Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 52

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29.09.2017 Asien
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
Work
Ralph Hug
Gewerkschaftsrechte
Volltext
Die Geographie des Schreckens. Wo Büezer rechtlos sind – oder gar um ihr Leben fürchten müssen. In der Türkei arbeiten? Lieber nicht. Auch Südkorea ist kein Wunschziel für Büezer. Ebenso wenig die Philippinen, Ägypten oder Guatemala. Denn diese Länder gehören in Sachen Arbeitnehmerrechte zu den zehn schlimmsten, die es gibt. Dort sind nicht nur Diskriminierung und Einschüchterung an der Tagesordnung. Arbeitnehmende müssen auch mit Verhaftung, Gewalt und Mord rechnen. Alljährlich erstellt der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) diese Geographie des Schreckens. Er erhebt Daten aus 139 Ländern. Sie dokumentieren, wie stark die Rechte der Erwerbstätigen sind. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag. Dies ergibt dann den Globalen Rechtsindex. Die neueste Ausgabe 2017 sieht nicht gut aus: - In 84 Ländern sind Beschäftigte vom Arbeitsrecht ausgeschlossen. - In mehr als drei Vierteln der Länder gibt es kein echtes Streikrecht und keine Lohnverhandlungen. - In über 50 Ländern werden Gewerkschaften behindert oder sind gar nicht zugelassen. Zudem müssen aufmüpfige Büezer in 59 Staaten mit physischer Gewalt durch Security, Polizei oder Armeekräfte rechnen. Die Zahl der gewalttätigen Länder hat sich gegenüber dem letzten Jahr um zehn Prozent erhöht. In mindestens 11 Ländern wurden Arbeitnehmende sogar ermordet. Und das nicht nur im gewaltbereiten Bangladesh, Brasilien oder Mexiko. Auch das mafiageplagte Italien reiht sich in diese Galerie des Todes ein. Europa und (…). Ralph Hug.
Work online, 29-9-2017.
Personen > Hug Ralph. Gewerkschaften. Gewerkschaftsrechte. Work, 2017-09-29.
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04.05.2017 Kuba
Granma
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Kongress
Volltext
Weltgewerkschaftsbund tritt in Havanna zusammen. Auf dem Treffen, bei dem auch das Mitglied des Politbüros Salvador Valdés Mesa zugegen war, berichtete der stellvertretender Staatsratsvorsitzende Díaz-Canel den Anwesenden vom Prozess der Perfektionierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes und dem Prozess der Normalisierung der Beziehungen zu den USA. Eröffnung des Exekutivrates des Weltgewerkschaftsbundes. „Die Schlacht des Moments besteht darin, die Versuche der Spaltung der Weltgewerkschaftsbewegung zu konfrontieren, die der Imperialismus auf perverse Art als Teil der kapitalistischen und neoliberalen Reform unternimmt, um damit die Identität unserer Nationen zu brechen. Deshalb ist es für uns eine Ehre, dass diese wichtige Beratung in Kuba stattfindet und wir werten dies als eine Geste der Unterstützung und Solidarität mit der Revolution, und auch als eine tief empfundene Ehrung des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz.“ Mit diesen Worten eröffnete Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Mitglied des Politbüros der Partei und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, am gestrigen Tag den Exekutivrat des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) im Kongresspalast von Havanna. Auf dem Treffen, bei dem auch das Mitglied des Politbüros und stellvertretender Staatsratsvorsitzende Salvador Valdés Mesa zugegen war, berichtete Díaz-Canel den Anwesenden vom Prozess der Perfektionierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes und dem Prozess der Normalisierung der Beziehungen zu den USA, während dessen, wie er bestätigte, „wir klargestellt haben, (…). Jesús Jank Curbelo.
Granma, 4.5.2017.
Granma > IWG. Kongress. Granma, 2017-05-04.
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15.09.2015 Schweiz
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Unia Schweiz

