Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 22

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.04.2016 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Max Weber
Arbeiterschule
Volltext
Der SP-Bundesrat Max Weber (1897-1974) machte es möglich. Die Schweizer Arbeiterschule. Max Weber wollte, dass sich auch Büezer bilden können. Dafür liess er Geld springen. So entstand vor 70 Jahren die Arbeiterschule, das heutige Movendo. Man solle kein grosses Aufhebens machen. Das war Max Webers Wunsch, als er 1946 der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale 40‘000 Franken überwies. Das Geld hatte er aus Honoraren, Sitzungsgeldern und einer kleinen Erbschaft zusammengespart. Statt es selber zu verbrauchen, wollte er es für die Gründung einer „Arbeiterhochschule“ verwenden. Typisch Weber: Der grosse Gewerkschafter und SP-Mann der Zwischen- und Nachkriegszeit kannte keinen Eigennutz. Ihm schwebten vielmehr kluge Arbeiter vor, die sich Wissen aneignen, über die Politik und die Wirtschaft Bescheid wissen und den Arbeitgebern und Vorgesetzten auf Augenhöhe gegenübertreten können. Vater der Kriseninitiative. Weber gehört zu den grossen Gestalten der Schweizer Arbeiterbewegung im 20.Jahrhundert. Als Lehrerssohn in Zürich geboren, studierte er Recht und Wirtschaft. Aus Gewissensgründen verweigerte er den Armeedienst, ging dafür ins Gefängnis und wurde später wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Gewerkschaftsbund in Bern. Als Ökonom entwarf er 1935 die Kriseninitiative, die mit Investitionen einen Weg aus der grossen Depression der dreissiger Jahre weisen wollte. Er lehrte an den Universitäten von Bern und Basel Volkswirtschaft und war Nationalrat. Die Krönung kam 1951. Da wurde er in den Bundesrat gewählt und übernahm das Finanzdepartement. Weber war aber nur ein Kurzzeit-Bundesrat: (…). Ralph Hug.
Work, 22.4.2016.
Personen > Hug Ralph. Arbeiterschule. Work, 2016-04-22.
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01.11.1979 Genf
Gewerkschaften
Gewerkschaftsschule
Personen
Université Ouvrière
Alexandre Berenstein
Michel Bühler
Bruno Muralt
Jean Sigg
Eugen Suter
Umberto Tosi
Arbeiterschule
Jubiläum
Volltext

75 Jahre Université Ouvrière Genf. Eine einzigartige Universität. Anfangs November hat die „Université Ouvrière de Geneve“ ihren 75. Geburtstag gefeiert. Sie tat es mit einem Festakt ohne Pomp und Gloria, wobei einige Genfer Kollegen kurze Ansprachen hielten, die auch in der schweizerischen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung einen guten Namen haben: Alexandre Berenstein, Präsident der U.O.G.; Andre Chavanne, Chef des kantonalen Erziehungsdepartements; Eugen Suter, Ehrenpräsident des Genfer Gewerkschaftskartells, und Umberto Tosi, der gegenwärtige „Rektor“ der Arbeiteruniversität.

Im Rahmen dieser Feier wurde auch eine grosse Ausstellung „Der Mensch und die Arbeit“ eröffnet, an der 350 Werke von 157 Arbeiter-Freizeitkünstlern zu sehen waren. Über 6000 Personen haben sie im Verlaufe einer Woche betrachtet, worauf dann die besten Arbeiten prämiert wurden. In der selben Woche haben jeden Abend öffentliche Veranstaltungen stattgefunden, die von einem Forum zum Thema Arbeitsbedingungen über Eisenstein-Filme bis zum engagierten Chansonnier Michel Bühler und einen “bal populaire“ führten. Soviel zum gelungenen 75. Geburtstagsfest dieser einzigartigen Arbeiteruniversität. Bruno Muralt.

Bildungsarbeit. Mitteilungsblatt der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale. 52. Jg., Nr. 1/1981.
Université Ouvrière > Jubiläum 1981.doc.

