Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 36

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.03.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Clemens Studer
Abzockerei
Managerlöhne
Volltext
Oben abzocken, unten auspressen. CS-Chef Tidjane Thiam kassierte letztes Jahr ein Gehalt von 12,7 Millionen Franken. Er trat sein Amt 2015 an - seither reihte er Abbauprogramm an Abbauprogramm - und halbierte den Aktienkurs. UBS-Chef Sergio Ermotti sahnte im vergangenen Jahr 14,1 Millionen Franken ab. Er trat sein Amt 2011 an und bekam damals noch 6,4 Millionen. Die UBS wies 2018 einen Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar aus - und kassierte im Februar 2019 in Frankreich eine Busse von 5,1 Milliarden Franken wegen Steuerdelikten. Die Bank zieht das Urteil weiter. Die Beispiele zeigen: Die „Anti¬-Abzocker“-Initiative von Thomas Minder hat kaum etwas bewirkt, ausser dass in ihrem Nachgang der Schaffhauser Gurgelwasserproduzent (Trybol) in die SVP-Fraktion des Ständerates gespült wurde. Ansonsten wird oben abgezockt und unten ausgepresst wie eh und je. Profitlogik halt. Und diese zieht seit einigen Jahren auch bei den staatsnahen Betrieben ein. Millionen-Meyer. Ganz vorne dabei: SBB-Chef Andreas Meyer. Die Leistungen von Meyer sind aus Sicht der Mitarbeitenden und der Reisenden durchzogen - vorsichtig formuliert. Ein paar Stichworte: Preise rauf, Pünktlichkeit runter, lottrige Infrastruktur, Desaster bei der Fernzugbeschaffung, Stellenabbau und Jobauslagerungen in prekäre Temporäranstellungen, Druck auf die Mitarbeitenden. Spitze ist einzig Meyers Gehalt: über 1 Million Franken pro Jahr. Das war schon oft ein Thema. Denn schliesslich ist die SBB ein Unternehmen im Besitz des Bundes und damit Volks¬eigentum. Die neue Innenministerin Simonetta (…). Clemens Studer.
Work online, 29.3.2019.
Personen > Studer Clemens. Abzocker. Managerloehne. Work online, 2019-03-29.
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15.06.2018 Schweiz
Lebensversicherungen
Personen
Work
Ralph Hug
Abzockerei
Lebensversicherungen
Volltext
Private Lebensversicherer haben in der Altersvorsorge nichts verloren. Swiss Life & Co. zügeln unsere Renten ab. Renten runter, Boni und Dividenden rauf: das ist das Geschäftsmodell der Lebensversicherer. Ein faules Modell für die Versicherten. In weniger als zehn Jahren hat die grösste private Rentenversicherin Swiss Life insgesamt 1,68 Milliarden Franken Gewinne aus dem BVG-Geschäft gezogen. Aus jenem Geld, das den versicherten Erwerbstätigen gehört. Der Gewerkschaftsbund hat diesem Rentenklau jetzt den Kampf angesagt. Präsident Paul Rechsteiner: „Das wahre Rentenproblem sind die immer schlechteren Renten der zweiten Säule.“ Am Pranger stehen neben Swiss Life auch Allianz, ¬Helvetia, Basler und Axa (früher: Winterthur). Denn sie verlangen in ihren Vollversicherungen für kleinere und mittlere Betriebe überrissene Risikoprämien und zahlen den Versicherten immer schlechtere Renten. Gleichzeitig streichen Manager, Aktionäre und Broker jedes Jahr Millionen ein. Renten auf Talfahrt. Rolf Dörig (61) ist Swiss-Life-Präsident und tritt gerne als „Mr. Lebensversicherer“ auf. Insider sagen, er ziehe die Fäden, wenn es um die zweite Säule gehe. Und der einst Freisinnige liebäugelt mit der SVP). ¬Dörigs Swiss Life dominiert mit 34 Prozent den Markt im sogenannten Kollektivleben-¬Geschäft. Über 460’000 Arbeitnehmende aus KMU sind bei der Swiss Life rentenversichert. Und ihre Rentenleistungen sind seit Jahren auf Talfahrt. Hier die Fakten: Swiss Life hat den Umwandlungssatz in nur vier Jahren um mehr als 12 Prozent (…). Ralph Hug.
Work online, 15.6.2018.
Personen > Hug Ralph. Lebensversicherungen. Pensionskassen. Work, 2018-06-15.
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02.04.2015 BS Kanton
Personen
Syngenta
Work
Marco Geissbühler
Abzockerei
Managerlöhne
Syngenta
Volltext