Gewerkschaften
Gewerkschaftsrechte
Volltext
Gewerkschaftsrechte: Schlechtes Zeugnis für die Schweiz. Schlechte Noten für die Schweiz: Punkto Gewerkschaftsrechte figuriert sie neben Ländern wie Angola, Burkina Faso und Serbien. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat seinen Bericht 2015 über die Verletzung der Gewerkschaftsrechte publiziert. Die Schweiz figuriert im Kapitel «Wiederholte Verletzung der Rechte», Seite an Seite mit Ländern wie Angola oder Serbien. Für ein besseres Abschneiden müsste man einiges revidieren. In der Schweiz sind Streiks nur erlaubt, wenn sie sich strikt auf das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beziehen. Arbeitsniederlegungen aus politischen Gründen, wegen wirtschaftlichen oder sozialen Problemen sind ebenso illegal wie Solidaritätsstreiks. Gemäss IGB werden diese Einschränkungen in der Schweiz noch durch repressive Gesetze gegenüber Streikenden und ihre Gewerkschaften verschärft. Missbräuchliche Repressalien. Wer also an einem „illegalen“ Streik teilnimmt, riskiert nicht nur eine fristlose Entlassung, sondern auch finanzielle Konsequenzen und Strafklagen. Auch die Gewerkschaften, die zur Arbeitsniederlegung aufrufen, gehen Risiken ein. Solch repressive Massnahmen widersprechen laut IGB den von der Schweiz ratifizierten internationalen Abkommen. Noch immer hängige Klage. (…).
Unia Schweiz, 15.9.2015.
Unia Schweiz > Gewerkschaftsrechte. Unia Schweiz, 15.9.2015.
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09.02.2015 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Streik
Matthias Preisser
Streikrecht
Volltext
Hände weg von unserem Streikrecht! 18. Februar: Globaler Aktionstag zur Verteidigung des Streikrechts. Der Internationale Gewerkschaftsbund hat den 18. Februar 2015 zum globalen Aktionstag zur Verteidigung des Streikrechts erklärt. In der Schweiz werden deshalb am 18. Februar in Genf zentrale Protestaktionen stattfinden. Das Streikrecht ist ein grundlegendes gewerkschaftliches Menschenrecht, das die Verfassungen von 90 Staaten garantieren, darunter seit 1999 auch diejenige der Schweiz. Es wird vom internationalen Uno-Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ebenso garantiert wie von der europäischen Sozialcharta. Mehr als ein individuelles Menschenrecht ist das Streikrecht ein kollektives Recht, das Recht der Arbeiterinnen und Arbeiter, in Arbeitskämpfen von ihrer letzten Waffe Gebrauch zu machen und die Arbeit niederzulegen. Seit Gewerkschaften und soziale Bewegungen die mit Beginn der Finanzkrise aufgegleisten Austeritätsprogramme bekämpfen, häufen sich die Angriffe auf das Streikrecht. Auch die Arbeitgeber greifen dieses ihnen missliebige Grundrecht vermehrt an, selbst im Herzen der tripartit organisierten Uno-Institution Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Dort weigern sie sich seit zwei Jahren, anzuerkennen, dass das Streikrecht von der ILO-Konvention 87 geschützt wird und blockieren die entsprechende Arbeit der Normenkommission. (…). Matthias Preisser.
SGB, 9.2.2015.
Personen > Preisser Matthias. Streikrecht. IGB. SGB, 2015-02-09.
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26.05.2014 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Syndicom

