Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 143

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15.10.2018 TI Kanton
Baunebengewerbe
Unia Tessin

Protest-Kundgebung
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Bau steht still: 3000 Bauarbeiter protestieren im Tessin. Zum Auftakt der nationalen Protestwelle auf dem Bau, haben heute 3000 Bauarbeiter aus dem ganzen Kanton Tessin in Bellinzona ihre Arbeit nieder gelegt. Sie kämpfen für die Rente mit 60. Sie wehren sich gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter und gegen Lohndumping (siehe unten). 3000 Bauarbeiter aus dem Kanton Tessin versammelten sich heute Vormittag in Bellinzona. In aller Deutlichkeit zeigten sie: Die Bauarbeiter haben die Nase voll. „Zuerst weigern sich die Baumeister neun Monate lang, über die Sicherung der Rente mit 60 zu verhandeln. Nun versuchen sie, die Bauarbeiter zu erpressen. Kein Wunder sind die Bauarbeiter wütend!“, sagt Dario Cadenazzi, Tessiner Bauverantwortlicher der Gewerkschaft Unia. Nach fast einem Jahr Blockade der Verhandlungen und Erpressung haben die Bauarbeiter nun genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und gegen überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden. Auftakt zu einem heissen Herbst. „Die Bauarbeiter sind bereit zu kämpfen und sich für ihre Rechte zu wehren – dies haben sie heute eindrücklich demonstriert“, stellt Paolo Locatelli, Bauverantwortlicher der Gewerkschaft OCST fest. „Die Baumeister müssen von ihren unmenschlichen Forderungen abkommen und endlich über Lösungen verhandeln“, ergänzt Locatelli. Die heutige Protestaktion war nur der Auftakt für einen heissen Herbst: Morgen finden Proteste in Genf statt, weitere Regionen folgen. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Tessin, Medienmitteilung, 15.10.2018.
Unia Tessin > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Tessin, 2018-10-15.
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06.06.2018 TI Kanton
Löhne
Tankstellenshops
Unia Tessin

Mindestlohn
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Angestellte in Tessiner Tankstellenshops fordern Mindestlohn wie in der restlichen Schweiz. Die Unia und Angestellte aus Tankstellenshops machen Druck. Gestern hat eine Delegation von Angestellten in Tessiner Tankstellenshops die Tessiner Bundesparlamentarier/innen getroffen. Sie kämpfen dafür, dass der Mindestlohn, wie er im GAV Tankstellenshops festgelegt ist, auch für das Tessin gilt. Im November 2015 haben die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften einen Gesamtarbeitsvertrag für die Tankstellenshops unterzeichnet. Der Bundesrat erklärte im Dezember 2017 den GAV für die ganze Schweiz allgemeinverbindlich. Eine Ausnahme bilden jedoch die Mindestlöhne im Kanton Tessin: Die Tessiner Angestellten, die vom Lohndumping besonders betroffen sind, kommen leider nicht in den Genuss von Mindestlöhnen. Petition für fairen Mindestlohn. Seit den letzten Wochen sammeln Angestellte Tessiner Tankstellenshops gemeinsam mit der Unia für eine Petition, die einen Mindestlohn in den Tankstellenshops auch im Tessin fordern. Angestellte machen Druck im Parlament. Gestern hat eine Delegation von Angestellten in Tankstellenshops gemeinsam mit der Unia Flyer vor dem Parlament verteilt, um die Politiker/innen zu diesem Thema zu sensibilisieren. Die Delegation traf anschliessend Tessiner Parlamentarier/innen, um über mögliche Lösungen zu diskutieren. (…).
Unia Tessin, 6.6.2018.
Unia Tessin > Tankstellenshops. Mindestlohn. Unia Tessin, 2018-06-06.
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23.12.2016 TI Kanton
Syndicom-Zeitung