Syngenta erhöht die Gehälter der Chefs um 63 Prozent - und streicht gleichzeitig in Basel 500 Stellen. Oben vergolden, unten schassen. Der Agrarkonzern Syngenta schreibt Millionengewinne und macht gleichzeitig eine Massenentlassung. Um den Profit noch mehr zu steigern. 2014 schrieb Syngenta Gewinn: 1568 Millionen Franken. Doch für die Manager des Konzerns ist das nicht genug. Jetzt sparen sie auf dem Buckel des Personals. Von insgesamt 1800 Stellen am Standort Basel verlagert der Agrarmulti 500 Stellen ins Ausland. Die Jobs gehen nach Manchester, Budapest und in die indische Stadt Poona. Dort sind die Löhne und Sozialkosten tiefer als in der Schweiz. Sogar mehrere Personalvertreter müssen dran glauben. In vielen anderen Betrieben wären sie vor Kündigung ge-schützt, damit sie sich ohne Angst für ihre Kollegen einsetzen können. Nicht so bei Syngenta. Rudolf Greub, der Präsident der Personalvertretung, fühlt sich reingelegt. Die Chefs hätten den Angestellten immer versprochen, es brauche keinen speziellen Kündigungsschutz für Personalvertreter. Greub: „Jetzt ist klar: Das stimmt nicht!“ Auslagern will Syngenta Logistik, IT-Support und Finanzdienstleistungen. Trotz dem grosszügigen Sozialplan ist die Stimmung in vielen betroffenen Abteilungen am Boden. So auch bei Doris Berger*: „Wir haben unsere Arbeit immer gut gemacht. Und doch wird jetzt unser Team aufgelöst und nach Indien verlagert.“ Zwar bot Syngenta allen Angestellten an, mitauszuwandern. Auch Berger. Nur: „Mein Leben ist in Basel. Ich habe meine Familie hier.“ Zudem müsste sie neu zu einem indischen Lohn arbeiten. (…). Marco Geissbühler. Work, 2.4.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Syngenta. Managerlöhne. Work, 2.4.2015.
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05.06.2014 Schweiz
Juso
Personen
Work
Marco Geissbühler
Abzockerei
Juso
Prozess
Volltext
Ein Blüttler-Inserat und die Folgen. Jetzt zahlt Vasella doch noch. 22‘640 Franken sollte er als Entschädigung an die Juso zahlen. Doch Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella täubelte. Bis kurz vor der Betreibung. Zuerst zerrte Abzockerkönig Daniel Vasella die Juso durch alle Instanzen bis vors Bundesgericht. Und verlor. Dann „vergass“ Vasella, den Jungsozialistinnen und -sozialisten die Prozessentschädigung von 22‘640 Franken zu zahlen. So viel- oder in seinem Fall: so wenig - schuldete er der Jungpartei für die Verfahren vor dem Bezirksgericht Baden und vor dem Obergericht Aargau und vor dem Bundesgericht. Da Vasella sich nicht regte, schickte Juso-Anwältin Regula Bähler eine Mahnung. Sie bot dem Multimillionär sogar an, er könne auch in Raten zahlen. An Vasellas Anwalt schrieb sie: „Lassen Sie es mich wissen, wenn Ihr Mandant nicht in der Lage ist, den Betrag auf einmal zu begleichen.“ (…). Marco Geissbühler.
Work online,5.6.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Juso. Vasella. Work online, 5.6.2014.
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30.04.2014 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Volltext
Oben läuft's wie geschmiert. Erinnern Sie sich an die Abzocker? Ihre Boni, goldenen Fallschirme und ihre Arroganz, die Schlagzeilen und die Stammtischgespräche. Hitzig ging es damals zu und her. Und dann entschied sich die Mehrheit in der Schweiz, «denen da oben» nicht mehr zu trauen - und stimmte Ja zur Minder-Initiative. Das war vor gut einem Jahr. Inzwischen ist es still geworden um die Brady Dougans & Sergio Ermottis. Verdächtig still. Zwar garnierte der CS-Chef 2013 9,79 Millionen Franken und der UBS-Chef 10,7 Millionen. Ihre Vergoldung geht also munter weiter. Und auch Ex-Novartis-Führer Daniel Vasella scheffelt immer noch: Er hat sich die 50‘000 Quadratmeter Novartis-Boden mit Seeanstoss im Zuger Ort Risch geschnappt, auf die er sich ein Vorkaufsrecht gesichert hatte. Oben läuf’s also wie geschmiert. Das zeigen auch die neusten Zahlen der Lohnstrukturerhebung 2012: Die Löhne der obersten zehn Prozent legten massiv zu. Dies, während die Reallöhne jener, die weniger als 3886 Franken verdienen, sanken. Mehr noch: Sie wurden abgehängt. Bisher konnten sie mit den mittleren Löhnen einigermassen mithalten. Das ist nun vorbei. (…).
Marie-Josée Kuhn, Editorial. Work.
Work online, 30.4.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Abzockerei. Editorial. Work online, 30.4.2014.
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06.11.2013 Winterthur
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Juso
Löhne
Personen
Mattea Meyer
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Volltext

