Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
11.02.2016 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Luca Cirigliano
Betreuungsberufe
Hausarbeit
Volltext
Mehr Fairness statt neue Ausbeutung. Die Lücke in der Care-Arbeit wird immer grösser. Pflege und Betreuung sind je länger je weniger gesichert. Prekäre Jobs nehmen zu. Deshalb muss der Staat hier mehr investieren - die Männer auch. Obwohl immer mehr Frauen erwerbstätig sind, leisten sie auch heute noch einen Grossteil der unbezahlten Arbeit - Pflege- und Betreuungsleistungen nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere und kranke Angehörige. Diese Arbeit, unter dem Begriff Care zusammengefasst, ist ein blinder Fleck in der Ökonomie. Solange sie gratis geleistet wird, taucht sie in den Wirtschaftsstatistiken gar nicht erst auf. Kommt dazu, dass die Care-Arbeit nicht der in der Ökonomie allgegenwärtigen Effizienzlogik gehorcht: Wir können zwar immer schneller Autos produzieren, aber nicht effizienter Kinder trösten oder Kranke pflegen. Lücke in der Versorgung. Frauen sind jedoch nicht mehr bedingungslos bereit, diese Arbeit zu übernehmen und das finanzielle Risiko zu tragen. Während unsere Lebenserwartung steigt und die Care-Arbeit an Bedeutung zunimmt, verzichten je länger je weniger Frauen auf einen eigenen Lohn und finanzielle Absicherung, um sogenannte Liebesarbeit zu leisten. Und Männer übernehmen nicht in dem Mass mehr unbezahlte Arbeit, wie Frauen bezahlte übernehmen. In der Versorgung von Kindern und Pflegebedürftigen ist eine Lücke entstanden. Sie wird grösser werden, wenn wir nicht Gegensteuer geben. Mangelhafter Schutz für Care-Migrantinnen. Institutionen wie Kitas, Spitäler und die Spitex können diese Lücke schon jetzt nicht mehr schliessen. Gerade die Pflege älterer (…). Regula Bühlmann, Luca Cirigliano.
SGB, 11.2.2016.
Personen > Bühlmann Regula. Betreuungsarbeit. Löhne. SGB, 2016-02-11.
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02.12.2015 Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Hausarbeit
Volltext
Aufruf „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ lanciert. Migrantinnen ohne geregelten Aufenthalt befinden sich in einer besonders prekären Situation. Seit 12. November 2015 gilt in der Schweiz das Abkommen „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Dieses muss nun zügig umgesetzt werden, wie ein breit abgestützter Aufruf verlangt. Die Gewerkschaft Unia gehörte zu den Erstunterzeichnerinnen. Das IAO-Abkommen 189 „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ verlangt, dass die Hausangestellten arbeitsrechtlich mit allen anderen Angestellten gleichgestellt werden und ihre Lage in Bezug auf Entlohnung, Arbeitszeit, soziale Sicherheit und gesunde Arbeitsbedingungen verbessert wird. Zudem sind diese Angestellten vor Missbrauch, Belästigung und Gewalt zu schützen. In prekärer Lage. In der Schweiz sind über 100‘000 Personen - vorwiegend Frauen und davon viele Migrantinnen – in privaten Haushalten beschäftigt. Sie übernehmen hauswirtschaftliche und pflegerische Arbeiten für unser aller Wohlergehen. Dabei sind sie vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt. In besonders prekärer Situation sind die in den Haushalten beschäftigten Migrantinnen ohne geregelten Aufenthalt. Dringende Verbesserungen. (…).
Unia Schweiz, 2.12.2015.
Unia Schweiz > Hausarbeit. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 2.12.2015.
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24.03.2014 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Ständerat
Ewald Ackermann
Hausarbeit
Haushalthilfen
Ständerat
Volltext

Ständerat akzeptiert IAO-Abkommen Nr. 189. Menschenwürdige Arbeit auch für Hausangestellte. Einstimmig hat der Ständerat die Ratifizierung des IAO-Abkommens 189 gut geheissen. Dieses Abkommen will die Stellung der oft brutal ausgebeuteten Hausangestellten stärken. „So elementar die Arbeit von Hausangestellten ist, so prekär ist oft ihre Stellung in der Realität. Hausangestellte sind regelmässig Frauen aus tiefen sozialen Schichten; sie haben einen tiefen Lohn, sie sind verletzbar, sie sind umso mehr auf den rechtlichen Schutz angewiesen. Das neue Abkommen setzt die Minimalstandards, die weltweit ausstrahlen, die weltweit massgebend sein müssen.“ Mit diesen Worten begründete Paul Rechsteiner die Zustimmung zur Ratifizierung des IAO-Übereinkommens 189. Ewald Ackermann.

SGB, 24.3.2014.

SGB > Hausangestellte. Ständerat. ILO. SGB. 2014-03-24.

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28.02.2014 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitsbedingungen
Hausarbeit
Hausdienst
Haushalthilfen
Volltext

Ein Signal für Solidarität mit Hausangestellten. ILO-Abkommen 189 ratifizieren. Das Parlament hat diese Session die Möglichkeit, mit der Ratifikation des ILO-Übereinkommens Nr. 189 ein Zeichen für menschenwürdige Arbeit von Hausangestellten zu setzen. Heute sind Hausangestellte, meist Frauen, nur minim vor Ausbeutung, Missbrauch und gar Misshandlungen geschützt. Die Schweiz hat im Rahmen der tripartiten Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aktiv an der Ausarbeitung des Übereinkommens 189 gearbeitet. Das Abkommen will die rechtliche Lage der Hausangestellten punkto Entlöhnung, Regelung bzw. Beschränkung der Arbeitszeit, soziale Sicherheit und sichere und gesunde Arbeitsbedingungen verbessern. Hausangestellten sollen dieselben Bedingungen garantiert sein, wie sie sonstigen Arbeitnehmer/innen zustehen. Das Übereinkommen enthält im Weiteren besondere Regeln für Hausangestellte, die im Haushalt der Arbeitgebenden wohnen: Ihre Privatsphäre ist zu schützen, und sie haben Anrecht auf menschenwürdige Unterkunft und Lebensbedingungen. (…). Umso wichtiger ist es, dass das Übereinkommen der ILO Nr. 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte möglichst flächendeckend ratifiziert wird, um diesen besonders verletzlichen Arbeitnehmenden einen Minimalschutz durch das Völkerrecht zu garantieren.
Luca Cirigliano.