Journalismus
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Wider den Mainstream. Die Organisation GAS hat mit einem journalistischen Online-Portal ein Vorzeigeprojekt geschaffen, das Gegensteuer zu den dominanten rechtsbürgerlichen Medien in der italienischen Schweiz geben will. Die Redaktion des Webportals GAS.social hat klare Vorstellungen: Sie will das Bewusstsein anregen und „zeigen, dass es eine Alternative zum vorherrschenden Denken gibt - eine solidarische, gerechte, fortschrittliche Alternative“. Die im Herbst 2014 lancierte Organisation GAS („Gente che Accende la Societa“; Menschen, die die Gesellschaft entzünden) produziert journalistische Inhalte im Web und den sozialen Medien. Ohne Copy/Paste. Auf GAS.social erscheinen täglich vier bis fünf Artikel und Kommentare. Dabei handelt es sich immer um Originaltexte. Es gibt kein Copy/Paste von Medienmitteilungen, wie das in anderen Online-Redaktionen so oft vorkommt. Bei der Themenwahl liegt der Schwerpunkt auf der Tessiner und Schweizer Politik, aber das Ausland wird nicht ganz ausgeklammert (zu den am häufigsten gelesenen Artikeln gehört derjenige zum „Burkini“). Weiter gibt es die beliebten Rubriken Kochen, Sport, Veranstaltungen und Satire sowie das Video des Tages. Die Beiträge tragen immer einnehmende Titel und werden mit Karikaturen ergänzt. Und im Gegensatz zu manch anderer Webseite sind die Artikel fehlerfrei. Für das Projekt arbeiten ein Redaktor, ein Grafiker (der auch schreibt) und ein Webmaster. Alle anderen Beiträge werden ehrenamtlich geleistet. Das Projekt trägt sich aus Spenden und Teilhaberschaften, nach dem Vorbild von „La Cité“ in der französischen Schweiz. (…). Giovanni Valerio.
Syndicom-Zeitung, 23.12.2016.
Syndicom-Zeitung > Journalismus TI Kanton, 2016-12-23.
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11.07.2016 TI Kanton
GAV
Unia Tessin

Betagtenbetreuung
GAV
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Seniorenbetreuer/innen im Tessin fordern bei einer Aktion geregelte Arbeitsbedingungen. Nationale Infokampagne: Schutz statt Ausbeutung in Privathaushalten. Die Senior/innenbetreuung ist sowohl gesamtwirtschaftlich als auch innerhalb der Unia eine rasant wachsende Branche. Viele Seniorenbetreuer/innen werden ausgebeutet und wie moderne Sklaven und Sklavinnen behandelt. Um dem entgegenzuwirken, lanciert die Unia eine nationale Informationskampagne für Seniorenbetreuer/innen. Am kommenden Sonntag, den 17. Juli 2016, lanciert die Gewerkschaft Unia gemeinsam mit ihrer mittel- und osteuropäischen Gruppe von Care-Migrant/innen und Seniorenbetreuer/innen die nationale Informationskampagne. Im Rahmen der Kampagne publizierte die Unia die Broschüre „Meine Rechte in der Senior/innenbetreuung“ auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Polnisch. Sie verteilt diese Broschüren u.a nach katholischen Gottesdiensten und über soziale Medien. Weitere Informationsvorträge, Verteilaktionen (u.a vor Kirchen und Firmensitzen) sind geplant. 10‘000 Seniorenbetreuer/innen dank Unia GAV geschützt. Über 10'000 Seniorenbetreuer/nnen aus gewinnorientierten Agenturen und privaten Spitex Betrieben unterstehen spätestens seit 1. Mai 2016 dem GAV Personalverleih und geniessen damit einen zusätzlichen Schutz: Damit steht ihnen ein Mindestlohn, Weiterbildung und weitere Vorteile zu. Gesetzliche Verbesserungen vonnöten – Kontrollen verschärfen. (…).
Unia Tessin, 11.7.2016.
Unia Tessin > GAV. Betagtenbetreuung. Unia Schweiz, 2016-07-11.
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27.04.2016 TI Kanton
Bankpersonalverband

Bankpersonalverband
Sekretariat
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Der SBPV engagiert sich aktiver im Tessin. Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) hat heute Morgen an der Pressekonferenz im Kongresszentrum in Lugano seine neue Regionalleiterin für das Tessin vorgestellt. Damit bekundete der SBPV auch seinen Willen, die Unterstützung der Bankangestellten auf dem drittgrössten Finanzplatz der Schweiz zu verbessern. Die drei Sprecher, Denise Chervet, Geschäftsführerin SBPV, Matteo Gianini, Präsident Region Tessin, und Natalia Ferrara Micocci, Regionalleiterin im Tessin unterstrichen die Wichtigkeit des Finanzplatz Tessin, die Folgen der jüngsten Gesetzes- und Praxisänderungen (sog. „Weissgeldstrategie") und die Herausforderungen, die die notwendige Neuorientierung des Sektors für die Bankangestellten mit sich bringen. Aus diesem Grund entschied der SBPV, seine Präsenz im Tessin zu stärken und eine Regionalleiterin zu engagieren. Sie hat den Auftrag, den Regionalvorstand zu unterstützen, die Kontakte mit Bankverantwortlichen und Vertretern der Politik auszubauen und die Mitglieder zu unterstützen. (…).
Schweizerischer Bankpersonalverband, 27.4.2016.
Bankpersonalverband > Sekretariat Lugano. SBPV, 2016-04-27.
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06.03.2016 TI Kanton
Unia Tessin

