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Anzahl gefundene Artikel: 47

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Patricia D Incau
Ausweise
Sans-Papiers
Volltext
Kommt jetzt die „City Card“ für alle, auch für Sans-papiers? Ein Stadtausweis gegen die Angst. Knochenarbeit und ein Leben in ständiger Angst: Für Sans-papiers ist das Alltag, weil sie keine gültigen Papiere haben. In mehreren Schweizer Städten wird jetzt über einen Stadtausweis diskutiert. Auf diesen Tag hatte sich Juan lange gefreut: FC Zürich gegen Real Madrid, Champions League im Zürcher Letzigrund-Stadion. Ein Spiel, das der Zehntklässler auf keinen Fall verpassen wollte. Doch dann kam alles anders: Juan geriet in eine Polizeikontrolle. Er wurde verhaftet. Nicht, weil er etwas getan hätte. Sondern, weil er sich nicht ausweisen konnte. Juan war ein Sans-papiers. Ein Junge ohne Aufenthaltsbewilligung. Noch während er in Untersuchungshaft sass, wurde seine Mutter, eine „illegale“ Hausangestellte, nach Kolumbien ausgeschafft. Obwohl Juan quasi in Zürich aufgewachsen ist, wurde auch er abgeschoben. Der FC ¬Zürich verlor an jenem Tag 2:5. Juan verlor alles. Leben in Angst. Das war am 15. September 2009. Passieren kann das heute noch genauso. Ein Fussballspiel besuchen, bei roter Ampel über die Strasse gehen, einmal kein Busbillett lösen – die meisten Schweizerinnen und Schweizer riskieren höchstens eine Busse. Für Sans-papiers ist das gefährlich. Für sie gilt: Wer auffällt, wird kontrolliert. Und wer kontrolliert wird, wird ausgeschafft. Das betrifft zwischen 50’000 und 200’000 Personen in der Schweiz. Genaue Zahlen gibt es jedoch nicht. Denn: Sans-papiers ¬leben im Verborgenen. Obwohl sie in der Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Bea Schwager ist Leiterin der Zürcher Anlaufstelle für Sans-papiers (…). Patricia D'Incau.
Work online, 30.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Sans-Papiers. Ausweise. Work online, 2018-11-30.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Vorwärts
Heiner Busch
Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Neue Härte gegen Sans-Papiers. Basel überzieht legalisierte Sans-Papiers und Ihre Unterstützertnnen mit Strafverfahren. Eine Nationalratskommission will die Denunziation zum Gesetz erheben. So sollen "insbesondere Schulen Kinder bel den Behörden melden können". Über dieses neue Vorhaben wird das Parlament im Sommer befinden. Im Februar 2017 hatte der Kanton Genf die "Operation Papyrus" bekannt gemacht. 1'093 Menschen ohne rechtlichen Status haben bis Februar 2018 eine B-Bewilligung erhalten. Zwar blieben die abgelehnten Asylsuchenden von der neuen Regelung ausgeschlossen und es handelt sich auch nicht um die lange geforderte kollektive Regularisierung. Jedes Dossier wurde und wird weiterhin einzeln geprüft, die Kriterien sind jedoch transparent und bieten den Betroffenen bei der Entscheidung, ob sie sich aus der Anonymität heraus wagen sollen, mehr Rechtssicherheit. Dass ein bürgerlich dominierter Kanton unter dem als Hardliner bekannten Sicherheitsdirektor Pierre Maudet (FDP) eine solche Massnahme in die Wege leitete, liess die Hoffnung keimen, dass man sich auch in anderen Teilen der Schweiz von der Härtefall-Lotterie verabschieden würde. Fehlanzeige: Im Jura und in der Waadt scheiterten entsprechende parlamentarische Vorstösse - wenn auch nur knapp. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) lehnte ein solches Vorhaben rundweg ab, und sein Berner Amtskollege (…). Heiner Busch.
Vorwärts, 29.3.2018.
Vorwärts > Sans-Papiers. Legalisierung. Vorwärts, 2018-03-29.
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15.03.2018 Genf
Sans-Papiers
Vorwärts

Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Zwischenbilanz für Papyrus. Seit dem Start der Operation Papyrus in Genf, mit welcher Sans-Papiers regularisiert werden können, wenn sie bestimmte Anforderungen erfüllen, haben 1093 Personen einen geregelten Aufenthaltsstatus erhalten. Zum grossen Ansturm von Kandidatinnen ist nicht gekommen. "Wenn es einen Punkt gibt, auf den ich in der vergangenen Legislatur stolz bin, ist es die Operation Papyrus", verkündete der Genfer Staatsrat Pierre Maudet, der für das Sicherheits- und Wirtschaftsdepartement verantwortlich ist, während einer Medien¬konferenz, an der eine Zwischenbilanz der Regularisierung von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Genf gezogen wurde. Die "Operation" begann im Februar 2017. Gemäss den vorgelegten Zahlen konnte bei 1093 Personen (unter Ausschluss von 590 Personen, die während einer Testphase im Oktober 2015 bereits regularisiert wurden) der Aufenthaltsstatus geklärt werden. Es handelt sich dabei um 244 Familien, darunter 374 Erwachsene und 412 Kinder, sowie 299 Einzelpersonen. "42 Prozent dieser Menschen sind lateinamerikanischer Herkunft, mehrheitlich aus Brasilien, Bolivien und Kolumbien. 19 Prozent stammen aus dem Kosovo oder aus Ex-Jugoslawien und 16 Prozent von den Philippinen", erläuerte Marianne Halle, die Sprecherin der Migrantlnnenorganisation "Centre de contact Suisses-immigres". Mehrheitlich Frauen. (…).
Joäl Depommier.
Vorwärts, 15.3.2018.
Vorwärts > Sans-Papiers. Regularisierung. Vorwärts, 2018-03-15.
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22.02.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
SGB
Regula Bühlmann
Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Kommissionsmotion zertrampelt Grundrechte der Sans Papiers. Nationalrat soll Genfer Beispiel folgen. Der Kanton Genf macht seit einem Jahr gute Erfahrungen mit der Operation Papyrus. Sie soll Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus das Leben erleichtern. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) dagegen prescht rücksichtslos in die entgegengesetzte Richtung. Am 7. März wird das Plenum des Nationalrats die Motion „Für eine kohärente Gesetzgebung zu Sans-Papiers" behandeln. Urheberin dieser Motion ist die SGK-N. In Widerspruch zu ihrem Namen will die Kommission die soziale Sicherheit für Sans Papiers nicht stärken, sondern aushebeln. So sollen Menschen ohne Papiere künftig ihren Rechtsanspruch auf Sozialversicherungen verlieren und im Krankheitsfall ausschliesslich durch staatliche Anlaufstellen versorgt werden - inklusive Meldung an die Migrationsbehörde. Auch das Recht auf Bildung soll unterwandert werden: Schulkinder ohne Papiere sollen ebenfalls den Behörden gemeldet werden. Was passiert, wenn das Parlament diese unselige Motion überweist, liegt auf der Hand: Sans-Papiers werden aus Angst vor der Aufdeckung ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken und keine medizinische Hilfe mehr in Anspruch nehmen. Gefördert wird die Schwarzarbeit, denn die Nachfrage nach der Arbeitskraft wird durch die Illegalität nicht kleiner. (…).
Regula Bühlmann.
SGB, 22.2.2018.
Personen > Bühlmann Regula. Sans-Papiers. Sozialversicherungen. SGB, 2018-02-22.
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07.02.2018 Genf
Sans-Papiers
Unia Genf

Sans-Papiers
Sozialversicherungen
Volltext
Unia verurteilt bürgerlichen Angriff auf Sans-Papiers. Ein weiterer unnötiger Angriff auf Sans-Papiers. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-NR) will mit einer Motion die Diskriminierung von Sans-Papiers verschärfen. Die Unia verurteilt diesen unnötigen Angriff auf die Sans-Papiers und fordert das Parlament auf, dieses Anliegen entschieden abzulehnen. Die SGK-NR hat mit 17 zu 8 Stimmen eine Motion verabschiedet, die Sans-Papiers zusätzlich diskriminieren würde. Danach sollen Sans-Papiers gänzlich von den Sozialversicherungen ausgeschlossen werden. Arbeitgeber und Vermieter sollen härter bestraft werden, falls sie Sans-Papiers anstellen oder Wohnungen vermieten. Zudem sollen Kinder von Sans-Papiers, die in der Schule sind, den zuständigen staatlichen Stellen gemeldet werden um diese zu sanktionieren. Diskriminierung bringt keine Lösung. Ein verschärfte Diskriminierung, die papierlose Menschen an den Rand drängt, trägt in keiner Weise zu Lösung der Situation der Sans-Papiers bei. Sie führte vielmehr zu einer Eskalation, ohne den Menschen eine würdige Perspektive zu geben. Genf zeigt einen besseren Weg. Die Unia fordert das Parlament auf, diese diskriminierende und kontraproduktive Motion zu verwerfen. Positive Integrationsbemühungen wie das Projekt „Papyrus“ des Kantons Genf zeigen klar die Richtung. Die Integration der Sans-Papiers zum Wohle aller ist im bestehenden gesetzlichen Rahmen möglich und dringend erforderlich.
Unia Schweiz, 6.2.2018.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2018-02-06.
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05.02.2018 Schweiz
Sans-Papiers
VPOD Schweiz