Ausbeutung
Volltext
CEO von Amazon, Jeff Bezos, zum schlechtesten Arbeitgeber des Planeten gewählt. Trotz harter Konkurrenz wurde der CEO von Amazon, Jeff Bezos, heute zum schlechtesten Chef der Welt gewählt, womit er sich gegen mehrere andere Serien-Arbeitnehmerrechtsverletzer, darunter auch Walmart, durchgesetzt hat. Aus der vom IGB organisierten und beim IGB-Weltkongress angekündigten Abstimmung, an der sich 20‘000 Wähler beteiligten, ging Bezos als „Sieger“ hervor. Bezos’ Auszeichnung als schlechtester Arbeitgeber der Welt kommentierte der Generalsekretär der UNI Global Union, Philip Jennings, mit den Worten: „Wir akzeptieren das Amazon-Modell der New Economy nicht. Das Modell dieses Unternehmens ist nicht nachhaltig und basiert darauf, dass seine Mitarbeiter, ganz gleich ob Festangestellte, Teilzeitkräfte oder Zeitarbeitskräfte, wie entmenschlichte Roboter behandelt werden.“ (…).
Syndicom, 26.5.2014.
Syndicom > IGB. Ausbeutung. Unterdrückung. Syndicom, 26.5.2014.
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22.05.2014 Europa
Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Luca Cirigliano
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Kongress
Volltext
Gewerkschaftsrechte stärken – damit es allen besser geht. 3. Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). Nur wo Gewerkschafts- und Arbeitsrechte gestärkt werden, gibt es eine florierende und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung! Das ist die Kernbotschaft des 3. IGB-Weltkongresses, der vom 19. bis 23. Mai in Berlin stattgefunden hat. Auch der SGB war vertreten. Streiflichter auf einige wichtige Themen. Der IGB umfasst gut 180 Mio. Mitglieder aus beinahe allen Staaten. Er ist damit die weltweit grösste demokratische Organisation. So verwundert nicht, dass zu seinem 3. Weltkongress in Berlin, der unter dem Motto „Building Workers Power“ stand, über 1500 Delegierte aus 161 Ländern zusammenfanden. Zentrale Botschaft war die Stärkung der Rechte der Arbeitnehmenden. Dazu gehört wesentlich die Stärkung der Rolle und der Rechte der Arbeitnehmervertretung, also der Gewerkschaften. Mit guter Sozialpartnerschaft geht’s besser. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 22.5.2014.
SGB > IGB. Kongress. Luca Cirigliano. SGB 22.5.2014.
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01.05.2012 Schweiz
1. Mai Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

1. Mai Schweiz
Volltext

Aufruf des Internationalen Gewerkschaftsbundes für den 1. Mai 1926. Genossen! Immer noch leiden die Völker Europas unter den Folgen des Weltkrieges. Was jedoch ernster ist: immer noch gibt es Regierungen, die aus Nationalismus entweder den Frieden durch Unterdrückung der Minderheiten im eigenen Lande gefährden oder die im Werden begriffene internationale VöIkergemeinschaft aus nationalem Egoismus oder nationalem Eigendünkel in Gefahr bringen. (...).

Der öffentliche Dienst, 1.5.1926.
IGB > 1. Mai 1926. IGB.doc.

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17.11.2011 Brasilien
Katar
Russland
Schweiz
BHI
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
Sport
Unia Schweiz
Work
Hans Hartmann
Vasco Pedrina
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Ohne Arbeitnehmerrechte keine Fussball-WM. Protestaktion bei der Fifa bringt konkrete Ergebnisse.
Immer noch nichts? Wo bleiben die nur? Draussen, im gleissenden Wintersonnenschein hoch über dem vernebelten Zürich, warteten vor dem Fifa-Hauptsitz am 17. November gegen fünfzig Gewerkschafterinnen  und Gewerkschafter. Unia-Aktivistinnen und Aktivisten sowie Vertreter der Bau-und Holzarbeiter-Internationale (BHI) und des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) mit Fahnen und Transparenten. Harte Forderungen. (...). Mit Foto. Hans Hartmann.

Work. Freitag, 2011-12-02.
Unia Schweiz > Fussball-WM. 2011-12-02.doc.

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18.06.2010 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Work
Matthias Preisser
Entlassungen
Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Hausfriedensbruch
Repression
Rüge für die Schweiz. Deftige Kritik vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) an der Schweiz: In seiner jährlichen Übersicht über die Verletzungen von Gewerkschaftsrechten listet er Entlassungen von Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern und gewerkschaftlichen Vertrauensleuten im letzten Jahr auf. Die Lage sei für sie "besonders prekär", und es gebe für sie "rechtlich keinen besonderen Schutz". Ausserdem stellt der IGB eine zunehmende Tendenz der Arbeitgeber fest , "Gesetze bezüglich Hausfriedensbruch zu nutzen, um Gewerkschafter am Betreten von Arbeitsstätten zu hindern". Auch der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert einen besseren Schutz von GewerkschaftsvertreterInnen und die Respektierung der Koalitionsfreiheit . Matthias Preisser. Work. Freitag, 18.6.2010
01.03.2009 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Meinungsfreiheit
Streikrecht
Schweiz schützt aktive GewerkschafterInnen zu wenig. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB), die weltweit grösste gewerkschaftliche Dachorganisation, kritisiert in einem neuen Bericht die Schweiz. Wichtigster Grund: Die Schweiz schützt aktive GewerkschafterInnen fahrlässig schwach. Auch Lichtenstein kommt schlecht weg. (...). Mit Foto. Ewald Ackermann, SGB. Comedia-Magazin Nr. 3, März 2009
19.10.1988 Europa
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
IWF
Weltbank