SGB, 28.2.2014.
Personen > Luca Cirigliano. Hausangestellte. ILO. SGB. 2014-02-28.

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07.10.2013 Brasilien
Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Schweiz soll ILO-Abkommen über menschenwürdige Arbeit von Hausangestellten ratifizieren! Der SGB zum 6. Welttag für menschenwürdige Arbeit. Am Welttag für menschenwürdige Arbeit mobilisieren sich die Gewerkschaften überall auf der Welt. Der SGB verlangt in diesem Zusammenhang eine schnelle Ratifikation des ILO-Übereinkommens Nr. 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte.  Besonders in Schwellenländern wie Brasilien oder arabischen Boomwirtschaften werden die Rechte der Hausangestellten, insbesondere der Frauen, mit Füssen getreten: (...).Cirigliano Luca.

SGB online, 7.10.2013.
SGB > ILO. Hausarbeit. SGB. 2013-10-07.

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23.08.2013 Schweiz
Personen
Unia
Christine Michel
Betreuung
GAV
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Unia- Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“. Betreuer/innen im Privathaushalt brauchen einen GAV! Am 23. August 2013 fand die 2. Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ der Gewerkschaft Unia statt. Rund 20 Delegierte, die in privaten Haushalten Seniorinnen und Senioren betreuen, diskutierten über Möglichkeiten, die oft äusserst prekären Arbeits- und Lohnbedingungen zu verbessern. Dabei betonten sie die Bedeutung eines allgemein-verbindlichen Gesamtarbeitsvertrags für die Deutschschweiz. Entsprechende Verhandlungen sind im Gang. (...).

Unia Schweiz, 23.8.2013.
Unia Schweiz > Hausarbeit. GAV. Unia Medienmitteilung. 2013-08-23.

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23.08.2013 Schweiz
Unia Schweiz

Betreuung
GAV
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Betreuer/innen im Privathaushalt brauchen einen GAV! Am 23. August 2013 fand die 2. Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ der Gewerkschaft Unia statt. Rund 20 Delegierte, die in privaten Haushalten Seniorinnen und Senioren betreuen, diskutierten über Möglichkeiten, die oft äusserst prekären Arbeits- und Lohnbedingungen zu verbessern. Dabei betonten sie die Bedeutung eines allgemein-verbindlichen Gesamtarbeitsvertrags für die Deutschschweiz. Entsprechende Verhandlungen sind im Gang. Ein GAV im Bereich Betreuung im Privathaushalt soll insbesondere folgende Verbesserungen festhalten: (...).

Unia Kommunikation, 23.08.2013.
Unia Schweiz > Hausarbeit. GAV. Unia Medienmitteilung. 2013-08-23.1.

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23.05.2013 TI Kanton
Area
Personen
Unia Tessin
Work
Franco Cavalli
Matthias Preisser
Hausarbeit
Sans-Papiers
Volltext

Zwei Polinnen packen aus. Null Privatsphäre, verfügbar rund um die Uhr, mieser Lohn und gar Schläge: Das lassen sich Agnieszka Zielinska*und Renata Urszula Kuklinska nicht mehr gefallen. Besonders aufgerüttelt hat die Tessinerinnen und Tessiner das Schicksal der polnischen Altenbetreuerin B*. In der Vorweihnachtszeit 2012 bucht B. einen Flug nach Warschau. Sie kauft Geschenke für ihre Liebsten. Und sie kündigt ihren Vertrag mit der Familie in Cadenazzo. Die Arbeits- und Wohnsituation empfindet sie nur noch als Belastung. Die Spannungen sind so gross, dass B. die Hilfe der Polizei braucht: Polizisten sollen dabei sein, wenn sie aus Cadenazzo auszieht. Die Altenbetreuerin hat Angst. Angst, dass die Familie, für die sie gearbeitet hat, ihr später vorwirft, sie habe etwas mitlaufen lassen, was ihr nicht gehöre. (...). Matthias Preisser, Franco Cavalli.

Work online, 23.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Hausarbeit. TI Kanton. Work online 2013-05-23.

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30.04.2013 Pratteln
Personen
Spitex
VPOD Region Basel
Marianne Meyer
Hausarbeit
Spitex
Strafanzeige
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24-Stunden-Betreuung vor Gericht. Mit der Musterklage wehrt sich der VPOD gegen die 24-Stunden-Betreuung in Privathaushalten. Der konkret eingeklagte Fall betrifft eine polnische Betreuerin im Raum Basel, die - obwohl ihr Arbeitsvertrag die 42-Stunden-Woche vorsah – für ihren Klienten praktisch rund um die Uhr zur Verfügung stand. Pro Monat verdiente sie dafür brutto 4200 Franken inklusive Kost und Logis, was netto ca. 3000 Franken ergibt. Wie sich die gesamte Zeit in Arbeits-, Pikett- und Ruhezeit aufteilt, war nicht geregelt. (...).

VPOD Schweiz, 30.4.2013.
VPOD Schweiz > Hausarbeit. Strafanzeige. VPOD 2013-04-30.

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