Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 17

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
02.05.2000 Schweiz
GBI
SMUV Schweiz
VHTL Schweiz
Work

Gewerkschaftspresse
Gründung
Volltext

Work - die neue Gewerkschaftszeitung. Eine gemeinsame Zeitung der Gewerkschaften in der Deutschschweiz ist bald keine Zukunftsmusik mehr: Im Rahmen des Gewerkschaftshauses haben GBI und SMUV ein lancierungsbereites Projekt mit dem Arbeitstitel „Work“ ausgearbeitet, und die Zentralvorstände haben ihr erstes grünes Licht gegeben. Bald seit Jahrzehnten wird die Idee gewälzt: Dank Zusammenlegung der Mittel sollen die Gewerkschaften eine Zeitung herausgeben können, welche nicht nur internes Mitteilungsblatt ist, sondern attraktives Medium über die eigenen Reihen hinaus. Dank dem Gewerkschaftshaus von GBI und SMUV konnten jetzt erste Projekte in französischer - Evénement syndicale - und in italienischer Sprache – area - realisiert werden. Damit wurden auch Erfahrungen gesammelt für das vorliegende Deutschschweizer Projekt. (...).

Neue Gewerkschaft, 2000-05-02.
Work > Gründung. Neue Gewerkschaft 2000-05-02.doc.

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13.04.2000 Schweiz
GBI
Personen
SMUV Schweiz
VHTL Schweiz
Work
WOZ
André Daguet
Andreas Rieger
Beat Ringger
Gewerkschaftspresse
Gründung
Volltext

Neues Zeitungsprojekt: Die Gewerkschaften spannen zusammen. Lesen soll keine Arbeit sein. Mit einer neuen Zeitung wollen die Gewerkschaften GBI und SMUV die Massen erreichen. Vorbild sind die Magazine Saldo und K-Tip. „Tödliche Arbeitszeiten“ – „Übermüdeter Chauffeur: 2 Tote, 14 Monate Knast!“ – „Malochen für einen Hungerlohn“ steht in grossen Lettern auf der Titelseite, und ein wettergegerbtes Männergesicht schaut skeptisch in die Feme. So soll sie also aussehen, die neue Gewerkschaftszeitung, die in diesem Herbst mit dem Titel „Work“ auf den Markt kommt. Auf den ersten Blick wirkt die „No. 00“ von „Work“ wie eine bunte Mischung aus „Cash“ und „Sonntags Blick“. Projektleiter Beat Ringger legt Wert darauf, dass es sich beim vorgestellten „Prototyp“ nicht um eine „Nullnummer“, sondern um eine „Projektnummer“ handelt: „Wir wollen nicht, dass dieses Blatt bereits an den Massstäben einer Nullnummer gemessen wird. Die endgültige inhaltliche Konzeption wird erst später, von der Redaktion erarbeitet werden.“ (...).

Heinz Roland. WOZ. Freitag, 2000-04-13.
Work > Gründung. WOZ 2000-04-13.doc.

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11.02.1994 Schweiz
Basler AZ
Öffentlicher Dienst
Personen
Peter Bichsel
Vererna Bürcher
Arnold Künzli
Linda Stibler
Gewerkschaftspresse
Volltext

Kein Verzicht auf Salz und Pfeffer! In Nummer 2 der VPOD-Zeitung teilt Verena Bürcher kurz mit, dass die Pool-Redaktion der  Gewerkschaftszeitungen letzten  Herbst  entschieden hat, ab 1994 auf die traditionelle „Autorenkolumne“ zu verzichten. Obwohl sie hervorhebt, dass namentlich Arnold Künzli, Peter Bichsel und Linda Stibler „all die Jahre mit ihren Kolumnen die zuweilen trockene Berichterstattung des Gewerkschaftsalltags mit ihrem politischen Engagement, ihrem Können, mit Pfeffer und Salz“ bereichert haben, verliert sie kein einziges Wort des Bedauerns oder gar der Kritik am Beschluss der Pool-Redaktion, den diese übrigens mit recht fragwürdigen Argumenten zu rechtfertigen suchte. Warum es „manchen Redaktionen aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich (ist), alle Kolumnen zu publizieren», bleibt unerfindlich, und auf welche Weise die Pool-Redaktion „als Ersatz“ die Schwerpunkte der redaktionellen Zusammenarbeit neu gestalten will, erfährt man nicht. (...). Max Bächlin.