Armut
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Typographia/IGB.%20IWF.%20HT,%201988-10-19.pdfTreffen mit IWF und Weltbank. Die Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit mittels einer wachstums- und entwicklungsorientierten internationalen Politik ist- die Hauptforderung, die der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank vorgelegt hat. Unmittelbar vor Beginn der Jahresversammlungen von IWF und Weltbank in Berlin traf eine IBFG-Delegation mit dem geschäftsführenden Direktor des IWF, Michel Comdessus, und mit Weltbankpräsident Barber Conable zusammen. Nach den Sitzungen erklärte IBFG-Generalsekretär John Vanderveken, die jahrelangen beharrlichen Bemühungen des .IBFG, den Finanzinstitutionen den Wert von Konsultationen mit der Gewerkschaftsbewegung klar zu machen, seien positiv aufgenommen worden. IWF und Weltbank seien nun vermehrt bereit, auf die von den Gewerkschaften vorgetragene Besorgnis über die Folgen der Schuldenkrise für die Arbeitnehmer und ihre Familien in den Entwicklungsländern einzugehen und die Schlüsselrolle der Gewerkschaften im Prozess der. strukturellen Anpassungen anzuerkennen. IWF und Weltbank stimmten der Forderung zu, dass die Regierungen bei der Erstellung von Anpassungsprogrammen die Gewerkschaften hinzuziehen sollten. Die Gewerkschaften könnten auch auf die Regierungen in Industrieländern dahingehend Druck ausüben, dass diese auf nationaler Ebene und im Rahmen der zuständigen internationalen Institutionen nachdrücklicher positive Schritte zur Lösung der Schuldenkrise einleiten. (…).
Helvetische Typographia, 19.10.1988.
Typographia Schweiz > IGB. IWF. HT, 1988-10-19.
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01.05.1987 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Öffentlicher Dienst

1. Mai Schweiz
Volltext

Mai-Aufruf 1987 des IBFG. Jetzt die Zukunft aufbauen. An diesem ersten Mai 1987 ruft der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) seine in 144 Gewerkschaftsbünden in 96 Ländern zusammengeschlossenen 85 Millionen Mitglieder auf, ihren Kampf zum Aufbau der Zukunft fortzusetzten. Gleichzeitig appelliert er jedoch auch an all die bisher noch nicht organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich diesem faszinierenden Unterfangen anzuschliessen: eine bessere Zukunft auf der Grundlage von sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden und Demokratie aufzubauen. Eben diese Werte sind seit ihrer Gründung die Eckpfeiler der internationalen freien Gewerkschaftsbewegung, die in dem Motto Ausdruck finden: Brot - Frieden – Freiheit. (...).
Internationaler Bund Freier Gewerkschaften.

Der öffentliche Dienst. Freitag, 1987-05-01.
IGB > 1. Mai 1987.doc.

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01.05.1983 Polen
Sowjetunion
Südafrika
Türkei
1. Mai
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
IWF
Solothurner AZ

1. Mai
Folter
Gewerkschaftsrechte
Menschenrechte
Volltext

Der internationale Bund freier Gewerkschaften zum 1. Mai: Brot, Frieden, Freiheit! Zum traditionellen 1. Mai - gleichzeitig Kampftag und Fest der Arbeit - stellt  der  Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG), dem 134 Arbeitnehmerorganisationen in 94 Ländern auf fünf Kontinenten angeschlossen sind, fest, dass im Laufe der letzten Jahre die Weltlage noch komplexer geworden ist. Die heutige Situation ist im allgemeinen schlecht und in zahlreichen Regionen der Welt katastrophal. (...).

Solothurner AZ. Samstag, 30.4.1983.
IGB > 1. Mai 1983.doc.