Bildung
Sans-Papiers
Volltext
Keine Einschränkung des Schulbesuchs für Sans-Papier-Kinder! Eine Motion des SGK-NR will Schulen zwingen, Sans-Papier-Kinder bei den Einwohnerbehörden zu melden. Das torpediert das Recht aller Kinder auf Bildung. An ihrer Sitzung vom 25./26. Januar beschloss die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) eine Motion einzureichen, mit der der Bundesrat beauftragt werden soll, die Rechte von Sans-Papiers einzuschränken. Unter anderem soll ein verstärkter Datenaustauch zwischen den Behörden stattfinden. In diesem Sinne sollen zukünftig auch Schulen Sans-Papiers-Kinder bei den Einwohnerbehörden melden. Damit stellt die SGK-NR das Recht auf Bildung für alle Kinder in der Schweiz infrage, welches die Schweizerische Bundesverfassung (Art. 11, 19 und 62 Abs. 2 BV) ebenso wie die UN-Kinderrechtskonvention (Art. 3 und 28 KRK) und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Art. 13 Abs. 2 Bst. A Uno-Pakt I) garantieren. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat am 24. Oktober 1991 Empfehlungen erlassen, in denen in Übereinstimmung mit Bundesverfassung und Völkerrecht festgehalten wird, dass das Recht und die Pflicht auf den Besuch der Grundschule für alle Kinder grundsätzlich Vorrang vor den ausländerrechtlichen Regelungen haben. Kantone und Gemeinden halten sich seitdem weitgehend an diese Empfehlungen, sodass die Daten der Sans-Papiers-Schulkinder nicht an die Einwohnerbehörden weitergegeben (…).
VPOD Schweiz, 5.2.2018.
VPOD Schweiz > Sans-Papier. Bildung. VPOD Schweiz, 2018-02-05.
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21.07.2017 ZH Kanton
Personen
Sans-Papiers
Vorwärts
Siro Torresan
Petition
Sans-Papiers
Volltext
Regularisieren, jetzt! Über 4600 Menschen verlangen mit einer Petition eine sofortige Regularlslerung der Sans-Papiers Im Kanton Zürich. Es geht um 28‘000 Menschen, die in ständiger Angst leben. Dies zu ändern, Ist eine Frage des politischen Willens. Ein Wille, der dem SP-Regierungsrat Mario Fehr fehlt. „Ich werde nicht von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen. Ich spreche für alle 28‘000 Saris-Papiers, die hier im Kanton Zürich leben. Das einzige, was wir wollen, ist in Freiheit hier leben und arbeiten zu können. Das einzige, was wir fordern, ist eine Regularisierung unserer Situation“. Die Worte von Maria-Anna (Name geändert), so um die Mitte 40, die selber mal eine Sans- Papiers war, kommen vom Herzen. Das merken alle rund 50 Anwesenden, die ihr zuhören vor dem Gebäude der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich beim Walchentor in der Limmatstadt. „Es hat Familien mit Kindern, die seit vielen Jahren hier leben. Kinder, die hier geboren wurden, aber keine Aufenthaltsbewilligung haben. Diese Kinder müssen in Freiheit hier leben können, damit sie nicht traumatisiert werden, damit sie eine Ausbildung absolvieren können und hier arbeiten können. Damit sie eine Zukunft haben.. Maria-Anna weiss genau, wovon sie spricht: „Sans- Papiers leben in sehr prekären Situationen, arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Manchmal arbeiten Saris-Papiers monatelang, ohne einen Lohn zu bekommen. Sie können ihre Rechte nicht einfordern, sie können nicht für Gerechtigkeit kämpfen. Viele Firmen beschäftigen sogar Kinder, von Saris-Papiers (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 21.7.2017.
Vorwärts > Sans-Papiers. Petition. Vorwärts, 2017-07-21.
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17.03.2017 GE Kanton
Sans-Papiers
Vorwärts

