Gewerkschaftschronik
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23.08.2018 Deutschland
DGB
Weltbank

Grundeinkommen
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Weltbank
Weltbank: Frontalangriff auf Arbeitnehmerrechte. Der DGB kritisiert die Weltbank für ihren geplanten Weltentwicklungsbericht 2019 zur Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter. In einem Entwurf regt sie an, Arbeitnehmerrechte massiv zu schleifen und die soziale Sicherung einzudampfen. Die Weltbank wurde im Dezember 1945 gegründet, um den globalen Wideraufbau nach dem zweiten Weltkrieg zu fördern. Als multinationale Entwicklungsbank will sie auch heute die Welt gerechter machen. Laut Internetseite verfolgt sie zwei Ziele: Sie will extreme Armut beenden und den gemeinsamen Wohlstand nachhaltig fördern. Wie das in Einklang zu bringen ist mit den Inhalten des geplanten Weltentwicklungsberichts (WDR 2019), ist allerdings fraglich. So regen die AutorInnen unter der Leitung des neoliberalen Ökonomen und ehemaligen bulgarischen Finanzminister Simeon Djankov darin an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Massnahmen auf Kosten der ArbeitnehmerInnen. Mindestlöhne sollen gesenkt werden. Stattdessen spricht sich die Weltbank für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und private Vorsorge ausbauen. Dies soll durch höhere Steuern finanziert werden, die laut Entwurf aber hauptsächlich Geringverdienende und Ärmere belasten würden. Explizit richtet sich der Entwurf auch gegen Gewerkschaften. Diese hätten unter informell Beschäftigten – also etwa Hausangestellten – wenig Einfluss und seien damit wenig nützlich. Der Bericht legt nah, dass soziale (…).
DGB, einblick September 23.8.2018.
DGB > Grundeinkommen. DGB, 2018-08-23.
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05.01.1993 Europa
Solothurner AZ
Weltbank

Löhne
Statistik
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Weltbank-Statistik 1991 vergleicht 200 Länder. Schweizer haben höchstes Pro-Kopf-Einkommen. Die höchsten Gehälter werden der jüngsten Statistik der Weltbank zufolge in der Schweiz gezahlt. In dem zum Jahreswechsel veröffentlichten Bericht für 1991 heisst es, die Eidgenossen verdienten durchschnittlich umgerechnet 48‘590 Franken pro Jahr. Auf die Schweiz folgten Luxemburg, Japan, die skandinavischen Länder, auf Platz acht Deutschland, auf Platz neun Island und erst an zehnter Stelle die Vereinigten Staaten. Berechnet hat die Bank den Durchschnittsverdienst, indem sie das Bruttosozialprodukt eines jeden Landes durch die Zahl der Einwohner teilte. Die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Weltbank hat 172 Mitgliedstaaten, und ihre Statistiken erfassen 200 Länder. Die ärmsten davon liegen in Afrika, wo das Durchschnittseinkommen 1991 umgerechnet etwa 70 Dollar pro Jahr betrug. In Tansania waren es 100 und in Äthiopien 120 Dollar. Analog dazu ist das Analphabetentum in Afrika unter Männern und Frauen jeden Alters am höchsten. In Tschad erreicht es 70, in Liberia 61 Prozent. Fast die Hälfte der Armen der Welt leben dem Bericht zufolge im dicht besiedelten Südostasien, ein Grossteil davon in Indien, wo der Verdienst von 360 Dollar 1990 auf 330 Dollar im Jahr 1991 fiel. Insgesamt gesehen, zählt der Bericht 56 Staaten von Argentinien bis Sambia auf, in denen das Einkommen zwischen 1990 und 1991 zurückgegangen ist. (…).
SoAZ, 5.1.1993.
Solothurner AZ > Einkommen. Statistik. SoAZ, 1993-01-05.
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19.10.1988 Europa
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
IWF
Weltbank

Armut
IWF Internationaler Währungsfonds
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http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Typographia/IGB.%20IWF.%20HT,%201988-10-19.pdfTreffen mit IWF und Weltbank. Die Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit mittels einer wachstums- und entwicklungsorientierten internationalen Politik ist- die Hauptforderung, die der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank vorgelegt hat. Unmittelbar vor Beginn der Jahresversammlungen von IWF und Weltbank in Berlin traf eine IBFG-Delegation mit dem geschäftsführenden Direktor des IWF, Michel Comdessus, und mit Weltbankpräsident Barber Conable zusammen. Nach den Sitzungen erklärte IBFG-Generalsekretär John Vanderveken, die jahrelangen beharrlichen Bemühungen des .IBFG, den Finanzinstitutionen den Wert von Konsultationen mit der Gewerkschaftsbewegung klar zu machen, seien positiv aufgenommen worden. IWF und Weltbank seien nun vermehrt bereit, auf die von den Gewerkschaften vorgetragene Besorgnis über die Folgen der Schuldenkrise für die Arbeitnehmer und ihre Familien in den Entwicklungsländern einzugehen und die Schlüsselrolle der Gewerkschaften im Prozess der. strukturellen Anpassungen anzuerkennen. IWF und Weltbank stimmten der Forderung zu, dass die Regierungen bei der Erstellung von Anpassungsprogrammen die Gewerkschaften hinzuziehen sollten. Die Gewerkschaften könnten auch auf die Regierungen in Industrieländern dahingehend Druck ausüben, dass diese auf nationaler Ebene und im Rahmen der zuständigen internationalen Institutionen nachdrücklicher positive Schritte zur Lösung der Schuldenkrise einleiten. (…).
Helvetische Typographia, 19.10.1988.
Typographia Schweiz > IGB. IWF. HT, 1988-10-19.
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