Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 104

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05.11.2018 VD Kanton
Unia VD Kanton

Bauarbeiter
Streik
Volltext
Bau steht still: Mehr als 4000 Bauarbeiter protestieren in Lausanne. Heute und morgen legen die Waadtländer Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. In Lausanne versammelten sich heute mehr als 4000 Bauarbeiter. Sie setzen damit ein starkes Zeichen gegen die massiven Angriffe der Baumeister auf den Landesmantelvertrag (LMV) und die Rente mit 60. Mehr als 4000 Bauarbeiter haben heute in der Waadt ihre Arbeit niedergelegt. Die Waadtländer Bauarbeiter sind wütend über die Angriffe des Baumeisterverbandes. Insbesondere die Forderung nach 300 zusätzlichen flexiblen Arbeitsstunden stösst den Bauarbeitern sauer auf: „Der Druck auf dem Bau ist bereits heute immens. Nun wollen die Baumeister die Bauarbeiter noch länger schuften lassen. Das ist inakzeptabel“, stellt Pietro Carobbio, Bau-Verantwortlicher der Unia Waadt, fest. Am Nachmittag folgt eine Demonstration durch Lausanne. Zweiter Protesttag angekündigt. Bereits im Oktober haben mehr als 1300 Waadtländer Bauarbeiter beschlossen, den Protest auf zwei Tage auszuweiten. Eine Delegation wird morgen ihre Kollegen in Zürich in ihrem Protest unterstützen. Die Bauarbeiter wollen die Sicherung der Rente mit 60. Um das zu erreichen, nehmen sie eine Beitragserhöhung in Kauf. Im Gegenzug verlangen sie eine anständige Lohnerhöhung. Doch der Baumeisterverband erpresst die Bauarbeiter: So ist er zu dieser Lösung nur bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Abbau im LMV in Kauf nehmen. „Wir wollen möglichst rasch eine schnelle Lösung. Doch die Gewerkschaften werden keiner Verschlechterung des Landesmantelvertrages (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 5.11.2018.
Unia VD Kanton > Bauarbeiter. Streik. Unia VD Kanton, 2018-11-05.
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12.02.2018 VD Kanton
Electricité 2020
Unia VD Kanton

Electricité 2020
Streik
Volltext
Streik bei Electricité 2020. Spannungen bei Wiederaufnahme des Streiks. Vier Elektriker der Firma Electricité 2020 aus Echallens (VD) streiken seit heute Vormittag auf einer Baustelle in Treycovagnes bei Yverdon. Diese werden dabei von der Unia unterstützt. Grund: Ihr Arbeitgeber hat sich nicht an die Vereinbarung gehalten, die am 29. Januar unterzeichnet worden ist. Der Chef der Electricité 2020 hat die Zahlungsvereinbarung, die er am 29. Januar mit der Unia unterzeichnet hat, nicht eingehalten. Dies nachdem zuvor sechs Mitarbeitende während eines halben Tages die Arbeit niedergelegt hatten. Aus diesem Grund haben sie heute Morgen den Streik wieder aufgenommen. Die Unia hat für insgesamt zehn Mitarbeitende des Unternehmens ein entsprechendes Mandat erhalten. Die Stimmung vor Ort ist spannungsgeladen. Denn der Arbeitgeber versucht mit allen Mitteln, die Streikenden zu vertreiben. Die Unia deutet dies als eindeutigen Angriff auf das geltende Streikrecht. Vereinbarung angefochten. Bis spätestens am 7. Februar 2018 sollte gemäss Vereinbarung eine erste Rate von 30‘000 Franken bezahlt werden. Allerdings ist bisher nur die Hälfte dieses Betrages ausbezahlt worden. Der Arbeitgeber bestreitet in der Zwischenzeit die Gültigkeit der Vereinbarung. Diese sollte es den Arbeitnehmenden ermöglichen, rückständige Löhne in der Höhe von netto 85‘000 Franken einzuziehen. 70‘000 Franken noch ausstehend. Trotz eines letzten Vermittlungsversuchs während eines Treffens zwischen der Unia und dem Chef (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 12.2.2018.
Unia VD Kanton > Electricité 2020. Streik. Unia VD Kanton, 2018-02-12.
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25.01.2018 VD Kanton
VPOD VD Kanton

