl Dürr
Antikommunismus
Gewerkschaftskartell
KPS
Referendum
Volltext

Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Bern, den 22. Oktober 1927. An die Zentralvorstände der Gewerkschaftsverbände. Werte Genossen, Das Bundeskomitee befasste sich in seiner Sitzung vom 20. Oktober 1927 mit der durch den Beschluss des Gewerkschaftskongresses in Interlaken bezüglich der Streichung des Gewerkschaftskartells Basel von der Liste der anerkannten Kartelle entstandenen Lage. (...). Mit freundlichem Genossengruss! Per Bundeskomitee, der Sekretär: Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 1927-10-28.
SGB > Vorstandssitzung 1927-10-20.doc.

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28.08.1927 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
SGB
SP Schweiz
Karl Dürr
Friedrich Heeb
Anstellungsbedingungen
Genossenschaft
Konsumgenossenschaft
Volltext

Konferenz der Gewerkschaften und Genossenschaften. Im Frühiahr sollte eine Konferenz der in Genossenschaftsbehörden tätigen Vertreter der Sozialdemokratischen Partei stattfinden, um eine Aussprache über das Verhältnis von Partei und Genossenschaft  herbeizuführen. Aus verschiedenen Gründen musste die Konferenz verschoben werden, (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-09-02.
Gewerkschaften > Genossenschaften. 1927-09-02.doc.

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17.06.1927 St. Gallen
Personen
VPOD Schweiz
Karl Dürr
Robert Grimm
Albert Naine
Hans Oprecht
Kongress
Tarifvertrag
Verbandskongress
Volltext

Zum Verbandstag. Nur noch einige Stunden trennen uns von der Eröffnung des diesjährigen ordentlichen Verbandstages. Eine reichhaltige Tagesordnung harrt der Delegierten. Gegenseitiges Verständnis und guter Wille zur Zusammenarbeit sind die Voraussetzungen dafür, dass  alle Geschäfte des Verbandstages in der kurzen zur Verfügung stehenden Tagungszeit ordnungsgemäss und zum Nutzen des  Verbandes  erledigt werden können. (...). Hans Oprecht.

Der öffentliche Dienst, 1927-06-17.
Personen > Oprecht Hans. Kongress 1927.doc.

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29.04.1927 Schweiz
Arbeiterpresse
Gewerkschaftspresse
Personen
SGB
VPOD Schweiz
Karl Dürr
Martin Meister
Ed. Meyerhofer
Hans Oprecht
Volltext
Zentralvorstand

VPOD Schweiz. Vergangenen Samstag und Sonntag tagte im Volkshaus Zürich unter dem Vorsitz des Genossen Hans Oprecht der Zentralvorstand des Verbandes. Nach einigen Mitteilungen von Zentral-sekretär Martin Meiste über die Agitation des Verbandes im 1. Quartal 1927, die einen erfreulichen Erfolg zeitigte, bezog der Zentralvorstand Stellung zu den Geschäften des Verbandstages vom 17. bis 19. Juni in St. Gallen. Seine Anträge dazu sind andernorts in der heutigen Nummer der Verbandszeitung veröffentlicht. Der Zentralvorstand genehmigte ferner das Budget des Verbandes für 1927. (...).

Der Öffentliche Dienst, 29.4.1927.

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25.03.1927 Bern
Biel
Brig
Olten
Solothurn
Berner Tagwacht
Öffentlicher Dienst
Personen
Volkshaus
Karl Dürr
Anstellungsbedingungen
Geschichte
Volltext

Unsere Volkshäuser. Nicht einmal alle Arbeiter wissen, wo alle unsere Volks- und Gewerkschaftshäuser stehen.  Lange nicht alle kennen  deren Wert  und  Bedeutung  für  die Arbeiterbewegung. Zum erstenmal nun sind die Vertreter, die Leiter und Betriebskommissionen der schweizerischen Volkshäuser zusammengetreten,  um in gemeinsamer Tagung Erfahrungen auszutauschen und die Zukunft zu besprechen. (...). („Berner Tagwacht.“)

Der öffentliche Dienst, 1927-03-25.
Volkshäuser > Geschichte. 1927-03-25.doc.

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04.02.1927 Mexiko
Gewerkschaften
Personen
Karl Dürr
Landarbeiter
Volltext

Mexiko. Von Karl Dürr. Teil 6: Die Gewerkschaftsbewegung. Wir können uns nicht ohne weiteres ein Bild machen von der Gewerkschaftsbewegung in Mexiko. Sie ist uns so fremd wie das Land. Auch der Schreiber dies würde es als vermessen betrachten, nach einem Aufenthalt von wenigen Wochen, in denen zudem so: viele neue und fremdartige Erscheinungen auf ihn eingestürmt  sind, als Kenner dieser Bewegung auftreten  zu wollen, insonderheit, da die Bewegung jungen Datums ist und keine Tradition hat wie beispielsweise die Gewerkschaftsbewegung der Vereinigten Staaten, sondern durchaus ein Kind der Revolution ist. (...).