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01.06.1972 Dritte Welt
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

Dritte Welt
Gewerkschaften
Volltext
Das Gewerkschaftswesen in Entwicklungsländern. Dieser Beitrag, der sich aus asiatischer Sicht mit Problemen der Gewerkschaften in den Entwicklungsländern befasst, ist die Kurzfassung einer Arbeitsunterlage, ausgearbeitet vom Sekretariat der Asiatischen Regionalorganisation des IBFG für die Konferenz „Gewerkschaften in Asien heute“ vom 28. September bis 1. Oktober 1971 in Seoul. Das aufschlussreiche Dokument ist im Mitteilungsblatt des IBFG „Freie Gewerkschaftswelt“ erschienen. In Entwicklungsländern befindet sich die Gewerkschaftsbewegung in einer Identitätskrise. Dies ist das Ergebnis der explosiven Situation, in der die wirtschaftliche und technologische Modernisierung einer schwachen und traditionsgebundenen Sozialstruktur aufgeladen wird. In den fortgeschrittenen Ländern hat die Anpassung an den jeweils letzten technologischen oder wissenschaftlichen Fortschritt die Menschen schon immer auf den nächsten vorbereitet. Die Entwicklungsländer sahen sich plötzlich dem modernen Zeitalter ausgesetzt, und den Organisationen wurde die Aufgabe auferlegt, eine soziale Umgestaltung zu vollziehen, für die im Westen ein Entwicklungsprozess von über 100 Jahren erforderlich war. Die Gewerkschaften in den Entwicklungsländern müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Sie erfüllen ihre Aufgabe nicht, wenn sie sich lediglich um die Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder kümmern; sie müssen vielmehr mit allen Aspekten im Leben des Arbeitnehmers Fühlung nehmen und sich für diesen Zweck die erforderlichen Organe schaffen. (…).
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1972.
Gewerkschaftliche Rundschau > Dritte Welt. Gewerkschaften. Rundschau, Juni 1972.
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01.04.1972 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
J. W. Brügel
Geschichte
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Volltext
Glück und Ende des allumfassenden „Weltgewerkschaftsbundes“. Julius Braunthals „Geschichte der Internationale“ liegt nun mit dem dritten Band, der die Nachkriegszeit behandelt, abgeschlossen vor 1) und ein Rezensent hat das ganze Werk mit Recht „die sozialdemokratische WeItgeschichte der Gegenwart“ genannt, denn es ist weit mehr als eine Geschichte der Sozialistischen Internationale, deren Sekretär der heute 81jährige Autor von 1949 bis 1956 war. Es handelt sich bei dem dritten Band um eine vom Standpunkt des demokratischen Sozialismus gesehene Darstellung der Nachkriegsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der sozialistischen und der kommunistischen Bewegung. Der grosse Vorzug des Buches ist, dass es sich nicht auf die Betrachtung der Vorgänge in Europa beschränkt, sondern Sozialismus und Kommunismus in Asien in allen Einzelheiten zum ersten Male zusammenfassend - gegründet sowohl auf persönliche Erfahrung wie auf ein eifriges Studium der Literatur - in deutscher Sprache beschreibt. Natürlich kommen in dem Buch auch die Probleme des Neuaufbaus der gewerkschaftlichen Organisationen nach dem Zweiten Weltkrieg im innerstaatlichen und im internationalen Bereich nicht zu kurz. Mit grosser Eindringlichkeit wird besonders die Eroberung der Gewerkschaftsbewegung in Frankreich und Italien durch die Kommunisten geschildert, die zur Auflehnung der nichtkommunistischen Gewerkschafter gegen eine von den Kommunisten dirigierte und nach ihren taktischen Bedürfnissen agierende Einheitsorganisation führt. (…). J. W. Brügel.
Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 4, April 1972.
Gewerkschaftliche Rundschau > IGB. Geschichte. Rundschau, April 1972.
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25.11.1927 Frankreich
CGT
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

Angestellte
Arbeiterbewegung
Beamte
Service public
Volltext

Ein zentrales Kartell der Arbeiter und Angestellten in öffentlichen Diensten. I.G.B. Vor einigen Monaten beschloss der französische Gewerkschaftsbund (C.G.T.), dass die Föderationen der in Staatsdiensten und öffentlichen Diensten beschäftigten Arbeiter und Angestellten ein zentrales Gewerkschaftskartell der öffentlichen Dienste bilden sollen. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-11-25.
IGB >  Gewerkschaften Frankreich. 1927-11-25.doc.