Staatspersonal
Volltext
Warnstreik
Protestversammlung am Unispital CHUV: Die Beschäftigten kämpfen gegen brutale Verschlechterungen bei der Pensionskasse CPEV. Warnstreiks des Staatspersonals in der Waadt. Im Kanton Waadt hat sich das Staatspersonal - auch die Beschäftigten des kantonalen Universitätsspitals CHUV - zu mehreren Protestversammlungen getroffen. Die Waadtländer Kolleginnen und Kollegen kämpfen gegen brutale Einschnitte bei ihrer kantonalen Pensionskasse CPEV. Für den VPOD kommt es nicht in Frage, dass das Personal für dortige Löcher bluten muss. 2 Jahre länger arbeiten? Und bereits ab Januar 2019? Diese Vorschläge lagen auf dem Tisch, als ein gutes Anlageergebnis 2017 die Lage sichtbar entdramatisierte. Jetzt sollen zusätzliche Beiträge, die allein von den Versicherten aufzubringen wären, die Rettung bringen – plus die Anhebung des ordentlichen Rücktrittsalters um ein halbes Jahr. Auch diese Massnahmen gehen allerdings voll zulasten des Personals und werden deshalb bekämpft. Für den VPOD ist klar: Es braucht eine ausgewogene Vorlage, bei der sich auch der Arbeitgeber namhaft an Sanierungsmassnahmen beteiligt, soweit diese unumgänglich sind. Mehr Informationen auf der Webseite des VPOD Regionalsekretariat.
VPOD VD Kanton, 25.1.2018.
VPOD VD Kanton > Staatspersonal. Warnstreik. VPOD VD Kanton, 2018-01-25.
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30.10.2017 VD Kanton
Abstimmungen Schweiz
US VD Kanton

No Billag
Volltext
Resolution des kantonalen Gewerkschaftsbundes Waadt (USV) zuhanden der SGB-DV vom 3. November 2017. Den audiovisuellen Service public in der Schweiz nicht zu Grabe tragen: Nein zur Volksinitiative „No Billag“. Die Delegierten der USV haben Kenntnis davon genommen, was ein Erfolg der Eidgenössischen Volksinitiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)“ bedeuten würde: • Bei einem Ja zur Initiative müsste die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), 1931 gegründet, auf den 1.1.2019 schliessen. Herstellung und Verteilung ihrer Programme wären sofort einzustellen, ohne dass bis dahin die Bedingungen ihrer Liquidierung geregelt wären. Zur Aufhebung von 17 Radio- und 7 TV-Programmen der SRG käme das Ende von 34 privaten Radios und Fernsehen dazu, die sich zu einem grossen Teil aus dieser Gebühr finanzieren. Dem Bund würde per Verfassung verboten, einen audiovisuellen Service public zu finanzieren, er dürfte dazu weder Gebühren noch Steuern erheben. Es gibt also keinen Plan B. • In den elektronischen Medien würden, direkt und indirekt, 13'000 Stellen vernichtet; 6'000 in den vier Sprachregionen der SRG sowie 7'000 bei lokalen Radio- und Fernsehstationen, bei den Produktionsgesellschaften und anderen Dienstleistungsanbietern. Ein bedeutender Teil dieser Stellen ist sehr eng auf den audiovisuellen Bereich zugeschnitten und lässt kaum berufliche Mobilität über die Branche hinaus zu. • Ein Verschwinden der SRG hätte dramatische Folgen für die Kultur, (…).
USV, 30.10.2017.
USV > Billag. Resolution. USV, 2017-10-30.
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12.05.2017 VD Kanton
Personen
Unia VD Kanton
Clemens Studer
Arbeitslosenkasse
Strafanzeige
Volltext
Fragen und Antworten zum Skandal in der Waadt. Kantonale Arbeitslosenkasse betrogen. Was man über die Ereignisse weiss - und was nicht. Vor zehn Tagen flog bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Waadt ein Millionenbetrug auf. Ein gutes Dutzend Verdächtige kamen in Untersuchungshaft, darunter auch zwei Unia-Mitarbeiter. Was sind die Vorwürfe? Im Kanton Waadt sollen rund 20 Firmen die Arbeitslosenkasse um 3 Millionen Franken betrogen haben. Der Vorwurf der Ermittler: Seit dem Jahr 2013 wurden der Kasse eine grosse Anzahl von fiktiven Angestellten gemeldet, um beim späteren Konkurs der Firmen auf missbräuchliche Art an Insolvenzentschädigungen zu kommen. Die so unrechtmässig bezogenen Gelder sollen zwischen den jetzt Verhafteten aufgeteilt worden sein. Wie ist dieser Bschiss gelaufen? Kleinunternehmer aus der Baubranche sollen in ihren Firmen Phantomarbeiter geführt haben. Also Personen, die nie oder nicht mehr in der betreffenden Firma arbeiteten. Oft waren die betreffenden Firmen offenbar auch Teil sogenannter Kettenkonkurse. Das bedeutet: Die gleichen Leute gründen immer wieder Firmen, die nach kurzer Zeit konkursgehen. Löhne und Sozialabgaben blieben unbezahlt. Die Mitarbeitenden erhielten dann die angeblich nicht mehr bezahlten Löhne als sogenannte Insolvenzentschädigungen von der Arbeitslosenkasse. Wer sind die Verdächtigen? Ein Dutzend Unternehmer und zwei Unia-Mitarbeiter. Sie wurden Ende April in Untersuchungshaft genommen. Ist die Unia unter den Beschuldigten? Nein, Clemens Studer.
Work, 12.5.2017.
Personen > Studer Clemens. Arbeitslosenkasse. Strafanzeige. Unia VD Kanton, 2017-05-12.
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27.04.2017 VD Kanton
Unia VD Kanton