 

Der öffentliche Dienst, 4.2.1927.

 

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16.01.1927 Thun
Personen
SGB
VPOD Thun Gemeindepersonal
Karl Dürr
Vertrauensleute
Volltext
Weiterbildung

VPOD Thun. Vertrauensmännerkurs. Sonntag, den 16. Januar 1927, vormittags 9 Uhr beginnt im Unionslokal Cafe „Berna“ in Thun der im Bildungsprogramm angeführte gewerkschaftliche Vertrauensmännerkurs mit Genosse Karl Dürr, Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes in Bern als Kursleiter. Der Kurs nimmt am 23. und 30. Januar seine Fortsetzung. Kursprogramm: 1. Kurstag: Aufbau und Wesen der Gewerk-schaft. 2. Kurstag: Tätigkeit des Vorstandes und der Vertrauensleute. 3. Kurstag: Praktische Übungen. (...).

 

Der öffentliche Dienst, 14.1.1927.

 

Thun. Vertrauensleuteversammlung 16.1.1927.pdf

14.01.1927 Mexiko
Zürich
Öffentlicher Dienst
Personen
Karl Dürr
Volltext

Mexiko. Von Karl Dürr. Teil 3. Ein Besuch in den staatlichen Werkstätten. Es handelt sich hier um die staatliche Uniformen- und Militärschuhfabrik im Stadtteil Tacubaya in Mexiko, die 800 Arbeiterinnen und 500 Arbeiter beschäftigt. Es ist kein potemkinsches Dorf, das uns hier gezeigt wurde und doch eine Ausnahme. Eine Ausnähme deshalb, weil die Zahl der Staatsbetriebe in Mexiko beschränkter ist als beispielsweise in der Schweiz. Es gibt keine Staatseisenbahnen, keine kommunalen Strassen- und Sekundärbahnen, keine Postautobetriebe, keine staatlichen oder kommunalen Elektrizitätswerke. Alle diese Dinge überliess der frühere Staat dem Privatkapital und fast durchweg ist es ausländisches Kapital, das diese Unternehmungen ausbeutet. (...). Der öffentliche Dienst, 14.1.1927.

 

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14.01.1927 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
SGB
Karl Dürr
Ch. Schürch
Max Weber
Arbeiterbewegung
Gewerkschaftspresse
Sozialpolitik
Volltext

Die „Gewerkschaftliche Rundschau“, die Monatsschrift des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, erscheint vom Neujahr an in einem etwas kleineren Format als bisher und mit einem farbigen Umschlag. Als wichtige Neuerung erwähnen  wir ferner, dass die „Rundschau“ nunmehr von jedem Gewerkschaftsmitglied zum Vorzugspreis von 3 Franken jährlich bezogen werden kann. Für nicht Organisierte kostet sie 6 Franken. Dieser Abonnementspreis muss als ausserordentlich niedrig bezeichnet werden angesichts der mannigfaltigen Belehrung, die dem Leser geboten wird. (...).

Der öffentliche Dienst, 14.1.1927.

Gewerkschaftspresse 14.1.1917.pdf

11.07.1926 Schweiz
Personen
SABZ
Karl Dürr
Ernst Reinhard
Max Weber
Arbeiterschule
Kurse
Volltext

Arbeitersommerschule. Die Schweizerische Arbeiterbildungszentrale veranstaltet die vierte Arbeitersommerschule in der Zeit vorn 11. bis 24. Juli 1926 im Hotel Beau-Séjour in Tesserete bei Lugano. Die Themata sind folgende: 1. Das Bankwesen mit besonderer Berücksichtigung der Schweizerbanken. Vortragender: Dr. Max Weber, St. Gallen-Bern. 12 Vorträge. 2. Aus der Geschichte der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung. Vortragender: Karl Dürr, Bern. 6 Vorträge. 3. Einige Probleme der schweizerischen Volkswirtschaft (Einfuhr, Lebensmittelversorgung, Ausfuhr, Zoll). Vortragender: Ernst Reinhard, Bern. 6. Vorträge. (...).

Der öffentliche Dienst, 22.1.1926.
SABZ > Arbeiterschule. 1926-01-22.doc.