Der öffentliche Dienst, 1994-02-11.
VPOD Schweiz > Gewerkschaftspresse. 1994-02-11.doc.

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03.06.1988 Schweiz
SGB

Gewerkschaftspresse
Keine "Neue"-Gewerkschaftszeitung. Der SGB hat an seiner letzten Vorstandssitzung das Zeitungsprojekt des Walliser Nationalrates Peter Bodenmann für eine gesamtschweizerische linke Tageszeitung abgelehnt. Denn der SGB will nicht als Verleger aktiv werden. SGB-Präsident Fritz Reimann erklärte, dass ein solches Projekt sicher wünschbar wäre, der Gewerkschaftsbund jedoch der falsche Ansprechpartner für das Projekt sei. Erstens könnte die "Neue" die gewerkschaftsinterne Information bei den einzelnen Verbänden nicht ersetzen und zweitens habe der SGB auch nicht die nötigen Mittel, um ein solches Projekt zu finanzieren. OeD 3.6.1988
23.06.1982 Schweiz
Personen
SJU
VPOD Schweiz
Eva Caflisch
Gewerkschaftspresse
Kongress
Volltext

Tätigkeitsbericht VPOD 1979-1982. Kolleginnen und Kollegen. Wir haben sehr viel Verständnis dafür, dass ein Tätigkeitsbericht notgedrungen eine Zusammenfassung sein muss. Ich kann mich meinen Vorrednern anschliessen, dass uns doch einiges an Begründungen der einzelnen Aktivitäten fehlt. Ich möchte das an einem Beispiel erläutern, und zwar rede ich über den Absatz „Gewerkschaftspresse“  auf Seite 18. Er ist ungefähr 8 ½ Zeilen lang. Wir sind etwas enttäuscht darüber, dass hier nur so lakonisch beschrieben wird, dass die SGB-Verbände mehrheitlich negativ unserem Vorhaben, das mit grosser Mehrheit vor drei Jahren angenommen wurde, gegenüberstehen. (...).Eva Caflisch, Präsidentin SJU.

Protokoll VPOD-Kongress. 23.6.1982,
Personen > Caflisch Eva. Tätigkeitsbericht VPOD 1979-1982. 1982-06-23.

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18.01.1980 Schweiz
SGB

Gewerkschaftspresse
Pressedienst
Gewerkschaftsstimme im neuen Gewand. Der Pressedienst des SGB erscheint in neuem Gewand und will fortan weniger verbandsinterne Informationen, sondern mehr allgemein politische und wirtschaftliche Themen behandeln. Unter dem Zeichen "GK" (Gewerkschaftskorrespondenzen) hat der SGB in den letzten 60 Jahren die Redaktoren der gewerkschaftlichen Verbandszeitungen mit Beiträgen zum Thema der Arbeiterbewegung und der Sozial- und Wirtschaftspolitik versorgt. Den einzelnen Verbandsblättern war es dabei anheimgestellt, die Meinung ihres Dachverbandes abzudrucken oder im Papierkorb verschwinden zu lassen. BaZ 18.1.1980
07.05.1966 BS Kanton
AZ-Presse
Personen
VPOD Region Basel
Helmut Hubacher
Gewerkschaften
Gewerkschaftspresse
Jubiläumsschriften
Volltext

Gewerkschaft und Presse.Im Jahre 1842 rühmte der noch blutjunge Chefredaktor der deutschen „Rheinischen Zeitung“ die Presse als das überall offene Auge des Volksgeistes, das verkörperte Vertrauen eines Volkes zu sich selbst, das sprechende Band, das den einzelnen mit dem Staat, mit der Welt verknüpft. Der Redaktor hieß Karl Marx. Aber es war auch Karl Marx, der in der Vorrede zum „Kapital“ von sich sagte, er habe den Vorurteilen der sogenannten öffentlichen Meinung nie Konzessionen gemacht - und es war derselbe Karl Marx, der einmal mit schneidender Schärfe urteilte: Die herrschende Meinung sei die Meinung der Herrschenden. Diese Äusserungen umreissen die ganze Spannweite der Frage nach dem Sinn der Presse und ihrer Freiheit: Dient sie dem Herrschenden oder herrscht sie über die, welche dienen? Für die freien Gewerkschaften ist die freie Presse lebenswichtig. Wir kennen in der Schweiz wohl keine staatseigenen Zeitungen. Aber man kann die Gleichschaltung marktkonform sicherer und umfassender auf dem Weg über das Monopol an den Meinungsfabriken erreichen, besonders, wenn man ihre monströsen Produktionsstätten noch mit einem ideologischen Tarnanstrich versieht. (...).Helmut Hubacher.