Arbeitsbedingungen
Betagtenbetreuung
Resolution
Volltext
Tessiner Seniorenbetreuer/innen verabschieden Resolution. Die „badanti“ wollen die Arbeitsbedingungen in ihrer Branche verbessern und verabschiedeten eine Resolution. Die Altenbetreuer/innen („badanti“) haben genug von den Missständen in ihrer Branche. In einer Resolution fordern sie deshalb eine Verbesserung der jetzigen Zustände. Die Resolution wurde im Rahmen der ersten kantonalen Tagung der „badanti“, die am 6. März in Paradiso (TI) stattfand, verabschiedet. In dieser Resolution zuhanden des Tessiner Staatsrates fordert die Unia die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) für die sogenannten „badanti“ (Seniorenbetreuer/innen im Privathaushalt). Ausserdem sollen mehr finanzielle Mittel für die häusliche Betreuung von älteren Personen zugesichert werden. Krasser Missbrauch vertraglicher Regeln. Die Resolution stellt fest, dass die gegenwärtige Situation der Seniorenbetreuerinnen auf «eine krasse Übertretung des Rechtsrahmens mit Nichteinhaltung der vertraglichen Regeln» beruht. Zudem besteht in der Bevölkerung ein „wachsendes Bedürfnis“ für solche Pflegedienste. Ein stark wachsender Sektor. (…).
Unia Tessin, 6.3.2016.
Unia Tessin > Betagtenbetreuung. Arbeitsbedingungen. Unia Tessin, 2016-03-06.
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09.11.2015 Bellinzona
TI Kanton
Streik
Unia Tessin

Landesmantelvertrag
Rentenalter
Streik
Volltext
Rente mit 60 und neuer Vertrag auf dem Bau. Tessiner Bauarbeiter kämpfen für ihre Würde - morgen geht es in der Deutschschweiz weiter. Die Bauarbeiter sind wütend, dass der Schweizerische Baumeisterverband mit seiner Weigerung, Lösungen zu finden, ihre Rente mit 60 und Massnahmen gegen Lohndumping und für einen besseren Schutz bei Schlechtwetter verhindert. Deshalb ruhen am heutigen Protesttag im Tessin die Arbeiten auf dem Bau. 2500 Bauarbeiter nehmen an der Protestaktion in Bellinzona teil. Morgen Dienstag werden Aktionen in der Deutschschweiz folgen. Der heutige tessinweite Protesttag mit 2500 Bauarbeitern ist erst der Anfang. In der ganzen Schweiz sind die Bauarbeiter bereit, für die gerechte Rente mit 60, für ihren Gesamtarbeitsvertrag und ihre Würde zu kämpfen. Die Tessiner Bauarbeiter haben heute mit ihren Protesten in Bellinzona ein erstes Zeichen gesetzt. Baumeisterverband blockiert Lösungen. Seit Monaten weigert sich der Schweizerische Baumeisterverband, über den Ende dieses Jahres auslaufenden Landesmantelvertrag - der GAV für das Bauhauptgewerbe – zu verhandeln und die Probleme auf dem Bau zu lösen. (…).
Unia Tessin, 9.11.2015.
Unia Tessin > Bauarbeiter. Streik. Landesmantelvertrag. Unia Tessin, 9.11.2015.
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09.11.2015 Bellinzona
TI Kanton
Streik
Unia Tessin

