Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 42

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16.11.2016 Katar
Sport
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Fussball
Olympiade
Volltext
Durchbruch für bessere Arbeitsbedingungen in Katar. Gewerkschaften erreichen Arbeitsschutz-Kontrollen auf WM-Baustellen. Die Arbeitsbedingungen von Tausenden Beschäftigten auf den Baustellen für die Fussball-WM 2022 in Katar sollen verbessert werden. Die Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) hat erreicht, dass die Arbeitsbedingungen künftig durch Inspekteure überprüft werden. Die Unia unterstützt die Kampagne für faire Bedingungen beim Stadionbau. Die BHI, deren Mitglied die Unia ist, hat sich nach rund sechsmonatigen Verhandlungen mit dem katarischen Planungsgremium auf eine Zusammenarbeit für gemeinsame Arbeitsinspektionen geeinigt. Die Inspekteure werden Zugang zu den Baustellen und Unterkünften der Arbeiter haben. Gewerkschaften kontrollieren mit. Die BHI wird katarische Inspekteure schulen und die Einhaltung verbindlicher Standard-Arbeitsbedingungen auf den Baustellen bewerten. So sollen Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter garantiert werden. „Das Abkommen ist ein wichtiger Fortschritt, weil die Gewerkschaften jetzt direkt einbezogen werden. So können wir uns vor Ort für die Rechte der Beschäftigten einsetzen“, sagt Rita Schiavi, die bei der Unia für die Katar-Kampagne zuständig ist. Internationaler Druck hat gewirkt. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 16.11.2016.
Unia Schweiz > Katar. Fussball. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2016-11-16.
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16.10.2015 Katar
Seco
Sport
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Fussball
Seco
Volltext

