Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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02.11.2018 Zürich
Unia Zürich

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
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Kampf um Landesmantelvertrag, Frühpensionierung und Lohn. Einladung: Höhepunkt der Protesttage der Bauarbeiter in Zürich. Sehr geehrte Medienschaffende. Es wird die wohl grösste Bauarbeiter-Mobilisierung seit mehr als zehn Jahren sein, die am Dienstag, den 6. November, mit einem Protesttag in Zürich ihren vorläufigen Höhepunkt findet. Tausende von Bauarbeitern haben in den letzten Tagen in der ganzen Schweiz die Arbeit niedergelegt und werden sie am Dienstag in Zürich noch niederlegen. Sie wehren sich für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag (siehe Kasten). Wir laden Sie ein, am Protesttag der Bauarbeiter dabei zu sein: Protesttag der Bauarbeiter in Zürich, Dienstag, 6. November, 13.00 Uhr, Rudolf-Brun-Brücke, Zürich. An einem Point de Presse während der Demonstration der Bauarbeiter, informieren die Gewerkschaften Unia und Syna über die aktuelle Situation, die Hintergründe und die Aktivitäten der Bauarbeiter. Es informieren: Nico Lutz, Sektorleiter Bau, Mitglied der Geschäftsleitung Unia, Guido Schluep, Branchenleiter Bau Syna, Lorenz Keller, Regioleiter Unia Zürich, Michele Aversa, Regionalsekretär Syna Zürich. (…).
Unia Zürich, Medieneinladung, 2.11.2018.
Unia Zürich > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Zürich, 2018-11-02.
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01.11.2018 Bern
Unia Berner Oberland

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
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Bau steht still: 700 Bauarbeiter versammeln sich auf der Berner Bahnhofbaustelle. Nach dem Tessin und der Romandie findet heute die erste Protestaktion in der Deutschschweiz statt. 700 Bauarbeiter aus dem Kanton Bern versammeln sich auf der zentralen Bahnhofbaustelle in Bern. Sie wehren sich für die Rente mit 60 und ihren Gesamtarbeitsvertrag (siehe unten). Seit heute Morgen steht Bern still: 700 Bauarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und versammeln sich auf der zentralen Baustelle am Berner Bahnhof. Dies ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Schweiz. Die Bauarbeiter protestieren gegen den massiven Angriff des Baumeisterverbandes auf ihren Gesamtarbeitsvertrag und die Rente mit 60. «Die Baumeister wollen den 12-Stundentag zur Norm machen. Das ist ein direkter Angriff auf die Gesundheit der Bauarbeiter», hält Stefan Wüthrich, Leiter der Unia Einheit Bern/Oberaargau-Emmental, fest. Am Mittag werden die Bauarbeiter in einem Demonstrationszug durch die Stadt Bern ziehen. Eine Lösung ist zum Greifen nah. Für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es eine moderate Beitragserhöhung. Die Bauarbeiter sind bereit diese zu übernehmen, wenn sie dafür eine anständige Lohnerhöhung von 100 bis 150 Franken erhalten. Nach vier Jahren Stillstand bei den Löhnen ist diese überfällig. Die Baumeister sind aber nur zu dieser Lösung bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Einschnitt beim Landesmantelvertrag akzeptieren. Dies ist reine Erpressung. «Die Gewerkschaften wollen eine (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 1.11.2018.
Unia Berner Oberland > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia, 2018-11-01.