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11.07.1926 Tesserete
Personen
SABZ
SGB
Karl Dürr
Ernst Reinhard
Ernst Weber
Max Weber
Arbeiterschule
Kurs
Volltext
Weiterbildung

Arbeiter-Sommerschule. Dem Ruf der Arbeiterbildungszentrale, sich in den Ferien neue Anregung und Wissen zu erarbeiten, folgten über 70 Genossinnen und Genossen. Aus den entlegensten Orten der deutschen Schweiz erschienen sie am 11. JuIi 1926  in Tesserete, einem tessinischen Dorf inmitten von Rebgelände und Wäldern. Der Leiter, Nationalrat Ernst Reinhard, stellte zum Empfang das ZieI der Sommerschule klar vor Augen: Gemeinschaftliches Ueberdenken der Probleme der Gewerkschaftsbewegung und der Volkswirtschaft als Wegleitung für jeden einzelnen, wie er sich weiterbilden soll. (...). Ernst Weber.

Der öffentliche Dienst, 30.7.1926.
SABZ > Arbeiterschule. 1926-07-11.doc.

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25.06.1926 Bern
Schweiz
Anarchismus
Personen
Michael Bakunin
Karl Dürr
Karl Marx
Franz Mehring
Anarchismus
Volltext

Zur Erinnerung an den 50. Todestag Michael Bakunins am 1. Juli 1926. Die Lust der Zerstörung ist zugleich eine schaffende Lust. Michael Bakunin, der ewige Rebell, der leidenschaftliche Revolutionär, der jeden Augenblick sein Leben opferte für die revolutionäre Sache des Volkes, der immer bereit war, den Funken der Empörung zur lodernden Flamme der Rebellion zu entfachen, war der Künder und Prophet des anarchistischen Kollektivismus, war der grosse Propagandist der kollektivistischen Tat. Er kannte nur die Lust der Zerstörung, und ohne diese Leidenschaft des Zerstörens konnte er sich eine revolutionäre Tat nicht vorstellen, nicht ausdenken, für ihn gab es keine Revolution ohne „rettende und fruchtbare Zerstörung“. (...). Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 25.6.1926.
Personen > Bakunin Michael. Dürr Karl, OeD 25.6.1926.

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13.11.1925 Schweiz
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
VPOD Schweiz
Karl Dürr
Herman Greulich
Nachruf
Volltext
Herman Greulich gest. Am Sonntag mittag verbreitete sich die Kunde vom Hinschied unseres Freundes und Vorkämpfers. Er war auf dem Posten bis zum letzten Augenblick, wie er es gelobt hatte, anlässlich der Feier seines achtzigsten Geburtstages in der Stadthalle in Zürich, wo er auf die wohlgemeinten Wünsche, es möge ihm ein ruhiger Lebensabend beschieden sein, mit einem Feuer, um das ihn die Jungen beneideten, in den Saal hinausrief: "Ich will nicht ausruhen, ich will kämpfen, solange eine Ader in mir lebt!" Unser alter Papa Greulich hat Wort gehalten. Er hat seither in unzähligen Versammlungen gesprochen. Bei den Abstimmungskampagnen gegen die Lex Häberlin, den Artikel 41 des Fabrikgesetzes, bei der Zollinitiative und bei der Initiative Rothenberger stand er in vorderster Reihe. Seine Persönlichkeit, die aus einer andern Welt zu kommen schien, war in den letzten Jahren von "einem magischen Glanze umflossen. Wenn er an besonderen Tagungen als Redner auftrat, kamen die Menschen von weit her, um ihn zu sehen und zu hören. Mit Staunen und Bewunderung hingen die Menschen an den Lippen, die mit hinreissender Begeisterung und Volkstümlichkeit das Evangelium einer bessern Welt zu predigen wussten. Seine Lebenskraft schien ebenso unverwüstlich wie sein Optimismus. So schwer auch oft die Anfechtungen waren, die auch ihm nicht erspart blieben, er liess den Kopf nicht hängen, sondern (...). Karl Dürr.
Der öffentliche Dienst, 13.11.1925.
Personen > Greulich Herrman. Nachruf Karl Dürr. OeD, 1925-11-13.
Ganzer Text
13.11.1925 Schweiz
Personen
Karl Dürr
Hermann Greulich

Hermann Greulich gestorben. Am Sonntagmittag verbreitete sich die Kunde vom Hinschied unseres Freundes und Vorkämpfers. Er war auf dem Posten bis zum letzten Augenblick, wie er es gelobt hatte, anlässlich der Feier seines achtzigsten Geburtstages in der Stadthalle in Zürich, wo er auf die wohlgemeinten Wünsche, es möge ihm ein ruhiger Lebensabend beschieden sein, mit einem Feuer, um das ihn die Jungen beneideten, in den Saal hinaus rief: "Ich will nicht ausruhen, ich will kämpfen, solange eine Ader in mir lebt!". Unser alter Papa Greulich hat Wort gehalten. (…). Karl Dürr. OeD 13.11.1925
08.11.1925 Schweiz
Zürich
Personen
VPOD Schweiz
August Bebel
Karl Dürr
Hermann Greulich
Friedrich Albert Lange
Nekrolog
Porträt
Todesfall
Volltext