Menschenrechtsverletzungen auf WM-Baustellen in Katar. Seco vermittelt zwischen Gewerkschaften und Fifa. Der nationale OECD-Kontaktpunkt (NKP) der Schweiz akzeptiert die Klage der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) gegen die Fifa wegen Verletzung der OECD-Leitsätze für Multis. Der NKP wird nun ein Mediationsverfahren einleiten. Die BHI verlangt von der Fifa, ihren Verpflichtungen nachzukommen und auf den WM-Baustellen in Katar für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen. Im Frühjahr 2015 reichte die BHI, unterstützt durch die Unia, eine Klage beim NKP für die OECD-Leitsätze für Multis ein, der vom Seco betreut wird. Die Fifa ist laut diesen Leitsätzen verpflichtet, bei Vergabe von Aufträgen die Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte zu garantieren. Nach Prüfung der Klage kam der NKP diese Woche zum Schluss, dass die Klage berechtigt ist. Er wird jetzt ein Mediationsverfahren zwischen den beiden Parteien einleiten. Die Unia begrüsst den Entscheid des NKP und unterstützt die BHI in ihrem Kampf für faire Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar. Dort werden die Menschen- und Arbeitsrechte konstant missachtet. Die Fifa muss als Auftraggeberin ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Einfluss auf die katarische Regierung nutzen, um diese Verletzungen zu stoppen.
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 16.10.2015.
Unia Schweiz > Seco. Fifa. Arbeitsbedingungen. Unia, 16.10.2015.
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04.06.2015 Katar
Personen
Sport
Work
Michael Stötzel
Fussball
Korruption
Volltext
So wird im Weltfussballverband Fifa gespielt: Tschau Sepp! Der wirkliche Fifa-Skandal sind die bisher 1430 toten Bauarbeiter in Katar. Wenn es so weitergeht, werden es 62 Tote für jedes ausgetragene Spiel. In einem phantastischen Artikel der neusten «Schweizer Illustrierten» erklärt der Walliser Hotelier und work-Autor Peter Bodenmann, was seinen Walliser Landsmann Joseph Blatter stark gemacht hat. Kurz gefasst: Der Arbeitersohn aus Visp ist durch die beinharte Schule der Walliser Dorfpolitik gegangen. Bodenmann war sich sicher, dass „der Sieger immer Blatter heisst“. Er unterschätzte die US-Justiz. Wie wir alle. Nach dem Bankgeheimnis hat sie jetzt auch Sepp Blatter zur Strecke gebracht. In den USA werden täglich mehr als zwei Menschen, vor allem Schwarze, von der Polizei erschossen. Das meldete gerade die „Washington Post“. Trotzdem darf die US-Justiz gegenüber einem wie Blatter als höchste rechtsstaatliche Instanz auftreten. Erst die spektakulär inszenierte Festnahme von sieben korrupten Fifa-Funktionären, dann die Ermittlung gegen Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke. Da wusste Blatter, dass seine Zeit abgelaufen war. Vierzig lange Jahre war der Walliser die graue, später die strahlende Eminenz des Fussballweltverbands. Dabei half ihm nicht nur die Walliser Lebensschule. Er hatte auch das Glück auf seiner Seite: Dank der explosionsartigen Entwicklung des Fernsehmarktes fiel ihm eine Lizenz zum (…). Michael Stötzel.
Work online, 4.6.2015.
Personen > Stötzel Michael. Korruption. Fussball. Work online, 4.6.2015.
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01.06.2015 Katar
Personen
SGB
Sport
Luca Cirigliano
Sklavenarbeit
Volltext