Sans-Papiers
Volltext
Régulariser tous les sans-papiers? Der Kanton Genf hat ein zweijähriges Pilotprojekt gestartet, um unter bestimmten Voraussetzungen Menschen ohne Papiere, Sans-Papiers, zu regularisieren. Tausenden Arbeitenden könnte damit geholfen werden. Es handelt sich aber „weder um eine Amnestie noch um eine kollektive Regularisierung“. Es befinden sich insgesamt 76‘000 Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus in der Schweiz, 13‘000 leben in Genf. Es sind Sans-Papiers, Migrant-Innen, die keine Genehmigung haben, legal in der Schweiz zu leben. Sie arbeiten oftmals in Branchen mit tiefen Löhnen, dabei halten sie sich in einem schwarzen oder grauen Bereich der Legalität auf und haben keine vollständige Sozialversicherung. Im Jahr 2000 hat die Linke auf nationaler Ebene ihre kollektive Regularisierung gefordert, wie es bereits in verschiedenen europäischen Ländern geschehen ist – aber ohne Erfolg. Angesichts der schwierigen Situation im Kanton – etwa 1000 Sans-Papiers-Kinder gehen zur Schule, während ihre Eltern keinen anerkannten Aufenthaltsstatus haben –, hat Genf beschlossen, „aktiv zu werden“. Der Codename des Projekts: Papyrus. Dieses zweijährige Pilotprojekt wurde vom Staatsrat und seinen Behörden lanciert gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Migration (Sem) und Migrant-Innenorganisationen wie dem Centre de Contact Suisses-Immigrés und der Gewerkschaft SIT. Es soll unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zum Ausländerausweis B erleichtern. Auch gegen Lohndumping. Wer kann einen Antrag (…).
Vorwärts, 17.3.2017.
Vorwärts > Sans-Papiers. Regularisierung. Vorwärts, 2017-03-17.
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21.02.2017 GE Kanton
Unia Genf

Sans-Papiers
Volltext
Sans Papiers: Genf geht neue Wege. Das Unterstützungskomitee für Sans Papiers ist an der sehr vorbildlichen Genfer Lösung beteiligt. Der Kanton Genf hat ein Projekt aufgegleist, das die Regularisierung von Tausenden von Sans-Papiers ermöglicht. Gleichzeitig will er Papierlose besser vor Ausbeutung und Lohndumping schützen. Die Unia wird Betroffene bei der Regularisierung ihres Status aktiv unterstützen. Das Projekt „Papyrus“ wurde zusammen mit dem Staatssekretariat für Migration und dem Genfer Unterstützungskomitee für Papierlose erarbeitet. Während einer Pilotphase erhielten bereits 590 Papierlose den B-Status, darunter 147 Familien. Weitere 297 Gesuche sind in Prüfung. Schärfere Kontrollen gegen Ausbeutung. Das Projekt basiert auf drei Achsen. Die erste betrifft die Regularisierung der Sans Papiers, die gewisse Kriterien erfüllen (Aufenthaltsdauer, Sprachkenntnisse, finanzielle Unabhängigkeit). Gleichzeitig sollen Arbeitsbereiche, in welchen Sans Papiers häufig tätig und in denen Lohndumping und Schwarzarbeit verbreitet sind (Hauswirtschaft, aber auch Bau und Gastgewerbe) stärker kontrolliert werden. Schliesslich will Genf Betroffene mit verschiedenen Massnahmen unterstützen. Unia unterstützt Betroffene. Die sehr vorbildliche Genfer Lösung ist nach jahrlangen Arbeiten zustande gekommen. Daran beteiligt war insbesondere auch das Unterstützungskomitee für Sans Papiers, in welchem auch die Unia aktiv ist. Die Unia Genf wird nun Betroffene, die ihren Status legalisieren möchten, aktiv unterstützen.
Unia Genf, 21.2.2017.
Unia Genf > Sans Papiers. Unia Genf, 2017-02-21.
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07.02.2015 Schweiz
Emigranten
Migranten
Unia Schweiz