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12.08.1927 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Öffentlicher Dienst
VPOD Schweiz

Angestellte
Beamte
Volltext

Der Internationale Gewerkschaftskongress 1927 in Paris zum Problem der Angestellten, Beamten und freien Berufe in der Gewerkschaftsbewegung. Allgesichts der Verschärfung der Klassengegensätze und angesichts der wachsenden Bedeutung der Angestellten und Beamten in Wirtschaft und Staat gilt es, diese Schichten des arbeitenden Volkes für die internationale Gewerkschaftsbewegung zu gewinnen und zur innigen Zusammenarbeit mit den Handarbeitern zu befähigen. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-08-12.
IGB > Beamte. 1927-08-12.doc.

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22.04.1927 Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Öffentlicher Dienst
SGB

1. Mai Schweiz
Arbeitszeit
Gewerkschaftsrechte
Koalitionsfreiheit
Versammlungsfreiheit
Volltext

Für den 1. Mai 1927! Aufruf des I.G.B. Genossen! Unsicherheit, wirtschaftliche Zerrüttung und zahlreiche Friedensbedrohungen bringen dem internationalen Proletariat am Vorabend des Maitages 1927 seine Pflicht in Erinnerung, mit seiner ganzen Energie seine Wachsamkeit und Tatkraft kundzutun. Denn der Arbeiterklasse kommt es zu, die Gefahren zu beseitigen, die die Menschheit bedrohen und den Leiden entgegenzuwirken, die auf den Werktätigen lasten. Ihre Untätigkeit (...). Internationaler Gewerkschaftsbund.

Der öffentliche Dienst, 1927-04-22.
IGB > 1. Mai 1927.doc.

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22.04.1927 England
Faschismus
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Streikbrecher
Volltext

Das Gesetz gegen die Gewerkschaften in Grossbritannien. I.G.B. Soeben ist dem englischen Unterhaus der seit langem angekündigte  Gesetzentwurf gegen die Gewerkschaften unterbreitet worden. Streiks, die den Zweck haben, auf die Regierung einen Zwang auszuüben oder die Öffentlichkeit einzuschüchtern, ferner Streiks, die mit einem Konflikt in der betreffenden Industrie nichts zu tun haben, sind ungesetzlich. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-04-22.
England > Gewerkschaften > Gewerkschaftsverbot England. 1927-04-22.doc.

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01.04.1927 Albanien
Italien
Jugoslawien
Sowjetunion
2. Weltkrieg
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Öffentlicher Dienst

Rüstung
Volltext

Krieg dem Kriege!  Allgemeine Umgruppierung für den nächsten Krieg. I.G:B. Als der Vertrag von Versailles unterzeichnet war, glaubten selbst die eifrigsten Militaristen an einen langen Frieden. Deutschland war entwaffnet und die Siegerstaaten schworen sich ewige Freundschaft. Wie beim Abschluss der Heiligen Allianz wurde ein so umfassendes und durch vierjährige Waffenbrüderschaft „geheiligtes“ Bündnis der mächtigsten Länder der Erde als die beste Friedensgarantie betrachtet. . Schon  jetzt bleibt  jedoch (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-04-01.
Öffentlicher Dienst, Der > 2. Weltkrieg. 1927-04-01.doc.

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11.03.1927 Deutschland
Österreich
Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Kapitalismus
Öffentlicher Dienst

Mitbestimmungsrecht
Monopole
Volltext

Staatliche Kontrolle und Mitbestimmungsrecht. Nachdem die Forderung des Mitbestimmungsrechtes in den ersten Jahren der Nachkriegszeit in fast allen Ländern mit grossem Nachdruck verteidigt worden war und in einigen Ländern auch eine gesetzliche Regelung erfahren hatte, schien es, als ob die Arbeiterklasse nunmehr dieser Frage geringeres Interesse als anfangs entgegenbrächte. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-03-11.
IGB > Mitbestimmung. 1927-03-11.doc.