Université Ouvrière. Jubiläum 1979.pdf

01.10.1978 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Viktor Moser
Ernst Müller
Arbeiterbildung
Arbeiterschule
Volltext
Ernst Müller, gest. Ernst Müller ist mitten aus seiner unermüdlichen und immensen Tätigkeit gerissen worden; dort, wo das Zentrum seines Wirkens - gleichsam seine zweite Heimat - war. Als mich die traurige Nachricht erreichte, war ich zuerst völlig perplex. Ernst Müller tot - der vitale, im wahrsten Sinne des Wortes jugendliche, der Vollblutgewerkschafter, welcher seinen ganzen Elan in den Dienst unserer Bewegung gestellt hat. Ich konnte es während einiger Zeit kaum fassen. Erst allmählich wurde mir immer deutlicher bewusst, wen wir - die gesamte Gewerkschaftsbewegung - mit ihm verloren haben, oder anders gesagt: wieviel er uns gegeben hat. Ernst Müller war einer der bedeutendsten und profiliertesten Kämpfer für die Schulung der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Bereits 1965, als bei uns die Arbeiterbildung noch kleiner als heute geschrieben wurde, vereinheitlichte er die einzelnen Kurse innerhalb seines Verbandes zu einem systematischen Lehrgang. Bald einmal zeigte sich, wie wichtig dieser Schritt war; gerade im heterogen zusammengesetzten Schweizerischen Eisenbahner-Verband. Seine Kurse waren stets ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis, denn ihm als Leiter war es ein Hauptanliegen, den menschlichen Kontakt unter den verschiedenen Teilnehmern zu fördern. (…). Viktor Moser.
Bildungsarbeit, Nr. 5, 1978.
Personen > Müller Ernst. Arbeiterschule. Bildungsarbeit, Nr. 5, 1978.
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01.11.1971 Schweiz
Bildungsarbeit
SABZ

Arbeiterschule
Geschichte
Volltext
Die Arbeiterschule ist 25 Jahre alt. Fortsetzung und Schluss. Die „Ehemaligen“ über die Arbeiterschule. Vor ein paar Monaten hat die SABZ an 103 ehemalige Schüler der Lehrgänge 1961/62 bis 1970/71 Fragebogen verschickt, 62 (60 Prozent) haben diese Bogen zurückgeschickt; 19 Briefumschläge kamen mit Adressänderungen zurück und 5 Teilnehmer blieben unauffindbar. Das Ergebnis ist sicher sehr gut, wenn man bedenkt, wie „beliebt“ solche Fragebogen im allgemeinen sind... Bei der Auswertung der eingegangenen Bogen ist zunächst das folgende interessante Ergebnis festzustellen: 36 Prozent der antwortenden Kollegen haben nach dem Besuch der Arbeiterschule eine hauptamtliche Funktion innerhalb der Arbeiterbewegung übernommen. Berücksichtigt man ferner, dass 40 Prozent aller Absolventen schon vor dem Besuch der Schule eine solche Funktion innehatten, lässt sich wohl mit Recht sagen, dass die Arbeiterschule eine eigentliche Kaderschule geworden ist. Zu diesem Kader darf man übrigens auch eine ganze Reihe von Ehemailigen zählen, die heute in der Gewerkschaftsbewegung zwar keine hauptamtlichen, aber nicht minder wichtige ehrenamtliche Chargen ausfüllen oder politische Aemter bekleiden. Unter den letzteren finden wir beispielsweise zwei Regierungsräte. Fragen und Antworten: (…). Sekretariat SABZ.
Bildungsarbeit, Heft 6, November 1971.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Geschichte. Bildungsarbeit, November 1971.
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01.09.1971 Schweiz
Bildungsarbeit