Arbeitslosenkasse
Strafanzeige
Volltext
Untersuchung gegen zwei Unia-Mitarbeiter eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt hat ein Verfahren gegen zwei Mitarbeiter der Gewerkschaft Unia wegen angeblicher Unregelmässigkeiten mit Geldern der kantonalen Arbeitslosenkasse (Insolvenzentschädigungen) eingeleitet. Die Gewerkschaft verfügt derzeit über keine weiteren präzisen Informationen. Die Unia hat alles Interesse, dass die Vorwürfe rasch und vollumfänglich aufgedeckt werden. Sie wird alle dafür notwendigen Informationen bereitstellen und zwecks Aufklärung der Vorwürfe eng mit den Behörden zusammenarbeiten. Sie hat die beschuldigten Angestellten freigestellt. Treffen die Vorwürfe zu, werden sie fristlos entlassen. Denn ein solches Verhalten ist nicht akzeptabel und wird von der Unia nicht toleriert. Bis weitere Informationen vorliegen, gilt jedoch für die beschuldigten Arbeitnehmer der rechtsstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 27.4.2017.
Unia VD Kanton > Arbeitslosenkasse. Strafanzeige. Unia VD Kanton, 2017-04-27.
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21.06.2016 VD Kanton
Emigranten
Regierungsrat
Unia VD Kanton

Einbürgerung
Regierungsrat
Volltext
Einbürgerung von Migrant/innen. „Partizipationskultur“: Kanton Waadt geht mit gutem Beispiel voran. Anfang 2018 tritt das neue Bürgerrechtsgesetz in Kraft. Im Hinblick darauf hat der Regierungsrat des Kantons Waadt alle Einwohner/innen ohne Schweizer Pass, welche die Voraussetzungen erfüllen, eingeladen, noch vorher Einbürgerungsgesuche zu stellen. Nach der Basler und der Genfer manifestiert damit auch die Waadtländer Regierung eine Partizipationskultur gegenüber Migrant/innen, von denen auch andere Kantone lernen könnten. In der Schweiz leben rund 900‘000 Menschen, die sich einbürgern lassen könnten, weil sie schon über 12 Jahre hier leben. Rund 180‘000 sind hier geboren, rund 120‘000 sind als Kinder oder Jugendliche in unser Land gekommen. Sie prägen unsere Gesellschaft und sind Teil von ihr. Es müsste im ureigensten Interesse der Schweiz liegen, möglichst viele von ihnen als mündige, aktive Bürger und Bürgerinnen zu gewinnen. Dazu aber braucht es eine Partizipationskultur, die den Migrant/innen vermittelt, dass sie willkommen sind, zur Schweiz gehören und ihre Einbürgerung erwünscht ist. Das hat jetzt auch der Bundesrat in seiner Antwort zu einer Interpellation von Ständerat Paul Rechsteiner Ende Mai bestätigt: „Der Bundesrat hat ein generelles Interesse daran, dass sich alle hier lebenden Personen mit der Schweiz und ihren Institutionen verbunden fühlen (…). Der Bundesrat begrüsst es, wenn die zuständigen Behörden der Gemeinden, der Kantone sowie des Bundes die ausländische Bevölkerung über die Möglichkeit zur Einbürgerung informieren.“ Kantone als Vorreiterinnen. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 21.6.2016.
Unia VD Kanton > Einbürgerungen. Regierungsrat VD Kanton. Unia VD Kanton, 2016-06-21.
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08.04.2016 VD Kanton
POP Parti Ouvrier Populaire
Vorwärts