FIFA muss endlich gegen Sklavenarbeit in Katar vorgehen! Der grössere Skandal. Auf den Baustellen der Stadien für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschen katastrophale Zustände. Bauarbeiter werden wie Sklaven behandelt. Todesfälle auf WM-Baustellen sind an der Tagesordnung. Und die FIFA will nichts sehen und hören. Anlässlich des FIFA-Kongresses im Hallenstadion Zürich forderten über 200 AktivistInnen der Gewerkschaft Unia, der Bau- und Holzarbeiter Internationalen (BHI), des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) und von Solidar Suisse das FIFA-Exekutivkomitee auf, endlich seine soziale Verantwortung wahrzunehmen und den menschenunwürdigen Bedingungen auf den Baustellen, die der IGB bereits mehrmals dokumentiert hat, ein Ende zu setzen. Die FIFA wird im Moment von Skandalen wegen Korruption bei der Vergabe der Spiele erschüttert. Ein schlimmerer Skandal ist aber die Tatsache, dass in Katar v.a. die Bauarbeiter, welche die FIFA-Infrastruktur aufbauen, wie Sklaven gehalten werden. Dieser Skandal wird insbesondere von den Schweizer Medien fast ausgeblendet. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 1.6.2015.
Personen > Cirigliano Luva. Sklavenarbeit. Katar. SGB, 1.6.2015.
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29.05.2015 Katar
Sport
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext
Rote Karte für FIFA: Keine Fussball-WM ohne Arbeitnehmendenrechte. FIFA muss soziale Verantwortung wahrnehmen. Was vor lauter Korruptionsskandalen gerne vergessen geht: Auf den Baustellen der Stadien für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschen katastrophale Zustände. Bauarbeiter werden wie Sklaven behandelt und ihre Arbeitsrechte massiv verletzt. Todesfälle auf WM-Baustellen sind an der Tagesordnung. Anlässlich des FIFA-Kongresses im Hallenstadion Zürich forderten über 200 Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia, der NGO Solidar Suisse und der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) das FIFA-Exekutivkomitee auf, endlich seine soziale Verantwortung wahrzunehmen. Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar werden Stadien und Infrastrukturbauten im Umfang von 100 Milliarden Dollar gebaut. Die Zustände auf diesen Baustellen sind jedoch katastrophal. Die Bauarbeiter, Migranten vorab aus Südasien, werden wie Sklaven gehalten. Elementare Arbeitnehmendenrechte werden nicht eingehalten. Zudem starben aufgrund der schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen schon mehrere hundert Bauarbeiter. Um an die verstorbenen Bauarbeiter zu erinnern, stellten Unia, Solidar Suisse und BHI 100 Kreuze vor das Hallenstadion. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.5.2015.
Unia Schweiz > Fussballweltmeisterschaft 2022. Unia Schweiz, 29.5.2015.
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08.09.2014 Katar
Personen
SGB
Sport
Luca Cirigliano
Fussball
Menschenrechte
Volltext
Es wird immer schlimmer. Katar verhaftet Menschenrechtsaktivisten. Die beiden britischen Menschenrechtsaktivisten Ghimire Gundev und Krishna Upadhyaya sind in Katar inhaftiert worden, weil sie Arbeitnehmer-Rechtsverletzungen überprüfen wollten. Und in einem solchen Staat will die FIFA die Fussball-WM durchführen!? Ein Skandal. Offenbar will Katar ein Klima der Angst und der Einschüchterung schüren, um die Weltöffentlichkeit von den verschiedensten Formen von Arbeitnehmer-Ausbeutung abzulenken. So herrscht immer noch eine Form von Scharia-Recht, welches Arbeitgeber häufig quasi zu Herren über die Bewegungsfreiheit ihrer Angestellten macht: Die Art von moderner Sklaverei heisst „Kafala-System“. Menschenrechtslage katastrophal. Hunderte von Wanderarbeitskräften, viele von ihnen Frauen, vegetieren weiter in katarischen Haftzentren dahin, nur weil sie von missbräuchlichen und gewaltsamen Arbeitgebern geflüchtet sind und so gegen die Kafala-Gesetze verstossen haben. Ausländische Journalisten werden inhaftiert, wenn sie versuchen, über die Zustände zu berichten. Und die staatlichen Repressionen nehmen zu - in einem Land, das grundlegenden Menschenrechten und Rechtsnormen bereits zuvor keinen Respekt gezollt hat. Katar als WM-Austragungsort noch haltbar? (…). Luca Cirigliano.
SGB, 8.9.2014.
Personen > Cirigliano Luca. Katar. Menschenrechte. SGB, 8.9.2014.
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21.07.2014 Zürich
Antirassismus
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Sport