Jubiläumsschrift 75 Jahre VPOD Sektion Basel 1891-1966.
Personen > Hubacher Helmut. AZ. SP-Presse. Jubiläumsschrift 75 Jahre VPOD Basel. 1966-05-07.

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01.03.1948 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Gewerkschaftspresse
Personen
Peter Bratschi
Gewerkschaftspresse
Volltext
Vom Werden der schweizerischen Gewerkschaftspresse. Die geschichtliche Entwicklung der Gewerkschaftspresse gründlich behandeln, hiesse zugleich einen Teil der Geschichte der Gewerkschaften schreiben. Das würde aber über den Rahmen dieses Aufsatzes hinausgehen, so dass ich mich in der Hauptsache auf die Entstehungsgeschichte beschränken muss. Dabei ist die Abgrenzung zwischen politischer und gewerkschaftlicher Aktion in der ersten Zeit des proletarischen Zusammenschlusses nicht immer leicht. Im übrigen sei ausdrücklich vermerkt, dass hier nur die Presse jener Verbände, die dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund angeschlossen sind, behandelt wird. Der Ursprung unserer Arbeiterpresse ist in der Flüchtlingsbewegung und in der Organisation der deutschen Handwerksvereine zu suchen. Als erstes hauptsächlich politisches Organ kann wohl das von Wilhelm Weitling im Jahre 1841 in Genf herausgegebene Blatt „Der Hülferuf der deutschen Jugend“ betrachtet werden. Kurz nachher, schon im Jahre 1842, ebenfalls von Wilhelm Weitling redigiert, erschien in Vevey „Die Garantien der Harmonie und Freiheit“. Nachher wurde der Titel geändert. Das Blatt hiess nun „Die junge Generation“; es wurde im Jahre 1843 zum erstenmal herausgegeben und in LangenthaI gedruckt. (…). Peter Bratschi.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 3, März 1948.
Personen > Bratschi Peter. Gewerkschaftspresse. Rundschau, Heft 3, März 1948.
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02.12.1927 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
SP Schweiz
Eduard Meyerhofer
Gewerkschaftspresse
KPS
SP-Presse
Volltext

Die Gewerkschaften und die politische Arbeiterbewegung. Seit Bestehen von Gewerkschaften und der politischen Arbeiterpartei war eine enge Fühlungnahme zwischen den beiden Organisationen immer vorhanden. Es war von jeher immer selbstverständlich, dass die freien Gewerkschaften ihre politische Vertretung in der Sozialdemokratie sahen, dass Mitglieder der freien Gewerkschaften, die durch das Vertrauen der Wähler in das Parlament berufen wurden, (...). Eduard Meyerhofer, Bern.

Der öffentliche Dienst, 1927-12-02.
Personen > Meyerhofer Eduard. Gewerkschaften und politische Arbeiterbewegung.doc.

Meyerhofer Eduard. Gewerkschaften und politische Arbeiterbewegung.doc

21.04.1927 Zürich
Personen
SP Zürich
Strassenbahner Zürich
Ernst Sigg
Arbeitszeit
Dienst- und Besoldungsordnung
Fabrikgesetz
Gewerkschaftspresse
Volltext

Strassenbahner Zürich. Werkstätte und Bahnbau. Der Besuch der Monatsversammlung vom 21. April litt etwas durch die entschuldigte Abwesenheit der Kollegen vom Bahnbau.  Die neue Linienführung der Strassenbahn per 22. April bedingte die Nachtarbeit vom 21. auf den 22. April für fast sämtliche Kollegen der Oberbauwerkstätte und Bahnbau. Diejenigen Kollegen aber, die trotz dem schönen Frühlingsabend den Weg ins Volkshaus fanden, hatten es nicht zu bereuen. Das  Referat des Genossen Sigg,  Fabrik-Inspektor, war trotz seiner Kürze äusserst würzig.  Als wesentlicher Inhalt des Referates über das Fabrik-gesetz und die Werkstättearbeiter der Verkehrsanstalten ist zu nennen, dass die Werkstättearbeiter der Städtischen Strassenbahn nicht dem Fabrikgesetz unterstellt sind. (...). Der öffentliche Dienst, 29.4.1927.