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19.10.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Ralph Hug
Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
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Die Protestwelle rollt an. Baubüezer haben die Nase voll. Angriff auf die Rente 60, Angriff auf die Mindestlöhne, Angriff auf den Gesundheitsschutz: Der Baumeisterverband ist ausser Rand und Band. Jetzt haben die Bauleute genug. Bellinzona und Genf machten den Anfang. Dort gingen in den letzten Tagen insgesamt 5‘500 Bauarbeiter auf die Strasse. Aus Protest gegen den Starrsinn der Funktionäre vom Baumeisterverband SBV. Die Deutschschweiz wird folgen ab dem 1. November. Denn die Büezer sind wütend. An einer Versammlung der Mitarbeitenden des Baukonzerns Marti in Zürich sagte einer: „Ohne Streik läuft sowieso nichts.“ Er bekam viel Applaus. Keine Lohnerhöhung, aber noch länger arbeiten – das ärgert die Bauleute masslos. Ähnlich war die Stimmung auch an Versammlungen der Implenia-Mitarbeitenden sowie auf der Grossbaustelle The Circle beim Flughafen Kloten. Polemik statt Sachkunde. Die Büezer haben die Nase voll von den Attacken der Baumeister auf ihre wohlverdiente Frühpensionierung mit 60, auf ihre Löhne und auf ihre Gesundheit. Und auch von der Hinhaltetaktik des SBV. Am Verhandlungstisch um die Vertragserneuerung zaubern die Baumeistervertreter ständig neue und immer absurdere Forderungen aus dem Hut. Polemik scheint wichtiger als Sachkunde. Der neueste Blindgänger: Chef Gian-Luca Lardi und Direktor Benedikt Koch werfen den Gewerkschaften in einem offenen Brief –„Sozialmissbrauch“ vor. Das machte ¬sofort Schlagzeilen. Dabei hatte die Unia lediglich auf die Möglichkeit der Schlechtwetterentschädigung hingewiesen. Denn der LMV sieht (…). Ralph Hug.
Work online, 19.10.2018.
Personen > Hug Ralph. Bauarbeiter. Protestaktionen. Work online, 2018-10-1919.
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17.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Zwei erfolgreiche Protesttage in Genf mit 2500 Bauarbeitern – Protestaktionen gehen in anderen Regionen weiter. Gestern und heute gingen 2500 Bauarbeiter in Genf auf die Strasse, um für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 zu kämpfen. Nach zwei Protesttagen in Genf gehen die Proteste in anderen Regionen weiter. Die Gewerkschaften erwarten endlich eine Bereitschaft des Baumeisterverbandes, die dringenden Probleme auf dem Bau zu lösen. An den lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben gestern und heute 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (den Hintergrund des Konfliktes sowie die Forderungen der Bauarbeiter finden Sie im untenstehenden Kasten). Mit einer Versammlung gingen heute die Protesttage in Genf vorläufig zu Ende. „Die grosse Beteiligung zeigt, dass die Genfer Bauarbeiter bereit sind, für ihre Rechte und ihre Würde zu kämpfen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, haben sie bereits beschlossen, den Kampf wieder aufzunehmen“, kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. „Die Bauarbeiter wehren sich für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage und für eine faire Lohnerhöhung“, ergänzt Guido Schluep, Bauverantwortlicher der Gewerkschaft Syna. Die Proteste der Bauarbeiter werden in den kommenden Wochen in weiteren Kantonen weitergehen. Übernächste Woche werden die Bauarbeiter in mehreren weiteren französischsprachigen Kantonen und im Kanton Bern auf den Strasse gehen. Anfangs November folgen dann die Bauarbeiter des Kantons Waadt sowie der meisten Kantone der Deutschschweiz. Am 9. November findet die nächste (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 17.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktionen. Unia Genf, 2018-10-17.
16.10.2018 Genf
Bauhauptgewerbe
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 1800 Bauarbeiter protestieren in Genf. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf 1800 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). 1800 Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: „Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.“ Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen „Praktikanten“ ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. „Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen“, führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich!. Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden – mit Protesttagen in der ganzen Schweiz. „Die Forderungen der Baumeister (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
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16.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: Protesttag in Genf. Update: Demonstration mit rund 2500 Bauarbeitern. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf rund 2500 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). Die Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: «Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.» Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen «Praktikanten» ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. «Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen», führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich! Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping (…).