Hermann Greulich. Am Sonntag mittag verbreitete sich die Kunde vom Hinschied unseres Freundes und Vorkämpfers. Er war auf dem Posten bis zum letzten Augenblick, wie er es gelobt hatte, anlässlich der Feier seines achtzigsten Geburtstages in der Stadthalle in Zürich, wo er auf die wohlgemeinten Wünsche, es möge ihm ein ruhiger Lebensabend beschieden sein, mit einem Feuer, um das ihn die Jungen beneideten, in den Saal hinausrief: „Ich will nicht ausruhen, ich will kämpfen, solange eine Ader in mir lebt!" Unser alter Papa Greulich hat Wort gehalten. Er hat seither in unzähligen Versammlungen gesprochen. Bei den Abstimmungskampagnen gegen die Lex Häberlin, den Artikel 41 des Fabrikgesetzes, bei der Zollinitiative und bei der Initiative Rothenberger stand er in vorderster Reihe. (...). Mit Porträt. Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 13.11.1925.
Personen > Greulich Hermann. Nachruf Karl Dürr. 13.11.1925.doc.

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29.07.1923 Schweiz
Personen
SABZ
Karl Dürr
Arbeiterschule
Ferien
Genossenschaftswesen
Tarifvertrag
Volltext

Zweiter Schweizer. Arbeiter-Ferienkurs. Im März und April veröffentlichte die Partei- und Gewerkschaftspresse den Aufruf der Schweizerischen Arbeiter-Bildungszentrale zur Teilnahme am zweiten Schweizerischen Arbeiterferienkurs. Die Erfahrungen, die man letztes Jahr mit dem ersten Arbeiterferienkurs machte, schienen darauf hinzuweisen, dass eine Ausdehnung im pädagogischen Interesse notwendig sei. Dementsprechend setzte die S.A.B.Z. den zweiten Ferienkurs auf drei Wochen an. Es zeigte sich aber nun, dass eine solche Ausdehnung nicht mit den Möglichkeiten des Besuchs übereinstimmte. Die meisten Arbeiter haben nur acht, einzelne nur 14 Tage Ferien und die wenigsten (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-05-11.
SABZ > Arbeiterschule. 1923-07-29.doc.

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22.07.1923 Schweiz
Frauen
Personen
SABZ
SGB
Karl Dürr
Arbeiterschule
Volltext

Zweiter schweizerischer Arbeiterferienkurs. Nachdem der erste schweizerische Arbeiterferienkurs im August des Jahres 1922 in Zürich mit einem vollen Erfolg geendet hatte, organisiert die  Arbeiterbildungszentrale  für  das Jahr 1923 den zweiten schweizerischen Arbeiterferienkurs, der in der Zeit vom 22. Juli 1923 bis 12. August 1923 in Bern an der Universität stattfinden soll. Als Lehrstoffe sind vorgesehen: 1. Gewerkschaftliche Probleme der Gegenwart, unter besonderer Berücksichtigung des Tarifvertrages.  Dozent: Karl Dürr, Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Bern. 2. Schweizerisches Finanz- und Bankwesen. Referent: Prof. Dr. Reichesberg, Bern. 3. Genossenschaftliche Probleme der Gegenwart.  Dozent: Dr. H. Faucherre, Sekretär des V.S.K., Basel. (...).

Der Gemeine- und Staatsarbeiter, 1923-03-30.
SABZ > Arbeiterschule. 1923-03-20.doc.

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05.07.1923 BS Kanton
Schweiz
Holzarbeiterverband
KPS
Personen
SABZ
SGB
Karl Dürr
Arbeitslosigkeit
Gewerkschaftsausschuss
Streik
Volltext
Vorstand

Ausschuss des Gewerkschaftsbundes. Donnerstag, den 5. Juli 1923 fand im Volkshaus in Olten eine Sitzung des Gewerkschaftsausschusses statt. Vertreten waren 13 Verbände und 12 kantonale Gewerkschaftskartelle durch 56 Delegierte. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde unbeanstandet genehmigt. Zu einer teilweise lebhaften Diskussion gab der Bericht des Bundeskomitees Anlass. Graf (Bau- und Holzarbeiter) warf dem Bandeskomitee vor, dass es die Interessen der Arbeitslosen nicht gewahrt habe und dass den Beschlüssen der Arbeitslosenkonferenz vom 24./25. Februar nicht Folge gegeben worden sei. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-07-13.
SGB > Gewerkschaftsausschuss 1923-07-05.doc.

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