Arbeiterschule
Geschichte
Volltext
Die Arbeiterschule ist 25 Jahre alt. Im letzten Frühjahr hat die Schweizer Arbeiterschule wiederum einen Bildungsgang abgeschlossen, Gleichzeitig ist die Stiftung 25 Jahre alt geworden und kann deshalb sozusagen ein halbes Jubiläum feiern. Das soll bescheiden und im Rahmen einer Arbeitstagung, wie es sich für eine Arbeiterschule geziemt, diesen Herbst geschehen. Bei diesem Anlass ist es wohl gerechtfertigt, einige Betrachtungen über Sinn und Zweck und die bisherigen Ergebnisse dieser Institution der Arbeiterbewegung anzustellen und vielleicht gar einen Blick in die Zukunft zu werfen. Doch zuerst ein bisschen Geschichte. Am 18. Januar 945 schenkt Prof. Dr. Max Weber der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale, deren Präsident er ist, den Betrag von 40‘000 Fr. Die Summe setzte sich aus Honoraren, Sitzungsgeldern und einer kleinen Erbschaft zusammen, erklärt der grosszügige Spender und bittet, man möge davon nicht zuviel Aufhebens machen... Die Spende knüpft er an eine Bedingung: sie soll zur Einrichtung und Förderung einer Arbeiterhochschule verwendet werden. An seiner Sitzung vom 14. Februar 1945 nimmt der Arbeiterbildungsausschuss, als leitendes Organ der SABZ, diese Schenkung mit bestem Dank an. Schon Jahre zuvor hatte derselbe Max Weber einen Fonds zur Förderung der Arbeiterbildung gestiftet. (…). Fortsetzung und Schluss in der nächsten Nummer.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1971.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Geschichte. Bildungsarbeit, September 1971.
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01.09.1960 Schweiz
Bildungsarbeit
Frauen
Personen
Hedy Müller
Arbeiterbildung
Arbeiterschule
Volltext
Was mir die Arbeiterschule bedeutet. „Am 23. Oktober beginnt der diesjährige Lehrgang der ‚Schweizer Arbeiterschule‘“. Als ehemalige Absolventin eines solchen Lehrganges löst diese kurze Notiz im Mitteilungsblatt der SABZ bei mir jeweilen eine Fülle von dankbaren Gedanken und Wünschen aus. Bietet doch die Arbeiterschule uns Berufstätigen eine einzigartige Gelegenheit, unser Wissen zu erweitern, um unsere Aufgaben im Leben ganz allgemein, in der Gewerkschaftsbewegung und am Arbeitsplatz im speziellen richtig zu erkennen und zu lösen. Das, was wir brauchen, um unsern Kolleginnen und Kollegen ein guter, hilfsbereiter Kamerad, unsern Arbeitgebern ein zuverlässiger, sachkundiger und verantwortungsbewusster Arbeitervertreter und in unserer Arbeiterbewegung ein nützliches Glied zu sein, das ver¬mittelt uns die Arbeiterschule. Wohl die meisten unserer Gewerkschafts-kolleginnen und Kollegen sind vom Wunsche beseelt, jedes an seinem Platz ein tüchtiger Mensch und guter Kamerad zu sein. Zum mindesten wird das und noch allerhand dazu vom Vertrauensmann der Gewerkschaft, von den Einzügern, den Mitgliedern der Arbeiterkommission, den Sekretären, kurzum von den Funktionären der Gewerkschaft erwartet. (…). Hedy Müller.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1960.
Personen > Müller Hedy. Arbeiterschule. Bildungsarbeit, September 1960.
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01.09.1960 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Silvio Scholer
Arbeiterbildung
Arbeiterschule
Volltext
Das Erlebnis der Arbeiterschule. Ein kurzer Rückblick. Erwartungsvoll fand ich mich am Sonntagabend im schmucken Ferienheim Rotschuo des Bau- und Holzarbeiterverbandes zum Besuch der Arbeiterschule ein. Gemeinsam mit einer Kollegin und elf Kollegen harrte ich der Dinge, die da kommen sollten. Der erste Abend war dem gegenseitigen Sichkennenlernen und einer Orientierung über das Kursprogramm durch den Kursleiter, Kollege Hans Neumann, gewidmet. Am Montagmorgen begannen wir mit Volldampf unsere Kursarbeit. Die nun folgenden vier Wochen wie auch der vierwöchige Frühlingskurs gingen im Fluge vorüber. Und was in dieser Zeit alles geboten wurde! Eine Vielfalt an Themen und Stoff, dass man nur staunte und immer wieder von neuem überrascht war über das grosse Wissen und die lebendige Unterrichtsmethode jedes einzelnen Referenten. Ich glaube nicht, dass es in unserem Lande noch eine Schule gibt, in welcher während so kurzer Zeit eine solche Fülle an Wissen und praktischer Erfahrung vermittelt wird. Die Arbeiterschule kann sich rühmen, dass ihrem Lehrkörper ausnahmslos erstklassige Kräfte angehören. (…). Mit Fotos. Silvio Scholer.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1960.
Personen > Scholer Silvio. Arbeiterschule. Bildungsarbeit, September 1960.
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01.11.1959 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Emil Greber
Robert Siegenthaler
Arbeiterschule
Holzschnitt
Vertrauensleute
Volltext
Wie gewinnen wir Vertrauensleute? Robert Siegenthaler, Sekretär des SMUV, Delsberg, berichtet: So wie ich habt sicher auch ihr erfahren, wie schwer es hält, Vertrauensleute zu finden. Kollegen, die willig und vor allem fähig sind, ihre Gewerkschaft wirklich zu vertreten; Kollegen, die gewillt und imstande sind, ihre Arbeitskameraden aufzuklären, zu beraten, unsere Gedanken und Absichten zu verbreiten und zu verteidigen, als vollwertige Mitglieder in paritätischen und Arbeiterkommissionen zu wirken. So wie ich habt sicher auch ihr beobachtet, wie es unsern Mitgliedern an Kenntnissen gebricht, welche Mühe sie meistens haben, sich auszudrücken, wie oft sie Angst haben, wenn es gilt, zu einer Meinung zu stehen. Dass Fabrikgesetz, Gesamtarbeitsvertrag usw. für 80 Prozent unserer Kollegen Bücher mit sieben Siegeln bedeuten. Oder ist es etwa bei euch viel besser? Wenn nicht, brauchen wir nicht mehr darüber zu diskutieren, ob Arbeiterbildung notwendig ist oder nicht ... Wie wir die Kursteilnehmer rekrutieren. Robert Siegenthaler.
Mit Holzschnitt von Emil Greber.
Bildungsarbeit, Heft 6, November 1959.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Vertrauensleute. Bildungsarbeit, November 1958.
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01.05.1959 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Hans Neumann
Arbeiterschule
Kurs
Volltext