Unia Genf, Medienmitteilung 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
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16.10.2018 Genf
Bauwirtschaft
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Protest der Bauarbeiter in Genf geht weiter. Nachdem heute rund 2500 Bauarbeiter in Genf für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 auf die Strasse gingen, haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwoch weiterzuführen. An einer lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben rund 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (siehe Kasten). An einer Versammlung heute Nachmittag haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwochabend zu verlängern. «Die Stimmung an der Versammlung war sehr engagiert. Die Bauarbeiter haben entschieden, ihre Arbeit noch nicht wiederaufzunehmen. Dies zeigt die Wichtigkeit des Landesmantelvertrags und der Rente mit 60 für den Bau», kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. Weitere Protestkundgebung geplant. Die Genfer Bauarbeiter werden ihren Kampf weiter auf die Strasse tragen. So ist für morgen Mittwoch eine weitere Demonstration in der Innenstadt geplant. Nachdem im Vorfeld schon die Bauarbeiter aus dem Kanton Waadt beschlossen hatten, ihren Protest auf zwei Tage auszuweiten, folgt nun auch Genf. «Der Baumeisterverband muss endlich verstehen, dass sich die Bauarbeiter nicht erpressen lassen. Deswegen kann auch die Syna diesen Entscheid nachvollziehen», sagt Guido Schluep, Branchenleiter Bau der Gewerkschaft Syna. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Genf, 16.10.2018.
Unia Genf > Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Protestaktion. Bauwirtschaft. Unia Genf, 2018-10-16.
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15.10.2018 TI Kanton
Baunebengewerbe
Unia Tessin

Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 3000 Bauarbeiter protestieren im Tessin. Zum Auftakt der nationalen Protestwelle auf dem Bau, haben heute 3000 Bauarbeiter aus dem ganzen Kanton Tessin in Bellinzona ihre Arbeit nieder gelegt. Sie kämpfen für die Rente mit 60. Sie wehren sich gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter und gegen Lohndumping (siehe unten). 3000 Bauarbeiter aus dem Kanton Tessin versammelten sich heute Vormittag in Bellinzona. In aller Deutlichkeit zeigten sie: Die Bauarbeiter haben die Nase voll. „Zuerst weigern sich die Baumeister neun Monate lang, über die Sicherung der Rente mit 60 zu verhandeln. Nun versuchen sie, die Bauarbeiter zu erpressen. Kein Wunder sind die Bauarbeiter wütend!“, sagt Dario Cadenazzi, Tessiner Bauverantwortlicher der Gewerkschaft Unia. Nach fast einem Jahr Blockade der Verhandlungen und Erpressung haben die Bauarbeiter nun genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und gegen überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden. Auftakt zu einem heissen Herbst. „Die Bauarbeiter sind bereit zu kämpfen und sich für ihre Rechte zu wehren – dies haben sie heute eindrücklich demonstriert“, stellt Paolo Locatelli, Bauverantwortlicher der Gewerkschaft OCST fest. „Die Baumeister müssen von ihren unmenschlichen Forderungen abkommen und endlich über Lösungen verhandeln“, ergänzt Locatelli. Die heutige Protestaktion war nur der Auftakt für einen heissen Herbst: Morgen finden Proteste in Genf statt, weitere Regionen folgen. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Tessin, Medienmitteilung, 15.10.2018.
Unia Tessin > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Tessin, 2018-10-15.