Werkstätte und Bahnbau. 21.4.1927.pdf

22.01.1927 St. Gallen
Gaswerk
Personen
VPOD St. Gallen
E. Schwarz
Gewerkschaftspresse
Konsumgenossenschaft
Volltext

VPOD St. Gallen. Gruppe Gaswerk. Unsere am 22. Januar abgehaltene Gruppen-Hauptversammlung wies einen guten Besuch auf, trotzdem etliche unserer Mitglieder erkrankt waren.  An Stelle unseres ebenfalls erkrankten Obmannes E. Schwarz leitete Genosse Zwicker die Versammlung. Protokoll, Jahresbericht des Präsidenten sowie Kassa- und Revisorenbericht wurden genehmigt. Aus dem Jahresbericht war ersichtlich, dass das abgelaufene Vereinsjahr ein ruhiges genannt werden darf. Dank der Organisation, sowie der Bemühungen unseres Obmannes konnte für Kollege Graf auf November die Anstellung erwirkt werden. (...).

Der öffentliche Dienst, 4.2.1927.

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14.01.1927 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
SGB
Karl Dürr
Ch. Schürch
Max Weber
Arbeiterbewegung
Gewerkschaftspresse
Sozialpolitik
Volltext

Die „Gewerkschaftliche Rundschau“, die Monatsschrift des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, erscheint vom Neujahr an in einem etwas kleineren Format als bisher und mit einem farbigen Umschlag. Als wichtige Neuerung erwähnen  wir ferner, dass die „Rundschau“ nunmehr von jedem Gewerkschaftsmitglied zum Vorzugspreis von 3 Franken jährlich bezogen werden kann. Für nicht Organisierte kostet sie 6 Franken. Dieser Abonnementspreis muss als ausserordentlich niedrig bezeichnet werden angesichts der mannigfaltigen Belehrung, die dem Leser geboten wird. (...).

Der öffentliche Dienst, 14.1.1927.

Gewerkschaftspresse 14.1.1917.pdf

03.12.1926 Schweiz
Arbeiterpresse
Personen
Hans Oprecht
Arbeiterpresse
Gewerkschaftspresse
Öffentlicher Dienst
Volltext

Wir Arbeiter und unsere Zeitung. Von allen Errungenschaften menschlichen Erfindungsgeistes der letzten Jahrhunderte hat nichts sich so sehr in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen vermocht, wie die Erfindung der Buchdruckerkunst. Ihr verdanken wir die Zeitung, die unter der Masse der Menschen einen bestimmten Kontakt herstellt. Zeitungen gibt es heute jedoch viele, und die Richtungen und Ziele, die sie verfolgen, sind grundverschieden. Wenn wir heute eine im Dienst des Proletariats stehende Zeitung der näheren Betrachtung unterziehen, so fällt uns die auf äussersten Kampf eingestellte Tendenz auf, mit der alle politischen und wirtschaftlichen Tagesfragen erörtert werden. (...). Hans Oprecht.

Der öffentliche Dienst, 3.12.1926.
Personen > Oprecht Hans. Arbeiterpresse. 3.12.1926.

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15.06.1923 Schweiz
Arbeiterbewegung
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der

Gewerkschaftspresse
SP-Presse
Volltext

Die Presse im Kampf gegen die Reaktion. Die herrschende Reaktion ist ihrem Wesen nach international. Jedem einzelnen Lohnarbeiter tritt sie aber offensichtlich gegenüber im eigenen Land, im eigenen Betrieb, im Kanton, in der Gemeinde. Und auch diese Erscheinung ist ein Spiegelbild. Denn was die reaktionären Kräfte eines Landes errungen haben, gibt denselben Strömungen anderer Länder sofort Mut zum nämlichen Vorgehen. Das Walten der rückläufigen, im Dienst der privaten Profitmöglichkeiten liegenden Bewegung im einen Lande ist denselben Kräften aller übrigen Länder Vorwand und Begründung zu ebensolchem Verhalten. Und es wäre falsch, zu glauben, das private Kapital sei einfach bestrebt, (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-06-15.
Arbeiterbewegung Schweiz > Gewerkschaftspresse. 1923-06-15.doc.