Bauarbeiter
Landesmantelvertrag
Streik
Volltext
2500 Bauarbeiter kämpfen in Bellinzona für ihre Rente mit 60 und einen besseren Schutz für die Gesundheit. Die Bauarbeiter sind wütend: Der Schweizerische Baumeisterverband weigert sich, gemeinsam Lösungen zu bestehenden Problemen finden. Deshalb ruhen heute im Tessin die Arbeiten auf dem Bau. Der heutige Protesttag im Tessin mit 2500 Bauarbeitern ist erst der Anfang. In der ganzen Schweiz sind die Bauarbeiter bereit, für ihre Rente mit 60, für ihren Gesamtarbeitsvertrag (LMV) und ihre Würde zu kämpfen. Die Tessiner Bauarbeiter haben heute mit ihren Protesten in Bellinzona ein erstes Zeichen gesetzt. Baumeisterverband blockiert Lösungen. Seit Monaten weigert sich der Schweizerische Baumeisterverband, über den Ende dieses Jahres auslaufenden Landesmantelvertrag (LMV) zu verhandeln und die Probleme auf dem Bau zu lösen. Rente mit 60 muss bleiben! Für die Bauarbeiter geht es um viel. Die Baumeister nehmen die vorübergehend höhere Anzahl von Pensionierungen zum Anlass, die Rente mit 60 anzugreifen. Sie wollen das Rentenalter der hart arbeitenden Bauarbeiter entweder erhöhen oder die Rente um bis zu 1000 Franken pro Monat kürzen. Für die Bauarbeiter kommt das nicht in Frage. Die Sicherung der Rente mit 60 ist eine Voraussetzung für einen neuen Landesmantelvertrag. Die Bauarbeiter brauchen zudem endlich besseren Schutz bei Schlechtwetter und gegen das immer bedrohlichere Problem des Lohndumping. (…).
Unia Tessin, 9.11.2015.
Unia Tessin > Bauarbeiter. Landesmantelvertrag. Streik. Unia Tessin, 9.11.2015.
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22.07.2015 TI Kanton
BLS
SEV Schweiz

Löhne
Rangierarbeiter
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BLS Cargo muss auf Mitarbeiter aus Domodossola zurückgreifen. Verstärkung aus Italien. Seit einigen Monaten werden die BLS-Rangierer im Tessin durch italienische Kollegen aus Domodossola verstärkt. Der SEV verfolgt die Angelegenheit sehr genau. Auf Schweizer Schienen müssen Schweizer Löhne gelten. Seit Längerem klagen Kollegen von BLS Cargo, die im Tessin Güterzüge rangieren und vorbereiten, über viele rückständige Freitage. BLS Cargo versprach eine Normalisierung bis Ende 2015 und zog zu diesem Zweck in den letzten Monaten Angestellte ihrer italienischen Tochter, die in Domo II arbeiten, für Nachtschichten beim Rangierteam in Castione bei. Korrekt gemeldet. Der SEV ging der Sache nach und erfuhr von den kantonalen Kontrollbehörden, dass sie über den Einsatz der italienischen Kollegen mit einer Meldung für entsandtes Personal informiert wurden. Die Meldung wurde mit korrekten Angaben zu den Modalitäten des Einsatzes in der Schweiz und zu den italienischen Anstellungsbedingungen weitergeleitet. Sie erlaubt einen Einsatz von maximal 90 Tagen im Jahr. Bisher haben die kantonalen Behörden also nichts daran auszusetzen gehabt, auch wenn noch ein paar Abklärungen laufen. Verlängerung nicht bewilligt. (…). Pietro Gianolli, Fi.
SEV, 22.7.2015.
SEV > BLS. Rangierarbeiter. Löhne. SEV, 22.7.2015.
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13.05.2015 TI Kanton
Unia Tessin