Antirassismus
Spot
Volltext
Alle anders - Alle solidarisch! Gewerkschaftsbund ruft zum 13. Lauf gegen Rassismus auf. Seit 1997 setzt der Lauf gegen Rassismus ein Zeichen der Solidarität mit den Asylsuchenden in der Schweiz. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) tritt seit vielen Jahren als Träger der Veranstaltung in Erscheinung. Doch nur gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen, Läufer/innen und Sponsor/innen gelingt es uns, die alltägliche Diskriminierung und Stereotypisierung der Geflüchteten mit diesem fantastischen Event zu kontrastieren. Leider sind Rassismus und Ausgrenzung noch immer eine gesellschaftliche Realität, mit der wir uns auseinander setzen müssen. Das hat nicht zuletzt der Abstimmungserfolg der Volksinitiative gegen „Masseneinwanderung“ am 9. Februar diesen Jahres gezeigt. Denn während im aargauischen Aarburg Grillfeste gegen die Unterbringung von Asylsuchenden durchgeführt wurden, spitzte sich die Lage an der europäischen Aussengrenze dramatisch zu. (…). 13. Lauf gegen Rassismus: 14.9.2014, ab 10.00 Uhr, Bäckeranlage Zürich
GBKZ, 21.7.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Antirassismus. Sport. GBKZ, 21.7.2014.
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10.06.2014 Brasilien
Juso
Personen
Sport
Fabian Molina
Fussball
Offener Brief
Volltext
Menschenrechte statt FIFA-Diktatur. In zwei Tagen beginnt in Brasilien die Fussball-Weltmeisterschaft. Für die Menschen in Brasilien ist die WM ein regelrechter Albtraum: Korruption, miese Arbeitsbedingungen, Verdrängung und Armut. Für ihre Milliardengewinne wirft die FIFA und deren Chef Sepp Blatter die universellen Menschenrechte über Bord. Die Juso Schweiz hat heute mit einem Sit-in vor dem FIFA-Hauptsitz in Zürich gegen die Missachtung der Menschenrechte rund um die Fussball-WM protestiert. In einem offenen Brief forderten wir eine Entschädigung der Menschen in Brasilien und Katar sowie den Rücktritt von FIFA-Boss Sepp Blatter. Der offene Brief: Sehr geehrter Herr Blatter. (…).Im Namen der JUSO Schweiz, Fabian Molina, Präsident Juso Schweiz.
Juso Schweiz, 10.6.2014.
Juso Schweiz > Sport. Fussball. Offener Brief. Juso 10.6.2014.
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05.06.2014 Brasilien
Personen
Sport
Work
Marco Geissbühler
Fussball
Volltext
Brasiliens Ex-Stürmerstar Romario über Brasiliens Fussball-WM. „Der grösste Raubzug der Geschichte!“ Als Fussballstar half Romário (48) mit, die WM nach Brasilien zu holen. Als Linkspolitiker ist er heute einer ihrer schärfsten Kritiker. Ex-Weltfussballer Romário kann seine Enttäuschung kaum verbergen: „Wir hätten die beste WM aller Zeiten machen können.“ Doch dann seien die Feinde des Fussballs gekommen und hätten alles ruiniert, sagte er gegenüber dem Sportfernsehsender ESPN Brasil. Fussballfeinde, das sind für Ex-Stürmerstar Romário Leute wie der Fifa-Präsident Sepp Blatter („ein korrupter Dieb“) oder der Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke („ein Erpresser“). Nur ums Geld gehe es dem Weltfussballverband und seinen Sponsoren. Es sei ihnen egal, was sie in Brasilien hinterliessen: „Diese WM ist der grösste Raubzug in unserer Geschichte.“ Die Fifa schweigt zu diesen Vorwürfen. Romários Worte haben Gewicht in Brasilien. Er ist ein Fussballheld, Star der WM-Mannschaft 1994. Mit fünf Toren schoss er damals die Seleção in den USA zum Titel. Und sich direkt in die Herzen der Fans. Den 1,69 Meter grossen Mann riefen sie „O Baixinho“ („den Kurzen“). Heute macht „O Baixinho“ in Brasilien Politik. Er ist Kongressabgeordneter der Sozialisten, die mit einem Minister in Dilma Rousseffs Linksregierung sitzen. Romário: „Ich bin dunkelhäutig und aus den Favelas. Ich weiss, was es heisst, arm zu sein.“ Deshalb sei er jetzt Sozialist. (…). Marco Geissbühler.
Work online, 5.6.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Sport. Fussball. Work online, 5.6.2014.
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13.02.2014 Katar
Schweiz
Personen
SGB
Sport
Thomas Zimmermann
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Leere Versprechungen der Organisatoren der Fussball-WM 2022. Anlässlich eines Hearings vor dem EU-Parlament hat der Weltfussballverband FIFA am Donnerstag die unzumutbare Lage der beim Bau der WM-Infrastrukturen eingesetzten Wanderarbeiter eingestanden. Die FIFA hat es jedoch verpasst, von Katar die Aufgabe des ausbeuterischen „Kafala-Visasystems“ zu fordern. Damit werden die Rechte der Bauarbeiter, welche für die Fussball-Weltmeisterschaft 2022 die Infrastrukturen bauen, auch in Zukunft mit den Füssen getreten. Denn die von den katarischen Behörden am Hearing präsentierten Arbeitsschutznormen sind nicht geeignet, die Lage der Wanderarbeiter substanziell zu verbessern. Den Bauarbeitern werden nach wie vor grundlegende Arbeitnehmerrechte verwehrt. Sie bleiben damit den Arbeitgebern schutzlos ausgeliefert. Insbesondere will Katar an dem so genannten Kafala-System festhalten. Dieses bedeutet, dass die Beschäftigten ihre Stelle nur mit Zustimmung des Arbeitgebers wechseln und das Land nur mit dessen Genehmigung verlassen dürfen. Das nun abgegebene Versprechen, die Freizügigkeit zu gestatten, ist Augenwischerei. Denn dieses Versprechen kann unter dem weiterhin bestehenden Kafala-System rechtlich nicht eingefordert werden. Thomas Zimmermann. SGB, 13.2.2014.