Eine Monatsleistung in 8 Minuten und 13 Sekunden. Gewerkschaftliche Gedanken - die monatliche GBKZ-Kolumne im P.S. Diesen Monat von Mattea Meyer, SP/Juso-Kantonsrätin (Winterthur) und Mitglied der nationalen 1:12-Kampagnenleitung. Mit grossem Eifer ziehen die Bürgerlichen in den Kampf gegen die 1:12-Initiative. Schützend stellen sie sich vor ihre Abzockerfreunde, die es vorziehen im Hintergrund zu bleiben. Sie mahnen, dankbar zu sein gegenüber den neofeudalen Abzockerfürsten, denn ohne sie hätten wir keine AHV, keine Jobs, keine Steuereinnahmen.(...).

GBKZ, 6.11.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton >  1-zu-12-Initiative. Juso Winterthur. GBKZ 2013-11-06.

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31.10.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Versicherungen
Work
Oliver Fahrni
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Volltext

Der Reiz des Faktors 12. Die ideologischen Nebel lichten sich, und die Fakten werden greifbar. 1 : 12 ist nicht nur politisch sinnvoll, die Initiative macht die Schweiz auch ökonomisch besser. Eine Lohnspanne von 1:12 ist viel. Sie bedeutet, dass Spitzenmanager auch dann noch bis eine Million Franken pro Jahr verdienen können. Das haben die Ökonomen des Denknetzes in ihrer Studie „Die Fiskalwirkung der 1:12 Initiative“ ausgerechnet. 12 Mal mehr ist also mehr als genug. Nur nicht für Banker, Versicherer, die SVP-Milliardäre, FdP-Unternehmer Ruedi Noser, Economiesuisse-Chef Heinz Karrer, Gewerbeverbandsdirektor Hans Ulrich Bigler und die Konzernchefs von ABB, Kühne und Nagel, Novartis usw. Sie haben sich an 1:150, 1:300 oder gar 1:800 gewöhnt. Mit Schauermärchen von einer drohenden ökonomischen Katastrophe wollen sie uns deshalb im November zu einem Nein nötigen. Dumm nur für sie, dass immer mehr Ökonomen, auch bürgerliche, den Reiz des Faktors 12 entdecken. (...).Oliver Fahrni.

Work online, 31.10.2013.
Personen > Fahrni Oliver. 1-zu-12-Initiative. Löhne. Work. 2013-10-31.

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31.10.2013 Schweiz
FdP
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Abzockerei
Ausbeutung
Volltext