Ladenöffnungszeiten
Referendum
Volltext
Tessin: Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten. Längere Öffnungszeiten nützen vor allem den Grossverteilern. Die längeren Ladenöffnungszeiten im Tessin kommen vors Volk: Am 8. Mai hat die Unia das Referendum mit 10‘000 Unterschriften eingereicht. Sie will damit eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für das Verkaufspersonal verhindern. Gemäss Beschluss des Tessiner Grossrats sollen die Ladenöffnungszeiten im Südkanton werktags um eine halbe Stunde (bis 19 Uhr) und samstags um 1,5 Stunden (bis 18.30 Uhr) verlängert werden. Für das Verkaufspersonal bedeutet das eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen, mehr flexible Arbeitszeiten und Arbeit auf Abruf. Nur Grosse profitieren. Alle Untersuchungen zeigen zudem, dass längere Öffnungszeiten nicht die versprochenen Verbesserungen bringen. Sie nützen vor allem den Grossverteilern auf Kosten der kleinen Detaillisten und Fachgeschäfte. Sie leisten auch keinen Beitrag gegen den Einkaufstourismus ins Ausland, wie dies Befürworter immer wieder behaupten. Denn dieser entsteht wegen der grossen Preisdifferenz, nicht wegen der Öffnungszeiten. (…).
Unia Tessin, 13.5.2015.
Unia Tessin > Ladenöffnungszeiten. Referendum. Unia Tessin, 13.5.2015.
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13.02.2015 TI Kanton
Partei der Arbeit
Partito Operaio e Popolare
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Gründung
Partito Operaio e Popolare
Volltext
Der „Partito Operaio e Popolare“ im Tessin rockt. Rund 40 GenossInnen haben Ende Januar In Bellinzona die neue kommunistische Partei mit dem Namen „Partito Operaio e Popolare“ gegründet. Sie will die Thematik rund um die Arbeitswelt Ins Zentrum ihrer Politik stellen und hat die Teilnahme an den kantonalen Wahlen vom April beschlossen. Der Start der neuen Tessiner Sektion der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) war sehr positiv und erfreulich. Am Kongress der PdAS vom Dezember 2014 trennten sich definitiv die Wege mit dem „Partito Comunista della Svizzera Italiana“ (PC), bis dahin die Tessiner Kantonalsektion der Partei. Wer nun dachte, die PdAS würde für längere Zeit von der politischen Bildfläche in der Sonnenstube der Schweiz verschwinden, täuschte sich. Am 25. Januar 2015 fand in der Casa del Popolo (Volkshaus) in Bellinzona die Gründungsversammlung des „Partito Operaio e Popolare“ (POP Ticino) statt. Eine Neugründung, die ein breites Interesse der lokalen Medien weckte; neben zwei regionalen Zeitungen waren auch das Tessiner Radio und Fernsehen anwesend. Im täglichen Kampf präsent sein. Treibende Kräfte dieser neuen politischen Partei sind Leonardo Schmid und Gianluca Bianchi, beide Funktionäre der Gewerkschaft Unia und seit Jahren bekannte Aktivisten auf der Tessiner Politbühne. (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 13.2.2015.
Vorwärts > Partito Operaio e Popolare. Gründung. Vorwärts, 13.2.2015.
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09.10.2014 TI Kanton
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

GAV SEV
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gut besuchte VPT-Tagung auf dem Schiff „San Gottardo“. Tessiner öV braucht Geld und einen Rahmen-GAV. Im Mittelpunkt der VPT-Tagung vom 27. September in Lugano standen Resolutionen zum Tessiner öV und zur Navigazione Logo Maggiore. Die Versammlung verabschiedete zuhanden ihres Gastes Claudio Zali, der im Tessiner Staatsrat für den öffentlichen Verkehr (öV) zuständig ist, gleich zwei Resolutionen. Die erste fordert die Behörden auf, den ÖV weiter zu fördern, damit er sich so entwickelt, dass er den aktuellen und künftigen Anforderungen genügen kann, für die Entwicklung des ÖV die nötigen Mittel bereitzustellen. In diesem Sinne sei auch nach neuen Einnahmequellen zu suchen, um die steigenden Bedürfnisse des ÖV finanzieren zu können, den Verkehrsunternehmen die nötigen Mittel zuzugestehen, damit sie die Qualität der Anstellungsbedingungen des Personals halten können. darauf hinzuwirken, dass mit dem SEV ein für die ganze öV-Branche bindender kantonaler Rahmen-GAV ausgearbeitet wird - für den Fall, dass für die Vergabe von öV-Leistungen Ausschreibungen als angezeigt erachtet werden. Die zweite Resolution ruft die politischen Behörden, die Regionale Entwicklungsförderung des Locarnese und Maggiatals sowie die Tourismusvereine dazu auf, mit dem Schifffahrtsunternehmen Navigazione Lago Maggiore (NLM) im Hinblick auf die Erneuerung der Konzession für die Schifffahrt auf dem Schweizer Teil des Langensees konstruktive Lösungen zu suchen. (…). Redaktion.
SEV-Zeitung, 9.10.2014.
SEV-Zeitung > Öffentlicher Verkehr TI Kanton. Tagung. SEV-Zeitung, 9.10.2014.
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16.06.2014 TI Kanton
Granit-Industrie
Unia Tessin