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08.10.2018 Schweiz
GAV
Unia Schweiz

Landesmantelvertrag
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau-Protesttage ab Mitte Oktober. Der Druck wirkt: Erst nach der grossen Bau-Demo vom Juni 2018 sind die Baumeister endlich zu Verhandlungen bereit. Auf den Baustellen steht ein heisser Herbst bevor. Der LMV läuft aus und für die Sicherung der Rente mit 60 braucht es eine Lösung. Mit ihren Maximalforderungen verhindern die Baumeister einen Vertragsabschluss. Den Bauarbeitern reicht’s: Sie werden für ihre Rechte kämpfen – mit Protestaktionen in der ganzen Schweiz ab Mitte Oktober. Der Konflikt auf dem Bau spitzt sich weiter zu. Während Monaten hat der Baumeisterverband Verhandlungen verweigert und versucht nun, mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Bewegung nach grosser Bau-Demo. Nachdem im Juni 18‘000 Bauarbeiter demonstriert hatten, war der Baumeisterverband endlich zu Verhandlungen bereit. Bei der Rente mit 60 und bezüglich Lohnerhöhung sind Lösungen in Sicht. Doch die Baumeister sind nur bereit, diese umzusetzen, wenn die Gewerkschaften einem Kahlschlag beim LMV zustimmen. Bauarbeiter lassen sich nicht erpressen. „Die Bauarbeiter sind ob der Erpressung wütend“, so Unia-Bauchef Nico Lutz vor den Medien, „die Forderungen der Baumeister sind gefährlich und verantwortungslos!“ Die geforderte völlige Deregulierung der Arbeitszeit ist ein totaler Angriff auf die Gesundheit der Bauarbeiter. 12-Stundentag als Normalfall. (…).
Unia Schweiz, 8.10.2018.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Protestaktionen. Unia Schweiz, 2018-10-08.
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02.07.2018 Schweiz
OVS
Unia Schweiz

OVS
Protest-Kundgebung
Protestversammlung
Volltext
OVS-Debakel: Unia verlangt Sozialplan. Rund 50 OVS-Verkäuferinnen aus der Schweiz protestieren vor dem Sitz in Venedig. Eine Delegation von rund fünfzig Verkäuferinnen von OVS Schweiz hat sich nach Venedig Mestre begeben, um CEO Stefano Beraldo an seine Verantwortung als Industriekapitän zu erinnern. Wenn ein Unternehmen Schiffbruch erleidet, rettet man vorher die Passagiere, bevor man das sinkende Schiff verlässt. Die Passagiere respektive das Verkaufspersonal fordern von der internationalen Gruppe einen Sozialplan. Nur wenige Monate nach der Niederlassung in der Schweiz hat OVS Ende Juni seine 1180 Angestellten entlassen. Die Läden sind in Liquidation und der Konkurs steht bevor. Es ist dies die grösste Massenentlassung, welche die Schweiz im Detailhandel jemals erlebt hat. Dieses zweite Debakel der OVS-Gruppe in der Schweiz ist weitgehend der Inkompetenz und den strategischen Fehlern von Stefan Beraldo zuzuschreiben. Die Gewerkschaft Unia hat wiederholt auf die Missstände hingewiesen, aber die Schweizer Franchisenehmerin Sempione Fashion mit der OVS als Aktionärin hat sich stets einem Gespräch verweigert. Jetzt, da das Unternehmen Schiffbruch erlitten hat, verlassen Kapitän Beraldo und seine Crew das sinkende Schiff und überlassen die Angestellten dem Untergang, ohne den geringsten Sozialplan. Seit der Übernahme von Charles Vögele durch OVS im letzten Dezember haben sich die Probleme gehäuft: Ansammlung von Überstunden, viele Burn-outs, fehlende Klarheit bei den Direktiven (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 2.7.2018.
Unia Schweiz > OVS. Protest-Kundgebung. Unia Schweiz, 2018-07-02.