Öffentlicher Verkehr
Petition
Volltext
Für kostenlosen ÖV. Im Kanton Waadt hat die Legislative die Petition der Jeunes POP Vaud abgelehnt. Die Jungen KommunistInnen wollten damit den Öffentlichen Verkehr (ÖV) Für Jugendliche unter 25 Jahren kostenlos machen. Der Grosse Rat des Kanton Waadt hat die Petition „Gratis ÖV für Lehrlinge, Schülerinnen und Jugendliche unter 25 Jahren“ abgelehnt, die von uns, den Jeunes POP Vaud, lanciert und von 3793 Personen unterschrieben wurde. Die Petition forderte von der kantonalen Legislative, sich zu einer einfachen Frage zu äussern: Wollen wir einen starken und kostenlosen Service public? Offensichtlich war die Antwort der GrossrätInnen darauf negativ. Der Bericht der Kommission, die die Petition behandelt hat, nannte unsere Forderung „nett“. Dieser Begriff hat uns erstaunt, weil wir nicht verstehen, wieso die ParlamentarierInnen glauben, dass eine Petition, die die Familien der ärmeren Schichten der Gesellschaft verteidigt, indem der Zugang zum öffentlichen Verkehr erleichtert wird, belächelt werden muss. Diese Familien müssen mehrere Tausend Franken pro Jahr ausgeben, damit ihre Kinder im Kanton mobil sein können. Diese Tatsache müsste uns ernsthaften zu denken geben, besonders in Hinblick auf die Armutsrate in der Schweiz. Steuergeschenke Für Grossunternehmen. Es erstaunt ebenfalls, wie die Ablehnung begründet wurde: 80 Prozent der Jugendlichen würden bereits den ÖV benutzen und das „Potenzial“, neue BenutzerInnen zu gewinnen, sei minimal. (…). Luca Schalbetter, Andrea Coduri.
Vorwärts online, 8.4.2016.
Vorwärts > Öffentlicher Verkehr. Vorwärts online, 2016-04-08.
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26.03.2016 VD Kanton
Abstimmung
Vorwärts

Unternehmenssteuer
Volltext
Waadt: In vorauseilendem Gehorsam. Am 20. März haben die Waadtländerlnnen „eine der wichtigsten finanzpolitischen Reformen der letzten 50 Jahre“, die dritte Unternehmenssteuerreform (USRIII), mit grosser Mehrheit angenommen. Die radikale Linke und die Gewerkschaften, die das Referendum dagegen lanciert haben, prophezeien eine Katastrophe für die 6ffentllchen Finanzen und den Arbeitsmarkt. Es war ein ungleicher Kampf. Von rechts mit er SVP bis links mit den Grünen und der SP haben fast alle Parteien die Reform unterstützt. In vorauseilendem Gehorsam zur USRIII auf Bundesebene hatten der Staatsrat und die Mehrheit im Grossen Rat in Waadt beschlossen, die Unternehmensgewinnsteuer auf 13,8 Prozent zu senken (gegenwärtig sind es 21,65 Prozent). Dieser Steuersatz würde für alle Unternehmen gelten. Das Ziel dabei war, die speziellen Steuern, die für Unternehmen mit besonderem Status gelten und mit den internationalen Regelungen unvereinbar sind, abzuschaffen. Indem die Steuern für diese Unternehmen erhöht werden, nimmt der Kanton zusätzlich zu den gegenwärtig 311 Millionen Steuereinnahmen 50 Millionen Franken ein. Er würde jedoch mit der Steuersenkung für juristische Personen 500 Millionen Franken pro Jahr verlieren. Für den Kanton, der sich vom Bund eine Rückerstattung von 107 Millionen erhofft, sei die Reform unvermeidbar gewesen, um „attraktiv und konkurrenzfähig zu bleiben“, heisst es. Die radikale Linke, das heisst die Partei der Arbeit, SolidaritéS, die Juso und Gauche anticapitaliste, sowie (…). Joel Depommier.
Vorwärts, 26.3.2016.
Vorwärts > Unternehmenssteuerreform. Abstimmung. Vorwärts, 2016-03-26.
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18.12.2015 GE Kanton
VD Kanton
Personen
Wirtschaftsförderung
Work
Ralph Hug
Subvention
Volltext
Wirtschaftsförderung
Westschweiz setzt Unia-Idee gegen Frankenkrise um. Staatshilfe statt Lohnklau und Entlassungen. Genf und Waadt machen es vor: Sie treten mit Staatsfonds gegen die Folgen des überbewerteten Frankens an und machen Industriepolitik. Nur wenige Tage vergingen. Und schon hatte der Genfer Wirtschaftsminister Pierre Maudet (FDP) Post von der Unia im Haus. Kurz nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank im vergangenen Januar verlangte die Gewerkschaft Massnahmen zugunsten der Industrieunternehmen, denen die Frankenstärke zusetzt. Unia-Sektionsleiter Alessandro Pelizzari sagt: „Einzelne Chefs versuchten sofort, das Währungsrisiko auf die Beschäftigten abzuwälzen.“ Es gehe aber nicht an, dass die Arbeitnehmenden für eine Krise bezahlen müssten, die sie nicht verursacht hätten. Er arbeitete ein Projekt für einen Anti-Krisen-Fonds aus, der mit zehn Millionen Franken dotiert ist. Anfang Dezember war es so weit. Das Genfer Parlament hiess das Projekt praktisch einmütig gut. Und so funktioniert der neue Topf gegen den aufgeblähten Franken: Die bereits bestehende Stiftung FAE (Fondation d'aide aux entreprises), die Wirtschaftsförderung betreibt, verwaltet den Fonds und hilft gezielt bedrohten Firmen mit zinslosen Darlehen und Bürgschaften. Jährlich sind 100‘000 Franken pro Firma möglich, dies während maximal zweier Jahre. Das sei nicht viel Geld. Aber es gehe darum, die von der Frankenkrise verursachten Engpässe zu überbrücken, heisst es in der Botschaft zum Gesetz. (…). Ralph Hug.
Work, 18.12.2015.
Personen > Hug Ralph. Wirtschaftskrise. Subventionen. Work, 18.12.2015.
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28.05.2015 VD Kanton
Baumeisterverband
Unia VD Kanton