Granit-Industrie
Streik
Volltext
Streik in der Tessiner Granitindustrie. Rund hundert Arbeiter der Tessiner Granitindustrie traten heute, unterstützt durch die Unia und OCST, in den Streik. Sie fordern, dass der seit zwei Jahren ausgelaufene kantonale Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Granitindustrie erneuert wird, oder dass sie dem Bau-LMV unterstellt werden. Der Tessiner Arbeitgeberverband der Granitindustrie (AIGT) verweigert die Verhandlung eines neuen GAV. Rund hundert Arbeiter der Tessiner Granitindustrie sind seit heute Morgen im Streik. Die Arbeit wurde in Steinbrüchen im Maggiatal und im Rivieratal niedergelegt, um eine seit zwei Jahren anhaltenden schwierige Situation zu lösen. Der Tessiner GAV der Granitindustrie, welcher am 1. Januar 2012 auslief wurde nicht verlängert. Damit unterstehen die Angestellten der Tessiner Granitindustrie dem nationalen Bau-Landesmantelvertrag (LMV) und haben Anrecht auf die Leistungen des LMV - so auch auf den flexiblen Altersrücktritt mit 60 Jahren (FAR). (…).
Unia Kommunikation, 16.6.2014.
Unia Tessin > Granit-Industrie. Streik. Unia Tessin. 16.6.2014.
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23.05.2013 TI Kanton
Area
Personen
Unia Tessin
Work
Franco Cavalli
Matthias Preisser
Hausarbeit
Sans-Papiers
Volltext

Zwei Polinnen packen aus. Null Privatsphäre, verfügbar rund um die Uhr, mieser Lohn und gar Schläge: Das lassen sich Agnieszka Zielinska*und Renata Urszula Kuklinska nicht mehr gefallen. Besonders aufgerüttelt hat die Tessinerinnen und Tessiner das Schicksal der polnischen Altenbetreuerin B*. In der Vorweihnachtszeit 2012 bucht B. einen Flug nach Warschau. Sie kauft Geschenke für ihre Liebsten. Und sie kündigt ihren Vertrag mit der Familie in Cadenazzo. Die Arbeits- und Wohnsituation empfindet sie nur noch als Belastung. Die Spannungen sind so gross, dass B. die Hilfe der Polizei braucht: Polizisten sollen dabei sein, wenn sie aus Cadenazzo auszieht. Die Altenbetreuerin hat Angst. Angst, dass die Familie, für die sie gearbeitet hat, ihr später vorwirft, sie habe etwas mitlaufen lassen, was ihr nicht gehöre. (...). Matthias Preisser, Franco Cavalli.

Work online, 23.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Hausarbeit. TI Kanton. Work online 2013-05-23.

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10.05.2013 TI Kanton
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Work
Renzo Ambrosetti
Matthias Preisser
Lohndumping
Ventilklausel
Volltext

Unia-Co-Präsident zu den Problemen im Tessin: „Ohne Grenzgänger wären wir noch immer mit den Zoccoli unterwegs“ Unia-Co-Chef Ambrosetti hält nichts von der Ventilklausel: Gegen Lohndruck helfen nur Mindestlöhne, sagt er. Work: Renzo Ambrosetti, das Tessin setzt im Kampf gegen Lohndumping auf verbindliche Mindestlöhne. Wirkt das? Renzo Ambrosetti: Für das Tessin sind sie wichtig. Hier gibt es sehr viele italienische Grenzgänger, die in Branchen ohne Gesamtarbeitsverträge und ohne Mindestlöhne arbeiten. Zum Beispiel im Dienstleistungsbereich und in Teilen der Industrie. Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit sind da die Löhne gesunken. (...). Interview. Matthias Preisser.

Work, 10.5.2013.
Personen > Ambrosetti Renzo. Ventilklausel. Emigranten. 2013-05-10.

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10.05.2013 Mendrisio
TI Kanton
Emigranten
Löhne
Personen
Work
Matthias Preisser
Grenzgänger
Lohndumping
Normalarbeitsvertrag
Volltext

Das Tessin hat sich zur Sonderproduktionszone entwickelt. Auf dem Buckel der ltaliener. Vornehmlich im Mendrisiotto haben sich gezielt Firmen angesiedelt, um mit mies bezahlten Grenzgänge3rn Kosten sparen wollen. Nun geht der Kanton gegen den Lohndruck vor. Ohne Grenzgängerinnen und Grenzgänger würde im Tessin nicht viel funktionieren: Ihre Zahl ist in den vergangenen 10 Jahren um zwei Drittel auf 55‘000 Personen angestiegen. Jede und jeder vierte Arbeitnehmende kommt heute jeden Tag aus Italien zur Arbeit ins Tessin. In der Industrie ist ihr Anteil mit 50 Prozent gar doppelt so gross. Auch im Dienstleistungsbereich arbeiten im Tessin immer mehr Grenzgängerinnen und Grenzgänger. (...). Matthias Preisser.