SGB > Fussball-WM. Arbeitsbedingungen. SGB. 2014-02-13.

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06.11.2013 Katar
Schweiz
Personen
SGB
Sport
Vasco Pedrina
Paul Rechsteiner
Thomas Zimmermann
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Fussballverband muss Druck auf Katar erhöhen. Fussball-WM 2022 in Katar. Auf den Baustellen für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschen menschenunwürdige und lebensgefährliche Zustände: Laut einem Augenschein der Bau- und Holzarbeiter Internationalen (BHI) vor Ort Anfang Oktober gehören notdürftige sanitäre Einrichtungen und überfüllte, dreckige Unterkünfte zur Normalität. Und viele Arbeiter zahlen den Ausbau der Infrastruktur für die WM 2022 mit ihrem Leben. Allein zwischen dem 4. Juni und 8. August sind laut der nepalesischen Botschaft in Katar auf den WM-Baustellen 44 nepalesische Arbeitsmigranten umgekommen. (...).

SGB, 6.11.2013.
SGB > Arbeitsbedingungen. Fussball. SGB. 2013-11-06

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17.10.2013 Qatar
Personen
Sport
Work
Michael Stötzel
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Die WM-Sklaven von Doha. An jedem zweiten Tag stirbt ein Wanderarbeiter auf den Baustellen für die Fussball-WM in Qatar. Mindestens einer. Doch Fifa-Chef Sepp Blatter sagt: „Wir ziehen das durch.“ Der Nepalese Bide Majakoti besass ein kleines Stück Land. Gelegentlich arbeitete er noch in einer Ziegelei oder bei einer Transportfirma. So kam seine fünfköpfi ge Familie einigermassen über die Runden. Doch dann wurde seine 18 Monate alte Tochter krank. Ein Herzfehler. Um die notwendige teure Operation bezahlen zu können, liess er sich als Arbeiter nach Qatar anwerben. „Dort sollte ich in einer Garage arbeiten“, erzählt er nach seiner Rückkehr in die Heimat. „Das hatte man mir hier im Rekrutierungsbüro versprochen. Aber dann musste ich auf dem Bau arbeiten. Wir chrampften wie die Esel und bekamen nicht mal regelmässig unseren Lohn.“ (...). Michael Stötzel.

Work online, 17.10.2013.
Personen > Stötzel Michael. Fussball-WM Qatar. Work. 2013-10-17.

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17.10.2013 Katar
Schweiz
Personen
Sport
Work
Michael Stötzel
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Für Arbeit „nicht geeignet“. Öl und Erdgas führten den Wüstenstaat am Persischen Golf in die beispiellose Prosperität. Jetzt will Qatar noch höher hinaus. Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, absoluter Herrscher über das Emirat Qatar, gewinnt die Austragung für die Fussball-WM 2022. Und sieht mal wieder das Grundprinzip seiner Staatsführung bestätigt: Alles ist käuflich, wenn man nicht auf den Preis achten muss. Der Preis spielt keine Rolle im Wüstenstaat am Persischen Golf. Denn Qatar sitzt auf den weltweit zwölftgrössten Erdöl- und den drittgrössten Erdgasvorkommen. Die Quellen wurden 1972 verstaatlicht. Seitdem kann sich das Land alles leisten. Auch ein paar Fussballfunktionäre, die dann gegen jede Vernunft abstimmen. (...).Michael Stötzel.

Work online, 17.10.2013.
Personen > Stötzel Michael. Gesellschaftsordnung. Qatar. Work. 2013-10-17.

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03.10.2013 Katar
Schweiz
Personen
Sport
Unia Schweiz
Serge Gnos
Vasco Pedrina
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

WM in Katar: FIFA foult die Arbeitsrechte. Auf den Baustellen der Stadien für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschen katastrophale Zustände. Bauarbeiter werden wie Sklaven behandelt und ihre Arbeitsrechte massiv verletzt. Die Unia und die Internationale Bau- und Holzarbeitergewerkschaft (BHI) forderten heute in einer Aktion vor dem Fifa-Hauptsitz in Zürich das Fifa-Exekutivkomitee auf, seine soziale Verantwortung endlich wahrzunehmen. Die FIFA soll dafür zu sorgen, dass bei der Vorbereitung und Durchführung von WMs die Arbeitsrechte vollumfänglich respektiert werden. Schwerwiegende Verletzungen der grundlegendsten Arbeitnehmerrechte haben in zahlreichen WM-Gastgeberländern zu schweren Missbräuchen geführt. (...).

Vasco Pedrina, Vizepräsident BHI, Serge Gnos, Unia, Mitglied Sektorleitung Bau
Unia Schweiz Kommunikation, 3.10.2013.
Unia Schweiz > Sport. Fussball Katar. Unia 2013-10-03.