Motionen
Schwarzarbeit
Volltext
Sozialpartner empfehlen Motion 14.3728 zur Ablehnung. Kein neues Einfallstor für Schwarzarbeit schaffen! Am 4 Juni wird der Nationalrat über eine Motion beraten, welche für die Schweizer Volkwirtschaft sowie für alle Arbeitnehmenden brandgefährlich ist. Der vom CVP-Ständerat Paul Niederberger eingereichte Vorstoss verlangt, dass ein Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet ist, alle neuen Mitarbeitenden im Verlauf des Folgemonates nach der Anstellung bei der Ausgleichskasse anzumelden. Wird dieser Vorstoss angenommen, öffnet das Tür und Tor für Schwarzarbeit. Die Motion mit dem Titel «Regulierungskosten für die Wirtschaft. Unnötige Administrativarbeiten für die AHV abschaffen» gibt vor, den administrativen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren, indem er Art. 136, Abs. 1 der AHV-Verordnung streichen will. Die Meldung an die AHV müsste nicht mehr in Folgemonat der Anstellung neuer Mitarbeitenden sondern nur noch einmal pro Jahr im Dezember erfolgen. Damit würde Schwarzarbeit in allen Branchen faktisch massiv begünstigt. Schon heute macht die Schwarzarbeit rund 7,6% des Bruttoinlandproduktes aus, was rund 47 Milliarden Franken entspricht und zu Mindereinnahmen von rund 5 Milliarden Franken bei der AHV und IV sowie zu Steuerausfällen führt. Wird diese Motion angenommen, werden sämtliche Bestrebungen, die Schwarzarbeit zu reduzieren, hinfällig. Mit lediglich einer Sammelmeldung per Ende Jahr ist es kaum mehr möglich, den genauen Zeitpunkt des Arbeitsbeginnes eines Mitarbeitenden zu eruieren. (…).
Unia VD Kanton und Bauunternehmerverbande Waadt, Medienmitteilung, 28.5.2015.
Unia VD Kanton > Schwarzarbeit. Motion CVP. Unia VD, 28.5.2015.
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28.04.2015 VD Kanton
Unia VD Kanton

Pakt für Produktion
Volltext
Kanton Waadt will Industrie unterstützen. Der Waadtländer Regierungsrat hat einen Vorschlag der Unia aufgenommen und will einen Fonds zur Sicherung des Ìndustriestandortes Waadt schaffen. Ausgestattet mit 17,5 Mio. Franken, soll er zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen beitragen. Weil er 2011 und 2012 weniger als budgetiert für den nationalen Lastenausgleich bezahlen musste, legte der Kanton Waadt 75 Mio. Franken für wirtschaftsunterstützende Massnahmen auf die Seite. Davon will die Kantonsregierung nun 17,5 Millionen für einen Fonds zur Unterstützung des Industriestandortes einsetzen. Drei Arten von Unterstützungshilfen sind vorgesehen: staatliche Bürgschaften bis 500'000 Franken für Bankkredite, Darlehen im gleichen Umfang für Betriebe, die Mühe haben, Kreditgeber zu finden, und Unterstützungsbeiträge von maximal 100‘000 Franken, die nicht zurück bezahlt werden müssen. Der Regierungsrat liess sich allerdings viel Zeit, bis er den Vorschlag der Unia endlich aufnahm. (…).
Unia VD Kanton, 28.4.2015.
Unia VD Kanton > Pakt für Produktion. Unia VD Kanton, 28.4.2015.
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18.02.2015 VD Kanton
Löhne
Unia VD Kanton