„Schulschluss“. Aus der Schlussansprache an einem Kurs der Schweizer Arbeiterschule. Werte Kollegen! Unsere Kursgemeinschaft löst sich heute auf. Nächste Woche steht ihr wieder auf dem Bauplatz, im Sekretariat oder am Schraubstock in euer Alltagsarbeit. Ihr erwartet darum wohl eine Schlussansprache des Kursleiters. Was soll ich euch sagen? Es taucht die Erinnerung auf an ein Erlebnis, das ich in den dreissiger Jahren hatte. Damals schickte die Arbeiterbildungszentrale hin und wieder einzelne Kollegen. an eine deutsche Volkshochschule. Einmal kam ein junger Plattenleger von solch einem Bildungsgang zurück mit den Worten: „Es war grossartig, jetzt weiss ich alles, nun könnt ihr mich alles [ragen!“ Es wäre meine grösste Enttäuschung, wenn auch nur ein einziger von uns nach diesen acht Wochen so daherreden würde. Wahre Erkenntnis macht bescheiden! Sie lässt uns bewusst werden, wie wenig wir im Grunde wissen und was wir alles wissen sollten, ja, manchmal entmutigt uns dieses Erkennen unserer Bildungslücken geradezu. Aber ich wäre ebenso enttäuscht, wenn der Kurs nicht auch helfen würde, die Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden, unter denen fast jeder Arbeiter leidet, die ihn hemmen und unsicher werden lassen. Trotz aller schon zeitmässigen Unzulänglichkeiten habt ihr eine Schulung, oder sagen wir richtiger Weiterbildung genossen, über die heute erst wenige Vertrauensleute verfügen. Diese Ausbildung sollte zu einem gesunden Selbstbewusstsein verhelfen. (…). Hans Neumann.
Bildungsarbeit, Heft 3, Mai 1959.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Hans Neumann. Bildungsarbeit, Mai 1959.
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01.03.1957 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Bruno Muralt
Hans Neumann
Arbeiterschule
Gewerkschaftliche Rundschau
Volltext
Zu Hans Neumanns 60. Geburtstag. Am 8. März konnte Hans Neumann seinen 60. Geburtstag feiern. Der Zufall wollte es, dass er ihn nicht zu Hause, sondern im Kreise seiner Schüler an der Schweizer Arbeiterschule „gefeiert“ hat. „L'hasard fait souvent bien les choses“, sagen die Franzosen. Diesmal jedenfalls ist es ein glücklicher Zufall. Denn erstens gäbe es für Hans Neumann keinen bessern Ort, sein 60. Wiegenfest zu begehen, als gerade die Arbeiterschule, die zu einem guten Teil „seine“ Schule ist und für die er immer und immer wieder unermüdlich gekämpft hat. Und zweitens können wir so von seiner Abwesenheit im Sekretariat der Arbeiterbildungszentrale profitieren, um ihm in der „Bildungsarbeit“ ein paar anerkennende Worte zu widmen! Mit gutem Gewissen. Denn keiner, der ihn wirklich kennt, wird ihm diese Anerkennung versagen. 1932 ist Hans Neumann in das Sekretariat der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale eingezogen, als erster vollamtlicher Sekretär. Und ist viel mehr geworden: die Seele und der nimmermüde, stets vorwärtstreibende Motor unserer Arbeiterbildungszentrale. Denn das dürfen wir hier einmal sagen: es brauchte einen starken, unermüdlichen Motor, um bei uns das Gefährt der Arbeiterbildung richtig in Schwung zu bringen. (…). Bruno Muralt.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, März 1957.
Personen > Neumann Hans. 60. Geburtstag. Rundschau, März 1957.
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01.05.1956 Gersau
Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Hans Neumann
Arbeiterschule
Jubiläum
Volltext
Zehn Jahre Arbeiterschule. Nun zählen wir schon zehn Jahre, seit Prof. Max Weber der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale, deren Sekretariat er früher geleitet hat, durch eine grosszügige Spende die Gründung der Schweizerischen Arbeiterschule ermöglichte. Die Spende wurde zum Grundstein der noch im selben Jahr errichteten Stiftung Schweizer Arbeiterschule, welche die neue Bildungsinstitution trägt. Obschon uns ein zweckmässig eingerichtetes Bildungsheim und vollamtliche Lehrkräfte fehlten, ohne die man sich im Ausland eine Arbeiterhochschule kaum denken kann, haben wir ohne Säumen mit der Arbeit begonnen. Der Anfang war, was die äussere Ausrüstung betrifft, recht ärmlich. Eine Wandtafel und zwei Bücherkisten waren so ziemlich alles, was wir in den stillen Winkel im Emmental mitnahmen. Hier, im hinteren Sälchen eines Landgasthofes, besammelten sich vom 6. Mai bis 1. Juni 1946 erstmals eine Schar von 16 wissbegierigen Gewerkschaftsfunktionären und Vertrauensleuten. (…). Hans Neumann.
Bildungsarbeit, Heft 3, Mai 1956.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Jubiläum. Bildungsarbeit, Mai 1956.
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01.01.1955 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Hans Neumann
Arbeiterschule
Lehrplan
Volltext
Aufgaben und Methoden. Aus der Begrüssungsansprache bei Eröffnung eines Kurses der Schweizer Arbeiterschule. Werte Kollegen! Wir alle sind Mitarbeiter der Arbeiterbewegung. Wir leisten Arbeit und tragen Verantwortung. Wir tun das aus innerem Antrieb, aus einem inneren Verpflichtetsein und Verbundensein mit der Bewegung. Wir möchten noch mehr leisten, Besseres leisten. Wir spüren auch die Gefahr, blosse Routiniers zu werden, „Funktionäre“, die funktionieren, die ihre Aufgabe mit Gewandtheit „schmeissen“, von denen aber keine lebendigen Wirkungen ausgehen und die zur geistigen Orientierung nicht beitragen können, weil sie keinen eigenen Standort haben. Wir sehen ein, dass wir mit blosser Gewandtheit und praktischer Erfahrung allein nicht durchkommen, wenn wir unseren Aufgaben wirklich gewachsen sein wollen. Den Kenntnissen, die wir uns durch die praktische Mitarbeit erwerben, fehlt vielfach die Grundlage. Das fühlt jeder von uns, und er leidet mehr oder weniger bewusst darunter. Die Minderwertigkeitsgefühle, die daraus erwachsen, lassen uns nicht zu voller und ungehemmter Wirksamkeit kommen. Es ist euch vielleicht so gegangen wie mir. (…). Hans Neumann.
Bildungsarbeit, Heft 1, Januar 1955.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule. Lehrplan. Bildungsarbeit, Januar 1955.
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01.01.1951 Österreich
Schweiz
Bildungsarbeit
Personen