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04.03.1927 Deutschland
Arbeitszeit
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

Überzeit
Volltext

Um den Achtstundentag. (I.G.B.) In Deutschland wird die Arbeitszeit in der .Industrie durch  die Arbeits-zeitverordnung  vom  31.  Dezember 1923 geregelt. Diese setzt im Prinzip den Achtstundentag voraus, enthält  aber gleichzeitig eine Reihe von  Ausnahmebestimmungen, durch die die Arbeitszeit durch Verträge zwischen den Arbeitern und Unternehmern auf 9 oder 10 Stunden per Tag verlängert werden kann. Die Regierung wird demnächst dem Reichstag ein neues Arbeitszeitgesetz vorlegen. Der Inhalt desselben ist noch nicht bekannt, es verlautet jedoch, dass es auf Grundlage der Washingtoner  Achtstundentagkonvention  ausgearbeitet  ist. (...).

Der öffentliche Dienst, 4.3.1927.

IGB. Arbeitszeit. 4.3.1927.pdf

11.02.1927 China
England
Japan
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

2. Weltkrieg
Krieg
Volltext

Überall Kriegsgefahren! (I.G.B.) Von neuem tauchen in allen Weltteilen Kriegsgefahren auf. In Europa sind es Gegensätze zwischen Italien und Jugoslawien, Italien und Frankreich, Polen und Litauen, in Amerika zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko, in Asien zwischen China und England und zwischen den verschiedenen chinesischen Machthabern und den grossen Weltmächten, die wiederum zu Gegensätzen zwischen den Weltmächten führen können. Nirgends ist es ein Kampf um höhere Ziele der Menschheit, sondern ausschliesslich ein Feilschen um rein materielle Interessen, bei dem die Heucheleien, die aus dem „Grossen Krieg“ noch bekannt sind, wieder auftauchen. (...). Der öffentliche Dienst, 11.2.1927.

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04.02.1927 Luzern
Arbeiterunion
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Unionsdruckerei
VPOD Luzern

Bildungsausschuss
Dienst- und Besoldungsordnung
GV
Volltext

VPOD Luzern. Die GeneraIversammlung unserer Sektion vom letzten Freitag war gut besucht, obschon noch eine Anzahl Kollegen an der ebenfalls wichtigen öffentlichen Versammlung der Mieter teilnahmen. Die reichhaltige Traktandenliste über die regelmässigen Jahresgeschäfte war rasch abgewickelt, dank guter Vorbereitung durch den Vorstand und dank des guten Geistes, der in der Versammlung obwaltete.  (...).

Der öffentliche Dienst, 4.2.1927.

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01.05.1926 Schweiz
1. Mai
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Öffentlicher Dienst, Der

1. Mai
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Volltext
Aufruf des Internationalen Gewerkschaftsbundes für den 1. Mai 1926! Genossen! Immer noch leiden die Völker Europas unter den Folgen des Weltkrieges. Was jedoch ernster ist: immer noch gibt es Regierungen, die aus Nationalismus entweder den Frieden durch Unterdrückung der Minderheiten im eigenen Lande gefährden oder die im Werden begriffene internationale Völkergemeinschaft aus nationalem Egoismus oder nationalem Eigendünkel in Gefahr bringen. Diese Auswüchse, die unausgesetzt den Weltfrieden, den wirtschaftlichen Wiederaufbau, die ökonomische Sicherheit der Arbeiter und die Entwicklung der Arbeiterbewegung bedrohen, muss die Arbeiterschaft mit der ganzen Kraft ihres Willens bekämpfen. Mit jedem Tag wird es deutlicher, dass die kapitalistische Wirtschaft unfähig ist, die Produktion im Interesse der Gesamtheit zu organisieren. Sie kann sich nur noch aufrechterhalten durch hohe Einfuhrzölle und Absperrung oder - dank der Willfährigkeit der kapitalistischen Regierungen - durch Subventionen aus Staatsmitteln. Jeder Tag bringt neue Meldungen über Reibungen zwischen den Nationen innerhalb eines Staates oder über Gegensätze zwischen den Regierungen. An jedem Tag zeigt es sich aufs neue, dass nur eine geeinte, kräftige Arbeiterbewegung dem Zusammenbruch Einhalt gebieten und der zusammensinkenden Welt Rettung bringen kann. Darum müssen die Arbeitermassen eindringlicher (…).
Der öffentliche Dienst, 1.5.1926.
Öffentlicher Dienst, Der > 1. Mai. IGB. Aufruf. OeD, 1926-05-01.
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