Euro
Lohnkürzungen
Volltext
Wechselkurs
Sozialpartner stellen klar: Lohnsenkungen sind keine Lösung. Die Unia Waadt und die kantonale Sektion des Arbeitgeberverbandes Swissmem haben dem Regierungsrat einen Katalog von zwölf Massnahmen vorgelegt. Damit sollen die schädlichen Konsequenzen des Wechselkurses abgefedert werden. Unia und Arbeitgeber betonen, dass die Löhne und das Qualifikationsniveau der Beschäftigten erhalten bleiben müssen. Sie rufen zur Besonnenheit auf und relativieren die Schreckensszenarien der vergangenen Wochen. Das Massnahmenpaket von Unia und Swissmem Waadt sieht unter anderem die Schaffung eines kantonalen Unterstützungsfonds für industrielle KMU des Kantons vor. Zudem fordern sie Erleichterungen bei der Genehmigung von Kurzarbeit und Massnahmen zur Förderung der Weiterbildung. Die Unia Waadt hält jedoch fest, dass Unternehmen, die Kurzarbeit beantragen, ihre finanzielle Situation offenlegen müssen. Kühlen Kopf behalten. (…).
Unia VD Kanton, 18.2.2015.
Unia VD Kanton > Lohnkürzungen. Wechselkurs. Unia VD Kanton. Unia, 2015-02-18.
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13.02.2015 VD Kanton
Kommunistische Jugend
Personen
Vorwärts
Larry Sarrasin
Gründung
Kommunistische Jugend
Volltext
„Mein Ziel? Die Revolution!“ Anfang Januar 2015 Ist im Kanton Waadt eine neue Sektion der Kommunistischen Jugend/Jeunes POP entstanden. Als ein erstes Projekt plant sie eine Kampagne für einen kostenlosen ÖV. Ein Interview mit Ihrem Gründungsmitglied Gaël Vullième (20). Wie lange bist du schon Mitglied der PdA-POP? Was sind deine politischen Ziele? Gaël Vuillème: Ich bin seit bald zwei Jahren Mitglied in der Partei. Die KJ Neuchâtel habe ich zum ersten Mal an einer Solidaritätsdemo für die streikenden Pflegerinnen des Spitals „La Providence“ in Neuchâtel getroffen. Seither nahm ich regelmässig an ihren Treffen und Aktivitäten teil. Meine Ziele? Ich würde sagen, die Revolution! Wir müssen die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit ändern, wir müssen die Macht stürzen, welche die Patrons und die Bourgeoisie im Allgemeinen besitzen - politisch, wirtschaftlich und kulturell. Wir müssen eine Welt aufbauen, die auf Solidarität basiert, wo Gesundheit und Bildung kein Luxus sind, wo die Demokratie nicht vor dem Fabriktor oder dem Büro Halt macht. Und diese Gesellschaft hat einen Namen: Sozialismus. Ein kurzfristigeres Ziel könnte aber eine kostenlose, qualitativ hochstehende Ausbildung für alle sein. Tatsächlich wird in vielen Kantonen an den Bildungsausgaben gespart, sehr oft mit Unterstützung der SP. (…). Larry Sarrasin.
Vorwärts, 13.2.2015.
Vorwärts > Kommunistische Jugend VD Kanton. Vorwärts, 13.2.2015.
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01.12.2012 Schweiz
VD Kanton
Unia Schweiz

Kongress
Kündigungsschutz
Resolution
Volltext

Resolution 10. Antrag der Region Waadt. Kampf den antigewerkschaftlichen Kündigungen: eine schlagkräftige öffentliche Kampagne für das Recht auf Wiedereinstellung ist notwendig! Trotz Klageerhebung des SGB bei der ILO (tripartite Organisation, die zu Recht festgestellt hatte, dass die schweizerischen Gesetzesbestimmungen das Versammlungsrecht und die Verbandsfreiheit nicht genügend schützen), und der anschliessenden „Einfrierung,, der Klage, damit der Bundesrat eine Revision des Obligationenrechts für einen echten Schutz der Verbandsfreiheit (die zu den Menschenrechten gehört) und dabei insbesondere das Recht auf Wiedereinstellung der Opfer von missbräuchlichen Kündigungen (...).

Unia Schweiz. Kongress 30.11.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Kündigungsschutz Vertrauensleute. Unia-Kongress 30.11.2012.

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01.12.2012 Schweiz
VD Kanton
Genossenschaften
Unia Schweiz

Genossenschaftswesen
Kongress
Resolution
Volltext

Resolution 11. Antrag der Region Waadt. Die Genossenschaften: eine demokratische Antwort des Sozialismus auf Sozialabbau und Prekarisierung durch die kapitalistische Wirtschaft. Einleitung: Die Arbeiterbewegung hatte seit den ersten Treffen der Arbeiterinternationale zum Ziel, das Leben der Arbeiterinnen und Arbeiter (Proletariat) zu verbessern. Um dies zu erreichen, verfolgte sie mehrere Strategien: (...).