Arbeiterbildung
Arbeiterschule
Volltext
Vom Nutzen einer Arbeiterschule. Die Bau-, Holz- und Steinarbeiter Oesterreichs stellen mit 180‘000 Mitgliedern die zweitgrösste Gewerkschaft der Donaurepublik dar; in ihren Reihen stehen 12‘000 Betriebsräte und Vertrauensmänner; sie in ihrer Gesamtheit einheitlich zu schulen, ist die Aufgabe des Bildungsheimes Weinberg. Gestattet die Betrachtung dieser Anstalt - abgesehen von ihrer örtlichen Bedeutung -, den Nutzen einer Arbeiterschule klarer zu machen? (…). Die Arbeiterschule Weinberg ist ein Internat. Vertrauensmänner aus dem Alltag und seiner Arbeit herauszuheben, sie aus allen Teilen Oesterreichs zu rufen und zu sammeln, ihnen erst eine Woche, seit 1950 zwei Wochen, ihnen erst einen (A), nunmehr einen zweiten (B) Kurs über Arbeitsrecht, Gewerkschaftskunde und Industriegeschichte zu bieten, dies ist ein Schritt hinaus über Abendvorträge, über Wochenendveranstaltungen. Solche Zweiwochenkurse können Erfolge zeitigen, die jeder anderen Form der Arbeitererziehung kaum erreichbar sind. Es wird täglich sechs Stunden unterrichtet. (…). Josef Luitpold Stern.
Bildungsarbeit, Heft 1, Januar 1951.
Bildungsarbeit > Arbeiterschule Oesterreich. Bildungsarbeit, Januar 1951.
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26.09.1946 Biel
BS Kanton
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Jean Casagrande
Otto Kunz
Arbeiterschule
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
PdA
SMUV
Volltext
VPOD Basel Stadt Kanton