Panik in der Chefetage. Die Angst hat die Seite gewechselt. Jetzt sind die Abzocker panisch. Wo sind sie? Wo hat sich Daniel Vasella verkrochen, der beim Pharmamulti Novartis fast eine halbe Milliarde Franken Lohn und Boni abgezockt hat und heute noch immer 3000 Franken pro Stunde kassiert? Wo ist Brady Dougan, CEO des Credit Suisse, der jedes Jahr so viel verdient wie seine Büroangestellte in 191 Arbeitsjahren? Wo ist Marcel Ospel, der 150facher Millionär wurde, indem er die UBS an den Rand der Pleite führte? Ospel hat doch die „unfähigen Politiker“ und das Volk immer wieder gerne abgekanzelt. Und SVP-Führer Blocher gar in den Bundesrat gehievt (siehe „Das SVP-Milliardärskartell“). Heute schweigt Ospel. Wo sind bloss all die Abzocker geblieben? Wo versteckt sich der von Swiss Life fürstlich entlöhnte Rolf Dörig, der uns bis 70 arbeiten lassen will? Wo ist Andrea Orcel von der UBS in Deckung gegangen? Er hatte 26 Millionen Franken Antrittsgeld kassiert. Dafür müsste eine Normalverdienerin 385 Jahre arbeiten. Wo kaschiert sich Rolf Soiron, der Strippenzieher bei Holcim, Lonza und bei der Bank am Bellevue, bei Economieuisse und Avenir Suisse? (...).
Oliver Fahrni.

Work online, 31.10.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Abzockerei. Work 2013-10-31.

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31.10.2013 Schweiz
Kapitalismus
Personen
Work
Marco Geissbühler
Abzockerei
Vermögen
Volltext

Das SVP-Milliardärskartell. Ein „Blutbad“, reine „Planwirtschaft“ oder der Anfang der „Lohnpolizei“: So markig schiesst die SVP gegen die Juso-Initiative. Kein Wunder: Es waren schliesslich SVP-Übervater Christoph Blocher und seine milliardenschweren Freunde, die den Abzockerkapitalismus in der Schweiz einführten. Weihnachtsferien 2012. Fünf Top Shots der Schweizer Wirtschaft tafeln im Engadiner Nobelrestaurant Talvo. Es gehört SVP-Nationalrat und Unternehmer Peter Spuhler (geschätztes Vermögen laut „Bilanz“: 850 Millionen Franken). Spuhler, Ex-Verwaltungsrat der UBS, hat zu Speis und Verschwörung geladen. UBS-Chef Sergio Ermotti ist dabei. Ebenso Ernst Tanner, CEO von Lindt & Sprüngli. Und Novartis-Chefjurist Felix Ehrat, der jeweils für Daniel Vasella die Kohlen aus dem Feuer holte, wenn der Superabzocker bei Novartis wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik stand. Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident des Flughafens Zürich und Mitglied in zig anderen Verwaltungsräten, rundet Spuhlers Abzockerquartett ab. (...).
Marco Geissbühler.

Work online, 31.10.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Abzocker. Work. 2013-10-31.

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03.10.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Löhne
Volltext

Wo ist das Problem? Am 24. November kommt die echte Anti- Abzocker-Initiative vors Volk: 1:12. Die Abzockerfreunde macht das nervös. Alexander Tschäppät ist Berner. SP-Stadtpräsident und Nationalrat auch noch. Also kein Linksaussen. In Bern hat das Volk die Löhne der Stadtoberen auf 200 000 pro Jahr begrenzt. Das ist etwa das 4,5fache des städtischen Mindestlohns. Doch vorige Woche montierte der Zürcher „Tages-Anzeiger“ Tschäppät gegen die Anti-Abzocker-Initiative 1:12. Da tat „Tschäppu“, was er in solchen Fällen tut: Er wird auffällig. Er griff sich eine 1:12-Fahne und stellte sich damit vors Bundeshaus. Eine 1-Mann-Demo. Zu Work sagte er: „Ich stimme Ja für 1:12. Die Initiative bringt endlich die Diskussion über eine gerechtere Verteilung der Einkommen in der Schweiz in Gang.“ Tschäppät versteht nicht, warum eine maximale Lohnschere von 1:12 ein Problem sein sollte. (...).Oliver Fahrni.

Work online, 3.10.2013.
Personen > Fahrni Oliver. 1-zu-12-Initiative. Löhne. Work. 2013-10-03.

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04.07.2013 Irland
Banken
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Banken
Volltext

Shit happens. In den USA sagen sie ihnen „Bankster“, ein Zusammenzug von Banker und Gangster. Im Licht des neusten Bankenskandals rund um den Bankrott der Anglo Irish Bank betrachtet, tönt das Schimpfwort schon fast wie ein Kosename. Im September 2008 trifft die Krise die aggressivste Hypothekenbank Irlands mit aller Wucht. Gerade noch war die Anglo strahlendes Vorzeigemodell des keltischen Tigers gewesen, des irischen Wirtschaftswunders. Gerade noch hatte das World Economic Forum in Davos die Anglo zur „besten Bank der Welt“ gekürt. Dann kommt die Krise. Die Anglo blutet aus. (...). Marie-Josée Kuhn. Editorial.