Ausschaffung
Einwanderung
Flüchtlinge
Resolutionen
Sans-Papiers
Volltext
Kongress der Migrantinnen, Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund. Gleiche Rechte für Migrant/innen! Der erste Kongress der Migrantinnen, Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund in Bern ist ein Erfolg. Rund 250 Teilnehmer/innen folgten dem Aufruf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. In Resolutionen fordern sie gleiche Rechte für Migrant/innen und Solidarität mit Flüchtlingen. Zum Kongress eingeladen hatten die Gewerkschaft Unia und die Organisationen Second@s plus und Federazione Colonie Libere Italiane (FCLI). Vor dem Hintergrund der zunehmenden fremdenfeindlichen Tendenzen in der Schweizer Politik betonten sie die Notwendigkeit einer politischen Bewegung, welche die Rechte der Migrant/innen und der Menschen mit Migrationshintergrund stärkt und gegen Diskriminierungen die Stimme erhebt.
Resolutionen: Asyl für Flüchtlinge ist ein Gebot der Menschlichkeit!, Kein Mensch ist illegal!, Gleiche Rechte für alle Migrantinnen und Migranten!, Ausschaffung von Mitbürger/innen ist Unrecht!
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.2.2015.
Unia Schweiz > Migranten. Kongress. Resolutionen. Unia Schweiz, 2015-02-07.
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24.11.2014 Schweiz
Nationalrat
SGB

AHV
Energie
Sans-Papiers
Stipendienwesen
Volltext
Einige wichtige Geschäfte aus Sicht des SGB. Zur Wintersession des eidgenössischen Parlamentes. Am 24. November beginnt die Wintersession des eidgenössischen Parlamentes. Hier ein paar Streiflichter auf einige wichtige anstehende Geschäfte. Erbschaftssteuer: Gerecht - und gut für die AHV. (…). Energiestrategie: Ohne Wende kein Ausstieg! (…). Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative: Ohne materielle Harmonisierung keine Chancengleichheit. (…). Dauerhetze gegen Sans-Papiers verhindern (…). Ewald Ackermann.
SGB, 24.11.2014.
SGB > Nationalrat. Session. SGB, 24.11.2014.
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25.09.2014 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SPAZ
Bea Schwager
Ausbeutung
Sans-Papiers
Volltext
„Bei Ausbeutung können sich Sans-Papiers kaum wehren“. Interview mit Bea Schwager von der Sans-Papier-Anlaufstelle Zürich. Der jährlich stattfindende „Lauf gegen Rassismus“ ist mehr als eine Kulturveranstaltung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von MigrantInnen. Als Benefizveranstaltung trägt er zur Finanzierung diverser nicht-staatlicher Projekte bei, die sich um die juristische und soziale Unterstützung von Geflüchteten kümmern. Eins dieser Projekte ist die Sans-Papier Anlaufstelle Zürich (SPAZ), deren Geschäftsführerin Bea Schwager gern unsere Fragen beantwortete. Was ist die SPAZ überhaupt? Worin seht ihr eure Aufgabe? Bea Schwager (BS): Die Anlaufstelle wurde im Jahr 2005 u.a. von den Gewerkschaften gegründet, um die Situation von Sans-Papiers zu verbessern. Seither berät und begleitet die SPAZ MigrantInnen ohne geregelten Aufenthalt in juristischen und sozialen Fragen. Zudem setzt sich die SPAZ mit Sensibilisierungsarbeit und Lobbying für eine grundsätzliche Verbesserung der Situation von Sans-Papiers ein. Aktuell sind wir aktiv beteiligt an einer gesamtschweizerischen Kampagne für die Rechte von Sans-Papiers Hausarbeiterinnen und für deren kollektive Regularisierung. Wie sieht der Arbeitsalltag von Sans-Papiers in der Schweiz aus? (…). Bea Schwager.
GBKZ, 25.9.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Sans-Papiers. Ausbeutung. GBKZ, 2014-09-25.
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22.08.2014 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Yvonne Kunz
Aufenthaltsbewilligungen
Sans-Papiers
Volltext
Putzfrau Ester Marquez darf in der Schweiz bleiben. „Ich habe immer an ein Wunder geglaubt“. Nach 25 Jahren als papierlose Putzfrau ist Ester Marquez nun nicht mehr illegal in der Schweiz. Das verändert ihr ganzes Leben. Wenn Ester Marquez früher als Sans-papiers die Polizei sah, wechselte sie sofort die Strassenseite. Befand sie sich an einer Haltestelle, stieg sie ins nächste Tram, egal wohin es fuhr. Während 25 Jahren musste sie in solchen Situationen einfach verschwinden. Das bedeutete permanenten Stress. Work berichtete im letzten Februar über ihren Arbeitsalltag in der Illegalität. Auf dem Foto war sie nur von hinten zu sehen. Nun, da Ester Marquez eine Aufenthaltsbewilligung hat, zeigt die Brasilianerin ihr Gesicht gerne und sagt freudig: „Jetzt bin ich ruhig und kann ohne Angst leben.“ Diese innerlichen Veränderungen seien die wichtigsten. „Ich kann jetzt ich sein“, wie sie sagt, „und kann die Wahrheit sagen.“ Im Kirchenchor, in dem sie sang, hatte sie so getan, als wäre sie mit einem Schweizer verheiratet. Stets begleitete sie die Angst, etwas Falsches zu sagen und sich zu verraten. „Aber die Notlügen haben mein Herz kaputtgemacht.“ Deshalb entschied sie noch als Papierlose: „Fertig lügen, fertig Chor.“ Nun kann Ester Marquez wieder singen, in einem neuen Chor. Die neue Zukunft. (…). Yvonne Kunz.
Work, 22.8.2014.
Work > Sans-papiers. Spatz. Work, 22.8.2014.
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23.05.2013 TI Kanton
Area
Personen
Unia Tessin
Work
Franco Cavalli
Matthias Preisser
Hausarbeit
Sans-Papiers
Volltext