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 26. September 1946, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 1

Traktanden: 1. Protokoll, 2. Sekretariatsbericht, 3. Genehmigung der Vereinbarung mit der Städtischen Einkaufszentrale, 4. Vereinbarung mit dem Sänger-Kartell, 5. Diverses.

Vorsitz: Kollege Werner Walter. Es sind 11 Kollegen anwesend.

 

1. Protokoll. Das Protokoll vom 29. August wird verlesen und genehmigt. Kollege Werner Walter präzisiert, dass der VPOD am 23. Mai der PdA mitteilte, dass der Beitrag an die Wahlkosten dem Gewerkschaftskartell Biel überwiesen wurde. Bis am 3. Juli war das Gewerkschaftskartell noch nicht im Besitze eines Gesuches der PdA. Dieses ist erst am Tage nach der DV am 4. Juli eingetroffen.

2. Sekretariatsbericht. Kollege Paul Graf gibt die Schreiben bekannt, die an die PdA verschickt wurden in Sachen „Beitrag an die Wahlkosten“ und „Spanienkundgebung“. Kollege Graf orientiert über die Be-sucherzahlen im Büro. Bis Ende August waren 1027 Besucher anwesend, davon 529 Unorganisierte.

Am 12. September hat eine orientierende Sitzung auf Einladung des SMUV stattgefunden. Der SMUV lädt auch das Gewerkschaftskartell ein, in seinem geplanten Neubau Mieter zu werden. Grundsätzlich ist der Kartellvorstand der Auffassung, der Angelegenheit näher zu treten, aber vorher müssten proviso-rische Angaben über den Mietzins vorliegen. Kollege Paul Graf hat in der „Seeländer Volksstimme“ einen Artikel erscheinen lassen, der vor zu geschäftstüchtigen Vertretern aller Art warnt. Leider hat sich ein sinnstörender Fehler eingeschlichen. Kollege Graf ist deswegen sehr empört und hat in einem Schreiben an Genosse Redaktor Otto Kunz eine Berichtigung verlangt. Die Angelegenheit hat eine lange Diskussion über das Parteiblatt und dessen Führung zur Folge. Am Schluss der Diskussion beschliesst der Kartellvorstand, an der nächsten DV ein Kurzreferat von Genosse Otto Kunz über Pressefragen halten zu lassen. 

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

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19.03.1946 Biel
Zürich
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Jean Casagrande
Baptist Clerico
Paul Graf
Arbeiterschule
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
VHTL
Volltext
VPOD Biel

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 19. März 1946, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 1

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Bereinigung der Traktandenliste für die Generalversammlung, 5. Maifeier. Anschaffung von Fahnen, Transparenten und Plakaten, 6. Beitragsfrage, 7. Diverses.

 

1. Appell. Vorsitz: Präsident Kollege Baptiste Clerico. Es sind 9 Kollegen anwesend.

2. Protokoll. Die Protokolle vom 21.12., 23. 12. und 16.1.1946 werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Der Vorsitzende Clerico teilt mit, dass Kollege Paul Graf am 27. Februar seine Tätigkeit aufgenommen hat. Kollege Jakob Brunner hat in Anwesenheit der Kollegen Emil Brändli, Hugo Bremy und Jean Casagrande im Sekretariat ein Inventar aufgenommen. Vom VPOD liegt der Jahresbericht mit der Einladung zu seiner GV vom 25. März 1946 vor. Der Kartellvorstand delegiert Kollege Clerico. Vom SGB liegen verschiedene Zuschriften vor, betreffend einem eventuellen Abstim-mungsvorschlag für die Arbeitslosenversicherung, eine Anfrage betreffend Organisierung der Funktionäre und ein Zirkular betreffend die Altersversicherung. Vom Aufsichtspersonal-Verband liegt ein Schreiben vor, das Kenntnis von Mutationen ihres Vorstandes gibt. Die SABZ setzt uns in Kenntnis von der Gründungs-versammlung einer Schweizerischen Arbeiterschule am 23. März 1946 im Volkshaus Zürich. Das SAH, der Arbeitersamariter-Bund und die Centrale Sanitaire Suisse führen eine gemeinsame Sammelaktion durch und wünschen von uns die Durchführung einer Spanienkundgebung. Der Kartellvorstand ist nicht in der Lage, darauf einzutreten mit Rücksicht auf die bevorstehende GV, Maifeier und Grossratswahlen. Von Herrn Gorz, Präsident der Gruppe Verwaltungspersonal des Kantons Bern liegt eine Anfrage betreffend Beitritt zum Gewerkschaftskartell vor. Die Angelegenheit muss vorerst mündlich weiter abgeklärt werden. Von den Naturfreunden Biel liegt ein Gesuch vor zur Übernahme von Darlehensscheinen. Der Kartellvor-stand beschliesst einstimmig, Fr. 10.- à fonds perdu zu leisten. Vom VHTL liegen Programme vor zu ihrem Bezirkstreffen vom 24. März im Volkshaus Biel.