Work, 10.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Lohndumping. TI Kanton. 2013-05-10.

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01.03.2013 BE Kanton
JU Kanton
Schweiz
TI Kanton
ABB
Novartis
Personen
Swissmem
Unia Schweiz
Work
Pierluigi Fedele
Christian Gusset
Corrado Pardini
GAV
Mindestlöhne
Volltext

Industrie: Die Unia-Basis macht Druck. Ohne Mindestlohn kein Gesamtarbeitsvertrag. Lohndumping wütet nun auch in der Industrie. Daran könnten die GAV-Verhandlungen scheitern. Mitte März geht es ans Eingemachte. Dann wird sich die Verhandlungsdelegation der Unia vor die Unterhändler des Arbeitgeberverbandes Swissmem stellen, mit einer klaren und harten Forderung: „Im neuen Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) müssen verbindliche Mindestlöhne verankert sein.“ (...). Oliver Fahrni.

Work, 1.3.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Mindestlohn. GAV. 2013-03-01.

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06.02.2013 Indien
Manno TI
TI Kanton
Holcim AG
Personen
Unia Tessin
Zementindustrie
Hansueli Scheidegger
Betriebsunfälle
Holcim AG
Volltext
Zementindustrie

Fünf Todesopfer in indischem Holcim-Zementwerk. Die Unia und die internationalen Gewerkschaftsdachverbände BHI und IndustriALL verlangen von Holcim, dass die Hintergründe des Todes von fünf Mitarbeitenden im indischen Holcim-Zementwerk Ambuja Cement umfassend und unabhängig aufgeklärt werden. Es besteht der Verdacht, dass die gängigen Sicherheitsstandards nicht eingehalten wurden. (...).

Medienmitteilung Unia und Gewerkschaftsdachverbände BHI und IndustriALL, 6.2.2013.
Unia Tessin > Holcim. Zementindustrie. Betriebsunfälle. 6.2.2013.doc.

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24.01.2013 Manno TI
TI Kanton
Holcim AG
Personen
Unia Tessin
Zementindustrie
Hansueli Scheidegger
Holcim AG
Lohnerhöhungen
Volltext
Zementindustrie

Holcim: Kein Lohnabschluss für Belegschaft – dafür 1,5 Milliarden Gewinn als Ziel!
Die Geschäftsleitung der Schweizer Holcim-Produktionsstandorte hat ihren Mitarbeitern trotz gutem Geschäftsgang eine Lohnerhöhung verweigert – das, um das erklärte operative Konzernziel für Ende 2014 zu erreichen: 1,5 Milliarden Franken Gewinn. (...). Hansueli Scheidegger.
 
Unia Kommunikation, 24.1.2013.
Unia Tessin > Holcim. Zementindustrie. Lohnerhöhungen. 2013-01-24.doc.

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06.12.2012 GE Kanton
LU Kanton
SG Kanton
TI Kanton
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Sozialabbau
Sparmassnahmen
Volltext

Öl in die Abwärtsspirale. Kantone sparen auf dem Buckel des Personals. Die meisten Kantone budgetieren für 2013 ein Defizit. Deshalb wollen sie sparen, vor allem auf dem Buckel des öffentlichen Personals. Dieses aber beginnt sich zu wehren. In bisher vier Kantonen entwickeln die Beschäftigten und ihre Verbände harten Widerstand. Eine satte Mehrheit der Kantone sieht für das nächste Jahr ein Defizit vor. Um dieses möglichst rasch zu beseitigen, planen diese Kantone einschneidende Sparprogramme. Visiert ist ein Dienstleistungsabbau. Gemeinsam ist dem Potpourri an Vorschlägen zweierlei: Die Menschen werden weniger Dienstleistungen (weniger Züge, Busse, Schulstunden, Beratung, schneegeräumte Strassen etc.) in Anspruch nehmen können, und die Kantonsangestellten müssen büssen: mit Mehrarbeit, weniger Lohn, Stellenabbau oder einem Mix aus allem. (...). Ewald Ackermann.

SGB online, 6.12.2012.
SGB > Sozialabbau. Sparmassnahmen. SGB. 6.12.2012.

