Gewerkschaftschronik
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29.09.2017 Asien
Gewerkschaften
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
Personen
Work
Ralph Hug
Gewerkschaftsrechte
Volltext
Die Geographie des Schreckens. Wo Büezer rechtlos sind – oder gar um ihr Leben fürchten müssen. In der Türkei arbeiten? Lieber nicht. Auch Südkorea ist kein Wunschziel für Büezer. Ebenso wenig die Philippinen, Ägypten oder Guatemala. Denn diese Länder gehören in Sachen Arbeitnehmerrechte zu den zehn schlimmsten, die es gibt. Dort sind nicht nur Diskriminierung und Einschüchterung an der Tagesordnung. Arbeitnehmende müssen auch mit Verhaftung, Gewalt und Mord rechnen. Alljährlich erstellt der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) diese Geographie des Schreckens. Er erhebt Daten aus 139 Ländern. Sie dokumentieren, wie stark die Rechte der Erwerbstätigen sind. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag. Dies ergibt dann den Globalen Rechtsindex. Die neueste Ausgabe 2017 sieht nicht gut aus: - In 84 Ländern sind Beschäftigte vom Arbeitsrecht ausgeschlossen. - In mehr als drei Vierteln der Länder gibt es kein echtes Streikrecht und keine Lohnverhandlungen. - In über 50 Ländern werden Gewerkschaften behindert oder sind gar nicht zugelassen. Zudem müssen aufmüpfige Büezer in 59 Staaten mit physischer Gewalt durch Security, Polizei oder Armeekräfte rechnen. Die Zahl der gewalttätigen Länder hat sich gegenüber dem letzten Jahr um zehn Prozent erhöht. In mindestens 11 Ländern wurden Arbeitnehmende sogar ermordet. Und das nicht nur im gewaltbereiten Bangladesh, Brasilien oder Mexiko. Auch das mafiageplagte Italien reiht sich in diese Galerie des Todes ein. Europa und (…). Ralph Hug.
Work online, 29-9-2017.
Personen > Hug Ralph. Gewerkschaften. Gewerkschaftsrechte. Work, 2017-09-29.
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06.05.1988 Afrika
Asien
Frauenarbeit
Kinderarbeit
Oeffentlicher Dienst, Der
Personen
Rita Gassmann
Frauenarbeit
Kinderarbeit
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IBFG-Frauenseminar: Frauen aller Länder diskutierten Probleme der Gewerkschafterinnen. innerhalb der Organisation. Gleichberechtigung auch in der Gewerkschaft. Über 70 Gewerkschafterinnen aus 40 Ländern trafen sich im März 1988 in Albury-Wodonga zu einem Seminar vor Beginn des Weltkongresses des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (IBFG) in Melbourne (Australien). Frauen aus Afrika, Asien, aus dem pazifischen Raum, aus Lateinamerika, der Karibik, aus Nordamerika, Australien und aus Europa diskutierten drei Tage lang Probleme der erwerbstätigen Frauen sowie die Probleme der Gewerkschafterinnen innerhalb der Gewerkschaftsorganisationen. Farbenfroh waren nicht nur die Teilnehmerinnen, farbig waren auch ihre Voten. Schilderungen über die Stellung der Frauen in den verschiedenen Ländern, über die Situation, in der Frauen und deren Kinde leben oder leben müssen, hinterliessen grosse und zum Teil erschütternde Eindrücke. Unwürdige Arbeitsbedingungen für Frauen – Kinderarbeit. Von unwürdigen Arbeitsbedingungen und miserabler Entlöhnung berichteten die Teilnehmerinnen vor allem aus Entwicklungsländern. So erzählte eine indische Kollegin, dass die Landarbeiterinnen im Monat 250 Rupien verdienen, das sind ungefähr 30 Dollar, also etwas mehr als 40 Franken im Monat. Tabakpflückerinnen erhalten im Monat 10 Dollar „Lohn“, und sie erzählte, dass etwa 20 Millionen Kinder arbeiten. Eine unter arbeitenden Kindern in Indien durchgeführte Untersuchung habe ergeben, dass 24,7 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren, 48,4 (…). Rita Gassmann.
Der öffentliche Dienst, 6.5.1988.
Personen > Gassmann Rita. Frauenarbeit. Kongress. OeD, 1988-05-06.
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01.12.1976 Asien
Gewerkschaften
Gewerkschaftliche Rundschau

Gewerkschaften
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Rolle und Aufgaben der demokratischen Gewerkschaftsbewegung in Asien. Die Welt besteht heute, allgemein gesprochen, aus entwickelten und sich entwickelnden Nationen. In Asien ist Japan das einzige wirtschaftlich entwickelte Land. In industriell fortgeschrittenen Gesellschaften besteht die Rolle der Gewerkschaften nicht nur darin, die wirtschaftlichen Interessen der Arbeitnehmer zu fördern, sondern auch der Gesellschaft eine gesunde Lebensumwelt zu sichern. In Japan war zum Beispiel die Gewerkschaftsbewegung in der Lage, sich in das politische Leben des Landes einzuschalten. Auf diese Weise können die Gewerkschaften dafür sorgen, dass ihre Interessen in der Regierung zu ihrem vollen Recht kommen. Das bringt selbstverständlich den Arbeitnehmern mancherlei Nutzen. Diese Technik ist offensichtlich in industriellen Gesellschaften notwendig, weil sie verhütet, dass die Arbeiterschaft von dem politischen Prozess ausgeschlossen wird, was zu einer konservativen Regierung führen würde. Die Gewerkschaften in entwickelten Ländern können jedoch ihre Aufgaben nicht ausschliesslich auf indirekte Weise im politischen Leben erfüllen. Sie müssen direkt eingreifen, um im stärkeren Masse an der Förderung des Wohls der Arbeitnehmer beteiligt zu sein. Hier möchte ich besonders die Auswirkungen der Industrialisierung und der Umweltverschmutzung auf die Lebensqualität hervorheben. Gewerkschaften können eine positive Rolle übernehmen, indem sie Arbeitnehmer über die (…). P. P. Narayanan.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 12, Dezember 1976.
Gewerkschaftliche Rundschau > Asien. Gewerkschaften. Rundschau, Dezember 1976.
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08.04.1927 Afrika
Asien
England
Lateinamerika
Dritte Welt
Kapitalismus
Kolonialismus

Ausbeutung
Imperialismus
Volltext

Der neue Imperialismus. Nachfolgender Artikel stammt aus der Feder von J.A. Hobson, dem Verfasser berühmter Werke über Imperialismus und wurde in der Zeitschrift „The New Leader“ veröffentlicht.  Seine Ausführungen verdienen auch das Interesse derjenigen, die mit seinen Schlussfolgerungen nur zum Teil einig gehen können. Die Redaktion. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-04-08.
Öffentlicher Dienst, Der > Imperialismus. 1927-04-08.doc.

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