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

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01.09.1945 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SABZ
Hans Neumann
Arbeiterbildung
Arbeiterschule
Gründung
Volltext
Eine schweizerische Arbeiterschule. Wenn nicht alle Zeichen täuschen, so steht die schweizerische Arbeiterbewegung in einer Periode des Aufschwungs. Innert einiger Jahre haben Zehntausende von Arbeitern die Reihen der Gewerkschaften verstärkt. In bisher unerschlossenen Gebieten entstehen Arbeiterorganisationen. Die Wähler schicken die Vertreter der Sozialdemokratie als stärkste Fraktion in die eidgenössischen Räte. Die Geschichte der letzten 25 Jahre hat allerdings eindrücklich gezeigt, dass hohe Mitgliederzahlen und Wählerziffern noch kein zuverlässiger Gradmesser für die wirkliche Stärke einer Bewegung sind. Der äussere Aufstieg der Arbeiterbewegung muss darum, wenn er dauernd wirksam werden soll, von einer innern Vertiefung gefolgt sein. Noch mehr Mitarbeiter sind nötig, die nicht nur durch ihr Geltungsbedürfnis, sondern durch ihre Gesinnung mit der Arbeiterbewegung verbunden sind. Die komplizierter gewordenen und vermehrten Aufgaben der Arbeiterbewegung verlangen vor allem auch eine bessere geistige Ausrüstung der Vertrauensleute und Funktionäre. Ja, man darf sagen, dass die Arbeiterbewegung nur dann ihre Aufgabe lösen kann, wenn sie ausser der organisatorischen Stärke über genügend geistige Kräfte verfügt. Unsere Bildungseinrichtungen müssen darum besser ausgebaut werden. (…). Hans Neumann.
Gewerkschaftliche Rundschau, No. 9, September 1945.
Personen > Neumann Hans. Arbeiterschule. Programm. Rundschau, Sept. 1945.
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11.07.1926 Schweiz
Personen
SABZ
Karl Dürr
Ernst Reinhard
Max Weber
Arbeiterschule
Kurse
Volltext

Arbeitersommerschule. Die Schweizerische Arbeiterbildungszentrale veranstaltet die vierte Arbeitersommerschule in der Zeit vorn 11. bis 24. Juli 1926 im Hotel Beau-Séjour in Tesserete bei Lugano. Die Themata sind folgende: 1. Das Bankwesen mit besonderer Berücksichtigung der Schweizerbanken. Vortragender: Dr. Max Weber, St. Gallen-Bern. 12 Vorträge. 2. Aus der Geschichte der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung. Vortragender: Karl Dürr, Bern. 6 Vorträge. 3. Einige Probleme der schweizerischen Volkswirtschaft (Einfuhr, Lebensmittelversorgung, Ausfuhr, Zoll). Vortragender: Ernst Reinhard, Bern. 6. Vorträge. (...).

Der öffentliche Dienst, 22.1.1926.
SABZ > Arbeiterschule. 1926-01-22.doc.

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11.07.1926 Tesserete
Personen
SABZ
SGB
Karl Dürr
Ernst Reinhard
Ernst Weber
Max Weber
Arbeiterschule
Kurs
Volltext
Weiterbildung

Arbeiter-Sommerschule. Dem Ruf der Arbeiterbildungszentrale, sich in den Ferien neue Anregung und Wissen zu erarbeiten, folgten über 70 Genossinnen und Genossen. Aus den entlegensten Orten der deutschen Schweiz erschienen sie am 11. JuIi 1926  in Tesserete, einem tessinischen Dorf inmitten von Rebgelände und Wäldern. Der Leiter, Nationalrat Ernst Reinhard, stellte zum Empfang das ZieI der Sommerschule klar vor Augen: Gemeinschaftliches Ueberdenken der Probleme der Gewerkschaftsbewegung und der Volkswirtschaft als Wegleitung für jeden einzelnen, wie er sich weiterbilden soll. (...). Ernst Weber.