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21.10.2017 Olten
Bauwirtschaft
Unia Schweiz

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bauarbeiterprotest für mehr Lohn. Nach drei Jahren Lohnstillstand: Jetzt muss endlich Zahltag sein! Rund 5500 Bauarbeiter haben heute ihre Wut zum Ausdruck gebracht: Seit drei Jahren verweigern die Baumeister eine generelle Lohnerhöhung. Nun muss für die hart arbeitenden Bauarbeiter endlich Zahltag sein! In Olten und Lausanne fanden Protestkundgebungen statt. Auch im Tessin und in Genf gab es in den vergangenen Tagen Aktionen. Sie wollen nicht länger warten. Rund 5500 Bauarbeiter versammelten sich in Olten und Lausanne, um für eine Lohnerhöhung zu demonstrieren: 150 Franken mehr Lohn dieses und nächstes Jahr, einen Beitrag an die Krankenkassenprämien sowie eine Anpassung der Mittagszulagen. Kämpferische Stimmung. Nach einem Umzug durch die Oltner Innenstadt mit rund 2500 Bauarbeitern versammelten sich die Teilnehmenden auf der Schützenmatte zur Schlusskundgebung mit Reden und Musik. In ihrer Ansprache unterstützte Unia-Präsidentin Vania Alleva die Bauarbeiter: „Es ist unfair: Der Baubranche geht es ausgezeichnet und die Bauarbeiter gingen drei Jahre lang leer aus. Das muss sich jetzt ändern!“ Nico Lutz, Sektorleiter Bau der Gewerkschaft Unia, hielt in Lausanne vor über 3000 Bauarbeitern fest: „Es darf nicht sein, dass die Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter draussen gute, harte Arbeit leisten, wegen der steigenden Kosten. Syna-Präsident Arno Kerst erklärte in Olten: „Der Bau boomt, seit Jahren! Das ist auch das Verdienst der Bauarbeiter. Mit immer weniger Leuten wird auf den Baustellen immer mehr (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.10.2017.
Unia Schweiz > Bauarbeiter. Kundgebung. Unia Schweiz, 2017-10-21.
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21.11.2016 BS Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessung
Hauptpost
Protest-Kundgebung
Volltext
Protestkundgebung gegen die Schliessung der Hauptpost Basel. Syndicom bekämpft den Poststellenkahlschlag mit allen Mitteln. Liebe Freundinnen und Freunde der Hauptpost, liebe Gewerkschaftskolleginnen und Kollegen, liebe Pöstlerinnen und Pöstler. Mein Name ist Roland Lamprecht, ich bin Zentralsekretär von Syndicom, der Gewerkschaft der Pöstlerinnen und Pöstler. Es ist grossartig, zu sehen, dass Basel wiedermal anders tickt und sich auf die Hinterbeine stellt, wenn es notwendig ist. Und es ist wahrlich notwendig, laut und bestimmt der Post zu sagen: „unsere Hauptpost muss offen bleiben!“ Ende Oktober titelte die Postführung in ihrer Medienmitteilung: „Die Post entwickelt das Netz der Zukunft“. Was sie darin präsentierte, war aber keine innovative Strategie, sondern der massivste Abbau in der Geschichte der Post. Mit der Ankündigung, 500-600 Poststellen zu schliessen, hat die Post uns alle vor vollendete Tatsachen gestellt. Über 1200 Pöstlerinnen und Pöstler müssen nun 3 Jahre lang bangen und bleiben im Ungewissen, ob sie noch einen Job haben oder nicht. Genau gleich geht die Post nun in Basel vor. Die Absicht, die Hauptpost zu schliessen, hat die Post bereits gefällt. Ohne jegliche Transparenz und ohne sozialen Dialog. Die Post weiss nicht nur sehr genau, dass sie die Hauptpost schliessen will, sondern auch, welche Poststellen sie sonst noch beerdigen will. Sie rückt damit aber nicht raus. So entsteht weder ein sozialer Dialog noch wird Transparenz geschaffen. Niemand in der Öffentlichkeit weiss, was für einen Plan die Post wirklich hat. Ich sage: „Schluss mit der Geheimniskrämerei, liebe Post!“ (…). Roland Lamprecht.
Syndicom, 21.11.2016,
Syndicom > Hauptpost Basel. Betriebsschliessung. Syndicom 2016-11-21.
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