Unia Schweiz. Kongress 1.12.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Genossenschaften. Unia-Kongress 1.12.2012..doc.

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01.11.2012 BS Kanton
GE Kanton
Genf
VD Kanton
Personen
SGB
Steuern
Thomas Zimmermann
Steuerhinterziehung
Steuersenkungen
Vermögenssteuer
Volltext

Keine weiteren Steuergeschenke für Unternehmen. Hongkong-sur Rhône. Wegen des Streits mit der EU um die Steuerdumping-Praktiken der Schweiz plant die Genfer Kantonsregierung ein 457 Millionen schweres Steuergeschenk für Unternehmen: Künftig sollen alle in Genf angesiedelten  Unternehmen einen einheitlichen Steuersatz von 13 Prozent bezahlen. Dieses Steuerdumping muss beendet werden, denn den Preis dafür zahlt die Bevölkerung. In der Schweiz können ausländische Firmen, die den Grossteil ihres Umsatzes ausserhalb der Schweiz erwirtschaften, von einem international fast konkurrenzlosen Steuerklima profitieren. Sie bezahlen dabei weniger Steuern als Firmen, die ihr Geschäft hauptsächlich in der Schweiz machen. (...).
Thomas Zimmermann, SGB.

VPOD-Magazin, November 2012.
SGB > Steuersenkungen GE Kanton. 1.11.2012.

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12.10.2012 BS Kanton
Genf
Schweiz
VD Kanton
Personen
SGB
Steuern
Thomas Zimmermann
Unternehmenssteuer
Unternemensgewinne
Vermögenssteuer
Volltext

Keine weiteren Steuergeschenke für Unternehmen! Unternehmensbesteuerung. Wegen des Streits mit der EU um die Steuerdumping-Praktiken der Schweiz plant die Genfer Kantonsregierung ein 457 Millionen schweres Steuergeschenk für Unternehmen: Künftig sollen alle in Genf angesiedelten Unternehmen einen einheitlichen Steuersatz von 13 Prozent bezahlen. Dieses Steuerdumping muss gestoppt werden, denn die Zeche bezahlt die Bevölkerung. In der Schweiz können ausländische Firmen, die das Gros ihres Umsatzes ausserhalb der Schweiz erwirtschaften, von einem international konkurrenzlos tiefen Steuerklima profitieren. Sie bezahlen dabei weniger Steuern als Firmen, die ihr Geschäft hauptsächlich in der Schweiz machen. (...).
Thomas Zimmermann.

SGB online, 12.10.2012.
SGB > Unternehmenssteuern. SGB 2012-10-12.doc.

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15.12.2011 Schweiz
VD Kanton
FdP
Initiativen Schweiz
SP Schweiz
SVP

Erbschaftssteuer
Volltext

Ausserdem. Zuppigers Steuersatz. Kaum eine andere Volksinitiative hat schon kurz nach der Lancierung ein derartiges Echo in den Medien gefunden wie die im vergangenen August von EVP, SP und Grünen getragene Erbschaftssteuerreform-Initiative. Und keine andere hat je zu Vermögensverschiebungen in Milliardenhöhe geführt, bevor sie überhaupt zustande gekommen ist. Angestachelt von Hauseigentümerverband, Economiesuisse, SVP und FdP überschreiben landauf, landab Reiche und Superreiche ihre Einfamilienhäuser und Villen auf die Nachkommen. Der Grund liegt in der Vorwirkungsklausel der Initiative: Wird sie dereinst angenommen, gilt sie ab 1. Januar 2012. (...).
Hans Kissling, Volkswirtschafter, Publizist.

WOZ. Donnerstag, 15.12.2001.
SVP > Erbschaftssteuer. 15.12.2011.doc.

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27.11.2011 GE Kanton
NE Kanton
Neuenburg
VD Kanton
Abstimmung
Löhne
Personen
Work
Hans Hartmann
Catherine Laubscher
Mindestlöhne
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Helvetische Premiere. Neuenburg: Erstes Ja zu einem kantonalen Mindestlohn. Am 27. November hat die Neuenburger Stimmbevölkerung mit 54 Prozent Ja-Stimmen einen Mindestlohn in die Verfassung aufgenommen. Damit hat erstmals in der Schweiz eine Mindestlohnvorlage an der Urne eine Mehrheit erhalten. Eine Umfrage des Forschungsinstituts Link hatte bereits im Juni eine 85prozentige Zustimmung zum Prinzip des gesetzlichen Mindestlohns ergeben. Allerdings wurden seither kantonale Mindestlohninitiativen in der Waadt und in Genf ganz knapp abgelehnt. (...). Hans Hartmann.