Der öffentliche Dienst, 30.7.1926.
SABZ > Arbeiterschule. 1926-07-11.doc.

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29.07.1923 Schweiz
Personen
SABZ
Karl Dürr
Arbeiterschule
Ferien
Genossenschaftswesen
Tarifvertrag
Volltext

Zweiter Schweizer. Arbeiter-Ferienkurs. Im März und April veröffentlichte die Partei- und Gewerkschaftspresse den Aufruf der Schweizerischen Arbeiter-Bildungszentrale zur Teilnahme am zweiten Schweizerischen Arbeiterferienkurs. Die Erfahrungen, die man letztes Jahr mit dem ersten Arbeiterferienkurs machte, schienen darauf hinzuweisen, dass eine Ausdehnung im pädagogischen Interesse notwendig sei. Dementsprechend setzte die S.A.B.Z. den zweiten Ferienkurs auf drei Wochen an. Es zeigte sich aber nun, dass eine solche Ausdehnung nicht mit den Möglichkeiten des Besuchs übereinstimmte. Die meisten Arbeiter haben nur acht, einzelne nur 14 Tage Ferien und die wenigsten (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-05-11.
SABZ > Arbeiterschule. 1923-07-29.doc.

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22.07.1923 Schweiz
Frauen
Personen
SABZ
SGB
Karl Dürr
Arbeiterschule
Volltext

Zweiter schweizerischer Arbeiterferienkurs. Nachdem der erste schweizerische Arbeiterferienkurs im August des Jahres 1922 in Zürich mit einem vollen Erfolg geendet hatte, organisiert die  Arbeiterbildungszentrale  für  das Jahr 1923 den zweiten schweizerischen Arbeiterferienkurs, der in der Zeit vom 22. Juli 1923 bis 12. August 1923 in Bern an der Universität stattfinden soll. Als Lehrstoffe sind vorgesehen: 1. Gewerkschaftliche Probleme der Gegenwart, unter besonderer Berücksichtigung des Tarifvertrages.  Dozent: Karl Dürr, Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Bern. 2. Schweizerisches Finanz- und Bankwesen. Referent: Prof. Dr. Reichesberg, Bern. 3. Genossenschaftliche Probleme der Gegenwart.  Dozent: Dr. H. Faucherre, Sekretär des V.S.K., Basel. (...).

Der Gemeine- und Staatsarbeiter, 1923-03-30.
SABZ > Arbeiterschule. 1923-03-20.doc.

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01.06.1923 Schweiz
SABZ
SGB

Arbeiterbildung
Arbeiterbildungszentrale
Arbeiterschule
Volltext

Der Arbeiterferienkurs 1923. Zur Überwältigung der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung bedürfen wir heute schon aller Kräfte; die Organisationen des klassenbewussten Proletariats müssen nicht nur  ausgedehnt, durch die Gewinnung neuer Mitglieder gestärkt, sondern auch innerlich gefestigt werden, damit wir nicht nur dem Ansturm der heute allmächtigen Reaktion begegnen, sondern aus der Verteidigung wieder zum Angriff übergehen können. Aber es genügt nicht, dass wir niederreissen, es genügt nicht, zu kämpfen. Wir müssen auch befähigt sein, an Stelle des Alten Neues zu schaffen und (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-06-01.
SABZ > Arbeiterschule. 1923-06-01.doc.

Ganzer Text

30.07.1922 Schweiz
SABZ

Arbeiterschule
Volltext
1. Schweizerischer Arbeiter-Ferienkurs. Am 30. Juli 1922 wurde der erste schweizerische  Arbeiterferienkurs eröffnet. Er dauerte bis zum 12. August mittags. Es war der erste Versuch, der auf schweizerischem Boden gemacht wurde und die Erfahrungen sind interessant genug um weitere Kreise der Arbeiterschaft interessieren zu können. Der S.A.B.A. hatte mit Absicht rein gewerkschaftliche Fragen in den Vordergrund gestellt, da er der Überzeugung war, dass gerade auf diesem Gebiet bis anhin an vertiefter Arbeit zu wenig geschehen war. (...).
Das Sekretariat des S.A.B.A.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 22.9.1922.
SABZ > Arbeiterschule. Kurs 30.7.-12.8.1922.

Ganzer Text


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