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05.12.2012 Neuenburg
TI Kanton
Genolier
Gymnasien
Spital La Providence
Streik
VPOD Schweiz

GAV
Lehrkräfte
Spital La Providence
Streik
Volltext
Zwischenerfolg in Neuenburg und Streik im Tessin. Zwischenerfolg in Neuenburg macht Mut. Die streikende Belegschaft des Privatspitals La Providence konnte heute einen Zwischenerfolg feiern. Die Beschäftigten wehren sich gegen den Verkauf der Einrichtung an die Genolier-Gruppe und namentlich gegen die Auflösung des GAV "Santé 21". Sie beharren darauf, dass die Einhaltung des GAV Voraussetzung ist dafür, dass ein Spital in die kantonale Spitalliste aufgenommen wird. (…). Die streikende und nicht-streikende Belegschaft wird sich heute Abend und morgen Donnerstag Mittag über das weitere Vorgehen beraten. Im Tessin streiken die Verwaltung und die Schulen In vielen Schulen und Gymnasien im ganzen Kanton hat ein Grossteil der LehrerInnen heute gestreikt. (...).

VPOD Schweiz online, 5.12.12.
VPOD Schweiz > Demo. Streik. VPOD Schweiz. 5.12.2012.

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05.12.2012 GE Kanton
NE Kanton
Schweiz
TI Kanton
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Aktionstag
Sparmassnahmen
Volltext

Protestwelle gegen kantonale Kürzungsmanie geht weiter. Mit einem grossen Streik des Kantonspersonals geht die Protestwelle gegen kantonale Sparhysterie heute im Tessin weiter. Lehrpersonen, Polizistinnen, Verwaltungsangestellte und so weiter: Sie alle wollen heute zeigen, dass sie nicht gewillt sind, das Opferlamm für verfehlte Politik zu spielen. Zu Kürzungen und Lohneinschnitten sagen sie mit ihrem Streiktag klar und deutlich: Nein! So nicht! (Selbstverständlich werden die Not- und Minimaldienste aufrechterhalten.) (...). Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz online, 5.12.2012.
VPOD Schweiz > Sparmassnahmen. VPOD Schweiz. 5.12.2012.

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07.11.2012 LU Kanton
SG Kanton
TI Kanton
Demonstrationen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Demonstration
Sparmassnahmen
Volltext

Lohnkürzungen, Sparmassnahmen, Abbau – Nein! In den Kantonen Luzern, Sankt Gallen und Tessin wehren sich die Kantonsangestellten gegen angekündigte Einschnitte. In allen drei Hauptstädten sind Demonstrationen angekündigt. In Sankt Gallen wird das Kantonspersonal unter dem Motto „Gegen die Sparschweinerei“ antreten. (...). Christoph Schlatter.

VPOD online, 7.11.2012.
VPOD Schweiz > Demonstrationen. Sparmassnahmen. 7.11.2012.

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02.11.2012 Schweiz
TI Kanton
Widnau SG
Area
Löhne
Personen
Work
Ralph Hug
Matthias Preisser
Hansueli Scheidegger
Solidarhaftung
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Solidarhaftung nimmt weitere Hürde. Nach dem Ständerat hat nun auch die vorberatende Nationalratskommission der Solidarhaftung gegen Lohndumping auf dem Bau zugestimmt. Die Kommission schloss sich mit 14:8 Stimmen dem Stöckli an. Demnach haftet künftig der Erstunternehmer für die Arbeitsbedingungen und die Löhne in allen Subunternehmen. Das macht die Kontrolle von Lohndumping wirksam. (...). Ralph Hug, Matthias Preisser.

Work. Freitag, 2.11.2012.
Personen > Hug Ralph. Solidarhaftung. 2012-11-02.doc.

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01.09.2012 TI Kanton
Pensionskasse
VPOD TI Kanton

Pensionskasse
Primatwechsel
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Botschaft Nr. 6666: Primatwechsel im Tessin. Die Botschaft des Tessiner Staatsrats mit der Nummer 6666 hat es in sich: Es geht um eine beträchtliche Verschlechterung bei der kantonalen Pensionskasse, namentlich um den Übergang vom Leistungs- zum Beitragsprimat. Hauptproblem: Die Risiken punkto Rendite oder zunehmender Lebenserwartung werden so auf die Versicherten allein übertragen, während sie bisher von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gemeinsam geschultert wurden. (...). VPOD.

VPOD-Informationen, September 2012.
VPOD TI Kanton > Pensionskasse. Primatwechsel. 1.9.2012.doc.

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