Work online, 4.7.2013.
Personen > Banken. Irland. Bankrott. Work. 2013-07-04.

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20.06.2013 Schweiz
Economiesuisse
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Economiesuisse
Volltext

Züri-Köpferollen. Die Economiesuisse wechselt ihre Spitze aus. Direktor Pascal Gentinetta (42), 550'000 Franken im Monat, SVP-nah und Werkplatz-fremd, geht sofort. Und „Rentenalter rauf“-Präsident Rudolf Wehrli (64) wird den (ihm zu grossen) Hut im Herbst nehmen. Der Eclat im Wirtschaftsdachverband kommt nicht überraschend, zu viele Male hatte die Propagandamaschine des Kapitals in letzter Zeit versagt. 8 Millionen Franken warfen Gentinetta & Wehrli in die Abstimmungskampagne gegen die Abzockerinitiative von Gurgelwasserfabrikant Thomas Minder – und gingen kläglich unter. Mitsamt ihrem Horror-Filmli, das sie für 300‘000 Franken hatten drehen lassen. (...). Marie-José Kuhn.

Work online 20.6.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Economiesuisse. Work online, 2013-06-20.doc.

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17.06.2013 Schweiz
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Medien-Mitteilung
Volltext

„Abzocker stoppen - gerechte Löhne schaffen. 12 x mehr Lohn ist genug!“ Die Lohnschere öffnet sich weiter – deshalb braucht es die 1:12-Initiative. Die Gewerkschaft Unia hat heute ihre Abstimmungskampagne zur 1:12-Initiative lanciert und stellte ihre aktuelle Lohnschere-Studie vor. Die Lohnschere in den grössten Schweizer Konzernen ist 2012 weiter aufgegangen: von 1:120 im Vorjahr auf 1:135. Durch die Umverteilung der Lohnüberschüsse könnten 4000 Franken für alle, wie sie die Mindestlohn-Initiative fordert, mühelos finanziert werden. Die Lohnschere-Studie, welche die Unia seit 2005 alljährlich herausgibt und die 41 der grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz untersucht, zeigt deutlich: Die Lohnschere hat sich 2012 weiter geöffnet: (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 17.6.2013.
Unia Schweiz > 1-zu-12-Initiative. Abzockerlöhne. Medienmitteilung. Unia. 2013-06-17.

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10.05.2013 Zug
Glencore
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Josef Lang
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Volltext

1:12-Prophylaxe. Jetzt drohen sie uns: die Abzockermanager. In der „Sonntagszeitung“ vom 5.Mai gleich im Doppelpack. Wenn die Anti-Abzocker-lnitiative der Juso 1 :12 komme, ziehe der Zuger Rohstoffriese Glencore ins Ausland ab. Sagt Glencore-CEO Glasenberg. Der gebürtige Südafrikaner versuche die Demokratie so zu manipulieren, wie es sein Konzern weltweit mit den Rohstoffen mache. Das schreibt Glencore-Kenner Josef Lang. Nicht grad aus der Schweiz abziehen würde der Zürcher Personalvermittler Adecco. Dennoch  warnt sein oberster Chef, Patrick De Maeseneire, intensiv vor 1:12. . Schränke die Schweiz die Abzockerei ein, würde das den Wirtschaftsstandort Schweiz „dauerhaft schädigen“, lässt uns der gebürtige Belgier wissen. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work, 10.5.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Glencore. Abzockerei. Work 2013-05-10.

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10.05.2013 Zug
Glencore
Personen
Rohstoffe
Work
Josef Lang
Abzockerei
Glencore
Volltext

Politiker Josef Lang kontert Glencore-Chef Glasenberg: „Dann gehen Sie doch einfach; Herr Glasenberg!“. Glencore-CE0 Glasenberg droht: Kommt die 1:I2-Intiative der Juso durch, geht der Zuger Rohstoffriese ins Ausland. Der Verlust wäre verkraftbar, sagt Glencore-Kenner Lang. In der „Sonntagszeitung“ vom 5. Mai durfte der CEO des Zuger Rohstoffgiganten Glencore, Ivan Glasenberg (56), seinen umstrittenen Konzern (Umsatz 145 Mrd. Dollar) wortreich verteidigen. Der gebürtige Südafrikaner wurde noch zu Apartheidzeiten von seinem Entdecker und Förderer Marc Rich als Trader für den Kohlenhandel eingestellt. (...). Josef Lang.