Zwei Polinnen packen aus. Null Privatsphäre, verfügbar rund um die Uhr, mieser Lohn und gar Schläge: Das lassen sich Agnieszka Zielinska*und Renata Urszula Kuklinska nicht mehr gefallen. Besonders aufgerüttelt hat die Tessinerinnen und Tessiner das Schicksal der polnischen Altenbetreuerin B*. In der Vorweihnachtszeit 2012 bucht B. einen Flug nach Warschau. Sie kauft Geschenke für ihre Liebsten. Und sie kündigt ihren Vertrag mit der Familie in Cadenazzo. Die Arbeits- und Wohnsituation empfindet sie nur noch als Belastung. Die Spannungen sind so gross, dass B. die Hilfe der Polizei braucht: Polizisten sollen dabei sein, wenn sie aus Cadenazzo auszieht. Die Altenbetreuerin hat Angst. Angst, dass die Familie, für die sie gearbeitet hat, ihr später vorwirft, sie habe etwas mitlaufen lassen, was ihr nicht gehöre. (...). Matthias Preisser, Franco Cavalli.

Work online, 23.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Hausarbeit. TI Kanton. Work online 2013-05-23.

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18.01.2013 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
VPOD Schweiz
Work
Sina Bühler
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Volltext

Jugendliche Lehrstellensuchende ohne Papiere aufgepasst: Jetzt dürfen auch Sans-papiers in die Stifti. Ab dem 1. Februar ist es so weit: Junge Sans-papiers, die mindestens fünf Jahre in der Schweiz zur Schule gingen, können eine Lehre antreten. Kinder ohne Aufenthaltsbewilligung dürfen in der Schweiz in die Schule gehen. Das haben sie der Uno-Kinderrechtskonvention zu verdanken, die allen Kindern das Recht auf Schulbildung zusichert. (...). Sina Bühler.

Work, 18.1.2013.
Sans-Papiers > Berufsbildung. Sans-Papiers- Work 18.1.2013.doc.

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07.12.2012 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Volltext

Verordnung macht Berufslehre für jugendliche Sans-Papiers möglich. Jugendliche Sans-Papiers dürfen künftig in der Schweiz eine Berufslehre machen. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Verordnung publiziert, die diese von den Gewerkschaften und den Sans-Papiers-Kollektiven seit längerer Zeit erhobene Forderung umsetzt. Ebenfalls heute bekannt gegeben hat der Bundesrat die Ablehnung der SVP-Initiatitive gegen «Massenweinwanderung». Die Unia begrüsst diese beiden Entscheide. Rita Schiavi.

Unia Kommunikation, 77.12.2012.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Berufslehre. 2012-12-07.doc.