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02.10.2013 Zürich
Antirassismus
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Sport

Antirassismus
Sport
Volltext

Neue Rekordbeteiligung am Lauf gegen Rassismus. Über 270 Läuferinnen und Läufer setzten ein deutliches Zeichen gegen Rassismus! Das Wetter war grau und kühl, aber die Stimmung am gestrigen Lauf gegen Rassismus schlichtweg grandios! Erneut haben mehr als 270 Läufer und Läuferinnen, darunter zahlreiche Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik, sich sportlich für Toleranz, Integration und gegen Fremdenfeindlichkeit eingesetzt und einen Betrag von rund 55‘000 Franken erlaufen. Am Start auch dieses Jahr wieder viel Prominenz: Die Stadträte Claudia Nielsen, Daniel Leupi, Gerold Lauber und Andres Türler, der Gemeinderatspräsident Martin Abele, der Regierungsrat Martin Graf und Nationalrat Balthasar Glättli – um nur die bekanntesten zu nennen – durften wir begrüssen. Sehr gefreut haben wir uns ausserdem über die Teilnahme von Djoa Strassburg, der amtierenden Miss Earth Schweiz. Angemeldet haben sich dieses Jahr besonders viele Teams der Migrations- und Ausländergruppen aus verschiedenen Gewerkschaften, den Jungparteien (Juso, Junge Grüne und JGLP) aber auch Familienteams. Die insgesamt 270 Laufenden wurden von zahlreichem Publikum, darunter bekannte Gesichter wie Stadtrat Richard Wolff und VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz angefeuert, und erliefen insgesamt einen Beitrag von rund 55‘000 Franken für Integrationsprojekte der Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich (SPAZ), des SAH Zürich sowie der Autonomen Schule Zürich zu.

GBKZ, Datum: 2. Oktober 2013.

Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Antirassismus. Sport. GBKZ. 2013-10-02.

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19.06.2013 Dulliken SO
Schönenwerd
Personen
Sport
Unia Olten
Marcel Dummermuth
Raffaele Mittrucci
Fussball
Volltext

Industrie-Fussballcup „Kick dich frei" der Unia Olten-Gäu: Dreamteam von Schenker Storen holte den ersten Pokal. Am vergangenen Sonntag ging auf dem Fussballplatz des FC Dulliken der 1. Industrie-Fussballcup der Unia Olte-Gäu ins Szene. Unter dem Motto „Kick dich frei" lieferten sich acht Betriebsmannschaften spannende Spiele. Den von der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn gespendeten Pokal räumte das "Dreamteam" der Schenker Storen Schönenwerd ab. (...).

Unia Olten, 19.6.2013.
Unia Olten > Fussball. Industrie-Cup. Unia Olten. 2013-06-19.

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17.11.2011 Brasilien
Katar
Russland
Schweiz
BHI
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
Sport
Unia Schweiz
Work
Hans Hartmann
Vasco Pedrina
Arbeitsbedingungen
Fussball
Volltext

Ohne Arbeitnehmerrechte keine Fussball-WM. Protestaktion bei der Fifa bringt konkrete Ergebnisse.
Immer noch nichts? Wo bleiben die nur? Draussen, im gleissenden Wintersonnenschein hoch über dem vernebelten Zürich, warteten vor dem Fifa-Hauptsitz am 17. November gegen fünfzig Gewerkschafterinnen  und Gewerkschafter. Unia-Aktivistinnen und Aktivisten sowie Vertreter der Bau-und Holzarbeiter-Internationale (BHI) und des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) mit Fahnen und Transparenten. Harte Forderungen. (...). Mit Foto. Hans Hartmann.

Work. Freitag, 2011-12-02.
Unia Schweiz > Fussball-WM. 2011-12-02.doc.