Gewerkschaftspresse. 1923-06-15.doc

18.03.1922 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Personen
SGB
VHTL-Zeitung
Ernst Eichenberger
Albert Hollenstein
Hans Oprecht
Arbeitszeitverlängerung
Einheitsfront
Gewerkschaftspresse
Lohnkürzungen
Mitsprache
Verbandsvorstand
Volltext

Aus den Verhandlungen der Zentralvorstandssitzung. Die fünfte Sitzung des Zentralvorstandes, die auf den 18./19. März 1922 in die „Eintracht" nach Zürich einberufen worden war, konnte am Samstagabend um 8 Uhr bei Anwesenheit aller Delegierten mit Ausnahme desjenigen des 10. Kreises (Tessin),  der verhindert war, zu kommen, von Genosse Dr. Oprecht in gewohnter Weise eröffnet werden. (...).Eb. (Ernst Eichenberger).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 24.3.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband > Verbandsvorstand 1922-03-18.doc.

Ganzer Text

 

20.06.1919 Schweiz
Arbeiterpresse
Strassenbahner-Zeitung

Gewerkschaftspresse
Propaganda
Volltext

Für unsere Presse. Die grösste Umwälzung, die je die Weltgeschichte gesehen, bereitet sich vor. Vier Jahre Kriegsnot und -elend und ein halbes Jahr Nachkriegszeit haben das Ihrige getan, um den Proletarier sehend zu machen, haben ihm gezeigt, welches Los ihm beschieden ist, wenn er sich nicht ermannt und mit aller Kraft, die ihm noch verblieben ist, seine Fesseln sprengt. Es waren vier Jahre des furchtbarsten Betruges an der Arbeiterklasse aller Länder und ein halbes Jahr der schrecklichsten Enttäuschungen, wie sie die Nachkriegszeit gebracht hat, nötig, um die Proletarier allüberall zu der Erkenntnis zu bringen, in welchen Abgrund sie gestürzt worden sind und welcher Not uns Sklaverei sie entgegengehen, wenn sie sich nicht zu erheben und sich ihrer Peiniger zu entledigen vermögen. Das ganze verbrecherische, fluchwürdige System des Kapitalismus liegt heute vor dem Proletariat enthüllt. Er kennt heute seinen Feind, weiss, woher der ungeheure Druck, unter dem er zu ersticken droht, herrührt, er kennt die Quelle seiner Not und die Zusammenhänge zwischen seinem Elend und dem üppigen Reichtum der andern. Er kennt die Triebfeder all des Wuchers, der Preistreiberei, des Wohnungselends, deren Opfer er war. Er weiss, dass es die kapitalistische Wirtschaft, die auf der Ausbeutung seiner Klasse beruht, ist, die seine traurige Lage verursacht hat und ohne deren Beseitigung ihm das Los einer unerträglichen Sklaverei beschieden sein wird in alle Zukunft. (...).

Redaktion "Schweizerische Strassenbahner-Zeitung", 20.6.1919

Ganzer Text

24.01.1918 Schaffhausen
Zürich
Konsumgenossenschaft
Personen
Strassenbahner-Verband
Strassenbahner-Zeitung
Otto Hatt
Emil Pletscher
Ernst Sigg
Gewerkschaftspresse
Redaktion
Volltext

Schweizerischer Strassenbahner-Verband. Auszug aus den Verhandlungen des Verbandsvorstandes. Sitzung vom 24. Januar 1918. Präsident Siegenthaler berichtet über den Eingang der Zirkulare zur Angelegenheit der Promesse Comtesse. Dieselben wurden an die verschiedenen Verwaltungen weitergeleitet. Der Kassier erstattet Bericht über die eingegangenen Zinsen der Kantonalbank und des Verbandes Schweiz. Konsumvereine. Die Sektion Schaffhausen gibt das Resultat ihrer Neuwahlen bekannt, wo als Präsident Ernst Sigg und als Kassier Emil Pletscher gewählt wurde. Die langjährigen Vertreter von Schaffhausen, Sauter und Hatt, verbleiben ebenfalls im Vorstand. (...). Strassenbahner-Zeitung, 1.2.1918.

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