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16.11.2012 USA
Gewerkschaften
Personen
Work
Lotta Suter
Arbeitsgesetz
Reichtumssteuer
Sans-Papiers
Vermögenssteuer
Volltext

Barack Obamas zweite Chance: Das verlangen die Gewerkschaften. Sogar die konservative US-Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“ musste am Tag nach Barack Obamas Wiederwahl zähneknirschend zugeben: „Die politische Kraft der Gewerkschaften ist immer noch beträchtlich.“ Prompt riefen die Gewerkschaften in etwa 100 Städten der USA zu Protestkundgebungen auf. Angesichts der Defizitdiskussion im US-Kongress und der drohenden Kürzungen im Staatshaushalt forderten die Lohnabhängigen von Regierung und Parlament: (...). Lotta Suter.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Gewerkschaften > Gewerkschaften USA. Programm. Work, 16.11.2012.

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10.11.2012 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Sans-Papiers
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Berufsbildung
Sans-Papiers
Vernehmlassung
Volltext

Berufslehre für Sans-Papiers-Jugendliche - endlich! (…). Der VPOD begrüsst, dass im Rahmen des Vernehmlassungsprozesses noch zwei Punkte in die Verordnung aufgenommen wurden, die den Zugang zur Berufslehre für die Jugendlichen erleichtern. Nach Abschluss der Schule haben die Jugendlichen generell ein Jahr Zeit, um einen Antrag zu stellen. Auch wird der etwaige Besuch von Brückenangeboten jetzt angerechnet auf die verlangten fünf Jahre ununterbrochenen Schulbesuchs in der Schweiz. (...). Johannes Gruber.

VPOD Schweiz, 11.12.2012.
VPOD Schweiz > Sans-Papiers. Berufsbildung. VPOD. 11.12.2012.

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06.06.2012 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Vania Alleva
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Vernehmlassung
Volltext

Unia begrüsst Zulassung von Sans-Papiers-Jugendlichen zur Berufslehre. Künftig sollen jugendliche Sans-Papiers, die ganz oder teilweise in der Schweiz aufgewachsen sind, die Möglichkeit erhalten, eine Berufslehre zu absolvieren. Das sieht der Entwurf der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vor, welche der Bundesrat Anfang März in die Vernehmlassung geschickt hat. Die Gewerkschaft Unia begrüsst die Verordnungsänderung, mit welcher eine alte Forderung der Unia erfüllt wird. (...).

Kommunikation Unia, 6.6.2012.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Berufslehre. 6.6.2012.doc.

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24.11.2011 Aegypten
Zürich
Personen
Widerspruch
Elmar Altvater
Balthasar Glättli
Anni Lanz
Kaspar Surber
Frauen
Sans-Papiers
Volltext

„Widerspruch“: Demokratie, Macht, Energiewende. Wenn die Angst das Lager wechselt. Der neue „Widerspruch“ beschäftigt sich mit dem arabischen Frühling, speziell mit der Rolle der Frauen im Aufstand. Und bringt, nach der Atomkatastrophe von Fukushima, ökologische und soziale Überlegungen zusammen. Zum 60. Mal liegt der „Widerspruch“ vor, der Sammelband zur sozialistischen Politik. Ein Jubiläum, das die Redaktion um Pierre Franzen gewohnt zurückhaltend bekannt gibt: Die Gedanken sollen sich selbst aus den eng bedruckten Seiten entfalten. Die Lektüre des „Widerspruch“ braucht ihre Zeit, aber gerade darin liegt die Stärke der Halbjahresschrift: dass sie die Entwicklung mit einer Verzögerung beschreibt. Die entscheidenden Punkte, die Unterlassungen wie die Möglichkeiten linker Politik werden sichtbar, auch in der aktuellen Nummer: Sie handelt von Schranken und Kippmomenten, vom Umbruch und von der Umgestaltung. Im Fokus stehen der arabische Frühling sowie die Energiewende nach Fukushima. (...). Kaspar Surber.

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
Widerspruch > Frauen. 2011-11-24.doc.

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06.10.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
WOZ
Bettina Epper
Rita Schiavi
Berufsbildung
Petition
Sans-Papiers
Volltext

Nachgefragt: Was macht die Unia für die Sans-papiers? „Wir fordern die kollektive Regularisierung“. Unia-Migrationsexpertin Rita Schiavi gibt Auskunft zu den Aktivitäten der Gewerkschaft. Wie engagiert sich die Unia für Sans-papiers? Wir fordern, dass jugendliche Sans-papiers eine Lehre machen dürfen. Dazu ist im Parlament eine Motion überwiesen worden, auch mit Hilfe von bürgerlichen Politikern. Nun hoffen wir auf eine positive Antwort von SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga. (...). Bettina Epper.