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10.05.2011 BS Kanton
Personen
Sport
Andreas Gross
FCB
Fussball
Fussball hilft Basel gegen seinen Komplex. Das Duell. Zum besonderen Charakter der Rivalität zwischen dem FCB und dem FCZ. (...). Mit Foto von Andreas Gross. TA. Dienstag, 10.5.2011.
15.07.2010 Schweiz
Personen
Sport
Adrian Riklin
Fussball
Der Fluss ist das Ziel. Fussball-WM 2010. Spaniens Spielweise sorgt dafür, dass sich Kollektiv und Individuum gegensetig zur Entfaltung bringen. Eine Würdigung. Es hat also doch der fantasievolle Fussball gewonnen. Die Kommentatoren, die sich über das "ewige Ballgeschiebe" des neuen Weltmeisters nervten, haben die tiefere Schönheit des spanischen Spiels übersehen. (...). Mit Foto. Adrian Riklin. WOZ. Donnerstag, 15.7.2010
15.07.2010 Schweiz
Personen
Sport
Carlos Hanimann
Fussball
Korruption
Ein Verein aus Zürich. Die Fifa und die Korruption. 138 Millionen Franken Schmiergelder, eine lahme Ethikkommission und ein Treffen mit der russischen Mafia. Eine vorläufig letzte Wortmeldung zu den WM-Organisatoren. (...). Mit Foto. Carlos Hanimann. WOZ. Donnerstag, 15.7.2010
15.07.2010 Spanien
Personen
Sport
Dorothea Wuhrer
Nationalismus
Adieu, Spanien? Katalonien. Ausgerechnet am Vorabend des WM-Finals demonstrierten eine Million KatalanInnen in Barcelona - gegen das spanische Verfassungsgericht, aber auch gegen die ärmeren Regionen Spaniens. "Die Fussballweltmeisterschaft? Interessiert mich erst, wenn meine Nationalmannschaft mitspielt. Ich bin Katalane, nicht Spanier!". Miguel Rivera ist da ganz entschieden. Da tut es auch nichts zur Sache, dass sieben der elf Stammspieler der spanischen Seleccion beim FC Barcelona kicken und Carles Puyol, Xavi Hernandez und Sergio Busquet beim Siegeszug am Montag durch Madrid die katalanische Flagge schwenkten. (...). Mit Foto. Dorothea Wuhrer. WOZ. Donnerstag, 15.7.2010
09.06.2010 Solothurn
Personen
Sport
Peter Bichsel
Fussball
Vom wunderbaren Irrtum des Medizinmannes. Dem Schriftsteller Peter Bichsel ist der Fussball zu laut geworden. Aber er schuat wohl jeden WM-Match - ausser an einem Sonntag. Da geht er zum Schwingen, dem Fest mit fundamentalismusfreien Ritualen. (...). Mit Karikatur. Peter Bichsel. Bund. Mittwoch, 9.6.2010
20.05.2010 Jugoslawien
Personen
Sport
Nadine Freiermuth

Vom Stadion in den Krieg. Bad blue boys. Zwanzig Jahre nach den Ausschreitungen im Maksimir-Stadion in Zagreb verklären die Fans von Dinamo Zagreb den 13. Mai 1990 noch immer zum Tag, an dem der Krieg in Jugoslawien begann. (...). Mit Foto. Nadine Freiermuth. WOZ. Donnerstag, 20.5.2010
25.03.2010 St. Gallen
Personen
Sport
Daniel Ryser

"Verboten ist verboten". Der Schnellrichter. Nach dem Spiel FC St. Gallen gegen FC Basel mussten zehn Basel-Anhänger die Nacht in St. Galler Zellen verbringen. Der St. Galler Staatsanwalt Thomas Hansjakob über seine Erfindung, das Schnellverfahren. (...). Interview. Foto Daniel Ammann. Daniel Ryser. WOZ. Donnerstag, 25.3.2010
19.11.2009 Schweiz
Personen
Sport
Work
Oliver Fahrni
Integration
Volltext

Rühren, nicht schütteln! „Granit Xhaka“, fragte ein TV-Reporter, „wie gut sind Sie integriert?“ Der U-17-Fussballweltmeister darauf: „Wieso integriert? Ich bin Schweizer.“ Am selben Abend forderte der rechtsfreisinnige Genfer Fast-Bundesrat Christian Lüscher die „beschleunigte Einbürgerung“ dribbelstarker Jungs und anderer Gladiatoren. Bisher kannte man Lüscher als beinharten Streiter gegen die Einbürgerung, sogar der dritten Generation. Dafür liebt ihn die SVP. Hat ihn jetzt die Multikulti-Mannschaft mit dem Schweizerkreuz umgestimmt? Keineswegs. Lüschers Trick: Die Beamten sollen die Einbürgerungsdossiers der Erfolgreichen einfach „von unten nach oben auf den Stapel legen“. (...). Oliver Fahrni. Editorial Work.

Work online, 19.11.2009.
Personen > Fahrni Oliver. Integration. Work. 2009-11-19.

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