Work, 10.5.2013.
Personen > Lang Josef. Rohstoffhandel. Abzockerei. 2013-05-10.

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26.04.2013 Schweiz
Denknetz
Initiativen Schweiz
Juso
Personen
Work
David Gallusser
Marco Geissbühler
Hans Hartmann
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Managerlöhne
Volltext

Gegen die Macht der Abzockerkaste. 1:1 – das Buch. Mit der 1:I2-Initiative wollen die Juso für gerechte Löhne sorgen. Warum und wie, zeigen sie jetzt in einem neuen Buch. Auch der schlechtestbezahlte Angestellte einer Firma soll in einem Jahr mindestens so viel verdienen wie der bestbezahlte Manager derselben Firma in einem Monat. Dies verlangen die Jungsozialisten (Juso) mit ihrer 1:12-Initiative. Die Jungpartei will damit die Abzockerei der Manager stoppen und gegen sinkende Löhne für alle anderen kämpfen. Die Schweiz verändern. (...). Marco Geissbühler.

Work, 26.4.2013.
Juso > 1-zu-12-Initiative. Publikation. Juso. 2013-04-26.

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15.02.2013 Italien
Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Abzocker-Initiative
Volltext

Päpstlich. Die einen merken, wann genug ist. D[e anderen haben nie genug. Zu den einen gehört Papa Ratzinger. Der 86jährige Pontifex aus dem Oberbayrischen, der die alte lateinische Messe wieder zugelassen und das rechte Gedankengut sowie die Holocaustleugner gestärkt hat, geht in Pension. Eine Wohltat, die uns seit 1296 kein Papst mehr gönnte. lm Gegenteil: Päpste kennen kein Pensionsalter, sie haben lebenslänglich. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work, 15.2.2013.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Päpstlich. Editorial Work. 2013-02-15.doc.

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07.02.2012 ZH Kanton
Abstimmungen Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

Abzockerei
Gewinnsteuer
Raumplanung
Steuergesetz
Volltext

Parolen im Überblick. Die Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ) vom 7. Februar 2012 hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 3. März 2013 beschlossen. (...).

GBKZ, 7.2.2012.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Abstimmungen. GBKZ. 2012-03-03.

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27.08.2010 Schweiz
Personen
SGB
Work
Matthias Preisser
Abzockerei
Lohnkürzungen
Gigantische Umverteilung. Löhne: Die oben legen zu, die unten bekommen immer weniger. Die Lohnschere öffnet sich immer mehr: Während die oben und ganz oben grosszügig garnieren, mussten die ganz unten sogar Reallohnverluste hinnehmen. Der SGB schlägt Alarm. (...). Mit Grafik. Matthias Preisser. Work. Freitag, 27.8.2010
12.08.2010 Schweiz
FdP
Personen
SVP
Christoph Blocher
Kaspar Surber
Abzockerei
Kapitalismus
Neoliberalismus
Sieben magere Jahre. Nach Merz. Die Wahl von Christoph Blocher und Hans-Rudolf Merz 2003 hat direkt zu einem Trümmerfeld geführt. Die Personen sind jetzt weg, was ist mit dem Programm? Fast hat man bei der Lektüre das Gefühl, man lausche alten Gespenstern. Dabei ist es erst wenige Jahre her, dass im Schützenhaus Albisgüetli in Zürich der Milliardär Christoph Blocher als neugewählter Bundesrat eine Rede hielt. Der Titel: "Die bürgerliche Wende vollziehen". (...). Kaspar Surber. WOZ. Donnerstag, 12.8.2010
01.08.2010 Schweiz
Arbeitslosenversicherung
Links
Personen
SGB
Stefan Krattiger
Paul Rechsteiner
Abzockerei
Arbeitslosenversicherungsgesetz
Einkommenssteuer
Links
Volltext