Work. Freitag, 2011-12-02.
Löhne > Mindestlohn. Abstimmung. 2011-12-02.doc.

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03.06.2011 VD Kanton
Abstimmung
Work

Arbeitslosigkeit
Ergänzungsleistungen
Frühpensionierung
Sozialversicherungen

Hilfen für Familien: Waadt sagt Ja. Lausanne. Trotz Millionenkampagne der rechtsbürgerlichen Parteien (Work berichtete) haben die Stimmenden im Kanton Waadt die Sozialversicherung ausgebaut. Familien mit tiefen Einkommen können nun von maximal 33‘000 Franken kantonalen Ergänzungsleistungen pro Jahr profitieren. Und wer zwei Jahre oder weniger vor der Pensionierung  arbeitslos wird, erhält eine Überbrückungsrente. Die Zustimmung beim Urnengang erfolgte mit über 61 Prozent erfreulich klar. Mit gut 51 Prozent relativ knapp abgelehnt wurde hingegen die Initiative für einen kantonalen Mindestlohn.

 

Work. Freitag, 3.6.2011.
Work > Sozialversicherungen. 3.6.2011.doc.

20.05.2011 VD Kanton
Arbeitslosigkeit
Personen
SP Waadt
Pierre-Yves Maillard
Rentenalter
Sturheit blockiert die nötigen Reformen. Flexibles Rentenalter. In der Waadt führt der Sozialdemokrat Maillard ein, was seine Genossen auf Bundesebene ablehnten. (...). René Lenzin. Tages-Anzeiger. Freitag, 20.5.2011.
18.02.2011 Lausanne
VD Kanton
Personen
Unia
Work
Yves Defferrard
Arbeitsbeschaffung
Entlassungen
Volltext

Unia Waadt rettet 550 Jobs. Lausanne. Vierzehn Belegschaften von Waadtländer  Industrieunternehmen riefen seit August 2008 die Unia um Hilfe an. Die Krise wütete, und diverse Patrons planten Massenentlassungen. Gewerkschaftssekretär Yves Deferrard und seine Kolleginnen schafften es, unterm Strich 550 Stellen zu retten. In einem Fall konnte gar auf einen Schlag die Existenz von 240 Arbeitenden verteidigt werden. Gut für die Kolleginnen und Kollegen. Gut für den Industriekanton Waadt. (...).

 

Work. Freitag, 2011-02-18.

 

VD Kanton. Entlassungen. 2011-02-18.pdf

19.11.2010 GE Kanton
JU Kanton
VD Kanton
Baunebengewerbe
Personen
Unia
Work
Judith Stofer
Maler und Gipser
Mindestlohn
Rente
Vaterschaftsurlaub
Volltext

100 Franken mehr für alle. Einheitlicher Mindestlohn für die Arbeitnehmenden des Baunebengewerbes der Romandie. Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Second Oeuvre in der Westschweiz bringt höhere Mindestlöhne und Renten. Und die Kautionspflicht für Arbeitgeber. Die 50 Delegierten der Unia und der Syna haben am 6. November 2010 einen neuen GAV für rund 15‘000 Gipser, Schreinerinnen, Maler, Möbelschreiner, Plattenlegerinnen, Innendekorateurinnen und Glasereiangestellte in der Westschweiz verabschiedet. Der Vertrag bringt auf kommendes Jahr eine Lohnerhöhung um 100 Franken monatlich für alle. Zudem werden die Löhne neu jährlich der Teuerung angepasst. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

Ganzer Text

28.07.2010 VD Kanton
Gewerkschaftsbund
Grüne
POP Parti Ouvrier Populaire
SP

Pauschalbesteuerung
Initiative gegen Steuerprivileg in der Waadt gescheitert. Im Kanton Waadt ist eine kantonale Volksinitiative für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung reicher Ausländer nicht zustande gekommen. Für die Initiative der Gewerkschaften und der Arbeiterpartei POP fehlten rund 200 der benötigten 12'000 Unterschriften. Die Waadtländer Gemeinden erklärten insgesamt 11'800 Unterschriften für gültig, wie das Initiativkomitee mitteilte. Gesammelt und eingereicht hatte es rund 13'250 . Grund für die Differenz sind vor allem Mehrfachunterschriften. Die Waadtländer SP und die Grünen hätten die Initiative zwar unterstützt, erklärte einer der Initianten. Doch zur Unterschriftensammlung hätten sie nur wenig beigetragen. Damit ist die Abschaffung der Pauschalbsteuerung in der Waadt politisch vom Tisch. Bund. Mitwoch, 28.7.2010
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