WOZ. Donnerstag, 2011-10-06.
WOZ > Sans-Papiers. 2011-10-06.doc.

Ganzer Text

23.09.2011 Flamatt
Migration
Personen
Unia Schweiz
Work
Bettina Epper
Sans-Papiers
Schwarzarbeit
Volltext

Sans-papiers-Schicksal: Eine Odyssee mit einem Happy End. Die Erfolgsgeschichte von Gerüstbauer Bakija. Ljazim Bakija war Saisonnier. Dann Sans-papiers. Er arbeitete sechs Jahre lang schwarz als Gerüstbauer. Heute hat er den B-Ausweis und ein Einfamilienhaus. Ein grünes Haus in Flamatt FR. Ein Nachbar wünscht winkend einen schönen Abend. Ljazim Bakija trinkt Kaffee. In der Stube quietscht die jüngste Enkelin. Sie ist neun Monate alt. Fünf Kinder hat Bakija, drei Töchter und zwei Söhne. „Und drei Enkelinnen“, sagt er stolz. Es war ein langer Weg hierhin. Als er daran zurückdenkt, wie er jahrelang schwarz in der Schweiz arbeitete, verschattet sich sein Blick. „Ich hatte Angst, immer Angst, Angst, Angst.“ Bakija war Sans-papiers. Er hatte zwar einen Pass, aber keine gültigen Aufenthaltspapiere. Zwischen 70‘000 und 300‘000 Sans-papiers leben schätzungsweise in der Schweiz. Das zeigt die Studie „Leben als Sans-papiers in der Schweiz“, die 2010 im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen durchgeführt wurde. (...). Mit Fotos. Bettina Epper.

Work. Freitag, 2011-09-23.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. 2011-09-23.doc.

Ganzer Text

01.04.2010 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Fredi Lerch
Gerüstbauer
Sans-Papiers
"Ich musste leben!". Als man Lazim Bakija vom Saisonnier zum Papierlosen machte, wurde er Aktivist der Bewegung der Sans-papiers. Heute kämpft er für die Gerüstbauer. Der Gerüstbau gleicht den anderen Arbeiten auf dem Bau: ähnlich hart und mindestens so gefährlich. Trotzdem ist der Lohn rund 10% tiefer. (...). Foto von Marco Zanoni. Fredi Lerch. Work. Donnerstag, 1.4.2010
19.03.2010 Lausanne
Personen
Sans-Papiers
Work
Helen Brügger
Berufsbildung
Sans-Papiers
Verwaltung
Die Studentin T. lebt ohne Papiere in Lausanne. Ihre Maxime: "Nur ja nicht auffallen!. Sans-Papers dürfen jetzt in der Stadtverwaltung von Lausanne eine Berufslehre machen. An die Uni dürfen sie nicht. Studentin T. geht trotzdem hin. Die Erleichterung in Lausanne ist gross: Am 3. März hat der Nationalrat beschlossen, dass Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne gültige Papiere Zugang zu einer Berufslehre haben sollen. Das eidgenösssische Parlament stärkt damit der Lausanner Stadtregierung den Rücken. Diese hat nämlich Mitte Februar beschlossen, jugendlichen Sans-Papiers eine Lehre in der Gemeindeverwaltung zu ermöglichen. (...). Mit Foto. Helen Brügger. Work. Freitag, 19.3.2010
21.01.2009 Zürich
SP Zürich

Asylgesetz
Ausländergesetz
Sans-Papiers
SP fordert kantonale Regeln zur Ausländergesetzgebung. Einbindung einer Härtefallkommission. In seinem Gespräch mit den Sans-Papiers, die über Weihnachten die Zürcher Predigerkirche besetzten, hat Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein die Idee einer Härtefallkommission ins Spiel gebracht. Mit einer parlamentarischen Initiative fordert nun die SP ein kantonales Einführungsgesetz zum Asyl- und Ausländergesetz, dessen zentraler Bestandteil ein solches Gremium ist. Damit soll das Ziel der Rechtssicherheit erreicht werden, wie die SP in einer Medienmittielung vom Dienstag, 20.1.2009, schreibt. (...). NZZ 21.1.2009
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