„Eine Mogelpackung von A bis Z“. Der Angriff gegen die Arbeitslosenversicherung und unseren Sozialstaat rollt. SP und Gewerkschaften müssen einmal mehr verteidigen. An vorderster Front dabei ist SP-Nationalrat und SGB-Präsident Paul Rechsteiner. interview: Stefan Krattiger. Warum ist ein Nein am 26. September wichtig und richtig? Die Revision führt dazu, die Sanierung der Arleitslosenkasse auf die Schwächsten abzuwälzen. Insbesondere die Jüngsten und die Älteren kommen dabei unter die Räder. Wie wenn sie es auf dem Arbeitsmarkt nicht schon schwer genug hätten. Die Taggelder werden massiv gekürzt, es wird zusätzlicher Druck auf sie ausgeübt. So sollen junge Arbeitslose gezwungen werden, jeden noch so schlecht bezahlten Job anzunehmen. (...).

 

Links, Nr. 111, August 2010.

 

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04.06.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
UBS
Work
André Daguet
Niklaus Ramseyer
Abzockerei
PUK
"Merz macht allers hintenrum. Schluss damit! SP-Nationalrat André Daguet fordert eine PUK. Die Kritiker von UBS und Bankenpolitik hatten in allen Punkten recht. Warum die bürgerlichen Parteien die Grossbanken dennoch weiter abzocken lassen, weiss GPK-Mitglied André Daguet. (...). Interview. Mit Foto von André Daguet. Niklaus Ramseyer. Work. Freitag, 4.6.2010
03.05.2010 Baden
Chur
Stäfa
Thun
1. Mai
Gewerkschaftsbund
Personen
Pascale Bruderer
Micheline Calmy-Rey
Christian Levrat
Abzockerei
Tausende protestierten gegen Millionenboni. Die Wut auf gierige Manager und deren Helfershelfer in der Politik trieb am Tag der Arbeit in der Schweiz Tausende auf die Strasse. In den Reden dominierten am 1. Mai die Themen "Millionenboni" und "Abzocker". SP-Präsident Christian Levrat sagte am Samstag in Chur und Stäfa, mit ihren riesigen Salären und Boni verhöhnten die Ospels, Dougans und Vasellas die Arbeit und die Mühen der Arbeitnehmenden. Die höchste Schweizerin, Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss (SP, Aargau) forderte in Baden nationale und internaitonale Regeln gegen Lohnexzesse. Und SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sagte in Thun warnend, Topmanager seien hierzulande deutlich besser bezahlt als anderswo. sda. NZZ. Montag, 3.5.2010
03.05.2010 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel
Daniel Hügli
Claire Magnin
Carlo Sommaruga
Abzockerei
Bürgerliche im Visier. Die Kundgebung zum 1. Mai blieb in Biel ruhig. In Zürich und Basel kam es zu Ausschreitungen. Wettermässig fiel die 1.-Mai-Kundgebung in Biel ins Wasser. Während des Umzuges und der Reden regnete es fast ununterbrochen. Entsprechend spärlich war der Teilnehmeraufmarsch. Beim Umzug durch die Bieler Innenstatdt seien rund 150 Personen unterwegs gewesen, hiess es von Seiten der Polizei. Die Veranstalter sprachen von gegen 400. (...). Mit Foto. Marco Oplliger. Bieler Tagblatt. Montag, 3.5.2010
03.05.2010 Biel
1. Mai Biel
GBLS Biel
Personen
Daniel Hügli
Margret Kiener Nellen
Carlo Sommaruga
Abzockerei
Regen siegt über Klassenkampf. Die 1.-Mai-Kundgebung in Biel richtete sich gegen Abzockerei und plädierte für den Sozialstaat. Die grosse Mssse schien dies trotz Krise wenig zu beeindrucken. Es gibt ein kleines Problem: Noch eine Viertelstunde, dann beginnt der Umzug des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland (GBLS). Doch die Teilnehmer fehlen. Rund 30 Personen stehen mit roten Fahnen da, ein paar Autonome aus der Hausbesetzerszene verteilen eine Zeitschrift und Flugblätte. Aus einem Radio, den sie auf einem Holzwägelchen montiert haben, dröhnt abwechslungsweise Hip-Hop und Punkmusik. (...). Mit Foto. Marco Oppliger. Bieler Tagblatt. Montag, 3.5.2010
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